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DE60301149T2 - Faltbarer Tischtennistisch - Google Patents

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DE60301149T2
DE60301149T2 DE60301149T DE60301149T DE60301149T2 DE 60301149 T2 DE60301149 T2 DE 60301149T2 DE 60301149 T DE60301149 T DE 60301149T DE 60301149 T DE60301149 T DE 60301149T DE 60301149 T2 DE60301149 T2 DE 60301149T2
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DE
Germany
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DE60301149T
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Pierre Cornilleau
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Cornilleau SAS
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Cornilleau SAS
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B25/00Card tables; Tables for other games
    • A47B25/003Card tables; Tables for other games for table tennis

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  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
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  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)
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Description

  • Klappbare Tischtennistische sind allgemein bekannt: sie umfassen zwei Platten, die über Hebel gelenkig an einem Gestell angebracht sind, derart, dass jede Platte zwei Positionen einnehmen kann, nämlich eine vertikale Position, insbesondere zur Aufbewahrung, und eine horizontale Position.
  • Zur Verbindung der Platte mit dem Gestell existieren mehrere Verbindungselemente, bei denen Hebel oder Arme eingesetzt werden, deren Geometrien und Gelenkverbindungen an eine spezielle Kinematik der Auf-/Zusammenklappbewegungen angepasst sind.
  • In einem Bemühen um eine Reduzierung des Raumbedarfs eines Tisches in seinem Aufbewahrungszustand, d.h. im zusammengeklappten Zustand, hat man nach Mechanismen gesucht, die das Erreichen einer vertikalen Position der Platten ermöglichen, in der sie nahezu Fläche an Fläche oder auf jeden Fall so nahe wie möglich aneinandergerückt sind und in der sie sich so weit unten wie möglich befinden, damit der Schwerpunkt der Einheit am tiefsten liegt, um eine maximale Stabilität des zusammengeklappten Tisches zu erreichen.
  • Um dieses Ziel zu erreichen, ist es erforderlich, dass die dem Netz nahe Kante jeder Platte im Spielzustand des Tisches die Höhe ändern kann, was eine positionsfeste Verbindung der Platten mit dem Gestell im Bereich der genannten Kante verbietet. Ferner ist es bekannt, Verriegelungsmittel einzusetzen, die, indem sie zwischen sich zwei der die aufklappbare Struktur bildenden Elemente blockieren (einschließlich des Gestells und jeder Platte), die Funktion haben, diese Struktur zu versteifen. Diese Mittel können in ihrer Anzahl und/oder Verteilung derart sein, dass die Versteifung der Struktur sowohl in der Spielstellung des Tisches als auch in der Aufbewahrungsstellung des Tisches erreicht wird. Mittel dieser Art sind beispielsweise in dem Dokument DE-A-299 01 458 U aufgezeigt.
  • Es ist möglich, dass beim Umklappen eines Tisches die Zusammenklapp- bzw. die Aufklappbewegungen nicht ganz zu Ende gebracht werden, so dass die Struktur weder die eine noch die andere dieser Stellungen, in denen die versteifende Verriegelung zum Einsatz kommen kann, erreichen konnte. Diese Hindernisse beim Vollenden der Bewegungen werden möglicherweise vom Benutzer ignoriert, der die Struktur für verriegelt hält, obgleich sie es nicht ist. So kann sich der Tisch entweder spontan aufklappen oder er wird unter der Wirkung einer Last nahe dem Netz beginnen, sich zusammenzuklappen. Es ist klar, dass das ungewollte Öffnen eines Klapptisches einen sich in der Nähe befindlichen Nutzer verletzen kann. Ferner ist verständlich, dass, wenn es sich bei der Last auf einem geöffneten Tisch um ein Kind handelt, dieses letztgenannte zwischen die beiden Platten rutschen kann, von denen mindestens eine unter dem Gewicht des Kindes nachgeben wird, um anschließend wieder in die Horizontale zu fallen und das Kind schwer zu verletzen, indem dieses zwischen den beiden Platten eingeklemmt wird.
  • Folglich besteht ein Bedarf daran, einen klappbaren Tischtennistisch mit Sicherheitsmitteln auszustatten, die verhindern sollen, dass sich derartige Unfälle ereignen.
