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DE627950C - Antriebsvorrichtung fuer Typenzylinderschreibmaschinen, bei denen der Typenzylinder durch Elektromagnete gedreht wird - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Typenzylinderschreibmaschinen, bei denen der Typenzylinder durch Elektromagnete gedreht wird

Info

Publication number
DE627950C
DE627950C DEF69546D DEF0069546D DE627950C DE 627950 C DE627950 C DE 627950C DE F69546 D DEF69546 D DE F69546D DE F0069546 D DEF0069546 D DE F0069546D DE 627950 C DE627950 C DE 627950C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
type cylinder
sector
shaft
electromagnets
stops
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF69546D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WALTHER INHOFFEN DR
Original Assignee
WALTHER INHOFFEN DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WALTHER INHOFFEN DR filed Critical WALTHER INHOFFEN DR
Priority to DEF69546D priority Critical patent/DE627950C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE627950C publication Critical patent/DE627950C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J1/00Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies
    • B41J1/22Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection
    • B41J1/32Typewriters or selective printing mechanisms characterised by the mounting, arrangement or disposition of the types or dies with types or dies mounted on carriers rotatable for selection the plane of the type or die face being parallel to the axis of rotation, e.g. with type on the periphery of cylindrical carriers

Landscapes

  • Supply, Installation And Extraction Of Printed Sheets Or Plates (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für Typenzylinderschreibmaschinen, bei denen der Typenzylinder durch Elektromagnete gedreht wird Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Typenzylinderschreibmaschinen, bei denen der Typenzylinder durch Elektromagnete unter Vermittlung eines Sektors gedreht wird, der in ein auf der Welle des Typenzylinders angeordnetes Zahnrad eingreift. Bei bekannten Vorrichtungen dieser Art liegt der Elektromagnet außerhalb der Achse des Sektors und ist mit ihm durch ein Zwischengetriebe verbwiden: Der Erfindung gemäß wird die Bauart des Antriebes dadurch vereinfacht, daß die Welle des Sektors unmittelbar durch den Elektromagneten gedreht wird, so daß ein Zwischengetriebe überflüssig wird.
  • Damit die Drehbewegung des Typenzylinders nicht unnötig groß wird, hat man zu seinem Antrieb zwei Elektromagnete verwendet, die den Typenzylinder nach rechts bzw. links drehen, so daß dieser höchstens um einen Winkel von i 8o' gedreht werden muß. Bei der neuen Anordnung sind die Anker beider Elektromagnete für :die Rechts- und Linksdrehung auf der Sektorwelle angeordnet.
  • Bei der bekannten Vorrichtung ist der Sektor auf der den Typenzylinder tragenden Platte .angeordnet, die durch den Anschlag-Magneten derart geschwenkt werden kann, daß der Typenzylinder mit der eingestellten Type auf die Papierwalze trifft. Infolge dieser Anordnung muß die Verbindung zwischen den Elektromagneten und dein Sektor dieser Schwenkbewegung des Sektors Rechnung tragen. Das Getriebe wind bei der neuen Vorrichtung dadurch wesentlich vereinfacht, daß der Sektor nicht mehr an der Anschlagbewegung des Typenzylinders und seines Trägers teilnimmt, sondern ;auf einer festgelagerten Welle sitzt. Um den richtigen Eingriff zwischen dem Sektor und dem auf der Welle des Typenzylinders sitzenden Zahnrad -nicht zu stören, geht die geometrische Schwenkachse des Typenzylinders durch den Berührungspunkt der Teilkreise des Sektors und des Zahnrades, das auf der die Typenzylinderwelle längs verschiebbar führenden Hülse sitzt.
