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Die
vorliegende Erfindung betrifft Malonsäurenitrilverbindungen und ihre
Verwendung.
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Während verschiedene
Pestizidzusammensetzungen zur Bekämpfung von Schädlingen,
wie Insektenschädlingen,
Milbenschädlingen,
Nematodenschädlingen
und dgl., verwendet wurden, ist manchmal die Wirkung dieser Pestizidzusammensetzungen
nicht immer ausreichend und daher ist die Entwicklung neuer Pestizidzusammensetzungen
mit ausreichender Wirkung erwünscht.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, ein Verfahren zur Bekämpfung von
Schädlingen
durch Auftragen einer neuen Verbindung mit pestizider Wirksamkeit
und ihrer wirksamen Dosis auf Schädlinge oder ihren Lebensraum
bereitzustellen.
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Die
in der vorliegenden Anmeldung genannten Erfinder haben umfassende
Untersuchungen angestellt, um Verbindungen mit ausgezeichneter pestizider
Wirksamkeit zu finden, und haben als Ergebnis festgestellt, dass
die Malonsäurenitrilverbindungen
der Formel (I), wie nachstehend dargestellt, ausgezeichnete Bekämpfungswirkung
für Arthropodenschädlinge,
wie Insektenschädlinge
und Milbenschädlinge,
und Schädlinge,
wie Nematodenschädlinge,
aufweisen und haben dabei die vorliegende Erfindung vollendet.
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Genauer
betrifft die vorliegende Erfindung eine Malonsäurenitrilverbindung der Formel
(I) (nachstehend als die Verbindung(en) der vorliegenden Erfindung
bezeichnet):
wobei R
1 einen
C1-C5-(Halogen)alkylrest, einen C2-C5-(Halogen)alkenylrest, einen
C2-C5-(Halogen)alkinylrest
oder ein Wasserstoffatom darstellt,
R
2 einen
C1-C5-(Halogen)alkylrest, einen C1-C5-(Halogen)alkoxyrest, einen
C2-C5-(Halogen)alkenykest,
einen C2-C5-(Halogen)alkinylrest, ein Wasserstoffatom oder eine
Cyanogruppe darstellt,
R
3 und R
4, die gleich oder voneinander verschieden
sind, einen C1-C6-(Halogen)alkylrest, einen C2-C6-(Halogen)alkenylrest,
einen C2-C6-(Halogen)alkinylrest, einen C3-C6-(Halogen)cycloalkylrest, einen C4-C6-(Halogen)cycloalkenylrest
oder ein Wasserstoffatom darstellen oder R
3 und
R
4 zusammengenommen einen C2-C6-(Halogen)alkylenrest
oder einen C4-C6-(Halogen)alkenylenrest darstellen können,
R
5 ein Halogenatom, eine Cyanogruppe, eine
Nitrogruppe, einen C1-C4-(Halogen)alkylrest, einen C2-C4-(Halogen)alkenylrest,
einen C2-C4-(Halogen)alkinylrest, einen C1-C4-(Halogen)alkoxyrest, einen C1-C4-(Halogen)alkylthiorest,
einen C1-C4-(Halogen)alkylsulfinylrest,
einen C1-C4-(Halogen)alkylsulfonylrest, einen C2-C4-(Halogen)alkylcarbonylrest,
einen C2-C4-(Halogen)alkyloxycarbonylrest, einen C2-C4-(Halogen)alkylcarbonyloxyrest,
einen Phenyloxyrest oder einen Phenylthiorest darstellt (wobei der
vorstehend angegebene Phenyloxyrest und Phenylthiorest mit einem
Halogenatom oder einem C1-C3-Alkylrest substituiert sein können), und
n
eine ganze Zahl von 0 bis 4 ist und, wenn n 2 oder mehr ist, R
5 gleich oder verschieden sein kann;
eine
Pestidzusammensetzung, die die erfindungsgemäße Verbindung als einen Wirkstoff
enthält;
und ein Verfahren zur Bekämpfung
von Schädlingen,
umfassend das Auftragen einer wirksamen Dosis der Verbindung der
vorliegenden Erfindung auf Schädlinge
oder den Lebensraum von Schädlingen.
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In
der vorliegenden Erfindung
bedeutet ein (Halogen)alkylrest
einen Alkylrest, von dem 1 oder mehrere Wasserstoffatome durch ein
Halogenatom ersetzt sein können,
bedeutet
ein (Halogen)alkoxyrest einen Alkoxyrest, von dem 1 oder mehrere
Wasserstoffatome durch ein Halogenatom ersetzt sein können,
bedeutet
ein (Halogen)alkenylrest einen Alkenylrest, von dem 1 oder mehrere
Wasserstoffatome durch ein Halogenatom ersetzt sein können,
bedeutet
ein (Halogen)alkinylrest einen Alkinylrest, von dem 1 oder mehrere
Wasserstoffatome durch ein Halogenatom ersetzt sein können,
bedeutet
ein (Halogen)cycloalkylrest einen Cycloalkylrest, von dem 1 oder
mehrere Wasserstoffatome durch ein Halogenatom ersetzt sein können,
bedeutet
ein (Halogen)cycloalkenylrest einen Cycloalkenylrest, von dem 1
oder mehrere Wasserstoffatome durch ein Halogenatom ersetzt sein
können,
bedeutet
ein (Halogen)alkylenrest einen Alkylenrest, von dem 1 oder mehrere
Wasserstoffatome durch ein Halogenatom ersetzt sein können,
bedeutet
ein (Halogen)alkenylenrest einen Alkenylenrest, von dem 1 oder mehrere
Wasserstoffatome durch ein Halogenatom ersetzt sein können,
bedeutet
ein (Halogen)alkylthiorest einen Alkylthiorest, von dem 1 oder mehrere
Wasserstoffatome durch ein Halogenatom ersetzt sein können,
bedeutet
ein (Halogen)alkylsulfinylrest einen Alkylsulfinylrest, von dem
1 oder mehrere Wasserstoffatome durch ein Halogenatom ersetzt sein
können,
bedeutet
ein (Halogen)alkylsulfonylrest einen Alkylsulfonylrest, von dem
1 oder mehrere Wasserstoffatome durch ein Halogenatom ersetzt sein
können,
bedeutet
ein (Halogen)alkylcarbonylrest einen Alkylcarbonylrest, von dem
1 oder mehrere Wasserstoffatome durch ein Halogenatom ersetzt sein
können,
bedeutet
ein (Halogen)alkoxycarbonylrest einen Alkoxycarbonylrest, von dem
1 oder mehrere Wasserstoffatome durch ein Halogenatom ersetzt sein
können,
bedeutet
ein (Halogen)alkylcarbonyloxyrest einen Alkylcarbonyloxyrest, von
dem 1 oder mehrere Wasserstoffatome durch ein Halogenatom ersetzt
sein können,
und
bedeutet die Beschreibung von C1-C6 und dgl. die Gesamtzahl der
Kohlenstoffatome, die jeden Substituenten bildet.
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In
den Verbindungen der vorliegenden Erfindung:
Schließt der durch
R1 dargestellte C1-C5-(Halogen)alkylrest
zum Beispiel Methyl-, Ethyl-, Propyl-, 1-Methylethyl-, 1,1-Dimethylethyl-,
2,2-Dimethylpropyl-, Chlormethyl-, Fluormethyl-, Difluormethyl-,
Trifluormethyl-, 2,2,2-Trifluorethyl- und 1,1,2,2-Tetrafluorethylgruppen
ein.
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Schließt der durch
R1 dargestellte C2-C5-(Halogen)alkenylrest
zum Beispiel Vinyl-, 2,2-Difluorvinyl-, 1,2,2-Trifluorvinyl-,
1-Propenyl- und 2-Propenylgruppen ein.
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Schließt der durch
R1 dargestellte C2-C5-(Halogen)alkinylrest
zum Beispiel Ethinyl-, 1-Propinyl-, 2-Propinyl-
und 3,3,3-Trifluor-1-propinylgruppen ein.
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Schließt der durch
R2 dargestellte C1-C5-(Halogen)alkylrest
zum Beispiel Methyl-, Ethyl-, Propyl-, 1-Methylethyl-, 1,1-Dimethylethyl-,
2,2-Dimethylpropyl-, Chlormethyl-, Fluormethyl-, Difluormethyl-,
Trifluormethyl-, 2,2,2-Trifluorethyl- und 1,1,2,2-Tetrafluorethylgruppen
ein.
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Schließt der durch
R2 dargestellte C1-C5-(Halogen)alkoxyrest
zum Beispiel Methoxy-, Ethoxy-, 1-Methylethoxy-, Trifluormethoxy-,
Difluormethoxy-, 2,2,2-Trifluorethoxy- und 1,1,2,2-Tetrafluorethoxygruppen
ein.
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Schließt der durch
R2 dargestellte C2-C5-(Halogen)alkenylrest
zum Beispiel Vinyl-, 2,2-Difluorvinyl-, 1,2,2-Trifluorvinyl-,
1-Propenyl- und 2-Propenylgruppen ein.
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Schließt der durch
R2 dargestellte C2-C5-(Halogen)alkinylrest
zum Beispiel Ethinyl-, 1-Propinyl-, 2-Propinyl-
und 3,3,3-Trifluor-1-propinylgruppen ein.
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Schließt der durch
R3 oder R4 dargestellte
C1-C6-(Halogen)alkylrest zum Beispiel Methyl-, Ethyl-, 1-Methylethyl-,
2-Methylpropyl-, Propyl-, Butyl-, 3-Methylbutyl-, 3,3-Dimethylbutyl-,
2,2-Dimethylpropyl-, Fluormethyl-, Chlormethyl-, 2,2-Difluorethyl-,
2,2-Dichlorethyl-, 3,3-Difluorpropyl-,
3,3-Dichlorpropyl-, Trifluormethyl-, Trichlormethyl-, 2,2,2-Trifluorethyl-,
2,2,2-Trichlorethyl-, 3,3,3-Trifluorpropyl-, 3,3,3-Trichlorpropyl-, 2,2-Difluorpropyl-,
3,3-Difluorbutyl-,
Pentafluorethyl-, 2,2,3,3,3-Pentafluorpropyl-, 1,1,2,2-Tetrafluorethyl-
und 2,2,3,3-Tetrafluorpropylgruppen ein.
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Schließt der durch
R3 oder R4 dargestellte
C2-C6-(Halogen)alkenylrest zum Beispiel Vinyl-, Allyl-, 1-Propenyl-,
3-Butenyl-, 2-Methyl-1-propenyl-, 3-Methyl-2-butenyl-, 3-Pentenyl-,
4-Pentenyl-, 3-Methyl-3-butenyl-,
4-Methyl-3-pentenyl-, 1-Chlorvinyl-, 2-Chlorvinyl-, 1-Fluorvinyl-, 2-Fluorvinyl-,
2,2-Dichlorvinyl-, 2,2-Dibromvinyl-, 2,2-Difluorvinyl-, 1,2,2-Trifluorvinyl-, 1-(Trifluormethyl)vinyl-,
2-Chlor-2-propenyl-, 3-Chlor-2-propenyl-, 2-Fluor-2-propenyl-, 3-Fluor-2-propenyl-;
3,3-Dichlor-2-propenyl-, 3,3-Dibrom-2-propenyl-, 3,3-Difluor-2-propenyl-,
2,3,3-Trifluor-2-propenyl-, 2-(Trifluormethyl)-2-propenyl-, 2,3,3,3-Tetrafluor-1-propenyl-, 1,2,3,3,3-Pentafluor-1-propenyl-,
3,4,4-Trifluor-3-butenyl-, 3,4,4,4-Tetrafluor-2-butenyl-, 2,3,4,4,4-Pentafluor-2-butenyl-
und 4,5,5-Trifluor-4-pentenylgruppen ein.
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Schließt der durch
R3 oder R4 dargestellte
C2-C6-(Halogen)alkinylrest zum Beispiel Ethinyl-, 1-Propinyl-, 2-Propinyl-,
1-Butinyl-, 3-Methyl-1-butinyl-, 3,3-Dimethyl-1-butinyl-, 2-Chlor-1-propinyl-, 3-Chlor-2-propinyl-,
3,3,3-Trifluor-1-propinyl- und 4,4,4-Trifluor-2-butinylgruppen ein.
