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Die
Erfindung bezieht sich auf Fahrzeugtüren und insbesondere auf die
Montageverfahren für Türen, die
mit einer Fensterkurbel ausgestattet sind.
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Firma
Audi verkauft unter der Bezeichnung A4 ein Fahrzeug, dessen Montageverfahren
wie folgt ist:
In einem ersten Schritt wird ein Türrahmen
genommen, der auf ein Montagegestell gesetzt wird und an dem dann
eine motorisch angetriebene Doppelhub-Fensterkurbel befestigt wird.
Diese Fensterkurbel hat Seile, die von Kunststoffummantelungen umhüllt sind.
Als Nächstes
wird an Gleitstücken,
die mit den Seilen verbunden sind, eine Fensterscheibe angebracht.
Dieser zusammengebaute Satz wird dann in die Tür eingeschoben und daran befestigt.
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Dieses
Verfahren weist Nachteile auf. Genauer gesagt befindet sich der
Getriebemotor in einem Feuchtbereich, was den Einsatz von teueren, wasserdichten
Verbindungsstücken
notwendig macht. Dieses Verfahren hat auch noch folgende Nachteile:
Das Vorhandensein der Seilummantelungen verursacht einen durch Korrosion
hervorgerufenen Verschleiß des
Seils, insbesondere wenn die Feuchtigkeit innerhalb der Ummantelungen
schlecht abzieht. Darüber
hinaus wird durch die Ummantelungen der Antriebswirkungsgrad der
fertig montierten Fensterkurbel reduziert und deren Kosten erhöht.
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In
der EP-A-0 384 019 ist eine Vorrichtung zum Heben und Senken einer
Fensterscheibe in Fahrzeugen offenbart, mit zwei jeweils formschlüssig und
verschiebbar an einer Führungsschiene
geführten
Mitnehmern, die zum Antrieb mit einem Seil verbunden sind und beabstandet
voneinander mit ihren Anschlägen
an einer Scheibenunterkante anliegen, wobei von den Mitnehmern mindestens
einer einen mit diesem variabel verbindbaren Anschlag aufweist, der
mit einem Verbindungsteil versehen ist, das in eine Öffnung im
Mitnehmer eingreift und einen kleineren Querschnitt als die Öffnung hat.
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In
der DE-A-196 11 074 ist eine Vorrichtung zum Einstellen einer rahmenlosen
Fensterscheibe offenbart, die von einem doppelsträngigen Seilfensterheber
angetrieben wird, wobei die Einstellung durch eine Kippbewegung
senkrecht zur Längsachse des
Fahrzeugs unter Verwendung separater Einstell- und Arretierungsmittel
für jede
der beiden Führungsschienen
des doppelsträngigen
Seilfensterhebers erfolgt.
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Von
daher besteht Bedarf an einem Montageverfahren, durch welches sich
ein oder mehrere Nachteile des Standes der Technik auflösen lassen. Der
Gegenstand der Erfindung besteht somit in einem Verfahren zur Montage
einer Türe,
das folgende Schritte umfasst:
- (i) Bereitstellen
einer Führungsstruktur
für eine Fensterscheibe,
Bereitstellen eines Seilumlaufs, einer Verkeilung, eines Antriebsteils
und einer Trommel;
- (ii) Einsetzen der Verkeilung zwischen der Führungsstruktur und der Trommel,
um letztere an der Struktur in der Längs- und Vertikalrichtung einer Führungsmittelebene
der Fensterscheibe zu befestigen, und Aufwickeln des Seils auf die
Trommel vor oder nach dem Einsetzen;
- (iii) Verbinden des Antriebsteils mit der verkeilten Trommel;
- (iv) wenigstens teilweises Befestigen des Antriebsteils an einem
Innenpaneel der Türe.
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Gemäß einer
Variante umfasst das Verfahren zusätzlich einen Schritt des Entfernens
der Verkeilung, der nach dem Befestigen des Antriebsteils erfolgt.
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Gemäß einer
anderen Variante wird die Verkeilung so eingesetzt, dass ein Auslenken
der Trommel in der Querrichtung einer Führungsmittelebene der Fensterscheibe
ermöglicht
ist.
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Nach
noch einer anderen Variante umfasst das Verfahren zusätzlich einen
Schritt, die Struktur nach Schritt ii) zwischen einem inneren und äußeren Türpaneel
einzubringen.
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Das
Antriebsteil kann auch als Getriebemotor ausgeführt sein, der im Trockenbereich
der Türe befestigt
ist.