  • Zu diesem Zweck ist demnach das Ziel der Erfindung ein klappbarer Tischtennistisch, umfassend ein Gestell und zwei Platten, die relativ zu diesem Gestell zwischen einer horizontalen Position und einer vertikalen Position beweglich sind, wobei jede Platte mit dem Gestell über eine Konfigurationsstruktur verbunden ist, die reversibel zwischen einem ausgeklappten Zustand, welcher der horizontalen Position der Platte entspricht, und einem zusammengeklappten Zustand, welcher der vertikalen Position der Platte entspricht, umgeformt werden kann, wobei die Struktur lösbare Verriegelungsmittel umfasst, um sie in mindestens einem dieser beiden Zustände zu blockieren.
  • Gemäß einem Merkmal der Erfindung umfasst diese umformbare Struktur Anschlagmittel, die in Eingriff kommen, wenn die Konfiguration der umformbaren Struktur nahe der ist, die ihrem verriegelten Zustand entspricht, d.h. ihre Konfiguration diese dem verriegelten Zustand entsprechende Konfiguration noch nicht erreichen konnte, und die sich der Umkehrbarkeit dieser Konfiguration widersetzen. Diese Anschlagmittel stellen eine Sicherheitsvorrichtung dar, die das spontane Zusammenklappen oder das spontane Aufklappen eines Tisches verhindern, während seine Verriegelung nicht einsatzbereit ist.
  • Vorzugsweise sind die Anschlagmittel derart angeordnet, dass sie in Eingriff kommen, wenn die Konfiguration der umformbaren Struktur nahe dem ausgeklappten Zustand oder nahe dem zusammengeklappten Zustand der Struktur ist.
  • Gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist jede Platte des Tisches mit einem relativ zu jeder ihrer Schmalseiten vorstehenden Zapfen versehen, der in eine entsprechende Gleitführung eingreift, die fest mit dem Gestell verbunden ist und eine vertikale Hauptrichtung hat, wobei die oben genannten Verriegelungsmittel an jeder Schmalseite der Platte einen Riegel mit einer senkrecht zu dieser Schmalseite verlaufenden Achse umfassen, der in seiner Achsrichtung elastisch in Richtung des Gestells rückgestellt ist, das gegenüber jeder Schmalseite eine Aufnahme aufweist, die eine Schließraste zur Aufnahme des entsprechenden Riegels bildet, wenn die Struktur in mindestens einem ihrer beiden oben genannten Zustände ist. Die Anschlagmittel umfassen dann den Riegel und eine sekundäre Aufnahme, die auf der Seite der Schließraste von einer Gleitfläche für den Riegel und auf der der Schließraste gegenüberliegenden Seite von einer Anschlagschulter für den Riegel begrenzt ist. Bei einer solchen Ausführung widersetzen sich die Anschlagmittel nicht dem Fortsetzen einer Bewegung in Richtung des Verriegelungszustandes der Platte, aber, wenn das Zusammenklappen oder das Aufklappen des Tisches noch nicht ganz zu Ende gebracht wurde, werden sie sich einer Umkehrbewegung entgegen dem Zusammenklappen bzw. dem Aufklappen des Tisches widersetzen.
  • Um diesen Schutz sowohl beim Aufklappen als auch beim Zusammenklappen des Tisches zu gewährleisten, hat das Gestell eine weitere Aufnahme, die eine Schließraste zur Aufnahme des entsprechenden Riegels bildet, wenn die Struktur in ihrem anderen Zustand ist, und die Anschlagmittel umfassen eine weitere sekundäre Aufnahme, die auf der Seite der weiteren Schließraste von einer Gleitfläche für den Riegel und auf der dieser weiteren Schließraste gegenüberliegenden Seite von einer Anschlagschulter für den Riegel begrenzt ist.
