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DE603394C - Selbstanlasser, insbesondere fuer groessere Elektromotoren - Google Patents

Selbstanlasser, insbesondere fuer groessere Elektromotoren

Info

Publication number
DE603394C
DE603394C DE1930603394D DE603394DD DE603394C DE 603394 C DE603394 C DE 603394C DE 1930603394 D DE1930603394 D DE 1930603394D DE 603394D D DE603394D D DE 603394DD DE 603394 C DE603394 C DE 603394C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
starter
self
electric motors
larger electric
centrifugal device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930603394D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JULIUS HERMANN KLEMT
Original Assignee
JULIUS HERMANN KLEMT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JULIUS HERMANN KLEMT filed Critical JULIUS HERMANN KLEMT
Application granted granted Critical
Publication of DE603394C publication Critical patent/DE603394C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/02Details of starting control
    • H02P1/04Means for controlling progress of starting sequence in dependence upon time or upon current, speed, or other motor parameter
    • H02P1/12Switching devices centrifugally operated by the motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Selbstanlasser, insbesondere für größere Elektromotoren Es ist bekannt, Elektromotoren vermittels Fliehkraftvorrichtungen anzulassen. Bei kleineren Maschinenaggregaten hat man derartige Fliehkraftvorrichtungen direkt auf die Motorachse gesetzt, wobei also die Kontakte die Drehbewegung des Motors mitmachen. Abgesehen davon, daß hierbei meist der Anker umgeschaltet wird, kommt dieses Verfahren für größere Maschinenleistungen wegen der umfangreichen Anlaßapparatur nicht in Frage. Für derartige Anlagen verwendet man heute meist mit Zusatzmotoren arbeitende Selbstanlasser.
  • Es ist nun zwar der Vorschlag gemacht worden, auch größere Maschinenleistungen mit Fliehkraftanlassern zu bewältigen. Insbesondere war bei diesem Vorschlag vorgesehen, von der Motorwelle aus die Fliehkraftvorriehtung vermittels eines Riemens anzutreiben, wobei in der Anlasserendstellung eine Magnetvorrichtung betätigt wurde, welche den Riemen des Antriebes der Fliehkraftvorrichtung auf die Losscheibe rücken sollte.
  • Abgesehen von den technischen Schwierigkeiten, welche auftreten, wenn man einen Riemenantrieb vermittels .eines Magneten ausrücken will, hat dieser Vorschlag zwei weitere Nachteile.
  • Erstens ist bei diesem Anlaßverfahren die Magnetvorrichtung bei eingerücktem Motor unter Dauerstrom gesetzt, ivas große Abmessungen des Magneten und außerdem einen hohen Stromverbrauch oder die Notwendigkeit der Verwendung teurer Sparschaltung zur Folge hat.
  • Zweitens hat dieser Vorschlag den Nachteil, daß beim Ausbleiben des Stromes der Magnet herausfällt und der Anlasser über die Fliehkraftvorrichtung noch einmälganz zwecklos an den auslaufenden Motor gekuppelt wird.
  • Demgegenüber betrifft die Erfindung einen Selbstanlasser, bei. welchem der Motor über eine ausrückbare Kupplung eine Fliehkraftvorrichtung antreibt, und besteht darin, daß der durch die Fliehkraftvorrichtung gesteuerte Anlasser in seiner Endstellung eine elektromagnetische Reibungskupplung für die Fliehkraftvorrichtung abschaltet. Hierdurch wird einerseits erreicht, daß der Magnet stets nur kurzzeitig eingeschaltet ist, also nicht für Dauerbelastung bemessen zu sein braucht, während andererseits beim Wegbleiben des Stromes die Kupplungsvorrichtung nicht wieder unnötigerweise -eingerückt wird, weil die Magnetkupplung stromlos bleibt.
  • Der neue Anlasser ist bei verschiedenen Anlaßvorrichtungen möglich, und die beiden Abbildungen zeigen zwei derartige Beispiele.
  • Abb. z zeigt einen Gleichstromelektromotor mit Walzenanlasser. ,a ist der anzulassende Motor, b eine Magnetkupplung, c die Fliehkraftvorrichtung, d der Walzenanlasser. Diese Anlage arbeitet nach dem Schließen des Hauptschalters e als Selbstanlasser. Der Motor a nü,mt beim Anlaufen über die Magnetkupplung b die Fliehkraftvorrichtung c mit, welche den Walzenschalter betätigt. In der Schalterendstellung :erhält der Magnet i Strom und legt- eine Klinke-g -in eine Nocken= scheibe f ein, während die Magnetkupplung b abgeschaltet wird. Der Motor ist jetzt im Betrieb. Beim Abschalten oder Ausbleiben des Stromes hebt die Feder h die Klinke g aus der Nockenscheibe f, worauf die Schaltwalze d unter dem Einfluß irgendeiner Rückzugsvor. richtung in die Nullstellung zurückkehrt.
  • Natürlich ist es auch möglich, zur Verriegelung des Anlassers in der Endstellung an Stelle der Nockenscheibe f die übliche Kastenscheibe des Kontrollers zu verwenden.
  • Abb. 2 zeigt eine ähnliche Anlage für einen Drehstrommotor. In diesem Falle kann die beschriebene Kastenvorrichtung durch eine Bürstenabhebevorrichtung ersetzt werden. Die Teile a, b, c, d, -- sind dieselben wie in Abb. i. k ist eine Bürste, welche durch den Magnet m abgehoben und durch die Feder L aufgelegt wird. n ist der zu dieser Bürste gehörige Schleifring. Beim Anlassen liegt die Bürste unter der Federwirkung L auf den Schleifring n auf. In der S.chalterendstellung hebt der Magnet m die Bürste ab. Der Anlasser d braucht in diesem Falle kein Walzenanlasser zu sein.

Claims (1)

  1. PATr,NTANSPRUCI3: Selbstanlasser, insbesondere für größere Elektromotoren, wobei der Motor über eine ausrückbare Kupplung eine Fliehkraftvorrichtung antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Fliebkraftvorrichtung (c) gesteuerte Anlasser (d) in seiner Endstellung eine eLektromagnetische Reibungskupplung (b) für die Fliehkraftvorrichtung abschaltet.
DE1930603394D 1930-10-02 1930-10-02 Selbstanlasser, insbesondere fuer groessere Elektromotoren Expired DE603394C (de)

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Publications (1)

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DE603394C true DE603394C (de) 1934-09-29

Family

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Family Applications (1)

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DE1930603394D Expired DE603394C (de) 1930-10-02 1930-10-02 Selbstanlasser, insbesondere fuer groessere Elektromotoren

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