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Beschreibung der Erfindung
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Gebiet der Erfindung
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Diese
Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Palettiervorrichtung bzw.
einen Palettierer zum Beladen einer Palette mit einem Produkt von
einem Zufuhrbereich.
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Hintergrund der Erfindung
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Palettierer
werden verwendet, um Paletten mit Kartons, Taschen, Bündeln oder
anderen Paketen zu beladen. Manche Standardtypen von Palettierern
umfassen Abstreifplatten- bzw.
Stripper-Plate-Palettierer, Bestückungs-
bzw. Pick-and-Place-Palettierer, und Reihengreifer- bzw. Row-Picker-Palettierer.
Ein Abstreifplattenpalettierer bildet jeweils eine vollständige Schicht
einer palettierten Ladung. Typischerweise bildet er die Schicht
auf einer Platte und die gesamte Schicht wird dann von der Platte
auf eine Palette mittels eines Abstreifmechanismus geschoben. Ein
Bestückungspalettierer
bildet jeweils eine Produkteinheit einer palettierten Ladung. Er kann
einen Gerüst-
und/oder Roboterarm umfassen, der die Produkteinheit aufnimmt und
dann die Produkteinheit am geeigneten Ort bzw. der geeigneten Position
auf der Ladung platziert. Ein Reihengreiferpalettierer bildet jeweils
eine Reihe einer palettierten Ladung. Er verwendet ein Reihensicherungssystem wie
beispielsweise eine Klemmvorrichtung, um eine einzelne vollständige Produktreihe
auf der Palette aufzunehmen, zu transportieren und zu platzieren.
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Unabhängig vom
Typ werden Palettierer typischerweise mit einer Ladesequenz programmiert, um
die Ladung zu bilden. Die Palettierer folgen der Sequenz, um eine
Produkteinheit oder einen Satz von Produkteinheiten jeweils an einer
Position auf der Palette, die speziell in der Sequenz programmiert ist,
zu platzieren. Folglich folgt der Palettierer einem Teil der Sequenz,
um eine erste Produkteinheit an einer ersten Position zu platzieren,
und folgt einem zweiten Teil der Sequenz, um eine zweite Produkteinheit
an einer zweiten Position zu platzieren. Wenn der Palettierer der
gesamten Sequenz gefolgt ist, wobei Produkteinheiten an jeder zugewiesenen
Position platziert wurden, ist die palettierte Ladung vollständig. Typischerweise
zählt die
Sequenz die Anzahl der Produkteinheiten in einer Reihe, die Anzahl
der Produkteinheiten in einer Schicht sowie die Anzahl der Schichten
in der palettierten Ladung. Beispielsweise kann ein Bestückungspalettierer
programmiert werden, um eine Reihe auf der palettierten Ladung zu
bilden, indem einer Sequenz fünfmal
gefolgt wird, um die Reihe mit fünf
Produkteinheiten zu vervollständigen.
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Die
GB 2216489 A offenbart
ein Verfahren zum Bilden einer Ladung mit Produkteinheiten gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 und einen Palettierer gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
25. Der Palettierer umfasst eine Fördervorrichtung
18,
22 und
24;
Photozellensätze
26a,
26b,
28a,
28b,
74a,
74b,
98a und
98b;
einen Ausleger
40; einen Mast
46; sowie eine Greifeinrichtung
36.
Der Photozellensatz
26a und
26b wird verwendet,
um Artikel zu zählen, die
in die Fördervorrichtung
eintreten; der Photozellensatz
28a und
28b wird
verwendet, um zu detektieren, wenn der Letzte eines Satzes von Artikeln
auf der Fördervorrichtung
angesammelt wurde; der Photozellensatz
74a und
74b erfasst
die Oberseite einer Schicht von Kisten; und der Photozellensatz
98a und
98b erfasst
die Anwesenheit einer Palette. Die Greifeinrichtung ist konfiguriert,
um Artikel
34 für
das Stapeln auf einer Palette zu greifen.
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Häufig verwenden
Produkthersteller einen einzelnen Palettierer, um Produkte von verschiedener
Größe zu verschiedenen
Zeiten zu laden. Um dies zu bewerkstelligen, muss der Palettierer
angepasst sein, um von einem Produkt zu einem anderen überzugehen
und palettierte Ladungen mit den Produkten von unterschiedlicher
Größe zu bilden.
Da das Bilden der Ladung es erfordert, dass Produkteinheiten an
zugewiesenen Positionen platziert werden, erfordert ein Übergehen
von einer Größe oder
Form eines Produkts zu einer anderen typischerweise ein neues Computerprogramm,
das eine neue Sequenz für
das Produkt vorschreibt, die durch die Größe und Form des Produkts bestimmt
ist. Folglich muss, wenn die Produktgröße verändert wird oder die Orientierung
des Produkts verändert
wird, die Sequenz auch verändert
werden. Beispielsweise wenn der Palettierer eingestellt ist, um
0,3048 m (12 Zoll)-Produkteinheiten zu laden, kann dann das Laden
von Produkten, die entweder größer oder
kleiner als 0,3048 m (12 Zoll) sind, entweder eine Überschneidung
zwischen den Produkteinheiten oder Spalte zwischen den Produkteinheiten
auf der palettierten Ladung bewirken, sofern nicht das Sequenzprogramm
verändert
wird.
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Die
Vorbereitung und Programmierung einer neuen Sequenz für jede Veränderung
in der Produktgröße kann
ein teures und komplexes Verfahren sein, ferner kann ein häufiger Übergang
bei Verwendung komplexer Systeme fehleranfällig sein und in einer Ausfallzeit
und/oder anderen Unwirtschaftlichkeiten resultieren.
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Der
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist es, eines oder mehrere
der Defizite im Stand der Technik zu überwinden. Dieser Gegenstand
wird erzielt durch das Verfahren nach Anspruch 1 und den Palettierer
nach Anspruch 25.
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Zusammenfassung der Erfindung
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In
der folgenden Beschreibung werden bestimmt Aspekte und Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung offensichtlich werden. Es sollte verstanden
werden, dass die Erfindung in ihrem weitesten Sinne ausgeübt werden
kann, ohne dass sie ein oder mehrere Merkmale dieser Aspekte und
Ausführungsformen
aufweist. Es sollte ebenfalls verstanden werden, dass diese Aspekte
und Ausführungsformen
lediglich exemplarisch sind.
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Wie
hierin verkörpert
und allgemein beschrieben ist ein Aspekt der Erfindung auf ein Verfahren
zur Bildung einer Ladung mit einem Produkt von einem Zufuhrbereich
gerichtet. Es umfasst das Definieren eines gewünschten Volumens oder Bereichs der
Ladung unter Verwendung von Sensoren, wie beispielsweise einem Längensensor,
einem Breitensensor und einem Höhensensor.
Das Verfahren umfasst das automatische Füllen des Volumens mit einem
Produkt und das Bestimmen, wann das Volumen gefüllt ist.
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In
einem Aspekt kann das Definieren des gewünschten Volumens das Positionieren
von zumindest entweder des Längensensors,
des Breitensensors oder des Höhensensors
zum Definieren der jeweiligen Länge,
Breite bzw. Höhe
des Volumens umfassen. Es kann ferner das Positionieren des Breitensensors
und des Höhensensors
umfassen, um die gewünschte
Breite und die gewünschte
Höhe des
gewünschten
Volumens der Ladung zu definieren.
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In
einem Aspekt umfasst das Füllen
des Volumens das Erfassen der Position des Produkts, das zuvor auf
der Ladung platziert wurde. Es kann ferner das Transportieren eines
neuen Produkts mit einer Transporteinrichtung zu einer Position
benachbart der erfassten Position des zuvor platzierten Produkts auf
der Ladung umfassen.
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In
einem weiteren Aspekt kann das Definieren des gewünschten
Volumens das Einstellen einer gewünschten Höhe der Ladung durch Justieren
der Positionierung des Höhensensors,
das Einstellen einer gewünschten
Länge der
Ladung durch Positionieren des Längensensors
umfassen. In einem weiteren Aspekt umfasst das Definieren des gewünschten
Volumens das Einstellen einer gewünschten Breite der Ladung durch
Positionieren des Breitensensors. Das Positionieren des Längensensors
kann das Justieren der Position des Längensensors zum Definieren
der Länge
einer Produktreihe auf einer Fördervorrichtung
umfassen.
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In
noch einem weiteren Aspekt kann die Transporteinrichtung einen Produkthalter
umfassen, der konfiguriert ist, um das Produkt innerhalb des gewünschten
Volumens zu platzieren. Das Füllen
des Volumens mit einem Produkt kann das Überwachen der Position des
Produkthalters relativ zur Ladung umfassen. Das Überwachen der Position des
Produkthalters kann das Erfassen des zuvor platzierten Produkts
unterhalb des Produkthalters umfassen. Das Überwachen der Position des
Produkthalters kann das Erfassen des zuvor platzierten Produkts seitlich
zum Produkthalter umfassen. In einem weiteren Aspekt kann das Füllen des
Volumens mit einem Produkt ferner das Bewegen des Produkthalters oberhalb
und neben dem zuvor platzierten Produkt, wie durch zumindest einen
Sensor erfasst, sowie das Ablegen des Produkts vom Produkthalter
neben und auf dem zuvor platzierten Produkt umfassen.
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In
einem weiteren Aspekt kann das Füllen des
Volumens mit einem Produkt das Transportieren einer Reihe eines
Produkts mit einer ersten Geschwindigkeit für einen ersten Teil eines Transportwegs
von einer Produktfördervorrichtung
zur Ladung umfassen. Es kann ferner das Transportieren der Reihe
eines Produkts mit einer zweiten, relativ langsameren Geschwindigkeit
während
eines zweiten Teils des Transportwegs von der Produktfödervorrichtung
zur Ladung umfassen. In noch einem weiteren Aspekt kann das Füllen des
Volumens mit einem Produkt das Ausführen einer logischen Sequenz
in einer Steuereinheit für
zumindest zwei aufeinander folgende Transportzyklen umfassen.
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In
noch einem weiteren Aspekt kann die Transporteinrichtung einen Produkthalter
umfassen, der konfiguriert ist, um das Produkt innerhalb des Volumens
zu platzieren, sowie eine horizontale Halterung und eine vertikale
Halterung, die konfiguriert sind, um den Produkthalter zu halten.
Das Verfahren kann ferner das Überwachen
der Position der horizontalen Halterung relativ zur vertikalen Halterung umfassen,
um zu bestimmen, wann die Ladung die gewünschte Höhe erreicht. Das Überwachen
der Position des Produkthalters relativ zur horizontalen Halterung,
um zu bestimmen, wann die Ladung eine gewünschte Breite erreicht. Das
Verfahren kann ferner das Überwachen
eines Produkts auf einer Produktfördervorrichtung umfassen, um
zu bestimmen, wann das Produkt eine Produktreihe mit der gewünschten Länge bildet.
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In
noch einem weiteren Aspekt kann das Bestimmen, wann das Volumen
gefüllt
ist, das Überwachen
von zumindest zwei Sensoren unter dem Längen-, dem Breiten- und dem
Höhensensor
auf ein Signal umfassen, das angibt, dass zumindest zwei Parameter
unter der gewünschten
Länge,
der gewünschten
Breite und der gewünschten
Höhe der
Ladung erreicht sind. Es kann ferner das Empfangen eines Signals
von den zumindest zwei überwachten Sensoren
bei einer Steuereinheit umfassen. Das Verfahren kann ferner das
Schieben einer vollständigen Ladung
von einer Ladezone auf einen Palettierer umfassen. In einem weiteren
Aspekt umfasst das automatische Füllen des Volumens eines unter
Platzieren einer Produkteinheit auf der Ladung, um eine Reihe zu
bilden, das Platzieren einer Produktreihe auf der Ladung, um eine
Schicht zu bilden und das Platzieren einer Produktschicht auf der
Ladung, um die Ladung zu bilden.
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In
einem weiteren Aspekt ist die Erfindung auf ein Verfahren zum Bilden
einer Ladung mit einem Produkt von einem Vorschub- bzw. Zufuhrbereich
gerichtet. Es umfasst das Definieren einer gewünschten Höhe einer Ladung unter Verwendung
eines Höhensensors
sowie das Definieren einer gewünschten Länge der
Ladung unter Verwendung eines Längensensors.
Die gewünschte
Höhe und
die gewünschte Länge der
Ladung können
einen gewünschten
Bereich einer Ladung definieren, die mit dem Produkt zu füllen ist.
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In
noch einem weiteren Aspekt umfasst das Füllen des gewünschten
Bereichs das Erfassen der Position der Palette. Es kann ferner das
Ablegen des Produkts auf der erfassten Position des zuvor auf der Ladung
platzierten Produkts umfassen.
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In
einem weiteren Aspekt ist die Erfindung auf ein Verfahren zum Bilden
einer Ladung mit einem Produkt von einem Zufuhrbereich gerichtet.
Es kann das automatische Bewegen eines Produkts vom Zufuhrbereich
zu einem Ladungsbildungsbereich, das automatische Ablegen des Produkts
auf der Ladung, das automatische Wiederholen der Bewegungs- und Ablegeschritte
durch Wiederholen einer einzelnen logischen Sequenz für zumindest
zwei aufeinander folgende Bewegungs- und Ablegeschritte, sowie das automatische
Bestimmen, wann die Ladung vollständig gebildet ist, umfassen.
