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DE603855C - Mechanische, militaerische Exerzierbewegungen ausfuehrende Spielfigur - Google Patents

Mechanische, militaerische Exerzierbewegungen ausfuehrende Spielfigur

Info

Publication number
DE603855C
DE603855C DEM121448D DEM0121448D DE603855C DE 603855 C DE603855 C DE 603855C DE M121448 D DEM121448 D DE M121448D DE M0121448 D DEM0121448 D DE M0121448D DE 603855 C DE603855 C DE 603855C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rifle
forearm
mechanical
shaft
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM121448D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ PFANN
Original Assignee
FRITZ PFANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ PFANN filed Critical FRITZ PFANN
Priority to DEM121448D priority Critical patent/DE603855C/de
Priority to DEM123932D priority patent/DE605732C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE603855C publication Critical patent/DE603855C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H13/00Toy figures with self-moving parts, with or without movement of the toy as a whole
    • A63H13/02Toy figures with self-moving parts, with or without movement of the toy as a whole imitating natural actions, e.g. catching a mouse by a cat, the kicking of an animal
    • A63H13/04Mechanical figures imitating the movement of players or workers

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Mechanische, militärische Exerzierbewegungen ausführende Spielfigur Die Erfindung bezieht sich auf eine mechanische, militärische Exerzierbewegungen ausführende Spielfigur. Die bekannten Spielfiguren dieser Art sind gegliederte Puppen aus Flachmetall, die zur Gliederbewegung der Einwirkung des Spielzeugbenutzers bedürfen. Sie sind also keine mechanischen, d. h. maschinenmäßig bewegliche Gliederfiguren. Sie beruhen ausschließlich auf einer profilmäßigen Ausgestaltung der Figur, die auch die Voraussetzung für die Einnahme der Übungsstellen ist. Die bekannten Spielfiguren sind demnach keine mechanischen Gliederfiguren und im ureigensten Sinne auch nicht Gliederfiguren, welche militärische Exerzierbewegungn nachahmen. Einerseits fehlen alle zu mechanischer Wirkung durch Maschinenantrieb (Federtriebwerk) erforderlichen Voraussetzungen, andererseits werden, streng genommen, nicht soldatische Übungen naturgetreu nachgeahmt, sondern nur Einzelstellungen, die sich als Ausgangsstellung, Zwischenstufe oder Abschlußstellung militärischer Übungen ergeben. Dies ergibt sich auch ohne weiteres schon daraus, daß ausnahmslos erst nach vorheriger Instellungbringung der betreffenden Glieder die noch dazu auswechselbaren Gegenstände je nach Bedarf oder Belieben angesteckt- oder eingeklemmt werden müssen. Zur Nachbildung einer gewissen Abschlußstellung einer militärischen Übung wird nicht einmal eine einigermaßen natürliche Bewegungsfolge zur Erreichung der gewünschten Stellung eingehalten. Während also für die bekannten Spielfiguren die Nachbildung der Ausgangs-, Zwischen- oder Abschlußstellung militärischer Übungen unter Zuhilfenahme ansteckbarer, einklemmbarer und auswechselbarer Gerätschaften und die silhouettenhafte Ausführung charakteristisch ist, betrifft die Erfindung eine mit mechanischer Kraft (Federtriebwerk) ausgestattete Figur in körperlicher Darstellung, die nicht einzelne Stufen militärischer Übungen, sondern Übungen, wie z. B. »Das Gewehr über«, »Das Gewehr ab« und »Präsentiert das Gewehr« in ihrem natürlichen Aufbau und ihrer natürlichen Abwicklung als in sich abgeschlossene Bewegungsreihe nachahmt, und zwar ohne wesentliche Beeinträchtigung der Natürlichkeit der Bewegungen und der Griffe bei durch die Billigkeit der Figur als Massenartikel bedingter einfachster, konstruktiver Ausbildung.
  • Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß innerhalb des Figurenkörpers ein Federlaufwerk eingebaut, das zur Gliederbewegung der Spielfigur über eine Steuerwelle geeignete Steuer-und Übertragungsmittel antreibt, durch die in der ersten Hälfte ihres Umlaufes beispielsweise ein mit einem Gewehr gelenkig verbundener Gliederarm bzw. ein durch den Gliederarm maskierter Hebelmechanismus zum Schultern oder Präsentieren des Gewehres bewegt und die neue Gewehrlage gesichert wird, andererseits der gewehrfreie Arm so bewegt wird, daß er die für diese Gewehrübungen erforderlichen Griffe nur vortäuscht, während in der zweiten Umlaufhälfte der Steuerwelle die beiden Arme die für die Rückführung des Gewehres in die Ausgangsstellung erforderlichen Bewegungen in exerziermäßiger Folge ausführen.
  • Weiter besteht die Erfindung in Konstruktionseinzelheiten, welche in der Beschreibung erläutert und in den Ansprüchen gekennzeichnet sind. . .
  • Die Zeichnungen erläutern zwei Ausführungsbeispiele einer Spielfigur gemäß der Erfindung, und zwar einer Spielfigur, welche die Exerzierübungen »Gewehr über« und »Gewehr ab« nachahmt, und einer anderen Spielfigur, welche die Übung »Präsentiert das Gewehr« nachahmt.
  • Fig. i ist eine Ansicht nach Wegnahme der vorderen Hälfte des durch das Getriebe einschließenden, den Oberkörper der Figur darstellenden Gehäuses, Fig. 2 zeigt das Gewehr mit Arm, Hebelleiste und Festhaltevorrichtung in Seitenansicht, Fig. 3 stellt die Innenseite des gewehrfreien Armes dar; Fig. q. zeigt in einem Querschnitt die Befestigung des Gewehres und seine Führung beim Präsentieren des Gewehres, Fig. 5 - in einem Querschnitt die Gewehrstellung bei präsentiertem Gewehr, Fig.6 veranschaulicht die Seitenansicht der Vorrichtung zur Auf- und Abwärtsbewegung des gewehrfreien Armes, Fig.7 zeigt die Seitenansicht der Vorrichtung zur Auf- und Abwärtsbewegung des mit dem Gewehr ausgerüsteten Armes und der Hebelleiste, Fig. 8 gibt eine Stirn- und Seitenansicht der Getriebescheibe wieder, Fig. 9 zeigt in einer Seitenansicht den auf der Antriebsachse befestigten Antriebsstern und Fig. io veranschaulicht in einer Stirnansicht die Antriebsscheibe, die Antriebsachse und die auf der Antriebsachse befestigten Hebel.
  • Die Abwicklung der erforderlichen vier Einzelbewegungen »Das Gewehr über« und »Gewehr ab« ist auf eine volle Umdrehung der Antriebsachse 15 (Fig. io) beschränkt, dergestalt, daß die Ausführung jedes Kommandos genau eine halbe Umdrehung erfordert.
  • »Das Gewehr über« wird, einzeln gesehen, folgendermaßen erreicht: Der auf der Antriebsachse 15 (Fig. io) sitzende Doppelhebel 16, (Fig.8) drückt auf die Anschlagkante ig des Hebels 18. Ein gelenkig angebrachtes Zwischenstück 21 (Fig. 8) läßt diesen Druck auf die starr auf der Unterachse o sitzende Leiste 22 wirken, so daß eine entsprechende Drehung dieser Achse o und des mit ihr starr verbundenen Unterarmes d (Fig. 2) erfolgt.
  • An der Innenseite des Unterarms d parallel mit diesem verlaufend und von diesem verdeckt befindet sich eine um die Unterarmachse o drehbare Hebelleiste b, an deren Ende ebenfalls drehbar um g (Fig. 2) das Gewehr a angebracht ist. Bei Drehung der Achse o (Fig. 2) wird der Unterarm und durch auf die Kante K der Hebelleiste b drückende Stift i die Hebelleiste und das mit dieser verbundene Gewehr bis auf Schulterhöhe hochgeschwenkt. Ein Umkippen des Gewehres wird durch den Gewehrschlitz e und einen am Körper befestigten in diesem Schlitz laufenden Führungsstift f verhindert. Führungsstift f. und Drehpunkt g bestimmen gemäß ihrer örtlichen Anbringung die erforderliche Schrägstellung des Gewehres in geschulterter Lage.
