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Technisches Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf ein Verfahren zum Prüfen einer
Oberfläche
und auf eine Vorrichtung zum Prüfen
eines Film-beschichteten Prüfobjekts,
wie z.B. einem Wafer, und insbesondere auf ein Verfahren zum Prüfen einer
Oberfläche
und eine Vorrichtung zum Prüfen
auf fremde Partikel oder Fehler, die auf der Oberfläche eines
Halbleiter-Wafers, der eine Filmstruktur hat, existieren, und zwar
mit zwei oder mehr Laserarten.
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Stand der Technik
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Indem
man die Oberfläche
eines zur Überprüfung anstehenden
Wafers überprüft, ist
es möglich,
indirekt den Zustand der Fertigungseinrichtung zu überprüfen, die
den Wafer verarbeitet hat.
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Üblicherweise
war es bei der Überprüfung der
Oberfläche
eines Wafers ohne eine Filmschicht unnötig, die Qualität des Wafers
selbst zu berücksichtigen,
weil die Reflektivität
auf der Wafer-Oberfläche
im Wesentlichen fest vorgegeben ist.
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Aus
diesem Grund wird ein Kalibrier-Wafer, bei dem eine Referenzkörnung, deren
Korndurchmesser bekannt ist, auf die Oberfläche mit einer vorbestimmten
Anzahl aufgebracht, üblicherweise
für die
verschiedenen Messungen zum Durchführen der Kalibrierung verwendet,
und so war es möglich,
die Genauigkeit zu überprüfen.
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Daher
ist es klar, dass die Kalibrierung mittels des Kalibrier-Wafers
verwendet wurde, um die Prüfvorrichtung
selbst zu prüfen
bzw. zu steuern.
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Andererseits
ist es so, dass der Bediener bei der Verwendung eines Film-beschichteten Wafers
als Prüfobjekt
sequentiell die Prüfbedingungen
oder Ähnliches
der Vorrichtung zum Prüfen
einer Oberfläche
für jeden
zu überprüfenden Wafer
einstellt, um so eine Beziehung zwischen den Bedingungen und dem
Wert jedes Parameters bezüglich
des Films auf dem Wafer herzustellen. Dies bedeutet, dass der Bediener
eine optimale Kalibrierkurve eingestellt hat, die bei der Prüfung verwendet
wird.
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Optische
Bedingungen, wie z.B. die Reflektivität der Oberfläche, der
Brechungsindex des Films, die interne Reflexion und ähnliche,
verändern
sich aufgrund der Stärke
und der Qualität
des Films, der auf dem Wafer ausgebildet ist. Aus diesem Grund ist
es notwendig, die Prüfempfindlichkeit
dadurch zu stabilisieren, dass man die Stärke und die Qualität des Wafers
selbst, der das Messobjekt darstellt, berücksichtigt. Daher ist es üblicherweise
so, dass der Bediener die Empfindlichkeit stabilisiert, indem er
die eingestellten Bedingungen bezüglich des zu überprüfenden Wafers
für jede
Messung verändert.
Hierzu wird Bezug genommen auf den Stand der Technik, der in dem
offengelegten
japanischen
Patent Nr. 2001-281162 beschrieben ist.
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Zum
Beispiel wird in dem Fall eines Wafers, der eine spezifische Filmstruktur
hat, wie bspw. ein SOI-Wafer, der in den letzten Jahren verwendet
wurde, der Zustand von jedem Wafer selbst genau überprüft. Um die optimale Prüfempfindlichkeit
einzustellen, werden die Lichtmenge und die Polarisation als Prüfdaten eingestellt.
Zu diesem Zeitpunkt hat der Bediener manuell die gewünschten
optischen Inspektionsbedingungen eingestellt, und zwar unter gründlicher
Berücksichtigung
der Abhängigkeit
zwischen den Inspektionsdaten und den Filmparametern (Filmtyp, Filmzahl,
Brechungsindex und Ähnliches).
Derartige Einstellungen der Bedingungen sind für den Bediener kompliziert
und schwierig gewesen und ein fortgeschrittenes Wissen und Erfahrung
sind nötig
gewesen.
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Wie
beschrieben, ist es zum Durchführen
der optimalen Oberflächenüberprüfung bei
einem Film-beschichteten Wafer notwendig gewesen, dass der Bediener
die Bedingungen für
jede Messung zutreffend einstellt, wobei er die Filmparameter (wie
z.B. die Filmstärke
oder der Brechungsindex) bezogen auf den Film des zu überprü fenden Wafers
mit den entsprechenden Prüfdaten
(wie z.B. die Wellenlänge
des Prüflichts,
der Modus der Polarisation, der Einfallswinkel auf der Oberfläche des
Wafers) der Prüfvorrichtung
zuordnet, mit anderen Worten gesagt, also mit einer optimalen Korrelation.
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Üblicherweise
ist es so gewesen, dass der Bediener eine manuelle Eingabe vorgenommen
hat, um die Inspektionsdaten, die z.B. die Wellenlänge des
Prüflichts,
den Polarisationsmodus und den Einfallswinkel für jede Messung einzugeben,
und zwar basierend auf den Filmparametern (insbesondere die Filmstärke und der
Brechungsindex) des zu überprüfenden Wafers
auf der Basis einer bekannten gegenseitigen Korrelation.
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So
hat der Bediener z.B. die Werte für jeden Filmparameter in der
Form eines durch ein Datenformat mit Komma-getrenntem Text beschrieben,
und die Prüfvorrichtung
hat den Wert eingelesen.
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Der
Arbeitsschritt des Einstellens der Bedingungen ist für einen
Bediener jedoch eine komplizierte und schwierige Vorgehensweise,
bei der er/sie die optimalen optischen Prüfbedingungen auswählt und
die Werte einstellt, wobei eine Vielzahl von Filmparametern berücksichtigt
werden müssen.
Nur ein erfahrener Bediener kann diese Vorgehensweise richtig durchführen. Zudem
hat diese Vorgehensweise selbst erfahrene Bediener überfordert.
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Des
Weiteren war es bei der Vorrichtung zum Prüfen einer Oberfläche, wenn
es unmöglich
ist, die Wellenlängen
von einer Vorrichtung und einem Einfallswinkel umzuschalten (oder
zu mischen), schwierig, die Prüfbedingungen
der Prüfvorrichtung
auf die optimalen Bedingungen im Hinblick auf die Filmstärke und
den Brechungsindex des Films des zu überprüfenden Wafers einzustellen.
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Des
Weiteren war es beim Verändern
der Anordnung oder der Einstellungen der Vorrichtung unmöglich, die
Einstellungen hinsichtlich der Wellenlänge des Inspektionslichts und
der Polarisation des Einfallswinkels entsprechend der Filmstärke und
des Brechungsindex des Films des zu überprüfenden Wafers zu automatisieren.