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In
einem Aspekt können
die automatischen Bewegungs- und automatischen Ablegeschritte einen
Transportzyklus definieren, und wobei eine Steuereinheit die einzelne
logische Sequenz für
jeden Transportzyklus der Ladung ausführt. In einem weiteren Aspekt
ist die logische Sequenz in computerausführbarem Code definiert, der
konfiguriert ist, um von einem Prozessor ausgeführt zu werden.
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In
noch einem weiteren Aspekt umfasst das Wiederholen der automatischen
Bewegungs- und automatischen
Ablegeschritte das Laden eines ersten Produkts mit einer ersten
Größe auf eine
Ladung und das Laden eines zweiten Produkts mit einer zweiten Größe auf dieselbe
Ladung.
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In
noch einem weiteren Aspekt kann das Wiederholen der einzelnen logischen
Sequenz für zumindest
zwei aufeinander folgende Bewegungs- und Ablegeschritte das Bewegen
und Ablegen eines ersten Produkts mit einer ersten Größe in ersten
Bewegungs- und Ablegeschritten umfassen. Es kann ferner das Bewegen
und Ablegen eines zweiten Produkts mit einer zweiten Größe in zweiten,
aufeinander folgenden Bewegungs- und Ablegeschritten umfassen. Es
kann ferner das Bilden einer zweiten Ladung mit einem zweiten Produkt
mit einer zweiten Größe, anders
als die Größe des ersten
Produkts, umfassen, wobei beim Bilden der zweiten Ladung eine Steuereinheit
die einzelne logische Sequenz wiederholt.
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In
noch einem weiteren Aspekt umfasst das Verfahren das Definieren
eines gewünschten
Volumens der Ladung durch zumindest einen unter einem Breitensensor,
einem Längensensor
und einem Höhensensor,
um eine gewünschte
Breite, eine gewünschte
Länge und
eine gewünschte
Höhe des
gewünschten
Volumens der Ladung zu definieren.
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In
einem weiteren Aspekt ist die Erfindung auf ein Verfahren zum Bilden
einer Ladung mit einem Produkt von einem Zufuhrbereich gerichtet.
Es kann das Definieren eines gewünschten
zu befüllenden Ladungsbereichs
umfassen. Das Definieren eines gewünschten Bereichs kann das Bereitstellen
justierbarer erster und zweiter Sensoren zum Definieren des Bereichs
umfassen.
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In
einem weiteren Aspekt ist die Erfindung auf einen Palettierer zum
automatischen Bilden einer Ladung mit einem Produkt von einem Zufuhrbereich gerichtet.
Er kann eine Einrichtung zum Definieren eines gewünschten
Volumens einer Ladung einschließlich
eines Längensensors,
eines Breitensensors und eines Höhensensors,
umfassen. Er kann ferner eine Einrichtung zum Transportieren eines Produkts
vom Zufuhrbereich zur Ladung umfassen. Ferner kann er eine Steuereinheit
umfassen, die mit einer Einrichtung zum Definieren des gewünschten Volumens
verbunden ist. Die Steuereinheit kann konfiguriert sein, um Signale
von den Sensoren zu empfangen und automatisch die Bewegung der Einrichtung
für das
Transportieren steuern. Die Steuereinheit kann konfiguriert sein,
um automatisch zu bestimmen, wann das Volumen gefüllt ist.
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In
einem weiteren Aspekt ist die Erfindung auf einen Palettierer zum
Bilden einer Ladung mit einem Produkt von einem Zufuhrbereich gerichtet.
Er umfasst eine Einrichtung zum Transportieren des Produkts vom
Zufuhrbereich zu einer Position auf einer Ladung, wobei das Transportieren
des Produkts vom Zufuhrbereich zur Ladung ein Transportzyklus ist.
Er kann ferner eine Steuereinheit umfassen, die konfiguriert ist,
um die Bewegung der Transporteinrichtung zum Befördern des Produkts und zum
Ablegen des Produkts auf der Ladung zu steuern, wobei die Steuereinheit
konfiguriert ist, um die logische Sequenz für zumindest zwei aufeinander
folgende Transportzyklen zu wiederholen, und wobei die Steuereinheit
konfiguriert ist, um zu bestimmen, wann die Ladung vollständig gebildet
ist. In einem Aspekt kann die Steuereinheit einen Computerprozessor
umfassen. Die logische Sequenz kann in computerausführbarem
Code definiert sein, der konfiguriert ist, um vom Prozessor ausgeführt zu werden.
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In
einem Aspekt ist die Einrichtung zum Transportieren von einem Produkt
ein Dreiachsensystem zum Platzieren einer Produkteinheit auf der Ladung.
In einem weiteren Aspekt ist sie ein Zweiachsensystem zum Platzieren
einer Reihe eines Produkts auf der Ladung.
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In
noch einem weiteren Aspekt ist die Erfindung auf ein System zum
Bilden und Einwickeln einer Ladung gerichtet. Es kann einen Palettierer
zum Bilden einer Ladung mit einem Produkt von einem Zufuhrbereich
und einen Verpackungsmaterialspender, verbunden mit dem Palettierer
zum Einwickeln der Ladung, umfassen. Es kann ferner eine Einrichtung zum
Bereitstellen einer Relativdrehung zwischen dem Verpackungsmaterialspender
und der Ladung umfassen.
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In
einem Aspekt ist eine Steuereinheit konfiguriert, um die Bewegung
der Transporteinrichtung zu steuern, um ein erstes Produkt mit einer
ersten Größe zu befördern und
zu platzieren, und um ein zweites Produkt mit einer zweiten Größe zu befördern und
aufeinander folgend zu platzieren, während dieselbe logische Sequenz
wiederholt wird.
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In
einem weiteren Aspekt umfasst ein Verfahren zum Bilden und Einwickeln
einer Ladung das Transportieren eines Produkts von einem Zufuhrbereich
zu einem Ladungsbildungsbereich und das Ablegen des Produkts auf
einer Ladung basierend auf der erfassten Position des zuvor platzierten
Produkts. Es kann ferner das Wiederholen der logischen Sequenz des
Transportierens und Ablegens für
aufeinander folgende Transportzyklen umfassen, um die Ladung zu
bilden und die Ladung mit einem Verpackungsmaterialspender einzuwickeln.
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In
einem weiteren Aspekt ist die Erfindung auf ein Verfahren zum Bilden
einer Ladung mit einem Produkt von einem Zufuhrbereich gerichtet.
Es umfasst das Definieren eines gewünschten Volumens auf der Ladung
unter Verwendung eines Längensensors,
eines Breitensensors und eines Höhensensors. Das
Volumen wird automatisch mit einem Produkt durch Ausführen einer
ersten logischen Sequenz in einer Steuereinheit und Wiederholen
der ersten logischen Sequenz für
zumindest zwei Transportzyklen gefüllt. Eine zweite logische Sequenz
wird in der Steuereinheit für
einen anderen Transportzyklus ausgeführt, während die Ladung gebildet wird.
Das Verfahren umfasst ferner das Bestimmen, wann das Volumen gefüllt ist.
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In
einem weiteren Aspekt umfasst das Verfahren das Definieren eines
gewünschten
Bereichs einer mit einem Produkt zu füllenden Ladung unter Verwendung
von zumindest zwei unter einem Höhensensor,
einem Längensensor
und einem Breitensensor.
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Zusätzliche
Gegenstände
und Vorteile der Erfindung werden teilweise in der folgenden Beschreibung
ausgeführt
und werden teilweise von der Beschreibung offensichtlich werden
oder können durch
Anwendung der Erfindung erlernt werden. Die Gegenstände und
Vorteile der Erfindung werden mittels der Elemente und Kombinationen,
die speziell in den angehängten
Ansprüchen
ausgeführt
sind, realisiert und erreicht.
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Es
versteht sich, dass sowohl die vorhergehende allgemeine Beschreibung
als auch die folgende detaillierte Beschreibung lediglich exemplarisch und
erläuternd
sind und nicht beschränkend
bezüglich
der Erfindung wie beansprucht.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Die
vorangehenden und weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden
von der folgenden spezielleren Beschreibung der Erfindung ersichtlich werden,
wie in den beigefügten
Zeichnungen dargestellt.
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1 ist
eine graphische Darstellung eines exemplarischen Palettierers gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
ein Blockdiagramm, das ein Steuerungssystem zum Steuern des Palettierers
von 1 zeigt.
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3 ist
eine schematische Darstellung, die eine Vorderansicht eines exemplarischen
Palettierers gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung zeigt.
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4 ist
eine schematische Darstellung, die eine Draufsicht des exemplarischen
Palettierers von 3 zeigt.
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5 ist
eine graphische Darstellung eines exemplarischen Sensors entlang
einer Fördervorrichtung.
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6 ist
ein Flussdiagramm zum Messen einer Reihe eines Produkts.
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7 ist
eine graphische Darstellung eines exemplarischen Sensors auf einem
Produkttransporter.
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8 ist
eine graphische Darstellung eines exemplarischen Trägersystems
zum Justieren der Position eines Sensors.
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9A und 9B sind
Flussdiagramme zum Laden einer Palette mit einem Produkt gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung.
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10 und 11 sind
Skizzen, die einen exemplarischen Fortbewegungsweg eines Produkttransporters
zeigen.
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Beschreibung der Ausführungsformen
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Es
wird nun im Detail auf die vorliegenden exemplarischen Ausführungsformen
der Erfindung Bezug genommen, von denen Beispiele in den beigefügten Zeichnungen
dargestellt sind. Wann immer möglich,
werden dieselben Bezugszeichen in den gesamten Zeichnungen verwendet,
um auf dieselben oder gleiche Teile zu verweisen.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein System und ein Verfahren zum
Bilden einer Produktladung auf einer Palette unter Verwendung eines
Palettierers. Der Palettierer kann derart arbeiten, dass er ein vordefiniertes
Volumen mit einem Produkt füllt,
um die palettierte Ladung zu erzeugen. Das Volumen kann bestimmt
werden basierend auf einer gewünschten
Reihenlänge,
einer gewünschten
Schichtbreite und einer gewünschten
Ladungshöhe.
Sensoren werden verwendet, um die Grenzen für die Reihenlänge, die
Schichtbreite und die Ladungshöhe
zu beschreiben. Diese können
durch Verändern
der Position der Sensoren justiert werden, die die Grenzen der Länge, der
Breite und der Höhe
angeben. Deshalb kann der Palettierer das Volumen durch Ablegen eines
Produkts auf der palettierten Ladung füllen, bis die Sensoren anzeigen,
dass das Volumen gefüllt
ist. Folglich kann der Palettierer der vorliegenden Erfindung konfigurier
sein, um eine palettierte Ladung basierend auf dem palettierten
Ladungsvolumen und nicht basierend auf der Produktgröße zu bilden.
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Das
Bilden einer palettierten Ladung basierend auf dem Volumen der Ladung
anstatt auf der Produktgröße beseitigt
die Notwendigkeit, über
eine andere Programmsequenz für
jede andere Produktgröße zu verfügen, wie
dies von herkömmlichen
Palettierern benötigt
wird. Um die palettierte Ladung zu bilden, folgt die vorliegende
Erfindung derselben Programmsequenz, unabhängig von der Größe des Produkts,
und fährt
mit dem Bilden fort, bis das vordefinierte Volumen gefüllt ist.
Aufgrund dessen kann der Palettierer eine palettierte Ladung unter
Verwendung von Produkten mit unterschiedlichen Dimensionen oder
Orientierungen in jeder Reihe, jeder Schicht oder jeder Ladung bilden,
ohne der Notwendigkeit, verschiedene Programmsequenzen zu verwenden. Beispielsweise
kann eine Ladung, die gemäß der vorliegenden
Erfindung gebildet ist, eine erste Schicht mit einer Produktgröße und eine
zweite Schicht mit einer zweiten unterschiedlichen Produktgröße ohne
unterschiedliche Programmiersequenzen für jede Schicht aufweisen.
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Die
Platzierung von Produkten mit unterschiedlichen Größen kann
bewerkstelligt werden ohne das Verändern des Programmiersystems und/oder
die Durchführung
großer
und schwieriger Änderungen
an der Maschinenstruktur. Folglich ist der Palettierer der vorliegenden
Erfindung effizient, einfach in der Anwendung, und beseitigt die
Notwendigkeit einer separaten Programmierung für jede Produktgröße. Aufgrund
dessen werden die Betriebskosten reduziert, was in Einsparungen
für Produkthersteller
resultiert. Folglich ist der Palettierer flexibler, kosteneffektiver
und einfacher in der Verwendung als im Stand der Technik bekannte
Palettierer.
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Gemäß einem
Aspekt der vorliegenden Erfindung ist ein Palettierer 100 zum
Laden einer Palette mit einem Produkt wie in 1 gezeigt
bereitgestellt. Der Palettierer 100 umfasst ein Transportsystem 102,
welches einen Arm 106, einen Mast 108 und einen
Produkthalter wie beispielsweise eine Klemmvorrichtung 104 umfassen
kann. Wie in 1 gezeigt und hierin verkörpert, kann
der Palettierer 100 nahe einer Produktzufuhrfördervorrichtung 110 angeordnet
sein und diese umfassen, und er kann in Verbindung mit einer Palettenfördervorrichtung 114 arbeiten.
In dieser Ausführungsform
ist der Palettierer 100 ein Reihengreiferpalettierer. Die
vorliegende Erfindung kann jedoch mit anderen Typen von Palettierern
verwendet werden, umfassend sowohl Zweiachsen- als auch Dreiachsenpalettierer.
Beispielsweise ist der Palettierer 100 in einer Ausführungsform
ein Dreiachsenpalettierer, der die unten aufgeführten erfinderischen Prinzipien
verwendet, um Produkteinheiten auf einer Palettenladung in jeweils
einer Einheit zu platzieren. Der Palettierer 100 könnte jeder
beliebige Typ eines Palettierers sein, einschließlich, jedoch nicht beschränkt auf,
Abstreifplattenpalettierer und Bestückungspalettierer.
