DE63456C - Vorrichtung zum Aendern des Uebersetzungsverhältnisses an durch Trethebel und Zugbänder angetriebenen Fahrrädern - Google Patents
Vorrichtung zum Aendern des Uebersetzungsverhältnisses an durch Trethebel und Zugbänder angetriebenen FahrrädernInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M15/00—Transmissions characterised by use of crank shafts and coupling rods
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
angetriebenen Fahrrädern.
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Fahrrad, bei welchem sich die Fahrgeschwindigkeit
nach Belieben durch einfaches Handhaben eines Hebels verändern läfst, indem dieser die Wirkung
des Trethebels mehr oder weniger verändert. Die hierzu dienende Einrichtung besteht
in der Verbindung der Trethebel mit schwingenden Hebeln, '· welche mit Klinken
versehene Bandscheiben bethätigen, sowie mit Klinkenrädern auf der Welle, auf welche das
die Triebkette bewegende Kettenrad festgekeilt ist. Die schwingenden Hebel und die
Trethebel stehen durch eine Kupplung mit einander in Verbindung, deren Angriffspunkte sich
verstellen lassen, wodurch die Fahrgeschwindigkeit geändert wird.
Ein solches Fahrrad ist auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. 1 in Seitenansicht und in
Fig. 2 im Grundrifs dargestellt. Fig. 3 bis 5 zeigen Einzelheiten.
Das angetriebene Rad α und das Lenkrad b
tragen das Gestell c, welches vorn die Hülse c1 zur Aufnahme der Stange d1 des Bügels d
bildet. Letzterer ist auf den Enden der Achse des Rades b befestigt. Die Stange d1 ist an
ihrem oberen Ende mit Lenkarmen e versehen. Der Sattel f ist auf dem hinteren Theil des
Gestelles in bekannter Weise angeordnet.
Das Hinterrad ist mit der Zwischenwelle g mittelst der beiden Zahnräder h hl und der
Kette ohne Ende h'2 verbunden.
Nach vorn, etwas unterhalb der Welle g, trägt das Gestell eine Achse i, auf deren Enden
die beiden Trethebel PP1 befestigt sind. Parallel zu den Trethebeln ist die Welle i mit
den beiden Hebeln pp1 versehen, welche bezw.
mit den beiden zweiarmigen Hebeln /11 verbunden sind (Fig. 4). Letztere schwingen um die
feste Achse J, die vom Gestell c getragen wird. Die Verbindungen der Hebel ρ ρ1, d.h. der
Trethebel und der zweiarmigen Hebel /11, werden durch zwei kleine Gelenkglieder 0 o1
hergestellt, wobei diese Glieder an ein Stück q angelenkt sind und mit den anderen Enden
auf den Zwischenhebeln pp1 und den zweiarmigen
Hebeln etwas zu gleiten vermögen. An den hinteren Enden der zweiarmigen Hebel sind die Enden von Bändern oder Schnüren
r r1 befestigt, welche auf die Scheiben s s1 aufgerollt
sind; letztere sitzen lose auf der Welle g. Die Scheiben s s bethätigen die Welle g durch
die Klinken 11l und die Sperrräder ν v\ da
letztere auf die Welle festgekeilt sind. Dieselben Scheiben sind dergestalt mit Spiralfedern
verbunden, dafs sie nach jedem Anziehen beim Niederdrücken der Trethebel wieder zurückgedreht
werden.
Die Verstellung der Gelenkglieder 0 o1 zwischen
den Trethebeln und den zweiarmigen Hebeln / Z1 geschieht mit Hülfe eines Hebels K,
welcher bei J drehbar an dem Gestell befestigt und gelenkartig mit dem erwähnten Theil q
verbunden ist. Der Hebel K wird in seiner Stellung durch das sectorartige Sperrwerk K1
gesichert.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgendermafsen:
Die Schwingungen der Trethebel
P P1 veranlassen entsprechende Schwingungen der Hebel / Z1 und diese bewirken dadurch
das Abrollen eines Stückes der Bänder r r1 von den Scheiben s s1. Infolge der Drehung
der letzteren erhält auch die endlose Kette h2 fortgesetzt Antrieb. Nach jeder Abwickelung
der Bänder r r * folgt das Zurückdrehen der Scheiben in die Anfangslage unter Einwirkung
der Gegenfedern, sobald der Druck auf die Trethebel aufhört. Um die. Fahrgeschwindigkeit
gröfser oder kleiner zu machen, bewegt der Fahrer den Hebel K nach hinten oder nach
vorn, um nach Bedarf das Verhältnifs der Hebel ρ ρ1 und der zugehörigen Arme des
Doppelhebels I ll zu verändern. Sofern das
ganze Körpergewicht zur Bewegung des Fahrrades ausgenutzt werden soll, kann der Fahrer
beide Trethebel gleichzeitig niederdrücken, wobei derselbe sich abwechselnd vom Sattel hebt
und auf diesen setzt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zum Aendern des Uebersetzungsverhältnisses an durch Trethebel und Zugbänder betriebenen Fahrrädern, dadurch gekennzeichnet, dafs die die Uebertragung der Bewegung von den Trethebeln (P) auf die mit den Zugbändern verbundenen Hebel (I I1) vermittelnden gelenkigen Stangen (o o1 q) durch einen vom Fahrer zu handhabenden Handhebel (k) auf den Hebeln (P und I) verschoben werden können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63456C true DE63456C (de) |
Family
ID=337381
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63456D Expired - Lifetime DE63456C (de) | Vorrichtung zum Aendern des Uebersetzungsverhältnisses an durch Trethebel und Zugbänder angetriebenen Fahrrädern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63456C (de) |
-
0
- DE DENDAT63456D patent/DE63456C/de not_active Expired - Lifetime
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