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Die
vorliegende Erfindung betrifft wässrige
Dispersionen für
feste phenolische Antioxidantien, ein Verfahren zur Herstellung
der wässrigen
Dispersionen, das weitere Verarbeiten der wässrigen Dispersion und einer
Polymerzusammensetzung, die die dispergierten Komponenten der wässrigen
Dispersion umfasst. Die Erfindung betrifft insbesondere lagerungsstabile,
nicht sedimentierende Emulsionen, die phenolische Antioxidantien
umfassen, beispielsweise zur Verwendung zum Stabilisieren von Emulsions-polymerisierten
Polymeren und Copolymeren gegen atmosphärische oxidative Reaktionen.
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Feste
Additive, wie bestimmte kommerzielle phenolische Antioxidantien
aus den Irganox®-Reihen (Handelsmarke
von Ciba Specialty Chemicals), beispielsweise IRGANOX 1076: Octadecyl-3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)-propionat,
werden in einer großen
Vielfalt von technischen Anwendungen, beispielsweise für die Stabilisierung
von Polymeren gegen oxidativen, thermischen oder durch Licht induzierten
Abbau, verwendet. Eine kleine Teilchengröße ist bevorzugt, um die Wirksamkeit
des angewendeten Additivs zu gewährleisten.
Die ideale Teilchengröße sollte
hauptsächlich
im Bereich von 0,1 bis 10,0 μm
liegen. Jede Teilchengröße, die
kleiner als 5,0 μm
ist, ist besonders bevorzugt.
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Nassvermahlen
ist im Gegensatz zu Vermahlen von trockenen Teilchen ein Standardverfahren
zum Gewinnen von Teilchen dieser kleinen Größe. Dieses Verfahren vereinigt
die Vorteile einer Verminderung von kleinen Teilchen mit der Herstellung
einer Dispersion, die die Teilchen in einer inerten Flüssigkeit
umfasst. Solche Dispersionen werden vorzugsweise aus Feststoffen
durch Vermahlen in desionisiertem Wasser als Dis persionsmittelphase
hergestellt und erfordern das Vorliegen und/oder den anschließenden Zusatz
von verschiedenen Additiven, wie Tenside, Verdickungsmittel und
Fungizide, um die mechanische und chemische Stabilisierung der Dispersion
zu sichern. Die Feststoffe werden durch Aufarbeitungsverfahren,
wie Kristallisation, Filtration, Trocknen oder Vermahlen, in einem
folgenden Schritt, anschließend
an deren Synthese, hergestellt. Die vorliegende Erfindung ist vorgesehen,
den Nassvermahlungsschritt gegen einen zweckmäßigeren und geeigneteren Schritt
zum Vermindern der Teilchengröße zu ersetzen.
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Es
wurde überraschenderweise
gefunden, dass das Umwandeln von phenolischen Antioxidantien zu einer
wässrigen
Dispersion, insbesondere einer Emulsion, die Teilchengröße von festen
phenolischen Antioxidantien, sogar weiter bis zur Größe von kleinen
Tröpfchen,
vermindert. Es war vorher nicht bekannt, dass eine Schmelze, hergestellt
aus festem Material von phenolischen Antioxidantien der Formel (I),
als eine Emulsion in einer wässrigen
Phase, worin das nichtionische Tensid Polyvinylalkohol dispergiert
ist, dispergierbar ist. Die Herstellung einer geschmolzenen Phase
und ihre anschließende
Dispersion zur Gewinnung einer Emulsion ist deutlich vorteilhafter
als das Standardverfahren des Isolierens eines Feststoffs, durch
beispielsweise Kristallisation, und sein anschließendes Nassvermahlen.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine wässrige Dispersion, umfassend
- a) eine Verbindung der Formel: worin einer von R1 und R2 unabhängig von
dem anderen Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl wiedergibt und der andere C3-C4-Alkyl wiedergibt;
x
null (direkte Bindung) oder eine Zahl von eins bis drei wiedergibt;
und
R3 C8-C22-Alkyl; oder Gruppen der Teilformeln wiedergibt,
worin
einer von R1' und R2' unabhängig von
dem anderen Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl wiedergibt und der andere C3-C4-Alkyl wiedergibt;
x
null (direkte Bindung) oder eine Zahl von eins bis drei wiedergibt;
und
y eine Zahl von zwei bis sechs wiedergibt;
- b) Polyvinylalkohol mit einem Polymerisationsgrad von etwa 500–2 500 und
einem Hydrolysegrad von etwa 70,0–99,9%; und gegebenenfalls
weitere Additive; und
- c) Wasser.
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Die
in der Beschreibung der vorliegenden Erfindung verwendeten allgemeinen
Begriffe werden, sofern nicht anders definiert, wie nachstehend
definiert:
Der Begriff wässrige
Dispersion umfasst ein beliebiges Gemisch von zwei Phasen, worin
dispergierte Teilchen homogen in einer Dispersionsmittelphase (Dispergenz)
verteilt sind, was in dem vorliegenden Fall Wasser ist.
Der
Begriff wässrige
Dispersion wird innerhalb der Grenzen von so genannten fest/flüssig- oder
flüssig/flüssigdispersen
Systemen, beispielsweise Emulsion, Dispersion, entgegengesetzt zu
anderen Arten von Dispersionen, wie fest/Gas, beispielsweise Rauch,
oder Gas/flüssig-Dispersionen,
beispielsweise Schäume,
definiert. Fest/flüssig-Dispersionen,
die hier angewendet werden, bestehen aus einem Zwei-Phasen-System,
das unlösliche,
feste Teilchen oder feste Teilchen von niedriger Löslichkeit
innerhalb einer Flüssigkeit
enthält.
Flüssig/flüssig-Dispersionen
werden üblicherweise
als Emulsionen definiert und bestehen aus zwei getrennten Phasen
verschiedener Polarität.
In dem vorliegenden Fall wird eine unpolare Phase in der polaren
Phase, die Wasser darstellt, dispergiert.
Der Begriff dispergierte
Teilchen umfasst feste und im vorliegenden Fall insbesondere flüssige Teilchen,
die im Fall der Verbindung der Formel (I) innerhalb einer flüssigen Phase,
beispielsweise Wasser, homogen zu verteilen sind. Homogene Verteilung
bedeutet, dass die Konzentration der festen oder flüssigen Teilchen
innerhalb des flüssigen
Dispersionsmittels identisch oder fast identisch in einer beliebigen
Volumenfraktion von jener flüssigen
Phase (auch Verteilung von flüssigen
oder festen Teilchen) ist.
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Komponente a)
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In
einer Verbindung der Formel (I) umfassen R1 und
R2, definiert als C1-C4-Alkyl, die unverzweigten und verzweigten
(falls möglich)
Gruppen Methyl, Ethyl, n-Propyl, Isopropyl, n-Butyl, Isobutyl und tert-Butyl.
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R1 und R2, definiert
als C3-C4-Alkyl,
umfassen die unverzweigten und vorzugsweise verzweigten Gruppen,
beispielsweise Isopropyl, Isobutyl oder tert-Butyl.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung geben einer von R1 und R2 Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl, insbesondere Methyl oder tert-Butyl,
wieder, und der andere gibt C3-C4-Alkyl,
insbesondere tert-Butyl, wieder.
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Der
Zahlenwert x gibt null oder eine Zahl von eins bis drei wieder.
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In
dem Fall, dass x null ist, ist die direkte Bindung definiert.
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In
dem Fall, dass x eins ist, gibt die Gruppe CxH2x Methylen wieder.
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In
dem Fall, dass x die Zahl zwei wiedergibt, gib die Gruppe -[CxH2x]- 1,1- oder
vorzugsweise 1,2-Ethylen wieder.
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In
dem Fall, dass x die Zahl drei wiedergibt, gibt die Gruppe -[CxH2x]- 1,1-, 1,2-
oder vorzugsweise 1,3-Propylen wieder.
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R3, definiert als C8-C22-Alkyl, gibt beispielsweise n-Octyl, 2-Ethylhexyl,
1,1,3,3-Tetramethylbutyl, 1-Methylheptyl, n-Nonyl oder 1,1,3-Trimethylhexyl
oder C10-C22-Alkyl,
insbesondere geradkettiges C10-C22-Alkyl, beispielsweise n-Decyl, n-Dodecyl, n-Tetradecyl,
n-Hexadecyl oder n-Octadecyl, oder höhere Homologe davon wieder.
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Eine
besonders bevorzugte Verbindung, worin R1 und
R2 tert-Butyl wiedergeben, R3 C10-C22-Alkyl, insbesondere
n-Octadecyl, wiedergibt, und x die Zahl zwei ist, ist IRGANOX 1076:
n-Octadecyl-3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)propionat.
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In
einer Verbindung (I), worin R3 Gruppen der
Teilformeln (A) und (B) wiedergibt, haben R1' und R2' die gleichen, wie
vorstehend definierten Bedeutungen bezüglich R1 und
R2. Vorzugsweise gibt einer von R1' und R2' Methyl
oder tert-Butyl wieder und der andere gibt C3-C9-Alkyl, insbesondere tert-Butyl, wieder.
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In
einer Verbindung (I), worin R3 die Gruppe
der Teilformel (A) wiedergibt, gibt y eine Zahl von zwei bis sechs,
vorzugsweise drei, wieder.
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Eine
besonders bevorzugte Verbindung (I), worin einer von R1 und
R2 Methyl wiedergibt und der andere tert-Butyl
wiedergibt, x zwei wiedergibt, R3 eine Gruppe
der Teilformel A wiedergibt, worin R1' und R2' wie für R1 und R2 definiert
sind, x zwei wiedergibt und y drei wiedergibt, ist IRGANOX 245:
Ethylen-bis(oxyethylen)bis[3-(5-tert-butyl-4-hydroxy-m-tolyl)-propionat].
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Eine
besonders bevorzugte Verbindung (I), worin R1 und
R2 tert-Butyl wiedergeben, x drei wiedergibt und
R3 eine Gruppe der Teilformel B wiedergibt,
worin R1' und
R2' wie
für R1 und R2 definiert
sind und x zwei wiedergibt, ist IRGANOX 1010: Tetrakis[3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxy-phenyl)-propionat].