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Schließt der C3-C6-(Halogen)cycloalkylrest
zum Beispiel Cyclopropyl-, 2,2-Dichlor-1-cyclopropyl-, 2,2-Difluor-1-cyclopropyl-,
2,2,3,3-Tetrafluor-1-cyclopropyl-, 2,2-Dichlor-1-cyclobutyl-, 2,2-Difluor-1-cyclobutyl-,
2,2,3,3-Tetrafluor-1-cyclobutyl-, Cyclobutyl-, Cyclopentyl- und
Cyclohexylgruppen ein.
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Schließt der durch
R3 oder R4 dargestellte
C4-C6-(Halogen)cycloalkenylrest zum Beispiel eine 2-Fluor-2-cyclopentenylgruppe
ein.
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Schließt der durch
R3 und R4 dargestellte
C2-C6-(Halogen)alkylenrest zum Beispiel Ethylen-, Propylen-, Trimethylen-
und Tetramethylengruppen ein.
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Schließt der durch
R3 und R4 dargestellte
C4-C6-(Halogen)alkenylenrest zum Beispiel 2-Butenylen- und 2-Pentenylengruppen ein.
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Schließt das durch
R5 dargestellte Halogenatom zum Beispiel
ein Floratom, Chloratom und Bromatom ein.
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Schließt der durch
R5 dargestellte C1-C4-(Halogen)alkylrest
zum Beispiel Methyl-, Ethyl-, Propyl-, 1-Methylethyl-, 1,1-Dimethylethyl-,
Trifluormethyl-, Pentafluorethyl-, 2,2,2-Trifluorethyl- und 1,1,2,2-Tetrafluorethylgruppen
ein.
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Schließt der durch
R5 dargestellte C2-C4-(Halogen)alkenylrest
zum Beispiel Vinyl-, 1-Propenyl-, 2-Propenyl-
und 2,2-Difluorvinylgruppen ein.
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Schließt der durch
R5 dargestellte C2-C4-(Halogen)alkinylrest
zum Beispiel Ethinyl-, 1-Propinyl-, 2-Propinyl-
und 3,3,3-Trifluor-1-propinylgruppen ein.
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Schließt der durch
R5 dargestellte C1-C4-(Halogen)alkoxyrest
zum Beispiel Methoxy-, Ethoxy-, Propoxy-, Trifluormethoxy-, Bromdifluormethoxy-,
Difluormethoxy-, Chlordifluormethoxy-, Pentafluorethoxy-, 2,2,2-Trifluormethoxy-
und 1,1,2,2-Tetrafluorethoxygruppen
ein.
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Schließt der durch
R5 dargestellte C1-C4-(Halogen)alkylthiorest
zum Beispiel Methylthio-, Trifluormethylthio-, 2,2,2-Trifluorethylthio-
und 1,1,2,2-Tetrafluorethylthiogruppen ein.
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Schließt der durch
R5 dargestellte C1-C4-(Halogen)alkylsulfinylrest
zum Beispiel Methylsulfinyl- und Trifluormethylsulfinylgruppen ein.
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Schließt der durch
R5 dargestellte C1-C4-(Halogen)alkylsulfonylrest
zum Beispiel Methylsulfonyl- und Trifluormethylsulfonylgruppen ein.
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Schließt der durch
R5 dargestellte C2-C4-(Halogen)alkylcarbonylrest
zum Beispiel Acetyl-, Propionyl- und Trifluoracetylgruppen ein.
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Schließt der durch
R5 dargestellte C2-C4-(Halogen)alkoxycarbonylrest
zum Beispiel Methoxycarbonyl- und 2,2,2-Trifluorethoxycarbonylgruppen
ein.
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Schließt der durch
R5 dargestellte C2-C4-(Halogen)alkylcarbonyloxyrest
zum Beispiel Acetyloxy-, Propionyloxy- und Trifluoracetyloxygruppen
ein.
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Schließt der Phenyloxyrest,
der mit einem Halogenatom oder einem C1-C3-Alkylrest substituiert
sein kann, der durch R5 dargestellt wird,
zum Beispiel Phenoxy-, p-Methylphenoxy-,
m-Methylphenoxy- und p-Chlorphenoxygruppen ein.
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Schließt der Phenylthiorest,
der mit einem Halogenatom oder einem C1-C3-Alkylrest substituiert
sein kann, der durch R5 dargestellt wird,
zum Beispiel Phenylthio-, p-Methylphenylthio-,
m-Methylphenylthio- und p-Chlorphenylthiogruppen ein.
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Als
Gesichtspunkte der Verbindung der vorliegenden Erfindung werden
zum Beispiel die folgenden Verbindungen veranschaulicht:
eine
Malonsäurenitrilverbindung,
in der R2 in der Formel (I) ein Wasserstoffatom
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R2 in der Formel (I) eine Methylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R2 in der Formel (I) eine Cyanogruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R1 und R2 in
der Formel (I) Wasserstoffatome sind;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R1 in der Formel (I) ein Wasserstoffatom
ist und R2 eine Methylgruppe ist;
eine
Malonsäurenitrilverbindung,
in der R1 und R2 in
der Formel (I) eine Methylgruppe sind;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) ein Wasserstoffatom
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) ein C2-C6-Alkenylrest
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) eine Vinylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) eine 2-Propenylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) eine 2-Methyl-1-propenylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) ein C2-C6-Halogenalkenylrest
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) eine 2,2-Difluorvinylgruppe
ist; eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) eine 1-(Trifluormethyl)vinylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) eine 3,3-Difluor-2-propenylgruppe ist;
eine
Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) eine 2,3,3-Trifluor-2-propenylgruppe ist;
eine
Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) eine 3,3,3-Trifluor-1-propenylgruppe ist;
eine
Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) ein C2-C6-Halogenalkinylrest
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) ein C1-C6-Fluoralkylrest
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) eine Fluormethylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) eine 2,2-Difluorethylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) eine 2,2,2-Trifluorethylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) eine Pentafluorethylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) eine 3,3,3-Trifluorpropylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) eine 2,2,3,3,3-Pentafluorpropylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) ein C3-C6-Cycloalkylrest
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) eine 2,2-Dichlorcyclopropylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) eine Cyclopropylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R4 in der Formel (I) eine Cyclobutylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R3 in der Formel (I) ein Wasserstoffatom
ist und R4 ein C2-C6-Alkenylrest ist;
eine
Malonsäurenitrilverbindung,
in der R3 in der Formel (I) ein Wasserstoffatom
ist und R4 eine Vinyl-, 2-Propenyl- oder
2-Methyl-1-propenylgruppe ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung, in der
R3 in der Formel (I) ein Wasserstoffatom
ist und R4 ein C2-C6-Halogenalkenylrest
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R3 in der Formel (I) ein Wasserstoffatom
ist und R4 eine 2,2-Difluorvinyl-, 1-(Trifluormethyl)vinyl-,
3,3-Difluor-2-propenyl-, 2,3,3-Trifluor-2-propenyl- oder 3,3,3-Trifluor-1-propenylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R3 in der Formel (I) ein Wasserstoffatom
ist und R4 ein C1-C6-Halogenalkylrest ist;
eine
Malonsäurenitrilverbindung,
in der R3 in der Formel (I) ein Wasserstoffatom
ist und R4 eine Fluormethyl-, 2,2-Difluorethyl-,
2,2,2-Trifluorethyl-, 1,1,2,2,2-Pentafluorethyl-, 3,3,3-Trifluorpropyl- oder
2,2,3,3,3-Pentafluorpropylgruppe ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R3 in der Formel (I) ein Wasserstoffatom
ist und R4 ein C3-C6-(Halogen)cycloalkylrest
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R3 ein Wasserstoffatom ist und R4 eine Cyclopropyl-, Cyclobutyl- oder 2,2-Dichlorcyclopropylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R1, R2 und
R3 in der Formel (I) Wasserstoffatome sind
und R4 eine Vinyl-, 2-Propenyl- oder 2-Methyl-2-propenylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R1, R2 und
R3 in der Formel (I) Wasserstoffatome sind
und R4 eine 2,2-Difluorvinyl-, 1-(Trifluormethyl)vinyl-,
3,3-Difluor-2-propenyl-, 2,3,3-Trifluor-2-propenyl-
oder 3,3,3-Trifluor-1-propenylgruppe ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R1 und R2 in
der Formel (I) eine Methylgruppe sind und R3 ein
Wasserstoffatom ist und R4 eine 2,2-Difluorvinyl-,
1-(Trifluormethyl)vinyl-, 3,3-Difluor-2-propenyl-,
2,3,3-Trifluor-2-propenyl- oder 3,3,3-Trifluor-1-propenylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R1 und R3 in
der Formel (I) Wasserstoffatome sind und R2 eine
Methylgruppe ist und R4 eine 2,2-Difluorvinyl-,
1-(Trifluormethyl)vinyl-, 3,3-Difluor-2-propenyl-,
2,3,3-Trifluor-2-propenyl- oder 3,3,3-Trifluor-1-propenylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R1, R2 und
R3 in der Formel (I) Wasserstoffatome sind
und R4 eine Fluormethyl-, 2,2-Difluorethyl-,
2,2,2-Trifluorethyl-, Pentafluorethyl-, 3,3,3-Trifluorpropyl- oder 2,2,3,3,3-Pentafluorpropylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R1 und R3 in
der Formel (I) Wasserstoffatome sind und R2 eine
Methylgruppe ist und R4 eine Fluormethyl-,
2,2-Difluorethyl-, 2,2,2-Trifluorethyl-,
Pentafluorethyl-, 3,3,3-Trifluorpropyl- oder 2,2,3,3,3-Pentafluorpropylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R1 und R2 in
der Formel (I) Methylgruppen sind und R3 ein
Wasserstoffatom ist und R4 eine Fluormethyl-,
2,2-Difluorethyl-, 2,2,2-Trifluorethyl-, Pentafluorethyl-, 3,3,3-Trifluorpropyl- oder
2,2,3,3,3-Pentafluorpropylgruppe ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der R1, R2 und
R3 in der Formel (I) Wasserstoffatome sind
und R4 eine Cyclopropyl-, Cyclobutyl- oder
2,2-Dichlorcyclopropylgruppe ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der n in der Formel (I) 0 ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der n in der Formel (I) 1 ist und R5 eine
1,1-Dimethylethylgruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der n in der Formel (I) 1 ist und R5 eine
Trifluormethylgruppe ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung, in der
n in der Formel (I) 1 ist und R5 eine Cyanogruppe
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der n in der Formel (I) 1 ist und R5 eine
Nitrogruppe ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung, in der
n in der Formel (I) 1 ist und R5 ein Bromatom
ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der n in der Formel (I) 1 ist und R5 ein
Chloratom ist;
einer Malonsäurenitrilverbindung,
in der n in der Formel (I) 2 ist und die Reste R5 Chloratome
sind;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der n in der Formel (I) 1 ist und R5 ein
Fluoratom ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der n in der Formel (I) 2 ist und die Reste R5 Floratome
sind;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der in der Formel (I) das Kohlenstoffatom, an das R1 und
R2 binden, an den Pyridinring in der 2-Stellung
gebunden ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der in der Formel (I) das Kohlenstoffatom, an das R1 und
R2 binden, an den Pyridinring in der 3-Stellung
gebunden ist;
eine Malonsäurenitrilverbindung,
in der in der Formel (I) das Kohlenstoffatom, an das R1 und
R2 binden, an den Pyridinring in der 4-Stellung
gebunden ist.
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Folgendes
beschreibt ein Herstellungsverfahren für die Verbindungen der vorliegenden
Erfindung.
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Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung können zum Beispiel gemäß den folgenden
(Herstellungsverfahren 1) bis (Herstellungsverfahren 5) hergestellt
werden.
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(Herstellungsverfahren
1)
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Ein
Verfahren, wobei Verbindung (a) mit Verbindung (b) umgesetzt wird:
wobei
R
1, R
2, R
3, R
4, R
5 und
n die vorstehend angegebene Bedeutung haben und Z
1 ein
Halogenatom, eine Methansulfonyl-, Trifluormethansulfonyl- oder
Toluolsulfonylgruppe darstellt.
