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DE19634324A1 - Fahrzeugdach - Google Patents

Fahrzeugdach

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Publication number
DE19634324A1
DE19634324A1 DE1996134324 DE19634324A DE19634324A1 DE 19634324 A1 DE19634324 A1 DE 19634324A1 DE 1996134324 DE1996134324 DE 1996134324 DE 19634324 A DE19634324 A DE 19634324A DE 19634324 A1 DE19634324 A1 DE 19634324A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
vehicle roof
roof according
roof
vehicle
Prior art date
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Granted
Application number
DE1996134324
Other languages
English (en)
Other versions
DE19634324C2 (de
Inventor
Olaf Kraschienski
Gebhard Poppele
Franz Himmel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Webasto SE
Original Assignee
Webasto Thermosysteme GmbH
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Publication date
Application filed by Webasto Thermosysteme GmbH filed Critical Webasto Thermosysteme GmbH
Priority to DE1996134324 priority Critical patent/DE19634324C2/de
Publication of DE19634324A1 publication Critical patent/DE19634324A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19634324C2 publication Critical patent/DE19634324C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/04Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
    • B60J7/043Sunroofs e.g. sliding above the roof
    • B60J7/0435Sunroofs e.g. sliding above the roof pivoting upwardly to vent mode and moving at the outside of the roof to fully open mode

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Fahrzeugdach mit einer von einem Deckel wahlweise verschließbaren Dachöffnung in einer festen Dachhaut, wobei mindestens ein erster und ein zweiter Hebel vorgesehen sind, die mit ihrem unteren Bereich jeweils schwenkbar an einem Halteelement angelenkt sind und die mit ihrem oberen Ende jeweils schwenkbar an einem deckelfesten Punkt angelenkt sind, wobei die deckelfesten Punkte in Dachlängsrichtung in Abstand voneinander angeordnet sind.
Eine solches gattungsgemäßes Fahrzeugdach ist beispielsweise aus DE-GM 16 49 344 bekannt. Dabei sind zu jeder Längsseite des Deckels zwei dachfest angelenkte Hebel in Parallellenkeranordnung, d. h. zwei gleichlange, parallel zueinander ausgerichtete Hebel, angebracht, die an ihrem unteren Ende um den unteren Schwenkpunkt herum jeweils ein Zahnrad aufweisen, welches über eine manuell betätigte verschiebbare Zahnstange betätigt wird. Dadurch wird ein Verschwenken der Hebel um ihren unteren Schwenkpunkt und damit ein Anheben des Deckels bei gleichzeitiger Verschiebung desselben bewirkt. Nachteilig bei einer solchen Anordnung ist die aufwendige Mechanik mit relativ großem Raumbedarf. Ferner ist die Lüftungsfunktion relativ unflexibel; sie kann nur sehr beschränkt den individuellen Bedürfnissen der Fahrzeuginsassen angepaßt werden.
Ein ähnliches gattungsgemäßes Fahrzeugdach mit fester Parallellenkeranordnung, bei dem der Deckel ebenfalls manuell betätigt wird, ist aus DE-GM 17 18 851 bekannt.
Weitere gattungsgemäße Fahrzeugdächer mit fester Parallellenkeranordnung sind aus DE-OS H 14827, DE-OS H 16605, DE-OS H 20479 sowie DE-GM 17 22 071 bekannt. Bei diesen bekannten Fahrzeugdächern erfolgt die Deckelbetätigung durch eine am Deckel angelenkte, von einem Motor angetriebene Antriebsspindel bzw. durch zusätzliche, an einem Ende deckelfest angelenkte Hebel, deren anderes Ende für eine Verschiebebewegung in Dachlängsrichtung angetrieben ist. Nachteilig bei diesen Anordnungen sind wiederum die aufwendige Mechanik mit relativ großem Raumbedarf sowie die unflexible Lüftungsfunktion.
