DE60317167T2 - Verpackung für tabakwaren mit faltbodenschachtel - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Verpackung für Tabakwaren.
- In der folgenden Beschreibung wird der Einfachheit halber und lediglich als nicht beschränkendes Beispiel auf Verpackungen für Zigaretten Bezug genommen.
- Eine Zigarettenverpackung ist normalerweise durch ein Bündel Zigaretten definiert, ist an der Oberseite offen, ist im Wesentlichen parallelepipedförmig, nimmt eine Gruppe von Zigaretten auf und kann beispielsweise vom so genannten "weichen" oder so genannten "starren, Klappdeckel"-Typ sein.
- Gemäß den Ergebnissen der Marktforschung sind einige Verbraucher besonders an ein gegebenes Packungsdesign gebunden, wohingegen andere eine gewisse Variation schätzen würden. Derzeit vermarktete Packungen, sowohl "weiche" als auch "starre", sind jedoch nicht vielseitig genug, um die Bedürfnisse von Verbrauchern insgesamt zu erfüllen.
- Von sowohl "weichen" als auch "starren" Packungen wurde auch festgestellt, dass sie eine relativ schlechte Verschleißbeständigkeit aufweisen, insbesondere wenn sie für eine ziemlich verlängerte Zeitdauer (d. h. über zwei Tage) verwendet werden, und versagen somit nicht nur bei der Bereitstellung eines angemessenen Schutzes der restlichen Zigaretten, sondern führen auch zu Tabakverstreuen.
- Um den obigen Nachteil zu beseitigen, wurde vorgeschlagen, ein dickeres und daher stärkeres als normales Verpackungsmaterial zu verwenden – wobei die Lösung jedoch bei den Verbrauchern erfolglos war, bei denen sich Packungen, die aus dickerem als normalem Material bestehen, als unpopulär erwiesen haben. Überdies wirft die Verwendung von dickerem als normalem Verpackungsmaterial Probleme an existierenden und insbesondere älteren Verpackungsmaschinen auf, die nicht so ausgelegt waren, dass sie mit einem solchen Material arbeiten.
-
DE7824117 offenbart eine Verpackung für Tabakwaren mit einer parallelepipedförmigen Packung für Tabakwaren, die an der Oberseite offen ist und eine Gruppe von Tabakwaren aufnimmt, und einer röhrenförmigen, parallelepipedförmigen Papierhülse, die dauerhaft einen unteren Abschnitt der Packung von Tabakwaren mit im Wesentlichen keinem Zwischenraum aufnimmt. - Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verpackung für Tabakwaren zu schaffen, die dazu ausgelegt ist, die vorstehend erwähnten Nachteile zu beseitigen, und die insbesondere preiswert und leicht herzustellen ist.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung wird eine Verpackung für Tabakwaren geschaffen, wie durch Anspruch 1 angeführt.
- Eine Anzahl von nicht begrenzenden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden beispielhaft mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in denen:
-
1 eine Vorderansicht einer Verpackung für Zigaretten gemäß der vorliegenden Erfindung und mit einer Packung Zigaretten und einer Bodenhülle in der Perspektive zeigt; -
2 eine Vorderansicht der Verpackung für Zigaretten von1 in auseinandergezogener Anordnung in der Perspektive zeigt; -
3 eine Vorderansicht der Verpackung für Zigaretten von1 in der Perspektive zeigt, wobei die Bodenhülle gefaltet ist und in die Packung Zigaretten eingefügt ist; -
4 eine Ansicht der Bodenhülle der Verpackung für Zigaretten von1 in der Perspektive zeigt; -
5 eine Oberseitenansicht einer Bodenwand der Bodenhülle in4 zeigt; -
6 eine Unterseitenansicht einer Bodenwand der Bodenhülle in4 zeigt; -
7 eine Ansicht der Bodenhülle von4 in der Perspektive in einer Zwischenkonfiguration zwischen einer gefalteten Konfiguration und einer offenen Konfiguration zeigt; -
