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Die
Erfindung betrifft das Gebiet des zahnärztlichen Röntgens.
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Anlagen
für das
zahnärztliche
Röntgen
sind bekannt, wie etwa jene, die in dem französischen Patent
FR 2 547 495 und dem
Europäischen
Patent Nr. 0 129 451 beschrieben ist. Außerdem beschreibt
das Dokument
US-A-5
572 566 alle Merkmale des Oberbegriffs des Anspruchs 1
der vorliegenden Anmeldung.
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Derartige
Anlagen umfassen eine Röntgenstrahlungsquelle,
die eine Strahlung aussendet, die auf einen Zahn gerichtet ist,
der sich im Mund eines Patienten befindet, wobei sich hinter dem
Zahn ein intrabukkaler Sensor befindet, der die Strahlung empfängt, nachdem
sie den Zahn bestrahlt hat.
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Dieser
Sensor umfasst:
- – einen Eingangsszintillator,
um die Röntgenstrahlung,
die den Zahn bestrahlt hat, in sichtbare Strahlung umzuwandeln,
- – eine
Platte aus Lichtleitfasern, um die umgewandelte sichtbare Strahlung
zu einem ladungsgekoppelten Detektor vom Typ CCD zu übertragen,
der die umgewandelte sichtbare Strahlung in ein analoges elektrisches
Signal umsetzt und gleichzeitig den Rest der Röntgenstrahlung, der nicht in
sichtbare Strahlung umgewandelt worden ist, absorbiert.
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Das
elektrische Signal wird verstärkt
und in analoger Form durch ein langes Kabel bis zu einem entfernten
Verarbeitungs- und Anzeigegerät übertragen,
in dem es digitalisiert und verarbeitet wird, um ein Bild zu erzeugen,
das schließlich
auf einem Bildschirm angezeigt wird.
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Dieser
Anlagentyp mit einem ladungsgekoppelten Detektor erzeugt einen großen Signal-Rausch-Abstand
(SRA), beispielsweise in der Größenordnung
von 60 dB.
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Außerdem ist
der Patentschrift
US 5,912,942 zufolge
ein Typ eines Röntgenstrahlungsdetektors bekannt,
bei dem der sogenannte Detektor aus aktiven Pixeln, auch unter dem
Namen APS-("Active
Pixel Sensor")Detektor
bekannt, die CMOS-Fertigungstechnologie in Anspruch nimmt.
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In
dem vorerwähnten
Patent umfasst die beschriebene Radiologieanlage:
- – eine Röntgenstrahlungsquelle,
die ein Objekt bestrahlt,
- – einen
Szintillator, der die Strahlung, die das Objekt bestrahlt hat, in
sichtbares Licht umwandelt,
- – eine
Platte aus Lichtleitfasern, die das umgewandelte sichtbare Licht
bis zu einer Matrix aus aktiven Pixeln übertragen, die es in ein analoges elektrisches
Signal umsetzt.
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Es
konnte festgestellt werden, dass der CMOS-Detektor einen Signal-Rausch-Abstand (SRA)
verschafft, der weniger gut als jener des ladungsgekoppelten Detektors
ist.
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Dazu
sind übrigens
mehrere Faktoren identifiziert worden, die den Signal-Rausch-Abstand des CMOS-Detektors
begrenzen.
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Unter
diesen Faktoren ist der Dunkelstrom, der als derjenige elektrische
Strom definiert werden kann, der am Ausgang des Detektors erfasst
wird, wenn dieser Letztere keiner Röntgenstrahlung ausgesetzt ist.
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Das
Vorhandensein des Dunkelstroms führt zu
einer Verschlechterung des Signal-Rausch-Abstandes.
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Es
sei angemerkt, dass insoweit, als die Stärke des Dunkelstroms die Besonderheit
aufweist, mit der Temperatur erheblich zuzunehmen, und sich der
Detektor während
seiner Verwendung erwärmt, es
ratsam ist, ihn zu kühlen
und/oder ihn nicht zu lange zu betreiben, um den Signal-Rausch-Abstand nicht
weiter zu verschlechtern.
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Ein
zweiter begrenzender Faktor ist der Ausnutzungsgrad des Detektors.
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Bei
einem ladungsgekoppelten Detektor ist der Ausnutzungsgrad theoretisch
1, was bedeutet, dass die gesamte Oberfläche des Pixels dazu verwendet
wird, die Strahlung einzufangen und die entsprechende elektrische
Ladung zu erzeugen, die zur Bildung des Abbildes des bestrahlten
Zahns beitragen wird.
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Im
Gegensatz dazu nimmt bei einem CMOS-Detektor aus aktiven Pixeln
das aktive Element des Pixels einen Teil der Oberfläche des
Pixels ein, ohne jedoch zum Einfangen der Strahlung beizutragen.
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Da
ein Teil des Pixels nicht zur Ausnutzung beiträgt, d. h. nicht zur Photon-Elektron-Umwandlung beiträgt, liegt
folglich ein Ausnutzungsgrad kleiner als 1 vor, was dem Erhalt eines
guten Signal-Rausch-Abstandes abträglich ist.
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Ein
dritter Begrenzungsfaktor ergibt sich aus der Tatsache, dass es
derzeit nicht möglich
ist, eine monolithische Matrix aus aktiven Pixeln und mit großen Abmessungen,
typisch in der Größenordnung von
20 × 30
mm, welche die Abmessungen sind, die üblicherweise für die Sensoren
zum zahnärztlichen Röntgen verwendet
werden, in CMOS-Technologie herzustellen.
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Um
in CMOS-Technologie eine Matrix aus aktiven Pixeln zu erhalten,
die große
Abmessungen aufweist, ist es erforderlich, mehrere Teilmatrizen
mit kleineren Abmessungen durch Kleben miteinander zu verbinden
(Technik, die in der angelsächsischen Terminologie
als "Stitching" bekannt ist).
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Die
Heterogenität,
die durch eine auf diese Weise erhaltene Matrix aufkommt, trägt dazu
bei, den Signal-Rausch-Abstand zu verschlechtern.
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Außerdem sollte
beachtet werden, dass die spezifischen Bedingungen auf dem Gebiet
des zahnärztlichen
Röntgens
die Konzeption einer zahnärztlichen
Röntgenvorrichtung
mit einem sehr guten Signal-Rausch-Abstand besonders schwer machen.
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Insbesondere
sollten, insofern Personen einer Röntgenstrahlung ausgesetzt werden,
Strahlungsdosen zur Anwendung kommen, die so niedrig wie möglich sind,
und diese Personen so kurz wie möglich
diesen Strahlen ausgesetzt werden.
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Auf
anderen Gebieten, auf denen ein Röntgenstrahlungsdetektor in
CMOS-Technologie verwendet wird, brauchen die Röntgendosen nicht so niedrig
wie beim zahnärztlichen
Röntgen
zu sein, was ermöglicht,
am Ausgang des Detektors ein Signal mit einer viel höheren Intensität und folglich
einem besseren Signal-Rausch-Abstand
zu haben.
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Außerdem rührt eine
der Besonderheiten der intrabukkalen Sensoren zum zahnärztlichen
Röntgen daher,
dass der Sensor, der im Mund eines Patienten platziert wird, ein
Volumen haben muss, dass so klein wie möglich ist, um das Unbehagen, das
bei dem Patienten verursacht wird, in Grenzen zu halten, was erforderlich
macht, die Bauelementeanzahl des Sensors zu reduzieren.
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Es
sei angemerkt, dass bei einer bevorzugten Ausführungsform des in dem Patent
US 5,912,942 beschriebenen
Röntgenstrahlungsdetektors
der Detektor selbst einen Analog/Digital-Umsetzer umfasst, um das
analoge Ausgangssignal, das an den entfernten Rechner übertragen
werden soll, ohne Verzögerung
zu digitalisieren.
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Eine
solche Konzeption des Detektors steht im Gegensatz zu der Miniaturisierung,
die bei einer Unterbringung im Mund eines Patienten erforderlich ist.
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Außerdem stellt
die Einführung
eines Analog/Digital-Umsetzers neben einer Matrix aus aktiven Pixeln,
die in CMOS-Technologie verwirklicht ist und die ein analoges Element
ist, eine zusätzliche Rauschquelle
dar, die, wenn sie zu der Bedingung einer minimalen Röntgendosis
hinzukommt, dazu beiträgt,
den Signal-Rausch-Abstand des Detektors zu verschlechtern.
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Es
sei angemerkt, dass weitere Rauschquellen, die nicht angeführt worden
sind, sich ebenfalls nachteilig auf den Signal-Rausch-Abstand des
Detektors auswirken können.
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Allgemein
besteht ein Bedarf an neuartigen zahnärztlichen Röntgenvorrichtungen und an Signalverarbeitungsverfahren
in solchen Vorrichtungen, die ermöglichen, den von dem Detektor
der Vorrichtung hervorgebrachten Signal-Rausch-Abstand zu verbessern.
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Außerdem ist
bemerkt worden, dass der Gebrauch der existierenden zahnärztlichen
Röntgenvorrichtungen
Anlass zu hygienischen Problemen gibt, die zumindest in einem gewissen
Umfang gelöst
werden sollten.
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Wenn
also der mit sterilen Handschuhen ausgerüstete Zahnarzt hinter einem
Zahn, im Mund eines Patienten, einen intrabukkalen Sensor angeordnet
hat, der einen der weiter oben anvisierten Detektortypen enthält, muss
er den Sensor einschalten und dann den Röntgengenerator in Betrieb setzen.
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Dazu
muss er sich bis zu dem Rechner begeben, der sich mehrere Meter
entfernt befindet, was schon nicht praktisch ist, und dann mit einer
Computermaus klicken, um über
eine Software-Schnittstelle den Sensor und auch den Röntgengenerator
in Gang zu setzen.
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Nun
trägt aber
der Zahnarzt zu diesem Zeitpunkt Handschuhe, die schon mit dem Speichel
des Patienten kontaminiert sind, wodurch die Gefahr einer nachfolgenden
Kreuzkontamination besteht, wenn der Zahnarzt später die Computermaus mit Handschuhen
handhabt, die den Speichel eines weiteren Patienten aufgenommen
haben.
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Angesichts
einer solchen Situation muss der Zahnarzt dann entweder seine Handschuhe
ausziehen, bevor er mit der Maus hantiert, oder aber diese Letztere
nach dem Gebrauch desinfizieren, was in beiden Fällen zusätzliche Bedingungen darstellt,
die schnell lästig
werden, wenn sie sich zigmal am Tag wiederholen.
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Andererseits
besteht auch ein Bedarf daran, über
eine zahnärztliche
Röntgenvorrichtung
mit einem Platzbedarf, der so gering wie möglich ist, insbesondere was
den intrabukkalen Sensor und die zugeordnete Elektronik betrifft,
zu verfügen.
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Die
Erfindung hat folglich zur Aufgabe, wenigstens einem der oben erwähnten Probleme
abzuhelfen.
