DE2214372A1 - Rohrschneidvorrichtung - Google Patents
RohrschneidvorrichtungInfo
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Description
PATENTANWÄLTE
DIPL.-ING. DR. IUR. DIPL.-ΙΝβ.
VOLKER BUSSE DIETRICH BUSSE
45 Osnabrück, den 22. März 1972
MDSERSTRASSE 2O/24
Rohrschneidvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rohrschneidvorrichtung.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Rohrschneidvorrichtung.
Es besteht Bedarf an leicht bedienbaren und im höchsten Maße zuverlässigen Vorrichtungen zum Nuten bzw. Rillen und/
oder Abschneiden von Metallrohren mit großen Durchmesserunterschieden, die an der Bau- bzw. Arbeitsstelle verwendet
werden können. Die"erwünschten Eigenschaften derartiger Vorrichtungen bestehen u.a. in der wahlweise erforderlichen
Fähigkeit des Nutens bzw. Rillens und Abschneidens von Rohren, der Tragbarkeit, Pederbelastung und gleichzeitiger Einstellbarkeit
des oder der Schneidwerkzeuge, Zusammenfassung aller Vorschub- und Spannungssteuerungen an einer Stelle, verbesserter
ein- bzw. nachstellbarer Anbringung des Werkzeuges auf dem Rohr zum Rotieren um das Rohr beim Schneiden von
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Gewinde beim Rillen oder Nuten, Steuerung der Schneidrate bzw.
-geschwindigkeit sowie der Fähigkeit, das Rillenschneidwerkzeug in einem einstellbaren Abstand zu dem Endeties Rohrs in Stellung
zu bringen.
Die Erfindung schafft eine Rohrschneidvorrichtung, die sich auszeichnet
durch eine zum Drehten der Vorrichtung um ein Rohr mit
dessen Innen- oder Außenfläche in Eingriff kommende Antriebseinrichtung, eine zum Andrücken der Antriebseinrichtung an das Rohr
an dessen anderer Fläche in Anlage kommende Andrückeinrichtung mit einzelnen einstellbaren, an der anderen Fläche des Rohrs in
Anlage kommenden Rollen; einen Support für die Antriebs- und die Andrückeinrichtungen, ein von dem Support zum Bewegen zu der
anderen Fläche des Rohres hin und von dieser weg getragenes erstes Schneidwerkzeug und einen Kopf hierfür, sowie eine eine Feder
aufweisende weitere Einrichtung, die den Kopf federn! gegen die andere Fläche des Rohrs drückt und das Schneidwerkzeug beim
Rotieren der Vorrichtung um das Rohr in federndem Schneideingriff mit diesem hält. ·.
Die Vorrichtung kann ein zweites vom Kopf getragenes Schneidwerkzeug
zu einer wechselnden Schneidausführung an dem Rohr aufweisen, wobei die Schneidwerkzeuge aus einem Rillen- bzw. Nutenschneider
und einem Rohrabschneider bestehen können. Die Feder kann zum einstellbaren Bewegen zu dem Rohr hin und von diesem weg und
Steuern der Federkraftübertragung auf das Schneidwerkzeug durch
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einen ersten Träger abgestützt sein. Ein zweiter Träger kann zum einstellbaren Bewegen mit dem Kopf in Wirkverbindung stehen, wobei
der Kopf zu dem Rohr hin und von diesem weg verlagert wird,
während die Feder das Andrücken des Kopfes an das Rohr fortsetzt. Die Andrückrollen können von Haltern getragen werden, die zum im wesentlichen senkrecht zu der Rohraußenfläche erfolgenden Vorbewegung und Zurückziehen der Rollen entlang gekrümmten Bahnen an dem und in Bezug auf den Support bewegbar sind. Eine der Roller kann eine unter einem Winkel stehende Plächenrillung aufweisen,
um die Vorrichtung in Abhängigkeit von ihrer Drehung um das
Rohr in Längsrichtung endseitig gegen das Rohrende zu drücken.
