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DE60309524T2 - Verfahren zur Ausrichtung und Verfahren zur Herstellung eines Artikels - Google Patents

Verfahren zur Ausrichtung und Verfahren zur Herstellung eines Artikels Download PDF

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DE60309524T2
DE60309524T2 DE60309524T DE60309524T DE60309524T2 DE 60309524 T2 DE60309524 T2 DE 60309524T2 DE 60309524 T DE60309524 T DE 60309524T DE 60309524 T DE60309524 T DE 60309524T DE 60309524 T2 DE60309524 T2 DE 60309524T2
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DE
Germany
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substrate
layer
mask
radiation
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Alex San Jose Friz
Joe San Jose Consolini
Henricus Wilhelmus Maria Van Buel
Cheng-Qun Gui
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ASML Netherlands BV
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine lithographische Projektionsvorrichtung, mit:
    • – einem Strahlungssystem zur Bereitstellung eines Projektionsstrahls aus Strahlung;
    • – einer Haltekonstruktion zum Halten von Musteraufbringungseinrichtungen, wobei die Musteraufbringungseinrichtungen dazu dienen, den Projektionsstrahl gemäß einem gewünschten Muster zu mustern;
    • – einem Substrattisch zum Halten eines Substrats;
    • – einem Projektionssystem zum Projizieren des gemusterten Strahls auf einen Zielabschnitt des Substrats;
    • – einem Ausrichtsystem zum Erfassen der Ausrichtung zwischen einer auf dem Substrat vorgesehenen Referenzmarke und einer Ausrichtmarke, wobei das Ausrichtsystem ein optisches System zum Beleuchten der Ausrichtmarke mittels eines Ausrichtstrahls aufweist.
  • Der hier verwendete Begriff „Musteraufbringungseinrichtung" sollte so weit interpretiert werden, dass er sich auf Einrichtungen bezieht, die dafür verwendet werden können, einem eingehenden Strahl aus Strahlung einen gemusterten Querschnitt gemäß einem Muster aufzuprägen, das in einem Zielabschnitt des Substrats erzeugt werden soll; der Begriff „Lichtventil" kann in diesem Zusammenhang ebenfalls verwendet werden. Im Allgemeinen entspricht das besagte Muster einer bestimmten Funktionsschicht in einem im Zielabschnitt erzeugten Bauelement, wie einer integrierten Schaltung oder einem anderen Bauelement (siehe unten). Beispiele einer derartigen Musteraufbringungseinrichtung umfassen:
  • – Eine Maske. Das Konzept einer Maske ist in der Lithographie gut bekannt und umfasst binäre, wechselnde Phasenverschiebungs- und reduzierte Phasenverschiebungsmaskenarten sowie verschiedene Arten von Hybridmasken. Die Anordnung einer derartigen Maske im Strahlungsstrahl bewirkt selektive Lichtdurchlässigkeit (im Falle einer lichtdurchlässigen Maske) bzw. Reflexion (im Falle einer reflektierenden Maske) der auf die Maske auftreffenden Strahlung gemäß dem Muster auf der Maske. Im Fall einer Maske ist die Haltekonstruktion im allgemeinen ein Maskentisch, der gewährleistet, dass die Maske in einer gewünschten Position im eingehenden Strahl aus Strahlung gehalten werden kann und dass sie, sofern erwünscht, bezogen auf den Strahl bewegt werden kann.
    • – Ein programmierbares Spiegelfeld. Ein Beispiel für ein derartiges Element ist eine matrixadressierbare Oberfläche, die eine viskoelastische Steuerschicht und eine reflektierende Oberfläche aufweist. Das Grundprinzip hinter einer derartigen Vorrichtung ist, dass (zum Beispiel) adressierte Bereiche der reflektierenden Oberfläche auftreffendes Licht als gebeugtes Licht reflektieren, wohingegen unadressierte Bereiche auftreffendes Licht als ungebeugtes Licht reflektieren. Wird ein geeigneter Filter verwendet, kann das besagte ungebeugte Licht aus dem reflektierten Strahl herausgefiltert werden, wobei nur das gebeugte Licht zurückgelassen wird; auf diese Weise wird der Strahl gemäß dem Adressierungsmuster der matrixadressierbaren Oberfläche gemustert. Eine alternative Ausführungsform eines programmierbaren Spiegelfeldes verwendet eine Matrixanordnung kleiner Spiegel, von denen jeder individuell um eine Achse geneigt werden kann, indem ein passendes lokales elektrisches Feld angelegt wird bzw. indem piezoelektrische Betätigungseinrichtungen verwendet werden. Nochmals, die Spiegel sind so matrixadressierbar, dass adressierte Spiegel einen eingehenden Strahlungsstrahl in einer anderen Richtung zu unadressierten Spiegeln reflektieren; auf diese Weise wird der reflektierte Strahl gemäß dem Adressiermuster der matrixadressierbaren Spiegel gemustert. Die erforderliche Matrixadressierung kann unter Verwendung geeigneter elektronischer Einrichtungen durchgeführt werden. Bei beiden vorstehend beschriebenen Situationen können die Musteraufbringungseinrichtungen ein oder mehrere programmierbare Spiegelfelder aufweisen. Weitere Informationen über derartige Spiegelfelder können beispielsweise den US-Patenten 5,296,891 und US 5,523,193 und den PCT-Patentanmeldungen WO 98/38597 und WO 98/33096 entnommen werden. Im Fall eines programmierbaren Spiegelfeldes kann die Haltekonstruktion beispielsweise als Rahmen oder Tisch gebildet sein, der nach Wunsch fixiert oder beweglich sein kann.