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Gemäß einem
ersten Aspekt betrifft die Erfindung eine zahnärztliche Röntgenvorrichtung wie durch
die Ansprüche
definiert.
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Gemäß diesem
Aspekt der Erfindung umfasst das elektronische Modul wenigstens
ein Organ zum Aktivieren des Detektors und ist nahe genug bei dem
Sensor, um von dem Zahnarzt während
seines Eingriffs bei einem Patienten gehandhabt zu werden und folglich
zu ermöglichen,
durch Belasten des Aktivierungsorgans durch die Hand oder durch
den Fuß, wenn
das Modul auf den Boden gestellt ist, den Sensor einzuschalten,
um ein Bild von einem Zahn aufzunehmen.
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Insoweit,
als sich das elektronische Modul, das mit dem Aktivierungsorgan
ausgerüstet
ist, innerhalb des Wirkungskreises des Zahnarztes befindet, erspart
es ihm, sich bis zur Verarbeitungs- und Anzeigeeinheit bewegen zu
müssen,
die praktisch mehrere Meter von ihm entfernt ist.
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Damit
werden folglich auch Kreuzkontaminationsprobleme vermieden, die
sich stellen würden, wenn
sich der Zahnarzt bis zu einer entfernten Verarbeitungs- und Anzeigeeinheit
bewegen und ein Organ zum Aktivieren des Sensors, wie etwa eine
Computermaus, über
eine Software-Schnittstelle handhaben müsste.
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In
dem Fall, dass die Computermaus desinfiziert werden müsste, wird
auch dieser zusätzliche Desinfektionsvorgang
vermieden.
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Außerdem ermöglicht die
Nähe des
elektronischen Moduls in Bezug auf den Sensor, eine relativ kurze
analoge Drahtverbindung (im Allgemeinen weniger als 1 m) vorzusehen,
wodurch es möglich
ist, den Signal-Rausch-Abstand des Detektors nicht zu verschlechtern.
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Das
Aktivierungsorgan ermöglicht
außerdem,
einige Funktionen, die der Zahnarzt unmittelbar vor oder nach der
Aufnahme eines Bildes brauchen könnte,
bei gleichen Hygienebedingungen fernzusteuern. Von diesen Funktionen
seien, nicht erschöpfend,
das Schwenken des Bildes für
eine Oberkiefer/Unterkiefer-Orientierung oder das Einstellen von Anzeigeparametern
wie Kontrast und Helligkeit genannt.
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Dieser
Aspekt der Erfindung ist besonders einfach umzusetzen.
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Es
sei angemerkt, dass das Gehäuse
eine lang gestreckte allgemeine Form aufweist, sodass es leicht
gehandhabt und auch gereinigt werden kann.
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Das
eingekapselte elektronische Modul hat außerdem ein Gewicht und Abmessungen,
die so ausgelegt sind, dass bei Verwendung der Vorrichtung der Sensor
im Mund eines Patienten gehalten werden kann, wenn das eingekapselte
elektronische Modul an dem Sensor aufgehängt ist.
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Gemäß einem
Merkmal befindet sich das elektronische Modul in einem Abstand im
Bereich von 50 cm bis 2 m von dem Sensor.
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Gemäß einem
Merkmal befindet sich das eingekapselte elektronische Modul näher bei
dem Sensor als die Verarbeitungs- und Anzeigeeinheit.
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Gemäß einem
Merkmal ist das wenigstens eine Aktivierungsorgan ein Druckknopf.
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Gemäß einem
Merkmal ist jede Drahtverbindung ein Kabel.
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Gemäß einem
Merkmal ist dann, wenn jedes Kabel mit einem seiner Enden in das
Gehäuse
eingesteckt ist, das elektronische Modul mit Zugverhinderungsvorrichtungen
versehen, die jeweils so beschaffen sind, dass sie mit einem Ende
eines der Kabel in der Weise zusammenwirken, dass ein Herausziehen des
entsprechenden Kabels aus dem Gehäuse unter der Wirkung eines
auf das Kabel ausgeübten
Zugs verhindert wird.
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Diese
Zugverhinderungsvorrichtungen ermöglichen, die Verwendung von
elektrischen Verbindern zu vermeiden, die schlechte Kontakte einbringen
und Gefahr laufen, ungewollt getrennt zu werden.
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Gemäß einem
Merkmal ist dann, wenn jedes Kabel eine koaxiale Hülle mit
einem Bündel
elektrischer Drähte
enthält,
am Ort des Endes jedes Kabels, das in das Gehäuse eingesteckt ist, der entsprechende
Teil des Bündels
von Drähten
mit einem metallischen Zugverhinderungskörper der entsprechenden Zugverhinderungsvorrichtung
fest verbunden.
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Gemäß einem
Merkmal weist das elektronische Modul die Form einer gedruckten
Schaltung mit einer längs
einer longitudinalen Achse lang gestreckten allgemeinen Form auf
und enthält
an jedem seiner zwei gegenüberliegenden
longitudinalen Enden einen zur äußeren Umgebung
der Schaltung offenen axialen Ausschnitt, um in Richtung der Längsachse einen
metallischen Zugverhinderungskörper
und den befestigten und ausgerichteten Teil des entsprechenden Drahtbündels aufzunehmen,
wobei der Ausschnitt so beschaffen ist, dass er ein Zurückziehen des
Körpers
längs dieser
longitudinalen Achse verhindert.
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Gemäß einem
Merkmal ist jeder metallische Zugverhinderungskörper mit Einfügungselementen versehen,
die an gegenüberliegenden
Seiten, die zu der Richtung des mit dem Körper fest verbundenen Teils
des Drahtbündels
parallel sind, angeordnet sind und mit komplementären Einfügungselementen,
die an den jeweiligen gegenüberliegenden
longitudinalen Rändern
des entsprechenden Ausschnitts ausgebildet sind, zusammenwirken.
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Gemäß einem
Merkmal ist jeder Teil jedes der Drahtbündel, der mit einem Zugverhinderungskörper fest
verbunden ist, mit einem zylindrischen Schaft fest verbunden, der
einerseits diesen Letzteren umgibt und andererseits mit dem entsprechenden
Körper
fest verbunden ist.
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Gemäß einem
Merkmal ist jeder Teil jedes der Drahtbündel, der mit einem Zugverhinderungskörper fest
verbunden ist, direkt oder indirekt an diesen Letzteren angeschweißt.
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Gemäß einem
Merkmal sind zwei metallische Halbschalen beiderseits der gedruckten
Schaltung angeordnet und in der Weise zusammengefügt, dass
sie die gedruckte Schaltung einschließen.
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Diese
Halbschalen dienen zum mechanischen Schutz des elektronischen Moduls.
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Gemäß einem
Merkmal umfasst das Gehäuse
wenigstens zwei Kunststoffteile, die einen Deckel bilden und in
der Weise zusammengefügt
sind, dass sie das elektronische Modul einkapseln.
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Gemäß einem
Merkmal weist das Gehäuse eine
desinfizierbare äußere Oberfläche auf.
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Gemäß einem
Merkmal sind die Formen der äußeren Oberfläche von
einer Art, die die Ablagerung von Schmutz nicht begünstigt.
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Gemäß einem
Merkmal ist die äußere Oberfläche gegenüber Oberflächenwasser
dicht.
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Gemäß einem
Merkmal ist die Drahtverbindung zwischen dem elektronischen Modul
und der Verarbeitungs- und Anzeigeeinheit gemäß der Norm USB2.0 beschaffen
oder kann auch Übertragungsgeschwindigkeiten
gestatten, die höher
als die der vorerwähnten
Norm sind.
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Gemäß einem
Merkmal weist der Sensor einen Röntgenstrahlungswandler
auf, der Röntgenstrahlung,
die einen Zahn bestrahlt hat, in sichtbare Strahlung umwandeln kann.
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Gemäß einem
Merkmal ist der BiCMOS-Detektor, der die Matrix aus aktiven Pixeln
enthält,
imstande, wenigstens einen Teil der aus der Röntgenstrahlumwandlung hervorgehenden
sichtbaren Strahlung in wenigstens ein analoges elektrisches Ausgangssignal
zu transformieren.
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Weitere
Merkmale und Vorteile werden im Laufe der folgenden Beschreibung
deutlich, die lediglich als ein nicht einschränkend auszulegendes Beispiel
mit Bezug auf die beigefügte
Zeichnung gegeben ist, worin
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1a eine
schematische Teilansicht einer zahnärztlichen Röntgenvorrichtung gemäß der Erfindung
bei einer Aufnahme eines Zahns ist;
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1a eine
herkömmliche
Darstellung eines aktiven Pixels veranschaulicht, das drei Transistoren und
eine Photodiode verwendet;
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2 eine
schematische Teilansicht der zahnärztlichen Röntgenvorrichtung gemäß der Erfindung
ist, welche die Darstellung von 1a ergänzt;
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3 eine
schematische Gesamtansicht des in 1a und 2 dargestellten
Detektors 22 ist;
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4 ein
Schaltschema ist, das die Erzeugung eines Referenz-Ausgangssignals
blackref des Detektors veranschaulicht;
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5 und 6 den
Verlauf der Signale S-R vor und nach der Doppelabtastung, die in
der Schaltung 76 von 3 ausgeführt wird,
veranschaulichen;
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7a und 7b jeweils
den Verlauf der Eingangs- und Ausgangssignale der Schaltung 79 von 3 darstellen;
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7c den
Verlauf des Abtastsignals sample-clk darstellt;
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7d die
Analog/Digital-Umsetzung des Videosignals mit Hilfe des Abtastsignals
schematisch darstellt;
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7e bis 7g nacheinander
und schematisch die Korrektur veranschaulichen, die auf das Analogsignal
V– angewendet
wird, um die Schwankungen des Dunkelstroms zu kompensieren;
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7h den
Nutzen der Kompensation des Dunkelstroms anhand der Graustufen,
die aus dem Videosignal erhalten werden, zeigt;
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8 ein
Algorithmus eines Softwareprogramms ist, das in der Zentraleinheit 44 von 2 abgearbeitet
wird;
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9 eine
schematische Gesamtansicht des lösbaren
Teils der zahnärztlichen
Röntgenvorrichtung
gemäß der Erfindung
ist, wobei es auseinandergezogen dargestellt ist;
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10 eine
Darstellung des Einsatzes der zahnärztlichen Röntgenvorrichtung gemäß der Erfindung
bei einer Aufnahme eines Zahns ist;
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11 eine
in Einzelteile aufgelöste
perspektivische Darstellung des elektronischen Moduls 32,
seiner Zugverhinderungsvorrichtungen und der metallischen Schutz-Halbschalen
ist;
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12 eine
in Einzelteile aufgelöste
perspektivische Darstellung ist, welche die Anbringung eines metallischen
Zugverhinderungskörpers
und des zugeordneten Kabels in dem elektronischen Modul 32 zeigt;
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13 eine
schematische Teilansicht eines der mit einem Zugverhinderungskörper und
einem zugeordneten Kabel ausgerüsteten
Enden des elektronischen Moduls ist;
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14 eine
in Einzelteile aufgelöste
perspektivische Darstellung der verschiedenen Elemente ist, die
im Inneren des Gehäuses 180 untergebracht sind;
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15 eine
schematische Teilansicht einer der in 14 dargestellten
Endmuffen ist;
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16 eine
schematische perspektivische Darstellung der verschiedenen Teile
von 14, nachdem sie erst einmal zusammengefügt sind,
ist.
