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DE60311719T2 - Ventilsteuerungseinrichtung für eine Brennkraftmaschine und Nockenwelle dafür - Google Patents

Ventilsteuerungseinrichtung für eine Brennkraftmaschine und Nockenwelle dafür Download PDF

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Publication number
DE60311719T2
DE60311719T2 DE60311719T DE60311719T DE60311719T2 DE 60311719 T2 DE60311719 T2 DE 60311719T2 DE 60311719 T DE60311719 T DE 60311719T DE 60311719 T DE60311719 T DE 60311719T DE 60311719 T2 DE60311719 T2 DE 60311719T2
Authority
DE
Germany
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cam
central
plunger
camshaft
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60311719T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60311719D1 (de
Inventor
Hirokazu Matsuura
Kouji Asanomi
Toshiaki Nishimoto
Taketoshi Yamauchi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mazda Motor Corp
Original Assignee
Mazda Motor Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Mazda Motor Corp filed Critical Mazda Motor Corp
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Publication of DE60311719D1 publication Critical patent/DE60311719D1/de
Publication of DE60311719T2 publication Critical patent/DE60311719T2/de
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    • F01L1/00Valve-gear or valve arrangements, e.g. lift-valve gear
    • F01L1/12Transmitting gear between valve drive and valve
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    • F01L13/0015Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque
    • F01L13/0036Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for optimising engine performances by modifying valve lift according to various working parameters, e.g. rotational speed, load, torque the valves being driven by two or more cams with different shape, size or timing or a single cam profiled in axial and radial direction
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Ventilsteuerungs- bzw. -antriebsvorrichtung für einen Motor, einen Motor, der mit der Ventilsteuerungs- bzw. -antriebsvorrichtung ausgerüstet ist, und eine Nockenwelle dafür.
  • Herkömmlicherweise ist eine Ventilsteuerungs- bzw. -antriebsvorrichtung vom Direkttyp bekannt geworden, welche direkt ein Einlaßventil und ein Auslaßventil eines Motors eines Automobils oder ähnlichen über einen Stößel antreibt (siehe japanische ungeprüfte Patentveröffentlichung Nr. 2001-329907 (US Patent Nr. 6,470,840 B2) und japanische ungeprüfte Patentveröffentlichung Nr. 2002-54413 (US Patent Nr. 6,397,804 B1)). Diese Vorrichtung beinhaltet eine Stößelanordnung, umfassend einen zentralen Stößel bzw. Ventilstößel und Seitenstößel, die an beiden Seiten des zentralen Stößels in bezug auf eine axiale Richtung des Nockens angeordnet sind. Beide Seitenstößel sind miteinander durch einen verbindenden bzw. Verbindungsabschnitt verbunden, der sich normal auf die beiden Seitenstößel in der Nachbarschaft bzw. Nähe ihrer Ventilseitenenden erstreckt. Auf einer dem Nocken des Verbindungsabschnitts gegenüberliegenden Oberfläche ist ein Widerlager bzw. Anschlag vorgesehen, welches(r) an einem Ventilschaft anliegt. Der zentrale Stößel ist zwischen beiden Seitenstößeln gleitbar in bezug auf die Seitenstößel zwischengeschaltet, um als Ganzes einen säulenartigen bzw. Säulenumfang auszubilden. Der zentrale Stößel und die Seitenstößel werden über einen Verriegelungsmechanismus miteinander verbunden und voneinander getrennt. Der Verriegelungsmechanismus führt eine verbindende Tätigkeit oder eine trennende Tätigkeit aus, um eine Ventilcharakteristik bzw. -eigenschaft im Zusammenwirken mit einem zentralen Nocken und einem Seitennocken zu ändern, die sich voneinander in einem Nockenprofil unterscheiden.
  • Im Fall der Nockenwelle, die benachbart mit den Nocken ausgebildet ist, die sich im Nockenprofil entsprechend dem oben beschriebenen Stößel vom getrennten Typ unterscheiden, sind die benachbarten Nocken nahe bzw. eng angeordnet. Dies kann einen glatten Metallfluß in einem Gießprozeß bzw. Gießvorgang für die Nockenwelle verhindern. Insbesondere ist in dem Fall, daß drei Nocken für einen Stößel bereitgestellt sind und zwei Einlaßventile und zwei Auslaßventile für einen Zylinder angeordnet sind, der Durchmesser des Stößels relativ kleiner, was merklich den Spielraum bzw. Abstand zwischen den Nocken entlang der axialen Richtung der Nockenwelle begrenzen kann.
  • EP 0 495 260 A offenbart einen Apparat für ein Betätigen eines Motorventils, umfassend eine Nockenwelle, die einen zentralen Nocken und Seitennocken aufweist, um einen zentralen Hochgeschwindigkeits-Stößel und einen Niedriggeschwindigkeits-Seitenstößel anzutreiben bzw. zu steuern.
  • Im Hinblick auf das obige Problem ist es ein Ziel bzw. Gegenstand der vorliegenden Erfindung, den Metallfluß in einem Gießprozeß bzw. -verfahren für eine Nockenwelle zu verbessern, welche für eine Ventilantriebs- bzw. -steuerungsvorrichtung für einen Motor zu verwenden ist und mit einem Hochgeschwindigkeits-Nocken und zwei Niedriggeschwindigkeits-Nocken entsprechend einer Stößelanordnung ausgestattet bzw. versehen ist, die einen Hochgeschwindig keits-Stößel bzw. Niedriggeschwindigkeits-Stößel beinhaltet.
  • Das Ziel wird gemäß der Erfindung durch eine Ventilsteuerungs- bzw. -antriebsvorrichtung für einen Motor gemäß Anspruch 1, durch einen Motor gemäß Anspruch 8 und durch eine Nockenwelle gemäß Anspruch 9 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
  • Somit wird gemäß der vorliegenden Erfindung der Metallfluß in einem Gießprozeß für eine Nockenwelle verbessert, welche für eine Ventilsteuerungs- bzw. -antriebsvorrichtung für einen Motor zu verwenden ist und mit einem Hochgeschwindigkeits-Nocken und zwei Niedriggeschwindigkeits-Nocken entsprechend einer Stößelanordnung ausgestattet ist, die einen Hochgeschwindigkeits-Stößel bzw. Niedriggeschwindigkeits-Stößel beinhaltet.
  • In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird eine Ventilsteuerungs- bzw. -antriebsvorrichtung für einen Motor bereitgestellt. Die Ventilsteuerungs- bzw. -antriebsvorrichtung umfaßt eine Nockenwelle und eine Ventilstößel- bzw. Stößelanordnung. Die Nockenwelle wird durch ein Gießen hergestellt und ist mit einem zentralen Nocken und zwei Seitennocken ausgebildet, welche vom zentralen Nocken im Hubausmaß verschieden sind, so daß der zentrale Nocken zentral zwischen den Seitennocken in der axialen Richtung der Nockenwelle angeordnet ist. Die Stößelanordnung ist gleitbar in einem Stößelführungsloch eingepaßt, das in dem Motor ausgebildet ist, während sie an einem des zentralen Nockens und der Seitennocken anliegt, um ein Ventil anzutreiben bzw. zu steuern, und beinhaltet einen zentralen Ventil stößel bzw. Stößel, der adaptiert ist, um auf dem zentralen Nocken anzuliegen, und Seitenstößel, die adaptiert sind, auf den Seitennocken anzuliegen. Das Zentrum ist auf den Seitenstößeln gleitbar in bezug auf die Seitenstößel in der Gleitrichtung des Stößels abgestützt. Einer des zentralen Stößels und der Seitenstößel ist mit einer Ventilwelle des Ventils verbunden. Die Ventilantriebsvorrichtung beinhaltet weiterhin einen Verriegelungsmechanismus, der adaptiert ist, um selektiv den zentralen Stößel und die Seitenstößel miteinander zu verriegeln oder voneinander zu entriegeln, so daß der Stößel durch den zentralen Nocken angetrieben wird, wenn der Verriegelungsmechanismus den zentralen Stößel und die Seitenstößel miteinander verriegelt, und die Stößelanordnung durch die Seitennocken angetrieben wird, wenn der Verriegelungsmechanismus den zentralen Stößel und die Seitenstößel voneinander entriegelt. Ein Nocken des zentralen Nockens und der Seitennocken ist so dimensioniert, daß ein Nockenabschnitt davon über einen vorbestimmten Winkelbereich mit Ausnahme eines Nockennasenabschnitts davon kleiner ist oder eine kleinere radiale Ausdehnung bzw. Erstreckung von der Nockenwellenachse aufweist als ein Basiskreis des anderen Nockens im Profil.