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Komponente b)
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Geeignete
Polyvinylalkohole sind durch Hydrolyse von Polyvinylacetat erhältlich und
haben eine mittlere Molmasse von ungefähr 15 000 bis 250 000, was
einem Polymerisationsgrad von etwa 500–2 500 entspricht. Geeignete
Polyvinylalkohole haben einen Hydrolysegrad von etwa 70,0–99,9 Mol-%
und werden durch deren Viskosität
(einer 4%igen wässrigen
Lösung)
gemäß DIN 53
015 von 2,5 bis 60,0 [mPa·s]
charakterisiert. Der Esterwert gemäß DIN 53 401 sinkt von 220
auf 8,0 [mg KOH/g] und der Restacetylgehalt von 17,0 auf 0,2 Gewichtsprozent,
bei ansteigendem Hydrolysegrad.
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Geeignete
Polyvinylalkohole sind die kommerziellen Produkte, die unter der
Handelsmarke Mowiol® (Clariant GmbH, D-65926 Frankfurt)
erhältlich
sind. Spezieller Bezug erfolgt hinsichtlich der Produkte 3- und 15–96; 3-,
4-, 6-, 10-, 20- und
56–98;
oder 15- und 28–99
(vollständig
hydrolysierte Qualitäten).
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Besonders
bevorzugt sind die kommerziellen Produkte 15–79; 3–83; 4-, 5-, 8-, 18-, 23-,
26-, 40-, 47- und 56–88;
30–92
(teilhydrolysierte Qualitäten).
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Komponente c)
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Wasser
liegt in der Dispersion als der Rest vor, um 100,0 Gewichtsprozent
herzustellen. Der Zusatz von gereinigtem, beispielsweise desionisiertem
oder destilliertem Wasser, ist bevorzugt.
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Die
wässrige
Dispersion der Erfindung kann zusätzliche Additive umfassen,
die zur Verwendung in Polymeren geeignet sind, vorzugsweise Additive,
die üblicherweise
zum Verbessern der chemischen und physikalischen Eigenschaften von
Polymeren, die diese Additive enthalten, verwendet werden. Die Hilfsstof fe
können
in der Dispersion in variierenden Anteilen, beispielsweise in Mengen
von bis zu 40,0 Gewichtsprozent, vorzugsweise 0,05% bis 40,0 Gewichtsprozent,
bevorzugter 0,05% bis 25,0 Gewichtsprozent, mit besonderer Bevorzugung
von 0,05% bis 10,0 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht
der Zusammensetzung, vorliegen. Geeignete Gruppen von zusätzlichen
Additiven werden hier beispielhaft aufgeführt: Antioxidantien, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus alkylierten Monophenolen, Alkylthiomethylphenolen,
Hydrochinonen und alkylierten Hydrochinonen, Tocopherolen, hydroxylierten
Thiodiphenylethern, Alkyliden-bis-phenolen, O-, N- und S-Benzylverbindungen,
hydroxybenzylierten Malonaten, aromatischen Hydroxybenzylverbindungen,
Triazinverbindungen, Benzylphosphonaten, Acylaminophenolen, Estern
und Amiden von β-(3,5-Di-t-butyl-4-hydroxyphenyl)propionsäure, β-(3,5-Di-t-butyl-4-hydroxy-3-methylphenyl)propionsäure oder β-(3,5-Dicyclohexyl-4-hydroxyphenyl)propionsäure, Ascorbinsäure, aminischen
Antioxidantien, Lichtstabilisatoren, Phosphiten, Phosphinen, Phosponiten,
Hydroxylaminen, Nitronen, Thiosynergisten, Peroxidfängern, Polyamidstabilisatoren,
basischen Co-Stabilisatoren, Kernbildungsmitteln, Füllstoffen
und Verstärkungsmitteln,
Weichmachern, Gleitmitteln, Emulgatoren, Pigmenten, rheologischen
Additiven, Nivellierhilfen, optischen Aufhellern, Flammverzögerungsmitteln,
antistatischen Mitteln, Treibmitteln, Benzofuranonen und Indolinonen.
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Geeignete
Additive, die gegebenenfalls in der erfindungsgemäßen wässrigen
Dispersion vorliegen, können
aus der nachstehenden, nicht abschließenden Liste spezieller Additive
ausgewählt
werden:
- 1. Antioxidantien
- 1.1. Alkylierte Monophenole, zum Beispiel 2,6-Di-t-butyl-4-methylphenol,
2-Butyl-4,6-dimethylphenol, 2,6-Di-t-bu tyl-4-ethylphenol, 2,6-Di-t-butyl-4-n-butylphenol,
2,6-Di-t-butyl-4-isobutylphenol,
2,6-Dicyclopentyl-4-methylphenol, 2-(|-Methylcyclohexyl)-4,6-dimethylphenol,
2,6-Dioctadecyl-4-methylphenol, 2,4,6-Tricyclohexylphenol, 2,6-Di-t-butyl-4-meth
oxymethylphenol, Nonylphenole, die in den Seitenketten linear oder
verzweigt sind, wie 2,6-Dinonyl-4-methylphenol, 2,4-Dimethyl-6-(1-methylundec-1'-yl)-phenol, 2,4-Dimethyl-6-(1'-methylheptadec-1'-yl)phenol, 2,4-Dimethyl-6-(1'-methyltridec-1'-yl)phenol und Gemische davon.
- 1.2. Alkylthiomethylphenole, zum Beispiel 2,4-Dioctylthiomethyl-6-t-butylphenol,
2,4-Dioctylthiomethyl-6-methylphenol, 2,4-Dioctylthiomethyl-6-ethylphenol,
2,6-Didodecylthio-methyl-4-nonylphenol.
- 1.3. Hydrochinone und alkylierte Hydrochinone, zum Beispiel
2,6-Di-t-butyl-4-methoxyphenol, 2,5-Di-t-butylhydrochinon, 2,5-Di-t-amylhydrochinon,
2,6-Diphenyl-4-octadecyloxyphenol, 2,6-Di-t-butylhydrochinon, 2,5-Di-t-butyl-4-hydroxyanisol,
3,5-Di-t-butyl-4-hydroxyanisol, 3,5-Di-t-butyl-4-hydroxyphenylstearat, Bis-(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyphenyl)adipat.
- 1.4. Tocopherole, zum Beispiel α-, β-, γ- oder δ-Tocopherole und Gemische davon
(Vitamin E).
- 1.5. Hydroxylierte Thiodiphenylether, zum Beispiel 2,2'-Thiobis(6-t-butyl-4-methyl-phenol),
2,2'-Thiobis(4-octylphenol),
4,4'-Thiobis(6-t-butyl-3-methylphenol),
4,4'-Thiobis-(6-t-butyl-2-methylphenol),
4,4'-Thiobis-(3,6-di-sec-amylphenol),
4,4'-Bis(2,6-dimethyl-4-hydroxyphenyl)disulfid.
- 1.6. Alkylidenbisphenole, zum Beispiel 2,2'-Methylenbis(6-t-butyl-4-methylphenol),
2,2'-Methylenbis(6-t-butyl-4-ethylphenol), 2,2'-Methylenbis[4-methyl-6-(|-methylcyclohexyl)-phenol],
2,2'-Methylenbis(4-methyl-6-cyclohexylphenol),
2,2'-Methylenbis(6-nonyl-4-methylphenol),
2,2'-Methylenbis(4,6-di-t-butylphenol),
2,2'-Ethylidenbis(4,6-di-t-butylphenol),
2,2'-Ethylidenbis(6-t-butyl-4-isobutylphenol),
2,2'-Methylenbis[6-(α-methylbenzyl)-4-nonylphenol],
2,2'-Methylenbis [6-(α,α-dimethylbenzyl)-4-nonylphenol],
4,4'-Methylenbis(2,6-di-t-butylphenol),
4,4'-Methylenbis(6-t-butyl-2-methylphenol),
1,1-Bis(5-t-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)butan, 2,6-Bis(3-t-butyl-5-methyl-2-hydroxy-benzyl)-4-methylphenol,
1,1,3-Tris(5-t-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)butan, 1,1-Bis-(5-t-butyl-4-hydroxy-2-methyl-phenyl)-3-n-dodecylmercaptobutan,
Ethylenglycolbis[3,3-bis-(3'-t-butyl-4'-hydroxyphenyl)-butyrat],
Bis(3-t-butyl-4-hydroxy-5-methylphenyl)dicyclopentadien, Bis[2-(3'-t-butyl-2'-hydroxy-5'-methylbenzyl)-6-t-butyl-4-methylphenyl]-terephthalat, 1,1-Bis-(3,5-dimethyl-2-hydroxyphenyl)butan,
2,2-Bis-(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyphenyl)propan, 2,2-Bis-(5-t-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)-4-n-dodecylmercaptobutan,
1,1,5,5-Tetra-(5-t-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)pentan.
- 1.7. O-, N- und S-Benzylverbindungen, zum Beispiel 3,5,3',5'-Tetra-t-butyl-4,4'-dihydroxydibenzylether, Octadecyl-4-hydroxy-3,5-dimethylbenzylmercaptoacetat,
Tridecyl-4-hydroxy-3,5-di-t-butylbenzylmercaptoacetat, Tris(3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzyl)amin,
Bis-(4-t-butyl-3-hydroxy-2,6-dimethylbenzyl)dithioterephthalat,
Bis(3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzyl)sulfid, Isooctyl-3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzylmercaptoacetat.
- 1.8. Hydroxybenzylierte Malonate, zum Beispiel Dioctadecyl-2,2-bis-(3,5-di-t-butyl-2-hydroxybenzyl)malonat,
Dioctadecyl-2-(3-t-butyl-4-hydroxy-5-methylbenzyl)malonat, Didodecylmercaptoethyl-2,2-bis-(3,5-di-t-butyl-4-hydroxy-benzyl)malonat,
Di[4-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)phenyl]-2,2-bis(3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzyl)malonat.
- 1.9. Aromatische Hydroxybenzylverbindungen, zum Beispiel 1,3,5-Tris-(3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzyl)-2,4,6-trimethylbenzol,
1,4-Bis(3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzyl)-2,3,5,6-tetramethylbenzol, 2,4,6-Tris(3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzyl)phenol.
