DE63797C - Ausführungsform der OLDHAM'schen Kupplung als Werkzeughalter - Google Patents
Ausführungsform der OLDHAM'schen Kupplung als WerkzeughalterInfo
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die ,vorliegende, in den Fig. 1 bis 14 in
verschiedenen Ausführungsformen dargestellte Erfindung betrifft einen auf dem Princip der
Oldham'schen Kupplung beruhenden Mechanismus, durch welchen die rotirende Bewegung
einer Spindel auf eine andere, excentrisch zur -ersten sich befindende Spindel übertragen werden
kann, derart, dafs die Seitenentfernungen zwischen den beiden Spindeln während der
Rotation nach Bedarf geändert werden können, ohne dafs eine Unterbrechung der Rotation
eintritt.
Im Besonderen eignet sich der Apparat als Werkzeughalter für Bohrmaschinen, Fräsmaschinen,
Drehbänke und ähnliche Maschinen, sofern unregelmäfsig angeordnete Löcher gebohrt,
unregelmäfsige Curven gefräst oder ähnliche Arbeiten ausgeführt werden sollen, welche
eine absatzweise oder continuirliche Richtungsänderung des arbeitenden Werkzeuges erforderlich
machen. Im allgemeinen aber kann der Apparat für sehr verschiedenartige Arbeiten benutzt
werden, von denen in der Beschreibung einige erläutert sind.
Fig. ι zeigt einen Verticalschnitt durch den hier als Werkzeughalter ausgeführten
Apparat, welcher an der Spindel einer Bohrmaschine befestigt ist. Fig. 2 ist eine Oberansicht
des Apparates, geschnitten in der Linie 2-2 der Fig. 1. Fig. 3 ist ein Horizontalschnitt
durch die Linie 3-4 der Fig. 1, wobei die untere Hälfte von oben gesehen ist. Fig. 4
ist ein Horizontalschnitt in derselben Ebene, wobei die obere Hälfte von unten gesehen ist.
Fig. 5 ist eine perspectivische Ansicht eines Mittelstückes. Fig. 6 zeigt einen Verticalschnitt
durch Fig. 5 in der Linie 6-6. Fig. 7 ist ein Verticalschnitt durch eine modifkirte Anordnung,
in welcher anstatt eines Mittelstückes deren zwei angewendet sind. Fig. 8 zeigt
einen Horizontalschnitt durch die Linie 8-8 der Fig. 7. Fig. 9 ist eine theilweise Oberansicht
einer Vielfachbohrmasehine, bei welcher mehrere Bohrspindeln derart angeordnet sind,
dafs zwei oder mehrere derselben gleichzeitig mit verschiedener Geschwindigkeit rotiren
können, wobei die Ein- und Ausschaltung der Bohrspindeln bezw. die Uebertragung der Bewegung
des Antriebsrades auf die Werkzeughalter durch Vermittelung des Kupplungsmechanismus herbeigeführt wird. Fig. 10 zeigt
einen vergröfserten' Verticalschnitt durch die Linie io-io der Fig. 9. Fig. 11 ist ein Horizontalschnitt
durch die Linie 11-1 1 der Fig. 10.
Fig. 12 ist die Ansicht einer Planscheibe zum Halten der zu bearbeitenden Gegenstände, wobei
die Uebertragung der Rotationsbewegung ebenfalls durch den Kupplungsmechanismus geschieht. Fig. 13 zeigt einen Verticalschnitt
durch die Linie 13-Ί3 der Fig. 12, und Fig. 14
zeigt einen Horizontalschnitt durch die Linie 14-14 der Fig. 13.
Da die wesentlichen Theile der Construction durch die Fig. 1 bis 6 klar dargestellt werden,
sollen diese zuerst beschrieben werden. Es enthalten jene Figuren natürlich noch Theile,
welche die Construction vervollständigen, ohne jedoch wesentlich zu sein.
