DE634885C - Tankschiff - Google Patents
TankschiffInfo
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
11. SEPTEMBER 1936
11. SEPTEMBER 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M634885 KLASSE 65a1 GRUPPE.l
The Anglo-Saxon Petroleum Co. Ltd. in London Tankschiff
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. März 1933 ab
Die Erfindung betrifft ein Tankschiff für den Überseetransport von -unter Druck stehenden
Flüssigkeiten in einzelnen selbständigen Behältern, insbesondere von unter Druck flüssigen
Gasen, wie Propan und Butan, die bei normalen Temperaturen und Atmosphärendruck gasförmig sind, bei Anwendung eines
geeigneten Überdruckes jedoch ohne Temperaturerniedrigung verflüssigt werden können.
to Bisher hat man derartige Ladungen, insbesondere von Petroleumprodukten, die unter
Druck befördert werden müssen, meist in einzelnen Stahlflaschen transportiert, was naturgemäß
recht kostspielig ist. Man hat auch bereits vorgeschlagen, verflüssigte Gase, wie
Sauerstoff, Kohlensäure o. dgl., bei denen die Anwendung von Druck und tiefen Temperaturen
erforderlich ist, auf Landfahrzeugen oder Transportkähnen in geeigneten wärmeisolierten,
unter Druck stehenden Behältern zu transportieren; derartige Behälter sind
vielfach so angeordnet, daß sie von dem Fahrzeug lösbar sind, so daß sie mit der darin
enthaltenen Ladung herausgenommen, umgeladen und weitertransportiert werden können.
Für den Überseetransport mit seinen großen Beanspruchungen sind diese Einrichtungen jedoch mehr oder weniger ungeeignet.
Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, daß bei einem Tankschiff für
den Überseetransport von unter Druck flüssigen Gasen, wie Propan und Butan, die Behälter
als annähernd vom Schiffsboden bis über das Deck reichende stehende zylindrische
Drucktanks in die vorzugsweise zur Aufnahme von unter Atmosphärendruck
stehenden Flüssigkeiten bestimmten Tankräume derart eingebaut sind, daß sie einen
Teil der Schiffskonstruktion bilden und daher mit als Träger der Schiffsquerfestigkeit dienen,
dabei aber doch leicht ausgebaut werden können. Die Drucktanks werden dabei mit der Schiffskonstruktion in an sich bekannter
Weise durch Sattelteile oder geeignete Zwischenträger verbunden. Für die die Drucktanks
umgebenden Tankräume sind in an sich bekannter Weise Schotten und Ladeluken vorgesehen.
Durch diese Anordnung wird bei geringstem Kostenaufwand und bester Ausnützung
des Schiffsraumes eine große Wider-Standsfähigkeit gegenüber den durch den Überseeverkehr auftretenden Beanspruchungen
bei gleichzeitig größter Sicherheit und leichter Reparaturmöglichkeit erzielt.
Die Tanks sind hierbei so angeordnet, daß ihr oberer Teil in an sich bekannter Weise
über die Decksebene herausragt und daß sämtliche Drucktanköffnungen einschließlich der
zum Laden, Entladen, Überwachen usw. oberhalb der Decksebene angeordnet sind. Unterhalb
der Decksebene sind die Drucktanks ohne jede Öffnung oder Leitung, so daß etwaige Verunreinigungen durch Undichtwerden
von Ventilen o. dgl. und Überströmen
der beiden beförderten Medien praktisch ausgeschlossen-sind
und daß alle Leitungen und Prüfeinrichtungen leicht zugänglich und überwachbar
sindi' --.·,...-;r-S
■ Zwischen den Drucktanks und dem Schiff^
deck ist erfindungsgemäß eine öl- und wassert
dichte, jedoch nachgiebige Verbindung vorgesehen, um Bewegungen der einzelnen Teile
gegeneinander infolge Wärmeausdehnung soto wie .beim Arbeiten des Schiffes bei schwerer
See zu ermöglichen und unzulässig hohe Beanspruchungen zu vermeiden. »
Bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung, die insbesondere für kleinere
»5 Drucktanks geeignet ist, werden die :Tanks
mit einem Halsteil in den Deckboden eingehängt und sind an ihrem oberen Ende mit
einem Mannlochdeckel mit inneren Durchbohrungen ausgerüstet, welche zur Herstellung
der erforderlichen Verbindungen für alle Leitungen, Ventile usw. dienen.
