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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft im Allgemeinen ein Alarmsystem mit
mehreren Warnzustandsdetektoren zum Erkennen eines Warnzustands
in einem Gebäude.
Spezieller, die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und
ein System zum Bereitstellen eines verbesserten Verfahrens zum Ermitteln,
welcher der Warnzustandsdetektoren den Warnzustand bei der Erzeugung
eines Alarmsignals durch alle Warnzustandsdetektoren erfasst.
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Alarmsysteme,
die gefährliche
Zustände
in einer Heim- oder Geschäftsumgebung
erfassen, wie z. B. die Anwesenheit von Rauch, Kohlendioxid oder anderen
gefährlichen
Elementen, werden weithin zum Verhüten von Tod und Verletzungen
eingesetzt. In den letzten Jahren war es gängige Praxis, verschiedene
Alarmeinheiten, die sich in unterschiedlichen Räumen eines Wohnhauses befinden,
miteinander zu verbinden. Speziell, Rauchmeldersysteme zum Warnen
der Bewohner vor einem Brand beinhalten mehrere Detektoren, die
in den einzelnen Räumen
eines Heims installiert sind, und die Detektoren sind miteinander
verbunden, so dass die Alarme aller Detektoren ertönen, wenn
nur ein Detektor von einem Feuer erzeugte Verbrennungsprodukte erfasst. Auf
diese Weise werden sowohl Personen, die sich fern von der Quelle
der Verbrennungsprodukte befinden, als auch solche, die sich näher an dem
Feuer befinden, über
die Feuergefahr in Kenntnis gesetzt.
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Die
Erzeugung eines akustischen Alarmsignals durch jeden der Brandzustandsdetektoren
ist zwar eine wirksame Art und Weise, die Bewohner eines Gebäudes darüber zu informieren,
dass ein Warnzustand in der Nähe
von einem der Detektoren vorliegt, aber es besteht der Wunsch, es
den Bewohnern zu ermöglichen
rasch zu ermitteln, welcher der angeschlossenen Detektoren der Detektor
ist, der tatsächlich
den Warnzustand erfasst. Dieser Detektor wird häufig als der lokale Detektor
bezeichnet.
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Ein
bekanntes Verfahren zum Anzeigen, welcher der Warnzustandsdetektoren
den Warnzustand erfasst, besteht darin, einen Sichtanzeiger nur
auf dem Warnzustandsdetektor zu aktivieren, der den Warnzustand
erfasst. Diese Art von visueller Anzeige erlaubt es zwar dem Bewohner
zu ermitteln, welcher der Detektoren den Alarmzustand erfasst, aber
dazu muss der Bewohner bei der Erzeugung des Alarmsignals visuell
jeden der Alarme prüfen.
So muss der Bewohner das Alarmsignal weiter ertönen lassen, während er
jeden der Warnzustandsdetektoren prüft.
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Es
gibt derzeit ein weiteres System, das die Verbindungsleitung zwischen
den mehreren Warnzustandsdetektoren nach der Aktivierung eines in
dem verknüpften
System befindlichen Schalters deaktiviert. Wenn der Schalter aktiviert
wird, dann erzeugt nur der den Warnzustand erfassende Warnzustandsdetektor
das Alarmsignal. Die übrigen
Fernalarmeinheiten werden somit für die gesamte Dauer einer vorbestimmten
Ruheperiode stumm geschaltet. So können die Bewohner einfach einen
Knopf oder Schalter drücken,
der sich an einer beliebigen Stelle im Gebäude befindet, um die Erzeugung
des Alarmsignals durch alle Warnzustandsdetektoren mit Ausnahme des
den Warnzustand erfassenden und das lokale Alarmsignal erzeugenden
Warnzustandsdetektors zu deaktivieren. Dieses System erlaubt es
dem Bewohner schneller zu ermitteln, welcher der Warnzustandsdetektoren
den Warnzustand erfasst, indem er horcht, welcher der Detektoren
das Alarmsignal nach dem Aktivieren des Schalters weiter erzeugt.
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In
dem oben definierten System des Standes der Technik beinhaltet die
Verbindungsdeaktivierungsschaltung eine Zeitfunktion, so dass die
Erzeugung des Alarmsignals durch die verbundenen Fern-Warnzustandsdetektoren
nur für
eine vorbestimmte Zeitperiode deaktiviert wird, wobei diese Periode
auf etwa zehn Minuten voreingestellt und danach mit jeder Betätigung des
entsprechenden Knopfes aktiviert wird. Während der gesamten Dauer dieser
Deaktivierungsperiode ist jedoch nur der das Alarmsignal erzeugende
Alarm der Alarm, der den erfassten Warnzustand tatsächlich erfasst.
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Dank
des oben identifizierten Alarmdeaktivierungsmerkmals kann zwar der
Bewohner leichter ermitteln, welcher der Warnzustandsdetektoren
der Ursprung des Alarmsignals ist, aber durch die Deaktivierung
der Erzeugung des Alarmsignals durch die angeschlossenen Warnzustandsdetektoren
für längere Zeit
kann der Bewohner vorübergehend
in einen Nachlässigkeitszustand
verfallen. Wenn sich beispielsweise der Ursprungsdetektor in einer
entfernten Ecke oder auf einem entfernten Stockwerk eines Wohnhauses
befindet, dann kann er unhörbar
oder so schwach hörbar
sein, dass sich der Bewohner nicht genötigt sieht, eine sofortige
Maßnahme
zu ergreifen. Da der Sinn des gemeinsamen Ertönens von Alarmen darin besteht,
im gesamten Wohnhaus so früh
wie möglich
einen Warnzustand zu alarmieren, ist eine Deaktivierung des Alarmsignals
durch alle angeschlossenen Warnzustandsdetektoren für die gesamte
Deaktivierungsperiode nicht wünschenswert.
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Ein
weiteres System des Standes der Technik ist in der
US 5831526 (Hansler et al.) beschrieben.
In diesem System ist eine Reihe von miteinander verbundenen Detektoren
so konfiguriert, dass, wenn ein lokaler Detektor einen Alarmzustand
erfasst, er einen kontinuierlichen akustischen Alarmausgang erzeugt
und gleichzeitig einen Impulsgenerator aktiviert, um ein pulsiertes
Signal über
einen RF-Sender zu allen anderen Nachbardetektoren zu senden. Jeder
der Nachbardetektoren, der den Warnzustand nicht erfasst, erzeugt
einen dem pulsierten Signal entsprechenden akustischen Alarmausgang.
So erzeugen der den Alarmzustand erfassende Detektor und die Nachbardetektoren
unterschiedliche Alarmsignale für
die Dauer des Alarms. Die verschiedenen Signale erlauben das Ermitteln des
Ortes des Alarmzustands.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung stellt ein Verfahren bereit, um zu ermitteln,
welcher Warnzustandsdetektor aus mehreren miteinander verbundenen Warnzustandsdetektoren
bei der Erzeugung eines Alarmsignals durch alle Warnzustandsdetektoren
einen Warnzustand erfasst. Wenn einer der Warnzustandsdetektoren
die Anwesenheit eines Warnzustands erfasst, dann erzeugt der Warnzustandsdetektor
ein lokales Alarmsignal und ein Verbindungssignal. Nach dem Erhalt
des Verbindungssignals erzeugen die übrigen angeschlossenen fernen
Warnzustandsdetektoren gleichzeitig ein Alarmsignal. So werden,
wenn einer der Warnzustandsdetektoren einen Warnzustand erfasst,
alle Warnzustandsdetektoren konventionellerweise in einen Alarmzustand
versetzt.
