DE60307058T2 - Vorrichtung zur regelmässigen erzeugung von wasserstrahlen und deren anwendung in einer einrichtung zur bindung von nicht-gewebten fasern - Google Patents
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft Vorrichtungen zur Erzeugung von Wasserstrahlen, die insbesondere zur Wasserstrahlverfestigung von Fasern aus Vliesstoffen, aber auch Stoff in Bahnform, wie Textilkomplexe, Filme, Papier, Gewebe und Gewirke, verwendet werden. Diese Verfestigung besteht aus dem Werfen eines Vorhangs von unter Druck stehenden Wasserstrahlen auf ein Vlies aus Fasern, um diese zu verflechten und daraus ein zusammenhängendes Vlies zu bilden, ohne dass die Verwendung von Bindemittel erforderlich ist.
- Heutzutage werden Injektoren verwendet, die konkret gemäß den Lehren von
3 der internationalen Patentanmeldung PCT/FR00/01398 und den entsprechenden Textstellen der Beschreibung dieses Dokuments ausgeführt werden können. - Im Allgemeinen umfassen die Injektoren einen Körper, der es ermöglicht, vom Wasserdruck ausgeübten Beanspruchungen standzuhalten und in dessen oberem Teil eine innere Kammer mit im Allgemeinen zylindrischer Form angebracht ist, die mittels einer Rohrleitung und einer Pumpe mit unter Druck stehendem Wasser versorgt wird.
- Im Inneren der Kammer ist eine Kartusche angeordnet, die beispielsweise aus einem perforierten Blechrohr besteht, das in seinem Innenteil mit einem metallischen Gewebe aus Edelstahl bedeckt ist und die Funktion eines Filtermediums sicherstellt.
- An den unteren Teil des Körpers ist eine perforierte Platte mit Mikroperforationen angebracht, deren Durchmesser zwischen 50 und 500 Mikrometer und vorzugsweise zwischen 100 und 200. Mikrometer liegen kann, was das Ausbilden von Wasserstrahlen oder -nadeln ermöglicht.
- Die Verteilung des Wassers von der Kammer des Körpers zur perforierten Platte kann mittels zylindrischen, dann konischen Bohrungen durchgeführt werden, die von einer unteren Kammer zur Verteilung ergänzt werden, wie in
1 der internationalen Anmeldung PCT/FR00/0139 beschrieben. - Die Verteilung des Wassers von der Kammer des Körpers zur perforierten Platte kann auch mittels eines engen Kanals durchgeführt werden, der sich über die gesamte Länge des Körpers erstreckt, wie in
3 der internationalen Anmeldung PCT/FR00/0139 beschrieben. Diese zweite technische Lösung ist der ersten hinsichtlich der Homogenität der Strömung des Wassers und insbesondere der höheren Drücke, die höheren Wassergeschwindigkeiten entsprechen, deutlich überlegen. - Diese zweite Lösung weist dennoch den Nachteil auf, dass eine große Menge von Werkstoffen im Körper über der Kammer erforderlich ist, um die mechanische Festigkeit des Körpers zu erzielen, wenn dieser dem Wasserdruck ausgesetzt wird. Die auf den Hauptblock wirkende Belastung ist umso größer, je länger der Kanal zwischen der Kammer und der perforierten Platte lang ist.
- Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung von Wasserstrahlen, die es ermöglicht, eine regelmäßige Verteilung des Wassers zu erzielen, ohne deswegen eine große Werkstoffmenge im Körper zu benötigen, wie in GB-2 319 266 beschrieben.
- Eine solche Vorrichtung zur regelmäßigen Erzeugung von Wasserstrahlen weist einen druckfesten Körper auf, der eine innere Kammer begrenzt, die eine Eingangsmündung und Mittel zur Verbindung der Kammer mit einer Ausgangsöffnung umfasst, wobei die Verbindung eine Durchquerung einer Platte mit zumindest einer Reihe von Löchern umfasst, wobei diese Mittel, eingerichtet in dem Körper, Löcher mit einem geraden Abschnitt und rundem Ausgang umfassen, die von der Kammer in einen zu der Platte benachbarten Kanal münden, dessen größte Abmessung senkrecht zur Achse der Löcher ist. Die Abmessung des Kanals, d.h. die Breite, senkrecht zu besagter größten Abmessung und nicht parallel zur Achse der Löcher ist kleiner als der Durchmesser des geraden Abschnitts des Ausgangs der Löcher, wobei diese Breite insbesondere 10 % bis 90 % des Durchmessers entspricht.
- Gemäß der Erfindung sind die Löcher ab ihren entfernt von der inneren Kammer, also nahe des Kanals liegenden Enden in einem Teil ihrer Länge, insbesondere in 10 bis 50 % ihrer Länge, entlang der Mantellinien, die sich im Wesentlichen in einer Ebene befinden, die durch die Achse des Lochs und die größte Abmessung des Kanals bestimmt ist, gespalten.
