DE3441778A1 - Vorrichtung zum ueberfuehren der kreuzspulen von der kreuzspulenabgabestelle einer textilmaschine in ein kastenfoermiges transportmittel - Google Patents
Vorrichtung zum ueberfuehren der kreuzspulen von der kreuzspulenabgabestelle einer textilmaschine in ein kastenfoermiges transportmittelInfo
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Description
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SPT Wio/L £. -■·,-■ . , ■ ar.1- 1 - 4 - '14.11.1984
Vorrichtung zum Überführen der Kreuzspulen von der Kreuzspulenabgabestelle
einer Textilmaschine in ein kastenförmiges Transportmittel
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Überführen der Kreuzspulen von der Kreuzspulenabgabestelle einer Textilmaschine
in ein kastenförmiges Transportmittel, wobei zum Sammeln aneinandergereihter Kreuzspulen ein Flachförderer und zum
Abladen der angesammelten Kreuzspulen Greifer dienen.
Kreuzspulen herstellende Maschinen, wie zum Beispiel Offenend-Rotorspinnmaschinen,
besitzen beispielsweise an der Kreuzspulenabgabestelle ein Transportband oder eine Rollenbahn, auf
der die hergestellten beziehungsweise gewickelten Kreuzspulen sich ansammeln. Durch mechanische Greifer können die Spulen
dann erfaßt und abgeworfen werden. Dies geschieht jedoch nicht in einer die Kreuzspulen schonenden Weise.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Kreuzspulen von der Kreuzspulenabgabestelle selbsttätig auf eine die Kreuzspulen
schonende Art und Weise in ein kastenförmiges Transportmittel zu überfuhren und dabei die Möglichkeit zu schaffen,
die Kreuzspulen automatisch reihenweise und schichtweise in das Transportmittel automatisch einzulegen, ohne daß dabei unnötig
große Massen bewegt werden müßten.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß a) Flachförderer und Greifer zu einer Baueinheit vereinigt sind,
b) die Baueinheit in vertikaler Ebene um etwa 180 Grad schwenkbar ist, c) die Baueinheit in senkrechter und waagerechter
Richtung gesteuert ortsveränderbar ist.
Da Flachförderer und Greifer zu einer Baueinheit vereinigt
sind, kann der Flachförderer die gewünschte Anzahl Spulen zunächst aufnehmen, worauf der Greifer die Spulen festhält,
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worauf die Baueinheit in vertikaler Ebene um etwa 180 Grad geschwenkt
und in waagerechter Richtung bis über die Stelle in dem kastenförmigen Transportmittel gefahren wird, an der die
angesammelten Kreuzspulen abgelegt werden sollen, worauf die Baueinheit dann gesteuert in senkrechter Richtung abgesenkt
wird, bis die Kreuzspulen sich unmittelbar über der Ablagestelle befinden beziehungsweise Bodenkontakt aufnehmen, worauf
dann die Greifer geöffnet werden,um die Kreuzspulen abzugeben, worauf die Baueinheit in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht
wird.
Nach weiteren Ausbildungen der Erfindung ist vorgesehen, daß der zu der schwenkbaren Baueinheit gehörende Flachförderer
entweder aus einem gegebenenfalls schrittweise antreibbaren Transportband oder einer Rollenbahn besteht. Auf einer Rollenbahn
können die anzusammelnden Kreuzspulen beispielsweise aneinandergeschoben werden, ein schrittweise antreibbares Transportband
kann jeweils um eine Spulenlänge weiterwandern, um
eine weitere Kreuzspule aufzunehmen. Das Transportband und/ oder die Greifer können dabei vorteilhaft durch einen die Anwesenheit
der Kreuzspulen auf dem Flachförderer ermittelnden Sensor steuerbar sein.
Da die Greifer geöffnet bleiben müssen, bis die wählbare Anzahl Kreuzspulen aufgenommen ist, sieht eine weitere Ausbildung
der Erfindung vor, daß die Greifer durch eine Kreuzspulenzählvorrichtung steuerbar sind.