  • Die Nockennasenabschnitte des zentralen Nockens und des Seitennockens sind wesentlich, um selektiv einen Hochgeschwindigkeits-Motorbetrieb bzw. Motorbetrieb hoher Drehzahl bzw. Geschwindigkeit oder einen Niedriggeschwindigkeits-Motorbetrieb zu erzielen. Jedoch beeinflussen Basiskreise beider Nocken ähnlich die Ventilbetriebscharakteristik bzw. -eigenschaft. Somit ergibt, was die Basiskreise betrifft, nur einer des zentralen Nockens und der Seitennocken die richtige bzw. ordnungsgemäße Ventilbetriebscharakteristik. Deshalb kann einer der Nocken so dimensioniert sein, daß ein Nockenabschnitt über einen vorbestimmten Winkelbereich mit Ausnahme eines Nockennasenquerschnitts bzw. -abschnitts kleiner ist als ein Basiskreis des anderen Nockens im Profil. Dies erlaubt, daß sich geschmolzenes Metall glatt zwischen die Nocken in einem Gießprozeß bzw. -verfahren für die Nockenwelle füllt, mit anderen Worten es verbessert den Metallfluß, während eine leichtgewichtige Nockenwelle erzielt wird.
  • Eine Vertiefung ist über den vorbestimmten Winkelbereich mit Ausnahme des Nockennasenabschnitts des einen Nockens ausgebildet, wobei die Vertiefung vom Basiskreis des einen Nockens vertieft ist, um im wesentlichen derselbe wie ein Wellenquerschnitt der Nockenwelle im Profil zu sein.
  • In dem Fall, daß die Basiskreise des zentralen Nockens und der Seitennocken auf ähnliche Weise den Ventilbetrieb beeinflussen, kann ein Nockenabschnitt mit Ausnahme des Nockennasenabschnitts höchstens so vertieft sein, um im wesentlichen derselbe wie ein Wellenquerschnitt der Nockenwelle im Profil zu sein, ohne irgendeinen Nachteil in der Ventilbetriebscharakteristik oder Starrheit bzw. Steifigkeit der Nockenwelle. Dieses Design verbessert einen Metallfluß auf das vollständigste Ausmaß.
  • Bevorzugter sind die zwei Seitennocken identisch im Nockenprofil und niedriger als der zentrale Nocken in einem Hubausmaß, und der eine Nocken ist der zentrale Nocken.
  • Demgemäß sind die Basiskreise der Seitennocken frei von einer Vertiefung, so daß der Abstand zwischen der einzigen Basiskreisoberfläche des Seitennockens und einer Referenz- bzw. Bezugsoberfläche des Stößels gemessen werden kann, wo durch eine Einstellung eines Stößelspielraums erleichtert wird. Dies deshalb, da im Fall von keiner Vertiefung im zentralen Nocken die Abstände zwischen der Basiskreisoberfläche des zentralen Nockens und zwischen der Basiskreisoberfläche des Seitennockens in der Einstellung des Stößelspielraums gemessen werden sollten (oder wenigstens zwei Messungen erforderlich sind). Zusätzlich sollten der zentrale Nocken und die Seitennocken infolge des Unterschieds in ihren Nockenprofilen gesondert dem Schleifprozeß bzw. -vorgang unterworfen werden. Gemäß dem obigen Aufbau bzw. der obigen Beschaffenheit ist jedoch der Basiskreisabschnitt bzw. -querschnitt des zentralen Nockens mit der Vertiefung ohne Notwendigkeit für ein genaues Schleifen ausgebildet, was den Produktionsprozeß der Nockenwelle vereinfacht.
  • Weiterhin kann vorzugsweise der Abschnitt über den vorbestimmten Winkelbereich wie gegossen belassen werden, weil der Abschnitt nicht als ein Nocken funktioniert bzw. fungiert. Dies vereinfacht den Herstellungsprozeß der Nockenwelle.
  • Betreffend den Stößel kann der Stößel vorzugsweise eine Totgang-Feder beinhalten, welche den zentralen Stößel in Richtung zum zentralen Nocken beaufschlagt bzw. vorspannt, und der Seitenstößel kann vorzugsweise einen begrenzenden Abschnitt beinhalten, welcher die Verschiebung bzw. Verlagerung des zentralen Stößels gegen die beaufschlagende Kraft der Totgang-Feder begrenzt, um eine anliegende Oberfläche des zentralen Stößels auf dem zentralen Nocken daran zu hindern, sich über anliegende bzw. Anschlagoberflächen der Seitenstößel an den Seitennocken zu verschieben.
  • Demgemäß ist mit der Totgangs-Feder, welche den zentralen Stößel beaufschlagt bzw. vorspannt, der zentrale Stößel in einer derartigen Weise stabil abgestützt, daß der zentrale Stößel in Richtung zum zentralen Nocken vorgespannt bzw. beaufschlagt ist, bis die Verlagerung bzw. Verschiebung durch den begrenzenden Abschnitt begrenzt worden ist. Dies hindert den zentralen Stößel am Rattern bzw. Klappern, selbst wenn die Vertiefung in dem zentralen Nocken ausgebildet ist, oder selbst wenn der Spielraum zwischen dem zentralen Nocken und dem zentralen Stößel belassen ist.
  • Vorzugsweise kann der begrenzende Abschnitt durch Verwendung des Verriegelungsmechanismus ausgebildet sein. Insbesondere kann der Verriegelungsmechanismus einen hydraulischen Kolben und einen Verriegelungsstift bzw. -zapfen beinhalten, welcher in Hülsen bzw. Buchsen aufgenommen ist, welche in Durchtrittslöchern eingepaßt sind, welche in dem zentralen Stößel und den Seitenstößeln ausgebildet sind, kann der Verriegelungsstift durch den hydraulischen Kolben angetrieben sein bzw. werden, und kann die Buchse in dem Seitenstößel in Richtung zum zentralen Stößel vorragen, um an dem zentralen Stößel anzuliegen, um die Verlagerung des zentralen Stößels zu beschränken bzw. zu begrenzen.
  • Bevorzugter können die Seitenstößel miteinander über einen verbindenden bzw. Verbindungsabschnitt verbunden sein, welcher an den Enden gegenüberliegend den anliegenden Oberflächen vorgesehen ist, um im wesentlichen eine U-Form auszubilden, wenn in der Richtung normal auf die Gleitrichtung des Stößels und in der Richtung normal auf die axiale Richtung der Nockenwelle betrachtet, kann der verbindende Abschnitt an der Ventilwelle bzw. dem Ventilschaft anliegen bzw. anschlagen, und kann die Stößelanordnung im wesent lichen in einer Kreisform sein, welche durch den zentralen Stößel und den Seitenstößel gebildet ist, wenn in der Gleitrichtung des Stößels betrachtet.
  • Im Fall der Stößelanordnung in einer kreisförmigen bzw. Kreisform, wenn in der Gleitrichtung des Stößels betrachtet, sollten der zentrale Nocken und die Seitennocken in der Nockenwelle eng bzw. nahe angeordnet sein, was möglicherweise mehr das Problem der Verschlechterung im geschmolzenen Fluß verursachen kann. Jedoch kann ein Ausbilden der Vertiefung in dem Nocken vorteilhafterweise das Problem lösen.
  • Weiterhin vorzugsweise kann der zentrale Stößel im wesentlichen in rechteckiger bzw. rechtwinkeliger Form sein, welche in der Richtung normal auf die axiale Richtung der Nockenwelle verlängert ist, wenn in der Gleitrichtung des Stößels betrachtet, können Vorsprünge bzw. Erhebungen an beiden Endoberflächen des zentralen Stößels in bezug auf die Richtung normal auf die axiale Richtung der Nockenwelle und normal auf die Gleitrichtung des Stößels ausgebildet sein, um zu den Seitenstößeln vorzuragen, können innere Oberflächen der Vorsprünge Gleitoberflächen ausbilden, welche sich in der Gleitrichtung des Stößels erstrecken und gleitbar bzw. gleitend mit den Seitenstößeln kontaktieren, können die Seitenstößel in im wesentlichen doppelt gekrümmter Form bzw. Form mit zwei Hörnern vorliegen, wenn in der Gleitrichtung des Stößels betrachtet, und können Gleitoberflächen an beiden Enden der Seitenstößel in bezug auf die Richtung normal auf die axiale Richtung der Nockenwelle und normal auf die Gleitrichtung des Stößels ausgebildet sein, um sich in der axialen Richtung der Nockenwelle und in der Gleitrichtung des Stößels zu erstrecken und um gleitbar die inneren Oberflächen der Vorsprünge zu kontaktieren.