8 eine Anordnung eines Zuschnitts zeigt, aus dem die Bodenhülle von4 ausgebildet werden soll; -
9 eine Ansicht einer weiteren Ausführungsform der Bodenhülle der Verpackung für Zigaretten von1 in der Perspektive zeigt. - BESTE ART ZUR AUSFÜHRUNG DER ERFINDUNG
- Die Ziffer
1 in1 gibt insgesamt eine Verpackung für Zigaretten mit einer starren Packung2 von Zigaretten, die eine geordnete Gruppe3 von Zigaretten enthält (3 ); und einem faltbaren Schutzelement4 , insbesondere einer faltbaren Bodenhülle4 , an. Die Bodenhülle4 kann eine geschlossene Konfiguration (3 ), in der sie eben ist; und eine offene Konfiguration (1 und2 ), in der sie kastenförmig ist, um einen unteren Abschnitt einer Packung2 mit im Wesentlichen keinem Zwischenraum aufzunehmen, annehmen. - Wenn die Verpackung
1 für Zigaretten hergestellt wird, wird die Bodenhülle4 in die geschlossene Konfiguration gefaltet und entfernbar an der Packung2 befestigt; und bei der Verwendung löst der Benutzer die Bodenhülle4 von der Packung2 , entfaltet die Bodenhülle4 in die offene Konfiguration und fügt einen Bodenabschnitt der Packung2 in die Bodenhülle4 ein, wie in2 gezeigt. - Die Bodenhülle
4 stellt offensichtlich den Schutz der Packung2 gegen Verschleiß bereit, um die Zigaretten in der Packung2 jederzeit angemessen zu schützen und auch ein Tabakverstreuen vom Bodenabschnitt der Packung2 zu verhindern. Überdies ist die Verwendung der Bodenhülle4 zum Verstärken der Packung2 optional und, falls erforderlich, kann die Bodenhülle4 auch als Notbehelfsaschenbecher verwendet werden. - Die Packung
2 umfasst einen becherförmigen unteren Behälter5 mit einem offenen oberen Ende6 ; und einen becherförmigen oberen Deckel7 , der am Behälter5 entlang eines Gelenks zur Drehung in Bezug auf den Behälter5 zwischen einer offenen Position (3 ) und einer geschlossenen Position (1 ), die das Ende6 öffnen bzw. schließen, gelenkig angebracht ist. - Wenn er geschlossen ist, verleiht der Deckel
7 der Packung2 eine rechtwinklige, parallelepipedförmige Form, die durch eine Seitenwand8 und durch zwei ebene, identische, d. h. eine obere und eine untere, Stirnwände9 und10 definiert ist, die einander zugewandt sind und zueinander parallel sind und die seitliche Oberfläche8 begrenzen. - Die seitliche Oberfläche
8 umfasst zwei ebene, parallele, einander zugewandte kleine Seitenwände11 und zwei ebene, einander zugewandte große Seitenwände12 und13 quer zu den kleinen Seitenwänden11 . Insbesondere definiert eine große Seitenwand12 eine Vorderwand der Packung2 und die andere große Seitenwand13 definiert eine Rückwand der Packung2 . - Die Packung
2 umfasst auch einen Kragen14 , der zu einem U gefaltet ist und innerhalb des becherförmigen Behälters5 verbunden (gummiert) ist, so dass er teilweise aus dem Ende6 nach außen vorsteht und mit einer entsprechenden inneren Oberfläche des Deckels7 in Eingriff steht, wenn sich der Deckel7 in der geschlossenen Position (1 ) befindet. - Vier longitudinale Kanten
15 sind zwischen den kleinen Seitenwänden11 und den großen Seitenwänden12 und13 definiert; und acht transversale Kanten16 sind zwischen den Stirnwänden9 und10 und den Seitenwänden11 ,12 und13 definiert, liegen zu den longitudinalen Kanten15 quer und sind in große transversale Kanten16 (die die großen Seitenwände12 und13 begrenzen) und kleine transversale Kanten16 (die die kleinen Seitenwände11 begrenzen) unterteilt. - In der offenen Konfiguration liegt die Bodenhülle
