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DE60316846T2 - Auskleidungsmaterial für rohrleitungen - Google Patents

Auskleidungsmaterial für rohrleitungen Download PDF

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Publication number
DE60316846T2
DE60316846T2 DE60316846T DE60316846T DE60316846T2 DE 60316846 T2 DE60316846 T2 DE 60316846T2 DE 60316846 T DE60316846 T DE 60316846T DE 60316846 T DE60316846 T DE 60316846T DE 60316846 T2 DE60316846 T2 DE 60316846T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tubular
lining material
reinforcing
lining
flexible
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60316846T
Other languages
English (en)
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DE60316846D1 (de
Inventor
Frank Daveloose
Hugues Bolsee
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NORDITUBE Technologies LIEGE AB
Original Assignee
NORDITUBE Technologies LIEGE AB
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Publication of DE60316846T2 publication Critical patent/DE60316846T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L55/00Devices or appurtenances for use in, or in connection with, pipes or pipe systems
    • F16L55/16Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders
    • F16L55/162Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from inside the pipe
    • F16L55/165Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from inside the pipe a pipe or flexible liner being inserted in the damaged section
    • F16L55/1656Devices for covering leaks in pipes or hoses, e.g. hose-menders from inside the pipe a pipe or flexible liner being inserted in the damaged section materials for flexible liners
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T428/00Stock material or miscellaneous articles
    • Y10T428/13Hollow or container type article [e.g., tube, vase, etc.]
    • Y10T428/1352Polymer or resin containing [i.e., natural or synthetic]

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Laminated Bodies (AREA)
  • Protection Of Pipes Against Damage, Friction, And Corrosion (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)
  • Extrusion Of Metal (AREA)

Description

  • Einleitung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Auskleidungsmaterial für Rohrleitungen beispielsweise für Wasser, Gas oder andere Fluide, das eine Auskleidung davon in Form eines starken inneren Rohrs bilden kann.
  • Mehrere Jahre lang wurde ein schlauchförmiges Auskleidungsmaterial zum Zwecke der Instandsetzung und Verstärkung von beschädigten oder überalterten Rohrleitungen verwendet, die im Erdreich gebaut und verlegt worden waren, da Rohrwechselarbeiten insbesondere bei unterirdischen Rohrleitungen hohe Kosten und Schwierigkeiten mit sich brachten. Rohrauskleidungsverfahren, die in einem frühen Stadium entwickelt wurden wie beispielsweise diejenigen, die in den US-Patenten 3,132,062 und 3,494,813 offenbart werden, waren ziemlich primitiv und hatten mehrere Nachteile bei tatsächlich ausgeführten Rohrwechselarbeiten. Unter diesen Umständen wurden verschiedene Verbesserungen bei Rohrauskleidungsverfahren und den dabei verwendeten Auskleidungsmaterialien realisiert.
  • Es wurden mehrere bessere Auskleidungsverfahren vorgeschlagen, beispielsweise in den US-Patenten Nr. 4,368,091 , 4,334,943 und 4,350,548 ; Nr. 4,427,480 und 4,334,943 wurden als ausgezeichnete Verfahren für das Auskleiden von Rohrleitungen angesehen. Gemäß diesen Verfahren wird ein schlauchförmiges Auskleidungsmaterial, bei dem ein Bindemittel auf die Innenfläche aufgetragen ist, in Rohrleitungen eingeführt und darin vorwärts bewegen gelassen, während es umgestülpt wird (Evagination), wodurch das Auskleidungsmaterial mit dem Bindemittel an die Innenfläche der Rohrleitungen angeklebt wird.
  • Normalerweise ist ein Auskleidungsmaterial für Rohrleitungen vorzugsweise an seiner Innenfläche mit einer luftdichten Hülle oder Beschichtung versehen, um ihm wasserdichte und/oder luftundurchlässige Eigenschaften zu verleihen.
  • Es wurden verschiedene Arten von schlauchförmigen Auskleidungsmaterialien zum Neuauskleiden von Rohren oder Rohrleitungen verwendet. Die Auskleidungsmaterialien bestehen üblicherweise aus Filz und/oder Gewebe und/oder einem anderen porigen, flexiblen oder geschäumten Material und haben eine wasserdichte und/oder luftundurchlässige Hülle bzw. Beschichtung.
  • Die Anwendung eines schlauchförmigen Auskleidungsmaterials wird für den Zweck der Verstärkung von Rohrleitungen gewünscht, die ein Hochdruckfluid fördern wie beispielsweise eine Gasleitung (im realen Einsatz bis zu 64 kg/cm2 Betriebsdruck), eine städtische Wasserrohrleitung (im realen Einsatz bis zu 18 kg/cm2 Betriebsdruck) usw.
