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Die
Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur besseren Verteilung einer
Substanz oder eines Gemisches von Substanzen in einem Träger oder
Substrat oder einem Gemisch aus verschiedenen Trägern oder Substraten. Die Erfindung
betrifft ebenfalls die mit diesem Verfahren erhaltenen, aus mehreren Komponenten
bestehenden Rohmassen, Halberzeugnisse oder Endartikel sowie die
im Verfahren eingesetzten Mikropulver einer Substanz oder eines Gemisches
von Substanzen. Insbesondere betrifft die Erfindung die Anwendung
dieses Verfahrens zur Einarbeitung von Additiven in Kunststoffe
und die dafür
hergestellten Mikropulver von Kunststoffadditiven.
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STAND DER TECHNIK
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In
vielen Bereichen der Technik sind kleine Mengen einer oder mehrerer
Substanzen in einem Träger
gleichmässig
zu verteilen. Häufig
sind diese Substanzen für
die Herstellung des jeweiligen Trägers oder daraus hergestellten
Artikels von entscheidender Bedeutung, um eine gewünschte Funktion
zu halten oder zu erhalten. Auf die in geringer Menge verwendeten
Zusatzstoffe kann daher nicht ohne Verlust von Funktionseigenschaften
verzichtet werden. Dabei werden häufig anstelle von Pulvern Granulate
verwendet, da zum einen Entmischungen vermieden und zum anderen
nichtstaubende Formen bevorzugt werden. Damit werden jedoch bei üblichen Umformungen
nur bedingt zufriedenstellende gleichförmige Verteilungen erreicht.
Die aber gewünschte homogene
Verteilung wird anschliessend, wenn überhaupt erreichbar, durch
aufwendige verfahrenstechnische Schritte erzwungen. So werden beispielsweise
Additive und Pigmente zur besseren Verteilung in Kunststoffen zunächst zu
einem Masterbatch (Konzentrat des betreffenden Additivs oder Pigments in
einem gleichartigen oder verschiedenen Kunststoff) verarbeitet und
erst in dieser Form in die Kunststoffe eingebracht.
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Die
Aufgabe der Erfindung besteht nun darin, eine gleichmässige Verteilung
von einer kleineren Menge einer Substanz oder eines Gemisches von Substanzen
in einem Träger
oder Substrat oder einem Gemisch aus verschiedenen Trägern oder
Substraten ohne aufwendige verfahrenstechnische Schritte zu erreichen
und homogene, aus mehreren Komponenten bestehende Rohmassen, Halberzeugnisse
oder Endartikel mit einem technisch einfachen und kostengünstigen
Verfahren herzustellen.
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Diese
Aufgabe wird dadurch gelöst,
dass man eine Substanz oder ein Gemisch von Substanzen (im Folgenden
A genannt) mit einer Partikelgrösse < 50 μm gleichmässig auf
die Oberfläche
eines Trägers
oder Substrats oder eines Gemisches aus verschiedenen Trägern oder
Substraten (im Folgenden B genannt) mit einer Partikelgrösse < 5 mm aufträgt und die
erhaltene Mischung einer Umformung mit Druck und/oder Temperatur
unterwirft, wobei die Viskosität
der Mischung bei der Umformung mindestens 50 mPas·s beträgt.
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Durch
das fein Pulverisieren der Substanz A wird diese in eine Grösse gebracht,
die eine gleichmässige
Verteilung auf der Oberfläche
des Substrats B erlaubt. Nach dem Mischen der Komponenten wird die
erhaltene Mischung aus Pulvern mit unterschiedlichen Partikelgrössen durch
Druck und/oder Temperatur in einen zähflüssigen Zustand (Viskosität mindestens
50 mPas·s) überführt und
zu entsprechenden Rohmassen, Halberzeugnissen oder Endartikeln verarbeitet.
Durch die spezielle Auswahl der geometrischen Verhältnisse
wird im Vergleich zur bisherigen Technik eine Verteilung erreicht,
die entweder in der Gesamtheit wesentlich homogener ist und sich
in entsprechend positiven Eigenschaften auswirkt, oder mit geringerem
Aufwand zu gleichen Folgeeigenschaften führt.
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Mit
dem erfindungsgemässen
Verfahren wird erreicht, dass Substanzen, die als Wirkstoffe in
ein Substrat eingearbeitet werden, durch die homogene Verteilung
im Substrat eine bessere Wirkung entfalten, d. h. in kleineren Mengen
wirksam sind als bisher, und dass der Aufwand zur Erreichung der
homogenen Verteilung geringer ist als mit herkömmlichen Verfahren.
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Im
Vergleich zur bekannten Technologie zur Dispergierung von Pigmenten
in Polymere mittels mikronisierter Wachse handelt es sich bei der
vorliegenden Erfindung um die bessere Verteilung von mikronisierten
Substanzen in grobkörnige
Substrate während
die genannte Technologie darin besteht, ultrafeine Partikel bzw.
deren Agglomerate mittels mikronisierter Wachse (die jedoch eine
gröbere
Korngrösse
als die Pigmente aufweisen) in grobe Substrate zu dispergieren.
In der bekannten Technologie ist also das Grössenverhältnis Hilfsmittel zum "Substrat" umgekehrt und werden
immer drei verschiedene Korngrössen
miteinander verarbeitet, während
in der vorliegenden Erfindung – abgesehen
vom Einsatz von Mischungen verschiedener Grösse – nur zwei verschiedene Korngrössen zusammentreffen.
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In
einer bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung ist die Substanz A nach der Umformung wenigstens teilweise
bis vollständig
in dem Substrat B gelöst.
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Eine
typische Anwendung diese neuen Verfahrens ist die Einarbeitung von
Additiven in Kunststoffe, wo die homogene Verteilung eine wesentliche Voraussetzung
für die
Wirkung der Additive ist. Mit dem neuen Verfahren kann eine wesentlich
homogenere Verteilung beliebiger Additive in beliebigen Kunststoffen
erreicht werden, sodass wesentlich kleinere Mengen dieser Additive
zu einer besseren Wirkung in den entsprechenden Kunststoffen führen.
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Weitere
interessante Anwendungen sind die bessere Verteilung von Zuschlägen in Sintermaterialien,
oder Additiven in Pulverlacken.
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Die
Substanz A kann durch bekannte Verfahren mittels Energieeintrag
aus gröberen
Teilchen auf den gewünschten
Grössenbereich
gebracht werden. Dabei soll der Medianwert D50,
ober- und unterhalb dessen sich je die Hälfte der grösseren und kleinere Körnchen befinden,
als Mass für
die Grössenordnung < 50 μm der Substanz
A genommen werden. Der Medianwert der Korngröße, als D50-Wert
bezeichnet, stellt den Wert dar, ober und unterhalb dessen je 50%
der größeren und
kleineren Körner
liegen. Die zugrunde liegende Verteilungsfunktion kann beliebig
ausgeprägt
sein (Beispiele sowie Begriffsbestimmungen finden sich in der DIN-Norm
66141) und soll einen D90-Wert, verstanden
als der Wert, unterhalb dessen sich 90% der kleinem Körner befinden, von
100 μm besitzen.
Diese Grössenordnung
von A kann jedoch auch durch Aufbau oder direkte Herstellung oder
Klassierung der geeigneten Partikel gewonnen werden. Bevorzugt weist
die Substanz A eine Partikelgrösse < 20 μm, noch mehr
bevorzugt eine Partikelgrösse < 10 μm auf.