Die aus Flachförderer und Greifer bestehende Baueinheit besitzt vorteilhaft eine Schwenkvorrichtung, die zwei Planetengetriebe
aufweist, von denen jedes aus einem feststehenden Sonnenrad, einem Planetenrad und einem Steg besteht, wobei die
Planetenräder mit der Baueinheit fest verbunden sind und die Stege durch eine Stellvorrichtung um etwa 90 Grad schwenkbar
sind. Wird hierbei das Übersetzungsverhältnis zwischen Sonnenrad und Planetenrad mit 1 zu 1 gewählt, so bewirkt ein
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.SPT Wio/L - 6 -
Schwenken des Stegs um etwa 90 Grad das Drehen des Planetenrads
um etwa 180 Grad. Dies bedeutet, daß auf der Baueinheit zuvor oben befindliche Kreuzspulen sich nach einer Drehung der
Planetenräder um 180 Grad unten befinden und in dieser Lage später bequem und schonend in das kastenförmige Transportmittel
eingelegt werden können.
Die feststehenden Sonnenräder sind vorteilhaft mit einem auf- und abbewegbaren Hubschlitten verbunden. Ein solcher Hubschlitten
kann Gleitführungen aufweisen, aber auch Wälzführungen, er könnte in diesem Fall auch als Hubwagen bezeichnet
werden. Ein solcher Hubschlitten oder Hubwagen gewährleistet auf einfache Art und Weise das Absenken der Baueinheit zum
Zweck der Spulenablage.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung weist der Hubschlitten
oder Hubwagen eine Antriebsvorrichtung auf, die mindestens ein auf eine Trommel aufwickelbares, den Hubschlitten
oder Hubwagen haltendes Halteband besitzt. Sofern der Hubschlitten oder Hubwagen etwas breiter ist, sind zwei parallele
Haltebänder von Vorteil.
Da die Baueinheit von Greifern und Flachförderer auch in
waagerechter Richtung gesteuert ortsveränderbar ist, wird hierzu nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung vorgesehen,
daß die Antriebsvorrichtung des Hubschlittens oder Hubwagens und die den Hubschlitten oder Hubwagen auf seiner Auf-
und Abbewegung führenden und haltenden Mittel mit einem horizontal an Führungsschienen entlang bewegbaren Schlitten oder
Wagen verbunden sind.
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Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist die Antriebsvorrichtung
des Hubschlittens oder Hubwagens durch eine die Spannung eines den Hubschlitten oder Hubwagen haltenden Haltebandes
überwachenden Sensor steuerbar. Fährt der Hubschlitten oder Hubwagen beispielsweise abwärts, um in der Baueinheit befindliche
Kreuzspulen abzulegen, so wird das Halteband bei Bodenberührung der Kreuzspulen spannungslos, was der Sensor ermittelt,
der daraufhin die Antriebsvorrichtung des Hubschlittens oder Hubwagens zunächst anhalten und anschließend auf
Rückwärtsfahrt umschalten kann.
Der horizontal bewegbare Schlitten oder Wagen besitzt vorteilhaft eine programmierbare Schrittschaltvorrichtung, damit die
Kreuzspulen reihenweise in das kastenförmige Transportmittel abgelegt werden können. Die Schrittlänge bestimmt sich im wesentlichen
nach dem Durchmesser der Kreuzspulen.
Es muß grundsätzlich zwischen zylindrisch ausgebildeten und
konisch ausgebildeten Kreuzspulen unterschieden werden. Während sich zylindrisch ausgebildete Kreuzspulen problemlos in
ein kastenförmiges Transportmittel einlegen lassen, ist dies bei konischen Kreuzspulen, insbesondere wenn die Konizit'ät
sehr ausgeprägt ist, nicht der Fall. Bei der Ablage konischer Kreuzpulen ist es angebracht, von Reihe zu Reihe und/oder von
Lage zu Lage die Richtung der Konizität zu wechseln. Um dies zu ermöglichen, ist nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung
vorgesehen, daß die Schwenkvorrichtung der aus Flachförderer und Greifern bestehenden Baueinheit um eine vertikale
Achse schwenkbar ist. Beim Ablegen konischer Kreuzspulen kann jetzt die Baueinheit von Mal zu Mal in waagerechter Ebene um
180 Grad geschwenkt werden.
Die Schwenkbarkeit um eine vertikale Achse kann vorteilhaft dadurch gegeben sein, daß die Sonnenräder eine Tragkonstruk
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tion aufweisen, die um eine vertikale Achse schwenkbar an einer Konsole des Hubschlittens oder Hubwagens gelagert ist.