  • Im Falle einer städtischen Wasserrohrleitung wird häufig eine Rohrleitung von Stadtwasserqualität verwendet, die ursprünglich eine Druckfestigkeit bis zu 30 kg/cm2 aufweist, aber im Laufe der Zeit allmählich altert, so dass ihre Druckfestigkeit letzten Endes auf wenige kg/cm2 sinkt. Außer der Druckfestigkeitseigenschaft wird für solche Rohrleitungen einschließlich der städtischen Wasserrohrleitungen eine hohe Beständigkeit gegen Rissbildung oder Zerstörung der Rohrleitung gewünscht, die durch von außen einwirkende Stöße, Lasten oder sogar Erdbeben verursacht wird. Bei Rohrleitungen für Hochdruckfluide sind Schäden gravierend, die durch Zerstörung von Rohrleitungen hervorgerufen werden. Daher muss ein für solche Rohrleitungen benutztes schlauchförmiges Auskleidungsmaterial die Funktion besitzen, dass es möglichst nicht zerstört wird und sogar dann als Ersatz für Rohrleitungen dienen kann, wenn die Rohrleitungen altern oder brechen. In ähnlicher Weise sollte das schlauchförmige Auskleidungsmaterial allein vorzugsweise die Funktion eines Durchflusskanals für die Hochdruckfluide aufrechterhalten können, selbst wenn die Rohrleitungen überaltert und in beträchtlichem Maße gerissen bzw. zerstört sind. In einem solchen Fall sollte das Auskleidungsmaterial allein dem Druck des geförderten Fluids standhalten; ferner ist die Anforderung an das Auskleidungsmaterial insbesondere dann hoch, wenn der Durchmesser der Rohrleitungen groß ist. Wenn die Rohrleitungen wegen einer starken äußeren Kraft gerissen oder abgebrochen sind wie beispielsweise durch ein Erdbeben, könnte sich die schlauchförmige Auskleidung von den beschädigten Rohrleitungen ablösen, ohne selbst zerstört zu werden, damit die Funktion eines Durchflusskanals für das Hochdruckfluid beibehalten wird.
  • Der hier verwendete Begriff „Strukturfestigkeit" bedeutet die spezifischen mechanischen Eigenschaften des schlauchförmigen Auskleidungsmaterials. Mit anderen Worten: der Begriff „Strukturfestigkeit" wird hier so verwendet, dass er eine Kombination aus einer äußere Lasten absorbierenden Eigenschaft und einer Eigenschaft der Innendruckfestigkeit bedeutet, die bei Reißen oder Abbrechen der Rohrleitungen nur mit dem schlauchförmigen Auskleidungsmaterial die Funktion eines Durchflusskanals für ein Hochdruckfluid übernehmen. Um einem schlauchförmigen Auskleidungsmaterial Strukturfestigkeit zu verleihen, sollte es über eine ausreichend hohe Reißfestigkeit in Längs- und Querrichtung verfügen sowie derart beständig sein, dass es nicht vor Einwirkung äußerer Kräfte und/oder zerstörender Scherkräfte, die aus dem Bindungsverlust zwischen Rohrleitungen und Auskleidungsmaterial resultieren, abgerissen wird. Falls die Rohrleitungen in weichem Erdreich oder Schwemmland verlegt sind, kann die Rohrleitung bedingt durch eine Einsenkung im Erdreich oder ein Erdbeben reißen oder abbrechen. Selbst bei einem Riss oder Abbrechen der Rohrleitungen kann das über Strukturfestigkeit verfügende schlauchförmige Auskleidungsmaterial durch Scherzerstörung des verfestigten Bindemittels von den beschädigten Rohrleitungen abgetrennt werden und weiterhin als Durchflusskanal für die Hochdruckfluide dienen. Demzufolge ist die Strukturfestigkeit des Auskleidungsmaterials eine der wichtigsten Eigenschaften, wo neben der Anforderung einer (sehr) hohen Innenbetriebsdruckfestigkeit die sanierten Rohrleitungen im Untergrund verlegt sind, wo auch äußere Lasten auftreten könnten und/oder wo weiches Erdreich oder Schwemmland vorliegt und/oder in einer Gegend, wo Erdbeben zu erwarten sind. Bei den schlauchförmigen Auskleidungsmaterialien nach dem Stand der Technik wurde eine derartige Strukturfestigkeit jedoch nicht in Betracht gezogen.
  • Da das schlauchförmige Auskleidungsmaterial durch Evagination auf die Innenfläche der Rohrleitungen aufgebracht wird, sollte es unbedingt flexibel sein und keinen hohen Fluiddruck für das Evaginationsverfahren erfordern. Das Evaginationsverfahren wird normalerweise umso schwieriger, je größer die Dicke des schlauchförmigen Auskleidungsmaterials wird. Demzufolge ist für das gehärtete schlauchförmige Auskleidungsmaterial außer der Strukturfestigkeit auch gute Flexibilität vor dem Aushärten notwendig.
  • US 5,186,987 offenbart ein Auskleidungsmaterial für Rohrleitungen, das eine flexible schlauchförmige Folie, eine die Außenfläche der schlauchförmigen Folie abdeckende Bahn und eine abtrennbare zweite Folie, die die Außenfläche der Bahn abdeckt, umfasst. Die Bahn besteht aus einem Gewebe und einem Vlies aus hochreißfesten Fasern, die mit einem dickflüssigen, wärmehärtbaren Harz imprägniert sind, um einen fasergewebeverstärkten Verbundstoff zu bilden, der durch die hochreißfeste Bahn bedingt ist, die eine ausreichende Länge und eine Breite aufweist, die größer als die innere Umfangslänge einer zu behandelnden Rohrleitung ist. Beide seitlichen Endabschnitte der hochreißfesten Einzelbahn überlappen einander verschiebbar und bilden einen Schlauch rings um die schlauchförmige Folie, wobei die äußere Umfangslänge des Schlauchs kürzer als die innere Umfangslänge der Rohrleitung ist.
  • Wenn das in die Rohrleitung eingeführte Auskleidungsmaterial aufgeblasen wird, um es gleichmäßig in engen Kontakt mit der Innenfläche der Rohrleitung zu bringen, gleitet der überlappende Abschnitt der Auskleidung übereinander und wird die Umfangslänge des Auskleidungsmaterials derart ausgedehnt, dass das Auskleidungsmaterial in engen Kontakt mit der Rohrleitung gelangt.