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Wie
in 1a gezeigt ist, umfasst eine zahnärztliche
Röntgenvorrichtung 10 eine
Röntgenstrahlungsquelle 12,
die außerhalb
des Mundes eines Patienten platziert ist, und einen intrabukkalen
Strahlungssensor 14, der im Mund eines Patienten, hinter einem
Zahn 16 angeordnet ist und der imstande ist, die Röntgenstrahlung
zu empfangen, die den Zahn bestrahlt.
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Der
Sensor 14 umfasst, in der Reihenfolge der Strahlungsausbreitung,
einen Szintillator 18, der die Röntgenstrahlung, nachdem sie
den Zahn bestrahlt hat, in sichtbare Strahlung umwandelt, eine Platte 20 aus
Lichtleitfasern, die einerseits Metallpartikel enthält, die
dazu bestimmt ist, den Teil der Röntgenstrahlung zu absorbieren,
der von dem Szintillator empfangen und nicht in sichtbare Strahlung
umgewandelt worden ist, und andererseits die auf diese Weise umgewandelte
sichtbare Strahlung bis zu einem Detektor 22 leitet. Dieser
Detektor ist auf einem Substrat 24 aus Keramik angebracht
und setzt die sichtbare Strahlung, die von den Lichtleitfasern kommt,
in ein oder mehrere analoge elektrische Signal um.
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Die
verschiedenen Komponenten des Sensors 14 sind beispielsweise
durch Kleben zusammengefügt.
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Der
Szintillator 18 ist beispielsweise aus Gadoliniumoxidsulfid
verwirklicht.
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Alternativ
könnte
er aus Caesiumiodid, aus Lutetium-Kristallen oder aus irgendeinem
Element, das die Eigenschaft besitzt, Röntgenstrahlung in sichtbare
Strahlung zu überführen, verwirklicht
sein.
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Die
Platte 20 aus Lichtleitfasern wird beispielsweise von der
Firma SCHOTT unter der Handelsbezeichnung 47A oder von der Firma
HAMAMATSU unter der Handelsbezeichnung XRS vermarktet.
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Der
BiCMOS-Detektor
22 ist ein Detektor des APS-Typs aus sogenannten
aktiven Pixeln (in der angelsächsischen
Terminologie als "Active
Pixel Sensor" bekannt),
der von der BiCMOS-Fertigungstechnologie Gebrauch macht, d. h. der
NMOS- und zugleich PMOS-Transistoren verwendet – im Gegensatz zu Detektoren
aus passiven Pixeln. Für
weitere Einzelheiten des BiCMOS-Detektors wird sich beispielsweise
auf das Dokument
EP 0 858 111 bezogen.
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Ein
aktives Pixel integriert Mittel zum Verstärken der elektrischen Ladung,
die sich an dem Element des Pixels, das lichtempfindlich ist, angesammelt
hat.
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Die
verstärkte
elektrische Ladung, die ein aktives Pixel festhält, wird in der weiteren Beschreibung "Informationswert" genannt; sie ist
repräsentativ
für die
von dem Pixel eingefangene Lichtmenge.
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Der
in 2 dargestellte BiCMOS-Detektor 22 ist
ein Chip, der gemäß der BiC-MOS-Fertigungstechnologie
auf einem Siliciumsubstrat 28 verwirklicht ist und eine
Matrix 26 aus aktiven Pixeln und eine auf demselben Substrat
integrierte Ablaufsteuerung 30 umfasst.
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Die
Struktur der Pixel ist beispielsweise die bekannte Struktur, die
in 1b veranschaulicht ist und von drei Transistoren
T1, T2 und T3 sowie einer Photodiode P Gebrauch macht.
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Vorzugsweise
hat die Photodiode eine Form, die dafür ausgelegt ist, dass der Ausnutzungsgrad des
Pixels optimiert wird, während
gleichzeitig eine ausreichende Kanalisierung der Ladungen, die bei der
Photodiode durch das Auftreffen von Photonen erzeugt werden, gewährleistet
ist.
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Die
Form der Photodiode muss nämlich
ermöglichen,
die Pixel zuverlässig
voneinander zu trennen, um zu vermeiden, dass die Ladung, die bei
einem Pixel erzeugt wird, durch eines der benachbarten Pixel verwertet
wird (Nebensprechen).
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Es
sollte jedoch beachtet werden, dass die Form der Photodiode keinen
zu großen
Teil der Oberfläche
des Pixels einnehmen soll, damit eine Verringerung des Ausnutzungsgrades
vermieden wird.
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Die
Ablaufsteuerung 30 ist fähig, mehrere Steuersignale
für die
Steuerung der Matrix zu erzeugen.
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Dazu
empfängt
die Ablaufsteuerung ein oder mehrere Signale von außerhalb
des Sensors, anhand dessen oder deren die verschiedenen Steuersignale
der Matrix erzeugt werden.
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Die
Röntgenvorrichtung 10 umfasst
entfernt von dem Sensor 14 und folglich von dem Detektor 22 von 2 ein
elektronisches Modul 32, das mit diesem Sensor über eine
Drahtverbindung 34, die ein Kabel ist, verbunden ist.
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Beispielsweise
ist das Kabel vom mehradrigen Vielfachlitzen-Typ, wobei die schnellen
Signale (Takt, Videosignal, ...) wahlweise Koaxialkabel nutzen können und
die Gesamtheit durch eine auf Masse liegende Umflechtung geschirmt
ist.
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Die
oben erwähnten
externen Signale werden in dem elektronischen Modul 32 erzeugt
und über
das Kabel 34 an den Detektor 22 und insbesondere
an die Ablaufsteuerung 30 dieses Letzteren übertragen.
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Eines
der externen Signale ist beispielsweise ein Eigentaktsignal clk-x,
beispielsweise mit einer Frequenz von 12 MHz, aus dem durch die
Ablaufsteuerung mehrere interne Signale erzeugt werden, die für den Betrieb
der Matrix 26 erforderlich sind.
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Es
ist besonders vorteilhaft, die Ablaufsteuerung im Detektor 22 und
nicht im elektronischen Modul 32 anzuordnen, da die Übertragung
nur einer beschränkten
Anzahl von Signalen, darunter das Eigentaktsignal, das vom Modul 32 kommt,
genügt.
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Wenn
nämlich
die Ablaufsteuerung in dem elektronischen Modul 32 angeordnet
wäre, dann wäre es zweckmäßig, über das
Kabel 34 eine große Anzahl
von Signalen, die zur Steuerung der Matrix bestimmt sind, zu übertragen,
was zusätzliches
Rauschen erzeugen würde,
insbesondere wegen des Übersprechens,
das zwischen den verschiedenen, in dem Kabel übertragenen Signalen verursacht
wird.
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Also
ermöglicht
die Anordnung der Ablaufsteuerung in dem Detektor 22 und
insbesondere auf demselben Substrat wie die Matrix, den Signal-Rausch-Abstand
des Detektors zu verbessern.
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Außerdem wird
dadurch die Anzahl der Drähte,
die in dem Kabel verlaufen, begrenzt, was ermöglicht, ein flexibleres Kabel
zu verwenden, als wenn über
dieses Letztere die Vielzahl der Steuersignale, die für den Betrieb
der Matrix notwendig sind, befördert
werden müsste.
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Dies
ist auch insofern vorteilhaft, als das Kabel 34 aus dem
Mund des Patienten herauskommt, wenn der Sensor im Inneren, hinter
einem Zahn, platziert ist, und es folglich erforderlich ist, über ein
Kabel zu verfügen,
das so wenig starr wie möglich
ist, um das Unbehagen, das bei dem Patienten verursacht wird, zu
minimieren.
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Es
sei angemerkt, dass die Integration der Ablaufsteuerung auf demselben
Substrat wie die Matrix ermöglicht,
den Gesamtraumbedarf des Detektors und folglich des Sensors zu reduzieren,
was für einen
intrabukkalen Sensor wichtig ist.
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Eine
Ablaufsteuerung, die als eine vom Chip des Detektors völlig verschiedene
Komponente verwirklich ist, würde
nämlich
unvermeidbar zu einem größeren Sensor
führen,
der folglich für
den Patienten unangenehmer ist.
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Die
Verringerung der Anzahl der von der Ablaufsteuerung zu erzeugenden
Signale hat zum Ziel, diese Letztere weniger groß zu gestalten.
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Es
sei angemerkt, dass das elektronische Modul 32 in einem
Abstand von wenigstens 50 cm von dem Sensor platziert ist, um weder
den Patienten, noch den Zahnarzt zu stören, und aus Gründen, die
später
dargelegt werden, in einem maximalen Abstand von ungefähr 2 m von
dem Sensor platziert ist.
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Wie
ebenfalls weiter unten zu sehen sein wird, werden in dem Sensor
ein oder mehrere analoge Ausgangssignale gebildet und über das
Kabel 34 zu dem elektronischen Modul 32 übertragen,
in dem sie verschiedene Verarbeitungen erfahren.
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Insbesondere
weist das Modul 32 zwei Verstärkereinheiten 36 und 38 auf,
die jeweils eines der analogen Ausgangssignale verstärken, das
sie am Eingang empfangen, und eine Einheit 40 zum Filtern bzw.
Sieben der zwei vorerwähnten
Signale.
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Auch
könnte
wahlweise vorgesehen sein, dass die Einheit 40 über die
Filterungsfunktion hinausgehend aus den beiden Ausgangssignalen
ein einziges analoges Ausgangssignal bildet.
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Die
gefilterten analogen Ausgangssignale werden anschließend zu
einem einzigen Analogsignal zusammengefasst, das in einem Analog/Digital-Umsetzer 42 in
ein Digitalsignal umgesetzt wird und an eine Zentraleinheit 44 übertragen
wird.
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Die
Zentraleinheit 44 enthält
insbesondere einen Taktgeber 48, einen Mikroprozessor 50 und eine
Speichereinheit 52.
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Diese
Zentraleinheit 44 führt
unter anderem, jedoch nicht ausschließlich, Operationen durch, um den
Detektor in den Betriebszustand zu versetzen – im Gegensatz zu Standby-Perioden,
leitet das digitalisierte Signal zu der nachstehend beschriebenen Ausgangsschnittstelle 60,
managt eine Speichereinheit 52, die beispielsweise dazu
bestimmt ist, die Liste der schadhaften Elemente der Matrix 26 des
Detektors 22 oder die Seriennummer des Detektors zu enthalten,
sucht aus dem digitalisierten Videosignal die Informationen heraus,
die für
das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von Röntgenstrahlung charakteristisch
sind und managt das später
beschriebene Aktivierungsorgan 100.