Die Drucktanks sind außer mit einem Füll-
und Entladungsrohr, das bis in die Nähe des Bodens reicht, mit einem Standprüfrohr versehen,
das bis zur vorgesehenen Höchstgrenze des Flüssigkeitsstandes reicht und oben ein
Prüfventil aufweist. Außerdem ist eine Leitung mit Ventil zur Einführung von Druckgas
in den Raum oberhalb des Flüssigkeits-3P spiegeis vorgesehen sowie gegebenenfalls
eine Hilf sentleerungseinrichtung, die ungefähr bis zum tiefsten Punkt des Tanks geführt ist
und über Deck ein Prüfventil aufweist.
Die Leitungsverbindungen zwischen den einzelnen Drucktanks und einer Landleitung
zum Füllen und Entleeren sind' derart angeordnet, daß die Flüssigkeitsmenge, die sich
. oberhalb des durch die untere öffnung des Standprüfrohres bestimmten Flüssigkeitsspiegels
in einem Drucktank befindet, in die anderen Drucktanks oder in die Hauptfülleitung
abgelassen werden kann.
Im folgenden werden an Hand der beiliegenden Zeichnungen einige Ausführungsbeispiele:
der Erfindung beschrieben.
In diesen Zeichnungen ist Fig. 1 ein Querschnitt durch ein Tankschiff von vorn gesehen,
der zwei Tanks zeigt, Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Teil der
Tanks.
Fig. 3 und 4 stellen im Schnitt und Ansicht die die Tanks umgebenden Trägerkonstruktionen
dar.
Fig. S ist eine Draufsicht auf das Schiff sdeck.
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt der Verbin-' dung zwischen einem Tank und dem Schiffsdeck,
Fig. 7 einen teilweisen Querschnitt durch ein Tankschiff, in das ein Tank kleinerer
Ausführung eingebaut ist,
Fig. 8 eine Draufsicht des Oberteils eines solchen Tanks und Fig. 9 einen Querschnitt
..dieses Oberteils längs der Linie IX-IX.
^Bi der Ausführung nach den Fig. 1 bis 6
ie Tanks in zwei Reihen, die sich nach aus und achteraus erstrecken, nebeneinander
angeordnet. Diese Gruppierung weist gegenüber andern gewisse Vorteile auf, aber
auch andere Gruppierungen sollen unter den Schutzumfang der Erfindung fallen.
Gemäß den Fig. 1 und 2 ist die äußere Haut des Schiffskörpers mit 1 bezeichnet und
die Mittellinie mit 2. Der Tank 3 ist zylindrisch mit runden Enden und weist keinerlei
Öffnungen unterhalb der Decksebene 4 auf. Ein Hauptrohr 5 dient zum.Füllen und Entleeren
und ein Hilfsrohr 6 zur Entfernung der Rückstände der Flüssigkeitsladung, die mit dem Rohr 5 nicht, zugänglich sind. Die
Rohrleitung S ist durch das Ventil 7 und die Rohrleitung 8 mit einer Hauptfüll- und Entleerungsleitung
9 verbunden. Das Hilfsrohr 6 steht durch das Ventil 10 in Verbindung mit
der Seite des Ventils 7, die in Richtung der Rohrleitung 9 liegt, und durch ein Kreuzstück
11 in Verbindung mit einem Entleerungsprüfventil 12 und dem Entlastungsventil 13. Ein
Flüssigkeitsstandventil 14 und die Rohrleitung 15 dienen zur Prüfung der Höhe des
Flüssigkeitsspiegels. Die Höhe, bis zu der Schwefelsäure eingefüllt werden kann, ist mit
A bezeichnet und die Höhe für Butane mit B. Die Prüf leitung 15 endigt mit ihrem offenen
Ende in der Ebene B. Ferner sind an jedem Tank ein Hauptprüfventil 26 für den Flüssigkeitsstand
und-ein Ladungsprüf ventil 27 vorgesehen. Eine Hauptluft- und Gasleitung 16
steht durch die ,Zweigleitung 17 und das Ventil 18 mit dem freien Raum am oberen Ende
des Tanks in Verbindung. Die Mannlöcher 19 geben den Zugang zu einer Leiter 20 frei,
die zu Inspektionszwecken dient. Ferner ist ein Sondierstöpsel 21 am oberen Ende des
Tanks vorgesehen. Wie die Zeichnung zeigt, liegen also alle Öffnungen des Tanks in der
oberen, gewölbten Oberfläche, die über die Decksebene herausragt.
