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Technisches Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betriff ein (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Derivat
und ein sigma-Rezeptorbindungsmittel
und/oder einen Acetylcholinesterase-Inhibitor der das (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Derivat enthält.
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Stand der Technik
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Die
meisten antipsychotischen Arzneistoffe und Mittel zur Behandlung
von Schizophrenie, die konventionell klinisch eingesetzt werden,
sind Dopamin-Rezeptorantagonisten. Allerdings zeigen die meisten
dieser antipsychotischen Arzneistoffe und Mittel zur Behandlung
von Schizophrenie, sowie zum Beispiel Haloperidol, daß in der
klinischen Verwendung als wirksam zugelassen ist, aufgrund ihrer
Dopaminrezptor-blockierenden Wirkung Arzneistoff-Nebenwirkungen,
wie zum Beispiel extrapyramidale Symptome.
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Neueste
Studien haben gezeigt, daß Liganden
und Rezeptoren, die zu nicht-dopaminergen Mechanismen gehören, wie
zum Beispiel Serotonin, Phencyclidin, muscarinerges Acetylcholin
und sigma-Rezeptoren, ebenfalls bei mentalen Störungen beteiligt sind.
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Von
diesen wurden von Martin et al., 1976, sigma-Rezeptoren als Subtypen
der Opiat-Rezeptoren vorgeschlagen, die typischerweise mit Morphin
kombiniert werden und dadurch Halluzinationen auslösen. Allerdings
haben nachfolgende Studien ergeben, daß sigma-Rezeptoren nicht-opioide
Rezeptoren sind und daß eine
Vielzahl von antipsychotischen Arzneistoffen und Mitteln zur Behandlung
von schizophrenen Erkrankungen, wie zum Beispiel Haloperidol, eine
hohe Affinität
für sigma-Rezeptoren
besitzen. Daher haben Verbindungen, die in der Lage sind an sigma-Rezeptoren
zu binden, als Kandidaten für
Mittel zur Behandlung von schizophrenen Erkrankungen Beachtung gefunden
(Pharmacol. Reviews, 42, 355 (1990)). Ferner haben Studien an sigma-Rezeptoren gezeigt,
daß Verbindungen,
die in der Lage sind an sigma-Rezeptoren zu binden, eine Vielzahl
von Wirkungen besitzen: zusätzlich
zur antipsychotischen Wirkung, neuroprotektive, antidepressive, anxiolytische,
antidementive, antikonvulsive, Arzneistoffabhängigkeitsantagonistische, antitussive,
stegnotische, antientzündliche,
Trännenflüssigkeit-Proteinfreisetzungs-stimulierende und
Zentralmiktionsreflex-unterdrückende
Wirkungen (Folia Pharmacol. Japon, 114, 3 (1999)).
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Als
Beispiele für
Verbindungen mit einer sigma-Rezeptorbindungswirkung
können
gefunden werden 1-Cycloalkylpiperidine, antipsychotische Arzneistoffe,
offenbart in
JP-A 5-505172 ;
sigma-Rezeptorantagonisten, offenbart in
JP-A 6-329535 ; 1,4-(Diphenylalkyl)piperazin-Derivate, offenbart
in
JP-A 7-89949 ;
2-Arylalkenylazacycloalkan-Derivate, offenbart in
JP-A 9-508893 ; und die Verwendung
für die
Herstellung von Mitteln zur Behandlung von sigma-Rezeptor-regulierten
Erkrankungen, offenbart in
JP-A
11-503140 .
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J.
Med. Chem., 37, 364 (1994) und Neuroscience Lett., 260, 5 (1999)
offenbaren, daß 1-Benzyl-4-[(5,6-dimethoxy-1-indanon)-2-yl]methylpiperin,
das als Acetylcholinesterase-Inhibitor
bekannt ist, eine sigma-Rezeptorbindungswirkung besitzt.
JP-A 11-349481 offenbart,
daß 1-Benzyl-4-(5,6- dimethoxy-1-indanon)-2-yl]piperidin
eine sigma-Rezeptorbindungswirkung
besitzt.
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EP 0 296 560 betrifft ein
Piperidin-Derivat mit Acetylcholinesterase-inhibierender Wirkung
und dessen Verwendung für
die Behandlung und Prävention
verschiedener Erkrankungen, von welchen man glaubt, daß sie von
einem Mangel an Acetylcholin als Neurotransmitter in vivo abgeleitet
sind.
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Die
Erfinder haben die folgenden Verbindungen ((1) bis (4)) als Verbindungen
mit einer Acetylcholinesterase-inhibierenden Wirkung beschrieben.
- (1) Ein cyclisches Amin-Derivat, dargestellt
durch die folgende Formel, ein pharmakologisch akzeptables Salz
davon oder ein Hydrat von diesen. Worin J zum Beispiel die
Formel: hat (worin S zum Beispiel
eine niedere Alkoxy-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist; und
t 0 oder eine ganze Zahl zwischen 1 und 4 ist); B zum Beispiel eine
Methylen-Kette ist; K zum Beispiel eine Benzyl-Gruppe ist, die substituiert
sein kann; und die Teilstruktur: eine Einfachbindung oder
eine Doppelbindung ist, vorausgesetzt, daß eine Verbindung, worin J
eine 5,6-Dimethoxy-1-indanon-2-yl-Gruppe ist; B eine -CH2-Gruppe
ist; und K eine unsubstituierte Benzyl-Gruppe ist, ein pharmakologisch
akzeptables Salz davon oder ein Hydrat von diesen ausgeschlossen
sind ( JP-B2 2733203 ).
- (2) Eine Verbindung, dargestellt durch die folgende Formel: oder ein pharmakologisch
akzeptables Salz davon ( JP-A
2000-319257 ).
- (3) Ein fluoriertes 4-substituiertes Piperidin-Derivat, dargestellt
durch die folgende Formel: (worin R1 zum
Beispiel ein Substituent, dargestellt durch: ist (worin die R3s
gleich oder verschieden voneinander sind und jeweils zum Beispiel
eine Alkoxy-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellen; m 0
oder eine ganze Zahl von 1 bis 6 ist; und n eine ganze Zahl von
1 bis 4 ist); und R2 zum Beispiel eine Benzyl-Gruppe,
die substituiert sein kann, ist, vorausgesetzt, daß 1-Benzyl-4-[(5,6-dimethoxy-2-fluor-1-indanon)-2-yl]methylpiperidin
oder ein pharmakologisch akzeptables Salz davon ausgeschlossen ist),
ein pharmakologisch akzeptables Salz davon oder ein Hydrat von diesen ( JP-A 2000-319258 ).
- (4) Ein 4-substituiertes Piperidin-Derivat, dargestellt durch
die folgende Formel: (worin R1 zum
Beispiel eine Gruppe, dargestellt durch die Formel: ist (worin die R3s
gleich oder verschieden voneinander sind und jeweils zum Beispiel
eine Alkoxy-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen darstellen; R5 zum Beispiel ein Halogenatom mit Ausnahme
eines Fluoratoms ist; m 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 6 ist;
und n eine ganze Zahl von 1 bis 4 ist); und R2 zum
Beispiel eine Benzyl-Gruppe ist, die substituiert sein kann), ein
pharmakologisch akzeptables Salz oder ein Hydrat von diesen ( JP-A 2001-139547 ).
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Allerdings
ist die Beziehung zwischen diesen Verbindungen und den sigma-Rezeptoren
bisher nicht bekannt gewesen.
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Verbindungen
mit einer sigma-Rezeptorbindungswirkung sind, wie oben beschrieben,
vielversprechende Mittel zur Behandlung verschiedener Krankheiten,
aber konventionelle sigma-Rezeptorbindungsmittel sind
nun in der Entwicklung, und Mittel mit großer klinischer Nutzbarkeit
sind bisher nicht gefunden worden. Daher bestand der Bedarf sigma-Rezeptorbindungsmittel
mit gut abgestimmter Wirksamkeit und Sicherheit zur Verfügung zu
stellen.
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Offenbarung der Erfindung
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Nach
intensiven Untersuchungen, um Verbindungen und sigma-Rezeptorbindungsmittel
zur Verfügung
zu stellen, die die obigen Anforderungen erfüllen, haben die Erfinder festgestellt,
daß neue
Indanon-Derivate eine ausgezeichnete sigma-Rezeptorbindungswirkung
haben, als sigma- Rezeptorbindungsmittel
verwendbar sind und ebenso als Acetylcholinesterase-Inhibitoren
verwendbar sind.
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Beruhend
auf diesen Erkenntnissen ist die vorliegende Erfindung ausgeführt worden.