    • – Ein programmierbares LCD-Feld. Ein Beispiel für eine derartige Konstruktion ist im US-Patent 5,229,872 gegeben. Wie vorstehend gesagt, kann die Haltekonstruktion in diesem Fall beispielsweise als Rahmen oder Tisch gebildet sein, der nach Wunsch fixiert oder beweglich sein kann.
  • Aus Gründen der Vereinfachung kann sich der Rest dieses Textes an bestimmten Stellen speziell auf Beispiele beziehen, die eine Maske und einen Maskentisch verwenden; die in diesen Fällen erörterten allgemeinen Prinzipien sollten jedoch im weiteren Kontext der Musteraufbringungseinrichtung gesehen werden, wie er vorstehend festgelegt worden ist.
  • Lithographische Projektionsvorrichtungen können beispielsweise für die Herstellung von integrierten Schaltungen (ICs) verwendet werden. In so einem Fall kann die Musteraufbringungseinrichtung ein Schaltungsmuster entsprechend einer einzelnen Schicht der integrierten Schaltung erzeugen und dieses Muster kann auf einen Zielabschnitt (der z.B. einen oder mehrere Dies enthält) auf einem Substrat (Silizium-Wafer), das mit einer Schicht aus strahlungssensitivem Material (Schutzlack) überzogen worden ist, abgebildet werden. Im allgemeinen enthält ein einzelner Wafer ein ganzes Netzwerk benachbarter Zielabschnitte, die sukzessive einer nach dem anderen durch das Projektionssystem bestrahlt werden. Bei den allgemein üblichen Vorrichtungen, bei denen die Musteraufbringung über eine Maske auf einem Maskentisch erfolgt, kann zwischen zwei unterschiedlichen Maschinentypen unterschieden werden. Bei einer Art von lithographischer Projektionsvorrichtung wird jeder Zielabschnitt bestrahlt, indem das gesamte Maskenmuster in einem Schritt auf den Zielabschnitt aufgebracht wird; eine derartige Vorrichtung wird im allgemeinen als Wafer-Stepper bezeichnet. Bei einer anderen Vorrichtung – die im allgemeinen als Step-and-Scan-Vorrichtung bezeichnet wird – wird jeder Zielabschnitt bestrahlt, indem das Maskenmuster unter dem Projektionsstrahl in einer vorbestimmten Referenzrichtung (der „abtastenden" Richtung) fortschreitend abgetastet wird, während der Substrattisch parallel oder antiparallel zu dieser Richtung synchron abgetastet wird; da das Projektionssystem im allgemeinen einen Vergrößerungsfaktor M (im allgemeinen <1) aufweist, ist die Geschwindigkeit V, bei welcher der Substrattisch abgetastet wird, um einen Faktor M mal so groß wie diejenige, bei welcher der Maskentisch abgetastet wird. Weitere Informationen hinsichtlich lithographischer Vorrichtungen, wie sie hier beschrieben sind, können beispielsweise der US 6,046,792 entnommen werden.
