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DE60317391T2 - Verbinder - Google Patents

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Publication number
DE60317391T2
DE60317391T2 DE60317391T DE60317391T DE60317391T2 DE 60317391 T2 DE60317391 T2 DE 60317391T2 DE 60317391 T DE60317391 T DE 60317391T DE 60317391 T DE60317391 T DE 60317391T DE 60317391 T2 DE60317391 T2 DE 60317391T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
cavities
connector
retainer
sections
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60317391T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60317391D1 (de
Inventor
Ryotaro Yokkaichi-city Ishikawa
Hajime Yokkaichi-city Kawase
Hideto Yokkaichi-city Nakamura
Takeshi Yokkaichi-city Tsuji
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sumitomo Wiring Systems Ltd
Original Assignee
Sumitomo Wiring Systems Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sumitomo Wiring Systems Ltd filed Critical Sumitomo Wiring Systems Ltd
Publication of DE60317391D1 publication Critical patent/DE60317391D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60317391T2 publication Critical patent/DE60317391T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/40Securing contact members in or to a base or case; Insulating of contact members
    • H01R13/42Securing in a demountable manner
    • H01R13/436Securing a plurality of contact members by one locking piece or operation
    • H01R13/4361Insertion of locking piece perpendicular to direction of contact insertion
    • H01R13/4362Insertion of locking piece perpendicular to direction of contact insertion comprising a temporary and a final locking position

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Verbinder, der mit einer Rückhalteeinrichtung versehen ist.
  • Ein Verbinder, der mit einer sogenannten Seitentyp-Rückhalteeinrichtung versehen ist, wie dies in 10 gezeigt ist, ist bekannt. Dieser Verbinder ist mit einem Verbindergehäuse 3 versehen, in welchem eine Mehrzahl von Hohlräumen 2, in welche Anschlußpaßstücke 1 einsetzbar sind, angeordnet ist, und ein schmales und langes Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch 4, welches sich in einer querverlaufenden Richtung erstreckt, ist in der Bodenoberfläche des Verbindergehäuses 3 ausgebildet. Eine Halte- bzw. Rückhalteeinrichtung 6, die mit Festlegungsabschnitten 5 zum Verriegeln der entsprechenden Anschlußpaßstücke bzw. -kontakte 1 versehen ist, ist in das Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch 4 eingesetzt, um darin montiert bzw. angeordnet zu werden. Andererseits ragt ein Paar von verriegelnden bzw. Verriegelungsstücken 7 an den gegenüberliegenden Seiten der Rückhalteeinrichtung 6 auf, während Einsetznuten bzw. -rillen für die Verriegelungsstücke 7 an den gegenüberliegenden Seiten des Rückhalteeinrichtungs-Einsetzlochs 4 in dem Gehäuse 3 ausgebildet sind. Wenn die Rückhalteeinrichtung 6 eingesetzt ist bzw. wird, werden die Verriegelungsstücke 7 in die Einsetznuten bzw. -rillen eingesetzt, um mit den verriegelnden bzw. Verriegelungsquerschnitten in Eingriff gebracht zu werden, die in den Einsetznuten bzw. -rillen vorgesehen bzw. zur Verfügung gestellt sind, mit dem Ergebnis, daß die Rückhalteeinrichtung 6 in dem Verbindergehäuse 3 montiert gehalten ist.
  • Ein derartiger Verbinder, wie oben, ist beispielsweise in dem nicht geprüften japanischen Gebrauchsmuster Nr. 6-58570 geoffenbart.
  • Um die Rückhalteeinrichtung 6 zu lösen, die wie oben beschrieben montiert bzw. festgelegt ist, wird ein Lösewerkzeug bzw. außer Eingriff bringendes Betätigungselement durch eine Öffnungskante des Rückhalteeinrichtungs-Einsetzlochs 4 eingesetzt, um einen betätigbaren Abschnitt 8 der Rückhalteeinrichtung 6 zu ergreifen bzw. einzufangen und die Verriegelungsstücke 7 von den Verriegelungsquerschnitten außer Eingriff zu bringen, während die Rückhalteeinrichtung 6 unter Drehen bzw. verwindend entnommen wird. Jedoch ist, wenn mehrere Hohlräume 2 nebeneinander angeordnet sind, um den Verbinder seitlich lang zu machen, eine Position, wo die Rückhalteeinrichtung 6 durch Drehen durch das Lösewerkzeug entnommen werden kann, weit von verriegelnden bzw. Verriegelungspositionen der Verriegelungsstücke 7 entfernt. Folglich ist es schwieriger, die Verriegelungsstücke 7 außer Eingriff zu bringen, d. h. es braucht mehr Zeit und Arbeit, um die Rückhalteeinrichtung 6 zu lösen.
  • EP-A-0 945 925 beschreibt einen elektrischen Verbinder gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Dieser Verbinder hat ein Gehäuse zum Aufnehmen von elektrischen Anschlüssen und eine Rückhalteeinrichtung, um die Anschlüsse in dem Gehäuse zu halten, wenn sie in eine Verriegelungsposition eingesetzt sind. Die Rückhalteeinrichtung hat einen plattenförmigen Körper, Anschlußentfernungs-Verhinderungsabschnitte und ein Paar von verstärkenden bzw. Verstärkungswandabschnitten an entsprechenden Enden des plattenförmigen Kör pers. Eine Oberfläche des plattenförmigen Körpers ist parallel zu einem benachbarten bzw. angrenzenden Abschnitt der Außenoberfläche des Gehäuses, wenn sich die Rückhalteeinrichtung in der Verriegelungsposition befindet. Um das Risiko einer Fehlausrichtung der Rückhalteeinrichtung zu reduzieren, sind ihre Verstärkungswandabschnitte elastisch flexibel nach außen gebogen und kontaktieren gleitend die Außenoberfläche des Gehäuses, wenn sich die Rückhalteeinrichtung zu ihrer Verriegelungsposition bewegt.