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EP 0 291 276 A2 offenbart
ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Analysieren von Halbleiter-Wafern. Das
Verfahren zielt darauf, besonders interessante Bereiche auf einem
Prüfstück zu identifizieren,
die dann in einem nachfolgenden Schritt getestet werden. Es wird
ein Suchstrahl verwendet, der die Oberfläche des Prüfstücks abtastet. Die interessanten
Gebiete definieren sich dadurch, dass eine Reflektivität anders
ist als in allen anderen Bereichen, und das Messen der Leistung
des reflektierten Strahls ermöglicht
es die interessanten Bereiche aufzufinden. Zum Prüfen der
ermittelten Gebiete wird ein zweiter Laser verwendet, der einen
Prüfstrahl
erzeugt.
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US 4,966,457 beschreibt
eine Prüfvorrichtung
zum Ermitteln eines Vorhandenseins und des Orts von fremden Partikeln
auf Masken oder Schichten. Um zu verhindern, dass fremde Partikel
an der Oberfläche
eines Substrats haften, ist es ein übliches Vorgehen, eine Abziehemulsionsschicht
(einen dünnen
transparenten Film) auf der Oberfläche des Substrats zu verwenden.
Jedoch ist es selbst dann, wenn eine Schicht verwendet wird, notwendig,
die Position und die Größe von möglichen
Partikeln festzustellen, die an der Schicht haften, und zu unterscheiden,
auf welcher Seite der Schicht sich die Partikel befinden. Es wird
vorgeschlagen, zwei Lichtstrahlen mit verschiedenen Wellenlängen auf
die Oberfläche
des Prüfobjekts
aufzubringen und fotoelektrische Detektoren zu verwenden, die das
vom Objekt reflektierte oder transmittierte Licht so wie auch das Licht,
das von den Partikeln gestreut wurde, zu empfangen, um so Informationen
bezüglich
des Partikels zu erhalten.
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ZUSAMMENFASSENDE DARSTELLUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren
zum Prüfen
einer Oberfläche
und eine Vorrichtung aufzuzeigen, mit denen selbst ein uner fahrener
Bediener die optimalen Prüfbedingungen
einfach und schnell einstellen kann.
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Die
Aufgabe wird durch das Verfahren zum Prüfen einer Oberfläche gemäß Anspruch
1 gelöst.
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Die
Aufgabe der Erfindung wird außerdem
auch durch die Vorrichtung zum Prüfen einer Oberfläche gemäß Anspruch
3 gelöst.
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Die
vorliegende Erfindung ist in der Lage, die optimalen optischen Prüfbedingungen
einzustellen, und zwar aus den Filmparametern, die von dem Bediener
für jede
Messung eingegeben worden sind, basierend auf der optimalen Korrelation
zwischen den Prüfdaten
der Prüfvorrichtung
und den Parametern des Films, der an dem Prüfobjekt (einem Wafer, z.B.),
anhaftet. Zum Beispiel werden die Parameter (z.B. die Anzahl der
Filme, der Filmtyp, die Filmstärke
und Ähnliches
für den
Fall eines Film-beschichteten Wafers), die sich aus dem Herstellungsprozess
des Prüfobjekts,
das geprüft
werden soll, ergeben und die Inspektionsdaten einander zugeordnet
und vorab gespeichert, und die optimalen optischen Prüfbedingungen
können
automatisch aus den Filmparametern eingestellt werden, die für jede Messung
durch den Bediener eingegeben werden.
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Die
vorliegende Erfindung ist ein verbessertes Verfahren und eine verbesserte
Vorrichtung, die eine Wafer-Oberfläche überprüft, in dem Laser mit zwei oder
mehr Wellenlängen
auf den Film-beschichteten Wafer einfallen, wobei dies durch ein
Umschalten oder ein Mischen bei einem gleichen Einfallswinkel erfolgt.
Die Prüfdaten
bezüglich
der Prüfvorrichtung
werden vorab den Filmparametern bezüglich des Films gegenseitig zugeordnet,
so dass man die vorbestimmten optischen Prüfbedingungen erhält, in anderen
Worten, mit einer optimalen Korrelation, und dass diese in den Speichermitteln
der Prüfvorrichtung
gespeichert werden. Beim Durchführen
jeder Messung stellt der Bediener die Filmparameter des zu messenden
Wafers mittels der Einstellmittel der Prüfvorrichtung ein. Daher werden
die gewünschten
optischen Prüfbedingungen
automatisch in der Prüfvorrichtung
eingestellt. Die Filmparameter, die der Bediener für jede Messung
einstellt, sind die Filmstärke
und der Brechungsindex des Films.
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Als
Erstes richtet sich die Beschreibung auf die primären Bestandteile,
die die Vorrichtung zum Prüfen einer
Oberfläche
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung darstellen.
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– Lichtquellenbereich
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Dieser
Bereich emittiert einen ersten Lichtfluss und einen zweiten Lichtfluss.
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– Optisches Strahlungssystem
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Das
System strahlt den ersten Lichtfluss und den zweiten Lichtfluss
auf die Oberfläche
des Film-beschichteten Prüfobjekts.
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– Verlagerungsbereich
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Dieser
Bereich verlagert das Film-beschichtete Prüfobjekt und den abgestrahlten
Lichtfluss des optischen Strahlungssystems relativ zueinander.
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– Licht-empfangendes optisches
System
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Das
System empfängt
das gestreute Licht, das von dem Prüfobjekt auf der Oberfläche des
Film-beschichteten Prüfobjekts
erzeugt wurde, nachdem der erste Lichtfluss von dem optischen Strahlungssystem
abgestrahlt wurde und gestreutes Licht von dem Prüfobjekt
auf dem Film-beschichteten Filmobjekt nach der Abstrahlung des zweiten
Lichtflusses von dem optischen Strahlungssystem erzeugt wurde.
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– Erster Licht-empfangender
Bereich
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Dieser
Bereich transformiert das gestreute Licht des ersten Lichtflusses,
der von dem Licht-empfangenden optischen System empfangen wurde,
in ein erstes Licht-empfangssignal.
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– Zweiter Licht-empfangender
Bereich
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Dieser
Bereich transformiert das gestreute Licht des zweiten Lichtflusses,
der von dem Licht-empfangenden optischen System empfangen wurde,
in ein zweites Lichtempfangssignal.
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– Speichermittel
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Die
Prüfdaten
(Daten in Bezug auf die Wellenlänge
des Prüflichts,
der Polarisation, des Einfallswinkels und Ähnlichem) der Prüfvorrichtung
sind mit verschiedenen Arten von Parametern (wie z.B. der Filmstärke und dem
Brechungsindex) bezüglich
des Films verknüpft,
so dass man die optimale Korrelation erhält, und sind vorab in den Speichermitteln
gespeichert.
