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DE60317018T2 - Auftragsvorrichtung für Flüssigkeiten - Google Patents

Auftragsvorrichtung für Flüssigkeiten Download PDF

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DE60317018T2
DE60317018T2 DE60317018T DE60317018T DE60317018T2 DE 60317018 T2 DE60317018 T2 DE 60317018T2 DE 60317018 T DE60317018 T DE 60317018T DE 60317018 T DE60317018 T DE 60317018T DE 60317018 T2 DE60317018 T2 DE 60317018T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
applicator
plate
outlet
inlet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60317018T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60317018D1 (de
Inventor
Dieter Friedrich Iron Station Zeiffer
Christoph Walter Clemson Aurich
Hermann A. Belmont Neupert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gaston Systems Inc
Original Assignee
Gaston Systems Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gaston Systems Inc filed Critical Gaston Systems Inc
Publication of DE60317018D1 publication Critical patent/DE60317018D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60317018T2 publication Critical patent/DE60317018T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06BTREATING TEXTILE MATERIALS USING LIQUIDS, GASES OR VAPOURS
    • D06B1/00Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating
    • D06B1/08Applying liquids, gases or vapours onto textile materials to effect treatment, e.g. washing, dyeing, bleaching, sizing or impregnating from outlets being in, or almost in, contact with the textile material
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C5/00Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
    • B05C5/02Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work the liquid or other fluent material being discharged through an outlet orifice by pressure, e.g. from an outlet device in contact or almost in contact, with the work
    • B05C5/0254Coating heads with slot-shaped outlet

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)
  • Formation And Processing Of Food Products (AREA)

Description

  • HINTERGRUND UND ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf eine Vorrichtung zum Auftragen einer fließfähigen Behandlungsflüssigkeit in geschäumter oder nicht-geschäumter Form, wie etwa Färbe-, Schlicht-, Beizmittel oder andere Behandlungsmittel, auf die Breite eines durchlaufenden Substrats, das z. B. aus Bahnen oder Flächen von textilem oder nicht-textilem Material, gewobenen oder nicht-gewobenen oder mehrsträngigem Material, aus flexiblen oder unflexiblen Flächen oder plattenähnlichem Material bestehen kann. Weitere Beispiele von Substraten, die mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum kontrollierten Auftragen von Flüssigkeiten behandelt werden können, sind z. B. Maschenwaren- Substrate, vernetzte Zellulose, Substrate aus losen Fasern oder imprägnierte Substrate, Substrate aus dünnem Stoff oder Gewebe, Teppiche oder andere Bodenbeläge, Substrate mit kontinuierlichen Filamenten oder eine beliebige andere Vielfalt von den Fachleuten bekannten flächigen Materialien.
  • Die Endbearbeitung von Textilien oder anderen flächigen Substraten erstreckt sich typischerweise auf das Auftragen von Färbe-, Schlicht- und Beizmitteln oder anderen "Appreturen" oder Behandlungsflüssigkeiten auf das Gewebe oder das Substrat. Zu diesem Zweck wurden verschiedene Methoden und Vorrichtungen benutzt, wie etwa das Eintauchen des Substrats in ein Flüssigkeitsbad, bei dem dieses eine erhebliche Menge der Flüssigkeit aufnimmt. In diesen Fällen musste die von der Fläche oder dem Gewebe zuviel adsorbierte oder absorbierte Flüssigkeit wieder entfernt und ordnungsgemäß entsorgt werden, was kostspielige, zeitaufwändige oder energieverschwendende Maschinen und Verfahren wie etwa Trocknen oder Aushärten des Substrats erforderte.
  • Auch die Entsorgung des Abwassers ist in Textilbetrieben ein wichtiges Thema, insbesondere wenn im Abwasser Färbemittel oder andere umweltschädliche Chemikalien enthalten sind.
  • Weiterhin spielen Argumente wie Kosteneffizienz, Auftragsgeschwindigkeit, Energieeffizienz und verbesserte Gleichmäßigkeit des Auftrags der Behandlungsflüssigkeit in der Textilherstellung oder bei anderen Fertigungsprozessen eine immer größere Rolle. Aus diesem Grunde wurden andere Verfahren zum Auftragen von Behandlungsflüssigkeiten auf Substrate vorgeschlagen, um die Nachteile des Trocknens von tauchbehandelten Substraten zu vermeiden oder wenigstens zu verringern. Eine der üblichen alternativen Techniken besteht darin, die Färbe- oder Schlichtmittel oder anderen Behandlungsflüssigkeiten als Schaum aufzutragen, damit das Gewebe bzw. das Substrat nicht mehr so viel nasse Flüssigkeit aufnimmt, so dass sich der Bedarf an Substrat, sowie die Probleme des Abfalls und der Abfallbeseitigung auf das notwendige Mindestmaß verringern.
  • Viele der üblichen Verfahren und Maschinen zum Aufbringen der Behandlungsflüssigkeiten in Schaumform verwenden eine Verteilerkammer mit mehreren Anschlüssen, um die aufgeschäumte Behandlungsflüssigkeit zu verteilen und an eine längliche, quer zum durchlaufenden Substrat angeordnete Düse abzugeben, die dann die aufgeschäumte Flüssigkeit auf das Substrat aufträgt. Beispiele hierfür finden sich in den US-Patenten Nr. 4.237.818 und 4.402.200 , die ebenfalls dem Inhaber der vorliegenden Erfindung gehören. Insbesondere offenbart US-Patent-Nr. 4.237.818 eine aufrecht stehende Verteilerkammer, die sich quer zu einem mittleren Sammelabschnitt und mit der Zunahme der vertikalen Höhe der Kammer aufweitet, um die aufgeschäumte Behandlungsflüssigkeit auf die Unterseite eines durchlaufenden Substrats aufzutragen. Im Gegensatz dazu offenbart US-Patent-Nr. 4.404.200 eine aufgeweitete Verteilerkammer, die um den Umfang eines zylindrischen Trägerteils montiert ist, um die Verteilung des Schaums in Querrichtung zu erreichen, solange die aufgeschäumte Behandlungsflüssigkeit von oben auf das Substrat aufgetragen wird.
