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Verweis auf verwandte Anwendungen
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Die
vorliegende Anmeldung beansprucht den Nutzen der vorläufigen
U.S. Patentanmeldung 60/398.943 ,
eingereicht am 25. Juli 2002 unter dem Titel "Modulation Doped Molecular-Scale Address Decoding" von André DeHon,
Patrick Lincoln, der vorläufigen
U.S. Patentanmeldung mit der Anmeldungsnummer 60/400.394 ,
eingereicht am 1. August 2002 unter dem Titel "Implementation of Computation Note 15:
Integration Issues for Modulation Doped Memory" von André DeHon, Patrick Lincoln,
der vorläufigen
U.S. Patentanmeldung mit der Anmeldungsnummer
60/415.176 , eingereicht am 30. September 2002 unter dem
Titel "Nanoscale
Architectures based an Modulation Doping" von André DeHon, Patrick Lincoln,
Charles Lieber, der vorläufigen
U.S. Patentanmeldung mit der Anmeldungsnummer
60/429.010 , eingereicht am 25. November 2002 unter dem
Titel "Stochastic
Assembly of Sublithographic Nanoscale Interfaces" von André DeHon, Patrick Lincoln,
John E. Savage, der vorläufigen
U.S. Patentanmeldung mit der Anmeldungsnummer
60/441.995 , eingereicht am 23. Januar 2003 unter dem Titel "Stochastic Assembly
of Sublithographic Nanoscale Interfaces" von André DeHon, Charles Lieber, Patrick
Lincoln, der vorläufigen
U.S. Patentanmeldung mit der Anwaltsregisternummer CIT-3877-P, der
noch keine Anmeldungsnummer zugeteilt worden ist, eingereicht am
25. April 2003 unter dem Titel "Sublithographic
Nanoscale 3D Architectures" von
André DeHon,
und der vorläufigen
U.S. Patentanmeldung mit der Anwaltsregisternummer CIT-3880-P, der
noch keine Anmeldungsnummer zugeteilt worden ist, eingereicht am
2. Mai 2003 unter dem Titel "Computing
with Electronic Nanotechnologies" von
John E. Savage, André DeHon,
Patrick Lincoln, Lee-Ad Gottlieb, Arkady Yerukhimovich, deren Offenbarung
jeweils hierin durch Verweis enthalten ist. Ferner durch Verweis
hierin enthalten ist die Offenbarung der internationalen Patentanmeldung
mit der Anwaltsregisternummer 620800-4, der noch keine Anmeldungsnummer
zugeteilt worden ist, die am gleichen Tag wie die vorliegende Anmeldung
von John E. Savage, André DeHon,
Patrick Lincoln und Charles Lieber unter dem Titel "Stochastic Assembly
of Sublithograhic Nanoscale Interfaces" eingereicht worden ist.
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Erklärung
zu aus Bundesmitteln geförderter
Forschung oder Entwicklung
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Die
vorliegende Erfindung wurde unterstützt von der Regierung der Vereinigten
Staaten von Amerika im Rahmen der Subventionsnummer N00014-01-0651,
gewährt
durch das Office of Naval Research of the Department of the Navy,
sowie im Rahmen der Subventionsnummer CCR-0210225, gewährt durch
die National Science Foundation. Die Regierung der Vereinigten Staaten
von Amerika besitzt Rechte an der vorliegenden Erfindung.
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STAND DER TECHNIK
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der sublithographischen
Herstellung bzw. Fertigung von elektronischen Schaltungen. Im Besonderen
offenbart werden Verfahren und Vorrichtungen zur Steuerung der elektrischen
Leitung auf Drähten
im Nanobereich bzw. Nanodrähten
sowohl von lithographischen Drähten
als auch Drähten
im Nanobereich bzw. Nanodrähten,
wie etwa eine stochastische Einheit sublithographischer Schnittstellen
im Nanobereich und einer sublithographischen Speicherarchitektur
im Nanobereich.
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Beschreibung des Stands der
Technik
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Technologien
zur Erzeugung von Koppelpunkten im Nanobereich sind bereits bekannt.
Die Abbildung aus 1 zeigt eine schematische Querschnittsansicht,
die einen dem Stand der Technik entsprechenden schwebenden Nanoröhrenleiter 1 zeigt,
der mit einer Mehrzahl von kohlenstoffarmen Nanoröhren- oder
Siliziumdrahtleitern im Nanobereich 2, 3 und 4 gekoppelt
ist, die durch eine Mehrzahl von Trägern bzw. Stützen 5 getrennt
sind. Die Stützen
bestehen aus dielektrischem Material, wie etwa aus Siliziumdioxid.
Auf diese Weise wird ein Nanoröhren-Nanoröhren-Übergang
bzw. eine Nanoröhren-Nanoröhren-Verbindung
(oder Nanoröhrendraht
im Nanobereich) gebildet. Die Verbindung ist bistabil und weist
eine Energiebarriere zwischen den beiden Zuständen auf. In einem Zustand,
siehe Röhren 1–2 und 1–4,
sind die Röhren "weit" auseinander angeordnet,
und mechanische Kräfte
verhindern es, dass der obere Draht 1 sich auf den unteren
Draht 2, 4 senkt. Bei dieser Abstandsanordnung
ist der Tunnelstrom zwischen den gekreuzten bzw. gekoppelten Leitern
niedrig, was effektiv zu einem sehr hohen Widerstand (Gigaohm) zwischen
den Leitern führt.
In dem zweiten Zustand, siehe Röhren 1–3,
gelangen die Röhren
in Kontakt oder nahezu in Kontakt und werden über Molekularkräfte zusammengehalten.
In diesem Zustand ist der Widerstand (etwa 100 KΩ) zwischen den Röhren niedrig.
Durch Anlegen einer Spannung zwischen den Röhren können diese mit den gleichen
oder entgegengesetzten Polaritäten
geladen werden und elektrische Ladungsanziehung/-abstoßung zum Überbrücken der
Energielücke des Übergangs
zwischen den beiden bistabilen Zuständen verwendet werden, wobei
die Programmierung der Verbindung effektiv gesetzt oder zurückgesetzt
wird. Diese Übergänge können gleichrichtend
sein, so dass der verbundene Zustand ein PN-Diodengleichrichtungsverhalten
aufweist. Molekulare Elektronik-PN-Übergänge werden zum Beispiel offenbart
von Y. Cui und C.M. Lieber in "Functional
Nanoscale Electronic Devices Assembled using Silicon Nanoscale wire
Building Blocks",
in Science 291, 851–853
(2001).
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Techniken
zum Speichern nichtflüchtiger
Speicherbits an den Koppelpunkten einer Nanodrahtanordnung bzw.
einer Drahtanordnung im Nanobereich sind im Fach bereits bekannt.
Siehe zum Beispiel "Electronically
configurable molecular-based logic gates" von C.P. Collier, E.W. Wong, M. Belohradsky,
F.M. Raymo, J.F. Stoddard, P.J. Kuekes, R.S. Williams und J.R. Heath,
Science, Vol. 285, Seiten 391–394,
1999. Bits können
für gewöhnlich programmiert
werden, indem eine hohe Spannung an einzelnen Koppelpunktübergängen platziert
wird. Der Status jedes Koppelpunktes wird gelesen, indem der durch
eine Verbindung bzw. einen Übergang
fließende
Strom beobachtet wird. Programmierte "eingeschaltete" (ON) Übergänge bzw. Verbindungen fungieren
als Pfade mit niedrigem Widerstand, während "ausgeschaltete" (OFF) Übergänge als Pfade mit hohem Widerstand
fungieren.
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Ferner
bekannt gemäß dem Stand
der Technik ist es, wie dotierte Nanodrähte aus Silizium ein Feldeffekttransistorverhalten
(FET-Verhalten) aufweisen können.
Die Abbildung aus 2 zeigt eine schematische Perspektivansicht
eines dem Stand der Technik entsprechenden Ausführungsbeispiels, wobei abgebildet
ist, wie Oxid 10 über
einem Silizium-Nanodraht 11 gewachsen wird, um einen direkten
elektrischen Kontakt eines gekreuzten Leiters 12 zu verhindern,
wie etwa einer Kohlenstoff-Nanoröhre
oder eines Silizium-Nanodrahtes. Das elektrische Feld eines Drahtes
kann zur Torsteuerung (Gating) des anderen Drahtes eingesetzt werden, wobei
ein Bereich des dotierten Silizium-Nanodrahtes lokal von Trägern befreit
wird, um einen leitenden Zustand zu verhindern. Der FET-Widerstand
variiert im Ohm- bis Gigaohm-Bereich. In ähnlicher Weise können Kohlenstoff-Nanoröhren ebenfalls
FET-Verhalten aufweisen.
Siehe zum Beispiel "Logic
Gates and Computation from Assembled Nanoscale wire Building Blocks" von Yu Huang, Xiangfeng
Duan, Yi Cui, Lincoln Lauhon, Kevin Kim und Charles M. Lieber, Science,
2001, Vol. 294, Seiten 1.313–1.317, "Carbon Nanotub, Inter-
and Intramolecular Logic Gates" von
V. Derycke, R. Martel, J. Appenzeller und Ph. Avouris, Nano Letters,
21001 Vol. 1 Nr. 9, Seiten 435–456,
und "Room-temperature
Transistor Based an a Single Carbon Nanotube" von Sander J. Trans, Alwin R.M. Verschueren
und Cees Dekker, Nature, 1998, Vol. 393, Seiten 49–51, 7.
Mai.
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Das
Dotierungsprofil oder die Materialzusammensetzung entlang der axialen
Abmessung eines Nanodrahtes kann gesteuert werden, wie dies gezeigt
wird in "Growth
of nanowire superlattice structures for nanoscale photonics and
electronics" von
Mark S. Gudiksen, Lincoln J. Lauhon, Jianfang Wang, David C. Smith
und Charles M. Lieber, Nature, Vol. 415, Seiten 617–620, Februar
2002, in "Block-by-block
growth of single-crystalline Si/SiGe superlattice nanowires" von Yiying Wu, Rong
Fan und Preidong Yang, Nano Letters, Vol. 2 Nr. 2, Seiten 83–86, Februar
2002, und in "One-dimensional
steeplechase for electrons realized" von M.T. Bjork, B.J. Ohlsson, T. Sass,
A.I. Persson, C. Thelander, M.H. Magnusson, K. Depper, L.R. Wallenberg
und L. Samuelson.
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Ferner
sind auch regelmäßige Anordnungen
von Drähten
im Nanobereich bzw. Nanodrähten
(parallele Anordnungen von Drähten,
sich kreuzende, orthogonale Strukturen) bekannt. Eine Kreuzschiene
ist für
gewöhnlich
definiert als eine Anordnung von Schaltern, die jeden Draht in einer
Gruppe paralleler Drähte
mit jedem Element einer zweiten Gruppe paralleler Drähte verbinden,
der die erste Gruppe schneidet. Im Allgemeinen sind die beiden Gruppen
von Drähten
senkrecht zueinander. An der "eingeschalteten" bzw. "aktiven" Position verbindet
der Schalter den horizontalen Draht mit dem vertikalen Draht, während an
der "ausgeschalteten" bzw. "passiven" Position die beiden
Drähte
ohne Verbindung bleiben. Als Folge dessen ist es möglich, den Schalterzustand
zu speichern und das Schalten in dem Bereich eines Koppelpunktes
zu implementieren. Das heißt,
der Schalterbaustein bzw. die Schaltervorrichtung selbst hält ihren
Zustand. Somit können
Kreuzschienen bei dieser Technologie vollständig belegt werden, ohne dass
dies zu Lasten der Dichte geht. Dies ist besonders nützlich für das Erreichen
der erforderlichen Fehlertoleranz. Siehe zum Beispiel das U.S. Patent
US-A-6.256.767 an
Kuekes, Williams und Stanley.
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Ferner
können
nichtflüchtige
Speicher erzeugt werden, die so eng angeordnet sind, dass sie einen Drahtabstand
im Nanobereich (sublithographisch) aufweisen. Siehe zum Beispiel
das U.S. Patent
US-A-6.128.214 an
Kuekes, Williams, Stanley und Heath.