  • Die Ausdehnung der Umfangslänge des Auskleidungsmaterials ist allerdings begrenzt und möglicherweise ist ein ziemlich starker Druck erforderlich, um den Reibungswiderstand des Auskleidungsmaterials im Überlappungsabschnitt zu überwinden.
  • WO91/14896 offenbart ein ähnliches schlauchförmiges Auskleidungsmaterial wie das in US 5,186,987 beschriebene mit einer oder mehreren Lagen eines Harz absorbierenden Verstärkungsmaterials, die sich an einer Stelle pro Lage überlappen. Beim Aufblasen des Auskleidungsmaterials gleiten die Verstärkungslagen in ihren jeweiligen Überlappungsabschnitt, damit sie sich ausdehnen können.
  • DE 44 45 166 (siehe Oberbegriff von Anspruch 1) beschreibt ebenfalls ein ähnliches schlauchförmiges Auskleidungsmaterial wie das in US 5,186,987 beschriebene mit mehreren Lagen eines Harz absorbierenden Verstärkungsmaterials, die sich an einer Stelle pro Lage überlappen. Die Überlappungsabschnitte jeder Lage sind gegeneinander versetzt. Beim Aufblasen des Auskleidungsmaterials gleiten die Verstärkungslagen in ihren jeweiligen Überlappungsabschnitt, damit sie sich ausdehnen können.
  • Auch DE 44 27 633 beschreibt ein ähnliches schlauchförmiges Auskleidungsmaterial mit mehreren Lagen eines Harz absorbierenden Verstärkungsmaterials, die sich an einer Stelle pro Lage überlappen. Die Überlappungsabschnitte jeder Lage sind gegeneinander versetzt. Das Auskleidungsmaterial umfasst ferner zwei nicht-überlappende Außenlagen aus Verstärkungsmaterial, die nur einen Teil des Umfangs des Auskleidungsmaterials abdecken. Diese zwei Außenlagen aus Verstärkungsmaterial sind an bestimmten Stellen an die Umhüllung des schlauchförmigen Auskleidungsmaterials angeklebt.
  • Ziel der Erfindung
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine neue Art von Auskleidungsmaterial für Rohrleitungen bereitzustellen, das gleichmäßig auf die Innenfläche der Rohrleitungen aufgebracht werden kann und eine starke Verbundstoffauskleidung bilden kann.
  • Allgemeine Beschreibung der Erfindung
  • Zur Überwindung der oben genannten Probleme schlägt die vorliegende Erfindung ein schlauchförmiges Auskleidungsmaterial zur Verstärkung von Rohrleitungen vor, das bei einem Rohrauskleidungsverfahren verwendbar ist. Dieses schlauchförmige Auskleidungsmaterial, das ein an seiner Innenfläche angeordnetes Bindemittel aufweist, wird in eine Rohrleitung eingeführt und in der Rohrleitung vorwärts bewegt, während es unter Fluiddruck umgestülpt wird, wodurch das schlauchförmige Auskleidungsmaterial auf die Innenfläche der Rohrleitung aufgebracht wird, wobei das Bindemittel zwischen die Rohrleitung und das schlauchförmige Auskleidungsmaterial eingebracht wird. Das Material ist an seiner Innenseite mit einer inneren verstärkenden schlauchförmigen Hülle versehen, wobei die innere verstärkende schlauchförmige Hülle zwei Bahnen aus hochfesten und hochmoduligen Fasern umfasst und wobei die Lagen einander an zwei Stellen überlappen und wobei der Überlappungsabschnitt in Längsrichtung der inneren schlauchförmigen Hülle verläuft.
  • Das vorgeschlagene schlauchförmige Auskleidungsmaterial zur Verstärkung von Rohrleitungen besitzt ein gutes Bindemittel-Absorptionsvermögen, bleibt vor dem Härten äußerst flexibel für eine leichte Evagination und hat gute Eigenschaften für die Ausdehnung in Umfangsrichtung, damit sie in das Altrohr passt.
  • Das Auskleidungsmaterial wird nach der Aushärtung des Bindemittels fest und formstabil; ferner reicht seine Strukturfestigkeit und Druckfestigkeit aus, um selbst die Funktion eines Durchflusskanals sogar dann beizubehalten, wenn die Rohrleitungen oder deren Verbindungsteile reißen oder abbrechen und wenn das schlauchförmige Auskleidungsmaterial durch eine äußere Kraft, die stärker als die Bindungsfestigkeit des verwendeten Bindemittels ist, von den Rohrleitungen oder deren Verbindungsteilen abgelöst wird.
  • Ein anderer Vorteil des erfindungsgemäßen Auskleidungsmaterials besteht darin, dass seine Ausdehnung in Umfangsrichtung nur einen niedrigen Druck erfordert, um die Anforderungen für das Gleiten beim Überlappen zu überwinden.
  • Die Anwesenheit von zwei überlappten Abschnitten steigert wesentlich das Ausdehnungsvermögen, da die Ausdehnung an zwei separaten Stellen stattfinden kann, und ermöglicht eine Konstuktion der schlauchförmigen Auskleidung mit einer relativ geringen Anfangsgröße des Umfangs. Das Risiko einer Faltenbildung während des Neuauskleidens wird minimiert oder sogar vermieden.
  • Da die Überlappungen sogar nach der Ausdehnung des Durchmessers quer über die zwei gegenüberliegenden Kanten des abgeflachten schlauchförmigen Auskleidungsmaterials verlaufen, bleiben darüber hinaus die vorherigen Abflachfalten in den doppellagigen Überlappungszonen.