- 1.10. Triazinverbindungen, zum Beispiel 2,4-Bisoctylmercapto-6-(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyanilino)-1,3,5-triazin, 2-Octylmercapto-4,6-bis(3,5-di-t-butyl-4-hydroxy-anilino)-1,3,5-triazin, 2-Octylmercapto-4,6-bis(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyphenoxy)-1,3,5-triazin,
2,4,6-Tris-(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyphenoxy)-1,2,3-triazin, 1,3,5-Tris-(3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzyl)isocyanurat,
1,3,5-Tris(4-t-butyl-3-hydroxy-2,6-dimethylbenzyl)isocyanurat, 2,4,6-Tris-(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyphenylethyl)-1,3,5-triazin, 1,3,5-Tris(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)-hexahydro-1,3,5-triazin,
1,3,5-Tris(3,5-di-cyclohexyl-4-hydroxybenzyl)-isocyanurat.
- 1.11. Benzylphosphonate, zum Beispiel Dimethyl-2,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzylphosphonat,
Diethyl-3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzylphosphonat,
Dioctadecyl-3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzylphosphonat, Dioctadecyl-5-t-butyl-4-hydroxy-3-methylbenzylphosphonat,
das Calciumsalz des Monoethylesters von 3,5-Di-t-butyl-4-hydroxybenzylphosphonsäure.
- 1.12. Acylaminophenole, zum Beispiel 4-Hydroxylauranilid, 4-Hydroxystearanilid,
Octyl-N-(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyphenyl)carbamat.
- 1.13. Ester von β-(3,5-Di-t-butyl-4-hydroxyphenyl)propionsäure mit
ein- oder mehrwertigen Alkoholen, beispielsn-Octanol, i-Octanol,
weise mit Methanol, Ethanol, Octadecanol, 1,6-Hexandiol, 1,9-Nonandiol,
Ethylenglycol, 1,2-Propandiol, Neopentylglycol, Thiodiethylenglycol,
Diethylenglycol, Triethylenglycol, Pentaerythrit, Tris(hydroxyethyl)isocyanurat,
N,N'-Bis(hydroxyethyl)oxalamid,
3-Thiaundecanol, 3-Thiapentadecanol, Trimethylhexandiol, Trimethylolpropan,
4-Hydroxymethyl-1-phospha-2,6,7-trioxabicyclo[2.2.2]-octan.
- 1.14. Ester von β-(5-t-Butyl-4-hydroxy-3-methylphenyl)propionsäure mit
ein- oder mehrwertigen Alkoholen, bein-Octanol, i-Octanol, spielsweise
mit Methanol, Ethanol, Octadecanol, 1,6-Hexandiol, 1,9-Nonandiol, Ethylenglycol,
1,2-Propandiol, Neopentylglycol, Thiodiethylenglycol, Diethylenglycol,
Triethylenglycol, Pentaerythrit, Tris(2-hydroxyethyl)isocyanurat,
N,N'-Bis(2-hydroxyethyl)oxamid,
3-Thiaundecanol, 3- Thiapentadecanol,
Trimethylhexandiol, Trimethylolpropan, 4-Hydroxymethyl-1-phospha-2,6,7-trioxabicyclo[2.2.2]-octan.
- 1.15. Ester von β-(3,5-Dicyclohexyl-4-hydroxyphenyl)propionsäure mit
ein- oder mehrwertigen Alkoholen, beispielsweise mit Methanol, Ethanol,
Octanol, Octadecanol, 1,6-Hexandiol, 1,9-Nonandiol, Ethylenglycol, 1,2-Propandiol,
Neopentylglycol, Thiodiethylenglycol, Diethylenglycol, Triethylenglycol,
Pentaerythrit, Tris(hydroxyethyl)isocyanurat, N,N'-Bis(2-hydroxyethyl)oxalamid, 3-Thiaundecanol,
3-Thiapentadecanol, Trimethylhexandiol, Trimethylolpropan, 4-Hydroxymethyl-1-phospha-2,6,7-trioxabicyclo[2.2.2]octan.
- 1.16. Ester von 3,5-Di-t-butyl-4-hydroxyphenylessigsäure mit
ein- oder mehrwertigen Alkoholen, beispielsweise mit Methanol, Ethanol,
Octanol, Octadecanol, 1,6-Hexandiol, 1,9-Nonandiol, Ethylenglycol, 1,2-Propandiol,
Neopentylglycol, Thiodiethylenglycol, Diethylenglycol, Triethylenglycol,
Pentaerythrit, Tris(2-hydroxyethyl)isocyanurat, N,N'-Bis-(2-hydroxyethyl)-oxamid,
3-Thiaundecanol, 3-Thiapentadecanol, Trimethylhexandiol, Trimethylolpropan,
4-Hydroxymethyl-1-phospha-2,6,7-trioxabicyclo[2.2.2]octan.
- 1.17. Amide von β-(3,5-Di-t-butyl-4-hydroxyphenyl)propionsäure, beispielsweise
N,N'-Bis-(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)hexamethylendiamid,
N,N'-Bis(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)trimethylendiamid,
N,N'-Bis(3,5-di-t-butyl-4-hydroxy-phenylpropionyl)hydrazid,
N,N'-Bis[2-(3-[3,5-di-t-butyl-4-hydroxyphenyl]propionyloxy)ethyl]oxamid
(Naugard®XL-1
erhalten von Uniroyal).
- 1.18. Ascorbinsäure
(Vitamin C)
- 1.19. Aminartige Antioxidantien, zum Beispiel N,N'-Di-isopropyl-p-phenylendiamin,
N,N'-Di-sec-butyl-p-phenylendiamin,
N,N'-Bis(1,4-dimethylpentyl)-p-phenylendiamin,
N,N'-Bis(1-ethyl-3-methylpentyl)-p-phenylendiamin,
N,N'-Bis(1-methylheptyl)-p-phenylendiamin,
N,N'-Dicyclohexyl-p-phenylendiamin, N,N'-Diphenyl-p-phenylendiamin,
N,N'-Di(2-naphthyl)-p-phenylendiamin,
N-Isopropyl-N'-phenyl-p-phenylendiamin,
N-(1,3-Di- methylbutyl)-N'-phenyl-p-phenylendiamin,
N-(1-Methylheptyl)-N'-phenyl-p-phenylendiamin,
N-Cyclohexyl-N'-phenyl-p-phenylendiamin,
4-(p-Toluolsulfamoyl)diphenylamin, N,N'-Dimethyl-N,N'-di-sec-butyl-p-phenylendiamin,
Diphenylamin, N-Allyldiphenylamin, 4-Isopropoxydiphenylamin, N-Phenyl-1-naphthylN-(4-t-amin,
Octylphenyl)-1-naphthylamin, N-Phenyl-2-naphthylamin, octyliertes
Diphenylamin, zum Beispiel p,p'-Di-t-octyldiphenylamin,
4-n-Butylaminophenol, 4-Butyrylaminophenol, 4-Nonanoylaminophenol,
4-Dodecanoylaminophenol, 4-Octadecanoylaminophenol, Di(4-methoxyphenyl)amin, 2,6-Di-t-butyl-4-dimethylaminomethylphenol,
2,4'-Diaminodiphenylmethan,
4,4'-Diaminodiphenylmethan, N,N,N',N'-Tetramethyl-4,4'-diaminodiphenyl-
methan, 1,2-Di[(2-methylphenyl)amino]ethan, 1,2-Diphenylaminopropan,
(o-Tolyl)biguanid, Di[4-(1',3'-dimethylbutyl)phenyl]amin,
t-octyliertes N-Phenyl-1-naphthylamin, ein Gemisch von mono- und
dialkylierten t-Butyl/t-Octyldiphenylaminen, ein Gemisch von mono-
und dialkylierten Nonyldiphenylaminen, ein Gemisch von mono- und
dialkylierten Dodecyldiphenylaminen, ein Gemisch von mono- und dialkylierten
Isopropyl/Isohexyldiphenylaminen, Gemische von mono- und dialkylierten
t-Butyldiphenylaminen, 2,3-Dihydro-3,3-dimethyl-4H-1,4-benzothiazin,
Phenothiazin, ein Gemisch von mono- und dialkylierten t-Butyl/t-Octylphenothiazinen,
ein Gemisch von mono- und dialkylierten t-Octylphenothiazinen, N-Allylphenothiazin,
N,N,N',N'-Tetraphenyl-1,4-diaminobut-2-en, N,N-Bis(2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)-hexamethylendiamin,
Bis(2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)sebacat, 2,2,6,6-Tetramethylpiperidin-4-on
und 2,2,6,6-Tetramethylpiperidin-4-ol.
- 1.20. Polyphenolische Antioxidantien, zum Beispiel Derivate
von p-Cresol und Dicyclopentadien zum Beispiel ®WINGSTAY
L (Goodyear), CAS-Nr. 68610-51-5.
- 2. UV-Absorptionsmittel und Lichtstabilisatoren
- 2.1. 2-(2'-Hydroxyphenyl)benzotriazole,
zum Beispiel 2-(2'-Hydroxy-5'-methylphenyl)-benzotriazol, 2-(3',5'-Di-t-bu tyl-2'-hydroxyphenyl)benzotriazol,
2-(5'-tert-Butyl-2'-hydroxy-phenyl)-benzotriazol,
2-(2'-Hydroxy-5'-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)phenyl)benzotriazol,
2-(3',5'-Di-tert-butyl-2'-hydroxyphenyl)-5-chlorbenzotriazol,
2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-methylphenyl)-5-chlorbenzotriazol,
2-(3'-sec-Butyl-5'-tert-butyl-2'-hydroxyphenyl)benzotriazol,
2-(2'-Hydroxy-4'-octyloxyphenyl)benzotriazol,
2-(3',5'-Di-tert-amyl-2'-hydroxyphenyl)benzotriazol,
2-(3',5'-Bis-(α,α-dimethylbenzyl)-2'-hydroxyphenyl)benzotriazol,
2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-octyloxycarbonylethyl)phenyl)-5-chlorbenzotriazol,
2-(3'-tert-Butyl-5'-[2-(2-ethylhexyloxy)-carbonylethyl]-2'-hydroxyphenyl)-5-chlorbenzotriazol,
2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-methoxycarbonylethyl)phenyl)-5-chlorbenzotriazol,
2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-methoxycarbonylethyl)phenyl)benzotriazol,
2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-octyloxycarbonylethyl)phenyl)benzotriazol,
2-(3'-tert-Butyl-5'-[2-(2-ethylhexyloxy)carbonylethyl]-2'-hydroxyphenyl)benzotriazol,
2-(3'-Dodecyl-2'-hydroxy-5'-methylphenyl)-benzotriazol, 2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-isooctyloxycarbonylethyl)phenylbenzotriazol, 2,2'-Methylen-bis[4-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)-6-benzotriazol-2-ylphenol]; das
Umesterungsprodukt von 2-[3'-tert-Butyl-5'-(2-methoxycarbonylethyl)-2'-hydroxyphenyl]-2H-benzotriazol
mit Polyethylenglycol 300; [R-CH2CH2-COO-CH2CH2 ] 2, worin R = 3'-tert-Butyl-4'-hydroxy-5'-2H-benzotriazol-2-ylphenyl,
2-[2'-Hydroxy-3'-(α,α-dimethylbenzyl)-5'-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)phenyl]benzotriazol;
2-[2'-Hydroxy-3'-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)-5'-(α,α-dimethylbenzyl)phenyl]benzotriazol.
