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DE628845C - Verfahren und Einrichtung zum Anbringen von Belagscheiben auf Dichtungsscheiben von Gefaessverschluessen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Anbringen von Belagscheiben auf Dichtungsscheiben von Gefaessverschluessen

Info

Publication number
DE628845C
DE628845C DEC49520D DEC0049520D DE628845C DE 628845 C DE628845 C DE 628845C DE C49520 D DEC49520 D DE C49520D DE C0049520 D DEC0049520 D DE C0049520D DE 628845 C DE628845 C DE 628845C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
washers
sealing
punch
heated
lining
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC49520D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Crown Cork and Seal Co Inc
Original Assignee
Crown Cork and Seal Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Crown Cork and Seal Co Inc filed Critical Crown Cork and Seal Co Inc
Priority to DEC49520D priority Critical patent/DE628845C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE628845C publication Critical patent/DE628845C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00Making hollow objects
    • B21D51/16Making hollow objects characterised by the use of the objects
    • B21D51/38Making inlet or outlet arrangements of cans, tins, baths, bottles, or other vessels; Making can ends; Making closures
    • B21D51/44Making closures, e.g. caps
    • B21D51/46Placing sealings or sealing material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Yerfahren und eine Einrichtung zum Anbringen von mit einer Klebstoffschicht versehenen Belagscheiben an Abdichtungsscheiben von Gefäßverschlüssen, insbesondere von Kronenkappen o. dgl., die aus einer Metallschale und einer am Boden dieser Schale befestigten Abdichtungsscheibe, z. B. aus Kork, bestehen. Die gewöhnlich geringeren Durchmesser als die Abdichtungsscheibe besitzende Belagscheibe wird auf die Abdichtungsscheibe gelegt und mit ihr durch den Klebstoff vereinigt.
Zur Herstellung von Kappen dieser Art wird beispielsweise ein zur Belagscheiben-
1S erzeugung dienendes Streifenmaterial, welches aus einer an der Unterseite mit einer Klebstoffschicht versehenen Folie besteht, fortlaufend einer Stanzvorrichtung zugeführt, die die Belagscheiben nacheinander mit großer Geschwindigkeit aus dem Streifenmaterial ausstanzt und sie in die in fortlaufender Reihe unter der Stanze vorgeführten Schalen einführt, welche alle in ihrem Inneren bereits .mit der Abdichtungsscheibe ausgestattet sind.
Gewöhnlich wird eine thermoplastische Klebstoffschicht verwandt, und es ist üblich, entweder die Schale mit der Abdichtungsscheibe oder die Ausschneidstanze zu erwärmen, so daß der gewöhnlich harte thermoplastische Klebstoff klebrig wird, wodurch die Belagscheibe an der Abdichtungsscheibe haftet und in einer Mittellage an dieser verbleibt.
Der mit Klebstoff überzogene Belagscheibenstreifen aus Metallfolie oder Papier wurde jedoch bisher trocken ausgestanzt. Dabei stellte sich heraus, daß, wenn die Scheiben mit einem kalten Stempel ausgestanzt werden, der in kaltem Zustand harte Klebstoffauftrag dazu neigt, abzusplittern und beim Ausschneiden mit einem erhitzten Stempel die Stanze zu verschmieren, an ihr anzutrocknen und die Scharfkantigkeit der Schneidfläche zu beeinträchtigen, sie durch angetrocknete Klebstoffteilchen zu verschmutzen. Da · die Stanzvorrichtung mit hoher Geschwindigkeit zu arbeiten hat, bedeutet das häufige Anhalten zur Reinigung der Stanzen und zur Entfernung der anhaftenden Teilchen1 eine beträchtliche Verminderung der Ausbeute.
Gemäß der Erfindung wird der Belagstreifen einer nässenden, vorzugsweise erwärmten Flüssigkeit, wie Wasser oder Wasserdampf, unmittelbar vor der Stanzbehandlung ausgesetzt. Das Nassen des Streifens bringt einen Flüssigkeitsfilm hervor und hilft während des Ausstarizens wirksam dem geschilderten Ubelstand ab. Die auf dem Streifenmaterial befindliche Feuchtigkeit
reinigt ständig die Schneidfläche der Stanze, die scharfkantig und wirksam bleibt, und zwar dadurch, daß sie das Austrocknen und Anhaften von Klebstoffteilchen an der Stanze verhütet.
Das Vorwärmen der Flüssigkeit und damit des Streifens, verbindet mit dem eben geschilderten Vorteil noch den bekannten weiteren, daß es den thermoplastischen Klebstoff schon vor dem Ausstanzen ausreichend haftbar macht, wodurch eine längere Aufdrückzeit der Belagscheibe auf die Dichtungsscheibe bis zur Erweichung des Klebstoffes entfällt. Das Anwärmen eines mit thermoplastischem Klebstoffauftrag versehenen Streifens mittels trockener Wärme vor dem Ausschneiden von Scheiben aus ihm mittels eines Stempels ist nämlich bekannt.
Die Erfindung erstreckt sich außerdem auf eine Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens- in Gestalt eines Flüssigkeitsbades, dessen Inhalt beheizt ist, in der Zuführungsbahn des Belagscheibenstreifens vor der Stanze, die in bekannter Art beheizt oder unbeheizt sein mag.