  • Ein Vorteil besteht darin, dass die quer über die beiden gegenüberliegenden Kanten des abgeflachten schlauchförmigen Auskleidungsmaterials verlaufenden zwei Überlappungen es ermöglichen, dass die Gesamtdicke, Flexibilität und das Gewicht des Auskleidungsmaterials relativ niedrig bleibt und außerdem eine optimale homogene Festigkeit des Verbundmaterials nach dem Imprägnieren und Härten erreicht wird. Dieses Merkmal führt zu einer beträchtlichen Einsparung von Harz und macht dieses Auskleidungsmaterial wettbewerbsfähiger und leichter verarbeitbar.
  • Dank dieser doppellagigen Verstärkungszonen, die die Abflachfalten abdecken, werden die negativen Auswirkungen des physikalischen Faltens bei dem hochfesten/hochmoduligen Textilmaterial überwunden und behält die schlauchförmige Auskleidung trotz des Faltens und der scherempfindlichen Verstärkungsfasern bzw. -fäden ihre Struktureigenschaften über ihren gesamten Umfang in der Verbundstoffstruktur.
  • Es wurde nämlich herausgefunden, dass Auskleidungsmaterialien wie beispielsweise die in US 5,186,987 offenbarten mit nur einem einzigen Überlappungsabschnitt keine sehr hohen Drücke aushalten, selbst wenn beim Auskleidungsmaterial ein hochfestes/hochmoduliges Gewebe verwendet wird.
  • Überraschenderweise besitzt das Auskleidungsmaterial mit zwei diametral gegenüberliegenden Überlappungsabschnitten aus hochfestem und hochmoduligem Gewebe oder Vlies aber eine weitaus höhere Druckfestigkeit als ein vergleichbares Auskleidungsmaterial, das nur einen Überlappungsabschnitt hat.
  • Diese überraschende Wirkung scheint durch die Tatsache bedingt zu sein, dass das Auskleidungsmaterial während der Herstellung gefaltet und anschließend in abgeflachtem Zustand gelagert und transportiert wird. Erst wenn das Auskleidungsmaterial in die Rohrleitung eingeführt und auf die Innenfläche der Rohrleitung aufgebracht wird, nimmt es wieder seine runde Form an. Es wurde herausgefunden, dass die hochzugfesten und hochmoduligen Fasern, die in der inneren verstärkenden schlauchförmigen Hülle verwendet werden, dazu neigen, bei Abflachen des Auskleidungsmaterials zu brechen. Die Tatsache, dass die innere verstärkende schlauchförmige Hülle zwei Bahnen oder Matten aus hochzugfesten und hochmoduligen Fasern oder Garnen umfasst, die einander in Längsrichtung an den Stellen überlappen, wo das Auskleidungsmaterial gefaltet ist, erhöht die Anzahl der noch intakten Fasern wesentlich und vergrößert deshalb die Strukturfestigkeit und die Druckfestigkeit des ausgehärteten Auskleidungsmaterials.
  • Es wurde beispielsweise eine Berstfestigkeitsprüfung mit einer freien, 1,20 m langen und für DN 400 mm imprägnierten und ausgehärteten Auskleidung durchgeführt. Diese Auskleidung wurde mit einem 6,25 mm dicken polyesterbeschichteten Filz und einem flachen Verstärkungsgewebe aus E-CR-Glas mit 1500 g/m2 (500 g/m2 in Kettfaden und 1000 g/m2 in Schussfaden) konstruiert, das so geformt war, dass es einen Kanal mit einer einzigen Überlappungszone außerhalb der seitlichen Faltkanten bildete. Der Kurzzeitberstdruck betrug 16 bar und ermöglichte einen Dauerbetriebsdruck von +/–5,3 bar (Dauerfestigkeit = ½ Kurzzeitfestigkeit, und Sicherheitsbeiwert = 1,5).
  • Bei der gleichen Auslegung, aber mit einem Glasmaterial-Kanal, der mit zwei separaten Glasgewebelagen konstruiert war, die einander um 160 mm quer über die Faltkantenbereiche überlappten, betrug der Kurzzeitberstdruck 37,5 bar, was einen Dauerbetriebsdruck von 12,5 bar ermöglichte.
  • Die zwei Bahnen aus Gewebe oder Vlies aus hochzugfestem und hochmoduligem Material überlappen einander vorzugsweise um jeweils mindestens 5 cm.
  • Vorteilhafterweise – insbesondere wenn „DN" größer als 320 mm ist – überlappen die zwei Bahnen aus Gewebe oder Vlies aus hochzugfestem und hochmoduligem Material einander jeweils um ungefähr 2 × 0,10 DN (Nennweite) bis ungefähr 2 × 0,30 DN und am meisten bevorzugt jeweils um ungefähr 2 × 0,20 DN gemäß der Größe der Auskleidung im Vergleich zum Durchmesser der Rohrleitung. Der Fachmann kann den optimalen Wert der Überlappung je nach dem Durchmesser der zu sanierenden Rohrleitung anhand von deren zu erwartendem Betriebsdruck, der Art und Qualität der Bahnen oder Matten sowie der erwarteten Ausdehnung der schlauchförmigen Auskleidung während der Durchführung der Arbeiten ermitteln.
  • Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführung umfasst das schlauchförmige Auskleidungsmaterial ferner eine flexible schlauchförmige Hülle zwischen der luftundurchlässigen Außenlage und der inneren verstärkenden schlauchförmigen Hülle; oder eine flexible schlauchförmige Hülle an der inneren verstärkenden schlauchförmigen Hülle; oder eine erste flexible schlauchförmige Hülle zwischen der luftundurchlässigen Außenlage und der inneren verstärkenden schlauchförmigen Hülle und eine zweite flexible schlauchförmige Hülle an der inneren verstärkenden schlauchförmigen Hülle.