  • Bei einem Herstellungsprozess, bei dem eine lithographische Projektionsvorrichtung eingesetzt wird, wird ein Muster (z.B. in einer Maske) auf ein Substrat abgebildet, das zumindest teilweise von einer Schicht aus strahlungsempfindlichem Material (Resist) bedeckt ist. Vor diesem Abbildungsschritt kann das Substrat mehreren Verfahrensschritten unterzogen werden, wie z.B. Grundieren, Schutzlackbeschichtung und ein Softbake. Nach der Belichtung kann das Substrat weiteren Verfahrensschritten ausgesetzt werden, wie z.B. Post-Exposurebake (PEB), Entwicklung, Hardbake und Messen/Inspizieren der abgebildeten Strukturen. Diese Folge von Verfahrensschritten wird als Basis verwendet, um eine individuelle Schicht eines Bauelements, z.B. einer integrierten Schaltung, mit einem Muster zu versehen. Eine derart gemusterte Schicht kann dann mehreren Verfahrensschritten wie z.B. Ätzen, Ionenimplantation (Doping), Metallisierung, Oxydation, chemo-mechanisches Polieren etc. ausgesetzt werden, die alle dazu dienen, eine individuelle Schicht fertig zu stellen. Sind mehrere Schichten erforderlich, muss die gesamte Prozedur, oder eine Variante davon, für jede neue Schicht wiederholt werden. Schließlich befindet sich eine Gruppe von Bauelementen auf dem Substrat (Wafer). Diese Elemente werden dann durch ein Verfahren wie z.B. Teilen (Dicing) oder Sägen voneinander getrennt, wonach die einzelnen Elemente auf einen Träger montiert, an Pins angeschlossen werden können, etc.. Weitere Informationen hinsichtlich derartiger Verfahrensschritte können zum Beispiel dem Buch „Microchip Fabrication: A Prartical Guide to Semiconductor Processing", 3. Ausgabe, von Peter van Zant, McGraw Hill Publishing Co., 1997, ISBN 0-07-067250-4 entnommen werden.
  • Der Einfachheit halber kann das Projektionssystem im Folgenden als „Linse" bezeichnet werden; jedoch sollte dieser Begriff so weit interpretiert werden, dass er ver schiedene Arten von Projektionssystemen umfasst, die beispielsweise lichtbrechende Optiken, reflektierende Optiken, und katadioptrische Systeme umfassen. Das Strahlungssystem kann auch Komponenten umfassen, die gemäß jeder dieser Konstruktionstypen zum Leiten, Formen oder Steuern des Projektionsstrahls aus Strahlung arbeiten, und derartige Komponenten können nachstehend auch zusammen oder einzeln als eine „Linse" bezeichnet werden. Ferner kann die lithographische Vorrichtung derart sein, dass sie zwei oder mehr Substrattische (und/oder zwei oder mehr Maskentische) aufweist. Bei derartigen „mehrstufigen" Geräten können die zusätzlichen Tische parallel verwendet werden, bzw. es können an einem oder an mehreren Tischen vorbereitende Schritte durchgeführt werden, während ein oder mehrere weitere Tische für Belichtungen verwendet werden. Zweistufige lithographische Vorrichtungen sind zum Beispiel in der US 5,969,441 und in der WO 98/40791 beschrieben.
  • Bei der Herstellung eines Bauteils unter Verwendung des lithographischen Prozesses ist es im allgemeinen erforderlich, eine große Anzahl von Belichtungen auf einem einzelnen Substrat durchzuführen, um die vielen Schichten zu erzeugen, die für die Bildung eines Bauteils erforderlich sind. Bei diesem Prozess ist es wesentlich, dass die aufeinanderfolgenden Belichtungen relativ zu den vorher durchgeführten Belichtungen korrekt positioniert werden. Abweichungen von der korrekten Ausrichtung zwischen den Schichten werden als Überlagerungsfehler bezeichnet. Zur Vermeidung von Überlagerungsfehlern muss das Substrat vor einer Belichtung in der lithographischen Vorrichtung korrekt ausgerichtet werden. Es sind zwei Ausrichtwerkzeugtypen bekannt. Bei einem bekannten TTL-Typus (through-the-lens) einer Ausrichtvorrichtung werden auf dem Substrat in Form von Gittern vorhandene Ausrichtmarkierungen mittels Laser-Licht beleuchtet. Das gebeugte Licht wird von der Projektionslinse der lithographischen Vorrichtung gesammelt und, gewöhnlich in Form von Phasengittern, auf entsprechende Ausrichtmarken geführt, die sich auf der Maske befinden. Ein Detektor ist hinter der Maskenmarke angeordnet, und die Intensität der die Maskenmarke durchlaufenden Strahlung wird überwacht, während der Wafer unter der Projektionslinse abgetastet wird. Ein Maximalwert der Ausgabe des Detektors zeigt die korrekt ausgerichtete Position an. Die korrekte ausgerichtete Position schafft effektiv eine Null-Referenz für ein interferometrisches Verschiebungsmessgerät, das für die Steuerung der nachfolgenden Bewegung des Gestells verwendet wird. Bei einem bekannten Typus einer außeraxialen Ausrichtvorrichtung wird ein Ausrichtwerkzeug bei einer Messstation zum Messen des Positionsverhältnisses zwischen einer Vielzahl von auf dem Substrat angeordneten Ausrichtmarken und einer oder mehreren fest am Substratgestell befestigten Referenzmarke verwendet. Wenn das das Substrat haltende Substratgestell zur Belichtungsstation geführt wird, wird die am Substratgestell fest angeordnete Referenzmarke zu einer Marke in der Maske ausgerichtet und dadurch kann das Positionsverhältnis zwischen dem Maskenbild und dem Substrat abgeleitet werden.
