DE10063987A1 - Einrichtung und Verfahren zum Reinigen eines Druckträgers vor jedem Druckzyklus - Google Patents
Einrichtung und Verfahren zum Reinigen eines Druckträgers vor jedem DruckzyklusInfo
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Abstract
Beschrieben wird eine Einrichtung und ein Verfahren zum Reinigen eines Druckträgers, bei dem der Druckträger (10) vor jedem Druckzyklus und damit vor dem Aufbringen einer neuen Bildinformation gereinigt wird. Zur Reinigung wird der Druckträger (10) mit einer Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt. Vorzugsweise wird zur Strukturierung ein Digitalverfahren verwendet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Reinigen eines
Druckträgers, bei dem der Druckträger für jeden Druckzyklus
an seiner Oberfläche so strukturiert wird, daß er neue Bil
dinformationen trägt, die mit Farbmaterial eingefärbt sind,
das auf einen Träger, beispielsweise Papier oder einen Zwi
schenträger, umgedruckt wird. Ferner betrifft die Erfindung
ein Verfahren zum Reinigen eines Druckträgers.
Aus der WO 98/32608, WO 97/36746 und US-A-5,067,404 derselben
Anmelderin sind Druckverfahren bekannt, bei denen der Druck
träger für jeden Druckzyklus durch ein digitales Verfahren
neu strukturiert wird. Beispielsweise in der WO 98/32608 wird
die Oberfläche des Druckträgers so strukturiert, daß farban
ziehende und farbabstoßende Bereiche entstehen. Als farbab
stoßendes Medium wird ein in fester Phase befindlicher Stoff,
vorzugsweise Wasser, verwendet, der durch Abkühlung der Ober
fläche des Druckträgers auf dieser erzeugt wird. Nach dem Um
drucken des Farbmaterials auf Papier wird die Oberfläche des
Druckträgers von Farbresten gereinigt. Der Druckträger wird
dann erneut strukturiert und trägt neue Bildinformationen.
Zur Strukturierung wird ein digitales Verfahren verwendet,
beispielsweise unter Nutzung der Strahlung eines Lasers, ei
ner Laser-Diode, einer LED oder eines LED-Arrays. Bei einem
Verfahren nach der WO 97/36746 wird je Druckzyklus auf die
Oberfläche des Druckträgers ein dünner Feuchtigkeitsfilm
durch Beaufschlagen der Oberfläche mit Wasserdampf erzeugt
und anschließend die Strukturierung des Feuchtigkeitsfilms
vorgenommen. Die vorgenannten Dokumente werden hiermit durch
Bezugnahme in den Offenbarungsgehalt der vorliegenden Pa
tentanmeldung einbezogen.
Aus den PCT-Patentanmeldungen mit Aktenzeichen PCT/EP00/06028
und PCT/EP00/06026 derselben Anmelderin sind weiterhin Ver
fahren und Druckvorrichtungen zum Bedrucken eines Trägermaterials
und zum Reinigen einer Druckwalze bekannt. Auf der
Oberfläche eines Druckträgers ist eine Vielzahl von Vertie
fungen zur Aufnahme von Druckflüssigkeit vorhanden. Mithilfe
einer Einfärbestation wird Farbmaterial in diese Vertiefungen
eingebracht. An einer Umdruckstelle wird die in den Vertie
fungen enthaltene Druckflüssigkeit zum Bedrucken eines Trä
gers verwendet. Mithilfe eines Digitalverfahrens wird je
Druckzyklus die Druckflüssigkeit in den Vertiefungen so be
handelt, daß ein Teil der Druckflüssigkeit an der Umdruck
stelle umgedruckt wird und ein anderer Teil in den Vertiefun
gen verbleibt. Auch diese beiden genannten Dokumente werden
durch Bezugnahme in den Offenbarungsgehalt der vorliegenden
Anmeldung mit einbezogen.
Bei den genannten Druckverfahren ist es erforderlich, daß vor
dem Aufbringen einer neuen Bildinformation auf die Oberfläche
des Druckträgers diese Oberfläche von Farbresten und anderen
Stoffen gereinigt wird. Der Reinigungsvorgang muß derart be
schaffen sein, daß er sich problemlos in den Druckvorgang
einbeziehen läßt, insbesondere unter Berücksichtigung der
Strukturierung der Oberfläche des Druckträgers mithilfe eines
Digitalverfahrens. Demzufolge muß die Reinigungsdauer kurz
sein und es soll eine große Zahl von Reinigungszyklen für
denselben Druckträger möglich sein.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung und ein Ver
fahren zum Reinigen eines Druckträgers anzugeben, die bzw.
das sich einfach in den Druckprozeß einbeziehen läßt und mit
einer kurzen Reinigungsdauer arbeitet.