  • Hat der Unterarm das Gewehr unter Einwirkung des Doppelhebels 16 auf die Hebelverbindung 18, 21, 22 durch Mitnahme der mit dem Gewehr gelenkig verbundenen Hebelleiste b auf Schulterhöhe emporgerissen, so gibt der auf der Antriebsachse 15 mitlaufende Schalthebeli7 eine unter leichtem Federdruck stehende Sperrleiste 24 frei: Der Sperrstift m dieser Leiste greift in den Schlitz l der Hebelleiste b ein, so das Gewehr in Schulterhöhe starr festhaltend, wie Fig. 2 zeigt.
  • Unter Einwirkung des Doppelhebels 13 (Fig. 6), der sich inzwischen ebenfalls auf der Antriebsachse 15 laufend der Anschlagkante ii der Schaltplatte 9 genähert hat, wird durch Schwenkung dieser Schaltplatte um Drehpunkt io der gewehrfreie Arm nach vorne und so weit als erforderlich hochgeschleudert. Die Schleuderwirkung der Schaltplatte 9 wird durch die vorstehende, in den Schlitz v des gewehrfreien Armes eingreifende Nase 1¢ auf diesen übertragen.
  • Die Feder t bewirkt, sobald das Ellenbogengelenk s über den Körperumfang der Figur durch das Hochschleudern des Armes hinausragt, ein Abbiegen des Unterarmes y körpereinwärts (Fig. 3), den zweiten Griff zu dem in Schulterhöhe emporgerissenen Gewehr und das Festhalten desselben nachahmend, bis als drittes Tempo der Unterarm d (Fig. 2) das geschulterte Gewehr beim Kolben erfaßt hat. Dies geschieht durch Drehdruck der winklig abgebogenen Nase des Hebels 17 (Fig. io) auf die Anschlagkante 2o des Hebels 18. Durch die Hebelverbindung 18, 21, 22 wird der Unterarm d wieder nach unten geschleudert, jedoch nur bis zur Anschlagkantela des Gewehrkolbens (Fig.2). Unmittelbar anschließend in Vollendung der restlichen Halbdrehung der Antriebsachse 15 wird der gewehrfreie Arm durch Einwirkung des Hebels 13 a#lf die Anschlagkante 12 der Schaltplatte: 9 in seine ursprüngliche Stellung zurückgeschleudert.
  • »Gewehr ab« erfordert eine Verschiebung der Reihenfolge der einzelnen Bewegungen. Die korrekte Abnahme des Gewehres macht als erste Bewegung den Griff des gewehrfreien Armes nach demGewehrnötig. Dieswirddurchentsprechende Abwinkelung der Schenkel des Hebels 16 oder des Hebels 13 oder beider erreicht. Bevor der zweite Schenkel des Hebels 16 die Hebelverbindung 18, 21, 22 zum zweiten Male in Wirkung treten läßt, schlägt der zweite Schenkel des Hebels 13 den gewehrfreien Arm in bereits geschilderter Weise nach vorne hoch. Anschließend drückt der zweite Schenkel des Hebels 16 den Unterarm d leer nach oben.
  • Unter Druck des Hebels 13 auf die Anschlagkante i2 der Schaltplatte 9 (Fig. 6) wird der gewehrfreie Arm wieder in seine ursprüngliche Stellung, ausgestreckt seitlich an den Körper gedrückt, zurückgeschleudert. In Vollendung der zweiten halben Umdrehung der Antriebsachse 15 hat der breite Schenkel des Hebels 17 den Stift yfa der Sperrleiste 24 aus dem Schlitz L der Hebelleiste b herausgehoben. Unterarm d und Gewehr a fallen durch ihr Eigengewicht oder unter Ein-,virkung einer weiteren Hebelnase 17 auf die Anschlagkante 2o herab in die Stellung »Gewehr bei Fuß« (Fig. i).