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In
dieser Beschreibung soll der Begriff "automatisch" definiert sein, als mittels einer Maschine durchgeführt oder
bewerkstelligt. Folglich ist beabsichtigt, dass damit nicht die
manuelle Ausführung von
Hand gemeint ist. Auch der Begriff "aktiviert" oder "offen" wird verwendet, um anzugeben, dass
ein Sensor eine Veränderung
im Status quo erfasst. Beispielsweise könnte dies bedeuten, dass der
Sensor ein Objekt erfasst, das zuvor nicht an dieser Position war,
oder alternativ, erfasst, dass ein zuvor erfasstes Objekt nicht
mehr erfasst wird.
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Wie
in 4 gezeigt, kann die Klemmvorrichtung 104 einen
ersten beweglichen Greifer 120 und einen zweiten feststehenden
Greifer 122 umfassen. Wenn das Produkt eingeklemmt wird,
kann das Produkt auf einer Fördervorrichtung
zwischen dem beweglichen und dem feststehenden Greifer 120 und 122 positioniert
sein. Der bewegliche Greifer 120 wird dann in Richtung
des feststehenden Greifers 122 bewegt, wobei das Produkt
zwischen den zwei Greifern 120 und 122 festgehalten
wird. Obwohl die Erfindung mit Bezug auf die Klemmvorrichtung 104 beschrieben
ist, könnten
andere Produkthalter mit einem Palettierer der vorliegenden Erfindung
verwendet werden. Diese Produkthalter könnten beispielsweise ein Vakuumssystem
zum Anheben und transportieren von Produkten zu einer Palette, eine
Klemmvorrichtung mit zwei beweglichen Greifern, ein Regal, ein Tisch
oder eine Plattform oder andere im Stand der Technik bekannte Produkthalter
sein.
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Der
bewegliche Greifer 120 und der feststehende Greifer 122 bilden
die Klemmvorrichtung 104, die an den Arm 106 in
einer Art und Weise befestigt sein kann, die es der Klemmvorrichtung 104 einschließlich sowohl
des beweglichen Greifers 120 und des feststehenden Greifers 122 erlaubt,
sich entlang einer Länge
des Arms 106 in einer im Wesentlichen horizontalen Richtung
zu bewegen. Der Arm 106 kann an den Mast 108 in
einer Weise befestigt sein, die es dem Arm 106 erlaubt,
sich im Wesentlichen vertikal auf dem Mast 108 fortzubewegen.
Folglich stellen der Arm 106 und der Mast 108 eine
horizontale und eine vertikale Halterung für die Klemmvorrichtung 104 bereit.
In der gezeigten Ausführungsform
ist der Arm 106 ein Ausleger, der sich vom Mast 108 erstreckt,
es könnten
jedoch andere Konfigurationen verwendet werden. Eine Bewegung der
Klemmvorrichtung 104 entlang des Arms 106 sowie
des Arms 106 entlang des Masts 108 könnte unter
Verwendung von gegenwärtig
im Stand der Technik bekannten Verfahren bewerkstelligt werden.
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Die
Produktzufuhrfördervorrichtung 110 kann
in einem Zufuhrbereich 109 zum Zuführen eines hergestellten Produkts
zum Palettierer 100 verwendet werden. Sie kann beispielsweise
ein Rollenförderer
sein und die Rollen können
entweder angetrieben oder nicht angetrieben sein, wie einem Fachmann
ersichtlich sein würde.
Jeder beliebige Typ einer Fördervorrichtung
oder eines anderen Produktbewegers könnte verwendet werden, einschließlich eines Bandförderers.
Auch die Palettenfördervorrichtung 114 könnte ein
Rollenförderer,
ein Bandförderer
oder eine andere Fördervorrichtung
sein, wie dies im Stand der Technik bekannt ist.
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Der
Palettierer 100 ist konfiguriert, um ein Produkt von der
Produktzufuhrfördervorrichtung 110 zu
einer Palette 112, angeordnet an der Palettenfördervorrichtung 114,
zu transportieren. In der in 1 gezeigten
exemplarischen Ausführungsform
werden Produktreihen 116, umfassend individuelle Produkteinheiten 118,
auf der Palette 112 mittels des Transportsystems 102 platziert.
Die Produktreihen 116 bilden Produktschichten 126 auf
der Palette.
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Wie
in dieser exemplarischen Ausführungsform
gezeigt, bewegen sich die Produkteinheiten 118 auf der
Zufuhrfördervorrichtung 110 zu
einem Fördervorrichtungsende 111,
wo die Produkteinheiten 118 in eine Produktreihe 116 indiziert
werden. Die Produkteinheiten 118 können von jedem beliebigen Typ sein,
einschließlich
beispielsweise Kartons, Taschen oder Bündel. Das Transportsystem 102 fördert wiederholt
Produktreihen 116 zur Palette 112. In dieser Beschreibung
bezieht sich das Bewegen eines Produkts zu einer Palette 112 auf
das Bilden einer Ladung. Ebenso bezieht sich eine Palette mit einem Produkt
darauf hierin auf eine Ladung oder eine palettierte Ladung, die
in 1 durch das Bezugszeichen 124 gezeigt
ist. Wenn eine Palette 112 vollständig beladen ist, kann die
palettierte Ladung 124 entlang der Fördervorrichtung 114 vom
Ladebereich wegbewegt werden. In einer Ausführungsform kann ein Verpackungsmaterialspender 127 für ein anschließendes Einwickeln
der vollständigen
palettierten Ladung umfasst sein. Der Verpackungsmaterialspender 127 kann
eine Lage Verpackungsmaterial in einer Netzform wie beispielsweise
Spannpackungs-Verpackungsmaterial, das um die Ladung herum zu wickeln
ist, spenden. Verschiedene andere Verpackungsmaterialien, die im
Allgemeinen nicht als Spannpackungsmaterialien betrachtet werden, wie
beispielsweise Netze, Riemen, Bänder
und Klebeband können
ebenfalls verwendet werden. Es sollte ferner betont werden, dass
die Ladung nicht auf einer Palette gebildet werden muss, sondern
auf einer Platte, dem Boden oder einer anderen Basis gebildet werden
könnte.
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Der
Palettierer 100 kann ferner eine Einrichtung zum Bereitstellen
einer Relativdrehung zwischen dem Spender 127 und der palettierten
Ladung 124 umfassen, um Verpackungsmaterial um die Seiten
der Ladung herum zu wickeln. Die Einrichtung zum Bereitstellen einer
Relativdrehung kann einen drehbaren Drehtisch 115, einen
Wickelarm oder einen Ring zum Drehen des Spenders um die Ladung herum
umfassen.
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In
der in 1 gezeigten exemplarischen Ausführungsform
ist ein Palettenspender 128 mit der Palettenfördervorrichtung 114 verbunden.
Folglich kann, wenn eine komplette palettierte Ladung von der Palettenfördervorrichtung 114 herunter
bewegt wird, eine neue leere Palette 112a vom Spender 128 auf
die Palettenfördervorrichtung 114 für eine anschließende Beladung
mit einem Produkt durch das Transportsystem 102 bewegt
werden.
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2 ist
ein Blockdiagramm eines exemplarischen Steuerungssystems 130,
das mit dem Palettierer 100 verbunden ist. Das Steuerungssystem 130 ermöglicht es
einem Bediener, ein gewünschtes
palettiertes Ladungsvolumen zu wählen,
und steuert den Palettierer 100, um ein Produkt auf der
Palette 112 zu platzieren, bis die palettierte Ladung das
gewünschte
Volumen füllt.
Das Steuerungssystem 130 kann Sensoren 132 umfassen,
die wirksam mit einem Controller bzw. einer Steuereinheit 134 verbunden sind.
Die Steuereinheit 134 kann konfiguriert sein, um Steuersignale
an die Produktzufuhrfördervorrichtung 110 und
Komponenten des Transportsystems 102 einschließlich der
Klemmvorrichtung 104, des Arms 106, des Masts 108 und
des beweglichen Greifers 120 zu senden.
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Die
Position der Sensoren 132 kann justiert werden, um das
gewünschte
Volumen der palettierten Ladung zu definieren. Das Steuerungssystem 130 steuert
den Palettierer 100, um eine palettierte Ladung zu bilden,
die das definierte Volumen füllt,
unabhängig
von der Größe oder
Form der individuellen Produkteinheiten, die die Ladung ausmachen.
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Wie
in 2 gezeigt, umfasst die Steuereinheit 134 einen
Prozessor 136 und eine Speicherkomponente 138.
Der Prozessor 136 kann jeder beliebige Standardprozessor
sein, der in der Lage ist, Datenstrukturen, Datensequenzen und/oder
Computerprogramme auszuführen.
Die Speicherkomponente 138 kann jede beliebige Speicherkomponente
sein, die mit dem Prozessor 136 zum Speichern von Informationen
wie beispielsweise Datenstrukturen, Datensequenzen und/oder Computerprogrammen
verbunden ist. Die Datenstrukturen, Datensequenzen und/oder Computerprogramme
können
Sequenzen von Datenstrukturen oder computerausführbarem Programmcode sein,
und können
Routinen oder Subroutinen innerhalb der Strukturen oder des Codes
sein. Der Prozessor 136 und die Speicherkomponente 138 können jede(r)
beliebige im Stand der Technik bekannte Standardprozessor und Speicherkomponente sein.
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Die
Steuereinheit 134 kann konfiguriert sein, um eine logische
Sequenz für
jeden Zyklus des Bewegens und/oder Platzierens einer Produktreihe 116 zur
palettierten Ladung 124 auszuführen. Eine logische Sequenz
kann beispielsweise eine Routine oder eine Subroutine sein, die
von der Steuereinheit 134 befolgt oder ausgeführt wird,
um die Produktreihen 116 auf der Palette 112 zu
bewegen und zu platzieren. In einer exemplarischen Ausführungsform führt die
Steuereinheit 134 dieselbe logische Sequenz aus, wenn eine
Produktreihe für
zwei aufeinander folgende Zyklen oder für jeden aufeinander folgenden
oder sukzessiven Zyklus beim Bilden einer Ladung bewegt und/oder
platziert wird. Folglich ist es nicht notwendig, jede individuelle
Position, an der das Produkt zu platzieren ist, zu programmieren.
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Die
Sensoren 132 können
jede beliebige Anzahl von Sensoren umfassen, die notwendig sind,
um die Informationen zu bestimmen, die zum Ausführen der Datenstruktur, der
Datensequenzen und/oder der in der Speicherkomponente 138 gespeicherten
Programme benötigt
werden. Die Sensoren 132 können verschiedene Typen von
Sensoren umfassen, einschließlich
beispielsweise Näherungssensoren,
Infrarotsensoren und Photozellensensoren. Andere Sensoren können verwendet
werden, wie einem Fachmann ersichtlich sein würde.
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Die
Sensoren 132 sind um den Palettierer 100 und/oder
den Zufuhrbereich 109 verteilt. Sie können konfiguriert sein, um
die Position der Produkteinheiten 118, der Palette 112,
des Produkts auf der Palette und des Transportsystems 102 zu
messen oder anderweitig zu erfassen. Die Sensoren 132 können auch
andere Elemente des Systems erfassen.
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Wie
oben angegeben, ist die Steuereinheit 134 auch mit dem
Transportsystem 102 zum Betrieb der Fördervorrichtung 110,
des Masts 108, des Arms 106 und der Klemmvorrichtung 104 einschließlich des
beweglichen Greifers 120 verbunden. Die Steuereinheit 134 kann
konfiguriert sein, um Informationen anzuwenden, die von den Sensoren 132 als
Eingaben in die Datenstrukturen, Sequenzen und/oder Programme für die Ausführung durch
den Prozessor 136 erhalten wurden. Ausgabeinformationen,
basierend auf den Sensorinformationen, können vom Prozessor 136 zum
Steuern der Bewegung der Fördervorrichtung 110,
des Masts 108, des Arms 106 oder der Klemmvorrichtung 104 gesendet
werden. Signalverarbeiter können
mit den Sensoren 132 oder innerhalb der Steuereinheit 134 verwendet
werden, um die Sensorsignale wie im Stand der Technik zu filtern,
zu verstärken
oder anderweitig zu überwachen.
Es sollte betont werden, dass die Steuereinheit mehr als einen Prozessor
umfassen kann, die bei separaten Orten um den Palettierer 100 verteilt
sein können.
Diese können
verwendet werden, um die separaten Komponenten des Transportsystems 102 zu
steuern.
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Die
Speicherkomponente 138 kann Datenstrukturen, Sequenzen
und/oder Programme zum Steuern der Bewegung der Produktfördervorrichtung 110,
des Masts 108, des Arms 106 und der Klemmvorrichtung 104,
basierend auf Signalen, die von den Sensoren 132 empfangen
wurden, enthalten. Ferner können
die Datenstrukturen, Sequenzen und/oder Programme innerhalb der
Speicherkomponente 138 konfiguriert sein, um die Bewegung
dieser Palettiererkomponenten zu steuern, um ein vordefiniertes Volumen
mit Produkteinheiten 118 zu füllen. Das Volumen kann beispielsweise
durch die justierbare Position eines Längensensors, eines Breitensensors und
eines Höhensensors
definiert werden.
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Die 3 und 4 sind
schematische Darstellungen jeweils einer Frontansicht und einer
Draufsicht des Palettierers 100 einschließlich der
Fördervorrichtung 110.
