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DE60313132T2 - Anschnittsystem für reduzierung von spritzmasseaustritt aus dem angusskanal - Google Patents

Anschnittsystem für reduzierung von spritzmasseaustritt aus dem angusskanal Download PDF

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Publication number
DE60313132T2
DE60313132T2 DE60313132T DE60313132T DE60313132T2 DE 60313132 T2 DE60313132 T2 DE 60313132T2 DE 60313132 T DE60313132 T DE 60313132T DE 60313132 T DE60313132 T DE 60313132T DE 60313132 T2 DE60313132 T2 DE 60313132T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
injection
sprue
channel
melt
molding apparatus
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60313132T
Other languages
English (en)
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DE60313132D1 (de
Inventor
Robert Mississauga Sicilia
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mold Masters 2007 Ltd
Original Assignee
Mold Masters 2007 Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mold Masters 2007 Ltd filed Critical Mold Masters 2007 Ltd
Publication of DE60313132D1 publication Critical patent/DE60313132D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60313132T2 publication Critical patent/DE60313132T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L29/00Joints with fluid cut-off means
    • F16L29/04Joints with fluid cut-off means with a cut-off device in each of the two pipe ends, the cut-off devices being automatically opened when the coupling is applied
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/17Component parts, details or accessories; Auxiliary operations
    • B29C45/26Moulds
    • B29C45/32Moulds having several axially spaced mould cavities, i.e. for making several separated articles
    • B29C45/322Runner systems for distributing the moulding material to the stacked mould cavities

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf eine Spritzgießvorrichtung und im Besonderen auf eine Angussanordnung zum Verringern des Tröpfelns von Schmelze aus einer Einspritzdüse.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Die WO-A-01/14118 beschreibt ein Schmelzetransfersystem für eine Stapelform. Das Schmelzetransfersystem umfasst ein erstes Einspritzelement mit einem ersten Einspritzkanal zum Aufnehmen eines Schmelzestroms von formbarem Material und ein zweites Einspritzelement mit einem zweiten Einspritzkanal, um selektiv den Schmelzestrom aus dem ersten Einspritzkanal aufzunehmen. Außerdem ist ein Verteiler offenbart mit einem Verteilerkanal zum Aufnehmen des Schmelzestroms aus dem zweiten Einspritzkanal und zum Fördern des Schmelzestroms zu einem Düsenkanal einer Düse. Der Schmelzestrom wird an einen Formhohlraum geliefert, wobei der Düsenkanal durch eine Formangussöffnung mit dem Formhohlraum in Verbindung steht.
  • Stapelform-Spritzgießen bietet gegenüber dem Einzelform-Spritzgießen einen Vorteil, indem es ermöglicht den Ausstoß einer Spritzgießmaschine zumindest zu verdoppeln, ohne signifikant deren Größe zu erhöhen. Stapelformanordnungen umfassen im Allgemeinen eine stationäre erste Platte, eine bewegbare Mittelplatte und eine bewegbare zweite Platte. Die Formhohlräume sind herkömmlicherweise an den gegenüberliegenden Flächen der bewegbaren Mittelplatte angeordnet. Die bewegbare Mittelplatte und die bewegbare zweite Platte bewegen sich hin und her, um die Formhohlräume während eines Produktionszyklus zu öffnen und zu schließen. In einer Stapelspritzgießvorrichtung erstreckt sich das Schmelzeheißläufersystem oder das Verteilersystem durch die mittlere Platte, um die auf jeder Seite der Mittelplatte angeordneten Formhohlräume über eine gleiche Weglänge zu erreichen.
  • Typischerweise verwenden Mehrfachhohlraum-Stapelformen eine einzelne und bewegbare Einspritzdüse, um einen direkten Schmelzekanal zwischen der Extruderdüse der Spritzgießmaschine und seinem Heißläufer-Distributor oder -Verteiler, der in dem Mittelbereich der Stapelform montiert ist, bereitzustellen. Der Verteiler liefert Schmelze aus der Einspritzdüse an die Spritzgießdüsen, die jedem einzelnen Formhohlraum zugeordnet sind.
  • Als eine Folge der reziproken Bewegung der bewegbaren Platte wird die Einspritzdüse kontinuierlich an die Schmelzequelle angekoppelt und entkoppelt. Es ist daher notwendig, den Durchfluss des unter Druck stehenden Schmelzestroms zu steuern, wenn die Einspritzdüse von der Schmelzequelle entkoppelt ist, so dass im Wesentlichen kein Tröpfeln auftritt.