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Benötigt wird
jedoch für
die Programmierung oder zum Lesen dieses Koppelpunktes eine Methode, um
eine Steuerspannung an einen einzelnen Draht im Nanobereich bzw.
Nanodraht anzulegen und um selektiv von einem einzelnen Nanodraht
zu lesen. Ein kritisches schwaches Glied in der Konstruktion von
Speicher- und Logikanordnungen, die sich vollständig im Nanobereich befinden,
ist somit die Konstruktion einer Schnittstelle, die es einem ermöglicht,
die Nanodrähte über die
Drähte
im Mikrobereich bzw. Mikrodrähte
einzeln zu adressieren.
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Eine
Methode zur Überbrückung der
Mikro-Nano-Lücke
mit einem Decodierer auf der Basis wahlfrei abgeschiedener Goldnanopartikel
wird offenbart in dem vorstehend genannten U.S. Patent
US-A-6.256.767 . Die Goldpartikel
müssen über dem
Bereich abgeschieden werden, in dem sich die Steuerungs- und Adressierungsdrähte schneiden.
Dieser dem Stand der Technik entsprechende Ansatz basiert auf der
genauen Steuerung der Dichte der abgeschiedenen Teilchen bzw. Partikel,
wobei im Idealfall die Hälfte
der Schnittpunkte das Ziel darstellen. Darüber hinaus basiert dieser Ansatz
auf stark quantisierten Verbindungswerten für jeden Schnittpunkt, während ungenau
lokalisierte Goldnanopartikel zu intermediären bzw. Zwischenwerten führen können, welche
die Ermittlung von Drähten
schwierig gestalten, die verbunden sind. In der Folge weist dieser dem
Stand der Technik entsprechende Ansatz eine eigene Reihe von Herausforderungen
in Bezug auf die Fertigung auf.
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Benötigt wird
somit eine bessere Methode zur einzelnen bzw. individuellen Adressierung
der Drähte im
Nanobereich. Die vorliegende Offenbarung zeigt Vorrichtungen und
Verfahren, die einzelne Nanodrähte
individuell steuern können,
wobei die Steuerung sowohl auf der Mikrobereichsebene als auch auf
der Nanobereichsebene vorgenommen wird, so dass individuelle Koppel-
bzw. Kreuzpunkte programmiert und adressiert werden können.
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In
der vorliegenden Offenbarung bezieht sich der Begriff Mikronbereich
(oder Mikrobereich) auf Abmessungen zwischen etwa 0,1 Mikrometern
bis etwa 2 Mikrometern. Der Begriff Nanometerbereich (auch Nanobereich)
bezieht sich hierin auf Abmessungen bzw. Größen zwischen 0,1 Nanometern
und 50 Nanometern (0,5 Mikrometer), wobei der bevorzugte Bereich
jedoch zwischen 0,5 Nanometern und 5 Nanometern liegt.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung ist durch die Hauptansprüche 1 und 19 definiert.
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Offenbart
wird die Bereitstellung einer Technik zur Überbrückung des lithographischen
Bereichs und des sublithographischen Bereichs, wobei eine Gruppe
von lithographischen Drähten
eindeutig einen einzelnen Draht im sublithographischen Bereich aus
einer Gruppe von sublithographischen Drähten auswählen kann, die eng gepackt
angeordnet sind mit sublithographischen Zwischenabständen.
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Ferner
offenbart wird ein Fertigungsprozess zur Erzeugung und Integration
einer Logik im sublithographischen Bereich auf der Basis dekorierter
(modulationsdotierter oder Überstruktur-Heterostruktur)
Drähte
im Nanobereich.
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Ferner
offenbart werden ein Verfahren bzw. Prozess zur Gestaltung von Adressdecodierern
im sublithographischen Bereich sowie ein Verfahren zur Gestaltung
von Speichern im sublithographischen Bereich, die über Drähte im lithographischen
Bereich bzw. lithographische Drähte
adressiert, gelesen und beschrieben werden können.
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Ferner
offenbart wird ein Verfahren zur Steuerung der elektrischen Leitung
auf einem Nanodraht, wobei das Verfahren folgendes umfasst: das
Bereitstellen des Nanodrahtes mit einer ersten Mehrzahl steuerbarer Bereiche,
die entlang dem Nanodraht axial verteilt sind, wobei die genannten
Bereiche einen leitenden Zustand entlang des Nanodrahtes ermöglichen,
wenn jeder Bereich entweder mit einem Signal mit einem niedrigeren
Wert als ein Schwellenwert gesteuert oder nicht gesteuert wird;
und entweder das Steuern oder nicht Steuern der genannten Bereiche,
um ein elektrisches Leiten entlang des Nanodrahtes zu ermöglichen
oder zu verhindern.
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Ferner
offenbart wird ein Verfahren zur Steuerung der elektrischen Leitung
auf einem Nanodraht, wobei das Verfahren folgendes umfasst: das
Bereitstellen des Nanodrahtes mit einer ersten Mehrzahl steuerbarer Bereiche,
die entlang dem Nanodraht axial verteilt sind, wobei die genannten
Bereiche einen leitenden Zustand entlang des Nanodrahtes ermöglichen,
wenn jeder Bereich mit einem Signal mit einem höheren Wert als ein Schwellenwert
gesteuert gesteuert wird; und entweder das Steuern oder nicht Steuern
der genannten Bereiche, um ein elektrisches Leiten entlang des Nanodrahtes
zu ermöglichen
oder zu verhindern.
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Ferner
offenbart wird ein Verfahren zur Steuerung der elektrischen Leitung
auf einem Nanodraht, wobei das Verfahren folgendes umfasst: das
Bereitstellen des Nanodrahtes mit einer ersten Mehrzahl steuerbarer Bereiche,
die entlang dem Nanodraht axial verteilt sind, wobei die genannten
Bereiche einen leitenden Zustand entlang des Nanodrahtes ermöglichen,
wenn jeder Bereich entweder mit einem Signal mit einem niedrigeren
Wert als ein Schwellenwert gesteuert oder nicht gesteuert wird;
das Bereitstellen einer Mehrzahl von Steuerdrähten, wobei jeder Steuerdraht
einer Reihe von Regionen bzw. Bereichen der ersten Mehrzahl zugeordnet
und in der Lage ist, ein Steuersignal zu führen, um die Reihe der Bereiche
zu steuern; und das Bereitstellen von Steuersignalen entlang den
Steuerdrähten,
um das Leiten auf einem einzelnen Nanodraht der Mehrzahl von Nanodrähten zu
ermöglichen,
und um es zu verhindern, dass die verbleibenden Nanodrähte der Mehrzahl
von Nanodrähten
leiten.
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Ferner
offenbart wird ein Verfahren zur Steuerung der elektrischen Leitung
auf einer Mehrzahl von Nanodrähten,
wobei das Verfahren folgendes umfasst: das Bereitstellen jedes Nanodrahtes
mit einer ersten Mehrzahl steuerbarer Bereiche, die entlang dem
Nanodraht axial verteilt sind, wobei die genannten Bereiche einen
leitenden Zustand entlang des Nanodrahtes ermöglichen, wenn jeder Bereich
mit einem Signal mit einem höheren
Wert als ein Schwellenwert gesteuert wird; das Bereitstellen einer
Mehrzahl von Steuerdrähten, wobei
jeder Steuerdraht einer Reihe von Regionen bzw. Bereichen der ersten
Mehrzahl zugeordnet und in der Lage ist, ein Steuersignal zu führen, um
die Reihe der Bereiche zu steuern; und das Bereitstellen von Steuersignalen
entlang den Steuerdrähten,
um das Leiten auf einem einzelnen Nanodraht der Mehrzahl von Nanodrähten zu
ermöglichen,
und um es zu verhindern, dass die verbleibenden Nanodrähte der
Mehrzahl von Nanodrähten
leiten.
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Ferner
offenbart wird ein Verfahren zum Adressieren von Nanodrähten in
einer Mehrzahl von Nanodrähten,
wobei das Verfahren folgendes umfasst: das Bereitstellen jedes Nanodrahtes
mit steuerbaren Bereichen, die axial entlang dem Nanodraht verteilt
sind; und das Vorsehen der Mehrzahl von Nanodrähten durch stochastische Auswahl
der Mehrzahl von Nanodrähten
aus einer größeren Gruppe
von Nanodrähten.
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Ferner
offenbart wird eine Anordnung, die folgendes umfasst: einen Nanodraht
mit einer ersten Mehrzahl von steuerbaren Bereichen, die axial entlang
dem Nanodraht verteilt sind, wobei die genannten Bereiche das Leiten
entlang dem Nanodraht ermöglichen,
wenn jeder Bereich entweder mit einem Signal mit einem niedrigeren
Wert als ein erster Schwellenwert gesteuert oder nicht gesteuert
wird; und eine Einrichtung zur Steuerung des elektrischen Leitens
entlang des Nanodrahtes.
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Ferner
offenbart wird eine Anordnung, die folgendes umfasst: einen Nanodraht
mit einer ersten Mehrzahl von steuerbaren Bereichen, die axial entlang
dem Nanodraht verteilt sind, wobei die genannten Bereiche das Leiten
entlang dem Nanodraht ermöglichen,
wenn jeder Bereich der ersten Gruppe mit einem Signal mit einem
höheren
Wert als ein erster Schwellenwert gesteuert wird; und eine Einrichtung
zur Steuerung des elektrischen Leitens entlang des Nanodrahtes.
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Ferner
offenbart wird eine Vorrichtung, die folgendes umfasst: eine Mehrzahl
von Nanodrähten,
wobei jeder Nanodraht folgendes umfasst: eine erste Gruppe steuerbarer
Bereiche, die axial entlang dem Nanodraht verteilt sind, wobei die
genannten steuerbaren Bereiche das Leiten entlang dem Nanodraht
ermöglichen,
wenn jeder Bereich entweder mit einem Signal mit einem niedrigeren
Wert als ein erster Schwellenwert gesteuert oder nicht gesteuert
wird; und eine Mehrzahl von Steuerdrähten, wobei jeder Steuerdraht
einer Reihe von steuerbaren Bereichen zugeordnet und in der Lage
ist, ein Steuersignal zum Steuern der Reihe steuerbarer Bereiche
zu führen.
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Ferner
offenbart wird eine Vorrichtung, die folgendes umfasst: eine Mehrzahl
von Nanodrähten,
wobei jeder Nanodraht folgendes umfasst: eine erste Gruppe steuerbarer
Bereiche, die axial entlang dem Nanodraht verteilt sind, wobei die
genannten steuerbaren Bereiche das Leiten entlang dem Nanodraht
ermöglichen,
wenn jeder Bereich mit einem Signal mit einem höheren Wert als ein erster Schwellenwert
gesteuert wird; und eine Mehrzahl von Steuerdrähten, wobei jeder Steuerdraht
einer Reihe von steuerbaren Bereichen zugeordnet und in der Lage
ist, ein Steuersignal zum Steuern der Reihe steuerbarer Bereiche
zu führen.
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Ferner
offenbart wird eine Vorrichtung zum eindeutigen Adressieren eines
einzelnen Nanodrahtes in einer Mehrzahl von Nanodrähten, wobei
die Vorrichtung folgendes umfasst: eine Einrichtung zur Bereitstellung jedes
Nanodrahtes mit steuerbaren Bereichen, die axial entlang dem Nanodraht
verteilt sind; eine Einrichtung zum Bereitstellen einer Teilgruppe
von Nanodrähten,
die durch stochastische Auswahl der Teilgruppe aus der Mehrzahl
von Nanodrähten
gesteuert werden; und eine Einrichtung zur Auswahl des einzelnen
Nanodrahtes aus der Teilgruppe von Nanodrähten, indem die steuerbaren
Bereiche auf den Nanodrähten
der Teilgruppe von Nanodrähten
entweder gesteuert oder nicht gesteuert werden.