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Außerdem sei
angemerkt, dass auf eines der verstärkten Analogsignale eine Korrektur
angewendet wird, und zwar durch die Einheit 38 mittels
eines digitalen Korrektursignals, das von der Zentraleinheit 44 kommt
und durch einen Digital/Analog-Umsetzer 46 in ein analoges
Korrektursignal umgesetzt wird, das anschließend an die Einheit 38 angelegt
wird.
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Die
Einheit 38 erfüllt
die Funktion eines Verstärkers-Subtrahierers.
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Die
Röntgenvorrichtung 10 weist
außerdem eine
Verarbeitungs- und Anzeigeeinheit 54 auf, die sich von
dem Elektronikmodul 32 entfernt befindet und mit diesem
Letzteren über
eine Drahtverbindung 56 verbunden ist, die beispielsweise
ein Kabel ist.
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Die
Verarbeitungs- und Anzeigeeinheit 54 ist beispielsweise
ein Rechner, der die Ausgangssignale des Sensors 14 empfangen
wird, wenn sie erst einmal in dem elektronischen Modul 32 digitalisiert
und verarbeitet worden sind, um an diesen Signalen eine geeignete
und dem Fachmann bekannte Bildverarbeitung durchzuführen, um
auf dem Bildschirm 58 das Bild des Zahns 16 von 1 anzeigen zu können.
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Am
Ausgang der Einheit 44 sind eine Schnittstelle 60 konform
der Norm US62.0 sowie ein serieller US62.0-Bus vorgesehen und in
dem entfernten Rechner 46 (nicht gezeigt) ist eine entsprechende Schnittstelle
vorgesehen, damit die Signale, die von dem Modul 32 abgegeben
werden, mit einer hohen Datenrate, beispielsweise in der Größenordnung
von 480 Mbit/s, zu dem entfernten Rechner 54 übertragen
werden.
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Die
Verwendung einer solchen Schnittstelle ermöglicht folglich, die Daten,
die von dem CMOS-Detektor 22 geliefert und durch das Modul 32 verarbeitet
wurden, schnell an den Rechner zu übertragen.
-
Die
Verwendung dieser Schnittstelle passt besonders gut zur Verwendung
eines Hochfrequenz-Taktsignals, beispielsweise von 12 MHz, zum Abtasten
der Daten, die durch die Matrix des BiCMOS-Detektors 22 gewonnen
wurden, und zwar ohne einen Pufferspeicher für die Speicherung der Daten
vor ihrer Übertragung
zu dem Rechner verwenden zu müssen.
-
Diese
Taktsignalfrequenz stellt nämlich
einen guten Kompromiss zwischen einerseits einer Frequenz, die zum
Abtasten der Matrix zu niedrig ist, was eine Erhöhung des Dunkelstroms zwischen
dem Anfang und dem Ende des Abtastens der Matrix herbeiführen würde, und
andererseits einer Frequenz, die zu hoch ist und die ein zusätzliches
Ausleserauschen erzeugen würde,
welches das Ausgangssignal des Detektors stört, dar.
-
Wenn
die Bedingungen, die mit der zeitlichen Entwicklung des Dunkelstroms
in dem Detektor zusammenhängen,
berücksichtigt
werden sollen, müssen
nämlich
die Pixel der Matrix mit einer relativ hohen Frequenz abgetastet
werden, die sich als unvereinbar mit der durch die Norm USB1 gestatteten Übertragungsrate
erweist.
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Es
sollte beachtet werden, dass der US62-Bus des Kabels 56 die
digitalisierten Bildsignale, die zu der Einheit 54 übertragen
werden sollen, und ein einziges Spannungssignal 61, das
nach einer Siebung in einer Schaltung 62 des elektronischen Moduls 32 zum
Betrieb des CMOS-Detektors dient, transportiert.
-
Der
BiCMOS-Detektor arbeitet nämlich
mit einer einzigen Versorgungsspannung, beispielsweise von 5 Volt,
und TTL-Logikpegeln, im Gegensatz zu einem ladungs gekoppelten (CCD-)Detektor,
für den vier
oder fünf
verschiedene Spannungspegel sowie zahlreiche Takte erzeugt werden
müssen.
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Es
sollte beachtet werden, dass die Erzeugung verschiedener Spannungspegel
das Auftreten von zusätzlichem
Rauschen zur Folge hat, das die korrekte Funktion des Sensors stört, und
dass diese Erscheinung folglich in der Vorrichtung gemäß der Erfindung
vermieden wird.
-
Die
Schaltung 62 ist gewissermaßen ein Gleichspannungswandler,
der eine Siebung der vom USB2-Bus gelieferten Versorgungsspannung
ausführt
und der außerdem
ermöglicht,
sich von Schwankungen der 5 Volt-Spannung dieses Busses freizumachen,
indem er diese Spannung stabilisiert.
-
Es
sei angemerkt, dass die von dem Wandler 62 erzeugten Spannungen
Dauerspannungen sein können,
beispielsweise für
die Zentraleinheit 44, oder geschaltete Spannungen, beispielsweise
für den
Detektor 22, da dieser Letztere nur während der Verwendungsperioden
im Mund unter Spannung gesetzt wird. Dieses Schalten erfolgt durch
die Zentraleinheit 44.
-
Es
sei angemerkt, dass die Übertragungsgeschwindigkeit
der Daten über
die Drahtverbindung 56 wenigstens gleich jener sein muss,
die von der Norm USB2.0 vorgesehen ist, um die Matrix 26 schnell
auslesen zu können,
ohne einen Pufferspeicher in Anspruch zu nehmen.
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3 stellt
die Anordnung der Matrix 26 aus aktiven Pixeln und der
Ablaufsteuerung 30 auf dem gemeinsamen Substrat 28 des
Chips des Detektors detaillierter dar.
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Die
Matrix 26 ist mit einer Schaltung 70 zur Steuerung
der Auswahl und der Nullrückstellung
der Zeilen L1, L2,
L3, ... Ln, ...
LN der Matrix verbunden.
-
Eine
durch Takt- und Synchronisationssignale getriebene Schieberegisterschaltung 72 ermöglicht,
die Schaltung 70 für
aufeinanderfolgende Operationen zur Auswahl einer Zeile und zu ihrer
Nullrückstellung
zu steuern.
-
Die
Matrix ist außerdem
an eine Verstärkerschaltung 74 für die Spalten
C1, C2, C3, Cn, ... CN der Matrix angeschlossen, die ein Multiplexen
der von der Matrix eingefangenen Bilddaten über eine Ausgangsverstärkerschaltung 76 durchführt.
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Es
ist eine Schieberegisterschaltung 78 für die Spalten der Matrix vorgesehen,
um den Betrieb der Schaltung 74 zu steuern und vor allem
um das Lesen der Pixel jeder Zeile der Matrix zu steuern.
-
Wie
weiter oben angekündigt,
empfängt
der Detektor mehrere Signale von dem elektronischen Modul 32,
insbesondere die Signale clk-x, clk-y und sync-y, wovon sich alle
internen Signale der Matrix ableiten.
-
Das
Signal clk-x ist ein Taktsignal, beispielsweise von 12 MHz, das
dazu dient, die Schieberegister der Spalten zu steuern, und stellt
das Haupttaktsignal dar, aus dem die Ablaufsteuerung 30 alle
Signale und insbesondere die Signale zur Steuerung der Matrix erzeugt.
-
Das
Steuersignal sync-y dient zum Initialisieren des Lesens der Matrix.
-
Das
Signal clk-y ist das Steuersignal für die Schieberegister für die Zeilen,
das die Schaltung 72 treibt.
-
Das
Lesen der von der Matrix eingefangenen Bilddaten wird folgendermaßen durchgeführt:
Das
Signal sync-y, das gleichzeitig mit dem Signal clk-y angelegt wird,
initialisiert die Schieberegister für die Zeilen der Matrix und
bewirkt die Auswahl der ersten Zeile der Matrix.
-
Ein
erstes Signal für
die Auswahl der ersten Zeile der Matrix, das die Ablaufsteuerung 30 erzeugt, wird
beispielsweise bei einer Anstiegsflanke des Taktsignals clk-y ausgelöst und steuert
die Auswahl der ersten Zeile der Matrix.
-
Das
Anliegen des Signals clk-x wird das Erscheinen des Videosignals
(Ausgangssignals) am Ausgang des Detektors bewirken.
-
Das
Anliegen nur des Signals clk-y wird die Auswahl der nächsten Zeile
der Matrix bewirken.
-
Es
wird auf diese Weise vorgegangen, bis alle Zeilen gelesen sind,
dann wird wieder die Signalkombination sync-y und clk-y angelegt,
um aufs Neue die erste Zeile der Matrix auszuwählen.
-
Bei
der ausgewählten
Zeile, die somit berücksichtigt
wird, werden die verschiedenen Informationswerte, die von jedem
der Pixel der Zeile gehalten werden, die einer Strahlung ausgesetzt
wurden, einem ersten Abtastschritt, auch Leseschritt genannt, gemäß einem
Takt, der durch das Taktsignal clk-x bestimmt ist, unterworfen.
-
Jeder
Bestrahlungsinformationswert des Pixels wird in der Spalten-Verstärkerschaltung 74 gespeichert.
-
Nach
dem ersten Schritt des Abtastens der Pixel der ersten Zeile wird
durch die Ablaufsteuerung ein Rücksetz-Signal
erzeugt, um alle Pixel der betrachteten Zeile auf null zurückzusetzen.
-
Dieser
Schritt des Zurücksetzens
auf null bewirkt, dass alle Pixel der ausgewählten Zeile auf einen Referenz-Informationswert,
der jedem Pixel eigen ist, initialisiert werden.
-
Es
handelt sich dabei um einen Informationswert, der einem nicht angestrahlten
Pixel entspricht, auch Dunkelinformationswert genannt.
-
Nach
der Initialisierung der Pixel der betroffenen Zeile wird ein zweiter
Schritt des Abtastens oder Lesens der Referenz-Informationswerte,
die von jedem Pixel gehalten werden, in dem Rhythmus, der durch
das Taktsignal clk-x bestimmt ist, das die verschiedenen Spalten
der Matrix auswählt,
ausgeführt.
-
Die
abgetasteten Referenz-Informationswerte werden in der Spalten-Verstärkerschaltung 74 gespeichert,
wo sie mit den schon gespeicherten Bestrahlungs-Informationswerten,
die von dem ersten Abtastschritt stammen, zusammengefügt werden.
-
Die
Informationswerte dieser zwei Typen werden dann über zwei jeweilige Busse multiplext, wovon
der eine ein Lesesignal S (Bestrahlungs-Informationswerte) und der
andere ein Rücksetzsignal
R (Referenz-Informationswerte) transportiert.
-
Die
von diesen beiden Bussen kommenden Daten werden in der Ausgangsverstärkerschaltung 76 gemäß einem
Takt multiplext, der durch das Taktsignal clk-x bestimmt ist, das
die Schieberegister für die
Spalten aktiviert.