Diese Aufgabe wird für eine Erfindung durch die Merkmale des
Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Bevorzugterweise besteht die Reinigungsflüssigkeit aus Was
ser; gegebenenfalls sind Reinigungszusätze vorgesehen. Als
Druckträger kann auch ein Zwischenträger vorgesehen sein, auf
den die Bildinformationen von einem ersten Druckträger über
tragen werden. Sowohl am ersten Druckträger als auch am Zwi
schenträger kann eine Einrichtung zum Reinigen nach der Er
findung angeordnet sein. Diese Maßnahmen machen den gesamten
Druckprozeß umweltfreundlich und wirtschaftlich.
Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren
zum Reinigen eines Druckträgers angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand
der Zeichnung erläutert. Darin zeigt:
Fig. 1 schematisch einen Druckprozeß mit einem
bandförmigen Druckträger, der durch ein
Tauchbad mit Reinigungsflüssigkeit geführt
ist,
Fig. 2 eine ähnliche Anordnung nach Fig. 1 mit
einer mehrstufigen Ultraschallbeaufschla
gung des bandförmigen Druckträgers,
Fig. 3 eine Kombination von Hochdruckreinigung und
Tauchbad für einen bandförmigen Druckträ
ger,
Fig. 4 einen Aufbau einer Reinigungseinrichtung
mit Reinigungsband,
Fig. 5 einen mehrstufigen Reinigungsprozeß mit
zwei Reinigungsbändern, und
Fig. 6 einen mehrstufigen Reinigungsprozeß mit ei
nem einzigen endlosen Reinigungsband.
In Fig. 1 ist der grundsätzliche Aufbau eines Druckers ge
zeigt, der mithilfe eines Digitalverfahrens die Oberfläche
eines bandförmigen Druckträgers 10 strukturiert. Der bandförmige
Druckträger 10 ist über mehrere Umlenkrollen geführt,
die im einzelnen nicht bezeichnet sind. Eine Auftragsstation
12 trägt auf die Oberfläche des Druckträgers einen Flüssig
keitsfilm auf. Beispielweise kann dies geschehen, wie in der
bereits erwähnten US-A-5,067,404 derselben Anmelderin be
schrieben ist.
Mithilfe einer Strukturierungsvorrichtung 14 wird die Ober
fläche des Druckträgers 10 so strukturiert, daß er neue
Bildinformationen trägt. Beispielsweise erfolgt eine Struktu
rierung derart, daß farbanziehende und farbstoßende Bereiche
mithilfe einer Laserstrahlung nach einem Digitalverfahren er
zeugt werden. Eine Farbauftragvorrichtung 16 färbt farbanzie
hende Bereiche mit Farbmaterial ein. Das Farbmaterial wird an
einer Umdruckstelle 18 auf einen Träger 20, beispielsweise
Papier oder einen Zwischenträger, umgedruckt. Anschließend
gelangt der bandförmige Druckträger 10 über Umlenkrollen ge
führt in ein Tauchbad 22 mit Reinigungsflüssigkeit. Die Rei
nigungsflüssigkeit enthält Wasser. Vorzugsweise besteht die
Reinigungsflüssigkeit ausschließlich aus Wasser; gegebenen
falls sind noch Reinigungszusätze zugeführt. Ein Ultra
schallaktor 24 beaufschlagt den bandförmigen Druckträger 10
mit Ultraschallenergie, wodurch das Ablösen der Farbpartikel
beschleunigt wird. Der Ultraschallaktor 24 kann auf beiden
Seiten des Druckträgers 10 angeordnet sein.
Im Anschluß an das Tauchbad 22 wird der gereinigte Druckträ
ger getrocknet, beispielsweise durch ein Gebläse 26 und/oder
durch eine Strahlungsquelle (nicht dargestellt). Die Oberflä
che des Druckträgers 10 ist dann bereit, durch die Auftrags
vorrichtung 12 mit einem neuen Feuchtigkeitsfilm beaufschlagt
zu werden. Der Druckzyklus kann erneut beginnen.