  • Diese flexible schlauchförmige Hülle umfasst vorzugsweise eine relativ dehnbare Textilstruktur wie beispielsweise ein Faservlies oder einen Faserfilz, eine gewirkte Lage oder ein elastisches Gewebe.
  • Die flexible(n) schlauchförmige(n) Hülle(n) umfasst bzw. umfassen insbesondere einen textilen nichtgewebten Filz, eine Spinnmatte oder ein Spinnvlies, eine gewebte, geflochtene oder gewirkte Textilstruktur oder eine flexible, porige und absorbierende Lage wie beispielsweise einen offenzelligen Schaumstoff.
  • Das undurchlässige Material der Außenlage umfasst vorzugsweise ein elastomeres bzw. flexibles natürliches oder synthetisches Material, das aus der Gruppe bestehend aus Natur- und Synthesekautschuken, elastischen Polyesterpolymeren, Polyolefinpolymeren, Polyolefincopolymeren, Polyurethanpolymeren oder einem Gemisch davon ausgewählt wird. Diese Materialien sind vorzugsweise „lebensmittelzugelassene" Materialien.
  • Die Außenlage ist je nach der vorgesehenen Verwendung des Auskleidungsmaterials luftundurchlässig und/oder wasserdicht.
  • Normalerweise hat die Außenlage eine Dicke im Bereich von 0,2–2,0 mm und vorzugsweise 0,5–1,5 mm.
  • Die innere verstärkende schlauchförmige Hülle und die optionale(n) flexible(n) schlauchförmige(n) Hülle(n) sind vorzugsweise mit einem Bindemittel imprägniert, das nach dem Härten bzw. Trocknen ein hartes Verbundmaterial bildet.
  • Das Bindemittel kann ein Harz oder einen Klebstoff umfassen, das bzw. der aus der Gruppe bestehend aus einem warm härtenden oder kalt härtenden Härtungsmaterial wie beispielsweise Polyurethan, ungesättigtem Polyester, Vinylester, Epoxid, Acrylstoffen, Isocyanat, Beton oder Wasserglas oder einem Gemisch davon ausgewählt wird.
  • Das Bindemittel bindet die überlappenden Kanten der hochfesten und hochmoduligen Verstärkungsbahnen nach dem Härten oder Trocknen.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführung umfassen die zwei Bahnen aus hochzugfestem und hochmoduligem Material eine gewebte, geflochtene oder gewirkte Struktur oder Matte oder eine nichtgewebte Bahn, die aus Glas, Para-Amid, Carbon oder anderen hochmoduligen Fasern oder Garnen besteht.
  • Das hochfeste und hochmodulige Material wird vorzugsweise so ausgewählt, dass es in gewissem Maße den Festigkeitsverlust behebt, der durch den Faltvorgang während des Verfahrens zur Herstellung der schlauchförmigen Auskleidung bedingt ist. „E"- oder „E-CR"-Glasfasern und „E"- oder „E-CR"-Glasfilamente mit einem Einzelquerschnitt von maximal 17 μm sowie ein ausgewähltes Schlichtmittel für Epoxidharz-Verträglichkeit sind für diese Anwendung gut geeignet. Man könnte auch Fasern und Filamente aus Para-Amid, die unter den Handelsnamen Kevlar®, Twaron® oder Technora® verkauft werden, oder Carbonfasern und -filamente verwenden.
  • Andere Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen detaillierter aus der folgenden Beschreibung hervor.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Die vorliegende Erfindung ist anhand der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den begleitenden Zeichnungen besser verständlich. Es zeigen:
  • 1: einen Querschnitt eines Struktur-Auskleidungsmaterials vor dem Umstülpen;
  • 2: eine Querschnitt durch eine bevorzugte Ausführung eines Struktur-Auskleidungsmaterials vor dem Umstülpen; und
  • 3: einen Querschnitt eines Struktur-Auskleidungsmaterials nach dem Umstülpen.
  • 1 zeigt einen Querschnitt eines Struktur-Auskleidungsmaterials vor dem Umstülpen, das eine flexible Mehrlagenstruktur umfasst, die so hergestellt wird, dass sie zum Neuauskleiden von Rohrleitungen verwendet werden kann. Dieses Auskleidungsmaterial ist für die Strukturverstärkung einer Rohrleitung nach der Imprägnierung mit einem härtbaren Harz oder Bindemittel, der Evagination und der Aushärtung in der zu sanierenden Rohrleitung ausgelegt.
  • Die Außenlage 1 besteht aus einem luftundurchlässigen Beschichtungsmaterial 1.a, das auf die Außenfläche eines flexiblen, porigen und absorbierenden Substrats 1.b aufgebracht ist. Das flexible, porige und absorbierende Substrat 1.b besteht üblicherweise aus einer nichtgewebten Textilstruktur wie beispielsweise Filz, Vlies, Spinnvlies oder Fasermatte mit durchgehenden Filamenten oder Stapelfasern. In einigen Fällen kann es auch eine gewebte, geflochtene oder gewirkte Struktur oder irgendeine andere Art von flexiblem, porigem, absorbierendem Material wie beispielsweise ein offenzelliger Schaumstoff sein. Wenn ein Textilmaterial für die porige, absorbierende Lage verwendet wird, werden synthetische (künstliche) Fasern oder Filamente wie Polyamid, Polyolefin, Acrylstoffe, Glas, Reyon, Aramide oder am häufigsten Polyester benutzt. In bestimmten Fällen kann man auch Naturfasern, insbesondere pflanzlichen Ursprungs, wie beispielsweise Flachs, Hanf, Jute, Kenaf oder Ramie benutzen. Die Struktur und Dicke der flexiblen, porigen Lage 1 ist nach den spezifischen Anforderungen im Hinblick auf internationale Normen wie ASTM F.1216 ausgelegt, um die Strukturverstärkung der ganzen Verbundstoffauskleidung in Bezug auf die mechanischen Eigenschaften (E-Modul) des zum Imprägnieren verwendeten Harzes oder Bindemittels zu gewährleisten.