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Die
Ausgangsverstärkerschaltung 76 bildet aus
der Differenz zwischen dem Lesesignal S und dem Rücksetzsignal
R und einem Referenzsignal, das für die dem Detektor eigenen
elektronischen Driften repräsentativ
ist, ein Ausgangssignal S-R.
-
Dieses
Referenzsignal stammt von einem Referenz-Eingangssignal "blackin", das eine Gleichspannung
ist, die von dem Modul 32 stammt und an den Eingang des
Detektors angelegt wird. Das Referenzsignal blackref wird wie in 4 dargestellt
erzeugt.
-
Die
Schaltung von 4 ist repräsentativ dafür, wie das
Rauschen in dem Detektor erzeugt wird und das Signal blackin, das
am Eingang dieser Schaltung anliegt, Driften erfährt, als ob es aus der Matrix
käme.
-
Dazu
umfasst diese Schaltung einen Transistor 71, der als Pufferspeicher
für das
Eingangssignal blackin dient und der in 3 ebenfalls
schematisch dargestellt ist.
-
Ein
Widerstand 73 und eine Kapazität 75 mit in Anbetracht
des Detektors geeignet gewählten Werten
sind für
die dem Detektor eigenen Elemente repräsentativ.
-
Ein
Verstärker 77 verstärkt das
erhaltene Signal, nachdem es die Verzerrungen erfahren hat, die durch
die Elemente 71, 73 und 75 hervorgerufen
werden, und das verstärkte
Signal blackref wird dann am Ausgang des Detektors 22 abgegeben.
-
Das
Signal, das vor dem Durchgang durch den Verstärker 77 erhalten wird
("das nicht verstärkte Referenzsignal"), wird an die Ausgangsverstärkerschaltung 76 geliefert,
wo mit dem Taktsignal clk-x bei einer der Anstiegs- oder Abfallflanken
des Signals clk-x der stärkste
Wert des Signals S-R und bei der anderen Flanke der Wert, der von
dem nicht verstärkten
Referenzsignal geliefert wird, ausgewählt wird, wie in 5 veranschaulicht
ist.
-
Auf
diese Weise wird ein Signal S-R erhalten, dessen höchste Werte
jene des Matrix-Lesesignals sind und dessen niedrigste Werte jene
des nicht verstärkten
Referenzsignals sind, wobei diese letzteren Werte im Laufe der Zeit
schwanken können.
-
Das
erhaltene Signal S-R (6) ist repräsentativ für die Bilddaten des Zahns,
die durch die Pixel des Detektors eingefangen worden sind.
-
7a stellt
den allgemeinen Verlauf des Ausgangssignals R-S des Detektors (3)
und des Referenz-Ausgangssignals blackref dar.
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Wie
in 3 dargestellt ist, wird das analoge elektrische
Ausgangssignal S-R, das vom Detektor kommt, durch einen Signalgenerator 79 in
zwei differentielle analoge elektrische Signale V+ und V– transformiert.
-
Der
Generator 79 ist ein Verstärker mit zwei Ausgängen, der
das Signal blackref vom Signal S-R subtrahiert und die differentiellen
Signale V+ und V– abgibt,
deren Verlauf in 7b dargestellt ist.
-
Das Überlagern
der Differenz der Signale S-R mit dem Referenz-Ausgangssignal blackref
ermöglicht,
sich von den Driften freizumachen, die auf den Aufbau des Detektors 22 zurückzuführen sind, die
zeitlich konstant sind und sich von einem Sensor zum anderen unterscheiden.
-
Indem
das vom Sensor kommende Bildsignal in differentieller Form übertragen
wird, macht man sich von verschiedenen Störungen, denen es ausgesetzt
sein kann, frei.
-
Da
nämlich
jedes der beiden Signale V+ und V– den gleichen Störungen unterliegt,
kann sich dann bei der Wiederherstellung eines einzigen Signals
von den Störungen
freigemacht werden, die bei jedem der Signale V+ und V– festzustellen
sind, was nicht der Fall wäre,
wenn nur ein einziges Bildsignal übertragen werden würde.
-
Außerdem ermöglicht die Übertragung
eines differentiellen Bildsignals auch, indirekt den Signal-Rausch-Abstand
des Sensors zu verbessern.
-
Die
Ablaufsteuerung (3) erzeugt ein Abtastsignal
sample-clk, das so beschaffen ist, dass es völlig synchron mit dem Ausgangssignal
S-R ist, insoweit, als die Ablaufsteuerung eine genaue Kenntnis über den
Zeitpunkt hat, zu dem die Daten am Ausgang des Detektors präsentiert
werden. Das Abtastsignal wird durch eine Phasenverschiebung erzeugt,
die an das Taktsignal clk-x angepasst ist; es ist in 7c gezeigt.
-
Dieses
Abtastsignal, das in Phase mit dem Ausgangssignal S-R und folglich
mit den differentiellen Signalen V+ und V– ist, wird gleichzeitig mit
diesen Letzteren durch das Kabel 34 an das elektronische
Modul 32 übertragen.
-
Die
gleichzeitige Übertragung
der phasengleichen Signale wird ermöglichen, im Inneren des elektronischen
Moduls 32, in der Analog/Digital-Umsetzerschaltung 42 das
Umsetzen der differentiellen Analogsignale mit der Frequenz auszuführen, die durch
das Abtastsignal bestimmt ist.
-
Dadurch,
dass die Signale gleichzeitig übertragen
werden, ist es möglich,
sich von in dem Kabel auftretenden Phasenfehlern insoweit freizumachen, als
ein Phasenfehler, der sich auf die differentiellen Analogsignale
und zugleich auf das Abtastsignal auswirkt, kompensiert werden kann.
-
Damit
macht man sich auch von eventuellen anderen Störungen frei, die sich auf die
Signale bei ihrer Übertragung
auswirken.
-
Wie
in 2 gezeigt ist, werden die differentiellen analogen
Ausgangssignale V+ und V– in
Verstärkerschaltungen 36 bzw. 38 verstärkt, bevor
sie an die Siebschaltung 40 gesendet werden.
-
Die
auf diese Weise gesiebten Signale werden an den Analog/Digital-Umsetzer 42 übertragen, wo
sie durch Summation zu einem einzigen Signal vereint werden, und
dieses Signal wird mit Hilfe des Abtastsignals sample-clk (beispielsweise
bei der Abfallflanke des Abtastsignals, wie in 7d gezeigt ist),
digitalisiert, bevor es die Zentraleinheit 44 erreicht.
-
Um
sich von zeitlichen Änderungen
des Dunkelstroms freizumachen, der als der elektrische Strom definiert
ist, der am Ausgang des Detektors abgegriffen wird, wenn dieser
Letztere keiner Strahlung ausgesetzt ist, wird die Erzeugung eines
Korrektursignals zwischen zwei Phasen vorgenommen, in denen die
Matrix einer Strahlung ausgesetzt ist, die beispielsweise aufeinanderfolgend
sind.
-
Es
sei angemerkt, dass die Erzeugung eines solchen Signals zeitlich
regelmäßig oder
unregelmäßig sein
kann.
-
Folglich
wird außerhalb
einer Aufnahme eines Zahns durch den Sensors ein Abtasten der von den
Pixeln der Matrix gehaltenen Informationswerte durchgeführt, wenn
die Matrix keiner Strahlung ausgesetzt ist. Das Lesesignal der Matrix,
das erzeugt wird, ist ein Korrektursignal.
-
Auf
eine Weise, die jener ähnlich
ist, die vorher für
die Ausgangssignale V+ und V– beschrieben worden
ist, wird das Lesesignal in Abwesenheit von Strahlung in differentieller
Form in dem Kabel 34 übertragen,
dann in den Verstärkerschaltungen 36 und 38 verstärkt, bevor
es durch die Schaltung 40 wieder zu einem einzigen Signal
zusammengefasst und im Umsetzer 42 digitalisiert wird.
-
Dieses
digitalisierte Signal wird in die Zentraleinheit 44 eingegeben,
in welcher der Mikroprozessor einen Mittelwert dieses digitalisierten
Signals berechnet, der nicht null ist, im Gegensatz zu demjenigen,
der in Abwesenheit von Strahlung erhalten werden müsste. Dieser
Mittelwert wird in den Digital/Analog-Umsetzer 46 eingekoppelt,
um ihn in ein analoges Korrektursignal umzusetzen, das an eine, 38,
der Verstärkerschaltungen
angelegt wird, die eine Subtrahierer-Schaltung ist.
-
Das
Anwenden dieses Korrektursignals auf eines der analogen Ausgangssignale,
in diesem Fall das Signal V–,
ermöglicht,
die Amplitude dieses Signals zu verschieben, indem es hochgezogen
wird, wie in 7e und 7f gezeigt
ist.
-
7e zeigt
sehr schematisch den Verlauf der differentiellen Ausgangssignale
V+ und V–,
die jeweils um einen gleichen Wert (Offset) gegenüber dem
Nullpegel verschoben sind.
-
Indem
ein Mittelwert (2 × Offset)
an dem digitalisierten Korrektursignal gemessen wird und indem er
nach einer Digital/Analog-Umsetzung auf das analoge Aus gangssignal
V– angewendet
wird, wird dieses Letztere um einen Wert, der mit 2 × Offset
korrigiert ist, verschoben, wie in 7f dargestellt
ist, um es auf den niedrigen Pegel des anderen, nicht korrigierten
analogen Ausgangssignals V+ zu ziehen.
-
Wenn
das Signal V+ und das korrigierte Signal V– gesiebt und vereinigt werden,
dann ergibt sich das in 7g dargestellte
kompensierte Analogsignal, das von null losgeht und eine maximale
Amplitude von 2 × (Max-Offset)
erreicht, wobei der Wert "Max" den Absolutwert
der maximalen Amplitude jedes der Signale V+ und V– bezeichnet.
-
Das
kompensierte Analogsignal wird dann in der Schaltung 42 digitalisiert.
-
Auf
diese Weise macht man sich von Schwankungen frei, die auf den Dunkelstrom
in der Matrix zurückzuführen sind.
-
7h,
eine Darstellung der Pixelanzahl in Abhängigkeit von den Graustufen,
die in dem Videosignal vorhanden sind, veranschaulicht diesen Kompensationsvorgang,
wobei der Verlauf des Histogramms des Videosignals vor und nach
der Anwendung einer Korrektur gezeigt ist.
-
Es
sei angemerkt, dass es vorzuziehen ist, das analoge Korrektursignal
umzusetzen, und es eben nicht direkt auf eines der analogen Ausgangssignale
anzuwenden, sobald das Korrektursignal durch das elektronische Modul 32 empfangen
worden ist.
-
Dies
würde nämlich erfordern,
das analoge Korrektursignal zu speichern – mit allen Risiken von Driften
und/oder der Flüchtigkeit,
die dies beinhaltet.
-
Indem
diese Korrektur digital ausgeführt wird,
werden diese Probleme vermieden, und außerdem wird der Analog/Digital-Umsetzer
in die Kompensation einbezogen, wodurch vermieden wird, den Digitalisierungsvorgang
durch eine Drift zu beeinträchtigen,
die dem Umsetzer eigen ist.