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Insbesondere
betrifft die vorliegende Erfindung:
- 1) eine
(1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Verbindung der Formel: (in der
Formel (I) sind R1, R2,
R3 und R4 gleich
oder verschieden voneinander und stellen jeweils eine Gruppe, ausgewählt aus
einem Wasserstoffatom, einem Halogenatom, einer Hydroxyl-Gruppe,
einer Nitril-Gruppe, einer Alkyl-Gruppe
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, die substituiert sein kann, eine
Cycloalkyl-Gruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, die substituiert
sein kann, eine Alkoxy-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, die
substituiert sein kann, eine Cycloalkoxy-Gruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine Acyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine C1-C6-Alkoxy-carbonyl-Gruppe,
die substituiert sein kann, eine C1-C6-Alkyl-aminocarbonyloxy-Gruppe, die substituiert
sein kann, eine Di-(C1-C6-alkyl)-aminocarbonyloxy-Gruppe,
die substituiert sein kann, eine Nitro-Gruppe, eine Amino-Gruppe,
die substituiert sein kann, eine Amid-Gruppe, die substituiert sein
kann, eine Mercapto-Gruppe und eine Thioalkoxy-Gruppe mit 1 bis
6 Kohlenstoffatomen, die substituiert sein kann dar, worin R1 und R2 oder R2 und R3 oder R3 und R4 zusammen
einen aliphatischen Ring, einen aromatischen Ring, einen heterocyclischen
Ring oder einen Alkylendioxy-Ring bilden können; die Teilstruktur: ist eine Gruppe, dargestellt
durch >C=CH-(CH2)m- oder >C(R6)-(CH2)m- (worin m 0 oder
eine ganze Zahl von 1 bis 5 ist; und R6 ein
Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Hydroxyl-Gruppe, eine Alkyl-Gruppe
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxy-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
eine Nitril-Gruppe, eine Haloalkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
eine Hydroxyalkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Cyano-C1-C6-alkyl-Gruppe,
eine Aminoalkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Nitro-Gruppe, eine Azid-Gruppe,
eine Amino-Gruppe, die substituiert sein kann, eine Carbamoyl-Gruppe,
die substituiert sein kann, eine Carboxyl-Gruppe, die substituiert
sein kann, eine Mercapto-Gruppe oder eine Thioalkoxy-Gruppe mit
1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist); und R5 ist
ein Wasserstoffatom, eine Alkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine Alkenyl-Gruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine Alkinyl-Gruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine Cycloalkyl-Gruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine 2,2-(Alkylendioxy)ethyl-Gruppe oder
eine Gruppe mit der Formel: (worin der Ring C ein Benzol-Ring,
ein aliphatischer Ring oder heterocyclischer Ring ist; die R7s gleich oder verschiedenen voneinander
sind und jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Hydroxyl-Gruppe,
eine Nitril-Gruppe, eine Alkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine Alkenyl-Gruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine Alkinyl-Gruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine Cycloalkyl-Gruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine Alkoxy-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine C1-C6-Alkoxy-alkoxy-Gruppe, die substituiert
sein kann, eine Aryloxy-Gruppe, die substituiert sein kann, eine
Aralkyloxy-Gruppe, die substituiert sein kann, oder dergleichen
darstellen, worin zwei der R7s zusammen
einen aliphatischen Ring, einen aromatischen Ring, einen heterocyclischen
Ring oder einen Alkylendioxy-Ring bilden können; und n eine ganze Zahl
von 1 bis 5 ist)), ein pharmakologisch akzeptables Salz davon oder
ein Hydrat von diesen;
- 2) die (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Verbindung die in
1) beschrieben wird, ein pharmakologisch akzeptables Salz davon
oder ein Hydrat von diesen, worin R1 und
R4 Wasserstoffatome sind; und R2 und R3 gleich oder verschieden voneinander sind
und jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Alkyl-Gruppe
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, die substituiert sein kann, eine
Cycloalkyl-Gruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, die substituiert
sein kann, eine Alkoxy-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, die
substituiert sein kann, oder eine Cycloalkoxy-Gruppe mit 3 bis 8
Kohlenstoffatomen, die substituiert sein kann, darstellen oder R2 und R3 zusammen
einen aliphatischen Ring, einen aromatischen Ring, einen heterocyclischen
Ring oder Alkylendioxy-Ring bilden können;
- 3) die (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Verbindung, die in
1) oder 2) beschrieben wird, ein pharmakologisch akzeptables Salz
davon oder ein Hydrat von diesen, worin R6 ein
Wasserstoffatom, eine Halogenatom oder eine Alkyl-Gruppe mit 1 bis
6 Kohlenstoffatomen ist;
- 4) die (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Verbindung, die in
einem der Punkte 1) bis 3) beschrieben wird, ein pharmakologisch
akzeptables Salz davon oder ein Hydrat von diesen, worin R5 eine Gruppe der Formel: ist, worin der Ring C, R7 und n die gleiche Bedeutung wie oben definiert
haben;
- 5) die (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Verbindung, die in
4) beschrieben wird, ein pharmakologisch akzeptables Salz davon
oder ein Hydrat von diesen, worin der Ring C ein Benzol-Ring oder
ein Cycloalkyl-Ring mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen ist;
- 6) die (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Verbindung, die in
4) beschrieben wird, ein pharmakologisch akzeptables Salz davon
oder ein Hydrat von diesen, worin die R7s
gleich oder verschieden voneinander sind und jeweils ein Wasserstoffatom,
ein Halogenatom, eine Alkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, die
substituiert sein kann, eine Alkenyl-Gruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine Alkinyl-Gruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine Cycloalkyl-Gruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, darstellen oder zwei der R7s
zusammen einen aliphatischen Ring, einen aromatischen Ring, einen
heterocyclischen Ring oder einen Alkylendioxy-Ring bilden können;
- 7) die (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Verbindung, die in
4) beschrieben wird, ein pharmakologisch akzeptables Salz davon
oder ein Hydrat von diesen, worin n eine ganze Zahl von 1 oder 2
ist;
- 8) die (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Verbindung, die in
einem der Punkte 1) bis 7) beschrieben wird, ein pharmakologisch
akzeptables Salz davon oder ein Hydrat von diesen, worin die Teilstruktur: eine Gruppe ist, dargestellt
durch >C(R6)-(CH2)m-
(worin m 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 5 ist; und R6 ein
Wasserstoffatom ist);
- 9) die (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Verbindung, die in
einem der Punkte 1) bis 7) beschrieben wird, ein pharmakologisch
akzeptables Salz davon oder ein Hydrat von diesen, worin die Teilstruktur: eine Gruppe ist, dargestellt
durch >C(R6)-(CH2)m-
(worin m 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 5 ist; und R6 ein
Halogenatom, eine Hydroxyl-Gruppe, eine Alkyl-Gruppe mit 1 bis 6
Kohlenstoffatomen, eine Alkoxy-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
eine Nitril-Gruppe, eine Haloalkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
eine Hydroxyalkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Cyano-C1-C6-alkyl-Gruppe,
eine Aminoalkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Nitro-Gruppe, eine Azid-Gruppe,
eine Amino-Gruppe, die substituiert sein kann, eine Carbamoyl-Gruppe,
die substituiert sein kann, eine Carboxyl-Gruppe, die substituiert
sein kann, eine Mercapto-Gruppe oder eine Thioalkoxy-Gruppe mit
1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist;
- 10) die (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Verbindung, die in
1) beschrieben wird, ein pharmakologisch akzeptables Salz davon
oder ein Hydrat von diesen, worin die (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Verbindung
mit der Formel (I) ausgewählt
ist aus:
- (1) 1-Benzyl-4-[(5,6-dimethoxy-1-indanon)-2-yl]methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin,
- (2) 1-Benzyl-4-[(5,6-diethoxy-1-indanon)-2-yl]methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
und
- (3) 1-Benzyl-4-[(5,6-diethoxy-2-fluor-1-indanon)-2-yl]methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin;
- 11) eine pharmazeutische Zusammensetzung, umfassend die (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Verbindung,
die in einem der Punkte 1) bis 10) beschrieben wird, ein pharmakologisch
akzeptables Salz davon oder ein Hydrat von diesen;
- 12) die pharmazeutische Zusammensetzung, die in 11) beschrieben
wird, welche ein Sigmarezeptor-Bindungsmittel ist;
- 13) die pharmazeutische Zusammensetzung, die in 11) beschrieben
wird, welche ein sigma-Rezeptorantagonist oder ein sigma-Rezeptoragonist
ist;
- 14) die pharmazeutische Zusammensetzung, die in 11) beschrieben
wird, welche ein Mittel zur Verhinderung, Behandlung und/oder Linderung
einer Erkrankung ist, gegenüber
der ein sigma-Rezeptor-aktiver Arzneistoff wirksam ist;
- 15) die pharmazeutische Zusammensetzung, die in 11) beschrieben
wird, welche ein Mittel zur Verhinderung, Behandlung und/oder Linderung
einer Erkrankung ist, gegenüber
der eine sigma-Rezeptor-antagonistische Aktivität wirksam ist;
- 16) die pharmazeutische Zusammensetzung, die in 11) beschrieben
wird, welche ein Mittel zur Verhinderung, Behandlung und/oder Linderung
einer Erkrankung ist, gegenüber
der eine sigma-Rezeptor-agonistische Aktivität wirksam ist;
- 17) die pharmazeutische Zusammensetzung, die in 11) beschrieben
wird, welche ein Mittel zur Verhinderung, Behandlung und/oder Linderung
einer mentalen Erkrankung ist;
- 18) die pharmazeutische Zusammensetzung, die in 17) beschrieben
wird, worin die mentale Erkrankung zumindest eine ist, ausgewählt aus
einer Erkrankung, die von einer zerebrovaskulären Demenz und/oder einer senilen
Demenz begleitet wird, einer schizophrenen Erkrankung, einer Emotionsstörung, einer
Depression, einer Neurose, einer psychophysiologischen Erkrankung
und einer Angsterkrankung;
- 19) die pharmazeutisch Zusammensetzung, die in 18) beschrieben
wird, worin die Erkrankung, die von einer zerebrovaskulären Demenz
und/oder von einer seniler Demenz begleitet wird, zumindest eine
ist, ausgewählt
aus aggressivem Verhalten, mentaler Erregung, Irrung, Delirium,
Halluzination und Hyperkinese.