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– Steuerarithmetikmittel
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Diese
Mittel beinhalten die Arithmetikmittel, die Steuermittel und Ähnliches.
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– Arithmetikmittel
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Die
Arithmetikmittel berechnen automatisch (oder wählen automatisch aus) die Werte
für die
zutreffenden optischen Prüfbedingungen
basierend auf den Filmparametern, die in die Vorrichtung bei der
Durchführung
der Messung eingegeben wurden, und zwar gemäß der Korrelation zwischen
den Prüfdaten
und den Filmparametern, die in den Speichermitteln gespeichert sind.
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– Steuermittel
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Diese
Mittel steuern die Wellenlänge
des Prüflichts,
die Polarisation, den Einfallswinkel und Ähnliches basierend auf den
Daten von den Arithmetikmitteln.
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– Schnittstellenmittel
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Diese
Mittel stellen Informationen für
den Bediener dar und ermöglichen
es dem Bediener, die gewünschten
Daten einzugeben. Zu den Schnittstellenmitteln gehören Darstellungsmittel
und Einstellmittel (z.B., Monitor, Tastatur, Maus, druckempfindliches
Eingabefeld und Ähnliches).
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– Sensormittel
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Diese
Mittel detektieren (überwachen)
die Wellenlänge
des Prüflichts,
die Polarisation und den Einfallswinkel.
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Die
vorliegende Erfindung weist die oben beschriebenen Bestandteile
und weitere auf und prüft
die Oberfläche
von jedem Wafer, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Dicke und
den Brechungsindex des Films auf dem Wafer gelegt wird. Dies liegt
daran, weil die Veränderung
der Detektionsempfindlichkeit in erheblichen Maße von der Variation der Stärke und
der Reflektivität
des Films abhängt,
der auf dem Wafer ausgebildet ist, wenn der Wafer mit der Filmstruktur
auf seiner Oberfläche
das Prüfobjekt
ist.
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Im
Allgemeinen wird eine Variation der Reflektivität hauptsächlich durch die Filmstärke, den
Einfallswinkel, die Wellenlänge
und die Polarisation hervorgerufen. Wenn der Einfallswinkel, die
Wellenlänge
und die Polarisation für
die Filmstärke
des zu messenden Wafers bestimmt werden, lassen sich die optimalen
optischen Prüfbedingungen
von dem zu messenden Wafer ableiten.
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Der
Brechungsindex, der der Wellenlänge
des Films entspricht, der auf dem zu prüfenden Wafer ausgebildet ist,
wird vorab als ein Filmparameter (einschließlich der Korrelation mit der
Filmdicke) in den Speichermitteln der Prüfvorrichtung gespeichert, und
der Bediener gibt nur die Filmstärke
des zu messenden Wafers ein (oder wählt sie aus), wenn jede Messung
durchgeführt
wird, und findet so die optimalen optischen Prüfbedingungen basierend auf
dem gespeicherten Brechungsindex. Daher können die optimalen Prüfbedingungen sehr
leicht an der Prüfvorrichtung
eingestellt werden. Im Ergebnis bedeutet dies, dass es möglich ist,
fremde Partikel auf den Film-beschichteten
Wafern mit einer guten Empfindlichkeit zu messen, und eine extrem
effiziente Messung kann durchgeführt
werden.
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Bezüglich des
Werts der Filmdicke ist festzustellen, dass, da die Filmstärke ein
Wert ist, der während des
Fertigungsprozesses des Wafers stets überwacht wird, es möglich ist
diesen spezifischen Wert zu erhalten, der genau mittels eines Dickemessers
gemessen werden kann, also jeweils ein Wert je Wafer.
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Bevorzugt
weisen die Schnittstellenmittel, insbesondere der Darstellungsbereich,
der Vorrichtung zum Prüfen
von Oberflächen
eine Dateneingabeseite zum Eingeben der Filmparameter auf.
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Neben
der Filmdicke und dem Brechungsindex können die folgenden Werte bevorzugt
als Filmparameter hinzugefügt
werden.
- (1) Anzahl der Filme (Film mit mehreren
Schichten, Film mit einer Schicht)
- (2) Filmdicke und Dispersion der einzelnen Schichten (z.B. als
Eingabe von %)
- (3) Brechungsindex in Abhängigkeit
von der Wellenlänge
von jedem Schichtmaterial für
jede Schicht
- (4) Name des Wafers (Prüfbedingungen,
die für
jeden Wafer gespeichert sind)
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Die
Prüfvorrichtung
berechnet automatisch die optimalen optischen Prüfbedingungen (oder wählt sie aus)
für die
Wellenlänge,
den Einfallswinkel, die Polarisation und Ähnliches, und zwar gemäß der optimalen Korrelation,
die zuvor bezogen auf die Filmparameter abgespeichert wurde, die
der Bediener zum Durchführen der
Messung eingibt.
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Die
optimalen Prüfbedingungen
können
gemäß jedem
Wert der Filmparameter individuell vorbereitet sein, oder die optimalen
Prüfbedingungen
können
bestimmt werden, wenn die zuvor registrierten Filmparameter abgerufen
werden.
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Es
ist zu beachten, dass wenn eine Bestimmung durch den Bediener benötigt ist
oder eine Hilfe für den
Bediener dargestellt wird, dass das Rechenergebnis von den Arithmetikmitteln
und eine Kurve der Reflektivität
und der Filmstärke
dargestellt wird. Zu diesem Zeitpunkt ist es dann möglich, eine
Markierung für
die Filmstärke
des Wafers für
eine benutzerfreundliche Darstellung anzuzeigen.
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Wenn
die Bedingungseinstellungen der Prüfdaten für die Filmparameter, wie sie
vom Bediener beim Durchführen
jeder Messung eingegeben wurden, ausreichend sind, werden die optimalen
optischen Prüfbedingungen
automatisch ausgewählt
und eingestellt.
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Wenn
die zuvor gespeicherten Prüfdaten
und Filmparameter nicht ausreichend nicht, ist es bevorzugt wenn
eine Vielzahl von optimalen Inspektionsbedingungen und tatsächlich durchgeführten Messungen
vorhanden ist, die es möglich
machen, eine Einstellung von optimalen Prüfbedingungen zu bestimmen.
Zum Beispiel, in dem Fall, in dem eine Polarisationskomponente berücksichtigt
wird und bestimmt werden muss, ob P-polarisiertes Licht oder S-polarisiertes
Licht besser ist, dies empirisch auf der Rauheit der Oberfläche des Films
in den meisten Fällen
basiert.
