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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Motor.
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Ein
Diskettenlaufwerk, ein Kompaktdisklaufwerk und dergleichen enthalten
einen Magnetkopf und einen Schrittmotor. Der Magnetkopf ist für das Schreiben
von Daten auf eine Diskette oder CD als ein Aufzeichnungsmedium
und für
das Auslesen von Daten aus der Diskette bzw. CD zuständig. Der Schrittmotor
weist eine Welle auf, die eine schraubenförmige Rippe aufweist, die auf
der Oberfläche
ihres freiliegenden Abschnitts ausgebildet ist und als eine Gewindespindel
dient, wobei, wenn der Schrittmotor rotiert, die schraubenförmige Rippe
als eine Gewindespindel arbeitet, um die Drehbewegung der Welle
in die lineare Bewegung des Magnetkopfs umzusetzen. Herkömmliche
Schrittmotoren zur Verwendung in einem Diskettenlaufwerk, CD-Laufwerk,
etc. sind beispielsweise in der ungeprüften
japanischen Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnummer 1-17-75322 (
1 und
3),
der ungeprüften
japanischen Patentanmeldung mit der
Veröffentlichungsnummer
H8-186950 (
1 und
7)
und der
japanischen Gebrauchsmusterschrift
mit der Veröffentlichungsnummer
S63-77471 (
1 und
2) beschrieben.
Ferner ist ein Herstellungsverfahren für eine Gewindespindel, die
in einem Rotor integriert ist, in der ungeprüften
japanischen Patentanmeldung mit der Veröffentlichungsnummer
H8-118371 (
1 bis
6) offenbart.
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Bezugnehmend
auf 3 der vorliegenden Erfindung, die einen herkömmlichen
Schrittmotor veranschaulicht, weist ein Rotor einen Magneten 1 und
eine Welle 2 auf, die durch das Zentrum des Magneten 1 hindurchfährt. Die
Welle 2 ist an dem Magneten 1 mit einem Harz 3 fixiert,
der zwischen dem Magneten 1 und der Welle 2 eingefüllt und
anschließend
aushärten
gelassen wird. Ein Stator 4 nimmt Wicklungen 5 auf,
weist einen offenen Raum auf und umgibt in dem offenen Raum den
Magneten 1 des Rotors mit einem dazwischen belassenen gleichmäßigen Spalt.
An dem Stator 4 sind Anschlüsse 6 zur Versorgung
der Wicklungen 5 mit Strom angebracht.
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Ein
Ende der Welle 2, das von dem Magneten 1 aus vorragt,
führt durch
ein Mittelloch hindurch, das in einem kreisförmigen Ansatz 7 ausgebildet
ist. Der Ansatz 7 ist aus Harz gebildet und an dem Stator 4 fixiert.
Das eine Ende der Welle 2, das aus dem Ansatz 7 vorragt,
weist eine auf seiner Außenfläche ausgebildete
schraubenförmige
Rippe 8 auf. Die schraubenförmige Rippe 8 wird
mit dem Harz 4, das den Magneten 1 und die Welle 2 starr
aneinander hält,
gemeinsam simultan aus Harz gespritzt. Die Welle 2 mit
der schraubenförmigen
Rippe 8 dient als eine Gewindespindel. Die Spitze des einen
Endes der Welle 2, das die schraubenförmige Rippe 8 aufweist,
steht mit einer Kugel 11 in Kontakt, das in einem Axialdrucklager 10 untergebracht
ist, die an einem (distalen) Ende eines Bügels 9 angebracht
ist, dessen anderes (proximales) Ende durch Anschweißen oder
dergleichen starr an dem Stator 4 angebracht ist.
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Die
Spitze des anderen Endes der Welle 2 steht mit einer Kugel 13 in
Berührung,
die mit mehreren Kugeln 14 in Kontakt steht, die in einem
Hohlraum untergebracht sind, der auf einer Seite eines Schwenkgehäuses 12 ausgebildet
ist, das beispielsweise aus Harz erzeugt ist. Auf einer von der
Seite mit dem Hohlraum abgewandten Seite des Schwenkgehäuses 12 sind
eine Endabdeckung 15 und eine Druckfeder 16 vorgesehen.
Die Endabdeckung 15 dichtet den Stator 4 ab, während die
Druckfeder 16 durch die Endabdeckung 15 gehal ten
ist und das Schwenkgehäuse 12 zu
dem Drucklager 10 hin drückt.