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Gemäß einer
Variante ist das Antriebsteil ein Getriebemotor; das Verfahren umfasst
zusätzlich
die folgenden Schritte:
- (a) Einsetzen des Seils
in Umlenkscheiben der Struktur vor Schritt (ii);
- (b) während
Schritt (iv) den Getriebemotor um eine Achse schwenkbar anzubringen,
die bezüglich
der Drehachse der Trommel versetzt ist;
- (c) Spannen des Seils, indem der Getriebemotor vor Entfernen
der Verkeilung um die versetzte Achse geschwenkt wird;
- (d) Befestigen des Getriebemotors am Innenpaneel der Türe nach
Schritt (c).
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Gemäß einer
weiteren Variante umfasst die Struktur einen Rahmen, der mit einem
Führungsschlitz
für die
Fensterscheibe versehen ist; der Schritt des Einsetzens der Verkeilung
umfasst das Einbringen der Verkeilung in den Schlitz.
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Gemäß einer
noch anderen Variante umfasst der Schritt des Einsetzens der Verkeilung
das Befestigen der Verkeilung an der Struktur.
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Weitere
Merkmale und Vorteile der Erfindung lassen sich der Lektüre der nun
folgenden Beschreibung von Ausführungsformen
der Erfindung entnehmen, die beispielhaft mit Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
bereitgestellt wird. In diesen zeigen:
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1 eine
schematische Darstellung einer Türstruktur;
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2 eine
Schnittdarstellung der Struktur von 1;
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3 eine
Darstellung eines Beispiels für
einen Getriebemotor, der auf die Erfindung angewendet wird;
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4 ein
Schaubild, das eine Variante des Montageverfahrens darstellt;
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5 eine
von oben gesehene Schnittansicht einer Struktur, die mit einer Verkeilungsvariante versehen
ist;
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6 eine
Seitenansicht der Struktur von 5.
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Die
Erfindung schlägt
vor, eine Verkeilung 2 zwischen eine Führungsstruktur 1 für eine Fensterscheibe 3 und
eine Trommel 4 so einzusetzen, dass die Trommel 4 in
Längs-
und Vertikalrichtung einer Führungsmittelebene
der Fensterscheibe festgesetzt ist. Die Verkeilung 2 bleibt
zumindest solange bestehen, bis ein Antriebsteil 5 an einem
Innenpaneel der Türe
befestigt und mit der Trommel 4 verbunden ist.
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In 1 ist
ein Beispiel einer Führungsstruktur
für die
Fensterscheibe dargestellt, die eine Unterbaugruppe einer Türe bildet.
Diese Tür
durchläuft eine
Montage gemäß einem
Verfahren nach der Erfindung. Die dargestellte Führungsstruktur 1 umfasst einen
Führungsrahmen 6 mit
einem Führungsschlitz für eine Fensterscheibe,
wie etwa eine Fensterscheibenführungsbahn.
Im Führungsschlitz
ist die Fensterscheibe 3 in verschieblicher Anordnung angebracht. Über an sich
bekannte Befestigungsteile 8 ist die Fensterscheibe 3 an
einem Seil 7 befestigt. Das Seil 7 vollführt einen
Umlauf, in dem es durch Umlenkscheiben 9 hindurchläuft, die
ebenfalls in einer an sich bekannten Art und Weise verwirklicht
sind. Mittels der Verkeilung 2 ist die Trommel 4 an
der Struktur 1 in Vertikal- und Längsrichtung der Führungsmittelebene
der Fensterscheibe befestigt. Diese Befestigung ermöglicht es,
dass einem Arbeiter eine ordnungsgemäß positionierte Trommel im
Hinblick auf deren Verbindung mit einem Antriebsteil vorliegt. Durch
diese Verkeilung 2 kann die Trommel 4 somit sicher
und ohne Verwendung von Seilummantelungen befestigt werden. Die
Verkeilung 2 ist entfernbar und kann herausgenommen werden,
sobald die Trommel sich fest an Ort und Stelle befindet.
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In
diesem Fall ist das Antriebsteil 5 ein Getriebemotor, wobei
aber auch eine kurbelbetätigte, manuelle
Antriebseinheit vorgesehen werden kann.
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Das
Verfahren zur Montage der Türe
umfasst insbesondere die folgenden Schritte.
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Es
werden die Führungsstruktur 1 für die Fensterscheibe,
ein Seilumlauf, die Verkeilung 2 und die Trommel 4 bereitgestellt.