  • Demgemäß sind die Kanten- bzw. Randabschnitte von doppelt gekrümmten Seitenstößeln in den Gleitoberflächen und durch den Vorsprung abgedeckt, der im zentralen Stößel entlang der Gleitrichtung des Stößels ausgebildet ist. Dies vermeidet die Abnutzung bzw. den Verschleiß an der inneren Oberfläche des Stößelführungslochs aufgrund der spitzen Ränder, welche im Fall ohne die obigen Gleitoberflächen der Vorsprünge ausgebildet sein würden.
  • Am meisten bevorzugt ist der vorbestimmte Winkelbereich zwischen etwa 90° bis etwa 270°, vorzugsweise zwischen etwa 100° bis etwa 260°, am meisten bevorzugt zwischen etwa 110° bis etwa 250° in bezug auf einen Scheitelpunkt einer Nockennase des zentralen Nockens.
  • In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird weiterhin ein Motor bereitgestellt, der mit der Ventilantriebs- bzw. -steuerungsvorrichtung für einen Motor gemäß der vorliegenden Erfindung oder der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ausgerüstet ist.
  • In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung wird weiterhin eine Nockenwelle für eine Ventilantriebs- bzw. -steuerungsvorrichtung für einen Motor bereitgestellt, die die in Anspruch 9 geoffenbarten Merkmale aufweist.
  • Andere Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung der Erfindung ersichtlich, welche sich auf die begleitenden Zeichnungen bezieht.
  • 1(a) ist eine Ansicht eines Hauptabschnitts der Ventilantriebs- bzw. -steuerungsvorrichtung in Übereinstimmung mit der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die teilweise einen Querschnitt zeigt, der entlang einer Linie normal auf eine Nockenwellenachse genommen ist;
  • 1(b) ist eine teilweise Draufsicht auf einen Nocken;
  • 2 ist eine Seitenansicht eines Hauptabschnitts der Ventilantriebs- bzw. -steuerungsvorrichtung in Übereinstimmung mit der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, die teilweise einen Querschnitt zeigt, der entlang einer Linie parallel zu der Nockenwellenachse genommen ist;
  • 3 ist eine Draufsicht auf einen Stößel in Übereinstimmung mit der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
  • 4 ist eine Querschnittsaufrißansicht des Stößels bzw. Ventilstößels in Übereinstimmung mit der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, entlang einer Linie genommen, die durch das Zentrum des Stößels normal auf die Nockenwellenachse durchtritt.
  • 5 ist eine Seitenquerschnittsansicht des Stößels in Übereinstimmung mit der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, entlang einer Linie genommen, die durch das Zentrum des Stößels parallel zu der Nockenwellenachse verläuft bzw. durchtritt.
  • 6 ist eine Querschnittsansicht des Stößels in Übereinstimmung mit der bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, entlang einer Linie genommen, die durch das Zentrum eines Verriegelungsmechanismus für den Stößel verläuft.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben.
  • In 1 und 2 ist durch das Bezugszeichen 1 identifiziert ein Nockenträger, der an dem oberen Abschnitt eines Zylinderkopfs (nicht gezeigt) des Motors angeordnet, ist 2 eine Nockenwelle, ist 3 eine Stößel- oder Ventilhebeanordnung, ist 4 ein Stößelführungsloch, das in dem Nockenträger 1 ausgebildet ist, und ist 5 ein Ventil (Einlaßventil oder Auslaßventil). Wie in 3 bis 6 gezeigt, umfaßt die Ventilstößel- bzw. Stößelanordnung 3 einen zentralen Hochgeschwindigkeits-Stößel 31 (Hochgeschwindigkeits-Stößel) und einen Niedriggeschwindigkeits-Seitenstößel 32 (Niedriggeschwindigkeits-Stößel). In Verbindung mit der Stößelanordnung 3 ist die Nockenwelle 2 mit einem zentralen Hochgeschwindigkeits-Nocken 21 (Hochgeschwindigkeits-Nocken) und Niedriggeschwindigkeits-Seitennocken 22, 23 (Niedriggeschwindigkeits-Nocken) ausgebildet. Der zentrale Nocken 21 ist im wesentlichen entsprechend dem zentralen Stößel 31 angeordnet und weist ein hohes Hubprofil mit einer hohen Nockennase auf, welche einen hohen Ventilhub bereitstellt. Die Seitennocken 22, 23 an beiden Seiten des zentralen Nockens 21 sind im wesentlichen entsprechend dem Seitenstößel 32 angeordnet und weisen ein niedriges Hubprofil mit einer niedrigeren Nockennase auf (d.h. weisen eine kleinere radiale Erstreckung auf) als jene des zentralen Nockens 21, welche einen niedrigen Ventilhub bereitstellen. Die Seitennocken 22, 23 an beiden Seiten sind im wesentlichen identisch im Nockenprofil. Alternativ können in einem Motor mit zwei Einlaßventilen für entsprechende Zylinder die Seitennocken 22, 23 an beiden Seiten Deaktivierungsnocken im wesentlichen identisch im Nockenprofil für ein Deaktivieren eines der zwei Ventile während eines Niedriggeschwindigkeits- und Niedriglastbetriebs des Motors sein. Wenn der Motor von einem sogenannten Direkteinspritzmotor ist, können die Deaktivierungsnocken im wesentlichen kreisförmig ohne einen Nockennasenabschnitt für die Deaktivierung der Ventile sein. Was den sogenannten Öffnungseinspritzmotor betrifft, der mit einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung in einer Einlaßöffnung ausgerüstet ist, um die Kraftstoffablagerung in der Einlaßöffnung während der Ventildeaktivierung zu verhindern, können die Deaktivierungsnocken ein Profil mit einem kleinen Hubausmaß oder mit einem kleinen Nocken aufweisen, was dem Ventil erlaubt, geringfügig zu öffnen.
  • Wie in 1 und 2 gezeigt, ist die Nockenwelle 2 der Ventilantriebs- bzw. -steuerungsvorrichtung ursprünglich ausgelegt, um eine Vertiefung 21a zu beinhalten. Die Vertiefung 21a ist an einem Abschnitt über einen vorbestimmten Winkelbereich ausgebildet, wo der Nockennasenabschnitt im wesentlichen nicht im zentral angeordneten zentralen Hochgeschwindigkeits-Nocken 21 ausgebildet ist. Die Vertiefung 21a ist vertieft vom Basiskreis des zentralen Nockens 21, um kleiner zu sein (d.h. um eine geringere radiale Erstreckung bzw. Ausdehnung aufzuweisen) als der Basiskreis 22BC, 23BC der Niedriggeschwindigkeits-Seitennocken 22, 23 im Profil, und ist grob derselbe wie ein Wellen- bzw. Schaftquerschnitt des zentralen Nockens 21 im Profil. Die Nockenwelle 2 ist bzw. wird vorzugsweise durch ein Gießen ausgebildet, und die Vertiefung 21a ist bzw. wird vorzugsweise wie gegossen belassen. Mit anderen Worten die Vertiefung 21a wird unmittelbar durch den Gießprozeß ausgebildet, durch welchen die Nockenwelle 2 hergestellt wird. Der vorbestimmte Winkelbereich hängt vom Nockenprofil, insbesondere dem Winkelbereich ab, wo die Nockennase ausge bildet ist. Was die Form der Vertiefung 21a betrifft, kann die Vertiefung 21a vorzugsweise so ausgebildet sein, um allmählich am Übergangsabschnitt von dem Nockennasenabschnitt zum Basiskreisabschnitt zurückzutreten und dann steil zurückzutreten, wenn der Winkel (a) vom Nockennasenabschnitt zunimmt.
  • Die Stößelanordnung 3 ist im wesentlichen in Säulenform als Ganzes, wobei der zentrale Stößel 31 im wesentlichen zentral in Bezug auf die Nockenwellenachse (zentrale Achse der Nockenwelle 2) angeordnet ist, und die Seitenstößelkörper 32a, 32b des Seitenstößels 32 den zentralen Stößel 31 flankieren. Eine obere Oberfläche des zentralen Stößels 31 bildet eine an den zentralen Nocken anliegende Fläche in grob rechteckiger bzw. rechtwinkeliger und ebener Form aus, die in der Nockengleitrichtung CSD (der Richtung normal auf die Nockenwellenachse CA in einer Draufsicht) verlängert ist. Obere Oberflächen der beiden Seitenstößelkörper 32a, 32b des Seitenstößels 32 bilden an dem Seitennocken anliegende Flächen in grob doppelt gekrümmter und ebener bzw. planarer Form aus, welche die an dem zentralen Nocken anliegende Fläche flankieren, um eine an einem kreisförmigen Nocken anliegende Fläche als Ganzes bzw. insgesamt auszubilden.