Die gleichen Figuren zeigen ferner die Verbindungen, durch welche überschüssige Flüs- no
sigkeit entweichen kann. Das Ventil 14 (Standmeßventil) und das Ventil 13 (Entlastungsventil)
müssen geöffnet sein, und die Flüssigkeit kann durch die Entlastungsleitung
u dem Oberteil des Ventils 7 fließen und von dort zu irgendeinem gewünschten Tank oder
direkt zu der Hauptfülleitung 9. Falls der Druck der überschüssigen Flüssigkeit, die in
dem Tank oder in den Tanks enthalten ist, kleiner ist als in den übrigen Tanks oder in
der von Land kommenden Fülleitung, so daß die überschüssige Flüssigkeit nicht abfließen
kann, kann Gas mit höherem Druck, das aus irgendwelchen anderen Vorratsbehältern
stammt, z. B. Kohlendioxyd aus den üblichen Flaschen, benutzt werden. Diese Gasbehälter
werden dann mit der Leitung 16 oder mit irgendeiner anderen geeigneten Leitung verbunden,
und das unter hohem Druck stehende Gas wird durch die Leitung 17 oberhalb des
Oberteils des Ventils 26, welches geschlossen ο gehalten wird, vorbeigeführt und durch das
Ventil 18 (Gasventil) in den Raum des Tanks oberhalb der Ebene B eingeleitet. Die überschüssige
Flüssigkeit wird jetzt durch die Leitung 15, die Ventile 14 und'13 herausgedrückt
und fließt dann oberhalb des Ventils 7 zu dem gewünschten Tank oder der Fülleitung. Um sicherzustellen, daß kein
Druckausgleich dadurch erfolgt, daß Gas mit hohem Druck an dem Ventil 14 vorbeigelangt
und seinen Weg in den Tank findet, während es auch durch das Ventil 18 dem Tank zugeführt
wird, ist das Ventil 27 zwischen dem Ventil 14 und dem Ventil 26 angeordnet.
Dieses Ventil 27 ist im besonderen so ausgebildet, daß es jedes Hochdruckgas, das an
dem Ventil 14 vorbeigelangt, in die freie Atmosphäre ausströmen läßt.
Die Fig. 3 und 4 zeigen die Sonderkonstruktionen, die in das Schiff eingebaut werden
müssen, um die unteren Enden des Tanks aufzunehmen. Die Träger der Bodenwrangen
36, die einen Teil der normalen Schiffskonstruktion bilden, setzen sich in Richtung der
Mittelpunktlinie der Tanks durch Platten 37 fort, die an die Teile 36 angenietet oder angeschweißt
sind. Diese Platten nehmen die Stelle der sonst an dieser Stelle üblichen Zwickelplatten ein. Die Enden der Platten 37
sind so geformt, daß sie den Tanks angepaßt sind und werden an ihnen mit Hilfe von
Sattelteilen 22 befestigt. Ein Ansatz 38 an den Platten 37 bildet ein Träger für einen
Sattelteil 22', der an einem höheren Teil des Tankkörpers befestigt ist und so eine weitere
Verankerung für den Tank bildet. Es ist aus den Zeichnungen ohne weiteres zu entnehmen,
daß die Platten 37 in der Längs- und Querrichtung vorgesehen sind oder sein können.
Fig. 5 zeigt in Draufsicht die Achtertanks mit den Laderäumen 23, die sie umgeben. In
diesen Laderäumen . kann irgendeine gewöhnliche Flüssigkeitsladung untergebracht
werden, z. B. Öl. Die üblichen Längs- und Querschotten 24 sind dann vorzusehen, ebenso
auch öldichte Ladeluken 25.
Die Fig. 5 zeigt auch die äußeren Rohrleitungen.
Die Rohrleitung an den Tankköpfen ist in den Fig. 1 und 2 dargestellt und bereits beschrieben.
Auf diese Figuren wird daher Bezug genommen. Was die Einzelheiten der Rohrleitung anbetrifft, so ist ein kleiner Teil
von diesen in Fig. 5 mit dargestellt, um den Zusammenhang mit dem äußeren Rohrleitungssystem
erkennbar zu machen.
Die Hauptfüll- und Entleerungsleitung 9 wird durch die Rohrleitung 28 und das Ventil
29 mit. einer von Land, kommenden Füll- und Entleerungsleitung verbunden. In ähnlicher
Weise wird die' Gas- oder Dampfleitung 16 durch die Leitung 30 und das Ventil 31 mit
dem Land verbunden. Die Verbindungsleitungen und Ventile 28, 29, 30 und 31 sind
an beiden Seiten des Schiffes vorgesehen, so daß Füllen und Entleeren von beiden Seiten
aus stattfinden kann. Die Leitungen 9 und 16 sind durch die zu den vorderen Tanks führenden
Leitungen 9' und 16' fortgesetzt, und die Gasleitung 16 hat eine Abzweigung 32, die
über ein federbelastetes Hilfsventil, zu dem ein Stoppventii parallel liegt, mit einer an
dem Mast entlang geführten Hilfsleitung verbunden ist.
