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DE60305801T2 - Elektrische Servolenkung - Google Patents

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Publication number
DE60305801T2
DE60305801T2 DE60305801T DE60305801T DE60305801T2 DE 60305801 T2 DE60305801 T2 DE 60305801T2 DE 60305801 T DE60305801 T DE 60305801T DE 60305801 T DE60305801 T DE 60305801T DE 60305801 T2 DE60305801 T2 DE 60305801T2
Authority
DE
Germany
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value
steering
voltage
torque
stored
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60305801T
Other languages
English (en)
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DE60305801D1 (de
Inventor
Yuki Osaka-shi Matsuoka
Mitsuhiko Osaka-shi Nishimoto
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JTEKT Corp
Original Assignee
JTEKT Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Publication of DE60305801D1 publication Critical patent/DE60305801D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE60305801T2 publication Critical patent/DE60305801T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D5/00Power-assisted or power-driven steering
    • B62D5/04Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear
    • B62D5/0457Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear characterised by control features of the drive means as such
    • B62D5/0481Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear characterised by control features of the drive means as such monitoring the steering system, e.g. failures
    • B62D5/049Power-assisted or power-driven steering electrical, e.g. using an electric servo-motor connected to, or forming part of, the steering gear characterised by control features of the drive means as such monitoring the steering system, e.g. failures detecting sensor failures
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D6/00Arrangements for automatically controlling steering depending on driving conditions sensed and responded to, e.g. control circuits
    • B62D6/08Arrangements for automatically controlling steering depending on driving conditions sensed and responded to, e.g. control circuits responsive only to driver input torque
    • B62D6/10Arrangements for automatically controlling steering depending on driving conditions sensed and responded to, e.g. control circuits responsive only to driver input torque characterised by means for sensing or determining torque

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Steering Mechanism (AREA)
  • Steering Control In Accordance With Driving Conditions (AREA)
  • Control Of Electric Motors In General (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Sachgebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Servolenkvorrichtung, die auf einen Lenkmechanismus eines Fahrzeugs eine unterstützende Lenkkraft durch einen Elektromotor ausübt.
  • Beschreibung des in Bezug stehenden Stands der Technik
  • Herkömmlich wird, wie dies in der JP 08175405 offenbart ist, eine elektrische Servolenkvorrichtung vorgesehen, mit der eine unterstützende Lenkkraft auf einen Lenkmechanismus ausgeübt wird, indem ein elektrischer Motor entsprechend einem Lenkdrehmoment angerieben wird, das auf einen Handgriff (Lenkrad) durch einen Fahrer vorgegeben wird. In dieser elektrischen Servolenkvorrichtung ist ein Drehmomentsensor vorgesehen, mit dem ein Drehmoment, das auf ein Lenkrad gegeben wird, das eine Lenkeinrichtung ist, erfasst wird, und ein Drehmomenterfassungssignal, das das Lenkdrehmoment angibt, ausgegeben wird. Entsprechend dem Drehmomenterfassungssignal, das von dem Drehmomentsensor geschickt ist, wird ein Sollwert des elektrischen Stroms, der so gestaltet ist, um in dem elektrischen Motor zu fließen, bestimmt. Entsprechend der Abweichung zwischen dem Sollwert und dem Erfassungswert des elektrischen Stroms, der tatsächlich in dem elektrischen Motor fließt, wird ein Befehlswert, der zu der Ansteuereinrichtung des elektrischen Motors gegeben werden soll, erzeugt. Die Ansteuereinrichtung zum Ansteuern des elektrischen Motors umfasst: eine PWM-Signal-Erzeugungsschaltung zum Erzeugen eines Impulsbreitenmodulationssignals (PWM-Signal) unter einem Taktverhältnis entsprechend zu dem Befehlswert; und eine Motoransteuerschaltung, die aus einem Leistungstransistor, der entsprechend dem Taktverhältnis des PWM-Signals ein- und ausgeschaltet wird, aufgebaut ist. Eine Spannung entsprechend zu dem Taktverhältnis, das bedeutet eine Spannung entsprechend zu dem Befehlswert, wird an den elektrischen Motor angelegt. Ein elektrischer Strom, der in dem elektrischen Motor durch dieses Anlegen einer Spannung fließt, wird durch den Detektor für den elektrischen Strom erfasst, und eine Differenz zwischen diesem Erfassungswert und dem vorstehenden Sollwert wird als Abweichung zum Erzeugen des vorstehenden Befehlswerts verwendet. Wie vorstehend beschrieben ist, wird, in der elektrischen Servolenkvorrichtung, eine Rückführsteuerung so durchgeführt, dass der elektrische Sollstrom, der entsprechend dem Lenkdrehmoment, angezeigt durch das Drehmomenterfassungssignal, geschickt von dem Drehmomentsensor, eingestellt ist, in dem elektrischen Motor fließen kann.
  • Das Drehmomenterfassungssignal, ausgegeben von dem Drehmomentsensor, ist ein Spannungssignal entsprechend zu dem Lenkdrehmoment. Wenn der Lenkdrehmomentwert "0" ist, wird der Spannungswert des Signals, der betroffen ist, als eine Mittelpunktspannung bezeichnet. Diese Mittelpunktspannung wird von einem vorgegebenen Referenzwert aufgrund einer Differenz zwischen den einzelnen Drehmomentsensoren und auch aufgrund einer Abweichung der Hardware, in die das Drehmomenterfassungssignal eingegeben wird, verschoben. Deshalb wird, wenn jeder Drehmomentsensor installiert ist oder die anfängliche Einstellung der Vorrichtung durchgeführt wird, entweder der Mittelpunktspannungswert, der für den Drehmomentsensor eigentümlich ist, der betroffen ist, oder der Korrekturwert zum Korrigieren einer Abweichung von dem vorstehenden Referenzwert in der Vorrichtung gespeichert. Diese Bewegung wird als eine "Mittelpunkt-Einstellungsbewegung" nachfolgend bezeichnet, und ein Wert, der hier gespeichert ist, wird als "ein Speicherwert" nachfolgend bezeichnet. Durch den Aufbau, in dem die Mittelpunktspannung entsprechend diesem Speicherwert berechnet wird, wird die vorstehende Rückführsteuerung entsprechend der Mittelpunktspannung durchgeführt, die nicht durch die Differenz zwischen den einzelnen Drehmomentsensoren beeinflusst wird.
  • Wie vorstehend beschrieben ist, ist, in der elektrischen Servolenkvorrichtung, der Drehmomentwert, erfasst durch den Drehmomentsensor, zum Einstellen des elektrischen Sollstromwerts ein wichtiger Faktor. Allerdings ist dabei eine Möglichkeit vorhanden, dass der Speicherwert, erhalten als eine Folge der vorstehenden Mittelpunkt-Einstellungsbewegung, abnormal aufgrund der abnormalen Bewegung der Speichervorrichtung danach wird. In dem Fall, in dem der Drehmomentwert entsprechend dieses abnormalen Speicherwert berechnet wird, wird der elektrische Strom-Sollwert auf einen abnormalen Wert eingestellt. Als eine Folge wird eine nicht normale, unterstützende Lenkkraft erzeugt, und dies bewirkt, dass das gute Gefühl eines Fahrers beim Lenken beeinträchtigt werden kann, und gefährliche Fahrzustände können auftreten (wie beispielsweise ein "Slip-and-Fall"-Zustand).
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine elektrische Servolenkvorrichtung zu schaffen, die nicht das gute Gefühl eines Fahrers beim Lenken gerade dann beeinträchtigt, wenn der Speicherwert aufgrund einer abnormalen Bewegung der Speichervorrichtung abnormal ist.