  • Der Seitenstößel 32 ist grob U-förmig in einer Seitenansicht, wobei er durch ein integrales bzw. einstückiges oder einheitliches Verbinden der Seitenstößelkörper 32a, 32b, die die an den Seitennocken anliegende Fläche ausbilden, miteinander über den Verbindungsabschnitt 32c gebildet ist. Der verbindende bzw. Verbindungsabschnitt 32c verbindet die Seitenstößelkörper 32a, 32b in der Nachbarschaft bzw. Nähe eines gegenüberliegenden Endes mit der an dem Nocken anlie genden bzw. anschlagenden Fläche (erwähnt bzw. bezeichnet als gegenüberliegende Seite). Der Verbindungsabschnitt 32c ist mit einem anliegenden Abschnitt 33, welcher an einem Ventilschaftende 51 anliegt, auf seiner unteren Oberfläche ausgestattet bzw. versehen (siehe 1). Der Verbindungsabschnitt 32c ist auch mit Totgang-Federsitzen 34a, 34b an beiden Enden in der Richtung normal auf die Nockenwellenachse CA versehen. Wenn die Totgang-Federn 35a, 35b an den entsprechenden Totgang-Federsitzen 34a, 34b angeordnet sind, ist der zentrale Stößel 31 in beide Seitenstößelkörper 32a, 32b von oben zwischengeschaltet. Die Totgang-Federn 35a, 35b sind vorzugsweise vom Schraubenkompressionsfedertyp. Die Stößelanordnung 3 liegt am Schaftende 51 des Ventils 5 in einer derartigen Weise an, daß der anliegende bzw. anschlagende Abschnitt 33 an der unteren Oberfläche des Verbindungsabschnitts 32c des Seitenstößels 32 eine Beilags- bzw. Ausgleichsscheibe oder Abstandsscheibe 6 kontaktiert und die Ausgleichsscheibe 6 wiederum das Schaftende 51 kontaktiert. Außerdem ist, wie in 5 gezeigt, eine Rippe 82 in dem Verbindungsabschnitt 33 ausgebildet. Die Rippe 82 verstärkt den Seitenstößel 32, um die Ausdehnung des Abstands zwischen den beiden Seitenabschnitten des Stößels 32 in U-Form bzw. -Gestalt zu verhindern, wodurch die Zunahme in einer Gleitreibung zwischen der äußeren Oberfläche des Seitenstößels 32 und der inneren Oberfläche des Stößelführungslochs 4 vermieden wird.
  • Der zentrale Stößel 31 ist mit einem Paar von Endflächen 36a, 36b ausgebildet. Die Endflächen 36a, 36b erstrecken sich nach unten und symmetrisch in der Rückwärts- und Vorwärtsrichtung von Rändern bzw. Kanten an den Seiten, die parallel in bezug auf die Nockengleitrichtung CSD (beiden längeren Seiten der rechteckigen bzw. rechtwinkeligen Ebene) in der an dem zentralen Nocken anliegenden Fläche in grob rechteckiger und ebener Form ausgerichtet bzw. orientiert sind. Der zentrale Stößel 31 ist auch mit einem Paar von Umfangsoberflächen 37a, 37b im wesentlichen mit einem Bogenquerschnitt ausgebildet. Die Umfangsoberflächen 37a, 37b erstrecken sich nach unten und im wesentlichen symmetrisch in der seitlichen (rechten und linken) Richtung (Richtung im wesentlichen normal auf die Nockengleitrichtung CSD), von den Rändern bzw. Kanten an den Seiten, die normal auf die Nockenwellenachse ausgerichtet sind (beide kürzeren Seiten der rechteckigen bzw. rechtwinkeligen Ebene). An beiden Enden in der Richtung normal auf die Nockenwellenachse CA sind Vorsprünge bzw. Erhebungen 38a, 38b, 38c, 38d ausgebildet. Die Vorsprünge 38a, 38b, 38c, 38d sind über die Länge im wesentlichen entlang der Stößelachse ausgebildet, um senkrecht von der rückwärtigen und vorderen Endfläche 36a, 36b in der Richtung der Nockenwellenachse CA vorzuragen, wodurch grob eine I-Form des zentralen Stößels 31 als Ganzes in einer Draufsicht ausgebildet wird. Die äußeren Flächen bzw. Seiten der Vorsprünge 38a, 38b, 38c, 38d ragen zu dem Seitenstößel 32 (Seitenstößelkörpern 32a, 32b) vor, um sich von den Umfangsoberflächen 37a, 37b im wesentlichen in einer bogenartigen Form anzuschließen bzw. fortzusetzen. Die inneren Flächen der Vorsprünge 38a, 38b, 38c, 38d bilden Gleitoberflächen aus. Die Gleitoberflächen erstrecken sich in der Stößelachsenrichtung und im wesentlichen parallel zu der Nockenwellenachse CA, und liegen einander in der Richtung normal auf die Nockenwellenachse CA gegenüber. Am zentralen oberen Abschnitt des zentralen Stößels 31 ist ein Durchtrittsloch 39 gebohrt, welches quer über die rückwärtige und vordere Endfläche 36a, 36b vorzugsweise im wesentlichen parallel zur Nockenwellenachse CA durchtritt.
  • Der Seitenstößel 32 ist grob U-förmig in einer Seitenansicht, wie dies oben beschrieben ist. Der Seitenstößel 32 umfaßt ein Paar von inneren Kanten- bzw. Randflächen 40a, 40b, die sich nach unten und gegenüberliegend an der Innenseite des Paars des rechten und linken Seitenstößelkörpers 32a, 32b erstrecken. Der Seitenstößel 32 umfaßt auch äußere Oberflächen 41a, 41b mit einem Bogenquerschnitt. Die äußeren Oberflächen 41a, 41b erstrecken sich nach unten und symmetrisch in der Rückwärts- und Vorwärtsrichtung von den äußeren Rändern der anliegenden Flächen der Seitennocken in bezug auf die Nockenwellenachsenrichtung. An beiden gegenüberliegenden Enden in der Nockengleitrichtung CSD (der Richtung normal auf die Nockenwellenachse CA) der entsprechenden Seitenstößelkörper 32a, 32b sind Gleitkontaktabschnitte 42a, 42b, 42c, 42d ausgebildet. Die Gleitkontaktabschnitte 42a, 42b, 42c, 42d beinhalten Gleitoberflächen, welche sich in der Stößelachsenrichtung und parallel zur Nockenwellenachsenrichtung erstrecken. Die Gleitkontaktabschnitte 42a, 42b, 42c, 42d sind im wesentlichen in Gleitkontakt mit Gleitoberflächen der Vorsprünge 38a, 38b, 38c, 38d des zentralen Stößels 31 gebracht oder bringbar. An den oberen zentralen Abschnitten der Seitenstößelkörper 32a, 32b des Seitenstößels 32 sind Durchtrittslöcher 43a, 43b gebohrt. Die Durchtrittslöcher 43a, 43b verlaufen von den entsprechenden inneren Randflächen 40a, 40b zu den äußeren Oberflächen 41a, 41b. Die Durchtrittslöcher 43a, 43b sind in glatter und kommunikativer bzw. verbindender Ausrichtung mit dem Durchtrittsloch 39 des zentralen Stößels 31, wenn sich die an dem zentralen Nocken anliegende Fläche des zentralen Stößels 31 und die an dem Seitennocken anliegenden Flächen des Seitenstößels 32 im wesentlichen miteinander ausrichten.
  • Der zentrale Stößel 31 und der Seitenstößel 32 sind so adaptiert, daß die an dem zentralen Nocken anliegende Fläche des zentralen Stößels 31 und die an dem Seitennocken anliegenden Flächen des zentralen Stößels 32 sich im wesentlichen miteinander ausrichten, wenn die an dem Seitennocken anliegenden Flächen des Seitenstößels 32 in Kontakt mit den Basiskreisen 22BC, 23BC der Seitennocken 22, 23 sind. In diesem Zustand sind das Durchtrittsloch 39 des zentralen Stößels 31 und die Durchtrittslöcher 43a, 43b des Seitenstößels 32 in kommunikativer Ausrichtung miteinander.