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In
dem Beispiel wird der Seilumlauf mittels sechs Umlenkscheiben 9 erhalten,
die sich an der Führungsstruktur 1 befinden.
Das Seil läuft
durch diese Umlenkscheiben hindurch und bildet einen Antriebskreis
für die
Fensterscheibe.
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Dann
werden die folgenden zwei Schritte in einer gewählten Reihenfolge ausgeführt: Zwischen die
Führungsstruktur 1 und
die Trommel 4 wird die Verkeilung 2 so eingesetzt,
dass die Trommel in einer feststehenden Position in der Längs- und
Vertikalrichtung der Führungsmittelebene
der Fensterscheibe festgesetzt ist, und das Seil wird auf die Trommel gewickelt.
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Ist
die Verkeilung zwischen Führungsstruktur und
Trommel eingesetzt, dann ist die Trommel für eine anschließende Verbindung
mit dem Antriebsteil 5 ordnungsgemäß positioniert. Durch das Einsetzen einer
Verkeilung zwischen Führungsstruktur
und Trommel ist auch der Fall abgedeckt, bei dem eine Verkeilung
zwischen die Struktur und ein Zwischenteil gesetzt wird, das zwischen
der Verkeilung und der Trommel angeordnet ist. Dieses Zwischenteil
kann z.B. ein Trommelgehäuse
sein, das nachstehend beschrieben werden wird. Ist dagegen das Seil 7 auf
der Trommel aufgewickelt, kann durch diese das Seil angetrieben
werden.
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Im
Beispiel der 1 und 2 ist ein
Rand der Verkeilung in den Führungsschlitz
der Fensterscheibe eingesetzt, der im Rahmen 6 ausgespart
ist. Die Verkeilung ist in diesem Fall im Schlitz entweder durch
Reibung oder durch elastische Verformung in der Längs- und
Vertikalrichtung der Führungsmittelebene
der Fensterscheibe festgesetzt. Der Fensterscheibenrahmen von 2 umfasst
zusätzlich
eine aus Elastomermaterial bestehende Fensterscheibendichtung 10,
die sich insbesondere dazu eignet, die Verkeilung durch Verformung
zu sichern.
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Im
Beispiel der 1 und 2 wird die
Verkeilung zusätzlich
noch durch eine für
die Trommel 4 gedachte Stützplatte 21 in den
Schlitz eingedrückt gehalten.
In diesem Fall wurde das Seil 7 so angezogen, dass die
Verkeilung von der Trommel 4 mittels ihrer Stützplatte 21 mit
dieser Druckkraft beaufschlagt wird. Diese Spannung wird z.B. erhalten,
indem das Seil auf die Trommel aufgewickelt wird. Somit ist die
Verkeilung 2 ordnungsgemäß zwischen dem Fensterscheibenrahmen
und der Trommel befestigt. Die Führungsstruktur
kann im Laufe der Montage somit zu einer Türmontagestation befördert werden,
ohne dass sich eine nachteilige Verlagerung der Verkeilung 2 oder
der Trommel 4 ergibt.
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Als
nächstes
erfolgt die Verbindung des Antriebsteils 5 mit der verkeilten
Trommel 4. Diese Verbindung erfolgt durch irgendwelche
bekannten Mittel und Wege. In dem Beispiel ist das Antriebsteil
ein Getriebemotor, der als Ausgangselement ein drehangetriebenes
Dämpfungsteil 11 aufweist.
Das Dämpfungsteil 11 ist
mit Radialnuten 12 versehen. Beim Verbinden werden in diesen
Radialnuten 12 Zapfen 13 der Trommel 4 aufgenommen.
Somit kann vom Getriebemotor ein Drehmoment auf die Trommel übertragen
werden.
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Dann
erfolgt ein Schritt der zumindest teilweisen Befestigung des Antriebsteils 5 an
einem Innenpaneel der Türe.
Dabei wird der Getriebemotor 5 durch drei Schrauben in
Schraubgewinden befestigt, die mit dem Innenpaneel 17 der
Türe verbunden
sind. Das Gehäuse
des Getriebemotors ist dann unverrückbar am Innenpaneel befestigt.
Die Schrauben laufen durch Bohrungen 14, 15, 16,
die in das Gehäuse
des Getriebemotors eingebracht sind. Auf Höhe der Schrauben können natürlich geeignete
Dichtungen vorgesehen sein, um die Wasserdichtheit zwischen dem
Trockenbereich und dem Feuchtbereich der Türe zu gewährleisten.
