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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine verbesserte Schließvorrichtung
für Behälter verschiedener
Art, wie z.B. Flaschen, Büchsen,
Medizinfläschchen
und dergleichen.
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Hintergrund
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Eine
Vielzahl von Waren wird in Behältern verschiedener
Art verkauft, wobei der Behälter
unter Verwendung eines Schraubverschlusses geöffnet und geschlossen werden
kann. Das Öffnen
und Schließen
von Schraubverschlüssen
erfordert gewöhnlich
zwei Hände.
Außerdem
können
Schraubverschlüsse
schwierig zu öffnen
sein, wenn sie fest zugeschraubt worden sind, oder für Personen,
die körperbehindert
sind.
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Gewaltige
Mengen von Getränken,
sowohl kohlensäurehaltig
als auch nicht kohlensäurehaltig, werden
in Flaschen mit Schraubverschlüssen
verkauft. Für
Autofahrer ist es gefährlich,
beide Hände zum Öffnen einer
Flasche zu verwenden. Für
andere Benutzer kann es auch vorteilhaft sein, eine Flasche öffnen und
schließen
zu können,
ohne beide Hände verwenden
zu müssen.
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Öffnungs-
und Schließvorrichtungen,
die leicht wiederholt geöffnet
und geschlossen werden können,
sind für
Flaschen mit einem Wulst rund um das obere Ende des Halses aus
US 2,903,148 ,
US 3,973,688 und
DE 3009568 bekannt. Ein gemeinsames
Merkmal dieser Öffnungs-
und Schließvorrichtungen
ist, dass sie ein flexibles inneres Dichtungselement umfassen, das
verschiebbar in einem Hohlraum in einem starren äußeren Verschluss angebracht
ist. Der Hohlraum in dem äußeren Verschluss ist
eine im Wesentlichen konische Bohrung. Wenn der äußere Verschluss nach unten
auf den Hals einer Flasche gepresst wird, wird das innere Dichtungselement
in Eingriff mit dem Hals der Flasche und dem Wulst rund um deren
oberes Ende gepresst, so dass die Flasche vorübergehend verschlossen ist.
Wenn die Flasche geöffnet
werden soll, wird der äußere Verschluss
nach oben gezogen, das Dichtungselement löst sich von dem Hals der Flasche
und die Vorrichtung kann entfernt werden.
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Jedoch
betreffen die bisher bekannten Öffnungs-
und Schließvorrichtungen
gemäß dem Stand der
Technik, wie oben erwähnt,
Flaschen, die einen Wulst ganz oben auf dem Hals der Flasche haben.
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Eine Öffnungs-
und Schließvorrichtung
für Flaschen
mit einem Hals mit Gewinde ist aus PCT/NO01/00449, später WO 02/38461
bekannt. Diese Vorrichtung umfasst mehrere Halter, die durch einen äußeren Teil,
der sich rund um die Halter befindet und entlang der Längsachse
der Flasche beweglich ist, in Eingriff mit einem Unterteil gepresst
werden. Die Lösung
ist jedoch schwierig und teuer in der Herstellung, und es ragt mehr
als ein herkömmliches Schraubengebilde
von dem Hals einer Flasche hervor. Dies könnte Probleme verursachen,
wenn Flaschen, auf welche diese Vorrichtung aufgesetzt worden ist,
in den Kisten für
Flaschen, die heute existieren, platziert und darin transportiert
werden sollen.
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US-A-4
358 024 offenbart eine Schließvorrichtung
gemäß dem Oberbegriff
des Anspruchs 1. Der Öffnungs-
und Schließmechanismus
dieser bekannten Vorrichtung ist nicht für alle Zwecke optimal.
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Es
gibt also einen Bedarf für
eine verbesserte Öffnungs-
und Schließvorrichtung
für Behälter, wie z.B.
Flaschen, Büchsen,
Medizinfläschchen
und dergleichen, wobei der Behälter
auf eine einfache Weise geöffnet
und geschlossen werden kann, ohne dass der Benutzer beide Hände verwenden
muss.
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Dieses
Ziel wird durch die Merkmale von Anspruch 1 erreicht.