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Das
erfindungsgemäße Verfahren
erlaubt es einem Bewohner, einen Prüfschalter auf irgendeinem der
fernen Detektoren zu betätigen,
um eine Alarmortungsperiode auszulösen. Während der Alarmortungsperiode
erzeugt der den Warnzustand erfassende lokale Detektor weiter das
Alarmsignal, während
die Erzeugung des Alarmsignals durch alle fernen Detektoren intermittierend
deaktiviert und aktiviert wird. So ist während der Alarmortungsperiode nur
der das Alarmsignal kontinuierlich erzeugende Warnzustandsdetektor
der den Warnzustand tatsächlich
erfassende Warnzustandsdetektor.
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Während der
Alarmortungsperiode, die eine feste Dauer hat, wechselt das Verbindungssignal
für eine
Reihe von sich wiederholenden Alarmunterbrechungszyklen zwischen
einer Aktivierungsperiode und einer Deaktivierungsperiode ab. Bei
einem herkömmlichen
Rauchmeldersystem mit einem Legacy-DC-Pegel zum Anzeigen eines Verbindungsstatus
wechselt dieses Signal für
eine Reihe von sich wiederholenden Alarmunterbrechungszyklen zwischen
einem hohen Pegel und einem tiefen Pegel ab. Während jedes Alarmunterbrechungszyklus
hat das Verbindungssignal einen hohen Pegel für eine Aktivierungsperiode
und einen tiefen Pegel für
eine Deaktivierungsperiode. Jeder der fernen Warnzustandsdetektoren
erzeugt das Alarmsignal nur während
der Aktivierungsperiode jedes Alarmunterbrechungszyklus.
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Die
Deaktivierungsperiode des Alarmunterbrechungszyklus wird vorzugsweise
so gewählt, dass
sie erheblich länger
ist als die Aktivierungsperiode, so dass die fernen Detektoren das
Alarmsignal nur für
einen geringen Teil des Alarmunterbrechungszyklus erzeugen. Die
Aktivierungsperiode erlaubt die Erzeugung des Alarmsignals durch
die fernen Warnzustandsdetektoren, so dass ein Bewohner periodisch
erinnert wird, dass einer der Warnzustandsdetektoren des Alarmsystems
einen Warnzustand erfasst hat. Die Aktivierungsperiode wird jedoch
so gewählt,
dass sie eine äußerst kurze
Dauer hat, so dass der Bewohner akustisch erkennen kann, welcher
der Warnzustandsdetektoren das lokale Alarmsignal erzeugt.
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In
einer Ausgestaltung der Erfindung beinhaltet das Alarmsignal einen
Alarmzyklus mit einer Serie von beabstandeten Alarmimpulsen. Die
Dauer der Aktivierungsperiode wird so gewählt, dass mehrere Alarmzyklen
während
der Aktivierungsperiode auftreten können.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
Zeichnungen illustrieren den derzeit als zum Ausführen der
Erfindung am besten angesehenen Modus. Dabei zeigt:
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1 eine
allgemeine Ansicht mehrerer, mit gemeinsamen Leitern miteinander
verbundener ferner Warnzustandsdetektoren;
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2 ein
Blockdiagramm eines Warnzustandsdetektors der vorliegenden Erfindung;
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3a eine
Illustration des Alarmsignals, das von der erfindungsgemäßen lokalen
Alarmzustandserkennungsvorrichtung nach dem Erkennen eines Warnzustands
erzeugt wird;
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3b eine
Illustration des von der lokalen Warnzustandserkennungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung erzeugten Verbindungssignals;
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3c eine
Illustration des Alarmsignals, das von den fernen Detektoren nach
dem Empfang des Verbindungssignals erzeugt wird;
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4 eine
Illustration des Alarmsignals, das von der lokalen Warnzustandserkennungsvorrichtung
der vorliegenden Erfindung nach dem Erkennen eines Warnzustands
erzeugt wird;
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5 das
Signal, das vom Prüfschalter
an einer der Fern-Warnzustandserkennungsvorrichtungen erzeugt wird
und die Periode von temporärer Alarmortung
mit emittierender Warnung startet;
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6 das
effektive Verbindungssignal, das eine Aktivierungsperiode und eine
Deaktivierungsperiode erzeugt, um die Erzeugung der Alarmsignale durch
die fernen Warnzustandsdetektoren zu steuern;
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7 das
akustische Alarmsignal, das von der fernen Warnzustandserkennungsvorrichtung
sowohl vor als auch nach der Aktivierung des Prüfschalters an einem der fernen
Detektoren erzeugt wird;
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8 eine
schematische Illustration, die das Verbinden mehrerer Warnzustandsdetektoren
zeigt, die entweder auf einem Mikroprozessor oder einer ASIC basieren;
und
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9 ein
Schaltschema, das die Schaltung illustriert, die von einer Warnzustandserkennungsvorrichtung
auf ASIC-Basis zum Erzeugen des in 6 illustrierten
Verbindungssignals verwendet wird.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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1 illustriert
eine Anlage 10 mit mehreren Stockwerken 12, 14 und 16 mit
Räumen
auf jedem Stockwerk. Wie illustriert, befindet sich ein Warnzustandsdetektor 18 in
jedem der Räume
der Anlage 10 und die Detektoren 18 sind durch
ein Paar gemeinsame Leiter 20 miteinander verbunden. Die
mehreren Warnzustandsdetektoren 18 können miteinander über die
gemeinsamen Leiter 20 kommunizieren.
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In 1 ist
jeder der Warnzustandsdetektoren 18 so konfiguriert, dass
er einen gefährlichen
Zustand erkennt, der möglicherweise
in dem Raum vorliegt, in dem er sich befindet. Allgemein ausgedrückt, der
Warnzustandsdetektor 18 kann jeden beliebigen Gerätetyp zum
Erkennen eines Warnzustands für diese
Umgebung beinhalten. So könnte
der Detektor 18 beispielsweise ein Rauchmelder (z. B. Ionisierung,
fotoelektrisch) zum Erkennen von Rauch sein, der die Anwesenheit
eines Feuers anzeigt. Andere Detektoren könnten u. a., jedoch ohne Begrenzung, Kohlenmonoxiddetektoren,
Aerosol-Detektoren, Gasdetektoren inklusive Brenn-, Gift- und Schmutzgasdetektoren,
Wärmedetektoren
und dergleichen sein.
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In
der zu beschreibenden erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist der Warnzustandsdetektor 18 ein
Rauch- und Kohlenmonoxid-Kombimelder, obwohl die Merkmale der Erfindung
auch in vielen der anderen derzeit erhältlichen oder noch zu entwickelnden
Detektoren genutzt werden könnten,
die einem Benutzer das Vorliegen eines Warnzustands anzeigen.
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2 zeigt
ein Blockdiagramm des Warnzustandsdetektors 18 der vorliegenden
Erfindung. Wie beschrieben, ist der Warnzustandsdetektor 18 der vorliegenden
Erfindung ein Rauch- und CO-Kombimelder.
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Der
Warnzustandsdetektor 18 beinhaltet einen zentralen Mikroprozessor 22,
der den Betrieb des Warnzustandsdetektors 18 steuert. In
der bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist der Mikroprozessor 22 von
Microchip unter der Modell-Nr. PIC16LF73 erhältlich, obwohl auch andere
Mikroprozessoren im Rahmen der vorliegenden Erfindung eingesetzt
werden könnten.
