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1. Bereich
der Erfindung
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Diese
Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf Rotoren. Insbesondere
bezieht sich die vorliegende Erfindung auf Spinnrollenrotoren, die
drehbar an einer Rolleneinheit einer Spinnrolle befestigt sind und
Angelschnur um eine Spule wickeln.
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2. Hintergrundinformationen
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Spinnrollen
weisen im Allgemeinen eine Rolleneinheit auf, die an einer Angelrute
montiert ist, einen Rotor, der drehbar an die Rolleneinheit gepasst ist,
um die Angelschnur zu führen,
und eine Spule, auf welche die von dem Rotor geführte Angelschnur gewickelt
wird. Der Rotor umfasst einen Rotorkörper und einen Schnurfangbügel, der
schwenkbar an dem Rotorkörper
montiert ist.
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Der
Rotorkörper
weist einen zylindrischen Abschnitt auf (ein Beispiel eines Stützabschnitts),
der drehbar an den Körper
der Rolle gepasst ist, und einen ersten und zweiten Rotorarm, die
einander gegenüberliegend,
sich diametral von den hinteren Endabschnitten des zylindrischen
Abschnitts nach außen
erstreckend angeordnet sind. Beide Rotorarme weisen einen ersten
und zweiten Verbindungsabschnitt und einen ersten und zweiten Armabschnitt auf.
Der erste und zweite Verbindungsabschnitt sind auf gegenüberliegenden
Positionen auf den hinteren Endabschnitten des zylindrischen Abschnitts
angeordnet. Der erste und zweite Armabschnitt sind von den Verbindungsabschnitten
gebogen und erstrecken sich nach vorne, wobei sie einen Zwischenraum von
dem zylindrischen Abschnitt festlegen. Der zylindrische Abschnitt
weist an seinem hinteren Ende einen ringförmigen Abschnitt mit großem Durchmesser auf,
der diametrisch größer als
der Rest des zylindrischen Abschnitts ist. Das Paar Verbindungsabschnitte
erstreckt sich von den gegenüberliegenden
Positionen auf einer Umfangsoberfläche des Abschnitts mit großem Durchmesser
diametral nach außen.
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Unter
dieser Art von Rotoren sind herkömmlicherweise
Rotoren bekannt, an die Abdeckungsteile gepasst sind, um zu verhindern,
dass die äußere Oberfläche von
beiden Rotorarmen verkratzt wird. Die Abdeckungsteile sind an Teile
montiert, die leicht mit dem Boden in Kontakt kommen, wenn eine
Angelrute, an der die Spinnrolle befestigt ist, auf dem Boden platziert
wird. Für
die Abdeckungsteile ist ein Metall verwendet worden, das vergleichsweise
abnutzungsfest ist und nicht leicht korrodiert, wie etwa eine nichtrostende
Legierung. Alternativ können
die Abdeckungsteile aus einem Kunstharz oder einem biegsamen Metall
wie etwa Aluminium gebildet sein, mit einer harten Beschichtung
wie etwa einer relativ harten UV-Farbe, die auf die Oberfläche appliziert wird.
Die Abdeckungsteile sind herkömmlicherweise ebenfalls
mit einem elastischen Schutz wie etwa einem Kunstkautschuk bedeckt
(siehe JP-A-2001 136874). Auf diese Weise verhindert das Bereitstellen
von Abdeckungsteilen Kratzer. Des Weiteren können die Abdeckungsteile ersetzt
werden, wenn sie beschädigt
sind. Dementsprechend kann die Rolle ihr attraktives ursprüngliches
Erscheinungsbild wiedergewinnen.
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Bei
herkömmlichen
Rotoren ist es jedoch schwierig, Verkratzen zu vermeiden, selbst
wenn die äußere Oberfläche des
Rotorarms durch ein zum Beispiel aus einer harten nichtrostenden
Legierung gefertigtes Abdeckungsteil bedeckt ist. Außerdem können Kratzer über der
gesamten Oberfläche
des Abdeckungsteils auffällig
sein, abhängig
von der Stellung des Rotorarms. Auf diese Weise machen Kratzer,
die den Abdeckungsteil aufgrund der Verwendung der Spinnrolle abdecken,
die Spinnrolle unattraktiv. Außerdem
ergibt das Bereitstellen einer harten Beschichtung oder Schutzes
nicht das klassische Aussehen von Metall und kann zu erhöhten Kosten führen.
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Hinsichtlich
des Obengenannten besteht ein Bedarf an einem Spinnrollenrotor,
der die oben erwähnten
Probleme des Stands der Technik behebt. Diese Erfindung behandelt
diesen Bedarf des Stands der Technik sowie andere Bedürfnisse,
die dem Fachmann auf dem Gebiet aus dieser Offenbarung ersichtlich
werden.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, Kratzer auf Spinnrollenrotoren,
an die Abdeckungsteile gepasst sind, kostengünstig zu verhindern, so dass
die Rotoren aufgrund von Kratzern auf dem Rotorarm nicht das klassische
Aussehen verlieren.
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Ein
Spinnrollenrotor gemäß einem
ersten Aspekt der Erfindung ist ein Rotor, der drehbar an eine Rolleneinheit
einer Spinnrolle gepasst ist, um Angelschnur auf eine Spule zu wickeln,
und umfasst einen Stützabschnitt,
einen ersten und zweiten Rotorarm und einen Schnurfangbügel. Der
Stützabschnitt
ist drehbar an ein Ende der Rolleneinheit montiert. Der erste und
zweite Rotorarm erstrecken sich in einer Richtung weg von der Rolleneinheit
von diametral gegenüberliegenden
Positionen auf dem Endabschnitt des Stützabschnitts auf der Rolleneinheitsseite.
Mindestens einer des ersten und zweiten Rotorarms weist eine Vielzahl
von unebenen Abschnitten auf, die in dessen äußerer Oberfläche gebildet
sind. Der Schnurfangbügel
ist zum Führen
von Angelschnur vorgesehen und ist schwenkbar an die vorderen Enden
beider Rotorarme gepasst.