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Es
ist vorzuziehen, dass das Presselement in ungefähr axialer Richtung beweglich
sein soll zwischen einer Position, in der es die Halter in Eingriff mit
dem Rand oder Flansch presst und einer Position, in der es die Halter
nicht in Eingriff mit dem Rand oder Flansch presst.
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Es
ist auch vorzuziehen, dass die Halter elastisch sind und sich aus
dem Eingriff mit dem Rand oder Flansch zurückziehen, wenn sie nicht durch
das Presselement gepresst werden.
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Vorzugsweise
ist das Presselement ein elastischer Körper, der an einem zentralen
Abschnitt des oberen Elements befestigt ist, so dass der elastische Körper in
eine Position bewegt wird, in der er nicht auf die Halter presst,
wenn der zentrale Teil nach unten gepresst wird.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform ist
der zentrale Teil in so einer Weise elastisch in dem oberen Element
angebracht, dass der zentrale Abschnitt nach oben gezogen wird und
den elastischen Körper
mit sich zieht, wenn der Druck auf den zentralen Abschnitt aufhört.
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Es
ist vorzuziehen, dass der Behälter
eine Flasche sein soll.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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Die
Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen nachfolgend
beschrieben, worin:
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1 ein
Längsschnitt
durch eine Ausführungsform
der vorliegenden Öffnungs-
und Schließvorrichtung
in einer geschlossenen Position ist;
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2 ein
Längsschnitt
durch die in 1 gezeigte Öffnungs- und Schließvorrichtung
in einer offenen Position ist;
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3 ein
Längsschnitt
durch die Ausführungsform
der in 1 gezeigten Vorrichtung ist, die bereit zum Öffnen ist;
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4 eine
Perspektivansicht eines elastischen Körpers von der Ausführungsform
gemäß 1 ist;
und
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5 ein
Schnitt durch eine Perspektivansicht der in 1 gezeigten
Vorrichtung ist.
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Detaillierte Beschreibung
der Erfindung
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Die 1 bis 4 zeigen
eine bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, und 5 zeigt
ein Detail derselben. Diese bevorzugte Ausführungsform umfasst ein Basiselement 20 und ein
oberes Element 21.
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Das
obere Element 21 umfasst einen Hauptteil 19, einen
Zentralabschnitt 22 und Halter 27, 28. Der
Hauptteil 19 ist so ausgebildet, dass er an dem oberen
Ende des Behälters
oder an dem oberen Ende des Basiselements 20 anliegt. Die
spezielle Bauweise des Hauptteils 19 kann deshalb je nach dem
Verwendungsgebiet und dem Behälter
oder dem Basiselement, mit dem er verwendet werden soll, eine andere
Erscheinungsform und Gestalt haben. Der Hauptteil 19 der
in den 1 und 2 gezeigten Vorrichtung ist
ringförmig
und hat einen unteren Teil 32, der nach unten vorspringt
und geeignet ist, das obere Ende des Basiselements 20 zu
umgeben.
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Mehrere
Halter 27, 28 sind in einem Ring auf der Seite
des Hauptteils angeordnet, der an dem Basiselement anliegen soll.
Der Ring aus Haltern 27, 28 ist geeignet, in die Öffnung 31 in
dem Basiselement eingesetzt zu werden, das verschlossen werden soll. Das
obere Element 21 umfasst auch einen Zentralabschnitt 22,
der an einem elastischen Zwischenelement 23 befestigt ist.
Ein elastischer Körper 24 ist
an dem Zentralabschnitt 22 befestigt. Wenn der Zentralabschnitt 22 gepresst
wird, kann der elastische Körper
von einer Position, in der er die Halter 27, 28 von einer
zentralen Linie durch die Vorrichtung nach außen drücken kann, und in eine Position,
in welcher er von den Haltern ausgerückt ist, verschoben werden.
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Die 1 und 2 zeigen
einen Längsschnitt
durch die Halter 27, 28, die langgestreckt sind und
einen Vorsprung 28 am unteren Ende besitzen, der geeignet
ist, in einen Rand oder Flansch 25 auf der Innenseite des
Basiselements 20 einzugreifen.