- 20) die pharmazeutische Zusammensetzung, die in 11) beschrieben
wird, welche ein Mittel zur Verbesserung der intelektuellen Funktion
ist;
- 21) die pharmazeutische Zusammensetzung, die in 11) beschrieben
wird, welche ein Acetylcholinesterase-Inhibitor ist;
- 22) die pharmazeutische Zusammensetzung, die in 11) beschrieben
wird, welche ein Mittel zur Verhinderung, Behandlung und/oder Linderung
einer senilen Demenz, einer zerebrovaskulären Demenz, eines Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndroms,
eines Glaukoms, einer Myastenia gravis und/oder einer Migräne ist;
- 23) die pharmazeutische Zusammensetzung, die in 21) beschrieben
wird, worin die senile Demenz eine Demenz vom Alzheimer-Typ ist;
- 24) ein Verfahren zur Herstellung der (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Verbindung
gemäß 8), eines pharmakologisch
akzeptablen Salzes davon oder einem Hydrat von diesen, das die Reduktion
einer (1-Indanon)-pyridinium-Verbindung
der Formel: (in der
Formel (II) sind R1, R2,
R3 und R4 gleich
oder verschieden voneinander und stellen jeweils eine Gruppe ausgewählt aus
einem Wasserstoffatom, einem Halogenatom, einer Hydroxyl-Gruppe,
einer Nitril-Gruppe, einer Alkyl-Gruppe
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, die substituiert sein kann, einer
Cycloalkyl-Gruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, die substituiert
sein kann, einer Alkoxy-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, die
substituiert sein kann, einer Cycloalkoxy-Gruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, einer Acyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, einer C1-C6-Alkoxy-carbonyl-Gruppe,
die substituiert sein kann, einer C1-C6-Alkyl-aminocarbonyloxy-Gruppe, die substituiert sein
kann, einer Di-(C1-C6-alkyl)-aminocarbonyloxy-Gruppe,
die substituiert sein kann, einer Nitro-Gruppe, einer Amino-Gruppe, die substituiert
sein kann, einer Amid-Gruppe, die substituiert sein kann, einer
Mercapto-Gruppe und einer Thioalkoxy-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, dar, worin R1 und
R2 oder R2 und R3 oder R3 und R4 zusammen einen aliphatischen Ring, einen
aromatischen Ring, eine heterocyclischen Ring oder Alkylendioxy-Ring
bilden können;
ist die Teilstruktur: eine Gruppe, dargestellt
durch >C=CH-(CH2)m- oder >C(R6)-(CH2)m- (worin m 0 oder
eine ganze Zahl von 1 bis 5 ist; und R6 ein
Wasserstoffatom ist); und R5 ein Wasserstoffatom,
eine Alkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, die substituiert
sein kann, eine Alkenyl-Gruppe
mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, die substituiert sein kann, eine
Alkinyl-Gruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, die substituiert sein
kann, eine Cycloalkyl-Gruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, die
substituiert sein kann, eine 2,2-(Alkylendioxy)ethyl-Gruppe oder
eine Gruppe der Formel: ist (worin der Ring C ein
Benzol-Ring, ein aliphatischer Ring oder ein heterocyclischer Ring
ist; die R7s gleich oder verschieden voneinander
sind und jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Hydroxyl-Gruppe,
eine Nitril-Gruppe, Alkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine Alkenyl-Gruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine Alkinyl-Gruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine Cycloalkyl-Gruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine Alkoxy-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine C1-C6-Alkoxy-alkoxy-Gruppe,
die substituiert sein kann, eine Aryloxy-Gruppe, die substituiert
sein kann, eine Aralkyloxy-Gruppe,
die substituiert sein kann, oder dergleichen darstellen, worin zwei
der R7s zusammen einen aliphatischen Ring,
einen aromatischen Ring, einen heterocyclischen Ring oder einen
Alkylendioxy-Ring bilden können;
und n eine ganze Zahl von 1 bis 5 ist)), eines pharmakologisch akzeptablen
Salzes davon oder eines Hydrats von diesen, mit einem Reduktionsmittel
und die Oxidation des reduzierten Produkts mit einem Oxidationsmittel
umfaßt;
- 25) das Verfahren zur Herstellung der (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Verbindung,
eines pharmakologisch akzeptablen Salzes davon oder eines Hydrats
von diesen, das in 24) beschrieben wird, worin das Reduktionsmittel
Natriumborhydrid ist und worin das Oxidationsmittel Mangandioxid,
ein Chrom-Oxidationsmittel oder ein Swern-Oxidationsmittel ist;
- 26) ein Verfahren zur Herstellung der (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Verbindung
gemäß 9), eines pharmakologisch
akzeptablen Salzes davon oder eines Hydrats von diesen, das die
Reaktion der (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Verbindung gemäß 8), eines
pharmakologisch akzeptablen Salzes davon oder eines Hydrats von
diesen mit einer Base und die Durchführung einer elektrophilen Reaktion
des Reaktionsprodukts mit einem elektrophilen Reagens umfaßt;
- 27) das Verfahren zur Herstellung des (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridins),
eines pharmakologisch akzeptablen Salzes davon oder eines Hydrates
von diesen, das in 26) beschrieben wird, worin die Base Lithiumdiisopropylamid
(LDA) oder Lithiumbis(trimethylsilyl)amid ist;
- 28) das Verfahren zur Herstellung des (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridins),
eines pharmakologisch akzeptablen Salzes davon oder eines Hydrats
von diesen, das in 26) beschrieben wird, worin das elektrophile Reagens
N-Chlorsuccinimid, N-Bromsuccinimid, N-Iodsuccinimid, (10-Camphersulfonyl)oxaziridin,
Iodmethan oder Natriumazid ist;
- 29) das Verfahren zur Herstellung des (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridins),
eines pharmakologisch akzeptablen Salzes davon oder eines Hydrats
von diesen, das in einem der Punkte 26) bis 28) beschrieben wird,
worin das elektrophile Reagens ein Fluorierungsmittel ist;
- 30) das Verfahren zur Herstellung des (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridins),
eines pharmakologisch akzeptablen Salzes davon oder eines Hydrats
von diesen, das in 29) beschrieben wird, worin das Fluorierungsmittel
N-Fluorobenzolsulfonimid, 3-Cyclohexyl-2-fluor-2,3-dihydro-3-methyl-1,1-dioxido-1,2-benzisothiazol,
2-Fluoro-3,3-dimethyl-2,3-dihydro-1,2-benzisothiazol-1,1-dioxid,
Diethylaminoschwefeltrifluorid, N,N-Diethyl-1,1,2,3,3,3-hexafluoropropylamin,
Fluorwasserstoff, ein Tetraalkylammoniumfluorid, Kaliumfluorid,
Cäsiumfluorid
oder Fluorwasserstoff-pyridin ist;
- 31) ein Verfahren zur Verhinderung, Behandlung und/oder Linderung
einer Erkrankung, gegenüber
der eine sigma-Rezeptorbindungsaktivität und/oder
eine Acetylcholinesterase-inhibierende
Aktivität
wirksam ist, das die Verabreichung einer pharmakologisch wirksamen
Menge der (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Verbindung
gemäß einem
der Punkte 1) bis 10), einem pharmakologisch akzeptablen Salz davon
oder einem Hydrat von diesen an einen Patienten umfaßt; und
- 32) die Verwendung der (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Verbindung gemäß einem
der Punkte 1) bis 10), einem pharmakologisch akzeptablen Salz davon
oder einem Hydrat von diesem zur Herstellung eines Mittels zur Verhinderung,
Behandlung und/oder Linderung einer Erkrankung, gegenüber der
eine sigma-Rezeptorbindungsaktivität und/oder eine Acetylcholinesterase-inhibierende
Aktivität
wirksam ist.
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Die
Symbole, Begriffe und andere Beschreibungen, so wie sie hier verwendet
werden, werden erklärt und
die vorliegende Erfindung wird im folgenden genau beschrieben.
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Das "Halogenatom", so wie in der Formel
(1) verwendet, betrifft zum Beispiel ein Fluoratom, ein Chloratom,
ein Bromatom und ein Iodatom, von welchen das Fluoratom, das Chloratom
und das Bromatom bevorzugt sind.
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Die "C1-6-Alkyl-Gruppe" der Formel (I) bedeutet
eine Alkyl-Gruppe
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und bevorzugte Beispiele sind eine
lineare oder verzweigte Alkyl-Gruppe, wie zum Beispiel eine Methyl-Gruppe, eine
Ethyl-Gruppe, eine n-Propyl-Gruppe, eine i-Propyl-Gruppe, eine n-Butyl-Gruppe,
eine i-Butyl-Gruppe, eine t-Butyl-Gruppe, eine n-Pentyl-Gruppe, eine i-Pentyl-Gruppe,
eine Neopentyl-Gruppe, eine Hexyl-Gruppe, eine 1-Methylpropyl-Gruppe,
eine 1-Ethylpropyl-Gruppe,
eine 1-Methylbutyl-Gruppe oder eine 2-Methylbutyl-Gruppe, von welchen
die Methyl-Gruppe, die Ethyl-Gruppe, die n-Propyl-Gruppe, die i-Propyl-Gruppe,
die 2-Methyl-1-propyl-Gruppe
und die t-Butyl-Gruppe stärker
bevorzugt sind.
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Der
Begriff "Cycloalkyl-Gruppe
mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen" der
Formel (I) bedeutet eine cyclische Alkyl-Gruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen
und bevorzugte Beispiele sind eine Cyclopropyl-Gruppe, eine Cyclobutyl-Gruppe,
eine Cyclopentyl-Gruppe,
eine Cyclohexyl-Gruppe, eine Cycloheptyl-Gruppe und eine Cyclooctyl-Gruppe.
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Die "C1-6-Alkoxy-Gruppe" der Formel (I) ist
bevorzugt eine lineare oder verzweigte Alkoxy-Gruppe, wie zum Beispiel
eine Methoxy-Gruppe, eine Ethoxy-Gruppe, eine n-Propoxy-Gruppe,
eine i-Propoxy-Gruppe, eine n-Butoxy-Gruppe, eine i-Butoxy-Gruppe, eine t-Butoxy-Gruppe,
eine Pentyloxy-Gruppe oder eine Hexyloxy-Gruppe. Bevorzugte Beispiele
des "Substituenten" in der "C1-6-Alkoxy-Gruppe,
die substituiert sein kann" sind
eine Hydroxyl-Gruppe, ein Halogenatom, eine Nitril-Gruppe und eine
Nitro-Gruppe.
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Die "Cycloalkoxy-Gruppe
mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen" in
der Formel (I) ist bevorzugt eine Cyclopropoxy-Gruppe, eine Cyclobutoxy-Gruppe,
eine Cyclopentyloxy-Gruppe, eine Cyclohexyloxy-Gruppe, eine Cycloheptyloxy-Gruppe
oder eine Cyclooctyloxy-Gruppe, von welchen die Cyclopentyloxy-Gruppe,
die Cyclohexyloxy-Gruppe, die Cycloheptyloxy-Gruppe und die Cyclooctyloxy-Gruppe
stärker
bevorzugt sind.
-
Die "C1-6-Acyl-Gruppe" in der Formel (I)
bedeutet eine lineare oder verzweigte Acyl-Gruppe, die aus einer
Fettsäure
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen abgeleitet ist, und eine Formyl-Gruppe,
eine Acetyl-Gruppe, eine Propionyl-Gruppe, eine Butyryl-Gruppe,
eine Isobutyryl-Gruppe, eine Valeryl-Gruppe, eine Isovaleryl-Gruppe, eine
Pivaloyl-Gruppe und eine Hexanoyl-Gruppe sind zum Beispiel bevorzugt.
-
Eine
geeignete "C1-6-Alkoxy-carbonyl-Gruppe" in der Formel (I)
ist eine Methoxycarbonyl-Gruppe, eine Ethoxycarbonyl-Gruppe, eine n-Propoxycarbonyl-Gruppe,
eine i-Propoxycarbonyl-Gruppe, eine n-Butoxycarbonyl-Gruppe, eine
i-Butoxycarbonyl-Gruppe, eine tert-Butoxycarbonyl-Gruppe, eine Pentyloxycarbonyl-Gruppe
oder eine Hexyloxycarbonyl- Gruppe,
von welchen die Methoxycarbonyl-Gruppe, die Ethoxycarbonyl-Gruppe,
die n-Propoxycarbonyl-Gruppe und die i-Propoxycarbonyl-Gruppe stärker bevorzugt
sind.