Ein anderes gattungsgemäßes Fahrzeugdach ist aus DE 41 09 698 C2 bekannt, bei dem jeweils zwei gekröpfte, im wesentlichen gleichlange und parallel zueinander angeordnete Hebel zu beiden Seiten des Deckels vorgesehen sind, wobei der vordere Hebel dachfest angelenkt ist, während der untere Schwenkpunkt des hinteren Hebels mittels einer Feder eine kleine Strecke in Dachlängsrichtung verschiebbar ist, am ein Ausstellen der Deckelhinterkante zu erlauben. Der Deckel kann auch insgesamt über einen Griff am Deckel manuell nach hinten zurückgeschwenkt werden, um die Dachöffnung freizulegen. Bei dieser Anordnung kann der Deckel nur manuell betätigt werden; eine gute Lüftungsfunktion ohne Freilegen der Dachöffnung durch Verschieben des Deckels ist nicht möglich.
Ein weiteres gattungsgemäßes Fahrzeugdach ist aus EP 0 325 380 B1 bekannt. Dabei sind zwei spiegelbildlich angeordnete lange Hebel vorgesehen, deren Befestigungselement mittels eines Spindelantriebs in Dachlängsrichtung verschiebbar ist. In der Mitte eines jeden langen Hebels ist das obere Ende eines kurzen Hebels angelenkt, dessen unteres Ende bezüglich an der Antriebsspindel schwenkbar gelagert ist, jedoch gegenüber dieser nicht verschiebbar ist. Auch diese Mechanik ist relativ aufwendig gestaltet.
Aus DE-OS 32 27 800 A1 ist ein Fahrzeugdach bekannt, bei dem ein eine Dachöffnung wahlweise verschließender Deckel mittels einer aus zwei scherenartig gekreuzten, in der Mitte gelenkig verbundenen Hebeln bestehenden Hubvorrichtung anhebbar ist. Der eine Hebel ist mit seinem oberen Ende deckelfest angelenkt, während das obere Ende des anderen Hebels bezüglich des Deckel verschiebbar gelagert ist. Die unteren Enden der Hebel können in Dachlängsrichtung gegeneinander verschoben werden. Nachteilig bei dieser Anordnung ist, daß die gekreuzten Hebel relativ viel Einbauraum in Fahrzeug-Querrichtung beanspruchen.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein Fahrzeugdach zu schaffen, das eine einfache und zuverlässige Verstellung des Deckels bei geringem Herstellungs- und Montageaufwand gewährleistet. Insbesondere soll ein geringer Raumbedarf der Verstellmechanik ermöglicht werden.
Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Fahrzeugdach mit den eingangs genannten Merkmalen dadurch gelöst, daß für das Verstellen des Deckels ein für eine Verschiebebewegung angetriebenes Führungselement vorgesehen ist, das so mit dem ersten Hebel in Eingriff steht, daß es entlang des ersten Hebels gegenüber diesem verschiebbar und drehbar geführt ist.
Bei der erfindungsgemäßen Lösung ist vorteilhaft, daß die Deckelmechanik bei zuverlässiger Funktion in einfacher Weise und mit geringem Raumbedarf ausgeführt werden kann.
In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Führungselements gegenüber dem ersten Hebel in einem Bereich zwischen den Gelenkpunkten des ersten Hebels verschiebbar ist, während es bezüglich der Dachhaut im wesentlichen in der Dachebene in Dachlängsrichtung verschiebbar ist, wobei das Führungselement vorzugsweise an einem entlang einer dachfesten Führungsschiene verschiebbaren Schlitten als Kulissenstift ausgebildet ist, der in eine in dem ersten Hebel ausgebildete Kulissenbahn eingreift. Dies erlaubt eine besonders einfache und raumsparende Ausführung. Statt einer Kulissenbahn/Kulissenstift-Führung können alternativ auch andere Führungen, wie beispielsweise ein umgriffenes Rohr oder dergleichen verwendet werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß alle Halteelemente dachfest sind. Dies führt zu einem besonders einfachen Aufbau des Fahrzeugdaches.
Eine alternative bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß das Halteelement des ersten Hebels dachfest ist, während das Halteelement des zweiten Hebels verstellbar ist. Dies erlaubt neben einem parallelen Verschieben des Deckels bezüglich der Dachhaut auch ein Verschwenken des Deckels, d. h. ein Anheben der Deckelvorderkante oder der Deckelhinterkante allein. Auch ohne Freilegen der Dachöffnung durch Verschieben des Deckels kann so für eine gute Lüftungsfunktion gesorgt werden, die sich an die jeweiligen Bedürfnisse der Fahrzeuginsassen flexibel anpassen läßt.