A ist eine das eine Endstück bildende Kopfplatte, welche mit Hülfe des Doppelkeiles A1
an der Spindel G1 einer Bohrmaschine befestigt ist. G bezeichnet einen Theil des Gestelles
der Bohrmaschine. An der Unterseite des Endstückes A befinden sich diagonale Backen B B,
welche zwischen sich eine breite Nuth B1, Fig. 4, bilden. Der Mittelpunkt dieser Nuth
correspondirt mit der Mittellinie der Spindel G1. D ist das Mittelstück; dasselbe besteht aus
einem länglichen, annähernd elh'psenförmigen Block, welcher der Länge nach von einer
Nuth Ζ)2 durchzogen wird. Die Länge des
Mittelstückes D correspondirt mit der Breite der Nuth B1, und es kann das Mittelstück in
dieser Nuth hin- und hergleiten, so dafs es selbst also seitlich verschoben wird. In der
Fig. 4 sind die beiden Seitenstücke des Theiles D durch einen Boden D2, Fig. 4, 5 und 6, verbunden,
doch kann in besonderen Fällen, wie später beschrieben werden wird, der Boden D2
durch zwei kurze Verbindungsstücke D3, Fig. 8, ersetzt werden.
In der Nuth des Mittelstückes D liegt das andere Endstück E, dessen Breite mit der
Breite der Nuth in D correspondirt und welches in letzterer in derselben Weise verschoben
werden kann, wie es mit D mit Bezug auf B1 möglich ist. Mit diesem Endstück E ist eine
Spindel E1 verbunden, welche entweder in dem Block vollständig festsitzt oder axial in
ihm verschoben werden kann, jedoch so, dafs die Rotation des Blockes stets auch die Rotation
der Spindel E1 bewirkt.
Die bis jetzt dargestellten Theile umfassen das, was zur Uebertragung rotirender Bewegungen
von der Welle auf eine andere wesentlich ist; und nun ist es nur nothwendig, das
Mittelstück mit dem zweiten Endstück se^en
Herausfallen zu sichern. Die einfachste Ausführung dieser Sicherung ist in den Fig. 7
bis 8 dargestellt, wobei jedoch anstatt eines Mittelstückes deren zwei verwendet sind. H,
Fig. 7, ist eine Deckplatte, welche an dem überhängenden Rand des oberen Endstückes A
befestigt ist. Bei der Anwendung zweier Mittelstücke ist stets das eine kreuzweise zum anderen
angeordnet, und es wird das zweite in derselben Weise durch Backen BB, Fig. 8, geführt
wie das erste. Das untere Endstück reicht in diesem Falle durch beide Mittelstücke
hindurch, und es sind die Theile des unteren Mittelstückes durch Querstücke D3 verbunden,
während die des oberen durch einen Boden D-in vorbeschriebener Weise zusammengehalten
werden.
Es ist nun hier zu bemerken, dafs bei dieser Construction die Führung, welche das eine der
beiden Mittelstücke dem unteren Endstück ertheilt, vollkommen mit der Führung correspondirt,
welche das andere Mittelstück durch seine Backen B erhält, so dafs das hinzugefügte
zweite Mittelstück nur als eine Sicherheitsvorrichtung gegen etwaiges unregelmäfsiges
Arbeiten des ersten zu betrachten ist; damit nun das untere Endstück nicht aus den Mittelstücken
herausgleiten kann, ist es so angeordnet, dafs seine beiden Schmalseiten if4^4,
Fig. 7, auf dem unteren Mittelstück liegen, welches seinerseits durch . die Grundplatte H
gehalten wird. Es können natürlich für diesen Zweck, nämlich um das Herausgleiten des
unteren Endstückes mit der Spindel E1 zu verhüten, die verschiedenartigsten Constructionen
Anwendung finden, und die eben beschriebene Construction soll nur wenigstens eine der möglichen
Ausführungsformen darstellen.
In den Fig. 1, 2 und 3 ist das Lager für die Spindel E1 derart ausgeführt, dafs es
durch Vermittelung zweier Schraubspindeln NN in verschiedenartigster Weise verstellt werden
kann, derart, dafs dadurch die Uebertragung der Rotation von G1 auf E1 selbst während
der Verschiebung des Lagers eine Unterbrechung nicht erleidet.
/ und J ist ein Dreiarm, welcher zunächst aus den Flantschhälften J1 und I1 besteht,
wovon /' einen Arm I'2 und J1 zwei Arme J2
trägt, deren Enden sich über das obere Endstück A hinweg erstrecken. Die Flantschen J1
und /' sind an ihren Ansätzen j durch Bolzen i derart verbunden, dafs sich der erhöhte
centrale Theil von A frei drehen kann. K ist ein Gehäuse, dessen Durchmesser mit dem der
Kopfplatte A mit ihren Backen B correspondirt, und welches an seinem oberen - Rand drei
Winkelansätze K1 hat, durch welches es mit den Armen P J- verbunden werden kann.