4 in der Form eines rechtwinkligen, parallelepipedförmigen Kastens vor und umfasst eine seitliche Oberfläche17 , die an der Oberseite durch ein offenes Ende18 und an der Unterseite durch eine untere Stirnwand19 begrenzt ist. Die seitliche Oberfläche17 umfasst zwei ebene, parallele, einander zugewandte kleine Seitenwände20 und zwei ebene, einander zugewandte große Seitenwände21 und22 quer zu den kleinen Seitenwänden20 . Insbesondere definiert eine große Seitenwand21 eine Vorderwand der Bodenhülle4 und die andere große Seitenwand22 definiert eine Rückwand der Bodenhülle4 . - Vier longitudinale Kanten
23 sind zwischen den kleinen Seitenwänden20 und den großen Seitenwänden21 und22 definiert; und vier transversale Kanten24 sind zwischen der Stirnwand19 und den Seitenwänden20 ,21 und22 definiert, liegen quer zu den longitudinalen Kanten23 und sind in große transversale Kanten24 (die große Seitenwände21 und22 begrenzen) und kleine transversale Kanten24 (die kleine Seitenwände20 begrenzen) unterteilt. - In der offenen Konfiguration ist die Bodenhülle
4 vorzugsweise dieselbe Form wie die Packung2 , so dass die longitudinalen Kanten23 und transversalen Kanten24 der Bodenhülle4 in der offenen Konfiguration im Wesentlichen dieselbe Form wie die longitudinalen Kanten15 und transversalen Kanten16 der Packung2 sind. - In einer möglichen Ausführungsform, die nicht gezeigt ist, weisen die Packung
2 und die Bodenhülle4 in der offenen Konfiguration beide abgerundete oder abgeschrägte longitudinale Kanten15 bzw.23 auf. - In einer weiteren Ausführungsform, die nicht gezeigt ist, weist mindestens eine Seitenwand
11 ,12 oder13 der Packung2 mindestens ein nach außen konvexes Halbprofil auf, ist mit mindestens einer benachbarten Seitenwand12 ,13 oder11 entlang einer jeweiligen scharfen longitudinalen Kante15 verbunden und schließt mit der benachbarten Seitenwand12 ,13 oder11 einen jeweiligen im Wesentlichen stumpfen Flächenwinkel ein, so dass die jeweilige longitudinale Kante15 anders als quadratisch ist. - Jede große Seitenwand
21 ,22 der Bodenhülle4 hat im Wesentlichen dieselbe Breite wie und ist in der Höhe kleiner als die großen Seitenwände12 und13 der Packung2 ; jede kleine Seitenwand20 der Bodenhülle hat im Wesentlichen dieselbe Breite wie und ist in der Höhe kleiner als die kleinen Seitenwände11 der Packung2 ; und die Bodenstirnwand19 der Bodenhülle4 hat im Wesentlichen dieselbe Größe wie die Bodenstirnwand10 der Packung2 . - Wie in
4 bis7 gezeigt, ist die Bodenstirnwand19 der Bodenhülle4 durch zwei Platten25 und26 , die jeweils mit einer jeweiligen großen Seitenwand21 oder22 der Bodenhülle entlang einer jeweiligen großen transversalen Kante24 verbunden sind; und durch zwei Platten27 und28 , von denen jede mit einer jeweiligen kleinen Seitenwand20 und mit einer jeweiligen großen Seitenwand21 oder22 der Bodenhülle entlang jeweiliger transversaler Kanten24 verbunden ist, definiert. Die Platten27 und28 befinden sich unter den Platten25 und26 , so dass die Platten25 und26 auf den Platten27 und28 aufliegen, wenn sich die Bodenhülle4 in der offenen Konfiguration befindet. An sich kann sich die Bodenwand19 der Bodenhülle4 einwärts, jedoch nicht auswärts der Bodenhülle4 falten und begrenzt somit ein Abwärtsgleiten der Packung2 innerhalb der Bodenhülle4 . - Die Platten
25 und26 sind im Wesentlichen rechtwinklig und die Platten27 und28 im Wesentlichen dreieckig (genauer mit einer abgeschnittenen Spitze). Die Platten25 und26 sind kleiner als die Bodenstirnewand19 der Bodenhülle4 und umfassen jeweilige komplementär geformte Ansätze29 und30 , so dass, wenn sich die Bodenhülle4 in der offenen Konfiguration befindet, die Ansätze29 der Platte25 auf der Platte26 aufliegen und die Ansätze30 der Platte26 auf der Platte25 aufliegen. Die Form der Ansätze29 und30 ist so ausgelegt, dass ferner verhindert wird, dass sich die Bodenwand19 der Bodenhülle4 auswärts faltet, und somit ferner ermöglicht wird, dass die Bodenwand19 ein Abwärtsgleiten der Packung2 in der Bodenhülle4 begrenzt. Insbesondere umfasst die Platte25 einen einzelnen zentralen Ansatz29 und die Platte26 umfasst zwei Ansätze30 auf beiden Seiten des Ansatzes29 . - In einer weiteren Ausführungsform (