Das Blockdiagramm von 2 ist nur allgemein schematisch
dargestellt, da die eigentlichen Schaltungskomponenten für die einzelnen
Blöcke
des Diagramms der Fachperson gut bekannt sind und nicht Bestandteil
der vorliegenden Erfindung bilden.
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Wie
in 2 gezeigt, beinhaltet der Warnzustandsdetektor 18 einen
Alarmanzeiger oder -wandler 24, um einen Benutzer darüber in Kenntnis
zu setzen, dass ein Warnzustand erfasst wurde. Ein solcher Alarmanzeiger
oder -wandler 24 könnte,
ohne Begrenzung, eine Hupe, einen Summer, eine Sirene, Blinklichter
oder jeden beliebigen anderen akustischen, visuellen oder sonstigen
Anzeigetyp beinhalten, der einen Benutzer über die Anwesenheit eines Warnzustands
in Kenntnis setzen würde.
In der in 2 illustrierten Ausgestaltung
der Erfindung umfasst der Wandler 24 eine piezoelektrische
Resonanzhupe, die ein äußerst effizientes
Gerät ist,
das einen äußerst lauten
(85 dB) Alarm erzeugen kann, wenn es mit einem relativ kleinen Ansteuerungssignal
angesteuert wird.
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Der
Mikroprozessor 22 ist mit dem Wandler 24 durch
einen Treiber 26 gekoppelt. Der Treiber 26 kann
eine beliebige geeignete Schaltung oder Schaltungskombination sein,
die den Wandler 24 betriebsmäßig ansteuern kann, um ein
Alarmsignal zu erzeugen, wenn der Detektor einen Warnzustand erkennt. Der
Treiber 26 wird durch ein Ausgangssignal vom Mikroprozessor 22 betätigt.
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Wie
in 2 illustriert, ist eine Wechselstromeingangsschaltung 28 mit
Netzstrom in der Anlage gekoppelt. Die Wechselstromeingangsschaltung 28 wandelt
den Wechselstrom in eine Gleichstromversorgung von etwa 9 Volt um,
wie durch Block 30 angedeutet und mit gekennzeichnet ist.
Der Warnzustandsdetektor 18 hat eine grüne AC-LED 34, die leuchtet,
so dass der Benutzer schnell erkennen kann, dass der Warnzustandsdetektor 18 mit
ordnungsgemäßem Wechselstrom
gespeist wird.
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Der
Warnzustandsdetektor 18 beinhaltet ferner eine AC-Prüfschaltung 36,
die einen Eingang 38 zum Mikroprozessor 22 sendet,
so dass der Mikroprozessor 22 das ordnungsgemäße Zuführen von Wechselstrom
zur Wechselstromeingangsschaltung 28 überwachen kann. Wenn kein Wechselstrom
zur Verfügung
steht, wie mit der AC-Prüfschaltung 36 ermittelt
werden kann, kann der Mikroprozessor 22 in einen leistungsarmen
Betriebsmodus umschalten, um Energie zu sparen und die Lebensdauer
der Batterie 40 zu verlängern.
Der Warnzustandsdetektor 18 beinhaltet einen Spannungsregler 42,
der mit dem 9 Volt VCC 30 gekoppelt
ist, und erzeugt eine 3,3-Volt-Versorgung VDD,
die an Block 44 anliegt. Die Spannungsversorgung VDD wird über
die Eingangsleitung 32 an den Mikroprozessor 22 angelegt,
während
die Stromversorgung VCC bekanntermaßen viele der
detektorgestützten
Komponenten speist.
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In
der in 2 illustrierten erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist der Warnzustandsdetektor 18 ein
Rauch- und Kohlenmonoxid-Kombimelder. Der Detektor 18 beinhaltet
eine Kohlenmonoxid-Sensorschaltung 46,
die durch die Eingangsleitung 48 mit dem Mikroprozessor 22 gekoppelt
ist. In der bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung beinhaltet die CO-Sensorschaltung 46 einen
Kohlenmonoxidsensor, der ein Kohlenmonoxidsignal auf der Eingangsleitung 48 erzeugt.
Nach dem Eingang des Kohlenmonoxidsignals auf der Leitung 48 ermittelt
der Mikroprozessor 22, ob der erfasste Kohlenmonoxidpegel
eine von vielen verschiedenen Kombinationen von Konzentration und
Kontaktzeit (zeitgewichteter Durchschnitt) übersteigt, und aktiviert den
Wandler 24 durch den Treiber 26 und schaltet die
Kohlenmonoxid-LED 50 ein. In der bevorzugten Ausgestaltung der
Erfindung ist die Kohlenmonoxid-LED 50 blau, obwohl
auch andere Variationen für
die Kohlenmonoxid-LED im Rahmen der vorliegenden Erfindung denkbar
sind.
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In
der bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung erzeugt der Mikroprozessor 22 ein
Kohlenmonoxid-Alarmsignal zum Wandler 24, das sich von
dem bei einer Erkennung von Rauch erzeugten Alarmsignal unterscheidet.
Das spezielle akustische Muster des Kohlenmonoxid-Alarmsignals entspricht
einem Industriestandard und ist daher der Fachperson hinlänglich bekannt.
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Zusätzlich zur
Kohlenmonoxid-Sensorschaltung 46 beinhaltet der Warnzustandsdetektor 18 einen
Rauchsensor 52, der durch eine Rauchmelder-ASIC 54 mit
dem Mikroprozessor gekoppelt ist. Der Rauchsensor 52 kann
ein fotoelektrischer oder ein Ionisierungsrauchsensor sein, der
die Anwesenheit von Rauch in dem Bereich erkennt, in dem sich der
Warnzustandsdetektor 18 befindet. In der illustrierten
Ausgestaltung der Erfindung ist die Rauchmelder-ASIC 54 von
Allegro unter der Modell-Nr. A5368CA erhältlich und wird bereits seit
vielen Jahren als Rauchmelder-ASIC eingesetzt.
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Wenn
der Rauchsensor 52 einen Rauchpegel erfasst, der einen
gewählten
Wert übersteigt, dann
erzeugt die Rauchmelder-ASIC 54 ein lokales Rauchalarmsignal
aber die Leitung 56, das im zentralen Mikroprozessor 22 empfangen
wird. Nach dem Empfang des lokalen Signals erzeugt der Mikroprozessor 22 ein
Alarmsignal durch den Treiber 26 zum Wandler 24.
Das vom Mikroprozessor 22 erzeugte Alarmsignal hat ein
Alarmimpulsmuster gefolgt von Ruheperioden, um ein pulsiertes Alarmsignal
zu erzeugen, wie dies in der Rauchalarmindustrie Standard ist. Die
Details des erzeugten Alarmsignals werden nachfolgend weitaus ausführlicher
erörtert.
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Wie
in
2 illustriert, beinhaltet der Warnzustandsdetektor
18 eine
Stummschaltung
58, die den erzeugten Alarm stumm schaltet,
indem sie den Betrieb der Rauchmelder-ASIC
54 nach dem
Aktivieren des Prüfschalters
60 modifiziert.
Wenn der Prüfschalter
60 während der
Erzeugung des lokalen Alarmsignals nach einer Raucherkennung durch
den Rauchsensor
52 aktiviert wird, dann gibt der Mikroprozessor
22 ein
Signal auf der Leitung
62 zum Aktivieren der Stummschaltung
58 aus.