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Bei
diesem Rotor ist eine Vielzahl von unebenen Abschnitten in der äußeren Oberfläche von mindestens
einem der Rotorarme gebildet. Folglich gibt es einen kleineren Kontaktbereich
mit dem Boden, wenn die Spinnrolle auf dem Boden platziert wird,
während
sie immer noch an der Angelrute montiert ist, als in Fällen, in
denen es keine unebenen Abschnitte gibt oder in denen es nur einen
unebenen Abschnitt gibt. Aus diesem Grund ist es bei der vorliegenden
Erfindung für
aus der Verwendung resultierende Kratzer schwierig, sich über die
gesamte Rolle zu verteilen. Kratzer auf dem Rotorarm können ebenfalls
vom Beeinträchtigen
des Erscheinungsbilds der Rolle abgehalten werden. Da es des Weiteren
nicht notwendig ist, einen Schutz bereitzustellen, kann ein Anstieg
der Kosten gedrosselt werden, ohne das klassische Aussehen der Rolle
zu beeinträchtigen.
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In
einem Spinnrollenrotor gemäß einem zweiten
Aspekt der Erfindung in dem Rotor gemäß dem ersten Aspekt der Erfindung
umfassen der erste und zweite Rotorarm einen ersten und zweiten
Verbindungsabschnitt, ersten und zweiten Armabschnitt und einen
Abdeckungsteil. Der erste und zweite Verbindungsabschnitt sind gegenüberliegend
zu einer äußeren Umfangsoberfläche des
Stützabschnitts
auf der Seite in der Nähe
der Rolleneinheit angeordnet. Der erste und zweite Armabschnitt
erstrecken sich von dem ersten und zweiten Verbindungsabschnitt
in einer Richtung weg von der Rolleneinheit. Der Abdeckungsteil
bedeckt die äußere Oberfläche von
mindestens einem der Armabschnitte und weist die Vielzahl von unebenen
Abschnitten in seiner äußeren Oberfläche auf.
In diesem Fall ist die Vielzahl von unebenen Abschnitten in dem
Abdeckungsteil gebildet, und es ist folglich unwahrscheinlich, dass
sich aus der Verwendung resultierende Kratzer über die gesamte Rolle ausbreiten.
Dementsprechend kann verhindert werden, dass Kratzer auf dem Abdeckungsteil
das äußere Erscheinungsbild
beeinträchtigen.
Da es des Weiteren nicht notwendig ist, einen Schutz bereitzustellen,
kann ein Anstieg der Kosten gedrosselt werden, ohne das klassische
Aussehen der Rolle zu beeinträchtigen.
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In
einem Spinnrollenrotor gemäß einem
dritten Aspekt der Erfindung in dem Rotor gemäß dem zweiten Aspekt der Erfindung
ist der Abdeckungsteil abnehmbar an mindestens einem der Armabschnitte montiert.
In diesem Fall kann der Abdeckungsteil ersetzt werden, wenn der
Abdeckungsteil verkratzt wird und von dem Erscheinungsbild der Spinnrolle
ablenkt. Auf diese Weise kann das ursprüngliche attraktive Erscheinungsbild
wiederhergestellt werden.
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In
einem Spinnrollenrotor gemäß einem
vierten Aspekt der Erfindung in dem Rotor gemäß dem zweiten oder dritten
Aspekt der Erfindung umfasst der Schnurfangbügel einen ersten und zweiten
Bügelstützteil,
die schwenkbar an dem vorderen Ende des ersten bzw. zweiten Rotorarms
montiert sind, eine in dem ersten Bügelstützteil bereitgestellte ortsfeste
Welle, eine drehbar an der ortsfesten Welle montierte Schnurrolle,
eine an dem vorderen Ende der ortsfesten Welle bereitgestellte ortsfeste
Wellenabdeckung und einen Bügel,
der den zweiten Bügelstützteil und
die ortsfeste Wellenabdeckung verbindet, und der Abdeckungsteil
bedeckt das Äußere des
zweiten Armabschnitts. In diesem Fall bedeckt ein Abdeckungsteil
mit unebenen Abschnitten das Äußere des
zweiten Armabschnitts, in dem Mechanismen wie der Bügelauslösemechanismus
nicht notwendigerweise bereitgestellt sein müssen, und folglich kann die
Form der unebenen Abschnitte frei eingestellt werden, und Neuerungen
im Entwurf können erreicht
werden.
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In
einem Spinnrollenrotor gemäß einem
fünften
Aspekt der Erfindung in dem Rotor gemäß einem des zweiten bis vierten
Aspekts der Erfindung sind die unebenen Abschnitte Durchgangslöcher, die durch
den Abdeckungsteil verlaufen. In diesem Fall erlauben die Durchgangslöcher das
Erreichen einer großen
Vielfalt von Entwürfen.
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In
einem Spinnrollenrotor gemäß einem sechsten
Aspekt der Erfindung in dem Rotor gemäß einem des ersten bis vierten
Aspekts der Erfindung sind die unebenen Abschnitte vertiefte Abschnitte, die
vertieft von der äußeren Oberfläche der
Rotorarme gebildet sind. In diesem Fall ermöglichen die vertieften Abschnitte,
die keine Durchgangslöcher
sind, das Erreichen einer großen
Vielfalt von Entwürfen, und
ermöglichen
dem Inneren, hermetisch verschlossen zu sein, und folglich ist es
unwahrscheinlich, dass Mechanismen, die innerhalb der Rotorarme
bereitgestellt sind, korrodieren.
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In
einem Spinnrollenrotor gemäß einem siebten
Aspekt der Erfindung in dem Rotor gemäß einem des ersten bis vierten
Aspekte der Erfindung sind die unebenen Abschnitte hervorstehende
Abschnitte, die hervorstehend von der äußeren Oberfläche der
Rotorarme gebildet sind. In diesem Fall ermöglichen die hervorstehenden
Abschnitte, die keine Durchgangslöcher sind, das Erreichen einer
großen Vielfalt
von Entwürfen
und erweitern auch den Raum innerhalb der Abdeckungsteile, und folglich
können Mechanismen
leichter innerhalb des Rotorarms untergebracht werden.
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Diese
und andere Ziele, Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden
Erfindung werden dem Fachmann auf dem Gebiet durch die nachfolgende detaillierte
Beschreibung deutlich werden, welche zusammen mit den beigelegten
Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung offenbart.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Nun
wird Bezug auf die beigefügten
Zeichnungen genommen, die einen Teil dieser ursprünglichen
Offenbarung bilden:
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1 ist
eine Seitenansicht einer Spinnrolle gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 ist
eine Seiten-Querschnittsansicht der Spinnrolle gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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3 ist
eine auseinander gezogene Perspektivansicht des Rotors gemäß der Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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4 ist
eine Draufsicht des ersten Rotorarms gemäß der Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
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5 ist
eine Draufsicht des zweiten Rotorarms gemäß der Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
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6 ist
eine Draufsicht des zweiten Abdeckungsteils gemäß der Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
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7 ist
eine Querschnittsansicht des zweiten Abdeckungsteils, gesehen entlang
der Linie VII-VII aus 6.
