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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine neue Verbindung, die als Acetylcholinesteraseinhibitor
verwendbar ist, ein Salz davon und Hydrate von diesen und eine Verfahren
zu ihrer Herstellung.
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Stand der Technik
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Es
ist bekannt, dass senile Demenz, wie z.B. Alzheimer-artige senile
Demenz, hyperkinetisches Syndrom des Kindesalters usw. von einer
Cholinergikum-Hypofunktion begleitet werden. Derzeit wurden Acetylcholinesteraseinhibitoren
als nützliche
Heilmittel gegen diese Erkrankungen anerkannt und werden tatsächlich in
klinischen Anwendungen verwendet. Als typische Beispiele sind beispielsweise
Donepezilhydrochlorid (1-Benzyl-4-[(5,6-dimethoxy-1-inandon)-2-yl]methylpiperidinhydrochlorid)
und außerdem
Rivastigmin (3-[1-(Dimethylamino)ethyl)phenyl-N-ethyl-N-methylcarbamat),
Metrifonat (Dimethyl(2,2,2-trichlor-1-hydroxyethxl)phosphat), Tacrinhydrochlorid
(1,2,3,4-Tetrahydro-9-acridinamin),
Galanthaminhydrobromid, Neostigmin, Physostigmin usw. bekannt.
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Unter
den oben erwähnten
Medikamenten wurde jedoch nur Donepezilhydrochlorid anerkannt, eine hinreichende
Nützlichkeit
bezüglich
der pharmakologischen Aktivität,
Nebenwirkungen, Zahl der Verabreichungen, Form der Verabreichung
usw. aufzuweisen, und kurz gesagt wurde bisher kein Acetylcholinesteraseinhibitor
gefunden, der klinisch verwendbar ist. Obwohl Donepezilhydrochlorid
ein ausgezeichnetes Pharmakon ist, ist es äußerst erstrebenswert, neben
Donepezilhydrochlorid einen Acetylcholinesteraseinhibitor bereitzustellen,
der eine ausgezeichnete Wirkung aufweist und besonders nützlich ist,
da ein Acetylcholinesteraseinhibitor, der eine ausgezeichneter Wirkung
aufweist, falls dieser überhaupt
verfügbar
ist, eine größere Bandbreite
an Optionen bezüglich
der Auswahl eines Pharmakons in klinischen Bereichen bietet.
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Offenbarung der Erfindung
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Unter
den gegebenen Umständen
haben die hiesigen Erfinder in den letzten Jahren intensive Forschung
betrieben, um Arzneimittel mit besseren Wirkungen und höherer Sicherheit
zu entwickeln. Als Ergebnis haben sie bei der Synthese einer neuen
Verbindung Erfolg gehabt, die durch die folgende Formel dargestellt wird:
worin R
1 die
Formel:
darstellt, (worin die Reste
R
3 gleich oder verschieden voneinander sind
und jeweils ein Wasserstoffatom; ein Halogenatom; eine Hydroxylgruppe;
eine C
1–6-Alkylgruppe;
eine C
3–8-Cycloalkylgruppe;
eine C
1–6-Alkoxygruppe;
eine C
1–6-Alkoxyalkoxygruppe;
eine Halogen-C
1–6-alkylgruppe; eine
Hydroxy-C
1–6-alkylgruppe;
eine Cyano-C
1–6-alkylgruppe;
eine Amino-C
1–6-alkylgruppe;
eine Halogen-C
1–6-alkoxygruppe; eine
Hydroxy-C
1–6-alkoxygruppe;
eine Cyano-C
1–6-alkoxygruppe;
eine C
1–6-Acylgruppe;
eine Nitrogruppe; eine gegebenenfalls C
1–6-Alkyl-substituierte
Aminogruppe, einschließlich
cyclischer Aminogruppen, die in den Ansprüchen wiedergegeben werden,
eine Carbamoylgruppe, die in den angefügten Ansprüchen definiert ist, eine Mercaptogruppe
oder eine C
1–6-Thioalkoxygruppe
darstellen; R
5 ein Chloratom darstellt;
m 0 oder eine ganze Zahl von 1 bis 6 ist; und n eine ganze Zahl
von 1 bis 4 ist; und p eine ganze Zahl von 1 oder 2 ist; und R
2 ein C
3–8-Cycloalkylmethyl,
ein 2,2-(Alkylendioxy)ethyl oder eine Gruppe bezeichnet, die durch
die Formel:
wiedergegeben wird, worin:
der Ring A einen Benzolring oder eine heterocyclischen Ring bezeichnet;
die Reste R
6 gleich oder verschieden voneinander
sind und jeweils Wasserstoff; ein Halogenatom; eine Hydroxylgruppe;
eine Nitrilgruppe; eine C
1–6-Alkylgruppe; eine
C
3–8-Cycloalkylgruppe;
eine C
1–6-Alkoxygruppe;
eine C
1–6-Alkoxyalkoxygruppe;
eine Aryloxygruppe; eine Aralkyloxygruppe; eine Halogen-C
1–6-alkylgruppe;
eine Hydroxy-C
1–6-alkylgruppe; eine
Cyano-C
1–6-alkylgruppe;
eine Halogen-C
1–6-alkoxygruppe;
eine Hydroxy-C
1–6-alkoxygruppe; eine
Cyano-C
1–6-alkoxygruppe; eine
C
1–6-Acylgruppe;
eine Nitrogruppe; eine gegebenenfalls C
1–6-Alkyl-substituierte
Aminogruppe, die in den angefügten
Ansprüchen definiert
wird, eine Amidgruppe, dessen Stickstoffatom durch eine C
1–6-Alkylgruppe substituiert
sein kann, eine Mercaptogruppe oder eine C
1–6-Thioalkoxygruppe
bedeuten, und zwei der Reste R
6 zusammen
einen aliphatischen Ring, einen aromatischen Ring, einen heterocyclischen
Ring oder einen Alkylendioxyring bilden können; und q 0 oder eine ganze
Zahl von 1 bis 5 bedeutet. Ferner haben sie herausgefunden, dass
die durch die obige Formel (I) dargestellte Verbindung, ein Salz
davon und Hydrate von diesen, eine ausgezeichnete Acetylcholinesteraseinhibierungswirkung
aufweisen, und die beabsichtigten Ziele wurden hierdurch erreicht.
