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DE60011900T2 - Vorrichtung zur behandlung von folienmaterialen durch druckwasserstrahlen - Google Patents

Vorrichtung zur behandlung von folienmaterialen durch druckwasserstrahlen Download PDF

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DE60011900T2
DE60011900T2 DE60011900T DE60011900T DE60011900T2 DE 60011900 T2 DE60011900 T2 DE 60011900T2 DE 60011900 T DE60011900 T DE 60011900T DE 60011900 T DE60011900 T DE 60011900T DE 60011900 T2 DE60011900 T2 DE 60011900T2
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Bruno Roche
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    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H18/00Needling machines
    • D04H18/04Needling machines with water jets
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26FPERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
    • B26F3/00Severing by means other than cutting; Apparatus therefor
    • B26F3/004Severing by means other than cutting; Apparatus therefor by means of a fluid jet

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Description

  • TECHNISCHES GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung für Anlagen, die es ermöglichen, Schichtmaterial mit Hilfe von Wasserstrahlen unter Druck zu behandeln, die auf die Struktur wie Nadeln einwirken, die insbesondere für die Behandlung von Vliesstrukturen verwendet werden, um ihnen Kohäsion zu verleihen und/oder ihr Aussehen zu verändern.
  • Eine solche Technik, die seit Jahrzehnten vorgeschlagen wird, wie dies insbesondere aus den Patenten US 3 214 819 und 3 485 706 hervorgeht, besteht darin, die Schichtstruktur der Wirkung von Wasserstrahlen, die von einer oder mehreren aufeinander folgenden Einspritzleitungen stammen, zu unterziehen, wobei die Materialschicht von einem Förderband oder einer porösen oder perforierten Drehwalze getragen wird, die einer Ansaugquelle unterworfen ist, die die Rückgewinnung des Wassers ermöglicht.
  • Eines der wesentlichen Elemente solcher Anlagen ist das System der Bildung der Wasserstrahlen oder -nadeln, üblicherweise mit dem Ausdruck „Spritzdüse" (Injektor) bezeichnet.
  • Die Erfindung betrifft insbesondere diesen neuen Typ von Spritzdüse.
  • STAND DER TECHNIK
  • Die heute verwendeten Spritzdüsen können konkret gemäß den Lehren aus Figur 42 des Patents US-A-3 485 706 und den entsprechenden Passagen der Beschreibung dieses Dokuments hergestellt werden, sowie gemäß den wesentlich detaillierteren konkreten Ausführungen, die insbesondere aus dem Patent US 3 613 999 und EP 400249 (entsprechend US 5 054 349 ) hervorgehen, wobei letztgenanntes Dokument einen Typ von Spritzdüse beschreibt, der nicht nur eine Wasserzuleitung unter sehr hohem Druck (höher als 100 bar) ermöglicht, sondern auch eine derartige Struktur aufweist, dass er die Anbringung und Entfernung der perforierten Platte, durch die die Mikrostrahlen erzeugt werden, auf einfache Weise ermöglicht.
  • Unter Bezugnahme auf die beiliegende 1 weisen solche Spritzdüsen allgemein somit die Form einer durchgehenden Einspritzleitung auf, die sich quer zur Ablaufrichtung des zu behandelnden Schichtmaterials (F), beispielsweise eines Faservlieses, erstreckt und deren Länge an die Breite dieses Materials angepasst ist. Diese Einspritzleitung kann entweder aus einem einzigen Elementarmodul oder aus einer Vielzahl von nebeneinander angeordneten Modulen bestehen.
  • Eine solche Einspritzleitung setzt sich aus einem Hauptkörper (1) zusammen, der es ermöglicht, jeder Verformung unter dem Druck des Wassers zu widerstehen, an dessen oberen Teil eine Kammer (2) ausgeführt ist, die im Allgemeinen zylindrische Form aufweist und durch ein Rohr (3), das von einer Pumpe (nicht dargestellt) gespeist wird, mit Druckwasser versorgt wird.
  • Innerhalb der Kammer (2) ist ein Einsatz (4) angeordnet, der beispielsweise von einem perforierten Zylinder gebildet ist, der mit einem Filtergewebe versehen ist und der nicht nur die Rolle eines Filters spielt, sondern auch als Verteiler dient.