  • US-A-5 464 356 beschreibt eine Rückhalteeinrichtung, welche mit einer sich neigenden bzw. geneigten Anschlagoberfläche einer Rückhaltestufe gegen eine rückwärtige Kante eines Hauptabschnitts eines metallisches Anschlusses anschlägt bzw. anliegt, der in einer halb eingesetzten Position angeordnet ist, wenn die Rückhalteeinrichtung in eine provisorisch zurückgehaltene Position verlagert bzw. verschoben wird. Dann wird, wenn die Rückhalteeinrichtung gedrückt wird, jeder Vorsprung durch einen geneigten Abschnitt der Führungsnut bzw. -rille geführt, so daß die Rückhalteeinrichtung schräg nach vorwärts nach unten verlagert wird, und erreicht eine vollständig zurückgehaltene Position. Während dieser Verlagerung wird eine nach vorwärts wirkende drückende bzw. Preßkraft auf den metallischen Anschluß derart ausgeübt, daß der metallische Anschluß automatisch tiefer in eine geeignete bzw. ordnungsgemäße Einsetzposition gedrückt wird.
  • Es ist ein Ziel bzw. Gegenstand des Vorliegenden, eine Lösetätigkeit bzw. einen Entfernungsvorgang einer Rückhalteeinrichtung zu erleichtern.
  • Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung durch einen Verbinder gemäß Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausbildungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Gemäß der Erfindung Wird ein Verbinder zur Verfügung gestellt, umfassend:
    ein Verbindergehäuse, in welchem wenigstens ein Hohlraum, in welchen jeweils ein Anschlußpaßstück bzw. -kontakt wenigstens teilweise einsetzbar ist, angeordnet ist, und welches mit einem Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch ausgebildet ist,
    eine Halte- bzw. Rückhalteeinrichtung, welche mit einem oder mehreren festlegenden Abschnitt(en) für ein Verriegeln der entsprechenden Anschlußpaßstücke versehen ist und wenigstens teilweise in das Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch einsetzbar ist, um darin montiert bzw. angeordnet zu werden,
    wobei: rückstellfähig deformierbare verriegelnde bzw. Verriegelungsstücke an den gegenüberliegenden Enden der Rückhalteeinrichtung vorgesehen bzw. zur Verfügung gestellt sind,
    Einsetzrillen bzw. -nuten, in welche die entsprechenden verriegelnden Stücke wenigstens teilweise einsetzbar sind, in Seitenoberflächen des Verbindergehäuses jeder Einsetzrille ausgebildet sind, welche mit einer schützenden bzw. Schutzwand zum Abdecken eines Teils der Einsetzrille nahe dem verriegelnden Querschnitt von außen oder im wesentlichen entlang einer Bewegungsrichtung der Rückhaltevorrichtung versehen sind, wobei jede schützende Wand mit einer Betätigungselement- bzw. Werkzeug-Einsetzöffnung ausgebildet ist, durch welche ein außer Eingriff bringendes bzw. lösendes Betätigungselement, welches verwendet wird, um das entsprechende verriegelnde Stück durch ein rück stellfähiges Deformieren desselben außer Eingriff zu bringen bzw. zu lösen, wenigstens teilweise einsetzbar ist, wobei verriegelnde bzw. Verriegelungsquerschnitte, welche mit den entsprechenden verriegelnden Stücken in Eingriff bringbar sind, an den Böden der Einsetzrillen vorgesehen bzw. zur Verfügung gestellt sind, und
    wobei die Böden der Einsetzrillen Seitenoberflächen der Hohlräume schneiden, und die verriegelnden Stücke als Seitenwände der Hohlräume dienen, wenn die Rückhalteeinrichtung montiert ist bzw. wird.
  • Da die Rückhalteeinrichtung durch die verriegelnden bzw. Verriegelungsstücke verriegelt ist bzw. wird, die in die Einsetznutzen bzw. -rillen eingesetzt sind bzw. werden, die in den Seiten- oder seitlichen bzw. lateralen Oberflächen des Verbindergehäuses ausgebildet sind, kann die Rückhalteeinrichtung gelöst werden, während sie von ihrem verriegelten bzw. Verriegelungszustand durch ein direktes, rückstellfähiges Deformieren bzw. Verformen der Verriegelungsstücke befreit wird. Somit kann eine Tätigkeit bzw. ein Vorgang eines Lösens bzw. Trennens der Rückhalteeinrichtung erleichtert werden.
  • Weiterhin kann, da die Einsetznuten bzw. -rillen in den Seitenoberflächen der Hohlräume ausgebildet sind und die Verriegelungsstücke als die Seitenwände der Hohlräume dienen, das Verbindergehäuse kleiner in bezug auf eine Breitenrichtung gemacht werden.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausbildung ist das Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch schmal und lang entlang einer Anordnungsrichtung der zwei oder mehreren Hohlräume.
  • Gemäß einer weiteren Ausbildung wird ein Verbinder zur Verfügung gestellt, umfassend:
    ein Verbindergehäuse, in welchem wenigstens ein Hohlraum, in welchen entsprechend ein Anschlußpaßstück einsetzbar ist, angeordnet ist, und welches in einer Oberfläche davon mit einem Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch ausgebildet ist, welches lang und schmal entlang einer Anordnungsrichtung der Hohlräume ist,
    eine Halte- bzw. Rückhalteeinrichtung, die mit festlegenden bzw. Befestigungsabschnitten zum Verriegeln der entsprechenden Anschlußpaßstücke versehen ist und in das Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch einsetzbar ist, um darin montiert bzw. angeordnet zu werden,
    wobei: rückstellfähig deformierbare verriegelnde bzw. Verriegelungsstücke an den gegenüberliegenden Enden der Rückhalteeinrichtung vorgesehen bzw. zur Verfügung gestellt sind,
    Einsetznuten bzw. -rillen, in welche die entsprechenden Verrieglungsstücke einsetzbar sind, in Seitenoberflächen des Verbindergehäuses an den gegenüberliegenden Seiten der einen Oberfläche ausgebildet sind, die mit dem Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch ausgebildet ist, verriegelnde bzw. Verriegelungsquerschnitte, die mit den entsprechenden Verriegelungsstücken in Eingriff bringbar sind, an den Böden der Einsetznuten bzw. -rillen zur Verfügung gestellt sind,
    und
    die Böden der Einsetzrillen Seitenoberflächen der Hohlräume schneiden, und die Verriegelungsstücke als Seitenwände der Hohlräume dienen, wenn die Rückhalteeinrichtung festgelegt bzw. montiert ist bzw. wird. Jede Einsetzrille ist mit einer schützenden bzw. Schutzwand versehen, um im wesentlichen ein Teil der Einsetzrille nahe dem Verriegelungs querschnitt von außen oder im wesentlichen entlang einer Bewegungsrichtung der Rückhalteeinrichtung abzudecken.