  • Eine ventilbetätigte Stapelspritzgießvorrichtung, wie sie in dem US-Patent Nr. 5,460,510 offenbart ist, steuert den Durchfluss der Schmelze zwischen den Platten durch die Verwendung von in dem Schmelzekanal angeordneten Ventilnadelelementen. Die stromaufwärtigen und stromabwärtigen Düsen weisen jeweils Ventilnadeln auf, die zwischen zurückgezogenen offenen Positionen und geschlossenen Positionen, in denen die Ventilnadeln in entsprechenden Angussöffnungen sitzen, sich hin- und herbewegen. Diese Ventilnadelanordnung hat verschiedene Nachteile. Das Volumen der Schmelze, die durch solche Düsen übertragen werden kann, ist reduziert und der Druck in den Düsen ist erhöht, weil die Ventilnadeln in den Schmelzekanälen angeordnet sind und sich darin bewegen. Weiter erfährt die Schmelze eine zusätzliche Scherbelastung, wenn sie sich um die Ventilnadeln herum und durch die Düsen bewegt, was wiederum Strömungslinien in einem geformten Teil verursacht.
  • Ein thermisch betätigtes Schmelzetransfersystem, wie beispielsweise offenbart in dem US-Patent Nr. 4,891,001, steuert den Durchfluss der Schmelze zwischen den Platten durch eine Kombination von beheizten Düsen. Ein Nachteil von thermisch betätigten Schmelzestransfersystemen ist, dass der Durchfluss der unter Druck stehenden Schmelze durch die in jeder beheizten Düse definierten Angussöffnung mit einem relativ geringem Durchmesser behindert wird. Stapelformen erfordern die Übertragung einer großen Menge von Schmelze, wodurch ein großer Durchmesser der Düsenangussöffnung gerechtfertigt wird. Wenn der Durchmesser der Düsenangussöffnung erhöht wird, kann der Schmelzestrom nicht effektiv erstarrt werden und dadurch tritt ein Tröpfeln und Fädenziehen des geschmolzenen Materials auf. Weitehin tritt bei jedem Spritzgießzyklus eine mit dem Kühlen und Aufschmelzen der Schmelze in der Düsenangussöffnung verbundene Verzögerung auf.
  • Andere Stapelspritzgießvorrichtungseinheiten sind in den US-Patenten Nr. 4,212,626, 4,244,909, 4,586,887, 5,011,646, 5,030,406, 5,044,927, 5,069,615, 5,458,843, 5,910,327 und 5,968,562. Das US-Patent Nr. 5,044,927 offenbart eine nicht trennbare Verbindung zwischen einer bewegbaren Maschinendüse und einem Einspritzelement. Das '927 Patent umfasst nicht ein Anti-Tropfmechanismus.
  • Ein verbessertes Stapelform-Schmelzetransfersystem ist im besonderen notwendig für großdimensionierte Spritzgießvorgänge die große Volumen von Schmelze umfassen, die gleichzeitig transportiert werden müssen. In solchen Fällen ist es wünschenswert, Schmelzedurchgänge mit großem Durchmesser zu haben, die nicht behindert sind durch mittig angeordnete Ventilnadeln oder andere Hindernisse, die den Durchfluss der Schmelze in den Durchgängen stören. Es ist auch wünschenswert solche großdimensionierte tropfenden Spritzgießvorgänge in einer Art und Weise zu steuern, die sich nicht ausschließlich auf das thermische Angießen beschränkt, da es sich als schwierig herausgestellt hat, eine ausreichende Kühlung der Schmelze über große Angussöffnungs-Durchmesser zu erreichen.
  • Es ist daher Ziel der vorliegenden Erfindung eine Angussanordnung für die Verwendung in einem Schmelzetransfersystem bereitzustellen, das zumindest eines der oben genannten Nachteile vorbeugt oder mindert.
  • ÜBERBLICK ÜBER DIE ERFINDUNG
  • Nach der vorliegenden Erfindung wird eine Spritzgießvorrichtung bereitgestellt, umfassend: ein erstes Einspritzelement mit einem ersten Einspritzkanal zum Aufnehmen eines Schmelzestroms von unter Druck stehendem formbaren Material; ein zweites Einspritzelement mit einem zweiten Einspritzkanal, um selektiv den Schmelzestrom aus dem ersten Einspritzkanal aufzunehmen; einen Verteiler mit einem Verteilerkanal zum Aufnehmen des Schmelzestroms aus dem zweiten Einspritzkanal und zum Fördern des Schmelzestroms zu einem Düsenkanal einer Düse; ein Formhohlraum zum Aufnehmen des Schmelzestroms aus der Düse, der Düsenkanal steht mit dem Formhohlraum durch eine Formangussöffnung in Verbindung; eine erste Angussanordnung, die an einem Auslass des ersten Einspritzelements gekoppelt ist, um selektiv den Durchfluss des Schmelzestroms aus dem ersten Einspritzkanal zu beschränken; eine zweite Angussanordnung, die an einem Einlass des zweiten Einspritzelements gekoppelt ist, um selektiv den Durchfluss des Schmelzestroms aus dem zweiten Einspritzkanal zu beschränken; und wobei die erste Angussanordnung und die zweite Angussanordnung bewegbar sind, um den Durchfluss der Schmelze aus dem ersten Einspritzkanal und dem zweiten Einspritzkanal zu beschränken, wenn der Durchfluss des Schmelzestroms zwischen dem ersten Einspritzkanal und dem zweiten Einspritzkanal unterbrochen ist, in Übereinstimmung mit Anspruch 1.