  • Das in das Innere der Kammer (2) eingeleitete Druckwasser fließt dann durch zylindrische Bohrungen (5), die mit einem regelmäßigen Abstand über die gesamte Breite der Spritzdüse verteilt sind, wobei der Lochdurchmesser im Allgemeinen zwischen 4 mm und 10 mm liegt und die Dicke der Wand zwischen zwei aufeinander folgenden Löchern ungefähr 3 bis 5 mm beträgt.
  • Diese zylindrischen Bohrungen (5), deren Austrittsende gegebenenfalls konische Form aufweisen kann, münden dann in eine untere Kammer (6), an deren Basis eine Platte (7) angeordnet ist, die mit Mikroperforationen versehen ist, deren Durchmesser zwischen 50 und 500 μm und vorzugsweise zwischen 100 und 200 μm liegen kann und die es ermöglichen, Wasserstrahlen oder -nadeln (8) zu bilden, die direkt auf die Oberfläche des zu behandelnden Materials (F), beispielsweise einer Faservliesbahn, einwirken.
  • Der Halt der perforierten Platte (7) am Hauptkörper der Spritzdüse wird beispielsweise gemäß den Lehren aus EP 400249 mit Hilfe von Längsspannbacken (9) erzielt, die der Wirkung von Hydraulikzylindern unterworfen sind, die es ermöglichen, eine Klemmwirkung mit Hilfe einer Anordnung von entlang der Spritzdüse angeordneten Zangenbalken und Spannstangen auszuüben.
  • Eine Dichtung (nicht dargestellt) ist zwischen der perforierten Platte (7) und der Basis des Hauptkörpers (1) angeordnet.
  • Ein solches Verteilungssystem für das Druckwasser gegen die Platte mit Mikroperforationen, die dazu bestimmt ist, die Wassernadeln zu bilden, das somit Bohrungen (5) verwendet, die in eine untere Kammer (6) münden, ermöglicht es, das Wasser ordnungsgemäß über die gesamte Länge der Spritzdüse zu verteilen, wobei durch jede Öffnung dieselbe Wassermenge fließt.
  • Jedoch wurde festgestellt, dass eine solche Lösung, insbesondere im Falle einer Behandlung von Faservliesbahnen, zu Fehlern in dem behandelten Produkt führen konnte, wenn der Wasserdruck in der Spritzdüse 50 bar überschritt.
  • 2 stellt schematisch die Ursachen für solche Fehler dar.
  • Unter Bezugnahme auf diese Figur wurde festgestellt, dass, wenn der Wasserversorgungsdruck innerhalb der zylindrischen Bohrung (2) erhöht wurde, was erforderlich ist, wenn die Produktionsgeschwindigkeiten erhöht und/oder schwere Produkte behandelt werden sollen, sich Turbulenzzonen in der unteren Kammer (6) im Bereich der Zonen (10) bildeten, die unmittelbar unter den Wänden angeordnet sind, die zwei aufeinander folgende Bohrungen (5) trennen. Diese Turbulenzen übertragen sich auf die Wasserstrahlen, was zu einem erheblichen und raschen Verlust ihrer Energie führt, wobei die Strahlen (J1) unterhalb der Turbulenzzonen diffus und weißlich werden, während unter den Bohrungen (5) das Ausströmen der Strahlen (J2) undirektional, stabil und turbulenzfrei bleibt.
  • Bei der Behandlung der Faservliesbahnen wirkt sich eine solche Ungleichheit im Ausströmen unmittelbar auf die Wirksamkeit bei der Bindung der Fasern aus und führt auf dem Produkt zu einer Heterogenität der Verflechtung der Fasern insbesondere mit einer Dichtevariation.
  • Folglich werden, wie schematisch in 1 dargestellt, auf dem Endprodukt Bänder (B) von geringer Dichte und großer Oberflächenunregelmäßigkeit erhalten, die genau mit den turbulenten Ausströmzonen zwischen den Bohrungen zusammenfallen.
