DE603394C - Selbstanlasser, insbesondere fuer groessere Elektromotoren - Google Patents
Selbstanlasser, insbesondere fuer groessere ElektromotorenInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
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Description
- Selbstanlasser, insbesondere für größere Elektromotoren Es ist bekannt, Elektromotoren vermittels Fliehkraftvorrichtungen anzulassen. Bei kleineren Maschinenaggregaten hat man derartige Fliehkraftvorrichtungen direkt auf die Motorachse gesetzt, wobei also die Kontakte die Drehbewegung des Motors mitmachen. Abgesehen davon, daß hierbei meist der Anker umgeschaltet wird, kommt dieses Verfahren für größere Maschinenleistungen wegen der umfangreichen Anlaßapparatur nicht in Frage. Für derartige Anlagen verwendet man heute meist mit Zusatzmotoren arbeitende Selbstanlasser.
- Es ist nun zwar der Vorschlag gemacht worden, auch größere Maschinenleistungen mit Fliehkraftanlassern zu bewältigen. Insbesondere war bei diesem Vorschlag vorgesehen, von der Motorwelle aus die Fliehkraftvorriehtung vermittels eines Riemens anzutreiben, wobei in der Anlasserendstellung eine Magnetvorrichtung betätigt wurde, welche den Riemen des Antriebes der Fliehkraftvorrichtung auf die Losscheibe rücken sollte.
- Abgesehen von den technischen Schwierigkeiten, welche auftreten, wenn man einen Riemenantrieb vermittels .eines Magneten ausrücken will, hat dieser Vorschlag zwei weitere Nachteile.
- Erstens ist bei diesem Anlaßverfahren die Magnetvorrichtung bei eingerücktem Motor unter Dauerstrom gesetzt, ivas große Abmessungen des Magneten und außerdem einen hohen Stromverbrauch oder die Notwendigkeit der Verwendung teurer Sparschaltung zur Folge hat.
- Zweitens hat dieser Vorschlag den Nachteil, daß beim Ausbleiben des Stromes der Magnet herausfällt und der Anlasser über die Fliehkraftvorrichtung noch einmälganz zwecklos an den auslaufenden Motor gekuppelt wird.
- Demgegenüber betrifft die Erfindung einen Selbstanlasser, bei. welchem der Motor über eine ausrückbare Kupplung eine Fliehkraftvorrichtung antreibt, und besteht darin, daß der durch die Fliehkraftvorrichtung gesteuerte Anlasser in seiner Endstellung eine elektromagnetische Reibungskupplung für die Fliehkraftvorrichtung abschaltet. Hierdurch wird einerseits erreicht, daß der Magnet stets nur kurzzeitig eingeschaltet ist, also nicht für Dauerbelastung bemessen zu sein braucht, während andererseits beim Wegbleiben des Stromes die Kupplungsvorrichtung nicht wieder unnötigerweise -eingerückt wird, weil die Magnetkupplung stromlos bleibt.
- Der neue Anlasser ist bei verschiedenen Anlaßvorrichtungen möglich, und die beiden Abbildungen zeigen zwei derartige Beispiele.
- Abb. z zeigt einen Gleichstromelektromotor mit Walzenanlasser. ,a ist der anzulassende Motor, b eine Magnetkupplung, c die Fliehkraftvorrichtung, d der Walzenanlasser. Diese Anlage arbeitet nach dem Schließen des Hauptschalters e als Selbstanlasser. Der Motor a nü,mt beim Anlaufen über die Magnetkupplung b die Fliehkraftvorrichtung c mit, welche den Walzenschalter betätigt. In der Schalterendstellung :erhält der Magnet i Strom und legt- eine Klinke-g -in eine Nocken= scheibe f ein, während die Magnetkupplung b abgeschaltet wird. Der Motor ist jetzt im Betrieb. Beim Abschalten oder Ausbleiben des Stromes hebt die Feder h die Klinke g aus der Nockenscheibe f, worauf die Schaltwalze d unter dem Einfluß irgendeiner Rückzugsvor. richtung in die Nullstellung zurückkehrt.
- Natürlich ist es auch möglich, zur Verriegelung des Anlassers in der Endstellung an Stelle der Nockenscheibe f die übliche Kastenscheibe des Kontrollers zu verwenden.
- Abb. 2 zeigt eine ähnliche Anlage für einen Drehstrommotor. In diesem Falle kann die beschriebene Kastenvorrichtung durch eine Bürstenabhebevorrichtung ersetzt werden. Die Teile a, b, c, d, -- sind dieselben wie in Abb. i. k ist eine Bürste, welche durch den Magnet m abgehoben und durch die Feder L aufgelegt wird. n ist der zu dieser Bürste gehörige Schleifring. Beim Anlassen liegt die Bürste unter der Federwirkung L auf den Schleifring n auf. In der S.chalterendstellung hebt der Magnet m die Bürste ab. Der Anlasser d braucht in diesem Falle kein Walzenanlasser zu sein.
Claims (1)
- PATr,NTANSPRUCI3: Selbstanlasser, insbesondere für größere Elektromotoren, wobei der Motor über eine ausrückbare Kupplung eine Fliehkraftvorrichtung antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß der durch die Fliebkraftvorrichtung (c) gesteuerte Anlasser (d) in seiner Endstellung eine eLektromagnetische Reibungskupplung (b) für die Fliehkraftvorrichtung abschaltet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE603394T | 1930-10-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE603394C true DE603394C (de) | 1934-09-29 |
Family
ID=6575032
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930603394D Expired DE603394C (de) | 1930-10-02 | 1930-10-02 | Selbstanlasser, insbesondere fuer groessere Elektromotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE603394C (de) |
-
1930
- 1930-10-02 DE DE1930603394D patent/DE603394C/de not_active Expired
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