  • Bei jedem dieser früheren Applikatoren bewirkt die aufgeweitete Form der Verteilungskammer, dass das aufgeschäumte Behandlungsgemisch, Farbe oder andere Flüssigkeit vom Einlassrohr aus bis zu den entfernten Enden der Düse einen längeren Weg zurücklegen muss als bis zum mittleren Teil der Düse. Da die aufgeschäumten Flüssigkeiten dazu neigen, sich aus dem Schaumzustand recht schnell wieder in Flüssigkeiten zu verwandeln, sind solche aufgeweiteten Verteilerkammern die Ursache dafür, dass der aus den Düsen fließende Schaum sich entlang der Längsausdehnung der Düse in verschiedenen Zuständen des Schaum-Verfalls befindet. Bei vielen Anwendungen führt dies zu unerwünschten Veränderungen der Flüssigkeitsaufnahme über die Breite des Substrats und damit zu ebenso unerwünschten Veränderungen des Behandlungserfolgs, sowie des Aussehens des Substrats. Diese Unregelmäßigkeiten oder Mängel in der gleichmäßigen Verteilung machen sich besonders bemerkbar bei Verteilerkammern größerer Höhe oder Breite, so wie sie für die Behandlung von Substraten großer Breite notwendig sind.
  • Bei einem besonders erfolgreichen Versuch diese Nachteile zu vermeiden, enthält der Applikator zum Auftragen einer aufgeschäumten Behandlungsflüssigkeit auf die flachliegende Breite eines durchlaufenden textilen Substrats oder bahnenähnlichen Materials ein teilweise gebogenes Gehäuse mit einer gebogenen inneren Trennwand zwischen dem Schaumeinlass und der Schaumauslassdüsenöffnung im Gehäuse.
  • Diese gebogene innere Trennwand erzeugt zusammen mit der gegenüberliegenden flachen Wand eine Verteilerkammer, die einen gekrümmten Weg des Schaums vom Einlass um die gebogene Kante der Trennwand herum zur Auslassöffnung aufweist. Diese gebogene äußere Kante der inneren Trennwand hat vorzugsweise eine parabolische Form, damit alle Fließwege des Schaums vom Einlass bis zur Auslassöffnung im Wesentlichen dieselbe Länge haben. Als Folge davon ist die Verweilzeit des Schaums innerhalb der Verteilerkammer im Wesentlichen entlang aller angenommenen Fließwege gleich lang. Dadurch ist das Ausmaß des Schaum-Verfalls über die gesamte Länge des Applikators gleichmäßig, so dass auch die Behandlung des durchlaufenden Gewebes oder Substrats gleichmäßiger erfolgt. Ein solcher einzelner parabolischer Applikator ist im Einzelnen in US-Patent Nr. 4.655.056 beschrieben, das ebenfalls dem Inhaber der vorliegenden Erfindung gehört.
  • Obwohl diese Verbesserung einen wesentlichen Fortschritt in der Technologie von Substrat-Behandlungen darstellt, machte es gesteigertes Umweltbewusstsein in vielen Fällen wünschenswert, die Menge der für den Behandlungsprozess eingesetzten Flüssigkeit weiter zu verringern, um die zu entsorgende Menge Abwasser oder Restflüssigkeit ebenfalls zu verringern. Zusätzlich führten wirtschaftliche und einbautechnische Überlegungen dazu, dass man die Größe der Applikatoren verringern wollte, um sie in bereits vorhandenen Behandlungsanlagen einsetzen zu können, wohingegen einzelne parabolische Applikatoren, wie die im oben genannten US-Patent Nr. 4.655.056 beschriebenen, manchmal umfangreiche Änderungen oder Umbauarbeiten der Anlage erforderten, um deren größere Höhe und Breite in ihnen unterzubringen.
  • Außerdem werden eine Vielzahl von Behandlungsanlagen für die Behandlung einer Vielfalt unterschiedlich breiter Substrate verwendet, die folglich den Einsatz von Endverschlüssen der Düsen erfordert, wenn das durchlaufende Substrat nicht so breit ist wie der Applikator.
  • Das führt zu relativ tiefen "Taschen" an den Enden des Applikators, welche ihrerseits zur Ungleichmäßigkeit oder anderen unerwünschten Schwankungen des Auftrags der Behandlungsflüssigkeit beitragen können. Zusätzlich wird ein Teil des Schaums oder der Behandlungsflüssigkeit dazu gezwungen, an der flachen Wand des oben beschriebenen "halb-parabolischen" oder "einzel-parabolischen" Applikators entlang zu kriechen, damit die äußeren Enden des Applikators richtig versorgt werden. Dies kann ebenfalls dazu beitragen, dass diverse Nachteile in punkto Gleichmäßigkeit oder Mangel an exakter Verteilung und Verfall der aufgeschäumten Behandlungsflüssigkeit entstehen.
  • Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, diese Nachteile zu vermeiden und die oben beschriebenen Verfahren und Vorrichtungen zum Auftragen einer Flüssigkeit aus einem Flüssigkeitsbehälter in Querrichtung auf ein in Längsrichtung durchlaufendes Substrat weiter zu verbessern. Diese Verbesserung wird durch den Applikator nach Anspruch 1 erreicht.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst die vorliegende Erfindung einen Applikator mit einem Applikatorkörper, der ein Paar von beabstandeten Körperwänden besitzt, die an ihren peripheren oder "radialen" Rändern vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise, allgemein eine parabolische Form aufweisen. Ein Flüssigkeitseinlass ist in einer dieser Körperwände ausgebildet und erstreckt sich axial durch sie hindurch, wobei der Flüssigkeitseinlass mit dem Flüssigkeitsbehälter kommuniziert. Die beabstandeten Körperwände an beiden radialen Außenseiten relativ zum Flüssigkeitseinlass werden durch radial außenliegende Körperkanten, die vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise, eine parabolische Form aufweisen, miteinander verbunden, so dass eine hohle innere Flüssigkeits-Verteilerkammer entsteht. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform erstreckt sich die Flüssigkeitskammer im wesentlichen gegenüberliegende und gleich lange Radial-, Längs- und Querrichtungen in Bezug zum Flüssigkeitseinlass, und zwar im Allge meinen entlang einer im Wesentlichen zum durchlaufenden Substrat parallelen Ebene und die Flüssigkeitskammer ist dabei in Längs- und Querrichtung im Wesentlichen symmetrisch in Bezug zum Flüssigkeitseinlass.