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Die
Substanz A wird im allgemeinen in einem Grössenverhältnis von < 1:20, bevorzugt von < 1:50, besonders
bevorzugt von < 1:100
zum Substrat B vorliegen, wobei das Substrat B bevorzugt eine Partikelgrösse < 5 mm, mehr bevorzugt < 2 mm, speziell bevorzugt < 1 mm aufweist.
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Das
Auftragen der Substanz A auf die Oberfläche des Substrats B (und deren
Haftung darauf) wird je nach Material sowohl durch Adhäsionskräfte als
auch (bei nicht leitfähigen
Stoffen) durch elektrostatische Aufladung beim Mischen erzeugt und
gehalten. So lassen sich z. B. durch einfache Berührung von
verschiedenen Materialien mit entsprechend kleinen Körnchen von
A durch diese Anziehungskräfte
einfach belegen. Durch die gewählte
Kleinheit der Teilchen von A wirken nur geringe Gewichtskräfte und
wird eine Entmischung, wie sie häufig
bei gröberteiligen
Zubereitungen beobachtet wird, verhindert.
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Anschliessend
wird die Mischung aus A und B einer Umformung mit Druck und/oder
Temperatur unterworfen, die entweder zu einer Rohmasse, einem Halberzeugnis
oder direkt zu einem fertigen Endartikel führt. Dabei können alle
Verfahren der Umformung angewendet werden, die die Mischung in einen zähflüssigen Zustand
mit einer Viskosität
von mindestens 50 mPas·s,
bevorzugt von mindestens 100 mPas·s, mehr bevorzugt von mindestens
200 mPas·s,
insbesondere von mindestens 500 mPas·s überführt. Zu nennen sind in diesem
Zusammenhang das Extrudieren, das Kneten, das Sintern, das Rotationsschmelzen,
das Pressen und Strangpressen, das Gießen und Pulverlackieren.
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Eine
bevorzugte Ausführungsform
der Erfindung besteht darin, Additive für Kunststoffe als Mikropulver
in die Kunstststoffe einzuarbeiten.
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Additive
für Kunststoffe
werden normalerweise als Schuppen, Granulate, Pulver, Dispersionen oder
Emulsionen, jedoch nicht als Mikropulver zugegeben, wobei die bevorzugte
Einsatzform nur aus dem Gesichtspunkt der leichten Handhabung ausgewählt wird
und bis jetzt kein Unterschied in der Wirkung der Additive festgestellt
wurde. Von Kunststoffadditiven sind verschiedene Handelsformen bekannt: vom
Pulver bis zum Granulat ist alles vertreten. Aus verschiedenen Gründen (Arbeitshygiene,
Handling, Herstellverfahren, Mischen mit Polymergranulat usw.) geht
der Trend immer mehr weg vom Pulver hin zu gröberen, staubfreien Handelsformen.
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Andererseits
müssen
Additive gut im Kunststoff verteilt und bevorzugt gelöst sein,
damit sie ihre Wirkung gleichmässig
entfalten können.
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Die
Verarbeitung von Kunststoffen erfolgt bei Temperaturen weit oberhalb
des Schmelzpunktes von Polymer und Additiv. Hierbei wird in den
Extrudern die Schmelze aus Polymer und Additiven oder weiteren Zusatzstoffen
auch chemisch intensiv gemischt. Es war daher davon auszugehen,
dass durch diese Prozesse die Additive ausreichend ins Polymer eingemischt
und homogen verteilt werden, zumal oft mehr als nur ein Verarbeitungsschritt
mit dem Additiv durchgeführt
wird.
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Auf
das geeignete Einarbeiten der Additive wird zwar in Firmenschriften
der Additivhersteller immer wieder hingewiesen, aber einschlägige Fachbücher gehen
auf dieses Thema überhaupt
nicht ein (vgl. Plastics Additives Handbook der Autoren Gächter/Müller). Es
war daher davon auszugehen, dass die Wirkung/Effizienz der Additive
unabhängig
von der Handelsform ist.
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Überraschend
konnte nun aber gefunden werden, dass durch die Verwendung von Mikropulvern
die Wirkung der Additive deutlich gesteigert werden kann. Beim Einsatz
von mikronisierten Additiven ist die Effizienz deutlich höher, so
dass entweder
- – bei gleicher Dosierung eine
deutliche Leistungssteigerung erhalten werden kann; oder
- – die
gleiche Wirkung des Additives mit geringerer Dosierung erhalten
werden kann; oder
- – bei
vereinfachter Einarbeitung (geringere Maschinenkosten usw.) die
gleiche Wirkung erzielt werden kann; oder
- – evtl.
eine vereinfachte Verarbeitung (weniger Verarbeitungsschritte zur
guten Einarbeitung des Additives) überhaupt erst möglich wird.
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Überraschend
ist, dass die Verwendung eines Mikropulvers die Effizienz derart
verbessert, obwohl doch die Einarbeitung über dem Schmelzpunkt von Polymer
und Additiv und gleichzeitig mit dem mechanischen Mischen/Kneten
in den Verarbeitungsmaschinen erfolgt, was doch zu einer guten Einarbeitung
führen
sollte.
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Ein
bevorzugter Gegenstand der Erfindung sind also Kunststoffadditive
und deren Mischungen in mikronisierter Form.
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Unter
mikronisierter Form (= Mikropulver) wird ein Pulver mit einer Partikelgrösse < 50 μm bei einer
Partikelgrössenverteilung
von D90 < 100 μm und D50 < 50 μm verstanden,
wobei eine bevorzugte Partikelgrössenverteilung
zwischen D90 < 50 μm
und D50 < 20 μm resp. D90 < 30 μm und D50 < 15 μm liegt.
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Ein
weiterer Gegenstand der Erfindung ist die Herstellung solcher Mikronisate
durch geeignete Verfahren und deren Verwendung in Kunststoffen und
Kautschuken. Die Herstellung erfolgt durch Zerteilung gröberer Teilchen
unter Energieeintrag wie z. B. Mahlung einer gröberen Form in Mühlen wie
mechanischen Mühlen
oder in einer Luftstrahlmühle (vgl.
dazu Ullmann's Encyclopedia
of Industrial Chemistry; 5th edition, vol. B2: unit operations I;
chapter 5: Size Reduction) oder unter Einwirkung von akustischem
oder Ultraschall oder durch direkte Herstellung oder Ausscheidung
mittels Kristallisation oder durch Versprühen oder andere bekannte Verfahren oder
aber auch durch aufbauende Verfahren aus noch kleineren Teilchen.
Das Micronisat kann auch durch Abtrennung aus einer Pulvermischung
hergestellt werden (vgl. dazu Ullmann's Encyclopedia of Industrial Chemistry;
5th edition, vol. B2: unit operations I; chapter 14–23: Solid-Solid
Separation).
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Die
Mikropulver gemäss
der Erfindung können
in üblicher
Weise in polymere Substrate eingearbeitet werden, aufgrund der besseren
Wirkung sind jedoch auch andere, vereinfachte Verfahren der Einarbeitung
denkbar. Die Additive dienen dazu, die Verarbeitbarkeit der Polymere
zu verbessern oder aber auch zur Erreichung der gewünschten
Eigenschaften des Endartikels, wie im Plastics Additives Handbook der
Autoren Gächter/Müller beschrieben.
Hervorzuheben sind sicherlich die Stabilisierung gegen Licht und
Wärme von
Polyolefinen wie Polyethylen, Polypropylen usw., aber auch alle
anderen im oben erwähnten
Handbuch beschriebenen Eigenschaften.