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In
dem herkömmlichen
Schrittmotor, wie er vorstehend beschrieben ist, ist die Welle 2 lediglich an
ihren beiden Stirnenden durch das Drucklager 10 und das
Schwenkgehäuse 12 gelagert
und kann sich deshalb evtl. durchbiegen, was Schwierigkeiten bei der
genauen Steuerung der Position des Magnetkopfes nach sich zieht.
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Ein
weiteres Problem stellen die Maßhaltigkeit
und die Einbaugenauigkeit dar. Wenn beispielsweise die Maßgenauigkeit
der Komponenten für
das Schwenkgehäuse 12 schlecht
ist, kann der Rotor exzentrisch angeordnet sein, was bei der Rotation
Geräusche
verursacht. Das Schwenkgehäuse 12 kann, wenn
es zur Kostenreduktion aus Harz ausgebildet ist, eine Verschlechterung
der Maßhaltigkeit
erleiden.
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Und
da das Drucklager 10 die Welle 2 über die
Kugel 11 aufnimmt, muss die Länge der Welle gut kontrolliert
werden, und die Schwankung der Druckkraft des Drucklagers 16 muss
ebenfalls kontrolliert sein. Insbesondere muss die Maßgenauigkeit
der Welle 2, des Bügels 19,
des Stators 4 und des Schwenkgehäuses 12 in der Wellenlängenrichtung kontrolliert
und die Einbaugenauigkeit dieser Komponente muss ebenfalls kontrolliert
werden. Ferner muss die Federkonstante der Druckfeder 16 flacher gemacht
werden. Somit müssen
bei dem herkömmlichen
Schrittmotor, wie er in 3 veranschaulicht ist, die Komponenten
mit hoher Genauigkeit hergestellt sein, was folglich eine Kostenreduktion
verhindert, und die Magnetkopfposition kann nicht zuverlässig gesteuert
werden, wenn nicht eine ausreichende Einbaugenauigkeit sichergestellt
wird.
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2 der
vorerwähnten
ungeprüften
japanischen Patentanmeldung mit der
Veröffentlichungsnummer
H7-75322 und
7 der vorerwähnten ungeprüften
japanischen Patentanmeldung mit der
Veröffentlichungsnummer H8-186950 zeigen den
Aufbau eines weiteren herkömmlichen
Schrittmotors, in dem ein Gleitlager in einem Abschnitt vorgesehen
ist, in dem ein Bügel
an einem Stator angebracht ist. Ferner zeigt
2 der vorerwähnten
japanischen Gebrauchsmusteranmeldung
mit der Veröffentlichungsnummer
S63-77471 den Aufbau eines noch weiteren herkömmlichen
Schrittmotors, in dem ein Kugellager in einem Abschnitt vorgesehen
ist, in dem ein Bügel an
einem Stator angebracht ist. Mit dem so vorgesehenen Gleitlager
oder Kugellager ist das Problem der Wellendurchbiegung beseitigt,
und die Maßgenauigkeit
muss nicht so streng kontrolliert sein, wie dies bei dem Schrittmotor,
der vorstehend in Bezug auf
3 der vorliegenden
Anmeldung beschrieben ist, erfolgen muss. Jedoch muss das Gleitlager
oder das Kugellager zusätzlich
angefertigt und gesondert angebracht werden, was folglich eine Kostenreduktion verhindert.
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Die
vorstehend erwähnten
Probleme sind nicht nur bei einem Schrittmotor zur Drehung einer Gewindeschraube,
um dadurch die Position eines Magnetkopfes zu steuern, sondern auch
bei anderen Motoren vorhanden, so dass technisch zufriedenstellend
arbeitende Motoren nicht bereitgestellt werden.
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EP 1 057 569 A1 und
GB 710 799 beschreiben Elektromotoren
mit Merkmalen, die im Wesentlichen dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 entsprechen.
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Die
vorliegende Erfindung ist im Lichte des obigen Sachverhalts getätigt worden,
und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Motor
zu schaffen, in dem eine Welle an einer Durchbiegung gehindert wird
und der mit reduzierten Kosten hergestellt werden kann.