Im Boden des Gehäuses K befindet sich eine centrale Oeffhung K2 von solcher Gröfse,
dafs die Verschiebung der Spindel E1 nach
keiner Seite hin gehindert wird. An der einen Seite des Gehäuses K sitzt ein Arm K3, der
am Gestell der Maschine Anschlag findet, so dafs hierdurch die Mitdrehung des Gehäuses
verhindert wird. In den Fig. 1 und 2 bildet z. B. der Theil G der Bohrmaschine den Anschlag
für den Arm K3.
Es sind nun im Gehäuse K2 zwei Rahmen
L L, Fig. ι und 3, angeordnet, welche durch Backen im Gehäuse K in derselben Weise geführt
werden, wie es bei den Mittelstücken der Fall ist. Durch die Rahmen L L erstreckt
sich ein Block M, Fig. 3, welcher durchbohrt ist und die Spindel E1 frei drehbar hindurchgehen
läfst. An der Oberseite ist der Block M mit horizontalem Flantsch m, Fig. 1, versehen,
welcher auf dem oberen Rahmen und unter dem Mittelstück liegt, während der untere
Rahmen durch den Bodenring des Gehäuses K gehalten wird.
Durch die Seitenwand des Gehäuses K laufen zwei Schraubspindeln N N, von denen je eine
auf einen der Rahmen L wirkt, und zwar derart, dafs durch Drehen der Spindel N durch
Vermittelung eines an ihnen befestigten Handrades eine Verschiebung jedes Rahmens in der
einen oder anderen Richtung herbeigeführt werden kann, so dafs man hierdurch natürlich
auch den Block M und das untere Endstück E in beliebiger Weise verstellen kann, und zwar
selbst während der Rotation der Spindeln G1 und E1. Die Verbindung der Schraubspindeln N
mit dem Rahmen L ist in Fig. 3 dadurch bewirkt, dafs das Ende jeder Spindel mit einer
umlaufenden Nuth versehen ist, in welcher ein Stift η sich befindet, der theilweise im Rahmen
liegt, so dafs bei der Drehung der Spindel N ein Mitnehmen des betreffenden Rahmens in
der einen oder anderen Richtung stattfinden mufs.
Wenn man diese Vorrichtung bei Bohrmaschinen anwendet, wo der Bohrer auf den
Werkzeughalter E1 einen axialen Druck ausübt,
ist es zweckmäfsig, die Reibung zwischen den gleitenden Theilen möglichst zu vermindern.
Für diesen Zweck ist das Endstück E, Fig. 1, mit einer halbrunden Aushöhlung versehen, in
welcher eine Rolle O ruht, die, sobald Druck auf die Spindel E1 ausgeübt wird, gegen den
Boden bezw. die Decke (je nach der Lage des Apparates) des Mittelstückes drückt und somit
die Reibung zwischen dem Mittelstück und dem unteren Endstück bei der Verschiebung des
letzteren sehr vermindert.
In gleicher Weise ist das Mittelstück selbst mit zwei Rollen P, Fig. 1, versehen, welche
gegen die Kopfplatte A drücken. Für den Fall, dafs zwei Mittelstücke verwendet werden,
wie z. B. in Fig. 8, ist es natürlich nicht nothwendig, das untere auch mit Rollen zu versehen, da dieses direct keinen Druck empfängt,
sondern, wie es oben erwähnt wurde, nur dazu dient, die Bewegung des unteren Endstückes
mit dem oberen Mittelstück zu einer möglichst gleichmäfsigen zu machen.
Es kann die Vorrichtung auch angewendet werden, um ein Werkstück auf einem Bohroder
Frästisch in horizontaler oder an der Spindel einer Drehbank in verticaler Lage zu
halten, damit das betreffende Werkzeug das Arbeitsstück an verschiedenen Punkten angreifen
kann.