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Ferner
offenbart wird eine Speicheranordnung, die folgendes umfasst: eine
erste Gruppe von Drähten im
Nanobereich; eine zweite Gruppe von Drähten im Nanobereich, welche
die erste Gruppe von Drähten
im Nanobereich schneidet, wobei die Schnittstellen zwischen der
ersten Gruppe und der zweiten Gruppe Speicherplätze definieren; wobei die Speicherplätze adressiert
werden durch Auswahl eines Drahtes im Nanobereich der ersten Gruppe
von Drähten
im Nanobereich und eines Drahtes der zweiten Gruppe von Drähten im Nanobereich;
wobei Drähte
im Nanobereich der ersten Gruppe und Drähte im Nanobereich der zweiten
Gruppe steuerbare Bereiche umfassen, die axial entlang den Drähten im
Nanobereich verteilt sind, wobei eine erste Gruppe der steuerbaren
Bereiche eine erste physikalische Eigenschaft aufweist, und wobei
eine zweite Gruppe der steuerbaren Bereiche eine zweite physikalische
Eigenschaft aufweist, die sich von der ersten physikalischen Eigenschaft
unterscheidet; wobei die Speicheranordnung ferner folgendes umfasst:
eine erste Mehrzahl von Adressierungsdrähten, wobei jeder Adressierungsdraht
der ersten Mehrzahl einer Reihe von Bereichen der ersten Gruppe
von Drähten
im Nanobereich zugeordnet ist; und eine zweite Mehrzahl von Adressierungsdrähten, wobei
jeder Adressierungsdraht der zweiten Mehrzahl einer Reihe von Bereichen
der zweiten Gruppe von Drähten
im Nanobereich zugeordnet ist.
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Ferner
offenbart wird eine Schaltung zur Auswahl eines Nanodrahtes aus
einer Mehrzahl von Nanodrähten,
wobei die Schaltung folgendes umfasst: ohmsche Kontakte im Mikrobereich,
wobei jeder ohmsche Kontakt mit einer anderen Teilgruppe der Mehrzahl
von Nanodrähten
verbunden ist, um eine bestimmte Teilgruppe der Mehrzahl von Nanodrähten auszuwählen; und
Adressierungsdrähte,
die den unterschiedlichen Teilgruppen der Mehrzahl von Nanodrähten zugeordnet
sind, um einen Nanodraht aus der bestimmten Teilgruppe von Nanodrähten auszuwählen, nachdem
die bestimmte Teilgruppe ausgewählt
worden ist.
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Ferner
offenbart wird eine Speicheranordnung, die folgendes umfasst: eine
Mehrzahl von Nanodrähten;
eine erste Gruppe von Drähten
im Mikrobereich, welche die Nanodrähte schneiden, wobei Schnittstellen zwischen
der ersten Gruppe von Mikrodrähten
und den Nanodrähten
Adresspositionen definieren, zur Adressierung eines oder mehrerer
Nanodrähte
unter der Mehrzahl von Nanodrähten;
und eine zweite Gruppe von Mikrodrähten, welche die Nanodrähte schneiden,
wobei die Schnittstellen zwischen der zweiten Gruppe von Mikrodrähten und
den Nanodrähten
Speicherplätze
definieren.
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Ferner
offenbart wird eine dreidimensionale Speicheranordnung, die folgendes
umfasst: eine Mehrzahl von Schichten von Nanodrähten, wobei Schnittstellen
zwischen den Nanodrähten
einer ersten Schicht und den Nanodrähten einer zweiten Schicht
angrenzend an die erste Schicht Speicherplätze definieren; eine Mehrzahl
von Kontakten im Mikrobereich, die mit Nanodrähten verschiedener Schichten
von Nanodrähten
verbunden sind; wobei die Nanodrähte
steuerbare Bereiche aufweisen, die entlang den Nanodrähten axial
verteilt sind, um eine Adressierung der Nanodrähte zu ermöglichen, wobei eine erste Gruppe
der steuerbaren Bereiche eine erste physikalische Eigenschaft aufweist,
und wobei eine zweite Gruppe von steuerbaren Bereichen eine zweite
physikalische Eigenschaft aufweist, die sich von der ersten physikalischen
Eigenschaft unterscheidet.
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Ferner
offenbart wird ein Verfahren zur Herstellung einer Logikanordnung
mit Drähten
im Mikrobereich und Drähten
im Nanobereich, wobei das Verfahren folgendes umfasst: das Bereitstellen
von Drähten
im Mikrobereich; das Bestimmen eines Adressierungsabschnitts an
den Drähten
im Mikrobereich; das Übertragen
einer ersten Gruppe ausgerichteter Drähte im Nanobereich über die
Drähte
im Mikrobereich; und das Übertragen einer
zweiten Gruppe von ausgerichteten Drähten im Nanobereich über die
Drähte
im Mikrobereich und der ersten Gruppe von Drähten im Nanobereich, orthogonal
zu der ersten Gruppe von Drähten
im Nanobereich.
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Der
Adressdecodierer kann zusammengesetzt werden, ohne auf die lithographische
Musterung auf Nanoebene angewiesen zu sein, indem wahlfrei unterschiedlich
codierte Nanodrähte
gemischt werden, und wobei es ermöglicht wird, dass sich diese
selbst in einer parallelen Anordnung in rechten Winkeln zu einer
bereits bestehenden Anordnung von Mikrodrähten zusammensetzen. Der Ansatz
gemäß der vorliegenden
Offenbarung realisiert eine Mikrobereich-Nanobereich-Schnittstelle,
wobei die Lücke
von der lithographischen Verarbeitung von oben nach unten zu der
Selbstmontage von unten nach oben überbrückt wird. Der unterschiedlich
codierte Adressdecodierer auf der Basis von Drähten im Nanobereich gemäß der vorliegenden
Offenbarung überwindet
bzw. berichtigt eine Fehlausrichtung von Nanodrähten, ermöglicht eine individuelle Gestaltung von
programmierbaren Rechenanordnungen im Nanobereich zur Verhaltenspersonalisierung
und zur Tolerierung von Fehlern, und er ermöglicht direkt zuverlässige Speicherbausteine
im Nanobereich. Darüber
hinaus können
in einem derartigen Decodierer vorhandene Codes mit angemessener
Effizienz entdeckt werden. Im Unterschied zu der Offenbarung in
dem U.S. Patent
US-A-6.256.767 bietet
die Adressierungsmethode gemäß der vorliegenden
Offenbarung eine dichtere Adresscodierung, erfordert weniger neuartige
Prozesse und verwendet standardmäßige Materialien
und Dotierstoffe für
die Halbleiterindustrie.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
vorliegende Erfindung wird aus der folgenden genauen Beschreibung
in Verbindung mit den Zeichnungen besser verständlich. In den Zeichnungen
zeigen:
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1 eine
schematische Querschnittsansicht eines dem Stand der Technik entsprechenden
programmierbaren Schaltpunkts auf Nanoröhrenbasis;
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2 eine
schematische Perspektivansicht einer dem Stand der Technik entsprechenden
Nanoröhren-FET-Anordnung;
-
3 ein
elementares Modul einer Kombinationslogik im Nanobereich;
-
4 einen
Modulations dotierten Siliziumdraht im Nanobereich;
-
5 eine
Anordnung zur Adressierung von Nanodrähten;
-
6 einen
Modulations dodierten Draht im Nanobereich mit geketteten mehreren
Kopien eines Codes;
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die 7(A)–7(C) einen Modulations dotierten Draht
im Nanobereich mit einem teilweise wiederholten Code;
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8 eine
Querschnittsansicht einer Mikrobereichs-Nanobereichs-Anordnung;
-
die 9 und 10A–10D ein Ausführungsbeispiel,
wobei eine erste Gruppe von Drähten
im Nanobereich zur Steuerung einer zweiten Gruppe von Drähten im
Nanobereich eingesetzt wird;
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11 eine
Speicheranordnung im Nanobereich mit einer Schnittstellenverbindung
unter Verwendung von durch dekorierte Drähte im Nanobereich gebildeten
Adressdecodierern;
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12 eine
hybride Steuerspeicheranordnung;
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13 eine
hybride Steuerspeicheranordnung mit gestapelten ohmschen Kontakten;
-
die 14 und 15 Verfahren
zur Schnittstellenverbindung gestapelter ohmscher Kontakte mit Drähten im
Mikrobereich;
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16 eine
eindimensionale Speicheranordnung;
-
die 17 und 18 eine
dreidimensionale Speicheranordnung; und
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die 19 bis 25 verschiedene
Schritte in einem Verfahren zur Herstellung einer Logikanordnung mit
Drähten
im Mikrobereich und im Nanobereich.
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GENAUE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Modulationsdotierung
-
Dotierte
Drähte
im Nanobereich fungieren als Feldeffekttransistoren (FETs) gemäß der Offenbarung in "Logic Gates and Computatio
from Assembled Nanowire Building Blocks" von Yu Huang, Xiangfeng Duan, Yi Cui,
Lincoln Lauhon, Kevin Kim und Charle M. Lieber, Science, 2001, Vol.
294, Seiten 1.313–1.317.
Im Besonderen kann das Leiten entlang der Länge eines Drahtes im Nanobereich
bzw. eines Nanodrahtes durch ein angelegtes Spannungsfeld gesteuert
werden. Für
die demonstrierten P-Typ-Bausteine mit Verarmungsmodus ermöglicht eine
niedrige Spannung (oder keine angelegte Spannung) einen guten leitenden
Zustand, während eine
hohe angelegte Spannung Träger
von dem dotierten Halbleiter evakuiert, was ein Leiten entlang der
Länge des
Nanodrahtes verhindert. Auf diese Weise kann eine Kombinationslogik
gebildet werden, wobei verschiedene Leiter einen dotierten Nanodraht
kreuzen, wie dies in der Abbildung aus 3 dargestellt
ist. Im Besonderen zeigt die Abbildung aus 3 einen
Draht im Nanobereich bzw. Nanodraht 300, der die Steuerdrähte im Mikrobereich 301–303 kreuzt,
und mit einem ohmschen Kontakt im Mikrobereich 304 mit
einer Quellenspannung. Ebenfalls abgebildet ist eine Oxidschicht 305,
welche den Nanodraht von den Mikrodrähten trennt. Wenn alle Eingaben
an den Steuermikrodrähten 301–303 gering
bzw. niedrig sind, existiert ein Leitungspfad von einer Seite des
gekreuzten Nanodrahtes 300 zu der anderen. Wenn etwaige
der Eingaben 301–303 niedrig
sind, so existiert kein Leitungspfad.
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Auch
N-Typ-Nanodrähte
können
hergestellt werden. N-Typ-Nanodrähte
leiten nur, wenn das angelegte Feld eine Spannung aufweist, die
höher ist
als ein bestehender Schwellenwet, während niedrige Spannungen den
leitenden Zustand beenden würden.
Auch in diesem Fall wird somit eine kombinierende Logik bereitgestellt.
In diesem Fall würden
die Steuergatter eine entgegengesetzte Polarität zu den P-Typ-Nanodrähten aufweisen,
so dass alle Steuereingaben bzw. Steuereingänge entlang eines n-Typ-Nanodrahtes
hoch sein sollten, damit ein leitender Zustand eintreten kann.
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Eine
weitere Methode zum Dekorieren von Nanodrähten umfasst die Bereitstellung
von Bereichen, die aus unterschiedlichen Materialien bestehen. In "One-dimensional steeplechase
for electrons realized" von
M.T. Björk,
B.J. Ohlsson, T. Sass, A.I. Persson, C. Thelander, M.H. Magnusson,
K. Depper, L.R. Wallenberg und L. Samuelson, Nano Letters Vol. 2
Nr. 2, Seiten 87–89,
Februar 2002, wird eine Nanodraht-Heterostruktur mit alternierenden
Bändern
von InAs und InP beschrieben und demonstriert. InAs und InP weisen
unterschiedliche leitende Eigenschaften (z.B. unterschiedliche Leitungsschwellenwerte)
auf. "Block-by-block
growth of single-crystalline Si/SiGe superlattice nanowires" von Yiying Wu, Rong
Fan und Peidong Yang, Nano Letters, Vol. 2 Nr. 2, Seiten 83–86, zeigt
in ähnlicher
Weise eine Heterostruktur mit Bändern
mit alternierenden Si- und SiGe-Bereichen.
