DE2939797A1 - Verfahren zum kontinuierlichen beschaeumen eines textilen flaechengebildes und vorrichtung zum durchfuehren des verfahrens - Google Patents
Verfahren zum kontinuierlichen beschaeumen eines textilen flaechengebildes und vorrichtung zum durchfuehren des verfahrensInfo
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Description
A. MONPORTS 4-O5O Mönchengladbach
7 Schwalmstraße 301
^ von Creytz/Vm
28. September 1979
Patentanmeldung Pat 7905
"Verfahren zum kontinuierlichen Beschäumen eines textlien
Flächengebildes und Vorrichtung zum Durchführen des Verf ahrens"
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum kontinuierlichen Aufbringen eines verschäumten Behandlungsmittels auf textile
Flächengebilde. Je nach Art des Behandlungsmittels kann sich an das Aufbringen und das darauf folgende Zerstören
des Schaums ein Fixieren des Behandlungsmittels auf dem Textilgut anschließen. Die Erfindung bezieht sich
ferner auf eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens. Als Behandlungsmittel kommen Veredlungsmittel aller Art,
wie Farbstoffe, Natur- und Kunst-Harze und dgl., in Frage, insoweit ein Verschäumen, insbesondere bei wässriger Lösung,
überhaupt möglich ist.
Bei einem Verfahren vorgenannter Art, wie es beispielsweise aus der DE-OS 27 15 862 bekannt ist, können an sich
flüssige Textilveredlungsmittel mit Hilfe eines Streichmessers bzw. einer Rakel in Schaumform auf die jeweilige
textile Stoffbahn aufgerakelt und sehr gleichmäßige Schaumaufträge erzielt werden. Im Zuge der Rationalisierung
ist man bestrebt, Schäume mit möglichst hoher Konzentration
des jeweiligen Behandlungsmittels zu verwenden. Das bedeutet entsprechend dünne sog. schwere Schaumschichten.
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Beim Aufrakeln von Schaum auf mit diesem zu behandelnde Stoffbahnen treten dann Schwierigkeiten auf, wenn in
irgendeiner Weise strukturierte oder offene Ware beschäumt werden soll. Bei Reliefware oder Maschenware erhalten
ersichtlich beim Aufrakeln des Schaums die erhabenen Teile der Stoffbahnoberfläche eine geringere Schaumschichtdicke
als die vertieften Bereiche. Die entsprechend unterschiedliche Behandlung kann bei schon an sich dünnen,
schweren Schaumschichten unerträglich werden. Bei offenen Artikeln, wie Gardinen, ist ein Aufräkeln auch bei dicken
Schaumschichten kaum sinnvoll. Bei Stillstand der Stoffbahn ergeben sich ferner stets Ungleichheiten der behandelten
Warenbahn. Wenn sehr dünne und/oder entsprechend hoch konzentrierte Schäume aufzurakeln sind, muß schließlich
eine besondere Vorrichtung zum Anheben der Rakel bei Nahtdurchgang vorgesehen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Verfahren sowie eine entsprechende Vorrichtung zum Aufbringen
eines verschäumten Behandlungsmittels auf ein Flächengebilde zu schaffen, das einen gleichmäßigen
Schaumauftrag auch bei beliebig strukturierten oder offenen Artikeln zuläßt und ungleichförmige Behandlungen bei
vorübergehendem Stillstand einer zu beschäumenden Stoffbahn oder bei Durchgang einer Naht in der Stoffbahn nicht
bedingt. Die erfindungsgemäße Lösung besteht darin, daß der Schaum unmittelbar auf einen mit dem Flächengebilde
gleichlaufend flächig in Berührung zu bringenden Mitläufer aufgetragen und von diesem durch Unterdruck in das
Flächengebilde übertragen wird. Erfindungsgemäß wird das verschäumte Behandlungsmittel bei Normaldruck auf den Mitläufer
aufgetragen und von diesem bei Unterdruck auf das Flächengebilde übertragen.
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Der Schaumauftrag auf dem Mitläufer kann beim erfindungsgemäßen Verfahren mit Hilfe einer Rakel oder jedes anderen
Mittels zum Aufbringen eines Schaums, das das Bilden einer gleichmäßig dicken Schaumschicht zuläßt, erfolgen. Dadurch,
daß der Schaum erfindungsgemäß nicht direkt auf die zu beschäumende Stoffbahn sondern zunächst auf einen mit der
Stoffbahn anschließend gleichlaufend flächig in Berührung zu bringenden Mitläufer aufgetragen wird, wird erreicht,
daß unabhängig von jeder Strukturierung der Ware und selbst bei offenen Artikeln eine völlig gleichmäßige Beschäumung
zu erzielen ist.