  • Die erste Erfindung schafft eine elektrische Servolenkvorrichtung, die auf einen Lenkmechanismus eines Fahrzeugs eine unterstützende Lenkkraft ausübt, indem sie einen Elektromotor entsprechend einem Lenkdrehmoment ansteuert, das auf einen Lenkmechanismus zum Lenken des Fahrzeugs ausgeübt wird, wobei die Vorrichtung umfasst:
    einen Drehmomentsensor, der entsprechend dem Lenkdrehmoment eine Spannung als ein Drehmomenterfassungssignal ausgibt;
    eine Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung, die einen Wert speichert, der einer Mittelpunktspannung entspricht, die eine Spannung ist, die von dem Drehmomentsensor ausgegeben wird, wenn das Lenkdrehmoment Null beträgt;
    eine Lenkdrehmoment-Berechnungseinrichtung, die das Lenkdrehmoment entsprechend einem von dem Drehmomentsensor ausgegebenen Drehmomenterfassungssignal und einem durch die Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung gespeicherten Wert berechnet;
    eine Stromerfassungseinrichtung, die einen elektrischen Strom erfasst, der in dem Elektromotor fließt, und einen Erfassungswert des elektrischen Stroms ausgibt;
    eine Motorsteuereinrichtung, die entsprechend dem durch die Lenkdrehmoment-Berechnungseinrichtung berechneten Lenkdrehmoment einen Befehlswert erzeugt, der für Regelung verwendet wird, die durchgeführt wird, um den Elektromotor entsprechend einer Abweichung des Stromerfassungswertes in einem Strom-Sollwert anzusteuern, der als ein Sollwert eines dem Elektromotor zugeführten elektrischen Stroms eingestellt ist;
    entsprechend dem Lenkdrehmoment, berechnet durch die Lenkdrehmoment-Berechnungseinrichtung;
    eine Ansteuereinrichtung, die den Elektromotor entsprechend dem Befehlswert ansteuert; und
    eine Unterdrückungseinrichtung, die die unterstützende Lenkkraft dann unterdrückt, wenn der in der Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung gespeicherte Wert außerhalb eines vorgegebenen zulässigen Bereiches liegt.
  • Gemäß der ersten Erfindung, wie sie vorstehend beschrieben ist, wird, in dem Fall, in dem der Wert, gespeichert durch die Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung, aus einem vorgegebenen, zulässigen Bereich ist, die abnormale, unterstützende Lenkkraft durch die Unterdrückungseinrichtung unterdrückt. Aufgrund des vorstehenden Aufbaus wird, gerade wenn ein Wert entsprechend zu der Mittelpunktspannung, gespeichert durch die Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung, abnormal aus Gründen einer Fehlfunktion oder aus anderen Gründen ist, eine abnormale, unterstützende Lenkkraft als eine Folge unterdrückt. Deshalb ist es möglich, zu verhindern, dass das gute Gefühl eines Lenkens für den Fahrer beeinträchtigt wird und dass gefährliche Fahrzustände auftreten.
  • Die zweite Erfindung schafft eine elektrische Servolenkvorrichtung gemäß der ersten Erfindung, wobei dann, wenn der in der Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung gespeicherte Wert nicht außerhalb des zulässigen Bereiches liegt, die Unterdrückungseinrichtung der Lenkdrehmoment-Berechungseinrichtung einen in der Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung gespeicherten Wert zuführt, und wenn der in der Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung gespeicherte Wert außerhalb des zulässigen Bereiches liegt, der Lenkdrehmoment-Berechnungseinrichtung ein vorgegebener Wert in dem zulässigen Bereich zugeführt wird, und wobei die Lenkdrehmoment-Berechnungseinrichtung das Lenkdrehmoment unter Verwendung eines von der Unterdrückungseinrichtung zugeführten Wertes berechnet.
  • Gemäß der zweiten Erfindung, wie sie vorstehend beschrieben ist, wird, in dem Fall, in dem ein Wert, gespeichert durch die Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung aus einem vorgegebenen, zulässigen Bereich ist, ein Wert in dem vorgegebenen, zulässigen Bereich zu der Lenkdrehmoment-Berechnungseinrichtung durch die Unterdrückungseinrichtung als ein Wert entsprechend zu der Mittelpunktspannung gegeben. Aufgrund dieses Aufbaus ist, gerade dann, wenn ein Wert, gespeichert durch die Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung, abnormal ist, keine Möglichkeit vorhanden, dass eine abnormale, unterstützende Lenkkraft erzeugt wird. Deshalb ist es möglich, zu verhindern, dass das gute Gefühl eines Fahrers beeinträchtigt wird und gefährliche Fahrzustände auftreten.
  • Die dritte Erfindung schafft eine elektrische Servolenkvorrichtung gemäß der ersten Erfindung, wobei dann, wenn der durch die Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung gespeicherte Wert außerhalb des zulässigen Bereichs liegt, die Unterdrückungseinrichtung das Erzeugen der unterstützenden Lenkkraft beendet.
  • Gemäß der dritten Erfindung, wie sie vorstehend beschrieben ist, wird, in dem Fall, in dem ein Wert, gespeichert durch die Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung, außerhalb des vorbestimmten Werts liegt, eine Erzeugung der unterstützenden Lenkkraft unterbrochen. Aufgrund dieses Aufbaus wird, gerade dann, wenn ein Wert entsprechend zu der Mittelpunktspannung, gespeichert durch die Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung, stark abweicht, den zulässigen Bereich überschreitend, keine unterstützende Lenkkraft als eine Folge erzeugt. Deshalb ist es möglich, positiv ein gutes Gefühl eines Fahrers beim Lenken dahingehend zu schützen, dass es beeinträchtigt wird, und dass gefährliche Fahrbedingungen auftreten.
  • Die vierte Erfindung schafft eine elektrische Servolenkvorrichtung gemäß der ersten Erfindung, wobei die Unterdrückungseinrichtung enthält: eine Zusatzspeichereinrichtung, die den gleichen Wert wie den durch die Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung gespeicherten Wert speichert; und eine Abnormalität-Bearbeitungseinrichtung, die dann aufhört, die unterstützende Lenkkraft zu erzeugen, wenn eine Differenz zwischen dem durch die Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung gespeicherten Wert und dem durch die Zusatzspeichereinrichtung gespeicherten Wert nicht geringer als ein vorgegebener Wert ist.
  • Gemäß der vierten Erfindung, wie sie vorstehend beschrieben ist, wird, in dem Fall, in dem eine Differenz zwischen dem Wert, gespeichert durch die Hilfsspeichereinrichtung, und dem Wert, gespeichert durch die Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung, größer als ein vorgegebener Wert ist, eine Erzeugung der unterstützenden Lenkkraft unterbrochen. Aufgrund dieses Aufbaus wird gerade dann, wenn ein Wert entsprechend zu der Mittelpunktspannung, gespeichert durch die Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung, abnormal ist, keine unterstützende Lenkkraft als eine Folge erzeugt. Deshalb ist es möglich, positiv zu verhindern, dass das gute Gefühl eines Fahrers beim Lenken beeinträchtigt wird. In dem Fall eines Aufbaus, in dem ein Untermicrocomputer, der in einer ECU als eine Hilfsspeichereinrichtung in vielen Fällen vorgesehen ist, verwendet wird, kann die Struktur der Vorrichtung einfach gemacht werden, und die Herstellungskosten können verringert werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 zeigt eine schematische Darstellung, die den Aufbau einer elektrischen Servolenkvorrichtung der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zusammen mit dem Aufbau eines Fahrzeugs darstellt;
  • 2 zeigt ein Blockdiagramm, das einen funktionalen Aufbau einer ECU darstellt, die eine Steuereinheit der elektrischen Servolenkvorrichtung der vorstehenden Ausführungsform ist;
  • 3 zeigt eine grafische Darstellung, die eine Beziehung zwischen der Spannung, angezeigt durch das Lenkdrehmoment-Erfassungssignal, und dem Drehmoment, wie dies in der vorstehenden Ausführungsform gegeben ist, darstellt; und
  • 4 zeigt ein Blockdiagramm, das den Aufbau einer ECU darstellt, die eine Steuereinheit der elektrischen Servolenkvorrichtung der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist;
  • 5 zeigt ein Blockdiagramm, das den Aufbau einer ECU darstellt, die eine Steuereinheit der elektrischen Servolenkvorrichtung der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist; und
  • 6 zeigt ein Blockdiagramm, das den Aufbau einer ECU darstellt, die eine Steuereinheit der elektrischen Servolenkvorrichtung der Variation der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
  • In den Figuren bezieht sich ein Bezugszeichen 3 auf einen Drehmomentsensor; 4 bezieht sich auf einen Fahrzeuggeschwindigkeitssensor; 5 auf eine elektronische Steuereinheit (ECU); 6 auf einen Motor; 7 auf ein Untersetzungsgetriebe; 8 auf eine Batterie; 10 auf einen Microcomputer (Motorsteuerabschnitt); 11 auf einen Verstärker; 12 auf eine Mittelpunkt-Offset-Spannnung-Erzeugungsschaltung; 13 auf eine Offset-Begrenzungswert-Speicherschaltung; 14 auf einen Verstärker; 15 auf eine Mittelpunkt-Offset-Wert-Vergleichsschaltung; 16 auf einen eine Abnormalität verarbeitenden Abschnitt; 17 auf eine Mittelpunkt-Offset-Spannung-Erzeugungsschaltung; 18 auf eine Vergleichsschaltung; 20 auf eine PWM-Signal-Erzeugungsschaltung; 21 auf einen elektrischen Stromdetektor; 22 auf eine Motoransteuerschaltung; und 30 auf einen Untermicrocomputer (Hilfssteuerabschnitt).