  • Bei dieser bevorzugten Ausführungsform ist ein flaches Teilungsstück oder eine Umlenkplatte in der oben genannten parallelen Ebene im Inneren der Flüssigkeitskammer angeordnet und weist gegenüberliegende Umlenkplattenseitenwände auf, die von den Körperwänden beanstandet und bevorzugt im Wesentlichen in komplimentärer Form dazu ausgebildet sind. Dieses Teilungsstück bzw. diese Umlenkplatte hat gegenüberliegende Seitenwände, die eine zu den Körperwänden im Wesentlichen korrespondierende Form mit einem Abstand zu ihnen aufweisen. Ein oder mehrere Trägerteil(e) verbinden Teilungsstück bzw. Umlenkplatte mit dem Körper, so dass Teilungsstück bzw. Umlenkplatte in einem Abstand zu den besagten Körperwänden und den besagten Körperkanten gehalten werden und dadurch zwischen ihnen einen ringförmigen oder peripheren Flüssigkeitsdurchlass bilden.
  • Weiterhin ist bei dieser Ausführungsform in der gegenüberliegenden Körperwand auf der dem Flüssigkeitseinlass gegenüberliegenden Seite von Teilungsstück bzw. Umlenkplatte ein in der Länge gestreckter und mit der Flüssigkeit kommunizierender Flüssigkeitsauslass angebracht, der im Wesentlichen in Längs- und Querrichtung symmetrisch zum Flüssigkeitseinlass angeordnet ist. Aus diesem Grund lenkt der Applikator für Flüssigkeit diese ausgehend vom Flüssigkeitseinlass in Radial-, Längs- und Querrichtung nach außen durch den Raum zwischen Teilungsstück bzw. Umlenkplatte und der ersten Körperwand, dann wird die Flüssigkeit umgelenkt und durch den Raum zwischen Körperkante und Außenrand des Teilungsstücks bzw. der Umlenkplatte geleitet, und schließlich wieder konvergent in Radial- und Längsrichtung nach innen geführt bzw. in Querrichtung nach außen, um die Flüssigkeit durch den Flüssigkeitsauslass auf das in Längsrichtung durchlaufende Substrat aufzutragen. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform sind deshalb die serpentinenartigen Fließwege der Flüssigkeit vom Flüssigkeitseinlass bis zum Flüssigkeitsauslass in Radial-, Längs- und Querrichtung im Wesentlichen gleich lang.
  • Die Erfindung beschränkt sich nicht auf den Einsatz eines Applikators mit relativ großem Volumen, sondern schlägt auch die Verwendung von einem oder mehreren kleineren Applikatoren in einer gegebenen Anlage vor, um so die Abmessungen (besonders in der Höhe und Breite) jedes Applikators sowie das Gesamtvolumen der so kombinierten Applikatoren im Vergleich zu einem relativ großen einzelnen Applikator zu verringern, mit welchem vergleichbar breite Substrate behandelt werden könnten. Dadurch verringert sich die im System oder in der Baugruppe zu einem bestimmten Zeitpunkt befindliche Menge an Behandlungsflüssigkeit (und damit auch die Abfallmenge) und die Baugruppe mit einem einzelnen oder einer Mehrzahl von Applikator(en) lässt sich einfacher in vorhandene Anlagen einsetzen.
  • In diesem Zusammenhang kann die Verwendung von relativ kleinen Applikatoren im Vergleich zu einem relativ großen einzelnen Applikator, mit welchem vergleichbar breite Substrate behandelt werden könnten, auch die Gesamtlänge des Fließweges der Behandlungsflüssigkeit durch das Applikatorsystem verringern und damit die Verweilzeit der Behandlungsflüssigkeit verkürzen, sowie das Ausmaß des Schaum-Verfalls einschränken Die in einer gegebenen Anlage einzusetzende Anzahl solcher Applikatoren hängt natürlich von mehreren Faktoren und Überlegungen ab, wie z. B. dem verfügbaren Platz, der Art der am Standort benutzten Ausrüstungen, dem Schwankungsbereich der zu behandelnden Substrat-Breiten und dem erwünschten Grad der Gleichmäßigkeit des Auftrags (oder der Genauigkeit des Auftrags) der Flüssigkeit auf die Substrat-Breite.
  • Bei solchen Anlagen mit mehreren Applikatoren lässt sich eine Anpassung an schwankende Substrat-Breiten auch dadurch erreichen, dass man einzelne Applikatoren an quer oder seitlich liegenden äußeren Enden abschaltet. Dadurch lässt sich die Menge an Behandlungsflüssigkeit, die sich in den "End-Taschen" ansammelt, erheblich reduzieren, unabhängig davon, ob dazu Endverschlüsse erforderlich sind oder nicht. An einer solchen Anlage können auch Ablass- oder Umleitungsventile oder beide Ventilarten zumindest an den äußersten Applikatoren vorgesehen werden, um die Behandlungsflüssigkeit mit einer relativ geringen Fließrate abfließen zu lassen oder um das System mit einer Spülflüssigkeit zu spülen.
  • Diese und weitere Vorzüge lassen sich durch die vorliegende Erfindung eines Applikators mit kontrolliertem Durchfluss erreichen, unabhängig davon ob die Behandlungsflüssigkeit aufgeschäumt ist oder nicht und unabhängig davon, ob in einer gegebenen Anlage nur einer oder eine Vielzahl von Applikatoren verwendet wird. Auch kann jeder erfindungsgemäße Applikator wie oben ausgeführt eine bevorzugte doppelt parabolische Form aufweisen, oder eine beliebige Anzahl anderer Formen, wenn solche alternativen Formen dazu führen, dass die serpentinenartigen Fließwege der Flüssigkeit vom Flüssigkeitseinlass bis zum Flüssigkeitsauslass im Wesentlichen in allen Richtungen im Wesentlichen gleich lang sind. In diesem Zusammenhang ist anzumerken, dass erfindungsgemäße Applikatoren mit exakt kontrolliertem Durchfluss sich auch vorteilhaft dann einsetzen lassen, wenn vorgegebene Änderungen beim Auftrag einer Behandlungsflüssigkeit erwünscht oder notwendig sind. Eine solche optional kontrollierte Änderung des Auftrags einer Behandlungsflüssigkeit quer oder längs zu einem Substrat lässt sich durch Modulation des Durchflusses der Behandlungsflüssigkeit (z. B. nach einer numerisch gesteuerten Folge oder Vorlage) erreichen, solange das Substrat unter dem Auslass hindurchläuft, oder indem man Flüssigkeitskammern und/oder Umlenkplatten unterschiedlicher Größe oder Form in einer vorgegebenen Reihenfolge quer zum Substrat in die Applikatoren einbaut, und/oder indem man in die Applikatoren Flüssigkeitskammern und/oder Umlenkplatten mit unregelmäßiger Form einbaut oder welche in anderer Weise für einen vorgegebenen ungleichmäßigen Durchfluss über deren Breite sorgen.