  • Weitere Ausführungsformen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen definiert.
  • Die vorliegende Erfindung ermöglicht Vorteile, indem das Tröpfeln innerhalb einer Stapelspritzgießmaschine reduziert wird, ohne den Durchfluss der Schmelze innerhalb des Kanals zu stören.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden nun vollständiger Beschrieben mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen, in denen:
  • 1 eine seitliche schematische Schnittansicht einer Stapelspritzgießvorrichtung in einer Schmelzeförderposition ist, umfassend eine Schmelzetransfereinheit;
  • 2 eine seitliche schematische Schnittansicht der Stapelspritzgießvorrichtung aus 1 in einer Schmelzeunterbrechungsposition ist;
  • 3 eine andere Stapelspritzgießvorrichtung in einer Schmelzeförderposition ist, umfassend eine Schmelzetransfereinheit;
  • 4 die Stapelspritzgießvorrichtung aus 3 in einer Schmelzeunterbrechungsposition ist;
  • 5 eine seitliche Schnittansicht einer Schmelzetransfereinheit aus 4 ist;
  • 6 eine seitliche Schnittansicht einer Schmelzetransfereinheit aus 3 ist;
  • 7 eine vergrößerte Ansicht eines Teils aus 5 ist; und
  • 8 eine seitliche Schnittansicht einer weiteren Ausführungsform einer Schmelzetransfereinheit ist.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM
  • Bezug nehmend nun auf die 1 und 2 wird eine Stapelspritzgießvorrichtung allgemein mit der Bezugsziffer 10 bezeichnet. Wie gezeigt unterstützt eine Basis 20 eine erste stationäre Platte 14, eine bewegbare Mittelplatte 16 und eine bewegbare zweite Platte 18. Die bewegbare Mittelplatte 16 und die bewegbare zweite Platte 18 sind mit der stationären ersten Platte 14 gekoppelt und durch einen Portionierungsmechanismus (nicht gezeigt) relativ dazu bewegbar, wie durch die Pfeile 22 und 24 gezeigt. Die bewegbare Mittelplatte 16 und die bewegbare zweite Platte 18 teilen die Stapelspritzgießvorrichtung 10 an den Teilungslinien 26 bzw. 28. Eine erste Serie von Formhohlräumen 30 ist zwischen der bewegbaren Mittelplatte 16 und einer ersten Serie von Formkernen 31 angeordnet, die von der ersten stationären Platte 14 vorstehen. In ähnlicher Weise sind eine zweite Serie von Formhohlräumen 32 zwischen der bewegbaren Mittelplatte 16 und einer zweiten Serie von Formkernen 33 angeordnet, die von der bewegbaren zweiten Platte 18 vorstehen.
  • Eine Einspritzdüse 34 erstreckt sich zwischen einer Maschinendüse 12 und einem Verteiler 50, der in der bewegbaren Mittelplatte 16 angeordnet ist. Die Einspritzdüse 34 umfasst ein erstes Einspritzelement 36 mit einem ersten Durchgang 37, der durch eine Schmelzetransfereinheit 40 selektiv an einem zweiten Einspritzelement 38 mit einem zweiten Durchgang 39 angekoppelt ist. In der Schmelzeförderposition aus 1 ist das erste Einspritzelement 36 durch die Schmelzetransfereinheit mit dem zweiten Einspritzelement 38 gekoppelt, um dazwischen ein Strömen von Schmelze zu erlauben.
  • Der Betrieb der Stapelspritzgießvorrichtung 10 aus den 1 und 2 wird nun allgemein beschrieben. Die Maschinendüse 12 erhält einen Schmelzestrom von formbarem Material von einem Fülltrichter 13 und liefert den Schmelzestrom unter Druck durch die Einspritzdüse 34 zu einem Verteiler 50. Der Verteiler 50 verteilt den Schmelzestrom zu einer Serie von Düsen 44. Der Schmelzestrom strömt von den Düsen 44 über die Formangussöffnungen 46 in die Formhohlräume 30, 32, wo die Schmelze abkühlt, um geformte Teile (nicht gezeigt) herzustellen. Sobald die geformten Teile hergestellt wurden, teilen sich die bewegbare Mittelplatte 16 und die bewegbare zweite Platte 18 an den Teilungslinien 26 bzw. 28 von der stationären ersten Platte 14 und bewegen sich in eine Schmelzeunterbrechungsposition, wie in 2 gezeigt. In dieser Position wird die Strömung der Schmelze von der Maschinendüse 12 angehalten und die geformten Teile aus den Formhohlräumen 30, 32 herauslöst.