  • Die bekannten Ausrichtwerkzeuge und -verfahren arbeiten bei der Herstellung von Halbleiterbauteilen, wo der vertikale Unterschied zwischen Schichten nicht zu groß ist, in entsprechender Weise. Jedoch können die bekannten Ausrichtwerkzeuge und – verfahren keine Ausrichtungen bei Ausrichtmarken mit großen vertikalen Abständen durchführen, so dass es für die Ausrichtung folgender Prozessschichten auf Nullmarken, die in das blanke Substrat eingeätzt sind, erforderlich gewesen ist, eine Reihe von Ausrichtungen zwischen Ausrichtmarken bei vertikalen Zwischenpositionen durchzuführen. Dies hat den Nachteil, dass sich im Laufe der Durchführung mehrerer Ausrichtschritte Messfehler ansammeln können. Weitere Probleme entstehen bei der Herstellung von Mikroelektromechanischen Systemen (MEMS) und Mikro-Opto-Elektromechanischen Systemen (MOEMS), bei denen Schichtdicken erheblich größer sind, als bei der Herstellung von Halbleiterbauteilen. Bei großen Schichtdicken, wie sie bei der Herstellung von MEMS und MOEMS auftreten, kann eine Ausrichtung zwischen vertikal getrennten Ausrichtmarken, die Zwischenmarkierungen verwenden, nicht durchgeführt werden.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Ausrichtverfahren in einer lithographischen Vorrichtung zu schaffen, die ein Ausrichtwerkzeug aufweist, das eine Ausrichtung zwischen Marken mit großem vertikalen Abstand durchführen kann.
  • Dies kann erreicht werden, indem das optische System so angepasst ist, dass es den Ausrichtstrahl so führt, dass er im wesentlichen senkrecht zum Substrat auf die Ausrichtmarke fällt.
  • Indem sichergestellt ist, dass der Ausrichtstrahl senkrecht auf die Ausrichtmarke fällt, kann eine korrekte Ablesung der Ausrichtung bei jeder beliebigen vertikalen Position erreicht werden, wodurch eine direkte Ausrichtung zwischen Marken in Schichten mit großem vertikalen Abstand möglich ist, der z.B. größer als 10μm ist. Indem sichergestellt ist, dass der Einfallswinkel des Ausrichtstrahls <0,5 mrad beträgt, kann zum Beispiel eine Ausrichtung über vertikale Abstände bis zu 300–500 μm erreicht werden. Mit zusätzlichen linearen oder quadratischen Korrekturen oder einem Einfallswinkel des Ausrichtstrahls von <0,25 mrad kann eine Ausrichtung über vertikale Abstände bis zu 700 μm oder sogar 1 mm erreicht werden.
  • Die vorliegende Erfindung schafft ein Verfahren zum Ausrichten erster und zweiter Ausrichtmarken, die jeweils auf ersten und zweiten Schichten in einem auf einem Substrat gebildeten Bauelement vorgesehen sind, wobei die ersten und zweiten Schichten einen großen Abstand in senkrechter Richtung zu dem Substrat aufweisen, und wobei die zweite Schicht nach der ersten Schicht gebildet worden ist, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst:
    Tiefätzen von Schichten des Bauelements, welche die erste Schicht bedecken, um die erste Ausrichtmarke freizulegen;
    Durchführen einer Ausrichtung der ersten Ausrichtmarke unter Verwendung eines Ausrichtsystems, das die erste Ausrichtmarke mit einem Ausrichtstrahl beleuchtet, der im wesentlichen senkrecht zu dem Substrat verläuft;
    Durchführen einer Ausrichtung der zweiten Ausrichtmarke unter Verwendung des Ausrichtsystems.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung eines Bauelements geschaffen worden, das folgende Schritte umfasst:
    • – Bereitstellen eines Substrats, das zumindest teilweise mit einer Schicht aus strahlungsempfindlichem Material bedeckt ist;
    • – Bereitstellen eines Projektionsstrahls aus Strahlung unter Verwendung eines Strahlungssystems;
    • – Verwenden von Musteraufbringungseinrichtungen, um den Projektionsstrahl in seinem Querschnitt mit einem Muster zu versehen;
    • – Projizieren des gemusterten Strahls aus Strahlung auf einen Zielabschnitt der Schicht aus strahlungsempfindlichem Material,
    wobei vor dem Schritt des Projizierens ein Ausrichtprozess gemäß dem vorstehend beschriebenen Verfahren durchgeführt wird.