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Ist
der Schritt der zumindest teilweisen Befestigung des Antriebsteils
erfolgt, wird die Verkeilung 2 vorzugsweise aus der Struktur 1 entfernt.
Dies ergibt dann eine Führungsstruktur,
deren Montage erleichtert worden ist und die auch frei von Ummantelungen
zwischen der Trommel und den Seilumlenkscheiben ist. Somit sind
die zuvor beschriebenen Nachteile aus der Welt geschafft, die auf
den Einsatz von Ummantelungen zurückzuführen sind.
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Gemäß einer
vorteilhaften Variante ist der Einbau einer Verkeilung möglich, die
eine Auslenkung der Trommel 4 in der Querrichtung der Führungsmittelebene
der Fensterscheibe ermöglicht. Durch
diese Auslenkung kann ein Arbeiter die Trommel 4 mit dem
Getriebemotor 5 leicht wieder in Eingriff bringen, um deren
Verbindung zu bewerkstelligen. Die in 3 dargestellte
Verkeilung ist somit ausreichend flexibel, um eine Drehung um die
Vertikalachse ihres die Trommel befestigenden Endes zu gestatten.
Diese Flexibilität
gestattet somit eine Auslenkung, die in der Querrichtung zu erhalten
ist.
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Gemäß einer
Variante wird die Struktur in eine Mulde eingesetzt, die zwischen
dem Innenpaneel 17 und einem Außenpaneel der Türe gebildet ist.
Die Struktur kann dann an den Paneelen durch irgendwelche geeignete
und bekannte Einrichtungen befestigt werden. Dieser Schritt des
Einbringens der Struktur erfolgt nach dem Schritt des Einsetzens
der Verkeilung und des Aufwickelns des Seils, und vor dem Schritt,
bei dem das Antriebsteil mit der Trommel verbunden wird. Für den Fall,
dass das Antriebsteil ein Getriebemotor ist, wird dieser bei Ausführung des Verbindungsschritts
vorzugsweise im Trockenbereich befestigt. Somit kann durch das Innenpaneel 17 und
irgendein anderes, geeignetes Element die Wasserdichtheit zwischen
dem Motor des Getriebemotors und den umgebenden Bereichen der Trommel 4 gewährleistet
werden.
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Gemäß einer
besonders vorteilhaften Variante des Montageverfahrens wird der
Getriebemotor 5 vor dem Entfernen der Verkeilung 2 nur
teilweise am Innenpaneel befestigt. Nach diesem Verfahren wird das
Seil 7 vor dem Schritt des Einsetzens der Verkeilung 2 und
des Aufwickelns des Seils 7 in die Umlenkscheiben 9 eingelegt,
um so den Seilumlauf zu bilden. Während dieses Schritts, zu dem
ein teilweises Befestigen des Getriebemotors gehört, ist der Getriebemotor tatsächlich schwenkbar
um eine Achse angebracht, die bezüglich der Drehachse der Trommel
versetzt ist. Betrachtet man das Beispiel des Getriebemotors von 3,
wird nur die durch die Bohrung 14 hindurchgehende Schraube
befestigt, wobei dies derart geschieht, dass eine Verschwenkung
des Getriebemotors um diese Schraube noch möglich ist. Man kann erkennen,
dass in Position A von 4 die Bohrungen 15 und 16 des
Getriebemotorgehäuses
bezüglich
der entsprechenden Schraubgewinde 18 und 19 zur
Befestigung an dem Paneel versetzt sind. Wegen des Axialversatzes
bewirkt das Verschwenken des mit der Trommel verbundenen Getriebemotors
die Spannung im Seil. Durch Drehen des Getriebemotors in die Position
B wird die Seilspannung sichergestellt. Befinden sich die Bohrungen 15 und 16 gegenüber den
Schraubgewinden 18 und 19, dann erfolgt die endgültige Befestigung
des Getriebemotors 5 am Paneel. Ein derartiger Schritt der
Befestigung des Getriebemotors 5 am Innenpaneel gestattet
es somit, dass auch die Spannung im Seil 7 gewährleistet
ist. Auch ist die Montage der Türe
erleichtert, wenn zu Beginn im Seil eine geringere Spannung vorliegt.