  • Wie aus der 2 gesehen werden kann, ist das erste Einspritzelement 36 in der Schmelzeunterbrechungsposition axial von dem zweiten Einspritzelement 38 getrennt. Daher kann der Schmelzestrom nicht in den Verteiler 50 strömen. Die Schmelzetransfereinheit 40 verhindert das Tröpfeln der Schmelze aus den Einspritzelementen 36 und 38, wenn die Stapelspritzgießvorrichtung 10 in dieser Position ist. Dem Entfernen der geformten Teile aus dem Formhohlraum 30, 32 folgt das Zurückkehren der bewegbaren Mittelplatte 16 und der bewegbaren zweiten Platte 18 zu der Position aus 1 und das Wiederholen des Zyklus.
  • Sich nun den 3 und 4 zuwendend, wird eine Stapelspritzgießvorrichtung 100 gezeigt, ähnlich zu derjenigen, die in der internationalen PCT-Anmeldung Nr. WO 01/14118 offenbart ist. Die Stapelspritzgießvorrichtung 100 funktioniert in einer ähnlichen Weise wie die Stapelspritzgießvorrichtung 10 aus den 1 und 2. Die Stapelspritzgießvorrichtung 100 umfasst eine stationäre erste Platte 114 mit einem Einlass 112 zum Ankoppeln an eine Maschinendüse (nicht gezeigt) und um daraus einen Schmelzestrom aufzunehmen. Eine bewegbare Mittelplatte 116 und eine bewegbare zweite Platte 118 sind an die erste stationäre Platte 114 gekoppelt und durch einen Positionierungsmechanismus (nicht gezeigt) relativ dazu bewegbar. Die bewegbare Mittelplatte 116 wird von der stationären Platte 114 an einer Teilungslinie 126 getrennt und die bewegbare zweite Platte 118 wird von der bewegbaren Mittelplatte 116 an einer Trennungslinie 128 getrennt. Eine erste Serie von Formhohlräumen 130 ist zwischen einer ersten Serie von Formkernen 131, die von der stationären Platte 114 vorstehen, und der bewegbaren Mittelplatte 116 angeordnet. In ähnlicherweise ist eine zweite Serie von Formhohlräumen 132 zwischen einer zweiten Serie von Formkernen 113, die von der bewegbaren Mittelplatte 116 vorstehen, und der bewegbaren zweiten Platte 118 angeordnet.
  • Eine Einspritzdüse 134 liefert einen Schmelzestrom von unter Druck stehendem formbarem Material von der Maschinendüse zu einem Verteiler 150. Die Einspritzdüse 134 umfasst ein erstes Einspritzelement 136 mit einem ersten Einspritzkanal 154, der selektiv durch eine Schmelzetransfereinheit 140 an ein zweites Einspritzelement 138 mit einem zweiten Einspritzkanal 156 gekoppelt ist. Die Schmelzetransfereinheit 140 wird in den 5 und 6 besser dargestellt. Wie man sehen kann, umfasst die Schmelzestransfereinheit 140 eine erste Einspritzbuchse 160, die an ein Auslassende des ersten Einspritzelements 136 gekoppelt ist, und eine zweite Einspritzbuchse 162, die an ein Einlassende des zweiten Einspritzelements 138 gekoppelt ist. Die erste Einspritzbuchse 160 und die zweite Einspritzbuchse 162 sind durch eine Scheröffnung selektiv miteinander gekoppelt. Erste und zweite Schließ- und Stützelemente 300, 302 sind in der Nähe der Einspritzbuchsen 160, 162 angeordnet. Das erste Schließ- und Stützelement 300 weist eine abgeschrägte Oberfläche 304 auf, die die zweite Einspritzbuchse 162 in Richtung auf die erste Einspritzbuchse 160 zwingt, wenn die erste und zweite Einspritzbuchse 160, 162 sich aufeinander zu bewegen. In ähnlicher Weise weist das zweite Schließ- und Stützelement 302 eine abgeschrägte Oberfläche 306 auf, um die erste Einspritzbuchse 160 in Richtung auf die zweite Einspritzbuchse 162 zu zwingen, wenn die erste und zweite Einspritzbuchse 160, 162 sich aufeinander zu bewegen.