  • Die Anordnung des Zahnsektors auf einer feststehenden Welle gibt .die Möglichkeit, .die Vorrichtung zum Begrenzen der Drehbewegung des Typenzylinders, die aus einem an seiner Bewegung teilnehmenden, auf von den Tasten eingestellte Anschläge au.ftreffen;den Arm besteht, in einfacher und zweckmäßiger Weise auszuführen. Dieser Anschlagarm, der gegenüber einer Reihe von Anschlägen spielt, die durch den Tastenanschlag in seine Bewegungsbahn bewegt werden, wirderfindungs; gemäß lauf der :den Sektor und den Magnetanker tragenden Welle angeordnet. Da, der Sektor einen größeren Radius besitzt als das von ihm getriebene Zahnrad, dreht er sich bei einer Drehung des Typenzylinders um i 8o' um ,einen entsprechend kleinern Winkel. Entsprechend liegen auch die Ansdhläge zum Begrenzen der Drehbewegung nicht .auf einem Halbkreis, sondern, auf einem entsprechend kleineren flachen Bogen. Dadurch wird eine einfache Verbindung zwisahen den Tastenhebeln und den verstellbarenT. Anschlägen ermöglicht.
  • Die Anschläge werden zweckmäßig ad' einem Kreisbogen angeordnet, der- zwischen der Achse des Typenzylinders -und des Sektors liegt. Dadurch erhält der an,der Sektorwelle sitzende Anschlagarm, der @an der Bewegung des Typenzylinders teilnimmt, eine geringe Länge und dementsprechend ein geringes Trägheitsmoment, so daß sein Bewegungswiderstand gering ist. Das ist im Hinblick auf die große Arbeitsgeschwindigkeit der Maschine von großer Bedeutung. Außerdem wird durch diese Anordnung die Tiefe der Maschine vermindert, da ein gewisser Mindestabstand zwischen den Anschlägen und ihrem Gestänge erforderlich ist.
  • Die Anordnung der Anschläge zwischen den beiden Achsen wird dadurch ermöglicht, daß die Anschläge in zwei Gruppen unterteilt sind, die beiderseits der Achsen des Typenzylinders liegen. Infolgedessen kann der Typenzylinder über die Anschläge hinaus nach unten durchgeführt werden, um liier an ,das Umschaltgetriebe angeschlossen zu werden. Außerdem werden .dadurch die beiden Gruppen von Anschlägen den zugehörigen Getriebeteilen seitlich näher gerückt.
  • Bekanntlich erfordert das genaue Ei'listellen der Typen gegenüber der Druckstelle ein sehr genaues Einstellen des Getriebes, das beim Zusammenbau der Maschine große Sorgfalt erfordert. Dieser Zusammenbauwird dadurch, wesentlich. vereinfacht, daß die den Sektor tragende Welle kantig, im allgemeinen vierkantig, ausgeführt wird. Eine vierkantige Welle läßt sich ohne Schwierigkeit mit avollkommener Genauigkeit ausführen, so daß die richtige Lage der auf ihr angeordneten Teile, nämlich des Sektors, der Magnetanker; des Anschlagarmes, der die Mittelstellung -des Sektors und damit des Typenzylinders herbeiführenden Teile usw. gewährleistet ist. Auch nutzt sich eine derartige Lagerung infolge der großen Auflagerflächen praktisch nicht ab.
  • In den Zeichnungen ist Abb. i ein Längsschnitt, _ Abb. 2 eine Draufsicht, .die die Verbindung der Magnetanker mit der Typenzylinderwelle zeigt, Abb. 3 eine Draufsicht :nach Linie 1-I der Abb. i und Abb.4 eine Teilansicht.
  • Der Typenzylinder z ist auf seiner Welle 2 in bekannter Weisse abnehmbar befestigt. Diese Welle ist in der Hülse 3 dreh- und längs verschiebbar, die in einem Rohr 4 gelagert ist, das mit einer Querachse 5 fest verbunden ist. Durch das Vers,chwenken dieser Achse 5 tun die Spitzscbrauben 6 und 7 er-,-folgt der Abdruck der eingestellten Type auf dl e-% Papierwalze 8.. Diese Abdruckbewegung :'besorgt in bekannter Weise ein in der Zeichnung nicht dä°rgestellter Elektromagnet, der mit den die Drehung des Typenzylinders bewirkenden Magneten 9 und i o parallel geschaltet ist und beim Niederdrücken einer "Taste stets mit eingeschaltet wird. Die Druckbewegung ist jedoch zunächst durch eine Klinke i i gesperrt, die "eine auf der vierkantigen Welle 12 nach unten verschiebbare Hülse 13 festhält, in deren Nut 1 ¢ eine Rolle 15 liegt. Diese sitzt an einem Arm 16, der an dem Rohr 4 befestigt ist: Das Lösen dieser Sperre, so daß die Hülse 13 nach unten bewegt werden kann, erfolgt kurz bevor die Drehung des Zylinders in der unten beschriebenen Weise beendet ist.