9 ) ist die Bodenstirnwand19 der Bodenhülle4 durch eine einzelne Platte31 definiert, die nur mit der Vorderwand21 der Bodenhülle4 entlang einer großen transversalen Kante24 verbunden ist. Vorzugsweise umfasst die Platte31 eine Zunge (nicht dargestellt) und die Rückwand22 der Bodenhülle44 umfasst einen Schlitz (nicht dargestellt) zum Aufnehmen der Zunge, um die Platte31 an der Rückwand22 zu befestigen. - Wie in
7 gezeigt, werden, um von der geschlossenen in die offene Konfiguration zu wechseln, die kleinen Seitenwände20 der Bodenhülle4 in Bezug auf die großen Seitenwände21 und22 der Bodenhülle4 um die longitudinalen Kanten23 gedreht; die Platten25 und26 werden in Bezug auf die großen Seitenwände21 und22 der Bodenhülle4 um die transversalen Kanten24 gedreht; und die Platten27 und28 werden in Bezug auf die großen Seitenwände21 und22 und die kleinen Seitenwände20 der Bodenhülle4 um die transversalen Kanten24 gedreht. Um zu ermöglichen, dass sich die Platten27 und28 auffalten, wenn sich die Bodenhülle4 in der geschlossenen Konfiguration befindet, weist jede Platte27 ,28 eine vorgeformte Faltlinie32 ,33 auf, die sich über die ganze Platte27 ,28 erstreckt und vom Schnittpunkt der relativen großen transversalen Kante24 und der relativen kleinen transversalen Kante24 ausgeht. - Wie in
3 gezeigt, ist die Bodenhülle4 in der geschlossenen Konfiguration in die Packung2 an der Vorderwand12 der Packung2 zwischen der Gruppe3 von Zigaretten und dem Kragen14 eingefügt. In einer alternativen Ausführungsform, die nicht gezeigt ist, ist die Bodenhülle4 in der geschlossenen Konfiguration an der Außenseite einer großen Seitenwand12 oder13 der Packung2 angeordnet und wird durch eine bekannte transparente Umwicklung (nicht dargestellt), die um die Packung2 aufgebracht ist, in Position gehalten. Vorzugsweise besitzt jede große Seitenwand21 ,22 der Bodenhülle4 eine Höhe, die kleiner ist als (insbesondere im Wesentlichen gleich der) die Breite der großen Seitenwände12 und13 der Packung2 , so dass die Bodenhülle4 in der geschlossenen Konfiguration kleiner ist als (insbesondere im Wesentlichen dieselbe Größe besitzt wie) die Packung2 und somit in die Packung2 eingesetzt werden kann. - Wie in
8 gezeigt, wird die Bodenhülle4 aus einem entsprechenden ebenen Zuschnitt34 ausgebildet, der im Wesentlichen in Form eines länglichen Rechtecks vorliegt und dessen Komponententeile, wenn möglich, unter Verwendung derselben Bezugszeichen mit hochgestellten Zeichen hinsichtlich der entsprechenden Komponententeile der Bodenhülle4 angegeben sind. - Von links nach rechts umfasst der Zuschnitt
34 einen Abschnitt20' , der einer kleinen Seitenwand20 entspricht; einen Abschnitt22' , der einer Rückwand22 entspricht; einen weiteren Abschnitt20' , der der anderen kleinen Seitenwand20 entspricht; einen Abschnitt21' , der der Vorderwand21 entspricht; und einen Ansatz35 . Die Abschnitte20' ,21' ,22' und der Ansatz35 sind durch vorgeformte Faltlinien23' getrennt, die schließlich longitudinale Kanten23 der Bodenhülle4 definieren. - Die Abschnitte