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Im
Beispiel von 2 ist zu sehen, dass die Verkeilung
derart gebogen ist, dass sich die Trommel nahe ihrer endgültigen Querposition
befindet. Zusätzlich
ist die Trommel 4 drehbeweglich innerhalb eines Gehäuses angebracht.
Das Gehäuse
hat einerseits ein Trommelgehäuse 20 und
eine Trommelstützplatte 21.
Die Trommelstützplatte 21 bildet
eine Schulter in Bezug auf das Trommelgehäuse 20. Durch diese
Platte 21 ist somit die Befestigung der Trommel im Gehäuse 20 sichergestellt.
In dem Beispiel hat die Platte 21 ein verlängertes
Teil 22, das bezüglich
des Trommelgehäuses 20 radial
nach außen vorsteht. Das verlängerte Teil 22 ist
in einer Einspannung 23 aufgenommen, um so die Befestigung der
Trommel relativ zur Verkeilung 2 in der Längs-, Quer-
und Vertikalrichtung sicherzustellen. Diese Befestigung lässt sich
durch Reibung des verlängerten Teils 22 in
der Einspannung 23 bewerkstelligen. Die Verkeilung weist
auch ein verlängertes
Teil 24 auf, das am Trommelgehäuse 20 in Anlage gelangt.
Dies stellt eine bessere Befestigung der Trommel sicher. Es kann
auch eine Verkeilung ins Auge gefasst werden, die sich dazu eignet,
die Trommel mittels der Seilspannung zu befestigen. Die Verkeilung
kann auch so beschaffen sein, dass sie eine Drehung der Trommel
und ihres Gehäuses
zulässt,
um das Seil durch eine Drehung des mit der Trommel verbundenen Getriebemotors
zu spannen, gemäß dem mit
Bezug auf 4 beschriebenen Verfahren.
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Die
Variante von 5 und 6 hat eine Verkeilung,
die dazu ausgelegt ist, nach der Verbindung von Antriebseinheit 5 und
Trommel 4 nicht herausgenommen zu werden. Durch Zapfen,
die an der Führungsbahn
befestigt sind, oder durch Schrauben 25, die in geeigneten
Gewindebohrungen der Führungsbahn 6 aufgenommen
sind, positioniert sich in dem Beispiel die Verkeilung 2 selbst
auf der Führungsbahn 6.
Vorzugsweise ist die Verkeilung nicht fest mit der Führungsbahn
verbunden. Die Zapfen oder Schrauben werden also nicht fest angezogen, damit
sich die Verkeilung unter Einwirkung eines Arbeiters bei der Montage
des Antriebsteils geringfügig verschieben
kann. Wie bei den vorhergehenden Beispielen ist durch diese Verkeilung
die Befestigung der Trommel in einer festen Position in der Vertikal-
und Längsrichtung
der Führungsmittelebene
der Fensterscheibe gewährleistet.
Auch diese Befestigung gestattet es daher, dass einem Arbeiter eine
ordnungsgemäß positionierte
Trommel zu deren Verbindung mit einem Antriebsteil 5 vorliegt.
Auf diese Verkeilung 2 können natürlich auch die verschiedenen,
zuvor vorgeschlagenen Varianten angewendet werden, insbesondere
was die Abwinklung der Verkeilung oder die der Trommel verliehene
Auslenkungsfunktion in der Querrichtung anbelangt.
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In
der Variante der 5 und 6 ist eine Verkeilung 2 dargestellt,
die auch ein integriertes Trommelgehäuse aufweist. An die Verkeilung
ist eine Stützplatte 21 angesetzt,
um die Trommel im Gehäuse
der Verkeilung zu befestigen. Es kann auch ins Auge gefasst werden,
die Stützplatte 21 innerhalb der
Verkeilung 2 vorzusehen und ein Gehäuse der mit Bezug auf 1 und 2 beschriebenen
Bauart anzusetzen. Diese Varianten gestatten somit eine Verringerung
der Anzahl von in der Türe
vorhandenen Teilen.
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Natürlich ist
die vorliegende Erfindung nicht auf die beschriebenen und dargestellten
Beispiele und Ausführungsformen
beschränkt,
sondern unterliegt zahlreichen Varianten, die sich dem Fachmann ergeben
werden. Obwohl prinzipiell das Einsetzen der Verkeilung in einen
Schlitz in einem Fensterscheiben-Führungsrahmen beschrieben wurde,
kann die Verkeilung demnach auch so vorgesehen werden, das sie zwischen
einer Riemenlaufabdeckung und der Trommel sitzt.