  • An der ,die Typenzylinderwelle 2 umschließenden Hülse 3 sitzt ein Zahnrad 17, das mit einem gezahnten Sektor 18 in Eingriff steht, der an der vierkarstigen Welle 12 mittels einer Klemmschraube 2o befestigt ist. Die geometrische Schwenkachse des Typenzylinders geht durch den Berührungspunkt der Teilkreise des gezahnten Sektors i8 -und des Zahnrades 17. An der Welle 12 sitzen ferner .die Anker 21 und 22 zweier Elektromagu.ete 9 und io. Diese beiden Anker sind so gegeneinander versetzt, daß der eine eine Links-, der andere eine Rechtsdrehung der Welle 12 verursacht. Bekommt der obere Magnet Strom, was durch Niederdrücken einer Taste auf der rechten Seite der Maschine bewirkt wird, so, dreht der Anker 21 dieses Magneten die Welle i2 rechtsherum und damit den Typenzylinder linksherum. Beim Anschlagen einer Taste auf der linken Seite der Maschine bekommt der Magnet io Strom, und es erfolgt in gleicher Weise eine Rech.ts,drehung des Typenzylinders. Die Drehung geht immer so weit, bis der gleichfalls auf der Welle 12 befestigte Anschlagarm 25 gegen einen der Anschlagwynkel26 stößt, der durch Niederdrücken der zugehörigen Taste vorgebracht wurde, so daß er sich dem Anschlagarm 25 in den Weg stellt.
  • Die Zahl der Anschlagwinkel 26, die -um ene gemeinsame Achse 27 drehbar sind, ist halb so groß wie die der Tastern 28. Auch die Tastenhebel 29 haben eine gemeinsame Achse 3o, de in der Nut eines quer über die ganze Maschine gehenden Führungskammes 31 liegt und durch einige nicht gezeichnete Schrauben festgehalten wird. Über jedem Tastenhebel liegt ein aus zwei nebeneinanderliegenden Teilers zusammengesetzter Zwischenhebel 32. Die Achsen der Zwischenhebel liegen in einer durchgehenden Nut 34 des Führunmgskammes 35. Zwischen den beiden Teilen der Zwischenhebel 32 befinden sich Scheiben 36, die auf den inneren Enden 19 der Tastenhebel 29 aufliegen. Federn 37 ziehen die Zwischenhebe132 nach unten, so daß ,die Tastenhebel mit ihren inneren Enden i 9 auf ihrer zweckmäßigerweise durch einen Filz- oder Lederstreifen gepolsterten Unterlage aufliegen. An den freien Enden der Zwischenhebe132 sind Klinken 23 angelenkt. Die Bewegung dieser Klinkern und der Tastenhub werden dadurch begrenzt, d,aß sich der im rechten Winkel nach unten gehende Arm 24 .des Zwischenhebels 32 gegen den Führungskamm 35 legt, wobei zweckmäßigerweise wieder ein Filz-oder Lederstreifen zum Verhüten von- Geräusch zwischengelegt wird.
  • Je zwei Klinken 23 wirken auf eine der auf einer gemeinsamen Achse 4o drehbaren Kontaktplatten 39, die mittels eines Stößers 41 den Hebel 43 um seine Achse 42 drehen. Das freie Ende dieses Hebels liegt in einer Gabel 44 des Anschlagwinkels 26. Auf diese Weise wird beim Niederdrücken einer von zwei Tasten, die den gleichen Drehwinkel des Typenzylinders verursachen sollen, eine Kontaktplatte gehoben und gleichzeitig der die Drehung begrenzende Anschlagwinkel 26 vorbewegt.