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8 ist
eine seitliche Ansicht des Schaltteils gemäß der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
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9 ist
eine Querschnittsansicht des zweiten Abdeckungsteils, die 7 entspricht,
gemäß einer
anderen Ausführungsform;
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10 ist
eine Querschnittsansicht des zweiten Abdeckungsteils, die 7 entspricht,
gemäß noch einer
anderen Ausführungsform;
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11 ist
eine Draufsicht des zweiten Abdeckungsteils, die 6 entspricht,
gemäß noch einer anderen
Ausführungsform;
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12 ist
eine Draufsicht des zweiten Abdeckungsteils, die 6 entspricht,
gemäß noch einer anderen
Ausführungsform;
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13 ist
eine Draufsicht des zweiten Abdeckungsteils, die 6 entspricht,
gemäß noch einer anderen
Ausführungsform;
und
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14 ist
eine Draufsicht des zweiten Rotorarms, die 5 entspricht,
gemäß noch einer
anderen Ausführungsform.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Ausgewählte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nun unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
beschrieben. Es wird dem Fachmann auf dem Gebiet aus dieser Offenbarung
ersichtlich sein, dass die folgende Beschreibung der Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung nur zu Darstellungszwecken bereitgestellt
ist und nicht, um den Bereich der Erfindung, wie durch die beigefügten Ansprüche und
deren Entsprechungen definiert, einzuschränken.
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Gesamtkonfiguration
und Konfiguration der Rolleneinheit
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Wie
in 1 und 2 gezeigt, ist eine Spinnrolle
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung mit einer einen Drehknopf 1 drehbar
stützenden
Rolleneinheit 2 bereitgestellt und an einer Angelrute,
einem Rotor 3 und einer Spule 4 montiert. Der
Rotor 3 ist zum Wickeln von Angelschnur auf die Spule 4 vorgesehen
und ist drehbar an der Vorderseite der Rolleneinheit 2 gestützt. Die
Angelschnur ist um die äußere Umfangsoberfläche der Spule 4 gewickelt,
die an der Vorderseite des Rotors 3 angeordnet ist und
vor und zurück
geschaltet werden kann. Es sei angemerkt, dass der Drehknopf 1 an
der linken Seite der Rolleneinheit 2 montiert werden kann,
wie in 1 gezeigt, oder an der rechten Seite der Rolleneinheit 2,
wie in 2 gezeigt.
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Die
Rolleneinheit 2 umfasst hauptsächlich ein Gehäuse 2a zum
Stützen
des Rotors 3 und der Spule 4 und einen Deckelabschnitt 2b,
der abnehmbar an das Gehäuse 2a geschraubt
ist.
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Das
Gehäuse 2a ist
zum Beispiel aus einem auf Polyamid basierenden, durch Glasfasern
verstärktem
Kunstharz gefertigt und wird durch Spritzgießen hergestellt. Das Gehäuse 2a weist
eine Öffnung
auf, und ein Mechanismusaufnahmeraum 26 ist innerhalb des
Gehäuses 2a bereitgestellt.
Der Mechanismusaufnahmeraum 26 ist mit einem Rotorantriebsmechanismus 5 bereitgestellt,
um den Rotor 3 zu drehen, einem Schwingmechanismus 6 zum
Vor- und Zurückschalten
der Spule 4, um die Angelschnur gleichmäßig aufzuwickeln, und einem
Kraftübertragungsmechanismus
(nicht gezeigt) zum Übertragen einer
Drehung des Drehknopfs 1 auf den Schwingmechanismus 6.
Ein im Wesentlichen kreisförmiger Drehungsstützabschnitt 27 zum
drehbaren Stützen des
Rotors 3 ist an der Vorderseite des Gehäuses 2a gebildet.
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Der
Deckelabschnitt 2b ist aus einer Aluminiumlegierung gefertigt
und wird zum Beispiel durch Druckgießen hergestellt. Wie in 1 gezeigt,
weist der Deckelabschnitt 2b einen dünnwandigen Deckelabschnitt 35 auf,
der die Öffnung
des Gehäuses 2a bedeckt,
und einen Montageschenkelabschnitt 36, der sich von dem
Deckelabschnitt 35 nach oben erstreckt.
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Rotorkonfiguration
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Der
Rotor 3, wie in 2 gezeigt, umfasst einen zylindrischen
Abschnitt 30 (ein Beispiel eines Stützabschnitts), der drehbar
an ein Ende der Rolleneinheit 2 montiert und an seinem
hinteren Ende offen ist, um eine Evakuierung 3a zu bilden,
einen ersten und zweiten Rotorarm 31 und 32, die
einander gegenüberliegend
auf den Seiten des zylindrischen Abschnitts 30 bereitgestellt
sind, und einen Schnurfangbügel 44,
der schwenkbar an den vorderen Enden der Rotorarme 31 und 32 montiert
ist, um die Angelschnur auf die Spule 4 zu führen. Der
zylindrische Abschnitt 30 und die zwei Rotorarme 31 und 32 sind zum
Beispiel aus einem Kunstharz gefertigt und als eine einzelne einheitliche
Einheit gebildet.
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Der
zylindrische Abschnitt 30 ist auf der äußeren Umfangsseite des Drehstützabschnitts 27 des Gehäuses 2a eingerichtet.
Eine Vorderwand 33 ist an einem vorderen Abschnitt des
zylindrischen Abschnitts 30 gebildet, und eine Bosse 33a ist
in der Mitte der Vorderwand 33 gebildet. Ein vorderer Abschnitt 12a eines
Antriebskegelrads 12 und eine Spulenwelle 15 verlaufen
durch ein Durchgangsloch in der Bosse 33a. Eine Mutter 34 ist
an der Vorderseite der Vorderwand 33 angeordnet, und diese
Mutter 34 macht den Rotor 3 an dem Antriebskegelrad 12 fest, indem
sie gewindet an einen mit Außengewinde
versehenen Abschnitt, der am vorderen Ende 12a des Antriebskegelrads 12 gebildet
ist, gekoppelt ist.
