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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Seitentürstruktur, in welcher eine
Seitentür
schiebbar an wenigstens einer Seite eines Fahrzeugkörpers zur Bewegung
in einer Längsrichtung
zum Öffnen
und Schließen
einer Seitentüröffnung als
eine Zutrittsöffnung
oder Türöffnung montiert
ist, und genauer eine Schiebeseitentürstruktur, in welcher eine
Seitentür, die
schiebbar auf einer Seite eines Fahrzeugkörpers bzw. einer Fahrzeugkarosserie
montiert ist, eine Fensterscheibe aufweist, die nach oben und nach
unten bewegbar ist, um einen oberen Abschnitt einer Seitentüröffnung als
eine Türfensteröffnung zu schließen und
zu öffnen,
während
die Seitentür
in der Seitentüröffnung ist,
um einen unteren Abschnitt der Seitentüröffnung zu schließen.
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Typischerweise
weist eine Schiebeseitentürstruktur
für ein
Kraftfahrzeug, wie dies beispielsweise in 11 gezeigt
ist, eine Seitentür 103 auf,
die schiebbar auf einer Seite eines Fahrzeugkörpers 101 zur Bewegung
zwischen einer geschlossenen Position in einer Seitentüröffnung 102,
die als eine Zutrittsöffnung
in einer Seitenwand 109 des Fahrzeugkörpers 101 ausgebildet
ist, und einer offenen Position montiert bzw. angeordnet ist, wobei
sich die Schiebeseitentür 103 entlang
der äußeren Oberfläche der Fahrzeugseitenwand 109 erstreckt,
um vollständig die
Zutrittsöffnung
freizulegen bzw. freizugeben. Die Schiebeseitentür 103 weist eine Türfensteröffnung 104 auf,
die durch einen Fensterrahmen 105 und eine Fensterscheibe 106 ausgebildet
und definiert ist, die nach oben und nach unten bewegbar ist. Eine derartige
Seitentürstruktur
ist beispielsweise aus der japanischen ungeprüften Patentveröffentlichung
Nr. 2000-160933
bekannt.
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Die
Schiebeseitentür 103 des
Standes der Technik ist mit drei Führungsrollen, nämlich bzw.
insbesondere einer oberen vorderen Führungsrolle 107, einer
mittleren rückwärtigen Führungsrolle 107c und einer
unteren vorderen Führungsrolle 107b ausgestattet
bzw. versehen, welche an der Schiebeseitentür 103 jeweils an oberen,
rückwärtigen und
unteren Stellenseiten 103a, 103c und 103b gesichert
sind. Diese Führungsrollen 107a, 107b und 107c sind schiebbar
mit einer oberen Führungsschiene
bzw. -bahn 108a, die an einem oberen Abschnitt 102a der Seitentüröffnung 102 (nahe
dem Fahrzeugdach) angeordnet ist, einer unteren Führungsbahn
bzw. -spur 108b, die an einem unteren Abschnitt 102b der
Seitentüröffnung 102 (nahe
dem Türschwellerbereich) angeordnet
ist, und einer mittleren Führungsbahn 108c verbunden,
die in einem rückwärtigen Kotflügelpaneel
bzw. -blech 109 benachbart der Seitentüröffnung 102 angeordnet
ist. Die Schiebeseitentür 103 bewegt
sich gleitend zwischen der geschlossenen Position und der offenen
Position durch eine gleitende bzw. gleitbare Verbindung der Führungsrollen 107a, 107b und 107c zu
den Führungsbahnen 108a, 108b und 108c.
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In
dem Fall, wo die Schiebeseitentür 103 entweder
mit einer Fensterscheibe 106 versehen ist, die innerhalb
der Schiebeseitentür 3 zurückziehbar
bzw. einziehbar ist, oder nicht mit einer Fensterscheibe versehen
ist, um immer die Türfensteröffnung 104 freizugeben,
besteht ein mögliches
Risiko, mit dem ein Insasse konfrontiert ist bzw. wird, daß, wenn
die Schiebeseitentür 103 zu
der offenen Position bewegt ist bzw. wird, während ein Insasse ein Teil
des Körpers
des Insassen, beispielsweise eine Hand oder einen Kopf außerhalb
der Türfensteröffnung 104 bringt, der
Insasse das Teil des Insassenkörpers
zwischen dem Türfensterrahmen 105 und
einem vorderen Ende 109a des Kotflügels 109 der rückwärtigen Seite gefangen
bzw. geklemmt bekommt, der einen rückwärtigen Endabschnitt 102c der
Seitentüröffnung 102 ausbildet.
Das Risiko wird erkennbar bzw. begreiflich durch ein Beschränken eines
maximalen Bewegungsabstands der Schiebeseitentür 103 auf einen Abstand
D1 eliminiert bzw. beseitigt, der geringer als eine volle Breite
der Seitentüröffnung 102 ist,
um eine Abstandsentfernung D2 zwischen dem Türfensterrahmen 105 und
dem vorderen Ende 109a des Kotflügels 109 der rückwärtigen Seite übrig zu
lassen.
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Jedoch
macht die Schiebeseitentür 103,
die einen Fensterrahmen 105 aufweist, der im Bewegungsabstand
beschränkt
ist, um das Risiko zu eliminieren, die Türöffnung schmal und führt zu einer
Unbequemlichkeit, in das und aus dem Fahrzeug zu gelangen.