Wie gezeigt, umfasst der Palettierer 100 den Mast 108,
den Arm 106, die Klemmvorrichtung 104 und kann
die Produktfördervorrichtung 110 umfassen.
Pfeile zeigen an, dass sich die Klemmvorrichtung 104 horizontal
entlang des Arms 106 bewegen kann, und sich der Arm 106 vertikal
entlang des Masts 108 bewegen kann. Eine palettierte Ladung 124 mit
Produktreihe 116 ist im Ladebereich des Palettierers 100 gezeigt.
Mehrere Produktreihen 116 machen eine Produktschicht 126 aus.
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Die 3 und 4 zeigen
ferner die Position der Sensoren 132, platziert um die
Produktfördervorrichtung 110 und
den Palettierer 100 herum und damit verbunden. Die mit
der Produktzufuhrfördervorrichtung 110 verbundenen
Sensoren 132 können
verwendet werden, um eine gewünschte
Länge einer
Produktreihe 116, die vom Palettierer 100 aufzunehmen
und zu platzieren ist, einzustellen. Die mit dem Palettierer 100 verbundenen
Sensoren 132 können
verwendet werden, um die Position der sich bewegenden Komponenten
des Palettierers 100 bezüglich der erfassten Position
der anderen Komponenten und des Produkts zu bestimmen.
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Zum
Zwecke der Erklärung
werden der Betrieb der Zufuhrvorrichtung und die Sensoren zuerst diskutiert,
gefolgt von einer Diskussion des Betriebs des Palettierers und der Sensoren.
Der Klarheit halber sind die Palettierersensoren in Kategorien von Sensoren
unterteilt, die die Position oder den Betrieb der verschiedenen
Komponenten des Palettierers 100 bestimmen. Diese Kategorien
umfassen: die Mast-Arm-Sensoren; die Arm-Klemmvorrichtungs-Sensoren; die Klemmvorrichtungs-Greifer-Sensoren;
die Produkt-Arm-Sensoren;
und die Produkt-Klemmvorrichtungs-Sensoren. Alle diese Sensoren
sind gemeinsam, einschließlich
der Sensoren, die mit der Produktfördervorrichtung 110 verbunden
sind, in 2 als Sensoren 132 dargestellt.
Es sollte betont werden, dass jeder beliebige Sensor, der verwendet
wird, um die Position einer Komponente relativ zu einer anderen
Komponente zu bestimmen, auf jeder Komponente angeordnet sein könnte. Als
solches dienen die Positionen der unten diskutierten Sensoren für manche
exemplarische Ausführungsformen,
während
andere Ausführungsformen
ebenfalls vorgeschlagen werden.
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Betrieb der Fördervorrichtung
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Mit
Bezug auf 4 kann die Produktzufuhrfördervorrichtung 110 einen
Stoppraumförderer 140 und
einen Reihenbildungsförderer 142 umfassen. Der
Stoppraumförderer 140 und
der Reihenbildungsförderer 142 sind
derart angeordnet, dass Produkteinheiten 118 vom Stoppraumförderer 140 zum Reihenbildungsförderer 142 passieren
können.
Der Stoppraumförderer 140 kann
ein Produkt von einem Herstellungsort zum Palettierer 100 transportieren. Der
Reihenbildungsförderer 142 empfängt das
Produkt vom Stoppraumförderer
und ist konfiguriert, um eine Produktreihe 116, die auf
der Palette 112 zu platzieren ist, zu bilden.
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Ein
Stoppraumsensor 150 und ein justierbarer Reihenlängensensor 152 sind
mit dem Stoppraumförderer 140 und
dem Reihenbildungsförderer 142 verbunden.
In dieser exemplarischen Ausführungsform
sind der Reihenlängensensor 152 und
der Stoppraumsensor 150 benachbart zur Fördervorrichtung 110 angeordnet
und sind konfiguriert, um Produkteinheiten 118 auf der
Fördervorrichtung 110 zu überwachen.
Der Stoppraumsensor 150 kann im Wesentlichen im Bereich
zwischen dem Stoppraumförderer 140 und
dem Reihenbildungsförderer 142 angeordnet
sein, und kann konfiguriert sein, um zu bestimmen, wann Produkteinheiten
vom Stoppraumförderer 140 zum
Reihenbildungsförderer 142 passieren.
Der Reihenlängensensor 152 ist
entlang des Reihenbildungsförderers 142 angeordnet
und kann beweglich entlang der Länge
der Fördervorrichtung sein,
um den Abstand zwischen den zwei Sensoren 150 und 152 zu justieren.
Der Abstand zwischen den zwei Sensoren 150 und 152 bestimmt
die Länge
einer Produktreihe, die vom Reihenbildungsförderer 142 zu indizieren
ist und dann vom Reihenbildungsförderer 142 zur
palettierten Ladung mittels der Klemmvorrichtung 104 zu
transportieren ist.
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5 zeigt
eine exemplarische Ausführungsform
der Fördervorrichtung 110 mit
dem Stoppraumförderer 140 und
dem Reihenbildungsförderer 142.
In dieser Ausführungsform
sind der Stoppraumsensor 150 und der Reihenlängensensor 152 jeweils an
eine justierbare Trägeranordnung 148 befestigt. Die
Trägeranordnung 148 kann
an der Seite der Produktfördervorrichtung 110 gesichert
sein und kann es einem Bediener ermöglichen, das gewünschte Volumen
der palettierten Ladung durch Justieren der Länge der Produktreihen 116,
die auf der Palette zu platzieren sind, zu verändern.
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Ein
Beispiel einer justierbaren Trägeranordnung 148 ist
in 7 gezeigt. Die justierbare Trägeranordnung 148 kann
eine Stange 172 umfassen, die konfiguriert ist, um innerhalb
einer Spur 174 zu gleiten. Ein Knauf 176 mit einem
Bolzen, der sich durch ein Gewindeloch in der Stange 172 erstreckt,
kann verwendet werden, um die Stange 172 an der Spur 174 bei
einer gewünschten
Position mittels Reibung zu sichern. Eine mit Linien versehene Referenzmarkierung
(nicht gezeigt) kann neben der Spur 174 befestigt sein
und kann konfiguriert sein, um die Länge der Produktreihe basierend
auf der Position des Reihenlängensensors 152 zu
zeigen. Die mit Linien versehene Referenzmarkierung könnte beispielsweise in
linearen Einheiten wie beispielsweise Meter (Zoll) oder in Produkteinheiten
sein.
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6 ist
ein Flussdiagramm 600, das ein exemplarisches Verfahren
zum Indizieren eines Produkts auf dem Reihenbildungsförderer 142 zeigt.
Das Verfahren kann als eine Datenstruktur, eine Sequenz einer Datenstruktur
und/oder ein Computerprogramm in der Speicherkomponente 138 der
Steuereinheit 134 gespeichert werden, um vom Prozessor 136 ausgeführt zu werden.
In dieser exemplarischen Ausführungsform
bewegt der Stoppraumförderer 140 ein
Produkt von beispielsweise einem Herstellungsbereich kontinuierlich
vorwärts
zum Palettierer. Im Gegensatz dazu kann sich der Reihenbildungsförderer 142 vorwärts bewegen,
wenn der Stoppraumsensor 150 eine Produkteinheit erfasst,
die vom Stoppraumförderer 140 zum
Reihenbildungsförderer 142 passiert,
und kann das Befördern
bzw. Vorwärtsbewegen
stoppen, wenn die Produkteinheit nicht erfasst wird. Folglich kann
der Reihenbildungsförderer 142 verwendet
werden, um Produkteinheiten zusammenzubringen, die auf dem Stoppraumförderer 140 mit
Abstand versehen sein können,
wie beispielsweise wenn sie von einem Herstellungsbereich kommen.
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Mit
Bezug auf 6 beginnt das Verfahren bei
einem Startschritt 602. Dieser Startschritt 602 kann
das Antreiben des Systems umfassen oder kann alternativ einfach
das Erfassen eines Produkts auf der Fördervorrichtung umfassen. Bei
Schritt 604 kann der Stoppraumsensor 150 die Fördervorrichtung 110 überwachen,
um ein Produkt, das den Sensor passiert, zu erfassen. In diesem
exemplarischen Verfahren, wenn der Sensor keine Produkteinheit erfasst,
die auf der Fördervorrichtung
passiert, unternimmt das System keine Handlung und der Stoppraumförderer 140 kann
weiter arbeiten, um ein Produkt zum Palettierer 100 zu
fördern.
Wenn jedoch der Stoppraumsensor 150 eine Produkteinheit,
die ihn passiert, erfasst, dann wird der Reihenbildungsförderer 142 vorwärts bewegt,
bis die Produkteinheit nicht mehr vom Stoppraumsensor 150 erfasst
wird, bei einem Schritt 606. In anderen Worten wird in
diesem exemplarischen Verfahren der Reihenbildungsförderer 142 vorwärts bewegt,
bis sich die Produkteinheit vollständig am Stoppraumförderersensor 150 vorbei, vom
Stoppraumförderer 140 herunter
und vollständig auf
den Reihenbildungsförderer 142 bewegt
hat. Sobald der Stoppraumförderersensor 150 keine
Produkteinheit mehr erfasst, wird der Reihenbildungsförderer 142 gestoppt.
Folglich ist die Produkteinheit nun lediglich gerade hinter dem
Stoppraumsensor 150 angeordnet.
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Obwohl
der Reihenbildungsförderer 142 gestoppt
wird, fährt
der Stoppraumförderer 140 fort,
die nächste
Produkteinheit in Richtung des Reihenbildungsförderers 142 vorwärts zu bewegen,
was einen beliebigen Abstand zwischen der ersten Produkteinheit
und einer nächsten
Produkteinheit auf dem Stoppraumförderer 140 verringert
oder beseitigt. Wenn die nächste
Produkteinheit vom Stoppraumförderersensor 150 erfasst
wird, wird ein beliebiger Spalt zwischen der ursprünglichen
Produkteinheit und der nächsten
Produkteinheit im Wesentlichen beseitigt. Dann, wenn der Stoppraumsensor 150 die nächste Produkteinheit
erfasst, wird der Bildungsförderer 142 wiederum
lediglich so lange vorwärts
bewegt, bis die nächste
Produkteinheit den Stoppraumsensor 150 passiert. Auf diese
Weise wird es ermöglicht,
dass Produkteinheiten benachbart zueinander auf dem Reihenbildungsförderer 142 vorliegen,
obwohl sie auf dem Stoppraumförderer 140 beabstandet
sein können.
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Bei
einem Schritt 608 kann das System überwachen, ob sich genügend Produkteinheiten
auf dem Reihenbildungsförderer 142 angesammelt
haben, um eine Produktreihe 116 zu bilden, indem bestimmt wird,
ob ein Produkt vom Reihenlängensensor 152 erfasst
wird. Der Reihenlängensensor 152 wird
verwendet, um zu erfassen, wann sich genügend Produkteinheiten auf dem
Reihenbildungsförderer 142 befinden,
um eine vollständige
Produktreihe zu bilden. Wenn vom Reihenlängensensor 152 kein
Produkt erfasst wird, dann fährt
das System fort, bezüglich
Produkteinheiten zu überwachen,
die den Stoppraumsensor 150 passieren. Wenn der Reihenlängensensor 152 ein
Produkt bei Schritt 606 erfasst, dann wird der Stoppraumförderer 140 gestoppt
und der Reihenbildungsförderer 142 wird
vorwärts
bewegt, um das Produkt auf dem Förderer
zu indizieren, bei Schritt 610. Folglich, wenn der Reihenlängensensor 152 ein
Produkt erfasst, bestimmt das System, dass genügend Produkteinheiten 118 zum
Vervollständigen
einer vollen Reihe für
die palettierte Ladung auf dem Reihenbildungsförderer 142 angeordnet
sind. Als solches bewegt der Reihenbildungsförderer 142 die Produktreihe 116 zum
Fördervorrichtungsende 111 vorwärts, so
dass der Palettierer 100 die Produktreihe 116 zur
Palette 112 transportieren kann.
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Das
Indizieren des Produkts auf dem Reihenbildungsförderer 142, d. h.
das Vorwärtsbewegen der
Produktreihe zum Ende des Reihenbildungsförderers 142 und das
Entfernen eines beliebigen Raums zwischen den Produkteinheiten,
kann unter Verwendung eines Zeitgebersystems bewerkstelligt werden.
In einer Ausführungsform
wird der Reihenbildungsförderer 142 angetrieben,
um die Produkteinheiten 118 auf dem Reihenbildungsförderer 142 zum
Fördervorrichtungsende 111 für eine eingestellte
Zeitdauer vorwärts
zu bewegen. Die Zeitdauer wird derart festgesetzt, dass sie ausreichend
ist, um die Reihe vollständig
zu indizieren. Nachdem die Produktreihe 116 vollständig indiziert
ist, ist die Produktreihe 116 auf dem Reihenbildungsförderer 142 bereit,
um vom Transportsystem 102 aufgenommen zu werden.
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Bei
einem Schritt 612 endet das Verfahren. Das Verfahren kann
erneut starten, nachdem das Transportsystem 102 die indizierte
Produktreihe vom Reihenbildungsförderer 142 entfernt.
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Betrieb des Palettierers
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Mast-Arm-Sensoren
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Zurückkehrend
auf die 3 und 4 werden
nun die Sensoren, die die Bewegung des Arms 106 relativ
zum Mast 108 überwachen,
beschrieben. Die Sensoren können
einen Mastobergrenzensensor 160, einen Verzögerungsmastobergrenzensensor 162,
einen Armausgangsstellungssensor 164, einen Verzögerungsarmausgangsstellungssensor 166,
einen Mastuntergrenzensensor 168 und einen Maximalladungshöhensensor 170 umfassen.