Eine weitere alternative bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß das Halteelement des ersten Hebels und das Halteelement des zweiten Hebels sowohl bezüglich der festen Dachhaut als auch gegeneinander verstellbar sind. Dies erlaubt einen weiteren Freiheitsgrad in der Deckelbewegung, so daß der Deckel in jeder Stellung auch in Dachlängsrichtung verschoben werden kann.
Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Im folgenden sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Fahrzeugdaches in der Schließstellung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Fahrzeugdaches von Fig. 1, jedoch in einer ersten Öffnungsstellung,
Fig. 2A einen Schnitt entlang der Linie IIA-IIA der Fig. 2, jedoch bei geschlossenem Deckel,
Fig. 2B einen Schnitt entlang der Linie IIB-IIB der Fig. 2, ebenfalls bei geschlossenem Deckel,
Fig. 3 eines Seitenansicht des Fahrzeugdaches von Fig. 1, jedoch in einer zweiten Öffnungsstellung,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Fahrzeugdaches gemäß einer zweiten Ausführungsform in einer ersten Öffnungsstellung,
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 eine Seitenansicht des Fahrzeugdaches von Fig. 4,
Fig. 7 eine Ansicht ähnlich zu Fig. 6, jedoch in einer zweiten Öffnungsstellung,
Fig. 8 eine Seitenansicht eines Fahrzeugdaches entsprechend einer dritten Ausführungsform in Schließstellung,
Fig. 9 eine Ansicht ähnlich zu Fig. 8, jedoch in einer Öffnungsstellung, und
Fig. 10 eine Seitenansicht eines Fahrzeugdaches in einer vierten Ausführungsform in einer Öffnungsstellung.
Wie in den Fig. 1, 2, 2A und 2B veranschaulicht, ist in einer festen Dachhaut 1 eine Dachöffnung 2 vorgesehen, die mittels eines lichtdurchlässigen Deckels 3 wahlweise verschließbar ist. Statt eines transparenten Deckels 3 können selbstverständlich auch Blechdeckel, Kunststoffdeckel oder Deckel aus anderen Materialien in nicht-transparenter oder semitransparenter Ausführung verwendet werden. Der Deckel 3 ist zu beiden Längsseiten jeweils mit einem Träger 4 versehen, an welchem jeweils ein vorderer Hebel 5 und ein etwa gleichlanger hinterer Hebel 6 jeweils mit ihrem oberen Ende 7, 8 angelenkt sind. Die unteren Enden 9, 10 der Hebel 5, 6 sind an einem dachfesten Befestigungs- bzw. Halteelement 11 angelenkt.
Der vordere Hebel 5 weist in seinem unteren Abschnitt einen Kulissenschlitz 12 auf, in welchem ein Kulissenstift 13 gegenüber dem vorderen Hebel 5 drehbar und verschiebbar geführt ist. Der Kulissenstift 13 wirkt als Führungs- und Antriebselement für Verstellbewegungen des Deckels 3. Die oberen Gelenkpunkte 14, 15 der Hebel 5, 6 sind in Dachlängsrichtung hintereinander angeordnet. Der Kulissenstift 13 ist an einem entlang einer dachfesten Führungsschiene 16 verschiebbaren Schlitten 17 ausgebildet. Die Führungsschiene 16 bildet einen Teil des Befestigungselementes 11, und sie verläuft in Dachlängsrichtung im wesentlichen parallel zu der festen Dachhaut 1. Der Schlitten 17 ist mit einem drucksteifen Antriebskabel 18 verbunden, das von einem Antrieb 19 angetrieben wird. In Fig. 2 ist ein elektrischer Antrieb dargestellt, es kann jedoch alternativ auch ein manueller Kurbelantrieb vorgesehen sein.