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JP 09 142 142 A offenbart
eine Seitentürstruktur
für ein
Fahrzeug, in welchem ein Türpaneel und
eine Türscheibe
für eine
Vorwärts-
und Rückwärtsbewegung
durch Führungsschienen
abgestützt bzw.
getragen sind. Die Türscheibe
ist unabhängig vom
Türpaneel
durch weitere Führungsschienen
abgestützt,
so daß sich
die Türscheibe
nach vorne und rückwärts relativ
zu und unabhängig
von dem Türpaneel
bewegen kann.
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Es
ist deshalb ein Ziel bzw. Gegenstand der vorliegenden Erfindung,
eine Schiebeseitentürstruktur
für ein
Fahrzeug bereitzustellen, um die Sicherheit eines Insassen im Fahrzeug
sicherzustellen, und einen Insassen mit Einrichtungen bzw. Geräten zu versehen,
um in das und aus dem Fahrzeug durch eine Seitentüröffnung als
eine Zutrittsöffnung
zu ge langen, in welcher eine Seitentür, welche schiebbar an dem
Fahrzeug montiert bzw. angeordnet ist, mit einer zurückziehbaren
bzw. einziehbaren Fensterscheibe versehen ist bzw. wird, die einen
oberen Abschnitt der Seitentüröffnung schließt und öffnet, der
eine Türfensteröffnung über der
Seitentür
in einer geschlossenen Position ausbildet, und kein Abschnitt der
Schiebeseitentüröffnung abgedeckt
verbleibt, wenn sich die Schiebeseitentür in einer völlig geöffneten
Position befindet.
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Die
vorhergehenden Ziele der vorliegenden Erfindung werden durch eine
Schiebeseitentürstruktur
erzielt, umfassend eine Seitentür
mit einer zurückziehbaren
bzw. einziehbaren Fensterscheibe, die schiebbar bzw. gleitbar an
wenigstens einer Seite eines Fahrzeugkörpers bzw. einer Fahrzeugkarosserie für eine Bewegung
in der Längsrichtung
des Fahrzeugkörpers
zwischen einer geschlossenen Position in einer Seitentüröffnung,
welche als eine Zutrittsöffnung
in der Seite des Fahrzeugkörpers
ausgebildet ist, wobei ein unterer Abschnitt der Seitentüröffnung durch
die Seitentür
geschlossen ist bzw. wird und ein oberer Abschnitt der Seitentüröffnung,
welcher eine Türfensteröffnung ausbildet,
geschlossen ist, wenn die Fensterscheibe vollständig aus der Seitentür vorragt
bzw. ausgetreten ist, und geöffnet
ist, wenn die Fensterscheibe teilweise oder vollständig in
die Seitentür
zurückgezogen
ist, und einer offenen Position montiert bzw. angeordnet ist, wobei
sich die Seitentür entlang
einer äußeren Oberfläche des
Fahrzeugkörpers
erstreckt, um die Zutrittsöffnung
freizulegen oder abzudecken. Die Schiebeseitentürstruktur weist abdichtende
Mittel, wie beispielsweise einen Abdichtstreifen für ein wasserdichtes
Abdichten der Türfensteröffnung auf,
welche durch die Fensterscheibe geschlossen ist bzw. wird, der an einem
Teil des Fahrzeugkörpers
montiert ist, welches die Türfensteröffnung umgibt,
um in unmittelbaren Kontakt mit einem Rand der Fensterscheibe gebracht
zu werden, wenn die Fensterscheibe aus der Seitentür vorragt.
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Die
Schiebeseitentürstruktur
bringt eine leichtgewichtige Schiebeseitentür zur Realisation bzw. Verwirklichung
und vermeidet die Notwendigkeit, einen Bewegungsabstand der Schiebeseitentür zu beschränken, was
daraus resultiert, daß sie
nicht einen Türfensterrahmen
aufweist, wobei die Sicherheit eines Insassen im Fahrzeug sichergestellt
wird und ein Insasse mit Möglichkeiten
bzw. Einrichtungen versehen wird, um in das und aus dem Fahrzeug zu
gelangen. Außerdem
verbessert die Schiebeseitentürstruktur,
die keine Türführungsschiene
bzw. -bahn nahe einem Kopfpfosten oder Querbalken der Seitentüröffnung aufweist,
eine Sicht durch das Seitentürfenster
herum und steigert den Grad eines Fahrzeugtürdesigns.
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Die
Schiebeseitentürstruktur
beinhaltet Türführungsmittel
für eine
führende
bzw. Führungsbewegung
der Seitentür,
welche obere und untere Türseitenführungsschienen
bzw. -bahnen, die parallel zueinander an der Seitentür mit einer
vertikalen Trennung montiert bzw. angeordnet sind, obere und untere
körperseitige
Führungsschienen,
die parallel zueinander am Fahrzeugseitenkörper mit einer vertikalen Trennung
montiert bzw. angeordnet sind, obere und untere türseitige
Führungsrollenanordnungen, welche
fix an der Seitentür
montiert sind und schiebbar jeweils mit der oberen und unteren türseitigen Führungsschiene
verbunden sind, und obere und untere türseitige Führungsrollenanordnungen umfassen,
die fix an der Seitentür
montiert sind und schiebbar mit den oberen und unteren körperseitigen
Führungs schienen
jeweils verbunden sind. Die Führungsmittel
montieren schiebbar die Seitentür
am Fahrzeugkörper
an vier verschiedenen Stellen, um so eine verbesserte abstützende Starrheit
bzw. Steifigkeit der Seitentür
zu erzielen. Folglich wird der Seitentür selbst ermöglicht,
eine vergleichsweise niedrige strukturelle Starrheit bzw. Steifigkeit
aufzuweisen. Dies realisiert bzw. verwirklicht eine leichtgewichtige Seitentür.
