DE4324326A1 - Dynamische Widerstandseinrichtung für physiologisches Übungsgerät - Google Patents
Dynamische Widerstandseinrichtung für physiologisches ÜbungsgerätInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine dynamische Wider
standseinrichtung und insbesondere eine dynamische Wider
standseinrichtung für ein physiologisches Übungsgerät.
Ein zum Körpertraining derzeit verwendetes, herkömmliches
physiologisches Übungsgerät ist in Fig. 2 gezeigt. Das
physiologische Übungsgerät M des Standes der Technik be
sitzt einen Hauptaufbau, der ein Gegengewicht oder ein
Gummikissen dazu verwendet, für den Benutzer einen be
stimmten Widerstand zu erzeugen. Ein derartiges physiolo
gisches Übungsgerät besitzt die folgenden Nachteile:
- 1. Wenn der Benutzer versucht, den Widerstand zu erhöhen oder zu erniedrigen, muß er zunächst die Übung been den und dann durch Vergrößern oder Verkleinern des angehängten Gegengewichts S eine Einstellung vorneh men. Diese Einstellung erfordert Zeit und unterbricht die Kontinuität der Übung. Dadurch wird die Wirkung der Übung in hohem Maß geschmälert.
- 2. Wenn in einem physiologischen Übungsgerät des Standes der Technik als Gegengewicht Eisenblöcke S verwendet werden, ist es für den Benutzer zu schwierig, eine genaue Einstellung vorzunehmen. Der Benutzer ist nicht in der Lage, einen dem Übungsziel entsprechen den, vorgegebenen Widerstand zu wählen. Wiederum wird die Wirkung der Übung in hohem Maß geschmälert.
- 3. Wenn das Gegengewicht auf seine Ausgangsposition zu rückfällt, erzeugt es ein lautes Geräusch, da es mit anderen Gegengewichten in Berührung gelangt. Dadurch wird nicht nur für andere Benutzer, sondern auch für den Benutzer des betrachteten Gerätes selbst ein stö rendes Geräusch erzeugt.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ei
ne dynamische Widerstandseinrichtung zu schaffen, die ei
nen einfachen Aufbau besitzt und bei der der Widerstand
der Widerstandseinrichtung genau gewählt werden kann, um
die Wirkung der Übung zu steigern.
Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine dynamische Widerstandseinrichtung zu schaffen, bei
der der Widerstand über eine Computerkonsole im voraus
bestimmt werden kann.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß gelöst durch eine
dynamische Widerstandseinrichtung mit den im Anspruch 1
angegebenen Merkmalen.
Die erfindungsgemäße dynamische Widerstandseinrichtung
enthält in einer bevorzugten Ausführungsform einen
Gleichstrommotor. Da das Drehmoment des Motors zum Strom
des Motors in einer linearen Beziehung steht, kann das
Drehmoment durch die folgende Gleichung bestimmt werden:
T = K×O×N×I, wobei:
K eine Konstante ist,
N die Gesamtzahl der Windungen der Spule ist,
T das Drehmoment darstellt,
O den gesamten magnetischen Fluß darstellt und
I der Strom ist.
N die Gesamtzahl der Windungen der Spule ist,
T das Drehmoment darstellt,
O den gesamten magnetischen Fluß darstellt und
I der Strom ist.
Da K, O und N Konstanten sind, folgt, daß die Beziehung
zwischen T und I linear ist. Folglich bleibt das Aus
gangsdrehmoment konstant, wenn der Motor mit einem kon
stanten Strom versorgt wird. Wenn an die Ausgangswelle
des Motors ein Drehmoment in Gegenrichtung angelegt wird,
dreht sich die Welle des Motors in Gegenrichtung. Dies
hat zur Folge, daß das durch den Eingangsstrom erzeugte
Drehmoment für den Benutzer, der gegen das Drehmoment ar
beitet, eine Widerstand bildet. Wenn das von außen ange
legte Drehmoment nicht mehr ausgeübt wird, kehrt der Mo
tor zu seiner ursprünglichen Drehrichtung zurück. Zusam
mengefaßt bedeutet dies, daß die Gegengewichte leicht
durch das vom Gleichstrommotor erzeugte Drehmoment er
setzt werden können.