20' sind mit Abschnitten27' und28' verbunden, die den Platten27 und28 entsprechen, und sind von den Abschnitten20' durch vorgeformte Faltlinien24' getrennt, die schließlich kleine transversale Kanten24 der Bodenhülle4 definieren; die Abschnitte21' und22' sind mit den Abschnitten25' und26' verbunden, die den Platten25 und26 entsprechen, und sind von den Abschnitten21' und22' durch vorgeformte Faltlinien24 getrennt, die schließlich die großen Querkanten24 der Bodenhülle4 definieren. Wenn die Bodenhülle4 gebildet wird, wird der Ansatz35 auf den gegenüberliegenden Abschnitt20' überlagert und an diesen gummiert und die Abschnitte27' und28' werden auf die Abschnitte25' und26' überlagert und an diese gummiert. Die gummierten Abschnitte36 , auf denen vorzugsweise Gummi abgeschieden ist, sind als Referenz gezeigt. - In einer alternativen Ausführungsform, die nicht gezeigt ist, liegt im Gegensatz zu einer Bodenhülle ein faltbares Schutzelement
4 in Form eines röhrenförmigen Elements vor, das an beiden Enden offen ist, d. h. zu dem in den begleitenden Zeichnungen gezeigten identisch ist, außer dass es keine Stirnwand19 aufweist. - In einer weiteren Ausführungsform, die nicht gezeigt ist, besitzt das Schutzelement
4 Befestigungsmittel zum Befestigen des Schutzelements4 in der Position in Bezug auf die Packung2 , wenn die Packung2 in das Schutzelement4 eingefügt wird. Insbesondere können die Befestigungsmittel Vorsprünge, die innerhalb des Schutzelements4 ausgebildet sind, und Sitze zum Aufnehmen der Vorsprünge, die an der äußeren Oberfläche der Packung2 ausgebildet sind, umfassen. - In Anbetracht der zahlreichen Vorteile der Verpackung
1 für Zigaretten, wie vorstehend beschrieben, können die Eigenschaften der Verpackung1 und insbesondere die Bereitstellung der Bodenhülle4 auch einteilig auf einen Karton für Zigaretten angewendet werden, der eine Gruppe von Zigarettenpackungen im Gegensatz zur Gruppe3 von Zigaretten enthält. - Ein weiterer zu beachtender Punkt besteht darin, dass mindestens eine der freiliegenden seitlichen Oberflächen des Schutzelements
4 mit einer Beschriftung und/oder Graphiken beliebiger Art bedruckt werden kann, so dass das Schutzelement4 auch dieselbe Funktion erfüllen kann, die gewöhnlich von Marken erfüllt wird, die an Behältern für Tabakwaren angebracht sind.
Claims (21)
- Verpackung für Tabakwaren, die eine parallelepipedförmige Tabakwarenpackung (
2 ), die an der Oberseite geöffnet werden kann und eine Gruppe (3 ) von Tabakwaren aufnimmt, und ein hohles, parallelepipedförmiges Schutzelement (4 ), das einen Teil der Tabakwarenpackung (2 ) im Wesentlichen ohne Zwischenraum aufnehmen kann, umfasst; wobei das Schutzelement (4 ) faltbar ist und eine geschlossene Konfiguration annehmen kann, in der es eben ist, und eine offene Konfiguration annehmen kann, in der es hohl und parallelepipedförmig ist, um einen Teil der Tabakwarenpackung (2 ) im Wesentlichen ohne Zwischenraum aufzunehmen; das Schutzelement (4 ) vier ebene Platten (20' ,21' ,22' ) umfasst, die durch Faltlinien (23' ) begrenzt sind, die Kanten (23 ) des hohlen Schutzelements (4 ) in der offenen Konfiguration definieren; die ebenen Platten zum Wechseln von der offenen Konfiguration in die geschlossene Konfiguration und umgekehrt in Bezug aufeinander um die Faltlinien (23' ) gedreht werden; das Schutzelement (4 ) in die geschlossene Konfiguration gefaltet und an der Tabakwarenpackung (2 ) lösbar befestigt wird; jede große Seitenwand (21 ,22 ) des Schutzelements (4 ) eine Höhe hat, die kleiner als die Breite der großen Seitenwände (12 ,13 ) der Packung (2 ) ist, so dass das Schutzelement (4 ) in der geschlossenen Konfiguration kleiner als die Packung (2 ) ist und an der Packung (2 ) lösbar befestigt werden kann. - Verpackung nach Anspruch 1, bei der das Schutzelement (
