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Hintergrund der Erfindung
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Gebiet der Erfindung
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Die
Erfindung betrifft ein System und ein Verfahren um einen vorbestimmten
Bereich eines Retikels während
der Belichtung schart zu beleuchten.
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Hintergrund
der Erfindung
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Ein Übertragungsobjektiv
(z. B. eine Linse) oder ein Objektiv für eine Retikelrandmaskierungsanordnung
(REMA, reticle edge masking assembly) (z. B. eine Linse) ist ein
Objektiv, das eine Zwischenebene auf eine Retikelebene abbildet.
Das Retikel trägt
eine Maske zur Lithographie. Durch Verwendung der Übertragungslinse
wird der beleuchtete Bereich auf dem Retikel scharf definiert. Normalerweise
wird die Retikelmaskiervorrichtung mit einstellbaren Rändern zusammengefügt. Konventionellerweise
wird die Übertragungslinse in
Mikrolithographiebelichtungssystemen, Steppern, oder Scannern verwendet,
obwohl die Übertragungslinse in
anderen optischen System verwendet werden kann. Blendenränder, die
in der Objektebene der Übertragungslinse
liegen, müssen
präzise
auf die Retikelebene abgebildet werden. Ein offenes korrigiertes
Pupillenzwischenbild ist oft erwünscht,
weil dann am Ort des Zwischenbildes weitere Blenden oder ähnliches
montiert werden können,
um z. B. Teile eines Ausrichtsystems zu maskieren.
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Typischerweise
haben Übertragungslinsensysteme
sehr komplizierte Strukturen (z. B. von ungefähr 7 bis zu 10 Linsenelementen).
Diese optischen Systeme weisen eine hohe numerische Apertur (NA)
(z. B. ungefähr
0,6 bis 0,7) auf. Grundsätzlich
schließen
diese Systeme drei Teile ein: einen Vorderteil (dieser Teil verringert
die NA), einen Zwischenbereich (für die Pupillenaberation und
die Pupillenformkorrektur) und einen Feldbereich (um eine bestimmte
Feldgröße auf dem
Retikel zu erzeugen). Im Folgenden ist das Übertragungslinsensystem in
einem Lithographiewerkzeug ein Projektionsobjektiv, das normalerweise
verkleinernd arbeitet und das eine innenliegende Pupillenebene für einen
nicht telezentrischen Eingang einschließen kann. Ein Wafer folgt in
einer Bildebene. Eine zusätzliche
Aufgabe des Übertragungslinsensystems
ist die Telezentrizität
auf dem Retikels zu korrigieren.
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Konventionelle
Systeme haben eine Vielzahl von optischen Elementen in jedem der
oben erwähnten Teile:
dem Vorderteil, dem Zwischenteil und dem Feldteil. Das Vorderteil
weist drei bis vier Linsen auf, das Zwischenteil hat zwei bis vier
Linsen und der Feldteil hat zwei bis vier Linsen. Konventionelle Übertragungslinsensysteme
weisen wegen der Vielzahl von optischen Elementen in jedem Teil
eine Reihe von Nachteilen auf, die da wären: (1) ein großes Volumen
von CaF2 wird für 157 nm Lithographiesysteme
benötigt,
was ziemlich kostspielig ist; (2) die Lichtdurchlässigkeit
ist gering, nicht nur wegen der Glasabsorption, sondern auch wegen
Reflektion auf jeder Linsenoberfläche; (3) es gibt Ausrichtschwierigkeiten,
da zu viele Linsen benötigt
werden, die ausgerichtet werden müssen, und (4) die Kosten sind
hoch zum Teil wegen des benötigten
großen
Volumens an CaF2. Diese hohen Kosten werden
dann an die Käufer
des Systems weitergereicht, wodurch der Kauf zusätzlicher oder neuerer Systeme
unterbunden wird.
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Das
US-Dokument 2002/0036832 beschreibt ein Teilobjektiv in einem Beleuchtungssystem.
Das Teilobjekt umfasst eine erste Linsengruppe und eine zweite Linsengruppe
mit einer Linse mit einer ersten asphärischen Linsenoberfläche. Die
zweite Linsengruppe weist mindestens eine erste Linse mit negativer
Brechkraft und mindestens eine zweite Linse mit positiver Brechkraft
auf. Das Teilobjektiv soll ein Bildfeld in einer Beleuchtungsvorrichtung
für eine
Mikrolithographieprojektionsbelichtungsvorrichtung verwendet werden
und wird zwischen einer Blendenebene und einer Bildebene angeordnet.