In Fig. 1 ist das Fahrzeugdach in seiner Schließstellung gezeigt, in welcher der Deckel 3 mit seinem Rand auf einer dachfest angeordneten, um die Dachöffnung 2 herumreichenden Dichtung 25 aufliegt. Die beiden Hebel 5, 6 sind dabei parallel angeordnet und weisen mit ihrem oberen Ende 7 bzw. 8 jeweils nach vorn. Der Kulissenstift 13 befindet sich am vorderen Ende 20 des Kulissenschlitzes 12. Aus der Schließstellung wird der Kulissenstift 13 durch eine entsprechende Bewegung des Schlittens 17 nach hinten bewegt. Aufgrund der Führung in dem Kulissenschlitz 12 und der Neigung des vorderen Hebels 5 bzw. des Kulissenschlitzes 12 wirkt durch die Verschiebung des Kulissenstifts 13 eine nach oben wirkende Kraftkomponente auf den vorderen Hebel 5, so daß dieser in Fig. 1 im Uhrzeigersinn um seinen unteren Gelenkpunkt 21 nach oben verschwenkt wird. Aufgrund der dachfesten Fixierung der unteren Gelenkpunkte 21 und 22 des vorderen bzw. hinteren Hebels 5 bzw. 6 und der deckelfesten Fixierung der oberen Gelenkpunkte 14 bzw. 15 sowie der gleichen Länge der Hebel 5, 6 bewirkt dies eine Verstellung des Deckels 3 derart, daß sich der Deckel 3 parallel zu der festen Dachhaut 1 nach oben und nach hinten in die in Fig. 3 dargestellte erste Öffnungsstellung bewegt. Die Bahnkurve eines jeden Punktes des Deckels 3 entspricht dabei einer Kreisbahn. Die erste Öffnungsstellung dient zu Belüftungszwecken ohne wesentliches Freilegen der Dachöffnung 2.
Ein weiteres Zurückziehen des Kulissenstifts 13 bringt den Deckel 3 in die in Fig. 2 dargestellte zweite Öffnungsstellung. Die oberen Enden 7, 8 der Hebel 5, 6 zeigen nun, im Gegensatz zur Schließstellung, nach hinten. Dadurch und weil die Hebel 5, 6 im Bereich zwischen dem vorderen Drittel und der vorderen Hälfte des Deckels 3 an diesem angreifen, wird die Dachöffnung 2 weitgehend freigelegt.
Eine Vorwärtsbewegung des Kulissenstifts 13 bringt den Deckel 3 schließlich wieder in die in Fig. 1 gezeigte Schließstellung.
Fig. 4 zeigt in einer Ansicht ähnlich zu Fig. 2 eine zweite Ausführungsform eines Fahrzeugdaches. Entsprechende Teile tragen die selben Bezugszeichen wie in Fig. 2. Der wesentliche Unterschied zu der in Fig. 1 bis 3 gezeigten ersten Ausführungsform besteht darin, daß der untere Gelenkpunkt 22 des hinteren Hebels 6 nicht dachfest, sondern in Dachlängsrichtung verschiebbar ist. Das untere Ende 10 des hinteren Hebels 6 ist dazu an einem Schlitten 130 angelenkt, der entlang einer dachfesten unteren Führungsschiene 131 verschiebbar ist. Aus Fig. 5 ist ersichtlich, daß die untere Führungsschiene 131 dabei unter der Führungsschiene 16 für den Schlitten 17 des Kulissenstiftes 13 angeordnet ist und im wesentlichen parallel zu dieser verläuft, wobei die beiden Führungsschienen 16 und 131 in der gleichen Ebene senkrecht zur festen Dachhaut 1 liegen. Der Schlitten 130 ist analog zu dem Schlitten 17 für den Kulissenstift 13 über ein zusätzliches drucksteifes Antriebskabel 132 für eine Verschiebung in Dachlängsrichtung angetrieben. Der Antrieb des Schlittens 130 bzw. des Schlittens 17 erfolgt dabei mindestens in Teilbereichen unabhängig voneinander.