Die Stummschaltung
58 justiert den Rauchmeldungspegel in
der Rauchmelder-ASIC
54 für eine gewählte Zeitperiode, die als Stummschaltperiode
bezeichnet wird, so dass die Rauchmelder-ASIC
54 die Empfindlichkeit
der Alarmerfassungsschwelle für
die Stummschaltperiode etwas verändert.
Die Verwendung der Stummschaltung
58 ist hinlänglich bekannt
und ist im
US-Patent Nr. 4792797 und
in RE 33920 beschrieben, die hierin durch Bezugnahme eingeschlossen sind.
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Zur
selben Zeit, während
der der Mikroprozessor 22 das Rauchalarmsignal zum Wandler 24 erzeugt,
aktiviert der Mikroprozessor 22 die LED 64 und
zeigt dem Benutzer visuell an, dass der Mikroprozessor 22 ein
Rauchalarmsignal erzeugt. So erlauben es die Rauch-LED 64 und
die Kohlenmonoxid-LED 50, zusätzlich zu den unterschiedlichen akustischen
Alarmsignalmustern, dem Benutzer zu ermitteln, welcher Alarmtyp
vom Mikroprozessor 22 erzeugt wird. Der Detektor 18 weist
ferner eine optionale Batterieniedrigstands-LED 66 auf.
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Wenn
der Mikroprozessor 22 das lokale Rauchalarmsignal auf der
Leitung 56 empfängt,
dann erzeugt der Mikroprozessor 22 ein Verbindungssignal
durch den E/A-Port 72. In der bevorzugten Ausgestaltung
der Erfindung wird das Verbindungssignal nach dem Beginn des erzeugten
Alarmsignals verzögert,
um den Wandler 24 zu aktivieren. Das Verbindungssignal
könnte
jedoch auch bei einem Betrieb im Rahmen der vorliegenden Erfindung
gleichzeitig mit dem Alarmsignal erzeugt werden.
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Der
E/A-Port 72 ist mit der gemeinsamen Leitung 20 gekoppelt
(1), so dass mehrere Warnzustandsdetektoren 18 das
Verbindungssignal empfangen können,
das von dem Warnzustandsdetektor erzeugt wird, der nach der eigentlichen
Erkennung eines Warnzustands das lokale Alarmsignal erzeugt. Nach
dem Erhalt des Verbindungssignals erzeugen alle Warnzustandsdetektoren
das Alarmsignal gleichzeitig. So können die mehreren Warnzustandsdetektoren 18 miteinander
verbunden und nach dem Erkennen eines Warnzustands durch irgendeinen
der Warnzustandsdetektoren 18 in einen Alarmzustand versetzt
werden.
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Wieder
zurück
zu 2, der Warnzustandsdetektor 18 beinhaltet
sowohl eine digitale Verbindungsschnittstelle 74 als auch
eine Legacy-Verbindungsschnittstelle 76, so dass der Mikroprozessor 22 zwei
verschiedene Signaltypen durch den E/A-Port 72 senden und
empfangen kann. Die digitale Verbindungsschnittstelle 74 wird
mit einem Warnzustandsdetektor 18 auf Mikroprozessorbasis
benutzt und lässt
es zu, dass der Mikroprozessor 22 digitale Informationen
zu anderen Warnzustandsdetektoren durch die digitale Verbindungsschnittstelle 74 und
den E/A-Port 72 sendet.
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Als
eine Erweiterung des in 2 illustrierten Warnzustandsdetektors 18 erlaubt
es die Legacy-Verbindungsschnittstelle 76,
dass der Mikroprozessor 22 mit so genannten „Legacy-Alarm"-Geräten kommuniziert.
Die Legacy-Alarmgeräte
des Standes der Technik sind mit einem ASIC-Chip wie z. B. dem Modell
Nr. A5368CA ausgelegt, erhältlich
von Allegro, und senden eine kontinuierliche Gleichspannung über die
gemeinsamen Verbindungsleiter 20 während eines lokalen Alarmzustands
zu beliebigen angeschlossenen Ferngeräten. Falls ein Detektor 18 auf
Mikroprozessorbasis im selben System mit einem Legacy-Gerät des Standes
der Technik verwendet wird, erlaubt es die Legacy-Verbindungsschnittstelle 76,
dass die beiden Geräte über den
E/A-Port 72 kommunizieren.
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Es
ist eine Prüfgeräteschnittstelle 78 dargestellt,
die durch die Eingangsleitung 80 mit dem Mikroprozessor 22 verbunden
ist. Die Prüfgeräteschnittstelle 78 erlaubt
eine Verbindung des Prüfgerätes mit
dem Mikroprozessor 22, um verschiedene Operationen des
Mikroprozessors zu testen und die im Mikroprozessor 22 enthaltenden
Betriebsanweisungen eventuell zu modifizieren.
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Ein
Oszillator 82 ist mit dem Mikroprozessor 22 verbunden,
um den internen Takt im Mikroprozessor 22 zu steuern, wie
dies konventionell ist.
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Unter
normalen Betriebsbedingungen hat der Warnzustandsdetektor 18 einen
Prüftastenschalter 60,
der es dem Benutzer gestattet, den Betrieb des Warnzustandsdetektors 18 zu
prüfen.
Der Prüftastenschalter 60 ist über die
Eingangsleitung 84 mit dem Mikroprozessor 22 gekoppelt.
Wenn der Prüftastenschalter 60 aktiviert
wird, dann wird die Spannung VDD an den
Mikroprozessor 22 angelegt. Nach dem Empfang des Prüftastenschaltersignals
erzeugt der Mikroprozessor ein Prüfsignal auf der Leitung 86 zum
Rauchsensor über
die Kammerprüftastenschaltung 88.
Das Prüftastensignal
erzeugt auch entsprechende Signale über die Leitung 48 zum
Prüfen
des CO-Sensors und der Schaltung 46.
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Die
Kammerprüftastenschaltung 88 modifiziert
den Ausgang des Rauchsensors 52 so, dass die Rauchmelder-ASIC 54 ein
Rauchsignal 56 erzeugt, wenn der Rauchsensor 52 korrekt
arbeitet, wie dies konventionell ist. Wenn der Rauchsensor 52 korrekt arbeitet,
dann empfängt
der Mikroprozessor 22 das Rauchsignal auf der Leitung 56 und
erzeugt ein Rauchalarmsignal auf der Leitung 90 zum Wandler 24.
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3a zeigt
das Standardformat für
ein lokales akustisches Alarmsignal 99, das vom Warnzustandsmelder
nach dem Erzeugen eines Rauchpegels über einem Schwellenwert erzeugt
wird. Ein solches Standardformat ist das akustische Notevakuierungssignal
gemäß ISO 8201:
1987. Wie illustriert, hat das lokale Alarmsignal 99 einen
Wiederholungsalarmzyklus 90, der drei Alarmimpulse 92, 94 und 96 jeweils
mit einer Impulsdauer von 0,5 Sekunden beinhaltet, getrennt durch
eine Ausschaltzeit von 0,5 Sekunden. Nach dem dritten Alarmimpuls 96 hat
das temporäre
Alarmsignal eine Ausschaltperiode 98 von etwa 1,5 Sekunden,
so dass der Alarmzyklus 90 eine Gesamtalarmdauer von etwa
4,0 Sekunden hat. Nach dem Ende des ersten Alarmzyklus 90 wird
der Alarmzyklus 90 wiederholt, um das zeitliche Muster des
lokalen Alarmsignals 99 zu definieren. 3a zeigt
die Erzeugung des Alarmsignals 99 durch den Warnzustandsdetektor,
der den Warnzustand tatsächlich
erfasst. Dieser Warnzustandsdetektor wird für den Rest der nachfolgenden
Erörterung
als lokaler Detektor bezeichnet.