Auf diese Weise haben sie die vorliegende Erfindung geschaffen,
die in den angefügten
Ansprüchen
spezifiziert wird.
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Nachfolgend
werden die in der Beschreibung der vorliegenden Anwendung verwendeten
Symbole, Begriffe usw. erklärt,
und die vorliegende Erfindung wird detailliert erläutert.
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Es
ist zu beachten, dass die Strukturformel für eine Verbindung, die in der
Beschreibung der vorliegenden Anwendung verwendet wird, der Einfachheit
halber so verstanden werden kann, dass sie ein bestimmtes Isomer
oder Isotop angibt. Jedoch ist in der vorliegenden Erfindung eine
durch eine Strukturformel dargestellte Verbindung so auszulegen,
dass sie alle möglichen
Isomere, wie z.B. geometrische Isomere, optische Isomere auf Grund
von asymmetrischen Kohlenstoffatomen, Stereoisomere und Tautomere
und Mischungen davon sowie Isotope einschließt und sollte nicht darauf
beschränkt
werden, was durch die Formel ausgedrückt wird, die lediglich der
Einfachheit halber dargestellt wird. Die Verbindung kann jedes der
Isomere oder Mischungen davon oder jedes der Isotope sein. Daher
kann eine Verbindung ein asymmetrisches Kohlenstoffatom oder Atome
im Molekül
aufweisen, und folglich können
optisch aktive Formen und racemische Formen existieren. In der vorliegenden
Erfindung sind Verbindungen nicht auf bestimmte beschränkt, sondern
schließen
beide ein. Ferner kann ein Kristallpolymorphismus vorliegen, und
auch hier ist die vorliegende Erfindung nicht auf eine bestimmte
Kristallform beschränkt,
sondern schließt
jegliche Kristallformen oder Mischungen davon ein. Die erfindungsgemäßen Verbindungen
können
sowohl Hydrate als auch Anhydride sein.
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In
der obigen Formel (I) gibt das durch R3 dargestellt „Halogenatom" in der Definition
von R1 ein Atom, wie z.B. Fluor, Chlor,
Brom oder Iod, vorzugsweise Fluor, Chlor oder Brom an. Das durch
R5 dargestellte „Halogenatom" schließt Halogenatome
ein, die von Fluor verschieden sind, und schließt beispielsweise Chlor, Brom,
Iod und dergleichen und vorzugsweise Chlor und Brom ein.
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Die
durch R3 dargestellte „C1–6-Alkylgruppe" bezeichnet eine
Alkylgruppe mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen und schließt lineare
und verzweigte Alkylgruppen, z.B. eine Methylgruppe, Ettylgruppe,
n-Propylgruppe, i-Propylgruppe, n-Butylgruppe, i-Butylgruppe, t-Butylgruppe,
n-Pentylgruppe, i-Pentylgruppe, Neopentylgruppe, Hexylgruppe, 1-Methylpropylgruppe,
1-Methylbutylgruppe, 2-Methylbutylgruppe usw. ein.
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Die
durch R3 dargestellte „C3–8-Cycloalklygruppe" bezeichnet eine
cyclische Alkylgruppe mit 3 bis 8 Kohlenstoffatomen und schließt beispielsweise
eine Cyclopropylgruppe, eine Cyclobutylgruppe, eine Cyclopentylgruppe,
eine Cyclohexylgruppe, eine Cycloheptylgruppe, eine Cyclooctylgruppe
usw. ein.
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Die
durch R3 dargestellte „C1–6-Alkoxygruppe" bezeichnet eine
Gruppe, die aus einer Gruppe mit derselben Bedeutung wie die oben
definierte „C1–6-Alkylgruppe" und einem daran
gebundenen Sauerstoffatom besteht, und schließt lineare oder verzweigte
Alkoxygruppen, z.B. eine Methoxygruppe, Ethoxyruppe, n-Propoxygruppe,
i-Propoxygruppe, n-Butoxygruppe, i-Butoxygruppe, t-Butoxygruppe,
Pentyloxygruppe, Hexyloxygruppe usw. ein.
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Die
durch R3 dargestellte „C1–6-Alkoxyalkoxygruppe" bezeichnet eine
Gruppe, die aus einer Gruppe mit derselben Bedeutung, wie die oben
definierte „C1–6-Alkoxygruppe" und einer weiteren „C1–6-Alkoxygruppe" besteht, die daran
gebunden ist, und schließt
beispielsweise eine Methoxymethoxygruppe, Methoxyethoxygruppe, Methoxypropoxygruppe,
Ethoxymethoxygruppe, Ethoxyethoxygruppe, Ethoxypropoxygruppe, Propoxypropoxygruppe
usw. ein.
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Die
durch R3 dargestellte „Halogen-C1–6-Alkylgruppe" bezeichnet eine
Gruppe, die aus einer Gruppe mit der gleichen Bedeutung wie die
oben definierte C1–6-Alkylgruppe mit einem
oder mehreren gebundenen Halogenatomen, die gleich oder verschieden
sein können,
besteht, und schließt
beispielsweise eine Chlormethylgruppe, Dichlormethylgruppe, Trichlormethylgruppe,
Fluormethylgruppe, Difluormethylgruppe, Trifluormethylgruppe, Fluormethylgruppe,
Difluormethylgruppe, Trifluormethylgruppe usw. ein.
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Die
durch R3 dargestellte „Hydroxy-C1–6-Alkylgruppe" bezeichnet eine
Gruppe, die aus einer Gruppe mit dergleichen Bedeutung wie die oben
definierte C1–6-Alkylgruppe
mit einer oder mehreren gebundenen Hydroxylgruppen besteht und schließt beispielsweise
eine Hydroxymethylgruppe, Hydroxyethylgruppe, 2,3-Dihydroxypropylgruppe
usw. ein.
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Die
durch R3 dargestellte „Cyano-C1–6-Alkylgruppe" bezeichnet eine
Gruppe, die aus einer Gruppe mit der gleichen Bedeutung wie die
oben definierte C1–6-Alkylgruppe mit einer
oder mehreren daran gebundenen Cyanogruppen besteht, und schließt beispielsweise
eine Cyanomethylgruppe, Cyanoethylgruppe, Cyanopropylgruppe usw.
ein.