  • Weitere Bestandteile, Vorzüge und Merkmale der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung und den angehängten Ansprüchen in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen ersichtlich.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung zum Verteilen von Flüssigkeiten, um Behandlungsflüssigkeiten erfindungsgemäß aufzutragen.
  • 2 ist eine perspektivische Ansicht eines Mehrfach-Applikatorsystems der Vorrichtung nach 1, wobei äußere Bauteile teilweise aufgeschnitten sind, um deren innere Bauteile sehen zu können.
  • 3 ist eine beispielhafte schematische Darstellung eines typischen Fließweges der Behandlungsflüssigkeit (mit einem nach unten, nach oben oder horizontal ausgerichteten Auslass) durch einen Flüssigkeits-Applikator bei dem die Behandlungsflüssigkeit von oben auf das durchlaufende Substrat der 1 aufgetragen wird.
  • 3A ist eine schematische Darstellung des Fließweges der Behandlungsflüssigkeit durch optionale oder alternative Applikatoren, um auf Wunsch und in einer besonderen Anordnung ein kontrolliertes, vorgegebenes, ungleichmäßiges Auftragen quer zum Substrat zu erreichen.
  • 4 zeigt eine schematische Darstellung der Seite des Flüssigkeitsauslasses oder der länglichen Düse eines Flüssigkeits-Applikatorsystems nach 2.
  • 5 zeigt eine schematische Darstellung eines anderen erfindungsgemäßen Mehrfach-Applikatorsystems, das für das Auftragen einer Behandlungsflüssigkeit auf ein relativ breites durchlaufendes Substrat benutzt wird.
  • 6 zeigt ein schematisches Fließdiagramm eines Flüssigkeits-Applikatorsystems mit einer erfindungsgemäßen Endablassvorrichtung.
  • Die 7A bis 7C zeigen optionale Applikatoren für die Benutzung in einer Vielfalt von kontrollierten, jedoch ungleichmäßigen Applikator-Anwendungen.
  • BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
  • Die 1 bis 7C der beigefügten Zeichnungen zeigen lediglich beispielhafte Ausführungsformen einer Baugruppe von Flüssigkeits-Applikatoren, die aus einem oder mehreren Flüssigkeits-Applikatoren bestehen, um ein durchlaufendes Flächengebilde, eine durchlaufende Gruppe von verseiltem Material oder andere durchlaufende flache Substrate mit einer aufgeschäumten oder nicht-geschäumten Behandlungsflüssigkeit erfindungsgemäß zu behandeln. Diese Zeichnungen dienen lediglich der bildlichen Darstellung. Der mit der Technik vertraute Fachmann wird schnell erkennen, dass erfindungsgemäß andere Applikatoren und Applikator-Ausführungsformen ebenfalls benutzt werden können und dass sich die Erfindung gleichermaßen vorteilhaft bei anderen Auftrags-Vorrichtungen einsetzen lässt, bei denen ein exakt kontrolliertes gleichmäßiges (oder auch ungleichmäßiges) Auftragen von Flüssigkeit erforderlich ist.
  • Unter anfänglicher Bezugnahme auf 1 zeigt die Abbildung eine Baugruppe zur Verteilung und zum Auftragen von Flüssigkeiten einschließlich der vorliegenden Erfindung unter dem Bezugszeichen 10, welche vorzugsweise in eine frei stehende Vorrichtung 12 eingebaut ist, um textile Flächengebilde, Bahnen oder andere durchlaufende flache Substrate S zu behandeln. Wie oben ausgeführt, kann die vorliegende Erfindung zur Behandlung einer großen Vielfalt von Substraten verwendet werden, darunter im Wesentlichen kontinuierliche Flächengebilde oder Bahnen, gewebte oder nichtgewebte Flächen oder auch flache Anordnungen von Strängen, Fasern oder Filamenten aus den verschiedensten Materialien.
  • Die in den Zeichnungen gezeigte beispielhafte Vorrichtung 12 hat ein auf dem Boden stehendes Gestell 14 mit den beiden im Allgemeinen parallel angeordneten, sich gegenüber stehenden Rahmenelementen 16, die in einem ausreichenden Abstand zueinander stehen, um das Substrat zwischen ihnen hindurch zu lassen. Die Verteiler-Baugruppe 10 kann an die Rahmenelementen 16 angeschweißt oder sonstwie an ihnen befestigt sein, so dass sich ein oder mehrere Applikatoren 18 quer oder seitlich zur Laufrichtung des längs durchlaufenden Substrats S erstrecken. Obwohl das in 1 gezeigte Beispiel eine Baugruppe 10 enthält, welche das Substrat S von oben behandelt, können der oder die Applikator(en) 18 alternativ auch so angeordnet werden, dass sie die Flüssigkeit auf eine beliebige Seite eines senkrecht stehenden Substrats oder von unten auf ein waagerecht liegendes Substrat auftragen, wie dies unten näher beschrieben und in den 6A bis 6C schematisch gezeigt wird.
  • Wie in den 2 bis 6 gezeigt, enthält die Baugruppe 10 im Grundsatz einen oder mehrere Flüssigkeits-Applikator(en) 18, von denen jeder ein Gehäuse oder einen Körper 20 mit einem Flüssigkeitseinlass 22 auf einer Seite besitzt, um eine Behandlungsflüssigkeit (aufgeschäumt oder nicht-geschäumt) aus einem Flüssigkeitsbehälter 24 (sie he z. B. 5) in diesen Applikatorkörper zu leiten, wobei der Flüssigkeitsbehälter 24 aus einem oder mehreren Tanks bestehen kann, aus einem Schaumerzeuger oder anderen Behältnissen oder Gefäßen, die Farben, Schäume, Schlichtmittel oder andere Behandlungsflüssigkeiten enthalten. Ein Flüssigkeitsauslass oder eine Applikatordüse 26 befindet sich auf der anderen Seite des Applikatorkörpers 20 jedes Applikators 18 und ist in unmittelbarer Nähe zum Substrat S so angeordnet, dass sie die Behandlungsflüssigkeit auf das quer zum Applikator 18 durchlaufende Substrat aufträgt. Die Applikatordüse 26 ist bevorzugt als eine gemeinsame längliche Düse in einem oder in allen Applikator(en) 18 ausgeführt und erstreckt sich quer zur Laufrichtung des längs durchlaufenden Substrats S. Die Applikatordüse 26 kann alternativ allerdings auch separate einzelne Düsen in jedem Applikator 18 enthalten, wenn dies in einer bestimmten Anlage wünschenswert oder vorteilhaft ist und für eine entsprechende Abdichtung zwischen den einzelnen Düsen gesorgt wird.