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Ein
bevorzugter Gegenstand der Erfindung sind Stabilisatoren aus der
Klasse der sog. HALS. Weitere sind Antioxidantien, Prozessstabilisatoren, Metalldesaktivatoren,
Costabilisatoren usw.
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Neben
den Additiven, die eine gewünschte Eigenschaft
einbringen, ermöglichen
oder erhalten, können
in den feinen Pulvern zur technischen Darstellbarkeit Hilfsmittel
verwendet werden wie z. B. Mahlhilfsstoffe oder Trennmittel oder
Trockenmittel. Letztere beide sollen eine nachträgliche Agglomeration verhindern.
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Als
polymere Materialien seien genannt:
- 1. Polymere
von Mono- und Diolefinen, beispielsweise Polypropylen, Polyisobutylen,
Polybuten-1, Poly-4-methylpenten-1, Polyisopren oder Polybutadien
sowie Polymerisate von Cycloolefinen wie z. B. von Cyclopenten oder
Norbornen; ferner Polyethylen (das gegebenenfalls vernetzt sein kann),
z. B. Polyethylen hoher Dichte (HDPE), Polyethylen niederer Dichte
(LDPE), lineares Polyethylen niederer Dichte (LLDPE), verzweigtes
Polyethylen niederer Dichte (VLDPE). Polyolefine, d. h. Polymere
von Monoolefinen, wie sie beispielhaft im vorstehenden Absatz erwähnt sind,
insbesondere Polyethylen und Polypropylen, können nach verschiedenen Verfahren
hergestellt werden, insbesondere nach den folgenden Methoden:
a)
radikalisch (gewöhnlich
bei hohem Druck und hoher Temperatur).
b) mittels Katalysator,
wobei der Katalysator gewöhnlich
ein oder mehrere Metalle der Gruppe IVb, Vb, VIb oder VIII enthält. Diese
Metalle besitzen gewöhnlich
einen oder mehrere Liganden wie Oxide, Halogenide, Alkoholate, Ester,
Ether, Amine, Alkyle, Alkenyle und/oder Aryle, die entweder π- oder σ-koordiniert
sein können.
Diese Metallkomplexe können
frei oder auf Träger
fixiert sein, wie beispielsweise auf aktiviertem Magnesiumchlorid,
Titanchlorid, Aluminiumoxid oder Siliziumoxid. Diese Katalysatoren
können
im Polymerisationsmedium löslich
oder unlöslich
sein. Die Katalysatoren können
als solche in der Polymerisation aktiv sein, oder es können weitere
Aktivatoren verwendet werden, wie beispielsweise Metallalkyle, Metallhydride,
Metallalkylhalogenide, Metallalkyloxide oder Metallalkyloxane, wobei
die Metalle Elemente der Gruppen Ia, IIa und/oder IIIa des Periodensystems
sind. Die Aktivatoren können beispielsweise
mit weiteren Ester-, Ether-, Amin- oder Silylether-Gruppen modifiziert
sein. Diese Katalysatorsysteme werden gewöhnlich als Phillips-, Standard-Oil-Indiana-, Ziegler(-Natta)-, TNZ-(DuPont-),
Metallocen- oder Single-Site-Katalysatoren
(SSC) bezeichnet.
- 2. Mischungen der unter 1) genannten Polymeren, z. B. Mischungen
von Polypropylen mit Polyisobutylen, Polypropylen mit Polyethylen
(z. B. PP/HDPE, PP/LDPE) und Mischungen verschiedener Polyethylentypen
(z. B. LDPE/HDPE).
- 3. Copolymere von Mono- und Diolefinen untereinander oder mit
anderen Vinylmonomeren, wie z. B. Ethylen-Propylen-Copolymere, lineares
Polyethylen niederer Dichte (LLDPE) und Mischungen desselben mit
Polyethylen niederer Dichte (LDPE), Propylen-Buten-1-Copolymere,
Propylen-Isobutylen-Copolymere,
Ethylen-Buten-1-Copolymere, Ethylen-Hexen-Copolymere, Ethylen-Methylpenten-Copolymere,
Ethylen-Hepten-Copolymere, Ethylen-Octen-Copolymere, Propylen-Butadien-Copolymere,
Isobutylen-Isopren-Copolymere, Ethylen-Alkylacrylat-Copolymere,
Ethylen-Alkylmethacrylat-Copolymere, Ethylen-Vinylacetat-Copolymere
und deren Copolymere mit Kohlenstoffmonoxid, oder Ethylen-Acrylsäure-Copolymere
und deren Salze (Ionomere), sowie Terpolymere von Ethylen mit Propylen
und einem Dien, wie Hexadien, Dicyclopentadien oder Ethylidennorbornen;
ferner Mischungen solcher Copolymere untereinander und mit unter
1) genannten Polymeren, z. B. Poly propylen/Ethylen-Propylen-Copolymere,
LDPE/Ethylen-Vinylacetat-Copolymere, LDPE/Ethylen-Acrylsäure-Copolymere,
LLDPE/Ethylen-Vinylacetat-Copolymere,
LLDPE/Ethylen-Acrylsäure-Copolymere
und alternierend oder statistisch aufgebaute Polyalkylen-Kohlenstoffmonoxid-Copolymere
und deren Mischungen mit anderen Polymeren wie z. B. Polyamiden.
- 4. Kohlenwasserstoffharze (z. B. C5-9)
inklusive hydrierte Modifikationen davon (z. B. Klebrigmacherharze)
und Mischungen von Polyalkylenen und Stärke.
- 5. Polystyrol, Poly-(p-methylstyrol), Poly-(α-methylstyrol).
- 6. Copolymere von Styrol oder α-Methylstyrol mit Dienen oder
Acrylderivaten, wie z. B. Styrol-Butadien, Styrol-Acrylnitril, Styrol-Alkylmethacrylat, Styrol-Butadien-Alkylacrylat
und -methacrylat, Styrol-Maleinsäureanhydrid,
Styrol-Acrylnitril-Methylacrylat;
Mischungen von hoher Schlagzähigkeit
aus Styrol-Copolymeren
und einem anderen Polymer, wie z. B. einem Polyacrylat, einem Dien-Polymeren
oder einem Ethylen-Propylen-Dien-Terpolymeren; sowie Block-Copolymere des Styrols,
wie z. B. Styrol-Butadien-Styrol, Styrol-Isopren-Styrol, Styrol-Ethylen/Butylen-Styrol oder
Styrol-Ethylen/Propylen-Styrol.
- 7. Pfropfcopolymere von Styrol oder α-Methylstyrol, wie z. B. Styrol
auf Polybutadien, Styrol auf Polybutadien-Styrol- oder Polybutadien-Acrylnitril-Copolymere, Styrol
und Acrylnitril (bzw. Methacrylnitril) auf Polybutadien; Styrol,
Acrylnitril und Methylmethacrylat auf Polybutadien; Styrol und Maleinsäureanhydrid
auf Polybutadien; Styrol, Acrylnitril und Maleinsäureanhydrid
oder Maleinsäureimid
auf Polybutadien; Styrol und Maleinsäureimid auf Polybutadien; Styrol
und Alkylacrylate bzw. Alkylmethacrylate auf Polybutadien, Styrol
und Acrylnitril auf Ethylen-Propylen-Dien-Terpolymeren, Styrol und Acrylnitril
auf Polyalkylacrylaten oder Polyalkylmethacrylaten, Styrol und Acrylnitril
auf Acrylat-Butadien-Copolymeren, sowie
deren Mischungen mit den unter 6) genannten Copolymeren, wie sie
z. B. als sogenannte ABS-, MBS-, ASA- oder AES-Polymere bekannt sind.