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Die
durch R3 dargestellte „Halogen-C1–6-Alkoxygruppe" bezeichnet die „Halogen-C1–6-Alkylgruppe" mit der gleichen
Bedeutung wie die oben definierte Halogen-C1–6-Alkylgruppe,
die an ein Sauerstoffatom gebunden ist, die „Hydroxy-C1–6-Alkoxygruppe" bezeichnet die „Hydroxy-C1–6-Alkylgruppe" mit der gleichen
Bedeutung wie die oben definierte Hydroxy-C1–6-Alkylgruppe, die an
eine Sauerstoffatom gebunden ist, und die „Cyano-C1–6-Alkoxygruppe" bezeichnet die „Cyano-C1–6-Alkylgruppe" mit der gleichen
Bedeutung wie die oben definierte Cyano-C1–6-Alkylgruppe", die an ein Sauerstoffatom
gebunden ist.
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Die
durch R3 definierte „C1–6-Acylgruppe" bezeichnet eine
lineare oder verzweigte Acylgruppe, die aus einer Fettsäure mit
1 bis 6 Kohlenstoffatomen hergeleitet wird und schließt beispielsweise
eine Formylgruppe, Acetylgruppe, Propionylgruppe, Butyrylgruppe,
Isobutyrylgruppe, Valerylgruppe, Isovalerylgruppe, Pivaloylgruppe,
Hexanoylgruppe usw. ein.
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Die
durch R3 dargestellte „ggf. substituierte Aminogruppe" bezeichnet eine
Aminogruppe, dessen Stickstoffatom durch eine Gruppe, wie z.B. eine
C1–6-Alkylgruppe,
substituiert sein kann, und die Aminogruppe schließt ferner
cyclische Aminogruppen ein. Die „ggf. substituierte Aminogruppe" schließt beispielsweise
eine Aminogruppe (-NH2), Methylamingruppe
(-NHCH3), Dimethylaminogruppe (-N(CH3)2), Pyrrolidinylgruppe,
Pyrazolinylgruppe und Piperidylgruppe, Piperazinylgruppe ein.
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Die
durch R3 dargestellte „ggf. substituierte Carbamoylgruppe" bezeichnet eine
Amidgruppe, dessen Stickstoffatom durch eine Gruppe, wie z.B. eine
C1–6-Alkylgruppe,
substituiert sein kann, und ferner schließt die Amidgruppe Amidgruppen
eines cyclischen Amins ein. Die obige substituierte Amidgruppe schließt beispielsweise
eine Amidgruppe (-CONH2), N-Methylamidgruppe
(-CONHCH3), N,N-Dimethylamidgruppe (-CON(CH3)2), N-Ethylamidgruppe
(-CONHC2H5), N,N-Diethylamidgruppe
(-CON(C2C5)2), N-Methyl-N-ethylamidgruppe (-CON(CH3)(C2H5)),
Pyrrolidinylcarbonylgruppe, Pyrazolinylcarbonylgruppe, Piperidylcarbonylgruppe,
Piperazinylcarbonylgruppe ein.
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Die
durch R3 dargestellte „C1–6-Thioalkoxygruppe" bezeichnet eine
Gruppe, die aus einer Gruppe mit der gleichen Bedeutung wie die
oben definierte C1–6-Alkylgruppe besteht,
welche an ein Schwefelatom gebunden ist, und schließt beispielsweise
eine Methylthiogruppe (-SCH3), Ethylthiogruppe
(-SC2H5) usw. ein.
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In
der obigen Formel (I) gibt das Symbol m in R1 0
oder eine ganze Zahl von 1 bis 6 an. m ist vorzugsweise 0 oder eine
ganze Zahl von 1 bis 5, besonders bevorzugt 0 oder eine ganze Zahl
von 1 bis 3, insbesondere bevorzugt 0 oder eine ganze Zahl von 1
oder 2 und am meisten bevorzugt 0 oder 1. Das Symbol n gibt eine
ganze Zahl von 1 bis 4 an. n ist vorzugsweise eine ganze Zahl von
1 bis 3 und besonders bevorzugt eine ganze Zahl von 1 oder 2.
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In
der obigen Formel (I) ist die durch R
1 dargestellte
Gruppe eine Gruppe mit der folgenden Formel:
worin die Symbole die gleichen
Bedeutungen wie oben definiert haben. Besonders bevorzugt können Gruppen erwähnt werden,
die durch die folgende Formel dargestellt werden:
worin R
3a R
3b R
5 und m die gleichen
Bedeutungen wie oben definiert haben. In diesem Fall schließen besonders
bevorzugte Gruppen solche Gruppen ein, in denen R
3a und
R
3b Methoxygruppen darstellen. Die am meisten
bevorzugten Gruppen in R
1 schließen eine
[(5,6-Dimethoxy-2-chlor-1-indanon)-2-yl]methylgruppe
ein.
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Die „C3–8-Cycloalklylgruppe" in der durch R2 dargestellten „C3–8-Cycloalkelmethylgruppe" in der obigen Formel
(I) bezeichnet eine Gruppe mit der gleichen Bedeutung wie die oben
definierte C3–8-Cycloalklylgruppe, und
die „C3–8-Cycloalkylmethylgruppe" bezeichnet eine
Gruppe, die aus der oben erwähnten „C3–8-Cycloalklylgruppe" und einer daran
gebundenen Methylgruppe besteht, und schließt beispielsweise eine Cyclopropylmethylgruppe,
Cyclobutylmethylgruppe, Cyclopentylmethylguppe, Cyclohexylmethylgruppe, Cycloheptylmethylgruppe,
Cyclooctylgruppe und dergleichen ein. Unter diesen wird die Cyclohexylmethylgruppe
besonders bevorzugt.
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Die
durch R2 dargestellte „2,2-(Alkylendioxy)ethylgruppe" bezeichnet eine
Gruppe (Acetalgruppe), die aus einer Ethylgruppe besteht, dessen
terminales Kohlenstoffatom mit einer cyclischen Alkylendioxygruppe substituiert
ist, und schließt
beispielsweise eine 2,2-(Ethylendioxy)ethylgruppe (auch als (1,3-Dioxolan-2-yl)methylgruppe
bekannt), eine 2,2-(Propylendioxy)ethylgruppe (auch als (1,3-Dioxan-2-yl)methylgruppe bekannt),
eine 2,2-(Butylendioxy)ethylgruppe (auch als (1,3-Dioxepan-2-yl)methylgruppe
bekannt) usw. ein. Unter diesen wird die 2,2-(Ethylendioxy)ethylgruppe
besonders bevorzugt.