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Wie
dies bereits im einleitenden Abschnitt der vorliegenden Anmeldung
erläutert
worden ist, ist es bereits bekannt, wie das Dotierungsprofil oder
die Materialzusammensetzung entlang der axialen Abmessung eines
Nanodrahtes gesteuert werden.
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Somit
kann ein Nanodraht aus Silizium unterschiedliche Schwellenwerte
aufweisen als eine Funktion der Länge entlang des Nanodrahtes.
Die Technik zur Steuerung des Dotierungsprofils eines Nanodrahtes
wird als Modulationsdotierung bezeichnet. Durch die Steuerung des
Dotierungsprofils kann die Schwellenspannung für den FET effektiv gesteuert
werden. Das heißt,
dass es bei hoher Dotierung sehr schwer wird, die Träger von
dem Kanal zu verarmen und den leitenden Zustand durch den Draht
zu unterbrechen, wobei die Schwellenspannung folglich hoch ist.
Bei niedriger Dotierung gibt es weniger Träger, was es ermöglicht,
dass eine niedrige Spannung den Kanal verarmt und den leitenden
Zustand unterbricht. Somit können
Drähte
gestaltet werden, die in bestimmten Bereichen torgesteuert werden
können,
während
sie in anderen Bereichen nicht torsteuerbar sind. Das Wachstum entlang
der Länge
des Drahtes im Nanobereich wird zeitlich gesteuert. Das Nanodrahtkristall
wachst durch den Einschluss neuer Atome in dessen Gitter an einem
Ende. Zur Steuerung des Dotierungsprofils wird die Dotierstoffkonzentration
in der Wachstumsumgebung des Nanodrahtes zeitlich gesteuert. Folglich
kann die Breite jedes Dotierungsbereichs präzise gesteuert werden durch
Steuerung der Rate der Wachstumsreaktion und der Einführung von
Dotierstoffen in die Wachstumsatmosphäre zu den geeigneten Zeitpunkten.
Die Abmessungen der Dotierungsbereiche werden somit vollständig ohne
lithographische Verarbeitung definiert.
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Die
Abbildung aus 4 zeigt einen Modulations dotierten
Silizium-Nanodraht 14 mit drei unterschiedlichen Regionen
bzw. Bereichen 15, 16 und 17. Die Bereiche 15 und 17 sind
stärker
dotiert als der Bereich 16. Die Berieche 15 und 17 sind
nicht FET gesteuerte Bereiche. Der Bereich 16 ist ein FET
gesteuerter Bereich. Folglich leiten die Bereiche 15 und 17 in
Bezug auf einen Spannungsbereich, der breiter ist als der Spannungsbereich,
bei dem die Bereiche 16 leiten. Zum Beispiel können die
Regionen 15 und 17 für jede angelegte Spannung zwischen
0 und 5 Volt leiten, und die Bereiche 16 können für jede angelegte
Spannung zwischen 0 und 1 Volt leiten.
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Die
Modulationsdotierung ermöglicht
die Integration einer Adresse in einen Nanodraht. In der Annahme,
dass es sich bei den Nanodrähten
um p-dotierte Silizium-Nanodrähte
im Verarmungsmodus handelt, fließt Strom ohne angelegte Spannung
und bei niedriger angelegter Spannung, und der Stromfluss kann angehalten bzw.
unterbrochen werden, durch Anlegen einer Spannung, die bei einer
gegebenen Dotierung höher
ist als ein Schwellenwert. Für
den Fall von n-dotierten Silizium-Nanodrähten fließt Strom, wenn eine Spannung
angelegt wird, die höher
ist als ein bestimmter Schwellenwert, und der Stromfluss kann angehalten
werden durch Anlegen einer Spannung, die niedriger ist als ein Schwellenwert.
Die vorliegende Offenbarung entwickelt eine Adressierungsmethode
bzw. ein Adressierungsmuster, wobei eine Mehrzahl von Mikro- oder
Nanodrähten eine
Mehrzahl von Nanodrähten
steuert, um die Auswahl eines Nanodrahtes aus der Mehrzahl von Nanodrähten auszuwählen.
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Durch
die Fähigkeit
zum Dekorieren von Nanodrähten,
wie zum Beispiel durch Modulationsdotierung, können den Nanodrähten Codewörter zugeordnet
werden. Jeder Nanodraht ist segmentiert bzw. aufgeteilt in Bereiche,
die entweder als FET steuerfähig
oder nicht steuerfähig
bzw. nicht steuerbar dotiert sind. Wenn ein codierter Nanodraht über eine
Gruppe von Nanodrähten
ausgerichtet ist, kann der Stromfluss durch den Nanodraht gesteuert
werden. Wenn ein ausreichend niedriges Feld an allen FET gesteuerten
Bereichen angelegt wird, leitet der Nanodraht. Wenn ein hohes Feld
an einem der FET gesteuerten Bereiche angelegt wird, leitet der
Nanodraht nicht. Das Anlegen eines hohen Felds an den nicht FET
gesteuerten Beeichen beeinflusst den leitenden Zustand nicht. In
einem Ausführungsbeispiel
werden die Steuerspannungen durch Steuermikrodrähte bereitgestellt, die in
rechten Winkeln zu den adressierten Nanodrähten angeordnet sind. Adressbereiche
an einem Nanodraht können
somit von anderen Bereichen an dem Nanodraht unterschieden werden,
indem die in jedem Bereich verwendeten Spannungen gesteuert werden.
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Die
Abbildung aus 5 zeigt ein Beispiel für ein Muster
bzw. eine Methode zur Adressierung von p-dotierten Nanodrähten, wobei
die Nanodrähte 21, 22 und 23 jeweils
einen entsprechenden dotierten Bereich mit niedrigem Schwellenwert 210, 220 und 230 umfassen.
Ferner in der Abbildung dargestellt sind Adressierungsleitungen 24, 25 und 26.
Wenn die Leitung 24 mit einer niedrigen Spannung angesteuert
wird und die Leitungen 25 und 26 mit einer hohen
Spannung angesteuert werden, wird der Nanodraht 21 ausgewählt. Im Besonderen
erhält
die Leitung 24 mit niedriger Steuerspannung den leitenden
Zustand des Nanodrahtes 21 aufrecht, so dass der Nanodraht 21 ausgewählt wird,
und die Leitungen 25 und 26 mit hoher Steuerspannung unterbrechen
den leitenden Zustand der Nanodrähte 22 und 23,
da die Bereiche 220 und 230 nicht mehr leiten aufgrund
der Gegenwart einer hohen Spannung über die anderen beiden Bereiche
auf diesen Drähten.
Wenn in ähnlicher
Weise die Leitung 25 mit einer niedrigen Spannung gesteuert
und die Leitungen 24 und 26 mit einer hohen Spannung
gesteuert werden, wird der Nanodraht 22 ausgewählt, und
die Nanodrähte 21, 23 werden
abgewählt.
Wenn schließlich
die Leitung 26 mit einer niedrigen Spannung angesteuert
wird und die Leitungen 24 und 25 mit einer hohen
Spannung angesteuert werden, wird der Nanodraht 23 ausgewählt und
die Nanodrähte 21, 22 werden
abgewählt.
Ein ähnliches
Muster bzw. eine ähnliche
Methode kann für
n-dotierte Nanodrähte
angewandt werden.
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Ein
Schema bzw. eine Methode zur Steuerung eines Nanodrahtes wird als
k-hot bezeichnet, wenn ein Nanodraht n potenziell steuerbare Bereiche
aufweist, von denen k als steuerbar bzw. steuerfähig gestaltet sind. In der
vorläufigen
Anmeldung
60/441.995 haben
die Anmelder gezeigt, dass bei einem Schema k = n/2-hot für die eindeutige
Adressierung von N Nanodrähten
nicht mehr als n = 1,1 log
2(N) + 3 Adressbits
erforderlich sind. Für
ausreichend große
Anordnungen wird folglich der den Steuerleitungen zugeordnete Overhead klein
im Vergleich zu der Größe der Nanologik
oder dem dadurch adressierten Speicherkern. Der Overhead bleibt
moderat, auch wenn eine k-hot Adressierung mit einem k eingesetzt
wird, das deutlich kleiner ist als n/2.
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In
einem anderen Ausführungsbeispiel
werden Nanodrähte
(an Stelle der Mikrodrähte
24–
26)
bereitgestellt, um die Nanodrähte
zu steuern, wodurch ein vollständiges
System im Nanobereich bereitgestellt wird. Zum Beispiel können Nanodrahtausgaben
einer Nanodrahtanordnung, wie diese etwa in der
U.S. Patentanmeldung mit der Nummer 10/347.121 (veröffentlicht
als
US-A-7.073.157 )
offenbart werden, als die Steuer-/Adresseingaben
in Decodierer gemäß der vorliegenden
Offenbarung verwendet werden.
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Stochastische Einheit
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Ein
Problem in Verbindung mit Nanodrähten
ist es, dass sie mit enger Anordnung zusammengesetzt werden können, wobei
diese Anordnung zu klein ist, um die Auswahl eines einzelnen Nanodrahtes
durch direkte Verbindung mit lithographischen Drähten zu ermöglichen. Allerdings ist es
zurzeit möglich,
nicht differenzierte Nanodrähte
in orthogonalen Gruppen paralleler Drähte zusammenzusetzen. Gemäß einem
bevorzugten Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung werden zuerst gemäß der in den Abbildungen der
4 und
5 dargestellten
Modulationstechnik codierte Nanodrähte, die vorstehend bereits
beschrieben worden sind, zuerst miteinander vermischt bzw. gemischt,
um eine wahlfreie Anordnung codierter Nanodrähte zu erzeugen, und wobei
sie danach in Gruppen paralleler Drähte zusammengesetzt werden;
wobei als Folge dessen die Gruppe von Drähten in einer bestimmten Anordnung
stochastisch ausgewählt
wird. In der am 25. Juli 2002 eingereichten vorläufigen Anmeldung mit der Nummer
60/398.943 haben die Anmelder
gezeigt, dass die stochastische Auswahl codierter Nanodrähte aus
einem ausreichend großen
Ensemble derartiger Nanodrähte
sicherstellt, dass nahezu alle Codes eindeutig sind. Zum Beispiel
kann ein Coderaum von 10
6 in Betracht gezogen
werden, wobei die Anzahl der Drähte,
die den gleichen Code haben, gleich 10
6 ist,
und wobei es das Ziel ist, darin eine kleine Anordnung mit 10 Drähten zu
bilden. Wenn jeder Draht wahlfrei aus den 10
12 Drähten insgesamt
ausgewählt
wird, ist eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 99,995% gegeben,
dass alle 10 Drähte
einzigartig bzw. eindeutig sind. Die Wahrscheinlichkeit, mindestens
9 eindeutige Drähte
zu erhalten, liegt sogar noch darüber. Somit können codierte
Drähte
wahlfrei bzw. zufällig
ausgewählt
werden, um die gewünschte
unabhängige
Adressierbarkeit im Nanobereich zu erreichen, wodurch die Notwendigkeit
für eine
deterministische Auswahl der Nanodrähte zur Integration in eine
bestimmte Anordnung überwunden
wird.
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Die
Anmelder haben gezeigt, wie C und die Anzahl der Nanodrähte in einer
Anordnung (N) ins Verhältnis
gesetzt werden können
zu der Wahrscheinlichkeit des Erreichens verschiedener Garantien
in Bezug auf die Eindeutigkeit und die Einzigartigkeit, wie dies
zum Beispiel in der vorläufigen
Anmeldung
60/441.995 , eingereicht
am 23. Januar 2003 dargestellt ist.
