DE2814096A1 - Mehrzylindrige brennkraftmaschine mit ventilabschaltung - Google Patents
Mehrzylindrige brennkraftmaschine mit ventilabschaltungInfo
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Description
Daimler-Benz Aktiengesellschaft
Stuttgart-Untertürkheim Daim 11
28H096 ·
Mehrzylindrige Brennkraftmaschine mit Ventilabschaltung
Die Erfindung bezieht sich auf eine mehrzylindrige
Brennkraftmaschine mit Ventilabschaltung.
Brennkraftmaschine mit Ventilabschaltung.
Es ist bekannt, während des Arbeitsprozesses einer mehrzylindrigen
Hubkolben-Brennkraftmaschine - vorzugsweise
im Teillastbereich - einen oder mehrere Zylinder durch Abschalten der Ventile außer Betrieb zu setzen, um den Kraftstoffverbrauch in dieser Betriebsphase herabzusetzen.
Die Ursache liegt darin, daß die noch im Betrieb befindlichen restlichen Zylinder bei einem höheren Mitteldruck arbeiten und höherer mittlerer Arbeitsdruck bedeutet einen niederen spezifischen Kraftstoffverbrauch, was aus üblichen Verbrauchskennfeldern einer Hubkolben-Brennkraftmaschine zu ersehen ist.
im Teillastbereich - einen oder mehrere Zylinder durch Abschalten der Ventile außer Betrieb zu setzen, um den Kraftstoffverbrauch in dieser Betriebsphase herabzusetzen.
Die Ursache liegt darin, daß die noch im Betrieb befindlichen restlichen Zylinder bei einem höheren Mitteldruck arbeiten und höherer mittlerer Arbeitsdruck bedeutet einen niederen spezifischen Kraftstoffverbrauch, was aus üblichen Verbrauchskennfeldern einer Hubkolben-Brennkraftmaschine zu ersehen ist.
Bei einer eine Ventilsteuerung über Stoßstange und Kipphebel
aufweisenden Brennkraftmaschine ist eine Ventilabschaltvorrichtung
nach der DE-OS 262179*l· bekannt, bei der
das Kipphebelfestlager in der Mitte des Kipphebels durch eine zu- oder abschaltbare Feder je nach Bedarf elastisch
nachgiebig oder fest eingestellt werden kann.
Das Steuerungsverfahren mit seitlich an der Brennkraftmaschine liegender Nockenwelle, Stoßstange und Kipphebel
läßt nur begrenzte Drehzahlen zu, da die bewegten Massen relativ groß sind.
Modernere Brennkraftmaschinen-Konstruktionen haben obenliegende
Nockenwellen, deren Nocken entweder über einen
kurzen Zwischenhebel und einen Tassenstößel oder nur über einen Tassenstößel auf das jeweilige Ventil einwirken.
kurzen Zwischenhebel und einen Tassenstößel oder nur über einen Tassenstößel auf das jeweilige Ventil einwirken.
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- r) - L)aim 11 9 58/4
Derartige Steuerungsarten lassen höhere Drehzahlen und
auch kleinere Bauvolumina zu, wobei insbesondere die Tassenstößelsteuerung
durch ein Minimum an Bauaufwand hohe Drehzahlen ermöglicht.
Der Erfindung liogt die Aufgabe zugrunde, für diese
Steuerungsart, bei der auch die Unterbringung einer Vorrichtung für den Ventilspielausgleich vorgesehen ist, eine
vom Kostenaufwand her günstige und zuverlässige Ventilabschaltung mit kleinen bewegten Massen zu schaffen.
Die Aufgabe wird gemäf3 der Erfindung dadurch gelöstf dat>
zwischen Ventilschaftende und Ventilbetätigungsmitteln eine
einen Tassenstößel aufweisende mechanische Vorrichtung mit integrierten,an sich bekannten Mitteln für den Ventilspiel-Ausgleich
zwischengesihaltet ist, die jeweils willkürlich
in dem einen Fall als starres Zwischenglied zwischen dem Ventilschaftende und den Ventilbetätigungsmitteln dient und
in dem anderen Fall bei Schließstellung des Ventiles die Verbindung zwischen dem Ventil schaftende und den Ventilbotätigungsmitteln
aufhebt.
Durch diese Maf3nahmen ist der TassenstöOel als Teil eines
hin- und hergehenden Ventiltriebes je nach Betriebsphase
zum einen elastisch zusammendrückbar und zum anderen fest einstellbar.
