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DE60309650T2 - Textildrucksystem und Verfahren mit abnehmbarer/wiederverwendbarer Rückenbeschichtung - Google Patents

Textildrucksystem und Verfahren mit abnehmbarer/wiederverwendbarer Rückenbeschichtung Download PDF

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DE60309650T2
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tissue
fabric
substrate
reinforcing substrate
adhesive
Prior art date
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Application number
DE60309650T
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Inventor
Mohammed M. La Jolla Samii
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hewlett Packard Development Co LP
Original Assignee
Hewlett Packard Development Co LP
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Publication date
Application filed by Hewlett Packard Development Co LP filed Critical Hewlett Packard Development Co LP
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Publication of DE60309650T2 publication Critical patent/DE60309650T2/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
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Description

  • Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf das Drucken von Gewebesubstraten, und insbesondere auf ein Drucksystem, das eine entfernbare Verstärkung verwendet, um ein Gewebe in einem typischen digitalen Druckprozess zu unterstützen.
  • Hintergrund der Erfindung
  • In der Gewebedruckindustrie werden Gewebe typischerweise mit Farbmitteln, wie z. B. Farbstoffen oder Pigmenten, unter Verwendung von Siebdrucktechnologie eingefärbt. Die meisten Siebdrucktechnologien verwenden Drehsiebdrucker, die Muster verwenden, die in feine Metallsiebe eingebaut sind, die in zylindrischen Formen gebildet sind. Die Farbmittel in einer Druckpastenform werden durch Röhren in die zylindrisch geformten Siebe gepumpt und nachfolgend durch die strukturierten Siebe auf das Gewebe übertragen, mit einer Rakel, die die Paste durch die Siebe und auf das Gewebe drückt. Nach einem Druckdurchlauf muss der Drehsiebdrucker abgeschaltet werden, um die verschiedenen Farben der Druckpaste von den Röhren und den Sieben zu reinigen. Der Reinigungsprozess ist zeitintensiv und nicht umweltfreundlich, weil eine große Abwassermenge erforderlich ist, um die Druckpaste von dem Drehsiebdrucker zu reinigen. Zusätzlich zum Reinigen des Drehsiebdruckers muss ein zylindrisches Sieb mit einem anderen Muster in den Drehsiebdrucker eingefügt werden, um ein anderes Muster zu drucken.
  • Um sicherzustellen, dass das Muster, das auf das Gewebe gedruckt wird, nicht verzerrt ist, spannen industrielle Gewebedruckmaschinen das Gewebe und kleben es auf einen beweglichen Riemen, der durch die Druckmaschine verläuft. Der bewegliche Riemen wird durch die Druckmaschine und die verschiedenen Siebstufen indexiert. Das Befestigen des Gewebes an dem Riemen verhindert, dass sich das Gewebe bezüglich des Riemens bewegt und stellt Gewebebewegungssteuerung sicher, sowie eine angemessene Ausrichtung des Gewebes, so dass sich das Gewebe in einem Weg bewegt, der einem Bewegungsweg des Riemens entspricht. Das Kleben des Gewebes an den Riemen ist jedoch ein äußerst schmutziger Prozess und erzeugt einen großen umwelt-unfreundlichen Abfallstrom aus dem Klebeprozess und den nachfolgenden Wasch- und Abstreifprozessen. Diese inhärenten Probleme schließen die industriellen Gewebedruckprozesse für Nutzer in einem kleineren Maßstab für die Verwendung bei Kleinseriengewebedrucken aus, wie z. B. einem Büro oder einem Geschäft.
  • Um den Bedarf an Druckprozessen zu beheben, die in einem kleineren als industriellen Maßstab verfügbar sind, wurden Tintenstrahldruckprozesse für Gewebe entwickelt. Wie es für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet bekannt ist, verwenden digitale Drucker winzige Tintentröpfchen, die von Düsen in dem Tintenstrahldrucker auf eine Zieloberfläche, wie z. B. das Gewebe, eingespritzt werden. Um ein Bild oder ein Muster mit einer gewünschten Schärfe auf dem Gewebe zu erzeugen, werden bestimmte Gewebe, Vordruckverarbeitungsschritte und Nachdruckverarbeitungsschritte verwendet, um die Farbmittel aufzubereiten und/oder chemisch oder anderweitig an den Fasern des Gewebes zu fixieren. Die Vordruckaufbereitungsschritte werden verwendet, um die Feuchtigkeit und Temperatur des Gewebes anfangs aufzubereiten, um einen optionalen Tintenaufnahmezustand für das Gewebe zu liefern, und die Nachaufbereitungsschritte werden verwendet, um das Farbmittel an dem Gewebe zu „fixieren", nachdem die Tinte durch das Gewebe aufgenommen wurde. Das Gewebe, auf das das Muster gedruckt wird, kann mit einer Papierschicht verstärkt werden, um das Gewebe zu verstärken und zu stabilisieren, sowie um eine Barriere für die Tinte zu erzeugen, damit dieselbe nicht durchläuft. Das Gewebe kann auch mit organischen Materialien vorbehandelt werden, um die Tintenaufnahmefähigkeit zu erhöhen, und die Menge an Tintenausbreitung zu reduzieren, die sich aus dem Auslaufen der gedruckten Tinte durch Fasern in dem Gewebe ergibt. Wie es für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet bekannt ist, ist das Problem des Druckens auf nicht verstärkten Geweben unter Verwendung eines Tintenstrahldruckers nicht gering. Der Grundzustand gewebter Gewebe macht das Zuführen des Gewebes und das Drucken eines Musters auf dem Gewebe komplexer als Tintenstrahldrucken auf Papier. Beispielsweise haben Gewebe eine beinahe unendliche Variation von Gewebecharakteristika aufgrund verschiedener Faktoren, einschließlich, aber nicht beschränkt auf, den Fasertyp, der in dem Gewebe verwendet wird, das Fasergewicht, das Gewebegewicht, die unterschiedlichen Mischungen von Materialien, die in der Faser verwendet werden, das Webmuster, das verwendet wird, um das Gewebe zu erzeugen, die Umgebungsbedingungen, die zum Druckzeitpunkt vorliegen, die Vorbehandlungen, die auf dem Gewebe verwendet werden, die Oberflächenveredelung des Gewebes, die verschiedenen Feuchtigkeitsgehalte der Faser in dem Gewebe, das nichtlineare Verhalten gewebter Materialien, und der Unterschied bei dem Gewebeverhalten zwischen nassen und trockenen Geweben. Diese Faktoren verhindern, dass die Gewebe unter Verwendung von Standardmedienbewegungsmaschinen, die in Tintenstrahldruckern verwendet werden, genau und einheitlich durch die Druckprozesse verlaufen.