  • Im Durchtrittsloch 43b des Seitenstößelkörpers 32b des Seitenstößels 32 ist ein hydraulischer Tauchkolben bzw. Plunger 71 eingebettet. Der hydraulische Tauchkolben 71 ist fähig, in das Durchtrittsloch 39 des zentralen Stößels 31 unter dem hydraulischen Druck einzutauchen. In dem Durchtrittsloch 39, das durch den zentralen Stößel 31 verläuft bzw. durchtritt, ist ein Verriegelungsstift bzw. -zapfen 72 wenigstens teilweise eingebettet oder eingesetzt. Der Verriegelungsstift 72 ist fähig, in das Durchtrittsloch 43a des Seitenstößelkörpers 32a des Seitenstößels 32 unter der druckbeaufschlagenden Tätigkeit des hydraulischen Tauchkolbens 71 einzutauchen. Auch ist im Durchtrittsloch 39 eine Rückhol- bzw. Rückführfeder 73 eingebettet. Die Rückführfeder 73 beaufschlagt den Verriegelungsstift 72 in Richtung zu der Position, wo der zentrale Stößel 31 und der Seitenstößel 32 voneinander getrennt sind und ihnen somit erlaubt wird, in bezug aufeinander in der Stößelgleitrichtung TSD verlagert zu werden.
  • Das Durchtrittsloch 39 des zentralen Stößels 39 ist mit Buchsen bzw. Hülsen 74, 75 eingepaßt. Die Buchsen 74, 75 sind passend in die Öffnungsabschnitte in der rückwärtigen und vorderen Randfläche 36a, 36b eingesetzt, welche den inneren Randflächen 40a, 40b von beiden Seitenstößeln 32a, 32b des Seitenstößels 32 gegenüberliegen, wobei die Buchsen 74, 75 im wesentlichen in Ausrichtung mit den Kanten- bzw. Randflächen 36a, 36b des zentralen Stößels 31 sind. Die Buchse 75, die benachbart dem hydraulischen Tauchkolben 71 eingepaßt ist, ist adaptiert, um an einem Kragen 76 anzuliegen, der auf dem Umfang des Verriegelungsstifts 72 ausgebildet ist. Mit der Anschlag- bzw. Anlegebeziehung zwischen der Buchse 75 und dem Kragen 76 ist der Verriegelungsstift 72 von der Verlagerung in Richtung zum hydraulischen Tauchkolben 71 eingeschränkt bzw. beschränkt. Die Buchse 74, die an der anderen Seite eingepaßt ist, hält die Rückführfeder 73 in einem komprimierten bzw. zusammengedrückten Zustand zwischen der Buchse 74 und dem Kragen 76, der am Umfang des Verriegelungsstifts 72 ausgebildet ist.
  • In beiden Durchtrittslöchern 43a, 43b des Seitenstößels 32 sind Buchsen 77, 78 jeweils passend eingesetzt. Die Buchse 78 ist passend in das Durchgangs- bzw. Durchtrittsloch 43b des Seitenstößelkörpers 32b eingesetzt, in welchem der hydraulische Tauchkolben 71 eingebettet ist. Die Buchse 78 ist an ihrem Endabschnitt auf der Stößelumfangsseite durch eine Endwand 78a geschlossen, und bildet ein Passungsloch 78b aus, das gleitend mit dem hydraulischen Tauchkolben 71 an seinem Innenseitenabschnitt eingepaßt ist. Die Buchse 77 ist passend in das Durchtrittsloch 43a des Seitenstößelkörpers 32a eingesetzt. Die Buchse 77 beinhaltet ein Passungsloch 77b, das adaptiert ist, um passend einen Endabschnitt des Verriegelungsstifts 72 an seinem Innenseitenabschnitt in bezug auf seine axiale Richtung aufzunehmen, wobei sie als ein Stopper bzw. Anschlag funktioniert, um den Verriegelungsstift 72 daran zu beschränken verlagert zu werden. Die Buchsen 77, 78, die in den Seitenstößel 32 eingepaßt sind, ragen von den Durchtrittslöchern 43a, 43b hervor, so daß ihre Endabschnitte, die dem zentralen Stößel 31 benachbart sind, den Endflächen der Buchsen 74, 75 entgegentreten bzw. gegenüberliegen, die jeweils in das Durchtrittsloch 39 des zentralen Stößels 31 eingepaßt sind, wobei vorbestimmte Freiräume dazwischen freigelassen werden.
  • Die Umfangsoberfläche 41a des Seitenstößelkörpers 32a, der mit der Buchse 77 eingepaßt ist, ist zum Teil vertikal weggeschnitten. Der weggeschnittene Abschnitt ist an einem Abschnitt vorgesehen bzw. zur Verfügung gestellt, auf welchem das Durchtrittsloch 43a öffnet. An dem weggeschnittenen Abschnitt ist ein Führungsglied 87 angefügt bzw. festgelegt. Das Führungsglied 87 ist drehbar durch einen Stift bzw. Zapfen 86 abgestützt, welcher wiederum durch die Buchse 77 abgestützt ist, um den Stößel 3 daran zu hindern, sich in der Umfangsrichtung zu drehen. Das Führungsglied 87 ist in einer Halbsäulenform mit einem halbkreisförmigen Querschnitt, welcher vorzugsweise einen Linienkontakt mit einer Rille bzw. Nut 88 herstellt. Demgemäß kann das Führungsglied 87 durch die Rille 88 drehgeführt sein, wenn bzw. da das Glied 87 entlang der Rille 88 gleitet, so daß das Führungsglied 87 vorzugsweise immer in Linienkontakt mit der Rille 88 gehalten ist bzw. wird. Dies sorgt für weniger Verschleiß am Führungsglied 87 und/oder der Rille 88 als jenem, der durch das Führungsglied in einer herkömmlichen bzw. konventionellen Kugelform verursacht ist, welcher einen Punktkontakt mit einer Führungsrille herstellen würde. Zusätzlich wird die Buchse 77 zum Abstützen des Führungsglieds 87 verwendet, wodurch die Struktur vereinfacht wird.
  • Der zentrale Stößel 31 ist auch mit eingreifenden bzw. Eingriffsabschnitten 89a, 89b versehen. Die eingreifenden Abschnitte 89a, 89b ragen in Richtung zu den inneren Kanten- bzw. Randflächen 40a, 40b der beiden Seitenstößelkörper 32a, 32b des Seitenstößels in der Richtung der Nockenwellenachse CA von einem Abschnitt unter dem Durchtrittsloch 39 der beiden Randflächen 36a, 36b vor, welche den beiden Seitenstößelkörpern 32a, 32b des Seitenstößels 32 gegenüberliegen. Somit sind die eingreifenden Abschnitte 89a, 89b mit nach innen vorragenden Enden der Buchsen 77, 78 in Eingriff bringbar, die in die Durchtrittslöcher 43a, 43b der beiden Seitenstößelkörper 32a, 32b eingepaßt sind. Mit dem Eingriff (oder der anliegenden bzw. anschlagenden Beziehung) zwischen den eingreifenden Abschnitten 89a, 89b und den Buchsen 77, 78 auf beiden Seiten wird der zentrale Stößel 31 von der Verlagerung nach oben entlang der Stößelgleitrichtung TSD eingeschränkt.