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Die
Umsetzung wird im Allgemeinen in Gegenwart einer Base in einem Lösungsmittel
durchgeführt.
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Das
in der Umsetzung zu verwendende Lösungsmittel schließt zum Beispiel
Säureamide,
wie N,N-Dimethylformamid und dgl., Ether, wie Diethylether, Tetrahydrofuran
und dgl., organische Schwefelverbindungen, wie Dimethylsulfoxid,
Sulfolan und dgl., halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie 1,2-Dichlorethan,
Chlorbenzol und dgl., aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Toluol,
Xylol und dgl., und Gemische davon ein.
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Die
in der Umsetzung zu verwendende Base schließt zum Beispiel anorganische
Basen, wie Natriumhydrid, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat und dgl.,
Alkalimetallalkoxide, wie Kalium-tert-butoxid und dgl., Alkalimetallamide,
wie Lithiumdiisopropylamid und dgl., und organische Basen, wie Dimethylaminopyridin,
1,4-Diazabicyclo[2.2.2]octan, 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]-7-undecen und dgl.
ein. Die Menge der Base, die in der Umsetzung verwendet werden kann,
beträgt üblicherweise
1 bis 10 mol, bezogen auf 1 mol der Verbindung (a).
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Die
in der Umsetzung zu verwendende Menge der Verbindung (b) beträgt üblicherweise
1 bis 10 mol, bezogen auf 1 mol der Verbindung (a).
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Die
Umsetzungstemperatur liegt üblicherweise
im Bereich von –20°C bis 100°C, und die
Umsetzungsdauer liegt üblicherweise
im Bereich von 1 bis 24 Stunden.
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Nach
vollständiger
Umsetzung kann die Verbindung der vorliegenden Erfindung der Formel
(I) durch Unterziehen des Reaktionsgemisches einer gewöhnlichen
Nachbehandlung, wie Zugabe des Reaktionsgemisches zu Wasser, Extrahieren
mit einem organischen Lösungsmittel,
Konzentrieren des Extrakts und dgl., isoliert werden. Die isolierte
Verbindung der vorliegenden Erfindung der Formel (I) kann mit einem
Verfahren, wie Chromatographie, Umkristallisation und dgl., falls
erforderlich, gereinigt werden.
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(Herstellungsverfahren
2)
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Ein
Verfahren, wobei Verbindung (c) mit Verbindung (d) umgesetzt wird:
wobei
R
1, R
2, R
3, R
4, R
5 und
n die vorstehend angegebene Bedeutung haben und Z
2 ein
Halogenatom, eine Methansulfonyl-, Trifluormethansulfonyl- oder
Toluolsulfonylgruppe darstellt.
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Die
Umsetzung wird im Allgemeinen in Gegenwart einer Base in einem Lösungsmittel
durchgeführt.
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Das
in der Umsetzung zu verwendende Lösungsmittel schließt zum Beispiel
Säureamide,
wie N,N-Dimethylformamid und dgl., Ether, wie Diethylether, Tetrahydrofuran
und dgl., organische Schwefelverbindungen, wie Dimethylsulfoxid,
Sulfolan und dgl., halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie 1,2-Dichlorethan,
Chlorbenzol und dgl., aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Toluol,
Xylol und dgl., und Gemische davon ein.
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Die
in der Umsetzung zu verwendende Base schließt zum Beispiel anorganische
Basen, wie Natriumhydrid, Natriumcarbonat, Kaliumcarbonat und dgl.,
Alkalimetallalkoxide, wie Kalium-tert-butoxid und dgl., Alkalimetallamide,
wie Lithiumdiisopropylamid und dgl., und organische Basen, wie 4-Dimethylaminopyridin, 1,4-Diazabicyclo[2.2.2]octan,
1,8-Diazabicyclo[5.4.0]-7-undecen
und dgl. ein. Die Menge der Base, die in der Umsetzung verwendet
werden kann, beträgt üblicherweise
1 bis 10 mol, bezogen auf 1 mol der Verbindung (c).
-
Die
Menge de in der Umsetzung zu verwendenden Verbindung (d) beträgt üblicherweise
1 bis 10 mol, bezogen auf 1 mol der Verbindung (c).
-
Die
Umsetzungstemperatur liegt üblicherweise
im Bereich von –20°C bis 100°C und die
Umsetzungsdzuer liegt üblicherweise
im Bereich von 1 bis 24 Stunden.
-
Nach
vollständiger
Umsetzung kann die Verbindung der vorliegenden Erfindung der Formel
(I) durch Unterziehen des Reaktionsgemisches einer üblichen
Nachbehandlung, wie Zugabe des Reaktionsgemisches zu Wasser, Extrahieren
mit einem organischen Lösungsmittel,
Konzentrierer des Extrakts und dgl., isoliert werden. Die isolierte
Verbindung der vorliegenden Erfindung der Formel (I) kann mit einem
Verfahren, wie Chromatographie, Umkristallisation und dgl., falls
erforderlich, gereinigt werden.
-
Die
Verbindung (a) kann zum Beispiel gemäß dem durch folgendes Schema
dargestellten Weg hergestellt werden:
wobei
R
1, R
2, R
5 und n die vorstehend angegebene Bedeutung
haben.
-
(Schritt 1)
-
Die
Verbindung (f) kann durch Umsetzung der Verbindung (e) mit Malonsäurenitril
hergestellt werden.
-
Die
Umsetzung wird im Allgemeinen in Gegenwart einer Base in einem Lösungsmittel
durchgeführt. Das
in der Umsetzung zu verwendende Lösungsmittel schließt zum Beispiel
Säureamide,
wie N,N-Dimethylformamid und dgl., Ether, wie Diethylether, Tetrahydrofuran
und dgl., halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie Chloroform, 1,2-Dichlorethan,
Chlorbenzol und dgl., aromatische Kohlenwasserstoffe, wie Toluol,
Xylol und dgl., Alkohole, wie Methanol, Ethanol, Isopropylalkohol
und dgl., und Gemische davon ein.
-
Die
in der Umsetzung zu verwendende Base schließt zum Beispiel Tetrabutylammoniumhydroxid
ein. Die Menge der Base, die in der Umsetzung verwendet werden kann,
beträgt üblicherweise
0,01 bis 0,5 mol, bezogen auf 1 mol der Verbindung (e).
-
Die
in der Umsetzung zu verwendende Menge des Malonsäurenitrils beträgt üblicherweise
1 bis 10 mol, bezogen auf 1 mol der Verbindung (e).
-
Die
Umsetzungstemperatur liegt üblicherweise
im Bereich von –20°C bis 200°C und die
Umsetzungsdauer liegt üblicherweise
im Bereich von 1 bis 24 Stunden.
-
Die
Umsetzung kann unter Entfernen des durch die Umsetzung gebildeten
Wassers aus dem Reaktionssystem, falls erforderlich, durchgeführt werden.
-
Nach
vollständiger
Umsetzung kann die Verbindung (f) durch Unterziehen des Reaktionsgemisches einer
gewöhnlichen
Nachbehandlung, wie Zugabe des Reaktionsgemisches zu Wasser, Extrahieren
mit einem organischen Lösungsmittel,
Konzentrieren des Extrakts, und dgl., isoliert werden. Die isolierte
Verbindung (f) kann mit einem Verfahren, wie Chromatographie, Umkristallisation
und dgl., falls erforderlich, gereinigt werden.
-
(Schritt 2)
-
- (1) Wenn R2 einen C1-C5-Alkylrest,
einen C2-C5-Alkenylrest oder einen C2-C5-Alkinylrest darstellt
-
Die
Verbindung (a) kann durch Umsetzung der Verbindung (f) mit einer
Organometallverbindung, die R2 entspricht,
hergestellt werden.
-
Die
Umsetzung wird im Allgemeinen in einem Lösungsmittel und falls erforderlich
in Gegenwart eines Kupfersalzes durchgeführt.
-
Das
in der Umsetzung zu verwendende Lösungsmittel schließt zum Beispiel
Ether, wie Diethylether, Tetrahydrofuran und dgl., aromatische Kohlenwasserstoffe,
wie Toluol, Xylol und dgl., und Gemische davon ein.
-
Die
in der Umsetzung zu verwendende Organometallverbindung schließt zum Beispiel
Organomagnesiumverbindungen, wie Methylmagnesiumiodid, Ethylmagnesiumbromid,
Isopropylmagnesiumbromid, Vinylmagnesiumbromid, Ethinylmagnesiumbromid,
Dimethylmagnesium und dgl., Organolithiumverbindungen, wie Methyllithium
und dgl., Organozinkverbindungen, wie Diethylzink und dgl., und
Organokupferverbindungen, wie Trifluormethylkupfer und dgl., ein.
Die Menge der Organometallverbindung, die in der Umsetzung verwendet
werden kann, beträgt üblicherweise
1 bis 10 mol, bezogen auf 1 mol der Verbindung (f).
-
Das
in der Umsetzung zu verwendende Kupfersalz schließt zum Beispiel
Kupfer(I)-iodid, Kupfer(I)-bromid und dgl. ein. Die in der Umsetzung
zu verwendende Menge des Kupfersalzes beträgt üblicherweise nicht mehr als
1 mol, bezogen auf 1 mol der Verbindung (f).
-
Die
Umsetzungstemperatur liegt üblicherweise
im Bereich von –20°C bis 100°C und die
Umsetzungsdauer liegt üblicherweise
im Bereich von 1 bis 24 Stunden.
-
Nach
vollständiger
Umsetzung kann die Verbindung (a) durch Unterziehen des Reaktionsgemisches einer üblichen
Nachbehandlung, wie Zugabe des Reaktionsgemisches zu Wasser, Extrahieren
mit einem organischen Lösungsmittel,
Konzentrieren des Extrakts und dgl., isoliert werden. Die isolierte
Verbindung (a) kann mit einem Verfahren, wie Chromatographie, Umkristallisation
und dgl., falls erforderlich, gereinigt werden.
- (2) Wenn
R2 ein Wasserstoffatom darstellt
-
Die
Verbindung (a) kann durch Umsetzung der Verbindung (f) mit einem
Reduktionsmittel hergestellt werden.
-
Die
Umsetzung wird üblicherweise
in einem Lösungsmittel
durchgeführt.
-
Das
in der Umsetzung zu verwendende Lösungsmittel schließt zum Beispiel
Ether, wie Diethylether, Tetrahydrofuran und dgl., aromatische Kohlenwasserstoffe,
wie Toluol, Xylol und dgl., Alkohole, wie Methanol, Ethanol, Propanol
und dgl., Wasser und Gemische davon ein.
-
Das
in der Umsetzung zu verwendende Reduktionsmittel schließt zum Beispiel
Natriumborhydrid ein. Die in der Umsetzung zu verwendende Menge
des Reduktionsmittels beträgt üblicherweise
0,25 bis 2 mol, bezogen auf 1 mol der Verbindung (f).
-
Die
Umsetzungstemperatur liegt üblicherweise
im Bereich von 0°C
bis 50°C,
und die Umsetzungsdauer liegt üblicherweise
im Bereich von Sekunden bis 24 Stunden.
-
Nach
vollständiger
Umsetzung kann die Verbindung (a) durch Unterziehen des Reaktionsgemisches einer
gewöhnlichen
Nachbehandlung, wie Zugabe des Reaktionsgemisches zu Wasser, Extraktion
mit einem organischen Lösungsmittel,
Konzentrieren des Extrakts und dgl., gereinigt werden. Die isolierte
Verbindung (a) kann mit einem Verfahren, wie Chromatographie, Umkristallisation
und dgl., falls erforderlich, gereinigt werden.
- (3) Wenn
R2 eine Cyanogruppe darstellt
-
Die
Verbindung (a) kann durch Umsetzung der Verbindung (f) mit einem
Cyanid hergestellt werden.
-
Die
Umsetzung wird üblicherweise
in einem Lösungsmittel
durchgeführt.