Besonders günstig wird der erfindungsgemäß erstrebte Effekt, wenn der Schaum nach gleichmäßigem Aufbringen auf den, insbesondere
luftdichten, Mitläufer von diesem nach Zusammenlaufen mit der Stoffbahn in einem evakuierten Raum durch
Unterdruck auf und in das Flächengebilde übertragen werden soll. Wird dieser Unterdruck (z. B. ca. 0,01 bis 0,1 bar
absolut) klein gegen den Innendruck (z. B. ca. 1 bar) der Bläschen des Schaums gewählt, so zerplatzen die Bläschen
beim Eintritt in den Unterdruckraum vollständig und fast augenblicklich. Vor dem Zerplatzen jedoch dehnen sich die
ursprünglich etwa 0,001 bis 0,1 mm Durchmesser aufweisenden Schaumbläschen aus, können aber in Richtung auf den
(undurchlässigen) Mitläufer nicht größer werden und benetzen daher das Innere des zu behandelnden Flächengebildes.
Je nach Schichtdicke des aufgetragenen Schaums und Qualität der behandelten Stoffbahn kann die letztere
bzw. deren Faserinhalt dabei ganz oder teilweise mit dem Behandlungsmittel versehen werden.
Um zu erreichen, daß der auf den Mitläufer gleichmäßig aufgetragene Schaum ohne jede Störung dieser Gleichmäßigkeit,
insbesondere ohne ein Zurückstauen, beim flächigen Zusammenlaufen mit der zu behandelnden Stoffbahn
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und beim Eingang in den Unterdruckraum verteilt bleibt,
kann zweckmäßig von dem Flächengebilde her bereits kurz vor dem Zusammenlaufen mit dem Mitläufer ein relativ geringer
Saugzug auf ofen auf dem Mitläufer liegenden Schaum ausgeübt werden. Der Saugzug soll dabei nur so stark sein,
daß er ein Aufstauen des Schaums verhindert, ein Einsaugen des Schaums in die Stoffbahn dagegen ist nicht erforderlich
oder wünschenswert. Durch das beschriebene Einlauffeld wird erreicht, daß der Schaum durch den auf ihn
wirkenden Saugzug in die an der Stelle, an der Stoffbahn und Mitläufer zusammenlaufen, gebildete Einlauffuge des
Unterdruckraums hineingezogen wird und sich daher nicht vor der Einlauffuge aufstauen kann.
Gemäß weiterer Erfindung ist es vorteilhaft, wenn ein luftundurchlässiger Mitläufer, insbesondere aus an der
Oberfläche eben geschliffenem Gummi, verwendet und über eine an der Oberfläche einer mit Unterdruck beaufschlagte
Stützschicht aufweisende Trommel gleichlaufend geführt wird, wenn man das zwischen den Mantel der Trommel
und dem Mitläufer zu führende Flächengebilde bereits wesentlich vor dem Mitläufer auf den Trommelmantel auflaufen
läßt und wenn von dem vor der Auflauflinie des Mitläufers gelegenen Umfangsabschnitt der Trommel ein Saugzug
auf den auf dem Mitläufer liegenden Schaum ausgeübt wird. Im Prinzip kann zum Durchführen dieses Verfahrens
eine Vorrichtung verwendet werden, wie sie etwa in der DE-AS 25 02 149 beschrieben worden ist, wobei jedoch
eine feinkapillare Deckschicht auf dem die Trommel umgebenden stützenden Drahtnetz fallen soll.