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Wie
in 3 und 4 gezeigt, weist der erste Rotorarm 31 einen
ersten verbindenden Abschnitt 31a auf, der an einer hinteren
Umfangsoberfläche
des zylindrischen Abschnitts 30 angeordnet ist, einen ersten
Armabschnitt 31b, der sich herauskrümmt und sich von dem ersten
verbindenden Abschnitt 31a nach vorne erstreckt, und einen
ersten Abdeckungsteil 46, der das Äußere des ersten verbindenden
Abschnitts 31a und des ersten Armabschnitts 31b bedeckt.
Der erste verbindende Abschnitt 31a weist am hinteren Ende
des zylindrischen Abschnitts 30 eine breitere Umfangsbreite
auf und ist in gleichmäßiger Fortsetzung
des Umfangs mit dem zylindrischen Abschnitt 30 gebildet.
Der erste Armabschnitt 31b ist in gleichmäßiger Fortsetzung zu
dem ersten verbindenden Abschnitt 31a gebildet und erstreckt
sich nach vorne, wobei er von dem zylindrischen Abschnitt 30 mit
Abstand angeordnet ist. Der erste Armabschnitt 31b erstreckt
sich nach vorne, so dass sich seine Spitze in einem Winkel von ungefähr 2° bezüglich der
Spulenwelle 15 erweitert. Ein erster Bügelstützteil 40 ist schwenkbar
auf die äußere Umfangsseite
des vorderen Endes des ersten Rotorarmabschnitts 31b gepasst.
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Unter
Bezugnahme auf 2 ist der erste Bügelstützteil 40 an
dem ersten Rotorarm 31 durch einen Befestigungsstift 37 befestigt,
der in den ersten Rotorarm 31 geschraubt ist. Der Befestigungsstift 37 ist
aus einem Bolzen mit einem hexagonalen Loch und glatten Kanten hergestellt,
so dass sich die Angelschnur nicht in dessen Kopf verfängt. Eine Schnurrolle 41 zum
Führen
von Angelschnur an die Spule 4 und eine ortsfeste Wellenabdeckung 45,
die an dem ersten Bügelstützteil 40 fixiert
ist, sind an der Vorderseite des ersten Bügelstützteils 40 montiert, wobei
die Schnurrolle 41 zwischen dem ersten Bügelstützteil 40 und
der ortsfesten Wellenabdeckung 45 eingerichtet ist. Die
Schnurrolle 41 ist drehbar an das vordere Ende des ersten
Bügelstützteils 40 gepasst.
Die ortsfeste Wellenabdeckung 45 weist eine deformierte
konische Form mit einem spitzen vorderen Ende auf. Eine ortsfeste
Welle 45a zum drehbaren Stützen der Schnurrolle 41 ist
integral zu der ortsfesten Wellenabdeckung 45 gebildet.
Die Spitze der ortsfesten Welle 45a ist an dem ersten Bügelstützteil 40 festgemacht.
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Wie
in 3 und 5 gezeigt, umfasst ein zweiter
Rotorarm 32 einen zweiten Verbindungsabschnitt 32a,
der an der hinteren äußeren Umfangsoberfläche des
zylindrischen Abschnitts 30 gegenüberliegend dem ersten verbindenden
Abschnitt 31a angeordnet ist, einen zweiten Armabschnitt 32b,
der sich herauskrümmt
und von dem zweiten Verbindungsabschnitt 32a nach vorne
erstreckt, und einen zweiten Abdeckungsteil 47, der das Äußere des zweiten
Verbindungsabschnitts 32a und des zweiten Armabschnitts 32b bedeckt.
Der zweite Verbindungsabschnitt 32a ist in gleichmäßiger Fortsetzung
des Umfangs mit dem zylindrischen Abschnitt 30 gebildet.
Der zweite Armabschnitt 32b ist ebenfalls in gleichmäßiger Fortsetzung
mit dem zweiten Verbindungsabschnitt 32a gebildet und erstreckt
sich nach vorne, wobei er von dem zylindrischen Abschnitt 30 mit
Abstand angeordnet ist. Der zweite Armabschnitt 32b erstreckt
sich nach vorne, so dass sich seine vordere Endseite in einem Winkel
von ungefähr
2° bezüglich der
Spulenwelle 15 erweitert. An seiner Basis ist der zweite
Armabschnitt 32b mit einer im Wesentlichen dreieckigen
Apertur 32c bereitgestellt. Ein zweiter Bügelstützteil 42 ist
schwenkbar an der äußeren Umfangsseite
an der Vorderseite des zweiten Armabschnitts 32b montiert.
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Ein
aus einem Walzdraht gefertigter, im Wesentlichen in eine U-Form
gebogener Bügel 43 ist zwischen
der Spitze der ortsfesten Wellenabdeckung 45 und dem zweiten
Bügelstützteil 42 festgemacht, wie
in 3 gezeigt. Der Schnurfangbügel 44 zum Führen von
Angelschnur auf die Spule 4 umfasst den ersten und zweiten
Bügelstützteil 40 und 42,
die Schnurrolle 41, den Bügel 43 und die ortsfeste
Wellenabdeckung 45. Der Schnurfangbügel 44 kann zwischen
einer in 2 gezeigten Schnuraufwickelstellung
und einer Schnurfreigabestellung, die durch das ruckartige Bewegen
des Schnurfangbügels 44 aus der
Schnuraufwickelstellung erzielt wird, geschwenkt werden.
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Der
erste und der zweite Abdeckungsteil 46 und 47 sind
mit Schrauben an der äußeren Umfangsseite
des ersten bzw. zweiten Rotorarms 31 bzw. 32 abnehmbar
montiert.
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Der
erste Abdeckungsteil 46 bedeckt die äußere radiale Seite des ersten
Rotorarms 31 vollständig.
Auf seiner Innenseite ist ein Bügelauslösemechanismus 48 angeordnet,
der den Schnurfangbügel 44 von
der Schnurfreigabestellung in seine Schnuraufwickelstellung zurückstellt,
wenn sich der Rotor 3 zu drehen beginnt. Der Bügelauslösemechanismus 48 hält den Schnurfangbügel 44 anderweitig
in seiner Stellung.