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Die
Anmelder haben zum Beispiel gezeigt, dass ein Coderaum C = 100 × N
2 ausreicht, um nahezu vollständig eindeutige
Codes zu ergeben; die Wahrscheinlichkeit dafür, dass keine eindeutigen bzw.
einzigartigen Codes erreicht werden, liegt bei höchstens 1%. Kleinere Coderäume können erreicht
werden, wenn eine höhere
Wahrscheinlichkeit nicht eindeutiger Codes zulässig ist. Wenn in ähnlicher
Weise wenige der Codes repliziert werden dürfen, kann die Wahrscheinlichkeit
der Ermittlung bzw. des Findens einer zulässigen Gruppe auch bei einem
kleineren Coderaum hoch sein. Die vorstehend genannte Analyse garantiert,
dass keine Duplikate existieren. Eine separate Analyse, die ebenfalls
durch die Anmelder bereitgestellt wird (siehe die vorläufige Anmeldung
60/429.010 ), ermöglicht die
Berechnung des Verhältnisses
zwischen C, N und d, wobei d die Anzahl der eindeutigen bzw. charakteristischen
Codes darstellt, die in der Sammlung bzw. Gruppe von N Drähten erscheinen,
die eine Duplikation zulassen. Unter Verwendung dieser Auswahlkriterien
ist es möglich
zu zeigen, dass d > 0,5 × N ist,
mit C = N für
typische Anordnungsgrößen (z.B.
N = 10 bis N = 1.000).
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Gemäß der vorliegenden
Offenbarung umfassen die zu steuernden Nanodrähte somit eine eindeutige Sequenz
von Bereichen oder Regionen oder eine eindeutig adressierbare Gruppe
von Sequenzen von Regionen bzw. Bereichen. Wenn alle Nanodrähte k-hot
sind, so ist die eindeutige Folge bzw. Sequenz eindeutig adressierbar.
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Die
Anmelder haben gezeigt, dass die Anzahl der Steuerdrähte, welche
die Mehrzahl von Nanodrähten
steuern, kleiner ist als C, wie zum Beispiel O(log(N)) oder
für jedes
gewünschte
k >= 1.
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Die
vorliegende Offenbarung zeigt somit ein Verfahren zur eindeutigen
Adressierung eines einzelnen Nanodrahtes in einer Mehrzahl von Nanodrähten durch
Bereitstellung jedes Nanodrahtes mit steuerbaren Bereichen bzw.
Regionen, die axial entlang des Nanodrahtes verteilt sind, wobei
eine Teilgruppe von zu steuernden Nanodrähten erzeugt wird, durch stochastische
Auswahl der Teilgruppe aus der Mehrzahl von Nanodrähten, und
wobei der einzelne Nanodraht aus der Gruppe von Nanodrähten ausgewählt wird,
entweder durch Steuern oder nicht Steuern der steuerbaren Bereiche
auf Nanodrähten
der Teilgruppe von Nanodrähten.
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Alternativ
können
alle Nanodrähte
oder keiner der Nanodrähte
der Teilgruppe ausgewählt
werden durch Auswahl von Adressen, welche sie alle mit der Stromversorgung
verbinden oder sie alle von der Stromversorgung trennen.
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Ausrichtung
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Die
in der Abbildung aus 5 dargestellte dimensionale
Ausrichtung zwischen Drähten
im Mikrobereich und Drähten
im Nanobereich ist ideal. In der Praxis ist es unter Umständen nicht
möglich,
die Nanodrähte perfekt
miteinander auszurichten. Unabhängig
davon, wie viele der Nanodrähte
falsch ausgerichtet sind, können
sie als falsch ausgerichtet nach Vielfachen der Breite der Steuer-Mikrodrähte (der
Steuerbit-Abstand) betrachtet werden und nach Bruchteilen dieses
Bitabstands. Somit kann jede falsche Ausrichtung als eine Kombination
zwischen einer "Vielfach"- oder "Bruchteils"-Fehlausrichtung
betrachtet werden.
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Fehlerhafte Ausrichtung um
Vielfache des Steuerbit-Abstands
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Wenn
die steuernden Mikrodrähte
bzw. Drähte
im Mikrobereich und die Nanodrähte
um Vielfache des Steuerbit-Abstands falsch ausgerichtet sind, würden einer
oder mehrerer der steuernden Mikrodrähte einen Abschnitt des entsprechenden
mit "1" oder "0" dotierten Bereichs des Nanodrahtes
nicht kreuzen, wenn nichts gegen diese fehlerhafte Ausrichtung unternommen
werden würde.
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Eine
erste Möglichkeit
zur Adressierung dieses Problems ist es, dass der Code mehrfach über die
gesamte Länge
des Nanodrahtes wiederholt wird. Die Abbildung aus 6 zeigt
einen Nanodraht 30, der einen n-bit n/2-hot Code führt. In
dem Beispiel aus 6 sind mehrere Kopien 31, 32 des
Basiscodes 33 an dem Nanodraht 30 verkettet. Bei
einem vier-Bit-Code sind vier Mikrodrähte erforderlich, um alle relevanten
Bits auf den Nanodrähten
zu adressieren. Nachdem der Code entlang dem Nanodraht wiederholt
worden ist, ist jeder Mikrodraht stets in der Lage, eine Bitposition
auf dem Nanodraht zu adressieren. Eine zufällige Fehlausrichtung zwischen
den Mikrodrähten
und den Nanodrähten
kann versetzte Codes bewirken, die sich von dem auszuwählenden
Basiscode (0110) 33 unterscheiden, wie etwa die Codes 34 oder 35.
Diese alternative Auswahl ist jedoch zulässig, da die versetzten Codes
(1001) oder (0011) weiterhin gültige
Codes in dem 2-hot Code-Raum des vorliegenden Beispiels sind.
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Die
Codierung entlang der gesamten Länge
hat jedoch den Effekt, dass zusätzliche
Steuerbereiche an Stellen angeordnet sind, wo keine Steuerung des
Nanodrahtes gewünscht
wird, wie etwa im Kern der Speicheranordnung, so dass eine kreuzende
Leitung unbeabsichtigt den Nanodraht deaktivieren könnte.
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Bei
bestimmten Anwendungen spielt dies keine Rolle. Wenn der Nanodrahtkern
radial dotiert ist (siehe dazu den weiter unten in der vorliegenden
Anmeldung offenbarten Abschnitt "Radiale
Modulationsdotierung"), kann
die radiale Struktur ausreichen, um den leitenden Zustand in dem
Kernsilizium vor einem Ausschalten zu schützen. In diesen Fällen werden
die Adressenden durch ein direktes Ätzen frei gelegt, nachdem sie
zu der Anordnung zusammengesetzt worden sind. Somit wird die radiale
Struktur nur in dem beabsichtigten bzw. vorgesehenen Adressbereich
entfernt und liegt direkt für
eine Steuerung frei.
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Es
kann auch möglich
sein, die unbeabsichtigte Auswirkung des Ausschalten durch den Einsatz
niedrigerer Betriebsspannungen in dem Speicher zu vermeiden im Vergleich
zu der Adresssteuerung. Wenn die Betriebsspannung in dem Speicher
immer unterhalb des Schwellenwertes der Steuerbereiche liegt, so
leiten die Drähte
immer stets in dem Speicher. Die Adresssteuerleitungen, die nur
außerhalb
des Speichers existieren, können
dabei auf höhere
Spannungen angesteuert werden, d.h. Spannungen, die den Schwellenwert (Vstrg
hoch > Vmoddope Schwellenwert > VSpeicher hoch) überschreiten,
so dass sie den leitenden Zustand steuern können.
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Bei
eine alternativen Möglichkeit
zur Adressierung des Problems, die das Erhöhen der Adresssteuerspannungen
vermeidet, ist ein Einwirken auf die Nanodrähte, indem zuerst der Bereich
auf dem Nanodraht maskiert wird, wo sich die Mikrodrähte befinden
sollen (Adressierungsbereich), wobei die Abschnitte der Nanodrähte frei
bleiben, die sich nicht in dem Adressierungsbereich befinden, und
wobei danach eine Massendotierungsphase der Bereiche außerhalb
des Adressierungsbereichs ausgeführt
wird, aufgrund der Maskierung, d.h. nur die Bereiche werden Massen
dotiert, die nicht als Adressierungsbereiche fungieren. Auf diese Weise
wird der Adressierungsbereich selbst ausgerichtet, da nur der Adressierungsbereich
steuerbar ist.
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Eine
dritte Möglichkeit
der Adressierung des Problems isst die teilweise Wiederholung des
Codes (oder eines Bruchteils dessen) über eine Strecke, die gleich
der erwarteten fehlerhaften Ausrichtung ist. Dies ist in den Abbildungen
der 7(A)–7(C) dargestellt,
die alle einen Nanodraht mit einer teilweisen Wiederholung von 2
Bits zeigen, um einen Bitversatz von +/–1 zu tolerieren. Dies bedeutet,
dass die letzten beiden Bits des Codes 0110 auf der linken Seite
des Codes wiederholt werden, und dass die ersten beiden Bits des
Codes 0110 auf der rechten Seite des Codes wiederholt werden. Die
Abbildung aus 7(A) zeigt eine Situation,
in der keine fehlerhafte Ausrichtung gegeben ist, und der Code 0110
wird durch die Mikrodrähte 41–44 gesteuert. Die
Abbildung aus 7(A) zeigt ferner die
Erweiterung des Ausrichtungsschutzbereichs 45. Die Abbildung aus 7(B) zeigt eine Situation, in der der
Code auf dem Nanodraht 40 um eine Bitposition nach links
verschoben wird, und wobei der Code 1100 durch die Mikrodrähte 41–44 gesteuert
wird. Die Abbildung aus 7(C) zeigt
eine Situation, in der der Code auf dem Nanodraht um zwei Bitpositionen
nach links verschoben wird, und der Code 1001 wird durch die Mikrodrähte 41–44 gesteuert.
Bei dieser dritten Adressierungsmethode wird die Tatsache genutzt,
dass der Nanodraht 40 über
einen codierten Bereich leitet, wenn kein Feld angelegt wird. Auf
diese Weise ermöglichen
die steuerbaren Bitcodebereiche, die auf jeder Seite der Steuer-Mikrodrähte 41–44 enden,
weiter ein Leiten des Signals.
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Fehlerhafte Ausrichtung um
Bruchteile des Bitabstands
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Damit
ein Mikrodraht einen codierten Bereich eines Nanodrahtes steuern
kann, muss eine ausreichende Überlappung
zwischen dem Feld des Mikrodrahtes und des dotierten, steuerbaren
Bereichs des Nanodrahtes gegeben sein.
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Die
Abbildung aus 8 zeigt eine Querschnittsansicht
der drei Mikrodrähte 51–53 und
eines Nanodrahtes 50 oberhalb der Mikrodrähte 51–53.
Zur Unterbrechung des leitenden Zustands auf dem Verarmungsmodus-Nanodraht 50 wurden
die Träger
nur in einem kleinen Bereich entlang der Achse des Nanodrahtes 50 verarmt,
wahrscheinlich in einem Überlappungsbereich 54 (Woverlap),
der kleiner ist als 5 nm, d.h. kleiner als die Größe eines
Durchmessers oder zwei der Nanodrähte 50. Das Ausmaß des Bereichs
Woverlap ist abhängig
von dem Einflussbereich 56 des Mikrodrahtfelds. Somit kann
es sein, dass Überlappungsbereiche
mit einer Erstreckung zwischen 0 und Woverlap nicht funktionieren,
da sie unter Umständen
die leitenden Zustände
nur teilweise ausschalten, was zu intermediären Stromflusswerten führt. Die
Abbildung aus 8 zeigt einen nicht steuerbaren
Bereich 55 zwischen den Feldern benachbarter Mikrosteuerdrähte, wie
etwa der Mikrodrähte 51 und 52.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
gemäß der vorliegenden
Erfindung ist die Länge
des dotierten, steuerbaren Bereichs gleich der Länge des nicht steuerbaren Bereichs
des Nanodrahtes plus 2 × Woverlap.
Auf diese Weise ist das Vorhandensein eines Bereichs unter einem
der benachbarten Steuerfelder mit einer Länge, die mindestens Woverlap
entspricht, stets gewährleistet,
so dass der Bereich entweder durch den linken oder den rechten benachbarten
Mikrodraht gesteuert wird. Natürlich
existiert die unerwünschte
Möglichkeit,
dass ein Bereich mit einer Länge
zwischen 0 und Woverlap sowohl über
dem linken als auch dem rechten benachbarten Mikrodraht angeordnet
ist. Woverlap ist sowohl über
dem linken und dem rechten benachbarten Mikrodraht angeordnet. Die
Wahrscheinlichkeit dafür,
dass dies eintritt, kann klein gehalten werden, für gewöhnlich unter
einem Wert von 10%.