- 2.2. 2-Hydroxybenzophenone, zum Beispiel die 4-Hydroxy-, 4-Methoxy-,
4-Octyloxy-, 4-Decyloxy-, 4-Dodecyloxy-, 4-Benzyloxy-, 4,2',4'-Trihydroxy-
und 2'-Hydroxy-4,4'-dimethoxy-Derivate.
- 2.3. Ester von substituierten und unsubstituierten Benzoesäuren, zum
Beispiel 4-tert-Butylphenylsalicylat, Phenylsa licylat, Octylphenylsalicylat,
Dibenzoylresorcin, Bis(4-tert-butylbenzoyl)resorcin,
Benzoylresorcin, 2,4-Di-tert-butyl-phe- nyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxy-benzoat,
Hexadecyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzoat,
Octadecyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzoat,
2-Methyl-4,6-di-tert-butylphenyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzoat.
- 2.4. Acrylate, zum Beispiel Ethyl-|α-cyano-β,β-diphenylacrylat oder Isooctyl-α|-cyano-β,β-diphenylacrylat, Methyl-α-carbomethoxycinnamat, Methyl-α|-cyano-β|-methyl-p-methoxycinnamat
oder Butyl-α-cyano-β-methyl-p-methoxycinnamat,
Methyl-α|-carbomethoxy-p-methoxycinnamat
und N-(β-Carbomethoxy-β-cyanovinyl)-2-methylindolin.
- 2.5. Nickelverbindungen, zum Beispiel Nickelkomplexe von 2,2'-Thio-bis-[4-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)phenol],
wie der 1:1- oder 1:2-Komplex, mit oder ohne zusätzliche Liganden, wie n-Butylamin,
Triethanolamin oder N-Cyclohexyldiethanolamin, Nickeldibutyldithiocarbamat,
Nickelsalze von Monoalkylestern, wie der Methyl- oder Ethylester,
von 4-Hydroxy-3,5-di-t-butylbenzylphosphonsäure, Nickelkomplexe
von Ketoximen, beispielsweise von 2-Hydroxy-4-methylphenylundecylketoxim,
Nikkelkomplexe von 1-Phenyl-4-lauroyl-5-hydroxypyrazol, mit oder
ohne zusätzliche
Liganden.
- 2.6. Sterisch gehinderte Amine, zum Beispiel Bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)sebacat,
Bis(2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)succinat, Bis(1,2,2,6,6-pentamethylpiperidin-4-yl)sebacat,
Bis(1-octyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin-4-yl)sebacat, Bis(1,2,2,6,6-pentamethylpiperidinyl)-n-butyl-3,5-di-t-butyl-4-hydroxybenzylmalonat,
das Kondensat von 1-Hydroxyethyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidin
und Bernsteinsäure,
lineare oder cyclische Kondensate von N,N'-Bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)hexamethylendiamin und
4-t-Octylamino-2,6-dichlor-1,3,5-s-triazin,
Tris(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)nitrilotriacetat, Tetrakis(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)-1,2,3,4-butantetraoat,
1,1'-(1,2-Ethandi yl)-bis(3,3,5,5-tetramethylpiperazinon),
4-Benzoyl-2,2,6,6-tetramethylpiperidin, 4-Stearyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin, Bis(1,2,2,6,6-pentamethylpiperidyl)-2-n-butyl-2-(2-hydron-xy-3,5-di-t-butylbenzyl)malonat,
3-Octyl-7,7,9,9-tetramethyl-1,3,8-triazaspiro-[4.5]decan-2,4-dion,
Bis(1-octyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidyl)sebacat,
Bis(1-octyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidyl)succinat,
die linearen oder cyclischen Kondensate von N,N'-Bis-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)-hexamethylendiamin
und 4-Morpholino-2,6-dichlor-1,3,5-triazin, das Kondensat von 2-Chlor-4,6-di(4-n-butylamino-2,2,6,6-tetramethylpiperidyl)-1,3,5-triazin
und 1,2-Bis(3-aminopropylamino)ethan, das Kondensat von 2-Chlor-4,6-di-(4-n-butylamino-1,2,2,6,6-pentamethylpiperidyl)-1,3,5-triazin
und 1,2-Bis-(3-aminopropylamino)ethan,
8-Acetyl-3-dodecyl-7,7,9,9-tetramethyl-1,3,8-triazaspiro[4.5]decan-2,4-dion,
3-Dodecyl-1-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)pyrrolidin-2,5-dion, 3-Dodecyl-1-(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidyl)pyrrolidin-2,5-dion,
ein Gemisch von 4-Hexadecyloxy- und 4-Stearyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin,
das Kondensat von N,N'-Bis-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)hexamethylendiamin
und 4-Cyclohexylamino-2,6-dichlor-1,3,5-triazin,
das Kondensat von 1,2-Bis(3-aminopropylamino)ethan und 2,4,6-Trichlor-1,3,5-triazin
und auch 4-Butylamino-2,2,6,6-tetramethylpiperidin
(CAS Reg. Nr. [136504-96-6]);
N-(2,2,6,6-Tetramethyl-4-piperidyl)-n-dodecylsuccinimid, N-(1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-piperidyl)-n-dodecylsuccinimid,
2-Undecyl-7,7,9,9-tetramethyl-1-oxa-3,8-diaza-4-oxo-spiro[4,5]decan,
das Reaktionsprodukt von 7,7,9,9-Tetramethyl-2-cycloundecyl-1-oxa-3,8-diaza-4-oxospiro[4,5]decan und
Epi-chlorhydrin, 1,1-Bis-(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidyloxycarbonyl)-2-(4-methoxyphenyl)ether, N,N'-Bisformyl-N,N'-bis(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)hexamethylendiamin,
der Diester von 4-Methoxymethylenmalonsäure mit 1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-hydroxypiperidin,
Poly[methylpropyl-3-oxy-4-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)]siloxan, das
Reaktionsprodukt von Maleinsäureanhydrid-α-Olefin-Copolymer
und 2,2,6,6- Tetramethyl-4-aminopiperidin
oder 1,2,2,6,6-Pentamethyl-4-aminopiperidin.
- 2.7. Oxamide, zum Beispiel 4,4'-Dioctyloxyoxanilid, 2,2'-Diethoxyoxanilid,
2,2'-Dioctyloxy-5,5'-di-t-butoxanilid,
2,2'-Didodecyloxy-5,5'-di-t-butoxanilid,
2-Ethoxy-2'-ethyloxanilid,
N,N'-Bis(3-dimethylaminopropyljoxalamid,
2-Ethoxy-5-t-butyl-2'-ethoxanilid und
dessen Gemisch mit 2-Ethoxy-2'-ethyl-5,4'-di-t-butyloxanilid und
Gemische von o- und p-Methoxy- und p-Ethoxy-disubstituierten o-
und Oxaniliden.
- 2.8. 2-(2-Hydroxyphenyl)-1,3,5-triazine, zum Beispiel 2,4,6-Tris(2-hydroxy-4-octyloxyphenyl)-1,3,5-triazin, 2-(2-Hydroxy-4-octyloxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2,4-Bis(2-hydroxy-4-propyloxyphenyl)-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
2-(2-Hydroxy-4-octyloxyphenyl)-4,6-bis(4-methylphenyl)-1,3,5-triazin,
2-(2-Hydroxy-4-dodecyloxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
2-(2-Hydroxy-4-tridecyloxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2-[2-Hydroxy-4-(2-hydroxy-3-butyloxypropyloxy)phenyl]-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
2-[2-Hydroxy-4-(2-hydroxy-3-octyloxypropyloxy)phenyl]-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
2-[4-(Dodecyloxy/Tridecyloxy-2-hydroxypropoxy)-2-hydroxyphenyl]-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2-[2-Hydroxy-4-(2-hydroxy-3-dodecyloxypropoxy)phenyl]-4,6-bis-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
2-(2-Hydroxy-4-hexyloxy)-phenyl-4,6-diphenyl-1,3,5-triazin, 2-(2-Hydroxy-4-methoxyphenyl)-4,6-diphenyl-1,3,5-triazin,
2,4,6-Tris[2-hydroxy-4-(3-butoxy-2-hydroxypropoxy)phenyl]-1,3,5-triazin,
2-(2-Hydroxyphenyl)-4-(4-methoxyphenyl)-6-phenyl-1,3,5-triazin,
2-{2-Hy-droxy-4-[3-(2-ethylhexyl-1-oxy)-2-hydroxypropyloxy]phenyl}-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
- 3. Metalldesaktivatoren, zum Beispiel N,N'-Diphenylaloxamid, N-Salicylal-N'-salicyloylhydrazin, N,N'-Bis(salicyloyl)hydrazin,
N,N'-Bis(3,5-di-t-butyl-4-hydroxyphenyl-pro pionyl)-hydrazin,
3-Salicyloylamino-1,2,4-triazol, Bis(benzyliden)oxalyldihydrazid,
Oxanilid, Isophthaloyldihydrazid, Sebacoylbisphenylhydrazid, N,N'-Diacetyladipoyldihydrazid,
N,N'-Bis(salicyloyl)oxalyldihydrazid,
N,N'-Bis(salicyloyl)thiopropionyldihydrazid.
