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DE626435C - Glaswalzwerk - Google Patents

Glaswalzwerk

Info

Publication number
DE626435C
DE626435C DESCH100639D DESC100639D DE626435C DE 626435 C DE626435 C DE 626435C DE SCH100639 D DESCH100639 D DE SCH100639D DE SC100639 D DESC100639 D DE SC100639D DE 626435 C DE626435 C DE 626435C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
rolling mill
rollers
rolling
glass rolling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH100639D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schlesische Spiegelglas Manufactur Carl Tielsch GmbH
Original Assignee
Schlesische Spiegelglas Manufactur Carl Tielsch GmbH
Publication date
Priority to DESCH100639D priority Critical patent/DE626435C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE626435C publication Critical patent/DE626435C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B13/00Rolling molten glass, i.e. where the molten glass is shaped by rolling
    • C03B13/04Rolling non-patterned sheets continuously

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)

Description

  • Glaswalzwerk Die Erfindung bezieht sich auf Glaswalzwerke .gemäß Patient 6-o 595 zum ununterbrochenen Walzen iendloser Glasbänder unter Verwendung :einer Förder- ' oder Aufgußvorrichtung, welche die Glasmasse dem Walzwerk zuführt und bei welcher die Geschwinkeit der Förderoder Aufgußwalzen leine größere ist als diejenige der Walzen des Walzwerks.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß es bei diesen Walzwerken sehr umständlich ist, jedesmal den Glasstrom in bekannter Weise durch Schieber abzusperren. Ferner besteht ein größer Nachteil darin, daß, sein Teil des Glases erkaltet und auf den Aufgußwalzen liegenbleibt, was zu Beschädigungen Veranlassung geben kann und längere Zeit zur Entfernung beansprucht.
  • Gemäß der Erfindung soll nun allen .diesen Mängeln in einfachster Weise dadurch abgeholfen werden, daß man die Aufgußvorrichtung selbst als Absperrvorrichtung benutzt. Das Abstoppen des Glasstromes kann dann in der Weise erfolgen, daß man die Drehrichtung einer ioder sämtlicher Förderwalzen umkehrt und gegebenenfalls durch gleichzeitiges Höhenverlegen einer ,oder mehrerer Förderwalzen nicht nur das Glas rückw ,ärts befördert, sondern außerdem den Auslauf des Glases verhindert.
  • Es ist ferner folgendes zu berücksichtigen: Es ist häufig wünschenswert, die Stärke dies dem Walzwerk zufließenden Glasstromes regeln zu können. Dies erfolgte bisher durch Tauchschieber, die den Glasstrom abdrosseln. Diese Schieber müssen aus feuerfestem Stoff bestehen, der sich zum Teil durch den Angriff des Glases auflöst und zu einer Schlierenbildung im Glase selbst Veranlassung gibt. Durch Abbröckeln von Teilchen können Steinehen im Glase auftreten. Ferner ist die Bedienung dieser Schieber sehr umständlich und.eine Genauigkeit kaum zu erzielen.
  • Legt man nun gemäß der Erfindung eine ,oder mehrere Förderwalzen höher und trifft gleichzeitig die Anordnung, daß die Drehrichtung . einer .oder -mehrerer Walzen umgekehrt werden kann, so kann ein sehr genaues Einregeln der Stärke des Glaszuflusses erzielt werden.
  • Die Vorteile, die gemäß der Erfindung erreicht werden, bestehen also in der Hauptsache in einer Güteverbesserung des Glases in dreifacher Hinsicht: Erstens sollen Gas- und Lufteinschlüsse, die in der Glasmasse enthalten sind, nicht in den Walzenspalt und in die Glastafel gelangen, .
  • zweitens soll die Musterung, falls sie auf der Umterseite des Glases erfolgt, wie dies bei dem bisher angewandten stetigen Verfahren der Fall ist, sehr scharf ausgeprägt sein, was aber nur dann erreicht wird, wenn- die Glasmasse an ihrer Unterseite nicht zu kalt ist, drittens soll die Entstehung von Entglasungssteinen, die in die Glastafel hineingelangen könnten, vermieden werden.
  • In der Zeichnung veranschaulicht Abb. r beispielsweise eine Vorrichtung gemäß der Erfindung, bei welcher das Glas b aus dem Ofen a über Förderwalzen c und d zu den Walzen e und f des Walzwerks läuft. Die Walzen c und d 'können größere Geschwindigkeit als die Walzen e und f .erhalten, und die Drehrichtung der Walzen c und d Tann umgekehrt werden. Abb.2 zeigt eine Vorrichtung, bei welcher die Walzen c und d einstellbar angeordnet sind, so daß sie mit Bezug aufeinander höher verlegt werden können, um bei gleichzeitiger Umkehrung der Drehrichtung ein Abbremsen bzw. ein Abstoppen des Glasstromes zu erzielen, indem die Stärke des Glasstromes b verändert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Glaswalzwerk nach Patent 620 595 zum ununterbrochenen Walzen endloser Glasbänder mit Förden- ,oder Aufgußwalzen zum Zuführen der Glasmasse zu dem Walzwerk, dadurch gekennzeichnet, daß die Glaszuführungswalzen in ihrer Höhenlageeinstellbar und in ihrer Drehrichtung umkehrbar angeordnet sind.
DESCH100639D Glaswalzwerk Expired DE626435C (de)

Priority Applications (1)

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DESCH100639D DE626435C (de) Glaswalzwerk

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DESCH100639D DE626435C (de) Glaswalzwerk

Publications (1)

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DE626435C true DE626435C (de) 1936-02-26

Family

ID=7446856

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DESCH100639D Expired DE626435C (de) Glaswalzwerk

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DE (1) DE626435C (de)

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