4 ) in der geschlossenen Konfiguration in die Tabakwarenpackung (2 ) eingesetzt ist. - Verpackung nach Anspruch 1, die eine transparente Umwicklung umfasst, die die Tabakwarenpackung (
2 ) umschließt; wobei das Schutzelement (4 ) in der geschlossenen Konfiguration auf die Außenwand der Tabakwarenpackung (2 ) aufgebracht ist und in dieser Position durch die transparente Umwicklung gehalten wird. - Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der die Packung (
2 ) zwei, d. h. eine obere und eine untere Stirnwand (9 ,10 ); eine seitliche Oberfläche (8 ), die durch die Stirnwände (9 ,10 ) begrenzt ist und durch zwei, d. h. eine vordere bzw. eine hintere große Seitenwand (12 ,13 ), und durch zwei kleine Seitenwände (11 ) definiert ist; vier longitudinale Kanten (15 ), wovon jede zwischen einer großen Seitenwand (12 ;13 ) und einer kleinen Seitenwand (11 ) definiert ist; und acht transversale Kanten (16 ), wovon jede zwischen einer Stirnwand (9 ;10 ) und einer Seitenwand (11 ;12 ;13 ) definiert ist, umfasst; wobei das Schutzelement (11 ) in der offenen Konfiguration parallelepipedförmig ist und eine seitliche Oberfläche (17 ) aufweist, die durch zwei, d. h. eine vordere bzw. eine hintere große Seitenwand (21 ,22 ), und durch zwei kleine Seitenwände (20 ) definiert ist; wobei jede große Seitenwand (21 ;22 ) des Schutzelements (4 ) im Wesentlichen die gleiche Breite wie und eine geringere Höhe als die großen Seitenwände (12 ,13 ) der Tabakwarenpackung (2 ) hat; und jede kleine Seitenwand (20 ) des Schutzelements (4 ) im Wesentlichen die gleiche Breite wie und eine geringere Höhe als die kleinen Seitenwände (11 ) der Tabakwarenpackung (2 ) hat. - Verpackung nach Anspruch 4, bei der zum Wechseln von der geschlossenen Konfiguration in die offene Konfiguration die kleinen Seitenwände (
20 ) des Schutzelements (4 ) in Bezug auf die großen Seitenwände (21 ,22 ) des Schutzelements (4 ) um die longitudinalen Kanten (23 ) zwischen den kleinen Seitenwänden (20 ) und den großen Seitenwänden (21 ,22 ) des Schutzelements gedreht werden. - Verpackung nach Anspruch 4 oder 5, bei der das Schutzelement (
4 ) durch eine faltbare Bodenhülle (4 ) definiert ist, die eine geschlossene Konfiguration, in der sie eben ist, und eine offene Konfiguration, in der sie die Form eines Kastens zum Aufnehmen eines Bodenabschnitts der Tabakwarenpackung (2 ) im Wesentlichen ohne Zwischenraum hat, annehmen kann. - Verpackung nach Anspruch 6, bei der die Bodenhülle (
4 ) eine Bodenstirnwand (19 ) umfasst, die im Wesentlichen die gleiche Größe wie die Bodenstirnwand (10 ) der Tabakwarenpackung (2 ) hat. - Verpackung nach Anspruch 7, bei der die Bodenstirnwand (
19 ) der Bodenhülle (4 ) durch eine einzige Platte (31 ) definiert ist, die nur mit einer Seitenwand (20 ;21 ;22 ) der Bodenhülle (4 ) längs einer entsprechenden transversalen Kante verbunden ist. - Verpackung nach Anspruch 8, bei der die Bodenstirnwand (
19 ) der Bodenhülle (4 ) Befestigungsmittel umfasst, um die Bodenstirnwand (19 ) an der Seitenwand (20 ;21 ;22 ) der Bodenhülle (4 ) gegenüber der Seitenwand (20 ;21 ;22 ) der Bodenhülle (4 ), die mit der Bodenstirnwand (19 ) längs der entsprechenden transversalen Kante (24 ) verbunden ist, zu befestigen. - Verpackung nach Anspruch 9, bei der die Befestigungsmittel eine einteilig mit der Bodenstirnwand (
19 ) der Bodenhülle (4 ) ausgebildete Zunge; und einen Schlitz zum Aufnehmen der Zunge, der in der Seitenwand (20 ;21 ;22 ) der Bodenhülle (4 ) ausgebildet ist, umfassen. - Verpackung nach Anspruch 10, bei der die Bodenstirnwand (