  • Die Einspritzbuchsen 160, 162, die den Schmelzestrom von dem ersten Einspritzelement 136 zu dem zweiten Einspritzelement 138 übertragen, werden nunmehr mit Bezug auf die 5, 6 und 7 weiter beschrieben. Jede Einspritzbuchse 160, 162 umfasst einen Kopf 164, einen Stiel 166 und einen im Wesentlichen hakenförmigen Buchsenkanal 168, der sich über die Länge der Buchse erstreckt. Die geradlinigen Teile 169 der Buchsenkanäle 168 der ersten und zweiten Einspritzbuchse 160, 162 haben eine gemeinsame Achse. Schmelze wird zwischen einem Auslass 170 der ersten Einspritzbuchse 160 und einem Einlass 172 der zweiten Einspritzbuchse 162 übertragen, wenn die Stapelspritzgießvorrichtung 100 in der Schmelzeförderposition aus 6 ist.
  • Eine erste Angussanordnung 180 ist an eine erste Schulter 174 der ersten Einspritzbuchse 160 gekoppelt. Die erste Angussanordnung 180 umfasst eine Abdeckplatte 184, die an einer Stange 186 angeordnet und bewegbar ist, um den Auslass 170 der ersten Einspritzbuchse 160 abzudecken, wie durch den Fall 181 angezeigt. In ähnlicher Weise ist eine zweite Angussanordnung 182 an einer zweiten Schulter 176 der zweiten Einspritzbuchse 162 gekoppelt. Die zweite Angussanordnung 182 umfasst auch eine Abdeckplatte 184, die bewegbar ist, um den Einlass 172 der zweiten Einspritzbuchse 162 abzudecken, wie durch den Pfeil 183 angezeigt. Die ersten und zweiten Angussanordnungen 180, 182 sind zwischen einer geschlossenen Position, die der Schmelzeunterbrechungsposition aus den 4 und 5 entspricht und einer geöffneten Position, die der Schmelzeförderposition aus den 3 und 6 entspricht, bewegbar.
  • Bezug nehmend auf 7 wird die Angussanordnung 182 genauer dargestellt. Es ist selbstverständlich, dass in dieser Ausführungsform die Angussanordnung 180 im Allgemeinen identisch zu der Angussanordnung 182 ist. Eine Vertiefung 178 ist in jeder Schulter 174, 176 der ersten und zweiten Einspritzbuchsen 160, 162 ausgebildet. Ein Einsatz 188 ist innerhalb der Vertiefung 178 eingepasst und eine Feder 190 ist an einer inneren Wand 192 des Einsatzes fixiert. Alternativ kann die Feder 190 an einer Bodenoberfläche 194 des Einsatzes 188 fixiert sein. Die Stange 186 ist innerhalb des Einsatzes 188 aufgenommen und mit der Feder 190 gekoppelt. Die Feder 190 spannt die Stange 186 in Richtung auf die in den 4, 5 und 7 gezeigte Schmelzeunterbrechungsposition vor. In der Schmelzeunterbrechungsposition bedeckt die Abdeckplatte 184 der ersten Angussanordnung 180 den Einlass 172 der zweiten Einspritzbuchse 162. Zur selben Zeit deckt die Abdeckplatte 184 der zweiten Angussanordnung 182 den Auslass 170 der ersten Einspritzbuchse 160 ab. In dieser Anordnung ist der Durchfluss von Schmelze gleichzeitig von beiden Einspritzbuchsen 160, 162 verhindert.
  • Jede Einspritzbuchse 160, 162 umfasst weiter einen Vorsprung 196, der von einer äußeren Oberfläche 194 der Buchsen nach außen vorsteht. Jeder Vorsprung 196 ist so ausgebildet, um in eine Kerbe 198 zu passen, die in einer zugehörigen Oberfläche 200 jeder Abdeckplatte 184 ausgebildet ist. Die Wechselwirkung zwischen den Vorsprüngen und Kerben 198 gewährleistet, dass die Stangen 186 der Angussanordnungen 180, 182 sich axial bewegen, um die Abdeckplatten 184 in Scherkontakt mit dem Einlass 172 und dem Auslass 170 zu halten.
  • Der Betrieb der in den 3 bis 7 gezeigten Vorrichtung wird nun beschrieben. Wie in 3 gezeigt, liegen die erste und zweite Einspritzbuchse 160 und 162 aneinander, wenn die Stapelspritzgießvorrichtung 100 in der Schmelzeförderposition ist. In dieser Position stehen die Kanäle 168 der ersten und zweiten Einspritzbuchsen 160, 162 miteinander in Verbindung, um einen Weg für den Schmelzestrom bereitzustellen, um von der Maschinendüse zu den Formhohlräumen 130, 132 zu strömen. Die Angussanordnungen 180, 182 werden in der geöffneten Position gehalten, in der die Federn 190 zusammengedrückt sind und die Abdeckplatten 184 durch die verriegelten Einspritzbuchsen 160, 162 zurückgezogen sind. Zusätzlich werden die Vorsprünge 196 der äußeren Oberflächen 194 der Einspritzbuchsen 160, 162 in Eingriff mit den Kerben 198 der zugehörigen Oberflächen 200 der Abdeckplatten 184 gehalten. Der Verteiler 150 erhält den Schmelzestrom von der Einspritzdüse 34 und fördert den Schmelzestrom durch eine Serie von Verteilerkanälen 152 zu einer Serie von Düsen 144. Der Schmelzestrom strömt durch einen Düsenkanal 148 jeder Düse über eine Formangussöffnung 146 und in entsprechende Formhohlräume 130, 132, in denen die Formteile geformt werden.