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3b zeigt
das Legacy-Verbindungssignal 102, das vom lokalen Detektor
zur selben Zeit erzeugt wird, während
der der lokale Detektor das lokale Alarmsignal 99 erzeugt.
Ein hoher Pegel 104 des Legacy-Verbindungssignals 102 wird über die
gemeinsamen Leiter 20 zu jedem der verbundenen Warnzustandsdetektoren
gesendet. Wie in 2 illustriert, wenn ein Warnzustandsdetektor
eine „ferne" (nicht erfassende)
Einheit ist, dann wird das in 3b gezeigte
fern erzeugte Verbindungssignal auf dem E/A-Port 72 empfangen
und durch die Legacy-Verbindungsschnittstelle 76 zum Mikroprozessor 22 gesendet.
Alternativ kann ein digitales Verbindungssignal über die gemeinsamen Leiter 20 gesendet
und von der digitalen Verbindungsschnittstelle 74 empfangen
werden, je nach dem Typ des das Verbindungssignal 102 erzeugenden
Warnzustandsdetektors.
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Wenn
das Verbindungssignal 102 von 3b auf
dem hohen Pegel 104 ist, dann beginnt jeder der angeschlossenen
fernen Warnzustandsdetektoren, der das Verbindungssignal empfängt, mit der
Erzeugung eines akustischen Alarmsignals 103 (3c)
mit allgemein demselben Alarmzyklus 90 und derselben Serie
von Alarmimpulsen 92–96 wie das
in 3a gezeigte lokale Alarmsignal 99. Die
angeschlossenen Warnzustandsdetektoren, die das lokale Alarmsignal
nicht erzeugen, werden für
den Rest der vorliegenden Offenbarung als ferne Detektoren bezeichnet.
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Das
Verbindungssignal 102 bleibt für die gesamte Dauer, während der
der lokale Detektor den Warnzustand erfasst und das lokale Alarmsignal
erzeugt, auf dem hohen Pegel 104. Wenn der lokale Detektor
den Warnzustand nicht mehr erfasst, dann beendet der lokale Detektor
die Erzeugung des lokalen Alarmsignals und das Verbindungssignal 102 fällt vom
hohen Pegel 104 auf einen tiefen Massepegel ab. Wenn das
Verbindungssignal auf den tiefen Massepegel abfällt, dann stoppen alle fernen
Detektoren die Erzeugung des akustischen Alarmsignals. Dieser Betriebstyp
ist seit vielen Jahren gut bekannt und ist eine Standardmethode
zum Betreiben von miteinander verbundenen Warnzustandsdetektoren, die
ein Verbindungssignal nutzen, und wird daher als „Legacy"-Verbindungssignal
bezeichnet.
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Während der
Zeitperiode, in der alle in dem Alarmsystem miteinander gekoppelten
Warnzustandsdetektoren gleichzeitig ein Alarmsignal erzeugen, wird
der Bewohner über
das Vorliegen eines Warnzustands an einem der Warnzustandsdetektoren
aufmerksam gemacht. Wie zuvor beschrieben, ist es wünschenswert,
es dem Bewohner zu ermöglichen,
leichter zu erkennen, welcher der eigentlichen Warnzustandsdetektoren
bei der Erzeugung des Alarmsignals durch alle Geräte den Warnzustand
erfasst.
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4 ist
eine Illustration des von dem lokalen Detektor nach dem Erkennen
eines Warnzustands erzeugten Alarmsignals 99. Das in 4 gezeigte
Alarmsignal 99 ist ein Duplikat des in 3a gezeigten
Alarmsignals und wird zur besseren Veranschaulichung wiedergegeben,
wie nachfolgend ausführlicher
beschrieben wird.
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5 zeigt
eine Darstellung des Signals auf der Leitung 84 des Warnzustandsdetektors 18 von 2.
Die Leitung 84 verläuft
vom Prüftastenschalter 60 und
wird an einem Eingangspin zum Mikroprozessor 22 empfangen.
Bei normalen Betriebsbedingungen ist die Leitung 84 auf
Massepegel und es wird kein Signal am Mikroprozessor 22 empfangen.
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Wie
in 5 illustriert, wenn der Benutzer den Prüfschalter 60 auf
einem der fernen Warnzustandsdetektoren 18 während der
Erzeugung des Alarmsignals 99 durch den lokalen Detektor
wie in 4 gezeigt aktiviert, dann wird ein Prüfimpuls 106 erzeugt.
Nach der Erzeugung des Prüfimpulses 106 tritt
das Alarmsignal der vorliegenden Erfindung in einen Zustand einer
temporären
Alarmortung mit intermittierender Warnung (TAL w/IW) ein, der es
dem Benutzer gestattet, akustisch zu erkennen, welcher der Warnzustandsdetektoren
tatsächlich
den Warnzustand erfasst, während
der Benutzer weiterhin periodisch über das Vorliegen eines Warnzustands
aufmerksam gemacht wird. Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird die TAL w/IW Periode durch Regeln des Pegels des
Verbindungssignals gesteuert, so dass die Erzeugung des akustischen
Alarmsignals von allen fernen Detektoren deaktiviert wird, während der lokale
Detektor das Alarmsignal weiter erzeugen kann.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung können die
exakte elektrische Natur des Verbindungssignals 102 sowie
die Kontrolle über
das Verbindungssignal 102, das vom lokalen Detektor zu
den Ferndetektoren gesendet wird, auf viele verschiedene Weisen
je nach der physischen Konfiguration der im Alarmsystem verwendeten
Warnzustandsdetektoren bestimmt werden. Unabhängig davon, wie das Verbindungssignal 102 gesteuert
wird, ist der allentscheidende Faktor der vorliegenden Erfindung
die Unterbrechung der Aktivierung des akustischen Alarmsignals durch die
fernen Detektoren, während
der lokale Detektor das Alarmsignal weiter erzeugen kann.
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Nach
der Erzeugung des Prüfimpulses 106 wie
in 5 illustriert fällt das zu dem angeschlossenen
Warnzustandsdetektor gesendete TAL w/IW Verbindungssignal 105 auf
den tiefen Pegel 108 wie in 6 gezeigt
ab.
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Wenn
das TAL w/IW Verbindungssignal 105 auf den tiefen Pegel 108 abfällt, wird
das von allen fernen Detektoren erzeugte Alarmsignal deaktiviert, wie
in 7 durch die anfängliche Ruheperiode 110 angezeigt
wird. Wie in 5 illustriert, dauert die anfängliche
Ruheperiode 110 etwa eine Minute, obwohl die Dauer der
Ruheperiode eine Sache der Konstruktionswahl ist. Während dieser
anfänglichen
Ruheperiode 110 werden alle fernen Detektoren an der Erzeugung
des Alarmsignals gehindert, so dass das einzige erzeugte Alarmsignal
das vom lokalen Detektor ist. Da der lokale Detektor der den Warnzustand erfassende
Detektor und der einzige Detektor ist, der während dieser anfänglichen
Ruheperiode 110 ein Alarmsignal erzeugt, kann der Benutzer
leicht erkennen, welcher der Warnzustandsdetektoren den Warnzustand
erfasst, indem er horcht, welcher einzelne Warnzustandsdetektor
das Alarmsignal erzeugt.
