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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine für ein Überwachungssystem verwendbare Überwachungskameravorrichtung
zum Beobachten eines bestimmten Objekts, wie beispielsweise unbefugte
Personen und andere Eindringlinge, die in einen bestimmten Raum
eindringen, den Personen ohne Erlaubnis nicht betreten dürfen, und
insbesondere eine Überwachungskameravorrichtung,
die so zurückgesetzt werden
kann, dass sie ohne eine schwierige Aufgabe arbeitet, wenn ein Mikrocomputer,
der Teil der Überwachungskameravorrichtung
ist, nicht mehr reagiert und kein Mikrocomputer-Programm mehr abarbeitet.
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2. Beschreibung des Standes
der Technik
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Es
sind bisher viele verschiedene herkömmliche Überwachungskameravorrichtungen
vorgeschlagen worden, die so zurückgesetzt
werden können,
dass sie auch dann arbeiten, wenn ein Mikrocomputer, der Teil der Überwachungskameravorrichtung
ist, nicht mehr reagiert.
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Eines
der typischen Beispiele für Überwachungskameravorrichtungen
ist durch die Veröffentlichung
mit dem Titel „Colour
CCTV Camera Operating Instructions (model No. WV-NW4703, WV-NW474SE)" [„Bedienungsanleitung
für Kamera für interne
Farbfernsehanlage (Typ WV-NW4703, WV-NW474SE)"], herausgegeben von Matsushita Electric
Industrial Co., Ltd., bekannt. Diese bekannte Überwachungskameravorrichtung
ist in den 10 und 11 mit
dem Bezugssymbol 100 dargestellt. Die herkömmliche Überwachungskameravorrichtung 100 weist
ein feststehendes Teil 101, eine Kamera-Einheit 102 zum Aufnehmen eines
Bilds eines bestimmten Objekts und eine Kamerahaltegruppe 103 zum
Halten der Kamera-Einheit 102 auf. Die Kamera-Einheit 102 und
die Kamerahaltegruppe 103 bilden gemeinsam einen Kameramechanismus 104, der
in 11 gezeigt ist. Die Kamerahaltegruppe 103 weist
eine Kamerawelle 105 mit einer Kameradrehachse 105a,
ein Halterteil 106 und eine Halterwelle 107 mit
einer Halterdrehachse 107a auf. Die Kamerawelle 105 wird
von dem Halterteil 106 so gestützt, dass sie sich um die Kameradrehachse 105a in Übereinstimmung
mit der Kamera-Einheit 102 drehen kann, wie anhand eines
Pfeils 105b in 10 zu
erkennen ist. Die Halterwelle 107 ist an dem Halterteil 106 sicher
befestigt und wird von dem feststehenden Teil 101 so gestützt, dass
sie sich um die Halterdrehachse 107a in Bezug auf das feststehende
Teil 101 drehen kann, wie anhand eines Pfeils 107b in 10 zu
erkennen ist. Die Kamera-Einheit 102 lässt sich in Bezug auf das feststehende
Teil 101 zu einer bestimmten Position und Stellung bewegen,
die von einer Mikrocomputereinheit bestimmt und gesteuert wird,
was aus der weiteren Beschreibung ersichtlich werden dürfte.
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Die
herkömmliche Überwachungskameravorrichtung 100 weist
weiterhin eine Leiterplatte 108 sowie eine Mikrocomputereinheit 109 zum
Erzeugen einen Positionssignals auf, das die bestimmte Position und
Stellung angibt. Die Mikrocomputereinheit 109 ist so betreibbar,
dass sie zwei unterschiedliche Betriebszustände annimmt, die einen Normalzustand, um
das Positionssignal zu erzeugen, und einen Nichtnormalzustand, um
das Positionssignal nicht zu erzeugen, wenn die Mikrocomputereinheit 109 zufällig nicht
mehr reagiert, umfassen.
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Die
herkömmliche Überwachungskameravorrichtung 100 weist
weiterhin Folgendes auf: eine Rücksetzeinheit 110 zum
Rücksetzen
der Mikrocomputereinheit 109, um den Normalzustand aus
dem Nichtnormalzustand anzunehmen; einen E/A-Anschluss (Eingabe/Ausgabe-Anschluss) 111 zum
Senden eines Betriebsbefehls von einem externen Steuergerät 120 an
die Mikrocomputereinheit 109, damit die Mikrocomputereinheit 109 so
arbeitet, dass sie das Positionssignal erzeugt; eine Kamera-Antriebseinheit 112 zum
Antreiben der Kamera-Einheit 102, sodass sie sich um die
Kameradrehachse 105a in Bezug auf das Halterteil 106 dreht;
und eine Halter-Antriebseinheit 113 zum Antreiben des Halterteils 106,
sodass es sich um die Halterdrehachse 107a in Bezug auf
das feststehende Teil 101 dreht. Die Kamera-Antriebseinheit 112 weist
einen Kamera-Elektromotor 114 zum Übertragen von Drehmomenten auf
die Kamerawelle 105, damit sich die Kamera-Einheit 102 um
die Kameradrehachse 105a in Bezug auf das Halterteil 106 dreht,
und einen Kameracodierer 115 zum Zählen und Codieren der Drehzahl
des Kamera-Elektromotors 114 auf,
während
die Halter-Antriebseinheit 113 einen Halter-Elektromotor 116 zum Übertragen
von Drehmomenten auf die Halterwelle 107, damit sich das
Halterteil 106 um die Halterdrehachse 107a in
Bezug auf das feststehende Teil 101 dreht, und einen Haltercodierer 117 zum
Zählen
und Codieren der Drehzahl des Halter-Elektromotors 116 aufweist.
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Die
herkömmliche Überwachungskameravorrichtung 100 weist
weiterhin Folgendes auf: eine Kamera-Antriebssteuereinheit 118 zum
Steuern der Kamera-Antriebseinheit 112 in einer Weise,
dass die Kamera-Antriebseinheit 112 die Kamera-Einheit 102 so
antreibt, dass sie sich um die Kameradrehachse 105a in
Bezug auf das Halterteil 106 zu der bestimmten Position
und Stellung dreht, die von dem Positionssignal verkörpert wird,
das von der Mikrocomputereinheit 109 erzeugt wird; und
eine Halter-Antriebssteuereinheit 119 zum
Steuern der Halter-Antriebseinheit 113 in einer Weise,
dass die Halter-Antriebseinheit 113 das
Halterteil 106 so antreibt, dass es sich um die Halterdrehachse 107a in
Bezug auf das feststehende Teil 101 zu der bestimmten Position
und Stellung dreht, die von dem Positionssignal verkörpert werden,
das von der Mikrocomputereinheit 109 erzeugt wird.
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Die
Mikrocomputereinheit 109, die Teil der herkömmlichen Überwachungskameravorrichtung 100 ist,
wird mit der von einem Bediener bedienten Rücksetzeinheit 110 zurückgesetzt,
wenn die Mikrocomputereinheit 109 nicht mehr reagiert.
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Bei
der herkömmlichen Überwachungskameravorrichtung
besteht jedoch das Problem, dass sie von einem externen Steuergerät bedient
wird, das von der herkömmlichen Überwachungskameravorrichtung
entfernt ist, was dazu führt,
dass die Bedienung viel Zeit erfordert und es eine schwierige Aufgabe
für den
Bediener ist, die Mikrocomputereinheit zurückzusetzen, nachdem der Bediener
die herkömmliche Überwachungskameravorrichtung
von dem externen Steuergerät
aus erreicht hat.
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KURZE DARSTELLUNG
DER ERFINDUNG
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Ziel
der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Überwachungskameravorrichtung
zur Verfügung
zu stellen, die nicht nur die Bedienungszeit verkürzen kann,
sondern auch die für
den Bediener schwierige Aufgabe, den Mikrocomputer, der Teil der Überwachungskameravorrichtung
ist, zurückzusetzen,
wenn der Mikrocomputer nicht mehr reagiert, erleichtern kann.