-
Geeignete
Beispiele der "C1-6-Alkyl-aminocarbonyloxy-Gruppe" und der "Di(C1-6-alkyl)aminocarbonyloxy-Gruppe" in der Formel (I)
sind eine Methylaminocarbonyloxy-Gruppe, eine Ethylaminocarbonyloxy-Gruppe, eine
n-Propylaminocarbonyloxy-Gruppe,
eine i-Propylaminocarbonyloxy-Gruppe, eine n-Butylaminocarbonyloxy-Gruppe,
eine i-Butylaminocarbonyloxy-Gruppe,
eine tert-Butylaminocarbonyloxy-Gruppe, eine n-Pentylaminocarbonyloxy-Gruppe,
eine i-Pentylaminocarbonyloxy-Gruppe, eine Neopentylaminocarbonyloxy-Gruppe, eine
Hexylaminocarbonyloxy-Gruppe,
eine 1-Methylpropylaminocarbonyloxy-Gruppe, eine 1-Methylbutylaminocarbonyloxy-Gruppe,
eine 2-Methylbutylaminocarbonyloxy-Gruppe, eine Dimethylaminocarbonyloxy-Gruppe,
eine Diethylaminocarbonyloxy-Gruppe, eine Di-(n-propyl)-aminocarbonyloxy-Gruppe,
eine Di-(i-propyl)-aminocarbonyloxy-Gruppe, eine Di-(n-butyl)-aminocarbonyloxy-Gruppe,
eine Di-(i-butyl)-aminocarbonyloxy-Gruppe,
eine Di-(tert-butyl)-aminocarbonyloxy-Gruppe,
eine Di-(n-pentyl)-aminocarbonyloxy-Gruppe, eine Di-(i-pentyl)-aminocarbonyloxy-Gruppe,
eine Di-(neopentyl)-aminocarbonyloxy-Gruppe,
eine Di-n-(hexyl)-aminocarbonyloxy-Gruppe,
eine Di-(1-methylpropyl)-aminocarbonyloxy-Gruppe,
eine Di-(1-methylbutyl)-aminocarbonyloxy-Gruppe
und eine Di-(2-methylbutyl)-aminocarbonyloxy-Gruppe.
-
Die "Amino-Gruppe, die
substituiert sein kann" in
der Formel (I) bedeutet eine Amino-Gruppe, deren Stickstoffatom
zum Beispiel mit einer Alkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen
oder einem Sulfonsäure-Rest substituiert
sein kann, und die "Amino-Gruppe" beinhaltet ebenfalls
eine cyclische Amino-Gruppe.
Beispiele der "Amino-Gruppe,
die substituiert sein kann" beinhalten
eine Amino-Gruppe, eine Methylamino-Gruppe, eine Dimethylamino-Gruppe,
eine Pyrrolidinyl-Gruppe, eine Pyrazolinyl-Gruppe, eine Piperidyl-Gruppe,
eine Piperazinyl-Gruppe,
eine Acetamid-Gruppe, eine Propionamid-Gruppe, eine Methansulfonamid-Gruppe,
eine Ethansulfonamid-Gruppe, eine Toluolsulfonamid-Gruppe und eine
N-Methylacetamid-Gruppe.
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Die "Amid-Gruppe, die
substituiert sein kann" in
der Formel (I) bedeutet eine Amid-Gruppe, die mit einer Gruppe,
wie zum Beispiel einer Alkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
substituiert sein kann. Die Amid-Gruppe beinhaltet hierin ebenso
eine Amid-Gruppe eines cyclischen Amins. Beispiele der "Amid-Gruppe, die
substituiert sein kann",
sind eine Amid-Gruppe,
eine N-Methylamid-Gruppe, eine N,N-Dimethylamid-Gruppe, eine N-Ethylamid-Gruppe, eine
N,N-Diethylamid-Gruppe, eine N-Methyl-N-ethylamid-Gruppe, eine Pyrrolidinylcarbonyl-Gruppe, ein Pyrazolinylcarbonyl-Gruppe,
eine Piperidylcarbonyl-Gruppe und eine Piperazinylcarbonyl-Gruppe.
-
Die "Thio-C1-6-alkoxy-Gruppe" in der Formel (I)
bedeutet ein Schwefelatom, das mit einer Gruppe mit der gleichen
Bedeutung wie in der Definition der "C1-6-Alkyl-Gruppe" kombiniert ist und
beinhaltet zum Beispiel eine Methylthio-Gruppe (-SCH3)
oder eine Ethylthio-Gruppe (-SC2H5).
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In
der Formel (I), ist der "aliphatische
Ring" nicht besonders
beschränkt,
aber er ist bevorzugterweise ein Cyclopentan-Ring, eine Cyclohexan-Ring,
ein Cycloheptan-Ring, oder ein Cyclooctan-Ring. Ein bevorzugter "aromatischer Ring" ist zum Beispiel
ein Furan-Ring, eine Thiophen-Ring, ein Pyrrol-Ring, ein Imidazol-Ring,
ein Oxazol-Ring, ein Thiazol-Ring,
ein Triazol-Ring, ein Pyridin-Ring, ein Pyrazin-Ring, ein Pyrimidin-Ring,
ein Tetrahydrofuran-Ring, ein Tetrahydropyran-Ring, ein Dioxan-Ring,
ein Dioxolan-Ring, ein Piperidin-Ring, ein Piperazin-Ring, ein Morpholin-Ring
oder ein Thiomorpholin-Ring.
-
In
dem Fall, wenn "R1 mit R2 oder R2 mit R3 oder R3 mit R4 zusammen
einen Alkylendioxy-Ring bilden" ist
eine Methylendioxy-Gruppe, eine Ethylendioxy-Gruppe oder eine Propylendioxy-Gruppe
ein bevorzugtes Beispiel.
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In
der Formel (I) ist die Wiederholungszahl m bevorzugt 0 oder eine
ganze Zahl von 1 bis 5, stärker bevorzugt
0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 3, ferner bevorzugt 0 oder eine
ganze Zahl von 1 oder 2 und am stärksten bevorzugt 0 oder 1.
Die Wiederholungszahl n ist bevorzugt 0 oder eine ganze Zahl von
1 bis 3 und stärker
bevorzugt 1 oder 2.
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Die "C2-6-Alkenyl-Gruppe" in der Formel (I)
bedeutet eine Alkenyl-Gruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen und beinhaltet
eine lineare oder verzweigte Alkenyl-Gruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen,
wie zum Beispiel eine Vinyl-Gruppe, eine Allyl-Gruppe, eine 1-Propenyl-Gruppe,
eine Isopropenyl-Gruppe,
eine 1-Buten-1-yl-Gruppe, eine 1-Buten-2-yl-Gruppe, eine 1-Buten-3-yl-Gruppe,
eine 2-Buten-1-yl-Gruppe oder eine 2-Buten-2-yl-Gruppe, von welchen
die Vinyl-Gruppe, die Allyl-Gruppe
und die Isopropenyl-Gruppe bevorzugt sind.
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Die "C2-6-Alkinyl-Gruppe" in der Formel (I)
bedeutet eine Alkinyl-Gruppe, die aus einem Alkin mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen
abgeleitet ist. Eine geeignete Gruppe ist eine lineare oder verzweigte
Alkinyl-Gruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, wie zum Beispiel eine
Ethinyl-Gruppe, eine 1-Propinyl-Gruppe, eine 2-Propinyl-Gruppe,
eine Butinyl-Gruppe,
eine Pentinyl-Gruppe oder eine Hexinyl-Gruppe.
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Die "2,2-(Alkylendioxy)ethyl-Gruppe" in der Formel (I)
bedeutet eine Gruppe (Acetal-Gruppe), die einer Ethyl-Gruppe entspricht,
ausgenommen eine cyclische Alkylendioxy-Gruppe, die die terminalen
Kohlenstoffatome davon ersetzt. Eine bevorzugte Gruppe ist eine
2,2-(Ethylendioxy)ethyl-Gruppe (auch als (1,3-Dioxolan-2-yl)methyl-Gruppe
bezeichnet), eine 2,2-(Propylendioxy)ethyl-Gruppe (auch als (1,3-Dioxan-2-yl)methyl-Gruppe
bezeichnet) oder eine 2,2-(Butylendioxy)ethyl-Gruppe (auch als (1,3-Dioxepan-2-yl)methyl-Gruppe
bezeichnet), von welchen die 2,2-(Ethylendioxy)ethyl-Gruppe stärker bevorzugt
ist.
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Der "heterocyclische Ring" in der Formel (I)
bedeutet einen Ring, der 1 bis 4 Heteroatome, wie zum Beispiel ein
Stickstoffatom, ein Schwefelatom oder ein Sauerstoffatom enthält und beinhaltet
einen "5- bis 14-gliedrigen
aromatischen heterocyclischen Ring" und einen "5- bis 10-gliedrigen nicht-aromatischen heterocyclischen
Ring". Ein bevorzugter
Ring in dem "heterocyclischen
Ring" beinhaltet
einen aromatischen heterocyclischen Ring, wie zum Beispiel einen
Pyrrol-, einen Pyridin-, einen Pyridazin-, einen Pyrimidin-, einen
Pyrazin-, einen Pyrazol-, einen Imidazol-, einen Indol-, einen Isoindol-,
einen Indolizin-, einen Purin-, einen Indazol-, einen Chinolin-,
einen Isochinolin-, einen Chinolizin-, einen Phthalazin-, einen
Naphthyridin-, einen Chinoxazolin-, einen Chinazolin-, einen Cinnolin-,
einen Pteridin-, einen Imidazotriazin-, einen Pyrazinopyridazin-,
einen Acridin-, einen Phenanthridin-, einen Carbazol-, einen Carbazolin-,
einen Perimidin-, einen Phenanthrolin-, einen Phenacin-, einen Thiophen-,
einen Benzothiophen-, einen Furan-, einen Pyran-, einen Cyclopentapyran-,
einen Benzofuran-, einen Isobenzofuran-, einen Thiazol-, einen Isothiazol-,
einen Benzthiazol-, einen Benzthiadiazol-, einen Phenothiazin-,
einen Isoxazol-, einen Furazan-, einen Phenoxazin-, einen Pyrazoloxazol-,
einen Imidazothiazol-, einen Thienfuran-, einen Furopyrrol- oder
einen Pyridoxazin-Ring oder einen nicht-aromatischen heterocyclischen
Ring, wie zum Beispiel einen Pyrrolidin-, Pyrrolin-, einen Piperidin-,
einen Piperazin-, einen Imidazolin-, einen Pyrazolidin-, einen Imidazolidin-,
einen Morpholin-, einen Tetrahydropyran-, einen Aziridin-, einen Oxiran-,
einen Oxathiolan-, einen Phthalimid- oder einen Succinimid-Ring.
Von diesen sind der Pyridin-, der Pyridazin-, der Pyrimidin-, der
Pyrazin-, der Piperidin-, der Piperazin- und der Morpholin-Ring
stärker
bevorzugt.
-
Der
als Ring C in der Formel (I) am stärksten bevorzugte Ring ist
ein Benzol-, ein Pyridin-, ein Pyridazin-, ein Pyrimidin-, ein Pyrazin-,
ein Piperidin-, ein Piperazin-, ein Morpholin-, ein Cyclopropan-,
ein Cyclobutan-, ein Cyclopentan-, ein Cyclohexan-, ein Cycloheptan-
oder ein Cyclooctan-Ring.