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Der
zweite Abdeckungsteil 47 bedeckt das diametrale Äußere des
zweiten Rotorarms 32. Wie in 6 und 7 gezeigt,
ist der zweite Abdeckungsteil 47 mit drei elliptischen
Durchgangslöchern 65a, 65b und 65c (ein
Beispiel für
unebene Abschnitte) bereitgestellt, um einen Abschnitt der Apertur 32c des
zweiten Armabschnitts 32b freizulegen. Die Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c wirken
als ein Masseneinstellungsabschnitt zum Einstellen von Masse, und
gleichzeitig als ein Kratzerverhinderungsabschnitt, um Kratzer an
dem zweiten Abdeckungsteil 47 am Erweitern zu hindern.
Die konkaven Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c sind
an Positionen gebildet, die stärker
als andere Abschnitte vertieft sind. Vertiefte Abschnitte 66a, 66b und 66c (ein weiteres
Beispiel unebener Abschnitte), die leicht schräg in Richtung des Umfangs der
Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c vertieft
sind, sind zwischen den Durchgangslöchern 65a, 65b und 65c und
der Oberfläche
des zweiten Abdeckungsteils 47 gebildet.
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Das
Bereitstellen der Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c und
der vertieften Abschnitte 66a, 66b und 66c macht
es möglich,
eine Produktlinie von Rotorarmen der gleichen Form mit unterschiedlichen Entwürfen bereitzustellen
und unterschiedliche Modelle von Rollen mit unterschiedlichen Entwürfen bereitzustellen.
Da die Masse mit den Durchgangslöchern 65a, 65b und 65c eingestellt
werden kann, wird es des Weiteren möglich, Fluktuationen des Drehgleichgewichts
des Abdeckungsteils 47 mit unterschiedlichen Ausmaßen an Aussetzung
der Apertur 32c zu unterdrücken.
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Der
Grund zum Bereitstellen einer Vielzahl von konkaven Abschnitten
(Durchgangslöcher 65a, 65b, 65c)
wird unten beschrieben.
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Das
Bereitstellen von nur einem konkaven Abschnitt in dem zweiten Abdeckungsteil 47 verringert
den Bereich des zweiten Abdeckungsteils 47, der den Boden
kontaktiert. Die Größe des Drucks, der
auf den Umfang des konkaven Abschnitts, der den Boden kontaktiert,
angewendet wird, wird jedoch erhöht,
was tiefere Kratzer schafft. Folglich ist ein weniger attraktives
Erscheinungsbild unvermeidllich. Dementsprechend ist in dieser Ausführungsform
eine Vielzahl von konkaven Abschnitten als die drei Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c bereitgestellt, und
folglich kann die Anpresskraft am Umfang der konkaven Abschnitte
niedrig gehalten werden. Dementsprechend wird es weniger wahrscheinlich,
dass sich Kratzer vertiefen. Aus diesem Grund wird der Bereich des
zweiten Abdeckungsteils 47, der den Boden kontaktiert,
wenn die Angelrute, an der die Rolle montiert ist, auf den Boden
eingestellt wird, verringert. Diese Verringerung des Kontaktbereichs
macht es möglich,
tiefe Kratzer vom Verbreitern abzuhalten.
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Die
oben gelieferte Erklärung
trifft auf eine Situation zu, in der der Abdeckungsteil konvexe
Abschnitte im Gegensatz zu konkaven Abschnitten aufweist. Ebenfalls
im Fall von konvexen Abschnitten verringert das Aufweisen von mehreren
konvexen Abschnitten im Gegensatz zu einem einzelnen konvexen Abschnitt
die Größe des Drucks,
der auf die Kontaktbereiche, die in diesem Fall die konvexen Oberflächen sind,
angewendet wird.
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Zusätzlich dazu
ist der zweite Armabschnitt 32b gezielt auf der Seite angeordnet,
die mit dem Boden in Kontakt kommt (die Seite, die von der Angelrute
entfernt liegt), so dass der Angelschnurführungsabschnitt, wie etwa die
Schnurrolle 41, notwendigerweise auf der Seite in der Nähe der Angelrute
(der von dem Boden entfernten Seite) angeordnet ist, wenn der Rotor 3 gedreht
wird. Dementsprechend können
Probleme wie etwa das Verfangen der Angelschnur in einem Objekt,
wenn der Rotor 3 gedreht wird, verhindert werden.
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In
dem wie oben beschriebenen konfigurierten Rotor 3 sind
die Rotorarme 31 und 32 nach außen gekrümmt, so
dass die herüber
gebogenen Abschnitte eliminiert worden sind und keine Spannungskonzentrationen
an diesem Abschnitt auftreten. Daher wird die Spannung ausgeglichen,
und die Stärke
des Rotorarms kann erhalten werden, ohne dessen Wände dicker
zu machen. Folglich kann die Stärke
erhöht
werden, während
ein Rotor 3 mit leichterem Gewicht erzielt wird. Des Weiteren
sind der zylindrische Abschnitt 30, die zwei Verbindungsabschnitte 31a und 32a und
die zwei Armabschnitte 31b und 32b in gleichmäßiger Fortsetzung
voneinander gebildet, so dass die Spannung an diesen Verbindungsabschnitten
ebenfalls gemindert wird und eine größere Stärke erhalten werden kann. Des
Weiteren ist der zweite Rotorarm 32 mit einer Apertur 32c bereitgestellt,
so dass ein noch leichteres Gewicht erzielt wird. Außerdem weiten
sich die Basisabschnitte der zwei Rotorarme 31 und 32 in
die Umfangsrichtung, so dass die Steifheit der Rotorarme in die
Umfangsrichtung ebenfalls erhöht
wird, und eine noch höhere
Stärke
erhalten werden kann.
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Wie
in 4 gezeigt, umfasst der Bügelauslösemechanismus 48 einen
Schaltteil 55, der an einem Ende mit dem ersten Bügelstützteil 40 eingegriffen
ist und sich in dem ersten Rotorarm 31 vor und zurück bewegt,
ein Kniehebelfedergetriebe 56, das den Schnurfangbügel 44 in
die Schnurfreigabestellung und die Schnuraufwickelstellung hin-
und herschaltet und vorspannt, und einen Schaltvorsprung 57 (2),
der an der vorderen Oberfläche
des Drehstützabschnitts 27 bereitgestellt
ist.