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Die
Seitentür
weist darin einen Innenraum für ein
wenigstens teilweises Aufnehmen der Fensterscheibe und eines Fensterreglers
auf, welcher arbeitet bzw. operativ ist, um das Fensterglas bzw.
die Fensterscheibe aus dem Innenraum auszubringen und die Fensterscheibe
in den Innenraum zurückzuziehen.
Die derart strukturierte Seitentür
ermöglicht einem
Insassen im Fahrzeug, eine vergleichsweise große und schwere Fensterscheibe
mühelos
auszubringen und zurückzuziehen.
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In
der Schiebeseitentürstruktur
können
die oberen und unteren körperseitigen
Führungsschienen
an einem rückwärtigen Kotflügelpaneel
bzw. -blech, welches ein Teil des Fahrzeugseitenkörpers benachbart
der Seitentüröffnung ausbildet,
und an einem Bodenpfosten bzw. -steher montiert sein, welcher jeweils
die Seitentüröffnung nahe
dem Türschwellerbereich
ausbildet. Spezifisch sind die obere und untere körperseitige
Führungsschiene
an verschiedenen Positionen angeordnet, die in einer Längsrichtung
des Fahrzeugkörpers
von der Vorderseite zur Rückseite
verschoben sind. Demgemäß ist die
Seitentür
am Fahrzeugkörper
in verschiedenen Positionen abgestützt, die sowohl in einer vertikalen als
auch Längsrichtung
verschoben sind. Dies verstärkt
die abstützende
Starrheit bzw. Steifigkeit der Seitentür.
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Weiterhin
können
die oberen und unteren körperseitigen
Führungsrollenanordnungen
an einem rückwärtigen Seitenpfosten
bzw. -steher, welcher die Seitentüröffnung ausbildet, mit einer
vertikalen Trennung unter einer oberen Kante der Seitentür montiert
sein. Dies stellt einen großen
Raum für
die Türfensteröffnung bereit.
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Die
oberen und unteren türseitigen
Führungsschienen
bzw. -bahnen können
innerhalb des Inneren der Seitentür installiert sein. Dies ermöglicht, daß die Seitentür eine nicht
entlastete Oberfläche aufweist,
was zu einer Designverbesserung führt.
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Außerdem können die
oberen und unteren türseitigen
Führungsrollenanordnungen
an der Seitentür
an Stellen nahe jeweils einem oberen Eck eines rückwärtigen Endes und nahe einem
unteren Eck eines vorderen Endes montiert bzw. angeordnet sein. Spezifisch
sind die oberen und unteren türseitigen Führungsrollenanordnungen
diagonal an der Seitentür
angeordnet. Demgemäß können die
oberen und unteren türseitigen
Führungsrollenanordnungen größtmöglich sowohl
in einer vertikalen als auch Längsrichtung
getrennt werden, um die abstützende Starrheit
bzw. Steifigkeit der Seitentür
zu verstärken.
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Gemäß der Schiebeseitentürstruktur
der vorliegenden Erfindung, in welcher die Türfensteröffnung über der Seitentür durch
die Fensterscheibe geöffnet
und geschlossen wird, ist die Seitentür nicht auf einen Bewegungsabstand
beschränkt,
der daraus resultiert, daß man
keinen Türfensterrahmen
hat, während
die Sicherheit eines Insassen im Fahrzeug sicherge stellt wird und
einem Insassen Einrichtungen bereitgestellt werden, in das und aus
dem Fahrzeug zu gelangen.
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Die
obigen und andere Ziele und Merkmale der vorliegenden Erfindung
werden klar aus der folgenden detaillierten Beschreibung verstanden
werden, wenn sie unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen
gelesen wird, wobei die gleichen Bezugszeichen verwendet wurden,
um gleiche oder ähnliche
Teile oder Mechanismen überall
in den Zeichnungen zu bezeichnen, und in welchen:
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1 eine
Seitenansicht eines Fahrzeugkörpers
ist, der eine Schiebeseitentürstruktur
gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung aufweist, in welcher eine Seitentür in einer
geschlossenen Position ist;
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2 eine
Seitenansicht des Fahrzeugkörpers
bzw. der Fahrzeugkarosserie ist, wobei die Seitentür in einer
offenen Position ist;
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3 eine
Seitenansicht ist, die eine eine Fensterscheibe zurückziehende
bzw. einziehende Struktur der Seitentür zeigt;
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4 eine
Querschnittsansicht eines Abdichtstreifens zwischen einer stationären Fensterscheibe
eines vorderen Körpers
und einer zurückziehbaren
bzw. einziehbaren Fensterscheibe ist, entlang einer Linie IV-IV
von 1 genommen;
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5 eine
Querschnittsansicht eines Abdichtstreifens zwischen einem stationären Fahrzeugdach
und einer zurückziehbaren
Fensterscheibe ist, entlang einer Linie V-V von 1 genommen;
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6 eine
Querschnittsansicht eines Abdichtstreifens zwischen einem rückwärtigen Körperabschnitt
und einer zurückziehbaren
Fensterscheibe ist, entlang einer Linie VI-VI von 1 genommen;
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7 eine
perspektivische Ansicht der Seitentür ist, die vom Fahrzeugkörper getrennt
ist;
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8A eine
perspektivische Ansicht einer Führungsrolle
und ihrer assoziierten bzw. zugehörigen Struktur ist, die am
Fahrzeugkörper
montiert ist;
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8B eine
Querschnittsansicht einer Türführungsstruktur
ist, entlang einer Linie VIII-VIII von 2 genommen;
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9A eine
perspektivische Ansicht einer unteren vorderen Führungsrolle und ihrer assoziierten
Struktur ist, die an die Seitentür
montiert ist;
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9B eine
Querschnittsansicht der Türführungsstruktur
ist, entlang einer Linie IX-IX von 2 genommen;
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9A eine
perspektivische Ansicht einer oberen rückwärtigen Führungsrolle und ihrer assoziierten
Struktur ist, die an der Seitentür
montiert ist;
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10B eine Querschnittsansicht der Türführungsstruktur
ist, entlang einer Linie X-X von 2 genommen;
und
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11 eine
Seitenansicht eines Fahrzeugkörpers
ist, der eine konventionelle bzw. herkömmliche Seitentür aufweist.