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Die "C1-6-Alkoxy-alkoxy-Gruppe" in der Formel (I)
bedeutet eine Gruppe mit der gleichen Bedeutung wie die C1-6-Alkoxy-Gruppe in der obigen Definition, die
mit einer weiteren "C1-6-Alkoxy-Gruppe" kombiniert ist, und beinhaltet zum
Beispiel eine Methoxymethoxy-Gruppe, eine Methoxyethoxy-Gruppe, eine Methoxypropoxy-Gruppe,
eine Ethoxymethoxy-Gruppe,
eine Ethoxyethoxy-Gruppe, eine Ethoxypropoxy-Gruppe oder eine Propoxypropoxy-Gruppe.
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Die "Aryl-Gruppe" in der "Aryloxy-Gruppe" in der Formel (I)
bedeutet eine cyclische Kohlenwasserstoff-Gruppe, die einen aromatischen
Ring bildet und zum Beispiel eine monocyclische, eine bicyclische
oder eine tricyclische Aryl-Gruppe, wie zum Beispiel eine Phenyl-Gruppe,
eine Indenyl-Gruppe, eine Naphthyl-Gruppe, eine Azulenyl-Gruppe,
eine Heptalenyl-Gruppe,
eine Anthryl-Gruppe oder eine Phenanthrenyl-Gruppe beinhaltet. Die "Aryloxy-Gruppe" ist bevorzugt eine
Phenoxy-Gruppe oder
eine Naphthyloxy-Gruppe.
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Die "Aralkyloxy-Gruppe" in der Formel (I)
bedeutet eine Gruppe, die ein Sauerstoffatom, das mit einer Arylalkyl-Gruppe kombiniert
ist, umfaßt,
welche Arylalkyl-Gruppe, eine Alkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die mit einer Gruppe mit der gleichen Bedeutung wie die Aryl-Gruppe kombiniert
ist, umfaßt.
Eine bevorzugt Aralkyloxy-Gruppe ist zum Beispiel eine Benzyloxy-Gruppe,
eine Phenylethoxy-Gruppe, eine Phenylpropoxy-Gruppe oder eine Naphthylmethoxy-Gruppe.
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Der "Substituent" in der Beschreibung "die substituiert
sein kann" beinhaltet
hierin zum Beispiel ein Halogenatom, eine Hydroxyl-Gruppe, eine
Nitril-Gruppe, eine Alkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
eine Cycloalkyl-Gruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxy-Gruppe
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine C1-6-Alkoxy-alkoxy-Gruppe,
eine Aryloxy-Gruppe, eine Aralkyloxy-Gruppe, eine Halogenalkyl-Gruppe mit 1 bis 6
Kohlenstoffatomen, eine Hydroxyalkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
eine Cyano-C1-6-alkyl-Gruppe, eine Halogenalkoxy-Gruppe mit
1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Hydroxyalkoxy-Gruppe mit 1 bis 6
Kohlenstoffatomen, eine Cyano-C1-6-alkoxy-Gruppe,
eine Acyl-Gruppe
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Nitro-Gruppe, eine Amino-Gruppe,
die substituiert sein kann, eine Amid-Gruppe, die substituiert sein
kann, eine Mercapto-Gruppe oder eine Thioalkoxy-Gruppe mit 1 bis
6 Kohlenstoffatomen, von welchen ein Halogenatom, die Hydroxyl-Gruppe
und die Nitril-Gruppe bevorzugt sind.
-
Das
(1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Derivat, ein pharmakologisch
akzeptables Salz davon oder ein Hydrat von diesen, die in dem sigma-Rezeptorbindungsmittel
und/oder dem Acetylcholinesterase-Inhibitor gemäß der vorliegenden Erfindung
enthalten sind, sind nicht besonders beschränkt und ein geeignetes Beispiel
ist ein (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Derivat,
ausgewählt
aus:
- (1) 1-Benzyl-4-[(5,6-dimethoxy-1-indanon)-2-yl]methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin,
- (2) 1-Benzyl-4-[(5,6-diethoxy-1-indanon)-2-yl]methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
und
- (3) 1-Benzyl-4-[(5,6-diethoxy-2-fluor-1-indanon)-2-yl]methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin,
ein pharmakologisch akzeptables Salz davon oder ein Hydrat von diesen.
-
In
der Beschreibung der vorliegenden Erfindung gibt es den Fall, daß die Strukturformel
einer Verbindung ein bestimmtes Isomer darstellt. Allerdings beinhaltet
die vorliegende Erfindung alle Isomere, wie zum Beispiel geometrische
Isomere, optische Isomere, beruhend auf einem asymmetrischen Kohlenstoffatom,
Stereoisomere und Tautomere und Mischungen davon, und ist nicht
durch die Beschreibung der Formel, die der Einfachheit halber angegeben
wurde, beschränkt
und kann jedes der Isomeren oder eine Mischung davon sein. Dementsprechend
ist die vorliegende Erfindung, obwohl es möglich ist, daß ein asymmetrisches
Kohlenstoffatom in einem Molekül
vorhanden ist und daß dementsprechend
eine optische aktive Substanz und eine racemische Substanz vorliegen
können,
nicht darauf beschränkt,
sondern erfaßt
diese alle. Ferner kann Kristallpolymorphismus vorliegen, aber es
gibt wieder keine Beschränkung,
sondern jede der einzelnen kristallinen Formen oder deren Mischungen
tun es ebenso. Die Verbindung oder deren Salz, die die vorliegende
Erfindung betreffen, können
ein Anhydrid oder ein Hydrat sein.
-
Das "pharmakologisch akzeptable
Salz" in der vorliegenden
Beschreibung ist nicht besonders beschränkt, solange es mit der Verbindung,
die in dem sigma-Rezeptorbindungsmittel und/oder dem Acetylcholinesterase-Inhibitor
gemäß der vorliegenden
Erfindung enthalten ist, ein pharmakologisch akzeptables Salz bilden
kann, aber bevorzugte Beispiele sind ein Halogenwasserstoffsalz,
wie zum Beispiel Fluorwasserstoff, Chlorwasserstoff, Bromwasserstoff
oder Iodwasserstoff; ein Salz einer anorganischen Säure, wie
zum Beispiel Sulfat, Nitrat, Perchlorat, Phosphat, Carbonat oder
Hydrogencarbonat; ein organische Carboxylat, wie zum Beispiel Acetat,
Oxalat, Maleat, Tartrat, Fumarat oder Citrat; ein Salz einer organischen
Sulfonsäure,
wie zum Beispiel Methansulfonat, Trifluoromethansulfonat, Ethansulfonat,
Benzolsulfonat, Toluolsulfonat, oder Camphersulfonat; ein Salz einer
Aminosäure,
wie zum Beispiel Aspartat oder Glutamat; ein quaternäres Ammoniumsalz;
ein Salz eines Alkalimetalls, wie zum Beispiel Natriumsalz oder
Kaliumsalz; oder ein Salz eines Erdalkalimetalls, wie zum Beispiel
Magnesiumsalz oder Calciumsalz. Das "pharmakologisch akzeptable Salz" ist stärker bevorzugterweise
Hydrochlorid oder Oxalat.
-
Herstellungsverfahren der (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Derivate
-
Die
erfindungsgemäßen (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Derivate,
die pharmakologisch akzeptablen Salze davon oder die Hydrate von
diesen können
mittels verschiedener Verfahren hergestellt werden. Ein typisches
Beispiel davon ist wie folgt, aber es sollte angemerkt werden, daß Verbindungen,
die die vorliegende Erfindung betreffen, auch mittels jedes anderen
Verfahrens hergestellt werden können.
-
Ein
(1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Derivat der Formel:
(in der
Formel (I) sind R
1, R
2,
R
3 und R
4 gleich
oder verschieden voneinander und stellen jeweils eine Gruppe, ausgewählt aus
einem Wasserstoffatom, einem Halogenatom, einer Hydroxyl-Gruppe,
einer Nitril-Gruppe, einer Alkyl- Gruppe
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, die substituiert sein kann, eine
Cycloalkyl-Gruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, die substituiert
sein kann, eine Alkoxy-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, die
substituiert sein kann, eine Cycloalkoxy-Gruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine Acyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine C
1-C
6-Alkoxy-carbonyl-Gruppe,
die substituiert sein kann, eine C
1-C
6-Alkyl-aminocarbonyloxy-Gruppe, die substituiert
sein kann, eine Di-(C
1-C
6-alkyl)-aminocarbonyloxy-Gruppe,
die substituiert sein kann, eine Nitro-Gruppe, eine Amino-Gruppe,
die substituiert sein kann, eine Amid-Gruppe, die substituiert sein
kann, eine Mercapto-Gruppe und eine Thioalkoxy-Gruppe mit 1 bis
6 Kohlenstoffatomen, die substituiert sein kann, dar, worin R
1 und R
2 oder R
2 und R
3 oder R
3 und R
4 zusammen
einen aliphatischen Ring, einen aromatischen Ring, einen heterocyclischen
Ring oder einen Alkylendioxy-Ring bilden können; ist die Teilstruktur:
eine Gruppe, dargestellt
durch >C=CH-(CH
2)
m- oder >C(R
6)-(CH
2)
m- (worin m 0 oder
eine ganze Zahl von 1 bis 5 ist; und R
6 ein
Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Hydroxyl-Gruppe, eine Alkyl-Gruppe
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxy-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
eine Nitril-Gruppe, eine Haloalkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
eine Hydroxyalkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Cyano-alkyl-Gruppe
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Aminoalkyl-Gruppe mit 1 bis
6 Kohlenstoffatomen, eine Nitro-Gruppe, eine Azid-Gruppe, eine Amino-Gruppe,
die substituiert sein kann, eine Carbamoyl-Gruppe, die substituiert sein kann,
eine Carboxyl-Gruppe, die substituiert sein kann, eine Mercapto-Gruppe
oder eine Thioalkoxy-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen ist);
und ist R
5 ein Wasserstoffatom, eine Alkyl-Gruppe
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, die substituiert sein kann, eine
Alkenyl-Gruppe mit
2 bis 6 Kohlenstoffatomen, die substituiert sein kann, eine Alkinyl-Gruppe
mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, die substituiert sein kann, eine
Cycloalkyl-Gruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen, die substituiert
sein kann, eine 2,2-(Alkylendioxy)ethyl-Gruppe oder eine Gruppe
mit der Formel:
(worin der Ring C ein Benzol-Ring,
ein aliphatischer Ring oder heterocyclischer Ring ist; die R
7s gleich oder verschieden voneinander sind
und jeweils ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom, eine Hydroxyl-Gruppe,
eine Nitril-Gruppe, eine Alkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine Alkenyl-Gruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine Alkinyl-Gruppe mit 2 bis 6 Kohlenstoffatomen, die
substituiert sein kann, eine Cycloalkyl-Gruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine Alkoxy-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen,
die substituiert sein kann, eine C
1-C
6-Alkoxy-alkoxy-Gruppe,
die substituiert sein kann, eine Aryloxy-Gruppe, die substituiert
sein kann, eine Aralkyloxy-Gruppe,
die substituiert sein kann, oder dergleichen darstellen, worin zwei
der R
7s zusammen einen aliphatischen Ring,
einen aromatischen Ring, einen heterocyclischen Ring oder einen
Alkylendioxy-Ring bilden können);
und n eine ganze Zahl von 1 bis 5 ist), ein pharmakologisch akzeptables
Salz davon oder ein Hydrat von diesen können zum Beispiel mittels Umwandlung
eines Pyridiniumsalz-Derivats, das gemäß dem Verfahren, das in
JP-A 8-225527 ,
JP-A 11-263774 etc.