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Nach
einem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Überwachungskameravorrichtung
zur Verfügung
gestellt, die Folgendes aufweist: eine Kamera-Einheit zum Aufnehmen
eines Bilds eines bestimmten Objekts; eine Kamerahaltegruppe zum
Halten der Kamera-Einheit, wobei die Kamera-Einheit in Bezug auf
die Kamerahaltegruppe zu einer bestimmten Position und Stellung
beweglich ist; eine Mikrocomputereinheit zum Erzeugen eines Positionssignals,
das die bestimmte Position und Stellung anzeigt, wobei die Mikrocomputereinheit
so betreibbar ist, dass sie zwei verschiedene Betriebszustände annimmt,
die einen Normalzustand, um ein Normalzustandssignal zu erzeugen,
das den Normalzustand für
jedes erste vorgegebene Zeitintervall anzeigt, und einen Nichtnormalzustand,
um das Positionssignal nicht zu erzeugen, umfassen; eine Rücksetzeinheit
zum Rücksetzen
der Mikrocomputereinheit, damit sie den Normalzustand aus dem Nichtnormalzustand
annimmt; eine Kamera-Antriebseinheit zum Antreiben der Kamera-Einheit,
um sie in Bezug auf die Kamerahaltegruppe zu bewegen; eine Kamera-Antriebssteuereinheit
zum Steuern der Kamera-Antriebseinheit,
damit die Kamera-Antriebseinheit die Kamera-Einheit so antreibt,
dass sie sich in Bezug auf die Kamerahaltegruppe bewegt, wobei die Kamera-Antriebssteuereinheit
so betreibbar ist, dass sie zwei verschiedene Steuerzustände annimmt,
die einen ersten Steuerzustand, in dem die Kamera-Einheit so angetrieben
wird, dass sie sich zu der bestimmten Position und Stellung, die
durch das von der Mikrocomputereinheit erzeugte Positionssignal verkörpert werden,
und einen zweiten Steuerzustand, in dem die Kamera-Einheit so angetrieben wird,
dass sie in Eingriff mit der Rücksetzeinheit kommt,
damit die Mikrocomputereinheit zurückgesetzt wird, umfassen; und
eine Steuerzustands-Einstelleinheit zum Einstellen der Kamera-Antriebssteuereinheit
in einer Weise, dass sie den ersten Steuerzustand annimmt, wenn
sie das Normalzustandssignal von der Mikrocomputereinheit innerhalb
eines zweiten vorgegebenen Zeitintervalls, das länger als des erste vorgegebene
Zeitintervall ist, empfängt, während die
Kamera-Antriebssteuereinheit so eingestellt wird, dass sie den zweiten
Steuerzustand einnimmt, wenn sie nicht das Normalzustandssignal
von der Mikrocomputereinheit innerhalb des zweiten vorgegebenen
Zeitintervalls empfängt.
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Die
Kamera-Einheit kann einen Überwachungsbereich,
in dem die Kamera-Einheit von der Kamera-Antriebseinheit so angetrieben
wird, dass sie sich in Bezug auf die Kamerahaltegruppe bewegt, um
ein Bild des festgelegten Objekts aufzunehmen, und einen Nichtüberwachungsbereich
haben, in dem die Kamera-Einheit von der Kamera-Antriebseinheit so
angetrieben wird, dass sie sich in Bezug auf die Kamerahaltegruppe
so bewegt, dass sie außerhalb des Überwachungsbereichs
in Eingriff mit der Rücksetzeinheit
kommt.
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Die
Steuerzustands-Einstelleinheit kann Folgendes aufweisen: Signalempfangsmittel
zum Empfangen des von der Mikrocomputereinheit erzeugten Normalzustandssignals;
Intervallmessmittel zum Messen eines Überlappungszeitintervalls,
das zu dem Zeitpunkt beginnt, zu dem das Normalzustandssignal von
den Signalempfangsmitteln empfangen wird; und Zeitintervall-Vergleichsmittel
zum Vergleichen des Überlappungszeitintervalls
und des zweiten vorgegebenen Zeitintervalls und zum Entscheiden, ob
das Überlappungszeitintervall
länger
als das zweite vorgegebene Zeitintervall ist oder nicht, aufgrund des
Vergleichs des Überlappungszeitintervalls
und des zweiten vorgegebenen Zeitintervalls.
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Die Überwachungskameravorrichtung
kann weiterhin eine Betriebszustands-Einstelleinheit zum selektiven
Einstellen der Mikrocomputereinheit in einer Weise, dass sie den
Normalzustand und den Nichtnormalzustand annimmt, aufweisen.
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Die Überwachungskameravorrichtung
kann weiterhin eine Betriebszustands-Einstelleinheit zum wiederholten
Einstellen der Mikrocomputereinheit in einer Weise, dass sie den
Normalzustand und den Nichtnormalzustand in zwei verschiedenen vorgegebenen
Zeitintervallen, die ein erstes Zeitintervall, in dem die Mikrocomputereinheit
so eingestellt wird, dass sie den Normalzustand einnimmt, und ein
zweites Zeitintervall, in dem die Mikrocomputereinheit so eingestellt
wird, dass sie den Nichtnormalzustand einnimmt, umfassen.
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Die
Kamerahaltegruppe kann eine Kamerawelle mit einer Kameradrehachse
und ein Halterteil zum drehbaren Auflagern der Kamerawelle aufweisen,
und die Kamerawelle kann in Übereinstimmung mit
der Kamera von der Kamera-Antriebseinheit so angetrieben wird, dass
sie sich um die Kameradrehachse in Bezug auf die Kamerahaltegruppe
dreht.
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Die
Kamerahaltegruppe kann eine Halterwelle, die sicher an dem Halterteil
befestigt ist und eine Halterdrehachse hat, aufweisen, und die Überwachungskameravorrichtung
kann weiterhin Folgendes aufweisen: ein feststehendes Teil; eine
Halter-Antriebseinheit zum Antreiben des Halterteils der Kamerahaltegruppe
in einer. Weise, dass sie sich um die Halterdrehachse in Bezug auf
das feststehende Teil dreht; und eine Halter-Antriebssteuereinheit
zum Steuern der Halter-Antriebseinheit in einer Weise, dass die
Halter-Antriebseinheit das Halterteil so antreibt, dass es sich
um die Halterdrehachse in Bezug auf das feststehende Teil zu der
bestimmten Position und Stellung dreht, die durch das von der Mikrocomputereinheit
erzeugte Positionssignal verkörpert
werden.
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Nach
einem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Überwachungskameravorrichtung
zur Verfügung
gestellt, die Folgendes aufweist: ein feststehendes Teil; eine Kamera-Einheit zum
Aufnehmen eines Bilds eines bestimmten Objekts; eine Kamerahaltegruppe
zum Halten der Kamera-Einheit, wobei die Kamerahaltegruppe eine
Kamerawelle mit einer Kameradrehachse, ein Halterteil zum drehbaren
Auflagern der Kamerawelle in einer Weise, dass sie sich um die Kameradrehachse
in Bezug auf das Halterteil dreht, und eine Halterwelle mit einer
Halterdrehachse, wobei die Halterwelle sicher an dem Halterteil
befestigt ist und von dem feststehenden Teil so abgestützt wird,
dass sie sich um die Halterdrehachse in Bezug auf das feststehende
Teil dreht, und die Kamera-Einheit in Bezug auf das feststehende
Teil und das Halterteil zu einer bestimmten Position und Stellung
drehbar ist, aufweist; eine Mikrocomputereinheit zum Erzeugen eines
Positionssignals, das die bestimmte Position und Stellung anzeigt,
wobei die Mikrocomputereinheit so betreibbar ist, dass sie zwei
verschiedene Betriebszustände
annimmt, die einen Normalzustand, um ein Normalzustandssignal zu
erzeugen, das den Normalzustand für jedes erste vorgegebene Zeitintervall
anzeigt, und einen Nichtnormalzustand, um das Positionssignal nicht
zu erzeugen, umfassen; eine Rücksetzeinheit zum
Rücksetzen
der Mikrocomputereinheit, damit sie den Normalzustand aus dem Nichtnormalzustand annimmt;
eine Kamera-Antriebseinheit zum Antreiben der Kamera-Einheit in
einer Weise, dass sie sich um die Kameradrehachse in Bezug auf das
Halterteil dreht; eine Halter-Antriebseinheit
zum Antreiben des Halterteils der Kamerahaltegruppe in einer Weise, dass
sie sich um die Halterdrehachse in Bezug auf das feststehende Teil
dreht; eine Kamera-Antriebssteuereinheit zum Steuern der Kamera-Antriebseinheit,
damit die Kamera-Antriebseinheit die Kamera-Einheit so antreibt,
dass sie sich um die Kameradrehachse in Bezug auf das Halterteil
dreht; eine Halter-Antriebssteuereinheit
zum Steuern der Halter-Antriebseinheit in einer Weise, dass die
Halter-Antriebseinheit
das Halterteil so antreibt, dass es sich um die Halterdrehachse
in Bezug auf das feststehende Teil dreht, wobei die Kamera-Antriebssteuereinheit
und die Halter-Antriebssteuereinheit jeweils so betreibbar sind,
dass sie zwei verschiedene Steuerzustände annehmen, die einen ersten