- Diese Anordnung ermöglicht ein besseres Regulieren der Geschwindigkeit der Strahlen entlang mindestens einer Reihe von Perforationen. Die Wassergeschwindigkeit ist im Wesentlichen von einer Perforation zur anderen gleich, es werden Wirbel unterdrückt, die, falls nicht im Kanal, so in den Abständen zwischen zwei Löchern entstehen.
- Damit eine Vorrichtung zur Erzeugung von Strahlen dieser Art einfach hergestellt werden kann, kann der Körper gemäß einer ersten Ausführungsform nicht nur aus zwei Teilen, nämlich einem Hauptteil und einer Backe, die das Anbringender perforierten Platte ermöglicht, sondern aus drei Teilen gebildet werden, wobei der Hauptteil aus zwei Unterteilen gebildet wird, so dass die Löcher und der Kanal leicht gefertigt werden können. Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Verbindungsfläche der zwei Unterteile zur Fläche des Zusammenwirkens der Backe mit dem Hauptteil des Körpers parallel, so dass die zwei Unterteile und die Backe mittels gemeinsamer Befestigungsschrauben der Backe und der zwei Unterteile angebracht werden können.
- Gemäß einer anderen bevorzugten Ausführungsform ist der Kanal in einem Anbauteil eingerichtet, das zwischen dem Ausgang der Löcher, die nun als erste Löcher bezeichnet werden, und der perforierten Platte angeordnet ist und gegenüber der Wände des Körpers, die die ersten Löcher bestimmen, Wände hat, die entsprechende zweite Löcher gegenüber den ersten Löchern haben, wobei die von der inneren Kammer entfernten Enden der zweiten Löcher in den Kanal münden, der durch die Wände des Anbauteils begrenzt ist und der für alle zweiten Löcher gemeinsam ist. Das Anbauteil wird so montiert, dass es in eine längliche Aufnahme gleitet, die in dem Körper eingerichtet ist und deren größte Abmessung zur Achse der inneren Kammer parallel ist. Dieses Anbauteil ist auf seinen Seiten gegenüber der Backe und dem Hauptteil mit ringförmigen Dichtungen versehen.
- Die Löcher mit einem geraden Abschnitt und rundem Ausgang sind vorzugsweise zylindrisch, sie können jedoch auch konisch, sogar elliptisch sein. Der Durchmesser der Löcher liegt für gewöhnlich zwischen 3 und 25 mm und der Lochabstand, nämlich der Abstand zwischen den Achsen von zwei Löchern, liegt für gewöhnlich zwischen 4 und 30 mm. Die Tiefe der Löcher liegt für gewöhnlich zwischen 5 und 100 mm. Der Durchmesser der zweiten Löcher entspricht dem der ersten Löcher und der Abstand der zweiten Löcher entspricht dem Ab stand der ersten Löcher. Die Tiefe der zweiten Löcher liegt für gewöhnlich zwischen 1 und 50 mm. Der Kanal weist im Allgemeinen eine Breite zwischen 1 und 24 mm auf und seine Höhe liegt im Allgemeinen zwischen 10 und 100 mm.
- In den angefügten, lediglich als Beispiel gegebenen Zeichnungen ist:
-
1 eine Schnittansicht der bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung zur Erzeugung von Wasserstrahlen gemäß der Erfindung; -
2 eine Ansicht im Längsschnitt gemäß der Linie II-II von1 ; -
3 eine perspektivische Teilansicht eines Teils der in1 und2 dargestellten Ausführungsform; und -
4 ist eine zu1 analoge Ansicht einer Variante. - Mit Bezugnahme auf
1 und2 weist die dargestellte Vorrichtung zur Erzeugung von Strahlen gemäß der Erfindung einen parallelepipedischen Körper auf, der über zwei große gegenüberliegende Seiten2 ,3 , zwei kleine gegenüberliegende Seiten4 ,5 und zwei gegenüberliegende Frontseiten6 verfügt. Der Körper1 ist aus Stahl. In den Körper1 ist eine längliche zylindrische Kammer7 mit einer Achse8 gebohrt, die von einer Frontseite6 zur anderen verläuft. Auf den beiden Frontseiten6 sind nicht dargestellte Verbindungen eingerichtet, die einen Eingang bilden, der mit einer Quelle von unter Druck stehendem Wasser verbunden ist, die nicht dargestellt ist. In der Kammer7 ist ein zylindrischer Filter9 mit der selben Form wie die Kammer7 , jedoch mit kleinerem Durchmesser angeordnet. - Die Seite
5 des Körpers besteht aus einer Backe10 , die mittels Schrauben11 mit dem Rest des Körpers1 verschraubt ist. - Auf einer Mantellinie der Kammer
7 erstrecken sich erste zylindrische Löcher12 mit einem Durchmesser von 6 mm, die voneinander durch volle Teile13 getrennt sind, die die Bestimmung dieser ersten Löcher12 ermöglichen. Diese ersten Löcher haben eine Tiefe von 10 mm. Die Achse der Löcher ist senkrecht zu den Seiten4 und5 gerichtet. - Ein längliches Teil