Die Vorrichtung kann weiter einen zum Anordnen des Schneidwerkzeuges in einem gewählten Abstand von dem Rohrende vorgesehenen unc von dem Kopf getragenen, entfernbaren Abstandhalter mit wählbarer Breite umfassen.
während die Feder das Andrücken des Kopfes an das Rohr fortsetzt. Die Andrückrollen können von Haltern getragen werden, die zum im wesentlichen senkrecht zu der Rohraußenfläche erfolgenden Vorbewegung und Zurückziehen der Rollen entlang gekrümmten Bahnen an dem und in Bezug auf den Support bewegbar sind. Eine der Roller kann eine unter einem Winkel stehende Plächenrillung aufweisen,
um die Vorrichtung in Abhängigkeit von ihrer Drehung um das
Rohr in Längsrichtung endseitig gegen das Rohrende zu drücken.
Die Vorrichtung kann weiter einen zum Anordnen des Schneidwerkzeuges in einem gewählten Abstand von dem Rohrende vorgesehenen unc von dem Kopf getragenen, entfernbaren Abstandhalter mit wählbarer Breite umfassen.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands der Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung näher
beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Rohrschneidvorrichtung,
Fig. 2 eine Vorderansicht nach Linie 2-2 der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 2,
Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie 4-4 der Fig. 2,
Fig. 5 Schnitte nach Linien 5-5 bzw. 6-6 der Fig. 4,
und 6
und 6
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Fig. 7 einen horizontalen Schnitt nach Linie 7-7 der Fig. Fig. 8 einen Vertikalschnitt nach Linie 8-8 der Fig. 3,und
Fig. 9 zwei mit Nuten versehene, in endseitiger Anlagen-Stellung
gehaltene Rohre.
Entsprechend der Zeichnung kann ein Support z.B. aus einem Körper 10 und sich in vertikaler Richtung erstreckenden und
horizontal im Abstand zueinander angeordneten vorderen und hinteren Abdeckplatten 11 und 12 bestehen. Von dem Support
abgestützte Antriebsmittel können in üblicher Weise aus einem Zahnrad 13, das an einer zur Antriebsverbindung mit einer Drehkraftquelle
15 bei I1Ja vorstehenden Welle Ik befestigt ist,
einem mit dem Zahnrad 13 kämmenden und durch eine Welle 17 getragenen größeren Zahnrad 16 (zur Geschwindigkeitsherabsetzung)
und einer durch eine Wellenverlängerung getragenen und angetriebenen, mit einem Rohr in Eingriff kommenden Walze 18 bestehen.
Zwei auf der Wellenverlängerung 17a aufgeschraubte Muttern 19 und 19a halten die Walze 18 und ein Keil 120 verbindet
die Walze und die Wellenverlängerung 17a.
Die Walze 18 kann in üblicherweise bei l8a geriffelt oder gezahnt sein, um eine Fläche (z.B. die Innenfläche 21) eines
Rohres 20 die einem Rillen und/oder Schneiden unterworfen werden soll, zwangsläufig zu erfassen und anzutreiben.Wie nachstehend
erläutert, wird bei durch die Walze 18 erfolgendem Rotieren ddr Vorrichtung um das Rohr 18, z.B. in der durch
Pfeil 23 in Fig. 2 angedeuteten Richtung, ein auf der Walze
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oder auf der Welle 17 sitzender Anschlagflansch 25 an das Ende 24 des Rohres angedrückt. Dies ermöglicht ein hinsichtlich Abstand
von dem Ende 24 des Rohres genaues Anordnen der durch die
Vorrichtung in die Rohrxvand eingeschnittenen Rille bzw. Nut.
Fig. 9 zeigt zwei derartige Nuten 26 und 27, die in benachbarten, durch eine geeignete Kupplung 30 miteinander endseitig verbundenen
Rohren 28 und 29 ausgebildet sind.
Weiter ist eine allgemein als Andrückeinrichtung bezeichnete Vorrichtung
vorgesehen, die zum Andrücken der Antriebswalze an das und in Eingriff mit dem Rohr mit dessen entgegengesetzter Fläche
(z.B. Außenfläche 31) in Eingriff kommen kann. Die Andrückeinrichtung umfaßt zwei Führungsrolleneinheiten 32 und 33, die,
wie am deutlichsten aus Fig. 2 ersichtlich, mit der Rohraußenfläche in Eingriff kommen können, sowie Halter für die Rolleneinheiten,
die zum im wesentlichen senkrecht zu der Rohraußenfläche erfolgendem Vorbewegen und Zurückziehen der Rollen entlang gekrümmten
Bahnen an dem und in Bezug auf den Support bewegbar sind.