  • Um das Gewebe für einen Durchlauf durch einen Tintenstrahldrucker zu stabilisieren, kann das Gewebe außerhalb der Prozesslinie auf ein Papiersubstrat laminiert werden, um ein verstärktes Gewebe zu bilden. Das verstärkte Gewebe kann dann durch einen leicht modifizierten Tintenstrahldrucker geleitet werden, für die Bildung eines Musters auf dem verstärkten Gewebe. Die Verwendung von Papierverstärkungen außerhalb der Prozesslinie kann jedoch teuer und zeitaufwändig sein und den Bereich von Geweben beschränken, der durch den Tintenstrahldrucker zugeführt werden kann. Ferner kann das Gewebe beschädigt werden, wenn das Gewebe von der Papierverstärkung entfernt wird. Daher wäre ein Gewebeverstärkungssystem, das es dem Gewebe ermöglicht, durch einen Tintenstrahldrucker zu verlaufen, und ein gedrucktes Muster mit einem geringen Verzerrungspegel erzeugt, und dennoch einen geringen Beschädigungspegel an dem Gewebe aufweist, wenn das Gewebe von der Verstärkung entfernt wird, eine Verbesserung in der Technik.
  • In der EP-A-1291188, WO 02/38855, DE 19930986 und JP 2002266224 ist jeweils ein Verfahren und ein System offenbart zum Drucken eines Musters auf Gewebe, das eine vorhergehende Laminierung des Gewebes an einem Haftmittel auf einem Verstärkungssubstrat umfasst. Das Muster wird dann auf das verstärkte Gewebe gedruckt, während dasselbe durch eine Druckzone geleitet wird, wonach das Verstärkungssubstrat entfernt werden kann.
  • Kurze Zusammenfassung der Erfindung
  • Gemäß der Erfindung ist ein System zum Drucken eines Musters auf Gewebe von dem Typ vorgesehen, der in dem angehängten Anspruch 1 beschrieben ist.
  • Gemäß der Erfindung ist ferner ein Verfahren zum Drucken eines Musters in einem Gewebe von dem Typ vorgesehen, der in dem angehängten Anspruch 5 beschrieben ist.
  • Kurze Beschreibung der mehreren Ansichten der Zeichnungen
  • Obwohl die Beschreibung mit Ansprüchen endet, die speziell beschreiben und explizit beanspruchen, was als die vorliegende Erfindung angesehen wird, kann die vorliegende Erfindung ohne weiteres von der folgenden Beschreibung der Erfindung ersichtlich werden, wenn sie in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen gelesen wird.
  • 1A stellt einen Querschnitt eines Verstärkungssubstrats dar, das bei einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung verwendet wird;
  • 1B stellt einen Querschnitt des Verstärkungssubstrats von 1A bei einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dar, wo eine Trenneinlage des Verstärkungssubstrats entfernt wurde;
  • 1C stellt einen Querschnitt des Verstärkungssubstrats von 1B bei einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung dar, wo ein Gewebe an das Verstärkungssubstrat angeheftet wurde;
  • 2 stellt eine schematische Darstellung der Grundarchitektur und des Betriebs eines Gewebelaminierungssystems dar, das bei einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung verwendet wird; und
  • 3 stellt ein alternatives Ausführungsbeispiel der Grundarchitektur und des Betriebs des Gewebelaminierungssystems der vorliegenden Erfindung dar.
  • Detaillierte Beschreibung der Erfindung
  • Die hierin beschriebene Erfindung bezieht sich auf ein Gewebelaminierungssystem für die Verwendung mit Gewebedruckprozessen, die Tintenstrahldrucker oder andere Druckgeräte verwenden, die Tinte durch die Luft zu dem Gewebe übertragen. Genauer gesagt, ein System ist offenbart, das eine leicht entfernbare Verstärkung verwendet, die vorübergehend an einem Gewebe befestigt werden kann, um das Gewebe während dem Durchgang durch eine Druckzone zu verstärken.
  • Das System ermöglicht es einem Benutzer, ein Gewebe mit einer Verstärkung zu stützen, mit einem Tintenstrahldrucker ein Muster auf dem verstärkten Gewebe zu drucken, und zu verhindern, dass das gedruckte Bild auf dem Gewebe verzerrt wird. Wie er hierin verwendet wird, bezieht sich der Begriff „Muster" auf jede Art von Entwurf, Markierung, Figur, Identifikationscode, Graphik, Werk, Bild oder dergleichen, die gedruckt werden kann.