  • Auch bezieht sich ein Bezugszeichen V auf eine Fahrzeuggeschwindigkeit; D auf einen Befehlswert; L auf einen Begrenzungswert; Ts auf einen Lenkdrehmomentwert; Qv auf einen Mittelpunkt-Offset-Spannungswert; Aon auf ein Abnormalitäts-Beurteilungssignal; Moff auf ein Motor-Stopp-Signal; und sowohl O, Oa als auch Ob auf einen tatsächlich gemessenen Mittelpunkt-Spannungswert.
  • Detaillierte Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen werden Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung wie folgt erläutert.
  • <1. ERSTE AUSFÜHRUNGSFORM>
  • 1 zeigt eine schematische Darstellung, die den Aufbau einer elektrischen Servolenkvorrichtung der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zusammen mit dem Aufbau eines Fahrzeugs darstellt. Diese elektrische Servolenkvorrichtung umfasst: eine Lenkwelle 102, wobei ein Ende davon an dem Handgriff (Lenkrad) 100 befestigt ist, der eine Lenkeinrichtung ist; einen Zahnstangen-Ritzel-Mechanismus 104, verbunden mit dem anderen Ende der Lenkwelle 102; einen Drehmomentsensor 3 zum Erfassen eines Lenkdrehmoments, das auf die Lenkwelle 102 durch die Betätigung des Lenkrads 100 gegeben wird; einen Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 4 zum Erfassen einer Geschwindigkeit eines Fahrzeugs, an dem die elektrische Servolenkvorrichtung montiert ist; einen elektrischen Motor 6 zum Erzeugen einer unterstützenden Lenkkraft, um so eine Last, die dem Fahrer auferlegt wird, wenn das Lenkrad bestätigt wird, zu verringern; ein Untersetzungsgetriebe 7 zum Übertragen einer unterstützenden Lenkkraft, erzeugt durch den Motor 6, auf die Lenkwelle 102; und eine elektronische Steuereinrichtung (ECU) 5 zum Steuern des Antriebs des Motors 6, entsprechend zu den Sensorsignalen von dem Drehmomentsensor 3 und dem Fahrzeuggeschwindigkeitssenor 4, wobei die elektrische Energie zu der elektronischen Steuereinheit (ECU) 5 von der Batterie 8, montiert an dem Fahrzeug, über den Zündschalter 9, zugeführt wird.
  • In dieser Lenkwelle 102 ist, zwischen einem Bereich an der Seite des Lenkrads und einem Bereich, auf dem das unterstützende Lenkdrehmoment Ta über das Untersetzungsgetriebe 7 aufgebracht wird, ein Torsionsstab vorgesehen. Der Drehmomentsensor 3 erfasst ein Lenkdrehmoment durch Erfassen einer Torsion des Torsionsstabs. Der erfasste Wert Ta des Lenkdrehmoments, erfasst auf diese Art und Weise, wird von dem Drehmomentsensor 3 als ein Lenkdrehmoment-Erfassungssignal ausgegeben und wird in die ECU 5 eingegeben. Der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 4 gibt ein Signal, das die Fahrzeuggeschwindigkeit anzeigt, als ein Fahrzeuggeschwindigkeitssignal aus. Dieses Fahrzeuggeschwindigkeitssignal wird auch in die ECU 5 eingegeben.
  • Wenn ein Fahrer das Lenkrad 100 in einem Fahrzeug, in dem die elektrische Servolenkvorrichtung montiert ist, betätigt, wird das Lenkdrehmoment, das durch den Lenkvorgang hervorgerufen wird, durch den Drehmomentsensor 3 erfasst, und der elektrische Motor 6 wird durch die ECU 5 entsprechend zu dem Lenkdrehmoment Ta, das durch den Lenkdrehmomentsensor 3 erfasst wird, und die Fahrzeuggeschwindigkeit V (nachfolgend bezeichnet als „Fahrzeuggeschwindigkeit V"), die durch den Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 4 erfasst ist, angesteuert. Aufgrund des Vorstehenden erzeugt der Motor 6 eine unterstützende Lenkkraft. Wenn diese unterstützende Lenkkraft auf die Lenkwelle 103 über das Untersetzungsgetriebe 7 aufgebracht wird, kann eine Lenkbelastung, die dem Fahrer auferlegt wird, verringert werden. Das bedeutet, dass eine Summe des Lenkdrehmoments, das durch den Lenkvorgang hervorgerufen wird, und des Drehmoments Ta, das durch die unterstützende Lenkkraft, erzeugt durch den Motor 6, erzeugt wird, auf den Zahnstangen-Ritzel-Mechanismus 104 über die Lenkwelle 102 als das Ausgangsdrehmoment Tb aufgebracht. Wenn die Ritzelwelle durch dieses Ausgangsdrehmoment Tb gedreht wird, wird die Drehung in eine sich hin- und herbewegende Bewegung der Zahnstangenwelle durch den Zahnstangen-Ritzel-Mechanismus 104 umgewandelt. Beide Endbereiche der Zahnstangenwelle sind mit den Rädern 108 über die Verbindungselemente 106, aufgebaut aus Spurstangen und Spurstangenhebeln, verbunden. Deshalb können, entsprechend der sich hin- und herbewegenden Bewegung der Zahnstangenwelle, die Richtungen der Räder 108 geändert werden.
  • 2 zeigt ein Blockdiagramm, das einen funktionalen Aufbau einer ECU 5 darstellt, die eine Steuereinheit der vorstehenden elektrischen Servolenkvorrichtung ist. Diese ECU 5 umfasst: einen Microcomputer 10 (bezeichnet als "ein micon" nachfolgend), der als ein Motorsteuerabschnitt arbeitet; eine PWM-Signal-Erzeugungsschaltung 20 zum Erzeugen eines Impulsbreitenmodulationssignals (PWM-Signal) des Taktverhältnisses entsprechend dem Befehlswert D, ausgegeben von dem Microcomputer 10; eine Motoransteuerschaltung 22 zum Anlegen der Spannung entsprechend zu dem Taktverhältnis des PWM-Signals an den Motor 6; einen elektrischen Stromdetektor 21 zum Erfassen eines elektrischen Stroms, der in dem Motor 6 fließt; eine Offset-Begrenzungswert-Speicherschaltung 13 zum Ausgeben des Begrenzungswerts L, der zuvor gespeichert ist; eine Mittelpunkt-Offset-Spannung-Erzeugungsschaltung 12 zum Erzeugen eines Spannungssignals der vorbestimmten Begrenzungsspannung Ov entsprechend zu der tatsächlich gemessenen Mittelpunktspannung O, ausgegeben von dem Microcomputer 10, als einen Wert entsprechend zu der Mittelpunktspannung, und auch entsprechend zu dem vorgegeben Begrenzungswert L, ausgegeben von der Offset-Begrenzungswert-Speicherschaltung 13; und einen Verstärker 11 zum Ausgeben eines Signals, das den verstärkten Drehmoment-Erfassungswert T's darstellt, in dem eine Differenzspannung des Spannungssignals zwischen dem Signal, das den Lenkdrehmoment-Erfassungswert Ts, gesendet von dem Drehmomentsensor 3 aus, darstellt und der Begrenzungsspannung Qv, gesendet von der Mittelpunkt-Offset-Spannung-Erzeugungsschaltung 12 aus, verstärkt wird.