  • OFFENBARUNG DER ERFINDUNG
  • Es wurde nun, was auch Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, eine Verbesserung für einen solchen Typ von Spritzdüse gefunden, die es ermöglicht, dieses Problem zu lösen, und die eine Versorgung mit Wasser unter hohem Druck gestattet, der bis zu 400 bar und mehr erreichen kann, und die es ermöglicht, ein stabiles, turbulenzfreies Ausströmen des Druckwassers zwischen der Kammer zur Druckwasserversorgung und der perforierten Platte zur Bildung von Behandlungsstrahlen/-nadeln zu erhalten, wobei diese Strahlen perfekt homogen sind und alle eine identische Wirkung auf das zu behandelnde Produkt ausüben.
  • Ganz allgemein setzt sich die erfindungsgemäße Spritzdüse, die also die Behandlung eines Schichtmaterials (Faservlies, Textilkomplex, Folie, Papier,...) mit Hilfe von Wasserstrahlen/-nadeln ermöglicht, zusammen aus:
    • – einem Körper zur Druckwasserversorgung, umfassend eine Versorgungskammer, die sich über die gesamte Länge des Körpers erstreckt und in deren Inneres durch einen Filter das Druckwasser eingeleitet wird;
    • – einer Verteilungszone, die das Druckwasser über die gesamte Behandlungsbreite gegen eine mit Mikroperforationen versehene Platte verteilt, deren Löcher Wassernadeln definieren, die gegen die Oberfläche des zu behandelnden Materials gerichtet sind, wobei das Material von einem Förderelement (Trommel oder Band) getragen wird, das einer Ansaugquelle unterworfen ist, die die Ableitung des Behandlungswassers ermöglicht, und sie ist dadurch gekennzeichnet, dass die Weiterleitung des Wassers von der Versorgungskammer zu der perforierten Platte mit Hilfe eines Kanals mit rechteckigem Querschnitt verwirklicht ist, der sich über die gesamte Länge der Spritzdüse von der Peripherie der Versorgungskammer bis zur Oberfläche der perforierten Platte erstreckt, wobei der Abstand zwischen den Seitenwänden dieses Kanals sowie seine Höhe ein unidirektionales, stabiles und turbulenzfreies Ausströmen des Wassers bewirken.
  • Um ein solches laminares Ausströmen des Druckwassers zu erzielen, beträgt der Zwischenraum zwischen den beiden Seitenwänden, die den Verteilungskanal definieren, vorzugsweise zwischen 2 mm und maximal 10 mm, wobei die Höhe der Wände ihrerseits zwischen 5 mm und 100 mm liegt, wobei die durch die Mikroperforationen erzeugten Strahlen dank einer solchen Struktur am Austritt eine identische Energie, und zwar über die gesamte Behandlungsbreite, besitzen.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Die Erfindung und die Vorteile, die sie mit sich bringt, werden allerdings mit Hilfe des nachstehenden Ausführungsbeispiels, das hinweisenden, aber nicht einschränkenden Charakter hat und durch die beiliegenden Figuren dargestellt ist, besser verständlich, wobei:
  • wie vorher angeführt, 1 schematisch in Schnittansicht entlang ihrer vertikalen Symmetrieebene die Struktur einer Spritzdüse nach dem Stand der Technik darstellt, wobei 2 ihrerseits schematisch die Turbulenzen und unregelmäßigen Strahlenbildungen darstellt, die hierdurch bewirkt werden, wenn der Druck des in den Körper der Spritzdüse eingeleiteten Wassers erhöht wird;
  • 3 ebenfalls schematisch in Perspektive und im Schnitt entlang ihrer vertikalen Symmetrieebene die allgemeine Struktur einer erfindungsgemäß ausgeführten Spritzdüse darstellt; und
  • 4 eine schematische Ansicht des Ausströmens des Druckwassers im Inneren einer erfindungsgemäß ausgeführten Spritzdüse ist.
  • AUSFÜHRUNGSFORM DER ERFINDUNG
  • Unter Bezugnahme auf die beiliegende 3 und Verwendung derselben Bezugszeichen für die gemeinsamen Elemente mit den für die Beschreibung des in 1 dargestellten Standes der Technik verwendeten, setzt sich die erfindungsgemäße Spritzdüse ähnlich wie in diesem Stand der Technik aus einem Hauptkörper (1) aus Stahl mit einer Länge von 3500 mm, einer Gesamtbreite von 200 mm und einer Höhe von 200 mm zusammen.