-
Das
in der Umsetzung zu verwendende Lösungsmittel schließt zum Beispiel
Ether, wie Diethylether, Tetrahydrofuran und dgl., aromatische Kohlenwasserstoffe,
wie Toluol, Xylol und dgl., und Gemische davon ein.
-
Das
in der Umsetzung zu verwendende Cyanid schließt zum Beispiel Tetrabutylammoniumcyanid
ein. Die in der Umsetzung zu verwendende Menge des Cyanids beträgt üblicherweise
1 bis 10 mol, bezogen auf 1 mol der Verbindung (f).
-
Die
Umsetzungstemperatur liegt üblicherweise
im Bereich von –20°C bis 100°C, und die
Umsetzungsdauer liegt üblicherweise
im Bereich von 1 bis 24 Stunden.
-
Nach
vollständiger
Umsetzung kann die Verbindung (a) durch Unterziehen des Reaktionsgemisches einer üblichen
Nachbehandlung, wie Zugabe des Reaktionsgemisches zu Wasser, Extrahieren
mit einem organischen Lösungsmittel,
Konzentrieren des Extrakts und dgl., isoliert werden. Die isolierte
Verbindung (a) kann mit einem Verfahren, wie Chromatographie, Umkristallisation
und dgl., falls erforderlich, gereinigt werden.
-
(Herstellungsverfahren
3)
-
Unter
den Verbindungen der vorliegenden Erfindung kann die Verbindung,
in der R
2 ein C1-C5-(Halogen)alkylrest ist, R
1 und R
3 Wasserstoffatome
sind und R
4 eine Vinylgruppe ist, auch gemäß folgendem
Verfahren hergestellt werden.
wobei R
5 und
n die vorstehend angegebene Bedeutung haben, R
21 einen
C1-C5-(Halogen)alkylrest
darstellt, Bu eine Butylgruppe ist und AIBN Azobisisobutyronitril
ist.
-
Die
Umsetzung kann gemäß dem in
J. Am. Chem. Soc., 110, 1289 (1988) beschriebenen Verfahren durchgeführt werden.
-
(Herstellungsverfahren
4)
-
Unter
den Verbindungen der vorliegenden Erfindung kann die Verbindung,
in der R
2 eine Cyanogruppe ist, R
1 und R
3 Wasserstoffatome
sind und R
4 eine Vinylgruppe ist, auch gemäß dem folgenden
Verfahren hergestellt werden.
wobei
R
5 und n die vorstehend angegebene Bedeutung
haben, dba Dibenzylidenaceton ist und dppf 1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen ist.
-
Die
Umsetzung kann gemäß ähnlichen
Bedingungen, beschrieben in Tetrahedron Lett., 41, 2911 (2000),
durchgeführt
werden.
-
(Herstellungsverfahren
5)
-
Unter
den Verbindungen der vorliegenden Erfindung kann die Verbindung,
in der R
2 ein C1-C5-(Halogen)alkoxyrest ist, R
1 und R
3 Wasserstoffatome
sind und R
4 eine Vinylgruppe ist, auch gemäß dem folgenden Verfahren
hergestellt werden.
wobei
R
5 und n die vorstehend angegebene Bedeutung
haben, R
22 einen C1-C5-(Halogen)alkoxyrest darstellt, Ph eine
Phenylgruppe ist und THF Tetrahydrofuran ist.
-
Die
Umsetzung kann gemäß ähnlichen
Bedingungen, beschrieben in J. Am. Chem. Soc., 120, 6838 (1998),
durchgeführt
werden.
-
Die
Schädlinge,
gegen die die Verbindung der vorliegenden Erfindung Bekämpfungswirksamkeit
aufweist, können
zum Beispiel Arthropoden, wie Insektenschädlinge und Milbenschädlinge und
dgl., und Nematodenschädlinge
einschließen.
Bestimmte Beispiele sind nachstehend aufgeführt:
-
Hemiptera:
-
- Delphacidae, wie Laodelphax striatellus, Nilaparvata lugens,
Sogatella furcifera und dgl.,
- Deltocephalidae, wie Nephotettix cincticeps, Nephotettix virescens
und dgl.,
- Aphididae, wie Aphis gossypii, Myzus persicae und dgl.,
- Pentatomidae, wie Nezaraantennata, Riptortus clavetus, Eysarcoris
lewisi, Eysarcoris parvus, Plautia stali, Halyomorpha mista und
dgl.,
- Aleyrodidae, wie Trialeurodes vaporariorum, Bemisia argentifolii
und dgl.,
- Coccidae, wie Aonidiella aurantii, Comstockaspis perniciosa,
Unaspis citri, Ceroplastes rubens, Icerya purchasi und dgl.,
- Tingidae,
- Psyllidae und dgl.;
-
Lepidoptera:
-
- Pyralidae, wie Chilo suppressalis, Cnaphalocrocis medinalis,
Notarcha derogata, Plodia interpunctella und dgl.,
- Noctuidae, wie Spodoptera litura, Pseudaletia separata, Thoricoplusia
spp., Heliothis spp., Helicoverpa spp. und dgl.,
- Pieridae, wie Pieris rapae und dgl.,
- Tortricidae, wie Adoxophyes spp., Grapholita molesta, Cydia
pomonella und dgl.,
- Carposinidae, wie Carposina niponensis und dgl.,
- Lyonetiidae, wie Lyonetia spp. und dgl.,
- Lymantiidae, wie Lymantria spp., Euproctis spp. und dgl.,
- Yponomeutidae, wie Plutella xylostella und dgl.,
- Gelechiidae, wie Pectinophora gossypiella und dgl.,
- Arctiidae, wie Hyphantria cunea und dgl.,
- Tineidae, wie Tinea translucens, Tineola bisselliella und dgl.;
-
Diptera:
-
- Calicidae, wie Culex pipiens pallens, Culex tritaeniorhynchus,
Culex quinquefasciatus und dgl.,
- Aedes spp., wie Aeries aegypti, Aeries albopictus und dgl.,
- Anopheles spp., wie Anopheles sinensis und dgl.,
- Chironimidae,
- Muscidae, wie Musca domestica, Muscina stabulans und dgl.,
- Calliphoridae,
- Sarcophagidae,
- Fanniidae,
- Anthomyiidae, wie Delia platura, Delia antiqua und dgl.,
- Tephritidae,
- Drosophilidae,
- Psychodidae,
- Tabanidae,
- Simuliidae,
- Stomoxyidae,
- Agromyzidae und dgl.;
-
Coleoptera:
-
- Diabrotica spp., wie Diabrotica virgifera virgifera, Diabrotica
undecimpunctata howardi und dgl.,
- Scarabaeidae, wie Anomala cuprea, Anomala rufocuprea und dgl.,
- Curculionidae, wie Sitophilus zeamais, Lissorhoptrus oryzophilus,
Callosobruchuys chinensis und dgl.,
- Tenebrionidae, wie Tenebrio molitor, Tribolium castaneum und
dgl.,
- Chrysomelidae, wie Oulema oryzae, Aulacophora femoralis, Phyllotreta
striolata, Leptinotarsa decemlineata und dgl.,
- Anobiidae,
- Epilachna spp., wie Epilachna vigintioctopunctata und dgl.,
- Lyctidae,
- Bostrychidae,
- Cerambycidae,
- Paederus fuscipes;
- Blattodea: Blattella germanica, Periplaneta fuliginosa, Periplaneta
americana, Periplaneta brunnea, Blatta orientalis und dgl.;
- Thysanoptera: Thrips palmi, Thrips tabaci, Frankliniella occidentalis,
Frankliniella intonsa und dgl.;
- Hymenoptera: Formicidae, Vespidae, Wespen, Tenthredinidae, wie
Athalia japonica und dgl.;
- Orthoptera: Gryllotaplidae, Acrididae und dgl.;
- Aphaniptera: Ctenocephalides felis, Ctenocephalides canis, Pulex
irritans, Xenopsylla cheopis und dgl.;
- Anoplura: Pediculus humanes corporis, Phthirus pubis, Haematopinus
eurysternus, Dalmalinia ovis und dgl.;
- Isoptera: Reticulitermes speratus, Coptotermes formosanus und
dgl.;
-
Acarina:
-
- Tetranychidae, wie Tetranychus urticae, Tetranychus kanzawai,
Panonychus citri, Panonychus ulmi, Oligonychus spp. und dgl.,
- Eriophyidae, wie Aculops pelekassi, Aculus schlechtendali und
dgl.,
- Tarsonemidae, wie Polyphagotarsonemus latus und dgl.,
- Tenuipalpidae,
- Tuckerellidae,
- Ixodidae, wie Haemaphysalis longicornis, Haemaphisalis flava,
Dermacentor taiwanicus, Ixodes ovatus, Ixodes persulcatus, boophilus
microplus und dgl.,
- Acaridae, wie Tyrophagus putrescentiae und dgl.,
- Epidermoptidae, wie Dermatophagoides farinae, Dermatophagoides
ptrenyssnus und dgl.,
- Cheyletidae, wie Cheyletus eruditus, Cheyletus malaccensis,
Cheyletus moorei und dgl.,
- Dermanyssidae;
- Araneae: Chiracanthium japonicum, Latrodectus hasseltii und
dgl.;
- Chilopoda: Thereuonema hilgendorfi, Scolopendra subspinipes
und dgl.;
- Diplopoda: Oxidus gracilis, Nedyopus tambanus und dgl.;
- Isopoda: Armadillidium vulgare und dgl.;
- Gastropoda: Limax marginatus, Limax flavus und dgl.;
- Nematoda: Pratylenchus coffeae, Pratylenchus fallax, Heterodera
glycines, Globodera rostochinensis, Meloidogyne hapla, Meloidogyne
incognita und dgl.
-
Die
erfindungsgemäße Pestizidzusammensetzung
enthält
die Verbindung der vorliegenden Erfindung und einen inerten Träger. Im
Allgemeinen ist sie ein Präparat,
erhalten durch Mischen der Verbindung der vorliegenden Erfindung
und eines Trägers,
wie eines festen Trägers,
eines flüssigen
Trägers
und eines gasförmigen
Trägers,
und, falls erforderlich, Zugabe eines oberflächenaktiven Mittels und anderen
Hilfsmittels zur Formulierung. Die Formulierung schließt zum Beispiel
eine Emulsion, eine Öllösung, eine
Schampooformulierung, eine fließfähige Formulierung,
ein Pulver, ein benetzbares Pulver, ein Granulat, eine Pastenformulierung,
eine Mikrokapsel, einen Schaum, ein Aerosol, eine Kohlendioxidgasformulierung,
eine Tablette, eine Harzformulierung und dgl. ein. Diese Formulierungen
können
zur Verwendung in einen giftigen Köder, eine Pyrethrumspirale,
eine elektrische Moskitomatte, ein Räuchermittel, ein Vergasungsmittel
oder eine Platte umgewandelt werden.
-
In
der erfindungsgemäßen Pestizidzusammensetzung
ist die Verbindung der vorliegenden Erfindung üblicherweise in einer Menge
von 0,1 bis 95 Gew.-% enthalten.
-
Der
feste Träger
zur Formulierung schließt
zum Beispiel ein Feinpulver oder ein Granulat von Tonen (z.B. Kaolinton,
Diatomit, Bentonit, Fubasami-Ton, saurer Ton usw.), synthetisches
hydratisiertes Siliciumdioxid, Talk, Keramik, andere anorganische
Mineralien (z.B. Sericit, Quarz, Schwefel, Aktivkohle, Calciumcarbonat,
hydratisiertes Siliciumdioxid) oder chemische Düngemittel (z.B. Ammoniumsulfat,
Ammoniumphosphat, Ammoniumnitrat, Ammoniumchlorid, Harnstoff) ein.
-
Der
flüssige
Träger
zur Formulierung schließt
zum Beispiel aromatische oder aliphatische Kohlenwasserstoffe (z.B.