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Da
die Rauheit der Oberfläche
jedoch auch von der Rezeptur der Vorrichtung abhängt, die den Film bildet, kann
ein Bediener dies nur schwer wissen. Daher werden mehrere optimale
Prüfbedingungen
im voraus vorbereitet, aus denen der Bediener leicht tatsächlich passende
Bedingungen auswählen
oder eingeben kann. Zu diesem Zweck ist es wünschenswert, eine Vielzahl
von optimalen Bedingungen anzuzeigen. In diesem Fall ist es bevorzugt,
dass der Bildschirm der Schnittstellenmittel eine Darstellung macht,
die vom Bediener einen Messschritt abfragt. Der Bediener kann die
Vorrichtung bezüglich
des Messschritts anweisen nachdem er/sie den Zweck des Inhalts auf
dem Bildschirm erkannt hat. Andererseits ist der Bediener aber auch
in der Lage, den dargestellten Inhalt abzulehnen.
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Ferner
ist es bevorzugt, wenn der Bildschirm in der Lage ist, eine Abfrage
darzustellen, die den Benutzer zum Auswählen der optischen Prüfbedingungen
basierend auf zuvor gespeicherten Prüfdaten auffordert.
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Einstellungen
der Bedingungen bezogen auf das Prüfobjekt, bei dem es sich z.B.
um die fremden Partikel mit einem vorgegebenen Korndurchmesser oder
mehr, einer Form in Bezug auf die Abtastrichtung, und Ähnlichem
handelt, können
auch beliebig bezüglich
verschiedener Bedingungen eingestellt und gespeichert werden. Wenn
es Optimale bei den Prüfdaten
und den Filmparametern gibt, die schon eingegeben worden sind, werden
sie zutreffend ausgewählt
und dem Bediener dargestellt und können als die optimalen optischen Prüfbedingungen
eingestellt werden.
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Es
ist zu beachten, dass die Vorrichtung zum Prüfen einer Oberfläche bevorzugt
Umschaltmittel in einem optischen Pfad von der Lichtquelle, Änderungsmittel
des Einfallwinkels und des Polarisationswinkels, einen Polarisierer,
der im optischen Pfad angeordnet ist, und Polarisierer-Verlagerungsmittel
aufweist, die in der Lage sind, den Polarisierer in/aus den/dem
optischen Pfad zu bewegen/herauszunehmen.
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Es
ist zu beachten, dass der Filmaufbau einen lichtdurchlässigen Film
in der Spezifikation aufweist. Der Filmaufbau könnte der lichtdurchlässige Film
in Abhängigkeit
von dem Brechungsindex sein.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
die Ansicht einer schematischen Anordnung einer primären optischen
Komponente einer Vorrichtung zum Prüfen einer Oberfläche gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
eine Detailansicht eines Licht-empfangenen optischen Systems.
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3 ist
ein Blockdiagramm der Vorrichtung zum Prüfen einer Oberfläche, die
in 1 gezeigt ist.
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4 ist
eine graphische Darstellung, die die Abhängigkeit zwischen der Filmdicke
und der Reflektivität
des lichtdurchlässigen
Films zeigt, wenn Lichtflüsse
mit 3 Wellenlängen
auf den Film-beschichteten Wafer gestrahlt werden.
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5 ist
ein Blockdiagramm eines Systems, das eine Vielzahl von Lichtquellen
hat, die Lichtflüsse
mit verschiedenen Wellenlängen
emittieren.
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6 ist
ein Blockdiagramm eines Erkennungssystems, das in dem System verwendet
wird, das in der 5 gezeigt ist.
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7 ist
eine Darstellung eines Detektionssystems, das eine polarisierende
Platte verwendet.
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8 ist
ein Flussdiagramm für
das Auswählen
der Filmparameter gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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9 zeigt
ein Beispiel eines SOI-Wafers.
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10 ist
eine graphische Darstellung, die die Veränderung der Reflektivität für den Fall
von verschiedenen Dicken der Si-Schichten zeigt, wenn eine SiO2-Schicht fest auf 50 nm eingestellt ist.
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11 zeigt
einen optimalen Bereich mittels eines rechteckigen Rahmens, der
aus der graphischen Darstellung gemäß der 10 berechnet
wurde.
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BEVORZUGTE AUSFÜHRUNGSFORMEN
DER ERFINDUNG
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1 bis 3 sind
Ansichten eines schematischen Aufbaus der primären Komponente der Vorrichtung
zum Prüfen
einer Oberfläche
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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Eine
Vorrichtung 1 zum Prüfen
einer Oberfläche
hat einen Lichtquellenbereich 10, wie z.B. eine Laserröhre, die
zumindest einen Lichtfluss 11 mit einer ersten Wellenlänge λ1 und einen
Lichtfluss 12 mit einer zweiten Wellenlänge λ2, die von λ1 verschieden ist, emittiert;
ein optisches Strahlungssystem 20, das den Lichtfluss 11 mit
der ersten Wellenlänge λ1 und den
Lichtfluss 12 mit der zweiten Wellenlänge λ2 auf einen Prüfpunkt P auf
die Oberfläche
eines Film-beschichteten Halbleiter-Wafers 2, der das Film-beschichtete
Prüfobjekt
darstellt, in einem ersten Strahlungswinkel θ1 bestrahlt; ein Licht-empfangendes
optisches System 40, das das gestreute Licht vom Prüfpunkt P
auf der Oberfläche
des Halbleiter-Wafers 2 empfängt, das durch die Lichtflüsse 11, 12,
die vom optischen Strahlungssystem 20 abgestrahlt wurden,
hervorgerufen wird, und zwar aus einer ersten Licht-empfangenden
Richtung; und einen Verlagerungsbereich 60, der in der
Lage ist, den Film-beschichteten Halbleiter-Wafer 2, der
das Film-beschichtete Prüfobjekt
darstellt, linear und rotierbar relativ zum abgestrahlten Lichtfluss 11 von
dem optischen Strahlungssystem 20 zu bewegen. Der Höhenwinkel
des Licht-empfangendes optischen Systems 40 gemäß der 1 beträgt 30°.
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Es
wird nun der Lichtquellenbereich 10 beschrieben. Der Lichtquellenbereich 10 emittiert
zumindest den Lichtfluss 11 mit der ersten Wellenlänge und
den Lichtfluss 12 mit der zweiten Wellenlänge, die
von der ersten Wellenlänge
verschieden ist. Verschiedene Arten von Lichtquellen, die Lichtflüsse mit
verschiedenen Wellenlängen
emittieren, können
für den
Lichtquellenbereich 10 verwendet werden. So kann z.B. ein
Mehrlinien-Laser (multi-line laser) verwendet werden, bei dem eine
Lichtquelle Lichtflüsse
mit einer Vielzahl von Wellenlängen
emittiert oder einer der Lichtflüsse
von einer Vielzahl von Lichtquellen, die Lichtflüsse mit verschiedenen Wellenlängen emittieren,
wobei ein Halbspiegel zur Bildung eines Strahls verwendet wird,
synthetisiert.