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Bezugnehmend
auf die Zeichnungen im Detail, und insbesondere auf 1 und 2,
die einen Fahrzeugkörper 1 zeigen,
der mit einer Schiebeseitentürstruktur
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ausgerüstet bzw. ausgestattet ist,
weist der Fahrzeugkörper
bzw. die Fahrzeugkarosserie 1 eine Seitentür 3 auf,
die schiebbar zu einer Bewegung zwischen einer geschlossenen Position
in einer Seitentüröffnung 2,
die als eine Zutrittsöffnung ausgebildet
ist, wie dies in 1 gezeigt ist, und einer offenen
Position montiert bzw. angeordnet ist, wobei sich die Seitentür 3 entlang
der äußeren Oberfläche eines
rückwärtigen Kotflügelpaneels
bzw. -blechs 16 erstreckt, um die Zutrittsöffnung 2 freizulegen,
wie dies in 2 gezeigt ist. Die Seitentüröffnung 2 wird
durch eine rückwärtige Kante
bzw. einen rückwärtigen Rand 5a einer
stationären
Vorderseiten-Fensterscheibe 5, einen Kopfpfosten oder Querbalken 2a,
einen Seitenpfosten 2c und einen Bodenpfosten 2b ausgebildet.
Die Seitentür 3 ist
mit einer motorangetriebenen, zurückziehbaren bzw. einziehbaren
Fensterscheibe 6 ausgestattet, die beweglich zu einer Bewegung
zwischen einer geschlossenen oder vorragenden Position montiert
ist, wobei sich die Fensterscheibe 6 in einer oberen Hälfte der
Seitentüröffnung (welche
als eine Türfensteröffnung bezeichnet
wird) 4, wie dies in 1 gezeigt
ist, und einer offenen oder zurückgezogenen
bzw. eingezogenen Position erstreckt, wobei die Fensterscheibe 6 in der
Seitentür 3 ist,
um die Türfensteröffnung 4 freizulegen,
wie dies in 2 gezeigt ist. Die Türfensteröffnung 4 ist
durch die rückwärtige Kante 5a der
stationären
Vorderseiten-Fensterscheibe 5, den Kopfpfosten 2a der
Seitentüröffnung 2,
eine obere Hälfte
des Seitenpfostens 2c, der eine rückwärtige Seite der Seitentüröffnung 2 ausbildet,
und eine obere Kante 3a der Seitentür 3 in der geschlossenen
Position konfiguriert. Der Fahrzeugkörper 1 ist mit einer
stationären
rückwärtigen Fensterscheibe 25 ausgestattet.
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Bezugnehmend
auf 3, die einen Zurückzieh- bzw. Einziehmechanismus
für die
Fensterscheibe 6 zeigt, weist die Seitentür 3 einen
Innenraum für eine
Fenstertasche 11 auf, um die Fensterscheibe 6 darin
aufzunehmen, und ist mit einem motorangetriebenen Fensterregler 12 im
Innenraum oder in der Fenstertasche 11 versehen. Der Fensterregler 12, welcher
eine schiebende Bewegung der Fensterscheibe 6 nach oben
und nach unten verursacht, umfaßt
ein Paar von vertikalen Führungsschienen
bzw. -bahnen 13, die an gegenüberliegenden Enden der Fenstertasche 11 angeordnet
sind, und eine Hebe- bzw. Hubschiene 14, die zentral zwischen
den Führungsschienen 13 in
der Fenstertasche 11 der Seitentür 3 angeordnet ist.
Die Führungsschienen 13 und
die Hubschiene 14 führen
vordere und rückwärtige Enden
einer Bodenleiste 6a der Fensterscheibe 6 für eine Schiebebewegung
nach oben und nach unten. Der Fensterregler 12 umfaßt weiterhin
eine als eine Schleife ausgebildete Hebe- bzw. Hubschnur 14a,
die zwischen Hebe- bzw. Hubschnur-Riemenscheiben 14b montiert
ist, die an oberen und unteren Enden der Hubschiene 14 gesichert
sind und an der Bodenleiste 6a der Fensterscheibe 6 gesichert
sind, und einen Motor 15, der an der Hubschiene 14 gesichert
ist. Die Hubschnur 14a wird durch den Motor 15 nach
oben und nach unten gezogen, um die Fensterscheibe 6 aus
der Fenstertasche 11 der Seitentür 3 auszubringen und
in diese zurückzuziehen.
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4 bis 6 zeigen
Abdichtstreifenstrukturen zwischen der zurückziehbaren Fensterscheibe 6 und
dem Fahrzeugkörper 1.