beschrieben ist, hergestellt wurde, in ein 1,2,3,6-Tetrahydropyridin-Derivat
durch eine Reduktionsreaktion, die Oxidierung des Produkts und,
wenn nötig,
die Umwandlung des oxidierten Produkts in ein pharmakologisch akzeptables
Salz davon oder in ein Hydrat von diesen, hergestellt werden. Die
Reaktion wird durch das folgende Reaktionsschema dargestellt:
worin
R
1, R
2, R
3, R
4, R
5 und
die Teilstruktur:
die gleichen Bedeutungen
haben wie oben definiert.
-
Die
Reduktion kann zum Beispiel gemäß dem Verfahren,
das in J. Med. Chem., 33, 3133 (1990); J. Heterocycl. Chem., 30,
445 (1993); oder J. Med. Chem., 37, 151 (1994) beschrieben wird,
durchgeführt
werden. Jedes geeignet Reagens kann als Reduktionsmittel verwendet
werden. Von diesen ist ein Bor-enthaltendes
Reduktionsreagens bevorzugt, von welchen Natriumborhydrid typischerweise
bevorzugt ist. Die Oxidation kann zum Beispiel gemäß dem Verfahren,
das in J. Org. Chem., 55, 4767 (1990); Synlett 19991, 361; Tetrahedron,
50, 13199 (1994); J. Org. Chem., 60, 7272 (1995); Synth. Commum.,
27, 1643 (1997); oder J. Chem. Soc. Perkin Trans. 1, 1999, 3455
beschrieben wird, durchgeführt
werden. Jedes geeignete Reagens kann als Oxidationsmittel verwendet
werden. Von diesen ist Mangandioxid; ein chromsaures Oxidationsmittel,
wie zum Beispiel chromsaures Pyridin, Pyridiniumchlorochromat oder
Pyridiniumdichlorochromat; oder ein Swern-Oxidationsmittel bevorzugt.
-
Ein
(1-Indanon)-(1,2,3,6-Tetrahydropyridin)-Derivat der Formel:
(worin R
1,
R
2, R
3, R
4, R
5 und m die gleichen
Bedeutungen haben wie oben definiert, vorausgesetzt, daß der Fall,
in dem R
6 ein Wasserstoffatom ist, ausgeschlossen
ist und daß R
6 ein Halogenatom, eine Hydroxyl-Gruppe,
eine Alkyl-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxy-Gruppe
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Nitril-Gruppe, eine Haloalkyl-Gruppe
mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Hydroxyalkyl-Gruppe mit 1 bis
6 Kohlenstoffatomen, eine Cyano-C
1-C
6-alkyl-Gruppe, eine Aminoalkyl-Gruppe mit
1 bis 6 Kohlenstoffatomen, eine Nitro-Gruppe, eine Azid-Gruppe, eine Amino-Gruppe,
die substituiert sein kann, eine Carbamoyl-Gruppe, die substituiert
sein kann, eine Carboxyl-Gruppe, die substituiert sein kann, eine
Mercapto-Gruppe oder eine Thioalkoxy-Gruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen
ist), ein pharmakologisch akzeptables Salz davon oder ein Hydrat
von diesen kann zum Beispiel gemäß dem Verfahren,
das in
JP-A 9-268176 ,
JP-A 2000-319257 ,
JP-A 2000-319258 und/oder
JP-A 2001-139547 beschrieben
wird, hergestellt werden.
-
Insbesondere
kann die Verbindung durch Umsetzung einer Verbindung der Formel:
die mittels der oben genannten
Reaktion hergestellt worden ist, mit einer Base, die Umsetzung des
Reaktionsprodukts mit einem entsprechenden elektrophilen Reagens,
und, wenn nötig,
durch Umwandlung des Reaktionsprodukts in ein pharmakologisch akzeptables
Salz davon oder ein Hydrat von diesen, hergestellt werden. Die Reaktion
wird durch das folgende Reaktionsschema dargestellt:
worin
R
1, R
2, R
3, R
4, R
5,
R
6 und m die gleichen Bedeutungen haben
wie oben definiert, vorausgesetzt, daß der Fall in dem R
6 ein Wasserstoffatom ist, ausgeschlossen
ist.
-
Die
Base kann Lithiumdiisopropylamid (LDA) oder Lithiumbis(trimethylsilyl)amid
sein, ist aber nicht besonders darauf beschränkt. Das elektrophile Reagens
kann ein Chlorierungsreagens wie zum Beispiel N-Chlorsuccinimid;
ein Bromierungsreagens, wie zum Beispiel N-Bromsuccinimid; ein Iodierungsmittel,
wie zum Beispiel N-Iodsuccinimid; ein Hydroxylgruppen-Einführungsreagens,
wie zum Beispiel (10-Camphersulfonyl)oxaziridin; ein Alkylhalogenid,
wie zum Beispiel Iodmethan; ein Azidierungsreagens, wie zum Beispiel Natriumazid;
oder ein Fluorierungsmittel sein, ist aber nicht besonders darauf
beschränkt.
Das Fluorierungsmittel beinhaltet zum Beispiel N-Fluorbenzolsulfonimid
(NFSI, CAS-Registrierungsnummer
(133745-75-2)), 3-Cyclohexyl-2-fluor-2,3-dihydro-3-methyl-1,1-dioxido-1,2-benziothiazol
(CMIT-F, CAS-Registrierungsnummer (186806-24-6), (196106-79-3)),
2-Fluor-3,3-dimethyl-2,3-dihydro-1,2-benzisothiazol-1,1-dioxid (CAS-Registrierungsnummer
(124170-23-6)), Diethylaminoschwefeltrifluorid (DAST, CAS-Registrierungsnummer (38078-09-0),
N,N-Diethyl-1,1,2,3,3,3-hexafluorpropylamin
(Ishikawas-Reagens), Fluorwasserstoff, ein Tetraalkylammoniumfluorid,
Kaliumfluorid, Cäsiumfluorid
oder Fluorwasserstoff/Pyridin (Olahs Reagens). Von diesen ist N-Fluorbenzolsulfonimid
oder 3-Cyclohexyl-2-fluor-2,3-dihydro-3-methyl-1,1-dioxido-1,2-benzisothiazol
bevorzugt.
-
Die
Verbindung kann während
der Reaktion ein Salz oder ein Hydrat bilden und kann jede Verbindung sein,
die die Reaktion nicht nachteilig beeinflußt. Wenn das erfindungsgemäße (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Derivat
in freier Form erhalten wird, kann es gemäß eines konventionellen Verfahrens
in ein Salz umgewandelt werden. Ein Isomer der Verbindung kann gemäß einem
konventionellen Trennverfahren, wie zum Beispiel Rekristallisation
oder Chromatographie, aufgereinigt und isoliert werden. Wenn ein
optisch aktives Isomer benötigt
wird, kann dieses zum Beispiel mittels optischer Trennung eines
Racemats oder unter Verwendung eines optisch aktiven Reagenzes,
wie zum Beispiel eines Fluorierungsmittels, erhalten werden.
-
Die
erfindungsgemäßen (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Derivate,
die pharmakologisch akzeptablen Salze davon oder die Hydrate von
diesen haben eine sehr hohe sigma-Rezeptorbindungswirkung und ebenfalls
eine sehr ausgezeichnete Acetylcholinesterase-inhibierende Wirkung.
-
Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
mit solch einer sigma-Rezeptorbindungswirkung
und/oder einer Acetylcholinesterase-inhibierenden Wirkung können gemäß eines
konventionellen Verfahrens in eine pharmazeutische Zubereitung formuliert
werden. Bevorzugte Darreichungsformen sind Tabletten, überzogene Tabletten,
wie zum Beispiel filmüberzogene
Tabletten oder zuckerüberzogene
Tabletten, feine Granulate, Granulate, Pulver, Kapseln, Sirupe,
Pastillen, Inhalativa, Suppositorien, Injektionen, Salben, Augentropfen,
Nasentropfen, Ohrentropfen, Cataplasmen und Lotionen. In der Formulierung
werden im allgemeinen Füllstoffe, Sprengmittel,
Bindemittel, Schmiermittel, Farbstoffe und Geschmacksstoffe verwendet,
und, wenn nötig,
können
Stabilisatoren, Emulgatoren, Absorptionsverbesserer, Tenside, pH-Regulierungsmittel,
Antiseptika und Antioxidantien verwendet werden. Sie können gemäß eines
konventionellen Verfahrens unter Verwendung von Komponenten, die
im allgemeinen als Ausgangsmaterialien für pharmazeutische Zubereitungen
verwendet werden, formuliert werden. Beispiele von diesen Komponenten
beinhalten tierische und pflanzliche Öle, wie zum Beispiel Sojabohnenöl, Rindertalg
und synthetische Glyceride; Kohlenwasserstoffe, wie zum Beispiel
flüssige
Paraffine, Squalen und feste Paraffine; Esteröle, wie zum Beispiel Octyldodecylmyristat
und Isopropylmyristat; höhere
Alkohole wie zum Beispiel Cetylstearylalkohol und Behenylalkohol;
Siliconharze; Siliconöle;
Tenside, wie zum Beispiel Polyoxyethylenfettsäureester, Sorbitanfettsäureester,
Glycerinfettsäureester,
Polyoxyethylensorbitanfettsäureester,
Polyoxyethylen-hydrierte Rizinusöle
und Polyoxyethylen-Polyoxypropylen-Blockcopolymere;
wasserlösliche
Polymere wie zum Beispiel Hydroxyethylcellulose, Poly(acrylsäure)n, Carboxyvinyl-Polymere,
Polyethylenglykol, Polyvinylpyrrolidon und Methylcellulose; niedere
Alkohole, wie zum Beispiel Ethanol und Isopropanol; mehrwertige
Alkohole, wie zum Beispiel Glycerin, Propylenglykol, Dipropylenglykol und
Sorbitol; Zucker wie zum Beispiel Glucose und Saccharose; anorganische
Pulver, wie zum Beispiel Kieselsäureanhydrid,
Magnesiumaluminiumsilicat und Aluminiumsilicat; und gereinigtes
Wasser. Die Füllstoffe beinhalten
zum Beispiel Lactose, Maisstärke,
Saccharose, Glucose, Mannitol, Sorbitol, kristalline Cellulose und
Siliciumdioxid; die Bindemittel beinhalten zum Beispiel Polyvinylalkohol,
Polyvinylether, Methylcellulose, Ethylcellulose, Gummi arabicum,
Tragacanthgummi, Gelatine, Schellack, Hydroxypropylmethylcellulose,
Hydroxypropylcellulose, Polyvinylpyrrolidon, Polypropylenglykol-Polyoxyethylen-Blockpolymere und
Meglumin; die Sprengmittel beinhalten zum Beispiel Stärke, Agar,
Gelatinepulver, kristalline Cellulose, Calciumcarbonat, Natriumhydrogencarbonat,
Calciumcitrat, Dextrin, Pectin und Carboxymethylcellulosecalcium;
die Schmiermittel beinhalten zum Beispiel Magnesiumstearat, Talk,
Polyethylenglykol, Siliciumdioxid und gehärtete pflanzliche Öle; die
Farbstoffe können
alle Farbstoffe sein, die für
die Zugabe zu pharmazeutischen Zubereitungen zugelassen sind; die
Geschmacksstoffe beinhalten zum Beispiel Kakaopulver, Menthol, aromatische
Pulver, Pfefferminzöl,
Borneol und Zimtpulver. Es sollte angemerkt werden, daß die vorliegende
Erfindung nicht auf diese Hilfsstoffe beschränkt ist.