Ausgehend von der der Fig. 1 entsprechenden Schließstellung wird der hintere Gelenkpunkt 22 bzw. der Schlitten 130 in Dachlängsrichtung nach vorn bewegt, während zugleich der Kulissenstift 13 bzw. der Schlitten 17 in Dachlängsrichtung nach hinten bewegt wird. Dies führt zu der in den Fig. 4 und 6 gezeigten ersten Öffnungsstellung, in welcher die Hinterkante 23 des Deckels 3 über die feste Dachhaut 1 angehoben ist, während die Vorderkante 24 des Deckels 3 im wesentlichen in abgesenkter Stellung verharrt. Diese Verschwenkung des Deckels 3 ergibt sich dadurch, daß die beiden unteren Gelenkpunkte 21 und 22 durch die Vorwärtsbewegung des Gelenkpunkts 22 relativ zueinander verstellt werden.
Zum Freilegen der Dachöffnung 2 wird der Kulissenstift 13 weiter nach hinten verschoben, wobei zugleich auch der hintere untere Gelenkpunkt 22 nach hinten verschoben wird, bis die in Fig. 7 gezeigte Endstellung erreicht ist, in welcher der Deckel 3 sowohl bezüglich der Dachöffnung 2 nach hinten verschoben ist als auch die Deckelhinterkante 23 angehoben ist.
Das Anheben der Deckelhinterkante 23 in dieser Stellung resultiert daraus, daß der hintere Gelenkpunkt 22 über seine Position in Schließstellung hinaus nach hinten verschoben ist und die oberen Enden 7, 8 der Hebel 5, 6 nach hinten weisen.
Gegenüber der ersten Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 3 weist diese zweite Ausführungsform den Vorteil auf, daß die Deckelhinterkante 23 gegenüber der Deckelvorderkante 24 verschwenkt werden kann.
Fig. 8 zeigt eine dritte Ausführungsform eines Fahrzeugdaches, deren wesentlicher Unterschied zu der zweiten Ausführungsform in der Gestaltung der Verstellmöglichkeit des unteren Gelenkpunkts 22 des hinteren Hebels 6 besteht. Es ist dabei ein Kniehebel 240 mit einem langen, als Handgriff dienenden Abschnitt 241 und einem gegenüber dem langen Abschnitt 241 abgewinkelten kurzen Abschnitt 242 vorgesehen. In dem die Abschnitte 241 und 242 verbindenden Kniebereich des Kniehebels 240 ist der Kniehebel 240 so dachfest angelenkt, daß er um einem Schwenkpunkt 243 in einer zu der festen Dachhaut 1 im wesentlichen senkrechten Ebene verschwenkt werden kann. Der untere Gelenkpunkt 22 des hinteren Hebels 6 ist gelenkig mit dem Endabschnitt des kurzen Abschnitts 242 verbunden, so daß der untere Gelenkpunkt 22 auf einer in einer Ebene senkrecht zur Dachhaut 1 liegenden Kreisbahn verstellbar ist.
In Fig. 8 ist die Schließstellung des Deckels 3 dargestellt. Der lange Abschnitt 241 weist dabei nach hinten, und der untere Gelenkpunkt 22 befindet sich in seinem tiefstgelegenen Bahnpunkt, der sich im gezeigten Ausführungsbeispiel auf gleicher Höhe wie der dachfeste untere Gelenkpunkt 21 des vorderen Hebels 5 befindet. Ausgehend von dieser Schließstellung wird der lange Abschnitt 241 manuell nach vorn um den Schwenkpunkt 243 verschwenkt. Dadurch wird der untere Gelenkpunkt 22 des hinteren Hebels 6 entlang einer Kreisbahn nach oben verlagert. Die Position des vorderen Hebels 5 bleibt dagegen unverändert. Dies führt zu einem Anheben der Deckelhinterkante 23 bzw. zu einem Verschwenken derselben bezüglich der Deckelvorderkante 24. Die sich ergebende Position des Deckels 3 ist in Fig. 9 gezeigt und entspricht im wesentlichen der in Fig. 4 gezeigten Stellung, außer daß dort zur Vermeidung des Abtauchens der Deckelvorderkante 24 der Kulissenstift 13 eine gewisse Strecke nach hinten bewegt wurde, um den vorderen Hebel 5 und damit die Deckelvorderkante 24 leicht nach oben zu schwenken. Der Kniehebel 240 kann in der in Fig. 9 gezeigten Öffnungsstellung arretiert werden. Zum Anheben bzw. Nach-Hinten-Verlagern der Deckelvorderkante 24 kann der Kulissenstift 13 in der oben beschriebenen Weise nach hinten verschoben werden, wodurch schließlich die Dachöffnung 2 weitgehend freigelegt werden kann.