- 8. Halogenhaltige Polymere, wie z. B. Polychloropren, Chlorkautschuk,
chloriertes oder chlorsulfoniertes Polyethylen, Copolymere von Ethylen
und chloriertem Ethylen, Epichlorhydrinhomo- und -copolymere, insbesondere
Polymere aus halogenhaltigen Vinylverbindungen, wie z. B. Polyvinylchlorid,
Polyvinylidenchlorid, Polyvinylfluorid, Polyvinylidenfluorid; sowie
deren Copolymere, wie Vinylchlorid-Vinylidenchlorid, Vinylchlorid-Vinylacetat
oder Vinylidenchlorid-Vinylacetat.
- 9. Polymere, die sich von α,β-ungesättigten
Säuren
und deren Derivaten ableiten, wie Polyacrylate und Polymethacrylate,
mit Butylacrylat schlagzäh
modifizierte Polymethylmethacrylate, Polyacrylamide und Polyacrylnitrile.
- 10. Copolymere der unter 9) genannten Monomeren untereinander
oder mit anderen ungesättigten Monomeren,
wie z. B. Acrylnitril-Butadien-Copolymere, Acrylnitril-Alkylacrylat-Copolymere,
Acrylnitril-Alkoxyalkylacrylat-Copolymere, Acrylnitril-Vinylhalogenid-Copolymere
oder Acrylnitril-Alkylmethacrylat-Butadien-Terpolymere.
- 11. Polymere, die sich von ungesättigten Alkoholen und Aminen
bzw. deren Acylderivaten oder Acetalen ableiten, wie Polyvinylalkohol,
Polyvinylacetat, -stearat, -benzoat, -malest, Polyvinylbutyral,
Polyallylphthalat, Polyallylmelamin; sowie deren Copolymere mit
in Punkt 1 genannten Olefinen.
- 12. Homo- und Copolymere von cyclischen Ethern, wie Polyalkylenglykole,
Polyethylenoxyd, Polypropylenoxyd oder deren Copolymere mit Bis-glycidylethern.
- 13. Polyacetale, wie Polyoxymethylen, sowie solche Polyoxymethylene,
die Comonomere, wie z. B. Ethylenoxid, enthalten; Polyacetale, die
mit thermoplastischen Polyurethanen, Acrylaten oder MBS modifiziert
sind.
- 14. Polyphenylenoxide und -sulfide und deren Mischungen mit
Styrolpolymeren oder Polyamiden.
- 15. Polyurethane, die sich von Polyethern, Polyester und Polybutadienen
mit endständigen
Hydroxylgruppen einerseits und aliphatischen oder aromatischen Polyisocyanaten
andererseits ableiten, sowie deren Vorprodukte.
- 16. Polyamide und Copolyamide, die sich von Diaminen und Dicarbonsäuren und/oder
von Aminocarbonsäuren
oder den entsprechenden Lactamen ableiten, wie Polyamid 4, Polyamid
6, Polyamid 6/6, 6/10, 6/9, 6/12, 4/6, 12/12, Polyamid 11, Polyamid
12, aromatische Polyamide ausgehend von m-Xylol, Diamin und Adipinsäure; Polyamide hergestellt
aus Hexamethylendiamin und Iso- und/oder Terephthalsäure und
gegebenenfalls einem Elastomer als Modifikator, z. B. Poly-2,4,4-trimethylhexamethylenterephthalamid
oder Poly-m-phenylenisophthalamid, Block-Copolymere der vorstehnd
genannten Polyamide mit Polyolefinen, Olefin-Copolymeren, Ionomeren
oder chemisch gebundenen oder gepfropften Elastomeren; oder mit
Polyethern, wie z. B. mit Polyethylenglykol, Polypropylenglykol
oder Polytetramethylenglykol. Ferner mit EPDM oder ABS modifizierte
Polyamide oder Copolyamide, sowie während der Verarbeitung kondensierte
Polyamide („RIM-Polyamidsysteme").
- 17. Polyharnstoffe, Polyimide, Polyamid-imide und Polybenzimidazole.
- 18. Polyester, die sich von Dicarbonsäuren und Dialkoholen und/oder
von Hydroxycarbonsäuren oder
den entsprechenden Lactonen ableiten, wie Polyethylenterephthalat,
Polybutylenterephthalat, Poly-1,4-dimethylolcyclohexanterephthalat, Polyhydroxybenzoate,
sowie Block-Polyetherester, die sich von Polyethern mit Hydroxylendgruppen
ableiten; ferner mit Polycarbonaten oder MBS modifizierte Polyester.
- 19. Polycarbonate und Polyestercarbonate.
- 20. Polysulfone, Polyethersulfone und Polyetherketone.
- 21. Vernetzte Polymere, die sich von Aldehyden einerseits und
Phenolen, Harnstoff oder Melamin andererseits ableiten, wie Phenol-Formaldehyd-, Harnstoff-Formaldehyd- und
Melamin-Formaldehydharze.
- 22. Trocknende und nicht-trocknende Alkydharze.
- 23. Ungesättigie
Polyesterharze, die sich von Copolyestern gesättigter und ungesättigter
Dicarbonsäuren
mit mehrwertigen Alkoholen sowie Vinylverbindungen als Vernetzungsmittel
ableiten, wie auch deren halogenhaltige, schwerbrennbare Modifikationen.
- 24. Vernetzbare Acrylharze, die sich von substituierten Acrylsäureestern
ableiten, wie z. B. von Epoxyacrylaten, Urethan-acrylaten oder Polyester-acrylaten.
- 25. Alkydharze, Polyesterharze und Acrylharze, die mit Melaminharzen,
Harnstoffharzen, Polyisocyanaten oder Epoxidharzen vernetzt sind.
- 26. Vernetzte Epoxidharze, die sich von Polyepoxiden ableiten,
z. B. von Bis-glycidylethern
oder von cycloaliphatischen Diepoxiden.
- 27. Natürliche
Polymere, wie Cellulose, Naturkautschuk, Gelatine, sowie deren polymerhomolog chemisch
abgewandelte Derivate, wie Celluloseacetate, -propionate und -butyrate,
bzw. die Celluloseether, wie Methylcellulose; sowie Kolophoniumharze
und Derivate.
- 28. Mischungen (Polyblends) der vorgenannten Polymeren, wie
z. B. PP/EPDM, Polyamid/EPDM oder ABS, PVC/EVA, PVC/ABS, PVC/MBS, PC/ABS,
PBTP/ABS, PC/ASA, PC/BT, PVC/CPE, PVC/Acrylate, POM/thermoplastisches
PUR, PC/thermoplastisches PUR, POM/Acrylat, POM/MBS, PPO/HIPS, PPO/PA
6.6 und Copolymere, PA/HDPE, PA/PP, PA/PPO.
- 29. Natürliche
und synthetische organische Stoffe, die reine monomere Verbindungen
oder Mischungen von solchen darstellen, beispielsweise Mineralöle, tierische
oder pflanzliche Fette, Öle und
Wachse, oder Öle,
Wachse und Fette auf Basis synthetischer Ester (z. B. Phthalate,
Adipate, Phosphate oder Trimellitate), sowie Abmischungen synthetischer
Ester mit Mineralölen
in beliebigen Gewichtsverhältnissen,
wie sie z. B. als Spinnpräparationen
Anwendung finden, sowie deren wässrige
Emulsionen.