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Eine
orale Zubereitung wird mittels Mischen der Verbindung, eines Salzes
davon oder eines Hydrates von diesen, als wirksamem Bestandteil
mit einem Füllstoff,
und, wenn nötig,
mit einem Bindemittel, einem Sprengmittel, einem Schmiermittel,
einem Farbstoff, einem Geschmacksstoff und anderen Hilfsstoffen
und Formulierung der Mischung gemäß eines konventionellen Verfahrens
in zum Beispiel ein Pulver, ein feines Granulat, Granulate, eine
Tablette, eine überzogene
Tablette oder Kapsel, hergestellt. Tabletten und Granulate können entsprechend
zum Beispiel nach Bedarf mit einem Zucker überzogen werden. Die Sirupe
oder Injektionszubereitungen können
gemäß eines
konventionellen Verfahrens mittels Hinzufügen eines pH-Regulierungsmittels,
eines Lösungsvermittlers
und eines Isotonisierungsmittels und, wenn nötig, eines Lösungsvermittlers,
eines Stabilisators und anderen Hilfsstoffen hergestellt werden. Äußerliche
Zubereitungen können nach
einem konventionellen Verfahren, das nicht besonders eingeschränkt ist,
hergestellt werden. Ausgangsmaterialien für die Verwendung hierin können alle
Ausgangsmaterialien, die im allgemeinen zum Beispiel in pharmazeutischen
Zubereitungen (Medikamenten), Quasi-Arzneistoffen und Kosmetika verwendet
werden, sein. Solche Ausgangsmaterialien beinhalten zum Beispiel
tierische und pflanzliche Öle,
Mineralöle,
Esteröle, Wachse,
höhere
Alkohole, Fettsäuren,
Siliconöle,
Tenside, Phospholipide, Alkohole, mehrwertige Alkohole, wasserlösliche Polymere,
Tonerdemineralien und gereinigtes Wasser. Wenn nötig, können jedes der pH-Regulierungsmittel,
der Antioxidantien, der Chelatbildner, der Antiseptika und Antischimmelmittel,
der Farbstoffe, der Aromata und andere hinzugefügt werden. Zusätzlich können nach
Bedarf Bestandteile mit differnzierungsauslösender Wirkung, Blutflußbeschleuniger,
Bakterizide, antientzündliche
Mittel, Zellaktivatoren, Vitamine, Aminosäuren, Befeuchtungsmittel, keratolytische
Mittel und andere Bestandteile hinzugefügt werden. Die Dosis des erfindungsgemäßen sigma-Rezeptorbindungsmittels
variiert in Abhängigkeit
vom Grad der Symptome, vom Alter, vom Geschlecht, vom Körpergewicht,
vom Verabreichungsweg, von der Art des Salzes, von der konkreten
Art der Erkrankung und von anderen Faktoren. Im allgemeinen kann
das Mittel in einer oder mehreren geteilten Dosen in einer täglichen
Dosis von ungefähr
30 μg bis
ungefähr
10 g, bevorzugt 100 μg
bis 5 g und stärker
bevorzugt 100 μg
bis 100 mg, für
die orale Verabreichung oder von ungefähr 30 μg bis ungefähr 1 g, bevorzugt 100 μg bis 500
mg und stärker
bevorzugt 100 μg
bis 30 mg, für
die Verabreichung per Injektion an einen Erwachsenen verabreicht
werden.
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Das
folgende sigma-Rezeptorbindungsassay als ein Beispiel für die Vorteile
der vorliegenden Erfindung wurde durchgeführt, um die Wirksamkeit von
pharmazeutischen Zusammensetzungen, die das erfindungsgemäße (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Derivat,
ein pharmakologisch akzeptables Salz davon oder ein Hydrat von diesen
als wirksamen Bestandteil umfassen, als sigma-Rezeptorbindungsmittel
zu zeigen. Diese Verbindungen haben ebenfalls eine Acetylcholinesterase-inhibierende
Wirkung und ein Beispiel ihrer Wirksamkeit ist ebenfalls unten gezeigt.
Es sollte angemerkt werden, daß die
Verwendung der erfindungsgemäßen Verbindungen
nicht auf diese beschränkt
ist.
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sigma-Rezeptorbindungsassay
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(1) Herstellung des Rezeptors
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Der
Rezeptor wurde mittels des folgenden Verfahrens gemäß dem Verfahren
von Weber et al. (Proc. Natl. Acad. Sci. 83, 8784–8788, 1986)
hergestellt. 10 männliche
Meerschweinchen (Crj, Hartley, von Charles River Japan, Inc.) (Körpergewicht:
234 g bis 260 g) wurde geköpft,
ausbluten gelassen und getötet.
Das Gehirn wurde sofort entnommen, mit 50 mM Tris-HCl (pH 7,4) in
einer Menge, die 10-mal größer war
als das Gehirn, unter Verwendung eines Teflon-Homogenisators homogenisiert
und mit einer Geschwindigkeit von 50000 × g bei 4°C 20 Minuten lang zentrifugiert.
Das Waschverfahren wurde ein weiteres Mal unter den gleichen Bedingungen
wiederholt und die gewonnene Rohmembranfraktion wurde dem Assay
unterworfen.
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(2) Assayverfahren
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Der
Assay wurde unter Verwendung der Indanon-Derivat, die in den Beispielen
2 und 3 unten gezeigt sind, als Testverbindung und Donepezilhydrochlorid
(1-Benzyl-4-[(5,6-dimethoxy-1-indanon)-2-yl]methylpiperidinhydrochlorid)
als Kontrolle durchgeführt.
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In
einem Assayröhrchen
(Daiichi-Röhrchen,
von DRL) wurden 0,1 ml einer Lösung
der Testverbindung, 0,3 ml eines 50 mM Tris-HCl-Puffers (pH 7,4),
0,1 ml einer 3H-DTG-Lösung (3,2 nM) und 0,5 ml des
Rezeptors (Meerschweinchengehirn- Rohmembranfraktion,
5 mg Gewebe) bei 25°C
1 Stunde lang inkubiert. Nach Inkubation wurde die Mischung unter
Verwendung eines Filterpapiers (GF/B, von Whatman), das mit 0,3%
Ethylenimin behandelt worden war, filtriert. Für die Radioaktivitätsmessung
wurde das Filterpapier in ein Vial überführt, mit 5 ml eines flüssigen Szintillators
(Atomlight, von PACKARD) gemischt, und die Radioaktivität auf dem
Filter wurde mittels eines Flüssig-Szintillationszählers (Modell
1500, von PACKARD) 2 Minuten lang bestimmt. Die spezifische Bindung
und die nicht-spezifische Bindung in Abwesenheit der Testverbindung
wurde auf die gleiche Weise wie oben bestimmt, mit der Ausnahme,
daß anstelle
der Testverbindung eine 50% DMSO-Lösung verwendet wurde, bzw.
daß anstelle
der Testverbindung eine 100 μM-Haloperidol-Lösung verwendet
wurde.
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(3) Bestimmung der Hemmung
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Die
Hemmungen der Testverbindung bei einzelnen Konzentrationen wurden
aus dem Verhältnis
der spezifischen Bindung in Gegenwart der Testverbindung zu der
spezifischen Bindung in deren Abwesenheit bestimmt. Die Linearisierung
der Dosis-Antwortkurve wurde mit einem Logit-Log-Modell durchgeführt, in
welchem das Verhältnis
der spezifischen Bindung in Gegenwart der Testverbindung zu der
spezifischen Bindung in deren Abwesenheit einer Logit-Transformation
unterworfen wurde und gegen den üblichen
logarithmischen Wert der jeweiligen Konzentration aufgetragen wurde.
Der IC50, d. h. die Konzentration der Testverbindung
bei der die Testverbindung 50% der Bindung zwischen 3H-DTG und der
Meerschweinchengehirn-Rohmembranfraktion inhibiert, wurde mittels
Berechnung gemäß der oben
erhaltenen Regressionsgleichung bestimmt.
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Die
sigma-Rezeptorhemmungen (IC
50) der erfindungsgemäßen Verbindungen
sind wie folgt: Tabelle 1
| Testverbindung | sigma-Rezeptorhemmung
IC50 (nM) |
| Beispiel
2 | 5,0 |
| Beispiel
3 | 4,7 |
| *)
Kontrolle | 18,7 |
- *) Kontrolle: Donepezilhydrochlorid
-
Die
Ergebnisse zeigen, daß die
vorliegende Erfindung neue sigma-Rezeptorbindungsmittel zur Verfügung stellen
kann. Insbesondere zeigen sie, daß pharmazeutische Zubereitungen,
die als aktiven Bestandteil das erfindungsgemäß (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Derivat,
ein pharmakologisch akzeptables Salz davon oder ein Hydrat von diesen
enthalten, als Mittel zur Behandlung und/oder Verhinderung einer
Krankheit, bei der ein sigma-Rezeptor beteiligt ist, nützlich sind
und daß sie
als Mittel zur Behandlung und/oder Verhinderung einer Krankheit,
gegenüber
der eine sigma-Rezeptor-antagonistische
Wirkung oder eine sigma-Rezeptor-agonistische
Wirkung wirksam ist, nützlich
sind.