  • Noch genauer hat bei dieser Ausführung jeder Zapfen die Form einer Hülse, wobei sich jeder Riegel im Inneren des Zapfens befindet und jede Schließraste und jede sekundäre Aufnahme, die diesem Riegel zugeordnet sind, sich im Boden der Gleitführung befinden, die diesem Zapfen zugeordnet ist. Auf diese Weise kann man Betätigungsmittel für diese Verriegelungs- und Anschlagmittel vorsehen, für eine Betätigung entgegen ihrer elastischen Rückstellung, die aus einem Verbindungsteil bestehen, das mit jedem Riegel verbunden ist und sich entlang der Unterseite der Platte erstreckt, sowie aus Zugmitteln zum Ziehen an diesem Verbindungsteil, die sich bis in die Nähe der äußeren Querkante der Platte erstrecken.
  • Das mit jedem Riegel verbundene Verbindungsteil ist eine einstückig mit dem Riegel ausgebildete Stange, die an ihrem dem Riegel entgegengesetzten Ende mit einer Zahnstange versehen ist, während die Zugmittel eine Stange umfassen, die verschiebbar unter der Platte gelagert und an ihrem Ende nahe der äußeren Querkante der Platte mit einem Griff und an ihrem anderen Ende mit einer Zahnstange versehen ist, die mit einem Zahnrad zusammenwirkt, das mit der Zahnstange der Stange jedes Riegels in Eingriff steht. Das Zahnrad ist drehbar in einem Führungsgehäuse zur Führung der oben genannten Zahnstangen gelagert, wobei die Dicke mindestens gleich der Summe der Breiten jeder Zahnstange ist. Und schließlich hat das Gehäuse Mittel für seine Befestigung an dem Rahmen der Platte und insbesondere an der Querstrebe dieses Rahmens, welche die Kante der Platte nahe dem Netz bildet.
  • Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger ihrer Ausführungsbeispiele.
  • Es wird auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen, in denen zeigen:
  • 1 eine vereinfachte Darstellung eines klappbaren Tischtennistisches, der mit erfindungsgemäßen Mitteln ausgestattet ist,
  • 2 eine Teilansicht der 1 von der Seite, bei der die Platten jedoch nicht in ihrer verriegelten Stellung sind,
  • 3 eine vereinfachte Ansicht eines klappbaren Tisches, die das bevorzugte Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt,
  • 4 eine Ansicht der Innenseite des Gestells des erfindungsgemäßen Tisches,
  • 5 eine Schnittansicht entlang der Linie V-V der 4,
  • 6 eine Schnittansicht eines Ausführungsdetails der Verriegelungs- und Anschlagsmittel der umformbaren Struktur des erfindungsgemäßen Tisches,
  • 7 eine vereinfachte Ansicht der Unterseite einer Klapptischplatte in ihrer Aufbewahrungsstellung,
  • 8 eine Detailansicht der Mittel zum Betätigen der Verriegelungs- und Sicherheitselemente des Tisches gemäß den 3 bis 7.
  • In 1 ist ein klappbarer Tischtennistisch teilweise dargestellt. Er umfasst zwei Platten 1, 2, wobei die Platte 1 in ihrer Spielstellung und die Platte 2 in ihrer Aufbewahrungsstellung ist. Jede dieser Platten ist mit einem Hauptgestell verbunden, das in der Figur zwei zentrale, seitliche Stützen 3 umfasst, die über nicht gezeigte Mittel verstrebt sind, wobei jede Stütze Schlitze 4, 5 zur Verschiebung von Führungszapfen 6, 7 der Platten 1 und 2 hat, die von deren Seitenrändern 1a, 2a nahe deren Kante 1b, 2b abstehen, die sich nahe der Mitte des Tisches befindet, d.h. nahe dem Netz, wenn die Platte in ihrer Spielstellung ist.
  • Auf bekannte Weise sind Arme, wie z.B. 8, zwischen jeder der Platten und jeder der Stützen des Gestells angelenkt.
  • Die 3 zeigt eine zu der der 1 ähnliche Struktur, in der die bereits beschriebenen Elemente die gleichen Bezugszeichen haben und aus der weitere Bestandteile, wie z.B. die Hebel 9 und ein zusammenklappbares hinteres Bein 10 hervorgehen, die zur umformbaren Konfigurationsstruktur gehören, die der klappbare Tisch bildet.