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Wenn
im Fall eines Mehrlinien-Lasers ein Lichtfluss auftritt, der eine
nicht-benötigte Wellenlänge hat, werden
die Lichtflüsse
durch einen Bandpassfilter geführt,
der die erste Wellenlänge
und die zweite Wellenlänge
passieren lässt,
so dass nur Lichtflüsse
mit den benötigten
Wellenlängen
hindurchgeführt
werden.
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Wenn
eine Vielzahl von Lichtquellen verwendet wird, die Lichtflüsse mit
verschiedenen Wellenlängen emittieren,
wird eine Vielzahl von Lichtflüssen
durch den Halbspiegel oder etwas Ähnlichem zusammengesetzt, um
den Strahl zu bilden.
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Für den Fall,
dass man einen Argon-Innenlaser als den Lichtquellenbereich 10 gemäß den Beispielen in
den 1 bis 3 verwendet, können die
Wellenlänge
von 488 nm und die Wellenlänge
von 514,5 nm ausgewählt
werden. Die Richtung des Lichtflusses 11 mit der ersten
Wellenlänge
und des Lichtflusses 12 mit der zweiten Wellenlänge, die
von der Lichtquelle 10 emittiert worden sind, wird durch
einen ersten Spiegel 21 geändert, und die Lichtflüsse werden
auf den Strahlungspunkt P auf der Oberfläche des Film-beschichteten Prüfobjekts 2 in
einem ersten Strahlungswinkel θ1
mittels der ersten Strahlungslinsengruppe 22 und einem zweiten
Spiegel 23 gestrahlt.
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Wenn
das zu ermittelnde Objekt, d.h., der fremde Partikel oder etwas Ähnliches,
an dem Prüfpunkt
P vorhanden ist, tritt das gestreute Licht gemäß einer vorbestimmten Richtungsgebundenheit
auf, wenn der abgestrahlte Lichtfluss auf das Objekt gestrahlt wird.
Der erste Strahlungswinkel θ1
wird unter Verwendung einer Richtung der Normalgeraden auf dem Film-beschichteten
Prüfobjekt 2 als
Referenz eingestellt.
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Bei
der Ausführungsform
gemäß der 1 bis 3 können die
Werte für
die erste Wellenlänge λ1 und die
zweite Wellenlänge λ2 beliebig
eingestellt werden.
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Als
nächstes
wird das Licht-empfangende optische System 40 beschrieben.
Das Licht-empfangende optische System 40 wird bereitgestellt,
um das oben beschriebene gestreute Licht zu empfangen. Das Licht-empfangende
optische System 40 empfängt
das gestreute Licht vom Prüfpunkt
P auf der Oberfläche
des Film-beschichteten Halbleiter-Wafers 2, das von den
Lichtflüssen 11, 12 hervorgerufen
wird, die von dem optischen Strahlungssystem 20 abgestrahlt
werden, und zwar aus einer ersten Lichtempfangenden Richtung. Ein erster
Licht-empfangender horizontaler Winkel θH1 (z.B. 90°) in der ersten Licht-empfangenden
Richtung wird unter Verwendung einer Reflexionsrichtung als Referenz
der abgestrahlten Lichtflüsse 11, 12 von
dem optischen Strahlungssystem 20 gemessen, die entsteht,
wenn die Flüsse
eine spiegelnde Reflexion auf dem Film-beschichteten Prüfobjekt 2 gemacht
haben. Ein Licht-empfangender
Höhenwinkel
in der ersten Licht-empfangenden Richtung wird z.B. auf 30° eingestellt.
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Wie
in der 2 gezeigt ist, passiert der Lichtfluss, der von
dem Lichtempfangenden optischen System 40 empfangen wurde,
ein ND-Filter 200, das in die Richtungen des Pfeils beweglich
ist und in einen optischen Pfad des Lichtempfangs bewegt oder aus
ihm herausgenommen werden kann, und der Fluss wird dann in den Lichtfluss
mit der ersten Wellenlänge λ1 und den
Lichtfluss mit der zweiten Wellenlänge λ2 mittels eines dichromatischen
Spiegels 45 getrennt. Dann empfängt ein erster Licht-empfangender
Bereich 41 das gestreute Licht mit der ersten Wellenlänge λ1, das von
dem Licht-empfangenden optischen System 40 empfangen wurde,
und transformiert es in ein erstes Lichtempfangssignal. Ein zweiter
Licht-empfangender Bereich 42 empfängt das gestreute Licht mit
der zweiten Wellenlänge λ2, die von
dem Licht-empfangenden optischen System 40 empfangen wurde,
und transformiert es in das zweite Lichtempfangssignal. Es ist bevorzugt,
dass der erste Lichtempfangende Bereich 41 und der zweite
Licht-empfangende Bereich 42 jeweils Lichtempfangenden
Vorrichtungen, wie z.B. ein Fotomultiplizierer sind.
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Jetzt
wird der Verlagerungsbereich 60 beschrieben. Der Verlagerungsbereich 60 besteht
aus einem Abschnitt 61 zur rotierenden Verlagerung, der
das Film-beschichtete
Prüfobjekt 2 rotierend
verlagert, und einem Abschnitt 62 zur linearen Verlagerung,
der das Film-beschichtete Prüfobjekt 2 linear
verlagert. Der Abschnitt 62 zur linearen Verlagerung wird
bei einer rotierenden Verlagerung des Abschnitts 61 zur
rotierenden Verlagerung um einen vorbestimmten Anteil der Breite
des Lichtflusses bewegt, so dass das Bestrahlungslicht des optischen
Strahlungssystems 20 spiralförmig das Film-beschichtete
Prüfobjekt 2 von
Kante zu Kante abtastet.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf das oben beschriebene Abtastverfahren
beschränkt,
sondern kann der abgestrahlte Lichtfluss ein lineares Abtasten mittels
eines polygonen Spiegels oder etwas Ähnlichem durchführen, anstelle
der rotierenden Verlagerung.
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Bei
der Ausführungsform
gemäß der 1 bis 3,
besteht der Abschnitt 61 zur rotierenden Verlagerung aus
einem Drehmotor, der einen Drehtisch dreht, und der Abschnitt 62 zur
linearen Verlagerung besteht aus einem Abschnitt für eine gleitende
Bewegung, die den Drehmotor linear bewegt. Der Abschnitt zur gleitenden
Bewegung verlagert mit seiner Bewegung den Rotationsmotor so, dass
die Strahlungsposition der abgestrahlten Lichtflüsse 11, 12 von
dem optischen Strahlungssystem 20 das Zentrum des Prüfobjekts 2 passiert und
in der Richtung eines Durchmessers überquert.