  • Von der folgenden Beschreibung ist offensichtlich, dass die hierin beschriebenen Zeichnungen, die verwendet werden, um verschiedene Merkmale der vorliegenden Erfindung darzustellen, nicht maßstabsgerecht gezeichnet sind, sondern nur darstellenden und beispielhaften Zwecken dienen. Mit Bezugnahme auf die Zeichnung von 1A ist ein Querschnitt eines Verstärkungssubstrats gezeigt (hierin nachfolgend „Substrat 10"), das bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird. Wie es in 1A dargestellt ist, umfasst das Substrat 10 drei Schichten, die eine Trenneinlage 12, eine Schicht mit geringer Haftkraft oder einem ähnlichen Haftmittel 14, und ein Trägersubstrat 16 (hierin nachfolgend „Träger") beinhalten.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst die Trenneinlage 12 eine Wachstrenneinlage, aber andere Trenneinlagen, die die gleichen Funktionen oder äquivalente Funktionen zu der hierin beschriebenen Wachstrenneinlage 12 durchführen, sind in der vorliegenden Erfindung umfasst. Andere nicht-klebende Materialien, die in der Trenneinlage 12 verwendet werden können, umfassen, ohne Beschränkung, TEFLON® nicht-klebende Beschichtung (erhältlich von E. I. DuPont de Nemours Company, aus Wilmington, Delaware), Silizium, Polyester, Zellophan, Nylon, verschiedene andere Kunststoffmaterialien oder jedes andere nicht klebende Material, das Durchschnittsfachleuten auf diesem Gebiet bekannt ist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel haftet die Trenneinlage 12 lösbar an dem Haftmittel 14 und wirkt, um die verschiedenen Schichten des Substrats 10 daran zu hindern, dass dieselben permanent aneinander haften, wenn das Substrat 10 auf eine Rolle gerollt wird (in 2 gezeigt).
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst das Haftmittel 14 ein Haftmittel mit geringer Haftkraft, wie z. B. das Haftmittel, das auf Post-It®-Notizzetteln verwendet wird (erhältlich von der 3M Company aus St. Paul, Minnesota). Es ist offensichtlich, dass jedes lösungsmittelbasierte Haftmittel mit geringer Haftkraft, das für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet bekannt ist, das verwendet werden kann, um eine Oberfläche vorübergehend an einer anderen Oberfläche anzubringen, für das Haftmittel 14 der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann. Andere Haftmittel mit geringer Haftkraft, die verwendet werden können, umfassen, ohne Beschränkung, Gummilösung, Haftmittel, die in transparenten Zellophanklebestreifen verwendet werden, wie z. B. Scotch®-Band, oder Spray-Mount®-Haftmittel für Künstler der Marke 3M (beide erhältlich von der 3M Company aus St. Paul, Minnesota). Wie es dargestellt ist, ist das Haftmittel 14 auf dem Träger 16 angeordnet, so dass das Haftmittel 14 zu allen Zeiten während des Druckprozesses weiterhin an dem Träger 16 haftet. Obwohl der Träger 16, der bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel verwendet wird, einen Papierträger 16 umfasst, ist es offensichtlich, dass jedes Trägersubstrat, das Funktionen durchführt, die gleich oder ähnlich sind wie der hierin beschriebene Träger 16, verwendet werden können.
  • Mit Bezugnahme auf die Zeichnung 1B ist ein Querschnitt eines delaminierten Substrats allgemein bei 11 gezeigt. Wie es dargestellt ist, umfasst das delaminierte Substrat 11 das Substrat 10 von 1A mit der Trenneinlage 12 entfernt, wobei das Haftmittel 14 weiterhin auf dem Träger 16 haftet. Da die Trenneinlage 12 bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Wachstrenneinlage ist und entfernbar an dem Haftmittel 14 haftet, kann die Trennein lage 12 leicht von dem Haftmittel 14 getrennt werden, während das Haftmittel 14 an dem Träger 16 haftend bleibt.
  • Mit Bezugnahme auf die Zeichnung von 1C ist ein Querschnitt eines verstärkten Gewebes allgemein bei 13 gezeigt. Wie es dargestellt ist, weist das verstärkte Gewebe 13 eine Schicht aus Gewebe 18 auf, die entfernbar an dem Haftmittel 14 haftet. Es ist klar, dass jeder Gewebetyp, der für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet bekannt ist, an dem Haftmittel 14 haften kann und durch den Druckprozess der vorliegenden Erfindung geleitet werden kann. Es ist ferner klar, dass bei den Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung andere Materialien als Gewebe verwendet werden können, wie z. B. andere Rohmaterialien (Gray Goods), Tapeten oder andere gewebeartige Materialien, die für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet bekannt sind. Wie es dargestellt ist, liefert der Träger 16 Unterstützung für das Gewebe 18 während des Druckprozesses, wie es nachfolgend näher beschrieben wird. Auf ähnliche Weise wie die Trenneinlage 12 haftet das Gewebe 18 jedoch nicht permanent an dem Haftmittel 14, sondern kann unter Verwendung von im Wesentlichen geringen Ablösungskräften nachfolgend von dem Haftmittel 14 entfernt werden, ohne das Gewebe 18 zu schädigen.
  • Mit Bezugnahme auf die Zeichnung von 2 ist eine schematische Darstellung eines Laminierungs- und Spannungssteuersystems gezeigt (hierin nachfolgend „Laminierungssystem"), das in Verbindung mit dem Druckprozess der vorliegenden Erfindung verwendet wird, die allgemein bei 20 dargestellt ist. Das Laminierungssystem 20 umfasst eine Mehrzahl von Antriebs- und Leerlaufrollen, die zusammen wirken, um das Gewebe 18, das Substrat 10, das delaminierte Substrat 11 und das verstärkte Gewebe 18 zu tragen, zu entknittern, zu kleben, zu laminieren und zu stützen, für den Durchgang und die Beförderung durch das Laminierungssystem 20. Obwohl dies nicht dargestellt ist, umfasst das Laminierungssystem 20 auch zumindest ein Antriebszahnrad oder andere Antriebsmechanismen, die Durchschnittsfachleuten auf diesem Gebiet bekannt sind, die wirksam verbunden sind mit zumindest einer Leerlaufrolle, einer Trommel oder einer Rolle des Laminierungssystems 20, um zumindest teilweise eine Bewegung auf die verschiedenen beweglichen Elemente des Laminierungssystems 20 auszuüben. Das hierin beschriebene Laminierungssystem 20 klebt das Gewebe 18 an das delaminierte Substrat 11, wie es in 1C dargestellt ist, und druckt ein Muster auf dem verstärkten Gewebe 13 unter Verwendung eines Druckprozesses, wie z. B. eines digitalen Drucksystems.