Fig. 2 zeigt eine Variante, bei der der bandförmige Druck
träger 10 im Tauchbad 22 einer mehrstufige Reinigung unterzo
gen wird. Es sind zwei Ultraschallaktoren 24a, 24b vorgese
hen, wodurch die Reinigungswirkung erhöht wird. Auch in diesem
Fall kann jeder Ultraschallaktor 24a, 24b von der Rück
seite (wie gezeigt) oder von der Vorderseite des Druckträgers
10 wirken.
Fig. 3 zeigt eine weitere Variante, bei der eine Hochdruck
reinigungsvorrichtung 28 angeordnet ist, die eine Reinigungs
flüssigkeit unter hohem Druck auf die Oberfläche des bandför
migen Druckträgers 10 sprüht. Auf diese Weise erfolgt eine
Vorreinigung. Die anschließende Endreinigung wird im Tauchbad
22 unter Einwirkung des Ultraschallaktors 24 vorgenommen.
Fig. 4 zeigt eine Variante des Ausführungsbeispiels nach
Fig. 1. Gleiche Teile sind gleich bezeichnet. Der bandförmige
Druckträger 10 durchläuft nicht selbst das Tauchbad 22. Viel
mehr ist ein Reinigungsband 30 vorgesehen, das in Kontakt mit
dem bandförmigen Druckträger 10 gebracht ist. Mithilfe einer
federbelasteten Andruckrolle 32 drückt das Reinigungsband 30
gegen den Druckträger 10, der wiederum gegen eine Gegendruck
rolle 34 drückt. Das Reinigungsband 30 ist als Fliesband oder
als Gewebeband ausgeführt und sorgt für den Abtransport der
Farbpartikel.
Das Reinigungsband 30 ist durch das Tauchbad 22 geführt und
wird mit Ultraschallenergie des Ultraschallaktors 24 beauf
schlagt. Das Reinigungsband 30 ist nach dem Durchlaufen des
Tauchbades 22 an einer Absaugvorrichtung 36 vorbeigeführt,
welche Reinigungsflüssigkeit absaugt. Der Reinigung durch das
Reinigungsband 30 ist die Hochdruckreinigungsvorrichtung 28
vorgeschaltet, mit deren Hilfe die Farbreste auf dem Druck
träger angelöst werden.
Fig. 5 zeigt eine mehrstufige Reinigung mithilfe zweier Rei
nigungsbänder 30a, 30b. Als Druckträger 10 ist hier eine
Trommel verwendet. Das Reinigungsband 30b bewirkt eine Vor
reinigung unter Einbeziehung zweier Ultraschallaktoren 38,
40. Der Ultraschallaktor 38 wirkt auf den Druckträger 10 ein.
Der Ultraschallaktor 40 wirkt auf das Reinigungsband 30b im
Tauchbad 22. Vor dem Kontakt des Reinigungsbandes 30b mit dem
Druckträger 10 erfolgt ein Auftrag von Reinigungsflüssigkeit,
z. B. Wasser, mittels der Wasserauftragvorrichtung 44. Das
Reinigungsband 30a wird unter Verwendung des Ultraschallak
tors 24 gereinigt. Eine Heizquelle 42 trocknet das Reini
gungsband 30a und beaufschlagt dessen Oberfläche mit Wärme
energie. Beide Reinigungsbänder 30a, 30b drehen sich entgegen
der Laufrichtung des Druckträgers 10.
Fig. 6 zeigt eine weitere Variante, bei der ein einziges
Reinigungsband die mehrstufige Reinigung ausführt. Das Reini
gungsband 30 bewirkt an einer ersten Reinigungsstelle 46 eine
Vorreinigung und an einer zweiten Reinigungsstelle 48 eine
Endreinigung.
Die dargestellten Ausführungsbeispiele können zahlreich abge
ändert werden. Beispielsweise kann anstelle eines Reinigungs
bandes auch eine starre Reinigungsrolle verwendet werden, de
ren Oberfläche einen Fliesüberzug, einen Gewebeüberzug oder
Borsten enthält. Aus dem Überzug der Reinigungswalze oder aus
dem Reinigungsband kann Reinigungsflüssigkeit mithilfe von
Quetschwalzen entfernt werden. Alternativ können Wischele
mente oder Abstreifelemente verwendet werden. Die ver
schmutzte Reinigungsflüssigkeit kann mit geeigneten Verfah
ren, z. B. Filterverfahren, Trennverfahren unter Ausnutzung
der Zentrifugalkraft oder der Schwerkraft, von den Schmutz
partikeln getrennt und in einem Recycle-Zyklus dem Tauchbad
erneut zugeführt werden.