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Das
Kniehebelfedergetriebe 56 umfasst eine Führungswelle 56a,
die mit dem ersten Bügelstützteil 40 an
dessen vorderem Ende eingreift, und eine zugespitzte Schraubenfeder 56b,
die um die Führungswelle 56a angeordnet
ist. Das Kniehebelfedergetriebe 56 schaltet den Schnurfangbügel 44 hin
und her und spannt ihn in die Schnurfreigabestellung und die Schnuraufwickelstellung
vor, wobei ein Totpunkt zwischen ihnen eingeschlossen ist. Der Totpunkt
des Kniehebelfedergetriebes 56 befindet sich in der Nähe der Seite
der Schnurfreigabestellungsseite.
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Der
Schaltteil 55 ist aus einem Draht gefertigt und seine zwei
Enden sind gebogen, wobei sie in unterschiedliche Richtungen zeigen.
Der Schaltteil 55 wird durch eine in dem ersten Armabschnitt 31b gebildete
Führungsrille 31c geführt und
kann bezüglich der
Rolleneinheit 2 vor und zurück geschaltet werden. Das Ende
der Führungsrille 31c in
der Nähe
der Rolleneinheit 2 ist mit einem Ausschnittsabschnitt 31d versehen,
dessen vorderes Ende halbkreisförmig
ist. Indem das vordere Ende des Ausschnittsabschnitts 31d halbkreisförmig gemacht
wird, können Spannungskonzentrationen
folglich abgewendet werden, so dass Beschädigungen aufgrund von daher
rührenden
Rissen weniger wahrscheinlich werden. Wie in 8 gezeigt,
sind die Biegungswinkel α und β auf beiden
Seiten des Schaltteils 55 zum Beispiel ungefähr 92°, das heißt etwas
größer als
90°. Da
der Schaltteil 55 in Winkeln gebogen ist, die etwas größer als
90° sind,
kann der Schaltteil 55 entlang dem ersten Rotorarm 31 geführt werden,
selbst wenn sich der erste Rotorarm 31 zur Vorderseite
um ungefähr
2° bezüglich der
Spulenwelle 15 ausdehnt.
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Wie
in 4 gezeigt, wird der Schaltteil 55 von
der radialen äußeren Seite
durch einen Drückerteil 67 auf
der Basisseite des ersten Rotorarms 31 gedrückt, wodurch
verhindert wird, dass er angehoben wird. Der Drückerteil 67 ist ein
gegossener Teil, der aus Kunstharz gefertigt ist, und umfasst einen Drückerabschnitt 67a,
der gegen den Schaltteil 55 drückt, und einen Federhalteabschnitt 67b,
der die Basis der Schraubenfeder 56b hält. Der Drückerteil 67 ist in
Kontakt mit der Innenfläche
des ersten Abdeckungsteils 46 eingerichtet und verhindert,
dass der Schaltteil 55 mit dem Drückerabschnitt 67a angehoben
wird. Der Federhalteabschnitt 67b hält die Basis der Schraubenfeder 56b des
Kniehebelfedergetriebes 56 über einen Abstand, der einer
Wicklung der Spule entspricht. Selbst wenn das Kniehebelfedergetriebe 56 schwenkt,
wird folglich die Schraubenfeder 56b davon abgehalten,
die Führungswelle 56a zu kontaktieren,
und fehlerhafter Betrieb wird weniger wahrscheinlich.
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Der
Schaltvorsprung 57 wird durch eine schräge Oberfläche festgelegt, die an der
Vorderseite des Drehstützabschnitts 27 nach
vorne vorsteht und die schräg
in der Umfangsrichtung gebildet ist. Wenn der Drehknopf 1 in
die Schnuraufwickelstellung gewendet wird, kontaktiert der Basisabschnitt des
Schaltteils 55, der durch das Schwenken in die Schnurfreigabestellung
zurückgezogen
worden war, den Schaltvorsprung 57, wobei der Schnurfangbügel 44 in
die Schnuraufwickelstellung zurückgeführt wird.
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Der
Rotor 3 ist mit einem Rotorbremsmechanismus 58 bereitgestellt,
um den Rotor 3 unter Verwendung des Bügelauslösemechanismus 48 zu bremsen.
Der Rotorbremsmechanismus 58 ist mit dem oben beschriebenen
Schaltteil 55 und einem aus Gummi gefertigten Bremsteil 59,
der die Basisendoberfläche
des Schaltteils 55 berührt,
wenn es sich in der Schnurfreigabestellung befindet, bereitgestellt.
Wenn der Schnurfangbügel 44 in
die Schnurfreigabestellung geschwenkt wird, zieht sich der Schaltteil 55 zurück und berührt den
Bremsteil 59, und folglich bremst der Rotorbremsmechanismus 58 den
Rotor 3. Der Bremsteil 59 ist an einer ringförmigen Rille
montiert, die in dem Drehstützabschnitt 27 bereitgestellt
ist.
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Ein
Mechanismus 50 zur Verhinderung von Rückwärtsdrehung zum Verhindern von
Rückwärtsdrehung
des Rotors 3 ist innerhalb der Evakuierung 3a angeordnet.
Der Mechanismus 50 zur Verhinderung von Rückwärtsdrehung
weist eine rollenartige Einwegkupplung 51 und einen Betätigungsmechanismus 52 zum
Schalten der Einwegkupplung 51 zwischen einem In-Betriebszustand
und einem Außer-Betriebszustand
auf. Ein Außenring
der Einwegkupplung 51 ist an dem Gehäuse 2a fixiert, und
ein Innenring davon ist nicht drehbar an dem Antriebskegelrad 12 montiert.
Der Betätigungsmechanismus 52 umfasst
einen Betätigungshebel 53,
der an der Rückseite
des Gehäuses 2a angeordnet
ist. Die Einwegkupplung kann durch Schwenken des Betätigungshebels 53 zwischen
den zwei Zuständen
geschaltet werden. In dem In-Betriebszustand
ist eine Rückwärtsdrehung
des Rotors 3 nicht möglich,
während
in dem Außer-Betriebszustand
Rückwärtsdrehung
des Rotors 3 möglich
ist.
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Spulenkonfiguration
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Die
Spule 4 ist zwischen dem ersten Rotorarm 31 und
dem zweiten Rotorarm 32 des Rotors 3 eingerichtet
und ist am vorderen Ende der Spulenwelle 15 mit dem zwischen
ihnen liegenden Widerstandsmechanismus 60 festgemacht.