Hierbei kann zwischen Tragkonstruktion und Hubschlitten oder Hubwagen eine über einen Schwenkwinkel von 180 Grad umsteuerbare
Horizontalschwenkvorrichtung angeordnet sein. Eine solche Horizontalschwenkvorrichtung kann beispielsweise aus einem
Schrittmotor bestehen, dessen Welle an der Konsole befestigt und dessen Gehäuse mit der Tragkonstruktion verbunden ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Anhand dieses Ausführungsbeispiels wird die Erfindung
noch näher beschrieben und erläutert.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht der erfindungsgemäßen
Vorrichtung.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht von vorn auf die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung. Fig. 4 zeigt eine Teilansicht der Vorrichtung.
An der Stirnseite einer Kreuzspulen herstellenden Offenendspinnmaschine
1 befindet sich eine Kreuzspulenabgabestelle 2. An der Kreuzspulenabgabestelle 2 ist ein schräg liegendes
Transportband 3 vorhanden, auf dem sich zur Zeit zwei Kreuzspulen 4 und 5 angesammelt haben. Ein durch einen Elektromagnetantrieb
11 betätigbarer Spulenrückhalter 12 hindert die Spulen 4 und 5 daran, zu einer aus einem Flachförderer 13 und
Greiferpaaren 14 bis 17 bestehenden Baueinheit 24 zu gelangen. Der Flachförderer 13 ist als ein Transportband ausgebildet,
das über Rollen 18, 19 läuft, von denen die Rolle 19 durch
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eine Antriebsvorrichtung 20 antreibbar ist. Von unten her wird das Transportband 13 durch Stützrollen 21 und 22 abgestützt.
Fig. 2 deutet an, daß die Greiferpaare 14 bis 17 durch eine pneumatische Betätigungsvorrichtung 23 betätigt werden können.
Zum Halten der Kreuzspulen 6 bis 9 werden die Greiferpaare durch die Betätigungsvorrichtung 23 gegen die Kreuzspulen angelegt.
Zum Freigeben der Kreuzspulen oder während der Übernahme der Kreuzspulen durch die Baueinheit 24 sind die Greiferpaare
weiter geöffnet, als es Fig. 2 zeigt. Schutzbleche 25 und 26 zu beiden Seiten des Transportbands 13 verhindern
ein unbeabsichtigtes Herabfallen der Kreuzspulen. Durch ein nur in Fig. 2 angedeutetes, eine Schleife bildendes, der Energieführung
und zur Steuerung dienendes Kabel 27 sind die Antriebsvorrichtungen 20 und 28 mit einer zentralen Steuervorrichtung
29 verbunden. Die Antriebsvorrichtung 20 wurde bereits erwähnt, die Antriebsvorrichtung 28 dient der Steuerung
der pneumatischen Betätigungsvorrichtung 23.
Das Schutzblech 26 trägt an seinem vorderen Ende einen Sensor 30, der die Anwesenheit der Kreuzspule 9 feststellt. Das
Schutzblech 25 trägt an seinem hinteren Ende eine Kreuzspulenzählvorrichtung 31. Sowohl der Sensor 30 als auch die Kreuzspulenzählvorrichtung
31 sind über das Kabel 27 mit der zentralen Steuervorrichtung 29 verbunden. Auch vom Elektromagnetantrieb
11 besteht eine Wirkverbindung 32 zur zentralen Steuervorrichtung 29.
Die aus Flachförderer 13 und Greifern 14 bis 17 bestehende Baueinheit 24 besitzt eine insgesamt mit 33 bezeichnete
Schwenkvorrichtung, mit deren Hilfe die Baueinheit 24 in vertikaler Ebene um etwa 180 Grad schwenkbar ist. Die Schwenkvorrichtung
33 besitzt zwei bauartgleiche Planetengetriebe 34 und 35.
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Am Beispiel des in den Fig. 1, 2 und 3 sichtbaren Planetengetriebes
35 werden folgende Erläuterungen zum näheren Aufbau der Planetengetriebe gegeben:
Das Planetengetriebe besteht jeweils aus einem feststehenden Sonnenrad 36, einem Planetenrad 37 und einem Steg 38. Da das
Planetenrad 37 nur über einen Winkel von 90 Grad das Sonnenrad 36 umkreisen soll, fehlen an beiden Zahnrädern obere Segmente.