  • Da die Abschnitte der Schutzwände, wo die Verriegelungsstücke für ein Verriegeln in Eingriff sind, durch die Schutzwände abgedeckt sind, können die Verrieglungsstücke daran gehindert werden, daß sie zufällig bzw. unbeabsichtigt außer Eingriff gebracht werden, um den verriegelten Zustand aufzuheben, indem sie durch ein anderes Glied oder dgl. gestoßen werden.
  • Das Lösewerkzeug bzw. außer Eingriff bringende Betätigungselement kann durch die Betätigungselement-Einsetzöffnung eingesetzt werden, die in der Schutzwand ausgebildet ist, um das entsprechende Verriegelungsstück zu fangen und es rückstellfähig zu deformieren, wodurch dieses Verriegelungsstück außer Eingriff gebracht wird.
  • Am bevorzugtesten ist bzw. wird die Betätigungselement- bzw. Werkzeug-Einsetzöffnung durch Wegschneiden eines Abschnitts der Schutzwand ausgebildet.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausbildung der Erfindung sind die Enden der Verriegelungsstücke und jene der Einsetzrillen miteinander durch eine einen Schwalbenschwanz ergreifende Konstruktion in Eingriff.
  • Da die Enden der Verriegelungsstücke und jene der Einsetznuten bzw. -rillen miteinander durch die schwalbenschwanzförmige eingreifende bzw. Eingriffskonstruktion in Eingriff sind, werden die Verriegelungsstücke effektiv daran gehindert, daß sie verbogen bzw. verwunden werden, um einen Raum dazwischen aufzuweiten.
  • Vorzugsweise ist die Rückhalteeinrichtung teilweise an einer Position montierbar bzw. festlegbar, wo die Befestigungs- bzw. Festlegungsabschnitte von den Hohlräumen zurückgezogen sind, um das wenigstens teilweise Einsetzen und Entnehmen der Anschlußpaßstücke in die und aus den Hohlräume(n) zu ermöglichen.
  • Da die Anschlußpaßstücke eingesetzt und entnommen werden können, während die Rückhalteeinrichtung teilweise in dem Verbindergehäuse montiert ist, kann die Betätigbarkeit merkbar verbessert werden.
  • Weiterhin bevorzugt kann die Rückhalteeinrichtung an der Position gehalten werden, wo die Festlegungsabschnitte von den Hohlräumen durch den Eingriff der Verriegelungsstücke mit entsprechenden Verriegelungsabschnitten zurückgezogen sind, die an dem Gehäuse vorgesehen bzw. zur Verfügung gestellt sind.
  • Noch weiter bevorzugt sind bzw. werden die Anschlußpaßstücke im Inneren der entsprechenden Hohlräume durch Verriegelungsabschnitte verriegelt, die in den Hohlräumen zur Verfügung gestellt sind.
  • Am bevorzugtesten ergreift der Verriegelungsabschnitt das Anschlußpaßstück in einer Position in einem Abstand entlang der bzw. einer Einsetzrichtung des Anschlußpaßstücks von der Position, wo die Rückhalteeinrichtung das Anschlußpaßstück ergreift.
  • Diese und andere Gegenstände, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden beim Lesen der nachfolgenden, detaillierten Beschreibung von bevorzugten Ausbildungen und aus den beiliegenden Zeichnungen noch ersichtlicher werden. Es sollte verstanden werden, daß, selbst obwohl Ausbildungen gesondert beschrieben sind bzw. werden, einzelne Merkmale davon zu zusätzlichen Ausbildungen kombiniert werden können.
  • 1 ist eine Vorderansicht eines Verbinders gemäß einer Ausbildung der vorliegenden Erfindung, bevor eine Rückhalteeinrichtung montiert bzw. festgelegt ist,
  • 2 ist eine Seitenansicht des Verbinders,
  • 3 ist eine Bodenansicht des Verbinders,
  • 4 ist eine seitliche Schnittansicht des Verbinders,
  • 5 ist eine Längsseitenansicht im Schnitt des Verbinders, welche das Einsetzen und Entnehmen von Buchsen-Anschlußpaßstücken zeigt,
  • 6 ist ein Schnitt des Verbinders von unten gesehen, welcher einen Zustand zeigt, wo die Rückhalteeinrichtung an einer teilweisen verriegelnden bzw. Verriegelungsposition gehalten ist,
  • 7 ist eine seitliche bzw. laterale Schnittansicht des Verbinders in dem Zustand von 7,
  • 8 ist eine seitliche Schnittansicht des Verbinders, welche einen Zustand zeigt, wo die Rückhalteeinrichtung an einer vollständigen Verriegelungsposition gehalten ist,
  • 9 ist eine Längsschnittansicht des Verbinders in dem Zustand von 8, und
  • 10 ist eine perspektivische Explosionsansicht eines Verbinders gemäß dem Stand der Technik.