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Wieder
zurück
zu den 4 und 7, die Prüfimpulswarnung 106 auf
einem fernen Detektor dient als der Anfang einer Periode einer temporären Alarmortung
mit intermittierender Warnung (TAL w/IW), in der der lokale Detektor
das Alarmsignal für die
kontiuierliche Dauer der TAL w/IW Periode erzeugt, während die übrigen fernen
Detektoren das Alarmsignal nur für
kurze Zeitperioden während
der TAL w/IW Periode weiter erzeugen können. In der beschriebenen
Ausgestaltung der Erfindung hat die Periode der temporären Alarmortung
mit intermittierender Warnung (TAL w/IW) eine Dauer von zehn Minuten,
obwohl auch andere Zeitdauern im Rahmen der vorliegenden Erfindung
denkbar sind.
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Zurück zu 7,
die Alarmortungsperiode beinhaltet mehrere Alarmunterbrechungszyklen 112. In
der illustrierten Ausgestaltung der Erfindung hat der Alarmunterbrechungszyklus 112 eine
Dauer von etwa einer Minute, obwohl auch andere Dauern im Rahmen
der Erfindung denkbar sind.
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Wie
in 6 gezeigt, kann das TAL w/IW Verbindungssignal 105 während des
Alarmunterbrechungszyklus 112 für eine Aktivierungsperiode 114 auf
den hohen Pegel 104 gehen und wird für eine Deaktivierungsperiode 116 auf
den tiefen Pegel 108 gezogen. Wie in den 6 und 7 illustriert ist, hat
die Deaktivierungsperiode 116 eine Dauer von etwa 52 Sekunden
im Vergleich zu der Aktivierungsperiodendauer von etwa acht Sekunden.
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Wieder
zurück
zu 7, während
der Aktivierungsperiode 114 können die fernen Detektoren die
Serie von Impulsen 92, 94 und 96 des
Alarmsignals erzeugen, während
das Alarmsignal während der
Deaktivierungsperiode 116 deaktiviert ist. In der bevorzugten
Ausgestaltung der Erfindung wird die Alarmperiode 114 so
gewählt,
dass sie ein Vielfaches des Alarmzyklus 90 ist, so dass
das Alarmsignal für wenigstens
zwei komplette Alarmzyklen erzeugt werden kann, um die Integrität des akustischen
Musters des Alarmsignals beizubehalten. So hat in der illustrierten
Ausgestaltung der Erfindung beispielsweise der akustische temporäre Alarmzyklus 90 eine
Dauer von vier Sekunden, während
die Aktivierungsperiode 114 eine Dauer von acht Sekunden
hat. So können die
fernen Detektoren während
der Aktivierungsperiode 114 im Wesentlichen zwei Zyklen
des Alarmsignals erzeugen. Es werden zwar zwei Zyklen des Alarmsignals
in der bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung gewählt, aber
es ist denkbar, dass die Aktivierungsperiode 114 auch eine
andere Länge
haben und die Erzeugung einer größeren oder
kleineren Zahl von Alarmzyklen im Rahmen der vorliegenden Erfindung
ermöglichen
könnte.
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Wie
in den 4, 6 und 7 illustriert, erzeugt
der lokale Detektor in jedem der Alarmunterbrechungszyklen 112 das
lokale Alarmsignal 99 weiter, während alle fernen Detektoren
das Alarmsignal 100 nur für die Aktivierungsperioden 114 erzeugen. Da
die Aktivierungsperiode 114 so gewählt wird, dass sie nur einen
kleinen Teil des Alarmunterbrechungszyklus 112 ausmacht,
erzeugen die fernen Detektoren das Alarmsignal 100 nur
für kurze
Zeitperioden, während
der lokale Detektor das lokale Alarmsignal 99 kontinuierlich
erzeugt.
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Wie
anhand der vorangegangenen Beschreibung verständlich wird, fahren die fernen
Detektoren mit der Erzeugung eines akustischen Alarms für die Aktivierungsperioden 114 während der
Alarmunterbrechungszyklen 112 fort. So fallen die Hausbewohner
nicht in einen Nachlässigkeitszustand,
nachdem das System veranlasst wurde, in den Modus der temporären Alarmortung
mit intermittierender Warnung (TAL w/IW) zu gehen. Stattdessen wird
der Bewohner des Wohnhauses periodisch immer wieder durch die Aktivierung
aller Ferndetektoren an den erfassten Warnzustand erinnert.
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Wie
in den 6 und 7 ersichtlich ist, wird der
Alarmunterbrechungszyklus 112 für die gesamte Dauer der temporären Alarmortungsperiode wiederholt,
obwohl nur ein Teil der Alarmortungsperiode zu sehen ist. Nach dem
Ablauf der Alarmortungsperiode erzeugt jeder der fernen Detektoren
das Alarmsignal kontinuierlich, wenn der lokale Detektor den Warnzustand
weiter erfasst. So wird die Erzeugung des Alarmsignals durch die
fernen Detektoren nur für
die Periode der temporären
Alarmortung mit intermittierender Warnung (TAL w/IW) deaktiviert.
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In
der obigen Beschreibung wird der Anfang der Periode der temporären Alarmortung
mit intermittierender Warnung (TAL w/IW) (temporäre Alarmortung) durch Aktivieren
des Prüfschalters
auf einem beliebigen der fernen Detektoren 18 während der Zeitperiode
eingeleitet, in der die fernen Detektoren und der lokale Detektor
das Alarmsignal erzeugen. Wie in 5 angedeutet
ist, erzeugt die Betätigung des
Prüfschalters
auf irgendeinem der fernen Detektoren 18 den Prüfimpuls 106,
der die temporäre
Alarmortungsperiode beginnt. Es ist vorgesehen, dass sich der Prüfschalter
auch fern von den Detektoren befinden und mit dem Alarmsignal verbunden
sein könnte.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung bewirkt, wenn der Prüfschalter
von dem Bewohner an dem lokalen Detektor anstatt einem der fernen
Detektoren betätigt
wird, die Betätigung
des Prüfschalters,
dass der Mikroprozessor 22 ein Signal zur Stummschaltung 58 erzeugt,
so dass die Stummschaltperiode beginnt. Wenn beispielsweise der
Pegel des Rauchwarnzustands unter dem justierten Empfindlichkeitspegel
der Rauchmelder-ASIC 54 liegt, dann werden das lokale Alarmsignal 99 und
das Verbindungssignal 102 terminiert, so dass alle fernen
Detektoren ebenfalls die Erzeugung des Alarmsignals beenden. So
wird der Eintritt in die temporäre
Alarmortungsperiode durch die Betätigung des Prüfschalters
auf einem der fernen Detektoren gesteuert, während eine Aktivierung des
Prüfschalters
am lokalen Detektor (der den Warnzustand erfassende Detektor) die Stummschaltperiode
einleitet.
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In
der in 2 illustrierten Ausgestaltung der Erfindung wird
der Warnzustandsdetektor 18 von einem Mikroprozessor 22 gesteuert.