  • Wenn der Microcomputer 10 ein vorgegebenes Programm, gespeichert in dem internen Speicher, ausführt, entscheidet der Microcomputer 10 über den Sollwert 1t des elektrischen Stroms, der so gestaltet ist, um in dem Motor 6 zu fließen, und zwar entsprechend dem verstärkten Drehmomenterfassungswert T's, der durch den Drehmomentsensor 3, über den Verstärker 11, gegeben ist, und der Fahrzeuggeschwindigkeit V, die von dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 4 ausgeschickt ist. Als Nächstes wird die Abweichung It – Is zwischen dem Sollwert It des elektrischen Stroms und dem Erfassungswert Is des elektrischen Stroms des Motors, ausgegeben von dem elektrischen Stromdetektor 21, berechnet. Weiterhin wird, durch die proportionale Integrationssteuerberechnung entsprechend zu der Abweichung It – Is, der vorstehende Befehlswert D für eine Rückführsteuerung, um zu der PWM-Signalerzeugungsschaltung 20 gegeben zu werden, erzeugt.
  • Die PWM-Signal-Erzeugungsschaltung 20 erzeugt ein Impulssignal mit dem Taktverhältnis entsprechend zu diesem Befehlswert D, das bedeutet die PWM-Signal-Erzeugungsschaltung 20 erzeugt ein PWM-Signal, wobei sich die Impulsbreite davon entsprechend zu dem Befehlswert D ändert. Die Motoransteuerschaltung 22 ist eine Brückenschaltung, die aus vier Feldeffekttransistoren, für eine elektrische Leistungsnutzung, aufgebaut ist, die zwischen der Leitung der elektrischen Energieversorgung der Batterie 8 und der Erdungsleitung verbunden sind. Die Motoransteuerschaltung 22 legt eine Spannung entsprechend zu der Impulsbreite (Taktverhältnis) des PWM-Signals an den Motor 6 an. Der Motor 6 erzeugt ein Drehmoment, wobei die Intensität und die Richtung davon dem elektrischen Strom, der dann fließt, wenn die Spannung angelegt wird, entsprechen.
  • Der Microcomputer 10 gibt den tatsächlich gemessenen Mittelpunktspannungswert O, gespeichert in dem internen Speicher (nicht flüchtiger Speicher), aus. Dieser tatsächlich gemessene Mittelpunktspannungswert O ist ein permanenter Wert, der dann erhalten wird, wenn ein Spannungswert, der von dem Drehmomentsensor 3 ausgegeben wird, während das Drehmoment, das auf den Torsionsstab aufgegeben wird, auf "0" eingestellt wird, wenn der Drehmomentsensor 3 installiert ist oder die elektrische Energieversorgung zu erst eingeschaltet wird (bei der Anfangseinstellung), in den Speicher geschrieben wird. Diese Schreibbewegung wird als eine Mittelpunkteinstellungsbewegung bezeichnet. Die vorstehende Mittelpunkteinstellungsbewegung, die zuvor vor der normalen Bewegung der Vorrichtung durchgeführt wird, wird im Detail unter Bezugnahme auf 3 beschrieben.
  • Das Lenkdrehmoment-Erfassungssignal, ausgegeben von dem Drehmomentsensor 3, ist ein Spannungssignal. Der Spannungswert ändert sich so, wie dies in 3 dargestellt ist, entsprechend dem Drehmoment, das zu dem Drehmomentsensor 3 hin gegeben wird. 3 zeigt eine Grafik, die eine Beziehung zwischen einer Spannung, angezeigt durch das Lenkdrehmoment-Erfassungssignal, und dem vorstehenden Drehmoment darstellt. In der Grafik gibt die Ordinatenachse die Spannung (V) an und die Abszissenachse gibt das Drehmoment (Nm) an. Wenn keine Kraft auf das Lenkrad durch einen Fahrer aufgebracht wird, ist der Drehmomentwert "0", und wenn das Lenkrad nach rechts oder nach links durch den Fahrer gedreht wird, wird der Drehmomentwert zu einem positiven oder negativen Wert entsprechend der Richtung geändert, in der das Lenkrad gedreht wird. Die Spannung, ausgegeben von dem Drehmomentsensor 3, wird, wenn der Drehmomentwert "0" ist, als eine Mittelpunktspannung bezeichnet. In diesem Fall ist die Mittelpunktspannung 2,5 V. In dieser Hinsicht wird, aufgrund der Differenz zwischen den einzelnen Drehmomentsensoren, diese Mittelpunktspannung von einem vorgegebenen Referenzwert (zum Beispiel 2,5 V), was die ursprüngliche Mittelpunktspannung ist, um einen vorbestimmten Bereich (zum Beispiel um einen Bereich von ± 0,1 V) verschoben. Um die vorstehenden Probleme, verursacht durch die Differenz zwischen den einzelnen Körpern, zu lösen, wird eine Einstellungsbewegung zum Korrigieren einer Verschiebung von dem Referenzwert der Mittelpunktspannung in dem Fall einer Anfangseinstellung durchgeführt, das bedeutet eine Mittelpunkteinstellungsbewegung zum Einstellen eines Werts entsprechend zu der Mittelpunktspannung, verwendet in dem Fall, in dem ein normaler Betrieb durchgeführt wird. Obwohl die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O von dem vorstehenden Referenzwert um einen vorgegebenen Bereich verschoben ist, wenn diese tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O als ein Wert entsprechend zu der Mittelpunktspannung verwendet wird, die von dem Referenzwert korrigiert (versetzt) ist, ist es möglich, die vorstehenden Probleme der Verschiebung, verursacht durch die Differenz zwischen den einzelnen Körpern, zu lösen. In dieser Hinsicht kann der Microcomputer 10 in einer solchen Art und Weise aufgebaut sein, dass, anstelle der tatsächlich gemessenen Mittelpunktspannung O, eine Differenz zwischen dem vorstehenden Referenzwert und der tatsächlich gemessenen Mittelpunktspannung O als ein Korrekturwert gespeichert ist, und dass der Korrekturwert zu dem zuvor gespeicherten Referenzwert so hinzugefügt wird, um die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O auszugeben.
  • Durch die vorstehende Mittelpunkt-Einstellungsbewegung, die zuvor durchgeführt ist, wie dies vorstehend beschrieben ist, wird die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O, die in dem Microcomputer 10 gespeichert ist, in die Mittelpunkt-Offset-Spannung-Erzeugungsschaltung 12 in dem Fall eines normalen Betriebs eingegeben. Die Offset-Begrenzungswert-Speicherschaltung 13 speichert zuvor den Begrenzungswert L, der als ein Wert bestimmt ist, der einen zulässigen Bereich der Mittelpunktspannung darstellt. Dieser Begrenzungswert L wird in die Mittelpunkt-Offset-Spannung-Erzeugungsschaltung 12 eingegeben. Der Begrenzungswert L ist ein Wert aus dem Bereich der Mittelpunktspannung und umfasst die obere Grenze (den maximalen Wert in dem zulässigen Bereich), der der Mittelpunktspannung in dem Fall entspricht, in dem eine Verschiebung von dem vorstehenden Referenzwert in einem zulässigen Bereich liegt, und umfasst auch eine untere Grenze (den minimalen Wert in dem zulässigen Bereich). In diesem Fall ist eine Verschiebung in dem zulässigen Bereich als eine Verschiebung definiert, durch die eine abnormale Bewegung der Vorrichtung oder eine schlechte Bewegung (zum Beispiel eine Bewegung, mit der ein Lenkgefühl beeinträchtigt wird) nicht hervorgerufen wird. Der Grund, warum der Begrenzungswert L so bestimmt wird, wie dies vorstehend beschrieben ist, ist derjenige, das Auftreten des folgenden Falls zu verhindern, in dem ein gutes Lenkgefühl eines Fahrers beeinträchtigt ist. In dem Fall in dem die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O ein abnormaler Wert ist, wird der Sollwert des elektrischen Stroms auf einen abnormalen Wert eingestellt. Als eine Folge wird, wenn eine abnormale, unterstützende Lenkkraft erzeugt wird, ein gutes Lenkgefühl eines Fahrers beeinträchtigt. In dieser Hinsicht kann die Verschiebung in dem zulässigen Bereich eine Verschiebung sein, die in dem normalen Betrieb der Vorrichtung hervorgerufen wird.