- 4. Phosphite, Phosphine und Phosphonite, zum Beispiel Triphenylphosphit,
Diphenylalkylphosphite, Phenyldialkylphosphite, Tris(nonylphenyl)phosphit,
Trilaurylphosphit, Trioctadecylphosphit, Trimethylphosphin, Tri-n-butylphosphin,
Triphenylphosphin, Distearylpentaerythritdiphosphit, Tris(2,4-di-t-butylphenyl)phosphit,
Diisodecylpentaerythritdiphosphit, Bis(2,4-di-t-butylphenyl)pentaerythritdiphosphit,
Bis(2,6-di-t-butyl-4-methylphenyl)pentaerythritdiphosphit,
Bisisodecyloxypentaerythritdiphosphit, Bis(2,4-di-t-butyl-6-methylphenyl)pentaerythritdiphosphit,
Bis(2,4,6-tri-t-butylphenyl)pentaerythritdiphosphit, Tristearylsorbittriphosphit,
Tetrakis(2,4-di-t-butylphenyl)-4,4'-biphenylendiphosphonit,
6-Isooctyloxy-2,4,8,10-tetra-t-butyl-12H-dibenz[d,g]-1,3,2-dioxaphosphocin,
6-Fluor-2,4,8,10-tetra-t-butyl-l2-methyl-dibenz[d,g]-1,3,2-dioxaphosphocin,
Bis(2,4-di-t-butyl-6-methylphenyl)methylphosphit, Bis(2,4-di-t-butyl-6-methylphenyl)ethylphosphit,
2,2',2''-Nitrilo[triethyltris(3,3',5,5'-tetra-t-butyl-1,1'-biphenyl-2,2'-diyl)phosphit],
2-Ethylhexyl(3,3',5,5'-tetra-t-butyl-1,1'-biphenyl-2,2'-diyl)phosphit.
Besondere
Bevorzugung wird der Verwendung der nachstehenden Phosphite gegeben:
Tris(2,4-di-t-butylphenyl)phosphit
(Irgafos®168,
Ciba Speciality Chemicals), Tris(nonylphenyl)phosphit und die Phosphite,
ausgewählt
aus der Gruppe, umfassend die nachstehend angegebenen Strukturformeln
(a), (b), (c), (d), (e), (f) und (g):
- 5. Hydroxylamine, zum Beispiel, N,N-Dibenzylhydroxylamin, N,N-Diethylhydroxylamin,
N,N-Dioctylhydroxylamin, N,N-Dilaurylhydroxylamin, N,N-Ditetradecylhydroxylamin,
N,N-Dihexadecylhydroxylamin,
N,N-Dioctadecylhydroxylamin, N-Hexadecyl-N-octadecylhydroxylamin,
N-Heptadecyl-N-octadecylhydroxylamin, N,N-Dialkylhydroxylamin von
hydrierten Talgfettaminen.
- 6. Nitrone, zum Beispiel, N-Benzyl-α-phenyl-nitron, N-N-Ethyl-α-methyl-nitron,
Octyl-α-heptyl-nitron, N-Lauryl-α-undecyl-nitron, N-Tetradecyl-α-tridecyl-nitron,
N-Hexadecyl-α-N-pentadecyl-nitron,
Octadecyl-α-heptadecyl-nitron,
N-HexadeN-cyl-α-heptadecylnitron,
Octadecyl-α-pentadecylnitron,
N-HepN-tadecyl-α-heptadecyl-nitron,
Octadecyl-α-hexadecylnitron
und Nitrone, abgeleitet von N,N-Dialkylhydroxylaminen, hergestellt
aus hydrierten Talgfettaminen.
- 7. Thiosynergisten, zum Beispiel, Dilauryl- oder Distearylthiodipropionat.
- 8. Peroxid-Fänger,
zum Beispiel Ester von 1-Thiodipropionsäure, zum Beispiel die Lauryl-,
Stearyl-, Myristyl- oder
Tridecylester, Mercaptobenzimidazol, das Zinksalz von 2-Mercaptobenzimidazol,
Zinkdibutyldithiocarbamat, Dioctadecyldisulfid, Pentaerythrittetrakis(|β-dodecylmercapto)propionat.
- 9. Polyamid-Stabilisatoren, zum Beispiel, Kupfersalze in Kombination
mit Jodiden und/oder Phosphor-Verbindungen und Salzen von zweiwertigem
Mangan.
- 10. Basische Costabilisatoren, zum Beispiel, Melamin, Polyvinylpyrrolidon,
Dicyandiamid, Triallylcyanurat, Harnstoffderivate, Hydrazinderivate,
Amine, Polyamide, Polyurethane, Alkalimetallsalze und Erdalkalimetallsalze
von höheren
Fettsäuren,
zum Beispiel Calciumstearat, Zinkstearat, Magnesiumbehenat, Magnesiumstearat,
Natriumricinoleat, Kaliumpalmitat, Antimonbrenzcatechinat oder Zinkbrenzcatechinat.
- 11. Keimbildungsmittel, zum Beispiel anorganische Substanzen,
wie Talkum, Metalloxide, wie Titandioxid oder Magnesiumoxid, Phosphate,
Carbonate oder Sulfate von, vorzugsweise, Erdalkalimetallen; organische
Verbindungen, wie Mono- oder Polycarbonsäuren und deren Salze, beispielsweise
4-t-Butylbenzoesäure,
Adipinsäure,
Diphenylessigsäure,
Natriumsuccinat oder Natriumbenzoat; und polymere Verbindungen,
beispielsweise ionische Copolymere (Ionomere).
- 12. Benzofuranone und Indolinone, wie beschrieben, zum Beispiel
in US-A-4 325 863; US-A-4 338 244; US-A-5 175 312; US-A-5 216 052;
US-A-5 252 643; DE-A-43 16 611; DE-A-43 16 622; DE-A-43 16 876; EP-A-0
589 839 oder EP-A-0 591 102 oder 3-[4-(2-Acetoxyethoxy)phenyl]-5,7-di-t-butylbenzofuran-2-on, 5,7-Di-t-butyl-3-(4-(2-stearoyl-oxyethoxy)phenyl]benzofuran-2-on, 3,3'-Bis[5,7-di-t-butyl-3-(4-[2-hydroxyethoxy]-phenyl)benzofuran-2-on],
5,7-Di-t-butyl-3-(4-ethoxyphenyl)benzofuran-2- on, 3-(4-Acetoxy-3,5-dimethylphenyl)-5,7-di-t-butylbenzofuran-2-on, 3-(3,5-Dimethyl-4-pivaloyloxyphe-nyl)-5,7-di-t-butylbenzofuran-2-on,
3-(3,4-Dimethylphenyl)-5,7-di-t-butylbenzofuran-2-on, 3-(2,3-Dimethylphenyl)-5,7-di-t-butylbenzofuran-2-on.
- 13. Andere Additive, zum Beispiel, Weichmacher, Gleitmittel,
Emulgatoren, Pigmente, Rheologieadditive, Katalysatoren, Fließsteuerungsmittel,
optische Aufheller, Flammschutzmittel, antistatische Mittel oder Treibmittel.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung betrifft eine wässrige
Dispersion, umfassend
- a) 1,0–80,0% (auf
das Gewicht) einer Verbindung der Formel (I);
- b) 0,1–10,0%
Polyvinylalkohol mit einem Polymerisationsgrad von etwa 500–2 500 und
einem Hydrolysegrad von etwa 70,0–99,9%; und gegebenenfalls
weitere Additive; und
- c) Wasser als den Rest, um 100,0 Gewichtsprozent zu erzeugen.
-
Eine
besonders bevorzugte Ausführungsform
betrifft eine wässrige
Dispersion, umfassend
- a) Octadecyl-3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)-propionat;
- b) Polyvinylalkohol mit einem Polymerisationsgrad von etwa 500–2 500 und
einem Hydrolysegrad von etwa 79,0–94,0%; und gegebenenfalls
weitere Additive; und
- c) Wasser als den Rest, um 100,0 Gewichtsprozent zu erzeugen.
-
Eine
stark bevorzugte Ausführungsform
betrifft eine wässrige
Dispersion, umfassend
- a) 10,0–60,0% (auf
das Gewicht) Octadecyl-3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)-propionat;
- b) 0,1–10,0%
Polyvinylalkohol mit einem Polymerisationsgrad von etwa 500–2 500 und
einem Hydrolysegrad von etwa 79,0–94,0%; und gegebenenfalls
weitere Additive; und
- c) Wasser als den Rest, um 100,0 Gewichtsprozent zu erzeugen.
-
Eine
weitere, stark bevorzugte Ausführungsform
betrifft eine wässrige
Dispersion, umfassend
- a) 40,0–50,0% (auf
das Gewicht) Octadecyl-3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)-propionat;
- b) 1,0–5,0%
Polyvinylalkohol mit einem Polymerisationsgrad von etwa 500–2 500 und
einem Hydrolysegrad von etwa 79,0–94,0%; und gegebenenfalls
weitere Additive; und
- c) Wasser als den Rest, um 100,0 Gewichtsprozent zu erzeugen.
-
Das
Verfahren zur Herstellung der vorstehend definierten wässrigen
Dispersion ist neu und erfinderisch. Deshalb betrifft die vorliegende
Erfindung auch ein Verfahren zur Herstellung einer wie vorstehend
definierten, wässrigen
Dispersion, das dadurch gekennzeichnet ist, dass eine geschmolzene
Phase der Verbindung (I) in einer wässrigen Phase dispergiert wird,
worin Polyvinylalkohol mit einem Polymerisationsgrad von etwa 500–2 500 und
einem Hydrolysegrad von etwa 70,0–99,9% und gegebenenfalls weitere
Additive vorliegen.
-
In
einer bevorzugten Ausführungsform
des Verfahrens wird eine Emulsion von dem O/W-Typ, umfassend die
Komponenten a) und b) innerhalb der wässrigen Phase, erhalten. Die
Emulsion zeichnet sich durch eine lange Lagerungsstabilität aus. Ein
weiterer Vorteil des Verfahrens wird in der Tatsache gesehen, dass
kristalline Feststoffe der phenolischen Antioxidantien auf erwünschte Teilchengrößen, ohne
Nassvermahlen des Feststoffs, zerkleinert werden. Dies vermindert
die Kosten zur Herstellung von Dispersionen von phenolischen Antioxidantien.