  • Das Laminierungssystem 20 beginnt den Druckprozess durch Abwickeln oder Abrollen einer Gewebezuführrolle 22 und einer Substratrolle 24. Wie sie hierin verwendet werden, können die Begriffe „Abwickeln" und „Abrollen" synonym verwendet werden. Während der Druckprozess fortschreitet, wird die Trenneinlage 12 durch eine Ablöserolle 26 von dem Haftmittel 14 abgelöst. Wie er hierin verwendet wird, wird der Begriff „Ablöserolle" verwendet, um sich auf eine Vorrichtung oder Rolle zu beziehen, die wirkt, um die Trenneinlage 12 von dem Substrat 10 zu entfernen, und soll jede Vorrichtung, die eine solche Funktion durchführt, umfassen, die für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet bekannt ist. Wie es dargestellt ist, sobald die Trenneinlage 12 von dem Substrat 10 entfernt ist, folgt die Trenneinlage 12 einem Weg durch das Laminierungssystem 20, wie es durch eine gestrichelte Linie dargestellt ist, und bewegt sich in einer Richtung, die durch Pfeile 28 angezeigt ist. Das delaminierte Substrat 11, das den Träger 16 und das Haftmittel 14 umfasst, folgt einem Weg durch das Laminierungssystem 20, wo der Weg des delaminierten Substrats 11 durch eine durchgezogene Linie dargestellt ist und sich in einer Richtung bewegt, die durch Pfeile 30 angezeigt ist. Die Substratrolle 24 wird in einer Richtung des Pfeils 34 abgewickelt, während der Druckprozess fortschreitet. Die Pfeile, die auf Rollen in den Zeichnungen dargestellt sind, zeigen die Richtung an, in der sich die verschiedenen Rollen oder Leerlaufrollen drehen. Das delaminierte Substrat 11 wird durch Leerlaufräder 32 (hierin nachfolgend „Leerlaufrollen") entlang dem Weg des delaminierten Substrats 11 getragen. Die Gewebezuführrolle 22 wickelt sich ebenfalls ab, und der Weg, dem das Gewebe 18 durch das Laminierungssystem 20 folgt, oder der Weg des Gewebes 18, ist durch eine durchgezogene Linie und Pfeile 36 angezeigt. Wie es dargestellt ist, umfassen das hierin beschriebene Gewebe 18 und Substrat 10 Blätter, die eine längere Länge als Breite aufweisen, so dass das Gewebe 18 und das Substrat 10 in Rollen geliefert werden, wie es hierin beschrieben ist.
  • Nachdem das Gewebe 18 von der Gewebezuführrolle 22 abgewickelt wird, wird das Gewebe 18 zum Drucken aufbereitet, durch Führen des Gewebes 18 durch ein Spannungssteuer- und Knicksteuersystem (hierin nachfolgend „Aufbereitungssystem"). Wie er hierin verwendet wird, wird der Begriff „Aufbereiten" verwendet, um jede Behandlung zu bezeichnen, die an dem Gewebe 18 durchgeführt wird, bevor ein Muster auf das Gewebe 18 gedruckt wird, einschließlich, aber nicht beschränkt auf, Glätten des Gewebes 18 durch Bügeln oder Dämpfen, Anlegen einer Spannung an das Gewebe, Behandeln des Gewebes, so dass Farbmittel effizienter an dem Gewebe 18 haften, oder jede andere Aufbereitungsbehandlung, die an Geweben in einem Druckprozess verwendet wird, wie es für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet bekannt ist. Da das abgewickelte Gewebe 18 verschiedene Knicke und Unregelmäßigkeiten aufweisen kann, wird das Gewebe 18 aufbereitet, um alle Knicke oder Unregelmäßigkeiten zu entfernen.
  • Wie es dargestellt ist, umfasst das Aufbereitungssystem eine erste Kreuzbahnspannrolle 38, die, wie es für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet bekannt ist, verwendet werden kann, um Knicke aus dem Gewebe 18 zu entfernen und eine leichte Kreuzbahnspannung an das Gewebe 18 zu liefern. Nach dem Durchgang durch die erste Spannkreuzbahnrolle 38 wird das Gewebe 18 durch eine gebogene Rolle 40 geleitet, die durch einen Bogenrollenantriebsmotor 41 angetrieben wird. Die gebogene Rolle 40 wird verwendet, um das Gewebe 18 weiter zum Drucken aufzubereiten, und kann ferner das Gewebe 18 glätten durch Entfernen anderer Knicke oder Unregelmäßigkeiten, die nicht durch die Kreuzbahnspannrolle 38 entfernt werden. Nach dem Verlassen der gebogenen Rolle 40 fährt das Gewebe 18 entlang dem Weg des Gewebes 18 fort, der durch Pfeile 36 angezeigt ist, durch eine zweite Kreuzbahnspannrolle und eine Spannung-entlang-der-Bahn-Spannrolle (hierin nachfolgend „Spannsystem"), die zusammen als das Spannungssystem 39 dargestellt sind. Das Spannungssystem 39 spannt das Gewebe 18 auf die richtige Kreuz/Längsbahnspannung für den nachfolgenden Druckprozess. Das Gewebe 18 wird dann unter einem Gewebespannungssensor 44 durchgeleitet, der ein CCD-Sensorarray (CCD = chargecoupled device = ladungsgekoppeltes Bauelement) mit einer Beleuchtungslichtquelle mit niedrigem Einfallswinkel umfassen kann. Der Gewebespannungssensor 44 kann auch alle anderen Oberflächenunregelmäßigkeiten erfassen, wie z. B. einen Knoten in dem Gewebe 18. Falls irgendwelche Knoten oder Unregelmäßigkeiten erfasst werden, kann der Gewebespannungssensor 44 das Drucksystem anweisen, die Druckkomponenten anzuheben, die verwendet werden, um das Muster zu drucken, oder das Gewebe abzusenken, in einer Bemühung, sicherzustellen, dass die Komponenten nicht durch den Knoten oder die andere harte Unregelmäßigkeit in dem Gewebe 18 beschädigt werden.