  • Nachfolgend wird eine bevorzugte Ausbildung der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf 1 bis 9 beschrieben.
  • Ein Mutter- bzw. Buchsenverbinder ist in dieser Ausbildung gezeigt. Wie dies in 1 bis 3 gezeigt ist, ist dieser Buchsenverbinder mit einem Verbindergehäuse 20 (nachfolgend lediglich "Gehäuse" genannt), in welchem ein oder mehrere Buchsen-Anschlußpaßstück(e) 10 wenigstens teilweise aufzunehmen ist bzw. sind, und einer Halte- bzw. Rückhalteeinrichtung 40 versehen, die in dem Gehäuse 20 montierbar bzw. festlegbar ist, um doppelt die Mutter- bzw. Buchsen-Anschlußpaßstücke 10 zu verriegeln, damit diese nicht austreten bzw. herausfallen.
  • Wie dies in 5 gezeigt ist, ist jedes Buchsen-Anschlußpaßstück 10 an seinem vorderen bzw. Vorderende mit einem Verbindungsabschnitt 11, vorzugsweise in der Form eines im wesentlichen rechteckigen bzw. rechtwinkeligen Rohrs versehen, das mit einem Flachstecker bzw. Dorn eines zusammenpassenden Vater- bzw. Stecker-Anschlußpaßstücks zu verbinden ist, und ist mit einem Ende eines Drahts W, vorzugsweise durch Crimptrommeln 12 verbunden bzw. verbindbar, die an dem rückwärtigen Ende davon zur Verfügung gestellt sind. An der Bodenoberfläche des Verbindungsabschnitts 11 ragt ein erster eingreifbarer bzw. in Eingriff bringbarer Abschnitt 14 an einer Position geringfügig hinter dem Vorderende vor, und ein zweiter in Eingriff bringbarer Abschnitt 15 ragt an einer weiter nach rückwärts gelegenen Position, vorzugsweise an dem rückwärtigen Ende davon vor.
  • Das Gehäuse 20 ist beispielsweise aus einem synthetischen Harz in einen Block gebildet, der geringfügig seitlich lang insgesamt ist. In dem Gehäuse 20 ist bzw. sind, wie dies in 5 gezeigt ist, ein oder mehrere, beispielsweise elf Hohlräume 21 angeordnet, die adaptiert sind, um wenigstens teilweise die Buchsen-Anschlußpaßstücke 10 aufzunehmen, und sich in Vorwärts- und Rückwärts- oder Längsrichtungen erstrecken, entlang einer seitlichen bzw. lateralen Richtung (querverlaufenden Richtung) an einer oder mehreren Stufe(n), vorzugsweise an jeder von zwei oberen und unteren Stufen bzw. Ebenen angeordnet.
  • Jedes Buchsen-Anschlußpaßstück 10 ist wenigstens teilweise in den entsprechenden Hohlraum 21 in einer Einsetzrichtung ID, vorzugsweise von hinten eingesetzt. Ein verriegelnder bzw. Verriegelungsabschnitt 22, der mit dem ersten ergreifbaren Abschnitt 14 des Buchsen-Anschlußpaßstücks 10 in Eingriff bringbar ist, ist an der Boden- oder seitlichen bzw. lateralen Oberfläche jedes Hohlraums 21 nahe dem Vorderende vorgesehen bzw. zur Verfügung gestellt. Der Verriegelungsabschnitt 22 ist an beiden Enden abgestützt und rückstellfähig weg von einem Einsetzpfad bzw. -weg der Anschlußpaßstücke 10 in die Hohlräume 21 deformierbar bzw. verformbar.
  • Weiterhin ist eine Anschlußeinsetzöffnung 24, durch welche der Dorn des zusammenpassenden bzw. abgestimmten Stecker-Anschlußpaßstücks wenigstens teilweise einsetzbar ist, in eine vordere Wand 23 jedes Hohlraums 21 ausgebildet, während eine Betätigungselement- bzw. Werkzeug-Einsetzöffnung 25, durch welche ein Lösewerkzeug bzw. außer Eingriff bringendes Betätigungselement eingesetzt oder einsetzbar ist, um rückstellfähig den Verriegelungsabschnitt 22 zu deformieren, unter oder benachbart dem Anschlußeinsetzloch 24 ausgebildet ist.
  • Ein Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch 27 ist so in der Boden- oder seitlichen Oberfläche des Gehäuses 20, vorzugsweise über die im wesentlichen gesamte Breite (siehe 6) ausgebildet, um vertikal zu penetrieren bzw. zu durchdringen oder entlang einer Bewegungsrichtung MD der Rückhalteeinrichtung 40 (d. h. einer Richtung unter einem von 0° oder 180° verschiedenen Winkel, vorzugsweise im wesentlichen normal zu der Einsetzrichtung ID) den einen oder die mehreren Hohlraum(-räume) 21 zu durchdringen, der bzw. die vorzugsweise an der einen oder den mehreren (oberen und unteren) Stufe(n) angeordnet ist bzw. sind. Die Rückhalteeinrichtung 40 ist lösbar bzw. entfernbar wenigstens teilweise in das Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch 27 einsetzbar.
  • Die Rückhalteeinrichtung 40 ist in ähnlicher Weise beispielsweise aus einem synthetischen Harz ausgebildet und mit einem Basisabschnitt 41, um im wesentlichen eng in das Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch 27 einpaßbar zu sein, und einem Paar von verriegelnden bzw. Verriegelungsstücken 45 versehen, welche an linken und rechten oder seitlichen bzw. lateralen Enden des Basisabschnitts 41 aufragen. Spezifisch ist der Basisabschnitt 41 der Rückhalteeinrichtung 40 mit Fachabschnitten 42 an einer oder mehreren Stufe(n), vorzugsweise an den zwei oberen und unteren Stufen versehen, wie dies in 1 gezeigt ist. Fensterlöcher 43, die im wesentlichen den entsprechenden Hohlräumen 21 entsprechen, sind zwischen den benachbarten (oberen und unteren) Fachabschnitten 42 ausgebildet und festlegende bzw. Festlegungsabschnitte 44, die mit den zweiten eingreifbaren Abschnitten 15 der Buchsen-Anschlußpaßstücke 10 in Eingriff bringbar sind, sind an den oberen Oberflächen der entsprechenden Fachabschnitte 42 an den im wesentlichen selben Intervallen wie die Hohlräume 21 angeordnet.