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Somit
wird die fehlerhafte Ausrichtung zwischen den Steuerdrähten und
den Bereichen auf den Nanodrähten,
die den Steuerdrähten
zugeordnet sind, die um eine Strecke kleiner als eine Breite der
Mikrodrähte, toleriert
durch die Entwicklung oder Gestaltung der Länge oder des Profils des steuerbaren
Bereichs.
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Die
Abbildung aus 8 zeigt ein Beispiel, in dem
der steuerbare Bereich zwei Felder überlappt. Wenn der steuerbare
Bereich mehrere Felder überlappt,
ermöglicht
kein Code in dem normalen k-hot Adressraum einen leitenden Zustand
entlang des Nanodrahtes. Dies ist gut, da es gewährleistet, dass fehlerhaft
ausgerichtete Nanodrähte
zumindest teilweise nicht den Betrieb bzw. die Funktionsweise der
richtig ausgerichteten Nanodrähte
stören.
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Der
Einsatz von Codes außerhalb
des normalen k-hot Coderaums kann weiterhin eine Adressierung des
Drahtes ermöglichen.
Zum Beispiel kann bei einem falsch ausgerichteten Code 1100 die
dritte Position sowohl durch den zweiten als auch durch den dritten
Draht gesteuert werden, und dessen vierte Position kann sowohl durch
den dritten als auch durch den vierten Draht gesteuert werden. Eine
Adresse 1000 (d.h. eine Adresse außerhalb des 2-hot Coderaums)
wählt diesen
Draht aus und kann eingesetzt werden, wenn in der Anordnung kein
Code 1100 und kein Code 1001 vorhanden ist. Wenn jedoch entweder
1100 oder 1001 in der Anordnung vorhanden sind, ist e nicht möglich den
Draht 1000 auszuwählen,
ohne auch einen der anderen Codes auszuwählen. Folglich behandelt das
bevorzugte Ausführungsbeispiel
für die
meisten Anwendungen diese Drähte
einfach als nicht zugänglich.
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Einsatz von Nanodrähten zur
Adresssteuerung
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In
einer anderen Offenbarung sind Nanodrähte zur Steuerung der Nanodrähte bereitgestellt,
wodurch ein komplettes System im Nanobereich bereitgestellt wird,
wie dies bereits vorstehend im Text beschrieben worden ist. Dies
ist nützlich,
wenn die Adressen an den Decodierer von einer Schaltkreisanordnung
im Nanobereich stammen, wie etwa eine NanoPLA.
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Die
Abbildung aus 9 zeigt, wo die mit Oxid überzogenen
Nanodrähte 501–504 eine
Mehrzahl von Nanodrähten 505–510 steuern.
Die Nanodrähte 505–510 sind
mit einem ohmschen Kontakt 511 und einer Quelle verbunden,
die in der Abbildung nicht dargestellt ist. Die Oxidtrennung zwischen
den beiden Gruppen von Nanodrähten
wird durch eine Oxideinfassung um die Steuerdrähte erreicht, wie dies ebenfalls
in der Abbildung dargestellt ist. Alternativ kann die Oxidtrennung
mit lithographischer Definition und Wachstum zwischen der ersten
Schicht von Nanodrähten
und der zweiten Schicht von Nanodrähten erreicht werden oder mit einer
Oxideinfassung um die Nanodrähte 505–510,
welche die Fläche
des Steuerbereichs abdecken, d.h. die Fläche, welche die Steuernanodrähte 501–504 kreuzen.
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Hiermit
wird festgestellt, dass in dem Ausführungsbeispiel aus 9 die
Breite des Steuerdrahtabstands dem gleichen Abstand entspricht wie
der Nanodrahtabstand (Wbitpitch), so dass der Steuerüberlappungsbereich
Woverlap ungefähr
die gleiche Größe aufweisen
sollte wie Wbitpitch. Dies kann eine Ausrichtungsstrategie erfordern,
die sich von der in den Abbildungen der 6–8 unterscheidet.
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Bei
einem ersten Schritt handelt es sich um die Gewährleistung, dass der codierte
Bereich der Nanodrähte 505–510 mindestens
Wbitpitch + 2·Woverlap < 2·Wbitpitch
entspricht. Auf diese Weise wird jeder codierte Bereich stets durch
gewisse Nanodrähte
gesteuert.
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Darüber hinaus
sind die Steuerbereiche auf den Nanodrähten 505–510 mit
dem doppelten normalen Zwischenabstand angeordnet, d.h. zwei physischen
Bitpositionen, und es werden zweimal so viele Steuerdrähte verwendet.
Selbst in Verbindung mit dieser zusätzlichen Anzahl von Steuernanodrähten bleibt
die Anzahl der Steuerdrähte
logarithmisch in Bezug auf die Anzahl der Drähte in dem Decodierer.
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Die
Abbildungen der 10A–10C zeigen
dieses Ausführungsbeispiel
deutlicher. Die Abbildung aus 10A zeigt
die Originalcodierung, wobei die vertikalen Linien die Bitbereiche
zeigen sowie den Zeilen- bzw. Leitungsabstand, und wobei sie einen
Bitabstand auseinander liegen. Die Abbildung aus 10 zeigt
ein Beispiel, in dem eine doppelte Codierung vorgenommen worden
ist, und wobei die Länge
des codierten Bereichs genau 2 Bitabständen entspricht. Die Abbildung
aus 10C zeigt ein weiteres Beispiel,
wobei die Länge
des codierten Bereichs knapp unter zwei Bitabständen liegt, jedoch mindestens
Wbitpitch + 2·Woverlap
beträgt,
gemäß dem vorstehenden
Ausdruck.
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Die
Abbildung aus
10D zeigt zehn Versätze 520-1
.. 520-10 des gleichen Nanodrahtes 520, wobei jeder Steuerbereich
den vorstehenden Ausdruck erfüllt.
Jede der Versatzleitungen wird gemäß der folgenden Tabelle aktiviert.
| 520-1 | 11100110 |
| 520-2 | 11001100 |
| 520-3 | 11001100 |
| 520-4 | 11001100 |
| 520-5 | 11001100 |
| 520-6 | 10011001 |
| 520-7 | 10011001 |
| 520-8 | 10011001 |
| 520-9 | 10011001 |
| 520-10 | 00110011 |
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Hiermit
wird festgestellt, dass die ersten fünf Offsets bzw. Versätze mit
dem Code 01000100 adressiert werden können, wobei die folgenden vier
Offsets mit dem Code 10001000 (d.h. dem vorherigen 01000100 Code
mit einer Rotation um 1 Bit) adressiert werden können, und wobei der finale
Versatz mit dem Code 00010001 (d.h. einer anderen Bitrotation als
der vorherige Code) adressiert werden kann. Vorgesehen ist gemäß der vorliegenden
Erfindung somit ein Verfahren zur Adressierung von Nanodrähten durch
Steuernanodrähte
gemäß den folgenden
Schritten:
- 1) das Bereitstellen der zu steuernden
Nanodrähte
mit codierten Bereichen mit einer Länge von Wbitpitch + 2·Woverlap < 2·Wbitpitch;
- 2) das Verdoppeln der Codierung auf den zu steuernden Nanodrähten, d.h.
die Abstandsanordnung der Steuerbereiche auf den zu steuernden Nanodrähten mit
dem Zweifachen des normalen Abstands;
- 3) das Verwenden eines Codes an den Steuernanodrähten, wobei
das Auftreten von "11" in dem Code des zu
steuernden Nanodrahtes ersetzt wird durch "01" oder "10", und wobei ferner
Codes bereitgestellt werden, die eine Rotation dieses Codes darstlelen.
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Speicheranwendung
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Ebenso
vorgesehen ist ein programmierbarer Speicher, adressiert über den
vorstehend offenbarten Decodierer. Techniken für die Platzierung von nichtflüchtigen
Speicherbits an den Koppelpunkten einer Nanodrahtanordnung sind
im Fach bereits bekannt, wie dies bereits in dem Abschnitt Stand
der Technik der vorliegenden Anmeldung genannt worden ist.
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Speicheranordnung im Nanobereich
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Die
Abbildung aus 11 zeigt eine Speicheranordnung
im Nanobereich mit einer Schnittstellenanbindung unter Verwendung
von Modulation dotierten Adressdecodierern, wobei in der Abbildung
zur deutlicheren Veranschaulichung nur wenige Nanodrähte dargestellt
sind. Im Besonderen ist eine Anordnung von 6 × 6 Nanodrähten abgebildet. Eine typische
Anordnungsgröße weist
100–1.000
Nanodrähte
auf, die durch lediglich 24 30 Mikrodrähte adressiert werden.
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Die
Abbildung aus 11 zeigt adressierbare Zeilen-Nanodrähte 61–66 und
adressierbare Spalten-Nanodrähte 67–72.
Unter Verwendung dieser adressierbaren Nanodrähte können genau ein Zeilen-Nanodraht,
wie etwa der Nanodraht 62, und ein Spalten-Nanodraht, wie
etwa der Nanodraht 72, aktiviert werden, so dass eine Programmierspannung
an einen einzelnen Koppelpunkt angelegt werden kann, wie etwa den Koppelpunkg 75.
Die Zeilenprogrammierspannung wird durch den ohmschen Kontakt 76 bereitgestellt,
während
die Spaltenprogrammierspannung durch den ohmschen Kontakt 77 bereitgestellt
wird. Die ohmschen Kontakte 78 und 79 stellen
entsprechende Zeilen- und Spaltennennspannungen bereit.
-
Somit
werden für
den Koppelpunkt 75 sowohl dessen Zeilen-Nanodraht 62 als
auch dessen Spalten-Nanodraht 72 auf die Programmierspannung
gezogen, was ein größeres Spannungsdifferential
als an anderen Koppelpunkten offenbart, bei denen nur einer oder
keiner der Nanodrähte
auf die Programmierspannung gezogen wird. Die Koppelpunkte können auch
so angeordnet werden, dass sie als Dioden fungieren, um parasitäre Pfade
in einer teilweise programmierten Anordnung zu vermeiden.
-
In
der Schreibphase erfolgt die Auswahl des Zeilen-Nanodrahtes 62 durch
den Modulations decodierten Decodierer 80, welcher die
Zeilen-Mikrodrähte
RA0–RA3
und die Modulations dotierten Bereiche der Nanodrähte 61–66 umfasst,
durch eine Oxidschicht 81 getrennt von den Mikrodrähten RA0–RA3. Die
Auswahl des Spalten-Nanodrahtes 72 erfolgt durch den Modulations
dotierten Decodierer 82, welcher die Spalten-Mikrodrähte CA0–CA3 und
die Modulations dotierten Bereiche der Nanodrähte 67–72 umfasst,
durch eine Oxidschicht 83 von den Mikrodrähten CA0–CA3 getrennt.
Somit ermöglichen
die Adressierungsdrähte
das Platzieren eines Speicherplatzes in einem einer Mehrzahl von
Zuständen.
-
In
der Lesephase werden Datenbits gelesen, indem entsprechende Steuerbits
so platziert werden, dass nur eine einzelne Zeile und Spalte aktiviert
werden. Eine hohe Spannung wird auf der gemeinsamen Spaltenleitung 77 platziert,
und die Spannung auf der gemeinsamen Zeilenleitung 76 wird
beobachtet bzw. überwacht.
Auf diese Weise erfährt
nur der vorgesehene Koppelpunkt, wie zum Beispiel der Koppelpunkt 75, sowohl
einen hohen Eingang auf dessen Spaltenleitung 77 und einen
niedrigen Widerstandspfad auf der gemeinsamen Zeilenleitung 76.
Wen der Koppelpunkt auf "ON" bzw. eingeschaltet
programmiert ist, ist es möglich,
den aus der ausgewählten
Zeilenleitung fließenden
Strom zu überwachen,
unter Umständen
unter Erhöhung
der Zeilenleitungsspannung. Wenn der Koppelpunkt auf "OFF" bzw. ausgeschaltet
programmiert ist, so fließt
weniger Strom.