Wie in 3 gezeigt, ist der Mastobergrenzensensor 160 auf
einem oberen Teil des Masts 108 angeordnet und zeigt die
maximale Fortbewegungshöhe
des Arms 106 entlang des Masts 108 an. Der Mastobergrenzensensor 160 ist
konfiguriert, um aktiviert zu werden, wenn der Arm 106 entlang
des Masts 108 zum Obergrenzensensor 160 gehoben
wird, und an die Steuereinheit 134 zu signalisieren, eine
weitere Aufwärtsbewegung
des Arms 106 zu stoppen. Der Mastobergrenzensensor 160 kann
ein Näherungssensor oder
ein anderer Sensortyp sein, wie einem Fachmann ersichtlich wäre.
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In
dieser exemplarischen Ausführungsform bewegt
sich der Arm 106 im Wesentlichen vertikal entlang des Masts 108 bei
zwei Geschwindigkeiten. Eine erste schnellere Geschwindigkeit wird
verwendet, wenn sich der Arm 106 innerhalb des Mittelbereichs
des Masts 108 bewegt, wo der Arm 106 nicht plötzlich gestoppt
werden muss. Eine zweite langsamere Geschwindigkeit wird verwendet,
wenn die Steuereinheit 134 erkennt, dass der Arm 106 bald stoppen
wird. Um zu bestimmen, dass der Arm 106 bald stoppen wird,
ist ein Verzögerungsobergrenzensensor 162 auf
dem Mast 108 unterhalb des Obergrenzensensors 160 angeordnet.
Der Verzögerungsobergrenzensensor 162 kann
bei einem Abstand wie beispielsweise ca. 0,1524 m (6 Zoll) unterhalb
des Obergrenzensensors 160 angeordnet sein, und kann konfiguriert
sein, um der Steuereinheit 134 anzuzeigen, dass die Geschwindigkeit
des Arms 106 verringert werden sollte, da sich der Arm 106 der
maximalen Fortbewegungshöhe
des Masts 108 nähert.
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In
dieser Ausführungsform
kann sich der Arm 106 mit der ersten höheren Geschwindigkeit bewegen,
bis der Verzögerungsobergrenzensensor 162 bestimmt,
dass sich der Arm 106 der Obergrenze des Masts 108 nähert. Zu
dieser Zeit kann die Geschwindigkeit des Arms 106 auf die
zweite niedrigere Geschwindigkeit verringert werden. Folglich, wenn
der Arm 106 den Obergrenzensensor 160 erreicht,
bewegt sich der Arm 106 langsamer und muss nicht abrupt
stoppen. Der Mastverzögerungsobergrenzensensor 162 kann
ebenfalls ein Näherungssensor oder
ein anderer Typ eines Sensors sein, wie einem Fachmann ersichtlich
wäre.
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Der
Armausgangsstellungssensor 164 kann entlang des Masts 108 platziert
sein, um anzuzeigen, dass der Arm 106 bei einer Höhe angeordnet
ist, die mit einer Höhe
der Produktfördervorrichtung
korrespondiert. Folglich, wenn der Armausgangsstellungssensor 164 aktiviert
ist, ist der Arm 106 entlang des Masts 108 bei
einer Höhe
angeordnet, die es dem Transportsystem 102 ermöglichen
würde,
eine Produktreihe 116 von der Produktfördervorrichtung 110 aufzunehmen
und zu transportieren.
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Der
Verzögerungsarmausgangsstellungssensor 166 kann
bei einem kurzen Abstand wie beispielsweise 0,1524 m (6 Zoll) vom
Armausgangsstellungssensor 164 auf dem Mast 108 bereitgestellt sein,
um zu signalisieren, wenn sich der Arm 106 nahe zur Ausgangsstellungsposition
bewegt. In der exemplarischen gezeigten Ausführungsform ist er unterhalb
des Armausgangsstellungssensors 164 angeordnet. Wenn er
zur Produktfördervorrichtung 110 zurückkehrt,
um eine neue Produktreihe aufzunehmen, kann sich der Arm 106 schnell
nach unten mit einer ersten Geschwindigkeit entlang des Masts 108 bewegen,
bis der Verzögerungsarmausgangsstellungssensor 166 aktiviert
wird. Zu dieser Zeit kann die Geschwindigkeit der Bewegung des Arms 106 auf
eine zweite, relativ langsamere Geschwindigkeit reduziert werden,
wie oben beschrieben. Folglich, wenn der Armausgangsstellungssensor 164 vom
Arm 106 aktiviert wird, bewegt sich der Arm 106 bereits
langsam und kann deshalb einfacher bei der Ausgangsstellungsposition
stoppen.
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Der
Mastuntergrenzensensor 168 ist justierbar an den Mast 108 befestigt
und kann platziert sein, um die unterste Fortbewegungshöhe des Arms 106 entlang
des Masts 108 anzuzeigen. Die Steuereinheit 134 kann
konfiguriert sein, eine weitere nach unten gerichtete Bewegung des
Arms 106 auf den Mast 108 nicht zu erlauben, sobald
der Mastuntergrenzensensor 168 aktiviert ist.
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Der
Maximalladungshöhensensor 170 ist gleitbar
am Mast 108 befestigt und kann verwendet werden, um die
gewünschte
Höhe der
palettierten Ladung einzustellen. Der Maximalladungshöhensensor 170 kann
ein vertikal justierbarer Sensor sein und kann entweder automatisch
oder manuell justiert werden. Der Maximalladungshöhensensor 170 kann erfassen,
wenn der Arm 106 bei der gewünschten Höhe der palettierten Ladung
arbeitet, während
er das Produkt auf der palettierten Ladung platziert. Die Steuereinheit 134 kann
konfiguriert sein, um ein Signal vom Maximalladungshöhensensor 170 zu
empfangen und den Palettierer 100 zu steuern, das Hinzufügen einer
weiteren Produktschicht 126 zur palettierten Ladung 124,
die sich oberhalb der gewünschten
Ladungshöhe
befinden würde,
zu unterlassen.
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Wie
oben beschrieben, zeigt 7 eine exemplarische Ausführungsform
der justierbaren Trägeranordnung 148.
Sie zeigt ferner den Maximalladungshöhensensor 170, der
an der justierbaren Trägeranordnung
befestigt sein kann und manuell entlang des Masts 108 unter
Verwendung der justierbaren Trägeranordnung 148 angehoben
oder gesenkt werden kann. Eine mit Linien versehene Referenzmarkierung
(nicht gezeigt) kann konfiguriert sein, um die Höhe der palettierten Ladung
basierend auf der Position des Maximalladungshöhensensors 170 zu zeigen.
Die mit Linien versehene Referenzmarkierung könnte beispielsweise in Maßeinheiten
wie beispielsweise Meter (Zoll), Produkteinheiten oder Produktschichten
sein.
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Die
oben beschriebenen Sensoren könnten jeder
beliebige Sensortyp sein, der in der Lage ist, zu erfassen, wenn
eine Komponente sich nahe des Sensors befindet oder diesen passiert,
einschließlich
beispielsweise Näherungssensoren
und Photosensoren. In einer Ausführungsform
sind alle oben beschriebenen Sensoren Näherungssensoren wie beispielsweise
IFM-Effektorschalter. In einer anderen Ausführungsform sind die Sensoren
Photosensoren, die von SICK hergestellt sein können und Sensoren der W-250-Serie
sein können.
Andere Sensoren könnten
jedoch verwendet werden, wie einen Fachmann ersichtlich sein würde.
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Arm-Klemmvorrichtungs-Sensoren
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Die
mit der Bewegung der Klemmvorrichtung 104 relativ zum Arm 106 verbundenen
Sensoren werden nun beschrieben. Die Sensoren, wie in den 3 und 4 gezeigt,
können
einen Klemmvorrichtungsausgangsstellungssensor 180, einen
Verzögerungsklemmvorrichtungsausgangsstellungssensor 182,
einen Armaußengrenzensensor 184,
einen Verzögerungsarmaußengrenzensensor 186 und
einen Maximalladungsbreitensensor 188 umfassen. Der Klemmvorrichtungsausgangsstellungssensor 180 kann
auf dem Arm 106 angeordnet sein, um anzuzeigen, dass sich
die Klemmvorrichtung 104 bei einer Position befindet, die
mit der Position der Produktfördervorrichtung 110 korrespondiert.
Folglich, wenn der Klemmvorrichtungsausgangsstellungssensor 180 aktiviert
ist, kann die Klemmvorrichtung 104 in einer Position entlang
des Arms 106 angeordnet sein, um eine Produktreihe 116 von
der Produktfördervorrichtung 110 aufzunehmen.
Sie kann bei einem nicht vorspringenden Ende des Arms 106 angeordnet
sein, wobei sie ferner die Fortbewegungsgrenze des Arms 106 anzeigt.
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Wenn
der Klemmvorrichtungsausgangsstellungssensor 180 und der
Armausgangsstellungssensor 164 beide aktiviert sind, um
anzuzeigen, dass sich die Klemmvorrichtung 104 und der
Arm 106 beide in der Ausgangsstellungsposition befinden,
kann der Palettierer 100 konfiguriert sein, um eine beliebige
nach unten gerichtete Bewegung des Arms 106 entlang des
Masts 108, und in einer Ausführungsform, eine horizontale
Bewegung der Klemmvorrichtung 104 entlang des Arms 106 zu
beschränken.
In solch einer Position könnte
eine nach unten gerichtete Bewegung und/oder eine horizontale Bewegung der
Klemmvorrichtung 104 möglicherweise
bewirken, dass die Klemmvorrichtung 104 mit der Produktfördervorrichtung 110 kollidiert.
Folglich könnte
die Steuereinheit 134 konfiguriert sein, um es zu erfordern,
dass der Arm 106 von der Ausgangsstellungsposition wegbewegt
wird, bevor eine nach unten gerichtete oder horizontale Bewegung
der Klemmvorrichtung 104 erlaubt wird.
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Der
Verzögerungsklemmvorrichtungsausgangsstellungssensor 182 kann
auf dem Arm 106 bei einem kurzen Abstand wie beispielsweise
0,1524 m (6 Zoll) weg vom Klemmvorrichtungsausgangsstellungssensor 180 in
Richtung des vorspringenden Endes des Arms 106 positioniert
sein. Wenn sie zur Produktfördervorrichtung 110 zurückkehrt,
um eine neue Produktreihe 116 aufzunehmen, kann sich die Klemmvorrichtung 104 schnell
entlang des Arms 106 mit einer ersten Geschwindigkeit bewegen,
bis der Verzögerungsklemmvorrichtungsausgangsstellungssensor 182 aktiviert
wird. Zu dieser Zeit kann die Geschwindigkeit der Bewegung der Klemmvorrichtung 104 entlang
des Arms 106 auf eine zweite, relativ langsamere Geschwindigkeit
reduziert werden, wie oben mit Bezug auf die Arm-Mast-Sensoren beschrieben.
Folglich, wenn der Klemmvorrichtungsausgangsstellungssensor 180 durch
die Klemmvorrichtung 104 aktiviert wird, bewegt sich die
Klemmvorrichtung 104 bereits langsam und kann einfacher stoppen.
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Der
Armaußengrenzensensor 184 und
der Verzögerungsarmaußengrenzensensor 186 sind
in 4 gezeigt, und sind in dieser Ausführungsform auf
dem vorspringenden Ende des Arms 106 gegenüber dem
an dem Mast 108 befestigten Ende angeordnet. Der Armaußengrenzensensor 184 zeigt
der Steuereinheit 134 an, dass die Klemmvorrichtung 104 die
Außengrenze
der Fortbewegung entlang des Arms 106 erreicht hat. Folglich
kann die Steuereinheit 134 konfiguriert sein, um eine weitere
Bewegung der Klemmvorrichtung 104 in dieser Richtung zu
verhindern. Der Verzögerungsarmaußengrenzensensor 186 kann
bei einem Abstand wie beispielsweise 0,1524 m (6 Zoll) vom Armaußengrenzensensor 184 angeordnet
sein und kann der Steuereinheit 134 signalisieren, die
Fortbewegungsgeschwindigkeit der Klemmvorrichtung 104 entlang
des Arms 106 von einer ersten Geschwindigkeit auf eine
zweite, relativ langsamere Geschwindigkeit zu verlangsamen, da sie
sich der Grenze der Fortbewegung wie oben erklärt nähert.
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In
einer Ausführungsform
ist der Armaußengrenzensensor 184 mit
einer Außenkante
der Palettenladung 124 ausgerichtet. Als solches kann sich, wenn
eine Produktreihe auf einer Palette platziert wird, die Klemmvorrichtung 104 zum
Ende des Arms 106 bewegen, um den Außengrenzensensor 184 zu aktivieren.
Zu dieser Zeit kann die Steuereinheit 134 bestimmen, dass
sich die Produktreihe in einer Position befindet, um auf der palettierten
Ladung abgelegt zu werden.
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Der
Maximalladungsbreitensensor 188, gezeigt in 3,
kann anzeigen, dass sich die Klemmvorrichtung 104 bei der
gewünschten
Maximalladungsbreitenposition der Ladung befindet. Dieser Sensor
kann auf dem Arm 106 angeordnet sein und kann horizontal
entlang des Arms 106 justiert werden, um die gewünschte Breite
der palettierten Ladung bei einer gewünschten Breite einzustellen.