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Um
die Aufgabe zu lösen,
weist gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Motor Folgendes auf:
einen Rotor, der eine Welle
(23) und einen Magneten (21) enthält, der
einen Abschnitt der Welle (23) umgibt;
einen Stator
(22), der den Magneten (21) des Rotors mit einem
dazwischen befindlichen Spalt umgibt und dazu eingerichtet ist,
ein Magnetfeld zu erzeugen, durch das der Rotor veranlasst wird,
sich um eine Achse der Welle (23) zu drehen;
eine
Rotorbuchse (26), die einen zylindrischen Abschnitt (26a)
und einen Flansch (26b) aufweist, der an einem Ende des
zylindrischen Abschnitts (26a) vorgesehen ist, wobei die
Rotorbuchse (26) zwischen dem Magneten (21) und
der Welle (23) derart vorgesehen ist, dass sie den Magneten
(21) und die Welle (23) starr zusammenhält;
einen
Ansatz (29), der eine kreisringförmige Gestalt mit einem Mittelloch,
das der Welle (23) ermöglicht,
in drehbarer Weise durch dieses hindurch zu ragen, aufweist und
starr an dem Stator (22) derart angebracht ist, dass es
dem Flansch (26b) der Rotorbuchse (26) gegenüberliegt;
und
mehrere Lagerkugeln (30), die zwischen dem Ansatz (29)
und dem Flansch (26b) der Rotorbuchse (26) drehbar
angeordnet sind, wobei
die Welle (23) eine schraubenförmige Rippe
(28) aufweist, die auf einer Fläche eines freiliegenden Abschnitts
von dieser ausgebildet ist,
die schraubenförmige Rippe (28) aus
Harz ausgebildet ist,
die schraubenförmige Rippe (28) aus
Harz simultan gespritzt ist, wenn die Rotorbuchse (26)
derart erzeugt wird, dass Harz zwischen dem Magneten (21) und
der Welle (23) eingefüllt
wird, und
die Rotorbuchse (26) oder der Ansatz (29)
mehrere Unterteilungsvorsprünge
(26c) aufweist, die auf dem Flansch (26b) der
Rotorbuchse (26) oder auf einer inneren Fläche (29b)
des Ansatzes (29) ausgebildet sind, wobei die Unterteilungsvorsprünge (26c)
dazu eingerichtet sind, die Lagerkugeln (30) daran zu hindern,
miteinander in Berührung
zu treten, und den Lagerkugeln (30) zu ermöglichen,
frei umzulaufen.
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In
der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann eine innere Fläche (29b) des Ansatzes (29)
geschrägt
sein, um eine konische Konfiguration mit einem Durchmesser, der
von dem Mittelloch (29a) des Ansatzes (29) aus
zunimmt, zu schaffen.
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In
der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann der Motor ferner eine Druckfeder
(33) aufweisen, die dazu eingerichtet ist, auf das hintere Ende
der Welle (23) über
eine drehbar angeordnete Kugel (31) zu drücken.
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In
der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann das andere Ende der Welle (23)
durch ein Gleitlager (35) drehbar gelagert sein.
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In
der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann die Rotorbuchse (26) durch
Harzgießen bzw.
-spritzen derart hergestellt werden, dass Harz zwischen dem Magneten
(21) und der Welle (23) eingefüllt und aushärten gelassen
wird, wodurch es den Magneten und die Welle starr zusammenhält.
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In
der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung kann der Ansatz (29) durch Spritzen
bzw. Gießen
aus Harz integral mit dem Stator (22) erzeugt werden.
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Bei
dem vorstehend beschriebenen Aufbau gemäß der vorliegenden Erfindung
bilden das vordere Ende der Rotorbuchse, der konische Innenumfang des
Ansatzes und die Lagerkugeln in Kombination miteinander ein Kugellager
zur stabilen Lagerung der Welle, wodurch der Motor eine hohe Drehgenauigkeit der
Welle ohne ein zusätzliches
Lager, das gesondert angebracht ist, erreicht.
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Die
oben erwähnte
Aufgabe und weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung erschließen sich durch
eine detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung, die mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
angegeben ist, in denen zeigen:
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1 eine
Querschnittsansicht eines Schrittmotors gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 eine
vergrößerte perspektivische
Ansicht einer Rotorbuchse und einer Welle des Schrittmotors nach 1 und
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3 eine
Querschnittsansicht eines herkömmlichen
Schrittmotors.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung sind hier nachstehend in Bezug auf die
beigefügten
Zeichnungen beschrieben.