Wie aus Fig. 4 bis 6 ersichtlich, besteht die Rolleneinheit 32 im einzelnen aus mit einer gemeinsamen Welle 34 aus einem Stück
bestehenden Rollen 32a und 32b. Ein Haltejoch bzw. Halter 35 zwischen den Rollen enthält eine Bohrung 36 für eine enge Aufnahme
der Welle 34 zum Verlagern derselben entlang der beschriebenen
gekrümmten Bahn, die durch einen gebogenen bzw. gekrümmten Führungsschlitz 37 in der Platte 11 gebildet ist. Eine
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Verlängerung 34a der Welle durchgreift den Schlitz 37 und steht für eine Schwenkverbindung mit einem Gelenkhebel 39 in das
Körperinnere 38 vor. Der Gelenkhebel 39 schwingt um ein Schwenkgelenk 40, um die Welle 34 und die Rollen 32a und 32b zu der
beschriebenen Bewegung entlang einer Bogenlinie stützend zu führen, wobei das Schwenkgelenk 40 durch die Platten 11 und 12 ge
tragen wird. Diese Bewegung wird z.B. durch eine von einem Körper vorsprung 42 getragene Vorschubspindel 41 gesteuert. Die Vorschubspindel
ist mit einer Gewindebuchse 43 verbunden und ihr unteres Ende 44 ist bei 45 drehbar mit dem Halter 35 verbunden,
so daß beim Drehen einer Handhabe 46 an dem oberen Ende der Vorschubspindel oder durch ein Verschwenken des Gelenkhebels 39 der
Halter 35 und die Rollen 32a und 32b entlang der durch den Schlitz 37 bestimmten gekrümmten Bahn verlagert werden.
In gleicher Weise umfaßt die Rolleneinheit 33 Rollen 33a und 33b, die mit einer gemeinsamen Welle 54 aus einem Stück bestehen. Ein
Haltejoch bzw. Halter 55 zwischen den Rollen enthält eine Bohrung 56 für eine eng anliegende Aufnahme der Welle 54 zum Verlagern
derselben entlang der durch einen Führungsschlitz 57 in der Platte 11 gebildeten beschriebenen gekrümmten Bahn. Eine Verlängerung
54a der Welle durchgreift den Schlitz und steht zur Schwenkverbindung mit einem Gelenkhebel 59 in das Körperinnere
38 vor. Der Gelenkhebel 59 schwingt ebenfalls um das Schwenkgelenk 40, umtiie Welle 54 und die Rollen 33a und 33b zu der beschriebenenBewegung
entlang einer Bogenlinie stützend zu führen
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Eine gleichfalls durch den Körpervorsprung 42 getragene Vorschubspindel
61 steuert das Schwingen des Halters 55 und der Rollen 33a und 33b um die Gelenkachse 60, die im wesentlichen parallel
zu der Achüe des mit Nuten zu versehenen Rohres 22 verläuft. Die Vorschubspindel 6l steht mit einer mit Innengewinde versehenen
Buchse 63 in Verbindung und ihr unteres Ende ist drehbar mit einem dem Halter 35 ähnlichen Halter verbunden, so daß beim
Drehen einer Handhabe 66 an dem oberen Ende der Vorschubspindel oder durch Verschwenken des Gelenkhebels 59 der zugehörige Halter
und die Rollen 33a und 33b entlang der gekrümmten (kreisbogenförmigen)
durch die Schlitze 57 gebildeten Bahn verlagert werden.
Wie ersichtlich, haben die Rollen 32a und 33a jeweils eine Oberflächenrillung,
die sich in Umfangsrichtung um die Rollen erstreckt. Die Rillung steht unter einem Winkel derart, daß der
Support in Längsrichtung mit dem Rohr in Eingriff gebracht und an dieses angedrückt wird, und wobei der Support den vorstehend beschriebenen
Anschlagflansch 25 aufweist. Dies geschieht in Abhängigkeit der Rollenrotation, wie sie durch Drehen der Antriebswalze 18 bewirkt wird, die in Eingriff mit der Rohrinnenfläche
durch die Rollen 32a,32b,33a und 33b gelangt, indem diese gegen
die Rohraußenfläche gedrückt werden. Die Verwendung der beschriebenen
zwei Sätze von Rollenpaaren stabilisiert oder "quadriert" die Vorrichtung in Bezug auf das Rohr und dessen Ende 24, wodurch
eine genau angeordnete Nut mit gleichmäßiger Tiefe geschnitten werden kann. Das feste Andrücken des Anschlagflansches
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art das Rohrende kann, wie am deutlichsten aus Fig. 1 ersichtlich,
weiter durch leichtes Abwinkein einer der Rollenachsen 32c oder 33c aus der parallel zu der Achse 18a der Antriebswalze l8 verlaufenden Richtung heraus unterstützt werden. Der
dargestellte divergierende Winkel-ύbeträgt etwa 1/2°. Die Linie
32d verläuft parallel zur Achse 18a.
