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DE638054C - Verfahren zur Schwimmaufbereitung von komplexen Sulfiderzen - Google Patents

Verfahren zur Schwimmaufbereitung von komplexen Sulfiderzen

Info

Publication number
DE638054C
DE638054C DEF76322D DEF0076322D DE638054C DE 638054 C DE638054 C DE 638054C DE F76322 D DEF76322 D DE F76322D DE F0076322 D DEF0076322 D DE F0076322D DE 638054 C DE638054 C DE 638054C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lead
copper
flotation
zinc
sulphides
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF76322D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRANCO WYOMING OIL Co
Original Assignee
FRANCO WYOMING OIL Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRANCO WYOMING OIL Co filed Critical FRANCO WYOMING OIL Co
Priority to DEF76322D priority Critical patent/DE638054C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE638054C publication Critical patent/DE638054C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/02Froth-flotation processes
    • B03D1/06Froth-flotation processes differential

Landscapes

  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 9. NOVEMBER 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE Ic GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1933 ab
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur auswählenden Schwimmaufbereitung für die Ausscheidung von mineralischem Schwefelblei und von Schwefelkupferverbindungen aus komplexen Sulfiderzen, die außer Schwefelkupfer, Schwefeleisen, Schwefelzink auch Schwefelblei enthalten.
Es ist bekannt, daß zum Zwecke der Schwimmaufbereitung dieser Mineralien der Zusatz von Cyaniden in größeren Mengen wenigstens bis zu einem gewissen Grade die Wirkung hat, Schwefelkupfer und Schwefelzink herabzudrücken, während Schwefelblei unverändert bleibt und durch Schwimmaufbereitung gewonnen werden kann.
Es ist weiterhin bekannt, diesen Cyanverbindungen Zinksulfat zuzusetzen oder die Cyanverbindung allein durch ein Gemisch von basischem Cyanammonium und Bleinitrat ao zu ersetzen.
Zwar drücken alle diese Mittel sowohl Schwefelkupfer als auch Schwefelkies und Schwefelzink, jedoch gestatten sie nicht, die Schwefelkupferverbmdtmgen mit befriedigendem Ausbringen oder in genügender Reinheit getrennt vom Blei zu gewinnen.
Als auswählendes, belebendes Mittel kennt man ferner die Kupfersalze, z. B. Kupfersulfat oder basische Lösungen von Kupfersalzen, ζ. B. eine Lösung eines Kupferammoniaksalzes, wie Kupferammoniumacetat.
Diese Kupfersalze machen nicht nur Schwefelkupfer, sondern auch die andern Schwefelverbindungen und besonders auch Schwefelzink schwimmfähig; infolgedessen ist eine genügend reine Gewinnung von Schwefelkupfer nicht möglich.
Man hat ferner vorgeschlagen, vermittels einer Cyanverbindung durch ein Kupfersalz belebtes Zink zu drücken, aber dieses Verfahren drückt gleichzeitig die Schwefelkupferverbindungen und scheidet deshalb im vorliegenden Falle aus.
Es ist ferner bekannt, daß Schwefeldioxyd Zink drückt und Blei zum Schwimmen bringt; dieses Mittel kommt in Frage, wenn es sich um die Ausscheidung von Blei handelt, während es für die Ausscheidung von Schwefelkupfer nicht geeignet ist.
Ferner hat man vorgeschlagen, Bleisalze als auswählende, belebende Mittel zu benutzen, doch ist es nicht möglich, mit Bleisalzen allein eine befriedigende Trennung von Schwefelblei und Schwefelkupfer zu erreichen.
Das Verfahren nach der Erfindung geht davon aus, daß man in bekannter Weise alle Schwefelverbindungen des Erzes, mit Ausnahme von Bleiglanz, vermittels einer Cyanverbindung drückt. Die Erfindung besteht darin, daß zu den Cyaniden als weiteres Drückmittel Schwefeldioxyd hinzugesetzt, das Bleisulfid ausgeschwommen und sodann das Kupfersulfid durch Zugabe eines löslichen Bleisalzes, wie Bleinitrat, -chlorid oder -aoetat, wieder -schwimmfähig gemacht wird.
Man hat festgestellt, daß das Ausbringen durch gemeinsame Anwendung von Schwefeldioxyd und einer Cyanverbindung erhöht,, wird. '
Die spätere Hinzufügung eines Iöslicfic4^ Bleisalzes bewirkt das Schwimmfähigmacfre^»' des Schwefelkupfers, das durch die gemeii£" same Wirkung der Cyanverbindung und von Schwefeldioxyd gedruckt worden war, während Pyrite und die sonstigen Sulfide unverändert bleiben.
Eine Ausführungsform des Verfahrens wird nachstehend beschrieben mit dem Hinweis, daß dieses Verfahren sich nicht auf dieses Beispiel beschränkt.
Ein Mineral, das Schwefelverbindungen von Kupfer, Blei, Zink und Eisenpyrit enthält, wird unter Zumischung von Wasser zerkleinert in der Weise, daß die mineralischen Bestandteile von dem tauben Gestein getrennt werden. Die Trübe wird mit einer Cyanverbindung in Gegenwart eines Reduktionsmittels gemischt. Als letzteres wählt man Schwefeldioxyd. Die Zeit für die Durchmischung richtet sich nach dem gewünschten Erzeugnis. Die Trübe wird darauf einer Schwimmaufbereitung unterworfen, wodurch das Bleisulfid mit Hilfe von bekannten Schwimmitteln ausgeschwommen wird. Solche Mittel sind AerofLoat, Kresol .und disubstituiertes Dithiophosphat, wie es im Handel er
hältlich A. Nachdem das Blei ausgeschwommen ,ist^jpügt man eine Bleiverbindung, wie •πι.·—^ -chlorid oder -aoetat, hinzu. Diese
jbeleben die Schwefelkupferverbin-
ie nunmehr unter Zugabe von be-,-/kannten Schwimmitteln ausgeschwommen •"werden.
Die Abgänge dieser Schwimmaufbereitung, die Zink und Pyrit und Berge enthalten, sind hierbei gedrückt. Dieser Trübe kann man Kupfersulfat oder ein anderes belebendes Mittel, welches eine auswählende Wirkung auf Zink und Pyrit hat, in bekannter Weise zufügen und so das Zink für sich gewinnen. Der bei den Bergen verbleibende Pyrit kann unter Umständen noch aus den Abgängen gewonnen werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Schwimmaufbereitung von komplexen Sulfiderzen, bei dem die Sulfide mit Ausnahme des Bleisulfids durch Cyanide gedruckt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zu den Cyaniden als weiteres Drückmittel Schwefeldioxyd hinzugesetzt, das Bleisulfid ausgeschwommen und sodann das Kupfersulfid durch Zugabe eines löslichen Bleisalzes, wie Bleinitrat, -chlorid oder -aoetat, wieder schwimmfähig gemacht wird.
DEF76322D 1933-10-05 1933-10-05 Verfahren zur Schwimmaufbereitung von komplexen Sulfiderzen Expired DE638054C (de)

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DE638054C true DE638054C (de) 1936-11-09

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