  • Die linken und rechten oder seitlichen Verriegelungsstücke 45 haben vorzugsweise eine größere Abmessung als der Basisabschnitt 41 in bezug auf die Tiefenrichtung DD des Buchsengehäuses 20, wie dies in 3 gezeigt ist, und ihre oberen Seiten sind rückstellfähig deformierbar, um weg voneinander (oder weg von dem Verbindergehäuse 20) abgelenkt zu werden.
  • Andererseits sind Einsetznuten bzw. -rillen 29, in welche die Verriegelungsstücke 45 wenigstens teilweise eingesetzt sind, um im wesentlichen mit den linken und rechten oder lateralen Seitenoberflächen des Gehäuses 20 bündig zu werden, in den linken und rechten oder lateralen Seitenoberflächen des Gehäuses 20 ausgebildet. Wie dies in 2 gezeigt ist, kommunizieren die Einsetzrillen 29 im wesentlichen mit den linken und rechten oder seitlichen Enden des Rückhalteeinrichtungs-Einsetzlochs 27 und erstrecken sich jeweils von der Bodenkante der entsprechenden Seitenoberfläche des Gehäuses 20 zu einer Position geringfügig unter der oberen Kante davon. Weiterhin schneiden die Böden der Einsetzrillen 29 die äußeren Wände der Hohlräume 21 an den linken und rechten oder seitlichen Enden der unteren Stufe. Mit anderen Worten schneiden die Einsetzrillen 29 vorzugsweise die entsprechenden seitlichen bzw. lateralen Hohlräume 21 so auf, um seitlich in der Abwesenheit des Verriegelungsstücks 45 offen zu sein, wie dies später beschrieben werden wird. Dementsprechend kommunizieren die Einsetzrillen 29 und die entsprechenden seitlichen Hohlräume 21 im wesentlichen miteinander.
  • Wie dies in 3 und 6 gezeigt ist, ist jede Einsetznut 29 vorzugsweise in eine schwalbenschwanzförmige Nut bzw. Rille 29A ausgebildet, die zunehmend von ihrer inneren zu ihrer öffnenden Kante verschmälert ist, während das Verriegelungsstück 45 in einen schwalbenschwanzförmigen Abschnitt 45A ausgebildet ist, der zunehmend von der inneren Oberfläche (gegenüberliegenden bzw. entgegengesetzten Oberflächen der Verriegelungsstücke 45) zu der Außenoberfläche verschmälert ist. Eine schwalbenschwanzförmige eingreifende bzw. Eingriffskonstruktion ist vorzugsweise zwischen den Enden des entsprechenden Verriegelungsstücks 45 und der Einsetzrille 29 ausgebildet oder zur Verfügung gestellt. Es sollte festgehalten werden, daß beide Ecken der oberen Enden (oder Enden in der Bewegungsrichtung MD) des Verriegelungsstücks 45 eingekammert sind, um C-förmige Führungsoberflächen auszubilden.
  • Weiterhin dienen die oberen Wände der Einsetzrillen 29, die die oberen geschlossenen Enden (oder Enden in der Bewegungsrichtung MD) definieren, als schützende bzw. Schutzwände 31.
  • Wie dies in 4 gezeigt ist, sind Hakenabschnitte 48 an den oberen Enden (oder Enden in der Bewegungsrichtung MD) der gegenüberliegenden Oberflächen der Verriegelungsstücke 45 zur Verfügung gestellt und, wie dies in 3 gezeigt ist, an Positionen angeordnet, die im wesentlichen mit dem Basisabschnitt 41 in bezug auf eine Tiefenrichtung DD übereinstimmen.
  • Andererseits sind an dem Boden jeder Einsetzrille 29 ein teilweiser verriegelnder bzw. Verriegelungsvorsprung 33 und ein vollständiger verriegelnder bzw. Verriegelungsvorsprung 34 einer über dem anderen direkt über einer Öffnung 21A im wesentlichen entsprechend den Hohlräumen 21 vorgesehen bzw. zur Verfügung gestellt, wie dies in 2 gezeigt ist.
  • Die Rückhalteeinrichtung 40 ist bzw. wird in das Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch 27 in der Bewegungsrichtung MD eingesetzt, während die Verriegelungsstücke 45 wenigstens teilweise in die Einsetzrillen 29 eingesetzt sind bzw. werden. Wie dies in 7 gezeigt ist, ist die Rückhalteeinrichtung 40 an einer teilweisen verriegelnden oder ersten Position angeordnet, wenn die Hakenabschnitte 48 der Verriegelungsstücke 45 mit den teilweisen Verriegelungsvorsprüngen 33 an der unteren Seite in Eingriff sind. An der teilweisen verriegelnden oder ersten Position ist jeder festlegende Abschnitt 44 der Rückhalteeinrichtung 40 nach unten oder weg (Richtung entgegengesetzt zu der Bewegungsrichtung MD) von dem entsprechenden Hohlraum 21 zurückgezogen, wodurch das wenigstens teilweise Einsetzen und Entnehmen des Buchsen-Anschlußpaßstücks 10 entlang der Einsetzrichtung ID in den und aus dem Hohlraum 21 ermöglicht wird. Andererseits ist, wie dies in 8 gezeigt ist, die Rückhalteeinrichtung 40 an einer vollständigen verriegelnden oder zweiten Position angeordnet, wenn die Hakenabschnitte 48 mit den vollständigen Verriegelungsvorsprüngen 34 in Eingriff sind. An der vollständigen verriegelnden bzw. Verriegelungsposition ragt jeder festlegende bzw. Befestigungsabschnitt 44 in den entsprechenden Hohlraum 21 von unten oder in der Bewegungsrichtung MD vor. Wie dies in 2 und 4 gezeigt ist, sind Werkzeug-Einsetzöffnungen oder -ausnehmungen 36, in welche ein Lösewerkzeug J (siehe 8) wenigstens teilweise einsetzbar ist, vorzugsweise durch geneigtes Schneiden der Kanten bzw. Ränder der Schutzwände 31 an Positionen vor den Verriegelungsvorsprüngen 33, 34 ausgebildet. Mit anderen Worten sind die Werkzeug-Einsetzöffnungen oder -ausnehmungen bzw. -vertiefungen 36 seitlich zwischen den Schutzwänden 31 und der vorderen Kante des Verriegelungsstücks 45 definiert, wie bzw. wenn dies in der Bewegungsrichtung MD gesehen wird.