  • Obwohl in diesem Text speziell auf die Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung bei der Herstellung von integrierten Schaltungen hingewiesen worden sein mag, sollte klar sein, dass eine derartige Vorrichtung viele weitere Anwendungsmöglichkeiten hat. Sie kann zum Beispiel bei der Herstellung von integrierten optischen Systemen, Leit- und Erfassungsmustern für Magnetblasenspeicher, Flüssigkristall-Anzeigetafeln, Dünnschicht-Magnetköpfen, Mikroelektromechanischen Systemen (MEMS) und Mikro-Opto-Elektromechanischen Systemen (MOEMS), Genchips und dergleichen verwendet werden. Der Fachmann wird erkennen, dass im Kontext mit derartigen alternativen Anwendungsmöglichkeiten jede Benutzung der Begriffe „Retikel", „Wafer" oder „Die" in diesem Text jeweils durch die allgemeineren Begriffe „Maske", „Substrat" und „Zielabschnitt" ersetzt worden sind.
  • Im vorliegenden Dokument werden die Begriffe „Strahlung" und „Strahl" verwendet, um alle Arten elektromagnetischer Strahlung, einschließlich ultravioletter (UV) Strahlung (z.B. mit einer Wellenlänge von 365, 248, 193, 157 bzw. 126 nm) und EUV (extrem ultraviolette Strahlung z.B. mit einer Wellenlänge zwischen 5–20nm) sowie Teilchenstrahlen wie z.B. Ionenstrahlen oder Elektronenstrahlen mit einzuschließen.
  • Im Folgenden werden Ausführungsformen der Erfindung rein beispielhaft mit Bezug auf die begleitenden schematischen Zeichnungen beschrieben, wobei:
  • 1 eine lithographische Projektionsvorrichtung ist, die bei der Erfindung verwendet werden kann;
  • 2 ein vereinfachtes Diagramm des Ausrichtsystems ist, das in der lithographischen Projektionsvorrichtung von 1 enthalten ist;
  • 3 drei Stufen im Ausrichtprozess darstellt;
  • 4 den Ursprung von Telezentrizitätsfehlern in einem nicht-telezentrischen Ausrichtwerkzeug darstellt;
  • 5 höhere und ausgesparte Ausrichtmarken darstellt, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren ausgerichtet sind; und
  • 6 den Effekt von Telezentrizitätsfehlern in einem nicht-telezentrischen Ausrichtwerkzeug darstellt.
  • In den Figuren zeigen entsprechende Bezugszeichen entsprechende Teile an.
  • Ausführungsform 1
  • 1 ist eine schematische Darstellung einer lithographischen Projektionsvorrichtung, die für die Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet werden kann. Die Vorrichtung umfasst:
    • • ein Strahlungssystem Ex, IL zum Bereitstellen eines aus Strahlung (z.B. UV-Strahlung) bestehenden Projektionsstrahls PB, der in diesem speziellen Fall auch eine Strahlungsquelle LA umfasst;
    • • einen ersten Objekttisch (Maskentisch) MT, der einen Maskenhalter zum Halten einer Maske MA (z.B. eines Retikels) aufweist und mit ersten Positionie rungsmitteln zur genauen Positionierung der Maske im Hinblick auf den Gegenstand PL verbunden ist;
    • • einen zweiten Objekttisch (Substrattisch) WT, der einen Substrathalter zum Halten eines Substrats W (z.B. ein mit einer Schutzschicht beschichteten Silizium-Wafer) aufweist und mit zweiten Positionierungsmitteln zur genauen Positionierung des Substrats im Hinblick auf den Gegenstand PL verbunden ist;
    • • ein Projektionssystem („Linse") PL (z.B. ein brechendes Linsensystem) zum Abbilden eines bestrahlten Bereichs der Maske MA auf einen Zielabschnitt C (der z.B. einen oder mehrere Dies aufweist) des Substrats W.
  • Wie hier gezeigt, ist die Vorrichtung lichtdurchlässiger Art (d.h. sie weist eine durchlässige Maske auf). Im allgemeinen kann sie jedoch zum Beispiel auch reflektierender Art sein (mit einer reflektierenden Maske). Alternativ kann die Vorrichtung eine weitere Art von Musteraufbringungseinrichtung aufweisen, z.B. ein programmierbares Spiegelfeld der vorstehend genannten Art.
  • Die Quelle LA (z.B. eine Halogenlampe) erzeugt einen Strahl aus Strahlung. Dieser Strahl wird zu einem Beleuchtungssystem IL (Illuminator) geführt, entweder direkt oder nachdem er Konditionierungseinrichtungen wie zum Beispiel einen Strahlexpander Ex durchlaufen hat. Der Illuminator IL kann Anpassungsmittel AM zum Anpassen der äußeren und/oder inneren radialen Erstreckung (jeweils mit σ-innen und σ-außen bezeichnet) der Intensitätsverteilung im Strahl umfassen. Darüber hinaus umfasst er im allgemeinen verschiedene andere Komponenten wie z.B. einen Integrator IN und einem Kondensor CO. Auf diese Weise erhält der auf die Maske MA auftreffende Strahl PB in seinem Querschnitt eine gewünschte Gleichmäßigkeit und Intensitätsverteilung.