  • In 1 umfasst jede Stütze 3 entlang jedes Schlitzes 4 und 5 eine obere Sperrklinke 11 und eine untere Sperrklinke 12. In dieser Figur sind nur die obere Sperrklinke für den Schlitz 4 und die untere Sperrklinke für den Schlitz 5 gezeigt. Jede dieser Sperrklinken hat die Form eine Hebels, der um eine horizontale Achse 13, 14 angelenkt ist und durch ein elastisches Element, das hier in Form einer flexiblen Klinge 15, 16 dargestellt ist, in Richtung des entsprechenden Schlitzes rückgestellt wird. Die oberen Sperrklinken 11 weisen zwei Einkerbungen 17, 18 auf, die sich mit dem Führungsschlitz 4 überlagern und nach oben zeigen. Die untere Einkerbung 17 bildet einen Anschlag, der verhindert, dass der Teil des Zapfens 6, der sich außerhalb der Stütze 3 erstreckt, den Schlitz 4 nach unten durchläuft, wenn er die Einkerbung 18 nicht erreichen konnte. Im Gegensatz dazu kann dieser Zapfen 6 den Schlitz 4 weiter nach oben durchlaufen, indem er an der Schrägfläche 19 der Sperrklinke 11 gleitet, um sie entgegen der flexiblen Klinge 15 wegzudrücken, um die Einkerbung 18 zu erreichen, welche die Schließraste zur Verriegelung der Platte 1 in horizontaler Position darstellt. Die Sperrklinke 12 umfasst auf symmetrische Weise zwei Einkerbungen 20 und 21, die nach unten zeigen, wobei die erste einen Anschlag bildet, der verhindert, dass die Platte 2 herunterklappt, wenn der Zapfen 7 darin aufgenommen ist, und wobei die zweite 21 eine Schließraste zur Verriegelung der Platte 2 in vertikaler Position bildet. Die Schrägfläche 22, die sich zwischen den beiden Einkerbungen befindet, ermöglicht dem Zapfen 7 das Erreichen der Schließraste 21.
  • Die 2 zeigt für jede der Platten 1 und 2 eine gefährliche Position. In der Tat hat der fest mit der Platte 1 verbundene Zapfen 6 die Schließraste 18 nicht erreicht, da beispielsweise die Füße 10 dieser Platte auf einem Boden aufliegen, der nicht waagrecht ist oder der genau an dieser Stelle ein Hindernis aufweist, das verhindert, dass die Platte 1 ihre horizontale Position erreicht. Es ist offensichtlich, dass unter der Wirkung einer Last P sich nichts dem Gleiten des Zapfens 6 in dem Schlitz 4 widersetzt, abgesehen von der Einkerbung 17 der Sperrklinke 11, die eine Sicherheitsraste darstellt, die das Zusammenklappen der Platte 1 begrenzt. Auf gleiche, aber umgekehrte Weise zeigt die 2 die instabile Position der Platte 2, die ihre vertikale Position, in der der Zapfen 7 von der Schließraste 21 verriegelt wäre, nicht vollständig erreicht hat, so dass diesen Zapfen 7 nichts daran hindert, bei einem Umklappen der Platte 2 den Schlitz 5 entlang aufzusteigen, abgesehen von der Einkerbung 20 der Sperrklinke 12, die die ihn zurückhalten wird.
  • Die in den 1 und 2 gezeigten Sicherheitsvorrichtungen sind rein schematisch dargestellt, um die allgemeine Funktion der Mittel der Erfindung aufzuzeigen, die darin besteht, die Reversierbarkeit der Konfiguration der umformbaren Struktur, die aus jeder Platte, dem Gestell und den Hebeln einer klappbaren Tischtennisplatte gebildet ist, zu verhindern, wenn diese Konfiguration nahe einem zusammengeklappten oder einem aufgeklappten Zustand der Platte ist. Der Schutzumfang der Erfindung wird nicht verlassen, wenn man derartige Sperrklinken oder analoge Elemente beispielsweise an der Stelle der Gelenkverbindungen der Hebel 8 oder 9 mit der Platte 1 bzw. mit dem Fuß 10 vorsieht.