Eine Vorrichtung zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens ist daher insbesondere gekennzeichnet durch
eine mit einer an der Mantelfläche eine zu evakuierende, vorzugsweise als Drahtnetz ausgebildete, Stützschicht
aufweisende Trommel, einen einen Teil des Trommelumfangs
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umspannenden luftundurchlässigen Mitläufer zum Führen des Flächengebildes auf der Trommeloberfläche und eine
von wenigstens einer Rolle unterstützte Einlaufstrecke
des Mitläufers sowie eine der Rolle gegenüber gestellte Rakel oder entsprechende Vorrichtung zum Gleichverteilen
eines auf den Mitläuferbereich vor diesem Bauelement aufgetragenen verschäumten Behandlungsmittels. Gemäß
weiterer Erfindung ist dabei wenigstens ein Teil des von dem Mitläufer nicht bedeckten Umfangsabschnitts der
Trommel vor der Auflauflinie des Mitläufers mit dem vom
Innern der Trommel her wirkenden Unterdruck beaufschlagt«
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Anhand der schematischen Darstellung eines Ausführungsbeispiels werden weitere Einzelheiten der Erfindung erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens; und
Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt des Bereichs A von Fig. 1.
Gemäß Fig. 1 und 2 ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung
zum Durchführen des erfindungsgemäßen Verfahrens gekennzeichnet durch einen Zylindermantel 1 mit
einer Vielzahl von auf der Zylinderinnenseite 2 zum Erzeugen
eines Unterdrucks an einen Unterdruckraum bzw. eine nicht gezeichnete Vakuumpumpe über beispielsweise
parallel zur Zylinderachse 3 verlaufende Leitungen 4· anzuschließenden
Löchern 5» einer den Unterdruck auf der Trommeloberfläche 6 vergleichmäßigenden Stützschicht 7
und einem luftundurchlässigen, durch den Unterdruck an
die Zylinderoberfläche 6 bzw. Stützschicht 7 anzupressenden, endlos geführten Mitläufer 8 mit Einlauffeld, wobei
das zu behandelnde textile Flächengebilde 9 an der Trommeloberfläche 6 zwischen dem Mitläufer 8 und der Stützschicht
7 zu führen ist. Der Mitläufer 8 läuft über Hollen 10 und 11 einerseits und die Oberfläche 6 des
Zylindermantels 1 andererseits. Zweckmäßig werden nur diejenigen Leitungen 4- zum Zuführen des Unterdrucks an
die Oberfläche 6 des Zylindermantels 1 mit der nicht gezeichneten Vakuumpumpe verbunden, die zum Beaufschlagen
des vom Mitläufer 8 abgedeckten Bereichs der Trommeloberfläche 6 jeweils - d. h. bei Umlauf des Zylinders vorgesehen
sind. Gemäß Fig. 1 wäre nach dieser Regel der mit 0(+"A bezeichnete Sektor des Umf angs des Zylindermantels
1 nicht mit dem Unterdruck zu beaufschlagen, d. h. die diesem Sektor des Zylinderumfangs zugehörigen Lei-
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tungen 4 wären über einen timlaufenden Steuerkopf von
der Verbindung zum Unterdruckraum bzw. zur Vakuumpumpe abzukuppeln.
Gemäß Ausführungsbeispiel wird das zu behandelnde textile Flächengebilde 9 über eine Rolle 12 zwischen die
Stützschicht 7 an der Oberfläche 6 und dem Mitläufer 8 eingeführt sowie über Rollen 11 und 13 aus der Vorrichtung
heraus, zum Beispiel zu einem Abtafler, gebracht.
Erfindungsgemäß wird der zum Behandeln des Flächengebildes
9 vorgesehene Schaum, bei dem es sich sowohl um ein Färbemittel als auch um ein anderes Behandlungsmittel
handeln kann, nicht unmittelbar auf das Flächengebilde sondern zunächst im Einlaufbereich, vorzugsweise im Bereich
einer Rolle 10, auf den Mitläufer 8 aufgebracht. Beispielsweise kann der Schaum mit Hilfe einer sich parallel
zur Achse der Rolle 10 erstreckenden Schlitzdüse 15 auf den Mitläufer 8 aufgetragen werden. Zum Vergleichmäßigen des Schaums ist dann eine Rakel 16 geeignet.
Von der Auftragstelle an der Rakel 16 wandert der Schaum 17 zusammen mit dem Mitläufer 8 durch den Einlaufbereich
zu dem Bereich, an dem der Mitläufer 8 mit dem Flächengebilde 9 an der Oberfläche 6 des Zylindermantels 1 zusammentrifft
bzw. -läuft und wird beim bzw. nach dem Zusammenlaufen auf das Flächengebilde 9 übertragen. Je
nach Wahl der Dicke der aufgetragenen Schaumschicht 17 läßt sich dabei in der eingangs beschriebenen Weise ein
vollständiges oder einen Teil der Schichtdicke des Flächengebildes 9 umfassendes gleichmäßiges Behandeln der
Ware erzielen.