  • Der Applikatorkörper 20 jedes Applikators 18 enthält weiterhin ein Paar von beabstandeten Körperwänden 28 und 30, die über "radiale" äußere Körperkanten 32 miteinander verbunden sind, die ihrerseits vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise, eine im Wesentlichen gebogene oder im Wesentlichen parabolische Form besitzen. Die Körperwände 28 und 30 und die Körperkante 32 bilden eine Flüssigkeitskammer 34, welche zwischen den Flüssigkeitseinlässen 22 und der oder den Applikatordüse(n) 26 eine Verbindung herstellt. Diese Flüssigkeitskammer 34 erstreckt sich vorzugsweise in jeweils gegenüberliegende und im Wesentlichen gleich lange Radial-, Längs- und Querrichtungen und ist damit in Bezug auf den Flüssigkeitseinlass 22 in diesen Richtungen im Wesentlichen symmetrisch angeordnet.
  • Innerhalb jeder Flüssigkeitskammer 34 ist ein plattenförmiges Teil 36 vorzugsweise in einer zum durchlaufenden Substrat S im Wesentlichen parallelen Ebene angeordnet. Das plattenförmige Teil 36 ent hält seinerseits zwei sich gegenüberliegende Plattenseiten 38 und 40, die zu den jeweiligen Körperwänden 28 und 30 einen Abstand haben, der zwischen ihnen einen Flüssigkeitsdurchlass bildet. In ähnlicher Weise enthält das plattenförmige Teil 36 radial gegenüberliegende äußere Plattenkanten 42, die von den jeweiligen äußeren Körperkanten 32 einen Abstand und eine im Wesentlichen komplementäre Form haben. Um das plattenförmige Teil 36 in dieser räumlichen Beziehung innerhalb der Flüssigkeitskammer 34 zu halten, verbinden ein oder mehrere Trägerteil(e) 44 dieses plattenförmige Teil 36 mit dem Applikatorkörper 20 und sind vorzugsweise so klein wie möglich, um den Durchfluss der Behandlungsflüssigkeit durch den Flüssigkeitsdurchlass zwischen Plattenkanten 42 und Körperkanten 32 so wenig wie möglich zu behindern. Es ist darauf hinzuweisen, dass die beispielhaft in den Zeichnungen gezeigten Plattenseitenwände 38 und 40 sowie die beispielhaften Körperwände 28 und 30 zwar im Allgemeinen flach sind, alternativ jedoch ebenso gut eine nicht flache Form haben können, so lange diese Teile eine zueinander komplementäre Form aufweisen, so dass sie einen im Wesentlichen gleichförmigen Flüssigkeitsdurchlass zwischen sich und einen im Wesentlichen gleichförmigen Flüssigkeitsdurchlass zwischen Plattenkante 42 und Körperkante 32 gewährleisten.
  • Es ist darauf hinzuweisen, dass falls in einer bestimmten Anlage mehr als ein Applikator 18 benutzt wird, diese vorzugsweise mit ihren Enden in Längsrichtung aneinander gefügt werden und dass diese in Reihe hintereinander angeordneten Applikatoren 18 benachbart und abgedichtet ausgerichtete Endanschlüssen 46 aufweisen.
  • Es ist ebenfalls darauf hinzuweisen, dass die Körperwände 28 und 30 als Ganzes als eine Vertiefung in der jeweiligen Seite des Körpers 20 geformt sein können oder alternativ aus einem Stapel von drei oder mehr dicht miteinander verbundenen Platten bestehen können, wobei die dazwischen befindliche Platte eine Vertiefung oder einen Ausschnitt besitzt, welche(r) den äußeren Umfang der Flüssigkeitskammer 34 bildet. Bei dieser alternativen Konstruktion kann das plattenförmige Teil 36 von Trägerteilen 44 fixiert werden, die sich aus der dazwischen befindlichen Platte oder aus einer der beiden Deckplatten erstrecken.
  • Die oben beschriebenen Formen und Anordnungen ergeben vorzugsweise einen serpentinenartigen Fließweg der Behandlungsflüssigkeit durch den bzw. die Applikator(en) 18 wie in 3 dargestellt. Die Behandlungsflüssigkeit wird zuerst vom Flüssigkeitseinlass 22 ringsum in gleich langen und sich gegenüberliegenden Radial-, Längs- und Querrichtungen zwischen Körperwand 28 und Plattenseite 38 (siehe 4) nach außen geleitet, danach vorzugsweise durch den Raum zwischen äußerer Körperkante 32 und äußerer Plattenkante 42 umgelenkt und anschließend wieder in sich gegenüberliegenden Radial-, Längs- und Querrichtungen durch den Raum zwischen Körperwand 30 und Plattenseite 40 (siehe 4) nach innen geleitet, von wo die Flüssigkeit schließlich durch den Flüssigkeitsauslass oder die Applikatordüse 26 auf das durchlaufende Substrat S aufgetragen wird. Wegen der vorzugsweisen und im Wesentlichen "doppelt parabolischen" Form des plattenförmigen Teils 36 und der Flüssigkeitskammer 34 ist die unendliche Zahl von Fließwegen der Behandlungsflüssigkeit vom Flüssigkeitseinlass 22 bis zum länglichen Flüssigkeitsauslass oder der Applikatordüse 26 im Wesentlichen in sämtlichen Radial-, Längs- und Querrichtungen jeweils im Wesentlichen gleich lang.
  • Es ist zu unterstreichen, dass die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebenen gebogenen oder im Wesentlichen parabolischen Formen begrenzt ist. Der Fachmann wird leicht erkennen, dass sich die im Wesentlichen gleich langen Fließwege auch durch andere nicht-parabolische oder sogar nicht-gebogene Formen erreichen lassen. Ebenfalls ist anzumerken, dass der Applikator 18 auch so angeordnet werden kann, dass er zusätzlich zu der in 3 gezeigten senkrecht nach unten gerichteten Richtung, die Flüssigkeit in jeder Richtung ausfließen lässt.
