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DE620276C - Brecher fuer Erze und aehnliche Stoffe - Google Patents

Brecher fuer Erze und aehnliche Stoffe

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Publication number
DE620276C
DE620276C DEK132838D DEK0132838D DE620276C DE 620276 C DE620276 C DE 620276C DE K132838 D DEK132838 D DE K132838D DE K0132838 D DEK0132838 D DE K0132838D DE 620276 C DE620276 C DE 620276C
Authority
DE
Germany
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rotation
axis
housing
crusher according
crusher
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK132838D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GABRIEL CHRISTIAAN ERASMUS KEE
Original Assignee
GABRIEL CHRISTIAAN ERASMUS KEE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GABRIEL CHRISTIAAN ERASMUS KEE filed Critical GABRIEL CHRISTIAAN ERASMUS KEE
Priority to DEK132838D priority Critical patent/DE620276C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE620276C publication Critical patent/DE620276C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C2/00Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers
    • B02C2/02Crushing or disintegrating by gyratory or cone crushers eccentrically moved
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C19/00Other disintegrating devices or methods
    • B02C19/0056Other disintegrating devices or methods specially adapted for specific materials not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine vorzugsweise zum Zerkleinern, Zerreiben und Pulverisieren von Erz dienliche Mahlvorrichtung, die zu der Art der sog. Brecher zählt, indem innerhalb einer gehäuseartig umschlossenen Mahlkammer ein ringförmiger Mahlkörper oder Brechkörper das rohe Mahlgut zwischen sich und der Gehäusewand quetschend bearbeitet. Dabei ist erfindungsgemäß ein ununterbrochener Arbeitsgang im Zerkleinern und Austragen des erzeugten feinen Mahlgutes unter Zuführung des rohen Mahlguts und die Mitwirkung der Fliehkraft zum Zermalmen bezweckt. Während die bisherige Anwendung von ringförmigen Brechkörpern sich entweder auf Mahlmaschinen mit waagerechter Wellenlagerung, sei es für das äußere Gehäuse oder für den inneren Mahlkörper, bezog- oder aber auf solche mit senkrechter Wellenlage-
ao rung eines exzentrisch umlaufenden Brechrings innerhalb eines feststehenden Gehäuses, unterscheidet sich die neue Brecheranordnung demgegenüber dadurch, daß beide Elemente der Mahlvorrichtung, nämlich die zweischalig aus zwei Kegelstumpfgehäuseteilen zusammengesetzte Mahlkammer, welche das Gut sich durch Fliehkraft an ihrer inneren Mahlbahn gürtelartig anschichten läßt, und der innere ringförmige, in exzentrischer Stellung verlagerte Brechkörper von V-förmigem Querschnitt beide um eine feststehende senkrechte Achse drehbar sind, wobei als kennzeichnend hinzukommt, daß der Drehungsantrieb unmittelbar nur dem Mahlkammeraußengehäuse mitgeteilt und der innere Brechring durch die Reibung des Behandlung&gutes in Drehung versetzt wird. Durch diesen Aufbau der Mahlmaschine mit zwei festen senkrecht gestellten Drehachsen ergibt sich eine besonders widerstandsfähige und einfache Konstruktion auch insofern, als die Drehachse des Gehäuses und die exzentrische Drehachse für den inneren Brechkörper aus einem Stück bestehen können. Weitere Vorteile des neuen Brechers sind in nachfolgender Beschreibung erläutert.
Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung besteht darin, daß für die Zerkleinerung des zu behandelnden Gutes einmal die durch die Drehung des äußeren Teiles entstehende Fliehkraftwirkung in Frage kommt und dann die Druck- oder Quetsch wirkung in dem Zwischenraum zwischen dem äußeren gedrehten Teil und dem inneren, von dem äußeren Teil mitgenommenen Brechring. Diese letztere Wirkung kommt zustande durch die Maßnahme, daß der innere Teil exzentrisch zu dem äußeren Teil angeordnet ist und das zu behandelnde Gut ständig von oben in einer geregelten Menge nachdrängt. Eine derartige Wirkung kann mit Vorrichtungen der bekannten Art nicht erzielt werden. Die neue Vorrichtung ist sowohl für Troekenmahlung wie für Naßmahlung geeignet. Bei der durch die Zeichnung ' veranschaulichten Ausführungsform sind dem Außengehäuse, an dem sich im oberen Schalenteil einstellbare Auslässe für das gemahlene Gut befinden, haubenähnliche Ablenkplatten zugeordnet, wodurch 'das fertig behan-
delte Gut in einen ringförmigen Auffang- bzw. Sammelbehälter übergeleitet werden kann. Auf den Zeichnungen ist Fig. ι eine hälftige Schnittansicht der Maschine, die eine Ausführungsform der Erfindung darstellt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf sie, Fig. 3 ein Schnitt, in der Ebene nach der Liniess-x von Fig. ι hindurchgelegt; ίο Fig. 4 stellt als Einzelheit und in stückweisem Schnitt eine Vorrichtung dar, durch die man die exzentrische Lage der Achse des inneren Elements relativ zur Achse der außen umlaufenden Pfanne ändern kann; Fig· 5 ist ein Grundriß zu Fig. 4;
Fig. 6 zeigt zur Hälfte in Ansicht und zur Hälfte im Schnitt den Oberteil der Pfanne, um die Anbringung von Hilfsmitteln zu veranschaulichen, welche die Austragung des zerao kleinerten Gutes, wie es beim Trockenmahlen entsteht, zu erleichtern.
In der Ausführungsart nach Fig. 1 bis 3 hat von den 'zwei zusammenwirkenden Elementen das eine angetriebene die Form eines Kessels oder einer Pfanne, bestehend aus zwei nachkegelförmigen und abgestumpften Mantelteilen i, 2, die mit den Basisflächen aneinaödergesetzt sind. Das abgestumpfte Ende des Oberteils 1 ist offengelassen, und die hier vorgesehene öffnung 1 ist mit 3 bezeichnet; das Unterteil 2 ist dagegen unten geschlossen und bildet einen Pfannenboden 4. Die Teile 1, 2 haben ihre .bauliche Verbindung mittels der Vereinigung ihrer äußeren Flansche S, 6, die durch Schraubenbolzen 7 zusammengehalten werden.
Die Pfanne 1, 2 erhält ihren Drehantrieb um einen axial angeordneten, feststehenden Schaft 9 durch eine gleichachsige hohle Nabe8, auf welcher unterwärts ein Kegelrad 13 festsitzt. In Fortsetzung der Nabe 8 hat die Pfarme 2"-einen aufwärts reichenden Stülp 10, die den Schaft 9 bis zu gewisser Höhe umgibt, und am Unterende der Nabe 8 wie am Oberende des Stulps 10 befinden sich Kegelrollenlager 11, 12 um den Schaft 9 herum.
Zu den Antriebsmittel!! gehört ein mit dem Kegelrad 13 an der Nabe 8 in Eingriff stehendes Kegelrad 14. Es ist an einer Welle 15 aufgo gekeilt, welche mit ihrem inneren Ende an einem Muffenglied 16 gelagert ist, das mittels Klemmschrauben 17 an dem Schaft unterhalb der Nabe 8 fest angebracht ist. Die Welle 15 dreht sich andererseits in einem Lager 18, welches von dem Gestellrahmenwerk 19 der Maschine getragen wird, wobei eine jenseits auf der Welle 15 sitzende Riemenscheibe 20 den Drehantrieb aufnimmt.
Der feststehende senkrechte Schaft 9 ist an seinem Unterende undrehbar festgelegt und aufgestützt an einer Platte 21, die im Maschinengestell 19 fest gelagert ist. Mit 22 ist eine Schraubenmutter, die der Sicherung des Schaftes dient, bezeichnet. Eine dem unteren Schaftende aufgesetzte Buchse 23 dient als Abstandhalterstück zwischen dem Unterende des Gliedes 16 und der Platte 21.