-
Außerdem sei
angemerkt, dass auch auf das andere analoge Ausgangssignal V+, ja
sogar auf die beiden Signale V+ und V–, ein analoges Korrektursignal
angewendet werden kann.
-
Die
Anwendung einer Korrektur auf zwei Signale symmetrisiert den Vorgang.
-
Die
Anwendung einer Korrektur auf eines der analogen Ausgangssignale
oder auf ein einziges analoges Signal ist entsprechend der Gesetzmäßigkeit
der Schwankung des Dunkelstroms der Matrix in Abhängigkeit
von der Zeit und von der Dauer, während der diese Matrix gebraucht
wird, angepasst.
-
Wenn
diese zwei Parameter bekannt sind, ist es nämlich möglich, den Zeitpunkt vorherzusagen,
zu dem der Dunkelstrom am stärksten
schwanken kann, und folglich die Durchführung einer Korrektur vorzusehen,
um die Driften, die auf diese Schwankungen zurückzuführen sind, zu kompensieren.
-
Wie
oben erläutert
wird beim Lesen der Matrix und insbesondere, nachdem ein erstes
Abtasten der Pixel einer ausgewählten
Zeile der Matrix vorgenommen worden ist, mittels der Schaltungen 70 und 72 (3)
ein Signal zum Zurücksetzen
auf null an die betroffene Zeile der Matrix angelegt, um die Werte
der Pixel der Zeile wieder auf die Referenz-Informationswerte (Dunkelinformationswerte)
zu initialisieren.
-
Nun
wird aber, wenn sich das Signal zum Zurücksetzen auf null von einer
Zeile zur anderen ändert,
ein Fehler in die Informationswerte eingebracht, die von den Pixeln
der Zeile gehalten werden, was in Verschiebungen in Bezug auf null
zum Ausdruck kommt: Der von einem Pixel nach seinem Zurücksetzen
gehaltene Informationswert ist nicht null, wie er theoretisch sein
müsste,
sondern weist eine Verschiebung gegenüber null auf, und außerdem kann sich
diese Verschiebung von einer Zeile zur nächsten ändern.
-
Das
Einbringen eines zusätzlichen
Fehlers kommt in einer Verschlechterung des von dem Detektor hervorgebrachten
Signal-Rausch-Abstandes zum Ausdruck.
-
Insbesondere
wird bei solchen Fehlern in das Bildsignal, das auf dem Bildschirm 58 des
Rechners 54 (2) erzeugt wird, ein "Horizontalscan"-Rauschen eingebracht.
-
Um
diesem Problem abzuhelfen, wird zunächst vorgesehen, eine Anzahl
m von Pixeln jeder der Zeilen der Matrix optisch inaktiv zu machen,
wobei die optisch inaktiven Pixel der verschiedenen Zeilen von gleicher
Anzahl (beispielsweise gleich 3) sind und in den gleichen Spalten
der Matrix angeordnet sind.
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Es
sei angemerkt, dass die optisch inaktiv gemachten Pixel in den ersten
Spalten der Matrix angeordnet sind, sich aber ganz genauso gut an
einem anderen Ort befinden könnten,
wie etwa in den letzten Spalten der Matrix.
-
Ferner
sei angemerkt, dass die Anzahl m der optisch inaktiven Pixel in
Abhängigkeit
von der Präzision,
die bei der Kompensation der mit dem Rücksetzsignal eingebrachten
Drift erreicht werden soll, unterschiedlich sein kann.
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Die
Anzahl m kann auch je nach der Größe der Matrix unterschiedlich
sein.
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In
dem Ausführungsbeispiel,
das in 3 veranschaulicht ist, enthalten die Zeilen L1, 12, 13,
... In, ... LN jeweils
drei "blinde Pixel
P1.1, P1.2, P1.3, P2.1, P2.2, P2.3, Pn1, Pn2 und Pn3, ..., PN1, PN2 und PN3.
-
Um
ein Pixel optisch inaktiv zu machen, wird beispielsweise eine Metallisierung
auf diese Pixel aufgebracht oder aber ein Siebdruck.
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Es
wird dann eine Verarbeitung des Ausgangssignals des Detektors nach
Digitalisierung durch die Schaltung 42 (2)
durchgeführt.
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Die
Verarbeitung wird durch die Zentraleinheit 44 mittels des
Prozessors 50, der eine Reihe von Befehlen ausführen wird,
die in dem Algorithmus von 8 vorgesehen
sind, der in dem Speicher 52 gespeichert ist, auf das Signal
angewendet.
-
Dieser
Algorithmus umfasst einen ersten Schritt S1 der Initialisierung,
während
dem die Variable n, die für
die Zeilen der Matrix repräsentativ
ist, auf den Wert 1 initialisiert wird.
-
Im
Verlauf des folgenden Schritts S2 wird das Lesen der Informationswerte
Si(n) der Zeile n der Matrix für die drei
blinden Pixel Pn1, Pn2,
Pn3 durchgeführt.
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Diese
Werte werden aus dem digitalisierten Ausgangssignal gelesen.
-
Im
Verlauf des folgenden Schritts S3 wird das Lesen der Informationswerte
Si(n + 1) durchgeführt, die jeweils von den drei
optisch inaktiven Pixeln Pn+1.1, Pn+1.2, Pn+1.3 der
folgenden Zeile n + 1 der Matrix kommen.
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Nachdem
das Lesen der Informationswerte, die von den optisch inaktiven Pixeln
der zwei aufeinanderfolgenden Zeilen n und n + 1 der Matrix kommen,
durchgeführt
worden ist, wird im Verlauf der folgenden Schritte S4 und S5 für jede der
Zeilen n und n + 1 die Bestimmung eines Informationsmittelwerts S(n), S(n + 1) vorgenommen, der aus den jeweiligen Informationswerten
Si(n), Si(n + 1)
jeder Zeile erhalten wird.
-
Je
höher die
Anzahl m ist, desto besser wird die Präzision bei der Bestimmung des
Mittelwerts sein
-
Der
Informationsmittelwert wird beispielsweise erhalten, indem ein arithmetischer
Mittelwert gebildet wird.
-
Im
Verlauf des Schritts S6 wird die Bestimmung des Absolutwerts der
Differenz der zwei zuvor bestimmten Mittelwerte durchgeführt.
-
Der
folgende Schritt S7 ist ein Test, der einen Vergleich zwischen den
Informationsmittelwerten S(n)
und S(n + 1) vornimmt.
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Theoretisch
wird geprüft,
ob die beiden Mittelwerte gleich sind, aber praktisch wird das im
Schritt S6 erhaltene Ergebnis mit einem Schwellenwert ε verglichen,
der beispielsweise die Größenordnung der
Differenzen berücksichtigt,
die entsprechend den technischen Möglichkeiten zwischen den Mittelwerten
bestimmt werden können.
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Wenn
zwischen den Informationsmittelwerten S(n)
und S(n + 1) kein signifikanter
Unterschied festgestellt wird, dann ist der folgende Schritt S8
ein Test, in dem geprüft
wird, ob die Variable, die für
die Zeilenanzahl n repräsentativ
ist, gleich der Gesamtzahl N der Zeilen der Matrix ist.
-
Im
Fall einer positiven Antwort wird der Algorithmus beendet.
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Falls
hingegen zu verarbeitende Zeilen der Matrix übrig bleiben, dann folgt auf
den Schritt S8 ein Schritt S9, im Verlauf dessen die Variable n
um eine Einheit erhöht
wird, und dann werden aufs Neue die soeben beschriebenen Schritte
ausgeführt.
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Wenn
das Ergebnis des im Schritt S7 angewendeten Tests positiv ist, dann
wird entschieden, in dem digitalen Ausgangssignal die Informationswerte aller
Pixel der Zeile n + 1 zu modifizieren, wie durch den Schritt S10
veranschaulicht ist.
-
Im
Verlauf dieses Schritts wird der Informationswert, der von jedem
der I Pixel der Zeile n + 1 stammt und mit Si(n
+ 1) bezeichnet ist, modifiziert, indem ihm der Absolutwert der
im Schritt S6 bestimmten Differenz zugeordnet wird, um den Informationsmittelwert S(n + 1) der Zeile n + 1
auf den Informationsmittelwert S(n)
der Zeile n zu bringen.
-
Auf
den Schritt S10 folgt dann der Schritt S8 wie oben beschrieben.
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Indem
bei jedem Paar aufeinanderfolgender Zeilen auf diese Weise vorgegangen
wird, wird jede der Zeilen der Matrix mit Ausnahme der ersten korrigiert
und folglich das Bild Zeile für
Zeile homogenisiert, um das weiter oben erwähnte "Horizontalscan"-Rauschen zu unterdrücken.
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Es
sei angemerkt, dass es auch möglich
ist, einen Vergleich nicht mehr nur über zwei aufeinanderfolgende
Zeilen der Matrix, sondern über
drei aufeinanderfolgende Zeilen vorzunehmen.
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In
diesem Fall wird dann das Lesen jedes der Informationswerte durchgeführt, die
von den m optisch inaktiven Pixeln einer Gesamtheit von drei aufeinanderfolgenden
Zeilen der Matrix stammen, und es wird für jede dieser Zeilen ein Informationsmittelwert
bestimmt.
-
Nach
einem Vergleich der Informationsmittelwerte der drei Zeilen wird
dann in Abhängigkeit vom
Ergebnis des Vergleichs entschieden oder nicht, in dem digitalen
Ausgangssignal die Informationswerte aller Pixel der zweiten Zeile
zu modifizieren.
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In 9 ist
die körperliche
Verwirklichung einer zahnärztlichen
Röntgenvorrichtung
gemäß der Erfindung
dargestellt, die den intrabukkalen Sensor 14, das elektronische
Modul 32, das in ein Gehäuse integriert ist, auf das
später
zurückgekommen
wird, wobei die beiden Elemente durch ein Kabel 34 miteinander
verbunden sind, und einen Verbinder 80, der über das
Kabel 56 mit dem Modul 32 verbunden ist, umfasst.
-
Der
Verbinder 80 ist dazu bestimmt, mit einem komplementären Verbinder
der Verarbeitungs- und Anzeigeeinheit 54 zusammenzuwirken.
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Es
sei angemerkt, dass das Kabel 34 relativ kurz ist, insoweit,
als es Analogsignale transportiert, bei denen die Gefahr besteht,
dass sie zu stark gedämpft
werden würden,
wenn das Kabel zu lang wäre.
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Diese
Anordnung ermöglicht,
die für
das zahnärztliche
Röntgen
spezifischen Bedingungen zu berücksichtigen,
insbesondere die Tatsache, dass die Intensität des Signals am Ausgang des
Sensors 14 dadurch begrenzt ist, dass die Röntgendosis,
mit welcher der Zahn oder die Zähne
des Patienten bestrahlt wird/werden, notwendigerweise so niedrig
wie möglich
gehalten wird, um den Patienten nicht zu starken Strahlungsdosen
auszusetzen.