  • Im oberen Teil dieses Körpers ist eine zylindrische Kammer (2) mit einem Durchmesser von 70 mm verwirklicht. Diese Kammer wird durch eine Leitung (3) mit Druckwasser versorgt.
  • In der beiliegenden Figur ist die Wasserzuleitung seitlich dargestellt, aber sie könnte auch von oben oder von hinten zum Körper erfolgen.
  • Im Inneren der Bohrung (2) ist eine Kartusche (4) angeordnet, die von einem perforierten Zylinder gebildet ist, der mit einem Filtergewebe überzogen ist.
  • An der Basis (20) dieses oberen Körpers ist beispielsweise mit Hilfe von seitlichen Spannbacken (9) eine Platte (7) mit Mikroperforationen befestigt, die im vorliegenden Fall aus einem Stahlband mit einer Dicke von 1 mm, einer Breite von 25 mm ausgeführt ist und mindestens eine Reihe von Öffnungen umfasst, deren Durchmesser vorzugsweise zwischen 100 und 200 μm beträgt und die um einen Achsabstand von im Allgemeinen 0,6 bis 1,2 mm voneinander entfernt sind.
  • Mittel zur Abdichtung, beispielsweise Dichtungen (23), sind natürlich zwischen der Basis (20) des oberen Körpers und der Oberfläche der Platte (7) mit Mikroperforationen vorgesehen.
  • Erfindungsgemäß erfolgt die Weiterleitung des Druckwassers zur Platte (7) zur Bildung der Wasserstrahlen durch einen Kanal (22), der sich von der Peripherie der Kammer (2) bis zur Oberfläche der Platte (7) mit Mikroperforationen erstreckt. Dieser Schlitzkanal ist aus zwei parallelen, einander gegenüber liegenden Wänden (21) gebildet, die voneinander um einen Abstand zwischen 1 mm und maximal 10 mm entfernt sind, wobei die Höhe ihrerseits zwischen 5 mm und 100 mm liegt. Dieser Schlitzkanal ist seitlich geschlossen.
  • Dank dieser neuen Ausführungsform, wie auch in 4 dargestellt, wird ein gänzlich turbulenzfreies laminares Ausströmen des Druckwassers, wie dies aus 4 hervorgeht, erzielt, wobei die durch die Öffnungen der Platte (7) erzeugten Strahlen (8) alle dieselbe Energie besitzen.
  • Um die durch die Erfindung bewirkten Vorteile darzustellen, wurden Vergleichstests auf einer Maschine des Typs „Jetlace 2000" des Anmelders durchgeführt, die für eine Testreihe mit Spritzdüsen nach dem Stand der Technik, wie in 1 dargestellt, und mit erfindungsgemäßen Spritzdüsen für eine zweite Testreihe, die unter denselben Wasserdruckbedingungen durchgeführt wurde, ausgestattet war.
  • In diesen Vergleichstests weisen die Spritzdüsen nach dem Stand der Technik, wie in 1 dargestellt, die folgenden Merkmale auf:
    Durchmesser der oberen Kammer (4): 50 mm
    Durchmesser der Leitungen (5): 6 mm
    Achsabstand zweier aufeinander folgender Leitungen (5): 10 mm
    Höhe der Leitungen (5): 35 mm
    Höhe der unteren Kammer (6): 10 mm
    wobei die Platte mit Mikroperforationen nur eine Reihe von Mikroperforationen von 120 μm umfasst, die voneinander 0,6 mm entfernt sind.
  • Die andere Testreihe wurde auf derselben Maschine mit erfindungsgemäß ausgeführten Spritzdüsen durchgeführt, deren obere Kammer denselben Durchmesser wie die herkömmlichen Spritzdüsen hat und die in Bezug auf diese letztgenannte einen Schlitzkanal (22) auf einer Höhe von 36 mm aufweist, der sich von der Zuleitungskammer (4) bis zu der Platte (7) mit Mikroperforationen erstreckt und dessen parallelen Wände voneinander 3 mm entfernt sind.