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Bezugnehmend
auf 1 weist ein Schrittmotor gemäß der vorliegenden Erfindung
einen Stator 22, einen Rotor, der einen Ringmagneten 21 enthält, und
eine Welle 23 auf. Der Schrittmotor ist in einem (nicht
veranschaulichten) Diskettenlaufwerk oder einem (nicht veranschaulichten)
Kompaktdisklaufwerk eingefügt
und dazu eingerichtet, einen (nicht veranschaulichten) Schlitten
zu bewegen, der einen (nicht veranschaulichten) Magnetkopf trägt.
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Der
Stator 22 definiert eine innere Fläche, die einer Außenfläche des
Magneten 21 mit einem vorbestimmten Spalt dazwischen gegenüberliegt, wobei
in dem Stator Wicklungen 24 zur Erzeugung eines Magnetfeldes
untergebracht sind, durch das der Magnet 21 (der Rotor)
drehend angetrieben wird. Der Stator 22 enthält ferner
Anschlüsse 25,
die aus seiner Außenfläche herausragen
und dazu eingerichtet sind, Strom den Wicklungen 24 zuzuführen.
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Die
Welle 23 ist beispielsweise aus einem rostfreien Stahlrohr
ausgebildet, bildet ein vorderes Stirnende 23a und ein
hinteres Stirnende 23b, weist eine Länge auf, die durch einen Abstand
von dem vorderen Stirnende 23a zu dem hinteren Stirnende 23b definiert
ist und die größer als
die axiale Abmessung des Magneten 21 bemessen ist, und
ragt durch das Zentrum des Magneten 21 hindurch. Die Außenfläche der
Welle 23 ist an dem Magneten 21 mittels einer
Rotorbuchse bzw. -hülse 26 fixiert.
Die Rotorbuchse 26 ist durch Gießen aus Harz gebildet und enthält einen
hohlen zylindrischen Abschnitt 26a sowie einen Flansch 26b.
Der Ausdruck „Flansch", wie er hier verwendet
wird, bedeutet einen ringartigen Abschnitt, der von einem Rand eines
zylindrischen Abschnitts senkrecht zu einer Längsausrichtung von diesem vorragt.
Die Welle 23 wird an dem Magneten 21 in einer
derartigen Weise fixiert, dass Harz in einen offenen Raum zwischen
der Außenfläche der Welle 23 und
der Innenfläche
des Magneten 21 eingefüllt
und aushärten
gelassen wird, wodurch der zylindrische Abschnitt 26a der
Rotorbuchse 26 derart gebildet wird, dass er den Magneten 21 und
die Welle 23 starr zusammenhält. Der Flansch 26b wird
gleichzeitig mit dem zylindrischen Abschnitt 26a derart
gebildet, dass er mit einem Rand (dem vorderen Rand) von diesem,
der zu dem vorderen Stirnende 23a hin weist, zusammenhängt und
sich in radialer Richtung senkrecht zu der Welle 23 erstreckt.
Die Rotorbuchse 26 enthält
ferner mehrere Vorsprünge 26c (siehe 2),
die an dem vorderen Ende von dieser ausgebildet und dazu eingerichtet
sind, mehrere Lagerkugeln 30 drehbar in Stellung zu halten.
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Bezugnehmend
aus 2 weist ein Abschnitt der Welle 23, der
aus dem vorderen Ende der Rotorbuchse 26 herausragt und
der das vordere Stirnende 23 bildet, eine schraubenförmige Rippe 28 auf,
die auf seiner Außenfläche ausgebildet
ist. Die schraubenförmige
Rippe 28 wird bei dem gleichen Prozess wie die Rotorbuchse 26 unter
Verwendung desselben Harzmaterials erzeugt, dient als eine Gewindeschraube
und ist dazu eingerichtet, den (nicht veranschaulichten) Schlitten,
der den (nicht veranschaulichten) Magnetkopf trägt, in der Richtung entlang
der Welle 23 linear zu verschieben.