-
Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
des Verfahrens wird eine feste Verbindung der Formel (I) oder Gemisch
mit anderen Verbindungen der Formel (I) erhitzt, insbesondere auf
Temperaturen zwischen 55°C
und 100°C,
um eine Schmelze zu ergeben, die dann in einer wässrigen Dispersion, die 2,0
bis 20,0% (auf das Gewicht) Polyvinylalkohol mit einem Polymerisationsgrad
von etwa 500–2
500 und einen Hydrolysegrad von etwa 70,0–99,9% und gegebenenfalls weitere
Additive um fasst, dispergiert wird. Die Menge einer zu dispergierenden
Verbindung der Formel (I) kann innerhalb breiter Grenzen variieren,
um eine Konzentration zwischen etwa 1,0–80,0% (auf das Gewicht), vorzugsweise
10,0–60,0%
und besonders bevorzugt 40,0–50,0%,
einer Verbindung der Formel (I) zu ergeben. Die Dispersion wird
homogen durch herkömmliche Mischverfahren,
wie jene, die zum Herstellen von Emulsionen bekannt sind, hergestellt.
Das Vermischen kann durch kräftiges
Schütteln,
unter Anwendung einer Dispergiervorrichtung, beispielsweise eines
Vortex-Mischers, oder Anwendung einer Dispergiervorrichtung vom ®POLYTRON-Typ
(Kinematica AG, Littau, Schweiz), oder Dispergiervorrichtungen,
hergestellt von IKA (Staufen, Deutschland), eines statischen Mischers
und herkömmlichen
Rührvorrichtungen
mit einem Propeller oder Paddelblatt, oder Anwenden eines Magnetrührers oder
Phasenmischers, bewirkt werden.
-
Um
ein besonders homogenes Gemisch zu erhalten, wird Rühren bei
hoher Geschwindigkeit, beispielsweise unter Verwendung von Y-Strahl-Rührern (®Y-Strahl, ®Ultraturrax)
oder von Polytron hergestellten Rührvorrichtungen, beispielsweise
Polytron PT 3000 oder DH 30/30, oder unter Anwendung eines Hochdruckrotor/-statormischers,
beispielsweise der BUSS-Mischturbine, ausgeführt.
-
Ungefähr 0,1 bis
90,0 Gewichtsprozent der Bestandteile (ohne die Wasserkomponente),
bezogen auf das Gesamtgewicht der Dispersion, vorzugsweise ungefähr 1,0 bis
60,0 Gewichtsprozent, können
in der wässrigen
Phase dispergiert werden. In dem Fall, dass keine Umkristallisation
stattfindet, kann die erhältliche
Dispersion als eine Emulsion definiert werden. Die Emulsion ist
unter den nachstehenden Bedingungen bei 0–40°C für einen Zeitraum von mindestens
3 Monaten lagerungsstabil.
-
Mit
Hilfe analytischer Messungen von Mikroskop-, Laserlichtstreuungs-
oder Elektronenmikrographien wird die Größe und Homogenität der in
der wässrigen
Dispersion vorliegenden Teilchen, beispielsweise Tröpfchen oder
feste Teilchen, bestimmt.
-
Eine
mittlere Tröpfchengröße (50 ×) von weniger
als 1,5 μm
für eine
Population von ≥ 99%
(99 ×) < 6,0 μm ist typisch.
Wenn feste Teilchen vorliegen, wird eine mittlere Teilchengröße (50 ×) von weniger
als 2,0 μm
für eine
Population von ≥ 99%
(99 ×) < 15,0 μm beobachtet.
-
Ein
repräsentatives
Beispiel, wie durch Tröpfchengrößenanalyse
durch Laserlichtstreuung (Sympatec Helos) bestimmt, ist durch eine
mittlere Tröpfchengröße von 1,3 μm (50 ×) und 90% < 3,0 μm (90 ×) und eine maximale
Tröpfchengröße von < 5,0 μm (99 ×) gekennzeichnet.
-
Anschließende Umkristallisation
mit der Umwandlung zu einer wässrigen
Dispersion, die feste Teilchen umfasst, wird, falls erwünscht, durch
Inokulieren der Emulsion mit geeigneten Kristallkeimen ausgeführt. Die
in der wässrigen
Dispersion vorliegenden Kristalle können dann, falls erwünscht, zu
kleineren Teilchengrößen durch
herkömmliche
Vermahlungsverfahren, wie Nassvermahlen in einer Kugelmühle, umgewandelt
werden. Selbst wenn der Feuchtvermahlungsschritt anschließend ausgeführt wird,
wird ein klarer Vorteil in der Tatsache gesehen, dass Kristalle
erwünschter
Teilchengröße eher
aus einer Schmelze erhältlich
sind, als von anderen Feststoffformen, wie Pulver oder Niederschläge. Dies
verhindert den Einschluss von Luft oder anderen unerwünschten
Teilchen.
-
Eine
weitere Ausführungsform
der Erfindung betrifft das weitere Verarbeiten der vorstehend definierten
wässrigen
Dispersion. Die Dispersion ist besonders geeignet zum Stabilisieren
von organischem Material, insbesondere Polymere, speziell Styrol-(Co)polymere,
wie Polystyrol, ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol), IPS (schlagfestes
Polystyrol, Pfropf-Copolymer von Styrol auf Polybutadien), MBS (Methacrylnitril-Butadien-Styrol) und SBS (Styrol-Butadien-Styrol).
In diesem Zusammenhang wirken sie besonders als Antioxidantien.
-
Eine
weitere Ausführungsform
der Erfindung betrifft Polymerzusammensetzungen, umfassend
- a')
eine Verbindung der Formel (I), worin R1,
R2, R3, x und y
wie vorstehend definiert sind, und gegebenenfalls weitere Additive;
- b') Polyvinylalkohol
mit einem Polymerisationsgrad von 500–2500 und einem Hydrolysegrad
von 70,0–99,9%;
und
- c') das gegen
oxidativen, thermischen oder durch Licht induzierten Abbau stabilisierte
Polymermaterial.
-
Eine
weitere bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung betrifft Polymerzusammensetzungen, umfassend
- a')
1,0–40,0%
(auf das Gewicht) einer Verbindung der Formel (I), worin R1, R2, R3,
x und y wie vorstehend definiert sind, und gegebenenfalls weitere
Additive;
- b') 0,1–5,0% Polyvinylalkohol
mit einem Polymerisationsgrad von 500 – 2500 und einem Hydrolysegrad
von 70,0–99,9%;
und
- c') 10,0–95,0% gegen
oxidativen, thermischen oder durch Licht induzierten Abbau zu stabilisierendes
Polymermaterial.
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Die
Einarbeitung in die Polymermaterialien kann beispielsweise durch
Einmischen in die Zusammensetzung und, falls erwünscht, von weiteren Additiven,
gemäß bekannten
Verfahren ausgeführt
werden. Die Einarbeitung in das Polymermaterial kann vor oder während des
Formvorgangs oder durch Auftragen der Zusammensetzung auf das Polymer,
mit oder ohne anschließende
Verdampfung des Lösungsmittels,
stattfinden. Im Fall von Elastomeren können diese als Gitter ebenfalls
stabilisiert werden. Die Erfindung betrifft deshalb insbesondere
Zusammensetzungen, worin die vorstehend definierte Dispersion in
ein Elastomer/Polymer eingearbeitet wird und/oder chemisch gebunden
wird.
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Die
wässrige
Dispersion kann auch in Form eines Masterbatch zugegeben werden,
das die einzelnen, vorstehend definierten Komponenten in einer Konzentration,
beispielsweise von 2,5 bis 25,0 Gewichtsprozent, auf das Polymermaterial,
das stabilisiert werden soll, enthält.
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Die
vorstehend definierte Dispersion kann entsprechend durch die nachstehenden
Verfahren in Polymere eingearbeitet werden:
- • als Emulsion
oder Dispersion (beispielsweise für Gitter oder Emulsionspolymere);
- • als
Trockengemisch während
des Vermischens in zusätzliche
Komponenten oder Polymergemische;
- • durch
direkte Zugabe zu der Verarbeitungsapparatur (beispielsweise Extruder,
Innenmischer, usw.);
- • als
eine Lösung
oder Schmelze.
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Deshalb
betrifft die vorliegende Erfindung auch das Verfahren für die Herstellung
der Polymerzusammensetzung, das Einarbeiten in das gegen oxidativen,
thermischen oder lichtinduzierten Abbau der vorstehend definierten
wässrigen
Dispersion zu stabilisierende Polymermaterial umfasst.
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Die
Polymerzusammensetzungen können
in verschiedenen Formen genutzt und dazu verarbeitet werden, um
verschiedene Produkte zu ergeben, beispielsweise Filme, Fasern,
Bänder,
Formverbindungen oder Profile, oder als Bindemittel für Beschichtungsmaterialien,
Klebstoffe oder Stuck.
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Beispiele
für zu
stabilisierende Polymermaterialien sind:
- 1.
Polymere von Monoolefinen und Diolefinen, zum Beispiel Polypropylen,
Polyisobutylen, Polybut-1-en, Poly-4-methylpent-1-en, Polyisopren oder
Polybutadien, sowie Polymere von Cycloolefinen, beispielsweise von
Cyclopenten, Norbornen oder Dicyclopentadien, Polyethylen (das gegebenenfalls
vernetzt sein kann), zum Beispiel weiterhin Niederdruck-Polyethylen
(HDPE), Hochdruck-Polyethylen (LDPE), lineares Hochdruck-Polyethylen
(LLDPE), verzweigtes Hochdruck-Polyethylen (BLDPE). Polyolefine,
d.h. die Polymere der im vorangehenden Absatz beispielhaft angeführten Monoolefine,
insbesondere Polyethylen und Polypropylen, können durch verschiedene und
insbesondere die nachstehenden Verfahren hergestellt werden:
- a) Radikalische Polymerisation (normalerweise unter hohem Druck
und bei erhöhter
Temperatur).
- b) Katalytische Polymerisation unter Verwendung eines Katalysators,
der normalerweise ein oder mehr als ein Metall der Gruppen IVb,
Vb, VIb oder VIII des Periodensystems enthält. Diese Metalle weisen gewöhnlich einen
oder mehrere Liganden auf, wie Oxide, Halogenide, Alkoholate, Ester,
Ether, Amine, Alkyle, Alkenyle und/oder Aryle, die entweder π- oder σ-koordiniert
sein können.