  • Die Platte mit Mikroperforationen ist auch von einer Platte gebildet, die Öffnungen von 120 μm, die in einem Abstand von 0,6 mm zueinander angeordnet sind, umfasst.
  • In diesen Vergleichstests wird ein Faservliesschleierstoff mit einem Gewicht von 250 g/m2 auf Basis von Polyesterfasern mit einem Titer von 1,7 dtex und einer Breite von 38 mm behandelt.
  • Dieser Schleierstoff wird der Wirkung von zwei Spritzdüsen ausgesetzt, die nacheinander auf die beiden Seiten des Schleierstoffes einwirken.
  • Das Wasser wird in das Innere der oberen Kammer jedes Typs von Spritzdüse zugeführt, indem nach und nach der Versorgungsdruck erhöht wird.
  • Es ist festzustellen, dass bei einer selben Durchgangsgeschwindigkeit des Faservliesschleierstoffes unterhalb der Behandlungsstrahlen bis zu einem Druck von ungefähr 50 bar die mit jedem Typ von Spritzdüse erhaltenen Produkte eine gute Homogenität und vergleichbare mechanische Eigenschaften aufweisen.
  • Über 50 bar hingegen, wenn eine herkömmliche Spritzdüse, wie in 1 dargestellt, verwendet wird, kommt es zu Bindungsfehlern auf dem gebildeten Produkt, Fehler, die zunehmen, wenn der Druck erhöht wird, und die zur Bildung von unregelmäßigen parallelen Bändern, wie in 1 dargestellt, führen.
  • Die erfindungsgemäße Spritzdüse ermöglicht es hingegen, eine perfekt gebundene Bahn ohne sichtbaren Fehler bei einem Versorgungsdruck, der 400 bar erreichen kann, zu erhalten.
  • Folglich kann dank der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorgesehen werden, entweder die Produktionsgeschwindigkeiten zu erhöhen, ohne die Eigenschaften des Produktes zu beeinträchtigen, oder viel dickere Schichten oder auch verschiedene Typen von Komplexen zu behandeln, für die die herkömmlichen Spritzdüsen nicht verwendet werden können.

Claims (2)

  1. Spritzdüse zur Behandlung von Schichtmaterial mit Hilfe von Wasserstrahlen/-nadeln, umfassend: – einen Körper (1) zur Druckwasserversorgung, umfassend eine Versorgungskammer (2), die sich über die gesamte Länge des Körpers erstreckt und in deren Inneres durch einen Filter (4) das Wasser unter Druck eingeleitet wird; – eine Verteilungszone, die das Druckwasser über die gesamte Behandlungsbreite gegen eine Platte (7) verteilt, die mit Mikroperforationen versehen ist, deren Löcher Wassernadeln (8) definieren, die gegen die Oberfläche des zu behandelnden Materials (S) gerichtet sind, wobei das Material von einem Förderelement getragen wird, das einer Ansaugquelle unterworfen ist, die die Ableitung des Behandlungswassers ermöglicht, dadurch gekennzeichnet, dass die Weiterleitung des Wassers von der Zuleitungskammer (2) zu der perforierten Platte (7) mit Hilfe eines Kanals (22) mit rechteckigem Querschnitt verwirklicht ist, der sich über die gesamte Länge der Spritzdüse von der Peripherie der Versorgungskammer (2) bis zur Oberfläche der perforierten Platte (7) erstreckt, wobei der Abstand zwischen den Seitenwänden (21) dieses Kanals sowie seine Höhe ein unidirektionales, stabiles und turbulenzfreies Ausströmen des Wassers bewirkt.
  2. Spritzdüse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenraum zwischen den beiden Seitenwänden (21), die den Verteilungskanal (22) definieren, zwischen 1 mm und maximal 10 mm liegt, wobei die Höhe der Wände ihrerseits zwischen 5 mm und 100 mm liegt.
DE60011900T 1999-06-17 2000-05-22 Vorrichtung zur behandlung von folienmaterialen durch druckwasserstrahlen Expired - Lifetime DE60011900T2 (de)

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