Die Planetenräder 37 sind mit der Baueinheit 24 fest verbunden. Die Stege 38-sind durch eine Hubvorrichtung 39 um etwa
90 Grad schwenkbar. Die Hubvorrichtung 39 besteht aus einem Pneumatikzylinder, dessen Kolbenstange 40 gelenkig mit den abgewinkelten
Enden 38' der Stege 38 verbunden ist.
Wird der Steg 38 beispielsweise aus der in Fig. 2 dargestellten Stellung heraus um 90 Grad in die in Fig. 4 dargestellte
Stellung verschwenkt, bewegt sich das Planetenrad 37, das den gleichen Radius hat wie das Sonnenrad 36, über einen Winkel
von 45 Grad um das Sonnenrad 36 herum, führt dabei selbst eine Drehung von 180 Grad um seine eigene Achse aus und bringt dadurch
die Baueinheit 24 in die in Fig. 4 dargestellte Hängelage. Die durch die Greiferpaare festgehaltenen Kreuzspulen können
in dieser Lage in ein kastenförmiges Transportmittel 41 eingebracht werden.
Eine aus einem profilierten Träger 42 und zwei waagerechten Platten 43 und 44 bestehende Tragkonstruktion trägt die beiden
Sonnenräder 36. Diese Tragkonstruktion ist um eine vertikale Achse 45 schwenkbar an zwei Konsolen 46 und 47 eines Hubschlittens
48 gelagert.
Damit sich die Tragkonstruktion 42, 43, 44 und damit die gesamte Schwenkvorrichtung 33 mit der Baueinheit 24 in waagerechter
Ebene um 180 Grad drehen kann, ist zwischen den Plat-
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ten 43 und 44 der Tragkonstruktion und den beiden Konsolen 46 und 47 eine über einen Schwenkwinkel von 180 Grad umsteuerbare
Horizontalschwenkvorrichtung 49 angeordnet. Sie besteht aus einem elektrischen Schrittmotor, dessen Welle mit den beiden
Konsolen 46 und 47 und dessen Gehäuse mit den Platten 43 und 44 verbunden ist.
Der Hubschlitten 48 besitzt Mittel, die ihn auf seiner Aufundabbewegung
führen und halten. Diese Mittel bestehen aus mit dem Hubschlitten 48 verbundenen Gleitlagern 50 bis 53, die auf
senkrechten Führungsstangen 54, 55 sitzen. In den Zeichnungen werden die Führungsstangen 54, 55 zum Teil durch Träger 56,
57 verdeckt.
Die Träger 56, 57 und auch die Führungsstangen 54, 55 sind Teile eines horizontal an Führungsschienen 58, 59 entlang bewegbaren
Schlittens 60. Der Schlitten 60 trägt eine insgesamt mit 61 bezeichnete Antriebsvorrichtung für den Hubschlitten.
Die Antriebsvorrichtung 61 besitzt eine Trommel 62, die durch einen Getriebemotor 63 antreibbar ist. Auf die Trommel 62 sind
zwei Haltebänder 64 und 65 nebeneinanderliegend aufwickelbar. An den Haltebändern 64 und 65 ist der Hubschlitten 48 aufgehängt.
Die beiden Haltebänder laufen über Rollen 66, 67, das Halteband 65 läuft zusätzlich über eine Rolle 68.
Die Führungsschiene 58 ist eine Gleitschiene, an der Gleitstücke 69 und 70 entlanggleiten können, die auf der Rückseite
des Schlittens 60 angeordnet sind. Das Gleitstück 69 trägt einen Mitnehmer 71, das Gleitstück 70 einen Mitnehmer 72. Die
beiden Mitnehmer 71, 72 sind am oberen Trum eines endlosen Bandes 73 befestigt. Das endlose Band 73 gehört zu einer insgesamt
mit 74 bezeichneten Antriebsvorrichtung, die außer dem erwähnten Band 73 zwei Bandrollen 75, 76 aufweist, von denen
die Bandrolle 75 durch einen auf Links- und Rechtslauf um-
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schaltbaren Getriebemotor 77 antreibbar ist. Die untere Führungsschiene
59 ist als Fahrschiene für Rollen 78, 79 ausgebildet, die sich an den unteren Enden der Träger 56, 57 befinden
und an mit den Trägern verbundenen Konsolen 80 gelagert sind.