Weiterhin wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß der Tassenstößel in einem StöDelgehäuse so axial verschiebbar
geführt ist, daß dessen als Tasse ausgebildetes Stößeloberteil durch in Schlitze oder Nuten dieser Tasse eingreifende,
von dem Stößelgehäuse abragende Sperrteile drehfest und dessen mit einem im Stößelgehäuse gelagerten
Verstellhebel verzahntes und für den Ventilspielausgleich
als Gehäuse wirkendes Stößelunterteil drehbar gelagert ist, derart, daß Stößelunterteil und Stößeloberteil kupplungsartig
insbesondere nach Art einer Drehverriegelung zusammenwirken.
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Ein vom Bauaufwand sehr einfaches AusfUhrungsbeispiel
einer Ventilabschaltung ergibt sich dadurch, daü das als
Tasse ausgebildete einteilige Stößeloberteil mit in Achsrichtung verlaufenden Zahnlücken versehen ist, in die von
dem einteiligen Stößelunterteil abragende Zähne - bei abgeschaltetem Ventil - eintauchen, jedoch bei Drehung des
Stößeluntertoils bzw. Ventilzuschaltung das Stößeloberteil
auf den Zähnen ständig aufliegt.
Um neben einer drehfesten Lagerung des Stößeloberteiles gleichzeitig eine Führung in axialer Richtung zu erreichen,
ist erfindungsgemäß vorgesehen, daü in den zylindrischen Teil
des StöOelobertoiles in Achsrichtung verlaufende Nuten eingearbeitet
sind, in die Vorsprünge eines an dem Stöüelgehä;: fest
angeordneten Ringes eingreifen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann unter dem Verstellhebel das Stößelunterteil aus einer an der Wandung
des Stößelgehäuses entlanggleitenden Tasse und einem von dieser umgebenen zylindrischen Teil bestehen, der zur Aufnahme
der Ventilspiel-Ausgleichsvorrichtung dient.
Um einen ständigen Anlagekontakt zwischen dem Stößel oberteil und dem Nocken einerseits sowie dem Stößelunterteil und dem
Ventilschaftande andererseits sicherzustellen, ferner die
Reib- und Massenkräfte zum Zeitpunkt der Ventilab- oder -zuschal tung zu verringern, ist erfindungsgemäß zwischen den
Tassenböden des Stößeloberteiles und Stößelunterteiles eine Druckfeder angeordnet, die sich einerseits an dem
Tassenboden des Stößeloberteiles direkt und andererseits über einen auf dem Tassenboden des Stößelunterteiles drehbar
aufliegenden Federteller abstützt.
Bei dem zuvor genannten Ausführungsbeispiel erfolgt die
Ölzufuhr zur Ventilepiel-Ausgleichsvorrichtung durch eine
kurz oberhalb des Ventilschaftendes in Stöüelgehäuse liegende
Kanalanordnung.
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Als weiteres vorteilhaftes Ausfiihrungsbeispiel, bei dem
die Kanalanordnung für die Ölzufuhr zur Ventilspiel-Ausgleichsvorrichtung im oberen Dereich des Stößelgehäuses
vorgesehen ist, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß das Stößeloberteil zweiteilig ausgebildet ist und neben
der Tasse noch aus einem mit dieser drehfest verbundenen zylindrischen Druckkörper besteht, dessen am unteren Ende
liegende Innenverzahnung in die Außenverzahnung des Stößelunterteiles bei Venti!abschaltung eingreift, jedoch bei
Ventilzuschaltung auf der Außenverzahnung stirnseitig ständig aufliegt.
Als weiteres Merkmal ist vorgesehen, daß das Stößelunterteil zylindrische Gestalt aufweist und die Außenverzahnung dieses
Stößelunterteiles aus in Achsrichtung sich erstreckenden zahnartigen Leisten gebildet ist, die in Zahnlücken der
Innenverzahnung des Verstellhebels längsverschiebbar geführt, jedoch gegenüber diesem gegen Drehung gesichert sind.
Ferner wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, ii| Druckkörper
des Stöüeloberteilee eine Druckfeder anzuordnen, die%sich
einerseits über einen an dem Tassenboden der Tasse gleitend anliegenden Gleitteller und andererseits über eine auf
dem Stößelunterteil aufliegende Kappe der Ventilspiel-Ausgleichsvorrichtung
abstützt.