Xylol, Toluol, Alkylnaphthalin, Phenylxylylethan, Kerosin, Leichtöl, Hexan,
Cyclohexan), halogenierte Kohlenwasserstoffe (z.B. Chlorbenzol,
Dichlormethan, Dichlorethan, Trichlorethan), Alkohole (z.B. Methanol,
Ethanol, Isopropylalkohol, Butanol, Hexanol, Ethylenglycol), Ether
(z.B. Diethylether, Ethylenglycoldimethylether, Diethylenglycolmonomethylether,
Diethylenglycolmonoethylether, Propylenglycolmonomethylether, Tetrahydrofuran,
Dioxan), Ester (z.B. Ethylacetat, Butylacetat), Ketone (z.B. Aceton,
Methylethylketon, Methylisobutylketon, Cyclohexanon), Nitrile (z.B.
Acetonitril, Isobutyronitril), Sulfoxide (z.B. Dimethylsulfoxid), Säureamide
(z.B. N,N-Dimethylformamid, N,N-Dimethylacetamid), Pflanzenöle (z.B.
Sojabohnenöl,
Baumwollsaatöl),
essentielle Pflanzenöle
(z.B. Orangenöl,
Yssopöl,
Limonenöl)
und Wasser ein.
-
Der
gasförmige
Träger
zur Formulierung schließt
zum Beispiel Butangas, Chlorfluorkohlenstoffe, verflüssigtes
Erdölgas
(LPG), Dimethylether, Kohlendioxid und dgl. ein.
-
Das
oberflächenaktive
Mittel zur Formulierung schließt
zum Beispiel Alkylsulfatsalze, Alkylsulfonsäuresalze, Alkylarylsulfonsäuresalze,
Alkylarylether und ihre Polyoxyethylenderivate, Polyethylenglycolether, mehrwertige
Alkoholester und Zuckeralkoholderivate ein.
-
Das
andere Hilfsmittel zur Formulierung schließt zum Beispiel Bindemittel,
Dispergiermittel und Stabilisatoren und insbesondere zum Beispiel
Casein, Gelatine, Polysaccharide (z.B. Stärke, Gummi arabicum, Cellulosederivate,
Alginsäure),
Ligninderivate, Bentonit, Zucker, synthetische wasserlösliche Polymere
(z.B. Polyvinylalkohol, Polyvinylpyrrolidon, Polyacrylsäure), PAP
(Isopropylsäurephosphat),
BHT (2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol), BHA (ein Gemisch von 2-tert-Butyl-4-methoxyphenol
und 3-tert-Butyl-4-methoxyphenol), pflanzliche Öle, Mineralöle, Fettsäuren und Fettsäureester
ein.
-
Die
Grundlage zur Harzformulierung schließt zum Beispiel Polyvinylchlorid,
Polyurethan und dgl. ein. Zu diesen Grundlagen können, falls erforderlich, ein
Weichmacher, wie Phthalat (z.B. Dimethylphthalat, Dioctylphthalat),
Adipat und Stearat, gegeben werden. Die Harzformulierung kann durch
Kneten der Verbindung in die Grundlage unter Verwendung eines bekannten
Knetwerks und dann Formulieren durch Spritzformen, Extrusionsformen,
Pressformen und dgl., und weiter, falls erforderlich, über ein
Verfahren zum Formen, Schneiden und dgl. erhalten werden, die Harzformulierung
kann in ein Harzpräparat,
wie eine Platte, Folie, ein Band, Netz, Faden und dgl. umgewandelt
werden. Diese Harzpräparate
können
zum Beispiel in ein Tierhalsband, eine Tierohrmarke, ein Plattenpräparat, ein
Anziehungsfaden und ein Stock für
Gartenarbeit umgewandelt werden.
-
Eine
Grundlage für
den giftigen Köder
schließt
zum Beispiel Getreidepulver, Pflanzenöle, Zucker und kristalline
Cellulose, und ferner, falls erforderlich, Antioxidationsmittel,
wie Dibutylhydroxytoluol und Nordihydroguajaretsäure, Konservierungsmittel,
wie Dehydroessigsäure,
Mittel, um ein versehentliches Essen durch Kinder und Haustiere
zu verhindern, wie scharfes Pfefferpulver, und Schädlings-anziehende
Geschmacksstoffe, wie Käsegeschmack,
Zwiebelgeschmack und Erdnussöl,
können
zur Grundlage gegeben werden.
-
Die
Schädlinge
können
durch Auftragen einer wirksamen Dosis der Verbindung der vorliegenden
Erfindung auf die Schädlinge
direkt und/oder den Lebensraum der Schädlinge (z.B. Pflanze, Tier,
Erde) bekämpft werden. Üblicherweise
wird das Präparat
der erfindungsgemäßen Pestizidzusammensetzung
als Verbindung der vorliegenden Erfindung verwendet.
-
Wenn
die erfindungsgemäße Pestizidzusammensetzung
zur Bekämpfung
von Schädlingen
in der Agrarwirtschaft und Forstwirtschaft verwendet wird, beträgt die Auftragmenge üblicherweise
1 bis 10000 g/ha, vorzugsweise 10 bis 1000 g/ha, als Wirkstoff.
Die Emulsionen, benetzbaren Pulver, fließfähigen Mittel und Mikrokapselformulierungen
werden üblicherweise
nach Verdünnen
mit Wasser, so dass sie eine Konzentration des Wirkstoffs von 1
bis 10000 ppm aufweisen, aufgetragen, während Pulver und Granulate üblicherweise
als solche aufgetragen werden. Diese Präparate können direkt auf die vor den
Schädlingen
zu schützende
Pflanze gesprüht
werden. Die Schädlinge,
die in der Erde leben, können
durch Behandeln der Erde mit diesen Präparaten bekämpft werden und die Präparate können ebenfalls
zum Behandeln von Saatkügelchen
vor dem Einpflanzen der Pflanzen oder zum Behandeln von Pflanzlöchern oder
Pflanzböden
beim Pflanzen aufgetragen werden. Außerdem kann das Plattenpräparat der
erfindungsgemäßen Pestizidzusammensetzung
mit einem Verfahren, wie Wickeln um die Pflanzen, Strecken in der
Nähe von
Pflanzen und Legen auf die Erdoberfläche beim Pflanzengrund aufgetragen
werden.
-
Wenn
die erfindungsgemäße Pestizidzusammensetzung
zu einer epidermischen Bekämpfung
verwendet wird, beträgt
die Aufbringungsmenge üblicherweise
0,001 bis 10 mg/m3 als Wirkstoff im Fall
des Auftragens für
einen offenen Raum und 0,001 bis 100 mg/m2 als
Wirkstoff im Fall des Auftragens für eine ebene Oberfläche. Die
Emulsionen, benetzbaren Pulver, fließfähigen Mittel und Mikrokapselformulierungen
werden üblicherweise
nach Verdünnen
mit Wasser, so dass eine Wirkstoffkonzentration von 0,01 bis 10000
ppm erhalten wird, aufgetragen, während die Öllösungen, Aerosole, Räuchermittel
und giftigen Köder üblicherweise als
solche aufgetragen werden.
-
Wenn
die erfindungsgemäße Pestizidzusammensetzung
für eine
Bekämpfung
von Parasiten verwendet wird, die außerhalb eines Viehbestands,
wie Kuh, Pferd, Schwein, Schaf, Ziege und Hühnchen, und eines kleinen Tiers,
wie Hund, Katze, Ratte und Maus, leben, kann die Pestizidzusammensetzung
auf das Tier mit einem tierärztlich
bekannten Verfahren aufgetragen werden. Insbesondere für systemische
Bekämpfung
wird die Pestizidzusammensetzung mit Verfahren von zum Beispiel
einer Tablette, einem Gemisch mit Nahrung, einem Suppositorium oder
einer Injektion (z.B. intramuskulär, subcutan, intravenös, intraperitonal)
verabreicht oder für
nicht systemische Bekämpfung
wird sie mit einem Verfahren, wie Sprühen einer Öllösung oder einer wässrigen
flüssigen
Formulierung, Durchführen
einer Aufgießbehandlung
oder Auftropfbehandlung, Waschen des Tieres mit einer Schampooformulierung,
Anbringen der Harzformulierung an das Tier, wie ein Halsband oder
eine Ohrmarke, und dgl. aufgetragen. Wenn die Verbindung der vorliegenden
Erfindung dem Tier verabreicht wird, liegt ihre Menge üblicherweise
im Bereich von 0,1 bis 1000 mg/kg Körpergewicht des Tieres.
-
Die
erfindungsgemäße Pestizidzusammensetzung
kann auch in einem Gemisch oder in Kombination mit anderen Insektiziden,
Nematoziden, Akariziden, Fungiziden, Herbiziden, Pflanzenwachstumsregulatoren, Synergisten,
Düngemitteln,
Bodenverbesserungsmitteln, Tiernahrung und dgl. verwendet werden.
-
Die
Wirkstoffe des solchen anderen Insektizids und Akarizids schließen zum
Beispiel Pyrethroidverbindungen, wie Allethrin, Tetramethrin, Prallethrin,
Phenothrin, Resmethrin, Cyphenothrin, Permethrin, Cypermethrin,
alpha-Cypermethrin, zeta-Cypermethrin, Deltamethrin, Tralomethrin,
Cyfluthrin, beta-Cyfluthrin, Cyhalothrin, lambda-Cyhalothrin, Flumethrin,
Imiprothrin, Etofenprox, Fenvalerat, Esfenvalerat, Fenpropathrin, Silafluofen,
Bifenthrin, Transfluthrin, Flucythrinat, tau-Fluvalinat, Acrinathrin
und Tefluthrin; Organophosphorverbindungen, wie Dichlorvos, Fenitrothion,
Cyanophos, Profenofos, Sulprofos, Phenthoat, Isoxathion, Tetrachlorvinphos,
Fenthion, Chlorpyriphos, Diazinon, Acephat, Terbufos, Phorat, Chlorethoxyfos,
Fosthiazat, Ethoprophos, Cadusafos und Methidathion; Carbamatverbindungen,
wie Propoxur, Carbaryl, Metoxadiazon, Fenobucarb, Methomyl, Thiodicarb,
Alanycarb, Benfuracarb, Oxamyl, Aldicarb und Methiocarb; Benzoylphenylharnstoffverbindungen,
wie Lufenuron, Chlorfluazuron, Hexaflumuron, Diflubenzuron, Triflumuron,
Teflubenzuron, Flufenoxuron, Fluazuron, Novaluron und Triazuron;
juvenilhormonähnliche
Substanzen, wie Pyriproxyfen, Methopren, Hydropren und Fenoxycarb;
Neonicotinoidverbindungen, wie Acetamidprid, Nitenpyram, Thiacloprid,
Thiamethoxam und Dinotefuran; N-Phenylpyrazolverbindungen, wie Acetoprol
und Ethiprol; Benzoylhydrazinverbindungen, wie Tebufenozid, Chromafenozid,
Methoxyfenozid und Halofenozid; Diafenthiuron; Pymetrozin; Flonicamid;
Triazamat; Buprofezin; Spinosad; Emamectinbenzoat; Chlorfenapyr;
Indoxacarb MP; Pyridalyl; Cyromazin; Fenpyroximat; Tebufenpyrad;
Tolfenpyrad; Pyridaben; Pyrimidifen; Fluacrypyrim; Etoxazol; Fenazaquin;
Acenchinocyl; Hexythiazox; Clofentezin; Fenbutazinnoxid; Dicofol,
Propargit; Abamectin; Milbemectin; Amitraz; Cartap; Bensultap; Thiocyclam;
Endosulfan; Spirodiclofen; Spiromesifen; und Azadirachtin, ein.
-
Die
Wirkstoffe eines solchen anderen Fungizids schließen zum
Beispiel Strobilurinverbindungen, wie Azoxystrobin; Organophosphorverbindungen,
wie Tolclofos-Methyl;
Azolverbindungen, wie Triflumizol, Pefurazoat und Difenoconazol;
Phthalid; Flutolanil; Validamycin; Probenazol; Diclomezin; Pencycuron;
Dazomet; Kasugamycin; IBP; Pyroquilon; Oxolinsäure; Tricyclazol; Ferimzon;
Mepronil; EDDP; Isoprothiolan; Carpropamid; Diclocymet; Furametpyr;
Fludioxonil; Procymidon; und Diethofencarb ein.
-
Die
vorliegende Erfindung wird weiter durch die folgenden Herstellungsbeispiele,
Formulierungsbeispiele und Testbeispiele veranschaulicht; jedoch
ist die vorliegende Erfindung nicht auf diese Beispiele beschränkt. Als
erstes werden die Herstellungsbeispiele der Verbindungen der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht.