Die Fig. 6 zeigt im größeren Querschnitt die Anbringung der Tanks am Schiffsdeck.
Ein Winkel 33 ist an einem Flansch eines an dem Tank angenieteten Winkels 34 befestigt,
mit dem andern Flansch an einem Winkel 35, der an .das Deck angenietet ist. Hierdurch
wird eine Verbindung geschaffen, die. die nötige Elastizität und Nachgiebigkeit zwischen
Deck und Tank gewährleistet.
Die Tanks sind auf diese Weise an den Spanten und/oder Platten des Schiffes abnehmbar
befestigt. Wenn es notwendig ist, einen von ihnen zwecks Reparatur oder aus andern Gründen zu entfernen, werden sie von
den Deckplatten gelöst und können dann entfernt werden, nachdem die Nieten in einem
der Flansche der nachgiebigen Deckverbindung und die Nieten, welche den oberen Teil
der Lagersattel 22 mit der Platte .38 verbinden, gelöst sind. . . .
Fig. 7 zeigt . einen kleinen zylindrischen Tank, der an dem Schiff befestigt ist. Der
Schiffskörper ist mit 1 bezeichnet, der zylindrische
Tank mit 3. Das untere Ende des Tanks ist eiförmig und ebenso, wie vorstehend beschrieben, mittels der Tragsattel 22
befestigt, die an den Ansätzen 37 der Tragrahmen 36 angebracht sind, - Wie aus der
Zeichnung erkennbar ist, sind von oben gesehen die Teile 22 in Form eines Kreuzes angeordnet,
das den Tankboden in zwei rechtwinklig zueinander liegenden Richtungen trägt.
Der zylindrische Teil des Tanks 39 ist mittels der Winkelstücke 40, die den Teilen 22
ähnlich sind, an dem Spantenwerk des Schiffes befestigt. Vier Sätze Winkelstücke 40
sind in der Nähe des Bodens des zylindrischen Teils des Tanks angebracht und verankern
hierdurch den Tank. Zwei Sätze sind
ferner in mittlerer Höhe angeordnet und einer
in der Nähe.des Oberteils,.so daß die Tankbefestigung
weiter verstärkt wird. Das obere Ende des Tanks*39 istgewölbt, aber mit einer
einen Flansch tragenden Öffnung versehen, die zur Aufnahme eines Kopfteils dient. Dieser
Kopfteil ist in den Fig. 8 und 9 dargestellt und wird nachstehend beschrieben. Der Flansch am Oberteil des Tanks ist an
dem Deck 4 durch Verschrauben, Schweißen oder Vernieten befestigt. Außerdem verbindet
ein weiterer Sattelteil 42 den oberen Teil des Tanks 39 mit der Platte 43, die einen Teil der
Schiffskonstruktion bildet', um eine weitere Verstärkung zu erreichen.
Die Befestigung des Tanks ist nur beispielsweise
dargestellt. Die genaue Anordnung ergibt sich aus den jeweilig anzustellenden Berechnungen, die sich aus den Kräften
ergeben, welche von den verschiedenen Teilen aufzunehmen sind. Infolge des kleineren Umfanges
der zuletzt beschriebenen Tanks wird im allgemeinen die vorstehend beschriebene nachgiebige Verbindung zwischen dem Tank
und dem Deck nicht erforderlich sein.
Der Oberteil des Tanks 39 wird' durch den
in den Fig. 8 und 9 dargestellten Deckel geschlossen. Dieser Deckel kann- im-allgemeinen
als Gußstück oder als Schmiedearbeit hergestellt werden. Der Deckel wird mit dem
Tankflansch mittels der Schraubenbolzenlöcher 44 verschraubt, die aus. Fig. 9 ersichtlich
sind. An dem Deckel sind Auflager und Bohrungen für die verschiedenen .Rohrleitungen
oder Ventilflansche vorgesehen. Im einzelnen sind diese folgendermaßen bezeichnet:
45 für das Hauptventil, 46 für- die Entleerung, 47 für die Entleerungsprüfung, 48
für· das Gas, 49 für den Hauptflüssigkeits-standausgleich,
50 für den Flüssigkeitsstandausgleich, 51 Prüfung für den Flüssigkeitsstandausgleich,
52 für die Entlastung.