Eine für solchen Zweck dienende Ausführungsform der Vorrichtung ist in den Fig. 12
bis 14 dargestellt, und zwar ist diese Ausführungsform im wesentlichen der der Fig. 7
und 8 gleich, nur mit dem Unterschied, dafs hier die beiden Mittelstücke L L nicht zu
rotiren brauchen und somit direct mit den zur Verstellung dienenden Schraubspindeln N in
Verbindung stehen, so dafs also die Anwendung von Rahmen unnöthig wird. In der in
Fig. 12 dargestellten Ausführungsform kann also das Gehäuse K auf dem Bohrtisch einer
Verticalbohrmaschine oder auf einer Fräsmaschine befestigt werden, und es wird das
zu bearbeitende Werkstück auf der Planscheibe R durch Vermittelung der verstellbaren
Klauen R1 festgelegt. Die Planscheibe R ist
mit dem Endstück M fest verbunden, so dafs sie also durch die Verschiebung des letzteren
nach der einen oder anderen Richtung ebenfalls mit dem von ihr gehaltenen Werkstück
verschoben wird. Im übrigen ist die Construction und Arbeitsweise dieser Ausführungsform wohl nach den vorhergegangenen Erläuterungen
ohne Weiteres verständlich.
Eine andere Ausführungsform der Vorrichtung ist in den Fig. 9 bis 11 dargestellt, und
zwar dient dieselbe hier bei einer Vielfachbohrmaschine dazu, die zur Uebertragung der
Bewegung dienenden Frictionsräder ein- oder auszurücken, wobei die betreffenden Werkzeughalter
ihre Lage im Raum nicht verändern.
In Fig. 9 ist 5 ein Theil des Gestelles einer
Vielfachbohrmaschine und Y die Hauptwelle, welche das zur Bewegung der einzelnen Bohrmaschinen
dienende Hauptfrictionsrad Y1 trägt. Dieses Rad hat an der Peripherie eine V-förmige
Nuth und überträgt seine Kraft auf die kleineren Frictionsräder W1 W'2 W3 der drei in der Zeichnung
dargestellten Einzelmaschinen. Der das eine Endstück bildende Körper w, Fig. 10, erhält
eine starke Lederscheibe wx mit konischer
Peripherie, welche die Bewegung vom Rad Y1 übernimmt. Auf den Rand w11 ist ein
Flantsch w 12 aufgeschraubt, welcher in Verbindung
mit dem oberen Flantsch und durch Bolzen n>13 den Lederring wY an seinem Platz
erhält.
Die centrale viereckige Höhlung wu im
Körper w enthält das Mittelstück D, in welchem
sich das andere Endstück E in bekannter Weise bewegt. Die Welle E1 ist hier mit
dem inneren Endstück durch einen Stift verbunden. Das Endstück E ist am oberen Rand
mit einem breiten Flantsch e1 versehen, der das Mittelstück an seinem Ort erhält bezw.
überhaupt das ganze Rad hält, während es in horizontaler Ebene verschoben wird. S3 S4
sind horizontale, im Gestell der Maschine angeordnete Balken, zwischen denen die Bohrapparate
gehalten werden.
S30 ist ein Lager im Balken S3 für die
Welle E1; letzterer hat einen umlaufenden Ansatz e10 unterhalb des Lagers S30, um den
während der Arbeit auftretenden axialen, nach oben gerichteten Druck auf den unteren Balken
zu übertragen. Die obere Spindel AJ correspondirt
mit dem gleichartig benannten Theil der übrigen Figuren und ruht in einem Block T.
Dieser kann in einem Ausschnitt Si0 im Balken
S4 durch die mit Handrad versehene Schraubspindel U horizontal verschoben werden,
so dafs durch eine Drehung des Handrades der ganze Uebertragungsapparat in oder aufser Eingriff mit dem Hauptantriebsrad gebracht
werden kann.
Die einzelnen Bohrapparate werden zweckmäfsig mit verschieden grofsen Antriebsscheiben
versehen, so dafs die betreffenden Bohrspindeln mit verschiedener Geschwindigkeit rotiren
können; man ordnet jeden einzelnen Apparat so an, dafs, wenn die .Lederscheibe wx das
Rad Y berührt, die Spindeln A1 und E1 sich
in gerader Linie über einander befinden, damit zunächst während der Rotation zwischen dem
Mittelstück -D und seiner Führung einerseits und dem Endstück E und dem Mittelstück D
andererseits keine Reibung auftritt.