Diese Druckfeder sorgt - ebenso wie die in dem ersten Ausführungsbeispiel genannte Druckfeder - bei abgeschaltetem
Venti* dafür, daß Stößeloberteil und Stößelunterteil im Anlagekontakt mit dem Ventilschaftende und dem Nocken
stehen.
Um in einfacher Weise eine Ölverbindung zwischen der obenliegenden
Kanalanordnung und der untenliegenden Ventilspiel-Ausgleichsvorrichtung
zu erhalten, ist gemäß der Erfindung vorgesehen, daß der Druckkörper des Stößeloberteiles von
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einem mit in Achsrichtung verlaufenden Sicken versehenen Blechmantel derart fest umgeben ist, daß dieser mit dem
Druckkörper einen für die Ölzufuhr zur Ventilspiel-Ausgleichsrichtung
vorgesehenen Hingraum bildet.
Die Sicken bewirken eine Erhöhung der Knick- und Beulfestigkeit dea aus Blechmantel und Druckkörper bestehenden
Bauteiles.
Erfindungsgemäß kann als Schaltmittel für die Verstellung
des Verstellhebels ein Elektromagnet angeordnet sein, der
über ein vorzugsweise parallelogrammartiges Verbindungsgestänge sowohl den Verstellhebel für das Einlaßventil
als auch den Verstellhebel für das Auslauventil gleichzeitig" verstellt.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von zwei Ausführungsbeispielen
dargestellt und im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Ventilabschaltung im Schnitt, wobei im Tassenstößel eine Ventilspiel-Ausgleichsvorrichtung
untergebracht ist,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der Ventilabschaltung im Schnitt, ebenfalls mit Ventilspiel-Ausgleichsvorrichtung
im Tassenstößel.
Die in Fig. 1 gezeigte abschaltbare Tassenstößelsteuerung
für mehrzylindrige, insbesondere sechs- oder achtzylindrige
Brennkraftmaschinen, besteht aus einem in sich verstellbaren,
in einem Stößelgehäuse 2 des Zylinderkopfes 3 längsverschiebbar
geführten Tassenstößel h, der sich aus dem drehfesten einteiligen Stößeloberteil *5 und dem drehbaren
einteiligen Stößelunterteil 6 zusammensetzt.
Stößeloberteil und Stößelunterteil haben die Form einer Tasse und gleiten - bei zugeschaltetem Ventil - mit ihren
zylindrischen Teilen gemeinsam w^-ä dem Stößelgehäuse 2.
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- 9 - Daim 11 9 58/'»·
In dem zylindrischen Teil 7 des Stöße Loberteiles 5 bzw. der
Tasse sind in Achsrichtung verlaufende Nuten 8 eingearbeitet, an deren Wandungen Vorspränge 9 eines an dem Stößelgehäuse
befestigten Drehsicherungsringes 10 gleitend anliegen. Auf diese Art wird zwar die Tasse 5 gegen Drehung gesichert, aber
nicht gegen Axialbewegungen.
Das friie Knde des zylindrischen Teiles 7 ist kronenartig
ausgebildet, wobei die Vertiefungen der Krone als Zahnlücken für von dem Tassenboden 12 des Stöüelunterteiles 6 abragonde
Zähne 13 dienen, die bei Ventilabschaltung in die 7ahnlücken des von dem Nocken lh weiterhin angetriebenen Stößeloberteiles
3 eintauchen.
In dem Stößelgehäuse 2 ist ein die Zähne 13 der Tasse 6
umgebender Verstellhebel 15 drehbar gelagert, der mit seiner
Innenverzahnung 16 versehen ist, in die die Zähne 13
eingreifen.·
Verstellhebel 15 und Stößelunterteil 6 sind somit drehfest miteinander verbunden, jedoch in dem Stößelgehäuse 2 gemeinsam
drehbar gelagert. Ferner ist das Stößelunterteil 6 in dem Verstellhebel 15 längsverschiebbar geführt.
Sobald der "Verstellhebel 15 von einem Elektromagneten A
über ein nicht näher dargestelltes Verbindungsgestänge
in die dargestellte Stellung gedreht wird, liegt der zylindrische Teil 7 des Stößeloberteiles 5 auf den
Zähnen 13 des Stößelunterteiles 6 auf. Das Ventil ist aufgrund der nunmehr vorliegenden starren Verbindung
zugeschaltet.