  • Die Totgang-Feder 35a, 35b beaufschlagt den zentralen Stößel 31, um den zentralen Stößel 31 auf die Nockennase des Hochgeschwindigkeits-Nockens 21 oder der Buchsen 77, 78 zu pressen bzw. zu drücken. Somit wird, während der verriegelnde bzw. Verriegelungsmechanismus in einem entriegelten Zustand ist, wie dies später beschrieben ist, der zentrale Stößel 31 gegen den Nasenabschnitt des Hochgeschwindigkeits-Nockens 21 ohne Rattern bzw. Klappern gepreßt bzw. gedrückt. Im Fall von keiner Vertiefung in dem Hochgeschwindigkeits-Nocken 21 kann der zentrale Stößel 31 gegen den Gehäusekreisabschnitt des Hochgeschwindigkeits-Nockens 21 durch die Totgang-Feder 35a, 35b gepreßt bzw. gedrückt werden. Jedoch begrenzt in dieser Ausführungsform mit einer Vertiefung 21a (oder keinem Basiskreis), die in dem Hochge schwindigkeits-Nocken 21 ausgebildet ist, der Eingriff (oder die anliegende Beziehung) zwischen den eingreifenden Abschnitten 89a, 89b und den Buchsen 77, 78 die übermäßige Verlagerung nach oben des zentralen Stößels 31, um die obere Oberfläche des zentralen Stößels 31 daran zu hindern, sich über die oberen Oberflächen der Seitenstößel 32a, 32b zu verlagern, wodurch das Rattern des zentralen Stößels 31 vermieden wird. Außerdem bringt die Beschränkung der Verlagerung nach oben des zentralen Stößels 21 die Durchtrittslöcher 39, 43a und 43b in Ausrichtung miteinander. Dies erlaubt, daß der Verriegelungsstift 72 und der hydraulische Tauchkolben 71 glatt in die Durchtrittslöcher 39 und 43a eintauchen, wenn der Verriegelungsmechanismus in den Verriegelungszustand von dem entriegelten bzw. Entriegelungszustand gelangt. Außerdem hält die anliegende Beziehung zwischen den eingreifenden Abschnitten 89a, 89b und den Buchsen 77, 78 den zentralen Stößel 31 davon ab, gegen die Beaufschlagung der Totgang-Federn 35a, 35b nach oben vorzuragen, wodurch der Stößelanordnung 3 erlaubt wird, mühelos bzw. leicht in den Zylinderkopf installiert zu werden. Beim Zusammenbauen der Stößelanordnung 3 können die Buchsen 77, 78 vom Durchtrittsloch 43a, 43b nach der Installation der Totgang-Federn 35a, 35b vorragen.
  • Auf diese Weise umfaßt ein Verriegelungsmechanismus die Durchtrittslöcher 39, 43a, 43b, den hydraulischen Tauchkolben 71, den Verriegelungsstift 72, die Rückführfeder 73 und andere Komponenten, welche die Verbindung und Trennung zwischen dem zentralen Stößel 31 und dem Seitenstößel 32 erzielen.
  • Der Verriegelungsmechanismus ist am grob zentralen Abschnitt bereitgestellt und die Totgang-Federn 35a, 35b sind an beiden Seiten des Verriegelungsmechanismus derart angeordnet, daß der Verriegelungsmechanismus und die Totgang-Federn 25a, 35b miteinander in der axialen Richtung des Stößels überlappen. Mit dieser Anordnung können relativ lange Schraubfedern als Totgang-Federn 35a, 35b verwendet werden, um dem zentralen Stößel 31 zu erlauben, sich über einen längeren Abstand nach unten in bezug auf die Seitenstößel 32a, 32b zu verlagern. Dies deshalb, da, je länger die Schraubenfeder ist, umso größer der Unterschied zwischen ihrer freien Länge und ihrer festen Höhe ist. Demgemäß kann in dem Fall, wo das Hubausmaß des Hochgeschwindigkeits-Nockens 21 für mehr Motorleistung erhöht ist bzw. wird und jenes der Niedriggeschwindigkeits-Nocken 22, 23 im wesentlichen auf null mit einem geringfügigen Hubausmaß verringert ist bzw. wird, oder in dem Fall der deaktivierenden Regelung bzw. Steuerung eines der zwei Einlaßventile, der Unterschied im Hubausmaß zwischen den Niedrigdrehzahl- bzw. Niedriggeschwindigkeits-Nocken 22, 23 und dem Hochgeschwindigkeits-Nocken 21 durch eine Verwendung von relativ langen Federn vergrößert sein, um durch ein größeres Ausmaß komprimiert bzw. zusammengedrückt zu werden. Der Grund für ein Nicht-Annehmen der vollständigen Deaktivierung, sondern vorzugsweise eines Belassens eines geringen Hubausmaßes von einigen Millimetern besteht darin, daß der Einlaßluftfluß bzw. -strom immer ausgebildet sein sollte. Dieser Luftstrom verhindert, daß der flüssige Kraftstoff, der sich in der Einlaßöffnung abgelagert hat, zum Zylinder auf einmal in dem folgenden Hochhubzustand gezogen wird. In einem Direkteinspritzmotor können die Niedriggeschwindigkeits-Nocken 22, 23 kreisförmig für eine vollständige Deaktivierung sein, weil es keine Notwendigkeit gibt, daß der Luftstrom immer ausgebildet wird.
  • Der Verriegelungsmechanismus wirkt, wie dies beschrieben werden wird. Der hydraulische Tauchkolben bzw. Plunger 71 wird in Antwort auf die Anwendung von hydraulischem Druck in Richtung zum Verriegelungsstift 72 verlagert, so daß sein Ende in das Durchtrittsloch 39 des zentralen Stößels 31 eintaucht und den Verriegelungsstift 72 gegen die beaufschlagende Kraft der Rückhol- bzw. Rückführfeder 73 bewegt. Dies bewirkt, daß der Endabschnitt des Verriegelungsstifts 72 in das Durchtrittsloch 43a des Seitenstößelkörpers 32a des Seitenstößels 32 eintaucht. Zu dieser Zeit überspannt der hydraulische Tauchkolben 71 den zentralen Stößel 31 und den Seitenstößelkörper 32b des Seitenstößels 32, und der Verriegelungsstift 72 spannt sich über den zentralen Stößel 31 und den Seitenstößelkörper 32a des Seitenstößels 32, welche zusammenwirkend den zentralen Stößel 31 mit dem Seitenstößel 32 miteinander verbinden, um einen Verriegelungszustand zu erzielen.
  • Bei bzw. nach der Freigabe des hydraulischen Drucks schiebt bzw. drückt die Rückführfeder 73 den Verriegelungsstift 72 zurück zum hydraulischen Tauchkolben 71, um den hydraulischen Tauchkolben 71 in Richtung oder hinauf zu seiner ursprünglichen Position zurückzuführen. Zu dieser Zeit sind beide Endflächen des Verriegelungsstifts 72 im Durchtrittsloch 30 des zentralen Stößels 31 in wesentliche Ausrichtung mit Trennungsoberflächen gebracht, die zwischen dem zentralen Stößel 31 und dem Seitenstößel 32 definiert sind, was den zentralen Stößel von dem Seitenstößel 32 trennt, um einen Entriegelungszustand (Freigabe der Verriegelung) zu erzielen.
  • Auf diese Art und Weise arbeitet der Verriegelungsmechanismus selektiv, um den Verriegelungszustand oder den Ent riegelungszustand zu erzielen. Während des Verriegelungszustands sind der Seitenstößel 32 und der zentrale Stößel 31 miteinander verbunden, so daß der Seitenstößel 32 und der zentrale Stößel 31 gemeinsam durch den zentralen Nocken 21 gesteuert bzw. angetrieben werden, wodurch das Ventil in einem Hochgeschwindigkeitsmodus angehoben wird. Während des Entriegelungszustands ist bzw. wird der zentrale Stößel 31 vom Seitenstößel 32 getrennt, so daß sich der zentrale Stößel 31 frei bzw. ungehindert bewegt, während er gegen den zentralen Nocken 21 durch die beaufschlagende Kraft der Totgang-Federn 35a, 35b gepreßt bzw. gedrückt wird. Als ein Ergebnis treiben die Seitennocken 22, 23 den Seitenstößel 32 an, wodurch das Ventil in einem Niedriggeschwindigkeitsmodus gehoben wird, oder im wesentlichen das Ventil deaktiviert bzw. abgeschaltet wird.
  • Die Stößelanordnung 3 ist mit dem Führungsglied 87 versehen. Das Führungsglied 87 ist an dem weggeschnittenen Abschnitt über dem Durchtrittsloch 43a der Umfangsoberfläche 41a des Seitenstößelkörpers 32a festgelegt, der mit den Buchsen 77 eingepaßt ist, die den Stift 86 aufnehmen. Das Führungsglied 87 ist vorzugsweise in einer grob rechteckigen bzw. rechtwinkeligen und ebenen bzw. planaren Form. Ein Ende des Stifts 86 ist bzw. wird in das Führungsglied 87 normal auf die Längsrichtung des Führungsglieds 87 eingesetzt, und fixiert das Führungsglied 87 an einem Abschnitt, der in der Längsrichtung des Führungsglieds 87 versetzt ist.
  • Wie in 2 gezeigt, ist in einer inneren Oberfläche des Stößelführungslochs 4 die Rille 88 ausgebildet, wie dies oben beschrieben ist. Die Rille 88 steht gleitbar mit dem Führungsglied 87 in Eingriff, das an der Stößelanordnung 3 gehalten ist. Somit erlaubt die Rille 88 dem Führungsglied 87, sich nur in der Stößelgleitrichtung TSD zu bewegen. Das Führungsglied 87 ist in einer derartigen Art und Weise angefügt bzw. festgelegt, daß eine obere Länge über dem Stift 86 länger als eine untere Länge unter dem Stift 86 ist und somit sein oberes Ende nahe der an dem Nocken anliegenden Fläche ist. Mit dieser Struktur beschränkt das Führungsglied 87 die Stößelanordnung 3 an einem Drehen bzw. Verschwenken in Verbindung mit der Rille 88 in der inneren Oberfläche des Stößelführungslochs 4.