  • Falls der Gewebespannungssensor 44 Unregelmäßigkeiten oder Deformierungen in dem Gewebe 18 entdeckt, die bewirken können, dass das gedruckte Muster auf dem Gewebe 18 verzerrt oder unregelmäßig wird, kann der Gewebespannungssensor 44 alternativ das Drucksystem anweisen, den unregelmäßigen Bereich auf dem Gewebe 18 zu markieren, so dass verzerrte oder unregelmäßige Bereiche in dem fertiggestellten Produkt als solche bezeichnet werden können und leicht erfasst werden können. Obwohl das Aufbereitungssystem bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel so beschrieben wurde, dass es Spannrollen 38, die gebogene Rolle 40, das Spannungssystem 39 und den Spannungssensor 44 umfasst, sind alle anderen Geräte oder Verfahren, die für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet bekannt sind, die zum Aufbereiten von Gewebe 18 zum Drucken verwendet werden, durch die vorliegende Erfindung umfasst. Obwohl dies nicht dargestellt ist, kann das Laminierungssystem 20 auch ein zweites Array von Sensoren umfassen zum Erfassen zusätzlicher Unregelmäßigkeiten, wie z. B. Knoten und Knicke. Andere Geräte, die in Verbindung mit oder statt dem hierin beschriebenen Aufbereitungssystem verwendet werden können, umfassen, ohne Beschränkung, Bügelsysteme, Dämpfsysteme und/oder schräg verlaufende Rollen.
  • Sobald das Gewebe 18 aufbereitet ist, wird das Gewebe 18 durch eine Druckrolle 46 entfernbar an dem Haftmittel auf dem delaminierten Substrat 11 befestigt. Wie es in 2 dargestellt ist, kommen die Druckrolle 46 und eine Trommel mit großem Radius 52 in Kontakt an einer Spitze, die allge mein an dem Pfeil 15 gezeigt ist, wo das Gewebe 18 und das delaminierte Substrat 11 von ihren jeweiligen Wegen in Kontakt kommen. Wie es dargestellt ist, umfasst die Druckrolle 46 eine Leerlaufrolle, die einstellbar ist, um den Zwischenraum zwischen der Druckrolle 46 und der Trommel 52 mit großem Radius zu variieren. Der einstellbare Platz ermöglicht es, dass verschiedene Dicken des Gewebes 18 zwischen der Druckrolle 46 und der Trommel mit großem Radius 52 gerollt werden. Die Druckrolle 46 liefert eine Laminierungskraft, die das Gewebe 18 an dem Haftmittel 14 auf dem delaminierten Substrat 11 anbringt, um das verstärkte Gewebe 13 zu erzeugen. Obwohl die Druckrolle 46 bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel beschrieben wurde, ist klar, dass jedes andere Gerät, das eine Laminierungskraft liefert, um zu bewirken, dass das Gewebe 18 an dem Haftmittel 14 auf dem delaminierten Substrat 11 haftet, bei der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann. Die Trommel mit großem Radius 52 umfasst eine Rolle mit großem Radius mit einer groben Oberfläche, die das verstärkte Gewebe 13 empfängt. Wie es für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet bekannt ist, hindert die grobe Oberfläche auf der Trommel mit großem Radius 52, dass sich das verstärkte Gewebe 13 auf der Oberfläche der Trommel mit großem Radius 52 bewegt oder von derselben gleitet.
  • Das Laminierungssystem 20 kann auch eine Bürste (nicht dargestellt) umfassen, die nach der Druckrolle 46 in dem Gewebeweg an dem Pfeil 31 positioniert ist. Die Bürste kann verwendet werden, um das verstärkte Gewebe 13 weiter auf einheitliche Weise aufzubereiten, und Druckartefakte in dem verstärkten Gewebe 13 zu vermeiden. Für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet ist klar, dass das Aufbereitungssystem wichtig ist, um sicherzustellen, dass das Gewebe 18 glatt ist, bevor es an dem delaminierten Substrat 11 angebracht wird, denn sobald das Gewebe 18 ausgelegt ist und an dem delaminierten Substrat 11 haftet, bleibt das verstärkte Gewebe 13 während des gesamten Druckprozesses in dem gleichen Zustand. Da das Haftmittel 14 auf dem delaminierten Substrat 11 das Gewebe 18 vorübergehend in der Position hält zum Drucken, können somit alle Unregelmäßigkeiten, die auf der Oberfläche des Gewebes 18 vorliegen, wenn das Gewebe 18 auf dem delaminierten Substrat 11 ausgebreitet ist, bewirken, dass ein verzerrtes Muster auf dem verstärkten Gewebe 13 gedruckt wird.
  • Nachdem das Gewebe 18 an dem delaminierten Substrat 11 haftet, wird ein Bewegungserfassungsgerät 48 verwendet, um die Bewegung des verstärkten Gewebes 13 zu erfassen, wenn das verstärkte Gewebe 13 in die Druckzone 50 eindringt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst das Bewegungserfassungsgerät 48 ein Navigationssensorsystem (wie es in dem U.S.-Patent Nr. 6,195,475 „Navigation System for Handheld Scanner", Beausoleil und Allen, der Hewlett-Packard Company übertragen) beschrieben ist, das Niedrigwinkelbeleuchtung verwendet, um kontrastreiche Schattenmuster auf einer Oberfläche des verstärkten Gewebes 13 zu erzeugen, wo ein CCD-Array des Navigationssensorsystems Bilder des verstärkten Gewebes 13 erfasst. Unter Verwendung von Elektronik und Software des Navigationssensorsystems kann die Achsenbewegung des verstärkten Gewebes 13 gesteuert werden, um Bandbildung und andere Bewegungsvariablen des verstärkten Gewebes 13 zu minimieren, um Verzerrung und unregelmäßige Druckstrukturen auf dem verstärkten Gewebe 13 während des Druckprozesses zu minimieren.