Weiter ist ein Schneidwerkzeugkopf oder -stempel 70 vorgesehen, der zum Bewegen zu dem Rohr 22 hin und von diesem weg, z.B. durch
Schwalbenschwanzecken 71a und 71b an einem Schlitten 71 geführt ist, die mit Gleitsdtz in in einem Träger 73 ausgebildeten
schwalbenschwanzförmigen Aussparungen 72a und 72b sitzen. Der Träger 73 ist z.B. durch Befestigungen 7*1 an der Platte 11 befestigt.
Der Stempel 70 kann in irgendeiner gewählten oberen und unteren
Stellung durch Anziehen einer Stellschraube 75 verriegelt werden, die entsprechend Fig. 7 einen gewinkelten Beilagekeil 76
seitlich gegen den Schlitten drückt. Der Stempel 70 kann z.B. bei 69 an dem Schlitten befestigt sein. Stattdessen kann der
Stempel nur zum Vorsehen von Nuten (d.h. ohne Abschneiden des Rohres) in in gestrichelter Linie dargestellter Stellung 69a an
dem Schlitten befestigt sein.
Es sind ferner Mittel zum federnden Andrücken sowohl von Schiitten
und Stempel als auch von einem von letzterem getragenen Schneidwerkzeug 77 gegen das Rohr vorgesehen. Diese Mittel um-
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fassen eine Druckfeder 78, deren unteres Ende an dem Schlitten anliegt
und diesen nach unten drückt, und deren entgegengesetztes bzw. oberes Ende mit einer Schulter 79 an einem in der Form einer
Buchse ausgebildeten ersten Träger 80 in Eingriff steht. Der erste Träger 80 steht bei 8l in Schraubverbindung mit einer mit
dem Körper 10 aus einem Stück bestehenden Platte 82, um das obere Ende der Feder zum Bewegen zu dem Rohr hin und von diesem weg
abzustützen und dadurch den Federdruck und die Kraftausübung nach unten auf den Schlitten zu verändern. Wie ersichtlich, erzeugt
die Feder die Kraft, die das Schneidwerkzeug federnd gegen das Rohr drückt, und diese Kraft kann wiederum durch Drehen des erster
Trägers 80 verändert werden. Zu diesem Zweck kann der Träger mit einer Handhabe 8la versehen sein.
Ein zweiter Träger, der z.B. aus einem Rotor 83 bestehen kann, steht zum einstellbaren Bewegen und Verlagern des Stempels 70 zu
dem Rohr hin und von diesem weg mit dem Stempel 70 in Wirkverbindung und ist durch die Buchse des ersten Trägers 80 abgestützt
während die Feder 78 den Kopf 70 und den Schneider 77 weiterhin gegen das Rohr drückt. Der Trägerrotor 83 ist als Buchse dargestellt,
die eine Innengewindeverbindung mit dem oberen Teil einer Vorschubspindel 8M hat, deren unteres Ende an dem Schlitten 71
befestigt ist. Beim z.B. mittels einer Handhabe 99 erfolgenden Drehen des Rotors 83 zum Zurückziehen der Spindel und auch des
Schlittens 71, des Stempels 70 und des Schneiders 77 von dem Rohr weg wird die auf den Schlitten ausgeübte Federkraft über die
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Spindel auf den Rotor 83 übertragen und drückt diesen in Anlage an ein Axialdrucklager 85 an dem Träger 80; wird umgekehrt der
Rotor 83 in die entgegengesetzte Drehrichtung gedreht, um die Spindel 84 und damit den Schneider 77 in Richtung zu dem Rohr
und in Eingriff mit diesem vorzubewegen, so wird die Federkraft
auf den Schneider übertragen. Diese übertragung kann durch Beobachten
des Freikommens des Rotos 83 von dem Axialdrucklager bestimmt werden. Dementsprechend wird ein genaues Steuern von
durch eine Hochleistungsfeder erzeugter Schneidkraftaufbringung zum schnellen und genauen Schneiden von Rohren verwirklicht.