14 (3 ) aus Metall oder Kunststoff ist in einer Aufnahme montiert, die zwischen der Backe10 und dem Hauptteil6 des Körpers bestimmt ist, wobei ringförmige O-Dichtungsringe15 und16 zwischen den Seiten des Teils14 , die sich gegenüber den Seiten der Backe10 und dem Hauptteil6 befinden, angeordnet sind. In diesem Teil sind so viele zweite Löcher18 eingerichtet, wie es erste Löcher12 gibt. Die Löcher18 haben denselben Durchmesser und dieselbe Tiefe wie die Löcher12 und befinden sich jeweils diesen gegenüber. Alle Löcher18 münden in einen gemeinsamen Kanal19 , der durch die Innenwände des Teils14 bestimmt ist. Die größte Abmessung dieses Kanals19 ist zur Achse8 parallel. Seine Breite, d. h. seine Abmessung, senkrecht zu dieser größten Abmessung, jedoch nicht parallel zur Achse der Löcher12 , ist kleiner als der Durchmesser des geraden Abschnitts des Ausgangs der Löcher18 . Im vorliegenden Fall weist der Kanal19 eine Breite von 3 mm auf. Der Kanal19 geht durch die Spalten20 in die Löcher18 auf einer Tiefe oder Länge von 5 mm hinauf, während die Löcher18 eine Tiefe von 20 mm haben. - Der Kanal
19 mündet über einer perforierten Platte21 , deren Perforationen einen Durchmesser von 120 Mikrometer aufweisen. Die perforierte Platte ist so montiert, dass sie mittels einer ringförmigen O-Ringdichtung22 in der Backe10 gleitet. Direkt unter der perforierten Platte22 bestimmt die Backe10 in der Fläche5 einen Ausgang23 . - In der
4 wird auf das Zwischenteil der Ausführungsform von1 verzichtet, da der Hauptteil des Körpers aus zwei Unterteilen24 ,25 besteht, zwischen denen eine Dichtung26 angeordnet ist. Schrauben28 pressen zugleich die zwei Unterteile24 ,25 gegeneinander und eine Backe29 ist auf dem Teil24 verschraubt. Die Verbindungsfläche33 zwischen den Teilen24 und25 erstreckt sich parallel zur perforierten Platte30 und die Löcher31 sowie der Kanal34 sind in dem Unterteil24 gefertigt. - Die Strahlen treten ohne Reinzone klar aus der Vorrichtung gemäß der Erfindung aus, ungeachtet der Position des Strahls längs der Vorrichtung.
- Dadurch erhält man einen sehr homogenen Vliesstoff in einer Anordnung zur wasserstrahlverfestigung, die eine Vorrichtung zur Erzeugung von Wasserstrahlen umfasst, wobei die Strahlen in Richtung der Seitenfläche eines Zylinders gerichtet sind, über den ein zu verfestigendes Vlies läuft.
Claims (4)
- Vorrichtung zur Erzeugung von Wasserstrahlen, aufweisend einen druckfesten Körper (
1 ), der eine innere Kammer (7 ) begrenzt, die eine Eingangsmündung und Mittel zur Verbindung der Kammer (7 ) mit einer Ausgangsöffnung (23 ) umfasst, wobei die Verbindung eine Durchquerung einer Platte (21 ) mit zumindest einer Reihe von Löchern umfasst, wobei diese Mittel, eingerichtet in dem Körper (1 ), Löcher (12 ,18 ) mit einem geraden Abschnitt und rundem Ausgang umfassen, die von der Kammer (7 ) in einen zu der Platte (21 ) benachbarten Kanal (19 ) münden, dessen größte Abmessung senkrecht zur Achse der Löcher (12 ,18 ) ist und dessen Abmessung, d.h. Breite, senkrecht zu besagter größten Abmessung und nicht parallel zur Achse der Löcher (12 ,18 ) kleiner als der Durchmesser des geraden Abschnitts des Ausgangs der Löcher (12 ,18 ) ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wände, die ein Loch (18 ) festlegen, ab dem entfernt von der unteren Kammer (7 ) liegenden Ende des Lochs (18 ) in einem Teil ihrer Länge entlang der Mantellinien in einer Ebene, die durch die Achse des Lochs und durch die größte Abmessung des Kanals (19 ) bestimmt ist, gespalten sind. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite 10 % bis 90 % des Durchmessers des geraden Abschnitts des Ausgang der Löcher entspricht.
- Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (
19 ) in einem Anbauteil (14 ) eingerichtet ist, das zwischen dem Ausgang von ersten Löchern (12 ) und der perforierten Platte (21 ) angeordnet ist, und gegenüber der Wände des Körpers (1 ), die die ersten Löcher (12 ) bestimmen, Wände hat, die entsprechende zweite Lö cher (18 ) gegenüber den ersten Löchern (12 ) haben, wobei die von der unteren Kammer (7 ) entfernten Enden der zweiten Löcher (18 ) in den Kanal (19 ) münden, der durch die Wände der Anbauteils (14 ) begrenzt ist und der für alle zweiten Löcher (18 ) gemeinsam ist. - Anordnung zur Wasserstrahlverfestigung von Vliesstoffen, die einen Zylinder und eine Vorrichtung zur Erzeugung von Wasserstrahlen in Richtung Seitenfläche des Zylinders umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgestaltet ist.
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