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Daher
sind die erfindungsgemäßen sigma-Rezeptorbindungsmittel
nicht nur als antipsychotische Mittel sondern auch als Mittel zur
Behandlung oder Verhinderung von Schizophrenie, Depression und Angstzuständen und
als Mittel zur Verbesserung der geistigen Funktion nützlich.
Ferner sind die erfindungsgemäßen sigma-Rezeptorbindungsmittel
sehr zufriedenstellend in bezug auf Arzneimittelnebenwirkungen,
die Zahl der Verabreichungen pro bestimmter Zeiteinheit und die
Art der Verabreichung.
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Acerylcholinesterase-inhibierenender
Effekt
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Unter
Verwendung eines Rattengehirnhomogenisats als Acetylcholinesterase-Quelle
wurde die Esteraseaktivität
in Übereinstimmung
mit dem Verfahren von Ellman et al. (Ellman, G. L., Courtney, K.
D., Andres V. und Featherstone, R. M., Biochem Pharmacol., 7, 88
bis 95, 1961) bestimmt. Zu DTNB (5,5'-Dithiobis(2-nitrobenzoesäure)), Acetylthiocholin
(als Substrat) und einer Testverbindung wurde das Rattengehirnhomogenisat
zugegeben und inkubiert. Dann wurde das resultierende gelbe Produkt,
das durch die Reaktion des resultierenden Thiocholins mit DTNB hergestellt
wurde, auf eine Veränderung
der Absorption bei 412 nm untersucht, um die Acetylcholinesterase-Aktivität zu bestimmen.
Die Acetylcholinesterase-inhibierende Wirkung jeder Testverbindung
wurde als 50% inhibitorische Konzentration (IC50)
bestimmt.
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Als
Testverbindungen wurden die Indanon-Derivate gemäß den Beispielen 1 und 3 verwendet,
nachdem sie in destilliertem Wasser oder Ethanol aufgelöst worden
waren. Die inhibierende Wirkung von Donepezilhydrochlorid (1-Benzyl-4-[(5,6-dimethoxy-1-indanon)-2-yl]methylpiperidinhydrochlorid)
wurde als Kontrolle auf die gleiche Weise wie oben bestimmt.
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Die
Acetylcholinesterasehemmungen (IC
50) der
erfindungsgemäßen Verbindungen
sind unten gezeigt. Tabelle 2
| Testverbindung | Acetylcholinesterasehemmung
IC50 (nM) |
| Beispiel
1 | 4,2 |
| Beispiel
3 | 0,4 |
| *)
Kontrolle | 3,9 |
- *) Kontrolle: Donepezilhydrochlorid
-
Diese
Ergebnisse zeigen deutlich, daß die
pharmazeutischen Zusammensetzungen, die als aktiven Bestandteil
ein erfindungsgemäßes (1-Indanon)-(1,2,3,6-tetrahydropyridin)-Derivat, ein pharmakologisch
akzeptables Salz davon oder ein Hydrat von diesen enthalten, eine
ausgezeichnete Acetylcholinesterase-inhibierende Wirkung haben und
als Mittel zur Behandlung und/oder Verhinderung einer Krankheit,
gegenüber
der eine Acetylcholinesterase-inhibierene Wirkung wirksam ist, nützlich sind.
Insbesondere sind sie ebenso nützlich
als Mittel zur Verhinderung, Behandlung und/oder Linderung einer
Demenz vom Alzheimer-Typ und anderer seniler Demenzen, zerebrovaskulärer Demenzen,
einem Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom, eines Glaukoms,
einer Myasthenia gravis und/oder einer Migräne.
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Beispiele
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Die
vorliegende Erfindung wird unter Verweis auf die folgenden Beispiel,
die den Bereich der Erfindung nicht einschränken, im Detail erklärt.
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Beispiel
1: Synthese von 1-Benzyl-4-[(5,6-dimethoxy-1-indanon)-2-yl]methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridinhydrochlorid
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Eine
Gesamtmenge von 0,20 g 1-Benzyl-4-[(5,6-dimethoxy-1-indanon)-2-yl]methylpyridiniumbromid, das
gemäß dem Beispiel
in
JP-A 11-263774 hergestellt
wurde, wurde in 10 ml Ethanol gelöst und 0,13 g 90%iges Natriumborhydrid
wurden dazugegeben. Nach 2-stündigem
Rühren
bei Raumtemperatur wurde die Mischung mit Essigsäure unter Eiskühlung auf
einen pH von 6 bis 7 eingestellt und dann evaporiert. Der Rückstand
wurde mit Ethylacetat und einer gesättigten wäßrigen Natriumcarbonat-Lösung extrahiert.
Die organische Schicht wurde mit Kochsalzlösung gewaschen, über Magnesiumsulfat
(MgSO
4) getrocknet und dann evaporiert.
Der resultierende Rückstand
wurde mittels präparativer
Dünnschicht-Silicagel-Säulenchromatographie (Methylenchlorid/Methanol-System)
gereinigt, um 90 mg eines schwachgelben Öls zu ergeben.
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Diese Öl wurde
in 6 ml Methylenchlorid gelöst
und 0,45 g Mangandioxid wurden hinzugefügt. Nach 2-stündigem Rühren wurden
weitere 0,45 g Mangandioxid hinzugegeben und die Mischung wurde über Nacht gerührt. Der
Feststoff wurde abfiltriert und dann wurde das Filtrat evaporiert.
Der Rückstand
wurde mittels präparativer
Dünnschicht-Silicalgel-Säulenchromatographie (Methylenchlorid/Methanol-System)
gereinigt, um 41 mg der Titelverbindung in freier Form als schwachgelbes Öl zu ergeben
(Gesamtausbeute aus beiden Schritten: 25%).
1H-NMR
(400 MHz, CDCl3) δ: 1,96-2,23 (3H, m), 2,59 (2H,
bt, J = 5,6 Hz), 2,65-2,87 (3H, m), 3,00 (2H, bs), 3,18 (1H, dd,
J = 7,2 Hz, J = 17,2 Hz), 3,60 (2H, s), 3,91 (3H, s), 3,97 (3H,
s), 5,44 (1H, bs), 6,86 (1H, s), 7,18 (1H, s), 7,24-7,38 (511, m).
-
Dieses Öl wurde
gemäß eines
konventionellen Verfahrens in ein Hydrochlorid umgewandelt und wurde
aus Ethanol/t-Butylmethylether
rekristallisiert, um die Titelverbindung als schwachgelblich weiße Kristalle zu
ergeben.
ESI-MS: m/z = 378 (M+H+).
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Beispiel
2: Synthese von 1-Benzyl-4-[(5,6-diethoxy-1-indanon)-2-yl]methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridinhydrochlorid
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Die
freie Form der Titelverbindung wurde als schwachgelbes Öl auf die
gleiche Weise wie in Beispiel 1 erhalten (Gesamtausbeute aus beiden
Schritten: 43%).
1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ:
1,46 (3H, t, J = 6,8 Hz), 1,51 (3H, t, J = 6,8 Hz), 1,95-2,22 (3H,
m), 2,52-2,84 (3H, m), 3,15 (1H, dd, J = 7,2 Hz, J = 17,2 Hz), 3,59
(2H, s), 4,11 (2H, q, J = 6,8 Hz), 4,17 (211, q, J = 6,8 Hz), 5,43
(1H, bs), 6,83 (111, s), 7,16 (1H, s), 7,24-7,37 (5H, m).
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Dieses Öl wurde
gemäß eines
konventionellen Verfahrens in ein Hydrochlorid umgewandelt und aus Ethanol/t-Butylmethylether
rekristallisiert, um die Titelverbindung als schwachgelblich weiße Kristalle
zu ergeben.
ESI-MS: m/z = 406 (M+H+).
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Beispiel
3: Synthese von 1-Benzyl-4-[(5,6-diethoxy-2-fluor-1-indanon)-2-yl]methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridinhydrochlorid
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Die
folgenden Reaktionen wurden unter Stickstoffatmosphäre durchgeführt.
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Eine
Gesamtmenge von 0,30 g 1-Benzyl-4-[(5,6-diethoxy-1-indanon)-2-yl]methyl-1,2,3,6-tetrahydropyridin
wurde in 10 ml Tetrahydrofuran (THF) gelöst, auf –78°C gekühlt und 1,11 ml einer 1,0 M
THF-Lösung von
Lithiumbis(trimethylsilyl)amid wurden dazu injiziert. Die Mischung
wurde im Verlauf von 30 Minuten von –78°C auf –10°C erwärmt, dann wieder auf –78°C gekühlt und
eine Lösung
von 0,35 g N-Fluorbenzolsulfonimid in 5 ml THF hinzugefügt. Die
Temperatur der Mischung wurde schrittweise von –78°C auf Raumtemperatur erhöht, die
Mischung wurde über
Nacht gerührt,
mit einer gesättigten
wäßrigen Ammoniumchlorid-Lösung behandelt
und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde mit
Kochsalzlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat (MgSO4) getrocknet und dann
evaporiert. Der resultierende Rückstand
wurde mittels Silicagel-Säulenchromatographie
(NH-Silicagel; n-Hexan/Ethylacetat-System)
gereinigt, um 0,24 g (77%) einer freien Form der Titelverbindung
als schwachgelbes Öl
zu ergeben.
1H-NMR (400 MHz, CDCl3) δ:
1,47 (3H, t, J = 6,8 Hz), 1,52 (3H, t, J = 6,8 Hz), 2,03-2,58 (5H,
m), 2,76 (1H, t, J = 14,4 Hz), 2,90-3,03 (2H, m), 3,17 (1H, dd,
J = 17,6 Hz, J = 22,4 Hz), 3,39 (1H, dd, J = 11,2 Hz, J = 17,6 Hz),
3,55 (2H, s), 4,10 (2H, q, J = 6,8 Hz), 4,18 (2H, q, J = 6,8 Hz),
5,48 (1H, bs), 6,80 (1H, s), 7,18 (1H, s), 7,22-7,34 (5H, m).
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Diese Öl wurde
gemäß eines
konventionellen Verfahrens in ein Hydrochlorid umgewandelt und aus Ethanol/t-Butylmethylether
rekristallisiert, um die Titelverbindung als schwachgelblich weiße Kristalle
zu ergeben.
ESI-MS: m/z = 424 (M+H+).