Auf dem Tassenboden 12 des drehbar ausgeführten Stößelunterteiles 6 ist ein als Federgegenlager dienender Federteller
18 kugelgelagert, an dem sich das eine Ende einer in dem Tassenstößel 9 geführten Druckfeder 19 abstützt,
die sich mit ihrem anderen Ende an dem Tassenboden 20 des Stößeloberteiles 5 abstützt.
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Durch den gegenüber dem Tassenboden 12 drehbaren Federteller 18 wird das Heibmoment des Stößels beim Schaltvorgang
niedriggehalten.
Der Tassenboden 12 weist einen Hocker 21 auf, durch den eine auf dem Tassenboden aufliegende Druckplatte 22 zentral
geführt ist. Auf der Druckplatte gleitet der Nocken Ik.
Das Stöüelunterteil 6 ist noch mit einem innenliegenden
zylindrischen Teil 23 versehen, der als Gehäuse für eine
übliche Ventilspiel-Ausgleichsvorrichtung 24 dient. Die Ölzufuhr wird durch eine Bohrung 25, einen Ölraura 26,
eine Bohrung 27, einen Ringcraa 28 und eine Bohrung 29
und die Ölabfuhr durch eine Bohrung 30, einen Öl raum 30a
und durch eine in dem Stößelunterteil 6 angeordnete Bohrung 30 b erreicht.
Die abschaltbare TassenstöÜelsteuerung 1 gemäß Fig. 2
besteht ebenfalls aus einem in sich verstellbaren TassenstöOel U, der sich aus einem zweiteiligen Stößeloberteil 5
und einem einteiligen Stößelunterteil 6 zusammensetzt.
Das aus Tasse 31 und Druckkörper 32 bestehende Stößeloberteil
"5 ist in dem Stößelgehäuse 2 axial verschiebbar gelagert, jedoch gegen Drehung durch in Längsschlitze
der Tasse 31 ragende, im Stößelgehäuse 2 fest eingeklemmte
Zähne 3h gesichert.
Gleichzeitig sichern diese Längeschlitze 33 den in der Tasse befindlichen, zylindrisch ausgebildeten Druckkörper
32 gegen Drehung, da an der obenliegenden Schulter des Druckkörpers 32 angeordnete Zähne 36 auch in die Längsschlitze
33 eingreifen.
Der in die Tasse 31 eingeschobene und am Tassenboden anliegende Druckkörper 32 ist gegen Längsverschiebung
dadurch gesichert, daß das freie Ende 38 der Schulter 3 in einer in der Tasse 31 vorgesehenen Ringnut 39
eingewalzt ist.
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- 11 - Daim 11
Der Druckkörper 32 ist von einem dünnwfmdigen und mit in
Achsrichtung verlaufenden Sicken versehenen Blechmantel ^O
umgeben, der an dem oberen und unteren Ende mit dem
Druckkörper 32 so verbunden ist, daß beide Teile einen
geschlossenen Ringraum 41 bilden, der als Vordruck-Ölreservoir für eine in dem Stößelunterteil 6 untergebrachte Ventilspiel-Ausgleichsvorrichtung 2k dient.
Druckkörper 32 so verbunden ist, daß beide Teile einen
geschlossenen Ringraum 41 bilden, der als Vordruck-Ölreservoir für eine in dem Stößelunterteil 6 untergebrachte Ventilspiel-Ausgleichsvorrichtung 2k dient.
Der Druckkörper 32 ist am unteren Ende mit einem außenliegenden
Bund k2, an dem das Blechteil anliegt, und einer innenliegenden Verzahnung Ό versehen, die - bei Ventilabschaltung
- mit einer Außenverzahnung· kk am Stößelunterteil 6 im Eingriff steht.
Die Außenverzahnung kk der zylindrisch geformten und als Gehäuse für die Ventilspiel-Ausgleichsvorrichtung Zk
dienenden Stößelunterteiles 6 ist mit solchen Zähnen k*>
versehen, die sich in Achsrichtung leistenartig erstrecken und im unteren Bereich in Zahnlücken k6 einer Innenverzahnung des Versteilhebels 15 längsverschiebbar, jedoch drehfest in dem Verstellhebel geführt sind.
dienenden Stößelunterteiles 6 ist mit solchen Zähnen k*>
versehen, die sich in Achsrichtung leistenartig erstrecken und im unteren Bereich in Zahnlücken k6 einer Innenverzahnung des Versteilhebels 15 längsverschiebbar, jedoch drehfest in dem Verstellhebel geführt sind.
