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DE631816C - Verfahren zum Herstellen eines ª‡-und ª‰-Strahlen aussendenden radioaktiven Praeparates - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines ª‡-und ª‰-Strahlen aussendenden radioaktiven Praeparates

Info

Publication number
DE631816C
DE631816C DEA71881D DEA0071881D DE631816C DE 631816 C DE631816 C DE 631816C DE A71881 D DEA71881 D DE A71881D DE A0071881 D DEA0071881 D DE A0071881D DE 631816 C DE631816 C DE 631816C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rays
radioactive
radiation
heavy metal
preparation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA71881D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EGON ROSENBERG DR
ALLG RADIUM AKT GES
Original Assignee
EGON ROSENBERG DR
ALLG RADIUM AKT GES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EGON ROSENBERG DR, ALLG RADIUM AKT GES filed Critical EGON ROSENBERG DR
Priority to DEA71881D priority Critical patent/DE631816C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE631816C publication Critical patent/DE631816C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K51/00Preparations containing radioactive substances for use in therapy or testing in vivo
    • A61K51/12Preparations containing radioactive substances for use in therapy or testing in vivo characterised by a special physical form, e.g. emulsion, microcapsules, liposomes, characterized by a special physical form, e.g. emulsions, dispersions, microcapsules
    • A61K51/1282Devices used in vivo and carrying the radioactive therapeutic or diagnostic agent, therapeutic or in vivo diagnostic kits, stents
    • A61K51/1289Devices or containers for impregnation, for emanation, e.g. bottles or jars for radioactive water for use in radiotherapy
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61K51/1213Semi-solid forms, gels, hydrogels, ointments, fats and waxes that are solid at room temperature
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K2121/00Preparations for use in therapy

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Medicines That Contain Protein Lipid Enzymes And Other Medicines (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)
  • Medicinal Preparation (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen eines a- und ß-Strahlen aussendenden radioaktiven Präparates Radioaktive Präparate finden in der Medizin für Bestrahlungszwecke Anwendung. Für manche Gebiete, etwa bei der Bekämpfung der Krebskrankheiten, werden Strahlen benötigt, die tief in das Innere des Gewebes einzudringen vermögen. Diese durchdringenden Strahlen, die sogenannten Y-Strahlen, erhält man in der Weise, daß man das radioaktive Präparat mit einem Metallfilter umgibt, welches die weiche Strahlung absorbiert und nur die harten y-Strahlen durchtreten läßt.
  • In anderen medizinischen Anwendungsgebieten, beispielsweise in der Dermatologie, ist gerade eine erheblich weiche Strahlung erforderlich. Bei diesen Heilverfahren kommt es nicht darauf an, tief in das Gewebe eindringende Strahlen zu erzeugen; vielmehr wird hier Wert darauf gelegt, radioaktive Präparate zu erhalten, die starke a- und 3-Strahler sind. Man erreichte dies bisher in der Weise, daß man Präparate mit sehr hohem Radium- oder Emanationsgehalt herstellte, die so eingerichtet waren, daß die weiche a- und 3-Strahlung unter möglichst geringer Absorption auf das zu bestrahlende Gewebe auftreffen konnte. Solche Präparate waren wegen ihres hohen Radiumgehaltes oder wegen ihres hohen Gehaltes an Emanation, die nur von einer großen Menge Radium erzeugt werden kann, naturgemäß sehr teuer. Es ist auch vorgeschlagen worden, eine starke 3-Strahlung so zu erzeugen, daß zwischen die radioaktive Substanz und den zu bestrahlenden Gegenstand ein Material von sehr hohem Atomgewicht geschaltet wird, welches die y-Strahlung der radioaktiven Substanz in sekundäre 3-Strahlen umsetzt. Dieses Verfahren hat aber den Nachteil, daß das zwischengeschaltete Material hohen Atomgewichtes die primäre a-Strahlung restlos, die primäre und sekundäre 3-Strahlung zu einem großen Teil absorbiert.
  • Schließlich hat man auch bereits Uran X, durch Adsorption auf oberflächenaktiven Niederschlägen, wie Ferrihydroxyd, Aluminiumhydroxyd, Kieselsäure oder Kohle, in feine Verteilung übergeführt und dadurch seine Wirkung zu erhöhen versucht. In diesem Falle handelt es sich jedoch um einen reinen 3-Strahler, bei dem von Ausschaltung anderer Strahlen, insbesondere Y-Strahlen, und von Sekundärstrahlen nicht die Rede sein kann.
  • Nach der vorliegenden Erfindung werden alle diese Nachteile vermieden. Hiernach wird ein radioaktives Präparat mit starker a- und 3-Strahlung so hergestellt, daß in eine Trägersubstanz, beispielsweise eine Salbe, Radium oder Emanation und ein Schwermetall homogen fein verteilt werden. Ein solches Präparat läßt einen Teil der von dem radioaktiven Stoff herrührenden primären a- und 3-Strahlung ungehindert austreten und auf die zu bestrahlende Fläche auftreffen. Ein anderer Teil der Primärstrahlung trifft die im Präpa: ; rat verstreuten Schwermatallteilchen, die hier:'-durch eine sehr intensive sekundäre 3-Strg-h.=, lung aussenden. Ein Sekundärstrahl nuß`
    sich nicht in Richtung des Primärstrahls'''be=
    wegen,, der das Meallteilchen getrb hat,
    sondern kann jede' beliebige Ricgt@ an..
    nehmen. -Daher werden Sekundärstral@-eYi
    nach der zu bestrahlenden Fläche audh von Schwermetallteilchen ausgesandt, die von Primärstrahlen getroffen wurden, welche sich von der zu bestrahlenden Fläche fortbewegt haben. Auf diese Weise werden auch solche Primärstrahlen noch nutzbar -gemacht, die sich von dem Gegenstand, der bestrahlt werden soll, fortbewegen. Ein-.weiterer bedeutender-Vorteil des neuen Präparates besteht darin, daß die primäre und sekundäre Strahlung ohne große Absorption aus dem Präparat austreten kann, da den Strahlen keine- zusammenhängende Metallschicht gegenübersteht.
  • Das Schwermetall kann als feines metallisches Pulver dem Präparat beigemischt sein; man kann aber auch eine chemische Schwermetallverbindung verwenden. Endlich besteht die Möglichkeit, das Radium an ein Schwermetall chemisch gebunden, beispielsweise als Radiumplumbit, Radiumwolframat oder Rac#iumuranyldoppelsalz, zu verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen eines a- und (3-Strahlen aussendenden radioaktiven Präparates, bei dem die y-Strahlung der radioaktiven Substanz durch ein Schwermetall in sekundäre (3-Strahlung umgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß radioaktive Substanz und Schwermetall gleichmäßig in einer Trägersubstanz, vorzugsweise in einer Salbe, fein verteilt werden. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwermetall in Form einer chemischen Verbindung verwendet wird. 3. Verfahren nach Anspruch i oder z, dadurch gekennzeichnet, daß eine chemische Verbindung, welche ein radioaktives Element und ein Schwermetall enthält, verwendet wird.
DEA71881D 1933-11-24 1933-11-24 Verfahren zum Herstellen eines ª‡-und ª‰-Strahlen aussendenden radioaktiven Praeparates Expired DE631816C (de)

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