Der Warnzustandsdetektor 18 auf Mikroprozessorbasis kann
in einem verbundenen System verwendet werden, in dem auch andere
Warnzustandsdetektoren einen ähnlichen
Mikroprozessor 22 verwenden, oder es kann in Kombination
mit älteren,
weniger fortschrittlichen Warnzustandsdetektoren eingesetzt werden, die
eine ASIC als einzige Basis für
die Alarmfunktion verwenden. In einem Warnzustandsdetektor auf ASIC-Basis
ist das Legacy-Verbindungssignal 102 ein einfacher Gleichstrompegel,
wie in 3b angedeutet ist.
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Wie
in 2 gezeigt, beinhaltet der Warnzustandsdetektor
auf Mikroprozessorbasis eine Legacy-Verbindungsschnittstelle 76,
die eine Kommunikation des Mikroprozessors 22 mit „Legacy"-Alarmen auf ASIC-Basis
zulässt.
Ferner kann der Mikroprozessor 22 mit anderen Detektoren
auf Mikroprozessorbasis durch die digitale Verbindungsschnittstelle 74 unter
Verwendung einer anderen Verbindungssignalform kommunizieren. So
kann der Warnzustandsdetektor 18 die Aktivierung der verschiedenen
von fernen Alarmeinheiten erzeugten Alarmsignale über den
E/A-Port 72 steuern.
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8 zeigt
eine schematische Darstellung eines Systems von verbundenen Warnzustandsdetektoren,
die gemäß der vorliegenden
Erfindung arbeiten. Das System beinhaltet ein Paar Legacy-Geräte oder
ferne Zustandsdetektoren 118a und 118b auf ASIC-Basis
und ein Paar Detektoren 120a und 120b auf Mikroprozessorbasis.
Die ASIC-Detektoren 118a und 118b werden durch
die gemeinsamen Leiter 20 mit den Detektoren 120a und 120b auf
Mikroprozessorbasis gekoppelt, wie in 1 illustriert
wurde. Das Schema von 8 illustriert zwar zwei Detektoren
auf Mikroprozessorbasis und zwei ASIC-Detektoren, aber es ist denkbar, dass
das System eine beliebige Kombination von Detektortypen umfassen und
dabei im Rahmen der vorliegenden Erfindung arbeiten könnte.
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In
einem ersten Betriebsbeispiel sei angenommen, dass der Detektor 120a auf
Mikroprozessorbasis der den Warnzustand tatsächlich erfassende Detektor
ist. Der Detektor 120a auf Mikroprozessorbasis wird zum
lokalen Detektor und beginnt mit dem Erzeugen des lokalen akustischen
Alarmsignals 99 wie in 3a illustriert.
Gleichzeitig erzeugt der Detektor 120a auf Mikroprozessorbasis
das Verbindungssignal 102 von 3b zu
dem Paar ASIC-Detektoren 118a und 118b durch die
Legacy-Verbindungsschnittstelle 76 (2) und den
E/A-Port 72. Nach dem Empfang des Verbindungssignals 102 beginnen
beide fernen ASIC-Detektoren 118a und 118b mit
dem Erzeugen des akustischen Alarmsignals wie in 3c gezeigt.
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Gleichzeitig
erzeugt der lokale Detektor 120a ein digitales Verbindungssignal
zu dem anderen Detektor 120b auf Mikroprozessorbasis zum
Steuern des Erzeugen des akustischen Alarmsignals durch den Detektor 120b.
Das digitale Signal wird durch die digitale Verbindungsschnittstelle 74 und
auch durch den E/A-Port 72 gesendet. Nach dem Empfang des digitalen
Verbindungssignals beginnt der ferne Detektor 120b auch
mit dem Erzeugen des akustischen Alarmsignals.
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Während der
Erzeugung des Alarmsignals durch alle fernen Geräte sendet der ferne Detektor 120b,
wenn der Prüfschalter
auf dem fernen Detektor 120b auf Mikroprozessorbasis betätigt wird,
ein digitales Signal zum lokalen Detektor 120a zum Beginnen
der TAL w/IW Periode. Nach dem Eingang des Signals verwendet der
lokale Detektor 120a auf Mikroprozessorbasis die interne
Programmierung zum Regeln des Pegels des Verbindungssignals 102,
um den Alarmunterbrechungszyklus 112 zu definieren, einschließlich der
Aktivierungsperiode 114 und der Deaktivierungsperiode 116,
wie in 6 illustriert ist. Gleichzeitig sendet der Detektor 120a das
digitale intelligente Signal zu dem anderen Detektor 120b auf Mikroprozessorbasis
nur während
der Aktivierungsperiode 114, so dass der Detektor 120b das
Alarmsignal nur während
der Aktivierungsperiode 114 erzeugt.
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In
einem zweiten Betriebszustand sei angenommen, dass der ASIC-Detektor 118a der
den Warnzustand erfassende Detektor ist. Der ASIC-Detektor 118a wird
zum lokalen Detektor und erzeugt das in 3a illustrierte
akustische Alarmsignal 99. Gleichzeitig erzeugt der lokale
ASIC-Detektor 118a das Verbindungssignal 102 von 3b,
das bewirkt, dass auch die übrigen
Detektoren 118b, 120a und 120b das akustische
Alarmsignal erzeugen.
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Während der
Erzeugung des akustischen Alarmsignals durch die fernen Detektoren
beginnt, wenn der Prüfschalter 60 auf
einem der Detektoren 120a oder 120b auf Mikroprozessorbasis
betätigt wird,
die interne Programmierung des Mikroprozessors die TAL w/IW Periode.
Während
der TAL w/IW Periode übernimmt
der Mikroprozessor die Steuerung der gemeinsamen Leiter und regelt
somit den Pegel des Verbindungssignals. Speziell, der ferne Detektor 120a oder 120b auf
Mikroprozessorbasis bewirkt, dass das Potential der gemeinsamen
Leiter 20 während
der Deaktivierungsperioden 116 auf Massepegel (null Volt)
gezogen wird, und lässt
es zu, dass das Potential auf den gemeinsamen Leitern während der
Aktivierungsperioden 114 den hohen Pegel 104 erreicht,
wie in 6 illustriert ist. So steuert der ferne Detektor 120 auf
Mikroprozessorbasis nach dem Aktivieren des Prüfschalters die Periode der
vorübergehenden
Alarmortung mit intermittierender Warnung für das in 8 illustrierte
System von miteinander verbundenen Warnzustandsdetektoren.
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In
der obigen Beschreibung hat der Erfinder vorgesehen, dass, wenn
der Prüfschalter
am fernen ASIC-Detektor 118b anstatt an einem der fernen
Detektoren 120a oder 120b auf Mikroprozessorbasis betätigt wird,
eine einzigartige Schaltung entworfen werden könnte, um das Verbindungssignal
auf den gemeinsamen Leitern 20 zu steuern. 9 zeigt
eine denkbare Schaltung zum Steuern des Verbindungssignals. Wie
in 9 illustriert ist, beinhaltet der Warnzustandsdetektor 118 auf
ASIC-Basis eine neue ASIC 122 mit einer definierten Zahl
von Anschlusspins, gewöhnlich
16. Integrierte Schaltungen können zwar
im Allgemeinen mit mehreren Pinzahlen und -konfigurationen hergestellt
werden, aber die äußerst spezialisierte
Warnzustandsdetektorindustrie verwendet bereits seit wenigstens
25 Jahren ein ASIC-Gehäuse mit
16 Pins. Infolgedessen gibt es viele Infrastrukturen sowohl bei
ASIC-Herstellern als auch bei Warnzustandsdetektorherstellern, die
davon profitieren würden,
die Anzahl der Pins im ASIC-Gehäuse
unverändert
zu halten, speziell auf 16. Das Hinzufügen von einem oder zwei Pins
zum Erzielen zusätzlicher
Funktionalität
ist zwar physikalisch immer möglich,
aber die Vorteile, die erzielt werden, wenn Gehäusegröße und vorherige Funktionalität einheitlich
gehalten werden, überwiegen
die Vorteile von zusätzlichen
Pins für
die Warnzustandsdetektor-ASIC. Demzufolge zeigt 9,
wie im nächsten
Absatz beschrieben, ein Verfahren zum Multiplexieren der Verwendung
existierender Pins und existierender Funktionalität, um zusätzliche
neue Funktionalität
zu gewinnen, die für
die Funktionalität
einer temporären
Alarmortung mit intermitterender Warnung in einem Legacy-Detektor
benötigt
wird.