Die Antriebsvorrichtung 74 des horizontal bewegbaren Schlittens 60 besitzt eine programmierbare Schrittschaltvorrichtung,
die sich in der zentralen Steuervorrichtung 29 als Baugruppe befindet.
Zwischen der programmierbaren Schrittschaltvorrichtung und der Antriebsvorrichtung 74 besteht eine Wirkverbindung
Die Antriebsvorrichtung 61 des Hubschlittens 48 ist durch einen die Spannung des Haltebandes 65 überwachenden Sensor 82
steuerbar. Die hierzu erforderlichen Schaltungsmittel enthält die zentrale Steuervorrichtung 29. Die Antriebsvorrichtung 61
ist durch eine Wirkverbindung 83, der Sensor 82 durch eine Wirkverbindung 84 mit der zentralen Steuervorrichtung 29 verbunden.
Die Stellvorrichtung 39 der Schwenkvorrichtung 33 ist durch
den die Anwesenheit der Kreuzspulen 6 bis 9 auf dem Flachförderer 13 ermittelnden Sensor 30 und/oder durch die Kreuzspulenzählvorrichtung
31 steuerbar.
Die Vorrichtung funktioniert folgendermaßen:
Auf dem Transportband 3 der Kreuzspulenabgabestelle 2 liegende Kreuzspulen werden einzeln nacheinander abgegeben, indem der
Spulenrückhalter 12 durch den Elektromagnetantrieb 11 zurückgezogen wird, um eine Kreuzspule freizugeben, die dann durch
das laufende oder Wiederanlaufende Transportband 3 auf das Transportband 13 weitertransportiert wird. Sobald eine Kreuzspule,
beispielsweise die Kreuzspule 5, an dem Spulenrückhal-
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ter 12 vorbeigewandert ist, bringt der Elektromagnetantrieb 11 den Spulenrückhalter 12 wieder in die Ausgangslage, um die
nächstfolgende Spule zurückzuhalten. Diese taktweise Freigabe
wird durch die Kreuzspulenzählvorrichtung 31 gesteuert, die im Zusammenwirken mit dem Sensor 30 aus einer einfachen Lichtschranke
bestehen kann, die das Vorbeiwandern einer Kreuzspule feststellt und in dem Augenblick, in dem eine Kreuzspule an
der Kreuzspulenzählvorrichtung 31 vorbeigewandert ist, über die zentrale Steuervorrichtung 29 einen Freigabebefehl an den
Elektromagnetantrieb 11 weiterleitet, der daraufhin wieder eine Kreuzspule freigibt.
Das Transportband 13 kann auf zweierlei Art und Weise betrieben werden. Entweder es läuft dauernd und befördert die erste
empfangene Kreuzspule, zum Beispiel die Kreuzspule 9, gleich bis vor den Sensor 30, der daraufhin anspricht; oder es ist
durch seine Antriebsvorrichtung 20 schrittweise antreibbar. In diesem Fall kann die Kreuzspulenzählvorrichtung 31 die
Steuerung der Antriebsvorrichtung 20 übernehmen, indem sie das Anhalten des Transportbands 13 veranlaßt, sobald eine Kreuzspule
an der Kreuzspulenzählvorrichtung 31 vorbeigewandert ist. In diesem Fall würde der Sensor 30 erst dann ansprechen,
wenn das Transportband 13 mit in diesem Fall vier Kreuzspulen 6 bis 9 belegt ist. Das Transportband 13 kann nun nicht mehr
weitergeschaltet werden, weil die letzte Kreuzspule 6 nicht mehr an der Kreuzspulenzählvorrichtung 31 vorbeiwandern kann.