  • Mit Bezug auf 1 ist festzustellen, dass die Quelle LA innerhalb des Gehäuses der lithographischen Projektionsvorrichtung angeordnet sein kann (wie es oft der Fall ist, wenn die Quelle LA beispielsweise eine Quecksilberlampe ist), sie kann sich jedoch auch entfernt von der lithographischen Projektionsvorrichtung befinden, wobei der durch sie erzeugte Strahlungsstrahl in die Vorrichtung geleitet wird (z.B. mit Hilfe geeigneter Leitungsspiegel); dieses letztgenannte Szenario ist oft gegeben, wenn die Quelle LA ein Excimer-Laser ist. Die vorliegende Erfindung und ihre Ansprüche beinhalten beide Szenarien.
  • Danach tritt der Strahl PB in die Maske MA ein, die in einem Maskenhalter auf einem Maskentisch MT gehalten wird. Nachdem er die Maske MA durchquert hat, läuft der Strahl PB durch die Linse PL, die den Strahl PB auf einen Zielabschnitt C des Substrats W fokussiert. Mit Hilfe der zweiten Positionierungseinrichtung (und interferometrischen Messmittels IF) kann der Substrattisch WT genau bewegt werden, zum Beispiel um unterschiedliche Zielabschnitte C im Weg des Strahls PB zu positionieren. Auf gleiche Weise kann die erste Positionierungseinrichtung verwendet werden, um die Maske MA im Hinblick auf den Weg des Strahls PB genau zu positionieren, zum Beispiel nachdem die Maske MA mechanisch von einer Maskenbibliothek geholt worden ist oder während einer Abtastung. Im allgemeinen wird die Bewegung der Objekttische MT, WT mit Hilfe eines langhubigen Moduls (Grobpositionierung) und eines kurzhubigen Moduls (Feinpositionierung) durchgeführt, die in 1 nicht explizit dargestellt sind. Allerdings kann im Falle eines Wafer-Steppers (im Gegensatz zu einer Step-and-scan-Vorrichtung) der Maskentisch MT nur mit einem kurzhubigen Betätigungselement verbunden werden, oder er kann fixiert sein.
  • Die gezeigte Vorrichtung kann auf zwei unterschiedliche Arten eingesetzt werden:
    • 1) Im Step-Modus wird der Maskentisch MT im wesentlichen stationär gehalten, und ein ganzes Maskenbild wird in einem Schritt (d.h. einem einzelnen „Flash") auf einen Zielabschnitt C projiziert. Der Substrattisch WT wird dann in x- und/oder y-Richtung verschoben, so dass ein anderer Zielabschnitt C durch den Strahl PB bestrahlt werden kann.
    • 2) Im Scan-Modus geschieht im wesentlichen das Gleiche, mit der Ausnahme, dass ein bestimmter Zielabschnitt C nicht in einem einzigen „Flash" belichtet wird. Stattdessen ist der Maskentisch MT in einer vorgegebenen Richtung (der sogenannten „Abtastrichtung", z.B.. der y-Richtung) mit einer Geschwindigkeit ν bewegbar, um zu veranlassen, dass der Projektionsstrahl PB ein Maskenbild abtastet; gleichzeitig wird der Substrattisch WT simultan in die gleiche oder entgegengesetzte Richtung mit einer Geschwindigkeit V = Mν bewegt, wobei M die Vergrößerung der Linse PL ist (gewöhnlich ist M = ¼ oder 1/5). Auf diese Weise kann ein relativ großer Zielabschnitt C belichtet werden, ohne dass hinsichtlich der Auflösung Kompromisse eingegangen werden müssen.
  • Eine vereinfachte schematische Darstellung des Ausrichtsystems 10 und der Form der Substratausrichtmarke Px ist in 2 gezeigt. Das Ausrichtsystem 10 umfasst einen 633nm Laser, dessen Licht durch die Projektionslinse auf das Substrat projiziert wird, um die Substratausrichtmarke Px zu beleuchten. Wie in der Vergrößerung gezeigt, besteht die Substratausrichtmarke Px aus vier Gittern. Zwei weisen ein 16μm Raster und zwei ein 17,6μm Raster auf, wobei eins von jedem Typus mit jeder Stufenkoordinatenachse (X,Y) ausgerichtet ist. Das Projektionssystem PL sammelt das von der Substratausrichtmarke Px reflektierte Licht 1. Ordnung und fokussiert es auf eine Komplementärmarke Mx ähnlicher Struktur auf der Maske. Es ist offensichtlich, dass es mehrere Substrat- und Maskenmarken gibt, die durch eine Ziffer bezeichnet werden können, die das x in Px und Mx ersetzt. Das Interferenzsignal, das durch das von den Substratmarken Px, welche die Maskenmarken Mx stören, reflektierte Licht 1. Ordnung erzeugt worden ist, erzeugt ein Interferenzsignal, das gefiltert und danach in Erfassungszweigen 13, 14 erfasst wird. Das Projektionssystem PL weist einen Spezialfilter 12 auf, mit dem nur gebeugte Strahlen 1. Ordnung ausgewählt werden.