Steuerzustand, in dem die Kamera-Einheit so angetrieben wird, dass
sie sich zu der bestimmten Position und Stellung bewegt, die durch
das von der Mikrocomputereinheit erzeugte Positionssignal verkörpert werden,
und einen zweiten Steuerzustand, in dem die Kamera-Einheit so angetrieben
wird, dass sie in Eingriff mit der Rücksetzeinheit kommt, damit
die Mikrocomputereinheit rückgesetzt
wird, umfassen; und eine Steuerzustands-Einstelleinheit zum Einstellen
der Kamera-Antriebssteuereinheit und der Halter-Antriebssteuereinheit jeweils in einer
Weise, dass sie den ersten Steuerzustand annehmen, wenn sie das
Normalzustandssignal von der Mikrocomputereinheit innerhalb eines
zweiten vorgegebenen Zeitintervalls, das länger als des erste vorgegebene
Zeitintervall ist, empfangen, während
die Kamera-Antriebssteuereinheit und
die Halter-Antriebssteuereinheit jeweils so eingestellt werden,
dass sie den zweiten Steuerzustand annehmen, wenn sie nicht das
Normalzustandssignal von der Mikrocomputereinheit innerhalb des zweiten
vorgegebenen Zeitintervalls empfangen.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
Merkmale und Vorzüge
der erfindungsgemäßen Überwachungskameravorrichtung
dürften aus
der nachstehenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen
besser verständlich
werden. Hierbei ist:
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1 ein
Blockdiagramm einer ersten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Überwachungskameravorrichtung;
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2 eine
perspektivische Darstellung der in 1 gezeigten Überwachungskameravorrichtung;
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3 ein
Blockdiagramm einer Steuerzustands-Einstelleinheit, die Teil der
in 1 gezeigten Überwachungskameravorrichtung
ist;
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4 ein
Zeitdiagramm, das ein elektrisches Potential, das von einem Kondensator
erzeugt wird, der Teil der in 3 gezeigten
Steuerzustands-Einstelleinheit ist, und ein Normalzustandssignal
zeigt, das von einer Mikrocomputereinheit erzeugt wird, die Teil
der in 1 gezeigten Überwachungskameravorrichtung
ist;
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5 ein
Blockdiagramm einer zweiten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Überwachungskameravorrichtung;
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6 eine
perspektivische Darstellung der in 5 gezeigten Überwachungskameravorrichtung;
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7 ein
Blockdiagramm einer Steuerzustands-Einstelleinheit, die Teil der
in 5 gezeigten Überwachungskameravorrichtung
ist;
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8 ein
Blockdiagramm einer dritten bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Überwachungskameravorrichtung;
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9 eine
perspektivische Darstellung der in 8 gezeigten Überwachungskameravorrichtung;
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10 eine
perspektivische Darstellung der herkömmlichen Überwachungskameravorrichtung und
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11 ein
Blockdiagramm der in 10 gezeigten herkömmlichen Überwachungskameravorrichtung.
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BESCHREIBUNG
DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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In
den Zeichnungen, insbesondere in den 1 bis 4,
ist die erste bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Überwachungskameravorrichtung
gezeigt. In der gesamten nachstehenden detaillierten Beschreibung
bezeichnen ähnliche
Bezugssymbole jeweils ähnliche
Elemente oder Teile in allen Figuren der Zeichnungen.
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Die
erste bevorzugte Ausführungsform
der Überwachungskameravorrichtung
ist in den 1 und 2 mit dem
Bezugssymbol 1 bezeichnet und weist ein feststehendes Teil 2,
eine Kamera-Einheit 3 zum Aufnehmen eines Bilds eines bestimmten
Objekts und eine Kamerahaltegruppe 4 zum Halten der Kamera-Einheit 3 auf.
Die Kamera-Einheit 3 und die Kamerahaltegruppe 4 bilden
gemeinsam einen Kameramechanismus 10, der in 1 gezeigt
ist. Das feststehende Teil 2 hat eine Vielzahl von Schraubenlöchern, die
jeweils eine Schraube durchlassen, um das feststehende Teil 2 an
einer nicht dargestellten Kamera-Konstruktion zu befestigen. Die
Kamera-Einheit 3 weist ein Objektiv 5 mit einer
Lichtachse 5a und eine ladungsträgergekoppelte-Bauelemente-Einheit
mit einer Vielzahl von ladungsträgergekoppelten
Bauelementen auf, die Licht, das durch das Objektiv 5 empfangen
wird, in ein Bildsignal umwandeln sollen.
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Die
Kamerahaltegruppe 4 weist eine Halterwelle 6,
ein Halterteil 7, eine Kamerawelle 8 und ein Kanalteil 9 auf.
Die Halterwelle 6 hat einen ersten Endteil, der mit dem
feststehenden Teil 2 drehbar verbunden ist, und einen zweiten
Endteil, der mit dem Halterteil 7 fest verbunden ist. Die
Halterwelle 6 hat eine Halterdrehachse 6a und
ist um die Halterdrehachse 6a in Bezug auf das feststehende
Teil 2 drehbar, wie anhand eines Pfeils 6b in 2 erkennbar ist.
Die Kamerawelle 8 hat einen festen Endteil, der an dem
Halterteil 7 drehbar gestützt ist, und einen freien Endteil,
der von dem Halterteil 7 ausgeht. Die Kamerawelle 8 hat
eine Kameradrehachse 8a und ist um die Kameradrehachse 8a in
Bezug auf das Halterteil 7 drehbar, wie anhand eines Pfeils 8b in 2 erkennbar
ist. Bei dieser Ausführungsform
steht die Kameradrehachse 8a der Kamerawelle 8 senkrecht auf
der Halterdrehachse 6a der Halterwelle 6.
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Das
Halterteil 7 hat im Querschnitt die Form eines L und hat
einen ersten Plattenteil 7a mit einer Fläche, die
parallel zu der des feststehenden Teils 2 verläuft, und
einen zweiten Plattenteil 7b, der in einem Stück mit dem
ersten Plattenteil 7a so ausgebildet ist, dass eine Fläche senkrecht
auf der Fläche des
ersten Plattenteils 7a steht. Das Kanalteil 9 ist
sicher an dem freien Endteil der Kamerawelle 8 befestigt,
um die Kamera-Einheit 3 zu halten. Die Kamera-Einheit 3 ist
in Bezug auf das feststehende Teil 2 zu einer bestimmten
Position und Stellung beweglich, die von einer Mikrocomputereinheit
entschieden und gesteuert wird, was aus der späteren Beschreibung hervorgeht.
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Die Überwachungskameravorrichtung 1 weist
weiterhin eine Mikrocomputereinheit 12 zum Erzeugen eines
Positionssignals, das die bestimmte Position und Stellung anzeigt,
und eine Leiterplatte 11 zum Montieren der Mikrocomputereinheit 12 auf. Die
Leiterplatte 11 ist zwar in 2 zum besseren Verständnis vom
Halterteil 7 demontiert gezeigt, aber die Leiterplatte 11 ist
an dem Halterteil 7 sicher befestigt.
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Die
Mikrocomputereinheit 12 ist so betreibbar, dass sie zwei
verschiedene Betriebszustände annimmt,
die einen Normalzustand, um ein Normalzustandssignal zu erzeugen,
das den Normalzustand für
jedes erste vorgegebene Zeitintervall anzeigt, und einen Nichtnormalzustand,
um das Positionssignal nicht zu erzeugen, umfassen. Die Mikrocomputereinheit 12 nimmt
beispielsweise den Nichtnormalzustand an, wenn die Mikrocomputereinheit 12 zufällig nicht
mehr reagiert.
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Die Überwachungskameravorrichtung 1 weist
weiterhin Folgendes auf: eine Rücksetzeinheit 13 zum
Rücksetzen
der Mikrocomputereinheit 12 aus dem Nichtnormalzustand
in den Normalzustand; einen E/A-Anschluss 15, der auf die
Leiterplatte 11 montiert ist und so eingerichtet ist, dass
er von einem externen Steuergerät 16 einen
Betriebsbefehl an die Mikrocomputereinheit 12 sendet, damit
die Mikrocomputereinheit 12 so arbeitet, dass sie das Positionssignal
erzeugt; eine Kamera-Antriebseinheit 17 zum Antreiben der
Kamera-Einheit 3 in einer Weise, dass sie sich um die Kameradrehachse 8a in
Bezug auf das Halterteil 7 dreht; und eine Halter-Antriebseinheit 18 zum
Antreiben des Halterteils 7 in einer Weise, dass es sich
um die Halterdrehachse 6a in Bezug auf das feststehende
Teil 2 dreht. Die Rücksetzeinheit 13 wird
von dem Halterteil 7 sicher gestützt.