Alternativ kann der Sensor auf der Klemmvorrichtung 104 angeordnet
sein; und kann wirksam sein, um zu bestimmen, wann sich die Klemmvorrichtung 104 zu einem
gegebenen Punkt entlang des Arms 106 bewegt hat. Der Abstand
zwischen dem Armaußengrenzensensor 184 und
dem Maximalladungsbreitensensor 188 kann die Breite der
palettierten Ladung bestimmen.
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In
einer exemplarischen Ausführungsform könnte der
Maximalladungsbreitensensor 188 ein Näherungssensor oder ein Photozellensensor,
angeordnet auf der Klemmvorrichtung 104, sein. Wenn der
Maximalladungsbreitensensor 188 ein Photozellensensor ist,
kann eine Reflektoreinrichtung zum Aktivieren des Photozellensensors
am Arm 106 befestigt sein, während der Sensor an der Klemmvorrichtung 104 befestigt
ist. Folglich kann sich der Sensor 188 horizontal entlang
des Arms mit der Klemmvorrichtung 104 bewegen, während die
Reflektoreinrichtung bei einer festgesetzten Position auf dem Arm angeordnet
ist.
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In
dieser exemplarischen Ausführungsform kann
die Reflektoreinrichtung des Maximalladungsbreitensensors 188 entlang
des Arms 106 unter Verwendung eines Stangen- und -Spur-Systems
wie oben mit Bezug auf den Maximalladungshöhensensor 170 beschrieben,
umfassend eine Stange, eine Spur und einen Knauf, justiert werden.
Andere Systeme zum justierbaren Anordnen der Reflektoreinrichtung
könnten
ebenfalls verwendet werden. In einer exemplarischen Ausführungsform
ist der Sensor 188 auf dem Arm 106 angeordnet
und die Reflektoreinrichtung ist auf der Klemmvorrichtung 104 angeordnet.
Eine mit Linien versehene Referenzmarkierung kann neben der Spur
befestigt sein, um die Breite der palettierten Ladung basierend
auf der Position des Maximalladungsbreitensensors 188 anzuzeigen.
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Der
Maximalladungsbreitensensor 188 kann auch verwendet werden,
um zu bestimmen, wann sich die Klemmvorrichtung 104 horizontal
weg bzw. frei von der Fördervorrichtung 110 befindet.
Als solches kann der Arm 106 bezüglich einer weiteren nach unten
gerichteten Bewegung beschränkt
werden, bis sich die Klemmvorrichtung 104 horizontal über dem
Maximalladungsbreitensensor 188 befindet. Zu dieser Zeit
kann es dem Arm 106 erlaubt werden, sich nach unten fortzubewegen,
um die Produktreihe auf der palettierten Ladung zu platzieren. Dies stellt
sicher, dass sich der Arm 106 nicht zu weit nach unten
entlang des Masts 108 bewegen wird, während sich die Klemmvorrichtung 104 oberhalb
der Produktfördervorrichtung 110 befindet,
was die Klemmvorrichtung 104 in unerwünschten Kontakt mit der Produktfördervorrichtung 110 bringen
würde.
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In
einer exemplarischen Ausführungsform kann
der Maximalladungsbreitensensor 188 auch verwendet werden,
um zu bestimmen, wann eine Produktschicht der palettierten Ladung
vollständig ist.
In dieser Ausführungsform
kann die Steuereinheit 134 bestimmen, dass die Produktschicht
vollständig ist,
wenn gewisse Bedingungen erfüllt
sind. In dieser exemplarischen Ausführungsform können die
Bedingungen erfüllt
sein, wenn das Produkt von der Klemmvorrichtung 104 platziert
wird, während
der Maximalladungsbreitensensor 188 offen oder aktiviert
ist. Andere Bedingungen könnten
verwendet werden, wie einem Fachmann ersichtlich sein würde. In
diesem Beispiel kann die Reflektoreinrichtung, die mit dem Maximalladungsbreitensensor 188 verbunden
ist, von einer gegebenen Länge
wie beispielsweise 0,0762 m bis 0,2032 m (3 bis 8 Zoll) lang sein. Folglich
kann, während
sich die Klemmvorrichtung 104 über die Ladung bewegt, der
Maximalladungsbreitensensor 188 aktiviert oder offen sein
während der
ersten 0,0762 m bis 0,2032 m (3 bis 8 Zoll) der Bewegung. Dies ist,
weil der Maximalladungsbreitensensor 188 den Reflektor
so lange detektiert, wie sich die Klemmvorrichtung 104 entlang
des Arms 106 bewegt, weniger als die Länge des Reflektors. Wenn die
Steuereinheit 134 bestimmt, dass das Produkt auf der Ladung
platziert werden sollte, bevor der Maximalladungsbreitensensor 188 über die
Reflektoreinrichtung passiert, dann kann die Steuereinheit 134 konfiguriert
sein, um zu bestimmen, dass das Produkt bei der Kante der Ladung
platziert wurde. Folglich kann die Steuereinheit auch konfiguriert
sein, um zu bestimmen, dass die Produktschicht vollständig ist.
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In
einer exemplarischen Ausführungsform können der
Maximalladungsbreitensensor 188 und der Maximalladungshöhensensor 170 zusammen verwendet
werden, um zu bestimmen, wann die palettierte Ladung komplett ist,
basierend auf einem definierten Volumen, das vom Produkt zu füllen ist.
Der Maximalladungsbreitensensor 188 kann verwendet werden,
um die letzte Reihe einer Produktschicht zu identifizieren, und
der Maximalladungshöhensensor 170 kann
verwendet werden, um die letzte Produktschicht einer Ladung anzuzeigen.
Wenn sowohl der Maximalladungsbreitensensor als auch der Maximalladungshöhensensor
während
der Platzierung einer Reihe aktiviert sind, kann die Steuereinheit
konfiguriert sein, um zu bestimmen, dass die palettierte Ladung
vollständig
ist.
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Es
sollte betont werden, dass obwohl der Maximalladungsbreitensensor 188 verwendet
werden kann, um zu bestimmen, wann eine Produktschicht vollständig ist,
in einer exemplarischen Ausführungsform
sich die von der Steuereinheit 134 befolgte Sequenz zum
Transportieren eines Produkts der Ladung nicht ändert bis das gewünschte Palettierte
Ladungsvolumen gefüllt
ist. Folglich ist in einem Beispiel die Steuereinheit 134 nicht
konfiguriert, um zu erkennen, wann eine Produktschicht vollständig ist,
sondern ist lediglich konfiguriert zu erkennen, wann die Ladung
vollständig
ist, basierend auf kombinierten Signalen von sowohl dem Maximalladungsbreitensensor 188 als
auch dem Maximalladungshöhensensor 170.
Dies kann beispielsweise durch Konfigurieren der Steuereinheit bewerkstelligt
werden, dass sie lediglich die simultane Aktivierung des Maximalladungsbreitensensors 188 und
des Maximalladungshöhensensors 170 überwacht.
Folglich würde das
Aktivieren lediglich des Maximalladungsbreitensensors 188 keine
Bedingung sein, die von der Steuereinheit 134 erkannt wird.
Wie in einer exemplarischen Ausführungsform
unten erklärt,
kann die Steuereinheit konfiguriert sein, ein Produkt auf der Ladung
zu platzieren, ohne dass es erforderlich ist, dass die Steuereinheit 134 erkennt,
dass eine Produktschicht vollständig
ist.
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In
einer Ausführungsform
sind der Klemmvorrichtungsausgangsstellungssensor 180,
der Verzögerungsklemmvorrichtungsausgangsstellungssensor 182,
der Armaußengrenzensensor 184 und der
Verzögerungsarmaußengrenzensensor 186 alle Näherungssensoren.
Der Maximalladungsbreitensensor 188 kann ein Photosensor
sein. Es können
jedoch andere Sensoren verwendet werden, wie einem Fachmann ersichtlich
sein würde.
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Klemmvorrichtungs-Greifer-Sensoren
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Die
Sensoren zum Messen der Position des beweglichen Greifers 120 relativ
zum Produkthalter, wie beispielsweise dem feststehenden Greifer 122 der
Klemmvorrichtung 104 wird nun beschrieben. Die Sensoren
können
einen Klemmvorrichtungsinnengrenzensensor 220 und einen
Klemmvorrichtungsaußengrenzensensor 222 umfassen.
Der Klemmvorrichtungsinnengrenzensensor 220 und der Klemmvorrichtungsaußengrenzensensor 222 können entlang
der Klemmvorrichtung 104 bei den Enden der mechanischen
Fortbewegungslänge
des beweglichen Greifers 120 gesetzt sein. Der Klemmvorrichtungsinnengrenzensensor 220 kann
benachbart zum feststehenden Greifer 122 angeordnet sein
und kann konfiguriert sein um anzuzeigen, dass sich der bewegliche
Greifer 120 nicht näher
zum feststehenden Greifer 122 bewegt.
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Der
Klemmvorrichtungsaußengrenzensensor 222 kann
beim Ende der Fortbewegungslänge des
beweglichen Greifers 120 angeordnet sein und kann konfiguriert
sein um anzuzeigen, dass sich der bewegliche Greifer 120 nicht
weiter vom feststehenden Greifer 122 weg bewegen kann.
Die Steuereinheit 134 kann konfiguriert sein, um die Bewegung
des beweglichen Greifers 120 zu stoppen, wenn einer dieser
Sensoren aktiviert ist.
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In
einer Ausführungsform
sind der Klemmvorrichtungsinnengrenzensensor 220 und der Klemmvorrichtungsaußengrenzensensor 222 beide Näherungssensoren.
Es können
jedoch andere Sensoren einschließlich Photosensoren verwendet
werden, wie einem Fachmann ersichtlich sein würde. In anderen exemplarischen
Ausführungsformen
wo der Produkthalter keine Klemmvorrichtung ist, können die
Sensoren konfiguriert sein, um die Position eines beliebigen Produkts,
das vom Produkthalter relativ zu einer Palette oder einem zuvor
platzierten Produkt bewegt wird, zu erfassen.
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Produkt-Arm-Sensoren
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Die
Sensoren zum Messen der Position des Arms 106 relativ zum
Produkt einschließlich
der palettierten Ladung und des Produkts auf der Produktfördervorrichtung 110 werden
nun beschrieben. Die Sensoren umfassen einen Produktzufuhrhöhensensor 200 und
einen Palettenladungshöhensensor 202. Der
Produktzufuhrhöhensensor 200 kann
verwendet werden, um zu bestimmen, ob die Klemmvorrichtung 104 hoch
genug ist, um von der Produktzufuhr auf der Fördervorrichtung 110 freizukommen,
wenn die Klemmvorrichtung 104 entlang des Arms 106 zur Ausgangsstellungsposition
zurückkehrt.
Wenn die Klemmvorrichtung 104 nicht vom Produkt auf der Fördervorrichtung 110 freikommt,
wie erfasst vom Produktzufuhrhöhensensor 200,
kann die Steuereinheit 134 den Arm 106 entlang
des Masts 108 heben, bis der Arm 106 hoch genug
ist, dass die Klemmvorrichtung 104 vom Produkt auf der
Fördervorrichtung freikommt.
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Um
dies zu bewerkstelligen, wird in dieser Ausführungsform der Produktzufuhrhöhensensor 200 an
dem Arm 106 befestigt und ist dabei konfiguriert, sich
vertikal mit dem Arm 106 zu bewegen. Der Produktzufuhrhöhensensor 200 kann
auf dem Arm 106 in einer Position niedriger als die Unterseite
der Klemmvorrichtung 104 platziert sein und kann konfiguriert
sein, um zu erfassen, ob ein Produkt vor dem Sensor angeordnet ist.
Ein Trägersystem
kann sich von der Unterseite des Arms 106 zum Sichern des Produktzufuhrhöhensensors 200 in
seiner Position erstrecken. In einer alternativen Ausführungsform
ist der Produktzufuhrhöhensensor
direkt auf der Klemmvorrichtung 104 angeordnet. Wenn der
Produktzufuhrhöhensensor 200 kein
Produkt erfasst, dann bestimmt das System, dass der Arm 106 hoch
genug ist, dass sich die Klemmvorrichtung 104 oberhalb
beliebiger Produkteinheiten 118 auf der Fördervorrichtung 110 fortbewegen
kann.
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In
einer exemplarischen Ausführungsform kann
der Produktzufuhrhöhensensor 200 ein
Photosensor auf dem Arm 106 oder der Klemmvorrichtung 104 sein.
Ein Reflektor, verbunden mit dem Produktzufuhrhöhensensor 200, kann
in einer derartigen Position platziert sein, dass beliebige Produkteinheiten 118 auf
dem Reihenbildungsförderer 142 zwischen dem
Reflektor und dem Sensor sind. In einer Ausführungsform ist der Reflektor
benachbart zur Fördervorrichtung 110 gegenüber dem
Stoppraumsensor 150 platziert, während der Sensor 200 auf
dem Arm 106 bei der gegenüberliegenden Seite der Fördervorrichtung 110 platziert
ist. Der Reflektor kann sich vertikal nach oben erstrecken, so dass
der Sensor 200 detektiert, warm der Arm 106 und
die Klemmvorrichtung 104 oberhalb der Produkteinheiten 118 sind.
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Ebenso
bestimmt der Palettenladungshöhensensor 202,
ob sich der Arm 106 bei einer Höhe befindet, die ausreichend
ist, um ein Stören
bzw. sich Überschneiden
zwischen der sich bewegenden Klemmvorrichtung 104 und der
palettierten Ladung zu vermeiden. Der Palettenladungshöhensensor 202 kann
beim vorspringenden Ende des Arms 106 orientiert sein,
um diagonal über
die palettierte Ladung hinweg zu einem Reflektor zu erfassen. Der
Reflektor kann derart positioniert sein, dass sich ein Teil von
jeder beliebigen auf der palettierten Ladung platzierten Reihe zwischen
dem Palettenladungshöhensensor und
dem Reflektor befinden würde.