  • Der hydraulische Druck für ein Betätigen des hydraulischen Tauchkolbens 71 des Verriegelungsmechanismus wird vorzugsweise von einer Ölpumpe (als einer bevorzugten Hydraulikdruckquelle) geliefert, die durch ein Hydraulikdruckregel- bzw. -steuerventil (nicht gezeigt) reguliert ist, und wird in eine Betriebsöl-Druckkammer (nicht gezeigt), die hinter dem Hydraulik-Tauchkolben 71 angeordnet ist, während der Hochgeschwindigkeitstätigkeit des Motors gespeist bzw. zugeführt, wobei der Verriegelungsmechanismus der Stößelanordnung 3 im verriegelnden Zustand ist. Um den obigen Hydraulikbetrieb zu erzielen, ist, wie in 1 gezeigt, der Nockenträger 1 mit einem Ölgang bzw. -kanal 91 ausgebildet, von welchem sich ein Betriebsöl-Zufuhrdurchtritt 93 verzweigt, um auf der inneren Oberfläche des Stößelführungslochs 4 zu öffnen bzw. zu münden. Andererseits ist der Seitenstößelkörper 32b des Seitenstößels 32 mit einem Öldurchtritt 94 ausgebildet, der zu der Betriebsöl-Druckkammer nach oben verläuft. Der Öldurchtritt 94 ist in Fluidkommunikation bzw. -verbindung mit der Öffnung des Betriebsöl-Zufuhrdurchtritts 93 in der inneren Oberfläche des Stößelführungslochs 4, während die an dem Seitennocken anliegenden Flächen des Seitenstößels 32 in Kontakt mit den Basiskreisen 22BC, 23BC der Seitennocken 22, 23 sind. Mit dieser Struktur wird der Öldruck vom Ölgang 91 zum Verriegelungsmechanismus der Stößelanordnung 3 zugeführt.
  • Der Öldruck von der Ölpumpe (Hydraulikdruckquelle) wird durch das Hydraulikdruckregel- bzw. -steuerventil reguliert und in den Ölgang 91 eingeführt. Während die an dem Seitennocken anliegenden Flächen in Kontakt mit den Basiskreisen 22BC, 23BC der Seitennocken 22, 23 sind und somit die Öffnung des Betriebsöl-Zufuhrdurchtritts 93 in der inneren Oberfläche des Stößelführungslochs 4 in Fluidkommunikation bzw. -verbindung mit dem Öldurchtritt 94 in der Stößelanordnung 3 ist, wird der hydraulische bzw. Hydraulikdruck in den Öldurchtritt 94 in der Stößelanordnung 3 durch den Betriebsöl-Zufuhrdurchtritt 93 eingebracht, und dann in die Betriebsöl-Druckkammer hinter dem Hydrauliktauchkolben 71 zugeführt.
  • In Übereinstimmung mit der Ventilsteuerungs- bzw. -antriebsvorrichtung für einen Motor dieser Ausführungsform ist, wie oben beschrieben, der zentrale Hochgeschwindigkeits-Nocken 21 zentral angeordnet und durch die Niedriggeschwindigkeits-Seitennocken 22, 23 vorzugsweise identisch im Nockenprofil in der Nockenwelle 2 flankiert. Die Nockenwelle 2 ist mit einer Vertiefung 21a über einen vorbestimmten Winkelbereich ausgebildet, wo der Nockennasenabschnitt nicht in dem zentral angeordneten zentralen Hochgeschwindigkeits-Nocken 21 ausgebildet ist. Die Vertiefung 21a ist von dem Basiskreis des zentralen Nockens 21 so vertieft, um kleiner bzw. geringer zu sein (oder eine kleinere radiale Erstreckung bzw. Ausdehnung von der Nockenwellenachse CA aufzuweisen) als der Basiskreis 22BC, 23BC (oder der Umfangsabschnitt, wo keine Nockennase ausgebildet ist) der Niedriggeschwindigkeits-Seitennocken 22, 23 im Profil und grob derselbe wie ein Wellenabschnitt bzw. -querschnitt des zentralen Nockens 21 im Profil. Demgemäß füllt sich geschmolzenes Metall glatt vorzugsweise zwischen Nocken in einem Gießprozeß bzw. -vorgang für die Nockenwelle 2, und die Nockenwelle 2 ist vorteilhafterweise im Gewicht verringert.
  • Außerdem ist der zentral angeordnete zentrale Nocken 21 mit der Vertiefung 21a ausgebildet, während die Basiskreise 22BC, 23BC der außenliegenden Seitennocken 22, 23 frei von der Vertiefung sind. Dies ermöglicht, daß ein Stößelspielraum bzw. -freiraum leicht durch die Messung des Abstands zwischen einer Referenz- bzw. Bezugsoberfläche der Stößelanordnung 3 und der Basiskreisoberfläche eingestellt wird. Vorteilhafterweise kann der Stößelspielraum durch die mechanische Messung des Abstands zwischen dem Basiskreis 22BC, 23BC der Seitennocken 22, 23 und der oberen Oberfläche des Führungsglieds 87 als einer Referenz- bzw. Bezugsoberfläche eingestellt werden. Dies ist für eine Produktionslinie bzw. -straße geeignet.
  • In der obigen Ausführungsform ist der Hochgeschwindigkeits-Nocken (zentrale Nocken 21) zentral angeordnet und durch die Niedriggeschwindigkeits-Nocken (Seitennocken 22, 23) vorzugsweise im wesentlichen identisch im Nockenprofil flankiert, und die Vertiefung 21a ist in dem Hochgeschwindigkeits-Nocken ausgebildet. Jedoch kann die vorliegende Erfindung auf eine Ventilsteuerungs- bzw. -antriebsvorrichtung übernommen werden, die eine Nockenwelle beinhaltet, die mit Nocken ausgebildet ist, die im Gegenteil zu dem Obigen in einer derartigen Weise angeordnet sind, daß ein Niedriggeschwindigkeits-Nocken zentral angeordnet ist und durch Hochgeschwindigkeits-Nocken flankiert ist. In diesem Fall kann eine Vertiefung in dem zentral angeordneten Niedriggeschwindigkeits-Nocken ausgebildet sein.
  • Es sollte erkannt bzw. geschätzt werden, daß sich die vorliegende Erfindung an einen Motor mit einem Zylinderkopf wenden kann, der einen Nockenträger integriert, obwohl die obige Ausführungsform für einen Motor beschrieben ist, in welchem ein Nockenträger, getrennt in der Konstruktion, an einem oberen Abschnitt des Zylinderkopfs zusammengebaut ist.