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Herstellungsbeispiel 1
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((6-Chlor-3-pyridyl)methyl)malonsäurenitril
(58 mg) wurde in N,N-Dimethylformamid (2 ml) gelöst und Natriumhydrid (60% in Öl, 14 mg)
wurde unter Rühren
unter Eiskühlung
zur Lösung
gegeben. Dann wurde Allylbromid (0,13 ml) zugetropft und das Gemisch
wurde über
Nacht bei Raumtemperatur gerührt.
Zum Reaktionsgemisch wurde 10%ige Salzsäure gegeben und mit Diethylether
extrahiert. Die organische Schicht wurde hintereinander mit 10 %iger
Salzsäure
und gesättigter
Salzlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck
konzentriert. Der erhaltene Rückstand
wurde einer Kieselgelsäulenchromatographie
unterzogen, wobei 26 mg 2-Allyl-2-((6-chlor-3-pyridyl)methyl)malonsäurenitril
der folgenden Formel erhalten wurde (nachstehend als Verbindung
(1) der vorliegenden Erfindung bezeichnet).
Ausbeute 37%
n
D 22,5 1,5380
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Herstellungsbeispiel 2
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Zu
Tetrahydrofuran (13 ml) wurden ((6-Chlor-3-pyridyl)methyliden)malonsäurenitril
(0,50 g), Tris(dibenzylidenaceton)dipalladium-Chloroform-Komplex
(70 mg) und 1,1'-Bis(diphenylphosphino)ferrocen
(0,15 g) unter Stickstoffatmosphäre
gegeben und dann Allylchlorid (0,41 g) und Trimethylsilylcyanid
(0,53 g) zugegeben. Die Lösung
wurde einen Tag bei 75°C
gerührt.
Dann wurde das Reaktionsgemisch durch Kieselgel filtriert und konzentriert.
Der Rückstand
wurde einer Kieselgelsäulenchromatographie
unterzogen, wobei 0,48 g 1-(6-Chlor-3-pyridyl)-1,2,2-tricyano-4-penten
der folgenden Formel erhalten wurden (nachstehend als Verbindung
(2) der vorliegenden Erfindung bezeichnet).
Ausbeute 71%
1H-NMR(CDCl
3, TMS, δ (ppm)):
2,99(1H, dd), 3,11(1H, dd), 4,30(1H, s), 5,58–5,68(2H, m), 5,85-6,07(1H,
m), 7,54(1H, d), 7,96(1H, dd), 8,54(1H, d)
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Herstellungsbeispiel 3
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Unter
Verwendung von (3,4,4-Trifluor-3-butenyl)malonsäurenitril (0,21 g), N,N-Dimethylformamid
(5 ml), Natriumhydrid (60% in Öl,
0,05 g) und 3-Brommethyl-6-chlorpyridin
(0,28 g) gemäß einem ähnlichen
Verfahren zu dem in Herstellungsbeispiel 1 beschriebenen wurden
0,22 g 2-((6-Chlor-3-pyridyl)methyl)-2-(3,4,4-trifluor-3-butenyl)malonsäurenitril
der folgenden Formel erhalten (die Verbindung (3) der vorliegenden
Erfindung).
Ausbeute 61%
1H-NMR (CDCl
3, TMS, δ (ppm)):
2,22–2,27(2H,
m), 2,70–2,80(2H,
m), 3,26(2H, s), 7,43(1H, d), 7,74(1H, dd), 8,41(1H, d)
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Herstellungsbeispiel 4
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(3,3,3-Trifluorpropyl)malonsäurenitril
(0,6 g) und 2-Chlor-5-chlormethylpyridin (0,6 g) wurden in N,N-Dimethylformamid
(15 ml) gelöst,
Kaliumcarbonat (0,51 g) wurde zugegeben und das Gemisch wurde über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt.
Dann wurde zum Reaktionsgemisch Wasser gegeben und es wurde mit
Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde hintereinander
mit Wasser, gesättigter
Salzlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und konzentriert. Der erhaltene
Rückstand
wurde einer Kieselgelsäulenchromatographie
unterzogen, wobei 0,62 g 2-((6-Chlor-3-pyridyl)methyl)-2-(3,3,3-trifluorpropyl)malonsäurenitril
der folgenden Formel erhalten wurden (nachstehend als Verbindung
(4) der vorliegenden Erfindung bezeichnet).
Ausbeute 58%
1H-NMR(CDCl
3, TMS, δ (ppm)):
2,25–2,35(2H,
m), 2,51–2,60(2H,
m), 3,27(2H, s), 7,44(1H, d), 7,74(1H, dd), 8,42(1H, d)
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Herstellungsbeispiel 5
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2-(Chlormethyl)pyridin-Hydrochlorid
(303 mg) wurde in N,N-Dimethylformamid (3 ml) suspendiert, Kaliumcarbonat
(256 mg) wurde zugegeben und das Gemisch wurde gerührt. Dann
wurde zur Suspension eine Lösung
von (3,3,3-Trifluorpropyl)malonsäurenitril
(300 mg) in N,N-Dimethylformamid (3 ml) gegeben und weiter Kaliumcarbonat
(256 mg) zugegeben, gefolgt von Rühren über Nacht bei Raumtemperatur.
Zum Reaktionsgemisch wurde Wasser gegeben und mit Ethylacetat extrahiert.
Die organische Schicht wurde hintereinander mit Wasser und gesättigter
Salzlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck
konzentriert. Der erhaltene Rückstand
wurde einer Kieselgelsäulenchromatographie
unterzogen, wobei 270 mg 2-((2-Pyridyl)methyl)-2-(3,3,3- trifluorpropyl)malonsäurenitril
der folgenden Formel erhalten wurden (nachstehend als Verbindung
(5) der vorliegenden Erfindung bezeichnet).
Ausbeute 58%
1H-NMR(CDCl
3, TMS, δ (ppm)):
2,33–2,37(2H,
m), 2,54–2,65(2H,
m), 3,47(2H, s), 7,31–7,37(2H,
m), 7,74–7,78(1H,
m), 8,64–8,66(1H,
m)
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Herstellungsbeispiel 6
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(3,3,3-Trifluorpropyl)malonsäurenitril
(407 mg) wurde in N,N-Dimethylformamid (5 ml) gelöst und Kaliumcarbonat
(347 mg) zugegeben und dann eine Lösung von 3-(Chlormethyl)pyridin (320 mg) in N,N-Dimethylformamid
(1 ml) zum Gemisch getropft, gefolgt von Rühren über Nacht bei Raumtemperatur.
Zum Reaktionsgemisch wurde Wasser gegeben und mit Ethylacetat extrahiert.
Die organische Schicht wurde hintereinander mit Wasser und gesättigter
Salzlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck
konzentriert. Der erhaltene Rückstand
wurde einer Kieselgelsäulenchromatographie
unterzogen, wobei 400 mg 2-((3-Pyridyl)methyl)-2-(3,3,3-trifluorpropyl)malonsäurenitril
der folgenden Formel erhalten wurden (nachstehend als Verbindung
(6) der vorliegenden Erfindung bezeichnet).
Ausbeute 63%
1H-NMR(CDCl
3, TMS, δ (ppm)):
2,25–2,23(2H,
m), 2,51–2,62(2H,
m), 3,29(2H, s), 7,38–7,42(1H,
m), 7,76–7,79(1H,
m), 8,69(1H, d), 8,70(1H, dd)
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Herstellungsbeispiel 7
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Unter
Verwendung von (3,3,3-Trifluorpropyl)malonsäurenitril (401 mg), N,N-Dimethylformamid
(6 ml), Kaliumcarbonat (0,68 g) und 4-(Chlormethyl)pyridin (406
mg) gemäß einem ähnlichen
Verfahren zu dem in Herstellungsbeispiel 4 beschriebenen wurden
500 mg 2-(4-Pyridylmethyl)-2-(3,3,3-trifluorpropyl)malonsäurenitril
der folgenden Formel erhalten (nachstehend als Verbindung (7) der
vorliegenden Erfindung bezeichnet).
Ausbeute 80%
1H-NMR(CDCl
3, TMS, δ (ppm)):
2,25–2,29(2H,
m), 2,49–2,62(2H,
m), 3,25(2H, s), 7,33(2H, dd), 8,72(2H, dd)
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Herstellungsbeispiel 8
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Unter
Verwendung von (3,3,3-Trifluorpropyl)malonsäurenitril (226 mg), N,N-Dimethylformamid
(5 ml), Kaliumcarbonat (193 mg) und 2-(Brommethyl)-6-chlorpyridin
(335 mg) gemäß einem ähnlichen
Verfahren zu dem in Herstellungsbeispiel 4 beschriebenen wurden
365 mg 2-((6-Chlor-2-pyridyl)methyl)-2-(3,3,3-trifluorpropyl)malonsäurenitril
der folgenden Formel erhalten (die Verbindung (8) der vorliegenden
Erfindung).
Ausbeute 91%
1H-NMR(CDCl
3, TMS, δ (ppm)):
2,33–2,37(2H,
m), 2,54–2,65(2H,
m), 3,43(2H, s), 732(1H, d), 7,38(1H, d), 7,74(1H, dd)
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Herstellungsbeispiel 9
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Unter
Verwendung von (3,3,3-Trifluorpropyl)malonsäurenitril (83 mg), N,N-Dimethylformamid
(10 ml), Kaliumcarbonat (71 mg) und 3-(Chlormethyl)-6-(trifluormethyl)pyridin
(100 mg) gemäß einem ähnlichen
Verfahren zu dem in Herstellungsbeispiel 4 beschriebenen wurden
130 mg 2-((6-(Trifluormethyl)-3-pyridyl)methyl)-2-(3,3,3-trifluorpropyl)malonsäurenitril
der folgenden Formel erhalten {nachstehend als Verbindung (9) der
vorliegenden Erfindung bezeichnet).
Ausbeute 79%
1H-NMR(CDCl
3, TMS, δ (ppm)):
2,29–2,34(2H,
m), 2,53–2,68(2H,
m), 3,36(2H, s), 7,79(1H, d), 7,98(1H, dd), 8,76(1H, d)
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Herstellungsbeispiel 10
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Unter
Verwendung von (3,3,3-Trifluorpropyl)malonsäurenitril (3,6 g), Dimethylsulfoxid
(20 ml), Kaliumcarbonat (3,0 g) und 6-Brom-3-(brommethyl)pyridin
(5,5 g) gemäß einem ähnlichen
Verfahren zu dem in Herstellungsbeispiel 4 beschriebenen wurden
2,2 g 2-((6-Brom-3-pyridyl)methyl)-2-(3,3,3-trifluorpropyl)malonsäurenitril
der folgenden Formel erhalten (nachstehend als Verbindung (10) der
vorliegenden Erfindung bezeichnet).
Ausbeute 31%
1H-NMR(CDCl
3, TMS, δ (ppm)):
2,26–2,29(2H,
m), 2,48–2,62(2H,
m), 3,27(2H, s), 7,59(1H, d), 7,63(1H, dd), 8,40(1H, d)
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Herstellungsbeispiel 11
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In
10 ml trockenem Diethylamin wurden 2,0 g der Verbindung (10) der
vorliegenden Erfindung gelöst. Zur
Lösung
wurden hintereinander (Trimethylsilyl)acetylen (3,0 g), Kupfer(I)-iodid
(12 mg), Triphenylphosphin (70 mg) und Dichlorbis(triphenylphosphin)palladium
(105 mg) unter Stickstoffatmosphäre
gegeben. Das Gemisch wurde 3 Stunden bei Raumtemperatur gerührt, weiter
5 Stunden bei 50°C
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde unter vermindertem Druck konzentriert.
Der Rückstand
wurde einer Kieselgelsäulenchromatographie
unterzogen, wobei 660 mg 2-(3,3,3-Trifluorpropyl)-2-((6-(trimethylsilyl)ethinyl-3-pyridyl)methyl)malonsäurenitril
erhalten wurden (nachstehend als Zwischenprodukt A bezeichnet).