-
Deshalb
ist die Länge
l des Kabels 34 im Allgemeinen kleiner als 2 Meter.
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Die
reduzierte Länge
l des Kabels 34 ermöglicht
folglich, den Signal-Rausch-Abstand des Sensors 14 nicht
zu verschlechtern.
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Andererseits
ist diese Länge
l im Allgemeinen größer als
50 cm, um nicht ein zusätzliches
Unbehagen dadurch zu verursachen, dass es zu nahe am Mund des Patienten
platziert wird.
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Hingegen
ist festzustellen, dass die Länge
L des Kabels 56, das digitale Signale überträgt, nicht begrenzt ist und
beispielsweise gleich mehrere Meter und insbesondere im Bereich
zwischen 2 und 5 Metern sein kann.
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Das
elektronische Modul 32 weist ein Organ zum Aktivieren des
Detektors 100 auf, das beispielsweise die Form eines Druckknopfes
hat.
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Dieses
Organ 100 ist für
Zahnärzte
besonders zweckmäßig, um
den Detektor des Sensors 14 aufzuwecken und ihn in den
Zustand zu versetzen, in dem er eine Röntgenstrahlung, mit der ein
Zahn 16 des Patienten bestrahlt worden ist, empfängt und
verarbeitet, insoweit, als das Modul 32 bei seiner Verwendung
innerhalb des Wirkungskreises des Zahnarztes angeordnet ist.
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Dies
bedeutet, dass er folglich, ohne sich fortbewegen zu müssen, das
Modul 32 in die Hand nehmen kann und dass er auf das Aktivierungsorgan des
Detektors 100 drücken
kann.
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Diese
Anordnung erlaubt dem Zahnarzt, sich nicht bis zu der entfernten
Einheit 54 zu bewegen, um mit seinen Handschuhen, die ihm
dazu gedient haben, den Sensor 14 im Mund des Patienten
zu platzieren, und die folglich, insbesondere durch den Speichel
des Patienten, schon kontaminiert sind, mit einer Computermaus zu
klicken.
-
Es
sei angemerkt, dass im Stand der Technik durch das Klicken mit der
Maus der intrabukkale Sensor über
eine Software-Schnittstelle aktiviert wird.
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Auf
diese Weise werden die Risiken einer Kreuzkontamination mit einem
weiteren Patienten vermieden, insoweit, als die Maus im Allgemeinen nicht
zu den Gerätschaften
gehört,
die nach einem Gebrauch desinfiziert werden.
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Nach
der Aktivierung des Sensors mit Hilfe des Aktivierungsorgans 100 schaltet
der Zahnarzt den Röntgengenerator 12 mit
Hilfe eines Auslöseorgans 102 wie
etwa eines birnenförmigen
Hängeschalters 102 (10),
der in seiner Reichweite ist, ein.
-
Außerdem ist,
wie in 10 dargestellt, bei der Verwendung
der zahnärztlichen
Röntgenvorrichtung
gemäß der Erfindung
das eingekapselte elektronische Modul an dem Sensor 14 aufgehängt, wenn dieser
im Mund eines Patienten platziert ist, wodurch es für den Zahnarzt
griffbereit ist, wenn dieser seine Handschuhe trägt und gerade den Sensor im
Mund des Patienten angeordnet hat.
-
Es
ist nämlich
möglich,
das in seinem Gehäuse
eingekapselte elektronische Modul am Ende des Kabels 34 aufzuhängen, wobei
es mit dem Sensor verbunden ist, sofern es so beschaffen ist, dass sein
Gewicht und seine Abmessungen diese Verwendung zulassen.
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Bei
einem zu hohen Gewicht würde
nämlich die
Gefahr bestehen, dass es an dem Kabel 34 zieht und folglich
einen Zug auf den Sensor 14 ausübt, den der Patient spüren würde und
der ein zusätzliches Unbehagen
verursachen könnte.
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Außerdem sind
die sinnvollen Abmessungen des eingekapselten Moduls an die Größe einer
Hand eines Erwachsenen angepasst und lösen folglich weder bei dem
Zahnarzt noch bei dem Patienten ein zusätzliches Unbehagen, das mit
dem Raumbedarf im Zusammenhang steht, aus.
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Außerdem sei
angemerkt, dass das Aktivierungsorgan 100 des elektronischen
Moduls 32 vorgesehen sein kann bzw. mehrere Aktivierungsorgane vorgesehen
sein können,
um weitere Funktionen zu erfüllen.
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Soweit
nur ein einziges Aktivierungsorgan 100 vorgesehen ist,
können
diese weiteren Funktionen durch aufeinanderfolgendes Drücken auf
dieses Letztere benutzt werden.
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Folglich
ist es zweckmäßig, während einer Aufnahme
durch den Sensor oder aber nach der Aufnahme, der Bildverarbeitungssoftware,
die in der entfernten Einheit 54 installiert ist, die Information über die
Orientierung des Bildes, beispielsweise ob ein Bild von einem oberen
Zahn aufgenommen wird, ob der Sensor horizontal angeordnet wird,
um ein Bild eines Zahnreihenschlusses aufzunehmen, oder aber ob
ein Bild eines unteren Zahns aufgenommen wird, liefern zu können.
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Folglich
wird durch mehrmaliges, aufeinanderfolgendes. Drücken auf das Organ 100 angezeigt, in
welche Position der Sensor durch den Zahnarzt gebracht worden ist.
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Beispielsweise
schaltet ein einmaliges Drücken
auf das Organ 100 den Sensor ein und gibt an, dass es sich
um eine Aufnahme eines unteren Zahns handelt, zweimaliges kurzes
Drücken
schaltet den Sensor ein und gibt an, dass es sich um eine Aufnahme
eines Zahnreihenschlusses handelt, wobei der Sensor horizontal angeordnet
ist, während
dreimaliges aufeinanderfolgendes Drücken ermöglicht, den Sensor einzuschalten
und anzugeben, dass das Bild umgekehrt ist, insofern, als ein oberer
Zahn vertikal aufgenommen wird.
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Weitere
Funktionen, wie beispielsweise die Regelung der Helligkeit oder
des Kontrasts des Bildes, können
ebenfalls durch die Aktivierung des Organs 100 gesteuert
werden.
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Wie
in 11 gezeigt ist, weist das elektronische Modul 32 die
Form einer gedruckten Schaltung 150 mit einer längs einer
Längsachse
X lang gestreckten allgemeinen Form auf.
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Die
gedruckte Schaltung 150 hat hier eine rechtwinklige allgemeine
Form und weist an jedem ihrer beiden gegenüberliegenden Enden 150a, 150b, die
longitudinal in Richtung der Achse X angeordnet sind, einen axialen
Ausschnitt 152, 154 von beispielsweise rechtwinkliger
Form auf, der zur äußeren Umgebung
der Schaltung hin offen ist.
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Die
axialen Ausschnitte 152, 154 sind dazu bestimmt,
einen metallischen Zugverhinderungskörper 156, 158 (11)
in Richtung der Längsachse der
Schaltung aufzunehmen.
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Das
elektronische Modul 32 ist mit zwei Zugverhinderungsvorrichtungen
versehen, die jeweils so beschaffen sind, dass sie mit einem der
Enden eines der Kabel 34 und 56 in der Weise zusammenwirken, dass
das Herausziehen des entsprechenden Kabels aus dem elektronischen
Modul und aus dem Gehäuse
unter der Wirkung eines auf das Kabel ausgeübten Zugs verhindert wird.
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Jedes
Kabel weist eine Hülle
auf (Hülle 56a für das Kabel 56 in 12),
die koaxial zu einem Bündel
elektrischer Drähte
ist (Bündel 56b des
Kabels 56).
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Rechtwinklig
zu jedem Ende jedes Kabels, das in das Gehäuse eingesteckt ist, wie später ersichtlich
wird, ist der Teil des entsprechenden Bündels 56b von Drähten rechtwinklig
zu dem Ende 56c des Kabels 56 mit einem metallischen
Zugverhinderungskörper 158 fest
verbunden.
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Es
sei angemerkt, dass alles, was für
das Kabel 56 und den metallischen Zugverhinderungskörper 158 beschrieben
worden ist, auch für
das Kabel 34 und den Zugverhinderungskörper 156 gilt.
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Jedes
der Drahtbündel
(Geflecht des Kabels) ist mit dem entsprechenden metallischen Zugverhinderungskörper fest
verbunden, und zwar über einen
zylindrischen Schaft, mit 160 für den Körper 156 bezeichnet
und mit 162 für
den Körper 158 bezeichnet,
der seinerseits ein fester Bestandteil des Körpers ist.
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Insbesondere
ist das Kabel, beispielsweise das Kabel 56 von 12,
an seinem Ende 56c abisoliert, um das Drahtbündel 56b in
das Innere des Schafts 162 einführen und dann ein Verschweißen des
Endteils des Drahtbündels
in dem Schaft vornehmen zu können.
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Also
sind die Drahtbündel über den
entsprechenden Schaft indirekt mit dem metallischen Zugverhinderungskörper fest
verbunden, es könnte
aber sehr wohl in Betracht gezogen werden, die Drahtbündel direkt
an den Körper
selbst zu schweißen.
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Wie
in 11 dargestellt ist, sind die metallischen Zugverhinderungskörper 156 und 158 in
die entsprechenden Längsschlitze
oder Ausschnitte 152 und 154 lotrecht zur Längsachse
X der Schaltung 150 eingesteckt.
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Dies
erklärt
sich dadurch, dass jeder metallische Zugverhinderungskörper mit
Einfügungselementen
versehen ist, die an gegenüberliegenden Seiten,
die zu der Richtung des mit dem Körper fest verbundenen Endteils
des Drahtbündels
parallel sind, angeordnet sind (12), wobei
die Richtung mit der Längsachse
X der Schaltung 150 zusammenfällt, wenn der metallische Zugverhinderungskörper auf
der Schaltung positioniert ist.
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Insbesondere
weisen die Einfügungselemente 158a und 158b des
Zugverhinderungskörpers 158 die
Form von Vorsprüngen
auf, die über
die gesamte Höhe
des Körpers
hinweg vorhanden sind (13), und wirken mit komplementären Einfügungselementen
zusammen, die jeweils an gegenüberliegenden
longitudinalen Rändern
des entsprechenden Ausschnitts ausgebildet sind.
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Diese
komplementären
Einfügungselemente weisen
die Form von quer verlaufenden Aussparungen auf, die in 11 gezeigt
sind und in 12 bei dem Ausschnitt 152 deutlicher
sichtbar sind.
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Diese
Aussparungen 152a und 152b wirken mit den von
dem entsprechenden Körper
vorstehenden Einfügungselementen
zusammen und bilden eine Verzapfung.
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Die
Aussparungen 154a und 154b des Ausschnitts 154,
durch den der metallische Zugverhinderungskörper 158 eingesteckt
wird, sind in 11 dargestellt.