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Die „Arylgruppe" in der durch R6 dargestellten „Aryloxygruppe" bezeichnet eine
cyclische Kohlenwasserstoffgruppe, die eine aromatische Gruppe bildet,
und schließt
monocyclische, bicyclische oder tricyclische Arylgruppen, wie z.B.
eine Phenylgruppe, Indenylgruppe, Naphthylgruppe, Azulenylgruppe,
Heptalenylgruppe, Anthnylgruppe und Phenanthrenylgruppe ein. Die „Aryloxygruppe" bezeichnet eine
Gruppe, die aus der oben erwähnten
Arylgruppe und einem daran gebundenen Sauerstoffatom besteht, und
schließt
beispielsweise eine Phenoxygruppe, Naphthyloxygruppe usw. ein.
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Die
durch R6 dargestellte „Aralkyloxygruppe" bezeichnet eine
Gruppe, die aus einer Gruppe mit der gleichen Bedeutung wie die
Arylgruppe und einer daran gebundenen C1–6-Alkylgruppe
besteht und wobei die resultierende Aralkylgruppe ferner an ein
Sauerstoffatom gebunden ist, und schließt beispielsweise eine Benzyloxygruppe,
Phenylethoxygruppe, Phenylpropoxygruppe, Naphthylmethoxygruppe usw.
ein.
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Das „Halogenatom", die „C1–6-Alkylgruppe", „C3–8-Cycloalklylgruppe", „C1–6-Alkoxygruppe", „C1–6-Alkoxyalkoxygruppe", „Halogen-C1–6-alkylgruppe", „Hydroxy-C1–6-alkylgruppe", „Cyano-C1–6-alkylgruppe", „Halogen-C1–6-alkoxygruppe", „Hydroxy-C1–6-alkoxygruppe", „Cyano-C1–6-alkoxygruppe", „C1–6-Acylgruppe", „ggf. substituierte
Aminogruppe", „ggf. substituierte
Amidgruppe" und „C1–6-Thioalkoxygruppe" haben dieselben
Bedeutungen wie das Halogenatom, die C1–6-Alkylgruppe,
C3–8-Cycloalkylgruppe,
C1–6-Alkoxygruppe,
C1–6-Alkoxyalkoxygruppe,
Halogen-C1–6-alkylgruppe, Hydroxy-C1–6-alkylgruppe,
Cyano-C1–6-alkylgruppe,
Halogeno-C1–6-alkoxygruppe,
Hydroxy-C1–6-alkoxygruppe,
Cyano-C1–6-alkoxygruppe,
niedrigere Acylgruppe, ggf. substituierte Aminogruppe, ggf. substituierte
Amidgruppe und C1–6-Thioalkoxygruppe,
die oben definiert wurden. Die C1–6-Alkoxycarbonylgruppe
bezeichnet eine Gruppe, die aus der oben erwähnten C1–6-Alkoxygruppe
und einer daran gebundenen Carbonylgruppe besteht, und schließt insbesondere
beispielsweise eine Methoxycarbonylgruppe (-COOH3),
Ethoxycarbonylgruppe (-COOC2H5)
usw. ein.
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In
der Definition von R6 schließen Beispiele
für den
aliphatischen Ring, der durch zwei Reste R6 gebildet
wird, einen Cyclopentanring, Cyclohexanring, Cycloheptanring, Cyclooctanring
usw. ein. Ferner schließen Beispiele
für den
aromatischen Ring, der durch zwei Reste R6 gebildet
wird, einen Benzolring ein. Darüber
hinaus schließen
Beispiele für
den heterocyclischen Ring, der durch 2 Reste R6 gebildet
wird, einen Furanring, Thiophenring, Pyrrolring, Imidazolring, Oxazolring,
Thiazolring, Triazolring, Pyridinring, Pyrazinring, Pyrimidinring,
Tetrahydrofuranring, Tetrahydropyranring, Dioxanring, Dioxolanring,
Piperidinring, Piperazinring, Morpholinring, Thiomorphilinring usw.
ein. Beispiele für
den Alkylendioxyring, der durch zwei Reste R6 gebildet
wird, schließen
eine Methylendioxygruppe, Ethylendioxygruppe, Propylendioxygruppe
usw. ein.
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Der
durch den Ring A dargestellte „heterocyclische
Ringe" in R2 bezeichnet einen Ring, der aus 1 bis 4
Heteroatomen, wie z.B. einem Stickstoffatom, Schwefelatom oder Sauerstoffatom,
besteht, und schließt
einen „5-
bis 14-gliedrigen aromatischen heterocyclischen Ring" und einen „5- bis
10-gliedrigen nicht-aromatischen heterocyclischen Ring" ein. Der „5- bis
14-gliedrige aromatische heterocyclische Ring" schließt monocyclische, bicyclische
oder tricyclische 5- bis 14-gliedrige aromatische heterocyclische
Ringe ein, die 1 bis 4 Atome enthalten, die aus einem Stickstoffatom,
Schwefelatom und einem Sauerstoffatom ausgewählt werden, z.B. (1) Stickstoff-haltige
aromatische heterocyclische Ringe, wie z.B. Pyrrol-, Pyridin-, Pyridazin-,
Pyrimidin-, Pyrazin-, Pyrazol-, Imidazol-, Indol-, Isoindol-, Indolizin-,
Purin-, Indazol-, Chinolin-, Isochinolin-, Chinolizin-, Phthalazin-,
Naphthyridin-, Chinoxalin-, Chinazolin-, Cinnolin-, Pteridin-, Imidazotriazin-,
Pyrazinopyridazin-, Acridin-, Phenanthridin-, Carbazole-, Carbazolin-,
Perimidin-, Phenanthrolin- und Phenazinringe; (2) Schwefel-haltige
aromatische heterocyclische Ringe, wie z.B. Thiophen- und Benzothiophenringe;
(3) Sauerstoff-haltige aromatische heterocyclische Ringe, wie z.B.
Furan-, Pyran-, Cyclopentapyran-, Benzofuran- und Isobenzofuranringe;
(4) aromatische heterocyclische Ringe, die 2 oder mehrere Heteroatome
enthalten, die aus einem Stickstoffatom, Schwefelatom und Sauerstoffatom
ausgewählt
werden, wie z.B. Thiazol-, Isothiazol-, Benzothiazol-, Benzothiadiazol-,
Phenothiazin-, Isooxazol-, Furazan-, Phenoxazin-, Pyrazolooxazol-,
Imidazothiazol-, Thienofuran-, Furopyrrol und Pyridoxazinringe.