Fig. 10 zeigt eine vierte Ausführungsform eines Fahrzeugdaches, die sich von der zweiten Ausführungsform gemäß Fig. 4 bis 7 im wesentlichen dadurch unterscheidet, daß zusätzlich zum unteren Gelenkpunkt 22 des hinteren Hebels 6 auch der untere Gelenkpunkt 21 des vorderen Hebels 5 in Dachlängsrichtung verschiebbar gelagert ist. Dazu ist der untere Gelenkpunkt 21 in ähnlicher Weise wie der untere Gelenkpunkt 22 an einem entlang einer dachfesten Führungsschiene 351 verschiebbaren Schlitten 350 ausgebildet. Die Führungsschiene 351 fungiert als gemeinsame Führungsschiene für den Schlitten 350 des vorderen Hebels 5 und den Schlitten 130 des hinteren Hebels 6 und ist ansonsten in analoger Weise wie die Führungsschiene 131 gemäß Fig. 4 bis 7 ausgebildet. Der Schlitten 130 und der Schlitten 350 sind zumindest zeitweise getrennt voneinander angetrieben, so daß die Gelenkpunkte 21 und 22 sowohl relativ zueinander als auch relativ zur Dachhaut 1 verstellt werden können. Dieser zusätzliche Freiheitsgrad ermöglicht zusätzliche Wahlmöglichkeiten der Deckelbewegung. So ist es mit der in Fig. 10 gezeigten Anordnung möglich, zusätzlich zu den in Fig. 4 und 7 gezeigten Stellungen mit bezüglich der Deckelvorderkante 24 angehobener Deckelhinterkante 23 auch Stellungen mit bezüglich der Deckelhinterkante 23 angehobener Deckelvorderkante 24 zu realisieren. Eine solche Stellung ist in Fig. 10 dargestellt. Um den Deckel 3 in diese Stellung zu bringen, wird ausgehend von der Schließstellung der Kulissenstift 13 nach hinten bewegt, während der untere Gelenkpunkt 21 des vorderen Hebels 5 bzw. der Schlitten 350 nach vorne bewegt wird. Dies bewirkt ein Anheben der Deckelvorderkante 24 bezüglich der Deckelhinterkante 23. Um ein Abtauchen der Deckelhinterkante 23 in die nicht gezeigte Dichtungslippe und damit eine Beschädigung derselben zu verhindern, wird der untere Gelenkpunkt 22 des hinteren Hebels 6 bzw. der Schlitten 130 ebenfalls eine gewisse Strecke nach vorn bewegt. Mit dem in Fig. 10 gezeigten System lassen sich auch alle Deckelbewegungen bzw. -stellungen ausführen, die mit den Ausführungsformen gemäß Fig. 1 bis 7 möglich sind.
Die Schlitten 350 und 130 können jeweils einen separaten Antrieb mit separatem Antriebskabel aufweisen oder sie können gemeinsam von einem Antriebskabel angetrieben werden, wobei sie über eine geeignete Mechanik selbsttätig zumindest zeitweise voneinander entkoppelt werden.
Zusätzlich zu den beschriebenen Ausführungsformen sind weitere prinzipielle Abwandlungen möglich. So kann beispielsweise bei der ersten Ausführungsform gemäß Fig. 1 bis 3 der hintere Hebel an Stelle des vorderen Hebels mit einem Kulissenschlitz versehen sein, oder es können der vordere und der hintere Hebel mit einem Kulissenschlitz versehen sein, in den jeweils ein Kulissenstift eingreift, wobei die beiden Kulissenstifte fest miteinander gekoppelt sind.