  • Sobald das verstärkte Gewebe 13 an dem Bewegungserfassungsgerät 48 entlang verläuft, tritt das verstärkte Gewebe 13 in die Druckzone 50 ein. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst die Druckzone 50 die Trommel mit großem Radius 52, und einen Tintenstrahldrucker, der wirkt, um ein Muster auf einer Oberfläche 54 des verstärkten Gewebes 13 zu drucken, das in der Druckzone 50 angeordnet ist. Wie er hierin verwendet wird, wird der Begriff „Tintenstrahldrucker" verwendet, um sich auf jedes elektromechanische Gerät zu beziehen, das angepasst ist, um Tinte auf ein Gewebe aufzubringen. Während das verstärkte Gewebe 13 durch die Druckzone 50 verläuft, wird das verstärkte Gewebe 13 durch die Trommel mit großem Radius 52 getragen, die entworfen ist, um gemeinsam mit anderen Komponenten in der Druckzone 50 zu wirken, um das verstärkte Gewebe 13 sicher zu halten und in einem stabilen Zustand genau durch die Druckzone 50 vorzubewegen. Da das verstärkte Gewebe 13 an dem delaminierten Substrat 11 haftet, wird das verstärkte Gewebe 13 außerdem daran gehindert, auf das delaminierte Substrat 11 zu gleiten, und verhindert, dass ein verzerrtes Muster auf dem verstärkten Gewebe 13 gedruckt wird. Da die Oberfläche der Trommel mit großem Radius 52 aufgerauht, wird ferner verhindert, dass das verstärkte Gewebe 13 rutscht. Für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet ist klar, dass der Tintenstrahldrucker in der Druckzone 50 konfiguriert sein kann, um mit dem Bewegungserfassungsgerät 48 und dem Spannungssensor 44 zu kommunizieren, so dass der Tintenstrahldrucker während des Druckprozesses eingestellt werden kann, um Daten zu umfassen, die von dem Bewegungserfassungsgerät 48 und/oder dem Spannungssensor 44 gesammelt werden. Falls eine Unregelmäßigkeit in dem verstärkten Gewebe 13 erfasst wird, können beispielsweise Komponenten in der Druckzone 50 verwendet werden, um Druckköpfe anzuheben, die dem Tintenstrahldrucker angeordnet sind, oder die Trommel mit großem Radius 52 abzusenken, um zu verhindern, dass die Druckköpfe durch die Unregelmäßigkeit, wie z. B. einen Knick oder Knoten, beschädigt werden. Alternativ kann das Bewegungserfassungsgerät 48 verwendet werden, um dazu beizutragen, sicherzustellen, dass die Druckqualität des Bildes, das auf dem verstärkten Gewebe 13 gedruckt wird, erreicht wird.
  • Sobald das Muster auf das verstärkte Gewebe 13 gedruckt wurde, wird das Gewebe 18 von dem Haftmittel 14 auf dem delaminierten Substrat 11 entfernt. Weil das Haftmittel 14 ein Haftmittel mit geringer Haftkraft umfasst, wie es vorher hierin beschrieben wurde, kann das Gewebe 18 von dem delaminierten Substrat 11 entfernt werden, ohne das Gewebe 18 zu beschädigen. Eine Leerlaufrolle 32, die auf der linken Seite der Zeichnung in 2 angeordnet ist, trägt das Gewebe 18. Eine Wiederbefestigungsrolle 53 trägt das delaminierte Substrat 11. Wie es dargestellt ist, folgt das Gewebe 18 dem Gewebeweg, der durch die Pfeile 36 angezeigt ist, und das delaminierte Substrat 11 folgt dem Substratweg, der durch die Pfeile 30 angezeigt ist. Die Umleitung des Gewebes 18 und des delaminierten Substrats 11 zu unterschiedlichen Wegen, und die Bewegung der Rollen liefern die Kraft, die erforderlich ist, um das Gewebe 18 von dem delaminierten Substrat 11 zu entfernen. Das Gewebe 18 verläuft auch durch oder nahe einem Trockner 56, so dass Tinte von dem Tintenstrahldrucker auf dem Gewebe 18 getrocknet oder befestigt werden kann. Das trockene Gewebe 18 bewegt sich weiter auf dem Weg des Gewebes 18 über die Leerlaufrolle 32, und wird auf eine Gewebeaufnahmerolle 58 gewickelt. Das delaminierte Substrat 11 folgt dem ungehärteten Substratweg 30 zu der Wiederbefestigungsrolle 53, und wo die Wiederbefestigungsrolle 53 Druck gegen die Leerlaufrolle 32 liefert, oder an der Spitze, wird das delaminierte Substrat 11 in Kontakt mit der Trenneinlage 12 gebracht und an derselben befestigt. Wie es dargestellt ist, nachdem die Trenneinlage 12 von dem Substrat 10 getrennt ist, folgt die Trenneinlage 12 dem Trenneinlageweg, der durch die gestrichelte Linie und die Pfeile 28 angezeigt ist, so dass die Trenneinlage 12 an der Wiederbefestigungsrolle 53 zurück in Kontakt mit dem delaminierten Substrat 11 gebracht wird. Die Wiederbefestigungsrolle 53 befestigt dann die Trenneinlage 12 erneut an dem Haftmittel 14 auf dem delaminierten Substrat 11, und das Substrat 10, mit der Trenneinlage 12 erneut daran befestigt, wird auf eine Rolle 60 gewickelt. Es ist klar, dass die Trenneinlage 12, die an dem Substrat 10 haftet, dann in einem nachfolgenden Druckprozess wiederverwenden kann für Kosteinsparungen für den Benutzer. Das Substrat 10 wird auf die Rolle 60 aufgerollt, in der entgegengesetzten Richtung, in der das Substrat 10 von der Substratrolle 24 abgewickelt wird. Somit ist es für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet klar, dass das Substrat 10 auf der Rolle 60 entweder in der entgegengesetzten Richtung umgerollt werden muss für die Wiederverwendung auf der Substratrolle 24, oder die Rolle 60 umgedreht werden muss, so dass das Substrat 10 während eines nachfolgenden Druckprozesses von der Rolle 60 abgewickelt werden kann.
  • Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ferner klar, dass das unterschiedliche Rollen und Abrollen des Gewebes 18 auf die Rollen 22 und 58 und des Substrats 10 auf die Rollen 24 und 60 während des Druckprozesses gleichzeitig auftreten, und die Geschwindigkeit des Rollens und Abrollens durch ein Geschlossene-Schleife-Servosystem (nicht dargestellt) gesteuert werden kann, das Codierer verwendet, die im Wesentlichen gleich sind wie bei einem Bewegungssteuersystem, wie es für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet bekannt ist. Bei dem Betrieb des Drucksystems ist bei dem Substrat 10 die Trenneinlage 12 an dem Haftmittel 14 auf den Rollen 24 und 60 befestigt, aber die Trenneinlage 12 haftet nicht an dem delaminierten Substrat, während das delaminierte Substrat 11 durch die Druckzone 50 verläuft. Statt dessen haftet das Gewebe 18 an dem Haftmittel 14 auf dem delaminierten Substrat 11, während das verstärkte Gewebe 13 durch die Druckzone 50 verläuft.
  • Mit Bezugnahme auf die Zeichnung von 3 ist ein alternatives Ausführungsbeispiel des Laminierungssystems der vorliegenden Erfindung allgemein bei 120 gezeigt. Das Laminierungssystem 120 des alternativen Ausführungsbeispiels umfasst eine Gewebezuführrolle 22, wo Gewebe 18 von der Gewebezuführrolle 22 abgewickelt wird, und in einem Weg des Gewebes 18 verläuft, der durch eine durchgezogene Linie und Pfeile 36 angezeigt ist. Das Laminierungssystem 120 verwendet auch das Substrat 10 von 1A. Wie es dargestellt ist, wird eine Substratrolle 24 so abgewickelt, dass eine Trenneinlage 12 von dem Substrat 10 entfernt wird, durch eine Ablöserolle 26, was das delaminierte Substrat 11 ergibt. Wie es dargestellt ist, folgt das delaminierte Substrat 11 einem Weg eines delaminierten Substrats, der durch eine durchgezogene Linie und Pfeile 30 dargestellt ist, und die Trenneinlage 12 folgt einem Weg der Trenneinlage 12, der durch eine gestrichelte Linie und Pfeile 28 angezeigt ist. Wie es dargestellt ist, haftet das Gewebe 18 an dem delaminierten Substrat 11 durch eine Andruckrolle 66, die eine Kraft liefert, um das Gewebe 18 an dem Haftmittel 14 des delaminierten Substrats 11 zu befestigen, um ein verstärktes Gewebe 13 zu bilden. Obwohl dies nicht dargestellt ist, ist es für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet klar, dass die hierin mit Bezugnahme auf 2 beschriebenen verschiedenen Aufbereitungssysteme auch in dem Laminierungssystem von 3 enthalten sein können, und nicht von dem Schutzbereich der vorliegenden Erfindung abweichen, wie er durch die Ansprüche definiert ist.
  • Nachdem das Gewebe 18 an dem delaminierten Substrat 11 haftet, verläuft das verstärkte Gewebe 13 durch eine Druckzone 50, die bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel so dargestellt ist, dass sie vier Druckstäbe 62 umfasst. Während das verstärkte Gewebe 13 durch die Druckzone 50 verläuft, wird das verstärkte Gewebe 13 durch eine Trommel mit großem Radius 52 getragen, die entworfen ist, um gemeinsam mit anderen Komponenten in der Druckzone 50 zu wirken, um das verstärkte Gewebe 13 in der gesamten Druckzone 50 in einem stabilen Zustand zu halten und vor zu bewegen, auf ähnliche Weise, wie es hierin mit Bezugnahme auf 2 beschrieben ist. Wie es für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet bekannt ist, überspannen Druckstäbe 62 typischerweise eine Breite des Mediums, auf das ein Muster gedruckt werden soll. Wie es dargestellt ist, sind die Druckstäbe 62 in der Druckzone 50 stationär, wobei das verstärkte Gewebe 13 unter den Druckstäben 62 bewegt wird, so dass das Drucken stattfinden kann. Wie es für Durchschnittsfachleute auf diesem Gebiet bekannt ist, hat jede Farbe, die zum Drucken verwendet wird, ihren eigenen Druckstab 62. Daher kann die Anzahl von verwendeten Druckstäben 62 variieren, abhängig von der Anzahl von Farben, die verwendet werden, um das Muster auf dem verstärkten Gewebe 13 zu erzeugen.
  • Sobald das Muster auf dem verstärkten Gewebe 13 gedruckt ist, verläuft das verstärkte Gewebe 13 unter oder nahe einem Trockner 56 zum Trocknen oder Härten der Tinte auf dem verstärkten Gewebe 13. Wie es dargestellt ist, wird das Gewebe 18 von dem Haftmittel 14 auf dem delaminierten Substrat 11 durch eine Trennrolle 64 getrennt. Es ist klar, dass die Trennrolle 64 auf ähnliche Weise arbeitet wie die Ablöserolle 26, die hierin mit Bezugnahme auf die Zeichnung von 2 beschrieben ist. Da das verstärkte Gewebe 13 an dem Haftmittel 14 mit geringer Haftkraft haftet, wie es hierin vorher beschrieben wurde, kann das Gewebe 18 von dem Haftmittel 14 entfernt werden, ohne das Gewebe 18 zu beschädigen. Nachdem das Gewebe 18 von dem delaminierten Substrat 11 getrennt wurde, wird das Gewebe 18 auf einer Gewebeaufnahmerolle 58 gesammelt. Das delaminierte Substrat 11 wird zu einer Wiederbefestigungsrolle 52 gerichtet, wo die Trenneinlage 12 wieder an dem Haftmittel 14 auf dem delaminierten Substrat 11 befestigt wird und durch eine Rolle 60 aufgenommen wird.