Die Spule 4 ist ein Teil, der zum Beispiel aus Aluminiumlegierung
gefertigt ist, und sie umfasst einen Haspelschaftabschnitt 4a,
auf dessen äußeren Umfang
Angelschnur gewickelt wird, einen Randabschnitt 4b, der
einheitlich mit der Rückseite
des Haspelschaftabschnitts 4a gebildet ist, und einen vorderen
Flanschabschnitt 4c, der an der Vorderseite des Haspelschaftabschnitts 4a festgemacht
ist. Der Haspelschaftabschnitt 4a ist ein zylindrischer
Teil, der sich in die äußere Umfangsseite
des zylindrischen Abschnitts 30 des Rotors 3 erstreckt.
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Konfiguration
des Rotorantriebsmechanismus
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Wie
in 2 gezeigt, umfasst der Rotorantriebsmechanismus 5 eine
Hauptradwelle 10, ein Hauptrad 11 und ein Antriebskegelrad 12.
Das Hauptrad 11 dreht sich zusammen mit der Hauptradwelle 10,
auf der der Drehknopf 1 nicht drehbar montiert ist. Das
Antriebskegelrad 12 greift mit dem Hauptrad 11 ineinander.
Das Antriebskegelrad 12, das ein röhrenförmiger Teil ist, der sich dreht,
wenn der Drehknopf gewendet wird, wird durch die sich horizontal
erstreckende Spulenwelle 15 durchstochen. Das Antriebskegelrad 12,
das ein aus Metall gefertigter röhrenförmiger Evakuierungsteil
ist, wird durch die Spulenwelle 15 durchstochen. Die Mitte
und die Rückseite
des Antriebskegelrads 12 werden drehbar mit Lagern 14a und 14b von
dem Gehäuse 2a gestützt. Der
Rotor 3 ist nicht drehbar an das vordere Ende 12a des
Antriebskegelrads 12 montiert. Das Lager 14a auf
der vorderen Seite ist ein Kugellager, das an der Innenseite des
Drehstützabschnitts 27 montiert
ist. Das Lager 14b auf der Rückseite ist eine gefüllte Buchse.
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Konfiguration
des Schwingungsmechanismus
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Der
Schwingmechanismus 6 bewegt die Spule 3 mit der
Spulenwelle 15 in Zusammenwirkung mit einer Drehung des
Drehknopfs 1 vor und zurück. Die Drehung des Drehknopfs 1 wird über den
Kraftübertragungsmechanismus
auf den Schwingmechanismus 6 übertragen. Wie in 2 gezeigt,
weist der Schwingmechanismus 6 eine Gewindewelle 21 auf, die
parallel zu der Spulenwelle 15 eingerichtet ist, einen
Schieber 22, der ntlang der Gewindewelle 21 durch
Drehung der Gewindewelle 21 vor und zurück fährt, und ein Antriebsrad 23,
das an der vorderen Endseite der Gewindewelle 21 montiert
ist. Die Drehung des Antriebskegelrads 12 wird in der Geschwindigkeit
verringert und durch den Kraftübertragungsmechanismus
auf das Antriebsrad 23 übertragen. Die
Spule 15 ist nicht drehbar an dem Schieber 22 befestigt,
und folglich bewegt sich der Schieber 22 mit einer Drehung
des Drehknopfs 1 vor und zurück und bewegt die Spule 4 vor
und zurück.
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Steuerung
und Betätigung
der Rolle
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Beim
Auswerten mit dieser Spinnrolle wird der Schnurfangbügel 44 von
der Schnuraufwickelstellung in die Schnurfreigabestellung gekippt.
Dann wird die Angelrute geschwungen und das Gerät wird ausgeworfen. Auf diese
Weise wird Angelschnur schraubenförmig vom vorderen Ende der
Spule 4 freigegeben.
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Wenn
die Angelschnur aufgenommen wird, wird der Schnurfangbügel 44 in
die Schnuraufwickelstellung gekippt. Dies geschieht automatisch
aufgrund des Bügelauslösemechanismus 48,
wenn der Drehknopf 1 in die Schnuraufwickelstellung gedreht wird.
Wenn der Drehknopf 1 in die Schnuraufwickelstellung gedreht
wird, wird die Drehkraft über
die Hauptradwelle 10 und das Hauptrad 11 an das
Antriebskegelrad 12 übertragen.
Die auf das Antriebskegelrad 12 übertragene Drehkraft wird durch
den vorderen Abschnitt 12a des Antriebskegelrads 12 auf den
Rotor 3 übertragen,
und der Rotor 3 wird in der Schnuraufwickelrichtung gedreht.
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In
der Zwischenzeit wird die Gewindewelle 21 durch das Antriebsrad 23, das
mit dem Antriebskegelrad 12 über den Kraftübertragungsmechanismus
ineinander greift, gedreht. Dann wird der Schieber 22,
der mit der Gewindewelle 21 ineinander greift, mit der
Drehung der Gewindewelle 21 vor und zurück bewegt. Die durch den Schnurfangbügel 44 auf
die Spule 4 geführte
Angelschnur wird auf den Haspelschaftabschnitt 4a der Spule 4 gewickelt,
und folglich wird die Angelschnur auf die Spule 4 gewickelt.
Das Drehgleichgewicht fluktuiert nicht leicht, wenn sich der Rotor 3 dreht,
selbst wenn das Ausmaß an
Freilegung der Öffnung
verändert
wird, weil die Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c in
dem zweiten Abdeckungsteil 47 als Masseneinstellungsteile
bereitgestellt worden sind.
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Weitere Ausführungsformen
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Nun
unter Bezugnahme auf 9–14 wird
nun ein zweiter Abdeckungsteil gemäß anderen Ausführungsformen
erklärt
werden. Angesichts der Ähnlichkeit
mit der ersten Ausführungsform
werden die Beschreibungen der Teile dieser Ausführungsformen, die mit den Teilen
der ersten Ausführungsform identisch
sind, der Kürze
wegen weggelassen werden.
- (a) In der vorangehenden
Ausführungsform
wurden drei konkave Abschnitte durch Bereitstellen der drei Durchgangslöcher 65a, 65b und 65c in dem
zweiten Abdeckungsteil 47 als die unebenen Abschnitte gebildet.