Wenn sich der Arm 106 vertikal bewegt, kann der Palettenladungshöhensensor 202 konfiguriert
sein, um zu erfassen, ob eine Behinderung zwischen dem Reflektor
und dem Sensor vorliegt, wobei angezeigt wird, ob sich der Arm 106 hoch
genug befindet, dass sich die Klemmvorrichtung 104 entlang
des Arms 106 fortbewegen kann, ohne mit der Palettenladung 124 zu
kollidieren. Beispielsweise wird in einer Ausführungsform, nachdem die Klemmvorrichtung 104 eine
Produktreihe 116 auf der Palettenladung 124 platziert, der
Arm 106 vertikal nach oben entlang des Masts 108 bewegt,
bis der Palettenladungshöhensensor 202 erfasst,
dass der Arm 106 hoch genug ist, dass die Klemmvorrichtung 104 über die
neu platzierte Produktreihe 116 passieren kann.
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In
einer Ausführungsform
sind der Produktzufuhrhöhensensor 200 und
der Palettenladungshöhensensor 202 beide
Photosensoren. Andere Sensoren könnten
jedoch verwendet werden, wie einem Fachmann ersichtlich sein würde.
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Produkt-Klemmvorrichtungs-Sensoren
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Die
Sensoren zum Messen und Überwachen der
Position der Klemmvorrichtung 104 relativ zum Produkt auf
der palettierten Ladung, oder der Palette selbst, wird nun beschrieben.
Die Sensoren können als
Produktsensoren bezeichnet werden, und können einen Reihensensor 210,
einen Verzögerungsreihensensor 212 und
einen Schichtsensor 214 umfassen. Diese Sensoren können jeweils
an der Klemmvorrichtung 104 befestigt sein, und sie können positioniert
sein, um die Position eines vorherigen Produkts auf einer Ladung
als die Klemmvorrichtung 104 zu detektieren. Folglich können diese
Sensoren benachbart zum feststehenden Greifer 122 positioniert sein.
Der Schichtsensor 214 kann in einer Position niedriger
als ein beliebiges Produkt, das von der Klemmvorrichtung 104 getragen
wird, positioniert sein, wobei er sich in einer Position zum Detektieren der
Position des zuvor platzierten Produkts oder der Palette befindet.
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Der
Reihensensor 210 wird verwendet, um anzuzeigen, wann die
Klemmvorrichtung 104 benachbart zu einer zuvor platzierten
Reihe bewegt wird. Diese Information ermöglicht es der Steuereinheit 134,
die Klemmvorrichtung 104 zu einer geeigneten Position zu
bewegen, um die nachfolgende Produktreihe zu platzieren. Wie in 3 gezeigt
ist der Reihensensor 210 bei einer Seite des feststehenden Greifers 122 angeordnet,
und ist in einer Ausführungsform
um ca. 0,0127 m (1/2 Zoll) vom feststehenden Greifer 122 versetzt.
In dieser Ausführungsform,
da der Reihensensor 210 vom feststehenden Greifer 122 um
0,0127 m (1/2 Zoll) versetzt ist, kann ein Zeitgeber verwendet werden,
um die Klemmvorrichtung 104 um 0,0127 m (1/2 Zoll) zu bewegen, nachdem
der Reihensensor 210 eine zuvor platzierte Produktreihe
erfasst, wobei ein beliebiger Spalt zwischen der zuvor platzierten
Produktreihe und der Klemmvorrichtung 104 geschlossen wird.
Andere Systeme zum Sicherstellen eines minimalen Spalts zwischen
den Reihen können
verwendet werden, wie einem Fachmann ersichtlich sein würde.
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Wie
in 3 gezeigt, kann der Verzögerungsreihensensor 212 horizontal
weg vom Reihensensor 210 um einen Abstand wie beispielsweise
ca. 0,1524 m (6 Zoll) beabstandet sein, und kann konfiguriert sein,
um der Steuereinheit 134 anzuzeigen, dass sich die Klemmvorrichtung 104 einer
zuvor platzierten Reihe nähert
und dass die Bewegungsgeschwindigkeit der Klemmvorrichtung 104 entlang
des Arms 106 verringert werden sollte. Diese Verringerung
von einer ersten Geschwindigkeit zu einer zweiten relativ langsameren
Geschwindigkeit kann in der oben diskutierten Weise funktionieren.
Der Verzögerungsreihensensor 212 kann
auch ein Photosensor sein.
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Der
Verzögerungsreihensensor 212 und
der Reihensensor 210 können
in anderen Positionen um den Palettierer 100 angeordnet
sein, solange sie direkt oder indirekt die Position der Ladung relativ
zum auf der Ladung zu platzierenden Produkt erfassen.
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Ein
Schichtsensor 214 kann auch mit der Klemmvorrichtung 104 verbunden
sein. Er kann verwendet werden, um zu bestimmen, ob sich eine Produktreihe,
die von der Klemmvorrichtung 104 getragen wird, oberhalb
entweder der Palette 112 oder einer zuvor auf der Palette
platzierten Produktschicht befindet. Als solches kann der Schichtsensor 214 auf der
Klemmvorrichtung 104 geringfügig niedriger als eine Unterseite
einer Produktreihe, die von der Klemmvorrichtung 104 getragen
wird, positioniert sein und kann jegliche Behinderung unterhalb
des von der Klemmvorrichtung 104 getragenen Produkts erfassen.
In einer Ausführungsform
ist der Schichtsensor 214 an einem Trägersystem gesichert, das sich
nach unten von einem Teil der Klemmvorrichtung 104 erstreckt.
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Da
der Reihensensor 210 ein zuvor platziertes Produkt neben
der Klemmvorrichtung 104 erfasst und der Schichtsensor
eine zuvor platzierte Produktschicht oder eine Palette unterhalb
der Klemmvorrichtung 104 erfasst, arbeiten die zwei Sensoren
zusammen, um zu bestimmen, wo die Klemmvorrichtung 104 die
nächste
Produktreihe platzieren sollte. Die Steuereinheit 134 signalisiert
der Klemmvorrichtung 104, eine neue Produktreihe neben einer
vorherigen Produktreihe oder Palettenkante und auf einer Produktschicht
oder Palette, erfasst von den zwei Sensoren, abzulegen.
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8 zeigt
eine mögliche
Konfiguration des Reihensensors 210, des Verzögerungsreihensensors 212 und
des Schichtsensors 214. Wie gezeigt ist der Reihensensor 210 im
Wesentlichen mit dem feststehenden Greifer 122 ausgerichtet.
Er kann um einen kurzen Abstand vom feststehenden Greifer 122 versetzt
sein, wie beispielsweise um ca. 0,0127 m (1/2 Zoll). Der Verzögerungsreihensensor 212 kann einen
gewissen Abstand wie beispielsweise ca. 0,1524 m (6 Zoll) vom Reihensensor 210 versetzt sein.
Der Schichtsensor 214 kann in einer Höhe niedriger als das von der
Klemmvorrichtung 104 getragene Produkt positioniert sein.
Jeder unter dem Reihensensor 210, dem Verzögerungsreihensensor 212 und dem
Schichtsensor 214 kann an die Klemmvorrichtung 104 mit
Trägern 216 befestigt
sein, die konfiguriert sind, um die Sensoren in der gewünschten
Position zu sichern.
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In
einer Ausführungsform
sind der Reihensensor 210, der Verzögerungsreihensensor 212 und der
Schichtsensor 214 alle Photosensoren mit justierbarem Bereich,
hergestellt von SICK und können Sensoren
der W-250 Serie sein. Andere Sensoren können jedoch verwendet werden,
wie einem Fachmann ersichtlich sein würde.
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Palettierer-Verfahren
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Die 9A und 9B sind
Flussdiagramme, die ein exemplarisches Verfahren der Verwendung
des Palettierers 100 zum Laden einer Palette 112 mit
Produkteinheiten 118 zum Füllen eines vordefinierten Volumens
beschreiben. Die Flussdiagramme beschreiben einen Transportzyklus,
dem wiederholt gefolgt werden kann, bis die palettierte Ladung vollständig ist.
Ein Transportzyklus kann die Bewegung der Transporteinrichtung 102 von
der Ausgangsstellungsposition zum Platzieren eines Produkts und
zurück
zur Ausgangsstellungsposition sein. Der Transportzyklus kann als
ein Datensequenzen umfassendes Computerprogramm in der Speicherkomponente 138 der
Steuereinheit 134 gespeichert sein, das vom Prozessor 136 auszuführen ist. Wie
oben beschrieben lädt
der Palettierer 100 die Palette 112 mit Produkteinheiten 118,
um ein Volumen zu füllen,
das vom Reihenlängensensor 152,
dem Maximalladungsbreitensensor 188 und dem Maximalladungshöhensensor 170 definiert
ist. Der Prozessor kann Signale von jedem der Sensoren empfangen
und, basierend auf den Signalen, das Programm zum Laden der Palette
ausführen.
Da der Palettierer ein vordefiniertes Volumen füllt, ist es nicht erforderlich,
das platzierte Produkt zu zählen
oder dessen Position zu verfolgen. Ferner ist es nicht erforderlich,
dass er neu programmiert oder justiert wird, wenn die Größe der Produkteinheiten
sich verändert.
Folglich kann jeder Transportzyklus derselben logischen Sequenz
folgen.
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Es
sollte betont werden, dass das Flussdiagramm beginnt, nachdem eine
Produktreihe 116 indiziert worden ist, wie oben mit Bezug
auf 6 beschrieben. Bei Schritt 232 schließt sich
die Klemmvorrichtung 104 um eine Produktreihe 116.
Wie zuvor angegeben, muss die Klemmvorrichtung 104 keine Klemmvorrichtung
bzw. Klammer sein, sondern könnte
jeder beliebige Produkthalter sein, wie einem Fachmann ersichtlich
sein würde.
Nachdem die Klemmvorrichtung 104 um die Produktreihe 116 geschlossen
wurde, hebt sich der Arm 106 entlang des Masts 108,
bis sich der Arm 106 oberhalb der Ausgangsstellungsposition
befindet, wie vom Armausgangsstellungssensor 164 angezeigt,
bei Schritt 234. Sobald der Armausgangsstellungssensor 164 bestimmt,
dass sich der Arm 106 nicht mehr in der Armausgangsstellungsposition
befindet, befindet sich der Arm in einer Position oberhalb der Fördervorrichtung 110 derart,
dass sich die Klemmvorrichtung 104 horizontal, ohne eines
Risikos einer Kollision der Klemmvorrichtung 104, gemeinsam
mit beliebigem von ihr getragenem Produkt in die Fördervorrichtung 110 bewegen
kann.
-
Bei
Schritt 236 bestimmt die Steuereinheit 134, ob
die palettierte Ladung 124 höher als der Arm 106 ist,
basierend auf Signalen vom Palettenladungshöhensensor 202 wie
oben beschrieben. Wenn die Steuereinheit 134 bestimmt,
dass die Palettenladung 124 höher als der Arm 106 ist,
wird der Arm 106 gehoben, bis der Palettenladungshöhensensor 202 anzeigt,
dass der Arm 106 von der Ladung freigekommen ist, bei Schritt 238.
-
Wenn
die Steuereinheit 134 bestimmt, dass die palettierte Ladung 124 nicht
höher als
der Arm ist, dann kann die Klemmvorrichtung 104 horizontal
entlang des Arms 106 zur justierbaren voreingestellten Außenkante
der palettierten Ladung, wie durch den Maximalladungsbreitensensor 188 bestimmt,
bei Schritt 240 bewegt werden. In der oben beschriebenen
Ausführungsform
unter Verwendung eines Reflektors, ist der Prozessor 136 konfiguriert,
so dass wenn der Maximalladungsbreitensensor 188 den beweglich
am Arm 106 befestigten Reflektor detektiert, die Klemmvorrichtung 104 ihre
horizontale Bewegung stoppt.
-
Bei
einem Schritt 242 bewegt sich der Arm 106 nach
unten entlang des Masts 108, bis der Schichtsensor 214 aktiviert
wird, wobei detektiert wird, dass sich die Klemmvorrichtung 104 oberhalb entweder
einer zuvor platzierten Produktschicht 126 oder der Palette 112 befindet.
Bei einem Schritt 244 bewegt sich die Klemmvorrichtung 104 horizontal entlang
des Arms 106. Bei einem Schritt 246 bestimmt die
Steuereinheit 134, ob sich die Klemmvorrichtung 104 entweder
beim Ende des Arms 106, unter Verwendung des Armaußengrenzensensors 184, oder
benachbart zu einer zuvor platzierten Reihe, unter Verwendung des
Reihensensors 210, befindet. Wenn der Armaußengrenzensensor 184 signalisiert, dass
sich die Klemmvorrichtung 104 beim Ende des Arms 106 befindet,
dann wird die Klemmvorrichtung 104 geöffnet, um die Produktreihe 116 auf
die palettierte Ladung 124 freizugeben. Wie oben angegeben, ist
in dieser Ausführungsform
der Armaußengrenzensensor 184 eingestellt,
um mit der Außenkante der
palettierten Ladung 124 übereinzustimmen. Andere Konfigurationen
wären einem
Fachmann ersichtlich.
