DE1771863C - Schichtfolie zum Übertragen von Bildern - Google Patents
Schichtfolie zum Übertragen von BildernInfo
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Description
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stellten Unterlage befreite, jedoch mit der Haftkleber- Nunmehr wird die in F ig. 2 dargestellte, jedoch
schicht versehene Bild aufgebrachte Schichtfolie in von der Unterlage 15 und der Haftkleberschicht 16
gleicher Darstellung, befreite Schichtfolie, deren Stützpapier 17 2$weckma-
F i g. 6 das nunmehr von der ursprünglichen Un- ßig durch Imprägnieren wasserfest ist, mit ihrer Klar-
terlage des Bildes befreite und mit der freigelegten 5 lackschicht 19 auf die mit der Haftkleberschicht 16
Bildschicht auf die neue Unterlage aufgebrachte La- versehene Druckfarbenschicht 11 aufgebracht, die
minat gemäß F i g. 5 in gleicher Darstellung. sich andererseits noch auf dem Kunstdruckpapier 10
Das in Fig. 1 dargestellte Kunstdruckpapier 10 befindet; vgl. Fig. 5.
trägt eine ein Bildoriginal darstellende Druckfarben- Daraufhin wird das Kunstdruckpapier 10 mit Was-
schicht 11, die auf eine neue Unterlage 12 übertragen io ser aufgeweicht und in der in Fig. 5 links angedeute-
werden soll, die in F i g. 6 dargestellt ist. ten Weise von der Druckfarbenschicht 11 und von der
Zur Übertragung der Druckfarbenschicht 11 dient mit dieser andererseits verbundenen Schichtfolie ab-
die in F i g. 2 dargestellte Schichtfolie aus einem Stütz- gezogen. Man legt daraufhin das verbleibende Lami-
papier 17, das auf der einen Seite mittels einer trans- nat mit der nunmehr außenliegenden Fläche der
parenten Haftkleberschicht 16 eine eventuelle mit Si- 15 Druckfarbenschicht 11 auf die neue Unterlage, wobei
likon versehene Unterlage 15 und auf der anderen eine in Fig.6 dargestellte Schichtung erhalten wird.
Seite mittels einer leicht lösbaren Klebstoffschicht 18 Diese besteht aus der neuen Unterlage 12, welche Pa-
eine Klarlackschicht 19 trägt. pier, Glas oder im übrigen irgendein gegebenenfalls
Zur Durchführung der Bildübertragung wird von eine auch stark unebene Oberfläche aufweisendes Mader
vorgenannten Schichtfolie zunächst die Unterlage 20 terial sein kann, darüber aus der übertragenen Druck-15
mit der Haftkleberschicht 16 abgezogen und mit farbenschicht 11, darüber aus der Haftkleberschicht
dieser Schicht auf die Druckfaibenschicht 11 aufge- 16, darüber aus der Klarlacksch >cht 19, auf die die
preßt. Das Aufpressen kann von Hand erfolgen, wo- leicht lösbare Klebstoffschicht 18 und schließlich
bei lediglich dafür Sorge getragen werden muß, daß nach außen hin das Stützpapier 17 folgt. Die Druckzwischen
der Druckfarbenschicht und der Haftkleber- as farbenschicht 11 liegt somit noch unterhalb des Stützschicht
keine Luftblasen verbleiben. Etwa zunächst papiers 17 verborgen, welches indessen nur den
vorhandene Luftblasen können leicht entfernt wer- Zweck hat, die Schichtfolie vor einer Runzelung oder
den, indem man mit den Fingern oder mit einem ande- Deformation oder sonstigen Beschädigung zu schütren
weichen Gegenstand über die auf der Druckfar- zen, bis das Bild übertragen worden ist. Das Stützpabenschicht
11 befindliche Unterlage 15 streicht. Man 30 pier 17 soll deshalb erst dann von derKlariackschicht
erhält dadurch das in Fig.4 dargestellte Laminat. 19 abgezogen werden, wenn die Bildübertragung
Von diesem Laminat entfernt man nunmehr die Un- beendet und die Druckfarbenschicht 11 einwandfrei
terlage 15, wie es in F i g. 4 links angedeutet ist. Selbst auf die neue Unterlage übertragen worden ist. Wegen
wenn dabei an der Unterlage 15 ein kleiner Anteil 16' der leichten Lösbarkeit der Klebstoffschicht 18 läßt