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Die
Kamera-Antriebseinheit 17 weist Folgendes auf: einen Kamera-Elektromotor 19,
der sicher an dem Halterteil 7 befestigt ist; ein Kamera-Antriebsrad 20,
das von dem Kamera-Elektromotor 19 angetrieben wird; ein
Kamera-Abtriebsrad 21, das in einem Stück mit der Kamerawelle 8 verbunden
ist, um mit dem Kamera-Antriebsrad 20 in Eingriff gebracht zu
werden, um von dem Kamera-Antriebsrad 20 angetrieben zu
werden; und einen Kameracodierer 22 zum Zählen und
Codieren der Drehzahl des Kamera-Elektromotors 19. Das
Kamera-Antriebsrad 20 hat eine Zähnezahl, die kleiner als die
des Kamera-Abtriebsrads 21 ist, um die Umdrehung der Kamerawelle 8 zu
verringern. Vorzugsweise werden der Kamera-Elektromotor 19 und
der Kameracodierer 22 gemeinsam von einem Schrittmotor
gebildet.
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Die
Halter-Antriebseinheit 18 weist Folgendes auf: einen Halter-Elektromotor 23,
der sicher an dem feststehenden Teil 2 befestigt ist; ein
Halter-Antriebsrad 24, das von dem Halter-Elektromotor 23 angetrieben
wird; ein Halter-Abtriebsrad 25, das in einem Stück mit der
Halterwelle 6 verbunden ist, um mit dem Halter-Antriebsrad 24 in
Eingriff gebracht zu werden, um von dem Halter-Antriebsrad 24 angetrieben
zu werden; und einen Haltercodierer 26 zum Zählen und
Codieren der Drehzahl des Halter-Elektromotors 23.
Das Halter-Antriebsrad 24 hat eine Zähnezahl, die kleiner als die
des Halter-Abtriebsrads 25 ist,
um die Umdrehung der Halterwelle 6 zu verringern. Vorzugsweise
werden der Halter-Elektromotor 23 und
der Haltercodierer 26 gemeinsam von einem Schrittmotor
gebildet.
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Die Überwachungskameravorrichtung 1 weist
weiterhin Folgendes auf: eine Kamera-Antriebssteuereinheit 27, die
auf die Leiterplatte 11 montiert ist und so eingerichtet
ist, dass sie die Kamera-Antriebseinheit 17 so steuert,
dass die Kamera-Antriebseinheit 17 die Kamera-Einheit 3 so
antreibt, dass sie sich um die Kameradrehachse 8a in Bezug
auf das Halterteil 7 dreht; und eine Halter-Antriebssteuereinheit 28,
die auf die Leiterplatte 11 montiert ist und so eingerichtet
ist, dass sie die Halter-Antriebseinheit 18 so steuert,
dass die Halter-Antriebseinheit 18 das Halterteil 7 so
antreibt, dass es sich um die Halterdrehachse 6a in Bezug
auf das feststehende Teil 2 zu der bestimmten Position
und Stellung dreht, die durch das von der Mikrocomputereinheit 12 erzeugte
Positionssignal verkörpert
wird.
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Die
Kamera-Antriebssteuereinheit 27 ist so betreibbar, dass
sie zwei verschiedene Steuerzustände
annimmt, die einen ersten Steuerzustand, in dem die Kamera-Einheit 3 so
angetrieben wird, dass sie sich zu der bestimmten Position und Stellung
bewegt, die durch das von der Mikrocomputereinheit 12 erzeugte
Positionssignal verkörpert
werden, und einen zweiten Steuerzustand, in dem die Kamera-Einheit 3 so
angetrieben wird, dass sie in Eingriff mit der Rücksetzeinheit 13 kommt,
damit die Mikrocomputereinheit 12 rückgesetzt wird, umfassen. Die
Kamera-Einheit 3 hat einen Überwachungsbereich, in dem die
Kamera-Einheit 3 von der Kamera-Antriebseinheit 17 so
angetrieben wird, dass sie sich in Bezug auf das Halterteil 7 der
Kamerahaltegruppe 4 drehbar bewegt, um ein Bild des festgelegten
Objekts aufzunehmen, und einen Nichtüberwachungsbereich, in dem
die Kamera-Einheit 3 von
der Kamera-Antriebseinheit 17 so angetrieben wird, dass
sie sich in Bezug auf das Halterteil 7 der Kamerahaltegruppe 4 so drehbar
bewegt, dass sie außerhalb
der Überwachungsbereichs
in Eingriff mit der Rücksetzeinheit 13 kommt.
Bei dieser Ausführungsform
ist der Überwachungsbereich
als Winkelbereich definiert, in dem sich die Lichtachse 5a des
Objektivs 5 der Kamera-Einheit 3 zwischen Strichlinien 5b und 5c befindet, während der
Nichtüberwachungsbereich
als Winkelbereich definiert ist, in dem sich die Lichtachse 5a des
Objektivs 5 der Kamera-Einheit 3 zwischen Strichlinien 5c und 5d befindet.
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Die Überwachungskameravorrichtung 1 weist
weiterhin eine auf die Leiterplatte 11 montierte Steuerzustands-Einstelleinheit 29 auf.
Die Steuerzustands-Einstelleinheit 29 ist so betreibbar,
dass sie die Kamera-Antriebssteuereinheit 27 so einstellt, dass
sie den ersten Steuerzustand annimmt, wenn sie das Normalzustandssignal
von der Mikrocomputereinheit 12 innerhalb eines zweiten
vorgegebenen Zeitintervalls, das länger als des erste vorgegebene Zeitintervall
ist, empfängt,
während
sie die Kamera-Antriebssteuereinheit 27 so
einstellt, dass sie den zweiten Steuerzustand annimmt, wenn sie
nicht das Normalzustandssignal von der Mikrocomputereinheit 12 innerhalb
des zweiten vorgegebenen Zeitintervalls empfängt.
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Die
Steuerzustands-Einstelleinheit 29 weist Folgendes auf:
Signalempfangsmittel zum Empfangen des von der Mikrocomputereinheit 12 erzeugten Normalzustandssignals;
Intervallmessmittel zum Messen eines Überlappungszeitintervalls von
dem Zeitpunkt an, zu dem das Normalzustandssignal von den Signalempfangsmitteln
empfangen wird; und Zeitintervall-Vergleichsmittel zum Vergleichen
des Überlappungszeitintervalls
und des zweiten vorgegebenen Zeitintervalls und zum Entscheiden,
ob das Überlappungszeitintervall
länger
als das zweite vorgegebene Zeitintervall ist oder nicht, aufgrund
des Vergleichs des Überlappungszeitintervalls
und des zweiten vorgegebenen Zeitintervalls.
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Wie
am besten in 3 zu erkennen ist, weisen die
Intervallmessmittel Folgendes auf: einen Kondensator 32 zum
Speichern einer elektrischen Ladung in dem Kondensator 32,
wobei der Kondensator 32 ein erstes elektrisches Potential,
das mit dem Überlappungszeitintervall
assoziiert ist, hat und so gestaltet ist, dass er zwei verschiedene
Zustände annimmt,
die einen ersten Zustand zum Speichern der elektrischen Ladung in
dem Kondensator 32 und einen zweiten Zustand zum Entladen
der elektrischen Ladung umfassen; und einen ersten Widerstand 33,
damit der Kondensator 32 die elektrische Ladung speichert.
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Die
Signalempfangsmittel weisen Folgendes auf: einen Relaisumschalter 30 zum
Umschalten des Zustands des Kondensators 32 vom ersten
Zustand in den zweiten Zustand und umgekehrt; und einen Relaisumschalter-Treiber 31 zum
Antreiben des Relaisumschalters 30, damit der Relaisumschalter 30 den
Zustand des Kondensators 32 vom ersten Zustand in den zweiten
Zustand und umgekehrt umschaltet. Der Relaisumschalter-Treiber 31 ist
so betreibbar, dass er bewirkt, dass der Relaisumschalter 30 den
Zustand des Kondensators 32 vom zweiten Zustand in den
ersten Zustand umschaltet, wenn er das Normalzustandssignal von
der Mikrocomputereinheit 12 nicht empfängt, und der Relaisumschalter 30 den
Zustand des Kondensators 32 vom ersten in den zweiten Zustand
umschaltet, wenn er das Normalzustandssignal von der Mikrocomputereinheit 12 empfängt.