Der „5-
bis 10-gliedrige nicht-aromatische heterocyclische Ring" bezeichnet einen
Kohlenwasserstoffring, von dem 1 bis 4 Kohlenstoffatome durch eines
der Heteroatome, ausgewählt
aus einem Stickstoffatom, Schwefelatom und Sauerstoffatom, substituiert
sind, wobei dies auch einen ungesättigten kondensierten Ring
einschließen
soll. Der „5- bis 10-gliedrige
nicht-aromatische heterocyclische Ring" schließt beispielsweise Pyrrolidin-,
Pyrrolin-, Piperidin-, Piperazin-, Imidazolin-, Pyrazolidin-, Imidazolidin-,
Morpholin-, Tetrahydropyran-, Aziridin-, Oxiran- und Oxathiolanringe,
Phthalimid, Succinimid und dergleichen ein. Bevorzugte Ringe für den Ring
A schließen
Benzol-, Pyridin-, Pyridazin-, Pyrimidin-, Pyrazin-, Piperidin-,
Piperazin- und Morpholinringe ein.
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In
der obigen Formel (I) schließt
ein bevorzugtes Beispiel in R2 eine durch die folgende Formel dargestellte
Gruppe ein:
(worin Ring A, R
6 und
q die gleichen Bedeutungen wie oben definiert haben), und ein besonders
bevorzugtes Beispiele schließt
eine durch die folgende Formel dargestellte Gruppe ein:
(worin R
6 und
q die gleichen Bedeutungen wie oben definiert haben). Gemäß bevorzugten
erfindungsgemäßen Ausführungsformen
schließt
die durch die obige Formel (I) dargestellte Verbindung beispielsweise
1-Benzyl-4-[(5,6-dimethoxy-2-chlor-1-indanon)-1-yl]methylpiperidin
ein.
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Das „pharmakologisch
akzeptable Salz",
auf das in der vorliegenden Erfindung Bezug genommen wird, ist nicht
besonders beschränkt,
solange es ein Additionssalz mit der erfindungsgemäßen Verbindung
bildet. Beispielsweise werden Halogenwasserstoffsäuresalze,
wie z.B. Hydrofluorid, Hydrochlorid, Hydrobromid und Hydroiodid;
anorganische Säuresalze,
wie z.B. Sulfat, Nitrat, Perchlorat, Phosphorat, Carbonat und Bicarbonat;
organische Carbonsäuresalze,
wie z.B. Acetat, Oxalat, Maleat, Tartrat und Fumarat; organische
Sulfonsäuresalze,
wie z.B. Methansulfonat, Trifluormethanosulfonat, Ethansulfonat,
Benzolsulfonat, Toluolsulfonat und Kampfersulfonat; Aminosäuresalze,
wie z.B. Aspartat und Glutamat; Salze mit Aminen, wie z.B. Trimethylaminsalze,
Triethylaminsalze, Procainsalze, Pyridinsalze und Phenethylbenzylaminsalze;
Alkalimetallsalze, wie z.B. Natriumsalze und Kaliumsalze; Erdalkalimetallsalze,
wie z.B. Magnesiumsalze und Calciumsalze und Hydrochloride und Oxalate
bevorzugt.
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In
der Herstellung der durch die obige Formel (I) dargestellten erfindungsgemäßen Verbindungen
kann die Ausgangsverbindung in der Reaktion in Form eines Salzes
oder Hydrats vorliegen und ist nicht besonders beschränkt, solange
es die Reaktion nicht inhibiert. In dem Fall, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen (I)
als freie Formen erhalten werden, können sie in Salze überführt werden,
die die erfindungsgemäßen Verbindungen
(I) gemäß einem
konventionellen Verfahren bilden können. Verschiedene erhaltene
Isomere der erfindungsgemäßen Verbindung
(I) können
durch Verwendung gewöhnlicher
Trennverfahren (z.B. Umkristallisation, Chromatographie usw.) gereinigt
und isoliert werden. Insbesondere in dem Fall, dass optisch aktive
Formen der erfindungsgemäßen Verbindung
benötigt
werden, können
sie beispielsweise durch Verwendung eines Verfahrens, das ein optisch
aktives Reagens einsetzt (asymmetrische Synthese), ein Verfahren,
das die Racematspaltung einer racemischen Form durchführt, oder ähnliche
Verfahren erhalten werden.
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Die
durch die obige Formel (I) dargestellten erfindungsgemäßen Verbindungen
können
durch ein gewöhnliches
Verfahren zu verschiedenen Mitteln formuliert werden, wie z.B. Tabletten,
Pulver, feinen Granalien, Granalien, Dragees, Kapseln, Sirupe, Pastillen,
Inhalationsmittel, Zäpfchen,
Salben, Augensalben, Augenlösungen,
Nasentropfen, Ohrentropfen, Kataplasmen, Lotionen usw.. In der Formulierung
können
gewöhnlich verwendete
Füllmittel,
Bindemittel, Gleitmittel, Färbemittel,
Aromastoffe und nötigenfalls
auch Stabilisatoren, Emulgatoren, Absorptionsmittel, Tenside, pH-Einstellungsmittel,
Konservierungsstoffe, Antioxidantien usw. verwendet werden. Komponenten,
die im Allgemeinen als Ausgangsmaterialien für medizinische Zubereitungen
verwendet werden, werden durch ein konventionelles Verfahren beigemischt
und formuliert. Zur Herstellung von oralen Zubereitungen werden
beispielsweise die erfindungsgemäße Verbindung
oder ein pharmakologisch akzeptables Salz davon und Füllmittel
und nötigenfalls
ein Bindemittel, ein Desintegrator, ein Gleitmittel, ein Färbemittel,
ein Aromastoff usw. hinzugefügt
und dann zu einem Pulver, feinen Granalien, Granalien, Tabletten,
Dragees, Kapseln usw. mittels eines konventionellen Verfahrens formuliert.