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Bezugnehmend
erneut auf 1 weist der Stator 22 einen
kreisringförmigen
Ansatz 29 auf, der an seinem vorderen Ende, das zu dem
vorderen Stirnende 23a der Welle 23 hin gewandt
ist, angeordnet ist. Der Ansatz 29 wird durch Gießen aus
Harz, gleichzeitig bei dem Prozess des Einfüllens von Harz innerhalb des
Stators 22 zur Stabilität
und Verstärkung
erzeugt und weist ein Mittelloch 29a auf, dessen Durchmesser
größer ist
als der Durchmesser der Welle 23, wodurch der Welle 23 ermöglicht wird, durch
dieses berührungsfrei
hindurchzuragen. Der Ansatz 29 weist eine innere Fläche 29b auf,
die von dem Mittelloch 29a aus kontinuierlich verläuft, schräg ist, so
dass sie in einer geneigten Weise dem vorderen Ende der Rotorbuchse 26 zugewandt
ist, und die auf ihrer einen Seite, die dem vorderen Ende der Rotorbuchse 26 zugewandt
ist, einen Innendurchmesser aufweist, der größer ist als der Durchmesser
des Mittellochs 29a, so dass folglich die Innenfläche 29b konusförmig gestaltet
ist.
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Die
vorerwähnten
mehreren Lagerkugeln 30 sind derart angeordnet, dass sie
zwischen der Innenfläche 29b des
Ansatzes 29 und dem vorderen Ende der Rotorbuchse 26 aufgenommen
sind. Jede der Lagerkugeln 30 ist zwischen zwei benachbarten
Vorsprüngen 26c derart
untergebracht, dass die Lagerkugeln 30 nicht miteinander
in Berührung
gelangen. Somit bilden der Ansatz 29, das vordere Ende
der Rotorbuchse 26 und die Lagerkugeln 30 in Kombination
miteinander ein Radialkugellager.
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Das
hintere Stirnende 23b der Welle 23 steht mit einer
Kugel 21 in Kontakt. An einem hinteren Ende des Stators 22 ist
eine hintere Abdeckung 32 angebracht. Die hintere Abdeckung 32 kann
beispielsweise aus Harz ausgebildet sein und dichtet den Stator 22 derart
ab, dass sie den Magneten 21, die Welle 23 und
die Kugel 31 abdeckt. Die Kugel 31 ist gegen das
hintere Stirnende 23b der Welle 23 mittels einer
Druckfeder 33 gepresst, auf die die hintere Endabdeckung 32 drückt.
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An
dem Stator 22 ist eine Klammer bzw. ein Bügel 34 derart
angebracht, dass ein proximales Ende 34a des Bügels 34,
das um 90° gebogen
ist, an dem vorderen Ende des Stators 22 durch Anschweißen oder
dergleichen starr angebracht ist und dass der Bügel 34 parallel zu
der Welle 23 gehalten ist. Das distale Ende 34b des
Bügels 34 ist
um 90° umgebogen
und enthält
ein Loch 34c. In dem Loch 34c ist ein Radiallager 35 mit
einem Loch eingepasst. Das vordere Stirnende 23a der Welle 23 ist
durch das Radiallager 35 drehbar gelagert. Das Radiallager 35 kann
ein Kugellager oder ein Gleitlager sein.
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Wenn
an die Anschlüsse 25 des
vorstehend beschriebenen Schrittmotors ein Spannungsimpuls geliefert
wird, fließt
in den Wicklungen 24 ein Strom, der den Stator 22 veranlasst,
ein Magnetfeld zu erzeugen. Durch das Magnetfeld wird dem Magneten 21 des
in dem Innenraum des Stators 22 angeordneten Rotors eine
abstoßende
Kraft und eine anziehende Kraft zugeführt, und der Magnet 21 wird
um einen vorbestimmten Winkel verdreht, so dass folglich die an
dem Magneten 21 fixierte Welle 23 gemeinsam mit
diesem verdreht wird, was natürlich
die Drehung der schraubenförmigen
Rippe 28 herbeiführt,
die unmittelbar auf der Außenfläche der
Welle 23 ausgebildet ist. Bei der Drehung der schraubenförmigen Rippe 28,
die als eine Gewindespindel funktioniert, wird die Drehbewegung
der Welle 23 in die lineare Bewegung des (nicht veranschaulichten)
Schlittens, der den (nicht veranschaulichten) Magnetkopf trägt, umgesetzt.
