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DE639339C - Vorrichtung zum stellenweisen UEberziehen von Gewebezuschnitten mit Kautschuk durch Pressen - Google Patents

Vorrichtung zum stellenweisen UEberziehen von Gewebezuschnitten mit Kautschuk durch Pressen

Info

Publication number
DE639339C
DE639339C DEU12743D DEU0012743D DE639339C DE 639339 C DE639339 C DE 639339C DE U12743 D DEU12743 D DE U12743D DE U0012743 D DEU0012743 D DE U0012743D DE 639339 C DE639339 C DE 639339C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rubber
pressing
tissue
plate
fabric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU12743D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
UNGARISCHE GUMMIWAARENFABRIKS AG
Original Assignee
UNGARISCHE GUMMIWAARENFABRIKS AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by UNGARISCHE GUMMIWAARENFABRIKS AG filed Critical UNGARISCHE GUMMIWAARENFABRIKS AG
Application granted granted Critical
Publication of DE639339C publication Critical patent/DE639339C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D35/00Producing footwear
    • B29D35/12Producing parts thereof, e.g. soles, heels, uppers, by a moulding technique
    • B29D35/126Uppers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2021/00Use of unspecified rubbers as moulding material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft das stellenweise Überziehen von Geweben mit Kautschuk durch Pressen, besonders zum Herstellen von stellenweise mit einer Kautschukschicht bedeckten Gewebeoberteilen von Leinwandschuhen mit Kautschuksohlen.
Es sind bereits Verfahren bekannt, welche das Überziehen gewisser Stoffteile mit Kautschuk und das Freihalten anderer Teile während des Pressens gestatten. Eines dieser bekannten Verfahren besteht darin, daß auf den Stoff und die daraufliegende Kautschukplatte eine mit hervorspringenden Kanten versehene Metallplatte, die eine den aufzupressenden Kautschukteilen entsprechende Gestalt hat, gelegt und hiernach das Ganze zwischen geheizten Preßflächen gepreßt wird. Die hervorspringenden Schneidekanten der Metallplatte trennen während des Pressens die überflüssigen Teile der Kautschukplatte von den aufgepreßten Teilen ab. Diese überflüssigen Kautschukteile werden aber unvermeidlich etwas gegen den Stoff gedrückt, so daß ihr Abtrennen nur mit Mühe und großer Sorgfalt vorgenommen werden muß, wobei kaum zu vermeiden ist, daß der Stoff stellenweise durch Spuren von angepreßtem Kautschuk verunreinigt wird. Um das Verletzen des Gewebes durch die Schneidekanten zu vermeiden, müssen außerdem stumpfe Kanten verwendet werden und auch sonst für ein entsprechendes Abfedern zwischen den Preßplatten gesorgt werden. Aus diesen Gründen sind die Grenzlinien der aufgepreßten Kautschukteile stets mehr oder weniger gefranst.
Nach einem anderen bekannten Verfahren werden dünne Schablonen verwendet, die teils zwischen Gewebe und Kautschuk, teils zwischen Gewebe und der Preßfläche liegen, so daß beim Anpressen des Kautschuks nicht mit Kautschuk zu bekleidende Teile des Stoffes gegen Verunreinigungen geschützt sind, das Abtrennen der überflüssigen Kautsehukteile aber erst nach dem Pressen durch Wegschneiden oder Abreißen stattfinden muß. Auf diese Weise ist es wohl kaum möglich, den aufgepreßten Kautschukteilen saubere Abgrenzungslinien zu erteilen.
Durch die Vorrichtung gemäß der Erfindung wird die Kautschukbekleidung von gewissen Stoffteilen gleichzeitig mit dem Abtrennen der überflüssigen Kautschukteile bewerkstelligt, ohne daß die nicht mit Kautschuk zu überziehenden Teile des Gewebes
mit ihm in Berührung gebracht werden. Zu diesem Zwecke werden zwischen dem Gewebe und der Kautschukplatte während des Pres-, sens eine oder merSrere, den unbekleidet.^ belassenden Flächen des Gewebes entspjp chende Schutzplatten gelegt, wobei dfes| Schutzplatten an ihrer dem Stoff abgekehrt ten Seite zumindest stellenweise mit aus der Ebene der Schutzplatte herausragenden ίο Schneidkanten zum Durchschneiden des Kautschuks versehen sind, deren Höhe vorteilhaft niedriger als die Stärke der Kautschukplatte ist. Die Erfindung sorgt also meiner einfachen und vollkommenen Weise, wie es bisher nicht bekannt war, für den Schutz des Stoffes während des Aufpressens und für das gleichzeitige vollkommene Abtrennen der überflüssigen Kautschukteile von den aufgepreßten Teilen. Während und infolge der an Pressung beschneiden nämlich die Kanten der Schutzplatte die Kautschukplatten auf die gewünschte Gestalt, während die Preßplatten die Kautschukplatte auf die ungeschützten. Teile des Gewebes drücken. Die Kanten der Schutzplatten sorgen gleichzeitig dafür, daß den Grenzlinien der aufgepreßten Kautschukteile die gewünschte Schärfe und gegebenenfalls eine entsprechende Musterung verliehen wird. Mit Hilfe der Vorrichtung gemäß der Erfindung kommen die vom Kautschuk unbedeckt zu belassenden Gewebeteile mit dem Kautschuk selbst überhaupt nicht in Berührung. Die vorspringenden Kanten der Schutzplatte können nach Belieben, zu scharfen Schnittwerkzeugen ausgebildet werden, ohne daß irgendeine Beschädigung des Gewebes befürchtet werden müßte. Demzufolge können nach Beendigung der Aufpressung die nichtaufgepreßten Kautschukteile vollständig z. B. durch einfaches Entfernen der Schutzplatten von dem aufgepreßten Teil abgetrennt werden, und die auf das Gewebe aufgepreßten Kautschukteile haben fransenfreie Begrenzungslinien, Zwecks Erzielung einer festen Vereinigung des Kautschuks mit dem Gewebe ist die aufzupressende Kautschukplatte vorteilhaft stärker als die Höhe der Schutzplattenkante., um die Ausübung eines entsprechenden Druckes auf die Kautschukplatte bei der Pressung zu ermöglichen.