Da sowohl die Kreuzspulenzählvorrichtung 31 als auch der Sensor 30 ansprechen, sobald vier Kreuzspulen auf dem Transportband
13 liegen, kann aus den Signalen des Sensors 30 und der Kreuzspulenzählvorrichtung 31 in der zentralen Steuervorrichtung
29 ein Summensignal gebildet werden, das ein Tätigwerden der Schwenkvorrichtung 33 veranlaßt. Die Stellvorrichtung 39
erhält nun über eine Wirkverbindung 85 (Fig. l) über die zentrale
Steuervorrichtung 29 einen Stellimpuls, durch den das
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Zurückziehen der Kolbenstange 40 veranlaßt wird. Die Planetengetriebe
34 und 35 treten dadurch in Tätigkeit, so daß die Baueinheit 24 aus der in Fig. 1 dargestellten Stellung heraus
in die in Fig. 4 dargestellte Stellung gerät. Zuvor sind durch das gleiche Summensignal die Greifer 14 bis 17 geschlossen
worden, indem die zentrale Steuervorrichtung 29 über das Kabel 27 die Antriebsvorrichtung 23 zum Betätigen der pneumatischen
Betätigungsvorrichtung 23 und damit zum Schließen der Greiferpaare 14 bis 17 veranlaßt hatte.
Danach wird die Antriebsvorrichtung 74 über die Wirkverbindung
81 durch die zentrale Steuervorrichtung 29 veranlaßt, nach Programm den Schlitten 60 waagerecht zu verschieben, um der
Baueinheit 24 die richtige Position über der Stelle zu verschaffen, an der die vier Kreuzspulen in dem kastenförmigen
Transportmittel 41 abgelegt werden sollen. Wenn das geschehen ist, wird über die Wirkverbindung 83 automatisch die Antriebsvorrichtung
61 des Hubschlittens 48 in Tätigkeit gesetzt. Sobald sich die Trommel 62 dreht, wickeln sich die beiden Haltebänder
64 und 65 von der Trommel 62 ab und der Hubschlitten 48 gleitet dabei an den Führungsstangen 54 und 55 entlag nach
unten in Richtung des Pfeils 86. Diese Situation zeigt beispielsweise Fig. 4.
Ausgehend von der in Fig. 4 dargestellten Stellung läuft die Trommel 62 solange weiter, bis die von den Greifern festgehaltenen
Kreuzspulen 6 bis 9 entweder am Boden des Transportmittels
41 oder auf bereits eingefüllten Kreuzspulen Bodenkontakt bekommen, worauf die Haltebänder 64 und 65 ihre Spannung verlieren
und der Sensor 82 daraufhin anspricht. Über die Wirkverbindung 84 veranlaßt der Sensor 82 das Anhalten der Trommel
62 und das Öffnen der Greiferpaare 14 bis 17. Die federnd an den Kreuzspulen anliegenden Greifer geben nun die Kreuzspulen
frei. Nach kurzer Pause wird der Getriebemotor 63 auf Rückwärtsgang
umgeschaltet
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und der Hubschlitten 48 wird wieder in die Ausgangslage, die Fig. 2 zeigt, zurückgefahren.
Die weiteren Tätigkeiten der Vorrichtung können in der zentralen Steuervorrichtung 29 vorprogrammiert sein. Mit geöffneten
Greiferpaaren 14 bis 17 wird die Baueinheit 24 wieder in die in Fig. 2 dargestellte Ausgangslage zurückgebracht und das
Füllen des Flachförderers 13 mit Kreuzspulen beginnt von
neuem. Sobald das Transportmittel 41 mit Kreuzspulen gefüllt ist, wird von Hand ein winkelförmiger Anschlag 87 hochgeklappt
und das Transportmittel 41 fortgefahren. Dann wird der Anschlag
87 wieder heruntergeklappt und dient nun einem neuen Transportmittel zur Lageorientierung.
Beim Überführen zylindrischer Kreuzspulen bleibt die Horizontalschwenkvorrichtung
49 außer Funktion. Wenn die Offenendspinnmaschine 1 statt zylindrischer Kreuzspulen konische
Kreuzspulen wickelt, kommen diese Kreuzspulen entweder mit dem dünneren oder mit dem dickeren Konusende voran geordnet an der
Kreuzspulenabgabestelle 2 an. Vor jedem Schwenken der Baueinheit 24 in vertikaler Ebene wird zunächst einmal die Horizontalschwenkvorrichtung
49 in Gang gesetzt, um zu bewirken, daß die Tragkonstruktion 42 bis 44 eine Schwenkbewegung von 180
Grad um die vertikale Achse 45 ausübt. Zu diesem Zweck weist auch die Horizontalschwenkvorrichtung 49 eine Wirkverbindung
88 (Fig. 2) zu der zentralen Steuervorrichtung 29 auf. Beim Schwenken um 180 Grad gerät beispielsweise die Tragkonstruktion
aus der in Fig. 2 dargestellten Stellung heraus in die mit strichpunktierten Linien angedeuteten Stellung 42'.