  • Beispiel: Ein teilweise gealtertes Rohr mit DN = 500 mm mit einem Ovalitäs-Reduktionsfaktor von 2%, das einer 1,5-m-Wassersäule ausgesetzt wird – wobei ein Erdreich-Verstärkungsfaktor K = 7,0 und ein Sicherheitsbeiwert N = 1,5 berücksichtigt werden – und mit einem Verbundstoff-Auskleidungsmaterial mit einem Kurzzeit-E-Modul = 3500 Mpa saniert wird, benötigt eine Lage von mindestens 5 mm.
  • Das flexible, porige und absorbierende Substrat 1 kann aus einer einzigen Lage oder mehreren Lagen gleichen oder verschiedenen Materials bestehen.
  • In diesem flexiblen, porigen und absorbierenden Substrat sind zwei separate Bahnen aus hochfestem und hochmoduligem Textilmaterial 2 und 3 positioniert und mit freien Überlappungen an beiden Kanten gefaltet, um einen inneren Kanal zu bilden. Die zwei Überlappungen sind einander gegenüber angeordnet, wobei eine doppelte Materiallage entlang der Länge des Auskleidungsmaterials gebildet wird. Die Doppellagen sind so positioniert, dass sie die abgeflachten Kanten der Auskleidung 4.a–a' und 4.b–b' abdecken.
  • Die zwei Bahnen aus hochfestem und hochmoduligem Textilmaterial 2 und 3 können aus nichtgewebten oder gewebten, geflochtenen oder gewirkten Strukturen bestehen, wobei Stapelfasern, durchgehende Filamente oder Fäden verwendet werden. Es werden vorzugsweise Strukturen wie gewebte bzw. Ketten- und Kuliergewirke eingesetzt, bei denen Längs- und Querfäden bzw. -filamente in senkrechter Richtung zueinander verlaufen. Diese Anordnung ermöglicht die maximale verstärkende Wirkung in Bezug auf die Innendruckfestigkeit des Struktur-Auskleidungsmaterials. In der Praxis werden durchgehende, hochfeste und hochmodulige Multifilamentfäden bei den Bahnen 2 und 3 verwendet, wobei die Kettenfäden in Längsrichtung des Auskleidungsmaterials und die Schussfäden in Querrichtung dazu verlaufen. Die Struktur der Bahnen 2 und 3 ist so ausgelegt, dass ihre Zugfestigkeit in Querrichtung zweimal so hoch ist wie in Längsrichtung. Demnach wird der optimale Berstdruck für das fertige Struktur-Auskleidungsmaterial angenommen.
  • Die Bahnen 2 und 3 bestehen aus einem hochfesten und hochmoduligem Material wie beispielsweise Carbon, Para-Amid, Hochleistungs-Polyethylen (HPPE) und aus wirtschaftlichen Gründen vorzugsweise Glas.
  • Wenn Glas für die Bahnen 2 und 3 benutzt wird, werden die chemisch und mechanisch beständigsten Sorten ausgewählt, um die Dauerfestigkeit sicherzustellen und den Festigkeitsverlust während des Verfahrens zur Herstellung der Auskleidung und während der Lagerung zu minimieren. In dieser Hinsicht werden vorzugsweise E-Glas oder bevorzugter E-CR-Glas oder borfreie Sorten ausgewählt.
  • Die Bahnen 2 und 3 bestehen normalerweise aus dem gleichen Faser- oder Fadentyp, doch man kann auch unterschiedliche Materialien kombinieren.
  • Die Überlappungsstellen und -breiten an den Bahnen 2 und 3 sind normalerweise auf beiden Seiten gleich, können aber auch verschieden sein.
  • 2 zeigt einen Querschnitt durch eine bevorzugte Ausführung eines Struktur-Auskleidungsmaterials vor dem Umstülpen.
  • Man kann eine oder mehrere weitere schlauchförmige Lagen des flexiblen, porigen und absorbierenden Materials 5 in den mit den Bahnen 2 und 3 gebildeten Kanal einführen.
  • Eine oder mehrere solcher Lagen sind im Allgemeinen dem porigen, absorbierenden Substrat 1.b ähnlich. Es kann jedoch auch eine wasserdichte und/oder luftundurchlässige Lage sein, die das warm härtende Harz bzw. Bindemittel während der Imprägnierung im Altrohr vor Benässung schützen kann.
  • 3 zeigt einen Querschnitt eines Struktur-Auskleidungsmaterials nach dem Umstülpen.
  • Die Lage 1 ist nach dem Umstülpen zur Innenseite des Auskleidungsmaterials gewendet, wobei ihre wasserdichte beschichtete Fläche 1.a in Kontakt mit dem Fluid ist, das im sanierten Rohr zu fördern ist.