  • Die Mittelpunkt-Offset-Spannung-Erzeugungsschaltung 12 vergleicht die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung, die von dem Microcomputer 10 aus gesendet ist, mit dem Begrenzungswert L, umfassend die obere Grenze und die untere Grenze, gesendet von der Offset-Grenzwert-Speicherschaltung 13 aus, und entsprechend zu dem Ergebnis des Vergleichs wird ein Spannungssignal der Begrenzungsspannung Qv, das wie folgt eingestellt wird, ausgegeben. In dem Fall, in dem die vorstehende, tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O die obere Grenze, umfasst in dem Begrenzungswert L, übersteigt oder niedriger als die untere Grenze ist, wird die Begrenzungsspannung Ov auf einen vorgegebenen Wert in dem Bereich von der oberen Grenze zu der unteren Grenze eingestellt. In dem Fall, in dem die vorstehende, tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O in einem Bereich von der oberen Grenze zu der unteren Grenze, umfasst in dem Begrenzungswert L, liegt, wird die begrenzende Spannung Ov auf die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O eingestellt. Dementsprechend ist gerade in dem Fall, in dem die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O ein abnormaler Wert ist, die Begrenzungsspannung Ov nicht aus dem Bereich (von der oberen Grenze zu der unteren Grenze), dargestellt durch den Begrenzungswert L. Zum Beispiel wird, in dem Fall, in dem ein vorbestimmter Referenzwert, der die Mittelpunktspannung sein muss, 2,5 V ist und die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O, die als einem Wert entsprechend zu der tatsächlichen Mittelpunktspannung in dem Fall einer Anfangseinstellung eingestellt ist, 2,6 V ist, wenn die obere Grenze, zuvor umfasst in dem Begrenzungswert L, 2,65 (V) ist, und die untere Grenze 2,45 (V) ist, gerade dann, wenn die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O ein abnormaler Wert nach der Anfangseinstellung wird, die Begrenzungsspannung Ov ein Wert in dem Bereich von 2,45 (V) bis 2,65 M. In dieser Hinsicht kann in dem Fall, in dem die vorstehende, tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O die obere Grenze übersteigt oder niedriger als die untere Grenze ist, die begrenzende Spannung Ov auf den Referenzwert oder die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung in dem Fall eines normalen Betriebs eingestellt werden, der temporär zu einem vorgegebenen Zeitpunkt gespeichert wird.
  • Ein Spannungssignal der begrenzenden Spannung Ov wird in einen der zwei Eingangsanschlüsse des Verstärkers 11 eingegeben. Ein Signal, das das Lenkdrehmoment Ts darstellt, wird in den anderen Eingangsanschluss des Verstärkers 11 eingegben. Der Verstärker 11 verstärkt eine Differenzspannung zwischen diesen Eingangssignalen und gibt den verstärkten Drehmomenterfassungswert T's aus, indem die Spannung so eingestellt wird, dass sie der Referenzwert ist, wenn das Lenkdrehmoment "0" ist. Dieses Signal wird zu dem Microcomputer 10 zugeführt. Entsprechend dieser Signalspannung berrechnet der Microcomputer 10 ein Lenkdrehmoment für die vorstehende Rückführsteuerung. Wie vorstehend beschrieben ist, wird, in der vorliegenden Ausführungsform, die Berech nung des Lenkdrehmoments entsprechend der Mittelpunktspannung durch ein vorgegebenes Programm, ausgeführt durch den Verstärker 11 und den Microcomputer 10, durchgeführt. Deshalb arbeiten der Microcomputer 10 und der Verstärker 11 als eine Lenkdrehmoment-Berechnungseinrichtung.
  • Entsprechend der vorstehenden Ausführungsform bestimmt der Begrenzungswert L, gespeichert in der Offset-Grenzwert-Speicherschaltung 13, die obere Grenze und die untere Grenze des zulässigen Bereichs, und das Spannungssignal entsprechend zu der Mittelpunktspannung, um zu dem Verstärker 11 zugeführt zu werden, wird von der Mittelpunkt-Offset-Spannung-Erzeugungsschaltung 12 ausgegeben. Aufgrund des vorstehenden Aufbaus wird die Spannung entsprechend zu der Mittelpunktspannung kein Wert, der stark unterschiedlich zu der Referenzspannung ist, so dass der Wert nicht zugelassen werden kann. Deshalb ist dabei, gerade dann, wenn ein Wert (tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O) entsprechend zu der Mittelpunktspannung, gespeichert in dem Microcomputer 10, ein abnormaler Wert aus bestimmten Gründen wird, wie beispielsweise einer Fehlfunktion des Microcomputers 10, keine Möglichkeit vorhanden, dass eine abnormale, unterstützende Lenkkraft erzeugt wird. Deshalb ist es möglich, zu verhindern, dass ein gutes Lenkgefühl eines Fahrers beeinträchtigt wird. In dieser Hinsicht wird der Begrenzungswert L in einem geeigneten Einstellungsbereich eingestellt, während eine Differenz zwischen den einzelnen Körpern der Vorrichtung berücksichtigt wird.
  • <2. ZWEITE AUSFÜHRUNGSFORM>
  • Der Aufbau der elektrischen Servolenkvorrichtung der zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist im Wesentlichen der selbe wie der Aufbau der elektrischen Servolenkvorrichtung der ersten Ausführungsform, die vorstehend beschrieben ist, allerdings ist ein Bereich der ECU 5, die eine Steuereinheit der elektrischen Servolenkvorrichtung der zweiten Ausführungsform ist, unterschiedlich. Dementsprechend werden die Erläuterungen über denselben Aufbau und dieselbe Betriebsweise wie solche der elektrischen Servolenkvorrichtung der ersten Ausführungsform hier weggelassen, und der Aufbau und die Betriebsweise, unterschiedlich gegenüber solchen der elektrischen Servolenkvorrichtung der ersten Ausführungsform, werden hauptsächlich hier erläutert.
  • 4 zeigt ein Blockdiagramm, das den Aufbau einer ECU 5 darstellt, die eine Steuereinheit der elektrischen Servolenkvorrichtung dieser Ausführungsform ist. Diese ECU 5 umfasst: einen Microcomputer 10, der im Wesentlichen denselben Aufbau wie derjenige der ersten Ausführungsform besitzt; eine PWM-Signal-Erzeugungsschaltung 20; eine Motoransteuerschaltung 22; einen elektrischen Stromdetektor 21; und eine Offset-Grenzwert-Speicherschaltung 13. Anstelle der Mittelpunkt-Offset-Spannung-Erzeugungsschaltung 12, dargestellt in 2, umfasst die ECU 5 dieser Ausführungsform eine Begrenzungswert-Vergleichsschaltung 15. Anstelle des Verstärkers 11 umfasst die ECU 5 dieser Ausführungsform einen Verstärker 14 zum Verstärken eines Signals, das den Lenkdrehmoment-Erfassungswert Ts darstellt und das verstärkte Signal als ein Signal ausgibt, das den verstärkten Drehmomenterfassungswert T's darstellt. Die ECU 5 dieser Ausführungsform umfasst weiterhin einen eine Abnormalität verarbeitenden Abschnitt 16 zum Anhalten des Motors 6 in einem vorgegebenen Fall.