Es ist jedoch ebenfalls möglich,
eine Vielzahl von konkaven Abschnitten durch Bereitstellen einer
Vielzahl von vertieften Abschnitten 165, wie in 9 gezeigt,
oder einer Vielzahl von hervortretenden Abschnitten 265, wie
in 10 gezeigt, zu bilden. Bilden der unebenen Abschnitteunter
Verwendung von vertieften oder konvexen Abschnitten anstelle von Durchgangslöchern macht
es leichter, das Innere des Abdeckungsteils hermetisch abzuschliessen und
die Korrosion von Mechanismen, die in seinem Inneren untergebracht
sind, zu verhindern. Das Bereitstellen von unebenen Abschnitten,
die konvex sind, vergrößert außerdem den
Innenraum des Abdeckungsteils, und dies erleichtert die Unterbringung
von Mechanismen wie etwa dem Bügelauslösemechanismus.
- (b) In der vorangehenden Ausführungsform wurden elliptische
unebene Abschnitte, die sich im Wesentlichen parallel zu der Spulenwelle
erstrecken, bereitgestellt, die unebenen Abschnitte sind jedoch
nicht auf die Form gemäß der vorangehenden
Ausführungsform
beschränkt
und können
in jeder Form vorliegen. Die unebenen Abschnitte können zum
Beispiel ovale unebene Abschnitte 365a und 365b sein,
die bezüglich
der Spulenwelle geneigt sind, wie in 11 gezeigt,
oder kreisförmige
unebene Abschnitte 465a, 465b und 465c,
wie in 12 gezeigt. Die Anzahl der unebenen
Abschnitte ist außerdem
nicht auf die Anzahl in der vorangehenden Ausführungsform begrenzt. Jede beliebige
Anzahl unebener Abschnitte kann vorliegen. Es können zum Beispiel zahlreiche
unebene Abschnitte 565 vorliegen, wie in 13 gezeigt.
- (c) Die vorangehende Ausführungsform
wurde unter Verwendung einer Spinnrolle einer vorderen Widerstandsart
als darstellendes Beispiel beschrieben. Die vorliegende Erfindung
kann jedoch ebenfalls auf den Rotor von Spinnrollen von hinterer
Widerstandsart und Spinnrollen von Hebelbremsart angewendet werden.
- (d) In der vorangehenden Ausführungsform wurde eine Vielzahl
von unebenen Abschnitten in dem zweiten Abdeckungsteil 47 gebildet,
der das Äußere des
zweiten Rotorarms 32 bedeckt. Aber es ist ebenfalls möglich, eine
Vielzahl von unebenen Abschnitten in dem ersten Abdeckungsteil 46 bereitzustellen,
der die Außenseite
des ersten Rotorarms 31 bedeckt. Zusätzlich dazu ist es ebenfalls
möglich,
unebene Abschnitte in beiden Deckelabschnitten 46 und 47 zu
bilden.
- (e) In der vorangehenden Ausführungsform wurden Abdeckungsteile
an die Rotorarme gepasst, aber es ist ebenfalls möglich, eine
Vielzahl von unebenen Abschnitten zu Rotorarmen zu bilden, denen
ein Abdeckungsteil fehlt. Es ist zum Beispiel möglich, wie in 14 gezeigt,
eine Vielzahl von unebenen Abschnitten 665 zu einem zweiten Armabschnitt 132b eines
zweiten Rotorarms 132 zu bilden, dem ein Abdeckungsteil
fehlt. In diesem Fall ist ein zweiter Bügelstützteil 142 schwenkbar innerhalb
des zweiten Rotorarms 132 montiert.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist eine Vielzahl von unebenen Abschnitten in der Außenfläche des
Rotorarms gebildet, und folglich gibt es einen kleineren Kontaktbereich
mit dem Boden, wenn die Spinnrolle, die immer noch an der Angelrute
montiert ist, auf den Boden platziert wird, als in einem Fall, in dem
es keine Vielzahl unebener Abschnitte gibt. Aus diesem Grund ist
es unwahrscheinlich, dass sich Kratzer, die aus der Verwendung resultieren, über die gesamte
Rolle ausbreiten, und Kratzer auf dem Rotorarm können daran gehindert werden,
die Spinnrolle unattraktiv zu machen. Da es des Weiteren nicht notwendig
ist, einen Schutz bereitzustellen, kann ein Anstieg der Kosten gedrosselt
werden, ohne das klassische Aussehen der Rolle zu beeinträchtigen.
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In
seiner Verwendung hier beziehen sich die folgenden Richtungsbegriffe „vorwärts, rückwärts, oben,
nach unten, vertikal, horizontal, unterhalb und quer" sowie alle anderen ähnlichen
Richtungsbegriffe auf die Richtungen einer Vorrichtung, die mit
der vorliegenden Erfindung ausgestattet ist. Dementsprechend sollten
diese Begriffe, wie verwendet, um die vorliegende Erfindung zu beschreiben,
relativ zu einer mit der vorliegenden Erfindung ausgestatteten Vorrichtung
interpretiert werden.
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Die
Begriffe des Ausmaßes
wie etwa „im
Wesentlichen", „ungefähr" und „annähernd", wie hier verwendet,
bedeuten eine angemessene Menge an Abweichung des modifizierten
Begriffs, so dass das Endergebnis nicht maßgeblich verändert wird.
Diese Begriffe sollten so konstruiert sein, dass sie eine Abweichung
von mindestens ±5%
des modifizierten Begriffs umfassen, solange diese Abweichung nicht
die Bedeutung des Worts, das es modifiziert, negieren würde.
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Diese
Anmeldung beansprucht Priorität
gegenüber
der Japanischen Patentanmeldung Nr. 2002-074202. Die gesamte Offenbarung
der Japanischen Patentanmeldung Nr. 2002-074202 ist hier unter Bezugnahme
aufgeführt.
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Während nur
ausgewählte
Ausführungsformen
gewählt
worden sind, um die vorliegende Erfindung zu veranschaulichen, wird
dem Fachmann aus dieser Offenbarung ersichtlich, dass verschiedene Änderungen
und Modifizierungen daran vorgenommen werden können, ohne den in den angehängten Ansprüchen definierten
Bereich der Erfindung zu verlassen. Des Weiteren ist die vorangehende
Beschreibung der erfindungsgemäßen Ausführungsformen
lediglich zu Veranschaulichungszwecken bereitgestellt und sollte
die Erfindung, wie durch die angehängten Ansprüche und ihre Äquivalente
festgelegt, nicht einschränken.