- 30. Wässrige
Emulsionen natürlicher
oder synthetischer Kautschuke, wie z. B. Naturkautschuk-Latex oder
Latices von carboxylierten Styrol-Butadien-Copolymeren.
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In
diesen Polymeren können
weitere Additive enthalten sein, wie z. B.
- 1.
Antioxidantien
1.1 Alkylierte Monophenole, z. B. 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol,
2-Butyl-4,6-dimethylphenol, 2,6-Di-tert-butyl-4-ethylphenol,
2,6-Di-tert-butyl-4-n-butylphenol,
2,6-Di-tert-butyl-4-iso-butylphenol, 2,6-Di-cyclopentyl-4-methylphenol, 2-(α-Methyl-cyclohexyl)-4,6-dimethylphenol, 2,6-Di-octadecyl-4-methylphenol, 2,4,6-Tricyclo-hexylphenol,
2,6-Di-tert-butyl-4-methoxymethylphenol,
2,6-Di-nonyl-4-methylphenol, 2,4-Dimethyl-6-(1'-methyl-undec-1'-yl)-phenol, 2,4-Dimethyl-6-(1'-methyl-heptadecyl-phenol,
2,4-Dimethyl-6-(1'-methyl-tridecyl)-phenol
und Mischungen davon.
1.2 Alkylthiomethylphenole, z. B. 2,4-Di-octylthiomethyl-6-tert-butylphenol,
2,4-Di-octylthiomethyl-6-methylphenol,
2,4-Di-octylthiomethyl-6-ethylphenol, 2,6-Di-dodecylthiomethyl-4-nonylphenol.
1.3
Hydrochinone und alkylierte Hydrochinone, z. B. 2,6-Di-tert-butyl-4-methoxyphenol, 2,5-Di-tert-butylhydrochinon,
2,5-Di-tert-amyl-hydrochinon, 2,6-Diphenyl-4-octadecyloxyphenol, 2,6-Di-tert-butylhvdrochinon,
2,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyanisol,
3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyanisol, 3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl-stearat, Bis-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)adipat.
1.4
Tocopherole, z. B. α-Tocopherol, β-Tocopherol, γ-Tocopherol, δ-Tocopherol
und Mischungen davon (Vitamin E).
1.5 Hydroxylierte Thiodiphenylether,
z. B. 2,2'-Thio-bis(6-tert-butyl-4-methylphenol), 2,2'-Thio-bis(4-octylphenol), 4,4'-Thio-bis-(6-tert-butyl-3-methylphenol), 4,4'-Thio-bis-(6-tert-butyl-2-methylphenol), 4,4'-Thio-bis-(3,6-di-sec.-amylphenol), 4,4'-Bis-(2,6-di-methyl-4-hydroxyphenyl)-disulfid.
1.6
Alkyliden-Bisphenole, z. B. 2,2'-Methylen-bis-(6-tert-butyl-4-methylphenol),
2,2'-Methylen-bis-(6-tert-butyl-4-ethylphenol),
2,2'-Methylen-bis-[4-methyl-6-(α-methyl-cyclohexyl)-phenol],
2,2'-Methylen-bis-(4-methyl-6-cyclohexylphenol),
2,2'-Methylen-bis-(6-nonyl-4-methylphenol),
2,2'-Methylen-bis-(4,6-di-tert-butylphenol), 2,2'-Ethyliden-bis-(4,6-di-tert-butylphenol), 2,2'-Ethyliden-bis-(6-tert-butyl-4-isobutylphenol), 2,2'-Methylen-bis-[6-(α-methylbenzyl)-4-nonylphenol],
2,2'-Methylen-bis-[6-(α,α-di-methylbenzyl)-4-nonylphenol],
4,4'-Methylen-bis-(2,6-di-tert-butylphenol),
4,4'-Methylen-bis-(6-tert-butyl-2-methylphenol), 1,1-Bis-(5-tert-butyl-4-hydroxy-2-methyl-phenyl)-butan,
2,6-Bis-(3-tert-butyl-5-methyl-2-hydroxybenzyl)-4-methylphenol,
1,1,3-Tris-(5-tert-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)-butan, 1,1-Bis-(5-tert-butyl-4-hydroxy-2-methyl-phenyl)-3-n-dodecylmercaptobutan,
Ethylenglycol-bis-[3,3-bis-(3'-tert-butyl-4'-hydroxyphenyl)-butyrat], Bis-(3-tert-butyl-4-hydroxy-5-methyl-phenyl)-dicyclopentadien,
Bis-[2-(3'-tert-butyl-2'-hydroxy-5'-methyl-benzyl)-6-tert-butyl-4-methyl-phenyl]-terephthalat,
1,1-Bis-(3,5-dimethyl-2-hydroxyphenyl)-butan, 2,2-Bis-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)-propan,
2,2-Bis-(5-tert-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)-4-n-dodecylmercaptobutan,
1,1,5,5-Tetra-(5-tert-butyl-4-hydroxy-2-methylphenyl)-pentan.
1.7
O-, N- und S-Benzylverbindungen, z. B. 3,5,3',5'-Tetra-tert-butyl-4,4'-dihydroxydibenzylether,
Octadecyl-4-hydroxy-3,5-dimethylbenzyl-mercaptoacetat, Tris-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxvbenzyl)-amin,
Bis-(4-tert-butyl-3-hydroxy-2,6-dimethylbenzyl)-di-thioterephthalat, Bis-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)sulfid,
Isooctyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl-mercaptoacetat.
1.8
Hydroxybenzylierte Malonate, z. B. Dioctadecyl-2,2-bis-(3,5-di-tert-butyl-2-hydroxybenzyl)-malonat,
Di-octadecyl-2-(3-tert-butyl-4-hydroxy-5-methylbenzyl)-malonat,
Didodecylmercaptoethyl-2,2-bis-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)-malonat,
Di[4-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)phenyl], 2,2-Bis(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)-malonat.
1.9
Hydroxybenzyl-Aromaten, z. B. 1,3,5-Tris-(3,5-di-tert-butyl)-4-hydroxybenzyl)-2,4,6-trimethylbenzol,
1,4-Bis-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)-2,3,5,6-tetramethylbenzol 2,4,6-Tris-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)-phenol.
1.10
Triazinverbindungen, z. B. 2,4-Bis-octylmercapto-6-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyanilino)-1,3,5-triazin,
2-Octylmercapto-4,6-bis-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyanilino)-1,3,5-triazin, 2-Octylmercapto-4,6-bis(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenoxy)-1,3,5-triazin,
2,4,6-Tris-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenoxy)-1,2,3-triazin, 1,3,5-Tris-(3,5-tert-butyl-4-hydroxybenzyl)isocyanurat,
1,3,5-Tris(4-tert-butyl-3-hydroxy-2,6-dimethylbenzyl)-iso-cyanurat, 2,4,6-Tris(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenylethyl)-1,3,5-triazin,
1,3,5-Tris-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)hexahydro-1,3,5-triazin,
1,3,5-Tris(3,5-di-cyclohexyl-4-hydroxybenzyl)-isocyanurat.
1.11
Benzylphosphonate, z. B. Dimethyl-2,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzylphosphonat,
Diethyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzylphosphonat, Dioctadecyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzylphosphonat,
Dioctadecyl-5-tert-butyl-4-hydroxy-3-methylbenzylphosphonat, Ca-Salz
des 3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxybenzylphosphonsäuremonoethylesters.