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3 ist
das Blockdiagramm der Vorrichtung zum Prüfen einer Oberfläche, die
in 1 gezeigt ist.
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Das
erste Lichtempfangssignal von dem ersten Licht-empfangenden Bereich
und das zweite Lichtempfangssignal von dem zweiten Licht-empfangenden
Bereich werden in digitale Signale mittels eines ersten A/D-Wandlers 51 und
eines zweiten A/D-Wandlers 52, jeweils entsprechend, transformiert
und werden dann an eine Steuerarithmetikeinheit 120 gesendet,
um eine vorbestimmte arithmetische Verarbeitung durchzuführen. Die
Steuerarithmetikeinheit 120 führt eine vorbestimmte arithmetische
Verarbeitung (wird später
noch beschrieben) durch, bei der es ein Prüfergebnis und ein Berechnungsergebnis
auf einer Darstellungseinheit von Schnittstellenmitteln 130 darstellt,
sie in einer Speichereinheit 140 speichert, und den gespeicherten
Inhalt ausliest.
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Die
Prüfdaten
(Daten hinsichtlich der Wellenlänge
des Prüflichts,
der Polarisation, des Einfallswinkels und Ähnlichem) der Prüfvorrichtung
sind mit verschiedenen Arten von Parametern (wie z.B. der Filmdicke
und dem Brechungsindex) bezüglich
des Films verknüpft,
um so eine optimale Korrelation zu erhalten, und werden vorab in
der Speichereinheit 140 gespeichert.
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Der
Steuerarithmetikeinheit 120 besteht aus Arithmetikmitteln
und Steuermitteln.
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Die
Arithmetikmittel berechnen automatisch die Werte für die geeigneten
optischen Prüfbedingungen (oder
wählen
diese aus) basierend auf den Filmparametern, die beim Durchführen der
Messung in die Vorrichtung eingegeben worden sind, gemäß der Korrelation
zwischen den Prüfdaten
und den Filmparametern, die in der Speichereinheit 140 gespeichert
sind.
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Die
Steuermittel steuern die optischen Prüfbedingungen der Vorrichtung,
bei denen es sich z.B. um die Wellenlänge des Prüflichts, die Polarisation,
den Einfalls– winkel
und Ähnliches
handelt, und zwar mittels der Daten von den Arithmetikmitteln.
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Ferner
steuert die Steuerarithmetikeinheit 120 den Drehmotor des
Abschnitts 61 zur rotierenden Verlagerung, den Abschnitt
zur gleitenden Bewegung des Abschnitts 62 zur linearen
Verlagerung, oder die Empfindlichkeit des ersten Lichtempfangenden
Bereichs 41 und des zweiten Licht-empfangenden Bereichs 42.
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Die
Schnittstellenmittel 130 stellen Informationen für den Bediener
dar, wie z.B. das Prüfergebnis
und das Berechnungsergebnis (Graph) und ermöglichen es dem Bediener die
gewünschten
Daten und Parameter einzugeben. Zu den Schnittstellenmitteln 130 gehören die
Darstellungsmittel und die Einstellmittel (z.B. Monitor, Tastatur,
Maus, druckempfindliches Feld oder Ähnliches).
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Auch
wenn es nicht dargestellt ist, werden Sensormittel bereitgestellt,
um die Wellenlänge
des Prüflichts,
die Polarisation und den Einfallswinkel zu ermitteln (zu überwachen).
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Im
Allgemeinen nähern
sich der lichtdurchlässige
Film und die Empfindlichkeit bei der Detektion von fremden Partikeln
der Beziehung zwischen der Reflektivität und der Filmdicke an. Mit
anderen Worten bedeutet dies, dass je höher die Reflektivität ist, desto
höher die
Detektionsempfindlichkeit wird.
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Der
Brechungsindex wird im Allgemeinen als der Parameter bezogen auf
den Film auf dem Wafer verwendet, und die Reflektivität kann allgemein
aus einer Beziehung von Brechungsindex, Filmdicke und Material gewonnen
werden.
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4 ist
die Darstellung, die die Abhängigkeit
zwischen der Filmstärke
und der Reflektivität
des lichtdurchlässigen
Films, wenn Lichtflüsse
mit 3 Wellenlängen
von 0,488 μm,
0,680 μm
und 0,780 μm
auf den Wafer abgestrahlt werden, der mit dem lichtdurchlässigen Film
beschichtet ist.
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Es
ist klar, dass die Perioden der Maxima mit hoher Reflektivität und Minima
mit geringer Reflektivität in
Abhängigkeit
von der Wellenlänge
verschiedenen sind.
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Daher
ist es so, dass wenn wenige Lichtflüsse mit verschiedenen Wellenlängen selektiv
kombiniert werden und koaxial und gleichzeitig einfallen, um die
Prüfung
durchzuführen,
dass die Anzahl der Stellen mit einer erheblich anderen Empfindlichkeit
gegenüber
anderen Stellen reduziert wird, verglichen mit dem Fall, bei dem
ein Lichtfluss mit einer Wellenlänge
einfällt,
um die Prüfung
durchzuführen.
Kurz gesagt, wird die Reflektivität auf einem konstanten Pegel
gehalten. Insbesondere sei der Fall angenommen, bei dem die Film-beschichteten
Wafer mit den lichtdurchlässigen
Filmen eine Filmdicke von 0,32 μm,
0,46 μm
und 0,88 μm
haben und in einer Reihe gemischt sind. In diesem Fall wird Licht
mit einer Wellenlänge
von 0,488 μm
ausgewählt, wenn
die Film-beschichteten Wafer mit dem lichtdurchlässigen Film mit 0,32 μm gemessen
werden, wird Licht mit einer Wellenlänge von 0,680 μm ausgewählt, wenn
die Film-beschichteten Wafer mit dem lichtdurchlässigen Film mit 0,46 μm gemessen
werden, und wird Licht mit einer Wellenlänge von 0,780 μm ausgewählt, wenn die
Film-beschichteten Wafer mit dem lichtdurchlässigen Film mit 0,88 μm gemessen
werden, so dass dadurch Messungen mit der geeigneten Empfindlichkeit
durchgeführt
werden können,
wenn man Wafer mit einer beliebigen Filmdicke misst.