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Die
Zeitintervall-Vergleichsmittel weisen einen Spannungsteiler zum
Erzeugen eines mit dem zweiten vorgegebenen Zeitintervall assoziierten zweiten
elektrischen Potentials auf. Der Spannungsteiler hat einen zweiten
Widerstand 34, der geerdet ist, und einen verbundenen dritten
Widerstand 35. Die Zeitintervall-Vergleichsmittel weisen
weiterhin einen Komparator 36 zum Vergleichen des vom Kondensator 32 erzeugten
ersten elektrischen Potentials mit dem vom Spannungsteiler erzeugten
zweiten elektrischen Potential auf. Der Komparator 36 ist
so betreibbar, dass er aufgrund des Vergleichs des ersten und zweiten
elektrischen Potentials entscheidet, ob das vom Kondensator 32 erzeugte
erste elektrische Potentials größer als
das vom Spannungsteiler erzeugte zweite elektrische Potential ist
oder nicht.
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Nachstehend
wird die Funktionsweise der Überwachungskameravorrichtung 1 unter
Bezugnahme auf die 1 bis 4 näher beschrieben.
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Wenn
die Mikrocomputereinheit 12 den Normalzustand annimmt,
werden die bestimmte Position und Stellung zunächst von der Mikrocomputereinheit 12 entschieden
und gesteuert. Das Positionssignal wird dann von der Mikrocomputereinheit 12 erzeugt, während das
Normalzustandssignal für
jedes erste vorgegebene Zeitintervall von der Mikrocomputereinheit 12 erzeugt
wird. In 4 bezeichnet das Bezugssymbol
t1 das erste vorgegebene Zeitintervall, und die Bezugssymbole S1, S2, S3 und
S4 bezeichnen jeweils das von der Mikrocomputereinheit 12 erzeugte
Normalzustandssignal.
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Wenn
das von der Mikrocomputereinheit 12 erzeugte Positionssignal
jeweils von der Kamera-Antriebssteuereinheit 27 und
der Halter-Antriebssteuereinheit 28 empfangen wird, wird
die Kamera-Antriebseinheit 17 von
der Kamera-Antriebssteuereinheit 27 so gesteuert, dass
sie die Kamera-Einheit 3 so antreibt, dass sie sich um
die Kameradrehachse 8a in Bezug auf das Halterteil 7 zu
der bestimmten Position und Stellung dreht, die durch das Positionssignal
verkörpert
werden, und die Halter-Antriebseinheit 18 wird
von der Halter-Antriebssteuereinheit 28 so gesteuert, dass
sie das Halterteil 7 so antreibt, dass es sich um die Halterdrehachse 6a in
Bezug auf das feststehende Teil 2 zu der bestimmten Position und
Stellung dreht, die durch das Positionssignal verkörpert werden.
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Wenn
jedoch das von der Mikrocomputereinheit 12 erzeugte Normalzustandssignal
von den Signalempfangsmitteln der Steuerzustands-Einstelleinheit 29 empfangen
wird, beginnen die Intervallmessmittel der Steuerzustands-Einstelleinheit 29 mit
der Messung des Überlappungszeitintervalls
entsprechend dem ersten elektrischen Potential, das vom Kondensator 32 der
Intervallmessmittel erzeugt wird. Das erste elektrische Potential
ist durch das Bezugssymbol d in 4 dargestellt.
Das von den Intervallmessmitteln gemessene Überlappungszeitintervall wird
dann von den Zeitintervall-Vergleichsmitteln
der Steuerzustands-Einstelleinheit 29 mit dem zweiten vorgegebenen
Zeitintervall verglichen. Wenn von den Zeitintervall-Vergleichsmitteln
aufgrund des Vergleichs des Überlappungszeitintervalls
mit dem zweiten vorgegebenen Zeitintervall entschieden wird, dass
das Überlappungszeitintervall
größer als
das zweite vorgegebene Zeitintervall ist, werden von der Kamera-Antriebssteuereinheit 27 aufgrund
der Ergebnisse der von den Zeitintervall-Vergleichsmitteln getroffenen
Entscheidung der erste und zweite Zustand angenommen. In 4 bezeichnet
das Bezugssymbol t2 das zweite vorgegebene Zeitintervall, und das
Bezugssymbol Vt bezeichnet das mit dem zweiten vorgegebenen Zeitintervall
assoziierte elektrische Potential.
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Wenn
die Mikrocomputereinheit 12 zufällig nicht mehr reagiert, nimmt
die Mikrocomputereinheit 12 den Nichtnormalzustand an,
in dem das Positionssignal und das Normalzustandssignal von der
Mikrocomputereinheit 12 nicht erzeugt werden. Das führt dazu,
dass das von den Intervallmessmitteln der Steuerzustands-Einstelleinheit 29 gemessene Überlappungszeitintervall
größer als
das zweite vorgegebene Zeitintervall wird. Die Kamera-Antriebssteuereinheit 27 wird
dann von der Steuerzustands-Einstelleinheit 29 so
eingestellt, dass sie den zweiten Steuerzustand zu dem Zeitpunkt
annimmt, der beispielsweise durch das Bezugssymbol T in 4 verkörpert wird.
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Wenn
die Kamera-Antriebssteuereinheit 27 von der Steuerzustands-Einstelleinheit 29 so
eingestellt wird, dass sie den zweiten Steuerzustand annimmt, wird
die Kamera-Antriebseinheit 17 von der Kamera-Antriebssteuereinheit 27 so
gesteuert, dass sie die Kamera-Einheit 3 so antreibt, dass
sie in Eingriff mit der Rücksetzeinheit 13 kommt,
damit die Rücksetzeinheit 13 die
Mikrocomputereinheit 12 so zurücksetzt, dass sie den Normalzustand
aus dem Nichtnormalzustand annimmt.
-
Wie
aus der vorstehenden Beschreibung hervorgehen dürfte, kann die erste bevorzugte
Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Überwachungskameravorrichtung
automatisch zurückgesetzt
werden, ohne dass sie von einem Bediener bedient wird, wenn die
Mikrocomputereinheit, die Teil der Überwachungskameravorrichtung
ist, nicht mehr reagiert, wodurch die erste bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Überwachungskameravorrichtung
gegenüber
dem Stand der Technik den Vorteil hat, dass sie die Bedienungszeit
verkürzt
und die für
den Bediener schwierige Aufgabe, die Mikrocomputereinheit zurückzusetzen,
erleichtert.
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Vorstehend
ist zwar die erste bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Überwachungskameravorrichtung
beschrieben worden, aber diese Ausführungsform kann durch die zweite
und dritte bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Überwachungskameravorrichtung
ersetzt werden, um die Ziele der vorliegenden Erfindung zu erreichen.
Nachstehend werden die zweite und dritte bevorzugte Ausführungsform
der Überwachungskameravorrichtung
beschrieben.
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In
den 5 bis 7 der Zeichnungen ist die zweite
bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Überwachungskameravorrichtung dargestellt.
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Die
zweite bevorzugte Ausführungsform
der Überwachungskameravorrichtung
ist in den 5 und 6 mit dem
Bezugssymbol 41 dargestellt und weist ein feststehendes
Teil 42, eine Kamera-Einheit 43 zum Aufnehmen
eines Bilds eines bestimmten Objekts und eine Kamerahaltegruppe 44 zum
Halten der Kamera-Einheit 43 auf. Die Kamera-Einheit 43 und
die Kamerahaltegruppe 44 bilden gemeinsam einen Kameramechanismus 50,
der in 5 gezeigt ist. Das feststehende Teil 42 hat
eine Vielzahl von Schraubenlöchern,
die jeweils eine Schraube durchlassen, um das feststehende Teil 42 an
einer nicht dargestellten Kamera-Konstruktion zu befestigen. Die
Kamera-Einheit 43 weist ein Objektiv 45 mit einer Lichtachse 45a und
eine ladungsträgergekoppelte-Bauelemente-Einheit
mit einer Vielzahl von ladungsträgergekoppelten
Bauelementen auf, die Licht, das durch das Objektiv 45 empfangen
wird, in ein Bildsignal umwandeln sollen.