der Haftkleberschicht 16 verbleibt, so ergibt sich da- 35 sich das Stützpapier 17 sodann leicht von der Klarbei
doch eine gleichmäßige Haftkleberschicht 16, die lackschicht 19 trennen. Da die Klebstoffschicht 18 in
auf der Druckfarbenschicht 11 haftenbleibt. Ein et- der Regel ganz mit dem Stützpapier 17 abgenommen
waiges Mitreißen von Teilen der Haftkleberschicht 16 wird, ergibt sich in der Regel sogleich eine saubere
kann gewünschtenfalls aber auch dadurch ausge- glatte Oberfläche der Klarlackschicht 19, durch die
schlossen werden, daß die Unterlage 15 zwischen ihr 40 hindurch und auch durch die transparente Haftkleberund
der Haftkleberschicht 16 in nicht besonders dar- schicht 16 hindurch die Druckfarbenschicht 11 seitengestellter
Weise noch eine dünne Silikonschicht trägt. richtig sichtbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Teile der Klarlackschicht mit abgezogen werden, soPatentanspruch: daß beim anschließenden Aufbringen der Scbichtfolieauf das zu übertragende Bild die Klarlackschicht nichtSchichtfolie zum Übertragen von beispielsweise fest mit der Bildschicht verbunden wird. Auf Grund durch Druckverfahren bewirkten Bildern von 5 der Durchdringung der Klarlackschicht durch die einer ursprünglichen Unterlage, z. B. einem Haftkleberschicht muß vielmehr selbst ohne Verwen-Kunstdruckpapier, auf eine neue Unterlage aus dung der vorgenannten Unterlage damit gerechnet beispielsweise Glas, Papier, Holz, Stein, beste- werden, daß die Haftkleberschicht im Laufe der Zeit hend aus einer Unterlage mit einem transparenten die Klarlackschicht durchdringt und auch durch die Haftkleber, einer Klarlackschicht, einer leicht lös- io leicht lösbare Klebstoffschicht hindurch zu einer stärbaren Klebstoffschicht und einem Stützpapier, keren Haftung der Klarlackschicht am Stützpapier dadurch gekennzeichnet, daß das führt. Es kann dann der andere Mangel eintreten, daß Stützpapier (17) auf der einen Seite mittels der beim schließlichen Abziehen des Stützpapiers von Klebstoffschicbt (18) die Klarlackschicht (19) und dem bereits auf die neue Unterlage aufgebrachten Bild auf der anderen Seite die Haftkleberschicht (16) 15 in unerwünschter Weise auch Teile der Klarlack- und die eventuell mit Silikon versehene Unterlage schicht und unter Umständen sogar Teile des Bildes (15) trägt. mit dem Stützpapier abgezogen werden.Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die ein-gangs genannte Schichtfolie so zu vervollkommnen.20 daß die vorgenannten Mangel nicht mehr eintreter. können und somit auch nach einer längeren Lage-Die Erfindung bezieht sich auf eine Schichtfolie rungszeit der Schichtfolie eine einwandfreie Bildüberzum Übertragen von beispielsweise durch Druckver- tragung gewährleistet werden kann,
fahren bewirkten Bildern von einer ursprünglichen Die gestellte Aufgabe ist dadurch gelöst, daß dasUnterlage, z.B. einem Kunstdruckpapier, auf eine 35 Stützpapier der eingangs genannten Schichtfolie auf neue Unterlage aus beispielsweise Glas, Papier, Holz, der einen Seite mittels der Klebstoffschicht die Klar-Stein, bestehend aus einer Unterlage mit einem trans- lackschicht und auf der anderen Seite die Haftkleberparenten Haftkleber, einer Klarlackschicht, einer schicht und die eventuell mit Silikon versehene Unterleicht lösbaren Klebstoffschicht und einem Stützpa- lage trägt.pier. 30 Bei einem solchen Aufbau der Schichtfolie bleibtDurch die britische Patentschrift 1 059 185 und die die Klarlackschicht bis unmittelbar vor jeder BiId-USA.