Die Erfindung soll nicht auf das dargestellte und beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt sein.
Claims (1)
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SPT Wio/L
14.11.1984
Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Überführen der Kreuzspulen von der Kreuzspulenabgabestölle
einer Textilmaschine in ein kastenförmiges Transportmittel, wobei zum Sammeln aneinandergereihter
Kreuzspulen ein Flachförderer und zum Abladen der angesammelten Kreuzspulen Greifer dienen, dadurch gekennzeichnet, daß
a) Flachförderer 13 und Greifer (14 bis 17) zu einer Baueinheit (24) vereinigt sind,
b) die Baueinheit (24) in vertikaler Ebene um etwa 180 Grad
schwenkbar ist,
c) die Baueinheit (24) in senkrechter und waagerechter Richtung gesteuert ortsveränderbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flachförderer aus einem gegebenenfalls schrittweise antreibbaren
Transportband (13) besteht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Flachförderer (13) aus einer Rollenbahn besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Transportband (13) und/oder die Greifer (14 bis 17)
durch einen die Anwesenheit der Kreuzspulen (6 bis 9) auf dem Flachförderer (13) ermittelnden Sensor (30) steuerbar
sind.
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5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Greifer (14 bis 17) durch eine Kreuzspulenzählvorrichtung (31) steuerbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die aus Flachförderer (13) und Greifern (14 bis 17) bestehende Baueinheit (24) eine Schwenkvorrichtung
(33) besitzt, die zwei Planetengetriebe (34, 35) aufweist, von denen jedes aus einem feststehenden Sonnenrad
(36), einem Planetenrad (37) und einem Steg (38) besteht, daß die beiden Planetenräder (37) mit der Baueinheit (24)
fest verbunden sind und daß die Stege (38) durch eine Stellvorrichtung (39) um etwa 90 Grad schwenkbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonnenräder (36) mit einem auf und ab bewegbaren Hubschlitten
(48) oder Hubwagen verbunden sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7., dadurch gekennzeichnet, daß der Hubschlitten (48) oder Hubwagen eine Antriebsvorrichtung
(61) aufweist, die mindestens ein auf eine Trommel (62) aufwickelbares, den Hubschlitten (48) oder Hubwagen
haltendes Halteband (64, 65) besitzt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Antriebsvorrichtung (61) des Hubschlittens (48) oder Hubwagens und die den Hubschlitten (48) oder Hubwagen auf
seiner Aufundabbewegung führenden und haltenden Mittel (54, 55) mit einem horizontal an Führungsschienen (58, 59) entlang
bewegbaren Schlitten (60) oder Wagen verbunden sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stellvorrichtung (39) der Schwenkvorrichtung (33) durch den die Anwesenheit der Kreuzspulen
(6 bis 9) auf dem Flachförderer (13) ermittelnden Sensor
(30) und/oder durch die Kreuzspulenzählvorrichtung (31) steuerbar ist.
1264 -.SPT Wi.o /L
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Antriebsvorrichtung (61) des Hubschlittens (48) oder Hubwagens durch einen die Spannung
eines den Hubschlitten (48) oder Hubwagens haltenden Haltebandes (65) überwachenden Sensor (82) steuerbar ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Antriebsvorrichtung (74) des horizontal bewegbaren Schlittens (48) oder Wagens eine progammierbare
Schrittschaltvorrichtung (29) besitzt.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkvorrichtung (33) der aus Flachförderer (13) und Greifern (14 bis 17) bestehenden
Baueinheit (24) um eine vertikale Achse (45) schwenkbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonnenräder (36) der Schwenkvorrichtung (33) eine
Tragkonstruktion (42, 43, 44) aufweisen, die um eine vertikale Achse (45) schwenkbar an einer Konsole des Hubschlittens
oder Hubwagens gelagert ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Tragkonstruktion (42, 43, 44) und Hubschlitten
(48) oder Hubwagen eine über einen Schwenkwinkel von 180 Grad umsteuerbare Horizontalschwenkvorrichtung (49) angeordnet
ist.
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Owner name: W. SCHLAFHORST AG & CO, 4050 MOENCHENGLADBACH, DE |
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