Claims (11)

  1. Ventilsteuerungs- bzw. -antriebsvorrichtung für einen Motor (1), umfassend: eine Nockenwelle (2), welche mit einem zentralen Nocken (21) und zwei Seitennocken (22, 23), welche von dem zentralen Nocken (21) in einem Hubausmaß verschieden sind, in einer derartigen Weise ausgebildet ist, daß der zentrale Nocken (21) zentral zwischen den Seitennocken (22, 23) in der axialen Richtung der Nockenwelle (2) angeordnet ist, eine Stößel- bzw. Ventilstößelanordnung (3), welche gleitbar in einem Stößel- bzw. Ventilstößelführungsloch (4) eingepaßt ist, welches in dem Motor (1) ausgebildet ist, während sie an einem des zentralen Nockens (21) und der Seitennocken (22, 23) anliegt bzw. anschlägt, um ein Ventil (5) zu steuern bzw. anzutreiben, und einen zentralen Stößel (31), welcher adaptiert ist, um auf bzw. an dem zentralen Nocken (21) anzuliegen, und Seitenstößel (32a, 32b) enthält, welche adaptiert sind, um an den Seitennocken (22, 23) anzuliegen, wobei der zentrale Stößel (31) zu den Seitenstößeln (32a, 32b) gleitbar in bezug auf die Seitenstößel (32a, 32b) in der Gleitrichtung (TSD) des Stößels abgestützt ist, wobei einer des zentralen Stößels (31) und der Seitenstößel (32a, 32b) mit einer Ventilwelle des Ventils (5) verbunden ist, einen verriegelnden bzw. Verriegelungsmechanismus (39, 43a, 43b, 71, 72, 73), welcher adaptiert ist, um selektiv den zentralen Stößel (31) und die Seitenstößel (32a, 32b) miteinander zu verriegeln oder voneinander zu entriegeln, so daß die Stößelanordnung (3) durch den zentralen Nocken (21) angetrieben bzw. gesteuert ist, wenn der Verriegelungsmechanismus den zentralen Stößel (31) und die Seitenstößel (32a, 43b) miteinander verriegelt, und die Stößelanordnung (3) durch die Seitennocken (22, 23) angetrieben ist, wenn der Verriegelungsmechanismus den zentralen Stößel (31) und die Seitenstößel (32a, 32b) voneinander entriegelt, wobei ein Nocken (21) des zentralen Nockens (21) und der Seitennocken (22, 23) so dimensioniert ist, daß ein Nockenabschnitt (21a) davon über einen vorbestimmten Winkelbereich mit Ausnahme eines Nockennasenabschnitts davon kleiner als ein Basiskreis (22BC, 23BC) des anderen Nocken (22, 23) im Profil ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenwelle (2) durch ein Gießen bzw. Formguß hergestellt ist und darüber hinaus eine Vertiefung (21a) umfaßt, welche über den vorbestimmten Winkelbereich mit Ausnahme des Nockennasenquerschnitts bzw. -abschnitts des einen Nockens (21) ausgebildet ist, wobei die Vertiefung (21a) von dem Basiskreis des einen Nockens (21) vertieft ist, um im wesentlichen derselbe wie ein Wellenquerschnitt der Nockenwelle (2) im Profil zu sein.
  2. Ventilantriebsvorrichtung für einen Motor (1) nach Anspruch 1, wobei die zwei Seitennocken (22, 23) identisch im Nockenprofil und niedriger als der zentrale Nocken (21) in einem Hubausmaß sind, und der eine Nocken (21) der zentrale Nocken (21) ist.
  3. Ventilantriebsvorrichtung für einen Motor (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei der Abschnitt (21a) über den vorbestimmten Winkelbereich wie gegossen belassen ist.
  4. Ventilantriebsvorrichtung für einen Motor (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, weiterhin umfassend eine Totgang-Feder (35a, 35b), welche den zentralen Stößel (31) in Richtung zum zentralen Nocken (21) in der Stößelanordnung (3) beaufschlagt bzw. vorspannt, wobei der Seitenstößel (32a, 32b) einen begrenzenden Abschnitt (89a, 89b) beinhaltet, welcher die Verschiebung bzw. Verlagerung des zentralen Stößels (31) gegen die beaufschlagende Kraft der Totgang-Feder (35a, 35b) begrenzt, um eine anliegende Fläche bzw. Oberfläche des zentralen Stößels (31) auf dem zentralen Nocken (21) daran zu hindern, sich über anliegende bzw. Anschlagflächen bzw. -oberflächen der Seitenstößel (32a, 32b) an den Seitennocken (22, 23) zu verschieben.
  5. Ventilantriebsvorrichtung für einen Motor (1) nach Anspruch 4, wobei der Verriegelungsmechanismus einen hydraulischen Kolben (71) und einen Verriegelungsstift bzw. -zapfen (86) beinhaltet, und zwar in Hülsen bzw. Buchsen (74, 77, 78) aufgenommen, welche in Durchtrittslöchern (39, 43a, 43b) eingepaßt sind, welche in dem zentralen Stößel (31) und den Seitenstößeln (32a, 32b) ausgebildet sind, wobei der Verriegelungsstift (86) durch den hydraulischen Kolben (71) angetrieben ist, wobei die Buchse (77, 78) in dem Seitenstößel (32a, 32b) in Richtung zum zentralen Stößel (31) vorragt, um an dem zentralen Stößel (31) anzuliegen, um die Verlagerung des zentralen Stößels (31) zu beschränken bzw. zu begrenzen.
  6. Ventilantriebsvorrichtung für einen Motor (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Seitenstößel (32a, 32b) miteinander über einen verbindenden bzw. Verbindungsabschnitt (32c) verbunden sind, welcher an den Enden gegenüberliegend den anliegenden Flächen vorgesehen sind, um im wesentlichen eine U-Form auszubilden, wenn in der Richtung normal auf die Gleitrichtung (TSD) des Stößels und in der Richtung normal auf die axiale Richtung der Nockenwelle (2) betrachtet, der verbindende Abschnitt (32c) an der Ventilwelle bzw. dem Ventilschaft anliegt bzw. anschlägt, und die Stößelanordnung (3) im wesentlichen in einer Kreisform ist, welche durch den zentralen Stößel (31) und den Seitenstößel (32) gebildet ist, wenn in der Gleitrichtung (TSD) des Stößels betrachtet.
  7. Ventilantriebsvorrichtung für einen Motor (1) nach Anspruch 6, wobei der zentrale Stößel (31) im wesentlichen in rechteckiger bzw. rechtwinkeliger Form ist, welche in der Richtung normal auf die axiale Richtung der Nockenwelle (2) verlängert ist, wenn in der Gleitrichtung (TSD) des Stößels betrachtet, Vorsprünge bzw. Erhebungen (38a, 38b, 38c, 38d) an beiden Endflächen bzw. -oberflächen (37a, 37b) des zentralen Stößels (31) in bezug auf die Richtung normal auf die axiale Richtung der Nockenwelle (2) und normal auf die Gleitrichtung (TSD) des Stößels (32) ausgebildet sind, um zu den Seitenstößeln (32a, 32b) vorzuragen, innere Flächen bzw. Oberflächen der Vorsprünge (38a, 38b, 38c, 38d) Gleitflächen bzw. -oberflächen ausbilden, welche sich in der Gleitrichtung des Stößels erstrecken und gleitbar bzw. gleitend mit den Seitenstößeln (32a, 32b) kontaktieren, die Seitenstößel (32a, 32b) in im wesentlichen doppelt gekrümmter Form bzw. Form mit zwei Hörnern vorliegen, wenn in der Gleitrichtung (TSD) des Stößels betrachtet, und/oder Gleitflächen bzw. -oberflächen (42a, 42b, 42c, 42d) an beiden Enden der Seitenstößel (32a, 32b) in bezug auf die Richtung normal auf die axiale Richtung der Nockenwelle (2) und normal auf die Gleitrichtung (TSD) des Stößels (32) ausgebildet sind, um sich in der axialen Richtung der Nockenwelle (2) und in der Gleitrichtung (TSD) des Stößels (32) zu erstrecken und um gleitbar die inneren Flächen der Vorsprünge (38a, 38b, 38c, 38d) zu kontaktieren.
  8. Motor (1), welcher mit der Ventilantriebs- bzw. -steuerungsvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche ausgerüstet ist.
  9. Nockenwelle (2) für eine Ventilantriebs- bzw. -steuerungsvorrichtung für einen Motor (1), wobei die Nockenwelle (2) mit einem zentralen Nocken (21) und zwei Seitennocken (22, 23), welche vorzugsweise niedriger als der zentrale Nocken (21) in einem Hubausmaß sind, in einer derartigen Weise ausgebildet ist, daß der zentrale Nocken (21) zentral zwischen den Seitennocken (22, 23) in der axialen Richtung der Nockenwelle (2) angeordnet ist, und wobei ein Nocken (21) des zentralen Nockens (21) und der Seitennocken (22, 23) so dimensioniert ist, daß ein Nockenabschnitt (21a) davon über einen vorbestimmten Winkelbereich mit Ausnahme eines Nockennasenabschnitts davon kleiner als ein Basiskreis (22BC, 23BC) des anderen Nockens (22, 23) im Profil ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenwelle (2) durch ein Gießen bzw. Formguß hergestellt ist und darüber hinaus eine Vertiefung (21a) umfaßt, welche über den vorbestimmten Winkelbereich mit Ausnahme des Nockennasenabschnitts bzw. -querschnitts des einen Nockens (21) ausgebildet ist, wobei die Vertiefung (21a) von dem Basiskreis des einen Nockens (21) vertieft ist, um im wesentlichen derselbe wie ein Wellenquerschnitt der Nockenwelle (2) im Profil zu sein.
  10. Nockenwelle nach Anspruch 9, wobei die zwei Seitennocken (22, 23) identisch im Nockenprofil sind.
  11. Nockenwelle (2) nach Anspruch 9 oder 10, wobei der Abschnitt (21a) über den vorbestimmten Winkelbereich wie gegossen belassen ist.
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