  • Als Ergebnis dieser Anordnung ist bei jedem der Applikatoren 18 die Verweilzeit des durch ihn fließenden Behandlungsmittels im Wesentlichen konstant. Ebenso wichtig ist, dass die Versorgungsleitungen 23 zwischen Flüssigkeitsbehälter 24 und jedem der Flüssigkeitseinlässe 22 gleich lang sind, so dass die gesamte Verweilzeit der Flüssigkeit zwischen Flüssigkeitsbehälter 24 und den Flüssigkeitseinlässen 22 bis zu den Applikatordüsen 26 ausgeglichen ist. Dies ist besonders bei aufgeschäumten Behandlungsflüssigkeiten kritisch, da die schaumförmigen Behandlungsflüssigkeiten auf ihrem Fließweg von den Verteilerkammern über die Flüssigkeitseinlässe 22 bis zu den Applikatordüsen 26 dazu neigen, gleichmäßig wieder zu einer Flüssigkeit zu verfallen. Ein aufgeschäumtes Behandlungsmittel, das durch einen beliebigen Teil der länglichen Applikatordüse 26 abgegeben wird, befindet sich daher, wenn überhaupt, in einem annähernd gleichen Verfallszustand. Die sich dadurch ergebende Gleichmäßigkeit des Zustands der Behandlungsflüssigkeit führt zu einer entsprechend gleichmäßigen Behandlung des Substrats S, wobei im Wesentlichen keine Schwankungen über die Breite bei der Flüssigkeitsaufnahme des Substrats S oder im Behandlungserfolg des Substrats S und seines Aussehens auftreten. Diese ausgeprägte Gleichmäßigkeit des Flüssigkeitsauftrags über die gesamte Breite der Applikatordüse 26 ist von großem Vorteil bei Anlagen, die schaumförmige oder nicht-aufgeschäumte Färbemittel verwenden und bei denen eine gleichmäßige Farbgebung über die gesamte Breite des Substrats S von großer Wichtigkeit ist.
  • Der Fließweg mit der erfindungsgemäßen Richtungsumkehr in der Flüssigkeitskammer 34 ergibt eine in senkrechter Richtung kompakt aufgebaute Applikatoreinheit, besonders wenn für die Behandlung von breiteren Substraten mehr als ein Applikator 18 anstelle eines sehr viel breiteren und damit auch höheren einzelnen Applikators benutzt wird, der sich mit seinen Abmessungen über die gesamte Breite des Substrats S erstrecken müsste. Außerdem zeigen die 3 und 6 schematisch, dass die Erfindung auch das Auftragen von schaumförmigen oder nicht-aufgeschäumten Behandlungsflüssigkeiten von oben, von unten oder von jeder Seite eines durchlaufenden Substrats S mit ähnlichen Ergebnissen in Erwägung zieht. Benachbarte Applikatoren 18 können bei Bedarf plattenförmige Teile 36 und/oder Flüssigkeitskammern 34 in verschiedener Größe oder Form besitzen, wie in 3A gezeigt, wenn ein kontrolliertes, jedoch ungleichmäßiges Auftragen der Behandlungsflüssigkeit gewünscht wird.
  • Unter hauptsächlicher Bezugnahme auf 5 ist ersichtlich, dass die Applikator- oder Verteiler-Baugruppe 10 an die Behandlung einer Vielfalt von Substraten S mit unterschiedlichen Breiten angepasst werden kann. Obwohl diese Möglichkeit auch bei Baugruppen mit nur einem Applikator 18 vorhanden ist, ist sie besonders bei Anlagen mit mehreren Applikatoren 18 von hohem Nutzen. Dazu können die Flüssigkeitseinlässe 22 je nach Bedarf einzeln geöffnet oder geschlossen werden (siehe 6), so dass nur die für die Breite des Substrats S erforderlichen Applikatoren 18 in Betrieb genommen werden. Außerdem lässt sich die zu den einzelnen Flüssigkeitseinlässen 22 fließende Flüssigkeitsmenge über die Breite des Substrats S verändern, so dass kontrollierte, vorgegebene, exakt wiederholbare und über die Breite des Substrats S ungleichmäßig verteilte Muster erzielt werden, oder sie lässt sich auch modulieren, so dass wiederholbare, ungleichmäßige Muster über die Länge des Substrats S entstehen.
  • Wie beispielhaft in 5 gezeigt, können, falls das Substrat S schmaler ist als die maximal mögliche Behandlungsbreite von Baugruppe 10, flexible, dichte Endverschlüsse 56 an den äußeren Enden eines oder mehrerer äußeren Applikatoren 18 angebracht werden, um sich an die geringere Breite eines gegebenen Substrats S anzupassen. Die Endverschlüsse 56 sind seitlich beweglich und vorzugsweise nach innen versetzt, um der Kante des durchlaufenden Substrats S folgen zu können. Dadurch bilden sich allerdings die "End-Taschen" 58, in welche die Behandlungsflüssigkeit einfließen kann, auch wenn die äußeren Applika toren 18 durch Schließen der betreffenden Zuflussventile 48 abgeschaltet sind.
  • Um diese und andere Situationen zu bereinigen, kann die Erfindung alternativ die in 6 beispielhaft gezeigte Anordnung bereitstellen, bei welcher ein vorzugsweise nur mit zwei Stellungen (offen/geschlossen) versehenes und zumindest am äußersten der Applikatoren 18 angebrachtes Spülventil 52 geöffnet werden kann, um die Behandlungsflüssigkeit aus der Baugruppe 10 z. B. beim Stillstand der Anlage, bei Wartungs- oder Reinigungsarbeiten abfließen zu lassen oder ausspülen zu können. Dadurch lässt sich die Ungleichmäßigkeit des Auftrags verhindern oder wenigstens wesentlich verringern (oder kontrollierte Ungleichmäßigkeit), wie gewünscht.
  • Wie weiterhin als Beispiel in 6 gezeigt, kann die vorliegende Erfindung auch ein allgemein mit dem Bezugszeichen 60 bezeichnetes Rückflusssystem in Form eines Tanks oder Behälters enthalten, das ausgeflossene oder ausgespülte Behandlungsflüssigkeit für die spätere Wiederverwendung aufnehmen kann, bevor sie wieder in die Applikator-Baugruppe 10 zurückgeleitet wird (evtl. nachdem diese Flüssigkeit wieder aufbereitet, oder wenn nötig für Behandlungsanlagen mit Schaum wieder aufgeschäumt wurde). Um das System wieder mit neuer Flüssigkeit aufzufüllen, nachdem der Vorrat in Flüssigkeitsbehälter 24 durch Auftrag auf das Substrat S erschöpft ist, kann ein Einfüllventil 62 vorgesehen werden.
  • In 6 sind auch die Einlassventile 48 gezeigt, mit denen sich der Flüssigkeitszulauf zu den verschiedenen in Reihe benachbarten Applikatoren 18 schließen, öffnen oder auch modulieren lässt, je nachdem wie es von einer gegebenen kontrolliert gleichmäßigen (oder kontrolliert ungleichmäßigen) Behandlungsanwendung gefordert wird.