Wie in 4 gezeigt, die eine Abdichtstruktur zwischen der
Fensterscheibe 6 und einer stationären Fensterscheibe 5 zeigt, die
fix an einem vorderen Abschnitt des Fahrzeugkörpers 1 montiert ist,
weist die Fensterscheibe 5 eine rückwärtige Kante 5a auf,
die in Übereinstimmung
mit der vorderen Kante 6b der Fensterscheibe 6 ausgebildet
ist. Die Fensterscheibe 5 ist mit einem Abdichtstreifen 20,
wie beispielsweise einem Abdichtstreifen versehen, der fix an der
rückwärtigen Kante 5a davon montiert
ist. Der Abdichtstreifen 20 ist mit der vorderen Kante 6b und
seinem Rand der Fensterscheibe 6 in der vorragenden bzw.
ausgebrachten Position in Kontakt gebracht, um eine wasserdichte
Struktur zwischen den Fensterscheiben 5 und 6 auszubilden.
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Wie
in 5 und 6 gezeigt, die eine Abdichtstruktur
zwischen der Fensterscheibe 6 und einem Fahrzeugdach und
einem rückwärtigen Karosserie-
bzw. Körperabschnitt
des Fahrzeugkörpers 1 zeigen,
ist das Fahrzeugdach mit einer Dachschiene 21 versehen,
die unmittelbar über
dem Kopfpfosten oder Querbalken 2a der Seitentüröffnung 2 angeordnet
ist. Die Dachschiene 21 umfaßt ein äußeres Dachpaneel bzw. -blech 21a und
ein inneres Dachpaneel bzw. -blech 21b, welche geschweißt oder
auf andere Weise aneinander gesichert bzw. befestigt sind. Diese
Dachpaneele 21a und 21b sind so geformt, um einen
Raum 22 dazwischen auszubilden, und weisen Flansche auf,
die eine Montagehalterung bzw. -klammer 23 ausbilden. Die
Dachschiene 21 ist mit einem Abdichtstreifen 24,
wie beispielsweise einem Dichtstreifen versehen, der fix an der
Montageklammer bzw. dem Montageträger 23 der Dachschiene 23 montiert
ist. Der Abdichtstreifen 24 ist bzw. wird mit einem oberen
Randabschnitt der Fensterscheibe 6 in der vorragenden Position
in Kontakt gebracht, um eine wasserdichte Struktur zwischen der
Fensterscheibe 5 und der Dachschiene 21 auszubilden.
Wie in 6 gezeigt, weist der Fahrzeugkörper 1 an einer Stelle
unmittelbar nach der Seitentüröffnung 2 einen zentralen
bzw. Zentrumspfeiler 24 auf, umfassend ein inneres Paneel 24a des
zentralen Pfeilers und ein äußeres Paneel
bzw. eine äußere Tafel 24b der
zentralen Säule,
die aneinander geschweißt
sind. Diese Paneele 24a und 24b des zentralen
Pfeilers weisen Flansche auf, die eine Montagehalterung 26 ausbilden,
die sich entlang des Seitenpfostens 2c erstrecken, der
eine rückwärtige Seite
der Türfensteröffnung 4 ausbildet.
Die zentrale Säule 24 ist
mit einem Abdichtstreifen 27, wie beispielsweise einem
Dichtstreifen versehen, der fix an der Montagehalterung 26 des
zentralen Pfeilers 24 montiert ist. Der Abdichtstreifen 27 ist
bzw. wird mit einem rückwärtigen Kanten-
bzw. Randabschnitt der Fensterscheibe 6 in der vorragenden
bzw. ausgefahrenen Position in Kontakt gebracht, um eine wasserdichte
Struktur zwischen der Fensterscheibe 5 und dem zentralen
Pfeiler 24 auszubilden. Die Montagehalterungen bzw. -klammern 23 und 26 sind
als ein integrales Stück
ausgebildet. Ähnlich
sind die Abdichtstreifen 24 und 27 als ein integrales
Stück ausgebildet.
Wie in 6 zu sehen, ist ein Abdichtstreifen 28 zwischen
dem zentralen Pfeiler 24 und der rückwärtigen stationären Fensterscheibe 25 vorgesehen.
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Die
Schiebeseitentürstruktur
der vorliegenden Erfindung, die keinen Fensterrahmen für die Fensterscheibe 6 aufweist,
ermöglicht,
daß sich
die Seitentür 3 nach
rückwärts schiebt,
um beinahe den gesamten Bereich der Seitentüröffnung 2 freizulegen,
ohne einen Raum übrig
zu lassen, wie beispielsweise den Raumabstand D2, der bereitgestellt
ist, um einen Insassen daran zu hindern, daß er seine Hand oder seinen
Kopf zwischen dem Türrahmen 105 und dem
rückwärtigen Abschnitt 102c eingeklemmt
bekommt, der das rückwärtige Ende
der Seitentüröffnung 102,
wie dies in 11 gezeigt ist, vor dem Seitenpfosten 2c ausbildet,
der das rückwärtige Ende der
Türfensteröffnung 4 ausbildet.
Spezifisch ist der Gleit- bzw. Schiebeabstand D der Seitentür 3 größer als
der Schiebeabstand D1 der herkömmlichen
Seitentür 103,
um den Raumabstand D2 (siehe 11). Demgemäß stellt
die Schiebeseitentürstruktur
die Sicherheit eines Insassen im Fahrzeug sicher und stellt einem
Insassen Möglichkeiten
bzw. Einrichtungen zur Verfügung,
um in das und aus dem Fahrzeug zu gelangen.