Diese dynamische Widerstandseinrichtung besitzt einer
seits einen kompakten Aufbau, andererseits kann die Last
einfach gewählt werden. Außerdem verursacht die Drehung
des Gleichstrommotors nur ein sehr geringes Geräusch. So
mit kann mit der dynamischen Widerstandseinrichtung der
vorliegenden Erfindung eine sehr angenehme Übungsumge
bung für den Benutzer geschaffen werden.
Ferner kann die dynamische Widerstandseinrichtung mit ei
ner programmierbaren Steuereinrichtung verbunden sein,
mit der ein Übungsprofil gewählt werden kann. Diese Steu
ereinrichtung sendet digitale und/oder analoge Signale
aus, um den Eingangsstrom des Motors zu steuern. Darauf
hin wird der Widerstand entsprechend dem Übungsprofil
gleichmäßig geändert.
Weitere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der Erfindung
sind in den Unteransprüchen, die sich auf bevorzugte Aus
führungsformen der vorliegenden Erfindung beziehen, ange
geben.
Die Erfindung wird im folgenden anhand bevorzugter Aus
führungsformen mit Bezug auf die Zeichnungen näher erläu
tert; es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer dynamischen
Widerstandseinrichtung für ein Übungsgerät gemäß
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines mechanischen
Übungsgerätes des Standes der Technik;
Fig. 3 eine auseinandergezogene, perspektivische Ansicht
einer dynamischen Widerstandseinrichtung gemäß
der vorliegenden Erfindung;
Fig. 4 ein Schaltbild einer Computer-Steuereinrichtung
für eine erfindungsgemäße dynamische Widerstands
einrichtung;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Übungsgerätes,
in dessen hinteren Teil eine erfindungsgemäße dy
namische Widerstandseinrichtung eingebaut ist;
Fig. 6 eine zweite bevorzugte Ausführungsform einer er
findungsgemäßen dynamischen Widerstandseinrich
tung; und
Fig. 7 eine dritte bevorzugte Ausführungsform einer er
findungsgemäßen dynamischen Widerstandseinrich
tung.
Zunächst wird insbesondere auf die Fig. 1 und 3 Bezug ge
nommen. Die erfindungsgemäße dynamische Widerstandsein
richtung A1 umfaßt einen Träger 1, ein Betätigungselement
2, eine Seilwinde 3, eine Untersetzungseinrichtung 4, ein
Führungselement 5 und ein Gehäuse 6. Das Betätigungsele
ment 2, das einen Gleichstrommotor 20 und eine Ausgangs
welle 21 umfaßt, ist im Träger 1 installiert. Der Motor
20 kann mit einem der Kühlung dienenden Ventilator 200
versehen sein. Die Seilwinde 3 ist zwischen Seitenplatten
11 des Trägers 1 mittels zweier jeweils an einer der Sei
tenplatten 11 befestigter Lager 12 unterstützt. Die Seil
winde 3 enthält eine Wicklungstrommel 30 und ein Seil 31.
Von der Wicklungstrommel 30 erstrecken sich koaxial eine
erste Drehwelle 300 und eine zweite Drehwelle 301. Wenn
sich die Wicklungstrommel 30 dreht, drehen sich auch die
Drehwellen 300 und 301. Ein Ende des Seils 31 ist an der
Wicklungstrommel 30 befestigt. Somit wird das Seil 31 in
dem spiralförmigen Schlitz 311 der Wicklungstrommel 30
aufgewickelt. Die Untersetzungseinrichtung 4 enthält ein
erstes Synchronisationsrad 40 und ein zweites Synchroni
sationsrad 41, die beide mit einem Synchronisationsriemen
42 verbunden sind. Das Synchronisationsrad 40 ist an der
Ausgangswelle 21 des Motors 20 befestigt, während das
zweite Synchronisationsrad 41 an der mit der Wicklungs
trommel 30 drehfest verbundenen ersten Drehwelle 300 be
festigt ist. Wenn sich der Motor 20 dreht, wird die Seil
winde 3 über den durch das erste Synchronisationsrad 40,
das zweite Synchronisationsrad 41 und den Synchronisati
onsriemen 42 gebildeten Verbindungsmechanismus in Dreh
richtung angetrieben. Am anderen Ende des Seils ist ein
Führungselement 5 befestigt, um zu verhindern, daß das
gesamte Seil auf die Wicklungstrommel 30 gewickelt wird.
