DE61100C - Schlichtekocher - Google Patents
SchlichtekocherInfo
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- DE61100C DE61100C DENDAT61100D DE61100DA DE61100C DE 61100 C DE61100 C DE 61100C DE NDAT61100 D DENDAT61100 D DE NDAT61100D DE 61100D A DE61100D A DE 61100DA DE 61100 C DE61100 C DE 61100C
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- Germany
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- pan
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- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06B—TREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
- D06B23/00—Component parts, details, or accessories of apparatus or machines, specially adapted for the treating of textile materials, not restricted to a particular kind of apparatus, provided for in groups D06B1/00 - D06B21/00
- D06B23/20—Arrangements of apparatus for treating processing-liquids, -gases or -vapours, e.g. purification, filtration or distillation
- D06B23/22—Arrangements of apparatus for treating processing-liquids, -gases or -vapours, e.g. purification, filtration or distillation for heating
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Commercial Cooking Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die zum Stärken bezw. Appretiren dienende sogenannte Schlichte für die Kettenfäden bei
der Weberei besteht in der Hauptsache aus Kartoffelmehl und Wasser und wird durch
Kochen bei sorgfältigem fortwährenden Umrühren hergestellt. Dieses Umrühren wird
jetzt im wesentlichen durch mechanisches Rührwerk bewirkt, wobei es aber unvermeidlich
ist, dafs sich Klümpchen, schliefslich in ganzen Heerden, bilden, wodurch sowohl die
Güte der Schlichte, wie auch ihre Quantität bedeutend beeinträchtigt werden.
Mit nachstehend beschriebenem Apparat soll diesen Uebelständen nicht nur vollkommen
abgeholfen, sondern die Schlichte in viel kürzerer. Zeit und fast ohne jede Bedienung
hergestellt werden.
Der Apparat besteht, wie beiliegende Zeichnung zeigt, aus einer mit trichterförmig steil
abfallendem Boden versehenen Pfanne A mit einer Auslauföffnung α, die durch einen Entleerungshahn
b geschlossen wird. Oben ist die Pfanne A hermetisch geschlossen und mit
einem Mannlochdeckel B zur Einführung der Bestandtheile der Schlichte, sowie mit Sicherheitsventil
c, Manometer d und Luftventil e versehen.
Mit dieser Pfanne A ist ferner ein Dampfcirculationsrohr ff1 verbunden, und zwar
mündet dieses Rohr einerseits durch die Entleerungsöffnung α oberhalb des Entleerungshahnes b, andererseits durch den Deckel bei g
in die Pfanne A, wo dasselbe auch mit einem Vertheiler versehen sein kann. In dieses
Circulationsrohr sind zwei Hähne h und i, sowie zwischen diesen ein Dampfstrahlapparat k
eingeschaltet.
Das Verfahren der Schlichtezubereitung mit diesem Apparat ist nun folgendes: Nachdem
der Hahn b geschlossen ist, in die Pfanne A die Bestandtheile der Schlichte durch das Mannloch
B in entsprechenden Verhältnissen eingeführt sind und das Mannloch wieder geschlossen
ist, wird Dampf durch den Injector k, nachdem die Hähne h und i geöffnet sind,
nach der Pfanne A geleitet. Der Dampf saugt mittelst des Injectors k die eingeführten Schlichtebestandtheile
durch die Ausflufsöffnung α der Pfanne A und das Rohr f1 ab und treibt
dieselbe durch Rohr / von oben wieder in die Pfanne zurück. Es wird also eine Circulation
der Schlichtebestandtheile und dadurch eine äufserst innige Vermischung derselben
herbeigeführt. Die Schlichte ist fertig, wenn dieselbe einen consistenten Brei bildet, der
nicht mehr durch den Injector zu bewegen ist. Dieses Fertigsein der Schlichte Wird an dem
Umschlagen des Dampfstrahlapparates bemerkt. Es wird nunmehr der Hahn h geschlossen und
der Entleerungshahn b der Pfanne A geöffnet. Der Dampf wirkt nun nicht mehr saugend auf
die Schlichte, sondern drückt dieselbe, da er nun von oben, nachdem er das Rohr fl leer
gedrückt hat, in die Pfanne A eintreten kann, durch den Entleerungshahn b nach aufsen.
Ist die Pfanne A entleert, was infolge ihrer sehr steilen, trichterförmigen Bodenform sehr
schnell und gründlich vor sich geht, so wird
it/
der Hahn i geschlossen und Hahn h geöffnet und zuletzt das Rohrstück _/' von der Schlichte
befreit. "
Die Anordnung des steilen, trichterförmigen Bodens der Pfanne A hat nicht allein den
Vortheil einer schnellen Entleerung für sich, sondern sie bietet den wesentlichsten Vortheil
dadurch, dafs ein Ansetzen des schwereren Kartoffelmehles an den Bodenwandungen und
damit die Bildung von Klümpchen verhindert wird.
Die Anordnung des steil trichterförmig abfallenden Bodens der Pfanne A ist also von
wesentlichem Einflufs auf die Güte der herzustellenden Schlichte.
Soll die Schlichte dünner gekocht werden, so braucht die Pfanne nicht hermetisch verschlossen
zu sein, sondern kann einen losen Deckel erhalten. Will man die Schlichte noch
etwas nachkochen oder erkaltete aufwärmen, so läfst man, indem man den Hahn i schliefst
und . den Hahn h öffnet, den Dampf von unten eintreten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Schlichtekocher, bei welchem der die Schlichte aufnehmende trichterförmige Kessel A mit einer Dampfleitung (ff) unter Einschaltung eines Dampfstrahlapparates (k) derart in Verbindung gebracht ist, dafs der Inhalt des Kessels nach Belieben gekocht, behufs Mischung in Umlauf gesetzt oder aus dem Kessel ausgetrieben werden kann.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE61100C true DE61100C (de) |
Family
ID=335183
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT61100D Expired - Lifetime DE61100C (de) | Schlichtekocher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE61100C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1710726B1 (de) * | 1962-06-30 | 1970-07-09 | Sucker Geb | Vorrichtung zur Aufbereitung von Schlichten,Appreturen oder aehnlichen Flotten |
-
0
- DE DENDAT61100D patent/DE61100C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1710726B1 (de) * | 1962-06-30 | 1970-07-09 | Sucker Geb | Vorrichtung zur Aufbereitung von Schlichten,Appreturen oder aehnlichen Flotten |
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