Weiter ist wahlweises Schneiden z.B. Nuten und/oder Abschneiden möglich. Hierzu wird auf Fig. 8 Bezug genommen, wo veranschaulicht
ist, wie der Schneider 77 ununterbrochen dem Rohr nach unten zugewandt bleibt, wogegen ein zweiter Schneider 86 wahlweise
um einen Schwenkzapfen 87 an dem Stempel 70 nach unten zu dem Rohr schwenkbar ist. Im letzteren Fall steht der Schneider 8(
weiter nach unten vor als der Schneider 77, so daß anstelle des letzteren der Schneider 86 einsetzbar ist. Aufdiese Weise können
die Schneider 77 und 86 beim Drehen des Rohres Nuten in das Rohr schneiden bzw. eine Rohrlänge abschneiden. Der Schwenkzapfen 87
kann eine Gewindebefestigung umfassen, die zum Halten des Schneiders 86 in Schwenkstellung nach unten angezogen werden
kann.
Schließlich 'kann ein Abstandshalter 90 gewählter Stärke zwischen dem Nutenschneider 77 und dem Stempel 70 eingesetzt wer-
den, um den Nutenschneider in einem gewählten Abstand von dem Ende 2k des Rohres anzuordnen. Dementsprechend ist ein Steuern
des Nutenabstandes von dem Rohrende möglich.
Die Fig. 2 zeigt den Bereich der Rohrgrößen, die durch die beschriebene
Vorrichtung mit Nuten versehen oder abgeschnitten werden können. Je ein solches größeres und kleineres Rohr ist bei
20 und 100 dargestellt.
Im Betrieb wird die Vorrichtung wie aus Fig. 3 ersichtlich auf
einem Rohr angebracht und die Rolleneinheiten 32 und 33 werden zun
Einspannen der Rohrinnenwand an der Antriebswalze oder dem Zylinder 18 einzeln eingestellt. Zu diesem Zeitpunkt kann der
Stempel 70 sich in zurückgezogener Stellung befinden. Als Nächste wird der Träger bzw. Rotor 83 zum Vorbewegen des Schneiders nach
unten zum Eingriff mit dem Rohr gedrillt und zum Abheben von dem Axialdrucklager 85 weiter gedreht. Hierbei kann der Grad des Abhebens
dazu benutzt werden, die Tiefe des Nutens zu steuern, wobei der Rotor bzw. Träger 83 wieder mit dem Axialdrucklager in
Eingriff gelangt, um weiteres Schneiden zu begrenzen, wenn die gewünschte Tiefe err-eichtworden ist. Normalerweise wird jedoch
eine Reguliermutter 91 auf einem durch den Stempel 70 getragenen Gewindebolzen 99 dazu benutzt, durch Anlage an der Oberseite der
Platte 82 die Schneidtiefe zu begrenzen. Zu diesem Zweck kann der Gewindebolzen 99, wie dargestellt, durch eine öffnung in der Platt
vorstehen. Eine Sperrmutter 98 verriegelt dabei die Reguliermutter
91 in einer gewählten Stellung. Als Nächstes wird der Zylinder
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bzw. die Walze 18 zum Bewirken einer relativen Rohrrotation
und zum Schneiden gedreht.
Das einzeln erfolgende Nachstellen der Vorbevegung der Rollen-,
paare 32 und 33 in Richtung zu dem und gegen das Rohr dient als Mittel zur Steuerung des Angriffswinkels des wirksamen bzw.
gewählten Schneiders in Bezug auf das Rohr, um die Schneidrate bzw. -geschwindigkeit zu steuern. Somit hat gemäß Fig. 2 bei
vorgeschobener Stellung der Rollen 33 an das Rohr und zurückgezogenen Rollen 32 die Schneidkante 77 einen größeren Angriffswinkel
in Bezug auf die Rohraußenfläche.