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Der
vorstehend beschriebene Schrittmotor weist die folgenden Vorteile
auf:
- (1) Da ein Kugellager, der durch die innere
Fläche 29b des
Ansatzes 29, das vordere Ende der Rotorbuchse 26 und
die Lagerkugeln 30 gebildet ist, bereitgestellt ist, um
die Welle 23 zu lagern, wird die Welle 23 daran
gehindert sich durchzubiegen, wodurch die Drehachse des Rotors auf
eine vorbestimmte Weise in einer zentralen Positionierung gehalten
wird, wodurch die Erzeugung von Geräuschen verhindert wird;
- (2) Da die Welle 23 durch das vorstehend beschriebene
Kugellager und ferner durch das Radiallager 35 gelagert
ist, biegt sich die Welle 23 nicht durch, wodurch die Drehgenauigkeit
verbessert ist, was zu einer besseren Genauigkeit der Magnetkopfpositionssteuerung
führt;
- (3) Das Kugellager ist von einer Einbauart und muss nicht zusätzlich angefertigt
und gesondert angebracht werden, wodurch eine Kostenreduktion verwirklicht
wird;
- (4) Die Federkraft der Druckfeder 33 muss nicht genau
kontrolliert sein;
- (5) Da das Kugellager die axiale Position des Rotors und folglich
der Welle 23 bestimmt, können die Anforderungen an die
Maßhaltigkeit
der Länge der
Welle 23 und des Bügels 34 erleichtert
werden;
- (6) Das Radiallager 35 muss lediglich das vordere Stirnende 23a der
Welle 23 in der radialen Richtung stützen;
- (7) Da die Welle 23 aus einem Rohr aus rostfreiem Stahl
ausgebildet ist, wird die Welle 23 vor Kontraktions← und Rissbildungsproblemen
bewahrt, und weil die schraubenförmige
Rippe 28 durch Spritzen bzw. Gießen aus Harz erzeugt ist, kann
die schraubenförmige
Rippe 28 in einer einfacheren Weise hergestellt werden,
als wenn sie durch maschinelle Bearbeitung von Stahl erzeugt würde;
- (8) Da die schraubenförmige
Rippe 28 gleichzeitig mit der Ausbildung der Rotorbuchse 26 gebildet wird,
ist die Anzahl von Prozessen reduziert;
- (9) Da die innere Fläche 29b des
Ansatzes 29 konisch gestaltet ist, kann der Rotor, einschließlich des
Magneten 21, der Rotorbuchse 26 und der Welle 23,
lediglich durch Andrücken
der Kugel 31 mittels der Druckfeder 33 gut positioniert
werden;
- (10) Da die Vorsprünge 26c an
dem vorderen Ende der Rotorbuchse 26 ausgebildet sind,
werden die Lagerkugeln 30 daran gehindert, miteinander
in Berührung
zu kommen, so dass eine ruhige Drehbewegung verwirklicht wird.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die vorstehend beschriebene
Ausführungsform
beschränkt
und kann wie folgt realisiert werden:
- (a) In
der vorstehend beschriebenen Ausführungsform ist ein durch einen
Spannungsimpuls angesteuerter Schrittmotor beschrieben, wobei jedoch
die vorliegende Erfindung auf Motoren anderer Bauarten angewandt
werden kann, um eine verbesserte Drehgenauigkeit zu erreichen;
- (b) In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform weist die Welle 23 die
auf ihrer Außenfläche ausgebildete
schraubenförmige
Rippe 28 auf, wobei jedoch die vorliegende Erfindung auf einen
Motor angewandt werden kann, der eine glatte Welle ohne die darauf
ausgebildete schraubenförmige
Rippe 28 aufweist;
- (c) Die schraubenförmige
Rippe 28 kann aus dem gleichen Stahl wie die Welle 23 erzeugt
sein; und
- (d) die Vorsprünge 26c sind
an dem vorderen Ende der Rotorbuchse 26 ausgebildet, wobei
sie jedoch alternativ an der Innenfläche 29b des Ansatzes 29 erzeugt
sein können.
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Es
können
verschiedene Ausführungsformen
geschaffen und Veränderungen
vorgenommen werden. Die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen
sollen die vorliegende Erfindung veranschaulichen und sind nicht
dazu bestimmt, den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung zu beschränken. Der
Schutzumfang der vorliegenden Erfindung wird durch die beigefügten Ansprüche aufgezeigt.
Verschiedene Modifikationen, die in dem Rahmen der Ansprüche vorgenommen
werden, sollen als in dem Schutzumfang der vorliegenden Erfindung liegend
angesehen werden.