  • Bei einem Ausrichtverfahren, das dieses Ausrichtsystem verwendet, wird das Substrat auf dem Substrattisch platziert und durchläuft eine mechanische und optische Vor-Ausrichtung auf einer Vor-Ausrichtungseinheit, die für die vorliegende Erfindung nicht relevant ist und daher hier nicht näher beschrieben wird. Die Vor-Ausrichtung bewirkt nur eine Grobausrichtung und daher muss eine Feinausrichtung ebenfalls durchgeführt werden, wobei das Vorgehen hierfür in 3 gezeigt ist. 3 zeigt die die Ausrichtmarken M1 und M2 tragende Maske MA, das die Ausrichtmarken W1 und W2 tragende Substrat W sowie den die Ausrichtmarke F1 (die manchmal als Bezugsmarke bezeichnet wird) tragenden Substrattisch WT. Zunächst wird das interferometrische Verschiebungsmesssystem IF auf Null gesetzt, indem die Bezugsmarke F1 auf die Maskenmarken M1, M2 in der Maske ausgerichtet wird. Dann wird ein ganzer Ausrichtvorgang durchgeführt, indem die Substratmarke W1 auf die Maskenmarken M1 und M2 und die Substratmarke W2 auf die Maskenmarke M1 ausgerichtet wird. Die beiden ersten Schritte ermöglichen die Bestimmung der Maskenrotation und der Linsenvergrößerung. Substrat und Maske werden dann vollständig ausgerichtet, indem die Substratmarke W1 auf die Maskenmarke M1, die Substratmarke W2 auf die Maskenmarke M1 und dann die Substratmarke W1 auf die Maskenmarke M1 und die Substratmarke W1 auf die Maskenmarke M2 ausgerichtet wird. Nach diesen Ausrichtungen wird das Substrat belichtet, ohne dass weitere Ausrichtungen erforderlich sind.
  • Um die Durchführung genauer Ausrichtungen bei im wesentlichen unterschiedlichen Z-Positionen ermöglichen zu können, ist der das Projektionssystem PL verlassende Ausrichtstrahl so angeordnet, dass er telezentrisch ist. Was passiert, wenn diese Anforderung nicht erfüllt wird, ist in 4 dargestellt, wo zu sehen ist, dass dann, wenn der Ausrichtstrahl AB zum Boden der Linse an seinem Austritt aus dem Projektionssystem PL nicht orthogonal ist und folglich einen Winkel φ senkrecht zum Substrat bildet, ein Positionsfehler beim Ausrichten zu einer tief ausgenommenen Substratmarke Px, die z.B. im Substrat W unter einem Graben in einer folgenden Prozessschicht L vorgesehen ist, auftritt. Dieser Fehler ist proportional zu sin(φ) und der Tiefe der Ausrichtmarke Px. Folglich ist der Beleuchtungsteil des Ausrichtsystems so angeordnet, dass er auf die Ausrichtmarke Px senkrecht auftrifft, unabhängig von der Z-Position des Ausrichtgitters Px. Dies kann erreicht werden, indem der Beleuchtungsteil des Ausrichtsystems vom Substrat aus gesehen telezentrisch gemacht wird. Der Beleuchtungsteil des Ausrichtsystems kann durch Einführen von einer oder mehreren ebenen Platten in den Weg des Ausrichtstrahls telezentrisch gemacht wird. Dicke, Keilwinkel und Ausrichtung der ebenen Platten(n) werden so lange eingestellt, bis der gewünschte Einfallswinkel erreicht wird. Vorzugsweise werden zwei ebene Platten verwendet, eine zum Ausrichten des Einfallswinkels und eine weitere für den X-, Y-Offset des Ausrichtsystems. Auf diese Weise kann der Einfallswinkel des Ausrichtstrahls so eingestellt werden, dass er unter 0,5 mrad oder 0,25 mrad liegt.
  • Wie in 5 gezeigt, werden nach Bildung der Prozessschichten) L oben auf dem Substrat W Gräben geätzt, um die in das Substrat W eingeätzten Null-Schichtmarken P0,1 und P0,2 freizulegen. Diese und die auf der nten Prozessschicht vorgesehene Marke Pn,1 können dann durch das Ausrichtwerkzeug der Erfindung ausgerichtet werden.