  • Als nächstes werden die Funktionen dieser Ausbildung, die die obige Konstruktion aufweist, beschrieben.
  • Um den Verbinder zusammenzubauen, wird die Rückhalteeinrichtung 40 in das Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch 27 in der Bewegungsrichtung MD vorzugsweise eingesetzt, um zuerst an der teilweisen verriegelnden oder ersten Verriegelungsposition gehalten zu werden, die in 5 und 7 gezeigt ist. In diesem Zustand ist bzw. wird jedes Buchsen-Anschlußpaßstück 10 wenigstens teilweise in den entsprechenden Hohlraum 21 in der Einsetzrichtung ID, vorzugsweise von hinten eingesetzt, wie dies durch einen durchgezogenen Pfeil in 5 angedeutet ist. Das Buchsen-Anschlußpaßstück 10 wird geschoben bzw. gedrückt, während es rückstellfähig den verriegelnden bzw. Verriegelungsabschnitt 22 deformiert bzw. verformt. Wenn das Buchsen-Anschlußpaßstück 10 zu einer geeigneten bzw. sachgemäßen Position gedrückt wird, ist bzw. wird der Verriegelungsabschnitt 22 wenigstens teilweise rückstellfähig zurückgestellt, um den ersten er- bzw. eingreifbaren Abschnitt 14 von hinten oder von einer Richtung entgegengesetzt zu der Einsetzrichtung ID (siehe 9) zu ergreifen, wodurch er teilweise verriegelt wird, um nicht in einer Entnahmerichtung auszutreten.
  • Nachdem alle Buchsen-Anschlußpaßstücke 10 wenigstens teilweise in die entsprechenden Hohlräume 21 einsetzt sind, wird die Rückhalteeinrichtung 40 weiter eingedrückt oder in der Bewegungsrichtung MD gedrückt und an der vollständigen verriegelnden oder zweiten Position gehalten, die in 8 und 9 gezeigt ist. Dann treten die festlegenden Abschnitte 44 der Rückhalteeinrichtung 40 in die entsprechenden Hohlräume 21 ein, um die zweiten ergreifbaren Abschnitte 15 der Buchsen-Anschlußpaßstücke 10 von hinten oder von einer Richtung entgegengesetzt zu der Einsetzrichtung ID zu ergreifen, wodurch die Buchsen-Anschlußpaßstücke doppelt verriegelt sind bzw. werden und nicht austreten können. An dieser Stufe sind bzw. werden, wie dies in 8 gezeigt ist, die Vorderenden der Verriegelungstücke 45 im wesentlichen durch die Schutzwände 31 im wesentlichen entlang der Bewegungsrichtung MD abgedeckt, wodurch die vorderen Enden der Verriegelungsstücke 45 daran gehindert werden, daß sie zufällig bzw. unbeabsichtigt aus den Verriegelungsvorsprüngen 34 außer Eingriff gelangen, indem sie durch ein anderes Glied gestoßen werden.
  • Das Buchsen-Anschlußpaßstück 10 kann aus dem Gehäuse 20 wie folgt für eine Wartung oder aus einem anderen Grund entnommen werden. In dem Zustand, der in 8 gezeigt ist, ist das Lösewerkzeug bzw. außer Eingriff bringende Betätigungselement J wenigstens teilweise durch die Werkzeug-Einsetzöffnung oder -ausnehmung 36 eingesetzt, um das obere Ende des Verriegelungsstücks 45 zu fangen. Wenn das Lösewerkzeug J ähnlich einem Hebel verschwenkt wird oder in einer derartigen Weise bewegt wird, daß sein vorderes Ende nach unten gebracht wird, wobei das eingreifende bzw. Eingriffsstück 45 ergriffen wird, wird das obere Ende des Verriegelungsstücks 45 rückstellfähig deformiert und nach außen oder weg von dem Gehäuse 20 bewegt. Dementsprechend ist bzw. wird der Hakenabschnitt 48 von dem vollständigen Verriegelungsvorsprung 34 außer Eingriff gebracht, und das außer Eingriff gebrachte Verriegelungsstück 45 wird geringfügig bzw. leicht nach außen aus der Einsetzrille 29 ge zogen, wodurch der Hakenabschnitt 48 mit dem teilweisen Verriegelungsvorsprung 33 in Eingriff gebracht wird.
  • In ähnlicher Weise wird das andere Verriegelungsstück 45 ebenfalls rückstellfähig durch das Lösewerkzeug J deformiert, um von dem vollständigen Verriegelungsvorsprung 34 außer Eingriff zu gelangen. Danach wird das Verriegelungsstück 45 geringfügig nach außen oder in einer Richtung entgegengesetzt zu der Bewegungsrichtung MD gezogen und mit dem teilweisen Verriegelungsvorsprung 33 in Eingriff gebracht, wodurch die Rückhalteeinrichtung 40 an der teilweisen verriegelnden oder ersten Position gehalten ist bzw. wird, wie dies in 7 gezeigt ist.