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Die
Kamerahaltegruppe 44 weist eine Halterwelle 46,
ein Halterteil 47, eine Kamerawelle 48 und ein
Kanalteil 49 auf. Die Halterwelle 46 hat einen
ersten Endteil, der mit dem feststehenden Teil 42 drehbar
verbunden ist, und einen zweiten Endteil, der mit dem Halterteil 47 fest
verbunden ist. Die Halterwelle 46 hat eine Halterdrehachse 46a und
ist um die Halterdrehachse 46a in Bezug auf das feststehende
Teil 42 drehbar, wie anhand eines Pfeils 46b in 6 erkennbar
ist. Die Kamerawelle 48 hat einen festen Endteil, der an
dem Halterteil 47 drehbar gestützt ist, und einen freien Endteil,
der von dem Halterteil 47 ausgeht. Die Kamerawelle 48 hat
eine Kameradrehachse 48a und ist um die Kameradrehachse 48a in Bezug
auf das Halterteil 47 drehbar, wie anhand eines Pfeils 48b in 6 erkennbar
ist. Bei dieser Ausführungsform
steht die Kameradrehachse 48a der Kamerawelle 48 senkrecht
auf der Halterdrehachse 46a der Halterwelle 46.
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Das
Halterteil 47 hat im Querschnitt die Form eines L und hat
einen ersten Plattenteil 47a mit einer Fläche, die
parallel zu der des feststehenden Teils 42 verläuft, und
einen zweiten Plattenteil 47b, der in einem Stück mit dem
ersten Plattenteil 47a so ausgebildet ist, dass eine Fläche senkrecht
auf der Fläche des
ersten Plattenteils 47a steht. Das Kanalteil 49 ist sicher
an dem freien Endteil der Kamerawelle 48 befestigt, um
die Kamera-Einheit 43 zu halten. Die Kamera-Einheit 43 ist
in Bezug auf das feststehende Teil 42 zu einer bestimmten
Position und Stellung beweglich, die von einer Mikrocomputereinheit
entschieden und gesteuert wird, was aus der späteren Beschreibung hervorgeht.
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Die Überwachungskameravorrichtung 41 weist
weiterhin eine Mikrocomputereinheit 52 zum Erzeugen eines
Positionssignals, das die bestimmte Position und Stellung anzeigt,
und eine Leiterplatte 51 zum Montieren der Mikrocomputereinheit 52 auf. Die
Leiterplatte 51 ist zwar in 6 zum besseren Verständnis vom
Halterteil 47 demontiert gezeigt, aber die Leiterplatte 51 ist
an dem Halterteil 47 sicher befestigt.
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Die
Mikrocomputereinheit 52 ist so betreibbar, dass sie zwei
verschiedene Betriebszustände annimmt,
die einen Normalzustand, um ein Normalzustandssignal zu erzeugen,
das den Normalzustand für
jedes erste vorgegebene Zeitintervall anzeigt, und einen Nichtnormalzustand,
um das Positionssignal nicht zu erzeugen, umfassen. Die Mikrocomputereinheit 52 nimmt
beispielsweise den Nichtnormalzustand an, wenn die Mikrocomputereinheit 52 zufällig nicht
mehr reagiert.
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Die Überwachungskameravorrichtung 41 weist
weiterhin Folgendes auf: eine Rücksetzeinheit 53 zum
Rücksetzen
der Mikrocomputereinheit 52 aus dem Nichtnormalzustand
in den Normalzustand; einen E/A-Anschluss 55, der auf die
Leiterplatte 51 montiert ist und so eingerichtet ist, dass
er von einem externen Steuergerät 56 einen
Betriebsbefehl an die Mikrocomputereinheit 52 sendet, damit
die Mikrocomputereinheit 52 so arbeitet, dass sie das Positionssignal
erzeugt; eine Kamera-Antriebseinheit 57 zum Antreiben der
Kamera-Einheit 43 in einer Weise, dass sie sich um die
Kameradrehachse 48a in Bezug auf das Halterteil 47 dreht;
und eine Halter-Antriebseinheit 58 zum Antreiben des Halterteils 47 in
einer Weise, dass es sich um die Halterdrehachse 46a in Bezug
auf das feststehende Teil 42 dreht. Die Rücksetzeinheit 53 wird
von dem feststehenden Teil 42 sicher gestützt.
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Die
Kamera-Antriebseinheit 57 weist Folgendes auf: einen Kamera-Elektromotor 59,
der sicher an dem Halterteil 47 befestigt ist; ein Kamera-Antriebsrad 60,
das von dem Kamera-Elektromotor 59 angetrieben wird; ein
Kamera-Abtriebsrad 61, das in einem Stück mit der Kamerawelle 48 verbunden
ist, um mit dem Kamera-Antriebsrad 60 in Eingriff gebracht
zu werden, um von dem Kamera-Antriebsrad 60 angetrieben
zu werden; und einen Kameracodierer 62 zum Zählen und
Codieren der Drehzahl des Kamera-Elektromotors 59. Das
Kamera-Antriebsrad 60 hat eine Zähnezahl, die kleiner als die
des Kamera-Abtriebsrads 61 ist, um die Umdrehung der Kamerawelle 48 zu
verringern. Vorzugsweise werden der Kamera-Elektromotor 59 und
der Kameracodierer 62 gemeinsam von einem Schrittmotor
gebildet.
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Die
Halter-Antriebseinheit 58 weist Folgendes auf: einen Halter-Elektromotor 63,
der sicher an dem feststehenden Teil 42 befestigt ist;
ein Halter-Antriebsrad 64, das von dem Halter-Elektromotor 63 angetrieben
wird; ein Halter-Abtriebsrad 65, das in einem Stück mit der
Halterwelle 46 verbunden ist, um mit dem Halter-Antriebsrad 64 in
Eingriff gebracht zu werden, um von dem Halter-Antriebsrad 64 angetrieben
zu werden; und einen Haltercodierer 66 zum Zählen und
Codieren der Drehzahl des Halter-Elektromotors 63.
Das Halter-Antriebsrad 64 hat eine Zähnezahl, die kleiner als die
des Halter-Abtriebsrads 65 ist,
um die Umdrehung der Halterwelle 46 zu verringern. Vorzugsweise
werden der Halter-Elektromotor 63 und der Haltercodierer 66 gemeinsam
von einem Schrittmotor gebildet.
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Die Überwachungskameravorrichtung 41 weist
weiterhin Folgendes auf: eine Kamera-Antriebssteuereinheit 67, die
auf die Leiterplatte 51 montiert ist und so eingerichtet
ist, dass sie die Kamera-Antriebseinheit 57 so steuert,
dass die Kamera-Antriebseinheit 57 die Kamera-Einheit 43 so
antreibt, dass sie sich um die Kameradrehachse 48a in Bezug
auf das Halterteil 47 dreht; und eine Halter-Antriebssteuereinheit 68,
die auf die Leiterplatte 51 montiert ist und so eingerichtet
ist, dass sie die Halter-Antriebseinheit 58 so steuert,
dass die Halter-Antriebseinheit 58 das Halterteil 47 so
antreibt, dass es sich um die Halterdrehachse 46a in Bezug
auf das feststehende Teil 42 zu der bestimmten Position
und Stellung dreht, die durch das von der Mikrocomputereinheit 52 erzeugte
Positionssignal verkörpert
werden.
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Die
Kamera-Antriebssteuereinheit 67 und die Halter-Antriebssteuereinheit 68 sind
jeweils so betreibbar, dass sie zwei verschiedene Steuerzustände annehmen,
die einen ersten Steuerzustand, in dem die Kamera-Einheit 43 so
angetrieben wird, dass sie sich zu der bestimmten Position und Stellung
bewegt, die durch das von der Mikrocomputereinheit 52 erzeugte
Positionssignal verkörpert
werden, und einen zweiten Steuerzustand, in dem die Kamera-Einheit 43 so
angetrieben wird, dass sie in Eingriff mit der Rücksetzeinheit 53 kommt,
damit die Mikrocomputereinheit 52 zurückgesetzt wird, umfassen. Die
Kamera-Einheit 43 hat einen Überwachungsbereich, in dem
die Kamera-Einheit 43 jeweils von der Kamera-Antriebseinheit 57 und
der Halter-Antriebseinheit 58 so angetrieben wird, dass
sie sich in Bezug auf das feststehende Teil 42 bewegen, um
ein Bild des bestimmten Objekts aufzunehmen, und einen Nichtüberwachungsbereich,
in dem die Kamera-Einheit 43 von der Kamera-Antriebseinheit 57 und
der Halter-Antriebseinheit 58 so angetrieben wird, dass
sie sich in Bezug auf das feststehende Teil 42 so bewegt,
dass sie außerhalb
der Überwachungsbereichs
in Eingriff mit der Rücksetzeinheit 53 kommt.
Bei dieser Ausführungsform
ist der Überwachungsbereich
als Bereich definiert, in dem die Lichtachse 45a des Objektivs 45 der
Kamera-Einheit 43 durch einen Rahmen 45b geht,
während
der Nichtüberwachungsbereich
als Bereich außerhalb des Überwachungsbereichs
definiert ist.