Ausbeute 32%
1H-NMR(CDCl
3, TMS, δ (ppm)):
0,28(9H, s), 2,22–2,27(2H,
m) 2,49–2,61(2H,
m), 3,28(2H, s), 7,53(1H, d), 7,72(1H, dd), 8,57(1H, d)
-
Als
nächstes
wurden 660 mg des Zwischenprodukts A in Tetrahydrofuran (15 ml)
gelöst
und das Hydrat von Tetra-n-butylammoniumfluorid (200 mg) zugegeben.
Das Gemisch wurde 30 Minuten bei Raumtemperatur gerührt, zum
Reaktionsgemisch wurde Wasser gegeben. Das Gemisch wurde mit Ethylacetat
extrahiert. Die organische Schicht wurde hintereinander mit Wasser,
gesättigter
Salzlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wurde einer Kieselgelchromatographie unterzogen, wobei 130 mg 2-((6-Ethinyl-3-pyridyl)methyl)-2-(3,3,3-trifluorpropyl)malonsäurenitril
erhalten wurden (nachstehend als Verbindung (11) der vorliegenden
Erfindung bezeichnet).
Ausbeute 25%
1H-NMR(CDCl
3, TMS, δ (ppm)):
2,25–2,29(2H,
m), 2,51–2,60(2H,
m), 3,25(1H, s), 3,29(2H, s), 7,58(1H, d), 7,76(1H, dd), 8,61(1H,
d)
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Herstellungsbeispiel 12
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In
N-Methyl-2-pyrrolidinon (15 ml) wurden 664 mg der Verbindung (10)
der vorliegenden Erfindung gelöst
und Kupfer(I)-cyanid (267 mg) zugegeben. Das Gemisch wurde 3 Stunden
bei 180°C
gerührt,
zum Reaktionsgemisch wurde Wasser gegeben. Das Gemisch wurde mit
Ethylacetat extrahiert. Die organische Schicht wurde hintereinander
mit Wasser, gesättigter
Salzlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und konzentriert. Der Rückstand
wurde einer Kieselgelsäulenchromatographie
unterzogen, wobei 200 mg 2-((6- Cyano-3-pyridyl)methyl)-2-(3,3,3-trifluorpropyl)malonsäurenitril
erhalten wurden (nachstehend als die Verbindung (12) der vorliegenden
Erfindung bezeichnet).
Ausbeute 36%
1H-NMR(CDCl
3, TMS, δ (ppm)):
2,30–2,35(2H,
m), 2,54–2,64(2H,
m), 3,35(2H, s), 7,80(1H, d), 7,94(1H, dd), 8,76(1H, d)
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Herstellungsbeispiel 13
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Unter
Verwendung von (3,3,3-Trifluorpropyl)malonsäurenitril (5,8 g), Dimethylsulfoxid
(20 ml), Kaliumcarbonat (4,8 g) und 6-Fluor-3-(brommethyl)pyridin
(6,7 g) gemäß einem ähnlichen
Verfahren zu dem in Herstellungsbeispiel 4 beschriebenen wurden
3,3 g 2-((6-Fluor-3-pyridyl)methyl)-2-(3,3,3-trifluorpropyl)malonsäurenitril
der folgenden Formel erhalten (nachstehend als Verbindung (13) der
vorliegenden Erfindung bezeichnet).
Ausbeute 35%
1H-NMR(CDCl
3, TMS, δ (ppm)):
2,26–2,30(2H,
m), 2,51–2,63(2H,
m), 3,28(2H, s), 7,05(1H, dd), 7,88(1H, m), 8,26(1H, d)
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Herstellungsbeispiel 14
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Unter
Verwendung von (3,3,3-Trifluorpropyl)malonsäurenitril (540 mg), N,N-Dimethylformamid
(4 ml), Kaliumcarbonat (400 mg) und 6-Brom-2-(brommethyl)pyridin
(590 mg) wurden gemäß einem ähnlichen
Verfahren zu dem in Herstellungsbeispiel 4 beschriebenen 541 mg
2-((6-Brom-2-pyridyl)methyl)-2-(3,3,3-trifluorpropyl)malonsäurenitril
der folgenden Formel erhalten (nachstehend als die Verbindung (14)
der vorliegenden Erfindung bezeichnet).
Ausbeute 59%
1H-NMR(CDCl
3, TMS, δ (ppm)):
2,33–2,37(2H,
m), 2,54–2,65(2H,
m), 3,43(2H, s), 7,35(1H, d), 7,54(1H, d), 7,63(1H, dd)
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Herstellungsbeispiel 15
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Unter
Verwendung von (3,3,3-Trifluorpropyl)malonsäurenitril (480 mg), N,N-Dimethylformamid
(6 ml), Kaliumcarbonat (420 mg) und 5,6-Dichlor-3-(brommethyl)pyridin
(720 mg) gemäß einem ähnlichen
Verfahren zu dem in Herstellungsbeispiel 4 beschriebenen wurden
698 mg 2-((5,6-Dichlor-3-pyridyl)methyl)-2-(3,3,3-trifluorpropyl)malonsäurenitril
der folgenden Formel erhalten (nachstehend als die Verbindung der
vorliegenden Erfindung (15) bezeichnet).
Ausbeute 73%
1H-NMR(CDCl
3, TMS, δ (ppm)):
2,27–2,32(2H,
m), 2,52–2,64(2H,
m), 3,26(2H, s), 7,87(1H, d), 8,34(1H, d)
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Die
Herstellungsbeispiele der Zwischenprodukte werden hier als Bezugsherstellungsbeispiele
veranschaulicht.
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Bezugsherstellungsbeispiel
1
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0,18
g einer Verbindung der Formel:
wurden in Ethanol (1 ml)
gelöst
und eine Lösung,
in der 40 mg Natriumborhydrid in 1 ml Ethanol suspendiert waren,
wurde zur vorstehenden Lösung
unter Rühren
bei Raumtemperatur getropft. Das Reaktionsgemisch wurde 30 Minuten
bei Raumtemperatur gerührt
und dann wurde eine gesättigte
wässrige
Lösung
von Ammoniumchlorid zugegeben, gefolgt von Extrahieren mit Ethylacetat.
Die organische Schicht wurde mit gesättigter Salzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck konzentriert.
Der erhaltene Rückstand
wurde einer Kieselgelsäulenchromatographie
unterzogen, wobei 0,12 g ((6-Chlor-3-pyridyl)methyl)malonsäurenitril
(Zwischenprodukt (1)) erhalten wurden.
Ausbeute 66%
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Bezugsherstellungsbeispiel
2
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Malonsäurenitril
(6,98 g), Tetrabutylammoniumbromid (681 mg) und 4-Brom-1,1,2-trifluor-1-buten (10,0 g)
wurden gemischt und zum Gemisch wurde Kalium-tert-butoxid (5,92
g) unter Rühren
bei 0°C
unter Stickstoffatmosphäre
gegeben, gefolgt von 12 Std. Rühren
bei Raumtemperatur. Dann wurde das Reaktionsgemisch zu Wasser gegeben
und mit tert-Butylmethylether
extrahiert. Die organische Schicht wurde mit Wasser und gesättigter
Salzlösung
gewaschen, über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck
konzentriert. Der erhaltene Rückstand
wurde einer Kieselgelsäulenchromatographie
unterzogen, wobei 1,31 g (3,4,4-Trifluor-3-butenyl)malonsäurenitril (Zwischenprodukt
(2)) erhalten wurden.
Ausbeute 14%
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Bezugsherstellungsbeispiel
3
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Malonsäurenitril
(27,6 g) wurde in N,N-Dimethylformamid (50 ml) gelöst und Kaliumcarbonat
(27,6 g) zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde eine Stunde gerührt und
1-Brom-3,3,3-trifluorpropan (17,7 g), das in N,N-Dimethylformamid
(20 ml) gelöst
war, zugetropft, gefolgt von einer Stunde Rühren. Dann wurde zum Reaktionsgemisch
Wasser gegeben und mit Diethylether extrahiert. Die organische Schicht
wurde hintereinander mit Wasser und gesättigter Salzlösung gewaschen, über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck konzentriert.
Der erhaltene Rückstand
wurde einer Kieselgelsäulenchromatographie
unterzogen, wobei 11,3 g (3,3,3-Trifluorpropyl)malonsäurenitril(Zwischenprodukt
(3)) erhalten wurden.
Ausbeute 68%
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Die
zur Herstellung der Verbindung verwendeten Zwischenprodukte werden
zusammen mit der Verbindungsnummer und dem Wert der physikalischen
Eigenschaften nachstehend veranschaulicht.
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Zwischenprodukt (1)
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((6-Chlor-3-pyridyl)methyl)malonsäurenitril
-
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Zwischenprodukt (2)
-
(3,4,4-Trifluor-3-butenyl)malonsäurenitril
-
- 1H-NMR(CDCl3,
TMS, δ (ppm)):
1,18–1,28(1H,
m), 2,27–2,34(2H,
m), 2,58–2,72(2H,
m), 3,88(1H, t) Zwischenprodukt (3)
-
(3,3,3-Trifluorpropyl)malonsäurenitril
-
- 1H-NMR(CDCl3,
TMS, δ (ppm)):
2,32–2,42(2H,
m), 2,43–2,52(2H,
m), 3,91(1H, t)
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Bestimmte
Beispiele der Verbindungen der vorliegenden Erfindung sind zusammen
mit ihren Verbindungsnummern in Tabelle 1 aufgeführt. Tabelle
1
Fortsetzung
(Tabelle 1)
Fortsetzung
(Tabelle 1)
- *: Stellung am Pyridinring, an dem das
zu R1 und R2 gebundene
Kohlenstoffatom gebunden ist.
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Die
Formulierungsbeispiele werden nachstehend veranschaulicht. Zusätzlich bedeutet „Teil" ein Gew.-Teil. Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung werden durch ihre in den
Tabellen 1 gezeigten Verbindungsnummern bezeichnet.
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Formulierungsbeispiel
1
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9
Teile jeder der Verbindungen (1) bis (70) der vorliegenden Erfindung
werden in 37,5 Teilen Xylol und 37,5 Teilen Dimethylformamid gelöst und 10
Teile Polyoxyethylenstyrylphenylether und 6 Teile Calciumdodecylbenzolsulfonat
zugegeben, gefolgt von gründlichem
Rühren
und Mischen, wobei eine Emulsion für jede Verbindung erhalten
wird.
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Formulierungsbeispiel
2
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Zu
40 Teilen jeder der Verbindungen (1) bis (70) der vorliegenden Erfindung
werden 5 Teile SORPOL 5060 (eingetragenes Warenzeichen von TOHO
KAGAKU KOGYO) gegeben, gefolgt von gründlichem Mischen. Zum Gemisch
werden 32 Teile CARPLEX #80 (eingetragenes Warenzeichen von SHIONOGI & Co., synthetisches
hydratisiertes Siliciumoxidfeinpulver) und 23 Teile Diatomeenerde
mit 300 mesh gegeben, gefolgt von Mischen mit einem Saftmischer,
wobei ein benetzbares Pulver für
jede Verbindung erhalten wird.
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Formulierungsbeispiel
3
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Zu
3 Teilen jeder der Verbindungen (1) bis (70) der vorliegenden Erfindung
werden 5 Teile synthetisches hydratisiertes Siliciumoxidfeinpulver,
5 Teile Natriumdodecylbenzolsulfonat, 30 Teile Bentonit und 57 Teile
Ton gegeben, gefolgt von gründlichem
Rühren
und Mischen. Dann wird eine geeignete Menge Wasser zu diesem Gemisch
gegeben, gefolgt von weiterem Rühren,
Granulieren mit einem Granulator und Lufttrocknen, wobei ein Granulat
für jede
Verbindung erhalten wird.
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Formulierungsbeispiel
4
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4,5
Teile jeder der Verbindungen (1) bis (70) der vorliegenden Erfindung,
1 Teil synthetisches hydratisiertes Siliciumoxidfeinpulver, 1 Teil
Doriresu B (Sankyo Co., Ltd.) als Flockungsmittel und 7 Teile Ton
werden mit einem Mörser
gründlich
gemischt, gefolgt von Rühren
und Mischen mit einem Saftmischer. Zum erhaltenen Gemisch werden
86,5 Teile geschnittener Ton gegeben, gefolgt von gründlichem
Rühren
und Mischen, wobei ein Pulver für
jede Verbindung erhalten wird.