Diese Metallkomplexe können
in freier Form oder gebunden an Substrate, beispielsweise auf aktiviertem
Magnesiumchlorid, Titan(III)chlorid, Aluminiumoxid oder Siliziumoxid,
vorliegen. Diese Katalysatoren können
in dem Polymerisationsmedium löslich
oder unlöslich
sein. Die Katalysatoren können
selbst bei der Polymerisation aktiv sein oder weitere Aktivatoren
können
angewendet werden, beispielsweise Metallalkyle, Metallhydride, Metallalkylhalogenide, Metallalkyloxide
oder Metallalkyloxane, wobei die Metalle Elemente der Gruppen Ia,
IIa und/oder IIIa des Periodensystems sind. Die Aktivatoren können beispielsweise
mit weiteren Ester-, Ether-, Amin- oder Silylether-Gruppen modifiziert
sein. Diese Katalysatorsysteme werden gewöhnlich Phillips-, Standard
Oil Indiana-, Ziegler(-Natta)-, TNZ-(DuPont), Metallocen- oder Single-Site-Katalysatoren
(SSC) genannt.
- 2. Gemische von unter 1) erwähnten
Polymeren, zum Beispiel Gemische von Polypropylen mit Polyisobutylen,
Polypropylen mit Polyethylen (zum Beispiel PP/HDPE, PP/LDPE) und
Gemische von verschiedenen Arten von Polyethylen (zum Beispiel LDPE/HDPE).
- 3. Copolymere von Monoolefinen und Diolefinen miteinander oder
mit anderen Vinylmonomeren, zum Beispiel Ethylen/Propylen-Copolymere, lineares
Hochdruck-Polyethylen (LLDPE) und Gemischen davon mit Hochdruck-Polyethylen
(LDPE), Propylen-But-1-en-Copolymere,
Propylen-Isobutylen-Copolymere, Ethylen-But-1-en-Copolymere, Ethylen-Hexen-Copolymere,
Ethylen-Methylpenten-Copolymere,
Ethylen-Hepten-Copolymere, Ethylen-Octen-Copolymere, Propylen-Butadien-Copolymere,
Isobutylen-Isopren-Copolymere, Ethylen-Alkylacrylat-Copolymere,
Ethylen-Alkylmethacrylat-Copolymere, Ethylen-Vinylacetat-Copolymere
und deren Copolymere mit Kohlenmonoxid oder Ethylen-Acrylsäure-Copolymere
und deren Salze (Ionomere) sowie Terpolymere von Ethylen mit Propylen
und einem Dien, wie Hexadien, Dicyclopentadien oder Ethyliden-Norbornen;
und Gemische von solchen Copolymeren miteinander und mit vorstehend
in 1) erwähnten
Polymeren, zum Beispiel Polypropylen-Ethylen-Propylen-Copolymere,
LDPE-Ethylen-Vinylacetat-Copolymere, LDPE-Ethylen-Acrylsäure-Copolymere,
LLDPE-Ethylen-Vinylacetat-Copolymere, LLDPE-Ethylen-Acrylsäure-Copolymere,
und alternierende oder statistische Polyalkylen-Kohlenmonoxid-Copolymere
und Gemische davon mit anderen Polymeren, zum Beispiel Polyamiden.
- 4. Kohlenwasserstoffharze (zum Beispiel C5-C9) einschließlich hydrierter Modifizierungen
davon (beispielsweise Klebrigmacher) und Gemische von Polyalkylenen
und Stärke.
- 5. Polystyrol, Poly(p-methylstyrol), Poly(α-methylstyrol).
- 6. Copolymere von Styrol oder α-Methylstyrol mit Dienen oder
Acryl-Derivaten, zum Beispiel Styrol-Butadien, Styrol-Acrylnitril,
Styrol-Alkylmethacrylat, Styrol-Butadien-Alkylacrylat, Styrol-Butadien-Alkylmethacrylat,
Styrol-Maleinsäureanhydrid,
Styrol-Acrylnitril-Methylacrylat; Gemische mit hoher Schlagzähigkeit von
Styrol-Copolymeren und anderem Polymer, zum Beispiel einem Polyacrylat,
einem Dienpolymer oder einem Eth ylen-Propylen-Dien-Terpolymer; und
Blockcopolymere von Styrol, wie Styrol-Butadien-Styrol (SBS), Styrol-Isopren-Styrol,
Styrol-Ethylen-Butylen-Styrol oder Styrol-Ethylen-Propylen-Styrol.
- 7. Pfropf-Copolymere von Styrol oder α-Methylstyrol, zum Beispiel
Styrol auf Polybutadien, Styrol auf Polybutadien-Styrol oder Polybutadien-Acrylnitril-Copolymere;
Styrol und Acrylnitril (oder Methacrylnitril) auf Polybutadien;
Styrol, Acrylnitril und Methylmethacrylat auf Polybutadien; Styrol
und Maleinsäureanhydrid auf
Polybutadien; Styrol, Acrylnitril und Maleinsäureanhydrid oder Maleimid auf
Polybutadien; Styrol und Maleimid auf Polybutadien; Styrol und Alkylacrylate
oder Alkylmethacrylate auf Polybutadien; Styrol und Acrylnitril
auf Ethylen-Propylen-Dien-Terpolymeren; Styrol und Acrylnitril auf
Polyalkylacrylaten oder Polyalkylmethacrylaten, Styrol und Acrylnitril
auf Acrylat-Butadien-Copolymeren sowie Gemische davon mit den unter
6) aufgeführten
Copolymeren, zum Beispiel die Copolymer-Gemische, die als ABS-,
MBS-, ASA- oder AES-Polymere
bekannt sind.
- 8. Halogen-enthaltende Polymere, wie Polychloropren, chlorierte
Kautschuke, chloriertes oder sulfochloriertes Polyethylen, Copolymere
von Ethylen und chloriertem Ethylen, Epichlorhydrin-Homo- und Copolymere,
insbesondere Polymere von Halogen-enthaltenden Vinylverbindungen,
zum Beispiel Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, Polyvinylfluorid,
Polyvinylidenfluorid, sowie Copolymere davon, wie Vinylchlorid-Vinylidenchlorid,
Vinylchlorid-Vinylacetat oder Vinylidenchlorid-Vinylacetat.
- 9. Polymere, abgeleitet von α,β-ungesättigten
Säuren
und Derivaten davon, wie Polyacrylate und Polymethacrylate; Polymethylmethacrylate,
Polyacrylamide und Polyacrylnitrile, schlagmodifiziert mit Butylacrylat.
- 10. Copolymere der unter 9) erwähnten Monomere miteinander
oder mit anderen ungesättigten
Monomeren, zum Beispiel Acrylnitril-Butadien-Copolymere, Acrylnitril-Alkylacrylat-Copolymere,
Acrylnitril-Alkoxyalkylacrylat-Copolymere, Acrylnitril-Vinylhalogenid-Copolymere
oder Acrylnitril-Alkylmethacrylat-Butadien-Terpolymere.
- 11. Polymere, abgeleitet von ungesättigten Alkoholen und Aminen
oder den Acyl-Derivaten oder Acetalen davon, wie Polyvinylalkohol,
Polyvinylacetat, Polyvinylstearat, Polyvinylbenzoat, Polyvinylmaleat,
Polyvinylbutyral, Polyallylphthalat oder Polyallylmelamin; sowie
deren Copolymere mit unter Absatz 1) erwähnten Olefinen.
- 12. Homopolymere und Copolymere von cyclischen Ethern, wie Polyalkylenglycole,
Polyethylenoxid, Polypropylenoxid oder Copolymere davon mit Bisglycidylethern.
- 13. Polyacetale, wie Polyoxymethylen und jene Polyoxymethylene,
die Comonomere enthalten, beispielsweise Ethylenoxid; Polyacetale,
modifiziert mit thermoplastischen Polyurethanen, Acrylaten oder
MBS.
- 14. Polyphenylenoxide und -sulfide und Gemische davon mit Styrolpolymeren
oder Polyamiden.
- 15. Polyurethane, abgeleitet von Hydroxyl-endständigen Polyethern,
Polyestern oder Polybutadienen einerseits und aliphatischen oder
aromatischen Polyisocyanaten andererseits, sowie Vorstufen davon.
- 16. Polyamide und Copolyamide, abgeleitet von Diaminen und Dicarbonsäuren und/oder
von Aminocarbonsäuren
oder den entsprechenden Lactamen, wie Polyamid 4, 6, 6/6, 6/10,
6/9, 6/12, 4/6, 12/12, 11 und 12, aromatische Polyamide, ausgehend
von m-Xyloldiamin
und Adipinsäure;
Polyamide, hergestellt aus Hexamethylendiamin und Isophthal- und/oder
Terephthalsäure
und mit oder ohne ein Elastomer als Modifizierungsmittel, zum Beispiel
Poly-2,4,4-trimethylhexamethylenterephthalamid oder Poly-m-phenylenisophthalamid.
Blockcopolymere von den vorstehend erwähnten Polyamiden mit Polyolefinen,
Olefin-Copolymeren, Ionomeren oder chemisch gebundenen oder gepfropften
Elastomeren; oder mit Polyethern, beispielsweise mit Polyethylenglycol,
Polypropylenglycol oder Polytetramethylenglycol. Sowie Polyamide oder
Copolyamide, modifiziert mit EPDM oder ABS; und Polyamide, kondensiert
während
des Verarbeitens (RIM-Polyamidsysteme).
- 17. Polyharnstoffe, Polyamide, Polyamid-imide, und Polybenz-imidazole.
- 18. Polyester, abgeleitet von Dicarbonsäuren und Dialkoholen und/oder
von Hydroxycarbonsäuren
oder den entsprechenden Lactonen, zum Beispiel Polyethylenterephthalat,
Polybutylenterephthalat, Poly-1,4-dimethylolcyclohexanterephthalat,
Polyhydroxybenzoate, sowie Block-Polyetherester, abgeleitet von
Hydroxyl-endständigen
Polyethern; und auch Polyester, modifiziert mit Polycarbonaten oder
MBS.
- 19. Polycarbonate und Polyestercarbonate.
- 20. Polysulfone, Polyethersulfone und Polyetherketone.
- 21. Vernetzte Polymere, abgeleitet von Aldehyden einerseits
und Phenolen, Harnstoff oder Melamin andererseits, wie Phenol/Formaldehydharze,
Harnstoff/Formaldehydharze und Melamin/Formaldehydharze.
- 22. Trocknende und nicht trocknende Alkydharze.