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Die Überwachungskameravorrichtung 41 weist
weiterhin eine auf die Leiterplatte 51 montierte Steuerzustands-Einstelleinheit 69 auf.
Die Steuerzustands-Einstelleinheit 69 ist so betreibbar,
dass sie die Kamera-Antriebssteuereinheit 67 und die Halter-Antriebssteuereinheit 68 jeweils
so einstellt, dass sie den ersten Steuerzustand annehmen, wenn sie das
Normalzustandssignal von der Mikrocomputereinheit 52 innerhalb
eines zweiten vorgegebenen Zeitintervalls, das länger als des erste vorgegebene Zeitintervall
ist, empfangen, während
sie die Kamera-Antriebssteuereinheit 67 und die Halter-Antriebssteuereinheit 68 jeweils
so einstellt, dass sie den zweiten Steuerzustand annehmen, wenn
sie das Normalzustandssignal von der Mikrocomputereinheit 52 nicht
innerhalb des zweiten vorgegebenen Zeitintervalls empfangen.
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Die
Steuerzustands-Einstelleinheit 69 weist Folgendes auf:
Signalempfangsmittel zum Empfangen des von der Mikrocomputereinheit 52 erzeugten Normalzustandssignals;
Intervallmessmittel zum Messen eines Überlappungszeitintervalls,
das zu dem Zeitpunkt beginnt, zu dem das Normalzustandssignal von
den Signalempfangsmitteln empfangen wird; und Zeitintervall-Vergleichsmittel
zum Vergleichen des Überlappungszeitintervalls
und des zweiten vorgegebenen Zeitintervalls und zum Entscheiden aufgrund
des Vergleichs des Überlappungszeitintervalls
und des zweiten vorgegebenen Zeitintervalls, ob das Überlappungszeitintervall
länger
als das zweite vorgegebene Zeitintervall ist oder nicht.
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Wie
am besten in 7 zu erkennen ist, weisen die
Intervallmessmittel Folgendes auf: einen Kondensator 72 zum
Speichern einer elektrischen Ladung in dem Kondensator 72,
wobei der Kondensator 72 ein erstes elektrisches Potential,
das mit dem Überlappungszeitintervall
assoziiert ist, hat und so gestaltet ist, dass er zwei verschiedene
Zustände annimmt,
die einen ersten Zustand zum Speichern der elektrischen Ladung in
dem Kondensator 72 und einen zweiten Zustand zum Entladen
der elektrischen Ladung umfassen; und einen ersten Widerstand 73,
damit der Kondensator 72 die elektrische Ladung speichert.
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Die
Signalempfangsmittel weisen Folgendes auf: einen Relaisumschalter 70 zum
Umschalten des Zustands des Kondensators 72 vom ersten
Zustand in den zweiten Zustand und umgekehrt; und einen Relaisumschalter-Treiber 71 zum
Antreiben des Relaisumschalters 70, damit der Relaisumschalter 70 den
Zustand des Kondensators 72 vom ersten Zustand in den zweiten
Zustand und umgekehrt umschaltet. Der Relaisumschalter-Treiber 71 ist
so betreibbar, dass er bewirkt, dass der Relaisumschalter 70 den
Zustand des Kondensators 72 vom zweiten Zustand in den
ersten Zustand umschaltet, wenn er das Normalzustandssignal von
der Mikrocomputereinheit 52 nicht empfängt, und der Relaisumschalter 70 den
Zustand des Kondensators 72 vom ersten in den zweiten Zustand
umschaltet, wenn er das Normalzustandssignal von der Mikrocomputereinheit 52 empfängt.
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Die
Zeitintervall-Vergleichsmittel weisen einen Spannungsteiler zum
Erzeugen eines mit dem zweiten vorgegebenen Zeitintervall assoziierten zweiten
elektrischen Potentials auf. Der Spannungsteiler hat einen zweiten
Widerstand 74, der geerdet ist, und einen verbundenen dritten
Widerstand 75. Die Zeitintervall-Vergleichsmittel weisen
weiterhin einen Komparator 76 zum Vergleichen des vom Kondensator 72 erzeugten
ersten elektrischen Potentials mit dem vom Spannungsteiler erzeugten
zweiten elektrischen Potential auf. Der Komparator 76 ist
so betreibbar, dass er aufgrund des Vergleichs des ersten und zweiten
elektrischen Potentials entscheidet, ob das vom Kondensator 72 erzeugte
erste elektrische Potentials größer als
das vom Spannungsteiler erzeugte zweite elektrische Potential ist
oder nicht.
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Nachstehend
wird die Funktionsweise der Überwachungskameravorrichtung 41 unter
Bezugnahme auf die 4 bis 7 näher beschrieben.
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Wenn
die Mikrocomputereinheit 52 den Normalzustand annimmt,
werden die bestimmte Position und Stellung zunächst von der Mikrocomputereinheit 52 entschieden
und gesteuert. Das Positionssignal wird dann von der Mikrocomputereinheit 52 erzeugt, während das
Normalzustandssignal für
jedes erste vorgegebene Zeitintervall von der Mikrocomputereinheit 52 erzeugt
wird. In 4 bezeichnet das Bezugssymbol
t1 das erste vorgegebene Zeitintervall, und die Bezugssymbole S1, S2, S3 und
S4 bezeichnen jeweils das von der Mikrocomputereinheit 52 erzeugte
Normalzustandssignal.
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Wenn
das von der Mikrocomputereinheit 52 erzeugte Positionssignal
jeweils von der Kamera-Antriebssteuereinheit 67 und
der Halter-Antriebssteuereinheit 68 empfangen wird, wird
die Kamera-Antriebseinheit 57 von
der Kamera-Antriebssteuereinheit 67 so gesteuert, dass
sie die Kamera-Einheit 43 so antreibt, dass sie sich um
die Kameradrehachse 48a in Bezug auf das Halterteil 47 zu
der bestimmten Position und Stellung dreht, die durch das Positionssignal
verkörpert
werden, und die Halter-Antriebseinheit 58 wird
von der Halter-Antriebssteuereinheit 68 so gesteuert, dass
sie das Halterteil 47 so antreibt, dass es sich um die
Halterdrehachse 46a in Bezug auf das feststehende Teil 42 zu
der bestimmten Position und Stellung dreht, die durch das Positionssignal verkörpert werden.
-
Wenn
jedoch das von der Mikrocomputereinheit 52 erzeugte Normalzustandssignal
von den Signalempfangsmitteln der Steuerzustands-Einstelleinheit 69 empfangen
wird, beginnen die Intervallmessmittel der Steuerzustands-Einstelleinheit 69 mit
der Messung des Überlappungszeitintervalls
entsprechend dem ersten elektrischen Potential, das vom Kondensator 72 der
Intervallmessmittel erzeugt wird. Das erste elektrische Potential
ist durch das Bezugssymbol d in 4 dargestellt.
Das von den Intervallmessmitteln gemessene Überlappungszeitintervall wird
dann von den Zeitintervall-Vergleichsmitteln
der Steuerzustands-Einstelleinheit 69 mit dem zweiten vorgegebenen
Zeitintervall verglichen. Wenn von den Zeitintervall-Vergleichsmitteln
aufgrund des Vergleichs des Überlappungszeitintervalls
mit dem zweiten vorgegebenen Zeitintervall entschieden wird, dass
das Überlappungszeitintervall
größer als
das zweite vorgegebene Zeitintervall ist, werden von der Kamera-Antriebssteuereinheit 67 und
der Halter-Antriebssteuereinheit 68 aufgrund der Ergebnisse
der von den Zeitintervall-Vergleichsmitteln getroffenen Entscheidung
der erste und zweite Zustand angenommen. In 4 bezeichnet
das Bezugssymbol t2 das zweite vorgegebene Zeitintervall, und das
Bezugssymbol Vt bezeichnet das mit dem zweiten vorgegebenen Zeitintervall
assoziierte elektrische Potential.
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Wenn
die Mikrocomputereinheit 52 zufällig nicht mehr reagiert, nimmt
die Mikrocomputereinheit 52 den Nichtnormalzustand an,
in dem das Positionssignal und das Normalzustandssignal von der
Mikrocomputereinheit 52 nicht erzeugt werden. Das führt dazu,
dass das von den Intervallmessmitteln der Steuerzustands-Einstelleinheit 69 gemessene Überlappungszeitintervall
größer als
das zweite vorgegebene Zeitintervall wird. Die Kamera-Antriebssteuereinheit 67 und
die Halter-Antriebssteuereinheit 68 werden dann jeweils
von der Steuerzustands-Einstelleinheit 69 so eingestellt,
dass sie den zweiten Steuerzustand zu dem Zeitpunkt annehmen, der
beispielsweise durch das Bezugssymbol T in 4 verkörpert wird.