Es wird mithin bei der eben beschriebenen Ausführungsform keine Verschiebung der Bohrspindel,
sondern umgekehrt eine Verschiebung des eigentlichen Apparates herbeigeführt. Bei
dieser Einrichtung kann man die Reibung auf das Vollkommenste ausnutzen, da man die
Lederscheibe im Verhältnifs ihrer Abnutzung nachstellen kann. Bei jeder Nachstellung wird
trotz des verringerten Umfanges des ganzen Rades doch jeder Theil desselben mit dem
Antriebsrad in Berührung gelangen, wobei dann natürlich die Welle A1 sich nicht mehr
direct über dem Werkzeughalter E befindet, sondern dann näher nach dem Rad Y1 zu
liegt.
Claims (3)
1. Eine Ausführungsform der Oldham'sehen
Kupplung als Werkzeughalter, bei welcher die Kupplungstheile in einem undrehbaren
Gehäuse K in der Weise angeordnet sind, dafs das Werkzeug haltende innere Endstück
E, welches von dem mit der Arbeitsspindel einer Bohr-, Fräs- etc. Maschine
verbundenen äufseren Endstück A aus in Drehung versetzt wird, die Führungsschlitze
zweier im Gehäuse K angeordneter, rechtwinklig zu einander gelagerter Rahmen L L
durchläuft, welch letztere von aufsen beliebig seitlich verschoben werden können,
so dafs dadurch auch das Endstück E mit dem Werkzeug ohne Unterbrechung der
Drehung seitlich verschoben wird.
2. Bei der unter i. geschützten Vorrichtung
die Anordnung, dafs das innere Endstück, unter Fortfall des Mittelstückes D und des
äufseren Endstückes A, nur von den Rahmen LL geführt wird, und dafs das Gehäuse
K auf dem Arbeitstisch einer Bohr-, Fräs- etc. Maschine und das Werkzeug
oben auf dem inneren Endstück E angeordnet ist.
3. Bei der unter 1. geschützten Vorrichtung die Anordnung, dafs das Endstück A von
der Peripherie aus in Drehung versetzt wird, und. dafs dabei sowohl die Werkzeugspindel
des Endstückes E, als auch das Endstück A feststehend oder seitlich
verschiebbar sein kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63797C true DE63797C (de) |
Family
ID=337700
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63797D Expired - Lifetime DE63797C (de) | Ausführungsform der OLDHAM'schen Kupplung als Werkzeughalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63797C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE754431C (de) * | 1935-11-23 | 1951-12-20 | Nat Acme Co | Vorrichtung zum Drehen und Bohren aussermittiger Flaechen an mittig umlaufenden Werkstuecken auf mehrspindligen selbsttaetigen Drehbaenken |
| FR2603826A1 (fr) * | 1986-09-16 | 1988-03-18 | Menissier Pierre | Ensemble mecanique compact pour la motorisation d'une machine-outil pour l'usinage et pour le tronconnage de pieces cylindriques |
| WO1988009239A1 (fr) * | 1987-05-26 | 1988-12-01 | Fmtd Fabrique De Machines Et Taillerie De Diamants | Dispositif de fixation rotatif par congelation |
-
0
- DE DENDAT63797D patent/DE63797C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE754431C (de) * | 1935-11-23 | 1951-12-20 | Nat Acme Co | Vorrichtung zum Drehen und Bohren aussermittiger Flaechen an mittig umlaufenden Werkstuecken auf mehrspindligen selbsttaetigen Drehbaenken |
| FR2603826A1 (fr) * | 1986-09-16 | 1988-03-18 | Menissier Pierre | Ensemble mecanique compact pour la motorisation d'une machine-outil pour l'usinage et pour le tronconnage de pieces cylindriques |
| WO1988009239A1 (fr) * | 1987-05-26 | 1988-12-01 | Fmtd Fabrique De Machines Et Taillerie De Diamants | Dispositif de fixation rotatif par congelation |
| GB2211119A (en) * | 1987-05-26 | 1989-06-28 | Fmtd Fab Mach Taill Diamants | Rotary fixing device for fixing by freezing |
| GB2211119B (en) * | 1987-05-26 | 1991-06-05 | Fmtd Fab Mach Taill Diamants | Rotary attachment means. |
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