-Patentschrift 3 334012 ist bereits eine Schicht- übertragung frei von der Haftkleberschicht. Unmittelfolie zu einer vorgenannten Übertragung von Bildern bar vor einer Bildübertragung wird die mit ihrer Haftbekannt, die in der nachstehenden Reihenfolge aus kleberschicht unmittelbar am Stützpapier haftende folgenden Schichten besteht: einer Stützschicht, einer 35 Unterlage vom Stützpapier abgezogen und mit ihrer leicht lösbaren Klebstoffschicht, einer Klarlackschicht Haftkleberschicht unmittelbar auf das Bild aufge- und einer transparenten Haftkleberschicht. Zur Über- drückt. Daraufhin wird die Unterlage unter Zurücktragung eines auf einer ursprünglichen Unterlage, lassung einer Haftkleberschicht auf der Bildoberz. B. auf einem Kunstdruckpapier, befindlichen Bildes fläche von dieser abgezogen und nunmehr die restauf eine vorgenannte neue Unterlage wird die Schicht- 40 liehe Schichtfolie mit ihrer Klarlackschicht auf die die folie mit der Haftkleberschicht gegen die Bildfläche Haftkleberschicht tragende Bildoberfläche aufgean der ursprünglichen Unterlage gepreßt und darauf- preßt. Anschließend wird die ursprüngliche Unterlage hin die ursprüngliche Unterlage abgewaschen. Dar- des Bildes von diesem weggewaschen, woraufhin aufhin wird die das Bild mit seiner Spiegelbildseite schließlich diese nunmehr das Bild tragende Schichtnach außen tragende Schichtfolie auf die neue Unter- 45 folie auf die neue Unterlage, beispielsweise auf eine lage aufgebracht, woraufhin schließlich das mit der Glasplatte, aufgedrückt wird. Schließlich kann das mit Klarlackschicht über die leicht lösbare Klebstoff- der Klarlackschicht lediglich über die leicht lösbare schicht nur entsprechend schwach verbundene Stütz- Klebstoffschicht verbundene Stützpapier einwandfrei papier von der mittels der Haftkleberschicht auf dem von der Klarlackschicht abgezogen werden, die nun-BiId verbleibenden Klarlackschicht abgezogen wird. 50 mehr eine durchsichtige Schutzschicht des auf derÜber diesen Stand der Technik hinaus ist es auch neuen Unterlage verbleibenden Bildes bildet,
bekannt, von der letzgenannten Schichtfolie die deren In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweiseeine Außenfläche bildende Haftkleberschicht nach veranschaulicht, es zeigtaußen noch durch eine übliche, leicht abziehbare Un- F i g. 1 ein Kunstdruckpapierblatt, dessen aufge-terlage zu schützen. In diesem Falle wird die Unter- 55 drucktes Bild übertragen werden soll, in einem schelage unmittelbar vor Anwendung der Schichtfolie von matisch gehaltenen Teilquerschnitt,
der Haftkleberschicht abgezogen. F i g. 2 die Schichtfolie vor ihrer Anwendung (inBei allen vorgenannten Schichtfolien hat es sich als gleicher Darstellung wie F i g. 1),
nachteilig herausgestellt, daß eine einwandfreie Bild- Fig. 3 die von der Schichtfolie gemäß Fig.2 ab-übertragung meist nur mit unmittelbar vorher frisch 60 gezogene, einerseits die transparente Haftkleberhergestellten Schichtfolien gelang. Der Grund für schicht tragende Unterlage in gleicher Darstellung,
diese Schwierigkeiten liegt darin, daß die Haftkleber- F i g. 4 eine gleiche Querschnittsdarstellung derschicht sich wegen Weichmacherwirkung nach einer mit der Haftkleberschicht auf das Bild des Kunstgewissen Lagerzeit nicht mehr einwandfrei von der druckpapierblattes gemäß F i g. 1 aufgebrachten Unbenachbarter Klarlackschicht und gegebenenfalls auch 65 terlage gemäß F i g. 3,von der benachbarten Unterlage trennen läßt. Es kann F i g. 5 die in F i g. 2 dargestellte, jedoch von dervielmehr eintreten, daß schon beim Abziehen der Un- Unterlage gemäß F i g. 3 befreite und nunmehr mit ihterlage nicht nur die Haftkleberschicht, sondern auch rer Klarlackschicht auf das von der in F i g. 4 darge-
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (2)
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1771863A1 DE1771863A1 (de) | 1972-03-16 |
| DE1771863C true DE1771863C (de) | 1973-04-19 |
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