Solche Komponenten schließen
beispielsweise tierische oder pflanzliche Öle, wie z.B. Sojabohnenöl, Rindertalg
und synthetische Glyceride; Kohlenwasserstoffe wie z.B. flüssiges Paraffin,
Squalan und festes Paraffin; Esteröle wie z.B. Octyldodecylmyristat
und Isopropylmyristat; höhere
Alkohole, wie z.B. Cetostearylalkohol und Behenylalkohol; Siliconharze;
Siliconöl;
Tenside, wie z.B. Polyoxyethylenfettsäureester, Sorbitanfettsäureester,
Glycerylfettsäureester,
Polyoxyethylensorbitanfettsäureester,
Polyoxyethylen-gehärtetes
Castoröl
und Polyoxyethylen-Polyoxypropylen-Blockcopolymere; wasserlösliche Polymere,
wie z.B. Hydroxyethylcellulose; Polyacrylsäure, Carboxyvinylpolymer, Polyethylenglycol,
Polyvinylpyrrolidon und Methylcellulose; niedrigere Alkohole, wie
z.B. Ethanol und Isopropanol; mehrwertige Alkohole, wie z.B. Glycerol,
Propylenglycol, Dipropylenglycol und Sorbit; Zucker, wie z.B. Glucose
und Saccharose; anorganische Pulver, wie z.B. Kieselsäureanhydrid,
Aluminiummagnesiumsilicat und Aluminiumsilicat; gereinigtes Wasser
und dergleichen ein. Die Füllmittel,
die verwendet werden können,
schließen
beispielsweise Lactose, Maisstärke,
weißen
Zucker, Glucose, Mannitol, Sorbit, kristalline Zellulose, Siliciumdioxid
usw. ein. Das Bindemittel, das verwendet werden kann, schließt beispielsweise Polyvinylalkohol,
Polyvinylether, Methylcellulose, Ethylcellulose, Gummi arabicum,
Traganth, Gelatine und Schellack, Hydroxypropylmethylcellulose,
Hydroxypropylcellulose, Polyvinylpyrrolidon, Polypropylenglycol/Polyoxyethylen-Blockpolymer;
Meglomin usw. ein. Der Desintegrator, der verwendet werden kann,
schließt beispielsweise
Stärke,
Agar, Gelatinepulver, kristalline Cellulose, Calciumcarbonat, Natriumhydrogencarbonat,
Calciumzitrat, Dextrin, Pectin, Carboxymethylcellulose-Calcium und
dergleichen ein. Das Gleitmittel, das verwendet werden kann, schließt beispielsweise
Magnesiumstearat, Talk, Polyethylenglycol, Silica, gehärtetes Pflanzenöl und dergleichen
ein. Das Färbemittel,
das verwendet werden kann, schließt solche ein, deren Zugabe
zu pharmazeutischen Zubereitungen erlaubt ist. Das Korrigens, das
verwendet werden kann, schließt Kakaopulver,
Pfefferminz, Kampfer, parfümiertes
Puder (Empasm), Pfefferminzöl,
Borneokampfer, Zimtpulver und dergleichen ein. Die Tablette und
Granalien können
natürlich
nötigenfalls
eine Glycocalyx-Beschichtung oder
dergleichen aufweisen. Wenn flüssige
Zubereitungen, wie z.B. ein Sirup oder eine Injektionszubereitung hergestellt
werden, werden nach Bedarf ein pH-Einstellungsmittel, ein Auflösungsmittel,
ein Isotonicum usw. und ggf. ein Auflösungshilfsmittel, ein Stabilisator
und dergleichen zu der erfindungsgemäßen Verbindung oder seinem
pharmakologisch akzeptablen Salz hinzugefügt, und die Mischung wird mittels
eines konventionellen Verfahrens zu einer Zubereitung formuliert.
Das Verfahren zur Herstellung von Zubereitungen zur äußerlichen Anwendung
ist nicht beschränkt,
und ein konventionelles Verfahren kann zu ihrer Herstellung verwendet
werden. Und zwar kann das Basismaterial, das bei der Herstellung
von Zubereitungen verwendet wird, verschiedene Rohmaterialien einschließen, die
gewöhnlich
für Arzneimittel,
Quasi-Drugs, Kosmetika und dergleichen verwendet werden. Das Basismaterial,
das verwendet werden kann, schließt insbesondere beispielsweise
tierische und pflanzliche Öle,
Mineralöle,
Esteröle,
Wachse, höhere
Alkohole, Fettsäuren,
Siliconöle,
Tenside, Phospholipide, Alkohole, mehrwertige Alkohole, wasserlösliche Polymere,
Tonmineralien, gereinigtes Wasser und ähnliche Rohmaterialien ein.
Ferner können
nötigenfalls
pH-Einstellungsmittel,
ein Antioxidans, Gelatisierungsmittel, antiseptische Fungizide,
Färbemittel,
Aromastoffe und dergleichen, hinzugefügt werden. Die Basismaterialien
für die
erfindungsgemäßen Zubereitungen
zur äußerlichen
Anwendung sind jedoch nicht auf diese Materialien beschränkt. Ferner
können
nach Bedarf Komponenten mit einer Differenzierungsaktivität, durchblutungsfördernde
Mittel, Germizide, Antiflogistika, Zellaktivatoren, Vitamine, Aminosäuren, Feuchtigkeitsmittel,
Keratinauflösungsmittel
und ähnliche
Komponenten beigemischt werden. Die Zugabemengen der Basismaterialien
sind gewöhnlich
solche Mengen, die zu vorbestimmten Konzentrationen der Komponenten bei
der Herstellung von Zubereitungen zur äußerlichen Anwendung führen.
-
Wenn
ein Mittel, das die durch die obige Formel (I) dargestellte erfindungsgemäße Verbindung,
ein Salz davon oder Hydrate von diesen als Wirkstoff enthält, ist
die Form des Mittels nicht besonders beschränkt, und es kann entweder oral
oder parenteral durch ein gewöhnlich
verwendetes Verfahren verabreicht werden. Beispielsweise kann das
Mittel als Tabletten, Pulver, Granalien, Kapseln, Sirupe, Pastillen,
Inhalationsmittel, Zäpfchen,
Injektionen, Salbe, Augensalben, Augentropfen, Nasentropfen, Ohrentropfen,
Kataplasma, Lotionen usw. formuliert und verabreicht werden. Die
Dosierung der erfindungsgemäßen pharmazeutischen
Zubereitung kann gemessen an der Schwere des Symptoms, des Alters,
Geschlechts, Körpergewichts,
Verabreichungswegs, der Art des Salzes, der bestimmten Art der Erkrankung
usw. ausgewählt
werden.