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7 zeigt
Türführungsstrukturen
zum Montieren der Seitentür 3 am
Fahrzeugkörper 1 und
zum Führen
einer Gleit- bzw.
Schiebebewegung der Seitentür 3.
Die Seitentür 3 ist
an ihrer Innenseite mit oberen und unteren türseitigen Führungsschienen 8A und 8B versehen,
die sich horizontal parallel zueinander erstrecken. Die oberen und
unteren türseitigen
Führungsschienen 8A und 8B sind
bei einem ausreichenden Abstand voreinander getrennt. Andererseits
ist der Seitenpfosten 2c, der die Seitentüröffnung 2 ausbildet,
mit oberen und unteren körperseitigen
Führungsrollenanordnungen 7A und 7B,
jeweils in einer Position an den oberen und unteren türseitigen
Führungsschienen 8A und 8B versehen.
Diese oberen und unteren körperseitigen
Führungsrollenanordnungen 7A und 7B sind
jeweils schiebbar mit den oberen und unteren türseitigen Führungsschienen 8A und 8B verbunden.
Weiterhin ist die Seitentür 3 an
ihrer Innenseite mit einer oberen türseitigen Führungsrollenanordnung 9A,
die unmittelbar über einem
rückwärtigen Ende
der oberen türseitigen
Führungsschiene 8A angeordnet
ist, und einer unteren türseitigen
Führungsrollenanordnung 9B versehen, die
unmittelbar unter einem vorderen Ende der unteren türseitigen
Führungsschiene 8B angeordnet
ist. Andererseits ist der Fahrzeugkörper 1 mit einer oberen
körperseitigen
Führungsschienenanordnung 10A,
die am rückwärtigen Kotflügelpaneel
bzw. -blech 16 installiert ist, und einer unteren körperseitigen
Führungsschienenanordnung 10B versehen,
die am Bodenpfosten 2a der Seitentüröffnung 2 in einer Position
entsprechend der oberen und unteren türseitigen Führungsrollenanordnungen 9A bzw. 9B installiert
ist. Diese obere und untere türseitige
Führungsrollenanordnung 9A und 9B sind
schiebbar mit der oberen und unteren körperseitigen Führungsschiene 10A bzw. 10B verbunden.
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8A und 8B zeigen
Details einer Türführungsstruktur,
umfassend die körperseitige
Führungsrollenanordnung 7A, 7B und
die türseitige
Führungsschiene 8A, 8B.
Weil die obere und untere Türführungsstruktur
in der Struktur und in der Tätigkeit bzw.
dem Betrieb miteinander identisch sind, wird die folgende Beschreibung
nur auf die obere Türführungsstruktur
gerichtet, umfassend die obere körperseitige
Führungsrollenanordnung 7A und
die obere türseitige
Führungsschiene 8A.
Wie gezeigt, umfaßt die
körperseitige
Führungsrollenanordnung 7A eine Führungsrolle 31a,
eine positionierende bzw. Positionierrolle 31c und eine
Montagehalterung 30, auf welcher die Rollen bzw. Walzen 31a und 31c zu
einer Drehung montiert sind, und ist bzw. wird am Fahrzeugkörper 1 durch
eine im allgemeinen L-förmige Halterung
bzw. Klammer 29 installiert, die an einem vorderen Ende
des Seitenpfostens 2c gesichert ist, der das rückwärtige Ende
der Seitentüröffnung 2 ausbildet.
Spezifisch weist die im allgemeinen L-förmige Halterung 29 eine
vertikale Basis 29a, die am Seitenpfosten 2c verschraubt
oder auf andere Weise gesichert ist, und einen horizontalen Support-
bzw. Abstützarm 29b auf,
der sich nach vorne in der Längsrichtung
des Fahrzeugkörpers 1 erstreckt.
Die Montagehalterung 30 weist eine horizontale Basis 30a, die
sich nach außen
in einer querverlaufenden Richtung des Fahrzeugkörpers 1 erstreckt,
eine vertikale Montagestütze 30b,
die sich in der Längsrichtung entlang
der äußeren Oberfläche eines
rückwärtigen Kotflügelpaneels
bzw. -blechs 16 erstreckt, und einen horizontalen Montagearm 30c auf,
der sich von einem rückwärtigen Ende
der vertikalen Montagestütze 30b in
der querlaufenden Richtung erstreckt. Die Montagehalterung 30 ist
schwenkbar mit der im allgemeinen L-förmigen Halterung 29 verbunden.
Die Führungsrolle 31a ist
zu einer Drehung auf einer Welle 31b montiert, die horizontal
an der vertikalen Montagestütze 30b der
Montagehalterung 30 gesichert ist. Die positionierende
bzw. Positionierrolle 31c ist zu einer Drehung auf einer
Welle 31d montiert, die vertikal am horizontalen Montagearm 30c der
Montagehalterung 30 gesichert ist.
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Wie
im Detail in 8A gezeigt, weist die türseitige
Führungsschiene 8B einen
im allgemeinen umgekehrten U-förmigen
Querschnitt auf, der durch eine horizontale obere Wand 8a,
eine innere vertikale Wand 8b und eine äußere vertikale Wand 8c definiert ist,
und ist in der Seitentür 3 installiert,
wobei die innere vertikale Wand 8b an ein Türinnenpaneel 32 geschweißt oder
auf andere Weise daran gesichert ist, um die Führungsrolle 31a und
die positionierende Rolle 31c darin aufzunehmen. Weiterhin
sind das Türinnenpaneel 32 und
eine Seitentürverkleidung 33 mit
Führungsschlitzen 32a und 33a ausgebildet,
die sich jeweils in der Längsrichtung
erstrecken, um die Montagehalterung 30 darin aufzunehmen.