  • Das Präsentieren des Gewehres erfordert die Ausgestaltung des mit-Gewehr ausgerüsteten Armes in gleicher Weise wie die"des gewehrfreien Armes (Fig. 3). Durch entsprechend breite Ausbildung der beiden Schenkel des Hebels 13 und 16 werden die beiden Arme entsprechend lange -belassen. Durch die Antriebsscheibe 25 wird der Kopf rechts und links gedreht, die Ausführung der Kommandos »gugen links«, »Augen rechts«, »Augen geradeaus« nachahmend. Der mit Gewehr ausgerüstete Arm d trägt einen senkrecht schwenkbaren, . mit einer gelochten rechtwinklig abgebogenen Nase 4 versehenen Steg 3 (Fig.5). Durch eine gleiche ausgebildete Nase l des Gewehres- ist dieses waagerecht drehbar durch den Steg 3 mittelbar mit der Handfläche des Unterarmes d verbunden. Der Drehpunkt 7 (Fig. 5), das Eigengewicht des Gewehres und entsprechende Anschlagpunkte zur Begrenzung der Endstellung halten das Gewehr beim Vor-'und Hochschleudern des Armes in lotrechter , Lage parallel zur Längsachse der Figur. Ein im Unterarm d (Fig. 5) angebrachter Hebel 6 wird durch seitliches Abbiegen des Unterarmes mittels Anschlagleiste 5 des Oberarmes niedergedrückt.
  • Der lange Schenkel des Hebels 6 schwenkt das breitseitig zum Körper der Figur präsentierte Gewehr waagerecht soweit, daß die Breitseiten desselben mit der Brustfläche der Figur einen rechten Winkel bilden. Durch die Nase 2 des Gewehres a wird die seitliche Schwenkung begrenzt.
  • Der zur Ausführung der geschilderten Bewegungen notwendige Mechanismus wird durch ein gebräuchliches Federtriebwerk in Tätigkeit gesetzt. Zum Antrieb der Achse 15 und der auf ihr befestigten Hebel dient, entgegen des bisher üblichen Kronrades, eine Antriebsscheibe 25, wie sie Fig. 9 veranschaulicht, in Verbindung mit einem Antriebsstern (Fig.7). Letzterer weist vier gleich lange Nasen 28 -und zwei seitlich etwas abliegende längere Nasen 29 auf an Stelle des bisher üblichen Zahngetriebes. Neben zwei Aussparungen besitzt diese Antriebsscheibe 25 eine seitlich abstehende Nase 26 und eine erhabene Nase 27. Die seitlich etwas abliegenden Nasen 29 auf Achse 15 (Fig. 7 und io) dienen in erster Linie zur Verminderung der Reibung, ihr Drehpunkt befindet sich außerhalb des Umfanges der Antriebsscheibe. Sie werden nur durch die- Nase 26 der Antriebsscheibe erfaßt. Die Drehung der Antriebsachse 15 um genau 18o' von der Grundstellung aus, wie Fig. 7 den Antriebsstern 28 zeigt, geschieht auf folgende Weise: Die-durch das Federtriebwerk in Drehung gesetzte Antriebsscheibe 25 drückt zunächst mit der Nase 26 die ihrem Lauf entgegenstehende Nase 29 nach oben. Unmittelbar anschließend erfolgt der Eingriff und Druck der erhabenen Nase 27 auf die nachfolgende Sternnase 28. Die erhabene Scheibennase 27 drückt die Nase des Antriebssternes 28 so weit nach oben, daß die nachfolgende gleich lange Nase des Sternes 28 in die zweite Aussparung der Antriebsscheibe hinein und von dem unteren Rand derselben so weit nach oben gedrückt wird, daß die zwei der Brustseite der Figur ursprünglich zugewandt gewesenen Nasen des Antriebssternes 28 rommehr der Oberfläche der Antriebsscheibe zugekehrt sind, auf dieser lose schleifend aufliegen, während die zweite Nase 29 nunmehr die Stellung und Läge der ersten eingenommen hat, demnach im rechten Winkel zur Oberfläche der Antriebsscheibe über den Umfang der Antriebsscheibe hinausragt.
  • Damit hat die Achse 15 genau eine halbe Umdrehung zurückgelegt. Die Antriebsscheibe 25 läuft nun bis zum nächsten Eingriff leer. Eine Änderung der Stellung der Achse 15 ist nicht möglich, da die beiden jeweils bis zum nächsten Eingriff auf der Oberfläche der Antriebsscheibe schleifenden Nasen 28 eine gewollte oder ungewollte Verdrehung der Achse 15, sei es vor-oder rückwärts, ganz unmöglich machen trotz Leerlauf des Federtriebwerkes.