Der innere Brechkörper umfaßt zwei Teile, nämlich eine Nabe oder Kernmuffe 24 und einen sie kranzförmig umgebenden Ring 25, der nach Art einer Brechwalze zu wirken bestimmt ist. Dieser hat wesentlich dasselbe äußere Querschnittprofil wie das von den zusammenstoßenden Kegelmantelflächen gebildete innere Profil des Pfannenkörpers an der Stelle, an der durch Zusammenwirken beider Teile die Zerkleinerung und Zerreibung des Gutes bewirkt werden soll. Der Brechkörper 24, 25 ist etwas kleiner im Durchmesser als das Innere der Pfanne. Zwischen dem Ring 25 und der Nabenmuffe 24 wird eine Packung beispielsweise aus Holz oder anderem geeigneten Widerlagsstoff angebracht. Zur Befestigung des Kranzringes 25 am Nabenteil dienen Bolzen 27. Der Ring 25 hat an der Oberseite Knaggen oder Vorsprünge 28, welche in entsprechende Aussparungen 29 der Nabenmuffe eingreifen und an denen die Köpfe der Bolzen aufgelagert oder versenkt eingelassen sein können, wie in Fig. 1 dargestellt. Indem die Vorsprünge 28 mit den Aussparungen 29 in Eingriff liegen, verhindern sie die Drehung des Ringes 25 um die Nabe 24 herum.
Die Nabe oder Kernmuffe 24 des inneren Bnechkörpers ist drehbar an einem senkrechten Wellenstumpf oder -zapfen 30 gelagert, der nach der Zeichnung aus einem Stück mit dem feststehenden Schaft 9 besteht, zu welchem er eine exzentrische Abkröpfung bildet. Das Oberende des Zapfens 30 ist undrehbar in einer an dem Brecherrahmen 19 befestigten Platte 31 gelagert. Mittels einer auf dem oberen Gewindeende des Zapfens 30 sitzenden Feststellmutter 32 ist die Befestigungsanlage hierbei gesichert. Zwischen der Nabe 24 und dem Zapfen 30 sind oben und unten Kegelrollenlager 33, 34 angeordnet, an welchen der innere Brechkörper frei umlaufen kann; Auf dem Zapfen 30 ist oberhalb des Oberendes der Nabe 24 mittels Klemmschraube 35 ein Bundring 36 festgelegt, der zu verhindern hat, daß der innere Brechkörper an dem Zapfen 30 hochsteigt. - Dadurch wird seine ordnungsmäßige Arbeitsstellung innerhalb der Pfanne n5 gesichert eingehalten.
Weil der innere Brechkörper am exzentrisch abgekröpften Teil 30 des feststehenden Schaftes 9 drehbar ist, findet seine Drehung exzentrisch zur Drehachse der Pfanne bei ihrem Umlauf am Schaft 9 statt.
Um den Oberteil des inneren Stolpes 10 der
Pfanne herum ist eine teils zylindrisch, teils kegelförmig gestaltete Ringhülse 37 festgelegt, welche sich nach oben hin bis zu einem Punkt unmittelbar unter dem Rollenlager 34 erstreckt und dazu dient, .den Zutritt von irgendwelchem, der Zerreibung unterliegendem. Gut zu den Lagern 12, 11 zu verhindern.
Das zu zerkleinernde Gut wird, da es der Fliehkraft und zermalmenden Wirkung des inneren Brechkörpers unterliegt, einen den Umfang innenseitig sich anlegenden Gürtel und gewissermaßen ein die Pfannenwandung gegen übermäßiges Zerreiben schützendes Auskleidungsfutter bilden. In der Zeichnung ist die Pfanne als mit segmentförmigen kegeligen metallenen Futterplatten 38, 39 ausgesetzt dargestellt. Diese Platten werden in Stellung durch Keile 40 gehalten, die man in die Fugen zwischen benachbarten Enden von zwei Abschnitten jedes Plattensatzes 38, 39 eintreibt.
Die Beschickung mit dem zu zerkleinernden Gut geschieht bei der dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung mittels eines feststehenden Einschüttrumpfes 41 mit anschließendem Einlaufkanal 42. Der letztere reicht in den Raum hinein, der zwischen dem Futter der Innenwand der Pfanne und der gegenüberliegenden Fläche des inneren Brechkörpers gebildet wird.
Der Austrag des zerkleinerten Gutes aus dem Oberteil der Pfanne wird durch öffnungen 43 bewerkstelligt, die an dem oberen kegelförmigen Deckel 1 der Pfanne vorge-, 35 sehen sind. Mit 44 sind an der Außenseite des Oberteils 1 einstellbare Platten bezeichnet. Diese sind zur Ermöglichung einstellbarer Befestigung mit Schlitzen 45 versehen, durch die die Befestigungsschrauben 46 hindurchgehen.