Der das Stößelunterteil 6 umgebende Verstellhebel 15 ist
in dem Stößelgehäuse 2 drehbar gelagert und wird über ein nicht näher dargestelltes Verbindungsgestänge 17 von dem
Elektromagneten A betätigt.
An dem Verbindungsgestänge 17 ist sowohl das Einlaß- als auch das Auslaßventil angelenkt, um eine gleichzeitige
Ventilzu- oder -abschaltung zu erhalten.
Ventilzu- oder -abschaltung zu erhalten.
Bei Ventilzuschaltung, die nur möglich ist bei geschlossenem Ventil, wird der Verstellhebel 15 durch den Elektromagneten
A gedreht, ebenso das Stößelunterteil 6, so daß nunmehr der Druckkörper 32 nicht mehr mit seinen Zähnen
in die Zahnlücken des Stößelunterteiles eintauchen kann, sondern auf den Stirnflächen
in die Zahnlücken des Stößelunterteiles eintauchen kann, sondern auf den Stirnflächen
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-"2- naim 11 Q58/k
der leistenartigen Zähne k*j aufliegt, wie aus Fig. 2
zu ersehen ist.
Die Tasse 31 ist mit einer ringförmigen Zentrierung k7
für eine Druckplatte 22- versehen. Eine Spielpassung ermöglicht eine Rotation der Druckplatte, wodurch ein
gleichmäßiger Verschleiß und eine längere Laufzeit ermöglicht wird.
Eine zwischen Tasse 31 und Blechteil ^O liegende Druckfeder
19 sorgt für den ständigen Anlagekontakt zwischen Stößeloberteil/Nocken und Stößelunterteil/Ventilschaftende.
Der hydraulischen Ventilspiel-Ausgleichsvorrichtung 2^
bekannter Art wird Öl über eine Bohrung 25, einen Ölraum im Stößelgehäuse 2, über Löcher 27 und 27a in Tasse 31
und Druckkörper 32, über einen Ringrautn kl und über im
Druckkörper 32 und Stößelunterteil 6 angeordnete Kanäle ^8 und ^9 dem Ölraum 50 zugeführt, der durch eine
hutförmige Haube 51 verschlossen ist.
Die Krempe 52 dieser Haube 51 dient als Federgegenlager
für eine Druckfeder 531 die sich gegenüber diesem Federgegenlager
an einem an dem Tassenboden 20 drehbar gelagerten FederteLler ^k abstützt, um auf diese Weise bei Schaltvorgängen
das Reibmoment am Stößel niedrig zu halten.
Die Rückseite der Krempe 52 wirkt gleichzeitig als Anschlag
für die Hubbegrenzung des Stößeloberteiles 5 bzw. der innengeführten Druckfeder 53» um zu verhindern, daß diese
Feder in der Grundkreisphase des Nockens 2k eine Kraft
auf den Nocken ausübt.
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ORIGINAL INSPECTED
Leerseite
Claims (1)
- Daimler-Benz Aktiengesellschaft 281 A 096Stuttgart-Untertürkheim Bairn 11 958/4 .31.3.78AnsprücheΓΜ Mehrzylindrige Brennkraftmaschine mit Venti labscha Ltung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Ventilschaftende und Ventilbetätigungsmittoln eine einen Tassenstößel (4) aufweisende mechanische Vorrichtung mit integrierten, an sich bekannten Mitteln für den Ventilspiel-Ausgleich zwischengeschaltet ist, die jeweils willkürlich in dem einen Fall als stazrres Zwischenglied zwischen dem Ventilschaftende und den Ventilbetätigungsmitteln dient und in dem anderen Fall bei Schließstellung des Ventilos die Verbindung zwischen de« Ventilschaftende und den Ventilbetätigungsmitteln aufhebt.2* Ventilabschaltung nach Anspruch 1, dadurch g e k en nzeichnet , daß der Tassenstößel (k) in einem Stüßelgehäuse (2) so axial verschiebbar geführt ist, daß dessen als Tasse ausgebildetes Stößeloberteil (5) durch in Schlitze oder Nuten (8) dieser Tasse eingreifende, von dem Stößelgehäuse (2) abragende Sperrtei^e (9) drohfest und dessen mit einem im Stö'ßelgehäuae (2) gelagerten Verstellhebel (15) verzahntes und für den Ventilspielausgleich als Gehäuse wirkendes Stößelunterteil (6) drehbar gelagert ist, derart, daß Stößelunterteil (6) und Stößeloberteil (5) kupplungsartig, insbesondere nach Art einer Drehverriegelung, zusammenwirken.3. Ventilabschaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß das als Tasse ausgebildete