  • Durch dieses Antriebssystem ist- es möglich, trotz Einschaltung eines Leerlaufes ohne besondere, keinesfalls absolute Sicherheit bietende federnde Sperrungen, deren Anbringung überdies kostspielig ist, mit Sicherheit ganze, halbe oder beliebige Teile einer ganzen Umdrehung, auch ihren Rücklauf, unter Einschaltung eines Leerlaufes abzuwickeln.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanische, militärische Eterzierbewegungen ausführende Spielfigur, dadurch gekennzeichnet, daß im Figurenkörper ein Federlaufwerk eingebaut ist, das zur Gliederbewegung der Spielfigur über eine Steuerwelle (i5) entsprechend ausgebildete Steuer-und Übertragungsmittel antreibt, durch die in der ersten Hälfte ihres Umlaufes ein mit einem Gewehr gelenkig verbundener Gliederarm bzw. ein durch den Gliederarm maskierter Hebelmechanismus zum Schultern oder Präsentieren des Gewehres bewegt und die neue Gewehrlage gesichert wird, andererseits der gewehrfreieArm so bewegt wird, daß er die für diese Gewehrübungen erforderlichen Griffe nur vortäuscht und daß in der zweiten Umlaufhälfte der Steuerwelle die beiden Arme die für die Rückführung des Gewehres in die Ausgangsstellung erforderlichen Bewegungen in exerziermäßiger Folge ausführen.
  2. 2. Mechanische Spielfigur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer in dem Figurenkörper gelagerten Welle (o) der mit dem feststehenden Oberarm (c) der Figur zugehörige Unterarm (d) und, durch die Armteile verdeckt, eine Hebelleiste (k), die am freien Ende das angelenkte, durch eine zweite- Führung (f,- e) in seiner Bewegung bestimmte Gewehr (a) trägt, gelenkig verbunden sind und daß die Hebelleiste (k) und der Unterarm (d) durch die von der Steuerwelle (i5) vermittels eines Steuerteiles (i6) undÜbertragungsmittels (i8, 21, 22) gedrehte Welle (o) so bewegbar sind, daß das Gewehr in Schulterlage gebracht, in dieser Stellung durch eine von der Welle (i5) gesteuerte Sperrvorrichtung (24, m) gesichert ist und daß darauf der Unterarm (d) in eine Lage zurückgeht, in welcher die Hand in Höhe des Kolbenendes steht.
  3. 3. Mechanische Spielfigur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterarm (d) fest auf der Welle (o) sitzt und die lose auf der Welle (i) sitzende Hebelleiste (k) durch einen Mitnehmer (i) mitnimmt.
  4. 4. Mechanische Spielfigur nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterarm (d) nach Sicherung der neuen Gewehrlage durch einen entgegengesetzt auf das Gestänge (i8, 21, 22) wirkenden Steuerteil (i7) der Steuerwelle (i5) in die das Halten des Kolbens vortäuschende Stellung zurückgeführt ist.
  5. 5. Mechanische Spielfigur nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der zweiten Hälfte der Umdrehung der Steuerwelle (i5) den Steuerteilen (i6, 17) entsprechende Steuerteile der Steuerwelle (i5) das Gestänge (i8, 21, 22) sowie die Sperrvorrichtung (24, 7n) in umgekehrter Reihenfolge betätigen.
  6. 6. Mechanische Spielfigur nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der gewehrfreie Arm, bestehend aus einem am Figurenkörper bei (u) angelenkten Oberarm (q) und einem an diesem unter Federzug (t) mittels Gelenkes (s) über die Körpervorderseite einschwenkbar angelenkten Unterarm (r), von der Steuerwelle (i5) vermittels eines Steuerteiles (i3) und Mitnehmers (9) im Sinne des Anhebens des Oberarmes (q) drehbar ist, so daß der Unterarm unter der Wirkung der Zugfeder (t) sich vor den Körper legt, um den Griff zum Halten des Gewehres vorzutäuschen.