-
In
Bezug auf die beschriebene einfache Leseoperation kann die Leseoperation
für große Anordnungen
langsam werden. Im Besonderen können
die Diodenspeicherpunkte eine Spaltenleseleitung (eine der Spalten 67–72)
mit jeder Zeilenleitung (Leitungen 61–66) koppeln, wobei
es erzwungen wird, dass die Spaltenleitung alle Zeilen lädt, um ein
einzelnes Bit zu lesen. Auf diese Weise wird die Lesezeit skaliert
als Produkt der Anzahl der Zeilen und Spalten an Stelle der Summe.
-
Um
die vorstehend ausgeführte
ungünstigste
Kopplungskapazität
für Leseoperationen
zu vermeiden, ist es möglich,
für eine
Skalierung der Lesezeit als Summe der Zeilen- und Spaltenleitungen
anstatt als Produkt zu sorgen. Alle Zeilenleitungen 61–66 werden
zuerst auf die hohe Lesespannung vorgeladen. Dies ist einer der
Vorteile einer Adresse, die alle Nanodrähte gleichzeitig auswählt. Die
Zeilenleitungen können
parallel angesteuert werden, so dass die Vorladezeit nicht mehr
Zeit in Anspruch nimmt als die Zeit zum Laden einer einzigen Zeilenleitung.
Danach wird die einzelne Zeilenleitung entladen, die gelesen werden muss.
Danach wird die Leseoperation wie vorher ausgeführt. Jetzt sind die Bits, die
nicht gelesen werden müssen,
zugeordneten Zeilenleitungen bereits hoch geladen und müssen nicht
geladen werden, während
die vorgesehene Zeilenleitung angesteuert wird.
-
Die
Speicheranordnung umfasst ferner Mikrodrähte 84, 85,
die eine entsprechende Trennung der nominalen Zeilen- oder Spaltenspannung
ermöglichen.
Im Besonderen umfassen beide Mikrodrähte 84 und 85 einen
FET steuerbaren Bereich 86, 87, der eine Trennung
der Spannung ermöglicht.
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Hybrider Steuerspeicher
-
Ein
Nachteil des vorstehend beschriebenen Speichers ist es, dass dieser
einen sehr großen
Adressraum voraussetzt und somit eine sehr große Ansammlung bzw. Gruppe von
unterschiedlich codierten Nanodrähten.
Für den
Fall einer Anordnung von 500 × 500
ist zum Beispiel ein Coderaum von 25 Millionen Nanodrähten erforderlich.
-
Eine
kleinere Anzahl von Nanodrähten
kann aber auch durch ein hybrides Steuermuster verwendet werden,
wobei eine Gruppe von Nanodrähten
zuerst durch einen ohmschen Kontakt eines Mikrodrahts ausgewählt wird,
ohne den Einsatz eines Modulations dotierten Decodierers, und wobei
danach die ausgewählte Gruppe
von Nanodrähten
durch die Mikrodrähte
adressiert wird, wie dies in den Abbildungen der 12–15 dargestellt
ist.
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In
der Abbildung aus 12 erregt ein ohmscher Kontakt 100 selektiv
die Endpunkte einer Sammlung von Nanodrähten 101 in dem lithographischen
Maßstab.
Wenn der ohmsche Kontakt 100 eine Breite 102 von 90
nm aufweist, und wenn die Nanodrähte
eine Breite 103 von 10 nm aufweisen, ist der ohmsche Kontakt
in der Lage, eine Gruppe von neun Nanodrähten eindeutig zu adressieren.
Derartige Nanodrähte
können
danach durch einen 12-Bit-Code über die
zwölf Mikrodrähte A0 ...
A11 adressiert werden. Im Besonderen weist ein 6-hot, 12-Bit-Code
942 Codewörter
auf. Bei 942 Codewörtern
existiert eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 96% dafür, dass
alle neun Drähte
in einer Gruppe eindeutige Codes aufweisen.
-
Ein
Problem in Verbindung mit dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Drahtabstand
im Mikrobereich, d.h. der erforderliche Mindestabstand zwischen
den Mikrodrähten.
Siehe dazu zum Beispiel das Element 59 aus 8.
Die vorliegende Erfindung adressiert dieses Problem durch das Ausführungsbeispiel
aus 13, wobei gestapelte, benachbarte Mikrodrahtkontakte 110–112 bereitgestellt
sind. Durch das Stapeln benachbarter Mikrodrahtkontakte kann der
enge Nanodrahtabstand aufrechterhalten werden, wobei unter Umständen nicht
mehr als ein Draht an dem Rand jeder Mikrodrahtgruppe verloren geht.
-
Die
Abbildung aus 14 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel
zur Steuerung gestapelter ohmscher Kontakte, wobei vier Mikrodrähte 701–704 und
eine Schnittstellenlogik 705 bereitgestellt sind. Der Mikrodraht 702 steuert,
ob es sich bei der Operation um eine Schreiboperation oder eine
Leseoperation handelt, was eine Kommunikation entweder zu den ohmschen
Kontakten oder von den ohmschen Kontakten ermöglicht. Wenn es sich bei der
Operation um eine Leseoperation handelt, wird das Signal auf dem
Ausgangsdraht 701 ausgelesen. Die Kontakte 110–112 werden
durch die Drähte 703, 704 ausgewählt. Normalerweise
erfordern N Kontakt log2N Auswahldrähte.
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Die
Abbildung aus 15 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel
zum Steuern gestapelter ohmscher Kontakte, wenn ein kompakter Zugriff
bzw. Zugang auf den bzw. zu dem Decodierer wichtiger ist als ein
Zugriff mit hoher Geschwindigkeit. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
werden nur Mikrodrähte 801–804 benötigt. Der
Mikrodraht 801 führt
ein Verschiebungssignal, wobei der Mikrodraht 802 ein Taktsignal
führt,
während der
Mikrodraht 803 ein Verschiebungseingangssignal führt, und
wobei der Mikrodraht 804 die Verschiebungsausgangssignale
führt.
Bei einer höheren
Anzahl von Kontakten sind mehr Zeit und eine höhere Anzahl von Flip-Flops
erforderlich, jedoch keine größere Anzahl
von Mikrodrähten.
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Ferner
kann es sich bei dem hybriden Modell bei den Steuerdrähten um
Mikrodrähte
(nicht abgebildet) oder Nanodrähte
handeln.
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Eindimensionaler Speicher
-
Das
Ausführungsbeispiel
aus 11 zeigt einen zweidimensionalen Speicher. Die
vorliegende Offenbarung stellt ferner ein eindimensionales Speicherausführungsbeispiel
bereit, unter Verwendung einer einzigen Nanodrahtschicht, wie dies
in der Abbildung aus 16 dargestellt ist.
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Die
Abbildung aus 16 ist der Abbildung aus 13 ähnlich und
zeigt gestapelte Mikrodrahtkontakte 110–112, die die Endpunkte
einer Gruppe von Nanodrähten
erregen und die Mikrodrähte
A0–An-1
adressieren. Darüber
hinaus werden die Speichermikrodrähte D0–Dn-1 bereitgestellt.
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Die
Mikrodrähte
D0–Dn-1
erfüllen
die gleiche Rolle wie der vertikale Decodierer 82 in dem
2D-Speicher aus 11. Für einen Schreibvorgang wird
eine geeignete Spannung an die Drähte D0–Dn-1 angelegt, wobei der entsprechende
ohmsche Gruppenkontakt und die Leitungen A0–An-1 eingesetzt werden, um
einen einzelnen Nanodraht auszuwählen
und auf diesem eine Spannung zu platzieren. Somit wird ein Spannungsdifferential
zwischen dem ausgewählten
Nanodraht und den Leitungen D0–Dn-1
erzeugt, was eine Programmierung eines Koppelpunktes an dem Übergang
zwischen der ausgewählten
Nanoleitung und der zugeordneten Di-Leitung ermöglicht. Eine einzige Di-Leitung
kann auf die gleiche Art und Weise decodiert und angesteuert werden,
wie ein standardmäßiger lithographischer
Decodierer angesteuert wird. Da in der 1D-Situation ferner eine
direkte Mikrosteuerung existiert, können mehrere Bits gleichzeitig
mit den gleichen Einstellungen programmiert werden. Dies erfolgt
einfach durch Ansteuern des entsprechenden Programmierungsspannungvielfachen
der zu programmierenden Di-Leitungen und das folgende Programmieren
all dieser auf einmal, ähnlich der
Methode, wie mehrere Bits in einen herkömmlichen Speicher geschrieben
werden. Zu den Unterschieden zu einem herkömmlichen Verfahren der Programmierung
zählt die
Tatsache, dass die Gruppe der zu programmierenden Bits den gleichen
Zustand aufweisen muss, und dass bei vorhandener geeigneter Mikrosteuerung jede
Teilgruppe programmiert werden kann. Somit kann bei zwei Schreibzyklen
(oder m Schreibzyklen, wenn ein Koppelpunkt m Zustände aufweist)
jedes Wort D0 .. Dn-1 programmiert werden. In dem ersten Zyklus
wird das ganze Wort D0 .. Dn-1,
das dem ausgewählten
Nanodraht zugeordnet ist, auf einen Zustand geschrieben (zum Beispiel
ON bzw. EIN). In dem zweiten Zyklus werden alle Bits, die ausgeschaltet
(OFF bzw. AUS) sein sollen, an die Position AUS programmiert.
-
Die
Lesezyklen weisen ein ähnliches
Verhalten auf. Sobald eine der Dis auf einen "hohen" Wert angesteuert wird, und das Leiten
in einem einzelnen Nanodraht unter Verwendung der Ais aktiviert
wird, kann der dem Di, Ai Koppelpunkt zugeordnete Wert an dem ohmschen
Kontaktausgang für
jede ohmsche Kontaktgruppe ausgelesen werden.
-
Alternativ
können
mehrere Bits gleichzeitig ausgelesen werden. Im Besonderen wird
der "hohe" Wert in die zugeordnete
ohmsche Kontaktgruppe gesteuert und durch die Ais auf einen einzelnen
Nanodraht, wodurch über
die programmierten Koppelpunkte alle Dis mit zugeordneten programmierten
Koppelpunkten geladen werden. Auf diese Weise wird das ganze D0
.. Dn-1 Wort in einem Zyklus gelesen. Die Geschwindigkeit ist jedoch
langsamer je Leseoperation, da die Nanoverbindung die Kapazität von n
Mikrodrähten
ansteuern muss. Die Entscheidung über die Art, wie der Speicher
für die
Leseoperation ausgeführt
wird, muss während der
Fertigung getroffen werden, da dies die Ausrichtung der Diodengleichrichtung
in dem Speicher bestimmt, d.h. von Dis im Mikrobereich zu Nanodrähten in
dem ersten Fall im Vergleich zu Nanodrähten zu Mikro-Dis in dem zweiten
Fall.
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Dreidimensionaler Speicher
-
Die
Abbildungen der 17 und 18 zeigen
entsprechend eine schematische Querschnittsansicht und eine Perspektivansicht
eines 3D-Speichers. Die Mikrodrähte 201–204 sind
bereitgestellt in Verbindung mit einer ersten Gruppe von Schichten 205–207 von
Nanodrähten
und einer zweiten orthogonalen Gruppe von Schichten 208–210 von
Nanodrähten.
In ähnlicher
Weise zu dem 2D-Ausführungsbeispiel
aus 11 sind die Decodierungsbereiche für jede Schicht
in den Bereichen 211–214 angeordnet.
Die Nanoschichten in den Bereichen 211–214 sind mit einer
Oxidhülle 215 bedeckt,
so dass sie die Modulations dotierten Decodierungsbereiche abdecken.
-
Die
interessante Konsequenz des 3D-Speichers ist es, dass die Mikrodrähte von
Nanodrähten
auf verschiedenen Schichten des Speichers gemeinsam genutzt werden.
Unter Verwendung der gleichen stochastischen Auswahltechniken der
2D-Variante, wird eine Gruppe von eindeutig codierten Drähten für jede gemeinsame
Gruppe von Mikrodrahtkontakten zusammengesetzt, was die eindeutige
Auswahl jedes Drahts in einer vertikalen Ebene ermöglicht.