In dieser bevorzugten Ausführungsform enthält das Füh
rungselement 5 eine Anschlagplatte 50 und einen Gummiball
51. Die Anschlagplatte 50 ist an der Oberseite des Trä
gers 1 unterstützt und weist einen Schlitz 500 auf. Das
Seil 31 kann unbehindert durch den Schlitz 500 verlaufen.
Da der Durchmesser des Gummiballs 51 größer als die Brei
te des Schlitzes 500 ist, stellt der Gummiball eine Gren
ze dar, wenn das Seil 31 auf die Wicklungstrommel 30 auf
gewickelt wird. Andererseits ist an der Anschlagplatte 50
ein Griff 53 vorgesehen, um die Einrichtung leicht trans
portieren zu können. Am freien Ende des Seils 31 ist ein
Ringbeschlag 52 befestigt, wobei die Position des Ringbe
schlages 52 am Seil höher als diejenige des Gummiballs 51
ist. Der Ringbeschlag 52 kann mit einer anderen Seilver
bindung verbunden sein, etwa so, wie dies in dem herkömm
lichen Übungsgerät von Fig. 2 gezeigt ist. Der Träger 1
ist mit einer Abdeckung 6 versehen, um ihn vor Schmutz
und herabfallendem Staub zu schützen.
Wie oben bereits beschrieben, ist die Beziehung zwischen
dem Drehmoment T und dem Eingangsstrom 1 linear, so daß
das von der Welle 21 ausgegebene Drehmoment T einen kon
stanten Wert beibehält, wenn der Motor 20 mit einem sta
tionären Strom versorgt wird. Wenn der Benutzer auf den
Ringbeschlag 52 eine Zugkraft ausübt, wird das Seil 31
von der Wicklungstrommel 30 abgewickelt. Aufgrund des
durch das erste Synchronisationsrad 40, das zweite Syn
chronisationsrad 41 und den Synchronisationsriemen 42 ge
bildeten Verbindungsmechanismus wird die Zugkraft an den
Motor 20 in Form eines Gegendrehmomentes übertragen. Wenn
das Gegendrehmoment größer als das vom Motor 20 erzeugte
Drehmoment T ist, wird der Motor 20 in einer zu seiner
ursprünglichen Richtung entgegengesetzten Richtung ge
dreht. Wenn die Zugkraft nicht mehr ausgeübt wird, kehrt
der Motor 20 zu einer Drehung in der ursprünglichen Dreh
richtung zurück und wickelt das Seil 31 wieder auf die
Wicklungstrommel 30.
Die obenbeschriebene Einrichtung kann die aus Eisen
blöcken hergestellten Gegengewichte S erfolgreich erset
zen. Diese erfindungsgemäße dynamische Widerstandsein
richtung arbeitet mit geringem Geräusch und besitzt einen
einfachen Aufbau.
Außerdem ist an der Welle des zweiten Synchronisationsra
des 41 eine Buchse 70 vorgesehen, in die ein Handrad 71
eingesetzt ist, um die Wicklungstrommel 30 manuell zu
drehen und das Seil 31 auf die Wicklungstrommel 30 aufzu
wickeln.
Um das Seil 31 leicht aufzuwickeln, ist in der Nähe der
Wicklungstrommel 30 ein Führungselement 8 vorgesehen. Das
Führungselement 8 umfaßt eine Druckrolle 80, zwei Trag
stützen 81, ein Federelement 82, zwei Lagerbuchsen 83 und
eine Welle 84. Die Rolle 80 besitzt zwei Montagewellen
800, die sich nach außen erstrecken, um die Rolle 80
leicht in die Tragstützen 81 einzubauen. Im unteren Ab
schnitt der Tragstützen 81 ist jeweils eine Durchgangs
bohrung 810 vorgesehen, die im montierten Zustand auf die
Durchgangsbohrung 820 des Federelementes 82 und auf die
Durchgangsbohrung 830 der jeweiligen Lagerbuchse 83 aus
gerichtet ist. Das Federelement 82 ist zwischen den Trag
stützen 81 so eingesetzt, daß es die Welle 84 umgibt.