  • Die 7A bis 7B enthalten Bezugszeichen, die denen in den 1 bis 6 entsprechen, jedoch zusätzlich mit den Endungen "A", "B" und "C" versehen sind. Die 7A bis 7B zeigen lediglich repräsentative Beispiele für Applikatoren mit anderen Formen und Anordnungen der plattenförmigen Teile und/oder der Flüssigkeitskammern, um je nach Bedarf unterschiedliche, kontrolliert gleichmäßige oder kontrolliert ungleichmäßige Aufträge von Behandlungsflüssigkeit zu erzielen. Der Fachmann wird leicht weitere Beispiele finden können.
  • Für den mit der Materie vertrauten Fachmann ist leicht ersichtlich, dass die vorliegende Erfindung von breitem Nutzen ist und viele Anwendungsmöglichkeiten birgt. Zahlreiche andere als die hierin beschriebenen Ausführungsformen und Anpassungen der vorliegenden Erfindung, so wie sie in den Zeichnungen, der vorstehenden Beschreibung der Erfindung und den beigefügten Ansprüchen beschrieben ist, sowie viele Änderungen und gleichwertige Anordnungen werden ersichtlich oder lassen sich aus der vorliegenden Erfindung vernünftigerweise ableiten, ohne das Wesen oder den Umfang der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Die vorliegende Erfindung wurde im Detail im Hinblick auf ihre bevorzugten Ausführungsformen beschrieben, deswegen ist darauf hinzuweisen, dass diese Offenlegung lediglich eine bildhafte und beispielhafte Darstellung der vorliegenden Erfindung ist und lediglich dem Zweck der Vorlage einer vollständigen und nachvollziehbaren Offenlegung der Erfindung dient. Die Offenlegung beabsichtigt keinesfalls eine Einschränkung der vorliegenden Erfindung, durch die sich andere Ausführungsformen, Anpassungen, Variationen, Modifikationen und gleichwertige Anordnungen ausschließen ließen und darf auch nicht so verstanden werden.

Claims (18)

  1. Applikator (18) zum Auftragen von Flüssigkeiten auf ein durchlaufendes Substrat (S), bestehend aus: einem Applikatorkörper (20), der in unmittelbarer Nähe und quer zum durchlaufenden Substrat (S) positioniert werden kann, wobei dieser Applikatorkörper (20) einen Flüssigkeitseinlass (22) zur Aufnahme besagter Flüssigkeit besitzt, sowie eine Applikatordüse (26) mit einem gegen das Substrat (S) und quer zu ihm gerichteten länglichen Auslassschlitz und eine Flüssigkeits-Verteilerkammer (34), die den besagten Flüssigkeitseinlass (22) und den Auslassschlitz miteinander verbindet und wobei besagte Flüssigkeits-Verteilerkammer (34) einen ersten vom Flüssigkeitseinlass (22) hinweg nach außen gerichteten Teil für den Durchlass von Flüssigkeit aufweist; einem peripheren Flüssigkeitsdurchlass (32, 42), der mit dem besagten ersten Teil (38) kommuniziert und sich um diesen erstreckt, wobei dieser periphere Flüssigkeitsdurchlass beabstandete und im Wesentlichen mit dem Auslassschlitz fluchtende Enden aufweist und sich zwischen den besagten beabstandeten Enden nach beiden Richtungen von der Fluchtlinie des Auslassschlitzes hinweg erstreckt; einem zweiten Teil (40) mit einem zum besagten ersten Teil ähnlichen Außenumfang, das in einem zur Düse gerichteten Abstand vom besagten ersten Teil angeordnet ist und mit dem peripheren Flüssigkeitsdurchlass (32, 42) sowie dem Auslassschlitz kommuniziert, um die Flüssigkeit quer zum Auslassschlitz durch den peripheren Flüssigkeitsdurchlass zum Auslassschlitz dergestalt fließen zu lassen, dass der Außenumfang des peripheren Flüssigkeitsdurchlasses für im Wesentlichen gleich lange Fließwege der Flüssigkeit von besagtem Flüssigkeitseinlass durch den ersten Teil und zweiten Teil hindurch bis zum Auslassschlitz sorgt, und zwar gleichmäßig über die gesamte Länge des Schlitzes zwischen den Enden des peripheren Flüssigkeitsdurchlasses; dadurch gekennzeichnet, dass sich die Flüssigkeits-Verteilerkammer (34) in einer im Wesentlichen zum durchlaufenden Substrat (S) parallelen Ebene erstreckt und dass das erste Teil (38) im Wesentlichen mittig vor dem Flüssigkeitseinlass (22) liegt und sich ringsherum nach außen erstreckt, und dass der periphere Flüssigkeitsdurchlass (32, 42) durch zwei im Allgemeinen symmetrisch geformte Hälften gebildet wird, die im Wesentlichen zum Auslassschlitz fluchtende und beabstandete Enden aufweisen, und sich zwischen den besagten beabstandeten Enden nach beiden Richtungen von der Fluchtlinie des Auslassschlitzes weg erstreckt.
  2. Applikator zum Auftragen nach Anspruch 1 bei welcher der besagte periphere Flüssigkeitsdurchlass (32, 42) eine gebogene Form aufweist.
  3. Applikator zum Auftragen nach Anspruch 2 bei welcher der besagte periphere Flüssigkeitsdurchlass (32, 42) im Wesentlichen die Form einer Parabel aufweist.