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EP1316832,
die als eine gültige
englische Übersetzung
der japanischen Patentanmeldung WO 02/14924 angesehen wird, beschreibt
ein optisches Übertragungsabbildungssystem
und eine optische Beleuchtungs- und Belichtungsvorrichtung, die
mit dem optischen System bereitgestellt wird. Die Offenbarung beschreibt
ein optisches Übertragungsabbildungssystem,
das aus einer kleinen Anzahl von Linsen besteht, und das miniaturisiert
werden kann und dessen Gewicht reduziert werden kann, wobei die
erforderlichen optischen Charakteristiken beibehalten werden. Diese
Offenbarung beschreibt alle Merkmale des Einführungsteiles von Anspruch 1.
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Die
US 6,366,410 beschreibt
ein Retikelobjektiv für
Belichtungsinstallationen für
die Mikrolithographieprojektion. Diese Offenbarung beschreibt ein
REMA-Objektiv, das realisiert wird durch Einführung von einem Paar (1 bis
5 Einheiten) von asphärischen
Oberflächen
mit qualitativ hochwertiger Korrektur bei einer niedrigen Anzahl
von Linsen (nicht mehr als 10).
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EP 12351112 beschreibt
ein Objektivuntersystem für
Beleuchtungssysteme. Die Vorrichtung ist zwischen einer Stoppebene
und einer Bildebene angeordnet und hat eine erste und eine zweite
Linsengruppe, wobei die zweite Linsengruppe eine Linse mit einer
ersten asphärischen
Oberfläche
enthält.
Die zweite Gruppe enthält
mindestens eine erste Linse mit negativem Brechungsindex und mindestens
eine zweite Linse mit positivem Brechungsindex.
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Was
benötigt
wird, ist eine Übertragungslinse,
die einfacher ist, eine weniger komplexe Ausführung aufweist, und die die
Kosten reduziert, die bei der Herstellung auftreten und die entsprechend
die Verbraucherkosten senkt. Dies alles kann erreicht werden, indem
die optischen Elemente in der Übertragungslinse
reduziert werden.
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Kurze Zusammenfassung
der Erfindung
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Eine Übertragungslinse
gemäß Anspruch
1 wird in einem Beleuchtungssystem bereitgestellt, möglicherweise
zur Verwendung bei der Lithographie. Die Übertragungslinse kann verwendet
werden, um ein Feld an einem Retikel einheitlich zu beleuchten mit
telezentrischen Strahlen bei variabler Aperturgröße. Die Übertragungslinse kann erste,
zweite und dritte Linsengruppen einschließen. Mindestens eine der zweiten
und dritten Linsengruppe kann eine einzelne Linse einschließen. Dies
kann Kosten reduzieren und die Durchlässigkeit erhöhen, da
weniger CaF2 erforderlich ist, und da weniger
optische Elemente verglichen mit frühren Systemen verwendet werden.
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Einige
Vorteile von Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung gegenüber
konventionellen Systemen sind die Einfachheit der Ausführung und
der Herstellung und reduzierte Herstellungskosten auf Grund der Reduzierung
der Menge an optischem Material (z. B. weniger optische Elemente
und deshalb weniger optische Oberflächen), um die Menge an CaF2, die erforderlich ist, zu reduzieren. Dies
erfolgt, ohne die optische Ausgabe des Belichtungssystems oder der Übertragungslinse
zu beeinflussen. Ein geringeres Volumen an CaF2 kann
verwendet werden (z. B. ungefähr
30 bis 50% weniger) als in konventionellen Systemen. Es gibt eine höhere Durchlässigkeit
(z. B. ungefähr
30% höher)
als in konventionellen Systemen. Ausrichtungsschwierigkeiten werden
beinahe eliminiert, da nur eine Lin se in bestimmten Teilen verwendet
werden kann. Das Übertragungslinsensystem
ist weniger kostspielig als konventionelle Systeme, während die
selbe Bildqualität
erreicht wird.
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Ein
weiterer Vorteil der Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung ist, dass sie eine einfachere Struktur
als konventionelle Systeme aufweist, da Zwischen- und Feldgruppen
einzelne Linsenelemente einschließen können, anstatt einer Vielzahl
von Linsenelementen.