-
In
einer Ausführungsform
wird die Klemmvorrichtung 104 horizontal bei einer ersten
Geschwindigkeit bewegt, bis entweder der Verzögerungsarmaußengrenzensensor 186 oder
der Verzögerungsreihensensor 212 anzeigen,
dass sich die Klemmvorrichtung 104 der Außengrenze
des Arms 106 oder einer anderen Reihe eines zuvor platzierten Produkts
nähert.
Wenn der Verzögerungsarmaußengrenzensensor 186 oder
der Verzögerungsreihensensor 212 aktiviert
wird, dann wird die Klemmvorrichtungsgeschwindigkeit auf eine zweite
relativ langsamere Geschwindigkeit verringert.
-
Wenn
sich bei Schritt 246 die Klemmvorrichtung 104 benachbart
einer zuvor platzierten Reihe befindet, wie vom Reihensensor 210 erfasst,
dann wird die Klemmvorrichtung 104 horizontal in Richtung der
zuvor platzierten Reihe für
eine eingestellte Zeitdauer, beispielsweise eine Zeitdauer zwischen
0,1 und 0,2 Sekunden, bei Schritt 250 bewegt. Die Zeitdauer
wird gewählt,
um es der Klemmvorrichtung zu erlauben, sich lediglich die Distanz
zwischen dem festen Greifer 122 und der zuvor platzierten
Produktreihe 116 zu bewegen, was in einem Beispiel 0,0127 m
(1/2 Zoll) sein könnte.
Die eingestellte Zeitdauer ist abhängig von der Bewegungsgeschwindigkeit
und der Distanz des Reihensensors 210 vom feststehenden
Greifer 122. Die Klemmvorrichtung 104 wird dann
geöffnet,
um die Produktreihe bei Schritt 250 freizugeben.
-
Bei
einem Schritt 252 bestimmt die Steuereinheit 134,
ob der Maximalladungsbreitensensor 188 und der Maximalladungshöhensensor 170 gleichzeitig
aktiviert sind. Wenn sie nicht gleichzeitig aktiviert sind, dann
wird der Arm 106 entlang des Masts 108 angehoben,
bis der Palettenladungshöhensensor 202 und
der Produktzufuhrhöhensensor 200 beide
bestimmen, dass sich der Arm 106 hoch genug befindet, dass
die Klemmvorrichtung 104 vom gesamten Produkt freikommt,
bei Schritt 254. Dann kann sich die Klemmvorrichtung 104 horizontal
bewegen, ohne ungewünschten
Kontakt mit der gerade platzierten Reihe oder mit sich auf der Produktfördervorrichtung 110 ansammelndem
Produkt.
-
Bei
einem Schritt 256 wird die Klemmvorrichtung 104 horizontal
entlang des Arms 106 in Richtung des Masts 108 bewegt,
bis sie die Klemmvorrichtungsausgangsstellungsposition erreicht,
wie durch den Klemmvorrichtungsausgangsstellungssensor 180 bestimmt.
Simultan wird bei Schritt 258 der bewegliche Greifer 120 zur
Vollausschlagsposition geöffnet,
wie von Klemmvorrichtungsaußengrenzensensor 222 bestimmt.
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In
einer Ausführungsform
kann die Klemmvorrichtung 104 bei einer ersten Geschwindigkeit
bewegt werden, bis der Verzögerungsklemmvorrichtungsausgangsstellungssensor 182 aktiviert
wird. Zu dieser Zeit kann die Geschwindigkeit der Klemmvorrichtung 104 auf
eine zweite relativ langsamere Geschwindigkeit vor dem Stoppen in
der Klemmvorrichtungsausgangsstellungsposition verringert werden.
-
Bei
einem Schritt 260 bewegt sich der Arm 106 nach
unten entlang des Masts 108, bis sich der Arm 106 in
der Armausgangsstellungsposition befindet, wie bestimmt durch den
Armausgangsstellungssensor 164. In einer Ausführungsform
kann der Arm 106 bei einer ersten Geschwindigkeit bewegt
werden, bis der Verzögerungsarmausgangsstellungssensor 166 aktiviert
wird. Zu dieser Zeit kann die Geschwindigkeit des Arms 106 auf
eine zweite relativ langsamere Geschwindigkeit vor dem Stoppen in
der Armausgangsstellungsposition verringert werden. Bei einem Schritt 262 kehrt
die Steuerungslogik zurück
zu Schritt 232, um die nächste Produktreihe 116 für die Zuführung zur
Palette aufzunehmen und zu befördern.
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Nachdem
das Transportsystem 102 eine Produktreihe 116 von
der Fördervorrichtung 110 bewegt,
arbeitet die Fördervorrichtung 110 wie
oben mit Bezug auf 6 beschrieben, um die nächste Produktreihe
für die
Zuführung
durch den Palettierer vorzubereiten. Zu der Zeit, wenn der Arm 106 und
die Klemmvorrichtung 104 die Ausgangsstellungspositionen
erreichen, wie durch die jeweiligen Sensoren bestimmt, kann die
nächste
Produktreihe 116 bereit sein, um vom Transportsystem 102 aufgenommen
zu werden.
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Wenn
bei Schritt 252 der Maximalladungsbreitensensor 188 und
der Maximalladungshöhensensor 170 simultan
aktiviert werden, dann bestimmt die Steuereinheit 134,
dass die palettierte Ladung vollständig ist, d. h. dass das vordefinierte
Volumen gefüllt
wurde, als die letzte Produktreihe 116 auf der letzten
Produktschicht 126 platziert wurde. Die Steuereinheit 134 kann
dann den Arm 106 entlang des Masts 108 anheben,
bis der Produktzufuhrhöhensensor 200 und
der Palettenladungshöhensensor 202 anzeigen,
dass sich der Arm oberhalb der vollständigen palettierten Ladung
befindet, bei einem Schritt 264.
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Bei
einem Schritt 266 wird die vollständig beladene Palette von der
Ladezone geschoben. Alternativ kann die vollständig beladene Palette unter
Verwendung eines Verpackungsmaterialspenders 127 umwickelt
werden, wie mit Bezug auf 1 diskutiert.
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Bei
einem Schritt 268 bewegt sich die Klemmvorrichtung 104 horizontal
entlang des Arms 106, bis sie die Klemmvorrichtungsausgangsstellungsposition
basierend auf den Klemmvorrichtungsausgangsstellungssensor 180 erreicht.
Die Klemmvorrichtung 104 wird dann zur Vollausschlagsposition geöffnet, wie
durch den Klemmvorrichtungsaußengrenzensensor 222 bestimmt,
bei einem Schritt 270. Der Arm bewegt sich nach unten entlang
des Masts, bis er sich in der Armausgangsstellungsposition befindet,
wie durch den Armausgangsstellungssensor 164 bestimmt,
bei einem Schritt 272. Das Verfahren endet bei einem Schritt 274.
In einer Ausführungsform
sendet die Steuereinheit ein Signal zum Palettenspender 128,
welcher dann eine neue Palette ausgibt.
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Der
Palettierer kann dann das Laden einer neuen Palette mit der ersten
Reihe auf der ersten Produktschicht beginnen.
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Die 10 und 11 zeigen
exemplarische Fortbewegungswege einer Produktreihe, gehalten von
einer Klemmvorrichtung 104. 10 zeigt eine
palettierte Ladung 124 mit lediglich einer einzelnen Produktschicht 126 auf
einer Palette 112. Deshalb ist die Höhe der palettierten Ladung
niedriger als die Produktfördervorrichtung 110.
Im Gegensatz dazu zeigt 11 eine
palettierte Ladung 124 mit mehreren Produktschichten 126 auf
einer Palette 112. Folglich ist die Höhe der Palettenladung 124 höher als
die Fördervorrichtung 110.
Wie gezeigt, beginnt in jedem Fall der Fortbewegungsweg der Produktreihe 116 auf
der Fördervorrichtung 110 und
wird vertikal angehoben, bis der Palettenladungshöhensensor 202 anzeigt,
dass sich die Klemmvorrichtung 104 und die getragene Produktreihe 116 oberhalb
der Höhe
der palettierten Ladung 124 befinden oder dass der Arm 106 den
Armausgangsstellungssensor 164 verlassen hat, was immer
höher ist,
wie bei den Punkten 290a und 290b in den 10 und 11 jeweils
gezeigt. Von diesem Punkt an wird das Produkt horizontal bewegt,
bis der Maximalladungsbreitensensor 188 an das System anzeigt,
dass das Produkt die Kante der Ladungsbreite erreicht hat, wie bei
den Punkten 292a und 292b gezeigt. Bei diesem
Punkt wird die Produktreihe 116 vertikal abgesenkt, bis
der Schichtsensor 214 bestimmt, dass sich das Produkt annähernd oberhalb
einer vorherigen Produktschicht 126, oder alternativ, einer
leeren Palette 112 befindet, wie gezeigt bei den Punkten 294a und 294b.
Dann bewegt die Steuereinheit 134 die Produktreihe 116 horizontal über die
palettierte Ladung 124 hinweg, bis entweder der Armaußengrenzensensor 184 aktiviert ist
oder der Reihensensor 210 aktiviert ist. Bei diesem Punkt
bestimmt das System, wo die nächste Reihe
zu platzieren ist.
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Wie
in 11 gezeigt, kann die letzte Reihe jeder Produktschicht 126 einen
horizontalen Fortbewegungsweg umfassen, nachdem sie zur Ladung abgesenkt
wurde. Es sollte betont werden, dass beim Platzieren der letzten
Reihe auf einer einzelnen Produktschicht, wie in 11 gezeigt,
das System bestimmt, dass die palettierte Ladung vollständig ist, wenn
der Maximalladungsbreitensensor 188 und der Maximalladungshöhensensor 170 simultan
aktiviert sind. Während
des vertikalen Absenkens der Produktreihe 116 ist der Maximalladungsbreitensensor 188 kontinuierlich
aktiviert, da sich der Arm 106 nach unten bewegt, während sich
die Klemmvorrichtung 104 gar nicht relativ zum Arm 106 bewegt.
Um sicherzustellen, dass der Maximalladungsbreitensensor 188 bei
der letzten Reihe aktiviert ist, kann ein mit dem Maximalladungsbreitensensor 188 verbundener
Reflektor eine Reflektorlänge
von beispielsweise zwischen ca. 0,0762 m und ca. 0,2032 m (3 und
ca. 8 Zoll) aufweisen. Folglich wird, solange sich die Klemmvorrichtung 104 horizontal
entlang des Arms für
weniger als die Länge
des Reflektors bewegt, der Maximalladungsbreitensensor 188 aktiviert
sein.
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In
einer exemplarischen Ausführungsform folgt
das Verfahren einer Sequenz zum Laden einer Palette basierend auf
einem Bereich, der von zwei der folgenden drei Sensoren definiert
wird: dem Reihenlängensensor;
dem Maximalladungshöhensensor 170;
und dem Maximalladungsbreitensensor 188. Obwohl jede beliebige
Kombination der drei Sensoren verwendet werden könnte, um den zu füllenden Bereich
zu definieren, definiert eine bevorzugte Ausführungsform den Bereich unter
Verwendung des Maximalladungshöhensensors 170 und
des Maximalladungsbreitensensors 188. Folglich wurde ein Beispiel
dieser Ausführungsform
mit Bezug auf die 9A und 9B beschrieben,
wo die Platzierung eines Produkts unter Verwendung des Maximalladungshöhensensors 170 und
des Maximalladungsbreitensensors 180 erfolgte. Es sollte
sich verstehen, dass Länge
und Breite austauschbar verwendet werden können, um eine Seite der Ladung
zu beschreiben.
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Der
Palettierer 100 arbeitet, um den Bereich zu füllen, der
vom Maximalladungshöhensensor 170 und
vom Maximalladungsbreitensensor 188 definiert wird, unter
Verwendung des Reihensensors 210 und des Schichtsensors 214,
um die Palettenladung 124 zu füllen bis der Bereich gerillt
ist. Der Palettierer 100 folgt derselben Sequenz, unabhängig von
der Größe des Produkts,
und fährt
damit fort, die palettierte Ladung zu bilden, bis der Bereich gefüllt ist.
Folglich braucht der Palettierer nicht für jede Produktgröße, die
zum Bilden der palettierten Ladung verwendet wird, neu programmiert
werden.
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In
noch einer weiteren Ausführungsform
ist der Palettierer 100 ein Dreiachsenpalettierer, der
ein Ladungsvolumen oder einen Ladungsbereich durch Platzieren einer
oder mehrerer Produkteinheiten jeweils auf der Ladung füllt, wobei
eine Reihe auf der palettierten Ladung gebildet wird. Das Bilden
einer oder mehrerer Reihen auf der Palettenladung kann eine Schicht
erzeugen. In dieser exemplarischen Ausführungsform kann der Palettierer
konfiguriert sein, um den Ort einer individuellen zu platzierenden Produkteinheit
relativ zum Ort der Palette oder eines beliebigen zuvor platzierten
Produkts zu bestimmen. Der Palettierer kann dann die Produktreinheit
auf der Ladung platzieren, um eine Reihe oder eine Schicht zu erzeugen
und/oder das Volumen der Ladung zu füllen. In einer weiteren Ausführungsform
platziert der Palettierer 100 jeweils vollständige Schichten
auf der Palettenladung bis das Volumen gefüllt ist.
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Andere
Ausführungsformen
der Erfindung werden Fachleuten von der Berücksichtigung der Beschreibung
und der Anwendung der hierin offenbarten Erfindung ersichtlich werden.
Es ist beabsichtigt, dass die Beschreibung und die Beispiele lediglich
exemplarisch betrachtet werden, wobei der Umfang der Erfindung durch
die angehängten
Ansprüche
definiert wird.