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Wenn
die Kamera-Antriebssteuereinheit 67 und die Halter-Antriebssteuereinheit 68 jeweils
von der Steuerzustands-Einstelleinheit 69 so eingestellt werden,
dass sie den zweiten Steuerzustand annehmen, wird die Kamera-Antriebseinheit 57 von
der Kamera-Antriebssteuereinheit 67 so gesteuert, dass
sie die Kamera-Einheit 43 so antreibt, dass sie sich um die
Kameradrehachse 48a in Bezug auf das Halterteil 47 dreht,
und die Halter-Antriebseinheit 58 wird von der Halter-Antriebssteuereinheit 68 so
gesteuert, dass sie das Halterteil 47 so antreibt, dass
es sich um die Halterdrehachse 46a in Bezug auf das feststehende
Teil 42 dreht. Die Kamera-Einheit 43 wird dann so
angetrieben, dass sie in Eingriff mit der Rücksetzeinheit 53 kommt,
damit die Rücksetzeinheit 53 die Mikrocomputereinheit 52 so
zurücksetzt,
dass sie den Normalzustand aus dem Nichtnormalzustand annimmt.
-
Wie
aus der vorstehenden Beschreibung hervorgehen dürfte, kann die zweite bevorzugte
Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Überwachungskameravorrichtung
automatisch zurückgesetzt
werden, ohne dass sie von einem Bediener bedient wird, wenn die
Mikrocomputereinheit, die Teil der Überwachungskameravorrichtung
ist, nicht mehr reagiert, wodurch die zweite bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Überwachungskameravorrichtung
gegenüber
dem Stand der Technik den Vorteil hat, dass sie die Bedienungszeit
verkürzt
und die für
den Bediener schwierige Aufgabe, die Mikrocomputereinheit zurückzusetzen,
erleichtert.
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Die
dritte bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Überwachungskameravorrichtung
ist in den 8 und 9 der Zeichnungen
dargestellt. Die Bestandteile oder Teile der in den 8 und 9 gezeigten
dritten bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Überwachungskameravorrichtung
sind mit Ausnahme der in der nachstehenden Beschreibung genannten
Bestandteile oder Teile genau die Gleichen wie die der in den 1 und 2 gezeigten
ersten bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Überwachungskameravorrichtung.
Daher werden nachstehend nur die Bestandteile oder Teile der dritten
bevorzugten Ausführungsform
der Überwachungskameravorrichtung
näher beschrieben,
die von denen der ersten bevorzugten Ausführungsform der Überwachungskameravorrichtung
abweichen. Die Bestandteile oder Teile der dritten bevorzugten Ausführungsform
der Überwachungskameravorrichtung,
die genau die Gleichen wie die der ersten bevorzugten Ausführungsform
der Überwachungskameravorrichtung
sind, haben die gleichen Bezugssymbole und Legenden wie die der
ersten bevorzugten Ausführungsform
der Überwachungskameravorrichtung
in den 1 und 2, und werden nicht beschrieben, um
eine eintönige
Wiederholung zu vermeiden.
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Die
nachstehende Beschreibung betrifft die Bestandteile oder Teile der
dritten bevorzugten Ausführungsform
der Überwachungskameravorrichtung, die
von denen der ersten bevorzugten Ausführungsform der Überwachungskameravorrichtung
verschieden sind.
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Die
dritte bevorzugte Ausführungsform
der Überwachungskameravorrichtung
ist in den 8 und 9 mit dem
Bezugssymbol 81 dargestellt und weist das feststehende
Teil 2, die Kamera-Einheit 3, die Kamerahaltegruppe 4,
die Leiterplatte 11, die Mikrocomputereinheit 12,
die Rücksetzeinheit 13,
den Eingabe/Ausgabe-Anschluss 15, die Kamera-Antriebseinheit 17,
die Halter-Antriebseinheit 18, die Kamera-Antriebssteuereinheit 27,
die Halter-Antriebssteuereinheit 28 und die Steuerzustands-Einstelleinheit 29 auf,
die alle den gleichen Aufbau wie die in den 1 und 2 gezeigte
erste bevorzugte Ausführungsform
der Überwachungskameravorrichtung
haben, und daher wird ihr Aufbau nachstehend nicht beschrieben.
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Die Überwachungskameravorrichtung 81 weist
weiterhin eine Betriebszustands-Einstelleinheit 82 zum
selektiven Einstellen der Mikrocomputereinheit 12 in einer
Weise, dass sie den Normal- und den Nichtnormalzustand annimmt,
auf. Vorzugsweise wird die Betriebszustands-Einstelleinheit 82 von
einem Teil des externen Steuergeräts 16 gebildet. Weiterhin
stellt die Betriebszustands-Einstelleinheit 82 die Mikrocomputereinheit 12 vorzugsweise
wiederholt so ein, dass sie den Normal- und Nichtnormalzustand in
einem vorgegebenen Zeitintervall mit zwei verschiedenen Zeitintervallen
einnimmt, die ein erstes Zeitintervall, in dem die Mikrocomputereinheit 12 so
eingestellt wird, dass sie den Normalzustand annimmt, und ein zweites
Zeitintervall, in dem Mikrocomputereinheit 12 so eingestellt
wird, dass sie den Nichtnormalzustand annimmt, umfassen. In diesem Fall
können
die Betriebszustands-Einstelleinheit 82 und die Mikrocomputereinheit 12 aus
einem Stück bestehen.
-
Nachstehend
wird die Funktionsweise der Überwachungskameravorrichtung 81 unter
Bezugnahme auf die 7 und 8 näher beschrieben. Die
nachstehende Beschreibung bezieht sich auf die Funktionsweise der
Bestandteile der dritten bevorzugten Ausführungsform der Überwachungskameravorrichtung,
die von denen der ersten bevorzugten Ausführungsform der Überwachungskameravorrichtung
verschieden sind.
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Wenn
die Mikrocomputereinheit 12 den Normalzustand annimmt,
wenn die Mikrocomputereinheit 12 von der Betriebszustands-Einstelleinheit 82 so
eingestellt wird, dass sie den Nichtnormalzustand annimmt, nimmt
die Mikrocomputereinheit 12 den Nichtnormalzustand an,
bei dem das Positionssignal und das Normalzustandssignal von der
Mikrocomputereinheit 12 nicht erzeugt werden. Das führt dazu, dass
das von den Intervallmessmitteln der Steuerzustands-Einstelleinheit 29 gemessene Überlappungszeitintervall
größer als
das zweite vorgegebene Zeitintervall wird. Die Kamera-Antriebssteuereinheit 27 wird
dann von der Steuerzustands-Einstelleinheit 29 so eingestellt,
dass sie den zweiten Steuerzustand annimmt.
-
Wenn
die Kamera-Antriebssteuereinheit 2 von der Steuerzustands-Einstelleinheit 29 so
eingestellt wird, dass sie den zweiten Steuerzustand annimmt, wird
die Kamera-Antriebseinheit 17 von der Kamera-Antriebssteuereinheit 27 so
gesteuert, dass sie die Kamera-Einheit 3 so antreibt, dass
sie in Eingriff mit der Rücksetzeinheit 13 kommt,
damit die Rücksetzeinheit 13 die
Mikrocomputereinheit 12 so zurücksetzt, dass sie den Normalzustand
aus dem Nichtnormalzustand annimmt.
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Wie
aus der vorstehenden Beschreibung hervorgehen dürfte, hat die dritte bevorzugte
Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Überwachungskameravorrichtung
die gleichen Vorzüge
wie die erste bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Überwachungskameravorrichtung,
und die dritte bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Überwachungskameravorrichtung
kann die Funktion der automatischen Rücksetzung prüfen, ohne
dass sie von einem Bediener bedient wird, wenn die Mikrocomputereinheit,
die Teil der Überwachungskameravorrichtung
ist, nicht mehr reagiert.
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Die
vorliegende Erfindung ist zwar anhand der speziellen Ausführungsformen
dargestellt und beschrieben worden, aber es ist zu beachten, dass die
Erfindung nicht auf die Einzelheiten der dargestellten Anordnungen
beschränkt
ist, sondern dass Änderungen
und Modifikationen vorgenommen werden können, ohne vom Schutzumfang
der beigefügten
Ansprüche
abzuweichen.