19 ) der Bodenhülle (4 ) durch zwei erste Platten (25 ,26 ) definiert ist, wovon jede mit einer entsprechenden Seitenwand (20 ;21 ;22 ) der Bodenhülle (4 ) längs ihrer entsprechenden transversalen Kante (24 ) verbunden ist. - Verpackung nach Anspruch 11, bei der die Bodenstirnwand (
19 ) der Bodenhülle (4 ) durch zwei zweite Platten (27 ,28 ) definiert ist, wovon jede mit einer entsprechenden kleinen Seitenwand (20 ) und mit einer entsprechenden großen Seitenwand (21 ;22 ) der Bodenhülle (4 ) längs entsprechender transversaler Kanten (24 ) verbunden ist; wobei sich die zweiten Platten (27 ,28 ) unter den ersten Platten (25 ,26 ) befinden, so dass die ersten Platten (25 ,26 ) auf den zweiten Platten (27 ,28 ) aufliegen, wenn sich die Bodenhülle (4 ) in der offenen Konfiguration befindet. - Verpackung nach Anspruch 12, bei der jede zweite Platte (
27 ;28 ) dann, wenn die in der geschlossenen Konfiguration befindliche Bodenhülle (4 ) aufgefaltet werden soll, eine entsprechende vorgeformte Faltlinie (32 ;33 ) besitzt, die sich über die gesamte zweite Platte (27 ,28 ) erstreckt und von dem Schnittpunkt zwischen einer großen transversalen Kante (24 ) und einer kleinen transversalen Kante (24 ) ausgeht, besitzt. - Verpackung nach Anspruch 12 oder 13, bei der die ersten Platten (
25 ,26 ) im Wesentlichen rechtwinklig sind und die zweiten Platten (27 ,28 ) im Wesentlichen dreieckig sind. - Verpackung nach Anspruch 12, 13 oder 14, bei der die ersten Platten (
25 ,26 ) kleiner als die Bodenstirnwand (19 ) der Bodenhülle (4 ) sind und entsprechende komplementär geformte Ansätze (29 ,30 ) aufweisen, so dass die Ansätze (29 ;30 ) der ersten Platte (25 ;26 ) auf der anderen ersten Platte (26 ;25 ) aufliegen und umgekehrt, wenn sich die Bodenhülle (4 ) in der offenen Konfiguration befindet. - Verpackung nach einem der Ansprüche 4 bis 15, bei der das Schutzelement (
4 ) in der offenen Konfiguration die gleiche Form wie die Tabakwarenpackung (2 ) hat, so dass die longitudinalen Kanten (23 ) und die transversalen Kanten (24 ) des Schutzelements (4 ) in der offenen Konfiguration im Wesentlichen die gleiche Form wie die longitudinalen Kanten (15 ) und die transversalen Kanten (16 ) der Tabakwarenpackungen (2 ) haben. - Verpackung nach Anspruch 16, bei der die Tabakwarenpackung (
2 ) und das Schutzelement (4 ) in der offenen Konfiguration jeweils abgerundete oder abgeschrägte longitudinale Kanten (15 ,23 ) besitzen. - Verpackung nach Anspruch 17, bei der wenigstens eine Seitenwand (
11 ,12 ,13 ) der Tabakwarenpackungen (2 ) wenigstens ein nach außen konvexes Halbprofil besitzt, mit wenigstens einer benachbarten Seitenwand (12 ,13 ,11 ) längs einer entsprechenden scharfen longitudinalen Kante (15 ) verbunden ist und mit der benachbarten Seitenwand (12 ,13 ,11 ) jeweils einen im Wesentlichen stumpfen Raumwinkel begrenzt, so dass die jeweilige longitudinale Kante (15 ) nicht rechtwinklig ist. - Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, die Befestigungsmittel umfasst, um das Schutzelement (
4 ) in seiner Position in Bezug auf die Tabakwarenpackung (2 ) zu befestigen, wenn die Tabakwarenpackung (2 ) in das Schutzelement (4 ) eingesetzt ist. - Verpackung nach Anspruch 19, bei der die Befestigungsmittel Vorsprünge umfassen, die in dem Schutzelement (
4 ) ausgebildet sind. - Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, bei der wenigstens eine der freiliegenden seitlichen Oberflächen des Schutzelements (
4 ) mit einer Beschriftung und/oder mit Graphiken bedruckt ist.
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