  • Nach dem Härten des warm härtenden Harzes oder Bindemittels trägt/tragen die Schicht(en) 1.b wegen ihrer Konstruktionsdicke und ihres Nenn-E-Moduls wesentlich zur Strukturverstärkung des Auskleidungsmaterials bei.
  • Die beiden Bahnen aus hochfestem und hochmoduligem Textilmaterial 2 und 3 liegen nun rings um den Innenschlauch 1 und überlappen einander noch an ihren Kanten, um die vorher gefalteten Zonen 4.a–a' und 4.b–b' zu verstärken. Es ist das warm härtende Harz bzw. Bindemittel, das nach dem Härten durch Dampf, Heißluft, heißes Wasser oder UV-Licht die feste Verbindung zwischen den zwei Überlappungsbereichen übernimmt und einen verstärkten, druckbeständigen Verbundstoffschlauch bildet.
  • Die ausgehärtete Auskleidung kann dank der hochfesten und hochmoduligen Verstärkungsbahnen 2 und 3 dem hohen Innendruck standhalten und ihre Größe und Form unter solchen Bedingungen bewahren.
  • Im Gegensatz zu den vor Ort aushärtenden Auskleidungen nach dem Stand der Technik ermöglicht diese spezielle hochmodulige Konstruktion, dass das Auskleidungsmaterial genau in die sanierte Rohrleitung passt und den Druck in der Verbundstoffauskleidung selbst einschränkt.
  • Dank dieser speziellen Eigenschaften wird das strukturempfindliche und/oder beschädigte Altrohr nach einem derartigen strukturellen Neuauskleiden vor Druckkräften geschützt.
  • Beim Aufbringen des schlauchförmigen Auskleidungsmaterials dieser Erfindung auf die Innenfläche von Rohrleitungen nach irgendeinem geeigneten Rohrauskleidungsverfahren, das beispielsweise im US-Patent Nr. 4,334,943 offenbart wird, wird das schlauchförmige Auskleidungsmaterial an seiner Innenfläche mit einer ausreichenden Menge des Bindemittels imprägniert, das in der porigen, flexiblen Lage gehalten wird, wobei die integrierte Klebeverbindung der verschiedenen Verstärkungsbahnen des schlauchförmigen Auskleidungsmaterials sichergestellt wird und das schlauchförmige Auskleidungsmaterial an die Innenfläche der Rohrleitungen gebunden wird. Man kann verschiedene Bindemittelarten wie beispielsweise ungesättigten Polyester und Vinylester verwenden, doch diejenigen vom Epoxidtyp werden bevorzugt. Falls als Bindemittel ein Epoxidtyp eingesetzt wird, kann ein aromatisches oder aliphatisches Polyamin als Härtungsmittel ausgewählt werden.
  • Die Struktur des schlauchförmigen Auskleidungsmaterials der vorliegenden Erfindung wird nun detaillierter anhand eines spezifischen Beispiels im Hinblick auf ein schlauchförmiges Auskleidungsmaterial für eine Leitung beschrieben, die mit einem Betriebsdruck von 15 bar unter einer 6-m- Wassersäule betrieben wird und einen Nenndurchmesser von 400 mm aufweist:
    Die luftundurchlässige schlauchförmige Hülle wird mit einem 7 mm dicken flachen nichtgewebten Polyesterfilz von 1400 g/m2 hergestellt, der mit einer 1 mm dicken luftundurchlässigen Lage aus Polyethylen (LLDPE) beschichtet wird. Nachdem bei 1159 mm Breite geschnitten wurde, wird der beschichtete Filz geformt und geklebt, um einen Schlauch zu bilden, in dem zwei 788 mm breite Lagen Glasfasergewebe von jeweils 1500 g/m2 gefaltet werden und einen inneren Schlauch bilden, wobei ihre zwei Kanten über die gesamte Länge bei einer Minimalbreite von 80 mm einander quer über die Falten der abgeflachten Auskleidung überlappen.
  • Die Glasfasergewebe bestehen aus zu 100% durchgehenden borfreien Multifilamentgarnen, die mit einem abriebbeständigen, epoxidverträglichen Schlichtmittel behandelt werden.
  • Das Auskleidungsmaterial wird dann mit 10,35 kg/m2 eines Epoxidharzes imprägniert, das einen aliphatischen Polyaminhärter enthält.
  • Nach der Evagination in dem zu sanierenden Rohr mit Druckluft wird 5 Stunden lang bei einer Temperatur von 85 bis 90°C Dampf in Kontakt mit der inneren beschichteten Fläche der umgestülpten Auskleidung zirkulieren gelassen. Nach vollständiger Aushärtung des Harzes wird der Luftdruck bis zur Abkühlung auf 30°C aufrechterhalten. Die Auskleidung kann dann einem (Kurzzeit-)Berstdruck von 38 bar und einer äußeren Last standhalten, die 6 m Wasserspiegel entspricht.
  • Da offensichtlich zahlreiche sehr unterschiedliche Ausführungen der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden können, ohne von deren Gedanken und Schutzbereich abzuweichen, ist die vorliegende Erfindung so aufzufassen, dass sie nicht auf ihre spezifischen Ausführungen beschränkt ist, sofern sie nicht in den beigefügten Patentansprüchen definiert sind.