  • Um ferner den Einfallswinkel des Ausrichtstrahls wie vorstehend beschrieben minimieren zu können, kann die Arbeit des Ausrichtsystems weiter verbessert werden, indem eine Software-Korrektur basierend auf empirischen Kalibrierungsdaten verwendet wird. Wie in 6 gezeigt, führt ein Einfallswinkel Δφ zu einer gemessenen Position eines Offsets einer vertieften Marke PM von deren Rahmenposition um die Größe Δx,Δy. Mit Hilfe eines Kalibrierungssubstrats werden die Offsets für eine Vielzahl unterschiedlicher vertikaler (Z) Positionen gemessen. Mit diesen Daten werden dann die Koeffizienten eines Modells bestimmt: Ein einfaches, lineares Modell kann folgende Form aufweisen: Δx = az + b Δy = cz + b.
  • Größere Genauigkeit kann mit Hilfe eines quadratischen Modells der folgenden Form erzielt werden Δx = az2 + cz + b Δy = dz2 + ez + b.
  • Wenn die Positionsmarke der Art ist, dass sie zwei Gitter unterschiedlicher Periode für jede Richtung X und Y aufweist, kann es auch erforderlich sein, den Effekt von Vergrößerungsänderungen mit der Vertikalposition im Ausrichtsystem auf dem sichtbaren Abstand der beiden Gitter in Betracht zu ziehen. Dies kann erreicht werden, indem ein Modell folgender Form verwendet wird: Δshift – x = f·Z·shift – x Δshift – y = g·Z·shift – y,wobei f und g maschinen- oder maschinenart-abhängige Konstanten sind.
  • Wenn die Koeffizienten für eine bestimmte Maschine bestimmt worden sind, werden die Ausrichtergebnisse mit Hilfe der für jede Ausrichtung auf der Basis der Vertikalposition des Markers berechneten Δx, Δy-Werte korrigiert.
  • Auch wenn vorstehend spezielle Ausführungsformen der Erfindung beschrieben worden sind, ist offensichtlich, dass die Erfindung anders als beschrieben eingesetzt werden kann. Die Erfindung soll durch die Beschreibung nicht eingegrenzt werden.

Claims (8)

  1. Verfahren zum Ausrichten erster und zweiter Ausrichtmarken, die jeweils auf ersten und zweiten Schichten in einem auf einem Substrat (W) gebildeten Bauelement vorgesehen sind, wobei die ersten und zweiten Schichten einen großen Abstand (2) in senkrechter Richtung zu dem Substrat aufweisen, und wobei die zweite Schicht nach der ersten Schicht gebildet worden ist, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst: Tiefschichtätzen von Schichten des Bauelements, welche die erste Schicht bedecken, um die erste Ausrichtmarke freizulegen; Durchführen einer Ausrichtung der ersten Ausrichtmarke (PM) unter Verwendung eines Ausrichtsystems, das die erste Ausrichtmarke mit einem Ausrichtstrahl beleuchtet, der im wesentlichen senkrecht zu dem Substrat verläuft; Durchführen einer Ausrichtung der zweiten Ausrichtmarke unter Verwendung des Ausrichtsystems.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die zweite Marke vor dem Schritt des Tiefenätzens in die zweite Schicht geätzt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, wobei die ersten und zweiten Marken Beugungsgitter sind.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei die erste Schicht das Substrat ist.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die erste Schicht eine über dem Substrat gebildete Schicht ist.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, ferner umfassend den Schritt des Korrigierens der Ausrichtungen unter Verwendung eines Musters von Positionsverschiebungen in Richtungen parallel zur Nennoberfläche des Substrats als ei ne Funktion der Position der Ausrichtmarke in senkrechter Richtung zu der Nennoberfläche.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Bauelement ein elektromechanisches Mikro-Bauelement oder ein optischelektromechanisches Mikro-Bauelement ist.
  8. Verfahren zur Herstellung eines Bauelements, das folgende Schritte umfasst: – Bereitstellen eines Substrats, das zumindest teilweise mit einer Schicht aus strahlungsempfindlichem Material bedeckt ist; – Bereitstellen eines Projektionsstrahls aus Strahlung unter Verwendung eines Strahlungssystems; – Verwenden von Musteraufbringungseinrichtungen, um den Projektionsstrahl in seinem Querschnitt mit einem Muster zu versehen; – Projizieren des gemusterten Strahls aus Strahlung auf einen Zielabschnitt der Schicht aus strahlungsempfindlichem Material, wobei vor dem Schritt des Projizierens ein Ausrichtprozess gemäß dem Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7 durchgeführt wird.
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