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Wie
in 9 illustriert, werden die Pins 124, 126 und 128 zum
Betreiben einer traditionellen Hupenschaltung mit einer piezoelektrischen
Hupe 130 verwendet, wie dies konventionell ist. Die Hupe 130 wird
mit phasenverschobenen Signalen an den Pins 126 und 128 angesteuert.
So bewirkt ein ständig
abwechselnder Zustand eines hohen Signals an Pin 126 und
eines tiefen Signals an Pin 128 oder eines tiefen Signals
an Pin 126 und eines hohen Signals an Pin 128 eine
Betätigung
der Hupe 130. Während Nichtbetriebsperioden
der Hupe 130 sind die Pins 126 und 128 auf
Massepotential. Traditionell werden die Pins 126 und 128 außerhalb
des Betriebs auf Massepotential gehalten, um das Problem der Silberelektromigration über die
Silberoberfläche
der Piezoscheibe vermeiden zu helfen, die sonst bei Anliegen einer
konstanten Spannungsdifferenz an der Hupe 130 gegeben wäre.
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Erfindungsgemäß wird,
wenn der Prüfschalter
am Legacy-Detektor 118 auf ASIC-Basis betätigt wird,
wenn die ASIC 122 das Verbindungssignal erhält, die
interne Programmierung der ASIC aktiviert, um den Pegel des Verbindungssignals
wie folgt zu regeln. Zunächst
beginnt die interne Logik des fernen Detektors 118 auf
ASIC-Basis mit dem Timing der Periode der temporären Alarmortung mit intermittierender
Warnung.
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Sobald
die erste Aktivierungsperiode 114 in 7 endet,
erzeugt die ASIC 122 ein hohes Signal an beiden Pins 126 und 128.
Die hohen Signale an den Pins 126 und 128 werden
an ein NAND-Gate 132 angelegt. Das NAND-Gate 132 erzeugt
ein tiefes Signal an seinem Ausgang 134, das an beide Anschlüsse eines
zweiten NAND-Gate 136 angelegt wird. Nach dem Empfangen
eines Paares von tiefen Eingängen
erzeugt das NAND-Gate 136 einen hohen Ausgang durch den
Widerstand 138 zur Basis des Transistors 140.
Wenn der Transistor 140 das hohe Signal an seiner Basis
empfängt,
ist der Transistor 140 gesättigt, so dass der gemeinsame
Leiter 20 durch den Transistor 140 geerdet wird.
So werden nach der Erzeugung des hohen Signals an beiden Pins 126 und 128 die
gemeinsamen Leiter 20 auf Masse geklemmt, was zu dem tiefen
Pegel 108 für das
Legacy-Verbindungssignal 105 führt, das von einem anderen
angeschlossenen Warnzustandsdetektor während der Deaktivierungsperiode 116 erzeugt wird,
wie in 6 illustriert ist.
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Während der
Aktivierungszeit der Periode der temporären Alarmortung mit intermittierender Warnung
gibt es Zeitperioden wie in 6 gezeigt,
in denen die gemeinsamen Leiter 20 von ihrem Massepotential
gelöst
werden, so dass alle fernen Legacy-Alarmgeräte das entsprechende Alarmsignal wie
bei 114 gezeigt ertönen
lassen können.
Wenn die interne Logik der ASIC 122 bestimmt, dass die
Deaktivierungsperiode 110 (während des ersten Nichtalarmzyklus)
oder 116 (bei nachfolgenden Nichtalarmzyklen) beendet ist,
kehren die Ausgangspins 126 und 128 vorübergehend
auf null Volt zurück
und deaktivieren den Transistor 140 durch die NAND-Gates 132 und 136,
so dass die gemeinsamen Leiter 20 entsprechend freigegeben
werden. Zu diesem Zeitpunkt steuert die ASIC 122 die Piezohupe 130 mit
einem geeigneten Signal an, so dass weder Pin 126 noch 128 gleichzeitig
auf einem logisch hohen Pegel waren. Daher würde das NAND-Gate 132 weiterhin
einen hohen Pegel bei 134 ausgeben, während die Piezohupe aktiviert
wird. Nach dem Freigeben der gemeinsamen Leiter erzeugen alle anderen angeschlossenen
Warnzustandsdetektoren das akustische Alarmsignal unter der Annahme,
dass das Verbindungssignal von dem ursprünglichen und einleitenden Warnzustandsdetektor
weiterhin vorliegt. Dieser Wiederholzustand des abwechselnden Aktivierens
und Deaktivierens der Piezohupe 130 und der gemeinsamen
Leiter 20 ist in den 6 und 7 allgemein
bei 112 illustriert und erfolgt für die gesamte Dauer der Periode
der temporären
Alarmortung mit intermittierender Warnung, wie durch die ASIC 122 gesteuert
wird. Durch Anwenden dieses Verfahrens des Erfassens und Erdens
der gemeinsamen Leiter 20 kann ein Legacy-Rauchalarm mit
dem in 9 illustrierten Schaltkomplex die Verbindungsfunktionalität eines
Netzwerkes von miteinander verbundenen Legacy-Rauchalarmen steuern.
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Die
obige Beschreibung von 9 ist eine Ausgestaltung einer
Betriebsschaltung, die es zulässt,
dass ein von einer ASIC angesteuertes „Legacy"-Gerät
die temporäre
Alarmortungsperiode mithilfe des externen Schaltkomplexes erzeugt.
Es ist zu verstehen, dass die spezielle Konfiguration des Schaltkomplexes
in 9 lediglich eine Ausgestaltung der Erfindung ist
und dass auch andere alternative Schaltungen im Rahmen der Erfindung
verwendet werden könnten.
Der in 9 illustrierte Schaltkomplex lässt es jedoch zu, dass die
ASIC 122 ein Steuersignal für die temporäre Alarmortung
mit intermitterender Warnung durch Verwenden von zwei Pins 126 und 128 erzeugt,
die derzeit nur zum Betätigen
der Hupe 130 verwendet werden. So kann die ansonsten voll
genutzte ASIC 122 zum Erzeugen eines Steuersignals zusätzlich zur
Piezohupe verwendet werden, wobei dieses neue Signal das Signal
für die
temporäre
Alarmortung mit intermittierendem Alarm ist.
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Verschiedene
Alternativen und Ausgestaltungen sind im Rahmen der nachfolgenden
Ansprüche
denkbar, die den erfindungsgemäßen Gegenstand
besonders hervorheben und klar beanspruchen.