-
In
der Abbildung aus 17 sind die Schichten der Nanodrähte so angeordnet,
dass sie das wiederholte Auftreten benachbarter Gruppen von Schichten
definieren, welche eine erste Nanoschicht 208, eine zweite
orthogonale Nanoschicht 205, die Speicherplätze in Zusammenarbeit
mit der ersten Nanoschicht 208 definiert, und eine isolierende
Nanoschicht 209 umfassen.
-
Radiale Modulationsdotierung
-
Zusätzlich zu
der Modulationsdotierung entlang der Achse des Nanodrahtes sind
auch Techniken zur Modulation der Dotierung entlang dem Radius eines
Nanodrahtes bekannt, wie dies offenbart wird in "Epitaxial core-shell and core-multishell
nanowire htereostructures" von
Lincoln J. Lauhon, Mark S. Gudiksen, Deli Wang und Charles M. Lieber,
Nature Vol. 420, Seiten 57–61,
November 2002.
-
Eine
interessante Folge der radialen Modulationsdotierungstechnik ist
es, dass der Nanodraht sowohl radial als auch axial modulationsdotiert
werden kann. Im Besonderen kann ein vorbestimmter Abschnitt eines Nanodrahtes
entweder: 1) nicht dotiert sein; 2) axial dotiert sein; 3) radial
dotiert sein; oder 4) axial und radial dotiert sein. Der in den
Abbildungen der 11–18 dargestellte
Speicher kann beide Modulationsdotierungstechniken für die Nanodrähte einsetzen.
-
Im
Besonderen wird der ganze Nanodraht während der Konstruktion radial
dotiert. Danach wird nach der Zusammensetzung der Drähte an dem
Substrat die radiale Hülle
selektiv von Abschnitten des radial dotierten Nanodrahtes weg geätzt. Auf
diese Weise erhält
man Nanodrähte,
die eine erste Gruppe von Abschnitten aufweisen, die axial und radial
dotiert sind, und Nanodrähte,
die eine zweite Gruppe von Abschnitten aufweisen, die nur axial
dotiert sind. Somit werden die ersten und zweiten Abschnitte in
vorteilhafter Weise nach der Konstruktion bestimmt und nachdem bestimmt
worden ist, wie der Nanodraht mit dem lithographischen Substrat
ausgerichtet wird.
-
Nanodrahtstruktur in dem Speicherausführungsbeispiel
aus 11
-
In
Bezug auf den vertikalen Draht im Nanobereich, wie etwa den Nanodraht 72 aus 11,
können verschiedene
unterschiedliche Bereiche beobachtet werden:
- a)
ein Bereich, der ohmisch mit dem Mikrodraht 77 verbunden
ist;
- b) ein Adressbereich, der durch einen Isolator (wie etwa den
Isolator 83) von den Mikro-Adressleitungen CA0–CA3 getrennt werden muss;
- c) ein Kernbereich mit zu schreibenden oder zu lesenden Informationen,
wie etwa der von den horizontalen Nanodrähten 61–66 gekreuzte
Bereich;
- d) ein steuerbarer Bereich, der durch einen Isolator von dem
Mikrodraht 85 getrennt werden muss; und
- e) ein Bereich, der ohmisch mit dem Mikrodraht 79 verbunden
werden muss.
-
Eine ähnliche
Beobachtung kann in Bezug auf einen horizontalen Draht gemacht werden,
wie etwa den Nanodraht 62.
-
Hiermit
wird festgestellt, dass nur eine der beiden (orthogonalen) Drahtanordnungen
in einer Anordnung für
die Speicherstruktur radial dotiert werden muss.
-
Fertigungsverfahren für axial
dotierte Nanodrähte
-
In
Bezug auf axial dotierte Nanodrähte
werden einzelne Koppelpunktübergänge für den Speicherkern verwendet,
wie dies bereits vorstehend beschrieben worden ist. Ein Fertigungsverfahren
für Speicher,
die axial dotierte Nanodrähte
aufweisen, umfasst die folgenden Schritte:
- 1)
Die lithographische Verarbeitung eines Silizium-Wafers, um eine
Mehrzahl von Mikrodrähten
zu erhalten.
- 2) Das Platzieren von Oxid über
dem Adressierungsabschnitt der Mikrodrähte. Die Abbildung aus 19 zeigt
eine mögliche
Anordnung der Mikrodrähte
nach den ersten beiden Schritten des Fertigungsverfahrens.
- 3) Das Mischen einer ersten Gruppe von axial dotierten Nanodrähten. Das
Mischen bzw. Vermischen der Nanodrähte ohne einen Kontakt zwischen
den Nanodrähten
zu verursachen, erfolgt durch Wachsen einer Oxidschicht, wie etwa
der Oxidschicht 10 aus 2 um jeden
Nanodraht. Die Oxidschicht verhindert es, dass zwei Nanodrähte, die
parallel zueinander ausgerichtet sind, sich in ihren leitenden Bereichen
berühren (und
somit einen Kurzschluss herstellen), und sie fungiert als die Oxidbarriere,
die eine FET-Steuerung an Stelle eines Diodenkontakts ermöglicht.
- 4) Das Ausrichten der ersten Gruppe von Nanodrähten und
das Übertragen
der ausgerichteten ersten Gruppe oberhalb der Mikrodrähte. Die
Abbildung aus 20 zeigt einen möglichen
Chipzustand nach dem vierten Schritt. Die Ausrichtung der Nanodrähte wird
zum Beispiel erreicht durch eine LB-Flusstechnik (Langmuir-Blodgett-Flusstechnik),
wie sie etwa offenbart wird in "An
introduction to ultrathin organic films: from Langmuir-Blodgett
to self-assembly" von
A. Ulman, Academic Press: New York, 1991, oder in "Construction and
use of LB deposition machines for Pilot production" von Albrecht O.,
Matsuda H. Eguchi K. und Nakagiri T., Thin Solid Films, Vol. 284/285,
15. September 1996, S. 152–156.
Der LB-Fluss ermöglicht die Übertragung
dicht gepackter, ausgerichteter Nanodrähte auf eine Oberfläche.
- 5) Das Erreichen von Brüchen
in der Struktur senkrecht zu der Ausrichtungsachse durch lithographisches Ätzen. Die
Abbildung aus 21 zeigt den Fertigungszustand
nach dem fünften
Schritt.
- 6) Das Vermischen einer zweiten Gruppe axial dotierter Nanodrähte.
- 7) Das Ausrichten der zweiten Gruppe von Nanodrähten und
das Übertragen
der ausgerichteten zweiten Gruppe auf der Schaltung, orthogonal
zu der ersten Gruppe von Nanodrähten,
wie dies in der Abbildung aus 22 dargestellt
ist. Darüber
hinaus wird eine molekulare Schicht (in der Abbildung nicht dargestellt) zwischen
den orthogonalen Gruppen von Nanodrähten platziert. Eine derartige
Schicht wird zum Beispiel offenbart in "Introduction of [2]Catenanes into Langmuir
Films and Langmuir-Blodgett Multilayers. A Possible Strategy for
Molecular Information Storage Materials" von Christopher L. Brown und Ulrich
Jonas und Jon A. Preece und Helmut Ringsdorf und Markus Seitz und
J. Fraser Stoddart, Langmuir 16(4), 1924–1930, 2000.
- 8) Das Erreichen von Brücken
in der Struktur senkrecht zu der Ausrichtungsachse durch lithographisches Ätzen. Siehe 23.
- 9) Das Füllen
von Metall über
Bereichen des ohmschen Kontakts, wie dies in der Abbildung aus 24 dargestellt
ist, wodurch die Struktur aus der Abbildung aus 25 erhalten
wird.
-
Fertigungsverfahren für axial
und radial dotierte Nanodrähte
-
In
Bezug auf Nanodrähte,
die sowohl axial als auch radial dotiert sind, entspricht das Fertigungsverfahren
dem bereits vorstehend beschriebenen Verfahren, und wobei diesbezüglich auf
die bereits beschriebenen Abbildungen der 19–25 verwiesen
werden kann. Es ist jedoch nicht erforderlich, eine molekulare Schicht
zwischen den orthogonalen Anordnungen bzw. Gruppen von Nanodrähten zu
platzieren.
-
Nach
einem ersten Schritt, wie dieser etwa in der Abbildung aus 19 dargestellt
ist, wo eine Anordnung von Adressdrähten im Mikrobereich 400,
erhalten durch lithgraphische Verarbeitung eines Silizium-Wafers,
dargestellt ist, werden zwei Nanodrähte gewachsen. Im Unterschied
zu dem vorherigen Ausführungsbeispiel
wird in diesem Fall die erste Anordnung axial durch Modulation dotiert
und danach radial durch Modulation dotiert auf der Oberseite der
axialen Codierung, während
die zweite Gruppe nur axial codiert wird.
-
Nach
dem Mischen der nur axial dotierten Nanodrähte werden die gemischten Nanodrähte durch LB-Fluss
ausgerichtet und danach übertragen,
um die Siliziumoberfläche
abzudecken, wie dies in der Abbildung aus 20 dargestellt
ist. Ferner werden erwünschte
Brüche
zwischen Teilanordnungen senkrecht zu der Ausrichtungsachse lithographisch
geätzt,
wie dies in der Abbildung aus 21 dargestellt
ist.
-
Nach
dem Mischen der Gruppe axial und radial dotierter Nanodrähte wird
die gemischte Gruppe durch LB-Fluss ausgerichtet und übertragen,
so dass die Sililziumoberfläche
abgedeckt bzw. bedeckt wird, orthogonal zu der anderen Gruppe, wie
dies in der Abbildung aus 22 dargestellt
ist, und wobei danach die gewünschten
Brüche
bzw. Unterbrechungen zwischen Teilanordnungen senkrecht zu der Ausrichtungsachse
lithographisch geätzt,
wie dies in der Abbildung aus 23 dargestellt
ist.
-
Im
Unterschied zu dem vorherigen Ausführungsbeispiel umfasst das
vorliegende Ausführungsbeispiel einen
schritt, bei dem die radiale Dotierung von Röhren über dem Adressfenster weg geätzt wird,
wie dies in der Abbildung aus 24 dargestellt
ist. Im Besonderen zeigt die Abbildung aus 24 eine
Maske, die Adressfenster umfasst, d.h. Fenster, die den Adressbereichen
der zu konstruierenden Logikschaltung entsprechen, wie etwa die
Adressierungsbereiche 80 und 82 aus 11.
Nur Adressierungsfenster, die radial dotierte Nanodrähte aufweisen,
werden berücksichtigt,
und die radiale Dotierung der Nanodrähte wird in diesen Bereichen
weg geätzt,
was die Adressierung der Nanodrähte
ermöglicht,
wie dies zum Beispiel in der Abbildung aus 5 der vorliegenden
Anmeldung dargestellt ist.
-
In
einem weiteren Schritt wird Metall über Bereiche des ohmschen Kontakts
gefüllt,
wie dies in der Abbildung aus 25 dargestellt
ist.
-
In
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist kein separater Baustein mit Hysterese (z.B. einem bestimmten
Molekül)
an dem Koppelpunkt erforderlich, wie etwa die schwebende Nanoröhre aus 1,
da die radiale Dotierung das Speichern von Informationen entlang
dem Durchmesser eines vorbestimmten Abschnitts der vertikalen Nanodrähte ermöglicht.
Im Besonderen weist die radial durch Modulation dotierte Drahtstruktur effektiv
einen Baustein mit Hysterese auf.
-
Ein
weiteres Ausführungsbeispiel
kann bereitgestellt werden, wobei beide Anordnungen von Drähten eine
radiale Dotierung durch Modulation aufweisen.
-
In
der vorstehenden Beschreibung wurden verschiedene veranschaulichende
Ausführungsbeispiele der
Erfindung dargestellt und beschrieben, wobei für den Fachmann auf dem Gebiet
zahlreiche Variationen und alternative Ausführungsbeispiele ersichtlich
werden. Derartige Variationen und alternative Ausführungsbeispiele
sind möglich
und können
umgesetzt werden, ohne dabei vom Umfang der vorliegenden Erfindung abzuweichen,
der in den anhängigen
Ansprüchen
definiert ist.