  • An dieser teilweisen verriegelnden oder ersten Position sind die Festlegungsabschnitte 44 der Rückhalteeinrichtung 40 nach unten oder weg von den Hohlräumen 21 zurückgezogen, wie dies oben beschrieben ist, wodurch sie von den zweiten ergreifbaren Abschnitten 15 des Buchsen-Anschlußpaßstücks 10 außer Eingriff gelangen. Somit wird, wenn ein weiteres Lösewerkzeug in das Werkzeug-Einsetzloch 25 eingesetzt wird, das in der vorderen Wand 23 des Hohlraums 21 ausgebildet ist, um den Verriegelungsabschnitt 22 nach unten oder weg von dem Anschlußpaßstück 10 zu drücken, das Buchsen-Anschlußpaßstück 10 von dem teilweisen Verriegelungsabschnitt 14 außer Eingriff gebracht oder kann außer Eingriff gebracht werden. Wenn der Draht W dann herausgezogen wird, kann das Buchsen-Anschlußpaßstück 10 aus dem Hohlraum 21 entnommen werden, wie dies durch einen Kettenlinienpfeil bzw. strichlierten Pfeil in 5 angedeutet ist.
  • Wie dies oben beschrieben ist, kann gemäß dieser Ausbildung, da die Rückhalteeinrichtung 40 durch die Verriegelungsstücke 45 verriegelt ist bzw. wird, die in die Einsetzrillen 29 eingesetzt sind, die in den Seitenoberflächen des Gehäuses 20 ausgebildet sind, die Rückhalteeinrichtung 40 bewegt werden, während sie von ihrem verriegelten Zustand durch ein direktes rückstellfähiges Deformieren der Verriegelungsstücke 45 mittels des Lösewerkzeugs J befreit wird. Daher kann die Rückhalteeinrichtung 40 leicht von der vollständigen verriegelnden oder zweiten Position zu der teilweisen verriegelnden oder ersten Position zurückgebracht werden.
  • Weiterhin kann, da die Böden der Einsetzrillen 29 die Seitenoberflächen der Hohlräume 21 schneiden und die Verriegelungsstücke 45 auch als die Seitenwände der Hohlräume 21 dienen, das Gehäuse 20 kleiner in bezug auf eine Breitenrichtung WD gemacht werden.
  • Wenn die Verriegelungsstücke 45 an der vollständigen verriegelnden oder zweiten Position zum Verriegeln in Eingriff sind, sind bzw. werden die ergriffenen Vorderenden im wesentlichen durch die Schutzwände 31 im wesentlichen von einer Seite entlang der Bewegungsrichtung MD abgedeckt. Dies hindert die Verriegelungsstücke 45 daran, daß sie unbeabsichtigt bzw. versehentlich gelöst werden, indem sie durch ein anderes Glied oder dgl. gestoßen bzw. getroffen werden.
  • Weiterhin können, da die Enden der Verriegelungsstücke 45 und jene der Einsetzrillen 29 miteinander durch die schwalbenschwanzförmige Eingriffskonstruktion in Eingriff sind, die Verriegelungsstücke 45 effektiv daran gehindert werden, daß sie verbogen bzw. verzogen werden, um einen Raum dazwischen aufzuweiten.
  • Dementsprechend ist, um eine Betätigung eines Lösens einer Rückhalteeinrichtung zu erleichtern, eine Mehrzahl von Hohlräumen 21, in welche Buchsen-Anschlußpaßstücke 10 einsetzbar sind, an zwei Stufen bzw. Ebenen in einem Gehäuse 20 angeordnet. Ein Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch 27 ist in der Bodenoberfläche des Gehäuses 20 über die gesamte Breite ausgebildet, und eine Rückhalteeinrichtung 40, die mit Befestigungsabschnitten 44 versehen ist, ist in das Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch 27 einsetzbar, um darin montiert zu werden. Die Rückhalteeinrichtung 40 ist mit Verriegelungsstücken 45 an den gegenüberliegenden Enden davon versehen, während das Gehäuse 20 in linken und rechten Seitenoberflächen davon mit Einsetznuten bzw. -rillen 29 ausgebildet ist, in welche die entsprechenden Verriegelungsstücke 45 einsetzbar sind. Ein teilweiser verriegelnder bzw. Verriegelungsvorsprung 33 und ein vollständiger verriegelnder bzw. Verriegelungsvorsprung 34, die mit einem entsprechenden Hakenabschnitt 48 in Eingriff bringbar sind, der an jedem Verriegelungsstück 45 vorgesehen ist, sind an der oberen Seite des Bodens jeder Einsetzrille 29 zur Verfügung gestellt. Die unteren Seiten der Böden der Einsetzrillen 29 schneiden die Außenseitenoberflächen der Hohlräume 21 an den gegenüberliegenden Enden, und die Verriegelungsstücke 45 dienen als Seitenwände der Hohlräume 21, wenn die Rückhalteeinrichtung 40 montiert ist bzw. wird.
  • <Andere Ausbildungen>
  • Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene und illustrierte Ausbildung beschränkt. Beispielsweise sind die folgenden Ausbildungen auch durch den technischen Rahmen der vorliegenden Erfindung umfaßt.
    • (1) Die Rückhalteeinrichtung kann direkt an der vollständigen Verriegelungsposition festlegbar und von dieser lösbar sein, ohne daß die teilweise Verriegelungsposition zur Verfügung gestellt wird.
    • (2) Der verriegelnde bzw. Verriegelungsabschnitt, der in jedem Hohlraum für ein teilweises Verriegeln zur Verfügung gestellt ist, kann lediglich an einem Ende abgestützt sein.
    • (3) Die vorliegende Erfindung ist in gleicher Weise auch auf einen Steckerverbinder anwendbar, der Stecker-Anschlußpaßstücke aufnimmt.