Die Platten 44 lassen sich daher über die Öffnungen 43 einstellbar so verschieben, daß man damit die Überlaufhöhe regeln kann, an welcher das zerkleinerte und vermahlene Gut aus der Pfanne austreten kann. Dies ermög-
licht, den Grad der Zerkleinerung oder den Feinheitsgrad des abfließenden Gutes zu ändern.
Über jeder der Öffnungen 43 ist mittels Schrauben 47 ein Haubenteil oder Blechdach 48 befestigt, welches zur Ablenkung und Herausförderung des Gutes in einen ortsfest angeordneten ringförmigen Behälter oder Sammelraum 49 dient. Dieser ist nach der Innenseite hin offen, so daß die Unterenden der Haubenbleche48 um ein kurzes Stück in seinen Hohlraum hineinreichen können. Der Behälter 49 besteht aus zwei geflanschten Schalenstücken, die zusammengeschraubt sind. Er hat eine Auslaßtülle 50, die in eine Ab-
So lauf rinne 51 mündet. Mittels dieser wird das Gut zu irgendeiner gewünschten Stelle hingeleitet. Seine ortsfeste Lage erhält der Behälter 49 durch Festlegung am Gestell 19 bei 52. Er ist in Richtung nach der Auf lauf tülle 50 hin schräg abfallend angeordnet, so daß das Gut durch eigene Schwere nach dem Auslaß absinken kann.
Zur Wasser- oder Flüssigkeitszuführung dient ein feststehendes Rohr 53, das in die Pfanne von oben her einmündet, ähnlich wie die Beschickungsvorrichtung· 41, 42.
Mit 54 ist ein-Stöpsel bezeichnet, der in eine Öffnung an dem Boden 4 der Pfanne eingeschraubt ist. Wenn diese Öffnung freigelegt wird, ermöglicht sie die vollständige Entleerung des Inhalts der Pfanne, nachdem die Maschine angehalten ist. Die Heraueschaffung des Inhalts der Pfanne nach Maßgabe des Zerkleinerungsgrades kann dadurch ebenfalls bewerkstelligt werden.
Beim Betrieb der Maschine nach Fig. 1 bis 3 wird die Pfanne mit einer angemessenen hohen Geschwindigkeit in Drehung versetzt. Man führt das zu zerkleinernde Gut in den Schüttrumpf 41 mit Einlaßkanal 42 ein, wobei Wasser durch Rohr 53 zugeleitet wird. Infolge der Fliehkraftwirkung, die bei der Drehung der Pfanne entsteht, wird das Erz oder Beschickungsgut in den zwischen den Futterplatten 38, 39" gebildeten Raum geschleudert. Die Einpressung des Gutes zwischen den gegenüberliegenden Flächen der genannten Platten einerseits und des zusammenwirkenden Kranzes 25 mit dem inneren Brechkörper andererseits hat zur Folge,-daß letzterer innerhalb der Pfanne x, 2 mitgedreht wird, wodurch wegen der exzentrischen Anordnung des inneren Brechkörpers im Verein mit der angetriebenen Pfanne eine Quetsch- und Zerreibwirkung auf das Gut ausgeübt wird. Während so das Gut zerkleinert und zerrieben wird, trägt das hinzufließende Wasser es empor und leitet es durch die Auslaßöffnungen 43 in die von den Hauben 48 dargebotenen Wege hinüber, wodurch es i°5 zu dem Ringbehälter 49 abgelenkt wird, um von letzterem durch die Auslaßtülle 50 zu dem Gerinne 51 zu gelangen.