1.12
Acylaminophenole, 4-Hydroxylaurinsäureamid, 4-Hydroxystearinsäureanilid, N-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)-carbaminsäureoctylester.
1.13
Ester der β-(3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)-propionsäure mit
ein- oder mehrwertigen Alkoholen, wie z. B. mit Methanol, Ethanol,
Octanol, Octadecanol, 1,6-Hexandiol,
1,9-Nonandiol, Ethylenglycol, 1,2-Propandiol, Neopentylglycol, Thiodiethylenglycol,
Diethylenglycol, Triethylenglycol, Pentaerythrit, Tris(hydroxyethyl)-isocyanurat, N,N'-Bis-(hydroxyethyl)-oxalsäurediamid,
3-Thiaundecanol,
3-Thiapentadecanol, Trimethylhexandiol, Trimethylolpropan, 4-Hydroxymethyl-1-phospha-2,6,7-trioxabicyclo[2.2.2]-octan.
1.14
Ester der β-(5-tert-Butyl-4-hydroxy-3-methylphenyl)-propionsäure mit
ein- oder mehrwertigen Alkoholen, wie z. B. mit Methanol, Ethanol,
Octanol, Octadecanol, 1,6-Hexandiol, 1,9-Nonandiol, Ethylenglycol,
1,2-Propandiol, Neopentylglycol, Thiodiethylenglycol, Diethylenglycol,
Triethylenglycol, Pentaerythrit, Tris-(hydroxyethyl)-isocyanurat, N,N'-Bis(hydroxyethyl)-oxalsäurediamid, 3-Thiaundecanol, 3-Thia-pentadecanol,
Trimethylhexandiol, Trimethylolpropan, 4-Hydroxymethyl-1-phospha-2,6,7-trioxabicyclo[2.2.2]octan.
1.15
Ester der β-(3,5-Dicyclohexyl-4-hydroxyphenyl)-propionsäure mit
ein- oder mehrwertigen Alkoholen, wie z. B. mit Methanol, Ethanol,
Octanol, Octadecanol, 1,6-Hexandiol, 1,9-Nonandiol, Ethylenglycol,
1,2-Propandiol, Neopentylglycol, Thiodiethylen-glycol, Diethylenglycol,
Triethylenglycol, Pentaerythrit, Tris-(hydroxyethyl)-iso-cyanurat, N,N'-Bis-(hydroxyethyl)-oxalsäurediamid,
3-Thiaundecanol,
3-Thiapentadecanol, Trimethyl-hexandiol, Trimethylolpropan, 4-Hydroxymethyl-1-phospha-2,6,7-trioxabicyclo-[2.2.2]octan.
1.16
Ester der 3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyphenylessigsäure mit
ein- oder mehrwertigen Alkoholen, wie z. B. mit Methanol, Ethanol,
Octanol, Octadecanol, 1,6-Hexandiol, 1,9-Nonandiol, Ethylenglycol,
1,2-Propandiol, Neopentylglycol, Thiodiethylenglycol, Diethylenglycol,
Triethylenglycol, Pentaerythrit, Tris(hydroxyethyl)isocyanurat, N,N'-Bis-(hydroxyethyl)oxalsäurediamid,
3-Thiaundecanol,
3-Thiapentadecanol, Trimethyl-hexandiol, Trimethylolpropan, 4-Hydroxymethyl-1-phospha-2,6,7-trioxabicyclo-[2.2.2]-octan.
1.17
Amide der β-(3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)-propionsäure, wie
z. B. N,N'-Bis-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)hexamethylendiamin,
N,N'-Bis-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)trimethylendiamin, N,N'-Bis-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)-hydrazin.
- 2. UV-Absorber und Lichtschutzmittel
2.1 2-(2'-Hydroxyphenyl)-benzotriazole,
wie z. B. 2-(2'-Hydroxy-5'-methylphenyl)-benzotriazol, 2-(3',5'-Di-tert-butyl-2'-hydroxyphenyl)-benzotriazol,
2-(5'-tert-Butyl-2'-hydroxyphenyl)-benzotriazol,
2-(2'-Hydroxy-5'-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)phenyl)-benzotriazol,
2-(3',5'-Di-tert-butyl-2'-hydroxyphenyl)-5-chlor-benzotriazol, 2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-methylphenyl)-5-chlor-benzotriazol, 2-(3'-sec-Butyl-5'-tert-butyl-2'-hydroxyphenyl)-benzotriazol, 2-(2'-Hydroxy-4'-octoxyphenyl)-benzotriazol, 2-(3',5',-Di-tert-amyl-2'-hydroxyphenyl)-benzotriazol, 2-(3',5'-Bis(α,α-dimethylbenzyl-2'-hydroxyphenyl)-benzotriazol, Mischung
aus 2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-octyloxycarbonylethyl)phenyl)-5-chlor-benzotriazol,
2-(3'-tert-Butyl-5'-[2-(2-ethyl-hexyloxy)-carbonylethyl]-2'-hydroxyphenyl)-5-chlor-benzotriazol,
2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-methoxycarbonylethyl)phenyl)-5-chlor-benzotriazol,
2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-methoxycarbonylethyl)phenyl)-benzotriazol,
2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-octyloxycarbonylethyl)phenyl)-benzotriazol,
2-(3'-tert-Butyl-5'-[2-(2-ethylhexyl-oxy)carbonylethyl]-2'-hydroxyphenyl)-benzotriazol,
2-(3'-Dodecyl-2'-hydroxy-5'-methylphenyl)-benzotriazol
und 2-(3'-tert-Butyl-2'-hydroxy-5'-(2-isooctyloxycarbonyl-ethyl)phenyl-benzotriazol,
2,2'-Methylen-bis[4-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)-6-benzotriazol-2-yl-phenol];
Umesterungsprodukt von 2-[3'-tert-Butyl-5'-(2-methoxycarbonyl-ethyl)-2'-hydroxy-phenyl]-benzotriazol
mit Polyethylenglycol 300, [R-CH2CH2-COO(CH2)3]2- mit R = 3'-tert-Butyl-4'-hydroxy-5'-2H benzotriazol-2-yl-phenyl.
2.2
2-Hydroxybenzophenone, wie z. B. das 4-Hydroxy-, 4-Methoxy-, 4-Octoxy-,
4-Decyloxy-, 4-Dodecyloxy-,
4-Benzyloxy-, 4,2',4-Trihydroxy-,
2'-Hydroxy-4,4'-dimethoxy-Derivat.
2.3 Ester von
gegebenenfalls substituierten Benzoesäuren, wie z. B. 4-tert-Butylphenylsalicylat, Phenylsalicylat,
Octylphenyl-salicylat, Dibenzoylresorcin, Bis-(4-tert-butylbenzoyl)-resorcin, Benzoylresorcin,
3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxybenzoesäure-2,4-di-tert-butylphenylester,
3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxybenzoesäurehexadecylester, 3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxybenzoesäure octadecylester,
3,5-Di-tert-butyl-4-hydroxybenzoesäure-2-methyl-4,6-di-tert-butylphenylester.
2.4
Acrylate, wie z. B. α-Cyan-β,β-diphenylacrylsäure-ethylester
bzw. -isooctylester, α-Carbomethoxy-zimtsäuremethylester, α-Cyano-β-methyl-p-methoxy-zimtsäuremethyl-ester
bzw. -butylester, α-Carbomethoxy-p-methoxy-zimtsäuremethylester,
N-(β-Carbomethoxy-β-cyanovinyl)-2-methyl-indolin.