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Es
sei angemerkt, dass die Einfügungselemente
des Zugverhinderungskörpers
und die komplementären
Elemente, die in dem entsprechenden Ausschnitt angeordnet sind,
Elemente zum axialen Halten des Zugverhinderungskörpers bilden,
die jedes axiale Herausziehen des Körpers in Bezug auf die gedruckte
Schaltung 150 verhindern.
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Diese
Einfügungselemente
erleichtern außerdem
den Einbau des metallischen Zugverhinderungskörpers durch eine geeignete
Führung
in einer Querrichtung (11).
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Das
Vorhandensein von Zugverhinderungsvorrichtungen ermöglicht,
auf elektrische Verbinder zu verzichten, was besonders vorteilhaft
ist.
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Die
Verwendung von elektrischen Verbindern könnte nämlich Gefahr laufen, zu ungewollten Trennungen
zu führen,
was nicht wünschenswert
ist, wenn der Patient gerade einer Röntgendosis ausgesetzt worden
ist und es dann nötig
ist, ihn erneut diesen Strahlungen auszusetzen, nachdem die elektrische
Verbindung bei dem elektronischen Modul wieder hergestellt worden
ist.
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Außerdem ist
die Gegenwart von elektrischen Verbindern, die mit technisch durchkonstruierten
Verriegelungssystemen ausgestattet sind, insofern wenig wünschenswert,
als dies die Vorrichtung komplexer werden ließe und zu dem in seinem Gehäuse eingekapselten
elektronischen Modul Gewicht und Volumen hinzufügen würde, was eigentlich vermieden
werden soll.
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Außerdem kann
sich die Gegenwart eines elektrischen Verbinders in der Nähe des Patienten bei
einem ungewollten Trennen oder einem schlechten Kontakt aus Sicherheitsgründen als
problematisch erweisen.
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Andererseits
muss das Gehäuse 180,
das das elektronische Modul einschließt, nach jedem durch den Zahnarzt
erfolgten Einsatz desinfiziert werden. Nun erfordert aber das Vorhandensein
einer Steckerleiste und einer Buchsenleiste Aufnahmen für die Steckverbinderteile,
und derartige Fassungen sind Orte, die nie sterilisiert werden könnten, zumindest
nicht zufriedenstellend.
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Außerdem besteht
die Gefahr, dass bei der Sterilisierung Dichtigkeitsprobleme auftreten,
was nicht hinnehmbar ist.
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Außerdem ist
jeder Zugverhinderungskörper an
seinen beiden parallelen, gegenüberliegenden Seiten,
die die Einfügungselemente
tragen, mit zwei Queranschlagelementen versehen, die beiderseits eines
der Einfügungselemente
angeordnet sind, wobei jene, die das Einfügungselement 158a einrahmen,
mit 158c, 158d bezeichnet sind, und jene, die das
Einfügungselement 158b einrahmen,
mit 158e und 158f bezeichnet sind (12 und 13).
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Diese
Queranschlagelemente sind weniger lang als die Einfügungselemente,
damit beim Einstecken der Einfügungselemente
jedes Zugverhinderungskörpers
in den Innenraum der entsprechenden Aussparungen des Ausschnitts
die Queranschlagelemente an den longitudinalen Rändern des Ausschnitts zur Anlage
kommen, um den Zugverhinderungskörper
in dieser Position unbeweglich zu machen (13).
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Es
sei angemerkt, dass die Einfügungselemente,
die einerseits an dem metallischen Zugverhinderungskörper und
andererseits an den Rändern des
entsprechenden Ausschnitts angeordnet sind, umgekehrt werden können, und
zwar in dem Sinne, dass der Körper
mit Längsrillen
und der Ausschnitt mit entsprechenden Nasen versehen sein kann.
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Es
können
andere Einfügungselemente
in Erwägung
gezogen werden (Schwalbenschwanzpassung, mehrere Aussparungen an
jedem Rand des Ausschnitts, anders geformte Aussparungen...).
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Es
sei angemerkt, dass die Karte 150 das Aktivierungsorgan 100 enthält, das
die Form eines Druckknopfes aufweist und ermöglicht, den Detektor zu aktivieren,
wenn ein Bild eines Zahns aufgenommen werden soll.
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Wie
in 11 gezeigt ist, sind zwei metallische Halbschalen 164 und 166 beiderseits
der gedruckten Schaltung 150 angeordnet und sind mittels einer
Schweißraupe
so zusammengefügt,
dass sie die gedruckte Schaltung einschließen.
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Diese
metallischen Schalen werden zusammengefügt, nachdem die metallischen
Zugverhinderungskörper
fest mit den Kabeln 34 und 56 verbunden worden
sind, diese Körper
in den entsprechenden Ausschnitten der Schaltung 150 positioniert
worden sind und die elektrischen Verbindungen 168 mit der
Karte (12) installiert worden sind.
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Es
sei angemerkt, dass die metallischen Zugverhinderungskörper auch
als Abstandshalter dienen, um die Befestigung der metallischen Halbschalen
zu ermöglichen.
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Diese
Letzteren erfüllen
mehrere Funktionen:
- – Eine erste Funktion dieser
metallischen Halbschalen besteht darin, einen Stromdurchgang zwischen
den Massen der beiden Kabel 34 und 56 sicherzustellen.
- – Eine
zweite Funktion besteht darin, auf diese Weise einen Faraday'schen Käfig zu verwirklichen,
um die elektromagnetische Verträglichkeit zu
gewährleisten.
- – Eine
dritte Funktion dieser Halbschalen besteht drin, das elektronische
Modul 32 mechanisch zu schützen.
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Es
sind zwei Endmuffen 170 und 172 vorgesehen, um
den Durchgang des entsprechenden Kabels 56, 34 mittels
einer Längsführung 174 (15) zu
ermöglichen.
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Diese
Muffen sowie die Muffe 172 von 15 weisen
longitudinale Ausnehmungen 176, 178 auf, die ihnen
eine gewisse Flexibilität
verleihen. Diese Flexibilität ermöglicht,
ein Abscheren des Kabels, das infolge der wiederholten Handhabungen und
Verformungen, denen es unterliegt, auftreten könnte, zu vermeiden.
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Außerdem ermöglichen
diese Muffen, die Dichtheit des Kabels und des Innenraums des Gehäuses sicherzustellen.
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Das
Gehäuse 180,
das in 16 dargestellt ist und das elektronische
Modul 32, das bereits durch die zwei metallischen Halbschalen 164 und 166 geschützt ist,
einkapselt, weist zwei Teile aus Kunststoff auf, die einen Deckel 182, 184 bilden
(14).
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Diese
zwei Teile lang gestreckter und insbesondere länglicher allgemeiner Form sind
beispielsweise durch Kleben oder durch Ultraschallschweißen so zusammengefügt, dass
das elektronische Modul 32 eingeschlossen ist.
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Es
ist das Vorhandensein eines Kragens 186, 188 (14 und 15)
an jeder der Endmuffen 170 und 172 und einer Ausnehmung
mit einer Form, die zumindest teilweise komplementär ist, auf Höhe der Enden
jedes der Teile 182 und 184, die den Deckel bilden,
zu beachten.
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In 14 weist
der obere Halbdeckel 182 zwei Ausnehmungen auf, wovon nur
eine, 190, dargestellt ist, und der untere Halbdeckel 184 weist
zwei Ausnehmungen 192 und 194 auf, die beide sichtbar sind.
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Beim
Zusammenfügen
der Halbdeckel beiderseits des elektronischen Moduls 32 gelangen
die Ausnehmungen jedes Halbdeckels zwischen dem Kragen und dem Körper des
Halbdeckels in Eingriff, sodass das Gehäuse und die Endmuffen, die
dieses Letztere verlängern,
in axialer Richtung fest miteinander verbunden werden.
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Die
auf Höhe
der Enden des unteren bzw. oberen Halbdeckels angeordneten Ausnehmungen bilden
folglich Kanten zum Festhalten der entsprechenden Muffen.
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Außerdem ist
das Vorhandensein, im Inneren des unteren Halbdeckels 184,
von quer verlaufenden Führungswänden 196 und 198 zu
beachten, die derart durchbrochen sind, dass sie die Positionierung
des entsprechenden Kabels ermöglichen.
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Zur
Versteifung des Halbdeckels 184 sind in dessen Innenraum
quer verlaufende Versteifungsrippen 200, 202 und 204 sowie
eine Längsrippe 206, wovon
nur ein Ende sichtbar ist, angeordnet.
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Im
tiefsten Teil des Halbdeckels 184 ist eine Platte 208 angeordnet,
um ein gutes Positionieren des durch die zwei metallischen Halbschalen
geschützten
elektronischen Moduls zu ermöglichen.
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Es
sollte beachtet werden, dass der obere Halbdeckel 182 die
gleichen Einrichtungen wie für den
Halbdeckel 184 beschrieben aufweist.
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Das
Aktivierungsorgan 100 des Detektors ist der Dichtheit wegen
durch den Benutzer nicht direkt handhabbar, sondern ist für diesen
Letzteren über eine
abgedünnte
Zone 210 zugänglich,
die in dem oberen Halbdeckel 182 vorgesehen ist und die
dafür eingerichtet
ist, dass sie sich lokal und kontrolliert verformt, um unter dem
Druck des Fingers eines Benutzers eingedrückt zu werden und an ihre ursprüngliche
Position zurückzukehren,
wenn der Druck nicht mehr ausgeübt
wird.
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Gemäß einer
Ausführungsvariante
wird die abgedünnte
Zone durch einen aufgesetzten Knopf aus einem weichen Material ersetzt,
zu dem der Benutzer Zugang haben wird und der beispielsweise durch
Kleben an dem Halbdeckel 182 befestigt sein wird, und zwar
derart, dass die Dichtheit sichergestellt ist und es keine Zonen
gibt, die das Ablagern von Schmutz bewirken können.
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Es
sei angemerkt, dass das Gehäuse 180, das
das elektronische Modul 32 einschließt, sowie die axialen Verlängerungen 170 und 172 dieses
Gehäuses
eine äußere Oberfläche darbieten,
die sich leicht desinifizieren/sterilisieren lässt, wobei die Formen dieser äußeren Oberfläche derart
beschaffen sind, dass eine Ablagerung von Schmutz nicht begünstigt wird.
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Außerdem ist
die äußere Oberfläche des
Gehäuses
und seiner axialen Verlängerungen 170, 172 gegenüber Oberflächenwasser
dicht, um zu vermeiden, dass der Innenraum des Gehäuses kontaminiert wird.
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Die
zahnärztliche
Röntgenvorrichtung
gemäß der Erfindung
ist folglich besonders einfach konzipiert und sehr zuverlässig. Das
an die Verarbeitungs- und Anzeige einheit 54 gelieferte
Videosignal 54 ist von sehr guter Qualität, denn
der Signal-Rausch-Abstand
des Detektors ist gegenüber dem
Stand der Technik erheblich verbessert worden.
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Für die verschiedenen
Aspekte der soeben beschriebenen Erfindung können noch weitere Ausführungsvarianten,
die dem Fachmann in den Sinn kommen, in Aussicht genommen werden.