Wenn sich die Tragstütze 81 um die Welle 84 dreht, er
zeugt das Federelement 82 für die Tragstütze 81 eine
Rückstellkraft. Durch diese Anordnung ist die Rolle 80
mit dem um die Wicklungstrommel 30 gewickelten Seil in
ständigem Kontakt, wodurch das Seil 31 in den Schlitz 311
gepreßt wird.
Um die dynamische Widerstandseinrichtung A1 leicht zu
steuern, sind eine Steuerschaltungseinrichtung 90 und ein
Codierer 91 vorgesehen. Die Steuerschaltungseinrichtung
90 ist auf einer gedruckten Leiterplatte 100 angebracht,
die am Träger 1 installiert ist. In Fig. 4 ist eine be
vorzugte Ausführungsform der Steuerschaltungseinrichtung 90
gezeigt. Diese Steuerschaltung 90 ist so beschaffen,
daß sie den Eingangsstrom 1 des Motors 20 so einstellt,
daß das vom Motor 20 erzeugte Drehmoment T angepaßt wird.
Diese Einstellung kann über eine Steuerkonsole 900 vorge
nommen werden, mit der ein vorgegebenes Übungsprofil ein
gegeben werden kann. Die Steuerschaltungseinrichtung 90
enthält die Steuerkonsole 900, einen Digital-/Analog
umsetzer D/A, einen Puffer U1, einen ersten Kompa
rator U2, einen zweiten Komparator U3, einen Treibertran
sistor Q1, drei Leistungstransistoren Q2-Q4, eine Frei
laufdiode D1, einen Filterkondensator C1, zwei Überspan
nungsableiter MOV1-2, einen Transformator T1, zwei ge
steuerte Siliciumgleichrichter SCR1-2, zwei Gleichrich
terdioden D2 und eine Triggerschaltung TC. Die SCR1-2 und
die D2-3 bilden zusammen einen Brückengleichrichter, der
für den Motor 20 einen Strom bereitstellt. Die MOV1-2
werden zum Schutz der SCR1-2 verwendet. Wenn sich der Mo
tor 20 in Gegenrichtung dreht, wird eine induzierte Span
nung erzeugt, die über Q2-Q4 und D1 eine Schleife bildet.
Der Codierer 91 enthält ein Gehäuse 910, einen Meßfühler
911, ein erstes Zahnrad 912, ein zweites Zahnrad 913, ei
nen Magneten 914 und eine Verbindungsstange 915. Das er
ste Zahnrad 912 ist an der zweiten Drehwelle 301 der
Wicklungstrommel 30 angebracht. Es wird zusammen mit der
Verbindungsstange 915 und dem Magneten 914 gedreht, wobei
der Magnet 914 an seiner Umfangsfläche hunderte von ma
gnetischen Polen besitzt. Die Verbindungsstange 915 ist
im Gehäuse 910 eingesetzt und bewirkt einen Eingriff des
ersten Zahnrades 912 mit dem zweiten Zahnrad 913. Der
Meßfühler 911 ist so beschaffen, daß er das Magnetfeld
des Magneten 914 erfassen kann und ein Erfassungssignal
an den Eingangsanschluß der Steuerkonsole 900 schickt,
wobei dieses Signal als Parameter verwendet wird, um eine
äquivalente Übungsleistung und die verbrauchten Kalorien
zu berechnen.
Die Steuerkonsole 900 gibt an den Digital-/Analogumsetzer
D/A ein 8-Bit-Signal aus. Dieses Signal wird in analoger
Form zum Puffer U1 und zum ersten Komparator U2 ge
schickt. Wenn der erste Komparator U2 dieses Signal emp
fängt, vergleicht er dieses Signal mit dem vom Motor 20
ausgegebenen Rückkopplungssignal. Wenn das analoge Signal
größer als das Rückkopplungssignal ist, bedeutet dies,
daß der Strom 1 des Motors 20 niedriger als ein vorgege
bener Strom ist. Dann ist der Ausgang des ersten Kompara
tors U2 hoch, wodurch Q1 und Q2-Q4 auf Durchlaß geschal
tet werden. Der Strom fließt durch Ausgleichswiderstände
R4 bis R6 und durch einen Rückkopplungswiderstand R7.