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Wenn
die Vorrichtung geschlossen werden soll, wird das obere Element 21 auf
das Basiselement aufgebracht, so dass die Halter 27 in
die Öffnung 31 in
dem Basiselement eingefügt
werden. Während des
Schließens,
und wenn die Vorrichtung geschlossen ist, werden die Halter mittels
eines elastischen Körpers 24 nach
außen
gegen die Seiten des Basiselements gepresst. 1 zeigt
eine Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung in der Form eines Flaschenverschlusses in
einer Position, in welcher der Verschluss geschlossen ist. Die Halter 27 werden dann
durch den elastischen Körper 24 nach
außen gegen
das Basiselement 20 gepresst.
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Wenn
die Vorrichtung geöffnet
werden soll, wird der Zentralabschnitt 2 nach unten gepresst.
Dies bewirkt, dass der elastische Körper 24 nach unten unter
die Halter gepresst wird, so dass der elastische Körper nicht
mehr gegen die Halter 27 presst. 3 zeigt
die Vorrichtung, wenn der elastische Körper 24 nach unten
unter die Halter 27 gepresst wird und es dadurch den Vorsprüngen ermöglicht,
aus dem Rand oder Flansch 25 auszurücken, so dass das obere Element 21 nach
oben und aus dem Basiselement herausgezogen werden kann, und die
Vorrichtung ist offen.
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Wie
in 3 gesehen werden kann, ist die Öffnung 31 leicht
konisch mit der kleinsten Öffnung am
oberen Ende, so dass die Halter an dem Rand der Öffnung am oberen Ende anliegen
und so aus einem Eingriff mit dem Rand oder Flansch 25 herausgepresst
werden. Wenn das obere Element aus dem Basiselement herausgenommen
worden ist, wird der Zentralabschnitt 22, der in dem elastischen
Zwischenelement 23 angebracht ist, nach oben gezogen werden
und wird den elastischen Körper
mit sich ziehen. Der elastische Körper 24 wird dann
wiederum die Innenseite des Rings von Haltern nach oben ziehen,
und die Halter nach außen
pressen.
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Wenn
das obere Element wieder auf das Basiselement aufgebracht wird,
wird der elastische Körper
zusammengedrückt
werden, so dass der Ring von Haltern in das obere Element eingesetzt
werden kann, und wird die Halter nach außen gegen den Rand der Öffnung 31 und
in Eingriff mit dem Rand oder Flansch 25 pressen, um die
Vorrichtung zu schließen.
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Die
Halter 27 und der elastische Körper 24 pressen in
verschiedene Richtungen, wenn die Vorrichtung geschlossen wird.
Wenn der nach außen
gerichtete Druck von dem elastischen Körper aufhört, indem dieser nach unten
unter die Halter gepresst wird, wird sich der unterste Teil der
Halter und somit die Vorsprünge 28 aus
dem Eingriff mit dem Rand oder Flansch 25 herausbewegen.
Die Halter 27 werden vorzugsweise aus dem Eingriff mit
dem Rand oder Flansch 25 herausbewegt, weil sie elastisch sind.
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Wenn
es erforderlich oder wünschenswert ist,
dass die vorliegende Vorrichtung beinahe luft- oder wasserdicht
sein soll, muss sie mit einer oder mehreren Dichtungen zwischen
dem Basiselement und dem oberen Element abgedichtet werden. Dies ist
in den Figuren durch eine Dichtung 26 gezeigt. Es kann
jedoch eine Frage nach dem Optimieren der Lage der Dichtung geben.
Es ist auch möglich,
dass es vorteilhaft für
die Dichtung sein kann, an dem oberen Element befestigt zu sein.
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Der
Hauptteil 19, der Zentralabschnitt 22, das Zwischenelement 23 und
die Halter 27, 28 sind vorzugsweise als ein Stück hergestellt.
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Das
Basiselement ist so ausgebildet, dass es an dem Behälter befestigt
wird, an dem die Vorrichtung verwendet werden soll. Zum Beispiel
kann es auf der Innenseite des Basiselements Gewinde geben, oder
es kann an dem Basiselement andere Mittel zum Befestigen an dem
Behälter
geben. Das Basiselement muss kein getrennter Teil sein. Wenn die Behälteröffnung so
hergestellt ist, kann dieses Teil auch ein Teil des Behälters sein.