  • In 4 hat man zum Teil die Innenseite der Stütze 3 des Tisches der 3 dargestellt. Statt der Schlitze 4 und 5, welche die Stütze 3, wie sie beispielsweise in den 1 und 2 gezeigt ist, ganz durchsetzen, ist die Innenseite dieser Stütze mit zwei vertikalen Rinnen 34 und 35 ausgebildet. An seinem jeweiligen Ende hat der Boden jeder Rinne eine Blindöffnung 36, 37, 38, 39 und eine Aufnahme 40, 41, 42, 43, die in Richtung der Blindöffnung, an der sie angrenzt, von einer Gleitfläche 44, 45, 46, 47 sowie entgegengesetzt zu dieser Öffnung von einer Anschlagfläche 48, 49, 50, 51 begrenzt wird. Diese so ausgehöhlte Fläche wird von einer Platte 52 überdeckt, die mit zwei Öffnungen 53, 54 versehen ist, die weniger breit als die Rinnen 34 und 35 sind, außer in ihrem Mittelteil, wo diese Öffnungen bei 55 und 56 verbreitert sind. Die Rinnen und die Platte definieren auf diese Weise zwei Gleitführungen, die die Funktion der Schlitze 4 und 5 der vorhergehenden Figuren haben.
  • Wie in 6 gezeigt, bildet jede dieser Öffnungen 53, 54 eine Gleitführung für den mit einer Nut 58 versehenen Kopf 57a des Zapfens 57, der von einer Seitenkante, wie z.B. 1a der Platte 1 getragen wird. Bekanntermaßen ist die Seitenkante 1a der Platte 1 im Grunde die Außenfläche eines sich unter der Spielfläche dieser Platte befindenden Längsträgers, in den der Zapfen 57 mit Kraft eingedrückt ist und hinter dem er von einer Klinke C blockiert wird, die beispielsweise Rasten trägt, die nach Art einer Bajonettverbindung mit dem Zapfen 57 zusammenwirken. Der Zapfen 57 ist hohl, in Form einer Hülse, in deren Innerem ein Riegel 59 untergebracht ist, der durch eine Feder 60 in Richtung der Stütze 3 vorgespannt ist. Die Verbreiterungen 55 und 56 der Öffnungen 53 und 54 ermöglichen das Platzieren des mit der Nut versehenen Kopfes 57a des Zapfens 57 in den Gleitführungen. Unter der Wirkung der Feder 60 ist es offensichtlich, dass der Riegel 59 gegen den Boden der entsprechenden Rinne 34, 35 gedrückt wird und abhängig von seiner Position in die Blindöffnungen 36, 37, 38, 39 fallen kann, die eine Schließraste zur Verriegelung der entsprechenden Platte entweder in ihrer horizontalen oder in ihrer vertikalen Position relativ zum Gestell bildet, gleichwie in die sekundären Aufnahmen, wie z.B. 40, die erfindungsgemäße Sicherheitsrasten bilden. Anhand der 6 wird deutlich, dass, wenn der Riegel 59 in der Aufnahme 40 ist, ein Fortsetzen der Bewegung der Platte 1 möglich ist, um den verriegelten Zustand zu erreichen, wobei die Gleitfläche 44 die Funktion einer Nockenfläche hat, um den Riegel ins Innere der Hülse zurückzudrücken, während der Riegel 59 an der Anschlagfläche 48 der Aufnahme 40 zur Anlage kommen wird, um eine umgekehrte Bewegung der Platte 1 und folglich die Reversierbarkeit der Konfiguration der umformbaren Struktur zu verhindern, die nahe der Schließraste 36 oder jeder der beschriebenen Schließrasten erreicht wurde.