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Tabelle
1 zeigt die Kompatibilität
zwischen der Filmdicke und der gewählten Wellenlänge. In
der Tabelle 1 zeigen die Symbole ⌾, O und – jeweils entsprechend die
Einstufung als optimal, gut und wenig geeignet. Tabelle
1
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Wenn
die Lichtflüsse
mit solchen Wellenlängen
gewählt
werden, wird verhindert, dass die Empfindlichkeit aufgrund von Änderungen
der Filmstärke
des lichtdurchlässigen
Films instabil wird, die Empfindlichkeit wird stabilisiert, und
dadurch werden optimale Prüfbedingungen
erzielt.
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Das
erste Lichtempfangssignal, das von dem Licht-empfangenden Bereich 41 empfangen
wird, wird von einem analogen Signal in ein digitales Signal von
dem ersten A/D-Wandler 51 transformiert. Das zweite Lichtempfangssignal,
das von dem Licht-empfangenden Bereich 41 empfangen wird,
wird von dem analogen Signal in das digitale Signal mittels eines
zweiten A/D-Wandlers 52 transformiert.
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Das
erste Lichtempfangssignal und das zweite Lichtempfangssignal, die
in digitale Signale transformiert worden sind, werden an die Steuerarithmetikeinheit 120 gesendet,
und die Steuerarithmetikeinheit 120 wählt die optimalen optischen
Prüfbedingungen
für jede
Prüfposition
auf der Film-beschichteten Wafer-Oberfläche aus.
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Hinsichtlich
der Steuerung der optischen Prüfbedingungen
in der Vorrichtung mittels der Steuermittel, kontrollieren die Lichtquellen 110, 210,
eine Linseneinheit 50 und der Winkel des Spiegels 123 die
Wellenlänge,
die Polarisation und den Einfallswinkel.
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Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform
beschränkt.
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Die
Lichtflüsse,
die auf die Oberfläche
des Film-beschichteten Wafers fallen, können drei oder mehr Lichtflüsse mit
voneinander verschiedenen Wellenlängen sein.
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Des
Weiteren können,
wie in der 5 gezeigt ist, eine Vielzahl
von Lichtquellenbereichen 110, 210, die Lichtflüsse mit
verschiedenen Wellenlängen
emittieren, als Lichtquellenbereich verwendet werden. In diesem
Fall sind die Lichtquellen bereiche 110, 210 in
der Lage ein AN/AUS zu steuern. Ein Lichtfluss 111 mit
der Wellenlänge λ1, der von
dem Lichtquellenbereich 110 emittiert wurde, passiert einen
Halbspiegel 103. Ein Lichtfluss 112 mit der Wellenlänge λ2, der vom
Lichtquellenbereich 210 emittiert wurde, wird von einem
Spiegel 121 reflektiert. Der Lichtfluss 112 mit
der Wellenlänge λ2, der von
dem Spiegel 121 reflektiert wurde, wird von dem Halbspiegel 103 reflektiert.
Der Lichtfluss 111 mit der Wellenlänge λ1 und der Lichtfluss 112 mit
der Wellenlänge λ2 passieren
die Linseneinheit 50. Die Linseneinheit 50 hat
eine Strahl-formende Funktion und eine Funktion zum Auswählen der
Polarisation. Der Lichtfluss 111 mit der Wellenlänge λ1, der die
Linseneinheit 50 passiert hat, wird von einem Spiegel 122 und
dem Spiegel 123 reflektiert und auf das Film-beschichtete
Prüfobjekt 2 gestrahlt.
Der Lichtfluss 112 mit der Wellenlänge λ2, der die Linseneinheit 50 passiert
hat, wird durch den Spiegel 122 und den Spiegel 123 auf
das Film-beschichtete Prüfobjekt 2 gestrahlt.
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Wie
in der 6 gezeigt ist, besteht das Detektionssystem aus
einer Linse 53, eine Vorrichtung 54 zum Unterscheiden
der Wellenlängen
und Licht-empfangende Vorrichtung 41, 42, und
detektiert das gestreute Licht nachdem die Lichtflüsse 111, 112 auf
das Film-beschichtete Prüfobjekt 2 abgestrahlt
worden sind.
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Außerdem kann
eine Vielzahl von Lichtflüssen,
die gemäß der folgenden
Erfindung abgestrahlt werden, nicht nur aus der gleichen Richtung,
sondern auch aus verschiedenen Richtungen mit einem gleichen Abstrahlwinkel
abgestrahlt werden.
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Ferner
ist es auch möglich,
dass eine Vielzahl von Lichtflüssen
in voneinander verschiedenen Eintreffwinkeln abgestrahlt werden.
In diesem Fall empfängt
das Licht-empfangende optische System das gestreute Licht von jedem
Lichtfluss mit einer verschiedenen Wellenlänge und ist in der Lage, das
Prüfobjekt
mittels des abgestrahlten Lichtflusses mit einem beliebigen Einfallswinkel
zu detektieren.
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Ferner
können
die Lichtflüsse,
die gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden, Lichtflüsse mit voneinander verschiedenen
Polarisationskomponenten sein, anstelle der Vielzahl von Lichtflüssen mit
voneinander verschiedenen Wellenlängen. Wenn man die Oberflächenüberprüfung der
Film-beschichteten Prüfobjekte
unter Verwendung von Lichtflüssen
mit voneinander verschiedenen Polarisationskomponenten durchführt, verwendet
das Detektionssystem eine Polarisationsscheibe.
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7 ist
eine Darstellung, die ein Beispiel eines Detektionssystems unter
Verwendung einer Polarisationsscheibe zeigt.
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Das
Detektionssystem, das die Polarisationsscheibe verwendet, besteht
aus einem Zylinder-Mechanismus 70, Polarisationsscheiben 71, 72,
der Linse 53 und einer Licht-empfangenden Vorrichtung 43.
Der Zylinder-Mechanismus 70 bewegt die Polarisationsscheiben 71, 72.
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Für den Fall
der Detektion unter Verwendung der Polarisationsscheiben, empfängt die
Licht-empfangende Vorrichtung 43 das gestreute Licht, das
erzeugt wird, nachdem die Lichtflüsse 111, 112 auf
das Film-beschichtete Prüfobjekt 2 abgestrahlt
worden sind, durch die Polarisationsscheibe 72 und die
Linse 53. Es wird dann ein Lichtempfangssignal für jede Polarisationskomponente
gebildet.
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8 zeigt
ein Beispiel des Ablaufs bei der Auswahl der Filmparameter.
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Viele
Kombinationen von empfohlenen Parametern werden nach Priorität sortiert
dargestellt. Der Bediener wählt
die optimale Kombination aus, oder wählt andere empfohlene Parameter
erneut aus, falls er/sie nicht mit dem Messergebnis zufrieden ist
und führt
die Messung erneut durch.