In dem Bereich, in dem der Mitläufer 8 mit dem Flächengebilde
9 zusammenläuft, besteht unter Umständen die Gefahr eines Aufstauens bzw. Zurückstauens des Schaums, so
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daß es schwierig wird, den genauen Schaumauftrag zu kontrollieren.
Es kann daher günstig sein, bereits auf einem in der Zeichnung mit/i bezeichneten, vom Mitläufer 8 nicht
abgedeckten Sektor des Umfangs des Zylindermantels 1 vor dem Zusammenlaufen von Mitläufer und Flächengebilde den
vom Innern des Zylinders her wirkenden Unterdruck zu schalten, so daß der an das Flächengebilde 9 heranzubringende
bzw. bereits auf diesem liegende Schaum schon in diesem Bereich an das Textilgut angezogen wird.
Die unmittelbar auf der Oberfläche 6 des Zylindermantels 1 zweckmäßig anzuordnende Deckschicht bzw. Stützschicht 7
hat den Zweck, eine Gleichverteilung des durch die Löcher 5 an die Oberfläche 6 des Zylindermantels 1 geleiteten
Unterdrucks zu erreichen. Es kann sich bei dieser Stützschicht 7 zum Beispiel um ein über Stege 18 mit der Oberfläche
6 verbundenes Drahtnetzgewebe handeln. Die Stege 18 sollen dabei im wesentlichen parallel zur Achse 3 des
Zylindermantels 1 verlaufen, um das Entstehen eines Saugzugs in Umfangsrichtung des Zylinders zu verhindern.
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Claims (7)
1. Verfahren zum kontinuierlichen Aufbringen eines verschäumten
Behandlungsmittels auf textile Flächengebilde, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaum (17) unmittelbar
auf einen mit dem Flächengebilde (9) gleichlaufend flächig in Berührung zu bringenden Mitläufer (8) aufgetragen und
von diesem durch Unterdruck in das Flächengebilde (9) übertragen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf den Mitläufer (8) aufgetragene Schaum (17) nach
dem Zusammenlaufen mit dem Flächengebilde (9) in einem evakuierten, einen gegenüber dem Innendruck der Bläschen
des Schaums kleinen Druck aufweisenden Baum durch Unterdruck auf und in das Flächengebilde übertragen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Flächengebilde (9) her bereits kurz vor
dem Zusammenlaufen mit dem Mitläufer (8) ein Saugzug auf den auf dem Mitläufer (8) liegenden Schaum (17) ausgeübt
wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaum (17) mit der für das Flächengebilde (9) vorgesehenen Schichtdicke auf
dem Mitläufer (8) aufgerakelt wird.
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5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß ein luftdurchlässiger Mitläufer (8), insbesondere aus an der Oberfläche eben geschliffenem
Gummi, verwendet und über eine an der Oberfläche einer mit Unterdruck beaufschlagten Stützschicht
(7) aufweisende Trommel (1) geführt wird, daß man das
zwischen dem Mantel der Trommel (1) und dem Mitläufer (8) zu führende Flächengebilde (9) bereits wesentlich vor
dem Mitläufer (8) auf den Trommelmantel (1) auflaufen läßt und daß von dem vor der Auflauflinie des Mitläufers
(8) gelegenen Umfangsabschnitt der Trommel (1) ein Saugdruck
auf den auf dem Mitläufer liegenden Schaum (17) ausgeübt wird.
6. Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5 gekennzeichnet durch
eine mit einer an der Mantelfläche einer zu evakuierenden Stützschicht (7)'aufweisende Trommel (1) einen einen Teil
des Trommelumfangs umspannenden luftundurchlässigen Mitläufer (8) zum Führen des Flächengebildes (9) auf der
Trommeloberflache (6) und eine von wenigstens einer Rolle
(ΊΟ) unterstützte Einlaufstrecke des Mitläufers (8)
sowie eine der Rolle (1O) gegenübergestellte Rakel (16) zum Gleichverteilen eines auf den Mitläuferbereich vor
der Rakel aufgetragenen verschäumten Behandlungsmittels.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6 gekennzeichnet durch einen von dem Mitläufer (8) nicht bedeckten, aber mit Saugzug
zu beaufschlagenden Umfangsabschnitt fAj&ev Trommel (1)
vor der Auflauflinie des Mitläufers.
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Also Published As
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