  • Eine Feder 45 hält den Anschlagwinkel 26 und damit den Hebel 43 und die Kontaktplatte 39 in ihrer Ruhelage und bringt diese Teile bei-niedergehaltener Taste in die Ruhelage zurück, wenn nach dem Abdruck eines Buchstabens .die Klinke 23 ausgelost wird. Das Auslösen der Klinke 23 geschieht durch den über sämtliche Klinken hinweggehenden Ausl,ösebügel 46, der sich um die Achse 47 drehen kann und .der durch eine nicht gezeichnete Verbindung mit der Druckvorrichtung nach unten bewegt wird, kurz bevor die Type das Papier erreicht. ` Die Kontaktplatten 39 ruhen ,auf einer gepolsterten Unterlage 48. über ihnen liegen zwei Bügel 49, von denen der eine für die linke, der andere für die rechte Hälfte der Tastatur bestimmt ist. Wird eine Taste auf der rechten Seite der Maschine angeschlagen, so wird durch den rechten Bügel 49 Kontakt für den Magneten 9 gebildet, so da.B in der oben beschriebenen Weise eine Linksdrehung des Typenzylinders zustande kommt. Drückt man eine Taste auf der linken Seite der Maschine nieder, so wird durch den linken Bügel 49 ein Kontakt für den Magneten io geschlossen, was eine Rechtsdrehung des Typenzylinders zur Folge hat.
  • Das Ausheben der Klinke i i und damit die Freigabe der Druckbewegung des Typenzylinders- .erfolgt dadurch, daß kurz vor beendeter Drehung einer der Winkelhebel 50 oder 51, die um Achsstifte 52 oder 53 drehbar auf dem Anschlagarm 25 angebracht sind, gegen den Anschlagwinkel 26 stößt, der durch Niederdrücken einer Taste vorgebracht worden war. Die inneren Enden der Winkelhebel50 und 51 sind durch, eine Zugstange 54 mit der Klinke i i verbunden, so daß durch jeden von ihnen die Klinke, die unter Einwirkung einer Feder 55 steht, zurückbewegt werden kann. Gleich darauf stößt dann eine Seitenfläche des Anschlagarmes 25 gegen den vorbewegten Anschlagwinkel. 26 und begrenzt damit die Drehung des Typenzylinders.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antriebsvorrichtung für Typenzylin-,derschreibmaschinen, bei denen der Ty- penzylinder durch Elektromagnete unter Vermittlung eines Sektors gedreht wird, der in ein auf der Achse des Typenzylinders angeordnetes Zahnrad eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (12) ,des Sektors (18) unmittelbar durch dem Elektromagneten (9 oder io) gedreht wird.
  2. 2. Vorrichtung nach. Anspruch i, da-,durch gekennzeichnet, daß der den Ty- penzylinder drehende Sektor mit der Welle .des Ankers des Elektromagneten starrverbunden ist und an der beim Typenabdruck erfolgenden Schwenkbewegung des Typenzylinders ;nicht teilninunt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2 mit Antrieb durch zwei Elektromagnete für Rechts- und Linksdrehung des Typenzylinders, dadurch gekennzeichnet, daß die Anker beider Elektromagnete auf der Sektorwelle angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3 mit Begrenzung der Drehbewegung des Typenzylinders durch Auftreffen eines an seiner Drehung teilnehmenden Armes ,auf von .den Tasten eingestellte Anschläge, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Drehung des Typenzylinders teilnehmende Anschlagarm (25) sauf .der den Sektor und den Magnetanker tragenden Welle (12) sitzt, so da,ß die auf dem Typenzylinder in einem Vollkreis angeordneten Typen durch Anschläge (26) eingestellt werden, die nur auf einem Teil eines Kreises liegen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge für den Anschlagarm (25) auf einem Kreisbogen angeordnet sind, der zwischen der Achse der Typenzylinderwelle und des Sektors liegt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge in zwei Gruppen unterteilt sind; die beider- seits der Achse der Typenzylinderwelle liegen. 7. Vorrichtung nach Anspruch.r bis 6, .dadurch gekennzeichnet, daß die Sektor-
    Welle(12) zum Erleichtern genauer Einstellung der daran angeordneten Teile (z. B. 18, 13, 25, 21, 22) kantig (vierkantig, sechskantig o. idgl.) ausgebildet ist.
DEF69546D 1929-11-02 1929-11-02 Antriebsvorrichtung fuer Typenzylinderschreibmaschinen, bei denen der Typenzylinder durch Elektromagnete gedreht wird Expired DE627950C (de)

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