Wie in 2 und 7 zu sehen, weist die türseitige
Führungsschiene 8A einen
Endabschnitt auf, der zur Rückseite 3c der
Seitentür 3 erstreckt
ist. Eine Gleit- bzw. Schiebebewegung der Seitentür 3 von
der offenen Position zu der geschlossenen Position, die durch die
Führungsstruktur
bewirkt wird, die die türseitige
Führungsschiene 8A mit
dem erstreckten bzw. verlängerten
Endabschnitt aufweist, führt
die Seitentür 3 derart,
daß, wenn
sich die Seitentür 3 nach
vorne bewegt und sich an die geschlossene Position in der Seitentüröffnung 2 annähert, die
positionierende Rolle 31c durch die türseitige Führungsschiene 8A am
verlängerten
Endabschnitt geführt wird
und gleichzeitig die Montagehalterung 30 gezwungen wird,
sich in einer Richtung im Uhrzeigersinn, wie in 8A gesehen,
zu drehen, um dadurch der Seitentür 3 zu ermöglichen,
in die Seitentüröffnung 2 einzupassen.
Andererseits führt
die Führungsstruktur
die Seitentür 3 von
der geschlossenen Position zu der offenen Position in einer umgekehrten Weise.
D.h., wenn die Seitentür 3 nach
rückwärts gezwungen
bzw. beaufschlagt wird, wird die Montagehalterung 30 gezwungen,
sich in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen, um
dadurch die Seitentür 3 aus
der Seitentüröffnung 2 zu
heben, und gleichzeitig wird die positionierende Rolle 31c durch die
türseitige
Führungsschiene 8A am
erstreckten Endabschnitt geführt.
Wenn einmal die positionierende Rolle 31c den erstreckten
Endabschnitt der türseitigen
Führungsschiene 8A verläßt, wird
die Führungsrolle 31a durch
die türseitige
Führungsschiene 8A geführt, während sich
die Seitentür 3 nach
rückwärts bewegt.
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9A und 9B zeigen
Details der unteren Führungsstruktur,
umfassend die türseitige
Führungsrollenanordnung 9B und
die körperseitige
Führungsschiene 10B.
Wie gezeigt, umfaßt
die körperseitige
Führungsrollenanordnung 9B eine
Führungsrolle 35a,
eine positionierende Rolle 35c und eine im allgemeinen
L-förmige
Montagehalterung 34. Die im allgemeinen L-förmige Montagehalterung 34 weist
eine vertikale Basis 34a, einen horizontalen Montagearm 34b,
der sich horizontal von der vertikalen Basis 34a erstreckt,
und einen vertikalen Montagearm 34c auf, der sich nach
unten von einem Ende des horizontalen Montagearms 34b erstreckt.
Die Montagehalterung 34 an der vertikalen Basis 34a ist
an der Rückseite 3b der
Seitentür 3 verschraubt
oder auf andere Weise gesichert, und stützt die Führungsrolle 35a für eine Drehung
auf einer Welle 35b, die am horizontalen Montagearm 34b gesichert
ist, und die positionierende Rolle 35c zu einer Rotation
auf einer Welle 35d ab, die am horizontalen Montagearm 34a gesichert ist.
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Wie
im Detail in 9B gezeigt, weist die körperseitige
Führungsschiene 10B,
die am Bodenpfosten 2b installiert ist, der ein Teil der
Seitentüröffnung 2 ausbildet,
einen im allgemeinen umgedrehten U-förmigen Querschnitt auf, der
durch eine horizontale oberste Wand 36a und eine innere
vertikale Wand 36c definiert ist, die mit einem Schulterabschnitt
eines Bodenpaneels 45 und einer äußeren vertikalen Wand 36b verschweißt oder
auf andere Weise gesichert bzw. befestigt ist. Die äußere vertikale
Wand 36c weist einen unteren Flansch auf, der sich nach
innen erstreckt. Wie in 2 und 7 zu sehen,
weist die körperseitige
Führungsschiene 10A einen
vorderen Endabschnitt auf, der nach innen gebogen ist. Die positionierende
Rolle 35c wird durch die Körperführungsschiene 10B geführt, die
mit der äußeren vertikalen
Wand 36c einen Kontakt hält. Eine Gleit- bzw. Schiebebewegung
der Seitentür 3, die
durch die Führungsstruktur
bewirkt wird, die die körperseitige
Führungsschiene 10B mit
dem gebogenen Endabschnitt aufweist, ist derartig, daß, wenn sich
die Seitentür 3 nach
vorne bewegt, die Seitentür 3 durch
die rollende Bewegung der Führungsrolle 35a am
Bodenpfosten 2b der Seitentüröffnung 2 geführt wird,
und wenn sich die Seitentür 3 der
geschlossenen Position in der Seitentüröffnung 2 annähert, die
positionierende Rolle 35c durch die körperseitige Führungsschiene 10B am
gebogenen Endabschnitt geführt
wird, um in die Seitentüröffnung 2 zu
passen. Andererseits wird, wenn die Seitentür 3 in der Seitentüröffnung 2 nach
rückwärts gezwungen wird,
die positionierende Rolle 31c durch die körperseitige
Führungsschiene 10B am
gebogenen Endabschnitt geführt,
um dadurch die Seitentür 3 aus der
Seitentüröffnung 2 zu
heben. Wenn einmal die positionierende Rolle 35c den erstreckten
Endabschnitt der türseitigen
Führungsschiene 10B verläßt, gleitet
bzw. schiebt die Seitentür 3 nach
rückwärts durch eine
rollende Bewegung der Führungsrolle 35a am
Bodenpfosten 2b, während
die Führungsrolle 35a durch
die türseitige
Führungsschiene 10B geführt wird.