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Wenn
der Bediener die Filmparameter eingibt, erzeugt die Steuerarithmetikeinheit 120 einen
Reflektivitätsgraph,
und der Bediener entscheidet sich bezüglich der Kombination der empfohlenen
Werteparameter basierend auf den Informationen, die aus den Schnittstellenmitteln 130 dargestellt
werden.
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Die
Regeln bezüglich
der Empfehlung sind separat hinterlegt, was durch ein Programm abgerufen werden
kann oder als eine Programmeinbettung ausgeführt wird.
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9 zeigt
ein Beispiel eines SOI-Wafers.
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Bei
dem Aufbau des SOI-Wafers gemäß der 9,
sind die Dicke einer Si-Schicht
an der Oberfläche und
die Dicke einer inneren SiO2-Schicht für jeden
Nutzer verschieden, was zu einer komplizierten Reflektivität führt.
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10 zeigt
die Variation bei der Reflektivität für den Fall, bei dem die Dicke
der Si-Schicht verschiedne ist, wenn die SiO2-Schicht
bei dem Aufbau des SOI-Wafers, wie er in der 9 gezeigt
ist, auf 50 nm festgelegt ist.
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Beispiel
1 von Eingabeparametern für
einen solchen SOI-Wafer werden nachfolgend beschrieben.
- Erste
Filmdicke: 110 nm
- Filmtyp: Si
- Erster Brechungsindex: –
- Zweite Filmdicke: 50 nm
- Zweiter Filmtyp: SiO2
- Zweiter Brechungsindex: –
-
Es
sei darauf hingewiesen, dass es sich um einen Fall handelt, bei
dem der Brechungsindex nicht eingegeben wird, weil die in der Vorrichtung
verwendeten Wellenlängen
bekannt sind.
-
Eine
Warnung oder ein Fehler werden separat angezeigt, falls es sich
um ein Material handelt, das nicht registriert ist.
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Ein
Material, das das erste Mal verwendet wird, muss für jede von
der Vorrichtung verwendete Wellenlänge eingegeben werden.
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Ferner
ist ein weiteres Beispiel 2 nachfolgend gezeigt.
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- Erste Filmdicke: 110 nm
- Filmtyp: Si
- Erster Brechungsindex-1: 5,0
- Erster Brechungsindex-2: 5,63
- Zweite Filmdicke: 50 nm
- Zweiter Filmtyp: SiO2
- Zweiter Brechungsindex-1: 1,480
- Zweiter Brechungsindex-2: 1,486
-
Bei
den oben beschriebenen Beispielen 1 und 2, bezieht sich das Beispiel
1 auf den Fall von 415 nm und das Beispiel 2 auf den Fall von 395
nm. Bei beiden Beispielen 1 und 2 führt die Steuerarithmetikeinheit 120 Berechnungen
basierend auf den Filmparametern, die vom Bediener eingegeben wurden,
aus, nachdem die Werte eingegeben wurden, und die optimale Wellenlänge und
die Polarisation werden auf den Schnittstellenmitteln 130 angezeigt.
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11 ist
ein Beispiel eines Graphs der Reflektivität, die basierend auf den Filmparametern
berechnet wurde, die vom Bediener auf diese Weise eingegeben wurden.
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In
der 11 wird ein rechteckiger Rahmen für den optimalen
Bereich ausgewählt.
Für den
Fall des oben beschriebenen Si-110 nm, wird P-polarisiertes Licht
automatisch als erster Kandidat bei 415 nm ausgewählt. Der
zweite Kandidat ist P-polarisiertes Licht bei 395 nm.
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Es
sei darauf hingewiesen, dass für
den Fall gemäß der 11,
die Bestimmung basierend auf einer empirischen Regel gemacht wurde,
das P-polarisiertes Licht vorteilhaft ist, das es sich bei der Oberfläche um eine
Si-Schicht handelt.
-
Eine
Datei, die die empirische Regel beschreibt, kann verwendet werden
oder kann in das Programm eingebunden sein.
-
Nachdem
der erste Kandidat ausgewählt
wurde, betätigt
die Vorrichtung die Polarisationsscheibe für eine LD-Verwendung, um P-polarisiertes
Licht zu erzeugen, steuert das optische System so an, dass die Wellenlänge von
415 nm mit einem vorgegebenen Einfallswinkel einfällt, und
beendet die Vorbereitung des Hardware-Systems.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung werden durch die Einstellung (Eingabe oder Auswahl) von
jeder Art der Parameter hinsichtlich des Films, der auf dem zu prüfenden Wafer
ausgebildet ist, die optimalen optischen Prüfbedingungen automatisch eingestellt,
so dass dann eine Messung durchgeführt werden kann.
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Bei
der Vorrichtung zum Prüfen
einer Oberfläche,
die in der Lage ist, zwei oder mehrere Arten von Wellenlängen zu
schalten oder zu mixen, und zwar bei einem gleichen Einfallswinkel,
können
die Einstellungen der optimalen optischen Prüfbedingungen automatisiert
werden. Dies führt
im Ergebnis dazu, dass selbst ein unerfahrener Bediener sehr genaue
Einstellungen auf einfache Weise durchführen kann. Fremde Partikel
in einer Halbleiterfertigung können
effizient und optimal überwacht
werden, was zu einer Verbesserung der Ausbeute führen kann.
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Da
der SOI-Wafer verschiedene Filmdicken für die einzelnen Anwendungen
hat, erfordert das Auffinden von optimalen Bedingungen für jede Anwendung,
der Benutzer zusätzliche
Kalibrierarbeiten durchführt oder
fortgeschrittene Kenntnisse auf dem Gebiet der Optik hat, was zu
einer schwierigen Arbeitsweise führt. Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann jedoch ein Fortschritt bei der Automatisierung erzielt
werden. Es ist möglich
auf einfache Weise die optimalen Prüfbedingungen selbst für den Fall
einzustellen, bei dem der Wafer, wie z.B. der SOI-Wafer, verschiedene
Filmdicken bei jeder einzelnen Anwendung hat, für den Fall, dass der Bediener
die komplizierte Arbeitsweise der Vorrichtung nicht völlig versteht
oder sich beim Betrieb der Vorrichtung nicht ausreichend auskennt.
Indem die notwendigen Filmparameter eingegeben werden, ermittelt
die Vorrichtung automatisch die optimalen Bedingungen, so dass der
Benutzer die Vorrichtung leicht verwenden kann und die beabsichtigte
Messung durchführen
kann.
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Ferner
ist es so, dass wenn die Vorrichtung dafür ausgelegt ist, die notwendigen
Werte hinsichtlich der Einstellungen der Bedingungen dem Bediener
anzuzeigen, er/sie die Einstellungen der Bedingungen leicht ohne
Fehler vornehmen kann.