  • 10
    Buchsen-Anschlußpaßstück
    15
    zweiter ergreifbarer bzw. in Eingriff bringbarer Abschnitt
    20
    Verbindergehäuse
    21
    Hohlraum
    21A
    Öffnung (in der Seitenoberfläche des Hohlraums 21)
    27
    Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch
    29
    Einsetznut bzw. -rille
    29A
    Schwalbenschwanznut bzw. -rille
    31
    schützende bzw. Schutzwand
    33
    teilweiser verriegelnder bzw. Verriegelungsvorsprung
    34
    vollständiger verriegelnder bzw. Verriegelungsvorsprung (Verriegelungsquerschnitt)
    36
    Betätigungselement- bzw. Werkzeug-Einsetzöffnung
    40
    Rückhalteeinrichtung
    44
    festlegender bzw. Befestigungsabschnitt
    45
    verriegelndes bzw. Verriegelungsstück
    45A
    Schwalbenschwanzabschnitt
    48
    Hakenabschnitt
    J
    Werkzeug bzw. Betätigungselement

Claims (8)

  1. Verbinder, umfassend: ein Verbindergehäuse (20), in welchem wenigstens ein Hohlraum (21), in welchen entsprechend ein Anschlußpaßstück bzw. -kontakt (10) wenigstens teilweise einsetzbar ist, angeordnet ist, und welches mit einem Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch (27) ausgebildet ist, eine Halte- bzw. Rückhalteeinrichtung (40), welche mit einem oder mehreren festlegenden Abschnitt(en) (44) für ein Verriegeln der entsprechenden Anschlußpaßstücke (10) versehen ist und wenigstens teilweise in das Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch (27) einsetzbar ist, um darin montiert bzw. angeordnet zu werden, dadurch gekennzeichnet, daß rückstellfähig deformierbare verriegelnde bzw. Verriegelungsstücke (45) an den gegenüberliegenden Enden der Rückhaltevorrichtung (40) zur Verfügung gestellt sind, Einsetzrillen bzw. -nuten (29), in welche die entsprechenden verriegelnden Stücke (45) wenigstens teilweise einsetzbar sind, in Seitenflächen bzw. -oberflächen des Verbindergehäuses (20) ausgebildet sind, wobei jede Einsetzrille (29) mit einer schützenden bzw. Schutzwand (31) zum Abdecken bzw. Bedecken eines Teils der Einsetzrille (29) nahe dem verriegelnden Querschnitt (34) von außen oder im Wesen etlichen entlang einer Bewegungsrichtung (MD) der Rückhaltevorrichtung (40) versehen sind, wobei jede schützende Wand (31) mit einer Betätigungselement- bzw. -Werkzeug-Einsetzöffnung (36) ausgebildet ist, durch welche ein außer Eingriff bringendes bzw. lösendes Betätigungselement bzw. Werkzeug (J), welches verwendet wird, um das entsprechende verriegelnde Stück (45) durch ein rückstellfähiges Deformieren desselben außer Eingriff zu bringen bzw. zu lösen, wenigstens teilweise einsetzbar ist, verriegelnde bzw. Verriegelungsquerschnitte (34), welche mit den entsprechenden verriegelnden Stücken (45) in Eingriff bringbar sind, an den Böden der Einsetzrillen (29) vorgesehen bzw. zur Verfügung gestellt sind, und wobei der Boden der Einsetzrille (29) entsprechend Seitenfläche bzw. -oberflächen des wenigstens einen äußeren bzw. außenliegenden Hohlraums (21) geschnitten ist, und die verriegelnden Stücke (45) als Seitenwände der Hohlräume (21) dienen, wenn die Rückhalteeinrichtung (40) montiert ist bzw. wird.
  2. Verbinder nach Anspruch 1, wobei das Rückhalteeinrichtungs-Einsetzloch (27) schmal und lang entlang einer Anordnungsrichtung der zwei oder mehreren Hohlräume (21) ist.
  3. Verbinder nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Betätigungselement-Einsetzöffnung (36) durch ein Wegschneiden eines Abschnitts der Schutzwand (31) ausgebildet ist bzw. wird.
  4. Verbinder nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, wobei die Enden der verriegelnden Stücke (45) und diejenigen der Einsetzrillen (29) in Eingriff miteinander durch eine einen Schwalbenschwanz bzw. Zinke ergreifende Konstruktion (45A, 29A) sind bzw. gelangen.
  5. Verbinder nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, wobei die Rückhalteeinrichtung (40) an einer Position (5; 7) montierbar bzw. anordenbar ist, wo die festlegenden bzw. Befestigungsabschnitte (44) von den Hohlräumen (21) zurückgezogen sind, um das wenigstens teilweise Einsetzen und Entfernen bzw. Entnehmen der Anschlußpaßstücke (10) in die und aus den Hohlräume(n) zu erlauben.
  6. Verbinder nach Anspruch 5, wobei die Rückhalteeinrichtung (40) an der Position (5; 7), wo die festlegenden Abschnitte (44) von den Hohlräumen (21) zurückgezogen sind, durch den Eingriff der verriegelnden Stücke (45) mit entsprechenden verriegelnden Abschnitten (33) gehalten werden kann, welche an dem Gehäuse (20) vorgesehen bzw. zur Verfügung gestellt sind.
  7. Verbinder nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, wobei die Anschlußpaßstücke (10) innerhalb der entsprechenden Hohlräume (21) durch verriegelnde Abschnitte (22) verriegelt sind bzw. werden, welche in den Hohlräumen (21) vorgesehen bzw. zur Verfügung gestellt sind.
  8. Verbinder nach Anspruch 6, wobei der verriegelnde Abschnitt (22) das Anschlußpaßstück (10) in einer Position (14) in einem Abstand entlang der Einsetzrichtung (ID) des Anschlußpaßstücks (10) von der Position (w15) ergreift, wo die Rückhalteeinrichtung (40) das Anschlußpaßstück (10) ergreift.
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