2.5
Nickelverbindungen, wie z. B. Nickelkomplexe des 2,2'-Thio-bis-[4-(1,1,3,3-tetramethylbutyl)phenols],
wie der 1:1- oder der 1:2-Komplex, gegebenenfalls mit zusätzlichen
Liganden, wie n-Butylamin, Triethanolamin oder N-Cyclohexyldiethanolamin,
Nickeldibutyldithiocarbamat, Nickelsalze von 4-Hydroxy-3,5-di-tert-butylbenzylphosphonsäure-monoalkylestern,
wie vom Methyl- oder Ethylester, Nickelkomplexe von Ketoximen, wie
von 2-Hydroxy-4-methylphenyl-undecylketoxim, Nickelkomplexe des
1-Phenyl-4-lauroyl-5-hydroxypyrazols, gegebenenfalls mit zusätzlichen
Liganden.
2.6 Sterisch gehinderte Amine, wie z. B. Bis-(2,2,6,6-tetramethyl-piperidyl)-sebacat, Bis-(2,2,6,6-tetramethylpiperidyl)-succinat, Bis-(1,2,2,6,6-pentamethylpiperidyl)-sebacat, n-Butyl-3,5-di-tert-butyl-4-hydroxybenzylmalonsäure-bis(1,2,2,6,6-pentamethyl-piperidyl)-ester, Kondensationsprodukt
aus 1-Hydroxyethyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxy-piperidin
und Bernsteinsäure,
Kondensationsprodukt aus N,N'-Bis-(2,2,6,6-Tetramethyl-4-piperidyl)-hexamethylendiamin
und 4-tert-Octylamino-2,6-dichlor-1,3,5-s-triazin,
Tris-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)-nitrilotriacetat, Tetrakis-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)-1,2,3,4-butantetraoat,
1,1'-(1,2-Ethandiyl)-bis-(3,3,5,5-tetramethylpiperazinon),
4-Benzoyl-2,2,6,6-tetramethyl-piperidin,
4-Stearyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidin, Bis-(1,2,2,6,6-pentamethylpiperidyl)-2-n-butyl-2-(2-hydroxy-3,5-di-tert-butylbenzyl)-malonat, 3-n-Octyl-7,7,9,9-tetramethyl-1,3,8-triazaspiro[4.5]decan-2,4-dion, Bis-(1-octyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidyl)-sebacat,
Bis-(1-octyloxy-2,2,6,6-tetramethylpiperidyl)-succinat,
Kondensationsprodukt aus N,N'-Bis-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)-hexamethylendiamin
und 4-Morpholino-2,6-dichlor-1,3,5-triazin,
Kondensationsprodukt aus 2-Chlor-4,6-di-(4-n-butylamino-2,2,6,6- tetramethylpiperidyl)-1,3,5-triazin
und 1,2-Bis-(3-aminopropylamino)ethan, Kondensationsprodukt aus 2-Chlor-4,6-di-(4-n-butylamino-1,2,2,6,6-pentamethylpiperidyl)-1,3,5-triazin
und 1,2-Bis-(3-aminopropylamino)-ethan, 8-Acetyl-3-dodecyl-7,7,9,9-tetramethyl-1,3,8-triazaspiro[4.5]decan-2,4-dion,
3-Dodecyl-1-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)pyrrolidin-2,5-dion,
3-Dodecyl-1-(1,2,2,6,6-pentamethyl-4-piperidyl)-pyrrolidin-2,5-dion.
2.7
Oxalsäurediamide,
wie z. B. 4,4'-Di-octyloxy-oxanilid,
2,2'-Diethoxy-oxanilid,
2,2'-Di-octyloxy-5,5'-di-tert-butyl-oxanilid,
2,2'-Di-dodecyloxy-5,5'-di-tert-butyl-oxanilid, 2-Ethoxy-2'-ethyl-oxanilid,
N,N'-Bis-(3-dimethylaminopropyl)-oxalamid, 2-Ethoxy-5-tert-butyl-2'-ethyloxanilid und
dessen Gemisch mit 2-Ethoxy-2'-ethyl-5,4'-di-tert-butyl-oxanilid,
Gemische von o- und p-Methoxy- sowie
von o- und p-Ethoxy-di-substituierten Oxaniliden.
2.8 2-(2-Hydroxyphenyl)-1,3,5-triazine,
wie z. B. 2,4,6-Tris(2-hydroxy-4-octyloxyphenyl)-1,3,5-triazin,
2-(2-Hydroxy-4-octyloxyphenyl)-4,6-bis-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2-(2,4-Dihydroxyphenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
2,4-Bis-(2-hydroxy-4-propyloxyphenyl)-6-(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2-(2-Hydroxy-4-octyloxyphenyl)-4,6-bis(4-methylphenyl)-1,3,5-triazin,
2-(2-Hydroxy-4-dodecyloxy-phenyl)-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin, 2-[2-Hydroxy-4-(2-hydroxy-3-butyl-oxy-propyloxy)phenyl]-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin,
2-[2-Hydroxy-4-(2-hydroxy-3-octyloxy-propyloxy)phenyl]-4,6-bis(2,4-dimethylphenyl)-1,3,5-triazin.
- 3. Metalldesaktivatoren, wie z. B. N,N'-Diphenyloxalsäurediamid, N-Salicylal-N'-salicyloylhydrazin, N,N'-Bis-(salicyloyl)-hydrazin, N,N'-Bis-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenylpropionyl)-hydrazin,
3-Salicyloylamino-1,2,4-triazol, Bis-(benzyliden)-oxalsäuredihydrazid, Oxanilid, Isophthalsäure-dihydrazid,
Sebacinsäure-bis-phenylhydrazid,
N,N'-Diacetyl-adipinsäure-dihydrazid,
N,N'-Bis-salicyloyl-oxalsäure-dihydrazid,
N,N'-Bis-salicyloyl-thiopropionsäuredihydrazid.
- 4. Phosphite und Phosphonite, wie z. B. Triphenylphosphit, Diphenylalkylphosphite,
Phenyldialkylphosphite, Tris-(nonylphenyl)-phosphit, Trilaurylphosphit,
Trioctadecylphosphit, Distearyl-pentaerythritdiphosphit, Tris-(2,4-di-tert-butylphenyl)-phosphit, Diisodecylpentaerythrit-diphosphit, Bis-(2,4-di-tert-butylphenyl)-pentaerythritdiphosphit,
Bis-(2,6-di-tert-butyl-4-methylphenyl)-pentaerythritdiphosphit,
Bis-isodecyloxy-pentaerythritdiphosphit, Bis-(2,4-di-tert-butyl-6-methylphenyl)-pentaerythritdiphosphit,
Bis-(2,4,6-tri-tert-butylphenyl)-pentaerythritdiphosphit, Tristearyl-sorbit-triphosphit,
Tetrakis-(2,4-di-tert-butylphenyl)-4,4'-biphenylen-diphosphonit, 6-Isooctyloxy-2,4,8,10-tetra-tert-butyl-12H-dibenz[d,g]-1,3,2-dioxaphosphocin,
6-Fluor-2,4,8,10-tetra-tert-butyl-12-methyl-dibenz[d,g]-1,3,2-dioxaphosphocin, Bis-(2,4-di-tert-butyl-6-methylphenyl)-methylphosphit,
Bis-(2,4-di-tert-butyl-6-methyl-phenyl)-ethylphosphit.