Dieses Signal wird über den Verbindungspunkt A rückgekop
pelt, um das Rückkopplungssignal zu erhöhen. Wenn das
Rückkopplungssignal größer als das analoge Signal ist,
gibt der erste Komparator U2 eine Nullspannung aus, wo
durch Q1-Q4 gesperrt werden und das Stromrückkopplungssi
gnal abgesenkt wird. Durch diese Anordnung wird der an
den Motor 20 gelieferte Strom konstant gehalten.
Andererseits ist der zweite Komparator U3 so beschaffen,
daß er die Triggerschaltung TC der SCR steuert. Er ver
wendet den Impulstransformator T1 dazu, den Zündwinkel
der SCR zu steuern. Zwischen dem Emitter und dem Kollek
tor von Q2-Q4 tritt ein hoher Spannungsabfall auf, durch
den die Leistungstransistoren Wärme erzeugen und Energie
verschwenden. Folglich wird der zweite Komparator U3 dazu
verwendet, die Spannung zwischen dem Emitter und dem Kol
lektor auf einem niedrigen Pegel zu halten, um den Ver
brauch der Leistungstransistoren Q2-Q4 zu verringern.
Bisher ist die dynamische Widerstandseinrichtung der vor
liegenden Erfindung beschrieben worden. In Fig. 5 ist ein
Übungsgerät gezeigt, in das eine erfindungsgemäße dynami
sche Widerstandseinrichtung A1 eingebaut ist, die den Ei
senblock S vollständig ersetzen kann. Das Zugseil Y des
Übungsgerätes M kann mit dem Seil 31 über den Ringbe
schlag 52 verbunden sein. Wenn die Drehrichtung der Seil
winde 3 zu derjenigen des Motors 20 entgegengesetzt ist,
erzeugt der Motor 20 für die Seilwinde 3 ein Gegendrehmo
ment. Diese Gegenkraft ähnelt derjenigen des Eisenblocks
S oder eines elastischen Elementes. Sie besitzt jedoch
die Eigenschaft, eine ruhige Umgebung nicht zu stören,
was mit herkömmlichen Widerstandseinrichtungen nicht er
zielt werden konnte. Außerdem kann das Übungsprofil über
eine Steuerkonsole 900 im voraus bestimmt werden, weshalb
der Benutzer ohne Unterbrechung Sport betreiben kann, wo
bei der Widerstand während der gesamten Übungsperiode ge
ändert werden kann.
Da die dynamische Widerstandseinrichtung A1 leicht einge
baut oder ausgebaut werden kann, ist sie für den Benutzer
ausgezeichnet geeignet. Sie kann leicht von einem physio
logischen Übungsgerät zu einem anderen transportiert wer
den, so daß der Benutzer mehr Wahlmöglichkeiten hat.
In Fig. 6 ist eine zweite bevorzugte Ausführungsform der
erfindungsgemäßen dynamischen Widerstandseinrichtung ge
zeigt. In dieser Ausführungsform ist zwischen der vom
Synchronisationsriemen 42 angetriebenen Untersetzungsein
richtung 4 und der Seilwinde 3 ein Sonnenrad-Planetenrad-
Getriebesystem 4a angebracht. Das Sonnenrad-Planetenrad-
Getriebesystem schafft ein höheres Drehmoment und besitzt
ein höheres Untersetzungsverhältnis. Es kann in Übungsge
räten installiert werden, bei denen ein größeres Drehmo
ment erforderlich ist.
In Fig. 7 ist eine dritte bevorzugte Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung gezeigt, in der das Untersetzungs
getriebegehäuse 4a direkt vom Motor 20 angetrieben wird
und in der folglich der Synchronisationsriemen 42 wegge
lassen ist. Durch diese Anordnung kann die Höhe der dyna
mischen Widerstandseinrichtung A1 stark verringert wer
den. Diese Ausführungsform kann in Übungsgeräten verwen
det werden, die nur einen geringen Platzbedarf haben.
Obwohl die vorliegende Erfindung lediglich anhand bevor
zugter Ausführungsformen beschrieben worden ist, können
vom Fachmann selbstverständlich verschiedene Änderungen
und Abwandlungen vorgenommen werden, ohne vom Geist und
vom Umfang der Erfindung abzuweichen, der in den folgen
den Patentansprüchen definiert ist.