In Fig. 4 und 5 ist eine Zubehörvorrichtung dargestellt, die gestattet, die exzentrische Lage des Zapfens 50 relativ zum feststehenden Schaft 9 zu ändern. Hierbei ist der obere Teil des Schaftes 9 mit einem exzentrischen Verbreiterungsstück 55 versehen, an dessen Oberseite sich ein Zapfen oder Vorsprung· 56 be- "5 findet. Der Zapfen 30 selbst ist oben und unten ebenfalls mit Verbreiterungsstücken 57, 58 versehen. Im Stück 58 ist ein Loch 59 vorgesehen, in welches jener Zapfen 56 hineinpaßt. Somit ist eine gelenkige Verbindung geschaffen, die den Zapfen 30 um den Gelenkzapfen 56 herum bewegungsfähig macht. Auf
der Oberseite der Verbreiterung 57 ist ein .Vorsprung· 60"mit -einem vierkantig ausgebildeten Teil 61 zum Aufsetzen eines Stellhebels 62 vorgesehen. Dieser Hebel wird in Stellung durch eine Mutter 63 gehalten, die an dem verschmälerten oberen Teil des Vorsprungs 60 aufgeschraubt ist. Der Hebel 62 hat einen Stift 64, durchmessen Eingriff an einem Loch der Lochreihe 65, die auf einer Halbkreisplatte 66 vorgesehen ist, eine gewünschte Einstellage des Hebels bestimmt werden kann. Hierdurch läßt sich der Exzentrizitätsgrad oder der Krummzapfenabstand des Wellenteils 30 relativ zur Achse des Schaftes 9 veränderlich einrichten. Entsprechend wird, dadurch die Exzentrizität des inneren Elements relativ zur Pfanne zwischen gegebenen Einstellgrenzen regelbar gemacht In Fig. 6 ist eine abgeänderte Ausführungs-
ao form des zum Pfannenbrechkörper gehörigen Deckelteils dargestellt. Diese Abänderung gilt für die Anwendungsweise der Maschine, wenn die Zerkleinerung des Erzes oder anderen Gutes in trockenem Zustande bewirkt werden soll. Zu diesem Zwecke ist der Teil 1 innenseitig zwischen den öffnungen 43 mit Gratleisten, Rippen oder Stegen 67 versehen, welche das zerriebene Gut rundherum in der Nähe der öffnungen 43 in Bewegung und in der Schwebe halten, wodurch die Wegführung nach außen erleichtert wird.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Brecher für Erze und ähnliche Stoffe, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Gehäuse der Vorrichtung auf einer senkrechten Achse drehbar gelagert ist und schalenartig mit Ein- und Auslaß" an der Oberseite ausgebildet, aus zwei mit ihren Grundflächen gegeneinandergestellten und miteinander verbundenen Kegelstümpfen besteht, während im Innern dieses Gehäuses ein ringförmiger Brechkörper von V-förmigem Querschnitt zum Gehäuse exzentrisch gelagert ist, der von dem angetriebenen Außengehäuse durch die Reibung des Behandlungsgutes in Drehung versetzt wird.
  2. 2. Brecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechte Achse (9), um welche das Außengehäuse (1,2) umläuft, exzentrisch nach oben um eine Drehachse (30) für den inneren Brechkörper (25) verlängert ist.
  3. 3. Brecher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (9) für das Gehäuse und die exzentrische Drehachse (30) für den inneren Brechkörper aus einem Stück bestehen.
  4. 4. Brecher nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Exzentrizität der Drehachse (30) des inneren Brechkörpers in bezug, auf die Drehachse (9) des Gehäuses in an sich bekannter Weise veränderlich ist.
  5. 5. Brecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß (43) an der. Oberseite des Gehäuses (1,2) mit Mitteln zur Änderung der Höhenlage der Austrittskante wie einstellbaren Schiebern (44) versehen ist.
  6. 6. Brecher nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaß (43) von haubenähnlichen Ablenkplatten (48) o. dgl. überdacht ist, die das austretende fertig behandelte Gut in einen beispieleweise ringförmig gestalteten Auffang- oder Sammelbehälter (49) ableiten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    BERLIN ÜLBKUCKr IN UtU
DEK132838D 1934-01-17 1934-01-17 Brecher fuer Erze und aehnliche Stoffe Expired DE620276C (de)

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DE (1) DE620276C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0238432A3 (en) * 1986-02-14 1988-07-06 Rexnord Inc. Method and apparatus for energy efficient comminution

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0238432A3 (en) * 1986-02-14 1988-07-06 Rexnord Inc. Method and apparatus for energy efficient comminution

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