Bei der zweiten Ausführungsform gemäß Fig. 4 bis 7 kann statt des unteren Gelenkpunktes des hinteren Hebels der untere Gelenkpunkt des vorderen Hebels verschiebbar ausgeführt sein. In diesem Fall kann dann die Deckelvorderkante über die Deckelhinterkante angehoben werden statt umgekehrt. Es kann auch statt des vorderen Hebels der hintere Hebel mit dem Kulissenschlitz für den angetriebenen Kulissenstift versehen sein, wobei der untere Gelenkpunkt des vorderen oder des hinteren Hebels verschiebbar sein kann.
Ferner ist es bei allen Ausführungsformen prinzipiell auch möglich, den Kulissenschlitz für den angetriebenen Kulissenstift nicht zwischen dem oberen und dem unteren Gelenkpunkt des Hebels anzuordnen, sondern den Hebel über den unteren Gelenkpunkt hinaus zu verlängern und den Kulissenschlitz unterhalb des unteren Gelenkpunkts vorzusehen.
Darüber hinaus ist die Erfindung nicht darauf beschränkt, daß die dachfesten Bahnen, entlang denen der Kulissenstift bzw. die Gelenkpunkte verschiebbar sind, im wesentlichen horizontal verlaufen. Vielmehr sind auch gekrümmte Bahnen möglich. Außerdem kann auch die Führungsbahn für den Kulissenstift entlang des Hebels gekrümmt sind.
Der Eingriff zwischen Führungselement und erstem Hebel, muß nicht, wie in den Ausführungsbeispielen geschildert, als Eingriff eines Kulissenstifts in einen Kulissenschlitz ausgeführt sein. Es könnte statt dessen beispielsweise auch ein Steg vorgesehen sein, der zwischen Rollen geführt ist, oder ein Rohr, daß von einem Führungselement umgriffen wird.
Der Deckel kann grundsätzlich auch als lichtundurchlässiger Deckel, insbesondere Blechdeckel, ausgeführt sein.
Die Erfindung ist insbesondere für Nutzfahrzeugkabinen geeignet, kann jedoch auch bei Personenkraftwagen oder anderen Fahrzeugdächern verwendet werden.
Bezugszeichenliste
1 Dachhaut
2 Dachöffnung
3 Deckel
4 Träger
5 vorderer Hebel
6 hinterer Hebel
7, 8 oberes Ende von 5 bzw. 6
9, 10 unteres Ende von 5 bzw. 6
11 Halteelement
12 Kulissenschlitz
13 Kulissenstift
14, 15 obere Gelenkpunkte von 5 bzw. 6
16 Führungsschiene
17 Schlitten
18 Antriebskabel
19 Antrieb
20 vorderes Ende von 12
21, 22 untere Gelenkpunkte von 5 bzw. 6
23 Deckelhinterkante
24 Deckelvorderkante
25 Dichtung
130 Schlitten
131 untere Führungsschiene
132 Antriebskabel
240 Kniehebel
241 langer Abschnitt
242 kurzer Abschnitt
243 Schwenkpunkt
350 Schlitten
351 Führungsschiene

Claims (26)

1. Fahrzeugdach mit einer von einem Deckel (3) wahlweise verschließbaren Dachöffnung (2) in einer festen Dachhaut (1), wobei mindestens ein erster (5) und ein zweiter Hebel (6) vorgesehen sind, die mit ihrem unteren Bereich (9, 10) jeweils schwenkbar an einem Halteelement (11, 130, 240, 350) angelenkt sind und die mit ihrem oberen Ende (7, 8) jeweils schwenkbar an einem deckelfesten Punkt (14, 15) angelenkt sind, wobei die deckelfesten Punkte in Dachlängsrichtung in Abstand voneinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß für das Verstellen des Deckels (3) ein für eine Verschiebebewegung angetriebenes Führungselement (13) vorgesehen ist, das so mit dem ersten Hebel (5) in Eingriff steht, daß es entlang des ersten Hebels gegenüber diesem verschiebbar und drehbar geführt ist.
2. Fahrzeugdach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (13) gegenüber dem ersten Hebel (5) in einem Bereich zwischen den Gelenkpunkten (14, 21) des ersten Hebels verschiebbar ist.