Die Feder 78 dient zum Verhindern eines Verklemmens aufgrund der
Tatsache, daß sich der Schneider und Stempel 70 zu dem Rohr und enigegen dem Federdruck nach außen bewegen können, wenn der
Schneidwiderstand an die durch die Walze 18 auf das Rohr übertragene
Antriebskraft herankommt. Die Rollen 32 und 33 können
dann zum Verkleinern des Angriffswinkels des Schneiders verstellt werden, um die Klemmneigung zu beseitigen.
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Claims (12)
1. I Rohrschneidvorrichtung, gekennzeichnet durch
a) eine zum Drehen der Vorrichtung um ein Rohr mit dessen Innenoder
Außenfläche in Eingriff kommende Antriebseinrichtung (l8)
b) eine zum Andrücken der Antriebseinrichtung an das Rohr an dessen anderer Fläche in Anlage kommende Andrückeinrichtung (3
33) mit einzeln einstellbaren, an der anderen Fläche des Rohrs in Anlage kommenden Rollen,
c) einen Support (11,12) für die Antriebs- und die Andrückeinrichtungen,
d) ein von dem Support zum Bewegen zu der anderen Fläche des Rohres hin md von dieser weg getragenes erstes Schneidvjerkzeug
(77) und einen Kopf (70) hierfür, und
e) eine eine Feder (78) auf v/eisende weitere Einrichtung, die den
Kopf federrö gegen die andere Fläche des Rohres drückt und das Schneidwerkzeug beim Rotieren der Vorrichtung um das Rohr in
federndem Schneideingriff mit diesem hält.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein von dem Kopf getragenes zweites Schneidwerkzeug (86), wobei die Werkzeuge
Stellungen wechselnder Schneidlage zu dem Rohr einnehmen können.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein die Werkzeuge zur wechselnden Schneidlage zu dem Rohr schwenkbar abstützendes
Glied (87).
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4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
eines der Schneidvforkzeuge aus einem Rillen- bzw. Nutenschneider
besteht.
5. Vorrichtung noch Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet
daß eines der Schneidwerkzeuge aus einem Rillen- bzw. Nutenschneider
und das andere aus einem Rohrabschneider besteht.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die v/eitere Einrichtung mit der Feder
(78) einen ersten Träger (80) zum einstellbaren Bev/egen der
Feder zu dem Rohr hin und von diesen weg aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
die v/eitere Einrichtung weiterhin einen zweiten Träger (83) umfaßt, der mit dem Kopf in Wirkverbindung steht und zum einstcll·
baren Bewegen und Verlagern des Kopfes zu dem Rohr hin und von diesem weg von dem ersten Träger getragen ist, während die Feder
das Andrücken des Kopfes an das Rohr fortsetzt,
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückrollen (32a,32b,33a,33b) von
Haltern (35,55) getragen sind, die zum im wesentlichen senkrecht zu der Rohraußenfläche erfolgendem Vorbewegen und Zurückziehen
der Rollen entlang gekrümmten Bahnen an dem und in Bezug auf den Support bewegbar sind.
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9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
eine der Rollen eine unter einem Winkel stehende Rillungsfläche aufweist und die Vorrichtung in Abhängigkeit von ihrer Drehung
um das Rohr endaeitig in Längsrichtung gegen das Rohrende drückt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet daß die Andrückeinrichtung weiter zum Verlagern der Halter entlang
den Bahnen unabhängig einstellbare, von Hand betätigbare Teile (lJl,6l) aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, gekennzeichnet durch Gelenkhebel (39,59), die die Halter zum Bewegen
entlang den gekrümmten, kreisbogenförmigen Bahnen schwenkbar abstützen.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch einen zum Anordnen des Schneidwerkzeuges in einem gewählten Abstand von dem Rohrende vorgesehenen und von
dem Kopf getragenen entofernbaren Abstandshalter (90) mit wählbarer
Breite.
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1$
Leerseite
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- 1972-03-29 JP JP3087472A patent/JPS5631204B1/ja active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN105436522A (zh) * | 2015-12-11 | 2016-03-30 | 重庆光大机械厂有限公司 | 车床用旋转式车刀安装台 |
| CN105436522B (zh) * | 2015-12-11 | 2018-04-20 | 重庆光大机械厂有限公司 | 车床用旋转式车刀安装台 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5631204B1 (de) | 1981-07-20 |
| GB1325977A (en) | 1973-08-08 |
| US3691881A (en) | 1972-09-19 |
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