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Die
folgenden Referenzbeispiele, Beispiele (außerdem ihre pharmakologisch
akzeptablen Salze davon, Hydrate von diesen und ein Medikament oder
medizinische Zusammensetzungen, die diese enthalten), Testbeispiele
werden zu Erläuterungszwecken
bereitgestellt, und die erfindungsgemäßen Verbindungen sollten keineswegs
als auf die folgenden spezifischen Beispiele beschränkt angesehen
werden.
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Referenzbeispiel
1 1-Benzyl-4-[(5-ethoxy-6-methoxy-1-indanon)-2-yl]methylpiperidin
-
In
20 ml THF wurden 0,20 g (0,55 mmol) 1-Benzyl-4-[(5-hydroxy-6-methoxy-1-indanon)-2-yl]methylpiperidin
gelöst,
gefolgt durch Zugabe von 0,064 ml (1,1 mmol) Ethanol, 0,29 g (1,1
mmol) Triphenylphosphin und 0,17 ml (1,1 mmol) Diethylazodicarboxylat.
Nachdem sie bei Raumtemperatur über
Nacht gerührt
wurde, wurde die Mischung eingedampft. Zu dem resultierenden Rückstand
wurden 30 ml Wasser hinzugefügt,
gefolgt durch Extrahieren mit 30 ml Ethylacetat. Die organische
Phase wurde mit 30 ml gesättigte
Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet (MgSO4) und dann eingedampft.
Der resultierende Rückstand
wurde mittels Silicagelsäulenchromatographie
(NH-Silicagel; n-Hexan/Ethylacetat)
gereinigt, um 0,19 g (86%) der freien Form der Titelverbindung als
blassgelbes Öl
zu ergeben.
1H-NMR (400 Mz: CDCl3): δ:
1,25–1,45
(4H, m), 1,52 (3H, t, J = 7,2Hz), 1,65–1,77 (2H, m), 1,87–1,95 (1H,
m), 1,96–2,06
(2H, m), 2,65–2,73
(2H, m), 2,88–2,96
(2H, m), 3,22 (1H, dd, J = 8Hz, J = 17,6Hz), 3,54 (2H, s), 3,89 (3H,
s), 4,18 (2H, q, J = 7,2Hz), 6,84 (1H, s), 7,16 (1H, s), 7,23–7,35 (5H,
m).
ESI-MS: m/z = 394 (M+H+)
-
Beispiel
1 1-Benzyl-4-[(5,6-dimethoxy-2-chlor-1-indanon)-2-yl]methylpiperidinhydrochlorid
-
Die
folgende Reaktion wurde in einer Stickstoffatmosphäre durchgeführt.
-
In
10 ml Tetrahydrofuran (THF) wurden 0,25 g (0,66 mmol) 1-Benzyl-4-[(5,6-dimethoxy-1-indanon)-2-yl]methylpiperidin
gelöst,
das gemäß Beispiel
4 von JP-A1-79151 erhalten wurde. Nach dem Abkühlen auf –78°C wurden 0,99 ml (0,99 mmol)
einer 1,0 M-Lithium-bis(trimethylsilyl)amid/THF-Lösung dazu
gegeben. Nachdem die Temperatur von –78°C auf –10°C über 30 Minuten angehoben wurde,
wurde die Lösung
wieder auf –78°C abgekühlt, und
0,13 g (0,97 mmol) einer N-Chlorsuccinimid/THF(2 ml)-Lösung und
0,5 ml Hexamethylphosphoramid (HMPA) hinzugegeben. Nachdem die Temperatur
schrittweise von –78°C auf Raumtemperatur
erhöht
und für
2 Stunden gerührt
wurde, wurde eine wässrige
gesättigte
Ammoniumlösung
(50 ml) hinzugefügt
und die Mischung mit Ethylacetat (50 ml) extrahiert. Die organische
Phase wurde mit 50 ml einer gesättigten
Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet (MgSO4) und dann eingedampft.
Der Rückstand
wurde mittels NH-Silicagelsäulenchromatographie
(n-Hexan/Ethylacetat-System) und dann durch eine präparative Dünnschichtchromatographie
(Methylenchlorid/Methanol-System)
gereinigt, um 0,17 g (62%) der freien Form der Titelverbindung als
blassgelbes Öl
zu ergeben. Das Öl
wurde mittels eines konventionellen Verfahrens zu einem Hydrochlorid
umgesetzt und aus Ethanol/t-Butylmethylether umkristallisiert, um
die Titelverbindung als blassgelbe Kristalle zu erhalten. Schmelzpunkt:
202 bis 204°C.
1H-NMR (400Mz: CDCl3); δ(ppm) 1,66–2,28 (7H,
m), 2,60–2,74
(2H, m), 3,37–3,53
(4H, m), 3,92 (3H, s), 3,98 (3H, s), 4,13 (2H, dd, J = 13,2Hz, J
= 25,2Hz), 6,80 (1H, s), 7,19 (1H, s), 7,42–7,47 (3H, m), 7,58–7,65 (2H,
m), 12, 42 (1H, bs).
ESI-MS; m/z = 414 (M+H+).
-
Beispiel
2 1-Benzyl-4-[(5,6-diethoxy-2-chlor-1-indanon)-2-yl]methylpiperidinhydrochlorid
-
Diese
Reaktion wurde in einer Stickstoffatmosphäre durchgeführt. In 6 ml THF wurden 0,10
g (0,26 mmol) 1-Benzyl-4-[(5,6-diethoxy-1-indanon)-2-yl)methylpiperidin
gelöst.
Nach dem Abkühlen
auf –78°C wurden
0,38 ml (0,38mmo1) einer 1,0 M-Lithiumbis(trimethylsilyl)amid/THF-Lösung hinzugefügt. Nachdem
die Temperatur von –78°C auf –10°C über 30 Minuten
angehoben wurde, wurde die Lösung
wieder auf –78°C abgekühlt, und
4 ml einer THF-Lösung
hinzugefügt,
die 0,051 g (0,38 mmol) N-Chlorsuccinimid enthielt. Nachdem die
Temperatur schrittweise von –78°C auf Raumtemperatur
erhöht
und für
4 Stunden gerührt
wurde, wurden 30 ml einer wässrigen
gesättigten
Ammoniumchloridlösung
hinzugefügt
und die Mischung mit 30 ml Ethylacetat extrahiert. Die organische
Phase wurde mit 30 ml einer gesättigten
Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet (MgSO4) und dann eingedampft.