Bei einer weiteren Variante ist vorgesehen, beispielsweise
bei den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 4, 5 und 6,
daß das Reinigungsband vom Träger im Abstand gehalten werden
kann, so daß keine Reinigung erfolgt. Die Bildstruktur auf
dem Reinigungsband bleibt somit erhalten. Durch einen erneu
ten Farbauftrag kann dasselbe Bildmuster erneut umgedruckt
werden. Der Druckzyklus umfaßt dann eine Vielzahl von Um
druckvorgängen. Wird ein neuer Druckzyklus mit einem neuen
Bildmuster gestartet, so muß zuvor das Reinigungsband wieder
in Kontakt mit dem Druckträger gebracht werden, um dessen
Oberfläche zu reinigen. Es kann dann ein neues Bildmuster
aufgebracht werden.
Die beschriebenen Reinigungseinrichtungen können bevorzugt in
Verbindung mit einem Druckprozeß verwendet werden, wie er in
der WO 97/36746 beschrieben ist. Bei diesem werden auf der
Oberfläche eines Druckträgers hydrophobe und hydrophile Be
reiche entsprechend der Struktur des zu druckenden Druckbil
des erzeugt. Die Oberfläche wird mit einem dünnen Flüssig
keitsfilm überzogen, der die hydrophilen Bereiche benetzt.
Anschließend wird auf die Oberfläche Farbe aufgetragen, die
an den nicht benetzten Bereichen anhaftet und die von den be
netzten Bereichen nicht angenommen wird. Die Farbe wird von
dort auf das Trägermaterial umgedruckt. Zum Erzeugen des dün
nen Flüssigkeitsfilmes wird die Oberfläche mit Wasserdampf
beaufschlagt. Der Wasserdampf kann vorzugsweise mittels einer
nahe der Oberfläche des Druckträgers angeordneten Bedamp
fungseinrichtung auf die Oberfläche übertragen werden. Der
Wasserdampf kann auch mittels eines nahe der Oberfläche des
Druckträgers angeordneten, angefeuchteten Gewebebandes er
zeugt werden, das mithilfe einer Strahlungsquelle und/oder
einer Wärmequelle erhitzt wird, wobei der Wasserdampf auf die
Oberfläche übertragen wird.
Die beschriebene Reinigungsvorrichtung kann auch vorteilhaft
in Verbindung mit einem in der WO 98/32608 beschriebenen
Druckverfahren verwendet werden. Bei diesem Druckverfahren
werden auf der Oberfläche des Druckträgers farbanziehende und
farbabstoßende Bereiche entsprechend der Struktur des zu
druckenden Druckbildes erzeugt. Die farbabstoßenden Bereiche
sind mit einer Schicht aus einem farbabstoßenden Medium ver
sehen. Beim Auftrag von Farbe auf die Oberfläche haftet diese
an den farbanziehenden Bereichen an; von den farbabstoßenden
Bereichen wird die Farbe nicht angenommen. Die demnach ent
sprechend dem Druckbild verteilte Farbe auf der Oberfläche
des Druckträgers wird auf ein Trägermaterial umgedruckt. Als
farbabstoßendes Medium wird ein in fester Phase befindlicher
Stoff verwendet, der durch Abkühlung der Oberfläche des
Druckträgers auf diesem erzeugt wird. Vorzugsweise wird zum
Erzeugen der festen Phase des Stoffes, vorzugsweise von Was
ser, der Druckträger zumindest auf seiner Oberfläche auf eine
Temperatur unterhalb der Erstarrungstemperatur des Stoffes
abgekühlt. Die druckaktive Oberfläche des Druckträgers kann
zunächst vollkommen mit einer Festkörperschicht, vorzugsweise
einer Eisschicht, versehen sein. In einem digitalen Struktu
rierungsprozeß werden festkörperfreie bzw. eisfreie Bereiche
als farbanziehende Bereiche entsprechend der Struktur des zu
druckenden Druckbildes erzeugt. Vorzugsweise wird zum Abküh
len des Druckträgers ein Kühlflüssigkeitssystem verwendet.