Claims (16)

  1. Schlauchförmiges Auskleidungsmaterial zur Verstärkung von Rohrleitungen, verwendbar bei einem Rohrauskleidungsverfahren, wobei das schlauchförmige Auskleidungsmaterial, das ein an seiner Innenfläche angeordnetes Bindemittel aufweist, in eine Rohrleitung eingeführt und in der Rohrleitung vorwärts bewegen gelassen wird, während das schlauchförmige Auskleidungsmaterial unter Fluiddruck umgestülpt wird, wodurch das schlauchförmige Auskleidungsmaterial auf die Innenfläche der Rohrleitung aufgebracht wird, wobei das Bindemittel zwischen die Rohrleitung und das schlauchförmige Auskleidungsmaterial eingebracht wird, wobei das schlauchförmige Auskleidungsmaterial eine Außenlage aus einem undurchlässigen Material umfasst und an seiner Innenseite mit einer inneren verstärkenden schlauchförmigen Hülle versehen ist, wobei die innere verstärkende schlauchförmige Hülle zwei Bahnen aus hochzugfesten und/oder hochmoduligen Fasern umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass jede Bahn mit freien Überlappungen an beiden Kanten an zwei Stellen überlappt, wobei die Überlappungsabschnitte an beiden Kanten in Längsrichtung der inneren schlauchförmigen Hülle verlaufen und wobei die Überlappungsabschnitte an diametral gegenüberliegenden Stellen angeordnet sind und die Abflachfalten des schlauchförmigen Auskleidungsmaterials abdecken.
  2. Schlauchförmiges Auskleidungsmaterial nach Anspruch 1, wobei die zwei Bahnen aus hochzugfestem und/oder hochmoduligem Material einander um mindestens 5 cm überlappen.
  3. Schlauchförmiges Auskleidungsmaterial nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Verstärkungsbahnen aus hochzugfestem und/oder hochmoduligem Material einander um 2 × 0,10 DN bis 2 × 0,30 DN überlappen.
  4. Schlauchförmiges Auskleidungsmaterial nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, wobei das schlauchförmige Auskleidungsmaterial ferner eine flexible schlauchförmige Hülle zwischen der luftundurchlässigen Außenlage und der inneren verstärkenden schlauchförmigen Hülle umfasst.
  5. Schlauchförmiges Auskleidungsmaterial nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das schlauchförmige Auskleidungsmaterial ferner eine flexible schlauchförmige Hülle an der inneren verstärkenden schlauchförmigen Hülle umfasst.
  6. Schlauchförmiges Auskleidungsmaterial nach irgendeinem der Ansprüche 1 bis 3, wobei das schlauchförmige Auskleidungsmaterial ferner eine erste flexible schlauchförmige Hülle zwischen der luftundurchlässigen Außenlage und der inneren verstärkenden schlauchförmigen Hülle und eine zweite flexible schlauchförmige Hülle an der inneren verstärkenden schlauchförmigen Hülle umfasst.
  7. Schlauchförmiges Auskleidungsmaterial nach irgendeinem der Ansprüche 4 bis 6, wobei die flexible schlauchförmige Hülle einen textilen nichtgewebten Filz, eine Spinnmatte oder ein Spinnvlies, oder eine gewebte, geflochtene oder gewirkte Textilstruktur oder eine flexible, porige und absorbierende Lage wie beispielsweise einen offenzelligen Schaumstoff umfasst.
  8. Schlauchförmiges Auskleidungsmaterial nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, wobei das undurchlässige Material der Außenlage ein elastomeres bzw. flexibles natürliches oder synthetisches Material umfasst.
  9. Schlauchförmiges Auskleidungsmaterial nach Anspruch 8, wobei das undurchlässige Material der Außenlage dasjenige ist, das aus der Gruppe bestehend aus Natur- und Synthesekautschuken, elastischen Polyesterpolymeren, Polyolefinpolymeren, Polyolefincopolymeren, Polyurethanpolyme ren oder einem Gemisch davon ausgewählt wird.
  10. Schlauchförmiges Auskleidungsmaterial nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Außenlage luftundurchlässig und/oder wasserdicht ist.
  11. Schlauchförmiges Auskleidungsmaterial nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Außenlage eine Dicke im Bereich von 0,2–2,0 mm und vorzugsweise 0,5–1,5 mm aufweist.
  12. Schlauchförmiges Auskleidungsmaterial nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, wobei die innere verstärkende schlauchförmige Hülle und die optionale(n) flexible(n) schlauchförmige(n) Hülle(n) mit einem Bindemittel imprägniert sind, das ein hartes Verbundmaterial nach dem Härten oder Trocknen bildet.
  13. Schlauchförmiges Auskleidungsmaterial nach Anspruch 12, wobei das Bindemittel ein Harz oder einen Klebstoff umfasst, das bzw. der aus der Gruppe bestehend aus einem warm härtenden oder kalt härtenden Härtungsmaterial wie beispielsweise Polyurethan, ungesättigtem Polyester, Vinylester, Epoxid, Acrylstoffen, Isocyanat, Beton oder Wasserglas ausgewählt wird.
  14. Schlauchförmiges Auskleidungsmaterial nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, wobei das Bindemittel die überlappenden Kanten der hochfesten und hochmoduligen Verstärkungsbahnen nach dem Härten oder Trocknen bindet.
  15. Schlauchförmiges Auskleidungsmaterial nach irgendeinem der vorangehenden Ansprüche, wobei die hochfesten und hochmoduligen Bahnen eine nichtgewebte, eine gewebte, eine geflochtene oder eine gewirkte Struktur oder Matte aus Glas, Para-Amid, Carbon oder anderen hochmoduligen Fa sern oder Garnen umfassen.
  16. Schlauchförmiges Auskleidungsmaterial nach Anspruch 15, wobei die Fasern oder Garne durchgehende Multifilamente aus einem Glas wie E-, E-CR- und/oder borfreiem Glas umfassen.
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