3. Fahrzeugdach nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (13) bezüglich der Dachhaut (1) im wesentlichen in der Dachebene in Dachlängsrichtung verschiebbar ist.
4. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (13) an einem entlang einer dachfesten Führungsschiene (16) verschiebbaren Schlitten (17) ausgebildet ist.
5. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement als Kulissenstift (13) ausgebildet ist, der in einen in dem ersten Hebel (5) ausgebildeten Kulissenschlitz (12) eingreift.
6. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Hebel (5) bezüglich der normalen Fahrtrichtung vor dem zweiten Hebel (6) angeordnet ist.
7. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Schließstellung des Deckels (3) die oberen Enden (7, 8) der Hebel (5, 6) bezüglich der normalen Fahrtrichtung vor den unteren Hebelenden (9, 10) angeordnet sind.
8. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in symmetrischer Anordnung zu jeder Seite des Deckels (3) zwei Hebel (5, 6) vorgesehen sind.
9. Fahrzeugdach nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebel (5, 6) im wesentlichen die gleiche Länge aufweisen.
10. Fahrzeugdach nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß alle Halteelemente (11) dachfest sind.
11. Fahrzeugdach nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement des ersten Hebels (5) dachfest ist, während das Halteelement (130, 240) des zweiten Hebels (6) verstellbar ist.
12. Fahrzeugdach nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (130) des zweiten Hebels (6) im wesentlichen parallel zu der Bewegungsbahn des Führungselements (13) verschiebbar ist.
13. Fahrzeugdach nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das verstellbare Halteelement als entlang einer dachfesten Führungsschiene (131) verschiebbarer Schlitten (130) ausgebildet ist.
14. Fahrzeugdach nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement (350) des ersten Hebels (5) und das Halteelement (130) des zweiten Hebels (6) sowohl bezüglich der festen Dachhaut (1) als auch gegeneinander verstellbar sind.
15. Fahrzeugdach nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (350, 130) jeweils entlang einer gemeinsamen dachfesten Führungsschiene (351) geführt sind.
16. Fahrzeugdach nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die verstellbaren Halteelemente (350, 130) jeweils als entlang der Führungsschiene (351) verschiebbare Schlitten ausgebildet sind.
17. Fahrzeugdach nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden Schlitten (350, 130) ein separater Antrieb vorgesehen ist.
18. Fahrzeugdach nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß für die Schlitten (350, 130) ein gemeinsamer Antrieb vorgesehen ist, mit dem die Schlitten bedarfsweise koppelbar sind.
19. Fahrzeugdach nach Anspruch 11 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschiene (131, 351) für den Hebel (5) bzw. die Hebel (5, 6) und die Führungsschiene (16) für das Führungselement (13) parallel verlaufend übereinander angeordnet sind.
20. Fahrzeugdach nach Anspruch 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteelemente (11, 130, 350) im wesentlichen in einer Ebene parallel zur festen Dachhaut (1) angeordnet sind.
21. Fahrzeugdach nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Gelenkpunkt (22) des zweiten Hebels (6) entlang einer in einer Ebene senkrecht zur Dachhaut (1) liegenden Kreisbahn verstellbar ist.
22. Fahrzeugdach nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteelement des zweiten Hebels (6) als Griffhebel (240) ausgebildet ist, der in einer Ebene senkrecht zur Dachhaut (1) schwenkbar ist.
23. Fahrzeugdach nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Griffhebel (240) als Kniehebel ausgebildet ist, wobei der eine Abschnitt (241) des Kniehebels einen Handgriff bildet, der Schwenkpunkt (243) des Griffhebels in dessen Kniebereich ausgebildet ist und am Ende des zu dem einen Abschnitt abgewinkelten Abschnitts (242) die Schwenklagerung des unteren Endes des zweiten Hebels ausgebildet ist.
24. Fahrzeugdach nach einem der Ansprüche 5 oder 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß der bzw. die Schlitten (17, 130, 350) über drucksteife Antriebskabel (18, 132) angetrieben sind.
25. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb bzw. die Antriebe (19) elektrisch ausgeführt ist/sind.
26. Fahrzeugdach nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es für eine Nutzfahrzeugkabine vorgesehen ist.
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