Die zur Ausführung des Verfahrens bestimmte Einrichtung kennzeichnet sich vorzugsweise durch ein mit beheiztem Inhalt versehenes Flüssigkeitsbad auf dem Wege des Belagscheibenstreifens vor der Stanze, die in bekannter Art beheizt oder unbeheizt sein kann.
Die Zeichnung dient zur Veranschaulichung der Erfindung; es zeigen Fig. ι schematisch den Weg des zur Be-Iagscheibenerzeugung dienenden Streifenmaterials von der Vorratsrolle zur Stanze, Fig. 2 einen Schnitt durch das zur Belagscheibenerzeugung dienende Streifenmaterial, Fig. 3 eine Stanze im Schnitt vor dem Ausstanzen,
Fig. 4 eine Andrückvorrichtung im Schnitt nach dem Ausstanzen.
Das zur Belagscheibenbildung dienende *5 Material wird zweckmäßig von einer Rolle IO als schmaler Streifen 11 abgezogen. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, besitzt der Streifen eine Deckschicht 12 aus Metallfolie, beispielsweise Zinn- oder Aluminiumfolie, oder aus Papier mit einer Klebstoff schicht 13 an ihrer Unterseite, zweckmäßig aus einem thermoplastischen Klebstoff, wie Guttapercha, Guttaperchazusammensetzung, oder aus einem Cellulosederivatklebstoff. Gewöhnlich wird eine Klebstoffschicht benutzt, die bei ihrer Erwärmung klebrig wird.
Gemäß Fig. 1 wird das Streifenmaterial 11
unter einer Rolle oder Führung 17' durch einen Behälter 17 geleitet und in das dort befindliche Wasser eingetaucht. Das Wasser wird auf eine Temperatur erwärmt, die ausreicht, um der Schicht 13 aus ihrem gewöhnlich harten Zustand eine klebrige Beschaffenheit zu verleihen. Selbstverständlich werden die Temperatur als auch die Bewegungsgeschwindigkeit des Streifens durch das Bad entsprechend der Art des Klebstoffes oder der Eigenschaft des benutzten Bades gewählt. Statt des Wassers kann auch das Bad einer anderen geruch- und geschmacklosen Flüssigkeit benutzt werden, oder der Behälter 17 wird als Dampfkammer ausgebildet.
Der Stempel 14 der Stanze kann unbeheizt sein; er wird mit großer Geschwindigkeit hin und her bewegt, so daß eine erhebliche Anzahl von Belagscheiben je Minute ausgestanzt wird. Der Feuchtigkeitsfilm wirkt nicht nur als ein Stanzenschmiermittel, sondern auch als ein Schutzfilm, um ein Ansammeln von Klebstoff auf den Schneidflächen 19 und 20 zu verhüten. Bei jedem Stanzvorgang wird eine saubere Belagscheibe zwangsläufig auf die Abdichtungsscheibe 21 gelegt, welche sich in einer Metallschale 22 befindet und aus Kork oder Kunstkork besteht. Die Abdichtungsscheibe wird zweckmäßig mit der Schale vereinigt, bevor die Kappe mit einer Belagscheibe ausgerüstet wird.
Eine Kappe nach der anderen wird von der Stanze zu der in Fig. 4 dargestellten Vorrichtung mit einem Andrückstempel 15 bewegt. Die Aufgabe dieses Stempels 15 besteht darin, daß er eine dauerhafte Befestigung der Belagscheibe auf der Abdichtungsscheibe 21 in der Schale 22 über die ganze Scheibenfläche hin gewährleistet, wodurch eine mangelhafte Berührung zwischen Belagscheibe und Abdichtungsscheibe ausgeschlossen wird. Gegebenenfalls kann der Stempel 15 erhitzt werden, damit der Druck und die Temperatur eine endgültige Verdampfung aller Feuchtigkeit bewirken oder daß sie den Klebstoff haftend erhalten, wenn er zum Härten neigt. Anschließend an die Behandlung mit dem Andrückstempel 15 kann die mit einer Belagscheibe versehene zusammengesetzte Kronenkappe noch unter einen weiteren Druckkörper gelangen, wo die Schale, die Abdichtungsscheibe und die Belagscheibe während einer geeigneten Zeitdauer zusammengedrückt werden, damit die vollständige Vereinigung der verschiedenen Kappenteile gesichert wird. Ein solcher Druckkörper besteht zweckmäßig aus einem sich drehenden Glied mit oder ohne Beheizung.
Die in ihrem Inneren mit einer Abdichtungsscheibe versehene Kronenkappe oder die Abdichtungsscheibe allein können erwärmt werden, so< daß nach Anbringung der Belagscheibe Temperatur und Druck ausreichen, um alle vorhandene Feuchtigkeit zu entfernen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Verfahren zum Anbringen von Belagscheiben aus Metallfolie oder Papier mit thermoplastischem Klebstoffauftrag auf Dichtungsscheiben von Gefäßverschlüssen durch Ausstanzen der Belagscheiben aus Streifen und Vereinigen der Belagscheiben mit den Dichtungsscheiben durch Einwirkung .von Hitze und Druck, dadurch gekennzeichnet, daß man den Belagscheibenstreifen einer nässenden, vorzugsweise erwärmten Flüssigkeit, wie Wasser oder Wasserdampf, unmittelbar vor der Stanzbehandlung aussetzt.
  2. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Flüssigkeitsbad, dessen Inhalt beheizt ist, auf dem Wege des Belagscheibenstreifens vor der Stanze, die in bekannter Art beheizt oder unbeheizt sein kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEC49520D 1934-08-07 1934-08-07 Verfahren und Einrichtung zum Anbringen von Belagscheiben auf Dichtungsscheiben von Gefaessverschluessen Expired DE628845C (de)

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DE628845C true DE628845C (de) 1936-04-17

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