einteilige Stößeloberteil (5) mit in Achsrichtung verlaufenden Zahnlücken (11) versehen ist, in die von dem einteiligen Stößelunterteil (6) abragende Zähne (13) - bei abgeschaltetem Ventil- eintauchen, wobei jedoch bei Drehung des Stößelunterteils (6) bzw. Ventilzuschaltung das Stößeloberteil (5) auf den Zähnen (13) ständig aufliegt.909841/0176ORIGINAL- 2 - Daim 11 958/44. Ventilabschaltung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den zylindrischen Teil (7) des Stößeloberteiles (5) in Achsrichtung verlaufende Nutem (8) eingearbeitet sind, in die Vorsprünge (9) eines an dem Stößelgehäuse (2) fest angeordneten Ringes (10) eingreifen.5. Venti!abschaltung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß untot dem Verstellhebel (15) das Stößelunterteil (6) aus einer an der Innenwandung des Stößelgehäuses (2) entlanggleitenden Tasse und einem von dieser umgebenen zylindrischen Teil (23) besteht, der zur Aufnahme der Ventilspiel-Ausgleichsvorrichtung (24) dient.6. Ventilabschaltung nach den Ansprüchen 1 bis 5f dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Tassenböden (12, 20) des Stößeloberteiles (5) und Stößelunterteiles (6) eine Druckfeder angeordnet ist, die sich einerseits an dem Tassenboden (20) des Stößeloberteiles (5) direkt und andererseits über einen auf dem Tassenboden (12) des Stößelunterteiles (6) drehbar aufliegenden Federteller (18) abstützt.7. Ventilabschaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stößeloberteil (5) zweiteilig ausgebildet ist und neben der Tasse (31) noch aus einem mit dieser drehfest verbundenen zylindrischen Druckkörper (32) besteht, dessen am unteren Ende liegende Innenverzahnung (43) in die Außenverzahnung (44) des Stößelunterteiles (6) bei Ventilabschaltung eingreift, jedoch bei Ventilabechaltung auf der Außenverzahnung (44) stirnseitig ständig aufliegt.909841/0176- 3 - .Oaim 11 9 58/428U0968. Ventilabschaltung nach den Ansprüchen 1, 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Stößelunterteil (6) zylindrische Gestalt aufweist und die Außenverzahnung (kk) dieses Stößelunterteiles (6) aus in Achsrichtung sich erstreckenden zahnartigen Leisten (h'i) gebildet ist, die in Zahnlücken der Innenverzahnung (k6) des Verstellhebels (15) längsverschiebbar geführt, jedoch gegenüber diesem gegen Drehung gesichert sind.9· Ventilabschaltung nach den Ansprüchen 1, 2, 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß im Druckkörper (32) des Stößeloberteiles (5) eine Druckfeder (53) angeordnet ist, die sich einerseits über einen an dem Tassenboden (3t) der Tasse (31) gleitend anliegenden Gleitteller (5*0 und andererseits über eine auf dem Stößelunterteil (6) aufliegende Kappe (51) der Ventilspiel-Ausgleichsvorrichtung (2k) abstützt.10. Ventilabschaltung nach den Ansprüchen 1, 2, 7i 8 und dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkörper (32) des Stößeloberteiles (5) von einem mit in Achsrichtung verlaufenden Sicken versehenen Blechmantel (kO) derart fest umgeben ist, daß dieser mit dem Druckkörper (32) einen für die ölzufuhr zur Ventilspiel-Ausgleichsvorrichtung (2k) vorgesehenen Ringraum (U1) bildet.11. Ventilabschaltung nach einem oder mehreren der vorhergenannten Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß ale Schaltmittel für die Verstellung des Verstellhebels (15) ein Elektromagnet A angeordnet ist, der über ein vorzugsweise parallelogrammartiges Verbindungsgestange (17) sowohl den Verstellhebel (15) für das Einlaßventil als auch den Verstellhebel für das Auslaßventil gleichzeitig verstellt.909841/0176
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19782814096 DE2814096A1 (de) | 1978-04-01 | 1978-04-01 | Mehrzylindrige brennkraftmaschine mit ventilabschaltung |
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