- 23. Ungesättigte
Polyesterharze, abgeleitet von Copolyestern gesättigter und ungesättigter
Dicarbonsäuren
mit mehrwertigen Alkoholen und Vinylverbindungen als Vernetzungsmittel,
und auch Halogen-enthaltende Modifizierungen davon mit niederer
Entflammbarkeit.
- 24. Vernetzbare Acrylharze, abgeleitet von substituierten Acrylaten,
zum Beispiel Epoxyacrylate, Urethanacrylate oder Polyesteracrylate.
- 25. Alkydharze, Polyesterharze und Acrylatharze, vernetzt mit
Melaminharzen, Harnstoffharzen, Polyisocyanaten oder Epoxidharzen.
- 26. Vernetzte Epoxidharze, abgeleitet von Polyepoxiden, z.B.
von Bisglycidylethern oder cycloaliphatischen Diepoxiden.
- 27. Natürliche
Polymere, wie Cellulose, natürlicher
Kautschuk, Gelatine und in einer Polymer-homologen Weise chemisch
modifizierte Derivate davon, zum Beispiel Celluloseacetate, Cellulosepropionate
und Cellulosebutyrate, oder die Celluloseether, wie Methylcellulose;
sowie Kolophonium und dessen Derivate.
- 28. Gemische der vorstehend erwähnten Polymere (Polyblends),
zum Beispiel PP/EPDM, Polyamid/EPDM oder ABS, PVC/EVA, PVC/ABS,
PVC/MBS, PC/ABS, PBTP/ABS, PC/ASA, PC/PBT, PVC/CPE, PVC/Acrylate,
POM/thermoplastisches PUR, PC/thermoplastisches PUR, POM/Acrylat,
POM/MBS, PPO/HIPS, PPO/PA 6,6 und Copolymere, PA/HDPE, PA/PP oder
PA/PPO.
- 29. Wässerige
Emulsionen von natürlichem
oder synthetischem Kautschuk, beispielsweise natürlicher Kautschuk-Latex oder
Latizes von carboxylierten Styrol-Butadien-Copolymeren.
- 30. Natürliche
und synthetische organische Substanzen, die reine monomere Verbindungen
oder Gemische davon sind, zum Beispiel Mineralöle, tierische oder pflanzliche
Fette, Öle
und Wachse, oder Öle, Wachse
und Fette, die auf synthetischen Estern basieren (beispielsweise
Phthalate, Adipate, Phosphate oder Trimellitate) und auch Gemische
von synthetischen Estern mit Mineralölen in beliebigen gewünschten Gewichtsverhältnissen,
die als Spinnmittel verwendet werden, und auch wässerige Emulsionen davon.
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Die
Erfindung betrifft auch Zusammensetzungen, umfassend die Komponenten
a'), b') und c') und Additive, die üblicherweise
in Polymerzusammensetzungen vorliegen.
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Solche
Additive können
in kleinen Mengen zugegeben werden, beispielsweise UV-Absorptionsmittel oder
Lichtstabilisatoren, beispielsweise aus den Reihen von Hydroxyphenylbenzotriazolen,
Hydroxyphenylbenzophenonen, Oxalamiden und Hydroxyphenyl-s-triazinen.
Besonders geeignet sind Lichtstabilisatoren aus der Gruppe von so
genannten sterisch gehinderten Aminen (HALS), beispielsweise den
2-(2-Hydroxyphenyl)-1,3,5-triazin-
oder 2-Hydroxy-phenyl-2H-benzotriazoltypen. Beispiele für Lichtstabilisatoren
des 2-(2-Hydroxyphenyl)-1,3,5-triazintyps, sind aus der Patentliteratur,
beispielsweise US-A-4 619 956, EP-A-434 608, US-A-5 198 498, US-A-5
322 868, US-A-5 369 140, US-A-5 298 067, WO-94/18278, EP-A-704 437,
GB-A-2 297 091 oder WO-96/28431, bekannt.
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Die
vorstehend definierten Polymerzusammensetzungen können zusätzliche
Additive, auch beispielsweise Verdickungsmittel, Füllstoffe,
beispielsweise Calciumcarbonat, Silikate, Glas- oder Glasfasermaterial, Talkum,
Kaolin, Glimmer, Bariumsulfat, Metalloxide und -hydroxide, Ruß, Graphit,
Holzmehl und pulverförmiges
oder faserförmiges
Material von anderen Naturprodukten, synthetische Fasern, Weichmacher,
Gleitmittel, Emulgatoren, Pigmente, Fließhilfsmittel, Katalysatoren,
opti sche Aufheller, Flammverzögerungsmittel,
Antistatika und Treibmittel, umfassen.
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Die
erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
können
für eine
breite Vielzahl von technischen Anwendungen, beispielsweise Klebstoffe,
Waschmittelzusätze,
Waschmittel, Dispersanzien, Emulgatoren, Tenside, Antischaummittel,
Klebrigmacher, Korrosionsinhibitoren, Viskositätsverbesserer, Gleitmittel,
Fließverbesserer,
Verdickungsmittel, Vernetzungsmittel, wie Additive für die Wasserbehandlung,
elektronische Materialien, Anstrichstoffe und Lacke, Beschichtungen,
Druckfarben, Photoentwickler, Superabsorptionsmittel, Kosmetika, Konservierungsmittel
oder als Biozide oder Modifizierungsmittel und Hilfsstoffe für Asphalt,
Textilien, Keramik und Holz verwendet werden.
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Die
nachstehenden Beispiele erläutern
die Erfindung: (s: Sekunde(n); min: Minuten; h: Stunde(n); Temperaturen
in Grad Celsius (°C);
U/min: Umdrehungen pro Minute; 1: Liter; Prozentsätze auf
das Gewicht, Prozent, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zusammensetzung):
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Beispiel 1
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Herstellung einer wässrigen,
nichtionischen Emulsion von 50 Gewichtsprozent Octadecyl-3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)-propionat
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350
g Octadecyl-3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)propionatpulver
(= IRGRNOX 1076) werden bei 55°C
in einem 1-l-Glasreaktionsgefäß geschmolzen.
350 g einer wässrigen
nichtionischen Tensidlösung
werden in einem 1,5-l-Sulfierkolben durch Zusetzen von 28 g MOWIOL
8-88 (Hydrolysegrad: 87–89%)
zu 322 g desionisiertem, kaltem Wasser unter Rühren hergestellt. Die Suspension
wird dann auf bis zu 80–85°C für 1 Stunde
erhitzt, um eine vollständige
Auflösung
zu sichern. Die klare, farblose Lösung wird dann auf 25°C gekühlt. Die
geschmolzene Masse niederer Viskosität wird zu der gekühlten Tensidlösung bei
53–55°C innerhalb 30
min dosiert und für
35–40
min, unter Verwendung eines Y-Strahl-Rührers (10 000 bis 15 000 U/min,
45 mm Durchmesser), Halten der Dispersion bei 25–30°C mit einem Wasserbad, dispergiert.
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Eine
lagerungsstabile, fein verteilte O/W-Emulsion von 50% IRGANOX 1076
wird erhalten, die die nachstehenden Eigenschaften hat:
- • pH:
6,2–6,5
- • Tröpfchengrößenverteilung
(Laserlichtstreuungsanalyse mit Sympatecanalyser Helos): Mittelwert
(50 ×)
= 1,2–1,4 μm und Prozentsatz
der Tröpfchen > 5,0 μm unterhalb
1% (99 × < 5 μm)
- • Dynamische
Viskosität
(bei 25°C,
hängt von
der Schergeschwindigkeit (viskoelastisch) ab): 875 mPa·s bei 139/s
und 1270 mPa·s
bei 58/s (Haake-Viskosimeter Typ VT50, rotierendes Element: MV DIN)
- • Lagerungsstabilität bei 40°C: keine
Phasentrennung, keine Kristallisation innerhalb 3 Monaten.
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Keine
Kristallisation wird nach Inokulation von Impfkristallen bei einer
Lagerungstemperatur von bis zu 40°C
beobachtet.
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Beispiel 2
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108
g IRGANOX 1076 werden bei 60°C
in einem 1-l-Glasreaktionsgefäß geschmolzen.
432 g Ethylen-bis(oxyethylen)bis[3-(5-tert-butyl-4-hydroxy-m-tolyl)-propionat]
(= IRGANOX 245) werden in Portionen zu der geschmolzenen Masse gegeben
und bei 80–90°C darin gelöst. 660
g einer wässrigen
nichtionischen Tensiddispersion werden in einem 1,5-l-Sulfierkolben
durch Zusetzen und Auflösen
von 60 g MOWIOL 8-88 zu 600 g desionisiertem Wasser, wie in Beispiel
1, hergestellt. Die Lösung
wird in einem Wasserbad bei 85°C
gehalten. Das geschmolzene Gemisch von mittlerer Viskosität (160 mPa·s) wird
bei 90°C
für 15–20 min
zu der Tensidlösung
gegeben und dann bei 85–87°C unter mittlerem
Bewegen (Propellerrührer,
500–700
U/min) zur Gewinnung einer Tröpfchengröße von bis
zu 30 μm
emulgiert. Am Ende der Zugabe wird die Emulsion für weitere 30
min durch Rühren
mit einem Y-Strahl-Rührer
bei einer Geschwindigkeit, variierend von 5 000 bis zu 15 000 U/min,
weiter emulgiert. Die Emulsion wird dann für 15 min unter normalem Rühren (Propellerrührer, 250 U/min)
auf Raumtemperatur heruntergekühlt.
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Eine
lagerungsstabile, fein verteilte Emulsion wird erhalten, die die
nachstehenden Eigenschaften aufweist:
- • Mikroskopische
und Laserbeugungsanalyse ergibt eine mittlere Tröpfchengröße von 1,1 μm und eine maximale Tröpfchengröße (99 ×) von 3,1 μm.
- • Die
Fließeigenschaften
der Emulsion sind Newton. Dynamische Viskosität: 585–600 mPa·s bei 25°C (Viskosimeter Typ HAAKE VT50,
rotierendes Element MV DIN)
- • Die
Emulsion ist mindestens 1 Woche bei Raumtemperatur lagerungsstabil.
Geeignete Nebenproduke (< 0,2
Gewichtsprozent) können
zur Steigerung der Lebensdauer, falls erwünscht, zugesetzt werden.
- • Teilweise
Umkristallisation aus IRGANOX 245 kann während der Lagerung bei T > 25°C, insbesondere an der Grenzfläche flüssig/Luft,
beobachtet werden.