Zum Ausbilden der eisfreien Bereiche der Eisschicht wird die
Oberfläche des Druckträgers mit Strahlung beaufschlagt, bei
spielsweise durch die Strahlung eines Lasers, einer Laser-
Diode, einer LED oder eines LED-Arrays. Alternativ können die
eisfreien Bereiche unter Verwendung von Heizelementen erzeugt
werden.
Eine weitere bevorzugte Einsatzmöglichkeit der beschriebenen
Reinigungseinrichtung kann für Druckverfahren verwendet wer
den, die in den PCT-Patentanmeldungen mit Aktenzeichen
PCT/EP00/06028 und PCT/EP00/06026 beschrieben sind. Hierbei
hat die Oberfläche der Druckwalze eine Vielzahl von Vertie
fungen zur Aufnahme von Druckflüssigkeit. Eine Einfärbesta
tion bringt Druckflüssigkeit in diese Vertiefungen. Mithilfe
eines digitalen Strukturierungsprozesses wird die Oberflä
chenspannung der Druckflüssigkeit in den Vertiefungen ent
sprechend einem zu druckenden Bildmuster beeinflußt. Beim Um
drucken wird entsprechend dem Bildmuster Druckflüssigkeit aus
den Vertiefungen auf den Träger gedruckt. In anderen Vertie
fungen verbleibt die Druckflüssigkeit und gelangt nicht auf
den Träger. Die beschriebenen Reinigungseinrichtungen sind
geeignet, die Druckflüssigkeit vollständig aus den Vertiefun
gen herauszulösen, so daß eine vollständige Reinigung der
Oberfläche des Druckträgers ermöglicht wird. Dieser ist so
dann bereit, in den Vertiefungen neue Druckflüssigkeit aufzu
nehmen, und es kann ein erneuter Strukturierungsprozeß und
Umdruckprozeß erfolgen.
Weitere Einzelheiten zu den beschriebenen Druckverfahren sind
in den genannten Dokumenten zu finden, deren Inhalt durch Be
zugnahme hiermit in den Offenbarungsgehalt der vorliegenden
Patentanmeldung einbezogen wird.
10
Druckträger
12
Auftragsvorrichtung
14
Strukturierungsvorrichtung
16
Farbauftragsvorrichtung
18
Umdruckstelle
20
Träger
22
Tauchbad
24
Ultraschallaktor
26
Gebläse
28
Hochdruckreinigungsvorrichtung
30
,
30
a,
30
b Reinigungsband
32
Andruckrolle
34
Gegendruckrolle
36
Absaugvorrichtung
38
,
40
Ultraschallaktoren
42
Heizquelle
44
Wasserauftragsvorrichtung
46
Vorreinigungsstelle
48
Endreinigungsstelle
Claims (26)
1. Einrichtung zum Reinigen eines Druckträgers (10),
bei dem der Druckträger (10) für jeden Druckzyklus an seiner Oberfläche so strukturiert wird, daß er neue Bildinformationen trägt, die mit Farbmaterial eingefärbt sind,
das Farbmaterial auf einen Träger (20) umgedruckt wird,
vor dem Aufbringen einer neuen Bildinformation die Ober fläche des Druckträgers (10) gereinigt wird,
wobei die Oberfläche des Druckträgers (10) mit einer Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt wird.
bei dem der Druckträger (10) für jeden Druckzyklus an seiner Oberfläche so strukturiert wird, daß er neue Bildinformationen trägt, die mit Farbmaterial eingefärbt sind,
das Farbmaterial auf einen Träger (20) umgedruckt wird,
vor dem Aufbringen einer neuen Bildinformation die Ober fläche des Druckträgers (10) gereinigt wird,
wobei die Oberfläche des Druckträgers (10) mit einer Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Strukturierung der Oberfläche des Druckträgers di
rekt oder indirekt mit Hilfe eines Digitalverfahrens er
folgt.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Reinigungsflüssigkeit Wasser enthält.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Reinigungsflüssigkeit aus Wasser und gegebenenfalls
Reinigungszusätzen besteht.
5. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Druckträ
gers (10) mit Ultraschallenergie beaufschlagt ist.
6. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Druckträ
gers (10) mit einem Hochdruckstrahl mit Reinigungsflüs
sigkeit beaufschlagt ist.
7. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der bandförmige Druckträger
durch ein Tauchbad (22) mit Reinigungsflüssigkeit ge
führt ist.
8. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß die Reinigung in mehreren Rei
nigungsstufen erfolgt.
9. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß zum Reinigen der Oberfläche
des Druckträgers (10) diese in Kontakt mit mindestens
einem Reinigungsband (30) gebracht ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Reinigungsband (30, 30a) mit Hilfe einer Federkraft
gegen die Oberfläche des Druckträgers (10) gedrückt ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeich
net, daß der bandförmige Druckträger (10) an einer Ge
gendruckrolle (34) anliegt.
12. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Reinigungsband (30, 30a,
30b) mit Ultraschallenergie beaufschlagt ist.
13. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Reinigungsband (30b) und
die Oberfläche des Druckträgers (10) mit Ultraschalle
nergie beaufschlagt ist.
14. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Reinigungsband (30) nach
dem Durchlaufen des Tauchbades (22) mit Reinigungsflüs
sigkeit an einer Absaugvorrichtung (36) vorbeigeführt
ist.
15. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Reinigungsband (30, 30a,
30b) entgegen der Laufrichtung des Druckträgers (10) be
wegt wird.
16. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Reinigungsband (30a) nach
dem Durchlaufen des Tauchbades (22) an einer Heizquelle
(42) vorbeigeführt ist.
17. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Reinigungsband (30b) nach
dem Durchlaufen des Tauchbades (22) an einer Wasserauf
tragsvorrichtung (44) vorbeigeführt ist.
18. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Reinigungsprozeß mehrstu
fig ist, wobei ein erstes Reinigungsband (30b) eine Vor
reinigung durchführt und ein zweites nachgeschaltetes
Reinigungsband (30a) die Endreinigung vornimmt.
19. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß ein einziges endloses Reini
gungsband (30) einen mehrstufige Reinigung ausführt.
20. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß das Reinigungsband ein Flies
band oder ein Gewebeband ist.
21. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß an Stelle des Reinigungsbandes
eine Reinigungswalze, vorzugsweise mit einem Flies- oder
Gewebeüberzug, verwendet wird.
22. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, durch
die wahlweise die Oberfläche des Druckträgers in Kontakt
mit dem Reinigungsband oder der Reinigungswalze gebracht
wird und durch die der Kontakt wieder aufgehoben wird.
23. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da
durch gekennzeichnet, daß der Druckträger ein Zwischen
träger ist, auf den die Bildinformationen von einem er
sten Druckträger übertragen werden.
24. Verfahren zum Reinigen eines Druckträgers (10),
bei dem der Druckträger (10) für jeden Druckzyklus an seiner Oberfläche so strukturiert wird, daß er neue Bildinformationen trägt, die mit Farbmaterial eingefärbt sind,
das Farbmaterial auf einen Träger (20) umgedruckt wird,
vor dem Aufbringen einer neuen Bildinformation die Ober fläche des Druckträgers (10) gereinigt wird,
wobei die Oberfläche des Druckträgers (10) mit einer Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt wird.
bei dem der Druckträger (10) für jeden Druckzyklus an seiner Oberfläche so strukturiert wird, daß er neue Bildinformationen trägt, die mit Farbmaterial eingefärbt sind,
das Farbmaterial auf einen Träger (20) umgedruckt wird,
vor dem Aufbringen einer neuen Bildinformation die Ober fläche des Druckträgers (10) gereinigt wird,
wobei die Oberfläche des Druckträgers (10) mit einer Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt wird.
25. Verfahren nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß
die Strukturierung der Oberfläche des Druckträgers mit
Hilfe eines Digitalverfahrens erfolgt.
26. Verfahren nach einem der Ansprüche 24 oder 25, dadurch
gekennzeichnet, daß der Druckträger ein Zwischenträger
ist, auf den die Bildinformationen von einem ersten
Druckträger übertragen werden.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10063987A DE10063987A1 (de) | 2000-12-21 | 2000-12-21 | Einrichtung und Verfahren zum Reinigen eines Druckträgers vor jedem Druckzyklus |
| EP01990392A EP1399316A2 (de) | 2000-12-21 | 2001-11-06 | Einrichtung und verfahren zum reinigen eines druckträgers vor jedem druckzyklus |
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE10063987A DE10063987A1 (de) | 2000-12-21 | 2000-12-21 | Einrichtung und Verfahren zum Reinigen eines Druckträgers vor jedem Druckzyklus |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=7668280
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10063987A Ceased DE10063987A1 (de) | 2000-12-21 | 2000-12-21 | Einrichtung und Verfahren zum Reinigen eines Druckträgers vor jedem Druckzyklus |
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