Claims (10)
1. Dynamische Widerstandseinrichtung für ein Übungs
gerät,
gekennzeichnet durch
einen Träger (1);
ein Betätigungselement (2), das im Träger (1) an gebracht ist und einen Motor (20) mit einer Ausgangswelle (21) enthält;
eine Seilwinde (3), die eine Wicklungstrommel (30) und ein Seil (31) aufweist, wobei die Wicklungstrom mel (30) durch eine erste koaxiale Drehwelle (300) und durch eine zweite koaxiale Drehwelle (301) verlängert ist, die sich infolge einer Drehung der Wicklungstrommel (30) ebenfalls drehen, wobei ein Ende des Seils (31) an der Wicklungstrommel (30) befestigt ist und das Seil (31) in einem spiralförmigen Schlitz (311) der Wicklungstrom mel (30) aufgewickelt wird;
eine Untersetzungseinrichtung (4), die ein erstes Synchronisationsrad (40), ein zweites Synchronisationsrad (41) und einen mit den beiden Synchronisationsrädern (40, 41) verbundenen Synchronisationsriemen (42) besitzt, wo bei das erste Synchronisationsrad (40) an der Ausgangs welle (21) des Motors (20) befestigt ist und wobei das zweite Synchronisationsrad (41) an der ersten Drehwelle (300) befestigt ist, die ihrerseits mit der Wicklungs trommel (30) drehfest verbunden ist;
ein Führungselement (5), das eine Anschlagplatte (50) und einen Gummiball (51) aufweist, wobei die An schlagplatte (50) an der Oberseite des Trägers (1) ange bracht ist und einen Schlitz (500) aufweist, durch den das Seil (31) unbehindert verlaufen kann, wobei der Durchmesser des Gummiballs (51) größer als die Breite des Schlitzes (500) ist, so daß der Gummiball (51) die Bewe gung des Seils (31) begrenzt, wenn dieses auf die Wick lungstrommel (30) aufgewickelt wird; und
eine Abdeckung (6), die am Träger (1) befestigt werden kann, um Schmutz und Staub abzuhalten.
einen Träger (1);
ein Betätigungselement (2), das im Träger (1) an gebracht ist und einen Motor (20) mit einer Ausgangswelle (21) enthält;
eine Seilwinde (3), die eine Wicklungstrommel (30) und ein Seil (31) aufweist, wobei die Wicklungstrom mel (30) durch eine erste koaxiale Drehwelle (300) und durch eine zweite koaxiale Drehwelle (301) verlängert ist, die sich infolge einer Drehung der Wicklungstrommel (30) ebenfalls drehen, wobei ein Ende des Seils (31) an der Wicklungstrommel (30) befestigt ist und das Seil (31) in einem spiralförmigen Schlitz (311) der Wicklungstrom mel (30) aufgewickelt wird;
eine Untersetzungseinrichtung (4), die ein erstes Synchronisationsrad (40), ein zweites Synchronisationsrad (41) und einen mit den beiden Synchronisationsrädern (40, 41) verbundenen Synchronisationsriemen (42) besitzt, wo bei das erste Synchronisationsrad (40) an der Ausgangs welle (21) des Motors (20) befestigt ist und wobei das zweite Synchronisationsrad (41) an der ersten Drehwelle (300) befestigt ist, die ihrerseits mit der Wicklungs trommel (30) drehfest verbunden ist;
ein Führungselement (5), das eine Anschlagplatte (50) und einen Gummiball (51) aufweist, wobei die An schlagplatte (50) an der Oberseite des Trägers (1) ange bracht ist und einen Schlitz (500) aufweist, durch den das Seil (31) unbehindert verlaufen kann, wobei der Durchmesser des Gummiballs (51) größer als die Breite des Schlitzes (500) ist, so daß der Gummiball (51) die Bewe gung des Seils (31) begrenzt, wenn dieses auf die Wick lungstrommel (30) aufgewickelt wird; und
eine Abdeckung (6), die am Träger (1) befestigt werden kann, um Schmutz und Staub abzuhalten.
2. Dynamische Widerstandseinrichtung gemäß Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (5)
einen Handgriff (53) für eine einfache Handhabung der Wi
derstandseinrichtung aufweist.
3. Dynamische Widerstandseinrichtung gemäß Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (5) an
einer in bezug auf das Seil (31) oberhalb des Gummiballs
(51) befindlichen Position einen Ringbeschlag (52) auf
weist.
4. Dynamische Widerstandseinrichtung gemäß Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des Seils
(31) einen Ringbeschlag (52) aufweist.