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10A und 10B zeigen
Details der oberen Führungsstruktur,
umfassend die türseitige Führungsrollenanordnung 9A und
die körperseitige Führungsschiene 10A.
Wie gezeigt, umfaßt
die türseitige
Führungsrollenanordnung 9A eine
Führungsrolle 39a,
eine positionierende Rolle 39c und eine im allgemeinen
kanalförmige
Montagehalterung 38. Die Montagehalterung 38 weist
eine horizontale Basis 38a, die sich in der Längsrichtung
erstreckt, einen ersten vertikalen Montagearm 38b, der
sich nach unten vom horizontalen Abstützarm 34a erstreckt,
und einen zweiten horizontalen Montagearm 38c auf, der sich
horizontal von der horizontalen Basis 34a erstreckt. Die
Montagehalterung 34 an der horizontalen Basis 34a ist
schwenkbar an einer Montageerhebung 37 durch eine vertikale
Schwenk- bzw. Drehwelle 37a montiert. Die Montagehalterung 34 stützt bzw.
trägt die
Führungsrolle 39a zu
einer Drehung auf einer Welle 39b, die am ersten vertikalen
Aufbau 38b gesichert ist, und die positionierende Rolle 39c zu
einer Drehung auf einer Welle 39d, die am zweiten horizontalen
Montagearm 38c gesichert ist.
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Wie
im Detail in 10B gezeigt, weist die körperseitige
Führungsschiene 10A,
die am rückwärtigen Kotflügelpaneel 16 installiert
ist, einen im allgemeinen kanalförmigen
Querschnitt auf, der durch eine horizontale obere Wand 40a,
eine vertikale Seitenwand 40b und eine horizontale Bodenwand 40c definiert
ist. Die horizontale obere Wand 40a weist einen vertikalen
Flansch 40d auf, der sich nach unten erstreckt. Die Führungsrolle 39a und
die positionierende Rolle 39c sind bzw. werden durch die
körperseitige
Füh rungsschiene 10A geführt, die
einen Kontakt mit der horizontalen Bodenwand 40c bzw. dem vertikalen
Flansch 40c beibehält.
Wie in 7 zu sehen, weist die körperseitige Führungsschiene 10A einen
vorderen Endabschnitt auf, der nach innen entlang des rückwärtigen Seitenpfostens 2c der
Seitentüröffnung 2 gebogen
ist. Eine Gleit- bzw. Schiebebewegung der Seitentür 3 von
der offenen Position zu der geschlossenen Position, die durch die
Führungsstruktur
bewirkt wird, die die körperseitige
Führungsschiene 10A mit
dem erstreckten Endabschnitt aufweist, ist derart, daß, wenn
sich die Seitentür 3 nach vorne
bewegt und sich der geschlossenen Position in der Seitentüröffnung 2 annähert, die
positionierende Rolle 31c durch die türseitige Führungsschiene 8A am
erstreckten Endabschnitt geführt
wird, und gleichzeitig die Montagehalterung 38 gezwungen
wird, sich um die vertikale Schwenkwelle 37a zu drehen,
um dadurch der Seitentür 3 zu
ermöglichen,
in die Seitentüröffnung 2 einzupassen.
Andererseits wird, wenn die Seitentür 3 nach rückwärts gezwungen bzw.
beaufschlagt wird, die Montagehalterung 38 gezwungen sich
zu drehen, um dadurch die Seitentür 3 aus der Seitentüröffnung 2 zu
heben, und gleichzeitig wird die positionierende Rolle 39c durch
den erstreckten Endabschnitt der körperseitigen Führungsschiene 10A geführt. Wenn
einmal die positionierende Rolle 39c den erstreckten Endabschnitt
der türseitigen
Führungsschiene 8A verläßt, wird
die Führungsrolle 39a durch
die körperseitige
Führungsschiene 10A geführt, während sich
die Seitentür 3 nach
rückwärts bewegt.
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Wie
oben im Detail beschrieben, eliminiert die Schiebeseitentürstruktur
der vorliegenden Erfindung das mögliche
Risiko, daß ein
Insasse in dem Fahrzeug einen Körper
zwischen der Seitentür
und dem vorderen Ende des rückwärtigen Seitenkörpers gefangen
bekommt, der das rückwärtige Ende
der Seitentüröffnung ausbildet,
ohne die Seitentüröffnung teilweise
abgedeckt zu belassen, und stellt außerdem Möglichkeiten bzw. Einrichtungen
zur Verfügung,
in das und aus dem Fahrzeug zu gelangen. Außerdem ist, da die Seitentür schiebbar
mit dem Fahrzeugkörper
durch ein Paar von türseitigen
Führungsrollenanordnungen
und ein Paar von körperseitigen Führungsrollenanordnungen
verbunden ist, die Seitentür
schiebbar immer an wenigstens drei Punkten abgestützt, die
in vertikaler und Längsrichtung
getrennt sind, so daß die
Schiebeseitentürstruktur
die Seitentür
mit hoher abstützender
Starrheit bzw. Steifigkeit versieht.