  • Sobald die Formteile geformt worden sind, wird die unter Druck stehende Strömung von Schmelze aus der Maschinendüse 12 unterbrochen. Die ersten und zweiten bewegbaren Platten 116, 118 bewegen sich axial aus dem Kontakt mit der stationären Platte 114 heraus und voneinander weg wie in den 4 und 5 gezeigt. Die ersten und zweiten Einspritzelemente 136, 138 werden voneinander getrennt, so dass sich zwischen der ersten Einspritzbuchse 160 und der zweiten Einspritzbuchse 162 ein Abstand bildet. Die Teilung der ersten und zweiten Einspritzbuchsen 160, 162 bewirkt, dass der Auslass 170 und der Einlass 172 gegeneinander wegscheren. Dies unterbricht den Durchfluss der Schmelze zwischen dem Auslass 170 und dem Einlass 172, so dass zwischen den voneinander getrennten Einspritzbuchsen 160, 162 ein Tröpfeln von Schmelze nicht weiter stattfindet. Wenn die sich gegenüberliegenden Einspritzbuchsen 160, 162 getrennt werden, dehnen sich die Federn 190 der Angussanordnungen 180, 182 aus und drücken die Stangen 186 von den Schultern 174, 176 weg. Wenn die Federn 190 völlig entspannt sind, liegen die Abdeckplatten 184 gegen den Einlass 170 und Auslass 172 der ersten und zweiten Einspritzbuchsen 160, 162 und verhindern daher von dort einen Schmelzestrom. Die Kerben 198 in den zugehörigen Oberflächen 200 der Abdeckplatten 184 liegen weiterhin an den äußeren Oberflächen 194 der gegenüberliegenden Einspritzbuchse 160, 162 an bis die Einspritzbuchsen 160, 162 sich aus der Berührung miteinander herausbewegen.
  • Bezug nehmend auf 8 wird eine weitere Ausführungsform einer Schmelzetransfereinheit 240 für eine Stapelspritzgießvorrichtung gezeigt. In dieser Ausführungsform sind die Federn 190 der Ausführungsform aus den 5 bis 7 durch Kolben 202 ersetzt. Zwischen jedem Kolben 202 und einem entsprechenden Zylinder 206 sind Dichtungen 204 vorgesehen. Die Angussanordnungen 280 und 282 umfassen jeweils eine Stange 186, die sich von dem Kolben 202 erstreckt und eine Abdeckplatte 184, die sich und aus dem Eingriff mit einem Auslass 270 eines ersten Einspritzkanals 208 sowie mit einem Einlass 172 eines zweiten Einspritzkanals 210 bewegt. Der Zylinder 206 beinhaltet ein konstantes Volumen von Luft. Wenn die Angussanordnungen 280, 282 in der geschlossenen Position sind, wie in 8 gezeigt, ist hinter dem Kolben 202 ein Volumen V1 und ein Druck P1 messbar. Wenn die Angussanordnung 282 sich öffnet, d.h. sich in die Richtung des Pfeils 210 bewegt, um dem Schmelzestrom zu erlauben, von dem ersten Einspritzkanal 208 zu dem zweiten Einspritzkanal 210 zu strömen, verringert sich das Volumen von Luft hinter dem Kolben 202 auf V2 und der Druck steigt auf P2. Hinter dem Kolben 202 wird ein Luftpolster gebildet, das als eine Feder wirkt. In dieser Ausführungsform findet kein Zuströmen oder Entfernen von Luft aus dem Zylinder 206 statt.
  • Es ist selbstverständlich für einen Fachmann, dass die Angussanordnungen 180, 182 alternativ in einer Weise betätigt werden können, die nicht auf der Bewegung der Einspritzbuchsen 160, 162 beruht. Zum Beispiel kann anstatt der Feder 190 ein pneumatischer Kolben an der Schulter 174, 176 angeordnet sein, um die Angussanordnung 180, 182 in und aus dem Anliegen mit dem entsprechenden Einlass 172 oder Auslass 170 zu bewegen. Der pneumatische Kolben könnte in Verbindung mit einer externen Druckquelle arbeiten.