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Weitere
Ausführungsformen,
Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung als auch die Struktur und
der Betrieb der verschiedenen Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung werden ausführlich
unten mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen/Figuren
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Die
begleitenden Zeichnungen, die hier beinhaltet sind, und die einen
Teil der Spezifikation bilden, veranschaulichen die vorliegenden
Erfindung und dienen zusammen mit der Beschreibung weiterhin dazu,
die Prinzipien der Erfindung zu erläutern, und ermöglichen
es einem einschlägigen
Fachmann, die Erfindung auszuführen
und zu verwenden.
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1 zeigt
ein Beispiel eines Lithographiesystems gemäß den Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung.
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Die 2, 3 und 4 zeigen
beispielhafte Übertragungslinsensysteme
oder REMA-Objektivlinsensysteme
in dem Lithographiesystem von 1.
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Die
vorliegende Erfindung wird nun mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen
beschrieben. In den Zeichnungen zeigen gleiche Bezugszeichen identische
oder funktionelle ähnliche
Elemente an. Zusätzlich kann
die Stelle ganz links eines Bezugszeichens die Zeichnung identifizieren,
in der das Bezugszeichen als erstes auftritt.
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Ausführliche
Beschreibung der Erfindung
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1 zeigt
ein System 100, das mit Licht 102 während der
Belichtung eines Substrats 116 (z. B. einem Wafer) gemäß den Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung wechselwirkt. Eine Lichtquelle 104 (z.
B. ein Laser) kann z. B. ein Excimer-Laser oder ein Excimer- Laser im tiefen UV-Bereich
sein. In einigen Ausführungsformen
empfängt
ein Multiplexer 106 in einem Strahlaufbereiter 108 Licht 102.
Der Strahlaufbereiter 108 gibt Licht an die Beleuchtungsoptik 110 aus,
das umgekehrt Licht durch eine Maske oder ein Retikel 112 auf ein
Substrat (z. B. einem Wafer) 116 über eine Projektionsoptik 114 weiterleitet.
Eine Ausführungsform
für dieses
System kann ein Lithographiesystem oder ähnliches sein. Eine andere
Ausführungsform
kann ein Holographiesystem sein.
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2 zeigt
eine Übertragungslinse 200 in
einer Beleuchtungsoptik 110 gemäß einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Die Übertragungslinse 200 schließt eine
Begrenzerebene 202, eine erste Linsengruppe 204 (z.
B. ein Vorderteil), eine Blende 206 (z. B. eine variable
Blende), eine zweite Linsengruppe 208 (z. B. ein Zwischenteil),
einen Faltspiegel 210, eine dritte Linsengruppe 212 (z.
B. ein Feldbereich), und ein Retikel 214 mit einer Retikelebene 216 ein.
Die erste Linsengruppe 204 kann eine Meniskuslinse und
eine Linse mit einer asphärischen
Oberfläche
einschließen.
In den Ausführungsformen,
die in 2 gezeigt sind, haben die zweite und die dritte
Linsengruppe 208 und 212 jeweils nur ein einzelnes
Linsenelement. Die zweite Linsengruppe 208 kann eine einzelne
Linse mit einer aspherischen Oberfläche aufweisen, die eine konvexe Oberfläche sein
kann. Die dritte Linsengruppe 212 kann eine einzelne Linse
aufweisen, die eine sphärische Oberfläche aufweist.
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Weiterhin
mit Bezug auf 2 schließt die erste Linsengruppe 204 (z.
B. ein Vorderteil einer Übertragungslinse 200)
drei Linsen: eine vordere dicke Meniskuslinse mit einer ersten Oberfläche, die
konzentrisch zu einem axialen Objektpunkt ist, die zur Petzvalsummenkorrektur
verwendet werden kann, und zwei andere Linsen, die verwendet werden
können,
um NA zu verkleinern. Die zweite Linsengruppe 208 (z. B.
ein Zwischenbereich einer Übertragungslinse 200)
schließt
eine Linse (oder zwei oder drei Linsen in den Ausführungsformen,
die in den 3 bis 4 gezeigt
sind, die unten diskutiert werden) mit einer asphärischen Oberflächen ein.