  • In diesem Fall ist die Betriebsweise des Microcomputers 10, der PWM-Signal-Erzeugungsschaltung 20, der Motoransteuerschaltung 22 und des elektrischen Stromdetektors 21 dieselbe wie derjenige der ersten Ausführungsform. Deshalb werden die Erläuterungen hier weggelassen. Entsprechend der tatsächlich gemessenen Mittelpunktspannung O entsprechend zu der Mittelpunktspannung des Erfassungswerts Ts des Lenkdrehmoments, gespeichert in dem internen Speicher des Microcomputers 10, berechnet der Microcomputer 10 einen Spannungswert entsprechend zu der Mittelpunktspannung des verstärkten Drehmomenterfassungswerts T's, wo der verstärkte Drehmomenterfassungswert T's O in dem Fall wird, bei dem das Lenkdrehmoment "0" ist. Dann berechnet der Microcomputer 10 ein Lenkdrehmoment entsprechend diesem Spannungswert. Wie vorstehend beschrieben ist, wird, in dieser Ausführungsform, die Berechnung des Lenkdrehmoments entsprechend zu der Mittelpunktspannung durch ein vorgegebenes Programm, ausgeführt durch den Microcomputer 10, durchgeführt. Deshalb kann die Funktion der Lenkdrehmoment-Berechnungseinrichtung durch den Microcomputer 10 realisiert werden.
  • Eine Betriebsweise der Offset-Grenzwert-Speicherschaltung 13 ist im Wesentlichen dieselbe wie diejenige der ersten Ausführungsform. Der Begrenzungswert L wird durch die obere Grenze und die untere Grenze des Werts entsprechend zu der Mittelpunktspannung in dem Fall bestimmt, in dem eine Verschiebung von dem Referenzwert in dem zulässigen Bereich liegt. In diesem Fall ist die Verschiebung von dem Referenzwert in dem zulässigen Bereich als eine Verschiebung definiert, durch die die Vorrichtung nicht abnormal arbeitet. Alternativ ist die Verschiebung von dem Referenzwert in dem zulässigen Bereich als eine Verschiebung definiert, durch die ein Gefühl eines Fahrers nicht beeinträchtigt wird, gerade dann, wenn eine unterstützende Lenkkraft nicht unterbrochen wird. Der Grund, warum der Begrenzungswert L so bestimmt wird, wie dies vorstehend beschrieben ist, ist derjenige, dass dann, wenn ein Wert entsprechend zu der Mittelpunktspannung stark unterschiedlich gegenüber der Referenzspannung ist, so dass er nicht zugelassen werden kann, die Erzeugung einer abnormalen, unterstützenden Lenkkraft verhindert wird. In dieser Hinsicht kann die Verschiebung in dem zulässigen Bereich eine Verschiebung sein, die in dem gewöhnlichen Betrieb der Vorrichtung verursacht wird, was dasselbe wie in dem Fall der ersten Ausführungsform ist.
  • In derselben Art und Weise wie diejenige der Mittelpunkt-Offset-Spannung-Erzeugungsschaltung 12, dargestellt in 2, vergleicht die Mittelpunkt-Offsetwert-Vergleichsschaltung 15 die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O, die von dem Microcomputer 10 aus geschickt ist, mit dem Begrenzungswert L, der von der Offset-Begrenzungswert-Speicherschaltung 13 aus gesendet ist. Allerdings gibt die Mittelpunkt-Offsetwert-Vergleichsschaltung 15 kein Spannungssignal der Begrenzungsspannung Ov aus, sondern gibt das abnormale Beurteilungssignal Aon entsprechend dem Ergebnis des Vergleichs in dem folgenden Fall aus. Dieses Abnormalitäts-Beurteilungssignal Aon wird in dem Fall ausgegeben, in dem die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O die obere Grenze, umfasst in dem Begrenzungswert L, übersteigt, oder in dem Fall, in dem die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O niedriger als die untere Grenze ist. In dem Fall, in dem die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O in dem Bereich von der oberen Grenze zu der unteren Grenze, umfasst in dem Begrenzungswert L, liegt, wird das Abnormalitäts-Beurteilungssignal Aon nicht ausgegeben. Dieses Abnormalitäts-Beurteilungssignal Aon wird in den Abnormalitäts-Verarbeitungsabschnitt 16 eingegeben.
  • In dem Fall, in dem dieses Abnormalitäts-Beurteilungssignal Aon eingegeben ist, lässt der Abnormalitäts-Verarbeitungsabschnitt 16 eine Ausgabevorrichtung, die nicht dargestellt ist, die in dem Antriebsraum eines Fahrzeugs vorgesehen ist, eine Warnung ausgeben. Zum Beispiel lässt der Abnormalitäts-Verarbeitungsabschnitt 16 die Ausgabevorrichtung eine oder alle der folgenden Bewegungen ausgeben. Die Bewegungen sind eine Bewegung eines Anzeigens eines Warn-Satzes auf einer Flüssigkristallanzeigevorrichtung, die die Ausgabevorrichtung ist, eine Bewegung einer Beleuchtung einer Warnlampe und eine Bewegung einer Ausgabe eines Schalls oder einer Sprache für eine Warnung von einem Lautsprecher. Gleichzeitig gibt der Abnormalitäts-Verarbeitungsabschnitt 16 das Motor-Stopp-Signal Moff aus, das ein Signal zum Betätigen eines Relais, das nicht dargestellt ist, ist, das vorgesehen ist, während es den Motor 6 begleitet. Wenn ein Signal in dieses Relais eingegeben wird, wird die elektrische Stromversorgungsleitung des Motors 6 geöffnet. Deshalb wird, wenn das vorstehende Motor-Stopp-Signal Moff in dieses Relais eingegeben wird, der Motor 6 gestoppt und die unterstützende Lenkkraft wird 0.
  • Gemäß der vorstehenden Ausführungsform wird, wenn die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O außerhalb des zulässigen Bereichs, angezeigt durch den Begrenzungswert L, liegt, das Abnormalitäts-Beurteilungssignal Aon von der Mittelpunkt-Offsetwert-Vergleichsschaltung 15 ausgegeben, und der Motor 6 wird durch den Abnormalitäts-Verarbeitungsabschnitt 16 angehalten. Aufgrund des vorstehenden Aufbaus wird, gerade dann, wenn der Wert (die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O), entsprechend zu der Mittelpunktspannung, gespeichert in dem Microcomputer 10, ein abnormaler Wert aus bestimmten Gründen, wie beispielsweise einer Fehlfunktion des Microcomputers 10, und anderen, wird, das bedeutet gerade dann, wenn der Wert entsprechend zu der Mittelpunktspannung stark gegenüber der Referenspannung verschoben ist, so dass der verschobene Wert nicht zugelassen werden kann, keine unterstützende Lenkkraft als eine Folge erzeugt wird. Deshalb ist es möglich, positiv zu verhindern, dass ein gutes Gefühl eines Fahrers beeinträchtigt wird.
  • <3. DRITTE AUSFÜHRUNGSFORM>
  • Der Aufbau der elektrischen Servolenkvorrichtung der dritten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist im Wesentlichen derselbe wie der Aufbau der elektrischen Servolenkvorrichtung der ersten Ausführungsform, die vorstehend beschrieben ist, allerdings ist ein Bereich der ECU 5, die eine Steuereinheit der elektrischen Servolenkvorrichtung der dritten Ausführungsform ist, unterschiedlich. Dementsprechend werden Erläuterungen desselben Aufbaus und derselben Betriebsweise wie solche der elektrischen Servolenkvorrichtung der ersten Ausführungsform hier weggelassen, und der Aufbau und die Betriebsweise, die unterschiedlich gegenüber solchen der elektrischen Servolenkvorrichtung der ersten Ausführungsform sind, werden hauptsächlich hier erläutert.
  • 5 zeigt ein Blockdiagramm, das den Aufbau einer ECU 5 darstellt, die eine Steuereinheit der elektrischen Servolenkvorrichtung dieser Ausführungsform ist. Diese ECU 5 umfasst: einen Hauptmicrocomputer 10, der im Wesentlichen denselben Aufbau wie denjenigen der ersten Ausführungsform besitzt; eine PWM-Signal-Erzeugungsschaltung 20; eine Motoransteuerschaltung 22; einen elektrischen Stromdetektor 21; und einen Verstärker 11. Anstelle der Mittelpunkt-Offset-Erzeugungsschaltung 12, dargestellt in 2, umfasst die ECU 5 dieser Ausführungsform eine Mittelpunkt-Offset-Spannung-Erzeugungsschaltung 17 und eine Vergleichsschaltung 18. Anstelle der Offset-Begrenzungswert-Speicherschaltung 13, dargestellt in 2, umfasst die ECU 5 dieser Ausführungsform einen Untermicrocomputer 30, der als ein Hilfssteuerabschnitt zum Steuern jeder Vorrichtung arbeitet. Die ECU 5 dieser Ausführungsform umfasst weiterhin einen Abnormalitäts-Verarbeitungsabschnitt 16, der derselbe wie derjenige der zweiten Ausführungsform ist.