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Formulierungsbeispiel
5
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10
Teile jeder der Verbindungen (1) bis (70) der vorliegenden Erfindung,
35 Teile Weißruß, der 50
Teile Polyoxyethylenalkylethersulfat-Ammoniumsalz enthält, und
55 Teile Wasser werden gemischt und mit dem Nassmahlverfahren pulverisiert,
wobei eine Formulierung für
jede Verbindung erhalten wird.
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Formulierungsbeispiel
6
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0,5
Teile jeder der Verbindungen (1) bis (70) der vorliegenden Erfindung
werden in 10 Teilen Dichlormethan gelöst und die erhaltene Lösung wird
mit 89,5 Teilen Iso-Par M (Isoparaffin: eingetragenes Warenzeichen
von EXXON CHEMICAL LTD.) gemischt, wobei eine Öllösung erhalten wird.
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Formulierungsbeispiel
7
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0,1
Teil jeder der Verbindungen (1) bis (70) der vorliegenden Erfindung
und 49,9 Teile NEO-CHIOZOL (CHUO
KASEI Co., LTD.) werden in eine Aerosoldose eingebracht und ein
Aerosolventil wird auf der Dose befestigt. Dann werden 25 Teile
Dimethylether und 25 Teile LPG in die Dose gefüllt, gefolgt von Schütteln und Aufbringen
eines Betätigungsorgans,
wobei ein Ölaerosol
erhalten wird.
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Formulierungsbeispiel
8
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0,6
Teile jeder der Verbindungen (1) bis (70) der vorliegenden Erfindung,
0,01 Teil BHT, 5 Teile Xylol, 3,39 Teile deodoriertes Kerosin und
1 Teil Emulgator [Atmos 300 (eingetragenes Warenzeichen von ATMOS CHEMICAL
LTD.)] werden gemischt und gelöst.
Die erhaltene Lösung
und 50 Teile destilliertes Wasser werden in einen Aerosolbehälter eingebracht
und ein Ventil wird auf dem Behälter
befestigt. 40 Teile Treibgas (LPG) werden unter Druck durch das
Ventil eingebracht, wobei ein wässriges
Aerosol erhalten wird.
-
Das
folgende Testbeispiel zeigt, dass die Verbindungen der vorliegenden
Erfindung ausgezeichnete pestizide Wirksamkeit als Wirkstoff einer
Zusammensetzung zur Bekämpfung
von Schädlingen
aufweisen. Die Verbindungen der vorliegenden Erfindung werden durch
ihre in den Tabellen 1 gezeigten Verbindungsnummern bezeichnet.
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Testbeispiel 1
-
Die
gemäß Formulierungsbeispiel
5 unter Verwendung der Verbindungen (3), (4), (5), (7), (8), (9),
(10), (11), (12), (13), (14) bzw. (15) der vorliegenden Erfindung
erhaltene Formulierung wurde mit Wasser verdünnt, so dass die Konzentration
des Wirkstoffs 500 ppm betrug, um eine pestizide Lösung für einen
Test herzustellen.
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50
g Form-Bonsoru 2 (erhältlich
von Sumitomo Chemical Co., Ltd.) wurden in einen Polyethylenbecher gegeben
und 10 bis 15 Reissaaten wurden in den Polyethylenbecher gepflanzt.
Dann ließ man
Reispflanzen wachsen, bis die Blätter
des zweiten Blätterwerks
sich entwickelt hatten, und dann wurden sie zur gleichen Höhe von 5
cm geschnitten. Die vorstehend hergestellte pestizide Lösung für den Test
wurde in einem Verhältnis
von 20 ml/Becher auf diese Reispflanzen gesprüht. Nachdem die auf die Reispflanzen
gesprühte
pestizide Lösung
getrocknet war, wurden sie in einen Kunststoffbecher gegeben, um
ein Entkommen der Testschädlinge zu
verhindern, und dreißig
Larven im ersten Stadium von Nilaparvata lugens auf den Reispflanzen
freigelassen, gefolgt von Abdecken des Kunststoffbechers mit einem
Deckel. Dann wurde der Kunststoffbecher in einem Treibhaus (25°C) stehengelassen.
Am sechsten Tag nach dem Freilassen der Larven von Nilaparvata lugens
wurde die Zahl der parasitären
Nilaparvata lugens auf den Reispflanzen untersucht.
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Als
Ergebnis war bei der Behandlung mit jeder der Verbindungen (3),
(4), (5), (7), (8), (9), (10), (11), (12), (13), (14) und (15) der
vorliegenden Erfindung die Zahl der parasitären Nilaparvata lugens nicht
größer als
3.
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Testbeispiel 2
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Die
gemäß Formulierungsbeispiel
5 unter Verwendung der Verbindungen (4), (8), (9), (10), (11), (12) bzw.
(13) der vorliegenden Erfindung erhaltene Formulierung wurde mit
Wasser verdünnt,
so dass die Konzentration des Wirkstoffs 500 ppm betrug, um eine
pestizide Lösung
für den
Test herzustellen.
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In
einen Polyethylenbecher wurde Gurke gesät und eine Pflanze gezüchtet, bis
das erste echte Blatt entwickelt war, auf dem man etwa zwanzig Aphis
gossypii parasitär
einwirken ließ.
Am nächsten
Tag wurde die vorstehende pestizide Lösung für den Test in einem Verhältnis von
20 ml/Becher auf die Gurkenpflanze gesprüht. Am sechsten Tag nach dem
Auftragen wurde die Zahl der Aphis gossypii untersucht.
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Als
Ergebnis war bei der Behandlung mit jeder der Verbindungen (4),
(8), (9), (10), (11), (12) und (13) der vorliegenden Erfindung die
Zahl der parasitären
Nilaparivata lugens am sechsten Tag nach der Behandlung nicht größer als
3.
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Testbeispiel 3
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Die
gemäß Formulierungsbeispiel
5 unter Verwendung der Verbindungen (1), (2), (4), (8), (9), (10), (11),
(13), (14) bzw. (15) der vorliegenden Erfindung erhaltene Formulierung
wurde mit Wasser verdünnt,
so dass die Konzentration des Wirkstoffs 500 ppm betrug, um eine
pestizide Lösung
für einen
Test herzustellen.
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Auf
den Boden eines Polyethylenbechers mit einem Durchmesser von 5,5
cm wurde ein Filterpapier mit dem gleichen Durchmesser gelegt und
0,7 ml der vorstehenden pestiziden Lösung für einen Test auf das Filterpapier
getropft, gefolgt von gleichförmigem
Aufgeben von 30 mg Saccharose als Köder. Zehn weibliche vollentwickelte
Insekten von Musca domestica wurden in dem Polyethylenbecher freigelassen
und er wurde mit einem Deckel bedeckt. Nach 24 Stunden wurde die
Zahl der überlebenden
Musca domestica untersucht und das Verhältnis der toten Schädlinge berechnet.
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Als
Ergebnis betrug bei der Behandlung mit jeder der Verbindungen (1),
(2), (4), (8), (9), (10), (11), (13), (14) und (15) der vorliegenden
Erfindung das Verhältnis
der toten Schädlinge
90% oder mehr.
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Testbeispiel 4
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Die
gemäß Formulierungsbeispiel
5 unter Verwendung der Verbindungen (1), (4), (8), (9), (11), (12), (13)
bzw. (14) der vorliegenden Erfindung erhaltene Formulierung wurde
mit Wasser so verdünnt,
dass die Konzentration des Wirkstoffs 500 ppm betrug, um eine pestizide
Lösung
für einen
Test herzustellen.
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Auf
den Boden eines Polyethylenbechers mit einem Durchmesser von 5,5
cm wurde ein Filterpapier mit dem gleichen Durchmesser gelegt und
0,7 ml der vorstehenden pestiziden Lösung für einen Test auf das Filterpapier
getropft, gefolgt von gleichförmigem
Aufgeben von 30 mg Saccharose als Köder. Zwei männliche vollentwickelte Insekten
von Blattella germanica wurden in dem Polyethylenbecher freigelassen
und er wurde mit einem Deckel bedeckt. Nach 6 Tagen wurde die Zahl
der überlebenden
Blattella germanica untersucht und das Verhältnis der toten Schädlinge berechnet.
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Als
Ergebnis betrug bei der Behandlung mit jeder der Verbindungen (1),
(4), (8), (9), (11), (12), (13) und (14) der vorliegenden Erfindung
das Verhältnis
der toten Schädlinge
100%.
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Testbeispiel 5
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Die
gemäß Formulierungsbeispiel
5 unter Verwendung der Verbindungen (3), (4), (8), (9), (10), (11), (12),
(13), (14) bzw. (15) der vorliegenden Erfindung erhaltene Formulierung
wurde mit Wasser verdünnt,
so dass die Konzentration des Wirkstoffs 500 ppm betrug, um eine
pestizide Lösung
für einen
Test herzustellen.
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0,7
ml der vorstehenden pestiziden Lösung
für einen
Test wurden zu 100 ml ionenausgetauschtem Wasser (Konzentration
des Wirkstoffs: 3,5 ppm) gegeben. Zwanzig Larven im letzten Stadium
von Culex pipiens pallens wurden in der Lösung freigelassen. Nach einem
Tag wurde die Zahl der überlebenden
Culex pipiens pallens untersucht und das Verhältnis der toten Schädlinge berechnet.
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Als
Ergebnis betrug bei der Behandlung mit jeder der Verbindungen (3),
(4), (8), (9), (10), (11), (12), (13), (14) bzw. (15) der vorliegenden
Erfindung das Verhältnis
der toten Schädlinge
100%.
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Der
folgende Vergleichstest wird gezeigt. Die Verbindung (70) der vorliegenden
Erfindung und die Kontrastverbindung A, die die in JP-A-10-29966
beschriebene Verbindung Nr. 27 ist, wurden verwendet.
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Testbeispiel 6
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Die
gemäß Formulierungsbeispiel
5 unter Verwendung der Verbindung (70) der vorliegenden Erfindung
und der Kontrastverbindung erhaltene Formulierung wurde mit Wasser
so verdünnt,
dass die Konzentration des Wirkstoffs 2000 ppm betrug, um eine pestizide
Lösung
für einen
Test herzustellen.
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50
g Form-Bonsoru 2 (erhältlich
von Sumitomo Chemical Co., Ltd.) wurden in einen Polyethylenbecher gegeben
und 10 bis 15 Reissaaten in den Polyethylenbecher gepflanzt. Dann
ließ man
die Reispflanzen wachsen, bis sich die Blätter des zweiten Blattwerks
entwickelten, und dann wurden sie zur gleichen Höhe von 5 cm geschnitten. Die
vorstehend hergestellte pestizide Lösung für einen Test wurde im Verhältnis von
20 ml/Becher auf diese Reispflanzen gesprüht. Nachdem die auf die Reispflanzen
gesprühte
pestizide Lösung
getrocknet war, wurden sie in einen Kunststoffbecher gegeben, um
ein Entkommen der Testschädlinge
zu verhindern, und dreißig
Larven im ersten Stadium von Nilaparvata lugens wurden auf den Reispflanzen
freigelassen, gefolgt von Abdecken des Kunststoffbechers mit einem
Deckel. Dann wurde der Kunststoffbecher in einem Treibhaus (25°C) stehengelassen.
Am sechsten Tag nach dem Freilassen der Larven von Nilaparvata lugens
wurde die Zahl der parasitären
Nilaparvata lugens auf den Reispflanzen untersucht.
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Als
Ergebnis war bei der Behandlung mit der Verbindung (70) der vorliegenden
Erfindung die Zahl der parasitären
Nilaparvata lugens nicht größer als
3. Bei der Behandlung mit der Kontrastverbindung A betrug die Zahl
der parasitären
Nilaparvata lugens XX.
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Schädlinge,
wie Insektenschädlinge,
Milbenschädlinge,
Nematodenschädlinge
und dgl., können
durch die vorliegende Erfindung wirksam bekämpft werden.