5. Dynamische Widerstandseinrichtung gemäß Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Welle des zweiten
Synchronisationsrades (41) eine Buchse (70) vorgesehen
ist und ein Handrad (71) in die Buchse (70) eingeschoben
ist, damit die Wicklungstrommel (30) manuell gedreht wer
den kann, um das Seil (31) auf die Wicklungstrommel (30)
aufzuwickeln.
6. Dynamische Widerstandseinrichtung gemäß Anspruch
1, gekennzeichnet durch eine Führungseinrichtung (8), die
in der Nähe der Wicklungstrommel (30) angeordnet ist und
versehen ist mit einer Druckrolle (80), zwei Tragstützen
(81), einem Federelement (82), zwei Lagerbuchsen (83) und
einer Welle (84), wobei die Rolle (80) zwei Einbauwellen
(800) aufweist, die sich nach außen erstrecken, um die
Rolle (80) einfach zwischen den Tragstützen (81) anzu
bringen, wobei im unteren Abschnitt der Tragstützen (81)
jeweils eine Durchgangsbohrung (810) vorgesehen ist, die
im montierten Zustand auf die Durchgangsbohrung (820) des
Federelementes (82) und auf die jeweiligen Durchgangsboh
rungen (830) der Lagerbuchsen (83) ausgerichtet sind, wo
bei das Federelement (82) zwischen den Tragstützen (81)
angeordnet ist und die Welle (84) umgibt.
7. Dynamische Widerstandseinrichtung gemäß Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Unterset
zungseinrichtung (4) und der Seilwinde (3) ein zusätzli
ches Untersetzungsgetriebegehäuse (4a) angebracht werden
kann, um ein größeres Drehmoment zu schaffen.
8. Dynamische Widerstandseinrichtung gemäß Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seilwinde (3) mit dem
Gleichstrommotor (20) verbunden sein kann.
9. Dynamische Widerstandseinrichtung gemäß Anspruch
1, gekennzeichnet durch eine Steuerschaltungseinrichtung
(90), die an einer gedruckten Leiterplatte (100) befe
stigt ist, die an einer Seitenfläche des Trägers (1) an
gebracht ist, wobei die Steuerschaltungseinrichtung (90)
mit einer Computer-Steuerkonsole (900) verbunden ist, wo
bei die von der Steuerkonsole (900) ausgegebenen analogen
und/oder digitalen Signale dazu verwendet werden, den
Strom (1) des Motors (20) einzustellen, wodurch ein un
terschiedliches Drehmoment (T) erzielt wird, so daß mit
dieser Anordnung im voraus ein Übungsprofil bestimmt und
folglich eine kontinuierliche Übung erzielt werden kann.
10. Dynamische Widerstandseinrichtung gemäß Anspruch
1, gekennzeichnet durch einen Codierer (91), der versehen
ist mit einem Gehäuse (910), einem Meßfühler (911), einem
ersten Zahnrad (912), einem zweiten Zahnrad (913), einem
Magneten (914), der an seiner Umfangsfläche hunderte von
magnetischen Polen aufweist, und einer Verbindungsstange
(915), wobei das erste Zahnrad (912) an der zweiten Dreh
welle (301) der Wicklungstrommel (30) angebracht ist, wo
bei die Drehung des ersten Zahnrades (912) eine Drehung
der Verbindungsstange (915) und des Magneten (914) be
wirkt, wobei die Verbindungsstange (915) im Gehäuse (910)
angebracht ist und das erste Zahnrad (912) und das zweite
Zahnrad (913) in einen gegenseitigen Eingriff veranlaßt,
wobei der Meßfühler (911) so beschaffen ist, daß er die
Magnetfelder des Magneten (914) erfaßt und ein Erfas
sungssignal an den Eingangsanschluß der Steuerkonsole
(900) schickt und wobei dieses Signal als Parameter ver
wendet wird, um die äquivalente Übungsleistung und die
verbrauchten Kalorien zu berechnen.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US08/074,382 US5304104A (en) | 1993-06-10 | 1993-06-10 | Dynamic resistance device for a physical exerciser |
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| DE4324326A DE4324326A1 (de) | 1993-06-10 | 1993-07-20 | Dynamische Widerstandseinrichtung für physiologisches Übungsgerät |
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