  4. Applikator zum Auftragen von Flüssigkeiten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, welche enthält: einen Körper (20) mit einem Paar beabstandeter Körperwände; einen Flüssigkeitseinlass (22), der sich in einer der besagten Körperwände (28, 30) befindet und durch diese hindurch führt; eine äußere Körperkante (32), die die beabstandeten Körperwände (28, 30) miteinander verbindet und zwischen ihnen eine hohle innere Flüssigkeitskammer (34) bildet; ein in der inneren Flüssigkeitskammer (34) angeordnetes plattenförmiges Teil (36) mit sich gegenüberliegenden Plattenseiten (38, 40), die einen Abstand zu den Körperwänden und eine im Wesentlichen zu diesen korrespondierende Form aufweisen, und dessen äußere Plattenkante (42) eine im Wesentlichen zur besagten Körperkante (32) korrespondierende Form besitzt und von ihr so beabstandet ist, dass ein peripherer Durchlass gebildet wird; ein Trägerteil (44), das besagtes plattenförmige Teil (36) mit dem Körper (20) verbindet und dieses plattenförmige Teil in einem bestimmten Abstand zu den Körperwänden (28, 30) und zur Körperkante (32) fixiert; sowie einen länglichen Flüssigkeitsauslass, der sich in der gegenüberliegenden Körperwand (30) befindet und auf der dem Flüssigkeitseinlass (22) gegenüberliegenden Seite des plattenförmigen Teils (36) durch diese Wand hindurch führt, wobei diese Vorrichtung zum Auftragen von Flüssigkeiten die Flüssigkeit vom Flüssigkeitseinlass ringsum nach außen durch den ringförmigen Durchlass zwischen Körperkante und Plattenkante leitet und sie wieder von der Platten- und Körperkante nach innen leitet, um die Flüssigkeit durch den Flüssigkeitsauslass zum Auftragen auf das durchlaufende Substrat dergestalt hindurch fließen zu lassen, dass die Fließwege vom Flüssigkeitseinlass zum Flüssigkeitsauslass im Wesentlichen in jeder Richtung gleich lang sind.
  5. Applikator zum Auftragen von Flüssigkeiten nach Anspruch 4 bei welcher die besagte Körperkante (32) und die besagte Plattenkante (42) eine gebogene Form aufweisen.
  6. Applikator zum Auftragen von Flüssigkeiten nach Anspruch 5 bei welcher die besagte Körperkante (32) und die besagte Plattenkante (42) im Wesentlichen die Form einer Parabel aufweisen.
  7. Applikator zum Auftragen von Flüssigkeiten nach einem der Ansprüche 1 bis 6, welche eine Vielzahl von Applikatorkörpern enthält, die mit ihren Enden in Längsrichtung aneinandergefügt sind, wobei jeder Applikatorkörper an seinem Ende eine in die gegenüberliegenden Enden der Körperkante (32) eingearbeitete und durch sie hindurch führende Öffnung besitzt, um die Flüssigkeitskammern (34) der nebeneinander liegenden Applikatorkörpern miteinander zu verbinden, damit die Flüssigkeit gleichmäßig auf ein Substrat aufgetragen werden kann, dessen Breite größer ist als die Länge eines Applikatorkörpers.
  8. Applikator zum Auftragen von Flüssigkeiten nach Anspruch 7, welche mit mindestens einem abnehmbaren und dichten Endverschluss (56) ausgerüstet ist, um mindestens ein Endteil eines Flüssigkeitsauslasses an einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten Applikatorkörpern verschließen zu können, so dass die Auftragsbreite der Flüssigkeit auf ein in Längsrichtung durchlaufendes Substrat (S) mit einer geringeren Breite als der Gesamtbreite der nebeneinander angeordneten Applikatorkörpern eingegrenzt werden kann, und wobei dieses Endteil einer der besagten Applikatorkörper eine nach Bedarf betätigbare Spül-Abflussöffnung aufweist, um die Flüssigkeit aus den verschlossenen Applikatorkörpern seitlich außen an den Flüssigkeitsauslass-Endverschlüssen ablassen zu können.
  9. Applikator zum Auftragen von Flüssigkeiten nach Anspruch 8, welche ein nach Bedarf betätigbares Spülventil (52) enthält, das mit der Spül-Abflussöffnung kommuniziert, sowie ein nach Bedarf betätigbares Einlassventil (48), das mit dem Flüssigkeitseinlass (22) eines der besagten Applikatorkörper verbunden ist, wobei das Spülventil (52) und das Einlassventil (48) nach Bedarf betätigbar sind, um eine vorgewählte Menge von Flüssigkeit hindurchfließen zu lassen, und wobei diese Flüssigkeitsmenge gleich oder geringer ist als die vorgewählte Flüssigkeitsmenge, die durch den Flüssigkeitseinlass in die Flüssigkeitskammer eines der besagten Applikatorkörper hineinfließt.
  10. Applikator zum Auftragen von Flüssigkeiten nach einem der Ansprüche 1 bis 9, welche weiterhin ein nach Bedarf betätigbares Rückflusssystem (60) enthält, um die aus der Spül-Abflussöffnung abgelassene Flüssigkeit in den Flüssigkeitsbehälter (24) zurückzuleiten.
  11. Applikator zum Auftragen von Flüssigkeiten nach Anspruch 10, bei dem besagtes Rückflusssystem (60) einen Rückflusstank enthält, um die aus der Spül-Abflussöffnung abfließende Flüssigkeit aufzufangen, und wobei der Rückflusstank mit dem Spülventil (52) und dem Flüssigkeitsbehälter (24) kommuniziert.
  12. Applikator zum Auftragen von Flüssigkeiten nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei der die Vorrichtung nur einen einzigen Applikatorkörper enthält.
  13. Applikator zum Auftragen von Flüssigkeiten nach einem der Ansprüche 1 bis 12, bei der die Vorrichtung eine Vielzahl von Applikatorkörpern (18) enthält.
  14. Applikator zum Auftragen von Flüssigkeiten nach einem der Ansprüche 1 bis 13, bei der die Vorrichtung eine Vielzahl von mit einem Abstand zum Umfang des plattenförmigen Teils (36) angeordnete Trägerteile (44) enthält.
  15. Applikator zum Auftragen von Flüssigkeiten nach einem der Ansprüche 1 bis 14, bei der zumindest ein erster Teil der besagten hohlen inneren Flüssigkeitskammer (34) in ihrer Gesamtheit als Vertiefung in einem der Teile der Applikatorkörper (20) geformt ist, welche abgedichtet so miteinander verbunden sind, dass dazwischen die besagte hohle innere Flüssigkeitskammer (34) gebildet wird, und wobei zumindest ein Teil des plattenförmigen Teils (36) in dieser Vertiefung angeordnet ist.
  16. Applikator zum Auftragen von Flüssigkeiten nach einem der Ansprüche 1 bis 15, bei dem jeder der besagten Flüssigkeits-Applikatorkörper einen eigenen in ihr geformten Flüssigkeitseinlass (22) enthält.
  17. Applikator zum Auftragen von Flüssigkeiten nach Anspruch 16, welche weiterhin ein mit jedem der besagten Flüssigkeitseinlässe (22) kommunizierendes Einlassventil (48) enthält.
  18. Applikator zum Auftragen von Flüssigkeiten nach Anspruch 17, bei der jedes der besagten Einlassventile (48) nach Bedarf und progressiv zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung betätigbar ist.
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