Mit Hilfe dieses Deckels sind also alle
Verbindungen an einer Stelle zusammengefaßt, und der Tankkörper weist keinerlei
Öffnungen auf, die unterhalb- der -Decksebene liegen.
Claims (6)
- Patentansprüche:I. Tankschiff für den Überseetransport. von unter Druck stehenden Flüssigkeiten, insbesondere unter Druck flüssigen Gasen, wie Propan und Butan, in einzelnen selbständigen Behältern, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter als annähernd vom Schiffsboden bis über das Deck reichende stehende zylindrische Drucktanks in die vorzugsweise zur Aufnahme von unter Atmosphärendruck stehenden Flüssigkeiten bestimmten Tankräume derart eingebaut sind, daß sie einen Teil der Schiffskonstruktion bilden und dabei leicht ausgebaut werden können.
- 2. Tankschiff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Tank und dem Schiffsdeck eine öl- und wasserdichte, jedoch nachgiebige Verbindung vorgesehen ist.
- 3. Behälter für Tankschiffe nach An-Sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Drucktanköffnungen einschließlich der zum Laden, Entladen,' Überwachen usw. oberhalb der Decksebene angeordnet sind.
- 4. Behälter nach - Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktanks an ihrem oberen Ende mit einem Mannlochdeckel mit Durchbohrungen ausgerüstet sind, welche zur Herstellung der erf order- So liehen Verbindungen für alle Leitungen, Ventile usw. dienen.
- 5. Behälter nach-Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drucktanks außer mit einem Füll- und Entleerungsrohr, das bis in die Nähe des Bodens reicht, mit einem Standprüfrohr, das bis zur vorgesehenen Höchstgrenze des Flüssigkeitsstandes reicht, einer Leitung mit Ventil zur Einführung von go Druckgas in den Raum oberhalb des Flüssigkeitsspiegels und gegebenenfalls einer Hilfsentleerungsleitung, die ungefähr bis zum tiefsten Punkt des Tanks geführt ist, versehen, sind.
- 6. Behälter nach Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsverbindungen zwischen den einzelnen Drucktanks und: einer Landleitung zum Füllen und Entleeren derart angeordnet sind, daß die-Flüssigkeitsmenge, die sich oberhalb des- durch die untere öffnung des Standprüfrohres bestimmten Flüssigkeitsspiegels in. einem Drucktank befindet, in die anderen Drucktanks oder in die Hauptfülleitung abgelassen· werden kann.Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB634885X | 1932-04-06 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE634885C true DE634885C (de) | 1936-09-11 |
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| DEA69112D Expired DE634885C (de) | 1932-04-06 | 1933-03-31 | Tankschiff |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE634885C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1096232B (de) * | 1957-10-01 | 1960-12-29 | Rene Leroux | Wasserfahrzeug zum Transport von bei Normaltemperatur verfluessigten Kohlenwasserstoffen |
| DE1101203B (de) * | 1957-05-07 | 1961-03-02 | Wm Cory & Son Ltd | Aussenisolierung von Behaeltern fuer den Massentransport von Methan od. dgl. auf Schiffen |
| DE1103168B (de) * | 1960-10-05 | 1961-03-23 | Anciens Chantiers Dubigeon Sa | Schiff zum Transport verfluessigter Gase bei tiefen Temperaturen |
| DE1121960B (de) * | 1956-05-07 | 1962-01-11 | Constock Liquid Methane Corp | Schiff zum Befoerdern einer fluessigen Ladung |
-
1933
- 1933-03-31 DE DEA69112D patent/DE634885C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1121960B (de) * | 1956-05-07 | 1962-01-11 | Constock Liquid Methane Corp | Schiff zum Befoerdern einer fluessigen Ladung |
| DE1101203B (de) * | 1957-05-07 | 1961-03-02 | Wm Cory & Son Ltd | Aussenisolierung von Behaeltern fuer den Massentransport von Methan od. dgl. auf Schiffen |
| DE1096232B (de) * | 1957-10-01 | 1960-12-29 | Rene Leroux | Wasserfahrzeug zum Transport von bei Normaltemperatur verfluessigten Kohlenwasserstoffen |
| DE1103168B (de) * | 1960-10-05 | 1961-03-23 | Anciens Chantiers Dubigeon Sa | Schiff zum Transport verfluessigter Gase bei tiefen Temperaturen |
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