Diese eine Linse in der zweiten Linsengruppe 208 liegt
hinter der Blende 206 und kann eine oder mehr der folgenden
Funktionen erfüllen:
Korrektur der Pupillenaberation, Korrektur der Pupillenform (Elliptizität), und
Korrektur der Telezentrizität
in dem Retikelraum. Die dritte Linsengruppe 212 (z. B.
ein Feldbereich der Übertragungslinse 200)
kann eine Linse einschließen.
Diese eine Linse in der dritten Linsengruppe 212 kann eine
oder mehrere der folgenden Funktionen erfüllen: Erzeugen einer bestimmten
Feldgröße in der Retikelebene
und, falls diese Linse eine asphärische
Oberfläche
aufweist, Korrektur der Telezentrizität.
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In
Betrieb wird wieder mit Bezug auf 2 ein Lichtstrahl
an der Begrenzerebene 202 empfangen und mit der ersten
Linsengruppe 204 aufgeweitet und kollimiert. Eine Größe des aufgeweiteten
und kollimierten Strahls kann durch die Blende 206 kontrolliert
werden. Eine Fokusposition auf den Retikel 214 des aufgeweiteten
und kollimierten Strahls kann durch die zweite Linsengruppe 208,
die dritte Linsengruppe 212 oder sowohl die zweite und
die dritte Linsengruppe 208 und 212 kontrolliert
werden.
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Um
die Übertragungslinse 200 auf
eine kompaktere und ökonomischere
Weise herzustellen, kann ein Faltspiegel 210 verwendet
werden. Die Übertragungslinse 200 bildet
die Begrenzerebene 202 auf die Retikelebene 216 mit
einer vorbestimmten Vergrößerung ab.
Telezentrische Strahlen von der Begrenzerebene 202 können in
telezentrische Strahlen auf dem Retikel 214 umgewandelt
werden. Die Übertragungslinse 200 kann eine
einheitliche Beleuchtung der Retikelebene und eine nicht elliptische
Pupillenform bereitstellen.
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In
einem Beispiel kann eine Übertragungslinse
200 gemäß den folgenden
Daten konstruiert sein:
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Abhängig von
den Spezifikationen des Systems 100 ist es in einem Vergleichsbeispiel
zur vorliegenden Erfindung möglich,
dass nur eine der zweiten Linsengruppe 208' oder 208'' und
der dritten Linsengruppe 212 nur eine Linse aufweisen.
Obwohl vorzugsweise sowohl die zweite als auch die dritte Linsengruppe 208 bzw. 212 nur
jeweils eine Linse aufweisen. Wenn die Spezifikationen vorgeben,
dass entweder die zweite oder dritte Linsengruppe 208 bzw. 212 mehr
als eine Linse aufweisen sollen, soll vorzugsweise die dritte Linsengruppe 212 weiterhin
nur eine Linse haben. Die 3 und 4 zeigen
zwei mögliche
Beispielkonfigurationen.
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In 3 hat
die zweite Linsengruppe 208' zwei
Linsen die mindestens eine asphärische
Oberfläche auf
jeder Linse aufweisen können.
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In 4 hat
die zweite Linsengruppe 208'' drei Linsen.
Mindestens zwei der drei Linsen in der zweiten Linsengruppe 208'' können mindestens eine asphärische Oberfläche aufweisen.
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Selbst
in diesen alternativen Ausführungsformen,
die von gewünschten
Spezifikationen des Systems 100 vorgegeben sind, kann die Übertragungslinse 200 weiterhin
weniger optische Elemente aufweisen, verglichen mit konventionellen
Systemen, was die Kosten unten hält.
Es ist selbstverständlich,
dass noch andere Konfigurationen basierend auf anderen gewünschten
Spezifikationen möglich
sind.
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Schlussfolgerung:
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Während verschiedene
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung oben beschrieben wurden, sollte man verstehen,
dass sie nur beispielhaft die Erfindung präsentieren und nicht einschränkend. Einem Fachmann
in dem einschlägigen
Fachgebiet ist es offensichtlich, dass verschiedene Änderungen
in Gestalt und Detail durchgeführt
werden können.
Deshalb sollte die vorliegende Erfindung nicht durch eine der oben beschriebenen
beispielhaften Ausführungsformen
eingeschränkt
sein, sondern sollte nur gemäß der folgenden
Ansprüche
und deren Äquivalenten
definiert sein.