  • Das Laminierungssystem 120 umfasst auch eine Plattform 70, wo sich ein Benutzer des Laminierungssystems 120 befinden kann, um das Laminierungs- und Drucksystem 120 zu warten und zu betreiben. Der Benutzer 72 kann während des Druckprozesses verschiedene Einstellungen an dem Laminierungssystem 120 durchführen, durch Visualisieren des Musters, das auf dem verstärkten Gewebe 13 gedruckt wird, um sicherzustellen, dass das gedruckte Muster nicht verzerrt ist. Das dargestellte Laminierungssystem 120 der Zeichnung 3 wäre ökonomischer in der Herstellung als das Laminierungssystem 20, das in der Zeichnung 2 dargestellt ist, da dasselbe weniger Komponenten hat und es besser geeignet sein kann für die Herstellung von Kleinseriengeweben oder Gewebeproben für das Testen und Bewerten verschiedener gedruckter Muster und Gewebe.

Claims (7)

  1. Ein System zum Drucken eines Musters auf einem Gewebe, das folgende Merkmale umfasst: zumindest eine Rolle (24) von wiederverwendbarem Verstärkungssubstrat (10) zum Tragen eines Gewebes während eines Druckprozesses, wobei das wiederverwendbare Verstärkungssubstrat einen Träger (16), eine Haftmittelschicht (14), die auf dem Träger angeordnet ist, und eine Trenneinlage (12) aufweist, die entfernbar auf der Haftmittelschicht haftet, die auf dem Träger angeordnet ist; zumindest eine Rolle (22) von Gewebe (18); zumindest eine Ablöserolle (26), die konfiguriert ist, um die Trenneinlage (12) von der Haftmittelschicht (14) zu entfernen, um somit ein delaminiertes Verstärkungssubstrat (11) zu bilden; eine erste Rolle (46), die konfiguriert ist, um das Gewebe (18) entfernbar an der Haftschicht (14) des delaminierten Verstärkungssubstrats (11) zu befestigen, um ein verstärktes Gewebe (13) zu bilden; eine Druckzone (50), die konfiguriert ist zum Empfangen des verstärkten Gewebes (13) und zum Drucken eines Musters auf dem verstärkten Gewebe; zumindest eine Vorrichtung, die konfiguriert ist, um das Gewebe (18) von dem delaminierten Verstärkungssubstrat (11) zu entfernen; und zumindest eine Wiederbefestigungsrolle (53) zum Wiederbefestigen der Trenneinlage (12) an der Haftschicht (14), wobei die zumindest eine Ablöserolle (26) vor der Druckzone (50) positioniert ist; und wobei die zumindest eine Wiederbefestigungsrolle (53) nach der Druckzone (50) positioniert ist.
  2. Das System gemäß Anspruch 1, bei dem die Druckzone (50) zumindest einen Tintenstrahldrucker oder zumindest einen Druckstab (62) umfasst.
  3. Das System gemäß Anspruch 1, das ferner eine Trommel (52) mit großem Radius umfasst, wobei die erste Rolle (46) und die Trommel (52) mit großem Radius konfiguriert sind zum Rollen des Gewebes (18) und des delaminierten Verstärkungssubstrats (11), um das Gewebe an der Haftschicht (14) des delaminierten Verstärkungssubstrats zu befestigen.
  4. Das System gemäß Anspruch 1, das ferner folgende Merkmale umfasst: eine zweite Rolle (60) zum Aufnehmen des delaminierten Verstärkungssubstrats (11), das durch die Druckzone (50) verlaufen ist; und eine dritte Rolle (58) zum Aufnehmen von Gewebe (18), das durch die Druckzone (50) verlaufen ist.
  5. Ein Verfahren zum Drucken eines Musters auf einem Gewebe, das folgende Schritte umfasst: Bereitstellen eines Verstärkungssubstrats (10), das eine Trenneinlage (12) umfasst, die entfernbar an ei nem Haftmittel (14) haftet, wobei das Haftmittel auf einem Träger (16) angeordnet ist; Entfernen der Trenneinlage (12) von dem Haftmittel (14); Befestigen eines Gewebes (18) an zumindest einem Teil des Haftmittels (14), das auf dem Träger (16) angeordnet ist, um ein verstärktes Gewebe (13) zu bilden; Drucken eines Musters auf dem verstärkten Gewebe (13); Entfernen des Gewebes (18) von dem Abschnitt des Haftmittels (14), das auf dem Träger angeordnet ist; und Wiederbefestigen der Trenneinlage (12) an dem Haftmittel (14), das auf dem Träger angeordnet ist.
  6. Das Verfahren gemäß Anspruch 5, das ferner folgende Schritte umfasst: Bereitstellen des Verstärkungssubstrats (10) auf einer ersten Rolle (24); Abrollen der ersten Rolle (24) des Verstärkungssubstrats; und Wiederaufrollen des Verstärkungssubstrats (10) auf eine zweite Rolle (60).
  7. Das Verfahren gemäß Anspruch 5, bei dem das Entfernen der Trenneinlage (12) von dem Verstärkungssubstrat (10) folgende Schritte umfasst: Bereitstellen einer Ablöserolle (26); und Leiten des Verstärkungssubstrats (10) über die Ablöserolle (26), um die Trenneinlage (12) von dem Verstärkungssubstrat (10) zu entfernen.
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