  • Die Zykluszeit für eine Stapelspritzgießvorrichtung kann durch den Einsatz einer beschriebenen Angussanordnung um mehr als 50 % reduziert werden, weil die Zeit, die benötigt wird, um die Schmelze in einer thermisch betätigten Angussöffnung ausreichend zu kühlen im Wesentlichen vermieden wird.
  • Obwohl bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung beschrieben wurden, ist es für den Fachmann selbstverständlich, dass wie durch die beigefügten Ansprüche definiert Änderungen und Modifikationen gemacht werden können.

Claims (19)

  1. Eine Spritzgießvorrichtung (100) umfassend: ein erstes Einspritzelement (136) mit einem ersten Einspritzkanal (154) zum Aufnehmen eines Schmelzestroms von unter Druck stehendem formbaren Material; ein zweites Einspritzelement (138) mit einem zweiten Einspritzkanal (156), um selektiv den Schmelzestrom aus dem ersten Einspritzkanal (154) aufzunehmen; einen Verteiler (150) mit einem Verteilerkanal zum Aufnehmen des Schmelzestroms aus dem zweiten Einspritzkanal und zum Fördern des Schmelzestrom zu einem Düsenkanal einer Düse; ein Formhohlraum (130, 132) zum Aufnehmen des Schmelzestroms aus der Düse, der Düsenkanal steht mit dem Formhohlraum durch eine Formangussöffnung in Verbindung; dadurch gekennzeichnet, dass die Spritzgießvorrichtung weiter umfasst: eine erste Angussanordnung (180), die an einem Auslass (170) des ersten Einspritzelements (136) gekoppelt ist, um selektiv den Durchfluss des Schmelzestroms aus dem ersten Einspritzkanal (154) zu beschränken; eine zweite Angussanordnung (182), die an einen Einlass (172) des zweiten Einspritzelements (138) gekoppelt ist, um selektiv den Durchfluss des Schmelzestroms aus dem zweiten Einspritzkanal (156) zu beschränken; und wobei die erste Angussanordnung (180) und die zweite Angussanordnung (182) bewegbar sind, um den Durchfluss der Schmelze aus dem ersten Einspritzkanal (154) und dem zweiten Einspritzkanal (156) zu beschränken, wenn der Durchfluss des Schmelzestroms zwischen dem ersten Einspritzkanal (154) und dem zweiten Einspritzkanal (156) unterbrochen ist.
  2. Die Spritzgießvorrichtung (100) nach Anspruch 1, wobei die erste Angussanordnung (180) außerhalb des ersten Einspritzkanals (154) angeordnet ist und die zweite Angussanordnung (182) außerhalb des zweiten Einspritzkanals (156) angeordnet ist.
  3. Die Spritzgießvorrichtung (100) nach Anspruch 1, wobei das erste Einspritzelement (136) und das zweite Einspritzelement (138) relativ zueinander axial bewegbar sind, zwischen einer ersten Position, in der der Auslass (170) des ersten Einspritzelements (136) in Verbindung mit dem Einlass (172) des zweiten Einspritzelements (138) steht und die erste Angussanordnung (180) an die zweite Angussanordnung (182) in einer offenen Position sind, um einen Durchfluss zwischen dem ersten Einspritzelement (136) und dem zweiten Einspritzelement (138) zu erlauben, und einer zweiten Position, in der das erste Einspritzelement (136) und das zweite Einspritzelement (138) axial voneinander getrennt sind und die erste Angussanordnung (180) und die zweite Angussanordnung (182) in einer geschlossenen Position sind, um den Durchfluss von Schmelze zwischen dem ersten Einspritzkanal (154) und dem zweiten Einspritzkanal (156) zu beschränken.
  4. Die Spritzgießvorrichtung (100) nach Anspruch 3, wobei das erste Einspritzelement (136) den Schmelzestrom zu dem zweiten Einspritzelement durch eine Scheröffnung fördert.
  5. Die Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 4, wobei die erste Angussanordnung (180) vorgespannt ist, um den Durchfluss aus dem Auslass (170) zu beschränken und wobei die zweite Angussanordnung (182) vorgespannt ist, um den Durchfluss aus dem Einlass (172) zu beschränken.
  6. Die Spritzgießvorrichtung (100) nach Anspruch 5, wobei die erste Angussanordnung (180) und die zweite Angussanordnung (182) als Antwort auf die relative Bewegung zwischen dem ersten Einspritzelement und dem zweiten Einspritzelement bewegbar sind.
  7. Die Spritzgießvorrichtung (100) nach Anspruch 6, wobei die erste Angussanordnung (180) und die zweite Angussanordnung (182) simultan zwischen der offenen Position und der geschlossenen Position bewegbar sind.