  • In 6 stellt man fest, dass sich der Riegel 59 in einer Stange 61 fortsetzt, die sich unter der Platte 2 (siehe 7) erstreckt, um den mittleren Teil zu erreichen, und dies nahe dem Rand 2b dieser Platte, der nahe dem Netz ist, wenn sich der Tisch in der Spielposition befindet. Diese Stange 61 bildet ein Betätigungselement für den Riegel 59, um ihn aus der Schließraste und aus der Aufnahme herauszuziehen, in denen er sich befinden kann. Diese Stange 61 wird von einer Zugstange 62 betätigt, die mit einem Betätigungsgriff 63 versehen ist, der sich nahe dem Rand 2c jeder Platte befindet, der vom Netz am weitesten entfernt ist. Das Zusammenwirken der Stangen 61 und der Stange 62 erfolgt mittels eines Getriebes, das in 8 gezeigt ist. Dieses Getriebe 64 trägt zur Drehung zwei Zahnräder 65 und 66, die jeweils mit zwei entgegengesetzten Zahnstangen 62a und 62b in Eingriff stehen, die am Ende der Stange 62 auf der dem Griff 63 entgegengesetzten Seite ausgebildet sind. Jede Stange 61, die einen polygonalen Querschnitt hat, um eine mögliche Drehung um ihre Achse zu verhindern, ist auf der dem Riegel 59 entgegengesetzten Seite ebenso mit einer Zahnstange 67, 68 versehen. Diese Zahnstange steht mit einem der Räder 65, 66 in Eingriff und, um nicht mit den Zahnstangen 62a, 62b zu interferieren, haben die Räder 65 und 66 eine Dicke, derart, dass der Eingriffsbereich der Stangen 61 sich in einer anderen Ebene als der Eingriffsbereich der Stange 62 befindet. Die relative Anordnung der Zahnstangen ist derart, dass ein Herausziehen der Stange 62 aus dem Getriebe 64 eine Drehung der Räder 65 und 66 in eine Richtung bewirkt, die das Eindringen der Stangen 61 ins Innere des Getriebes 64 mit sich bringt. Indem man an dem Griff 63 in Richtung der Außenkante jeder Platte zieht, bewirkt man so folglich den Rückzug des Riegels 59 ins Innere des Zapfens 57 und die Entriegelung oder die Aufhebung der Sicherheitsvorkehrung für die entsprechende Platte. Das Getriebe 64 ist mit einem Deckel 69 sowie mit Mitteln 70 für seine Befestigung in der Mitte der Querstrebe 71 jeder Platte versehen, die den Rand 1b oder 2b derselben unter der Spielfläche festlegt. Die Stange 62 wird verschiebbar entweder in Böcken 72, die unter der Spielfläche jeder Platte befestigt sind, oder, wie zum Teil gezeigt, in einer Abdeckung 73 gehalten, welche die gesamte Stange 62 abdeckt. Das Ende 73a dieser Abdeckung 73 bildet Mittel zur Befestigung des Getriebes 64 durch seinen Deckel 69.
  • Der Vorteil dieser Abdeckung liegt in der Barriere, die sie gegenüber dem Zugang zur Stange 62 bildet, die dann nur durch den Griff 63 betätigt werden kann, der sich, wenn der Tisch zusammengeklappt ist, außer Reichweite von Kindern befindet. Auf diese Weise hat man eine zentralisierte Steuerung der Entriegelung und der Aufhebung der Sicherheitsvorkehrung für jede Platte geschaffen, die das Zusammenklappen und Aufklappen des Tischtennistisches erleichtert.

Claims (10)

  1. Klappbarer Tischtennistisch, umfassend ein Gestell (3), zwei Platten (1, 2), die relativ zu diesem Gestell (3) zwischen einer horizontalen Position und einer vertikalen Position beweglich sind, wobei jede Platte (1, 2) zusammen mit dem Gestell (3) eine Konfigurationsstruktur bildet, die reversibel zwischen einem ausgeklappten Zustand, welcher der horizontalen Position der Platte entspricht, und einem zusammengeklappten Zustand, welcher der vertikalen Position der Platte entspricht, umgeformt werden kann, wobei die Struktur lösbare Verriegelungsmittel umfasst, um sie in mindestens einem dieser beiden Zustände zu blockieren, dadurch gekennzeichnet, dass diese umformbare Struktur Anschlagmittel (6, 11, 17, 7, 12, 20) umfasst, die in Eingriff kommen, wenn ihre Konfiguration nahe der ist, die ihrem verriegelten Zustand entspricht, d.h. ihre Konfiguration diese dem verriegelten Zustand entsprechende Konfiguration noch nicht erreichen konnte, und die sich der Umkehrbarkeit dieser Konfiguration widersetzen.
  2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagmittel derart angeordnet sind, dass sie in Eingriff kommen, wenn die Konfiguration der umformbaren Struktur nahe dem ausgeklappten Zustand oder nahe dem zusammengeklappten Zustand der Struktur ist.