Der resultierende Rückstand
wurde mittels präparativer Dünnschichtchromatographie
(Methylenchlarid/Methanol) gereinigt, um 0,058 g (51%) der freien
Form der Titelverbindung als blassgelbes Öl zu ergeben.
1H-NMR (400Mz, CDCl3) δ: 1,34–1,48 (2H,
m), 1,47 (3H, t, J = 7,2Hz), 1,51 (3H, t, J = 7,2Hz), 1,64–1,81 (4H, m),
1,90–2,03
(2H, m), 2,21 (1H, dd, J = 4Hz, J = 14,4Hz), 2,80–2,89 (2H,
m), 3,45 (2H, s), 3,48 (2H, s), 4,11 (2H, q, J = 7,2Hz), 4,18 (2H,
q, J = 7,2Hz), 6,79 (1H, s), 7,21 (1H, s), 7,22–7,33 (5H, m).
-
Die
freie Form wurde mittels eines konventionellen Verfahrens in das
Hydrochlorid überführt und
aus Ethanol/t-Butylmethylether umkristallisiert, um die Zielverbindung
als blassgelbe Kristalle zu ergeben.
Schmelzpunkt: 176 bis
167°C.
ESI-MS:
m/z = 442 (M+H+)
-
Beispiel
3 1-Benzyl-4-[(5-ethoxy-6-methoxy-2-chlor-1-indanon)-2-yl]methylpiperidinhydrochlorid
-
Diese
Reaktion wurde in einer Stickstoffatmosphäre durchgeführt. In 6 ml THF wurden 0,1
g (0,35 mmol) 1-Benzyl-4-[(5-ethoxy-6-methoxy-1-indanon)-2-yl]methylpiperidin gelöst, das
in Referenzbeispiel 1 erhalten wurde. Nach dem Abkühlen auf –78°C wurden
0,52 ml (0,52 mmol) einer 1,0 M-Lithiumbis(trimethylsilyl)amid/THF-Lösung hinzugefügt. Nachdem
die Temperatur von –78°C auf –10°C über 30 Minuten
angehoben wurde, wurde die Lösung
wieder auf –78°C abgekühlt, und
eine Lösung
von 0,070 g (0,52 mmol) N-Chlorsuccinimid in 6 ml THF wurde hinzugefügt. Nachdem
die Temperatur schrittweise von –78°C auf Raumtemperatur angehoben
und für
4 Stunden gerührt
wurde, wurden 30 ml einer wässrigen
gesättigten
Ammoniumchloridlösung
hinzugefügt,
und die resultierende Mischung wurde mit Ethylacetat (30 ml) extrahiert.
Die organische Phase wurde mit 30 ml einer gesättigten Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet (MgSO4) und dann eingedampft.
Der resultierende Rückstand
wurde mittels präparativer
Dünnschichtchromatographie
(Methylenchlorid/Methanol) gereinigt, um 0,077 g (52%) der freien
Form der Titelverbindung als blassgelbes Öl zu ergeben.
1H-NMR (400Mz, CDCl3) δ: 1,35–1,50 (2H,
m) 1,53, (3H, t, J = 7,2Hz), 1,64–1,82 (4H, m), 1,92–2,04 (2H,
m), 2,21 (1H, dd, J = 4Hz, J = 14,4Hz), 2,82–2,90 (2H, m), 3,46 (2H, s),
3,49 (2H, s), 3,91 (3H, s), 4,19 (2H, q, J = 7,2Hz), 6,80 (1H, s),
7,23 (1H, s), 7,24–7,33
(5H, m).
-
Die
freie Form wurde mittels eines konventionellen Verfahrens in ein
Hydrochlorid überführt und
aus Ethanol/t-Butylmethylether umkristallisiert, um die Zielverbindung
als blassgelbe Kristalle zu ergeben.
Schmelzpunkt: 165 bis
167°C.
ESI-MS:
m/z = 428 (M+H+)
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Pharmakologisches Testbeispiel
-
Nachfolgend
werden pharmakologische Testbeispiele zur Demonstration der Nützlichkeit
der erfindungsgemäßen Erfindungen
als Medikamente vorgestellt.
-
In vitro-Acetylcholinesteraseinhibierungswirkung
-
Unter
Verwendung von Rattenhirnhomogenat als Quelle für Acetylcholinesterase wurde
die Esteraseaktivität
gemäß dem Verfahren
von Ellman et al. untersucht.
Und zwar wurden Acetylthiocholin als Substrat, eine Testverbindung
und DTNB (5,5'-Dithiobis(2-nitrobenzoesäure)) zu
Mäusehirnhomogenat
hinzugefügt, und
nach Inkubation wurde das erzeugte Thiocholin mit DTNB umgesetzt,
wodurch ein gelbes Produkt hergestellt wurde. Dies wurde als Absorptionsänderung
bei 412 nm gemessen, um die Acetylcholinesteraseaktivität zu erhalten.
Die Acetylcholinesteraseinhibierungsaktivität jeder Testverbindung wurde
als 50%-ige Inhibierungskonzentration (IC
50)
erhalten. Es ist zu erwähnen,
dass die Testverbindungen verwendet wurden, nachdem sie in physiologischer
Saline gelöst
wurden. Ergebnisse
| Beispiel | IC50 (nM) |
| 1 | 2,0 |
| 2 | 2,0 |
| Donepezilhydrochlorid | 6,7 |
-
In
den obigen Testbespielen weisen die durch die obige Formel (I) dargestellten
erfindungsgemäßen Verbindungen,
ein Salz davon oder Hydrate von diesen signifikante Acetylcholinesteraseinhibierungswirkungen
auf. Die erfindungsgemäßen Verbindungen
(I) sind als Mittel zur Behandlung, Vorbeugung oder Verbesserung
verschiedener Arten von seniler Demenz, cerebrovaskulärer Demenz
und des hyperkinetischen Syndroms des Kindesalters im Hinblick auf
die Aktivität,
Nebenwirkungen, Zahl der Verabreichungen, Form der Verabreichung
usw. verwendbar. Insbesondere sind sie als Mittel zur Behandlung,
Vorbeugung oder Verbesserung von Alzheimer-artiger seniler Demenz
verwendbar.