  8. Die Spritzgießvorrichtung (100) nach Anspruch 4, wobei der erste Einspritzkanal (154) und der zweite Einspritzkanal (156) eine gemeinsame Achse aufweisen und die Scheröffnung mit der gemeinsamen Achse fluchtet.
  9. Die Spritzgießvorrichtung (100) nach Anspruch 8, weiter umfassend eine Schulter (174), die von dem ersten Einspritzkanal (156) angrenzend an den Auslass (170) vorspringt, die erste Angussanordnung (180) ist an der Schulter (174) angeordnet.
  10. Die Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 9, wobei die erste Angussanordnung (180) eine Abdeckplatte (184) umfasst, die auf einer Stange (186) angeordnet ist, die Stange (186) ist in einer in der Schulter (174) eingeformten Vertiefung angeordnet, die Stange (186) wirkt mit einer Vorspanneinrichtung zusammen, die in der Vertiefung angeordnet ist, um die erste Angussanordnung (180) von der geöffneten Position in die geschlossene Position zu bewegen.
  11. Die Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 10, wobei die Abdeckplatte (184) als Antwort auf eine durch eine Endoberfläche des zweiten Einspritzelements (138) aufgeprägte axiale Kraft axial in Richtung der offenen Position bewegbar ist.
  12. Die Spritzgießvorrichtung nach Anspruch 11, wobei die zweite Angussanordnung (182) im Allgemeinen identisch zu der ersten Angussanordnung (180) ist, und die zweite Angussanordnung (182) als Antwort auf eine durch eine Endoberfläche des ersten Einspritzelements (136) aufgeprägte axiale Kraft axial in Richtung der offenen Position bewegbar ist.
  13. Eine Spritzgießvorrichtung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Angussanordnung an eine Schmelzeübertragungseinheit (140) gekoppelt ist, die entlang der Länge des Einspritzelements angeordnet ist, die Schmelzeübertragungseinheit stellt selektiv einen Weg für den Schmelzestrom bereit, um zwischen einer ersten Position des Einspritzelements und einer zweiten Position des Einspritzelements zu strömen, die Schmelzeübertragungseinheit ist bewegbar um den Weg zu unterbrechen.
  14. Die Spritzgießvorrichtung (100) nach Anspruch 13, wobei die Bewegung der Schmelzeübertragungseinheit (140) dazu führt, dass die Angussanordnung den Durchfluss des Schmelzestroms beschränkt.
  15. Eine Spritzgießvorrichtung (100) nach den Ansprüchen 1, 2 und 3.
  16. Eine Spritzgießvorrichtung (100) nach Anspruch 15, wobei die erste Angussanordnung und die zweite Angussanordnung zusammenwirken, um den Durchfluss der Schmelze aus dem ersten Einspritzkanal und dem zweiten Einspritzkanal zu steuern.
  17. Eine Spritzgießvorrichtung (100) nach Anspruch 16, wobei die zweite Position der ersten Angussanordnung (180) und die zweite Position der zweiten Angussanordnung (182) den Durchfluss der Schmelze aus dem ersten Einspritzkanal und dem zweiten Einspritzkanal unterdrücken.
  18. Eine Spritzgießvorrichtung (100) nach Anspruch 3, wobei die erste Angussanordnung (180) und die zweite Angussanordnung (182) durch die Bewegung des zweiten bewegbaren Einspritzelements (136) von der Schmelzeabgabeposition zu der Schmelzeunterbrechungsposition betätigt werden.
  19. Eine Spritzgießvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, weiter umfassend: eine stationäre Platte (14); eine erste bewegbare Platte (16), die mit der ersten stationären Platte (14) gekoppelt ist und in und aus dem Eingriff mit der stationären Platte (14) bewegbar ist; eine zweite bewegbare Platte (18), die mit der stationären Platte (14) gekoppelt ist und in und aus dem Eingriff mit der ersten bewegbaren Platte (16) bewegbar ist; der Verteiler (150) ist mit der ersten bewegbaren Platte (16) gekoppelt und weist einen Verteilerkanal auf, um den Schmelzestrom aus dem zweiten Einspritzkanal aufzunehmen und den Schmelzestrom zu einem ersten Düsenkanal einer ersten Düse und zu einem zweiten Düsenkanal einer zweiten Düse zu fördern; einen ersten Formhohlraum, der zwischen den stationären Platte und der ersten bewegbaren Platte vorgesehen ist, der erste Formhohlraum nimmt den Schmelzestrom aus dem ersten Düsenkanal durch eine erste Formangussöffnung auf; einen zweiten Formhohlraum, der zwischen der ersten bewegbaren Platte (16) und der zweiten bewegbaren Platte (18) vorgesehen ist, der zweite Formhohlraum nimmt den Schmelzestrom von dem zweiten Düsenkanal durch eine zweite Formangussöffnung auf.
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