- 5. Peroxidzerstörende
Verbindungen, wie z. B. Ester der β-Thio-dipropionsäure, beispielsweise der
Lauryl-, Stearyl-, Myristyl- oder Tridecylester, Mercaptobenzimidazol,
das Zinksalz des 2-Mercaptobenzimidazols, Zink-dibutyldithiocarbamat, Dioctadecyldisulfid,
Pentaerythrit-tetrakis-(β-dodecylmercapto)-propionat.
- 6. Polyamidstabilisatoren, wie z. B. Kupfersalze in Kombination
mit Jodiden und/oder Phosphorverbindungen und Salze des zweiwertigen
Mangans.
- 7. Basische Co-Stabilisatoren, wie z. B. Melamin, Polyvinylpyrrolidon,
Dicyandiamid, Triallylcyanurat, Harnstoff-Derivate, Hydrazin-Derivate,
Amine, Polyamide, Polyurethane, Alkali- und Erdalkalisalze höherer Fettsäuren, beispielsweise
Ca-Stearat, Zn-Stearat, Mg-Behenat, Mg-Stearat, Na-Ricinoleat, K-Palmitat,
Antimonbrenzcatechinat oder Zinnbrenzcatechinat.
- 8. Nukleierungsmittel, wie z. B. 4-tert-Butylbenzoesäure, Adipinsäure, Diphenylessigsäure.
- 9. Füllstoffe
und Verstärkungsmittel,
wie z. B. Calciumcarbonat, Silikate, Glasfasern, Asbest, Talk, Kaolin,
Glimmer, Bariumsulfat, Metalloxide und -hydroxide, Russ, Graphit.
- 10. Sonstige Zusätze,
wie z. B. Weichmacher, Gleitmittel, Emulgatoren, Pigmente, optische
Aufheller, Flammschutzmittel, Antistatika, Treibmittel.
-
Diese
zusätzlichen
Additive können
vor, zusammen mit oder nach Zugabe der erfindungsgemässen Mikropulver
den Polymeren zugegeben werden. Die Dosierung sowohl dieser Additive
wie auch die der erfindungsgemässen
Mikropulver kann dabei als Feststoff, in Lösung oder Schmelze sowie auch
in Form von festen oder flüssigen
Mischungen oder Masterbatches/Konzentraten erfolgen.
-
Die
konkrete Ausgestaltung der Erfindung soll durch folgende Beispiele
gezeigt werden, wodurch jedoch die Übertragbarkeit auf ähnliche
Gebiete nicht eingeschränkt
werden soll.
-
BEISPIELE
-
BEISPIEL 1
-
Laborgeräte:
-
- 1. MC 100 der Fa. Micro-Macinazione
- 2. AFG 100 der Fa. Hosokawa Alpine
-
- Durchsatz ca. 1 kg/Stunde
-
Produktionsanlage:
-
- AFG 710-4 der Fa. Hosokawa Alpine
- Durchsatz: 40 kg/Stunde
-
Herstellvorschrift Labor:
-
Die
Herstellung des micronisierten Produktes erfolgt auf der Mühle MC 100
der Fa. Micro-Macinazione S.A. Das Ausgangsprodukt wird der Mühle über eine
Rüttelrinne
so zugeführt,
dass im Endeffekt der Zufluss an Grobpulver dem Abgang an Feinstpulver
entspricht. Der Luftdruck zum Betreiben der Mühle wird auf 7 bar eingestellt,
und anschliessend mit der Zudosierung begonnen. Die eingesetzte
Mühle besitzt
einen statischen Sichter zum Abtrennen des Feingutes, daher sind
weitere Einstellungen nicht möglich.
Bei einem Durchsatz von ca. 1 kg pro Stunde wurde folgendes Mahlergebnis
erhalten:
-
Produkt 1:
-
- Ausgangsprodukt: D50: 53 μm, D90: 102 μm
- Endprodukt: D50: 3,4 μm, D90: 5,8 μm
-
Produkt 2:
-
- Ausgangsprodukt: 12,4% < 63 μm, 95,8% < 500 μm
- Endprodukt: D50: 3,5 μm, D90: 8,6 μm
-
Produkt 3:
-
- Ausgangsprodukt: D50 = 57 μm
- Endprodukt: D50: 4,5 μm
-
Produkt 1:
-
- 2,2,4,4-Tetramethyl-7-oxa-3,20-diazadispiro(5.1.11.2)heneicosan-21-on
-
Produkt 2:
-
- Polymer aus 2,2,4,4-Tetramethyl-7-oxa-3,20-diazadispiro(5.1.11.2)heneicosan-21-on
und Epichlorhydrin
-
Produkt 3:
-
- Pentaerythrit-tetrakis(3-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenyl)propionat)
-
In
den folgenden Anwendungsbeispielen werden die folgenden Rohstoffe
eingesetzt:
-
Grobpulver:
-
- Hostavin N 30 (= Produkt 2) Pulver: 30% < 30 μm, 100% < 500 μm
-
Mikropulver:
-
- Hostavin N 30 (= Produkt 2): d50 = 9 μm (d. h. je 50% kleiner/grösser), 100% < 50 μm
-
ANWENDUNG IN PP MIT KNETER
-
BEISPIEL 2
-
100
Teile PP Pulver (MFR 230/2,16 = 1,2 g/10 Min) wurden mit 0,2 phr
Hostavin N 30 Pulver oder der gleichen Menge Mikropulver gemischt.
Das Pulver wurde in einem Laborkneter während 10 Min bei 200°C und 40
Upm geknetet. Anschliessend wurden davon 100 μm Pressfolien auf der Laborpresse bei
190°C hergestellt
und in einem Weatherometer (Ci4000) belichtet. Der Abbau des Polymers
wurde mittels Anstieg der CO-Zahl verfolgt. Je länger die Zeit bis zum Erreichen
einer bestimmten CO-Zahl, desto besser die Stabilisierung.
- Ergebnis:
Nach einer Belichtungszeit von 620 Stunden beträgt die CO-Zahl beim Polymer
mit Grobpulver 1,5 und beim Polymer mit Mikropulver 0,0.
-
Der
Versuch zeigt deutlich die bessere Wirksamkeit bei Verwendung eines
Mikropulvers.
-
ANWENDUNG IN PP OHNE KNETER
-
BEISPIEL 3
-
Die
Durchführung
ist wie im Beispiel 2, jedoch wird auf ein Einarbeiten im Kneter
verzichtet. Die 100 μm
Folie wird direkt aus der Pulvermischung auf der Presse hergestellt.
Die erhaltene Folie wird noch zweimal wieder in Stücke geschnitten
und wieder zu einer Folie gepresst. Der Versuch mit dem mikronisierten
Pulver wurde einmal wiederholt.
-
Tabelle 2: Zeit bis zum Erreichen von Δ CO = 0,5
-
- Mit Grobpulver: 300 h
- Mit Mikropulver: 2858 h
- Wiederholung mit Mikropulver: 2734 h
-
Der
Versuch zeigt nochmals die bessere Effizienz bei Verwendung des
Mikropulvers.
-
ANWENDUNG IN PE OHNE KNETER
-
BEISPIEL 4
-
Die
Versuche wurden durchgeführt
wie in Bsp. 3, anstatt PP wurde aber ein LD-PE Pulver (MFR = 1.8
g/10 Min) verwendet.
-
Tabelle 3: Zeit bis zum Erreichen von Δ CO = 0,5
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- Mit Grobpulver: 1720 h
- Mit Mikropulver: 2120 h
- Wiederholung mit Mikropulver: 2190 h