Zur Ausführung der Erfindung genügt es meistens, frei aufgelegte Schutzplatten zu verwenden. Zur vollkommeneren Ausführung der Aufpressung können jedoch Schutzplatten verwendet werden, die in bezug auf die Preßplatte fest angeordnet sind. In diesem Falle kann man Oberhalb der Kautschukschicht auch eine Widerlagerplatte benutzen, die mit den vorspringenden und zum-Durchschneiden der Kautschukplatte dienenden Kanten der Schutzplatte entsprechenden Vertiefungen ausgebildet ist oder solche Vertiefungen hat, daß bei der Pressung die Kanten der Schutz- : platte mehr oder minder in diese Vertiefungen ·'eindringen, wodurch die auf die Kautschukjjglätte ausgeübte Pressung der Preßplatten ^'«erhöht und hierdurch sowohl die Wirkung des Aufpressens als auch das Durchschneiden der Kautschukplatten gefördert werden kann.
Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung gemäß der Erfindung sei an Hand der Zeichnung näher beschrieben, und zwar zeigen: Fig. ι leinen Schuhoberteil, Fig. 2 das Anordnen des Schuhoberteils der Kautschukplatte und der Schutzplatte in einer Presse, im Querschnitt, entlang der Linie A-A der Fig. 1.
Auf die Preßplatte ι wird das· den Umrißlinien des Oberteiles entsprechend ausgeschnittene Gewebe 2 und darauf die mit vorragenden Kanten 3 versehene Schutzplatte 4 gelegt. Die Schneidkanten sind gegen die dem Stoff abgekehrte Seite gerichtet. An dem unteren Teil S des Oberteiles sind keine Schneidkanten vorgesehen. Auf die Schutzplatte wird die Kautschukplatte 6 gelegt. Die Stärke dieser Platte ist etwas größer als die Höhe der Schutzplatte. Durch Hinunterdrücken der oberen Preßplatte 7 und durch gleichzeitige Erhitzung der Preßplatte wird die Kautschukplatte 6 an die ungeschützten Stellen des Gewebes angepreßt. Die Schneidkanten 3 der Schutzplatte durchschneiden die Kautschukplatte, während dort, wo solche Kanten nicht vorgesehen sind, sowie entlang der Umrisse des Gewebes der Kautschuküberfluß herausgedrückt wird, so daß mehr •oder minder verschwommene Ränder gebildet werden. Von dem aus den Preßplatten entnommenen Gewebe werden die Schutzplatten mit dem angedrückten Kautschuk abgehoben. Der auf diese Weise erhaltene Oberteil wird an den Flächen 8 durch eine mit dem Gewebe durch Pressen vereinigte Kautschukschicht bedeckt, die entlang der Linie 3 scharfe und entlang der Linie 9 verschwommene Ränder hat. Die Fläche 10 des Gewebes ist von Kautschuk vollkommen frei.
Das Überziehen des Gewebes mit Kaut- no schuk kann gemäß der Erfindung an beiden Seiten vorgenommen werden. In diesem Falle muß man mit entsprechend vorragenden Schneidkanten versehene Schutzplatten an beiden Seiten zwischen .||em Gewebe und der 1.15 Kautschukplatte einlegen. 'Es können auch mehrere Gewebe und Kautschukplatten mit entsprechend zwischengelegten Schutzplatten übereinandergelegt werden, so daß in einem Preßvorgang mehrere stellenweise mit Kautschuk bekleidete Textilerzeugnisse gewonnen werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Vorrichtung zum stellenweisen Überziehen von Gewebezuschnitten mit Kautschuk durch Pressen, wobei die. jaribekleidet zu belassenden Flächen des Ge- > webes durch Schutzplatten von der auf-/, zupressenden Kautschtikplatte getrennt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzplatte an ihrer dem Gewebe abgekehrten Seite stellenweise mit aus der Schutzplattenebene hinausragenden Schneidkanten versehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzplatte ig an einer der Preßplatten befestigt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEU12743D 1934-04-05 1934-10-16 Vorrichtung zum stellenweisen UEberziehen von Gewebezuschnitten mit Kautschuk durch Pressen Expired DE639339C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
HU639339X 1934-04-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE639339C true DE639339C (de) 1936-12-03

Family

ID=10979826

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU12743D Expired DE639339C (de) 1934-04-05 1934-10-16 Vorrichtung zum stellenweisen UEberziehen von Gewebezuschnitten mit Kautschuk durch Pressen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE639339C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1903909A1 (de) * 1968-02-01 1969-09-11 Rank Xerox Ltd Vorrichtung zur Reinigung der beweglichen Bildflaeche einer elektrostatographischen Bilderzeugungseinrichtung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1903909A1 (de) * 1968-02-01 1969-09-11 Rank Xerox Ltd Vorrichtung zur Reinigung der beweglichen Bildflaeche einer elektrostatographischen Bilderzeugungseinrichtung

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