  7. 7. Mechanische Spielfigur nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der gewehrfreie Arm (q, y), nachdem der Unterarm (d) in die. Stellung am Kolbenende des geschulterten Gewehrs zurückgegangen ist, durch einen zweiten Steuernocken (i3) im Zusammenwirken mit einer zweiten Anschlagkante (i2) des Mitnehmers (9) zurückziehbar ist, wobei der federnde Unterarm (d) durch die Reibung an der Körperfläche in die Strecklage zurückgebracht wird. B. Mechanische Spielfigur nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausübung des Präsentiergriffs der das Gewehr haltende und bewegende Arm ebenfalls in der in den Ansprüchen 6 und 7 gekennzeichneten Weise gestaltet und angeordnet ist und bewegt wird. 9. Mechanische Spielfigur nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewehr (a) am Unterarm (d) mittels Doppelgelenkes (7, 3, 4, i) angelenkt ist und bei der Präsentierbewegung desArmes z. B. durch das Zusammenwirken eines am Oberarm vorgesehenen Anschlages (5) und eines am Unterarm angelenkten Anschlaghebels (6) so drehbar ist, daß es seine Ausrichtung behält. io. Mechanische Spielfigur nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur exerziermäßigen Folge der Bewegungen der Arme die Steuerteile (i6, 17, 13) auf der Steuerwelle (i5) mittels auf dieser Welle befestigter Anschlagarme (28) durch eine von dem Federlaufwerk angetriebene Scheibe (25) mit Mitnehmern (26, 27) angeordnet sind. ii. Mechanische Spielfigur nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwelle (i5) in den Bewegungspausen durch die Antriebsscheibe (25) gesperrt ist, um einen stets richtigen Eingriff zwischen Armkreuz (28) und Antriebsscheibe (25) zu sichern. 12. Mechanische Spielfigur nach Anspruch ii, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sperrung der Welle (i5) in jeder Richtung die Arme (28) sich paarweise gegen eine Seitenfläche der Scheibe (25) legen, wobei an entsprechender Stelle der Scheibe Ausschnitte vorgesehen sind, in welche die Arme (28) eintreten, wenn die Drehung der Welle (15) durch die Scheibe (25) beginnt. 13. Mechanische Spielfigur nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur Mitnahme der Welle (15) oder ihrer Anschlagarme (2g, 28) an der Scheibe (25) -am Umfang oder seitlich Mitnehmervorsprünge (26 bzw. 27) vorgesehen sind. 14.. Mechanische Spielfigur nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf der Figuren um eine senkrechte Achse schwenkbar angeordnet und mit der Steuerwelle (15) oder der Antriebsscheibe (25) zum exerziermäßig Nachrechts- bzw. Links- und Geradeausschwenken in Antriebsverbindung steht, sei es für sich allein, sei es im Zusammenhang mit einer der in den Vorderansprüchen gekennzeichneten Exerzierbewegungen der Arme. 15. Mechanische Spielfigur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das an der Hebelleiste (b) angelenkte Gewehr (a) durch einen an dem Körper der Figur oder an der Hebelleiste (b) angebrachten Führungsstift, der sich in einem an dem Gewehr vorgesehenen Führungsschlitz (e) führt, bei der Aufwärts- und Abwärtsbewegung geführt und in seinen Endlagen bestimmt ist. 16. Mechanische Spielfigur nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der an dem Oberarm (q) angelenkte Unterarm (r) an Stelle der Anordnung der Feder (t) durch eine Lenkstange mit dein Körper der Figur derart verbunden ist, daß der Unterarm bei der Aufwärtsbewegung des-- Oberarmes vor die Brust eingeschwenkt und bei der Abwärtsbewegung des Oberarmes in die Hängelage zurückbewegt wird.
DEM121448D 1932-10-21 1932-10-21 Mechanische, militaerische Exerzierbewegungen ausfuehrende Spielfigur Expired DE603855C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2538162A (en) * 1947-09-24 1951-01-16 Morin Joseph Albert Mechanical figure

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2538162A (en) * 1947-09-24 1951-01-16 Morin Joseph Albert Mechanical figure

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