  3. Tisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei dem jede Platte (1, 2) mit einem relativ zu jeder ihrer Schmalseiten (1a, 2a) vorstehenden Zapfen (57) versehen ist, der in eine entsprechende Gleitführung (53, 54) eingreift, die fest mit dem Gestell (3) verbunden ist und eine vertikale Hauptrichtung hat, und bei dem die oben genannten Verriegelungsmittel an jeder Schmalseite der Platte einen Riegel (59) mit einer senkrecht zu dieser Schmalseite verlaufenden Achse umfassen, der in seiner Achsrichtung elastisch in Richtung des Gestells (3) rückgestellt ist, das gegenüber jeder Schmalseite eine Aufnahme (36) aufweist, die eine Schließraste zur Aufnahme des entsprechenden Riegels (59) bildet, wenn die Struktur in mindestens einem ihrer beiden oben genannten Zustände ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagmittel den Riegel (59) und eine zweite Aufnahme (40) in dem Gestell (3) umfassen, die auf der Seite der Schließraste (36) von einer Gleit fläche (44) für den Riegel (59) und auf der der Schließraste (36) gegenüberliegenden Seite von einer Anschlagschulter (48) für den Riegel (59) begrenzt ist.
  4. Tisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell (3) eine weitere Aufnahme (37) aufweist, die eine Schließraste zur Aufnahme des entsprechenden Riegels (59) bildet, wenn die Struktur in ihrem anderen Zustand ist, und dass die Anschlagmittel den Riegel (59) und eine weitere zweite Aufnahme (41) in dem Gestell (3) umfassen, die auf der Seite der weiteren Schließraste (37) von einer Gleitfläche (45) für den Riegel (59) und auf der dieser weiteren Schließraste (37) gegenüberliegenden Seite von einer Anschlagschulter (49) für den Riegel begrenzt ist.
  5. Tisch nach einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Zapfen (57) die Form einer Hülse hat, wobei jeder Riegel (59) verschiebbar im Inneren des Zapfens (57) gelagert ist und wobei jede Schließraste (36) und jede zweite Aufnahme (40), die diesem Riegel (59) zugeordnet ist, sich im Boden der Gleitführung (34, 53) befinden, die diesem Zapfen zugeordnet ist.
  6. Tisch nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungs- und Anschlagsmittel jeder Struktur Mittel für ihre Betätigung entgegen ihrer elastischen Rückstellung umfassen, die aus einem Verbindungsteil (61) bestehen, das mit jedem Riegel (59) verbunden ist und sich entlang der Unterseite der Platte (1, 2) erstreckt, sowie aus Zugmitteln (62) zum Ziehen an diesem Verbindungsteil, die sich bis in die Nähe des äußeren Endes (2c) der Platte (1, 2) erstrecken.
  7. Tisch nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mit jedem Riegel (59) verbundene Verbindungsteil (61) eine einstückig mit dem Riegel (59) ausgebildete Stange ist, die an ihrem dem Riegel entgegengesetzten Ende mit einer Zahnstange (67) versehen ist, während die Zugmittel eine Stange (62) umfassen, die verschiebbar unter der Platte (1, 2) gelagert und an ihrem Ende nahe dem äußeren Ende der Platte mit einem Griff (62) und an ihrem anderen Ende mit einer Zahnstange (62a) versehen ist, die mit einem Zahnrad (65) zusammenwirkt, das mit der Zahnstange (67) der Stange (61) jedes Riegels in Eingriff steht.
  8. Tisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Zahnrad (65) in einem Führungsgehäuse (64) zur Führung der oben genannten Zahnstangen (62a, 67) drehbar gelagert ist, wobei die Dicke des Zahnrades (65) mindestens gleich der Summe der Breiten jeder Zahnstange (62a, 67) ist.
  9. Tisch nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (64) Mittel (70) für seine Befestigung an einer Querstrebe (71) hat, welche die Kante der Platte nahe dem Netz in der Spielstellung des Tisches bildet.
  10. Tisch nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugstange (62) unter einer Abdeckung (73) angebracht ist, die sich zwischen dem Zahnrad (65) und dem Griff (63) erstreckt.
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