  • In diesem Fall ist die Betriebsweise des Hauptmicrocomputers 10, der PWM-Signal-Erzeugungsschaltung 20, der Motoransteuerschaltung 22 und des elektrischen Stromdetektors 21 dieselbe wie derjenige der ersten Ausführungsform. Deshalb werden die Erläuterungen hier weggelassen werden. Dieser Hauptmicrocomputer 10 gibt die erste, tatsächlich gemessenen Mittelpunktspannung Oa aus, die derselbe Wert wie die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung O ist. In derselben Art und Weise wie diejenige des Hauptcomputers 10 gibt der Untermicrocomputer 30 die zweite, tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung Ob, gespeichert in dem internen Speicher, aus, der ein Wert ist, der durch die Mittelpunkteinstellungsbewegung in dem Vorgang einer anfänglichen Einstellung eingestellt werden soll. Deshalb werden, gewöhnlich, die erste, tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung Oa und die zweite, tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung Ob gleich zueinander. Die zweite, tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung Ob kann in einer solchen Art und Weise zusammengesetzt sein, dass die erste, tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung Oa von dem Hauptmicrocomputer 10 in den Untermicrocomputer 30 zu einem vorbestimmten Zeitpunkt eingegeben wird, und dass dieser Wert als die zweite, tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung Ob gespeichert wird.
  • Ohne Durchführen der Vergleichsbewegung der Mittelpunkt-Offset-Spannung-Erzeugungsschaltung 12, wie dies in 2 dargestellt ist, gibt die Mittelpunkt-Offset-Spannung-Erzeugungsschaltung 17 ein Spannungssignal der Spannung Ov aus, wobei der Wert davon derselbe wie die erste tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung Oa, eingegeben von dem Hauptmicrocomputer 10, ist. Die Vergleichsschaltung 18 vergleicht die erste, tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung Oa, gesendet von dem Haupt microcomputer 10 aus, mit der zweiten, tatsächlich gemessenen Mittelpunktspannung Ob gesendet von dem Untermicrocomputer 30 aus. Die Vergleichsschaltung 18 beurteilt, ob die Differenz zwischen diesen Werten größer als ein vorbestimmter Wert ist oder nicht. In dem Fall, in dem die Differenz zwischen den Werten größer als ein vorbestimmter Wert ist, wird beurteilt, dass die erste tatsächlich gemessene Spannung Oa, gespeichert in dem Hauptmicrocomputer 10, abnormal ist, und die Vergleichsschaltung 18 gibt das Abnormalitäts-Beurteilungssignal Aon aus. Dieses Abnormalitäts-Beurteilungssignal Aon wird in den Abnormalitäts-Verarbeitungsabschnitt 16 eingegeben. Der Aufbau und die Betriebsweise des Abnormalitäts-Verarbeitungsabschnitts 16 sind dieselben wie solche der zweiten Ausführungsform. Deshalb sind die Erläuterungen hier weggelassen. In dieser Hinsicht ist der vorstehend angegebene, vorgegebene Wert ein niedriger Wert, wie beispielsweise ein Bit-Fehler in dem Fall einer A/D-Umwandlung oder ein Erfassungsfehler des Drehmomentsensors 3.
  • Entsprechend der vorstehenden Ausführungsform wird, wenn eine Differenz zwischen der ersten, tatsächlich gemessenen Spannung Oa, gesendet von dem Hauptmicrocomputer 10 aus, und der zweiten, tatsächlich gemessenen Spannung Ob, gesendet von dem Untermicrocomputer 30 aus, von dem vorbestimmten Wert getrennt ist, das Abnormalitäts-Beurteilungssignal Aon von der Vergleichsschaltung 18 ausgegeben und der Motor 6 wird durch den Abnormalitäts-Verarbeitungsabschnitt 16 angehalten. Aufgrund des vorstehenden Aufbaus wird gerade dann, wenn der Wert (die erste tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung Oa), entsprechend zu der Mittelpunktspannung, gespeichert in dem Microcomputer 10, ein Wert unterschiedlich zu dem anfänglichen Einstellungswert aus bestimmten Gründen wird, wie beispielsweise einer Fehlfunktion des Microcomputers 10, oder aus anderen Gründen, keine unterstützende Lenkkraft als eine Folge erzeugt. Deshalb ist es möglich, positiv zu verhindern, dass das gute Gefühl des Fahrers beeinträchtigt wird. Da der Untermicrocomputer, der in der ECU in vielen Fällen vorgesehen ist, in diesem Aufbau verwendet wird, kann die Struktur einfach gemacht werden und die Herstellungskosten können verringert werden.
  • In der ersten bis dritten Ausführungsform, die vorstehend beschrieben sind, wird die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung, gespeichert in dem Microcomputer 10, in dem Vorgang einer Einstellung der Mittelpunktspannung eingestellt, allerdings kann die tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung zu einer vorbestimmten Erneuerungszeit er neuert werden. In diesem Fall ist es bevorzugt, eine Verarbeitung durchzuführen, in der ein abnormaler Wert davor geschützt wird, dass er in dem Vorgang einer Erneuerung geschrieben wird, zum Beispiel ist es bevorzugt, einen Vergleich mit dem Wert vor der Erneuerung vorzunehmen. Diese tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung kann in dem Speicherabschnitt, unterschiedlich zu dem Microcomputer 10, gespeichert werden. Weiterhin kann anstelle dieser tatsächlich gemessenen Mittelpunktspannung ein Korrekturwert, der eine Differenz zwischen dem Referenzwert und der tatsächlich gemessenen Mittelpunktspannung ist, gespeichert werden. In diesem Fall wird der Referenzwert auch gespeichert, und ein Wert, entsprechend zu der tatsächlich gemessenen Mittelpunktspannung, wird aus dem Referenzwert und dem Korrekturwert berechnet.
  • Entsprechend dem Aufbau der ersten bis dritten Ausführungsform, die vorstehend beschrieben sind, ist die Hardware der PWM-Signal-Erzeugungsschaltung 20, der Mittelpunkt-Offset-Spannung-Erzeugungsschaltung 12, der Mittelpunkt-Offset-Wertvergleichsschaltung 15 oder der Mittelpunkt-Offset-Spannung-Erzeugungsschaltung 17 unterschiedlich gegenüber der Hardware des Microcomputers 10. Allerdings ist es möglich, einen solchen Aufbau anzuwenden, dass die Funktion jeder Komponenten durch eine Software realisiert werden kann, wenn ein vorgegebenes Programm durch den Microcomputer 10 ausgeführt wird. In dem Aufbau der ersten bis dritten Ausführungsform, die vorstehend beschrieben sind, wird auf die Mittelpunktspannung durch den Verstärker 12 Bezug genommen, und ein Signal, das den Verstärkungs-Drehmomenterfassungswert T's darstellt, an dem die Spannung der Referenzwert wird, wenn das Lenkdrehmoment "0" ist, wird ausgegeben. Allerdings ist es möglich, einen solchen Aufbau anzuwenden, dass dann, wenn ein vorgegebenes Programm durch den Microcomputer 10, anstelle des Verstärkers 11, ausgeführt wird, auf die Mittelpunktspannung durch eine Software Bezug genommen wird und das Lenkdrehmoment berechnet wird. Im Gegensatz dazu wird, in dem Aufbau der zweiten Ausführungsform, die Berechnung des Lenkdrehmoments entsprechend der Mittelpunktspannung durch ein vorgegebenes Programm, ausgeführt durch den Microcomputer 10, durchgeführt. Allerdings ist es möglich, einen solchen Aufbau anzuwenden, dass die Berechnung des Lenkdrehmoments durch die Hardware durchgeführt wird, in der auf die Mittelpunktspannung durch den Verstärker Bezug genommen wird.
  • In dem Aufbau der zweiten und der dritten Ausführungsform hält der Abnormalitäts-Verarbeitungsabschnitt 16 den Motor 6 durch Betätigen eines Relais, vorgesehen in dem Motor 6, an. Allerdings ist es, solange wie die unterstützende Lenkkraft so gestaltet wird, dass sie 0 ist, möglich, einen solchen Aufbau anzuwenden, dass der Betrieb der Motoransteuerschaltung 22 oder der PWM-Signal-Erzeugungsschaltung 20 angehalten wird. Es ist auch möglich, einen solchen Aufbau anzuwenden, dass die Motoransteuerschaltung 22 oder die PWM-Signal-Erzeugungsschaltung 20 derart gesteuert wird, dass der Motor 6 durch die Motoransteuerschaltung 22 oder die PWM-Signal-Erzeugungsschaltung 20 angehalten werden kann. Es ist auch möglich, einen solchen Aufbau anzuwenden, dass eine Kupplungsvorrichtung in der Mitte des Wegs vorgesehen ist, mit der die unterstützende Lenkkraft von dem Motor 6 auf die Lenkwelle 102 über das Untersetzungsgetriebe 7 übertragen wird und die Übertragung der unterstützenden Lenkkraft durch die Vorrichtung, die betroffen ist, unterbrochen wird. Weiterhin ist es auch möglich, einen solchen Aufbau des Abnormalitäts-Verarbeitungsabschnitts 16 anzuwenden, dass eine Intensität der unterstützenden Lenkkraft so verringert wird, dass ein Gefühl eines Fahrers für ein Lenken nicht beeinträchtigt wird.
  • In der ersten und der zweiten Ausführungsform ist es möglich, einen solchen Aufbau anzuwenden, dass der Microcomputer 30, beschrieben in der dritten Ausführungsform, neu anstelle der Offset-Grenzwert-Speicherschaltung 13 vorgesehen ist, und dass die Funktion der Offset-Grenzwert-Speicherschaltung 13 durch diesen Untermicrocomputer 30 realisiert wird. Weiterhin ist es möglich, einen solchen Aufbau anzuwenden, dass die Funktion der Mittelpunkt-Offset-Spannung-Erzeugungsschaltung 12 oder der Mittelpunkt-Offsetwert-Vergleichsschaltung 15 durch diesen Untermicrocomputer 30 realisiert wird. Typischerweise ist es möglich, den Aufbau, dargestellt in 6, zu berücksichtigen, die ein Blockdiagramm zeigt, das einen Aufbau einer ECU in der elektrischen Servolenkvorrichtung der Variation der zweiten Ausführungsform darstellt. In dem Aufbau, der in 6 dargestellt ist, sind, anstelle des Verstärkers 14, dargestellt in 4, derselbe Verstärker 11, wie derjenige, der in 5 dargestellt ist, und die Mittelpunkt-Offset-Spannung-Erzeugungsschaltung 17 vorgesehen. In dem Aufbau, der in 6 dargestellt ist, ist, anstelle der Offset-Grenzwert-Speicherschaltung 13 und der Mittelpunkt-Offsetwert-Vergleichsschaltung 15, dargestellt in 4, der Untermicrocomputer 30 vorgesehen. Durch den Speicher, der ausschließlich zum Auslesen verwendet wird, der in diesem Untermicrocomputer 30 eingebaut ist, kann die Funktion entsprechend zu der Offset-Grenzwert-Speicherschaltung 13 realisiert werden. Durch diesen Untermicrocomputer 30 kann die Funktion entsprechend zu der Mittelpunkt-Offsetwert-Vergleichsschaltung 15 durch eine Software realisiert werden. Es ist auch möglich, einen solchen Aufbau anzuwenden, dass die Vergleichsschaltung 18 in der dritten Ausführungsform, beschrieben vorstehend, weggelassen ist, und dass die Funktion der Vergleichsschaltung 18 durch den Untermicrocomputer 30 realisiert wird. Es ist auch möglich, einen solchen Aufbau anzuwenden, dass die Funktion des Abnormalitäts-Verarbeitungsabschnitts 16 in der zweiten und der dritten Ausführungsform durch den Untermicrocomputer 30 in derselben Art und Weise realisiert wird.
  • In der dritten Ausführungsform kann der Untermicrocomputer 30 nicht die zweite, tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung Ob speichern, und die erste tatsächlich gemessene Mittelpunktspannung Oa, gesendet von dem Hauptmicrocomputer 10 aus, kann eingegeben werden, und es kann beurteilt werden, ob sie in dem zulässigen Bereich liegt oder nicht. In dem Fall, in dem sie außerhalb des zulässigen Bereichs liegt, wird das Abnormalitäts-Beurteilungssignal Aon zu dem Abnormalitäts-Verarbeitungsabschnitt 16 hin ausgegeben.

Claims (4)

  1. Elektrische Servolenkvorrichtung, die auf einen Lenkmechanismus eines Fahrzeugs eine unterstützende Lenkkraft ausübt, indem sie einen Elektromotor entsprechend einem Lenkdrehmoment ansteuert, das auf einen Lenkmechanismus zum Lenken des Fahrzeugs ausgeübt wird, wobei die Vorrichtung umfasst: einen Drehmomentsensor, der entsprechend dem Lenkdrehmoment eine Spannung als ein Drehmomenterfassungssignal ausgibt; eine Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung, die einen Wert speichert, der einer Mittelpunktspannung entspricht, die eine Spannung ist, die von dem Drehmomentsensor ausgegeben wird, wenn das Lenkdrehmoment Null beträgt; eine Lenkdrehmoment-Berechnungseinrichtung, die das Lenkdrehmoment entsprechend einem von dem Drehmomentsensor ausgegebenen Drehmomenterfassungssignal und einem durch die Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung gespeicherten Wert berechnet; eine Stromerfassungseinrichtung, die einen elektrischen Strom erfasst, der in dem Elektromotor fließt, und einen Erfassungswert des elektrischen Stroms ausgibt; eine Motorsteuereinrichtung, die einen Befehlswert erzeugt, der für eine Regelung verwendet wird, die durchgeführt wird, um den Elektromotor entsprechend einer Abweichung des Stromerfassungswertes von einem Strom-Sollwert anzusteuern, der als ein Sollwert eines dem Elektromotor zuzuführenden elektrischen Stroms entsprechend dem durch die Lenkdrehmoment-Berechnungseinrichtung berechneten Lenkdrehmoment eingestellt ist; eine Ansteuereinrichtung, die den Elektromotor entsprechend dem Befehlswert ansteuert; und eine Unterdrückungseinrichtung, die die unterstützende Lenkkraft dann unterdrückt, wenn der in der Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung gespeicherte Wert außerhalb eines vorgegebenen zulässigen Bereiches liegt.
  2. Elektrische Servolenkvorrichtung nach Anspruch 1, wobei wenn der in der Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung gespeicherte Wert nicht außerhalb des zulässigen Bereiches liegt, die Unterdrückungseinrichtung der Lenkdrehmoment-Berechungseinrichtung einen in der Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung gespeicherten Wert zuführt, und wenn der in der Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung gespeicherte Wert außerhalb des zulässigen Bereiches liegt, der Lenkdrehmoment-Berechnungseinrichtung ein vorgegebener Wert in dem zulässigen Bereich zugeführt wird, und wobei die Lenkdrehmoment-Berechnungseinrichtung das Lenkdrehmoment unter Verwendung eines von der Unterdrückungseinrichtung zugeführten Wertes berechnet.
  3. Elektrische Servolenkvorrichtung nach Anspruch 1, wobei wenn der durch die Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung gespeicherte Wert außerhalb des zulässigen Bereiches liegt, die Unterdrückungseinrichtung das Erzeugen der unterstützenden Lenkkraft beendet.
  4. Elektrische Servolenkvorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Unterdrückungseinrichtung enthält: eine Zusatzspeichereinrichtung, die den gleichen Wert wie den durch die Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung gespeicherten Wert speichert; und eine Abnormitäts-Bearbeitungseinrichtung, die dann aufhört, die unterstützende Lenkkraft zu erzeugen, wenn eine Differenz zwischen dem durch die Mittelpunktspannungs-Speichereinrichtung gespeicherten Wert und dem durch die Zusatzspeichereinrichtung gespeicherten Wert nicht geringer ist als ein vorgegebener Wert.
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